Kommentare - Mögliche Mieterhöhung: SPD und IG Bau kritisieren Vonovia

05. Juni 2022 - 15:41 Uhr

Die hohe Inflation könnte sich nach Einschätzung von Deutschlands größtem Immobilienunternehmen Vonovia auch auf das Mietpreisniveau durchschlagen. Beim Mieterbund, der IG Bau und der SPD sorgt die Äußerung für Kritik.

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Mietpreisniveau

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

 

Der Wohnungsmarkt wird dem "freien Spiel der Kräfte"

oder auch dem Kapitalismus überlassen und  dann wundern sich die Menschen, wenn das Mieten einer Wohnung immer teurer wird. Dabei ist das völlig logisch, da der Anleger nur ein Interesse hat: Rendite. Das gleiche Prinzip gilt für Krankenhäuser, Pflegeheime - ja im Grunde  fast überall. Da die riesige Mehrzahl der Wähler Parteien wählen, die dies unterstützen, wundere ich mich immer wieder,dass sich diese Bürger über die "Zustände" aufregen, die sie  selbst herbeiführen.

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

immer größere Teile der Gesellschaft an deren Rand „gedrückt“ werden 

 

Oder - im Falle von Mietern, deren „finanzielle Leistungsfähigkeit“ durch Mieterhöhungen „obendrauf“ zu den stark gestiegenen sonstigen Lebenshaltungskosten endgültig überschritten ist - gleich im wahrsten Sinne des Wortes ganz „raus“.

Profitsteigerung?

"Wenn Vonovia aber in dieser Lage darüber nachdenkt, wie es seinen Profit noch weiter steigern kann."

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

 

Jessica Rosenthal, sagte dem…

Jessica Rosenthal, sagte dem "Handelsblatt": "Wohnen ist ein Menschenrecht und darf niemals zum Gegenstand von Spekulationen werden." 

Wolfgang Kubicki warnte hingegen vor einer Intervention. "Die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen schafft keine einzige Wohnung, sondern führt nur dazu, dass der knappe Wohnraum in andere Hände überführt wird." 

Die Eine bringt das vor, was ich zwar unterschreiben würde, aber leider längst Istzustand darstellt (Wohnen ist Gegenstand von Spekulation, besonders in Deutschland). 

Der Andere, der für mich ob seiner neoliberalen Äußerungen und seinem falsch verstandenen Freiheitsbegriff eh ein rotes Tuch ist, warnt aus Angst nur mit unsinnigem Statement, was gar nicht zum Thema gehört. 

Fakt ist, dass Vonovia ein börsennotierter Konzern ist, der möglichst viel Rendite abwerfen muss und Rolf Buch hier nur schon mal die Grenzen so weit verschiebt, damit er nachher die Hälfte der jetzigen Aussagen tätigen und die Politik noch ihr Gesicht wahren kann. 

@15:55 Uhr von datten

oder auch dem Kapitalismus überlassen und  dann wundern sich die Menschen, wenn das Mieten einer Wohnung immer teurer wird. Dabei ist das völlig logisch, da der Anleger nur ein Interesse hat: Rendite. Das gleiche Prinzip gilt für Krankenhäuser, Pflegeheime - ja im Grunde  fast überall. Da die riesige Mehrzahl der Wähler Parteien wählen, die dies unterstützen, wundere ich mich immer wieder,dass sich diese Bürger über die "Zustände" aufregen, die sie  selbst herbeiführen.

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

In den Sozialistischen Länder , in der "guten alten Zeit" die sie ja nachtrauern. waren ja, wo man hinsah alle Städte und Gemeinden in einem Top-Zustand.

(Sarkasmus off)

 

Mit welcher Dreistigkeit…

Mit welcher Dreistigkeit Vonovia-Führer hier verschweigen, wie hoch die Mietzinssteigerungen in den letzten 10 Jahren ausgefallen sind.

 Dann wird's hoffentlich so kommen, dass man auch die Renditekrake vonovia heranzieht und die Übergewinnsteuer geltend macht.

Im übrigen braucht es eine neue Form der Steuerung, damit endlich wieder auch beim Wohnen/Mieten die Daseinsvorsorge seinen angestammten Platz bekommt. Die FDP hat da Lernbedarf, die Blaubraunen zeigen keine sinnvolle Initiative, kaum verwunderlich bei deren

   apathisch

   fehlgeleiteten und

   desorganisierten Sozialvorstellungen.

 

gez. NieWiederAfd

Die Hohe Inflation

werde ich dann vom Finanzämt dazu auffordert die Mieten zu erhöhen, wenn ich unter dem ortsüblichen Durchschnitt vermiete.

@15:55 Uhr von datten

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

Energiewirtschaft (aktuell Mineralölkonzerne) I Wasserversorgung I Wohnungsmarkt I Gesundheitsversorgung (Privatisierung und Krankenhaussterben) Lebensmittelindustrie (Fleischindustrie, Nestlé) ... 

Welcher Bereich funktioniert bitte schön in der freien Marktwirtschaft? 

Es gibt Bereiche der Grundversorgung, die eben nicht der freien Marktwirtschaft unterliegen dürfen und die Versorgung mit dem Grundrecht Wohnen gehört dazu. 

Diese Auffassung haben wir aber schon längst verkauft. 

Wieviel Gewinn nochmal hat…

Wieviel Gewinn nochmal hat vonovia gemacht? Die gehören zur ersten Kategorie für die übergewinnsteuer, auch wenn deren Gewinn nicht durch preistreiberei aufgrund des Krieges gemacht wurde.

die gehören enteignet!

Zusammensetzung der MieterInnen

Die obere Miethöhe für Leistungsempfänger ist als Bruttokaltmiete festgelegt.

 

Ich befürchte, dass dieser Personenkreis enorme Probleme bekommt.

Die höhere Miete wird zwar für bis zu 6 Monaten übernommen, aber das Suchen einer angemessenen Wohnung wird zum Glücksspiel.

 

Auch das Wohngeld muss angepasst werden.

@15:55 Uhr von datten

...Dabei ist das völlig logisch, da der Anleger nur ein Interesse hat: Rendite. Das gleiche Prinzip gilt für Krankenhäuser, Pflegeheime - ja im Grunde  fast überall. Da die riesige Mehrzahl der Wähler Parteien wählen, die dies unterstützen, wundere ich mich immer wieder,dass sich diese Bürger über die "Zustände" aufregen, die sie  selbst herbeiführen.

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

Sie haben ja Recht. Aber es gibt nun mal auch jene, die diese außer Rand und Band geratene (weil frei) Marktwirtschaft nicht gewählt haben oder naiv verschiedenen Versprechungen geglaubt haben. Ich finde schon, dass die allen Grund und alles Recht dieser Welt zum Meckern haben. Sie tun es nur nicht laut genug. Man sitzt mit Trauermiene auf dem Sofa: "Ich kann ja eh nix machen." Damit erreicht man natürlich nichts.

 

 

 

@16:04 Uhr von Seebaer1

"Wenn Vonovia aber in dieser Lage darüber nachdenkt, wie es seinen Profit noch weiter steigern kann."

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

 

Bei 2Mrd. Gewinn in 2021 bleibt der Vonovia ja nichts anderes als die Miete zu erhöhen.

Natürlich müssen die Mieter, die ja gerade den Mindestlohn erhöht bekommen haben, dafür Verständnis haben. Nichts wäre schlimmer als keine Dividende zahlen zu können.

Ich glaube es hackt. Die machen sich die Taschen schamlos voll und voller. 

@16:04 Uhr von Seebaer1

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

Stellen Sie mal die Punkte auf, die das Unternehmen ob der hohen Inflation zusätzlich belasten. 

„Kai Warnecke, erklärte, "nicht alle Kostenpositionen entwickeln sich parallel zur Inflation".“ 

Sie nehmen als Grundlage für Ihre Schlussfolgerung unkritisch die Argumentation von Vonovia auf. Die Inflation belastet aber gerade einen Wohnungskonzern weniger als von ihm selbst angegeben. 

Wohnraum darf kein Spekulationsobjekt sein

In Hessen gibt es die GWH, gehört den Ländern Hessen, Thüringen und der HELABA(Sparkassen), war mal gemeinnützig, agiert heute ähnlich rücksichtslos, wie Vonovia und ähnliche Gelddruckmaschinen. Jede Chance wird genutzt, die Mieten zu erhöhen, selbst wenn viele Jahre nichts an den Wohnungen gemacht wird.

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt wird schamlos ausgenutzt und wenn so eine Gesellschaft schon dem Land gehört und dennoch so verfahren wird, dann ist klar, was von der Politik zu erwarten ist, Hessen wird Schwarz/Grün regiert.

Bisher nur Lippenbekenntnisse, keine Strategie, die Mietsteigerungen zu unterbinden, sondern für eine Reduzierung zu sorgen.

Wohnraum darf kein Spekulationsobjekt am Kapitalmarkt und Mittel zur Geldwäsche sein. Wohnraumvermietungen müssen einfach in einem sozial konstruierten, gesetzlichen Rahmen stattfinden.

Enteignung gegen maßvolle Entschädigung darf nötigenfalls kein Tabu sein.

Das es sehr gut funktionieren könnte zeigt auf beeindruckende Weise die Stadt Wien.

Ablenkungsmanöver der FDP

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki warnte in der Zeitung hingegen vor einer Intervention. "Die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen schafft keine einzige Wohnung, sondern führt nur dazu, dass der knappe Wohnraum in andere Hände überführt wird."

.

Das mag zwar sein, geht aber völlig am Thema vorbei, denn nicht die Verfügbarkeit ist hier das Problem, sondern die renditegetriebene Gier nach höheren Mieten. Und da könnte tatsächlich durch eine Verstaatlichung ein Riegel vorgeschoben werden.

.

Es sei denn natürlich, der FDP-Grande Kubicki erhofft sich durch steigende Mieten mehr freie Wohnungen - dann nämlich, wenn die Mieter unter die Brücke umziehen müssen.

Die Nachfrage regelt den Preis

Die Nachfrage regelt den Preis. So war es schon immer. Wer dafür sorgt, dass die Nachfrage so erheblich steigt, der braucht sich um die hohen Preise nicht wundern.

Vonovia ist wie private Vermieter, zum einem müssen sie den Bestand sichern(renovieren,unterhalten), auf der anderen Seite wollen sie auch etwas daran verdienen.

Schuld sind die Regierungsmitglieder der letzten 20 Jahre die sich nicht um den Wohnbau gekümmert haben, und diejenigen (bitte niocht falsch verstehen) die permanent sagen wir haben Platz.

Die Wohnungen werden nicht durch nix erschaffen. Baumaterial gibt es nicht umsonst. Handwerker sind nicht zu bekommen. Zu viel Bürokratie und Auflagen.

Ich kenne einige Menschen die gerne Wohnraum schaffen würden, bei den Preisen und Auflagen stehen die Baustellen still. Wann weiter gearbeitet wird steht in den Sternen.

Ganz einfach

Wenn die Politik nicht will, dass Investoren ( In den allermeisten Fällen Privatleute ) mit ihrer Investition in Wohnraum Geld verdienen, und wir reden hier von bescheidenen Summen, soll sie selbst Wohnungen bauen. Ach ja, stimmt, die hat man ja an Vonovia und Co. verscherbelt.

Eine Scheinheiligkeit sondergleichen.

Verstaatlichung jetzt!

Hier bahnt sich ein Konflikt an zwischen der SPD, die als Regierungspartei die Inflation nicht in den Griff bekommt und Unternehmen, die auch bei 7 % Inflation noch Gewinn machen wollen.

Was tun? 

Direkt verboten ist das nicht, was Vonovia will...

Konzertierte Aktion 2.0? 

Härtere Maßnahmen der Politik? 

Bis auf Kevin Kühnert, der bei der letzten Europawahl unangenehm mit Verstaatlichungsrhetorik aufgefallen war, steht kein Genosse im direkten Verdacht, Sozialist zu sein.

Mein Vorschlag ist trotzdem: Vonovia verstaatlichen. Vielleicht kann der Kevin als Sozialist ja den Olaf überzeugen?

Klar,    Vonovia   nutzt …

Klar,    Vonovia   nutzt  natürlich  jede  sich  bietende  Gelegenheit  für  weiteren  Mietpreiswucher  ohne  Gegenleistung.   Das  ist  systemimmanent,  zumindest  bei  Vonovia.  Besonders  lukrativ:     Staatlich  subventionierter  "sozialer"  Wohnungsbau  mit  Wuchernebenkosten  gleich  einer  2.  Nettomiete   ohne  erkennbaren  Gegenwert  angesichts  all  dieser  heruntergekommenen,  verwahrlosten  Ghettos.   Damit  all  die  Mieter-Opfer  da  nicht  mit  den  Füßen  in  den  freien  Wohnungsmarkt  und  in  ein  menschenwürdiges  Leben  abstimmen  können,  wurde  die  SGB-Nettomietpreisobergrenze   für  derlei  Menschen  2.  Klasse  disriminierend  erschaffen.

@16:04 Uhr von Seebaer1

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

.

Nicht ganz.

aus dem verlinkten Artikel vom 1.6.:

Er [der Präsident des Deutschen Mieterbundes] erinnerte daran, dass Vonovia im Pandemiejahr 2021 rund 1,7 Milliarden Euro Gewinn erzielt und mit 1,66 Euro pro Aktie die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte ausgezahlt habe. Im gleichen Jahr stiegen die Mieten in den Wohnungen des Konzerns laut DMB um durchschnittlich 3,8 Prozent, in Berlin betrug die Steigerungsrate demnach acht Prozent.

.

Das Motiv der Gier kann in diesem Fall kaum versteckt werden.

Und ja, Gier an sich ist unehrenhaft.

 

@16:16 Uhr von Mass Effect

oder auch dem Kapitalismus überlassen und  dann wundern sich die Menschen, wenn das Mieten einer Wohnung immer teurer wird. Dabei ist das völlig logisch, da der Anleger nur ein Interesse hat: Rendite. Das gleiche Prinzip gilt für Krankenhäuser, Pflegeheime - ja im Grunde  fast überall. Da die riesige Mehrzahl der Wähler Parteien wählen, die dies unterstützen, wundere ich mich immer wieder,dass sich diese Bürger über die "Zustände" aufregen, die sie  selbst herbeiführen.

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

In den Sozialistischen Länder , in der "guten alten Zeit" die sie ja nachtrauern. waren ja, wo man hinsah alle Städte und Gemeinden in einem Top-Zustand.

(Sarkasmus off)

Die Städte und Gemeinden in Top-Zustand gibt es nur mit freier Marktwirtschaft ( Sarkasmus off)

 

 

@16:20 Uhr von putzfee02

Wieviel Gewinn nochmal hat vonovia gemacht? Die gehören zur ersten Kategorie für die übergewinnsteuer, auch wenn deren Gewinn nicht durch preistreiberei aufgrund des Krieges gemacht wurde.

die gehören enteignet!

Vielleicht sollte man gleich alle Unternehmen, die Gewinn machen und diesen mehren wollen, enteignen Die Methode hat sich ja schon mal prima bewährt.

Noch einmal- die wahren Verantwortlichen der Situation sitzen woanders!

 

@16:17 Uhr von NieWiederAfd

Mit welcher Dreistigkeit Vonovia-Führer hier verschweigen, wie hoch die Mietzinssteigerungen in den letzten 10 Jahren ausgefallen sind.

 Dann wird's hoffentlich so kommen, dass man auch die Renditekrake vonovia heranzieht und die Übergewinnsteuer geltend macht.

Im übrigen braucht es[…] Die FDP hat da Lernbedarf, die Blaubraunen zeigen keine sinnvolle Initiative, kaum verwunderlich bei deren

   apathisch

   fehlgeleiteten und

   desorganisierten Sozialvorstellungen.

 

gez. NieWiederAfd

 

Ihr persönliches AfD-Trauma als deren Ex-Wähler in allen Ehren, aber manchmal wirkt Ihr verkrampftes ständiges Anspielen auf diese Partei und ihre ach-so-kreativen Buchstabenspielchen auf mich wie eine Zwangsneurose und erinnert sehr an die blitzgescheiten permanenten Seitenhiebe auf die Grünen hier im Forum.

 

Immerhin schaffen Sie es hier die Börsentreuen Neoliberalen mit in die Kritik zu nehmen. Aber wenn schon … was ist mit den anderen Parteien? Wo sind rot/grün bei dem Thema? Sozial, gerecht, wo genau?

 

@Vaddern, 16:24 re @Seebaer1

 

Sie nehmen als Grundlage für Ihre Schlussfolgerung unkritisch die Argumentation von Vonovia auf. Die Inflation belastet aber gerade einen Wohnungskonzern weniger als von ihm selbst angegeben.

 

Warum? Nach kapitalistischer Logik überrascht diese Argumentation doch gar nicht. Wenn alles 7,9% teurer wird, dann muss natürlich auch die Rendite um 7,9% steigen. Also z.B. von 10% auf 17,9% pro Jahr.

@16:19 Uhr von Vaddern

Es gibt Bereiche der Grundversorgung, die eben nicht der freien Marktwirtschaft unterliegen dürfen und die Versorgung mit dem Grundrecht Wohnen gehört dazu. 

Das, und medizinische Versorgung und Massenbefoerderung. 

Diese Auffassung haben wir aber schon längst verkauft. 

Nicht wir, sondern sie. Es Ist wie mit der Buecherverbrennung in dem Film "Fahrenheit 451". Es wird immer einige geben, die behalten die richtige Auffassung (dort lernen sie Buecher auswendig) und diese bilden damit den (latenten) Widerstand. 

@16:18 Uhr von hesta15

werde ich dann vom Finanzämt dazu auffordert die Mieten zu erhöhen, wenn ich unter dem ortsüblichen Durchschnitt vermiete.

__

In ITA ist das tatsächlich bei bestimmten Konstellationen so. Wenn Sie dort eine Wohnung, z.B. in einer Touri-Gegend haben, dürfen Sie diese nur Ihren allernächsten Verwandten (auf- und absteigende Linie) umsonst bzw. zu ganz geringen Mieten zur Verfügung stellen; ansonsten werden Sie so veranlagt, als wäre es Ihnen mögl. gewesen,dieses Objekt zu diesem Zeitraum zu ortsüblichem Ertrag zu vermieten, der dann natürlich entsprechend hoch ist. Das heisst, wenn Sie dort einem guten Freund mit einer preiswerten Ferienunterkunft einen Gefallen tun möchten, kommt Sie das teuer zu stehen. Und ja, das wird streng kontrolliert.

So unwahrscheinlich ist das nicht.

 

Es muss sich um gespielte…

Es muss sich um gespielte Empörung handeln, seitens einiger Jusos und SPDler. Wenn man sich die Wirtschafts- und speziell die Wohnungspolitik der letzten Jahrzehnte anschaut, sei es im Bund oder in den Ländern und Kommunen, denn in dieser Zeit und in diesen Gegenden hat die SPD ganz schön mitregiert, dann kann man sich denken, was jetzt gespielt wird, dass diese Politiker auf die Vonovia mit ihrer, 'Achtung kleine Bürger, ich entrüste mich jetzt für und wegen Euch' Kunst zielend, unterm Strich nichts von Belang an den Mietverhältnissen, den Mietkosten, den Nebenkosten und dem Mietrecht ändern werden. Da rufen welche in die Siedlungen hinein, nicht wegen der Menschen dort, sondern um erneut zu täuschen. Meinerseits ist das ist eine kleine, fast spontane Einschätzung, nichts weiter. Ich meine, falls sich jemand über meinen Kommentar ärgert oder ihn doof findet, macht nix.

@16:29 Uhr von Der Nachfrager

Die Nachfrage regelt den Preis. So war es schon immer. Wer dafür sorgt, dass die Nachfrage so erheblich steigt, der braucht sich um die hohen Preise nicht wundern.

Vonovia ist wie private Vermieter, zum einem müssen sie den Bestand sichern(renovieren,unterhalten), auf der anderen Seite wollen sie auch etwas daran verdienen.

Schuld sind die Regierungsmitglieder der letzten 20 Jahre die sich nicht um den Wohnbau gekümmert haben, und diejenigen (bitte niocht falsch verstehen) die permanent sagen wir haben Platz.

Die Wohnungen werden nicht durch nix erschaffen. Baumaterial gibt es nicht umsonst. Handwerker sind nicht zu bekommen. Zu viel Bürokratie und Auflagen.

Ich kenne einige Menschen die gerne Wohnraum schaffen würden, bei den Preisen und Auflagen stehen die Baustellen still. Wann weiter gearbeitet wird steht in den Sternen.

...... und lassen ihr bereits investiertes Kapital vergammeln? Na die müssen es ja haben... 

eine der sozialen Fragen unserer Zeit?

Co-Vorsitzende des Forums Demokratische Linke in der SPD (DL21), Sebastian Roloff bezeichnet das Wohnen als 

eine der sozialen Fragen unserer Zeit

Hmm. Vom Einzelhandel über Tankfüllungen bis hin zur Urlaubsreise wurden gerade in letzter Zeit so viele Bereiche der Gesellschaft zu "sozialen Fragen" erklärt, in die der Staat eingreifen müsse, dass sich mir langsam die Frage aufdrängt, welche Bereiche denn nicht zur sozialen Frage gehört? 

VONOVIA  -   ein  Name,  ein…

VONOVIA  -   ein  Name,  ein  Programm.  Und  so  bestehen  nicht  nur  die  Bosse  von  Vonovia   aus  dem  bekannten  Geldadel  von  anno  dazumal,  wo  noch  die  Kirche  die  Erde  als  Scheibe  verkaufte.   Sondern  auch  der  Firmenname  sagt  bereits  alles  dazu  aus:  VON  NOVIA    -    des  von  und  zu  Geldadels  neues  Gewand  gegen  Grundgesetz  und  Demokratie,  erfolgreich  bis   in  die  Ampel-Marionettenregierung  verteidigt.

 

@16:23 Uhr von Raho59

"Wenn Vonovia aber in dieser Lage darüber nachdenkt, wie es seinen Profit noch weiter steigern kann."

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

 

Bei 2Mrd. Gewinn in 2021 bleibt der Vonovia ja nichts anderes als die Miete zu erhöhen.

Natürlich müssen die Mieter, die ja gerade den Mindestlohn erhöht bekommen haben, dafür Verständnis haben. Nichts wäre schlimmer als keine Dividende zahlen zu können.

Ich glaube es hackt. Die machen sich die Taschen schamlos voll und voller. 

 

Vonovia ein „Opfer“ der Inflation. Manchmal sollte es eine Wahl zu einer Art goldener Himbeere für die abstruseste Aussage des Tages geben. M. E. ist diese Behauptung fernab jeglicher Realität. 

Mögliche Mieterhöhung: SPD und IG-Bau kritisieren Vonovia...

Die letzte Dividenen-Aussschüttung  auf die Vonovia-Aktie betrug 1,66 Euro. Das sind mehr als 4 Prozent. Übrigens die höchste Dividende in der Unternehmensgeschichte. Trotzdem möchte Vonovia-Chef Rolf Buch die Mieterhöhungen an die jährliche Inflationsrate koppeln. Obwohl die Mieten schon im zurückliegenden Jahr um 3,8 Prozent erhöht worden sind.

 

In dem Artikel steht etwas von Kritik von Seiten der SPD. Nun ist es aber so, daß die SPD in Berlin dabei ist, die Verwirklichung des Ergebnis des Volksentscheides zu verhindern. Da wurde eine Kommission gebildet, die Vorschläge zur Umsetzung des Volksentscheides unterbreiten soll. In ihr sitzen auch Vertreter der Immobilienwirtschaft.

@16:20 Uhr von putzfee02

Wieviel Gewinn nochmal hat vonovia gemacht? Die gehören zur ersten Kategorie für die übergewinnsteuer, auch wenn deren Gewinn nicht durch preistreiberei aufgrund des Krieges gemacht wurde.

die gehören enteignet!

Sie verkennen da etwas.

Wie viele Wohnungen hat Vonovia? Und wie hoch sind die Gewinne im Jahr pro Wohneinheit? Welche Ausstattung und Alter haben diese Wohnungen? Wie hoch sind die Rücklagen pro Wohneinheit?

Bei 3 Wohnungen a 110 m2, Kaltmiete 550€ = 19.800€ Einnahmen. Die Hälfte bekommt der Staat. Das Haus ist über 40 Jahre alt. Vor 9 Jahren wurde die Aussenfassade gemacht 120.000€). Vor 2 Jahren Wärmepumpe, Kosten 28.000€.

Jetzt spart unser Vermieter für die Bad und Heizungssanierung. Der Kostenvoranschlag lag vor 2 Jahren bei 128.000€.

Wo verdient unser Vermieter an der Miete?

Und wie hoch sind die jahrlichen Kosten/Gewinne von Vonovia?

Ich gehe von 200€ - 1.000€ pro Wohneinheit aus.

Das ist nicht viel, nur die Masse an Wohnungen erwirtschaftet den Gewinn.

@16:37 Uhr von Seebaer1

Noch einmal- die wahren Verantwortlichen der Situation sitzen woanders!

 

Noch einmal. 2Milliarden Gewinn ist unanständig. Niemand will das die Vonovia Verluste macht. 

Aber wo ist der Grundsatz "Eigentum verpflichtet" geblieben? 

@15:48 Uhr von werner1955

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

 

Dort arbeiten viele Mindeslöhner? Wo kommt die Info den? Und was für ein Mindeslohn soll das sein? 9,60 €; 12,00€ oder 21,00€ die Stunde?

@16:04 Uhr von Seebaer1

 

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

Warum  erwähnen  Sie  dabei  nicht,  daß  Vonovia   zumeist  gegenleistungslos  so  eine  enorme  Gewinnspanne  in  den  vergangenen   Jahren    erzielt  hat,  daß  man  damit  locker  die  derzeitige  Inflation  verkraften  könne  ohne  weitere  Mietensteigerungen ? Schließlich  ist  aucn  bei  den  Mietern  der  staatlich  versprochene  Inflartionsausgleich  bis  heute  nicht  auf  dem  Konto  eingegangen.

 

Gerade Vonovia

... gehört doch einer Vielzahl von deutschen Kleinanlegern.

@16:19 Uhr von Vaddern

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

Energiewirtschaft (aktuell Mineralölkonzerne) I Wasserversorgung I Wohnungsmarkt I Gesundheitsversorgung (Privatisierung und Krankenhaussterben) Lebensmittelindustrie (Fleischindustrie, Nestlé) ... 

Welcher Bereich funktioniert bitte schön in der freien Marktwirtschaft? 

Es gibt Bereiche der Grundversorgung, die eben nicht der freien Marktwirtschaft unterliegen dürfen und die Versorgung mit dem Grundrecht Wohnen gehört dazu. 

Vergessen Sie das Reisen nicht. Das, so durfte ich erst vor Kurzem in diesem Forum lernen, sei ebenfalls ein ", "Grundrecht"... 

Diese Auffassung haben wir aber schon längst verkauft. 

Und zwar mit unserem eigenen Egoismus. Alle müssen alles immer und sofort haben dürfen und zwar bitte am liebsten umsonst, weil Chancengleichheit...

@16:30 Uhr von Sparpaket

Hier bahnt sich ein Konflikt an zwischen der SPD, die als Regierungspartei die Inflation nicht in den Griff bekommt und Unternehmen, die auch bei 7 % Inflation noch Gewinn machen wollen.

__

Vom konkreten Fall "Vonovia" mal abgesehen, ist es doch legitim, dass Unternehmen Gewinn machen müssen. Jedes Unternehmen ist daran interessiert, Gewinne zu erwirtschaften. Wovon sollten sie denn sonst ihre Kosten für z.B. Personal/Investitionen generieren? Wenn ich ein eine Bäckerei habe, muss ich das Brot so verkaufen, dass ich einen Gewinn erwrtschafte. Auch in Zeiten der Inflation. Nur ist es dann eben schwieriger aber nichtsdestotrotz unverzichtbar.

 
 

 

@16:43 Uhr von Der Nachfrager

Sie verkennen da etwas.

Wie viele Wohnungen hat Vonovia? Und wie hoch sind die Gewinne im Jahr pro Wohneinheit? Welche Ausstattung und Alter haben diese Wohnungen? Wie hoch sind die Rücklagen pro Wohneinheit?

Bei 3 Wohnungen a 110 m2, Kaltmiete 550€ = 19.800€ Einnahmen. Die Hälfte bekommt der Staat. Das Haus ist über 40 Jahre alt. Vor 9 Jahren wurde die Aussenfassade gemacht 120.000€). Vor 2 Jahren Wärmepumpe, Kosten 28.000€.

Jetzt spart unser Vermieter für die Bad und Heizungssanierung. Der Kostenvoranschlag lag vor 2 Jahren bei 128.000€.

Wo verdient unser Vermieter an der Miete?

Und wie hoch sind die jahrlichen Kosten/Gewinne von Vonovia?

Ich gehe von 200€ - 1.000€ pro Wohneinheit aus.

Das ist nicht viel, nur die Masse an Wohnungen erwirtschaftet den Gewinn.

Ich muss noch irgendwo eine Tüte Mitleid für die Vonovia haben. Evtl. auch noch eine alte Mütze.... für das sammeln in der Innenstadt. 

@ Sehbär

Noch einmal- die wahren Verantwortlichen der Situation sitzen woanders!

 

Im Ausland.

@15:48 Uhr von werner1955

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

Was soll mit den Wohnungseigentümern sein, außer dass sie sich bei der Diskussion über bezahlbare Mieten entspannt zurücklehnen können? Genau das war für uns ein ausschlaggebender Grund, als mein Mann und ich uns fürs Wohneigentum entschieden haben. 

@ FakeNews-Checker

Schließlich  ist  aucn  bei  den  Mietern  der  staatlich  versprochene  Inflartionsausgleich  bis  heute  nicht  auf  dem  Konto  eingegangen.

 

Ist er vielleicht direkt an Vonovia geflossen?

@16:48 Uhr von Mark50zig

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

 

Dort arbeiten viele Mindeslöhner? Wo kommt die Info den? Und was für ein Mindeslohn soll das sein? 9,60 €; 12,00€ oder 21,00€ die Stunde?

Ist das erheblich? Kommt es nicht eher darauf an, dass gerade dort Menschen wohnen (müssen), die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen? 

Nennt sich Kapitalismus...

Vonovia ist ein börsennotiertes Unternehmen dessen vordringlichste Aufgabe nun mal ist, Gewinn zu erwirtschaften und, wenn möglich, Dividende auszuschütten. Den Rest regelt der Markt.

Für niedrige Mieten für sozial Schwache können sie nicht in die Pflicht genommen werden. Dafür muss es andere Instrumente geben.

@15:55 Uhr von datten-Steile Thesen! Teilen Sie die Mieterschaft

 
dann in die auf, die den Turbokapitalismus wollen und zudem Einfluss auf Preisgestaltung haben, und solche, die immer noch glauben, in D hätten wir eine soziale Marktwirtschaft?

Wenn Sozialwohnungen en bloc verkauft und sozialer Wohnungsbau über Jahrzehnte zurückgefahren wird (auch unter SPD-Regierungen und in SPD-Kommunen), dann muss man sich eher fragen, welche Sicherungsmechanismen (bzw. Gehirne) da nicht funktioniert haben, und wenn VONOVIA andere Wohnungsbaugesellschaften schlucken und über 500.000 Wohnungen zusammenkaufen konnte, wo war da das Kartellamt ??.

Wohnen muss man; aber auch Eigentum können sich selbst gut verdienende junge Familien in Ballungsgebieten kaum noch leisten: Auf die Horror-Preise kommen noch ca. 3,6 % für Makler (da greift das neue Gesetz nicht), und unsere Kommune verlangt z. B. 6,5 % Grunderwerbssteuer. D. h. noch über 10 % zusätzlich, plus ein paar 1000 für Notar und GB-Eintrag. D. h. auch je teurer desto mehr verdienen Kommunen.
 

Eine Idee, Mastermind?

 

Oje ...

Die SPD, die den Wohnraummangel  mit der CDU mitzuverantworten hat kritisiert jetzt diejenigen, die aus dieser Vorlage Profit schlagen. 

Tja, die Schuld auf andere schieben, hier wäre Selbstkritik eher angebracht!

Wo bleiben denn endlich die 400.000 Wohnungen jährlich die von der Ampel vollmundig angekündigt wurden und im Koalitionsvertrag stehen? Es gab doch extra ein Bündnis "für bezahlbaren Wohnraum".

Als Bürger komme ich mir von dieser Politik einfach  verschaukelt vor.

@15:55 Uhr von datten

 

Wer die sog. freie Marktwirtschaft will, soll auch die Zeche bezahlen. Also: Nicht meckern sondern zahlen. Klappt doch auch in allen anderen Bereichen.

##

Was wäre den der bessere Weg als die sog. freie Marktwirtschaft ? Ein staatlich verordnetes Mietsytem scheint auch nicht wünschenswert zu sein,ich denke da an die Sanierung von Wohnungen die dann sicherlich vernachlässigt werden.Siehe einst in der DDR.

 

Krokodilstränen

Wer das Recht auf angemessenes Wohnen als ein Menschenrecht anerkennt, muß die verfügbaren Mietwohnungen dem Kapitalmarkt entziehen. Das Gegenteil haben alle in der Bundes- und in den Länderregierungen verantwortlichen Parteien (inkl. Die Linke) in der Vergangenheit gemacht, indem sie zuvor sozial gebundenen Wohnraum privatwirtschaftlichen Gesellschaften auslieferten.

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Jetzt den neuen Besitzern vorzuwerfen, dass sie vorhersehbar genau das tun, warum sie diese Wohnungen übernommen haben, ist scheinheilig. Wofür FDP und CDU stehen ist bekannt, wenn sich jetzt aber SPD und Grüne über die Vermieter echauffieren aber im entscheidenden Moment - wenn es um Vergesellschaftung elementarer Aufgaben wie Wohnung geht - rumeiern und aktiv genau diesen Schritt verhindern, verschütten sie leider nur Krokodilstränen.

 

 

Thema Vermietung

Also ich habe es im Laufe der Jahre selbst zu ein paar, genau gesagt drei Objekten gebracht.

Bei meinem ersten habe ich seit 1993 noch kein eigenes mal die Miete erhöht.

Das zweite ist seit 2014 vermietet und der Preis für den Quadratmeter ist etwas höher aber eine Erhöhung habe ich auch noch nicht gemacht.

Bein dritten von 2021 bin ich jetzt auch wieder an das obere Limit gegangen, aber eine Erhöhung wird es danach wahrscheinlich auch nicht geben.

Wichtig ist, dass die Miete jeden Monat überwiesen ist, was meistens auch der Fall war.

Musste aber vor einigen Jahren auch schon mal Ausfälle hinnehmen, die ich auch nie mehr bekommen werde. Das kann ganz schön schwierig werden, konnte die Situation trotz Verlusten noch glimpflich bereinigen.

Bin aber unter dem Strich immer gut raus gekommen und das trotz größerer Investitionen wie neue Heizung, Treppenaufgang und noch einiges mehr.

Es geht auch ohne Gier.

Alles auf einer fairen Basis und das hat fast immer gut funktioniert.

@16:04 Uhr von Seebaer1

"Wenn Vonovia aber in dieser Lage darüber nachdenkt, wie es seinen Profit noch weiter steigern kann."

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

Die Vonovia hat im letzten Jahr laut Statista einen Gewinn von 2,6 Milliarden Euro eingefahren. Das sollte eigentlich ausreichend Polster sein, um die Inflation zumindest anteilmäßig auszugleichen. 

 

Was bitte soll diese…

Was bitte soll diese abwegige Kritik an Vonvovia? Soll der Konzern die Inflation schultern und die Mieter von den explodierenden Kosten zur Instandhaltung der Wohnungen verschonen? Die laut schreienden rotgrünen Kritiker haben entweder keine Ahnung, was diesbezüglich da ad hoc abgeht, oder wollen es nicht zur Kenntnis nehmen. 

Worum geht es, Herr Kubicki?

Wolfgang Kubicki warnte hingegen vor einer Intervention. "Die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen schafft keine einzige Wohnung, sondern führt nur dazu, dass der knappe Wohnraum in andere Hände überführt wird." 

Und da dachte ich, es gehe aktuell nicht um die Schaffung, sondern um die Bezahlbarkeit von Wohnraum...

@16:16 Uhr von Mass Effect

...

In den Sozialistischen Länder , in der "guten alten Zeit" die sie ja nachtrauern. waren ja, wo man hinsah alle Städte und Gemeinden in einem Top-Zustand.

(Sarkasmus off)

 

Warum muss man eigentlich die alte Mär von den "Sozialistischen Ländern" wiederholen, wenn es darum geht, bei uns nachhaltig wirksame Sozialpolitik zu betreiben und die Bereiche der Daseinsvorsorge (Nahrung, Wohnen, Gesundheit etc.) so zu steuern, dass sie nicht in erster Linie zu kapitalistischen Renditeobjekten verkommen? Selbst die Union hat das seit dem Ahlener Programm in ihrer DNA. Nur die Blaubraunen verwechseln

   allgemeine Sozialpolitik meist mit 
     fremdenvernachlässigenden

    deutschtümelnden Phrasen. Bei denen kennt man das, da sind Hopfen und Malz verloren.
Bei der FDP könnte sich in der rot-grün-gelben Koalition etwas bewegen.

 

gez. NieWiederAfd

@16:54 Uhr von Raho59 @werner 1950

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

Dort arbeiten viele Mindeslöhner? Wo kommt die Info den? Und was für ein Mindeslohn soll das sein? 9,60 €; 12,00€ oder 21,00€ die Stunde?

Ist das erheblich? Kommt es nicht eher darauf an, dass gerade dort Menschen wohnen (müssen), die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen? 

Geht es in dieser Diskussion nun darum, dass bei Vonovia Menschen arbeiten oder dass sie dort wohnen

@16:54 Uhr von Seebaer1

Vonovia ist ein börsennotiertes Unternehmen dessen vordringlichste Aufgabe nun mal ist, Gewinn zu erwirtschaften und, wenn möglich, Dividende auszuschütten. Den Rest regelt der Markt.

Für niedrige Mieten für sozial Schwache können sie nicht in die Pflicht genommen werden. 

.

 

Marktregelelung schoen und gut, aber, aber nicht wenn die Materie, um die es geht, Materie ist und der dafuer knappe und noetige Raum von den Platzhirschen okkupiert, sprich weggenommen wird. Oder darf sich Vonovia gnaedigst selbstverpflichten, die Keller und Daecher von deren Bauten an sozial Schwache vermieten? Oder an die Hauswaende Paletten als "Wohnung" anzuflanschen? Es gibt, wie hier schon erwaehnt, einfach Geschaeftsfelder, die duerften dank ihres inharenten Massenausbeutungspotential, welches aufgrund des Kapitalismus automatisch aufpoppt, eben keine Geschaefte sein, sondern muessten verstaatlich werden.

@17:04 Uhr von Dr.Hans

Was bitte soll diese abwegige Kritik an Vonvovia? Soll der Konzern die Inflation schultern und die Mieter von den explodierenden Kosten zur Instandhaltung der Wohnungen verschonen? 

Ja. 

@17:05 Uhr von Anita L.

Wolfgang Kubicki warnte hingegen vor einer Intervention. "Die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen schafft keine einzige Wohnung, sondern führt nur dazu, dass der knappe Wohnraum in andere Hände überführt wird." 

Und da dachte ich, es gehe aktuell nicht um die Schaffung, sondern um die Bezahlbarkeit von Wohnraum...

Das würde ja bedeuten:Wir bauen soviel Wohnungen bis wir Leerstand haben. Dann sinken die Mieten und die FDP kann endlich Ihre Klientel stützen, da sie ja wegen Wohnraum gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen..... 

@16:04 Uhr von Seebaer1

"Wenn Vonovia aber in dieser Lage darüber nachdenkt, wie es seinen Profit noch weiter steigern kann."

Es ist doch wohl eher so, dass das Unternehmen lediglich versucht, den durch die hohe Inflation entstandenen und vor allem demnächst noch entstehenden finanziellen Schaden auszugleichen. Sicher- zu Lasten ihrer Mieter. Aber an sich nichts Unehrenhaftes.

Vonovia ist wie wir alle Opfer der Inflation. Die Verursacher der Selben sind an anderer Stelle zu verorten.

 

 

"VONOVIA ist börsennotiert; d. h. es geht nicht um eine gesunde Gewinnmarge eines Unternehmens, sondern um shareholder value.

Der im Artikel zitierte Vorstandsvorsitzende Rolf Buch erhielt schon 2020 eine Gesamtvergütung von 7,88 Mio p. a.

 

Ich finde das widerlich und obszön, dass bei uns seit Jahren Leute immer mehr Millionen nachgeschmissen bekommen, weil sie den Unternehmensprofit steigern - und zwar gerne auf Kosten anderer - und dann auch noch die Inflation bejammern."

 

 

 

@16:38 Uhr von Vector-cal.45

100% Zustimmung. Die Kommentare sind ebenso ein Trauerspiel, weil so unlustig zwanghaft konstruiert, wie die blitzgescheiten… Die Verfasser sind da scheinbar Brüder im Geiste

@16:30 Uhr von Sparpaket

Hier bahnt sich ein Konflikt an zwischen der SPD, die als Regierungspartei die Inflation nicht in den Griff bekommt und Unternehmen, die auch bei 7 % Inflation noch Gewinn machen wollen.

Was tun? 

Direkt verboten ist das nicht, was Vonovia will...

Konzertierte Aktion 2.0? 

Härtere Maßnahmen der Politik? 

Bis auf Kevin Kühnert, der bei der letzten Europawahl unangenehm mit Verstaatlichungsrhetorik aufgefallen war, steht kein Genosse im direkten Verdacht, Sozialist zu sein.

Mein Vorschlag ist trotzdem: Vonovia verstaatlichen. Vielleicht kann der Kevin als Sozialist ja den Olaf überzeugen?

Was berechtigt den Staat, ein florierendes Unternehmen mal eben zu enteignen? Wenn der Staat die Kontrolle über (sozial verträgliche) Mieten behalten soll, muss er selbst als Vermieter agieren, aber dann bitte mit eigenen Wohnungen und nicht mit zwangsenteigneten. 

1 Stunde Vonovia-Bürosprechzeit für 1000 Mieter muß reichen

Die  durch  die  Groko-  und  Ampel-Regierung  der  Vonovia  in  den  vergangenen  Jahren  verschafften  Milliardenprofite  auf  Kosten  der  Steuerzahler  liefern  keinerlei  Grund  für  einen  Inflationsausgleich  oder  gar  für  eine  inflationsbedingte   Vonovia-Existenzgefährdung.   Dennoch  ist  die  Vonovia  dankbar  für  jeden Ampel-Trick  und  Tipp,  die  Mieten  noch  weiter  steigern  zu  können.  Schließlich  haben  davon  auch  die  Vonovia-Aktionäre  der  Ampel-Regierung  was  davon.

 

 

@17:09 Uhr von Anita L.

 

Geht es in dieser Diskussion nun darum, dass bei Vonovia Menschen arbeiten oder dass sie dort wohnen

Interessanter Aspekt. Sie meinen also Vonovia würde auch nur Mindestlohn zahlen? Das entzieht sich meiner Kenntnis. 

Mir geht es eher um die Mieter bei Vonovia

@16:25 Uhr von Forfuture

....Wohnraum darf kein Spekulationsobjekt am Kapitalmarkt und Mittel zur Geldwäsche sein. Wohnraumvermietungen müssen einfach in einem sozial konstruierten, gesetzlichen Rahmen stattfinden.

Enteignung gegen maßvolle Entschädigung darf nötigenfalls kein Tabu sein. 

Stimmt. Aber weh dem Politiker, der es wagt, dies auch nur laut zu denken. Kostet gleich wieder Wählerstimmen.

Ich bin fast froh, dass meine Lebenszeit (nach ärztlichem Ermessen) begrenzt ist. Dieses Gefühl der Zukunftsangst ist für mich neu. Ich versuche, mich dagegen zu wehren. Sehr erfolgreich bin ich dabei nicht.

 

 

@16:53 Uhr von Anita L.

Logisch.

Arbeiten doch gerade dort viele Mindestlöhner. Auch müssen alle mehr Steuern und Gebühren bezahlen.

 

Warum immer nur Mieter, was ist mit den Menschen die sich Ihr Wohneigentum durch verzicht und Schulden angeschaft haben?

Was soll mit den Wohnungseigentümern sein, außer dass sie sich bei der Diskussion über bezahlbare Mieten entspannt zurücklehnen können? Genau das war für uns ein ausschlaggebender Grund, als mein Mann und ich uns fürs Wohneigentum entschieden haben. 

Ich glaube, der Werner redet hier vom privaten Vermieter, der die Rate für sein Häuschen teilweise durch Vermietung einer Einliegerwohnung oder so finanziert.. Das sind oft keine reichen Leute, sondern haben sich das Häuschen durch harte Arbeit zusammengespart und können es sich durchaus auch nicht leisten, die ganzen Mehrkosten selber zu tragen und die Miete nicht entsprechend zu erhöhen. Und ich sehe es ganz genauso wie Werner, dass diese Sichtweise zu kurz kommt.

@17:04 Uhr von Dr.Hans

Was bitte soll diese abwegige Kritik an Vonvovia? Soll der Konzern die Inflation schultern und die Mieter von den explodierenden Kosten zur Instandhaltung der Wohnungen verschonen? Die laut schreienden rotgrünen Kritiker haben entweder keine Ahnung, was diesbezüglich da ad hoc abgeht, oder wollen es nicht zur Kenntnis nehmen. 

Gut das Sie uns aufklären. Bei wieviel Gewinn und Dividende hätte Vonovia genug? 

@17:12 Uhr von das ding

Was bitte soll diese abwegige Kritik an Vonvovia? Soll der Konzern die Inflation schultern und die Mieter von den explodierenden Kosten zur Instandhaltung der Wohnungen verschonen? 

Ja. 

Instandhaltung. Ja

@16:25 Uhr von Forfuture

Wohnraumvermietungen müssen einfach in einem sozial konstruierten, gesetzlichen Rahmen stattfinden.

Enteignung gegen maßvolle Entschädigung darf nötigenfalls kein Tabu sein.

 

Jo, und das funktioniert sicher bestens. Die Unternehmen bauen zu horrenden Preisen, und wenn fertig, dürfen sie nur billige Mieten nehmen, sonst werden sie enteignet.

Nunja, es gibt schwarze Schafe bei den Wohnungsunternehmen, finde ich auch elend, aber das kann nicht die Lösung sein.

@17:08 Uhr von NieWiederAfd

...

In den Sozialistischen Länder , in der "guten alten Zeit" die sie ja nachtrauern. waren ja, wo man hinsah alle Städte und Gemeinden in einem Top-Zustand.

(Sarkasmus off)

 

Warum muss man eigentlich die alte Mär von den "Sozialistischen Ländern" wiederholen, […] Nur die Blaubraunen verwechseln

   allgemeine Sozialpolitik meist mit 
     fremdenvernachlässigenden

    deutschtümelnden Phrasen. Bei denen kennt man das, da sind Hopfen und Malz verloren.
Bei der FDP könnte sich in der rot-grün-gelben Koalition etwas bewegen.

 

gez. NieWiederAfd

 

Ihr persönliches AfD-Trauma als deren Ex-Wähler in allen Ehren, aber manchmal wirkt Ihr verkrampftes ständiges Anspielen auf diese Partei und ihre ach-so-kreativen Buchstabenspielchen auf mich wie eine Zwangsneurose und erinnert sehr an die blitzgescheiten permanenten Seitenhiebe auf die Grünen hier im Forum.

 

Die Union sozial? Die Gelben bewegen sich? Wohin, etwa weg von Kapital-liberal zu ausgleichender Gerechtigkeit?

Ich zweifle an Ihrer Wahrnehmung.

@17:13 Uhr von Raho59

Wolfgang Kubicki warnte hingegen vor einer Intervention. "Die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen schafft keine einzige Wohnung, sondern führt nur dazu, dass der knappe Wohnraum in andere Hände überführt wird." 

Und da dachte ich, es gehe aktuell nicht um die Schaffung, sondern um die Bezahlbarkeit von Wohnraum...

Das würde ja bedeuten:Wir bauen soviel Wohnungen bis wir Leerstand haben. Dann sinken die Mieten und die FDP kann endlich Ihre Klientel stützen, da sie ja wegen Wohnraum gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen..... 

Ja, reichlich widersprüchlich, nicht wahr? Genau genommen geht es ja um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und das lässt sich auf einem freien Markt wohl tatsächlich nur mit staatlichem Wohnungsbau herbeiführen, der dann durch Steuern subventioniert mit den privaten Anbietern in Konkurrenz treten kann. Unternehmen "zum Wohle des Volkes" zu enteignen, weckt bei mir ungute historische Analogien. 

mietgespenst klein halten

bei wohnungsbaugesellschaften sollte "gemeinnützigkeit" gesetzlich VERANKERT werden und gewinne stets in den wohnungsbau reinvestiert werden müssen und nicht einfach abfliessen dürfen.

wenn der energiesparende wohnraumumbau bis 2050 abgeschlossen sein sollte, schlägt sich das ebenso noch auf den mietpreis drauf und wenn im herbst der mindestlohn bei 12 euro greift, könnte eigentlich gleich eine jährliche inflationsausgleichsklausel MITVERANKERT werden.

ebenso MUSS ein umdenken stattfinden,

wenn vermieter aus ihrer sozialen verantwortung heraus mietpreise sozial gestalten und keine gewinne machen wollen und finanzämter dies mit hinweis auf ortsübliche vergleichsmieten verunmöglichen und sie deswegen mit strafsteuern belegen.

Was können die Mieter für die Inflation ?

Bei  den   heruntergekommenen   und  kaputt  gesparten  Ghettos  der  Vonovia   fragt  man  sich,  ob  da  nicht  besser   100 %  Mietminderung   sowie   Selbsthilfe-  und  Entschädigungszahlungen  dieses  Milliardenprofit-Unternehmens  an  die  Mieter  erfolgen  sollten. 

@16:30 Uhr von Garfield215

Wenn die Politik nicht will, dass Investoren ( In den allermeisten Fällen Privatleute ) mit ihrer Investition in Wohnraum Geld verdienen, und wir reden hier von bescheidenen Summen, ...

Sie reden von bescheidenen Summen. In Einzelfällen trifft das zu. Aber wie das nun mal so mit Einzelfällen ist: Sehr überschaubar. 

Würde das, was Sie hier bejammern auch nur annähernd stimmen, gäbe es noch weit weniger Wohnungen.

Und aus welchem Grund baut man in einem Wohnhaus in einer durschnittlichen Wohngegend das Treppenhaus aus Mamor? Weil man vorhat, mit höchst unnützem Luxus, ordentlich Kasse zu machen. 

 

@17:18 Uhr von Nanni

 

Ich glaube, der Werner redet hier vom privaten Vermieter, der die Rate für sein Häuschen teilweise durch Vermietung einer Einliegerwohnung oder so finanziert.. Das sind oft keine reichen Leute, sondern haben sich das Häuschen durch harte Arbeit zusammengespart und können es sich durchaus auch nicht leisten, die ganzen Mehrkosten selber zu tragen und die Miete nicht entsprechend zu erhöhen. Und ich sehe es ganz genauso wie Werner, dass diese Sichtweise zu kurz kommt.

Wobei es hier aber über vonovia geht?

Was das andere angeht, so gibt es überall solche und solche..Meist hilft bei so Einliegerwohnungen Reden... War und ist bei vielen Dingen probat

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