Kommentare - Bundeswehr: Vom Ungedienten zum Uniformträger

05. Juni 2022 - 13:04 Uhr

Die Bundeswehr bildet auch ungediente Männer und Frauen für den Dienst an der Waffe aus. Im richtigen Leben sind sie Lehrer, Handwerker oder Rechtsanwälte. Warum machen sie das? Von Jürgen Rinner.

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Kommentare

Bundeswehr: Vom Ungedienten zum Uniformträger....

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

Weil ...

... es Spaß macht, auf irgend eine Art und Weise.Ist halt ein Erlebniscamp für Erwachsene.

Gute Ausbildung

Die gute Ausbildung unserer Soldaten ist das Fundament unserer Wehrhaftigkeit. Die Ukraine zeigt ja auch, dass motivierte und gut ausgebildete Soldaten einem zahlenmäßig überlegenen Aggressor trotzen können.

@13:17 Uhr von Bernd Kevesligeti

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

ist da jemandem

 

der "Volkssturm" wieder eingefallen? Mich gruselt's bei diesem Gedanken. Nicht, dass ich im Verteidigungsfalle etwas gegen zivilen Widerstand einzuwenden hätte. Aber der sollte dann auch zivil sein.

Die Resistance, die griechische oder auch die niederländische Widerstandsbewegung in WK2 waren äußerst effektiv, aber sie bildeten ganz bewußt keine paramilitärischen Verbände.

Manche scheinen noch Nachholbedarf aus ihrer Kindheit

bezüglich Pfadfinder-Leben und Cowboy/Indianer Spiele zu haben. Vielleicht handelt es sich bei Ihnen auch nur um einen etwas anderen Abenteuerurlaub.

Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass derart ausgebildete und im Ernstfall unorganisierten "Soldaten" jemals eine sinnvolle taktische Aufgabe übernehmen könnten, als lediglich Kanonenfutter zu spielen.

Sowas kann eigentlich nicht verkehrt sein,

obwohl es natürlich auch hier wieder die ewigen Quengler und Misanthropen geben wird, die das Haar in der Suppe suchen und garantiert auch finden werden. Von der UKR-Situation mal ganz abgesehen, die es ja in 2019, als das Projekt startete, noch garnicht gab, kann es eben im Katastrophenfall auch nicht schaden, wenn es auch abseits der BW einige Bürger gibt, die eine entsprechende Grundausbildung haben.

Im jetzt eingetretenen Krieg RUS vs. UKRsieht man, wie schnell sich Konflikte zu Katastrophen entwickeln können und dann kann es nicht schaden, wenn ganz normale Bürger eine Idee davon haben, wie man sich am besten verhalten soll. Chapeau an diejenigen, die hier ihre Freizeit opfern, anstatt sich bei Yoga, Pilates oder Makrame-Kursen zu verlustieren ;)

Offizier der Reserve

Ein guter Freund von mir und Kollege, der in unserem Betrieb für Qualitätsmanagement und Zertifizierung zuständig ist, ist Hauptmann der Reserve. Ein sehr gut ausgebildeter Soldat.

Nur 994 Freiwillige?

572 Männer und Frauen haben es laut Verteidigungsministerium abgeschlossen, 422 sind noch dabei.

Diese Zahlen sind angesichts der ganzen Waffenlieferungsbefürworter u.a. hier auf meta.tagesschau.de erschreckend niedrig. Fazit: Mit der Waffe in der Hand kämpfen sollen gefälligst andere Menschen...

Militärische Grundausbildung für Jedermann/frau? Irritierend

Bin da etwas irritiert. Ausbildung, um beim Katastropheneinsatz helfen zu können ist sicher sehr ehrenwert und förderungswürdig, diese Schulungen würde ich dann aber eher dem THW, oder der Feuerwehr zuordnen.

Ein militärisches Bootcamp für Privatpersonen mit Ausbildung an der Waffe finde ich aber schon mindestens befremdlich. Der Selbstschutz und Schutz der Familie ist ja immer auch ein Lieblingsargument der amerikanischen Waffenlobbyisten.

Andererseits denke ich, wenn jemand nun zu dem Schluss kommt, eine solche Ausbildung machen zu wollen, dann soll er es lieber bei der Bundeswehr machen können, als bei privaten „Wehrsportgruppen“ .

Hervorragendes Engagement

Zitat: "Sie wollten einfach etwas für ihr Land tun: Katastrophenschutz, Corona-Hilfe und eben bereit sein für den Verteidigungsfall, erzählt die Rechtsanwältin. Sie habe einen Bezug zur Bundeswehr durch ihre Mutter, die Truppenärztin war."

.

Hervorragendes Engagement, in einem Land, wo nur 18 Prozent der Bürger für das eigene Land kämpfen würde - eine Erkenntnis die mich ein wenig verwundert. Schließlich leben wir in einem regenbogenfarben-buntem, toleranten und weltoffenen Land, in einem "Land, in dem wir gut und gerne leben", wie die CDU in der vorletzten Bundestagswahl plakatierte.

.

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte", wie der BuPräs Steinmeier unlängst jubilierte?

.

Q:

.

"https://www.welt.de/geschichte/article142886294/Nur-wenige-Deutsche-wue…"

@Dr.Cat, 13:24

 

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Mir hat es geschadet.

Motivation

Eine faschistische Diktatur im Kreml, die einfach so einen Krieg vom Zaun bricht, nur aus imperialistischen Machtinteressen, das motiviert BürgerInnen in vielen europäischen Ländern, sich mit Verteidigung auseinander zu setzen. Die Meldungen zur BW sind seit Februar deutlich gestiegen.

"Im echten Leben ist sie Rechtsanwältin"

Zitat: "Das Programm für Ungediente wurde 2019 bundesweit aufgelegt. 13 von 16 Bundesländern bieten es an. 572 Männer und Frauen haben es laut Verteidigungsministerium abgeschlossen, 422 sind noch dabei."

 

.

In dem Artikel wird eine Rekrutin hervorgehoben: "Im echten Leben ist sie Rechtsanwältin".

.

Gibt es Zahlen dafür, wieviele Frauen sich unter den ungedienten Rekruten befinden? Stellt man die wackere Rechtsanwältin in den Vordergrund, um zu suggerieren, dass in Zeiten der heiligen Gleichstellung sich in den deutschen militärischen Streitkräften gewiss gleich viele Frauen wie Männer aufhalten und Frauen ganz bestimmt nicht sich hinsichtlich ihrer physischen Kampfkraft unterscheiden.

.

So etwas, an "alten Rollenbildern orientierten Vorurteilen" anzunehmen, wäre ja im höchsten Maße "frauenfeindlich" und "rechtspopulistisch", wie wir wissen.

@13:17 Uhr von Bernd Kevesligeti

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

__

Bei adbusting handelt es sich in den meisten Fällen nicht um " kreative" Veränderung, sondern meist um Unverschämtheiten, teilweise sogar um strafbare Handlungen. Dass Sie dazu aufrufen, zeigt einmal mehr Ihre "Denk"-weise, dass es ausschliesslich Negatives gibt und Sie offenbar auch nur

Schlimm, wenn Menschen immer nur das sehen bzw. sehen wollen.

 

@13:26 Uhr von frosthorn

 

der "Volkssturm" wieder eingefallen? Mich gruselt's bei diesem Gedanken. Nicht, dass ich im Verteidigungsfalle etwas gegen zivilen Widerstand einzuwenden hätte. Aber der sollte dann auch zivil sein.

Die Resistance, die griechische oder auch die niederländische Widerstandsbewegung in WK2 waren äußerst effektiv, aber sie bildeten ganz bewußt keine paramilitärischen Verbände.

Die Widerstandskämpfer sind aber meistens millitärisch ausgebildet worden , bzw. es war jemand von den Alliierten dabei der so ausgebildet war und der hat die Zellen trainiert.

@13:24 Uhr von Dr. Cat

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Für wen sollte das förderlich gewesen sein ? 

Das sieht kaum einer so, der damals dabei sein musste.

 

 

Miltarismus

scheint wieder modern zu werden. Passend zur zunehmend aggressiven Grundstimmung in der Welt.

 

Keine hoffnungsvollen Aussichten.

@ heinzi

Warum machen sie das?  Nach zwei verlorenen Weltkriegen kann ich es nicht verstehen.

 

Ich schon. Mein Großvater ist im Juni 1944 in der Normandie gelandet, in einem polnischen Bataillon in der ersten Welle. Er hat dann z. B. in Falaise gekämpft und in den Ardennen und im Rheinland. Er hat den Krieg überlebt und er war ein guter Soldat und ein friedlicher Mensch.

@Dr.Cat, 13:24 Aber seinen…

@Dr.Cat, 13:24

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Die Wehrpflicht von 18 Monaten hat mich durch die dadurch verkürzte Lebensarbeitszeit über 200 T€ Gehalt gekosten, dem Fiskus sind so etwa 60T€ Einnahmen entgangen und den Sozialkassen zusätzlich nochmals etwa 12 T€. Dazu kommen noch meine "Ausbildungs"- und Unterbringungskosten während der Wehrpflicht. Das einzige, was von der BW-Zeit blieb, war eine trainierte Leber.

@13:41 Uhr von Forengedöns

"Eine faschistische Diktatur im Kreml, die einfach so einen Krieg vom Zaun bricht, nur aus imperialistischen Machtinteressen, das motiviert BürgerInnen in vielen europäischen Ländern, sich mit Verteidigung auseinander zu setzen. Die Meldungen zur BW sind seit Februar deutlich gestiegen."

China bereitet sich auch für eine militärische Operation in Taiwan vor. Was glauben Sie denn weswegen es so extreme Lockdowns gibt? Das sind Vorbereitungen für einen Weltkrieg falls NATO versuchen sollte einzugreifen.

Dann wird es hier wieder heißen, dass China imperialistische Machtinteressen hat und die Welt ruiniert. Dann ist auch Xi Jinping ein böser Diktator. Selbst die Aufrüstung jetzt in Deutschland wird nicht verhindern können, dass NATO langsam zurück abgewickelt oder gedrängt wird und in Bedeutungslosigkeit verschwindet.

 

@13:40 Uhr von frosthorn

 

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Mir hat es geschadet.

__

Schon klar.

 

11:47 Uhr von Blitzgescheit zum vorblock

und auf diesen schabernack springt er und seine lemminge auch immer prompt und pünktlich drauf an. ich finde es auch lustich. und zum thema; wollen wir uns mal bei der bw zum meinungsautausch treffen. vielleicht lernen wir dort ja auch andere gute deutsche kennen

eine tolle Möglichkeit.

Eine tolle Möglichkeit zu zeigen, dass man für Demokratie und Freiheit einstehen möchte. Gibt einem auch ein gutes Gefühl, dass man im Ernstfall in der Lage ist, seine Angehörigen und Lieben verteidigen zu können.

Ein dankenswerter Dienst für die Allgemeinheit, vielen Dank!

Ich habe meinen

Wehrpass immer noch. Eingestuft als Ersatz Reserve. Eingezogen wurde ich aber nicht.Man sagte mir damals als verheirateter mit 2 Kindern bin ich zu teuer.

@13:40 Uhr von frosthorn

 

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Mir hat es geschadet.

Ich möchte nicht indiskret sein , aber in wie fern hat es Ihnen geschadet?

 

 

@Dr. Cat

"Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich."

 

Das möchte ich doch stark bezweifeln. 

Was ist z.B. mit jenen, deren Kriegsdienstverweigerung nicht anerkannt wurde und die zum Militärdienst gezwungen wurden?

@ Blitzgescheit

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte"

 

Sie scheinen Gefallen daran zu haben, dieses Land runter zu ziehen. Was bringt's Ihnen?

@13:34 Uhr von heinzi123

Nach zwei verlorenen Weltkriegen kann ich es nicht verstehen.

##

Zur eigenen Landes Verteidigung,das hat mit den 2 WK glaube ich nichts zu tun.

 

Freiwillig

Das sind Menschen die das freiwillig machen, da ist das anders, als bei jungen Wehrpflichtigen, die zum Grundwehrdienst eingezogen werden.

So wie das einst bei mir war.

Für solche Leute kann das auch durchaus eine Abwechslung zum Alltag sein.

In so einer Situation kann ich auch leichter einmal etwas wegstecken, als wie wenn ich verpflichtend diesen Dienst ableisten muss. 

Für mich war das keine einfache Zeit und würde wenn ich noch einmal zurück denke, auf jeden Fall verweigern.

Aber für diese Damen und Herren die das machen und es auch gerne machen, warum nicht.

Kommt ja auch noch dazu, dass diese freiwilligen Reservisten dazu noch beim Katastrophenschutz in den Einsatz kommen sollen.

 

@13:44 Uhr von weingasi1

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

__

Bei adbusting handelt es sich in den meisten Fällen nicht um " kreative" Veränderung, sondern meist um Unverschämtheiten, teilweise sogar um strafbare Handlungen. Dass Sie dazu aufrufen, zeigt einmal mehr Ihre "Denk"-weise, dass es ausschliesslich Negatives gibt und Sie offenbar auch nur

Schlimm, wenn Menschen immer nur das sehen bzw. sehen wollen.

Wieso soll das unverschämt sein ?

Ja, schlimm wenn Menschen nicht das kreative sehen wollen und in Kritik das Negative. 

Und sonst eher nach oben gucken wollen.

 

 

@13:26 Uhr von Hartmut der Lästige

bezüglich Pfadfinder-Leben und Cowboy/Indianer Spiele zu haben. Vielleicht handelt es sich bei Ihnen auch nur um einen etwas anderen Abenteuerurlaub.

Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass derart ausgebildete und im Ernstfall unorganisierten "Soldaten" jemals eine sinnvolle taktische Aufgabe übernehmen könnten, als lediglich Kanonenfutter zu spielen.

__

Es gibt durchaus Situationen, wo es schon hilfreich ist, wenn man mal Pfadfinder war oder z.B. mal ein "survival-camp" besucht bzw. daran teilgenommen hat. Krisensituationen kann es - auch abseits von kriegerischen Konflikten - tagtäglich geben. Dass diese Absolventen keinen, wie auch immer, Ersatz zu voll ausgebildeten Soldaten darstellen, ist selbstverständlich. In welcher Situation sie als "Kanonenfutter" herhalten sollten, erschliesst sich mir nicht. Das macht doch eher Herr Putin mit seinen blutjungen Rekruten, die er aus dem Manöver kommend, nichtsahnend in den UKR-Krieg geschickt hat. DAS ist Kanonenfutter !

Man hat es in der Praxis gesehen:

Zugunglück und wer hat als erster geholfen?

Die Soldaten, die vor Ort waren.

Zur Ausbildung gehört nun Mal etwas mehr, als im Matsch liegen und schießen.

 

Das sehe ich auch bei meinem Mann, der Zeitsoldat gewesen ist und öfter Courage zeigt, weil er einfach weißt, wie er sich verteidigen kann, wenn so ein pöbelnder Mensch von seinem Opfer ablässt und auf ihn zukommt.

 

Und ich wusste nicht mal, was ich machen soll, als ich letztes vorm Copyshop gewartet habe und der Dealer am helllichten Tag in der Öffentlichkeit seine Ware an den Mann brachte. Polizei rufen? Was sagen? Keine Ahnung. Bis die Polizei kommt sind die doch längst weg ...

 

 

@Dr.Cat, 13:53 re @frosthorn

 

Ich möchte nicht indiskret sein , aber in wie fern hat es Ihnen geschadet?

 

Es hat 15 Monate verschwendeter Lebenszeit gekostet. Und zwar nicht nur für mich. 15 Monate, in denen ich in keiner Weise produktiv war, nichts zum BIP beigetragen, sondern sogar noch die Allgemeinheit einen Batzen Geld gekostet habe.

Außerdem war die Zeit angefüllt mit Entmündigung und Erniedrigung durch sadistische Offiziere und Unteroffiziere, das hätte ich bestimmt nicht gebraucht.

@13:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

Früher, da mussten da die Leute hin. In etlichen literarischen Veröffentlichungen wie "Stories in Oliv", wurden da einige Erfahrungen verarbeitet.

Kaum zu glauben, daß da Menschen freiwillig hin gehen.

Und die immer wiederkehrende Bundeswehr-Werbung unter dem Titel "Machen was zählt" , deutet eher darauf hin, daß es nach Meinung der Bundeswehrführung nicht genug sind, die sich da melden.

 

Die Werbeplakate eignen sich übrigens für das Adbusting, die kreative Veränderung.....

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Für wen sollte das förderlich gewesen sein ? 

Das sieht kaum einer so, der damals dabei sein musste.

Es gab Menschen, die konnten der Zeit ihres Dienstes rückblickend was abgewinnen. Es kam darauf an , wo man stationiert war und welchem Verband oder Truppenteil angehörte.

 

@13:53 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

und auf diesen schabernack springt er und seine lemminge auch immer prompt und pünktlich drauf an. ich finde es auch lustich. und zum thema; wollen wir uns mal bei der bw zum meinungsautausch treffen. vielleicht lernen wir dort ja auch andere gute deutsche kennen

 

Interessant, Blitzgescheit und Karl Maria die guten, was sage ich, die allerbesten Deutschen.

@13:51 Uhr von Orfee

 

China bereitet sich auch für eine militärische Operation in Taiwan vor. Was glauben Sie denn weswegen es so extreme Lockdowns gibt? Das sind Vorbereitungen für einen Weltkrieg falls NATO versuchen sollte einzugreifen.

Dann wird es hier wieder heißen, dass China imperialistische Machtinteressen hat und die Welt ruiniert. Dann ist auch Xi Jinping ein böser Diktator. Selbst die Aufrüstung jetzt in Deutschland wird nicht verhindern können, dass NATO langsam zurück abgewickelt oder gedrängt wird und in Bedeutungslosigkeit verschwindet.

__

Ist das Ihre ureigenste Meinung, Ihr Bauchgefühl, oder haben Sie da auch irgendwelche Quellen, die das auch nur ein gaaanz klein wenig glaubhaft machen ?

Die aktuelle Situation der NATO belegt eigentlich das totale Gegenteil ! Seit Jahrzehnten war sie nicht mehr so "en vogue " wie derzeit.

 

 

@13:49 Uhr von fathaland slim

scheint wieder modern zu werden. Passend zur zunehmend aggressiven Grundstimmung in der Welt.

 

Keine hoffnungsvollen Aussichten.

Da gebe ich Ihnen recht. Das mit dem Miltarismus oder so ähnlich scheint en vogue zu sein. Auch hier im Forum sind ja viele von den neuen Waffentechniken hellauf begeistert und kennen die technischen Daten fast auswendig. Dann mal zu... 

 

@13:55 Uhr von Forengedöns

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte"

 

Sie scheinen Gefallen daran zu haben, dieses Land runter zu ziehen. Was bringt's Ihnen?

 

Keineswegs.

Ganz im Gegenteil. Ich möchte Deutschland zu neuer Größe verhelfen und dass Deutschland wieder ein weltoffenes, wohlhabende, demokratisches und freies Land wird.

Dazu ist aber nötig, die Dinge so zu benennen wie sie sind und mit den Fake News und Verschwörungstheorien, die grünlinke Ideologen seit Jahren unkritisiert verbreiten, zu brechen.

@13:26 Uhr von frosthorn

 

der "Volkssturm" wieder eingefallen? Mich gruselt's bei diesem Gedanken. 

Mich gruselt es eher vor Leuten wie Ihnen, denen bei jeder Gelegenheit eine Verbindung zum dritten Reich herstellen wollen. Diese Relativierung und Ewiggestrigkeit ist erschreckend.  
 

 

@13:55 Uhr von Forengedöns

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte"

 

Sie scheinen Gefallen daran zu haben, dieses Land runter zu ziehen. Was bringt's Ihnen?

Offensichtlich ist Ihnen die Frage unangenehm? Oder warum gehen Sie einer Antwort aus dem Wege? ;)

@13:58 Uhr von Naturfreund 064

Für mich war das keine einfache Zeit und würde wenn ich noch einmal zurück denke, auf jeden Fall verweigern.

 

 

Das sagen ausgerechnet Sie als "Waffenlieferungsbefürworter"?

Dem Thema Ausbildung an der Waffe/ BW

stehe ich ambivalent gegenüber. Einerseits wäre mir lieb wir bräuchten diese gar nicht. Kann mir aber z.B. unbewaffnete Polizisten schwer vorstellen, das fände ich sehr realitätsfremd. Bei der BW ist die Ausbildung an der Waffe noch ein wesentlich zentraleres Element. Andererseits ist das Thema Selbstverteidigungsfähigkeit durch den Krieg gerade wieder in den Fokus gerückt, und einige haben vllt die eigene Haltung dazu überdacht und verändert.

Die Gründe für Menschen sich bei der Bundeswehr freiwillig ausbilden zu lassen sind sicherlich vielfältig. Mein Eindruck (aus Reportagen) ist, dass es vielen SoldatInnen durchaus darum geht sich für das Wohl anderer einzusetzen. Deshalb tue ich mich mit pauschal diskreditierenden und ablehnenden Äußerungen zur Entscheidung dieser Menschen schwer. Eine Ausbildung als Reservesoldat ist m.E. besser als wenn im Notfall unausgebildete Menschen Waffen gebrauchen.

Eine Welt ohne Waffen, ohne Aufrüstung und ohne Verteidigungsmodus wäre natürlich besser.

13:43, Blitzgescheit

So etwas, an "alten Rollenbildern orientierten Vorurteilen" anzunehmen, wäre ja im höchsten Maße "frauenfeindlich" und "rechtspopulistisch", wie wir wissen.

 

Wir?

 

Sie ja wohl ganz gewiss nicht.

 

Abgesehen davon sollten Sie sich doch wirklich etwas mehr Mühe geben, Ihren Worten und Satzzeichen eine sinnvolle Reihenfolge zu geben. Die deutsche Sprache, die ich sehr liebe, würde es Ihnen danken.

@13:50 Uhr von Hartmut der Lästige

@Dr.Cat, 13:24

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Die Wehrpflicht von 18 Monaten hat mich durch die dadurch verkürzte Lebensarbeitszeit über 200 T€ Gehalt gekosten, dem Fiskus sind so etwa 60T€ Einnahmen entgangen und den Sozialkassen zusätzlich nochmals etwa 12 T€. Dazu kommen noch meine "Ausbildungs"- und Unterbringungskosten während der Wehrpflicht. Das einzige, was von der BW-Zeit blieb, war eine trainierte Leber.

Na , eine trainierte Leber ist ja auch was . Dann weiß man ja , das man mit dem Organ so schnell keine Probleme bekommt:-)

@13:28 Uhr von weingasi1

obwohl es natürlich auch hier wieder die ewigen Quengler und Misanthropen geben wird, die das Haar in der Suppe suchen und garantiert auch finden werden. Von der UKR-Situation mal ganz abgesehen, die es ja in 2019, als das Projekt startete, noch garnicht gab, kann es eben im Katastrophenfall auch nicht schaden, wenn es auch abseits der BW einige Bürger gibt, die eine entsprechende Grundausbildung haben.

Im jetzt eingetretenen Krieg RUS vs. UKRsieht man, wie schnell sich Konflikte zu Katastrophen entwickeln können und dann kann es nicht schaden, wenn ganz normale Bürger eine Idee davon haben, wie man sich am besten verhalten soll. Chapeau an diejenigen, die hier ihre Freizeit opfern, anstatt sich bei Yoga, Pilates oder Makrame-Kursen zu verlustieren ;)

Nur weil Sie mit Yoga oder Pilates nichts anfangen können, müssen Sie dies nicht ins Lächerliche ziehen. Mit Yoga kann man keine Menschen töten. Ergo für mich die bessere Altetnative. 

@13:37 Uhr von Blitzgescheit

.Hervorragendes Engagement, in einem Land, wo nur 18 Prozent der Bürger für das eigene Land kämpfen würde - eine Erkenntnis die mich ein wenig verwundert. Schließlich leben wir in einem regenbogenfarben-buntem, toleranten und weltoffenen Land, in einem "Land, in dem wir gut und gerne leben", wie die CDU in der vorletzten Bundestagswahl plakatierte.

.

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte", wie der BuPräs Steinmeier unlängst jubilierte? 

 

Einer der Gründe dürfte sein, daß man bei uns in Deutschland praktisch so gut wie nie um irgendwas kämpfen muß, wenn man von den Arbeitslosen und von den sonstigen sozial Verdrängten absieht. Die wiederum haben wenig Grund, dieses System am Ende der politischen und sozialen Realität mit Wut im Bauch zu verteidigen gegen abstrakte Feinde. Und wer mit Verstand im Kopf würde diesen für die 10% Rechtsradikale und Putin - Knechte riskieren?

 

@ Orfee

Selbst die Aufrüstung jetzt in Deutschland wird nicht verhindern können, dass NATO langsam zurück abgewickelt oder gedrängt wird und in Bedeutungslosigkeit verschwindet.

 

Eher wird China in Bedeutungslosigkeit gedingst werden.

Außerdem halte ich eine Invasion in Taiwan nicht für durchführbar. Da müste ja jede Patrone und jede Unterhose für die Soldaten übers Meer ran geschippert werden. Bei den vielen Torpedos ohne Hoheitsabzeichen unterwegs. Und so ein Schiff, das sieht das Radar ja schon Tage vorher.

@Forengedöns

Ist ja doll, wen sie kennen. Ich kenne einen der einen kennt der nicht zur BW gegangen ist  ein toller Typ und nichtsusgebildeter Soldat  eine Führungskraft..

@13:26 Uhr von frosthorn

 

der "Volkssturm" wieder eingefallen? Mich gruselt's bei diesem Gedanken. Nicht, dass ich im Verteidigungsfalle etwas gegen zivilen Widerstand einzuwenden hätte. Aber der sollte dann auch zivil sein.

Die Resistance, die griechische oder auch die niederländische Widerstandsbewegung in WK2 waren äußerst effektiv, aber sie bildeten ganz bewußt keine paramilitärischen Verbände.

Bei der geringen Anzahl von "Volkssturm" zu reden, finde ich etwas übertrieben. Ich würde die Leute unter "Exoten" ablegen. Ich glaube nicht, dass es dieses Thema ohne den Ukrainekrieg in die Tagesschau geschafft hätte. Meine Welt wäre das nicht.

Was die fr. Resistance und andere europäische Widerstandsgruppen angeht, glaube ich nicht, dass diese ohne die Armeen der Alliierten Europa von den Nazis befreit hätten. Selbst Titos gut organisierten Partisanen haben erst in den letzten Kriegsmonaten, als Deutschland schon von allen Seiten in die Zange denommen wurde, eine erfolgreiche Offensive gestartet.

@13:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

Für wen sollte das förderlich gewesen sein ? 

Das sieht kaum einer so, der damals dabei sein musste.

__

Dass Sie das in Ihrer linken Blase so sehen, ist mir schon klar. Ich habe hingegen schon oft erlebt, dass die frühere Zeit in der BW heute noch zum Erzählen von Anekdoten aber auch zum Kennenlernen von Zusammenhalt, geschildert wird. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich niemanden, der daran explizit Kritik übt. Ich kenne auch niemanden, der von sich behaupten würde, es hätte ihm geschadet. Man musste sich halt den Gegebenheiten anpassen. Muss man u.U. auch noch heute, je nach Situation, kann eben nicht jeder immer das machen, was er will.

 

 

 

Diskrepanz

Was mich in diesem Thread wundert, ist, dass einige Foristen, die die Waffenlieferungen an die Ukraine und den Wunsch der Ukrainer nach militärischer Selbstverteidigung unterstützen, die Ausbildung zu ReservesoldatInnen zu verurteilen scheinen. Wie passt das zusammen?

@ Blitzgescheit

Sie scheinen Gefallen daran zu haben, dieses Land runter zu ziehen. Was bringt's Ihnen?

 

Aus einem AFD Strategie Papier (sinngemäß zitiert): Je schlechter Deutschland da steht, desto besser für uns.

@13:54 Uhr von harpdart

"Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich."

 

Das möchte ich doch stark bezweifeln. 

Was ist z.B. mit jenen, deren Kriegsdienstverweigerung nicht anerkannt wurde und die zum Militärdienst gezwungen wurden?

Gut , da können Sie recht haben . Persönlich kenne ich keinen Fall und ein guter Bekannter von mir, dessen Verweigerung wurde anerkannt .

Sinnvoller wäre, die…

Sinnvoller wäre, die ausgesetzte Wehrpflicht wieder einzuführen. Auch im Hinblick auf die Notwendigkeit der Einführung einer europäischen Verteidigungsarmee inklusive atomarer Abschreckung. 

Inwieweit jemand bereit ist,…

Inwieweit jemand bereit ist, im Notfall bzw. Verteidigungsfall sein/ihr Leben zu riskieren, muss jede/r selbst entscheiden.

 

Natürlich kann man auch Reservisten ausbilden, ich bin da allerdings zumindest ambivalent eingestellt. Eine intensive militärische Ausbildung und erst recht das regelmäßige Training kann so etwas nicht bieten. Unsere Truppe ist ohnehin nicht gerade als die schlagkräftigste bekannt, mal vorsichtig ausgedrückt. Also was soll’s.

 

Ich bin selber Lehrer für Selbstverteidigung und Kampfkunst und es ist teilweise absolut erschreckend, auf welchem Niveau sich selbst Polizisten oder gar Soldaten dahingehend bewegen.

 

Zur Reserve melden würde ich mich nicht, da ich schlicht keinen Bock darauf hätte, irgendwelche Impfzentren aufzubauen o. Ä., was ich selber als unnötig erachte.

 

Sollte es wirklich mal richtig krachen und „der Feind“ vor der Tür stehen, wüsste ich für meinen Teil schon, was zu tun ist, um mich zumindest zur Wehr zu setzen, auch mit Schusswaffen. 

Schnell zum Helm

Gibt es schon lange, diese Sommercamps, wo Mama dann Soldatin werden kann. 

Warum man sowas macht? 

Keine Ahnung. 

Ich kenne aber erwachsene Männer, die stolz auf sowas sind.

Natürlich ist das keine richtige militärische Ausbildung. Der Hindernisparcour, das Auseinandernehmen und Zusammensetzen des Gewehrs mit Schuhbeutel über dem Kopf, die Dichtigkeitsprüfung der ABC-Schutzmaske, die Formalausbildung auf dem Kasernenhof, die stundenlangen Übungen auf dem Standortübungsplatz (" Sprung auf! Marsch Marsch!"), wo man am Ende wirklich schlechte Laune hatte und das vom StUffz gebrüllt Wort "Tiefliegerarmmmm" nicht mehr hören konnte, das wird es da wohl alles höchstens nur in der JeKaMi-Version geben.

Andererseits: ist das Leben heute an sich nicht schon eine einzige, große Durchschlageübung?

Dann muss man das nicht auch noch für Otto Normalverbraucher in solchen Kanonenfutterkursen anbieten.

Und weggetreten! 

@14:07 Uhr von frosthorn

 

///...Es hat 15 Monate verschwendeter Lebenszeit gekostet. Und zwar nicht nur für mich. 15 Monate, in denen ich in keiner Weise produktiv war, nichts zum BIP beigetragen, sondern sogar noch die Allgemeinheit einen Batzen Geld gekostet habe.

Außerdem war die Zeit angefüllt mit Entmündigung und Erniedrigung durch sadistische Offiziere und Unteroffiziere, das hätte ich bestimmt nicht gebraucht.///

.

Sie haben 15 Monate erfolgreich zur Abschreckung beigetragen. Danke dafür.

 

@13:35 Uhr von Tarek94

 

572 Männer und Frauen haben es laut Verteidigungsministerium abgeschlossen, 422 sind noch dabei.

Diese Zahlen sind angesichts der ganzen Waffenlieferungsbefürworter u.a. hier auf meta.tagesschau.de erschreckend niedrig.

Fazit: Mit der Waffe in der Hand kämpfen sollen gefälligst andere Menschen...

 

 

Ihrer Logik, v.a. am Ende Ihres Kommentars, vermag ich nicht zu folgen; das muss wohl an mir liegen.

@14:03 Uhr von Tada

Und ich wusste nicht mal, was ich machen soll, als ich letztes vorm Copyshop gewartet habe und der Dealer am helllichten Tag in der Öffentlichkeit seine Ware an den Mann brachte. Polizei rufen? Was sagen? Keine Ahnung. Bis die Polizei kommt sind die doch längst weg ...

 

Ignorieren Sie bitte den Dealer. Wozu sollten Sie sich deswegen eventuell sogar selbst gefährden? Was wollen Sie schon tun? Mit ihm eine Diskussion über die Moral des Lebensunterhalts oder die Illegalität seinen Tuns starten?
 

Die Polizei rufen ist natürlich sinnlos, die weiß ohnehin, dass dort gedealt wird.

Ein Kampf gegen Windmühlen. Zwischendurch werden wieder ein paar hochgenommen, damit’s nicht zu sehr ausartet oder damit mal was passiert und das war’s.

@14:00 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Wieso soll das unverschämt sein ?

Ja, schlimm wenn Menschen nicht das kreative sehen wollen und in Kritik das Negative. 

Und sonst eher nach oben gucken wollen.

 

Kann mich nicht daran erinnern das sie jemals den Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ihres Genossen Putin gegen die Ukraine kritisiert haben.

Diese Menschen tun das freiwillig. So wie die freiwillige Feuerwehr oder die Mitmenschen die sich im THW mitarbeiten. sind ihnen wahrscheinlich auch ein Dorn im Auge.

 

Bereitschaft, Werte zu verteidigen, ist positiv zu bewerten

Ich denke durchaus dankbar an meinen damaligen Grundwehrdienst (bei der Luftwaffe) zurück.Ich habe Erfahrungen gemacht, die für mein späteres Leben durchaus hilfreich waren. Auch sehe ich es positiv, wenn Bürger einen einen Crash-Kurs bei der Bundeswehr erhalten. Die Ukraine zeigt uns aktuell, dass es sich lohnt für die Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, für die Familie und das eigene Land zu kämpfen. Wichtig ist, dass eine Wertegemeinschaft wie die NATO zusammenhält und die Mitgliedsstaaten sich gegenseitig unterstützen. Nur so kann man kriegerischen Handlungen erfolgreich trotzen und es ist gut, wenn auch der Einzelne hierzu seinen Beitrag leistet.

@14:18 Uhr von melancholeriker

.Hervorragendes Engagement, in einem Land, wo nur 18 Prozent der Bürger für das eigene Land kämpfen würde - eine Erkenntnis die mich ein wenig verwundert. Schließlich leben wir in einem regenbogenfarben-buntem, toleranten und weltoffenen Land, in einem "Land, in dem wir gut und gerne leben", wie die CDU in der vorletzten Bundestagswahl plakatierte.

.

Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte", wie der BuPräs Steinmeier unlängst jubilierte? 

 

Einer der Gründe dürfte sein, daß man bei uns in Deutschland praktisch so gut wie nie um irgendwas kämpfen muß, […]
 

 

 

Ist das nicht eigentlich ein erheblicher Grund, dieses Land erst recht zu verteidigen, wenn es wirklich mal drauf ankommt und selbst wenn es wirklich ungemütlich wird?

 

 

 

 

 

 

@13:37 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Sie wollten einfach etwas für ihr Land tun: Katastrophenschutz, Corona-Hilfe und eben bereit sein für den Verteidigungsfall, erzählt die Rechtsanwältin. Sie habe einen Bezug zur Bundeswehr durch ihre Mutter, die Truppenärztin war."

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Hervorragendes Engagement, in einem Land, wo nur 18 Prozent der Bürger für das eigene Land kämpfen würde - eine Erkenntnis die mich ein wenig verwundert. Schließlich leben wir in einem regenbogenfarben-buntem, toleranten und weltoffenen Land, in einem "Land, in dem wir gut und gerne leben", wie die CDU in der vorletzten Bundestagswahl plakatierte.

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Wie erklärt sich die geringe Loyalität mit einem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hatte", wie der BuPräs Steinmeier unlängst jubilierte?

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Q:

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"https://www.welt.de/geschichte/article142886294/Nur-wenige-Deutsche-wue…"

Sie zitieren gerne 7 Jahre alte Artikel? Sie wissen dass Ihr „Freund“ Putin da sicher ein Umdenken auslöst…?

13:24 Uhr von Forengedöns

Die gute Ausbildung unserer Soldaten ist das Fundament unserer Wehrhaftigkeit. Die Ukraine zeigt ja auch, dass motivierte und gut ausgebildete Soldaten einem zahlenmäßig überlegenen Aggressor trotzen können.

+

... einem zahlenmäßig unterlegenen aber an Kriegsgerät überlegenem Aggressor ...

Warum mussten so viele Gleichaltrige so viele Monate Wehrdienst leisten, wenn jetzt schon 4 verlängerte Wochenenden zu einem gut ausgebildeten Soldaten genügen? Trübe Aussichten, was wirklich gut ausgebildetes Militär im Ernstfall mit diesen Uniformträgern machen wird.

+

Ich denke, angesichts der geringen Zahl der daran Interessierten ist das Ganze nur eine Werbeveranstaltung der Bundeswehr. Irgendeinen Sinn muss es ja haben.

@14:07 Uhr von frosthorn

Ich möchte nicht indiskret sein , aber in wie fern hat es Ihnen geschadet?

 

Es hat 15 Monate verschwendeter Lebenszeit gekostet. Und zwar nicht nur für mich. 15 Monate, in denen ich in keiner Weise produktiv war, nichts zum BIP beigetragen, sondern sogar noch die Allgemeinheit einen Batzen Geld gekostet habe.

Außerdem war die Zeit angefüllt mit Entmündigung und Erniedrigung durch sadistische Offiziere und Unteroffiziere, das hätte ich bestimmt nicht gebraucht.

 

Für jemanden, der unfreiwillig dort war und zu der Zeit als Sie den Wehrdienst ableisten mussten, stelle ich mir das mehr als ätzend und sehr demütigend vor. Ich vermute und hoffe, dass sich mittlerweile einiges bei der BW bzgl. Umgangsweisen verändert hat.

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/echtes-lebe…

@14:13 Uhr von Sigrun_1954

 

der "Volkssturm" wieder eingefallen? Mich gruselt's bei diesem Gedanken. 

Mich gruselt es eher vor Leuten wie Ihnen, denen bei jeder Gelegenheit eine Verbindung zum dritten Reich herstellen wollen. Diese Relativierung und Ewiggestrigkeit ist erschreckend.  
 

Da bin ich aber mal ganz bei Ihnen.

 

 

@14:20 Uhr von weingasi1

Das sieht kaum einer so, der damals dabei sein musste.

__

Dass Sie das in Ihrer linken Blase so sehen, ist mir schon klar. Ich habe hingegen schon oft erlebt, dass die frühere Zeit in der BW heute noch zum Erzählen von Anekdoten aber auch zum Kennenlernen von Zusammenhalt, geschildert wird. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich niemanden, der daran explizit Kritik übt. Ich kenne auch niemanden, der von sich behaupten würde, es hätte ihm geschadet. Man musste sich halt den Gegebenheiten anpassen. Muss man u.U. auch noch heute, je nach Situation, kann eben nicht jeder immer das machen, was er will.

 

 

Sie wollen ja auch, daß das so gesehen wird. Wie bereits gesagt, wurde von manchen die Zeit auch literarisch verarbeitet (NATO, Maßband und Moneten oder in Stories in Oliv). Was aber hat die Beschreibung der Realität mit einer "linken Blase" zu tun ? Gut, wer nichts realistisches hören und sehen will befindet sich vielleicht in einer Blase. Aber in keiner linken...

 

@13:50 Uhr von Hartmut der Lästige

 

Dazu kommen noch meine "Ausbildungs"- und Unterbringungskosten während der Wehrpflicht. Das einzige, was von der BW-Zeit blieb, war eine trainierte Leber.

 

 

Ob Alkohol die Leber trainiert sei dahingestellt.

Erwiesen ist, dass er bei übertriebenem Training weiter oben Schäden hinterlässt. :-)

 

@14:31 Uhr von Mass Effect

 

Wieso soll das unverschämt sein ?

Ja, schlimm wenn Menschen nicht das kreative sehen wollen und in Kritik das Negative. 

Und sonst eher nach oben gucken wollen.

 

Kann mich nicht daran erinnern das sie jemals den Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ihres Genossen Putin gegen die Ukraine kritisiert haben.

Diese Menschen tun das freiwillig. So wie die freiwillige Feuerwehr oder die Mitmenschen die sich im THW mitarbeiten. sind ihnen wahrscheinlich auch ein Dorn im Auge.

 

Wird aber offensichtlich so sein, daß es nach Meinung der Bundeswehr nicht genügend Freiwillige gibt. Deshalb die immer wieder laufenden Werbekampagnen für die Truppe.

 

 

@14:17 Uhr von Dr. Cat

///@Dr.Cat, 13:24

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Die Wehrpflicht von 18 Monaten hat mich durch die dadurch verkürzte Lebensarbeitszeit über 200 T€ Gehalt gekosten, dem Fiskus sind so etwa 60T€ Einnahmen entgangen und den Sozialkassen zusätzlich nochmals etwa 12 T€. Dazu kommen noch meine "Ausbildungs"- und Unterbringungskosten während der Wehrpflicht. Das einzige, was von der BW-Zeit blieb, war eine trainierte Leber.

Na , eine trainierte Leber ist ja auch was . Dann weiß man ja , das man mit dem Organ so schnell keine Probleme bekommt:-)///

.

Niemand behauptet, dass es Abscheckung umsonst gibt.

 

@14:16 Uhr von Kaneel

stehe ich ambivalent gegenüber. Einerseits wäre mir lieb wir bräuchten diese gar nicht. Kann mir aber z.B. unbewaffnete Polizisten schwer vorstellen, das fände ich sehr realitätsfremd. Bei der BW ist die Ausbildung an der Waffe noch ein wesentlich zentraleres Element. Andererseits ist das Thema Selbstverteidigungsfähigkeit durch den Krieg gerade wieder in den Fokus gerückt, und einige haben vllt die eigene Haltung dazu überdacht und verändert.

Die Gründe für Menschen sich bei der Bundeswehr freiwillig ausbilden zu lassen sind sicherlich vielfältig. Mein Eindruck (aus Reportagen) ist, dass es vielen SoldatInnen durchaus darum geht sich für das Wohl anderer einzusetzen. Deshalb tue ich mich mit pauschal diskreditierenden und ablehnenden Äußerungen zur Entscheidung dieser Menschen schwer. Eine Ausbildung als Reservesoldat ist m.E. besser als wenn im Notfall unausgebildete Menschen Waffen gebrauchen.

 

Wahre Worte.

@13:50 Uhr von Hartmut der Lästige

@Dr.Cat, 13:24

Aber seinen Sie ehrlich, geschadet hat es keinem und für manche war es sogar förderlich.

 

Die Wehrpflicht von 18 Monaten hat mich durch die dadurch verkürzte Lebensarbeitszeit über 200 T€ Gehalt gekosten, dem Fiskus sind so etwa 60T€ Einnahmen entgangen und den Sozialkassen zusätzlich nochmals etwa 12 T€. Dazu kommen noch meine "Ausbildungs"- und Unterbringungskosten während der Wehrpflicht. Das einzige, was von der BW-Zeit blieb, war eine trainierte Leber.

Mit 11.000/Monat kann es Ihnen nicht geschadet haben. Vielleicht haben Sie da Gemeinschaft gelernt und das irgendwann Geld nicht zählt. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht. 

@14:23 Uhr von Forengedöns

Sie scheinen Gefallen daran zu haben, dieses Land runter zu ziehen. Was bringt's Ihnen?

 

Aus einem AFD Strategie Papier (sinngemäß zitiert): Je schlechter Deutschland da steht, desto besser für uns.

Es sind lustiger Weise oft sehr selbst entlarvende Versuche D schlecht zu machen - und das von angeblichen Patrioten… 

Ich glaube die blauen Schreiber hier, tragen eher dazu bei, das die Ergebnisse für die AFD wie bei den letzten Wahlen immer schlechter werden…

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