Kommentare - Millionen Menschen sind trotz Mindestlohn unterbezahlt

Kommentare

Mindestlohn.  Das klingt ja…

Mindestlohn.  Das klingt ja auch viel besser, als Billigarbeiter. 

.

Immer, wenn ich anbringe, dass Deutsch ein Billiglohnland sei, wird mir widersprochen.

.

Das Gros  sieht halt nur die Topleute mit megagehältern, die den Schnitt extrem anheben.

.

Diese extreme Bezahlunwilligkeit führt zu den ganzen Problemen,  die wir grade haben. Angefangen bei zu wenig Facharbeitern,  über zu wenig Kinder, miese Binnenkonjunktur, überbordende Tafeln, Altersarmut etc etc.

.

Aber Hauptsache,  den Aktionären geht es prima.

.

Dann ist ja alles gut.

.

Da werden Erinnerungen wach

In vielen Branchen im Niedriglohnsektor ist das eher der Normalzustand und war noch nie ein Geheimnis

 

Persönlich kenne ich das aus dem Sicherheitsdienst 

 

Ich habe echt Respekt vor jedem, der in solchen Berufen ackern geht und am Ende knapp über H4 raus kommt.

 

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

 

Kontrollen?

Wollte man diesen Verbrechern in der Reinigungsindustrie wirklich das Handwerk legen, so kontrolliert man 1. Zu reinigende Objekte und 2. Anzahl der Mitarbeiter.

Aber es ist ja wie immer "Geiz ist geil". Darum erhält der billigste Jakob den Zuschlag. Jeder in der öffentlichen Hand weiß dann auch, dass dies mit Mindestlohn schon nicht zu schaffen ist. Aber egal.... Wird so ein OP halt nicht wirklich "rein" gemacht.....

 

 

@08:41 Uhr von Sokrates86

In vielen Branchen im Niedriglohnsektor ist das eher der Normalzustand und war noch nie ein Geheimnis

 

Persönlich kenne ich das aus dem Sicherheitsdienst 

 

Ich habe echt Respekt vor jedem, der in solchen Berufen ackern geht und am Ende knapp über H4 raus kommt.

 

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

Na, machen sie doch nicht unseren innovativen deutschen Mittelstand kaputt....

 

 

Seit 30 Jahren...

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

@08:32 Uhr von Bender Rodriguez

Mindestlohn.  Das klingt ja auch viel besser, als Billigarbeiter. 

.

Immer, wenn ich anbringe, dass Deutsch ein Billiglohnland sei, wird mir widersprochen.

.

Das Gros  sieht halt nur die Topleute mit megagehältern, die den Schnitt extrem anheben.

.

Diese extreme Bezahlunwilligkeit führt zu den ganzen Problemen,  die wir grade haben. Angefangen bei zu wenig Facharbeitern,  über zu wenig Kinder, miese Binnenkonjunktur, überbordende Tafeln, Altersarmut etc etc.

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Aber Hauptsache,  den Aktionären geht es prima.

Da sollten sich aber bitte auch alle "Aktionäre" an die Nase fassen. 

 

@08:41 Uhr von Sokrates86

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

 

Und wie soll das Bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden?

Das Geld kann der Staat ja nur verteilen solange Steuern bezahlt werden.

Das es in DE schon zu einer Rezession gekommen ist, war ja am Anfang der Woche auch auf ts zu lesen. Die Abwanderung der Firmen in andere Länder ist nicht mehr zu übersehen. Dank der hohen Energiekosten in DE.

@08:45 Uhr von Der Nachfrager

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Nächster Versuch

In der vorigen Legislaturperiode gelang es den Arbeitgebern noch eine korrekte Zeiterfassung zu verhindern. Das wurde mit `überbordender Bürokratie´ begründet.

Fragt sich nur, was heutzutage höher bewertet wird. Eine dem Menschen und seiner Arbeit würdige reale Bezahlung oder die auf Betrug und Menschenverachtung ausgelegte Firmenkonzepte.

@08:53 Uhr von Anderson

In der vorigen Legislaturperiode gelang es den Arbeitgebern noch eine korrekte Zeiterfassung zu verhindern. Das wurde mit `überbordender Bürokratie´ begründet.

Fragt sich nur, was heutzutage höher bewertet wird. Eine dem Menschen und seiner Arbeit würdige reale Bezahlung oder die auf Betrug und Menschenverachtung ausgelegte Firmenkonzepte.

Ich will nicht gleich bei allen Betrug und Menschenverachtung voraussetzen. 

Auffällig ist aber die Tarifflucht vieler Arbeitgeber und die Ankündigung gegen den Mindestlohn zu klagen, sofern er denn käme. 

Gespannt bin ich auf das Verhalten von CxU und FDP,vor allem auf Ihre Ausreden warum das nicht geht, jetzt und immerfort..... 

Ein bedingungsloses

Grundeinkommen ist politisch nicht durchsetztbar. Es muss ja von den arbeitenen Bürgern finanziert werden.Das bleibt ein Traum der Linke ,auch wenn es gut gemeint ist.

"Die Illusion vom Mindestlohn"

Missstände die u.a. auch schon hier von vielen Foristen  seit Jahren bemängelt wurden.

Hier haben die Regierenden wieder etwas Halbgares auf den Weg gebracht und bessern nicht nach.

Das wenig betrogene Betroffene (aus Angst um ihren Job) klagen war abzusehen.

Noch ein gängiges Betrügermodell: überhöhte Abzüge für vergammelte Unterkünfte.

Ein Witz der Regierung. Es…

Ein Witz der Regierung. Es ist genau so, wie Olga es beschreibt. Steigender Lohn wird mit Zeitkürzungen kompensiert. 

Schlimm, dass selbst in Gebäuden des öffentlichen Lebens (Schulen, Krankenhäusern, Rathäusern, Bus- und Bahnwerkstätten, Finanzämtern, Polizeigebäude etc.) die fest angestellten Reinigungskräfte durch Private Putzfirmen ersetzt wurden. Meiner Meinung nach gehören dort Gemeinde- bzw. Staatsangestellte hin. Damit endlich wieder Zeit für Hygiene bei anständiger Bezahlung gewährleistet ist.

Aber auch andere Gruppen dürfen nicht unter dem gehobenen Mindestlohn leiden müssen. Wer Arbeitet, muss davon besser leben können als vergleichbare Sozialhilfeempfänger.

Ist gewollt

Dumpinglöhne sind in Deutschland gewollt damit die Produktion billiger wird und die Güter günstiger exportiert werden können. Darüber beschweren sich auch andere EU Länder wie Frankreich, weil die Wettbewerbsfähigkeit verloren geht. Eigentlich müsste DE um das Gleichgewicht in der EU herzustellen die Löhne der Arbeiter erhöhen. Aber man rechnet ja sowieso mit der Übernahme der Arbeiter durch Roboter, dass Menschen schon abgeschrieben wurden. Die werden sowieso später durch "Roboter ersetzt". 

Dann wundert man sich, dass es in vielen Branchen keinen Nachwuchs gibt. Eine neue Studie hat gezeigt, dass auf Intensivstationen bis zu 50000 Pflegekräfte fehlen. Wahrscheinlich hat die Regierung damit gerechnet, dass sie durch Roboter oder Migranten hätten bis jetzt ersetzt werden können aber anscheinend ist es noch nicht so weit. Ärztemangel, fehlende Handwerker und keine Perspektive für das Weitergeben der Lebenserfahrungen in solchen Berufen an die junge Generation. Wir warten auf Roboter.

@08:49 Uhr von tagesschlau2012

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

 

Und wie soll das Bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden?

Das Geld kann der Staat ja nur verteilen solange Steuern bezahlt werden.

Das es in DE schon zu einer Rezession gekommen ist, war ja am Anfang der Woche auch auf ts zu lesen. Die Abwanderung der Firmen in andere Länder ist nicht mehr zu übersehen. Dank der hohen Energiekosten in DE.

Es ging mir mit meiner Aussage auch eher darum, dass so gut wie niemand freiwillig in diesen Branchen arbeiten würde, wenn man die Sicherheit eines Grundeinkommens hätte.

 

Diese Branchen leben praktisch davon Leute zu beschäftigen, die von der Arbeitsagentur geschickt werden. Aus angst vor Sanktionen spuren auch die meisten.

 

@08:49 Uhr von tagesschlau20127

 Die Abwanderung der Firmen in andere Länder ist nicht mehr zu übersehen. Dank der hohen Energiekosten in DE.

Deshalb. Muss das Problem  europaweit angegangen werden..

Aber solange ge es Länder, wie Irland gibt, die Apple nicht besteuern wollen, oder Firmen, wie Nokia, die gefördert Arbeitsplätze vernichten, wird das nix.

@08:50 Uhr von Raho59

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Einfache Mathematik. Inflation, die nicht entsprechend durch Lohnerhöhungen ausgeglichen wird etc. 

Wenn Sie sich bemühen können Sie das selbst beobachten, nachrechnen, ohne mathematische Fähigkeiten sogar ergoogeln.

08:49, tagesschlau2012 @08:41 Uhr von Sokrates86

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

 

Und wie soll das Bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden?

Das Geld kann der Staat ja nur verteilen solange Steuern bezahlt werden.

Das es in DE schon zu einer Rezession gekommen ist, war ja am Anfang der Woche auch auf ts zu lesen. Die Abwanderung der Firmen in andere Länder ist nicht mehr zu übersehen. Dank der hohen Energiekosten in DE.

 

Das bedingungslose Grundeinkommen wird seit mindestens zwanzig Jahren diskutiert. Die Diskussion scheint aber komplett an Ihnen vorbeigegangen zu sein. Die Untergangsszenarien, die Sie hier, unser Land betreffend, an die Wand malen, kenne ich allerdings schon seit frühester Kindheit. Aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter alter Leute, meist verbunden mit dem Schlachtruf „Armes Deutschland!“. Damit waren allerdings weniger die schlecht bezahlten abhängig Beschäftigten gemeint. Auf die blickte man eher herab.

Jeder wess es

Rechtsstaat bedeutet Rechtsmittelstaat. Rechte stehen auf dem Papier und müssen nicht durchgesetzt werden. Das bleibt den Schwächsten selbst überlassen. Das ist der Label-Trick. Nicht immer ist drin was drauf steht (z.B. Deutsche Demokratische Republik, Sondervermögen, Gewinnwarnung, Gute Dingsbums Gesetz..).

Eine schlimme Entwicklung

Es geht mal wieder um die Armen unter den Arbeitnehmern und ich habe vor jedem von diesen Menschen sehr großen Respekt der einem sozialversicherungspflichten Arbeitsverhältnis nachgeht. Oftmals verdienen die nicht viel mehr als Hartz4 und der erhöhte Mindestlohn (was ich gut finde) wird durch die hohe Inflationsrate mehr als aufgefressen. Die Einhaltung des Mindestlohnes kann überprüft werden. Bei den Zeitnahmen sehe ich Spielraum zu Manipulation und weiß nicht, ob man damit das Problem löst. Vielleicht sollte bei der Auftragsvergabe das Objekt bzw. der dafür notwendige Personal- /Stundenbedarf ermittelt und als Vertrags- / Ausschreibungsgrundlage verwendet werden? Das würde auch Dumpingangebote auf dem Buckel dieser Arbeitnehmer verhindern und alle Bewerber (Reinigungsfirmen) hätten die gleichen, seriösen Bewerbungsgrundlagen.

Das Mibdestlohngestz wird…

Das Mibdestlohngestz wird schon mit einfachen Werksverträgen ausgehebelt. Aber das weiß man in der Regierung auch. Man braucht sich da nicht scheinheilig darüber wundern.

Realitätssinn

Leider fehlt, nicht nur bei der SPD, die Bereitschaft Wunsch und Wirklichkeit zu unterscheiden. Gesetze, sind ehr Apelle, werden bejubelt und gehen dann an der Wirklichkeit vieler Menschen vorbei.  Es scheint so, als würden die Politiker und auch viele Parteimitglieder in einer Blase leben, die sie vor der Realität schützt.

Dies hat und wird die Glaubwürdigkeit der Politiker bei uns immer mehr untergraben.

Es ist zu hoffen, dass hier ein neues Bewußtsein wächst!

@09:04 Uhr von ProDenker

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Einfache Mathematik. Inflation, die nicht entsprechend durch Lohnerhöhungen ausgeglichen wird etc. 

Wenn Sie sich bemühen können Sie das selbst beobachten, nachrechnen, ohne mathematische Fähigkeiten sogar ergoogeln.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettover…

zeigt hier etwas anderes. Zwar nicht berauschend..... 

@09:06 Uhr von fathaland slim

>>"Das bedingungslose Grundeinkommen wird seit mindestens zwanzig Jahren diskutiert. Die Diskussion scheint aber komplett an Ihnen vorbeigegangen zu sein. Die Untergangsszenarien, die Sie hier, unser Land betreffend, an die Wand malen, kenne ich allerdings schon seit frühester Kindheit. Aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter alter Leute, meist verbunden mit dem Schlachtruf „Armes Deutschland!“. Damit waren allerdings weniger die schlecht bezahlten abhängig Beschäftigten gemeint. Auf die blickte man eher herab."<<

.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert die Faulenzer und verprellt die Leistungswilligen (ich bin doch nicht blöd) und ist deswegen vom Grundsatz her schon ein Holzweg. Alles Systeme (z.B. DDR) die eine solche Verfahrensweise in irgendeiner Form implementieren wollten (alle sind gleich), haben versagt. Leistung muss ich immer lohnen sonst können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland endgültig zu Grabe tragen.

 

Mindestlohn

Sicher sollte man den Mindestlohn, wie das Beispiel "Olga" anheben. Diese und viele andere ungelernte "Hilfskräfte" gehören ordentlich bezahlt. Ich plädiere für einen Mindestlohn von 15 Euro!

Man sollte sich aber nicht wundern, wenn dadurch die Kosten für z.B. Reingungsarbeiten steigen. Denn auch der Mittelständler muss kalkulieren und möchte am Monatsende ein paar Kreuzer haben. 

Es dann eine Lohn- Preissteigerung geben, aber auch das schaffen wir. 

Das schreibe ich, welcher mitunter Aktien besitzt. Und nein ich fasse mich nicht an der Nase. ;-))

@09:03 Uhr von Orfee

Auf die Roboter können sie lange warten :D

Dazu müsste man die Informatiker und co auch besser bezahlen, nicht wenige von denen gehen auch ins Ausland :)

Ich komme selbst aus der IT Branche .. und z.B. die Schweiz rekrutiert hier auch gerne ihr Personal.

@09:04 Uhr von Bender Rodriguez

 Die Abwanderung der Firmen in andere Länder ist nicht mehr zu übersehen. Dank der hohen Energiekosten in DE.

Deshalb. Muss das Problem  europaweit angegangen werden..

Aber solange ge es Länder, wie Irland gibt, die Apple nicht besteuern wollen, oder Firmen, wie Nokia, die gefördert Arbeitsplätze vernichten, wird das nix.

 

Produzierende Firmen wollen erst einmal günstige Energie. 

Nicht vergessen, das die neue Regierung schon Pläne genannt hat, wann wer keinen Strom mehr bekommt.

Wer investiert in einem Land in dem es jederzeit zu Stromsperren kommen kann? Kein anderes Industrie Land in Europa hat solche Probleme mit der Stromsicherheit wie DE.

Millionen Menschen sind trotz Mindestlohn unterbezahlt...

Ein richtiger Satz, der aber auf heftigen Widerspruch aus den Sesseletagen treffen wird. Hier in dem Artikel geht es um Manipulationen mit dem Mindestlohn. Und es wird festgestellt, daß es "kaum Klagen" darüber gibt. Wer die Arbeitswelt kennt, wundert sich nicht darüber: Zuwanderer wissen nicht viel über ihre Rechte, andere haben Angst vor dem Chef. Auf der Startseite der Organisation arbeitsunrecht.de steht sicher mehr.

 

Im weiteren Sinne sind auch noch erheblich mehr Menschen unterbezahlt. Setzt man die Entwicklung der Arbeitsproduktivität in Relation zur Entwicklung der Reallöhne. So stiegen die Reallöhne, nach Abzug der Preissteigerungen in der Zeit von 1991 bis 2021 um 16,1 Prozent. Die Arbeitsproduktivität stieg im gleichen Zeitraum je Ewerbstätigenstunde um 43,1 Prozent.

Realeinkommen sinkt

Jahr für Jahr sinkt das Realeinkommen von Arbeitnehmern und Rentnern während die Gewinne der Konzerne durch die Decke gehen, Zahl der Milliardäre wächst. Die Politiker gönnen sich Erhöhungen, die in etwa der aktuellen Inflation entsprechen, also ca. 15%. Dafür werden die Staatsschulden, sprich die Schulden des Steuerzahlers beständig erhöht. Kapital und Politik kennen dafür 2 Lösungen. Krieg und Währungsreform  letztere natürlich wie 1949, fürs Kapital 1:1, für den Normalbürger  1: 14 oder heute noch höher.

Ich erinnere mich an die Zeit,

als ich zur Schule ging. Da gab es in unserer Schule drei Putzfrauen. Dieselben über viele Jahre. Fest angestellt von der Schule. 

 

Aber dann kamen die 80er Jahre, und der Neoliberalismus zog ein. Dienstleistungskonzerne entstanden und wuchsen. McKinsey und Roland Berger optimierten die Arbeitsabläufe. Die Roboterisierung der arbeitenden Menschen, die Entmenschlichung der Arbeitswelt. Eigentlich begann das schon unter Helmut Schmidt.

@09:00 Uhr von schiebaer45

Grundeinkommen ist politisch nicht durchsetztbar. Es muss ja von den arbeitenen Bürgern finanziert werden.Das bleibt ein Traum der Linke ,auch wenn es gut gemeint ist.

Mir scheint, dass Sie sich wohl nicht ausreichend mit dem Lösungsvorschlag "bedingungsloses "Grundeinkommen" auseinandergesetzt haben.

@08:41 Uhr von Sokrates86

In vielen Branchen im Niedriglohnsektor ist das eher der Normalzustand und war noch nie ein Geheimnis

 

Persönlich kenne ich das aus dem Sicherheitsdienst 

 

Ich habe echt Respekt vor jedem, der in solchen Berufen ackern geht und am Ende knapp über H4 raus kommt.

 

Sollte es mal sowas wie das Bedingungslose Grundeinkommen geben, werden solche Firmen vermutlich aussterben.. ein Gewinn für alle.

 

"Niedriglohnsektor"

 

Die Wortschöpfung sagt schon alles. Es gibt einen Bedarf an Niedriglohn. Er erfüllt einen Zweck. Man könnte fair bezahlen und die Nichtrendite wäre ein bißchen höher. Aber dann wäre die Freude doch arg getrübt, wenn man nicht abhängig Beschäftigte wenigstens spüren lässt, was sie wert sind und wie groß der Innendruck wird, wenn Wettbewerbslogik und Wachstumswahn zu unmenschlichem Tun und Machen "zwingt".

Die unverhohlene Absicht zur niedrigen Entlohnung  wird in diesem Wort fast als selbstverständlich zu nehmendes Naturgesetz transportiert.

6er - Sektoren in Schulen. Klingt machbar.

09:16, eine_anmerkung. @09:06 Uhr von fathaland slim

>>Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert die Faulenzer und verprellt die Leistungswilligen (ich bin doch nicht blöd) und ist deswegen vom Grundsatz her schon ein Holzweg.<<

 

Sie würden also nicht mehr arbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen bekämen? Da bin ich anders drauf.

 

>>Alles Systeme (z.B. DDR) die eine solche Verfahrensweise in irgendeiner Form implementieren wollten (alle sind gleich), haben versagt.<<

 

In der DDR herrschte Arbeitspflicht.

 

>>Leistung muss ich immer lohnen sonst können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland endgültig zu Grabe tragen.<<

 

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

@09:17 Uhr von Sokrates86

Auf die Roboter können sie lange warten :D

Dazu müsste man die Informatiker und co auch besser bezahlen, nicht wenige von denen gehen auch ins Ausland :)

Ich komme selbst aus der IT Branche .. und z.B. die Schweiz rekrutiert hier auch gerne ihr Personal.

Nun gehören hierzulande die IT Leute aber nicht zu denen, die um den Mindestlohn feilschen. 

09:16, eine_anmerkung. @09:06 Uhr von fathaland slim

>>Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert die Faulenzer und verprellt die Leistungswilligen (ich bin doch nicht blöd) und ist deswegen vom Grundsatz her schon ein Holzweg.<<

 

Sie würden also nicht mehr arbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen bekämen? Da bin ich anders drauf.

 

>>Alles Systeme (z.B. DDR) die eine solche Verfahrensweise in irgendeiner Form implementieren wollten (alle sind gleich), haben versagt.<<

 

In der DDR herrschte Arbeitspflicht.

 

>>Leistung muss ich immer lohnen sonst können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland endgültig zu Grabe tragen.<<

 

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

@09:16 Uhr von eine_anmerkung.

Faulenzer gehen auch jetzt nicht arbeiten und Leistungswillige werden durch Niedriglöhne verprellt.

So kann es halt auch nicht weitergehen.

@09:17 Uhr von tagesschlau2012

Wer investiert in einem Land in dem es jederzeit zu Stromsperren kommen kann? Kein anderes Industrie Land in Europa hat solche Probleme mit der Stromsicherheit wie DE.

Na hier wird aber maßlos übertrieben. Stromsperren wären das Ultima ratio. 

Investitionen wurden doch auch vorher nicht getätigt. Weil Strom so preiswert war hat auch niemand von der Industrie über eigene Erneuerbare nachgedacht. Also immer schön die Kirche im Dorf lassen. 

@08:32 Uhr von Bender Rodriguez

Immer, wenn ich anbringe, dass Deutsch ein Billiglohnland sei, wird mir widersprochen.

 

Wieviele Länder haben denn einen höheren Mindestlohn als Deutschland?

 

Eine Lohnerhöhung ist ja...

...zunächst eine Freude. Bei genauerem Hinsehen macht sich diese aber in der Geldbörse kaum bemerkbar, da es so viele "Mitesser" gibt : Krankenkasse und besonders das Finanzamt z.B. verlangen dann ihren Anteil an dem Segen.  Wenn auf breiter Front Lohnerhöhungen zu beobachten sind, ziehen auch die Preise entsprechend nach. Sogar die Bußgelder werden dann erhöht, damit die Gemeinden nicht verarmen (eine Verdopplung war erst kürzlich !). Wie die zwangseingetriebenen Gelder dann verwendet werden, bleibt oft im Dunklen.

Ein alternative Sicht der Dinge ..

Zitat: "Der Mindestlohn steigt - falls der Bundestag heute zustimmt. Was wirklich im Geldbeutel der Arbeitnehmer landet, liegt oft weit darunter. Fachleute fordern deshalb mehr Kontrollen und eine bessere Arbeitszeiterfassung."

.

Als ein Wähler eine Partei, die sich auf die Fahne geschrieben hat, eine Alternative zu bieten, habe ich natürlich mal wieder eine alternative Sicht der Dinge ...

.. anstatt darauf zu schauen, mit noch mehr Kontrollen, die letztendlich auch Geld kosten werden, die Arbeitszeiterfassung zu kontrollieren (wo sind denn hier überhaupt die Gewerkschaften??) - wie wäre es einmal damit dem Armutsrisiko von Geringverdienern dadurch entgegenzuwirken, indem man 

1. die Steuern und Abgaben reduziert und

2. die Inflation bekämpft, 

... und selbst wenn das dann bedeuten würde, dass wir weniger 100e Milliarden für die Schulden anderer EU-Länder oder für die Aufnahme von Millionen "Flüchtlingen" ausgeben können?

@09:06 Uhr von fathaland slim

 

 

Das bedingungslose Grundeinkommen wird seit mindestens zwanzig Jahren diskutiert. Die Diskussion scheint aber komplett an Ihnen vorbeigegangen zu sein. Die Untergangsszenarien, die Sie hier, unser Land betreffend, an die Wand malen, kenne ich allerdings schon seit frühester Kindheit. Aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter alter Leute, meist verbunden mit dem Schlachtruf „Armes Deutschland!“. Damit waren allerdings weniger die schlecht bezahlten abhängig Beschäftigten gemeint. Auf die blickte man eher herab.

 

Seit mehr als 20 Jahren wollen die extremen Linken das Geld verteilen das andere erwirtschaften. Das Menschen die nie eine geregelte Beschäftigung haben das ganz toll finden ist nicht verwunderlich.

Die Untergangsszenarien kommen ja auch aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter Politiker wie zB. Herrn Habeck.

Aber der darf das ja. Ist ja einer von Euch, gelle.

09:17, tagesschlau2012

>>Wer investiert in einem Land in dem es jederzeit zu Stromsperren kommen kann? Kein anderes Industrie Land in Europa hat solche Probleme mit der Stromsicherheit wie DE.<<

 

Diese Probleme existieren ausschließlich in Ihrem dystopischen Deutschlandbild. Es ist ja in manchen Kreisen beliebt, Deutschland so schwarz wie nur irgend möglich zu malen. Ihr diesbezügliches Talent ist allerdings unerreicht.

Falsche Sichtweise

Niedriglöhne in Deutschland entstehen nicht durch zu geringen Bruttolohn sondern durch zu hohe Steuern und Abgaben , sprich Lohnnebenkosten . Wenn von 12 - 14 Euro Brutto nur noch 7 -9 Euro Netto übrigbleiben dann haben wir ein Abgabenproblem . Dass der Staat dann noch diese Steuergelder in die ganze Welt hinausträgt , beispielsweise für China 2017 630 Millionen Euro "Entwicklungshilfe" oder Siozialleistungen an Personen die nie einen Cent eingezahlt haben , ist im Bezug auf die hohen Steuern und Abgaben sehr ärgerlich .

@09:16 Uhr von eine_anmerkung.

Was Sie da liefern, ist eine Zusammenfassung aller Vorurteile, die immer wieder gegen das bedingungslose Grundeinkommen vorgebracht werden.

Sie widersprechn so nicht nur dem, was wir über die menschliche Psychologie wissen und greifen auf eine mehr als plumpe Alltagspsychologie zurück.

Im übrigen wird schon über dreißig Jahr über den Klimawechsel geredet und die Gefahr sinnlos geleugnet. Auf ähnliche  Weise haben wir nun auch schon zwanzig Jahre über die einzig sinnvolle Lösung des Problems diskutiert und ein unwürdiges System wie Hartz 4 etabliert.

Empathie ist für Sie anscheinend ein Fremdwort.

Ein alternative Sicht der Dinge ...

Zitat: "Der Mindestlohn steigt - falls der Bundestag heute zustimmt. Was wirklich im Geldbeutel der Arbeitnehmer landet, liegt oft weit darunter. Fachleute fordern deshalb mehr Kontrollen und eine bessere Arbeitszeiterfassung."

.

Als ein Wähler eine Partei, die sich auf die Fahne geschrieben hat, eine Alternative zu bieten, habe ich natürlich mal wieder eine alternative Sicht der Dinge ...

.. anstatt darauf zu schauen, mit noch mehr Kontrollen, die letztendlich auch Geld kosten werden, die Arbeitszeiterfassung zu kontrollieren (wo sind denn hier überhaupt die Gewerkschaften??) - wie wäre es einmal damit dem Armutsrisiko von Geringverdienern dadurch entgegenzuwirken, indem man 

1. die Steuern und Abgaben reduziert und

2. die Inflation bekämpft,

... und selbst wenn das bedeuten würde, weniger Geld für all die unnützen, grünlinken Ideologieprojekte zu haben?!

Gewinner und Verlierer

Laut aktueller Studie sind in Dtl. 2021 zwar nicht mehr Millionäre als 2020, aber sie sind noch reicher geworden. Dabei ragen die Corona-Gewinnler LIDL, Aldi, Paketunternehmen und besonders Online-Kaufhäuser heraus, die wie Amazon noch nicht mal Steuern in Dtl. zahlen. Ich glaube, auch die jetzigen Kriegsgewinnler werden wieder gierig einsacken und der Gesellschaft den Stinkefinger zeigen. Aber diese Politik ist ja gewollt und gewählt. 

@08:32 Uhr von Bender Rodriguez

Mindestlohn.  Das klingt ja auch viel besser, als Billigarbeiter. 

.

Immer, wenn ich anbringe, dass Deutsch ein Billiglohnland sei, wird mir widersprochen.

.

Das Gros  sieht halt nur die Topleute mit megagehältern, die den Schnitt extrem anheben.

.

Diese extreme Bezahlunwilligkeit führt zu den ganzen Problemen,  die wir grade haben. Angefangen bei zu wenig Facharbeitern,  über zu wenig Kinder, miese Binnenkonjunktur, überbordende Tafeln, Altersarmut etc etc.

.

Aber Hauptsache,  den Aktionären geht es prima.

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Dann ist ja alles gut.

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Ich stimme Ihnen 100% zu.

Angefangen hat alles Ende der 70er - weit vorangetrieben von Kohl & Schröder in den folgenden 25 Jahren. So wurde die BRD zum Billiglohnland - eine idiotische Wendung, die nur den Superreichen diente. Die folgende 2/3- Gesellschaft hat ein Drittel Wohlhabende und 2 Drittel am Rande. Viele haben es noch nicht begriffen.

ist maximale Ausbeutung aller "verfügbaren" Ressourcen - welcher Art (Natur-, Human- oder "Kapital"-) auch immer.

 

Also sind automatisch die im Vorteil, die am besten wissen, wie das "geht" bzw. die meisten "Tricks" draufhaben.

Da ist das hier eigentlich nur logisch:

"Oft sind es die Schwächsten der Schwachen, erzählt auch Arbeitsrechtler Jönsson - zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund, die kaum Deutsch sprechen und den Job brauchen, um ihre Aufenthaltserlaubnis zu behalten"

 

Die also, selbst wenn sie trotz dieser Barrieren über ihre Rechte informiert sein sollten genau wissen, dass sie in der Realität keine Chance haben, die durchzusetzen. Weil sie dann gleich "alles" verlieren würden.

@09:29 Uhr von fathaland slim

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

 

Schon jetzt kann jeder unbegrenzt dazuverdienen. Nur rechnet sich das nicht durch die hohen Steuern die darauf bezahlt werden.

Also würden nur wenige Produktiv werden, da sich diese Leistung nicht lohnt.

@08:50 Uhr von Raho59

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Ich weiß nicht, wie der Nachfrager das macht: Ich mache das mit Blicken ins Portemonnaie, aufs Konto und auf die Preise.

Kein Wunder bei heruntergewirtschafteten Gewerkschaften.

@09:36 Uhr von Tremiro

 

 

Wieviele Länder haben denn einen höheren Mindestlohn als Deutschland?

 

In welchen Ländern unseres Standards  wird denn durchschnittlich weniger bezahlt? 

Vom Stundenlohn bis zur Rente? Und wer hat gleichzeitig höhere Steuern und Lebenshsltungskosten?

Und welches 'billigere' Land kann diese Qualität der Arbeit leisten?

Und wo muss man noch länger bis zur Rente arbeiten?

.

Das muss alles zusammen gesehen werden. Einzeln gibt's immer billigere oder bessere.

Mindestlohn

Die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man auf.

Deutschlands Wirtschaft muss brummen, da wird schon mal ein Auge zugedrückt, oder besser gesagt immer wieder.

Die "schwarzen Schafe" sind doch hinlänglich bekannt; trotzdem schaut man meistens lieber weg, denn:

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Hermes, DPD, GLS und andere

Besonders in den Paketunternehmen wird der Mindestlohn unterlaufen durch verlängerte unbezahlte Arbeitszeit, durch Streichung der Mittagspause, die nur auf dem Papier stattfindet und durch einsetzen von Subunternehmen, die arbeitssuchende ill. Einwanderer unter Tarif / steuerfrei bezahlen und so die dt. Gesellschaft doppelt schädigen. 

@09:16 Uhr von Raho59

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Einfache Mathematik. Inflation, die nicht entsprechend durch Lohnerhöhungen ausgeglichen wird etc. 

Wenn Sie sich bemühen können Sie das selbst beobachten, nachrechnen, ohne mathematische Fähigkeiten sogar ergoogeln.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettover

zeigt hier etwas anderes. Zwar nicht berauschend..... 

naja, , diese Statistik - mit vielen rasch aufeinanderfolgenden Anschaffungen von Großgeräten...nicht valide

@09:45 Uhr von Medienversagen20

Laut aktueller Studie sind in Dtl. 2021 zwar nicht mehr Millionäre als 2020, aber sie sind noch reicher geworden. Dabei ragen die Corona-Gewinnler LIDL, Aldi, Paketunternehmen und besonders Online-Kaufhäuser heraus, die wie Amazon noch nicht mal Steuern in Dtl. zahlen. Ich glaube, auch die jetzigen Kriegsgewinnler werden wieder gierig einsacken und der Gesellschaft den Stinkefinger zeigen. Aber diese Politik ist ja gewollt und gewählt. 

Ich erkenne in Ihrem Beitrag nicht wo die Alternative sein soll. Können Sie uns diesbezüglich aufklären? 

Kontrolle?

Bei einer Kontrolle hat der Arbeitgeber eine Woche Zeit, um nachträglich eine gefakte Dokumentation der Arbeitszeiten zusammenzuschustern? Dann braucht man ja eigentlich überhaupt keine Dokumentation, sondern wartet ab, bis man irgendwann kontrolliert wird. Wenn man kontrolliert wird... Die Frage, wie oft kontrolliert wird, spricht der Beitrag leider nicht an. Und leider kommt im Beitrag auch kein Behördenvertreter zu Wort. 

Schade. 

 

 

Strafrecht

Was wir brauchen ist das Strafrecht bei Lohnbeschiss. Bisher muss der kleine Angestellte klagen und seine Gerichtskosten selber zahlen. Das muss eine Sache für den Staatsanwalt werden und die Kosten soll der Verlieren zahlen. Am besten eine Art Punktesystem, je mehr Punkte ein AG Sammelt desto teurer werden seine Angaben. Kann man ja eine neue  Umlage einführen

Kernproblem

Angebot und Nachfrage ... in diesem Bereich gibt es einfach zu wenig Jobs!

Es wäre gut, wenn die Einhaltung des Mindestlohns kontrolliert wird, aber man muss auch an diejenigen denken, die eben keinen Job bekommen und so auf der Strecke bleiben.

@09:29 Uhr von fathaland slim

>>Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert die Faulenzer und verprellt die Leistungswilligen (ich bin doch nicht blöd) und ist deswegen vom Grundsatz her schon ein Holzweg.<<

 

Sie würden also nicht mehr arbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen bekämen? Da bin ich anders drauf.

 

>>Alles Systeme (z.B. DDR) die eine solche Verfahrensweise in irgendeiner Form implementieren wollten (alle sind gleich), haben versagt.<<

 

In der DDR herrschte Arbeitspflicht.

 

>>Leistung muss ich immer lohnen sonst können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland endgültig zu Grabe tragen.<<

 

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

 

 

Werter Fathaland slim

 

Ich habe es schon wiederholt geschrieben, dass von denen, für die ich die Bewerbungen schreibe, kein einziger arbeiten will.

 

Glauben Sie, dass das höhere BGE deren Arbeitslust fördern würde?

 

@08:32 Uhr von Bender Rodriguez

 Angefangen bei zu wenig Facharbeitern,  

 

Das kann nicht amMindeslohn liegen, denn die bekommen ja mehr als den Mindeslohn

Es liegt daran das niemand mehr gewerkschaftlich organisiert um seine Leistungen kämpft.

Nur nie den Arbeitsplatz wechseln und niemals nach mehr Lohn fragen. Etwas mehr Amerikanisch könnte helfen

 

@09:38 Uhr von fathaland slim

>>Wer investiert in einem Land in dem es jederzeit zu Stromsperren kommen kann? Kein anderes Industrie Land in Europa hat solche Probleme mit der Stromsicherheit wie DE.<<

 

Diese Probleme existieren ausschließlich in Ihrem dystopischen Deutschlandbild. Es ist ja in manchen Kreisen beliebt, Deutschland so schwarz wie nur irgend möglich zu malen. Ihr diesbezügliches Talent ist allerdings unerreicht.

 

Auch bei der ts gibt es scheinbar diese Menschen.

Aus Sicht ausländischer Investoren verliert Deutschland an Anziehungskraft. Die Zahl der Investitionen sank im vergangenen Jahr deutlich. Aufwärts ging es dagegen in anderen großen europäischen Staaten.

 

Studie zu Investitionen: Standort Deutschland fällt zurück | tagesschau.de

@09:49 Uhr von Coachcoach

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Ich weiß nicht, wie der Nachfrager das macht: Ich mache das mit Blicken ins Portemonnaie, aufs Konto und auf die Preise.

Kein Wunder bei heruntergewirtschafteten Gewerkschaften.

Nun sind es wieder die Gewerkschaften, in die aber keiner gehen möchte. Weil die Beiträge zu hoch und die Abschlüsse zu gering sind. 

Ihre Geldbörse dürfte erst nach dem Einmarsch des Herrn P. aus M. etwas leerer, für den normalen Einkauf, geworden sein. Denn sooo hoch war die Inflation der letzten Jahre nicht. Wurden aber aus "Plastikschuhen" plötzlich Lederschuhe...... mal als Beispiel :-) 

@09:47 Uhr von tagesschlau2012

@09:29 Uhr von fathaland slim

 

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

 

Schon jetzt kann jeder unbegrenzt dazuverdienen. Nur rechnet sich das nicht durch die hohen Steuern die darauf bezahlt werden.

Also würden nur wenige Produktiv werden, da sich diese Leistung nicht lohnt.

 

Das bekannteste Modell des bedingungslosen Grundeinkommens kommt völlig ohne Einkommenssteuern aus, es soll sich ausschließlich über Verbrauchssteuern finanzieren.

 

Davon abgesehen, habe ich auch jetzt schon mehr Geld übrig, wenn ich mehr verdiene. Trotz der bösen Steuern.

@09:38 Uhr von tagesschlau2012

 

 

Das bedingungslose Grundeinkommen wird seit mindestens zwanzig Jahren diskutiert. Die Diskussion scheint aber komplett an Ihnen vorbeigegangen zu sein. Die Untergangsszenarien, die Sie hier, unser Land betreffend, an die Wand malen, kenne ich allerdings schon seit frühester Kindheit. Aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter alter Leute, meist verbunden mit dem Schlachtruf „Armes Deutschland!“. Damit waren allerdings weniger die schlecht bezahlten abhängig Beschäftigten gemeint. Auf die blickte man eher herab.

 

Seit mehr als 20 Jahren wollen die extremen Linken das Geld verteilen das andere erwirtschaften. Das Menschen die nie eine geregelte Beschäftigung haben das ganz toll finden ist nicht verwunderlich.

Die Untergangsszenarien kommen aus dem schmallippigen Mund schlecht gelaunter Politiker wie zB. Herrn Habeck.

 

Sie wiederholen Vorurteile, die keiner Nachprüfung standhalten und die an dem sozialen Problem vorbeigehen. Die Form der Argumentation macht ihre Grundhaltung deutlich.

 

@09:56 Uhr von Raho59

Laut aktueller Studie sind in Dtl. 2021 zwar nicht mehr Millionäre als 2020, aber sie sind noch reicher geworden. Dabei ragen die Corona-Gewinnler LIDL, Aldi, Paketunternehmen und besonders Online-Kaufhäuser heraus, die wie Amazon noch nicht mal Steuern in Dtl. zahlen. Ich glaube, auch die jetzigen Kriegsgewinnler werden wieder gierig einsacken und der Gesellschaft den Stinkefinger zeigen. Aber diese Politik ist ja gewollt und gewählt. 

Ich erkenne in Ihrem Beitrag nicht wo die Alternative sein soll. Können Sie uns diesbezüglich aufklären? 

.

Ich bin zwar nicht angesprochen, aber die Alternative wäre z.B., dass Firmen die in Deutschland Milliarden schäffeln, und auch noch den Mindestlohn umgehen zum Wohle der Bosse, auch hier ihre Steuern bezahlen, und nicht in Irland oder Luxemburg.
Aber mit denen traut sich kein Politiker anzulegen, egal welcher Coleur.

@08:53 Uhr von Anderson

In der vorigen Legislaturperiode gelang es den Arbeitgebern noch eine korrekte Zeiterfassung zu verhindern. Das wurde mit `überbordender Bürokratie´ begründet.

Fragt sich nur, was heutzutage höher bewertet wird. Eine dem Menschen und seiner Arbeit würdige reale Bezahlung oder die auf Betrug und Menschenverachtung ausgelegte Firmenkonzepte.

Wo sind eigentlich die Betriebs- und Personalräte in den Firmen, die flexible Arbeitszeitmodelle als Grundlage für unbezahlte Arbeitszeitüberschreitungen nutzen?

@09:49 Uhr von Coachcoach

Seit 30 Jahren beobachte ich wie in Deutschland das Realeinkommen sinkt.

Und ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Aah ja. Und das beobachten Sie bitte wie? 

Ich weiß nicht, wie der Nachfrager das macht: Ich mache das mit Blicken ins Portemonnaie, aufs Konto und auf die Preise.

Kein Wunder bei heruntergewirtschafteten Gewerkschaften.

 

 

Die Gewerkschaften haben vor allem die "Geiz-ist-geil-Mitglieder" heruntertgewirtschaftet.

 

Die sparen sich den Beitrag und hoffen, dass die anderen alles für sie regeln.

 

Ich bin mit meinen 80 Jahren schon lange aus dem Berufsleben ausgeschieden und bin trotzdem noch Vollmitglied in der Gewerkschaft.

 

@09:24 Uhr von logig

Grundeinkommen ist politisch nicht durchsetztbar. Es muss ja von den arbeitenen Bürgern finanziert werden.Das bleibt ein Traum der Linke ,auch wenn es gut gemeint ist.

Mir scheint, dass Sie sich wohl nicht ausreichend mit dem Lösungsvorschlag "bedingungsloses "Grundeinkommen" auseinandergesetzt haben.

##

Das bedingslose Grundeinkommen sollte einiges der Sozial Leistungen die dem Sozialhilfe Empfänger sowieso zustehen,gleich gesetzt werden.Nur mit dem Unterschied das der Nutzer diese Leistungen beim Sozial Amt nicht " Erbetteln " muss. Genügt Ihnen das als Antwort ?

 

@10:00 Uhr von DerVaihinger

...

Werter Fathaland slim

 

Ich habe es schon wiederholt geschrieben, dass von denen, für die ich die Bewerbungen schreibe, kein einziger arbeiten will.

 

Glauben Sie, dass das höhere BGE deren Arbeitslust fördern würde?

 

Vielleicht fehlt Wertschätzung? Selbstvertrauen? Vielleicht gibt es eine Biografie, die hindert? Vielleicht sind das Bewerbungen für völlig unattraktive Jobs? Vielleicht sind sie auch nicht gut vorbereitet?

Ich habe berufliche Erfahrungen in dem Bereich und kann ihre Erfahrung nicht teielen.

@09:32 Uhr von fathaland slim

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

 

Haben wir heute auch schon. ALG 2 reicht damit man ein Dach über dem Kopf hat, was zu Essen auf dem Tisch. Wer mehr will kann unbegrenzt mehr verdienen.

 

Bedingungsloses Grundeinkommen ist nur eine andere Bezeichnung für die Verdreifachung der ALG2 Bezüge ohne dass man Angst haben muss alle 3 Monate mal um 8 Uhr aufstehen zu müssen weil die Sachbearbeiterin einen eingeladen hat.

10:00, DerVaihinger

>>

Werter Fathaland slim

 

Ich habe es schon wiederholt geschrieben, dass von denen, für die ich die Bewerbungen schreibe, kein einziger arbeiten will.

 

Glauben Sie, dass das höhere BGE deren Arbeitslust fördern würde?<<

 

Solche Menschen wird es immer geben, und es gab sie auch immer. Man hat sie immer irgendwie mit durchgezogen. Oft führen sie eine prekäre Existenz am Rande der Gesellschaft. Zwingt man sie zur Arbeit, so üben sie sich in passiver Aggressivität und sind für die Kollegen ein Ärgernis.

 

Kein Mensch mit klaren Sinnen und Selbstrespekt würde so leben wollen.

 

Es ist Ihnen hoch anzurechnen, daß Sie sich um solche Menschen kümmern. Meiner Ansicht nach handelt es sich oft um manifest psychisch Kranke.

@09:47 Uhr von tagesschlau2012

Zum bedingungslosen Grundeinkommen gehört, daß man unbegrenzt dazuverdienen kann. Das würde ich als „Leistung lohnt sich“ bezeichnen.

 

Schon jetzt kann jeder unbegrenzt dazuverdienen. Nur rechnet sich das nicht durch die hohen Steuern die darauf bezahlt werden.

Also würden nur wenige Produktiv werden, da sich diese Leistung nicht lohnt.

Nun, als produktiv kann man viele Gutbezahlte nun wirklih nicht bezeichnen. In einer Überflußgesellschaft, die immer wieder auf Menschen eintritt, die nicht in der Lage sind dieses Rennen mitzumachen, gibt es auch viele sinnlose aber gut bezahlte Jobs. Anderseits sind Menschen, die wirklich notwendiges leisten, so in den Pflegeberufen, gnadenlos unterbezahlt. Ich halte ihre "Argumente" für zünisch und haltlos. Hier im Forum finden Sie viele Argumente, die geeignet sein müssten, ihr Urteil zu ändern.

Im übrigen ist ihre erste Behauptung schlicht falsch.

@10:02 Uhr von Raho59

 

Ich weiß nicht, wie der Nachfrager das macht: Ich mache das mit Blicken ins Portemonnaie, aufs Konto und auf die Preise.

Kein Wunder bei heruntergewirtschafteten Gewerkschaften.

Nun sind es wieder die Gewerkschaften, in die aber keiner gehen möchte. Weil die Beiträge zu hoch und die Abschlüsse zu gering sind. 

Ihre Geldbörse dürfte erst nach dem Einmarsch des Herrn P. aus M. etwas leerer, für den normalen Einkauf, geworden sein. Denn sooo hoch war die Inflation der letzten Jahre nicht. Wurden aber aus "Plastikschuhen" plötzlich Lederschuhe...... mal als Beispiel :-) 

Ich kann das für ÖTV und Ver.di beurteilen. Die funktionierende Vl-Arbeit wurde abgeschafft. Forderungen der Basis wurde nicht nur ignoriert, sie wurden konterkariert. Ein Bezirkssekretär wollte und weißmachen, dass keine Abschlüsse über das Ende der Legislatur geben könne - u.v.m.

Herr P. soll in M. bleiben. Die Inflation war vorher da.

@09:37 Uhr von Blitzgescheit

 

Als ein Wähler eine Partei, die sich auf die Fahne geschrieben hat, eine Alternative zu bieten, habe ich natürlich mal wieder eine alternative Sicht der Dinge ...

..

 

Ihre "Partei" stellt lediglich eine Alternative zu Menschenrechten oder dem gesunden Menschenverstand dar. Diese Partei bekommt nicht mal eine eigene gesetzkonforme Parteienfinanzierung hin. Diese Partei ist zurecht ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz. In den internen Chatgruppen hat man lesen können, wie sie ticken.

 

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