Kommentare - Miese Konsumlaune bremst Onlinehandel

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Wende?

So wünschenswert diese Tendenz mir erscheint, es ist noch nicht die notwendige Wende. Die Politik sollte mithelfen, z.B. den Rücksendewahn zu dämpfen. Auch gälte es den Werberummel unter die Augen zunehmen.

Miese Konsumlaune bremst Onlinehandel....

Und die "miese Konsumlaune" wird ja wohl Gründe haben. Und die Gründe liegen nicht in irgendeiner Laune, sondern in der Inflation, die sich gegen 8 Prozent bewegt. Bemerkenswert ist, nach dem was im Artikel steht, daß auch Amazon und Zalando von einem Rückgang betroffen sind. Wo bei in der Corona-Krise gerade Amazon einen Schnitt machte. Schon in der ersten Zeit von Corona stieg da der Umsatz um 26 Prozent auf 75,5 Milliarden Dollar (68,9 Milliarden Euro). Auf dem Höhepunkt der Pandemie war Jeff Bezos´ Vermögen laut Bloomberg um 24 Milliarden Dollar auf 138,5 Milliarden Dollar gestiegen. 

das "coronaende" teilt nun…

das "coronaende" teilt nun dem einzelhandel die verlorenen anteile teilweise zurück.

ausserdem:  weniger im geldbeutel heisst weniger "luxus" zukaufen.
vielleicht kommen ja auch wieder bessere zeiten.

Bernd Kevesligeti

wer hätte das gedacht. mehr umsatz machen die nicht? oder war das doch eher der gewinn?

@15:35 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und die "miese Konsumlaune" wird ja wohl Gründe haben. Und die Gründe liegen nicht in irgendeiner Laune, sondern in der Inflation, die sich gegen 8 Prozent bewegt. Bemerkenswert ist, nach dem was im Artikel steht, daß auch Amazon und Zalando von einem Rückgang betroffen sind. Wo bei in der Corona-Krise gerade Amazon einen Schnitt machte. Schon in der ersten Zeit von Corona stieg da der Umsatz um 26 Prozent auf 75,5 Milliarden Dollar (68,9 Milliarden Euro). Auf dem Höhepunkt der Pandemie war Jeff Bezos´ Vermögen laut Bloomberg um 24 Milliarden Dollar auf 138,5 Milliarden Dollar gestiegen. 

Viele Produkte sind bei Amazon teurer als im Einzelhandel. Und wenn man auf die Inflation und die überall steigenden Preise schaut, überlegt man sich zweimal, ob man ein Produkt überhaupt kauft, und dreimal, ob man es noch teurer bei Amazon kauft.

Das ist doch mal...

Das ist doch mal ein Beitrag zum Klimaschutz, könnte ich jetzt zynischerweise sagen.

Jetzt müssen die KundInnen sich nur noch aufs Fahrrad schwingen und in der Region aus der Region einkaufen.

Allerdings: Dort werden sie vielerorts keine Läden mehr finden.

Tatsächlich beschränke ich meinen Konsum schon länger auf Dinge,
die ich unbedingt benötige = Nahrungsmittel
die ich langfristig nutzen kann = z.B. hochwertige Kleidung, Geräte (sofern es solche noch gibt).

Ich muss nicht immer das Neueste haben. Was noch funktioniert, bzw. kostengünstig repariert werden kann, bleibt.
Mein ältestes Gerät ist ein Radiowecker aus den 1970ern.

Böses Erwachen

Wenn der fortschreitenden Vernichtung der finanziellen Rücklagen und Altersvorsorge durch Nullzinsen nun keine "Was-kostet-die-Welt"-Stimmung durch billige Kredite mehr entgegensteht, sondern mann sieht, wie viel mehr die Welt jeden Monat kostet, dann würde ich nicht von mieser Konsumlaune sprechen, sondern von einem langsamen aber bösen Erwachen mit einem Riesenkater.

Die Ersparnisse sind ruiniert und die Inflation auf Rekordniveau ruiniert die finanzielle Tagessituation.

Die Sause ist vorbei, und das betrifft nicht nur den Onlinehandel. Es mögen sich Einige vorschnell die Hände reiben, weil Amazon weniger umsetzt, aber Ihr lieben Leute, fragt doch mal in den Geschäften bei Euch um die Ecke. Da dürfte die "Laune" nicht weniger mies sein.

Inflation und Konsumeinbruch als einen Schritt in die richtige Richtung zu feiern wie einige Kommentatoren hier, nur weil auch der Onlinehandel betroffen ist, zeugt von wenig Weitsicht. Das Thema wird uns noch kräftig auf die Füße fallen.

Welch ein Wunder?

Was für eine bahnbrechende Feststellung. Der Verbraucher sieht sich in seinem Umfeld immens gestiegener Kosten gegenüber was sich nicht zuletzt in einer Inflationsrate von momentan knapp 8% niederschlägt. Also muss er den Cent zweimal umdrehen und spart an Onlinekäufen.

Gerade in den letzten Tagen...

...habe ich immer wieder bei ARD und ZDF die Meldung gehört, das bis zu 75% der Onlinekäufe zurückgeschickt werden. Aufgrund der gestiegenen Transportkosten überlegen demzufolge auch verschiedene Anbieter, die kostenlose Retoure abzuschaffen.

 

Unter diesen Umständen stelle ich mir schon die Frage, ob die ach so tollen Umsätze der Online-Branche in den letzten Jahren nicht wie so viele tolle Wirtschaftszahlen (ich sage nur Immobilien) in Wirklichkeit zu einem großen Teil heiße Luft waren.

Plus: Da es immer wieder Berichte gibt, dass Retouren massenhaft geschreddert werden, sollte man sowieso überlegen, ob man diese Branche nicht stärkeren Beschränkungen unterwerfen sollte.

 

Somit ist diese Meldung vielleicht sogar eine gute Nachricht.

Ist doch gut; wenn Online…

Ist doch gut; wenn Online-Händler weniger Umsatz machen, werden sie die Preise senken; dies kann man schon bei einigen Warengattungen beobachten. Inflation? Die Produkte, die ich mir demnächst zulegen möchte, da gehen die Preise runter. Wenn die allgemeine Inflation steigt, die Preise bei benötigten Waren aber sinken, da ist doppelt Vorteil.

Vieles ist teurer geworden

da muss der Konsument seinen Euro zweimal umdrehen wofür er ihn ausgibt.

Onlinehandel rückläufig

Sicher wurde in der Pandemie vermehrt online gekauft. Man hatte Zeit, die Läden waren teilweise geschlossen. Man kaufte was das Zeug hält, wenn es nicht gefiel konnte man es ja zurück schicken. Meist kostenlos, hier gehört der Riegel davor geschoben schon allein der Umwelt zur liebe. 

Das der Umsatz nun sinkt hat natürlich mit der Inflation zu tun, alles wurde teurer da spart man am ehesten bei den Konsum- und Luxusgütern. 

Das Amazon der große Gewinner war, liegt nicht am Besitzer sondern an den Leuten die bestellen. Der Gewinn sei ihm gegönnt. 

Von mir nicht, kaufe meine dringend benötigten Sachen vor Ort. 

Inflation historisch gesehen

Im Sommer 1914 hielten Ökonomen eine reine Papierwährung zunächst noch für unmöglich. Doch drei Tage nach der deutschen Kriegserklärung an Russland am 26. Juni hob das Kaiserreich per Gesetz seinen Goldstandard auf. Kaiser Wilhelm II. warf die Notenpresse an, um seinen Krieg zu finanzieren. Andere Länder taten es dem Feind nach.
Ansonsten hätte sich DE den Krieg nicht leisten können oder die Steuer deutlich erhöhen müssen. Eigentlich wie jetzt. Für geopolitischen Machtkämpfe oder Militär aufzurüsten verschuldet sich Scholz.
Was wäre die Alternative gewesen?
Kein Geld –> Kein Krieg.

Danach folgte eine schleichende Entwertung des Geldes. Die Inflation ließ sich auch mit dem Friedensschluss nicht mehr stoppen. Und der Fall setzte sich fort: Während der Hyperinflation 1922 mussten mehr als 4 Billionen Mark für einen Dollar gezahlt werden. Einige Staaten versuchten, per Wiedereinführung des Goldstandards ihr Geld zu stabilisieren. Aber das Comeback endete in Deflation und Weltwirtschaftskrise.

"Ernüchterung im Online-Handel"

Die Preise steigen - anders als die Einkommen der "Normalverbraucher" - unablässig und auf breiter Front.

Also macht sich auch auf breiter Front Ernüchterung breit. Warum sollte der Online-Handel da eine Ausnahme bilden?

@16:14 Uhr von Bernd Kevesligeti

wer hätte das gedacht. mehr umsatz machen die nicht? oder war das doch eher der gewinn?

 

Es ging bei den Zahlen um den Umsatz im ersten Quartal 2020. 

 

denn sach das doch. der hier eher anzutreffende kleine mann und seine noch kleinere frau kommen sonst deiner empörung nicht hinterher. 

 

 

einfach herrlich hier wieder

deshalb, weil hierzulande fast alle verelenden, sind an den flughäfen die staus so lang, wie lange nicht mehr. und alle flüge ausgebucht.. wer hätte das gedacht

@16:21 Uhr von Bender Rodriguez

Welch investigative Fehlleistung. 

Es ist nicht die miese Laune, die bremst.
Die miese Laune ist doch das Ergebnis,  nicht der Grund.

Krieg & rasende Inflation zwingen dazu, das Geld beisammen zu lassen.

Genaueres Lesen und Zitieren statt pauschal die Qulität der Redaktion in Frage zu stellen würde helfen. Da steht, dass die Konsumlaune mies ist, nicht die Laune an sich. Und warum sie mies ist, steht dann ja im Artikel:

"Auch der E-Commerce kann sich den Auswirkungen von Krieg, steigenden Preisen und verunsicherten Verbrauchern nicht entziehen"

Und wo ist jetzt die "investigative Fehlleistung"?

ähmm, anders rum

 

Nicht schlechte Laune führt dazu, dass ich nix kaufe.

Sondern nix kaufen können, macht Hunger. Und Hunger mach schlechte Laune.

Online-Handel

Der Online-Handel ist für die in den Dörfern lebenden Menschen ein Segen. Gerade für ältere Leute ohne Auto ist das sehr hilfreich, wenn die Ware bis vor die Haustür kommt. Die Städter haben doch ganz andere Möglichkeiten einzukaufen. Da kann ich natürlich rummotzen. 

 

Jedes Internet-Unternehmen entscheidet doch selbst, ob sie für die Rücksendung Gebühren verlangen. Gehe ich in das Elektrogeschäft und möchte mein Handy zurückgeben, dann bekomme ich nach langer Diskussion einen Gutschein oder eine Reparatur mit 2 Monaten Wartezeit wird angeboten.

In den Läden, gerade in kleinen Städten, ist die Auswahl stark begrenzt. Der Verkäufer versucht vor allem die Produkte an die Frau zu bringen, die in seinem Laden vorrätig sind. Da ziehe ich mir den Internethandel jederzeit vor. 

 

 

Lebensmittel werden Tonnenweise vernichtet. Da sollten die Politiker entsprechende Gesetze schaffen. Frankreich macht es vor. Die Welt hungert. Was machen die Unternehmen und was machen unsere Politiker?

 

eine Runde Mitleid mit dem Onlinehandel (Ironie)

"2020 und 2021 wuchs der Umsatz um 23 und 19 Prozent."

Und 2022 noch zweistellig, ja was will man denn mehr.

Während viele andere Branchen darben, da klingt die Überschrift "Ernüchterung im Online-Handel" wie ein schlechter Witz.

"Besonders die Nachfrage nach Einrichtungsgegenständen, Elektroartikeln und Heimcomputern brach ein. Lediglich Dinge des täglichen Bedarfs blieben hingegen gefragt. Der Online-Umsatz mit Lebensmitteln, Drogerie-Artikeln und Tiernahrung wuchs um über vier Prozent. Die Sparte Bürobedarf verzeichnete sogar einen Zuwachs von elf Prozent"

 

"Dinge des täglichen Bedarfs" wie Lebensmittel und Drogerie-Artikel braucht man immer. Einrichtungsgegenstände und Elektroartikel nur ab und zu. Und auch nur dann wirklich, wenn die "alten" es nicht mehr tun.

@15:39 Uhr von Winni-ed

Viele Produkte sind bei Amazon teurer als im Einzelhandel.

Nein, es muss heissen: "Amazon bietet den Rahmen, billige oder auch teure Preisangebote für dasselbe Produkt zu machen".

Da die Entscheidung für den Verkäufer mit den besten Konditionen im Onlinehandel transparenter ist, als wenn man von Ort zu Ort, von Innenstadt zu Innenstadt fahren würde, um seinen Kauf günstigst abzuschließen (und damit auch den günstigsten Anbieter zu fördern), gibt es mit Sicherheit keinen Preisdruck "weg vom Onlinehandel", insbesondere auch nicht Amazon betreffend.

 

Launig?

"Miese Konsumlaune" das impliziert ja geradezu, dass die Leute einfach keine Lust haben, Geld auszugeben.

Wenn es doch so einfach wäre...

@15:49 Uhr von Tinkotis

...habe ich immer wieder bei ARD und ZDF die Meldung gehört, das bis zu 75% der Onlinekäufe zurückgeschickt werden.

Habe ich auch gelesen. Halte ich für gelogen. Wenn irgend jemand der geneigten Diskutanten in diesem Forum tatsächlich immer drei von vier Lasertonern, Bücher, Gartenwerkzeuge, Lebensmittel wie entkoffeinierten Kaffee in Ganzer Bohne (kriege ich in meinem binnen eines Tages ereichbaren Einzelhandel nirgends zu kaufen), Arzneimittel, Multimedia-Geräten, Smartphones zurückschickt, möge er sich bitte freundlicherweise melden. Finden sich nur 100 Thread-Teilnehmer dabei zusammen, fange ich an, die Zahl von 75 Prozent zu glauben. Obwohl ich mir nicht erklären kann, wieso der Gott der Statistik gerade 75 Prozent festgelegt hat, eine durch fünf teilbare Zahl, ein Verhältnis von genau 3:4 vs. 1:4, und nicht 67,3 Prozent oder 81,6 Prozent, denn das ist doch bestimmt exakt erfasst und ausgezählt worden?

 

Online Handel ist ineffektiv

Das mag überraschend klingen. Sind doch viele Waren billiger als offline. 
 

Aber ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler - und wird (als Neuware!) nicht selten vernichtet. Das ist ein Wahnsinn, wie es nur ein kapitalistisches System hervorzubringen vermag. 
 

 

Vor 20 Jahren galt das Potential des Online Handels als begrenzt durch das Volumen des altehrwürdigen Versandhandels. Das es nicht so gekommen ist, liegt vor allem daran das eine riesige Zahl von Firmen, die nie Versandhandel betrieben haben, ihre personalintensiven Filialnetze zurückgefahren haben zugunsten des Verkaufs im Internet. 
 

 

Doch die sinnliche Erfahrung des „Shoppings“ kann das Internet nicht vermitteln: es bleibt steril. 
 

Doch auch wenn der Konsum aufgrund der hohen Preissteigerungen insgesamt - online wie offline - zurückgeht, das Internet wird bleiben, sind doch viele Produkte NUR noch online erhältlich, wenn überhaupt ! 

@16:26 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

wer hätte das gedacht. mehr umsatz machen die nicht? oder war das doch eher der gewinn?

 

Es ging bei den Zahlen um den Umsatz im ersten Quartal 2020. 

 

denn sach das doch. der hier eher anzutreffende kleine mann und seine noch kleinere frau kommen sonst deiner empörung nicht hinterher. 

Das ist gesacht worden.

Der kleine Mann oder die kleine Frau, die sich empören könnten, die kommen hier aber weniger vor. 

 

 

 

@16:10 Uhr von V8forever

Von mir nicht, kaufe meine dringend benötigten Sachen vor Ort.

 

Gute Idee. Ich geh' gleich mal zu meinem Edeka rüber, dem einzigen Händler im Dorf und in kilometerweitem Umkreis, und kaufe eine Tonerkassette für meinen klasse Samsung ML-1665 Laserdrucker von 2010. Ach, wenn ich schon mal da bin, auch einen neuen Akku für das Moto G5 Handy und einen Ersatzstiel für meine abgebrochene Kreuzhacke, plus ein paar Eiben im Topf, die ich damit einbuddeln will. Ich hab' kein Auto und auch wenn ich's mit dem Roller die 2 x 20 km bis zum nächsten Obi schaffe, ist es was mühsam, sich so einen Gerätestiel auf den Buckel zu schnallen.

Hat doch nichts mit…

Hat doch nichts mit Konsumlaune zu tun, wenn sich die Leute zurück halten. Eventuell mal auf die Preisschilder schauen, dann kann man den Grund ganz deutlich sehen.

Und die Haushalte die es noch nie dick hatten vertanken das was vorher für den Konsum gedacht war. Und man ist eventuell auch gut Beraten wenn man sich etwas in Reserve für die Energieabrechung hält.

Das ist nun der Preis für den Krieg! Und der geht nicht nur auf Putins Konto.

Vielfalt und Qualität leidet unter online Handel

Was waren das noch für Zeiten! Ein Plattenladen in der Stadt, mit allerlei seltenen Labels - richtigen Kostbarkeiten, die manchmal im Geschäft Monate auf ihren Käufer warteten! 
 

Und heute? Gekauft kann nur werden was angeboten wird. Und angeboten wird immer öfter industrielle Massenware. Das sieht man besonders wo es um „Content“ geht (Musik, Bücher, Filme). Aber auch viele andere Sachen scheinen eher lieblos zusammengeschustert. Das enttäuschte Besteller einen Großteil zB der schlecht genähten und schlecht geschnittenen Kleidung aus minderwertigen Materialien wieder zurückgehen lassen, ist längst eingepreist. 
 

Qualität kann man aber immer noch finden: in Nischen-Edel offline Shops ... 

@17:19 Uhr von Bernd Kevesligeti

wer hätte das gedacht. mehr umsatz machen die nicht? oder war das doch eher der gewinn?

 

Es ging bei den Zahlen um den Umsatz im ersten Quartal 2020. 

 

denn sach das doch. der hier eher anzutreffende kleine mann und seine noch kleinere frau kommen sonst deiner empörung nicht hinterher. 

Das ist gesacht worden.

Der kleine Mann oder die kleine Frau, die sich empören könnten, die kommen hier aber weniger vor. 

als was bezeichnest du denn die hier immer empörten vielstschreiber? als deutschlands elite?

 

 

 

@17:18 Uhr von Möbius

ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler -

 

Und das glauben Sie tatsächlich? Diese aus durchsichtigen Gründen aus der Luft gegriffenen und maßlos übertriebenen Zahlen sind ja noch weniger glaubwürdig als die täglichen Statistiken des RKI.

@17:18 Uhr von Möbius

Doch die sinnliche Erfahrung des „Shoppings“ kann das Internet nicht vermitteln: es bleibt steril. 
 

 

Huh, aus welcher Branche stammen Sie eigentlich? Ich meine, ich habe meinen Wirtschaftsfachschulabschluß auch im Marketing gemacht, selbst wenn das damals noch Absatzwesen hieß, aber so blumige Wortgebilde sind mir als Synonym für "kauft bitte teuer und bei geringer Auswahl beim Einzelhandel statt billig und mit einer Fülle von Informationen über's Internet" noch nicht in den Sinn gekommen.

 

@17:18 Uhr von Möbius

Doch die sinnliche Erfahrung des „Shoppings“ kann das Internet nicht vermitteln: es bleibt steril.

Auf diese "Erfahrung" legt aber nicht jeder Wert. Ich bin froh, wenn ich ein Geschäft so schnell wie möglich wieder verlassen kann - gerade in Zeiten einer Pandemie und nach der zu frühen Aufhebung der Maskenpflicht, aber auch vor 2020 schon.

Dennoch bedaure ich die Ausdünnung der Fachgeschäfte vor Ort. Denn nur dort bekommt man (in der Regel) gute Beratung. Nur weil die Kunden die im Internet nicht bekommen, wird ja so viel zurückgeschickt.

Vielleicht sollte man Online-Händler verpflichten, Video-Beratungsgespräche anzubieten. Und zwar mit Mitarbeitern, die zum einen qualifiziert sein und zum anderen verständlich die Landessprache sprechen müssen - nicht von unterbezahlten Callcenter-Agenten, die (oft in kaum verständlichem Deutsch) von 9 bis 12 Uhr zu Büromöbeln und von 13 bis 18 Uhr zu Computern "beraten".

 

17:07 Uhr von Giselbert

"Während viele andere Branchen darben, da klingt die Überschrift "Ernüchterung im Online-Handel" wie ein schlechter Witz."

Miese Konsumlaune, scheint der Hype vorbei zu sein, wird von Rüsseln gern geschrieben, hat nicht nur der Elefant einen, kann von einer Fliege sein. Aus einer Mücke einen Elefanten machen, geht ganz einfach, die Lupe von Medien nehmen, aufs Interessanteste zielen.

@Zuschauer49, 17:40 re @Möbius

ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler -

 

Und das glauben Sie tatsächlich? Diese aus durchsichtigen Gründen aus der Luft gegriffenen und maßlos übertriebenen Zahlen sind ja noch weniger glaubwürdig als die täglichen Statistiken des RKI.

 

Also meine Frau, die zu meinem Leidwesen viel online einkauft, bestellt regelmäßig 5 bis 6 Teile mit der festen Absicht, nach dem Anprobieren nur eines davon zu behalten und die anderen wieder zurück zu schicken. oder auch, wenn keins richtig gefällt, alle retour.

Ich kann mir das mit den 75% durchaus vorstellen.

@15:37 Uhr von mitbürger

das "coronaende" teilt nun dem einzelhandel die verlorenen anteile teilweise zurück.

ausserdem:  weniger im geldbeutel heisst weniger "luxus" zukaufen.
vielleicht kommen ja auch wieder bessere zeiten.

Komischer Weise klagt der Einzelhandel aber auch über Umsatzrückgang. Man kann halt auch den Euro nur einmal ausgeben.

@16:46 Uhr von NeNeNe

Lebensmittel werden Tonnenweise vernichtet. Da sollten die Politiker entsprechende Gesetze schaffen. Frankreich macht es vor. Die Welt hungert. Was machen die Unternehmen und was machen unsere Politiker?

 

hätten sie vielleicht auch passende Beispiele

mit populistischen Phrasen kommt man nicht weit

auch nicht mit Beispielen aus den Nachbarländern

die vielleicht / oder auch nicht relevant sind

Meine Erfahrung zumindest sagt mir

kein Kunde zieht sich die Ware von ganz hinten aus dem Regal raus

das mit dem kurzen Verfallsdatum

und nem angewelkten Salat will keiner

und Ware mit nem Rabattlabel kurz vor dem Ablauf hilft hoft Wunder

und bei der aktuellen Erdbeersache haben Franzose eben auch keine Idee

ein Überangebot ist eben ein Überangebot

 oder essen sie das Doppelte wenns die Hälft kostet

 

@17:40 Uhr von Zuschauer49

ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler -

 

Und das glauben Sie tatsächlich? Diese aus durchsichtigen Gründen aus der Luft gegriffenen und maßlos übertriebenen Zahlen sind ja noch weniger glaubwürdig als die täglichen Statistiken des RKI.

 

Sie können das leicht selbst recherchieren. M.W. liegt die Retourenquote bei mindestens 20% (bei Kleidung). 

@15:39 Uhr von Winni-ed

Und die "miese Konsumlaune" wird ja wohl Gründe haben. Und die Gründe liegen nicht in irgendeiner Laune, sondern in der Inflation, die sich gegen 8 Prozent bewegt. Bemerkenswert ist, nach dem was im Artikel steht, daß auch Amazon und Zalando von einem Rückgang betroffen sind. Wo bei in der Corona-Krise gerade Amazon einen Schnitt Viele Produkte sind bei Amazon teurer als im Einzelhandel. Und wenn man auf die Inflation und die überall steigenden Preise schaut, überlegt man sich zweimal, ob man ein Produkt überhaupt kauft, und dreimal, ob man es noch teurer bei Amazon kauft.

Bis jetzt war es meist noch immer so das ich im Einzelhandel meine Amazon App gezückt habe und den Verkäufer gesagt habe, " bei Amazon kostet der Artikel aber nur soviel." und der Verkäufer dann mit dem Preis runter gegangen ist. Bei Lebensmitteln funktioniert das noch nicht und ich denke es wird auch so ab und zu Angebote geben wo Amazon dann teurer ist. Preise vergleichen lohnt sich immer.

Weniger eine Sache des Preises als vielmehr

der Bequemlichkeit. Insbsondere dann, wenn man etwas ganz bestimmtes - womöglich noch ausgefallen - sucht, ist der online-Handel einfach die bessere Alternative. Simples Beispiel : wenn ich von einem bestimmten Geschirr (Rosenthal) ein Ersatzteil brauche, kann ich mit einem Blick sehen, ob das Teil auf Lager ist und es online bestellen. Fachgeschäfte gibt es Köln dafür m.W. keine mehr, wie für viele andere Dinge leider auch. Bliebe nur das Teil vllt bei Kaufhof zu bestellen = in die Stadt fahren bestellen, xx Tage warten, wieder in die Stadt fahren, abholen. Dann doch lieber gleich online. Und das betrifft mittlerweile sehr sehr viele Artikel und Corona hat ein Übriges getan. Und lange Zeit galt der EH als Service-Wüste. Jetzt ist es vllt für viele Branchen zu spät, und wenn man am liebsten die Autos aus den Innenstädten verbannen möchte, wird der EH noch mehr einbrechen, von den Geldsorgen vieler Bürger mal ganz abgesehen.

Nach dem Ende der Pandemie…

Nach dem Ende der Pandemie ist es verständlich, dass wieder  weniger online und mehr im Laden eingekauft wird.

@15:49 Uhr von Tinkotis

...habe ich immer wieder bei ARD und ZDF die Meldung gehört, das bis zu 75% der Onlinekäufe zurückgeschickt werden. Aufgrund der gestiegenen Transportkosten überlegen demzufolge auch verschiedene Anbieter, die kostenlose Retoure abzuschaffen.

__

Ich habe in einer Doku gesehen, dass einige online Portale mittlerweile eine Auswahl treffen. Wer ständig z.B. 5 Paar Schuhe bestellt und davon regelmässig 4 Paar zurücksendet, wird in seinen Kauf/Retourenverhalten eingeschränkt, was ich auch verstehen kann. Ich bestelle nur, was ich auch tatsächlich behalten möchte und nur, wenn es wirklich nicht passt/gefällt sende ich zurück, was selten vorkommt, weil ich online nur Markenartikel kaufe, wo ich Grösse und Qualität im Vorfeld kenne. Dass man online Gekauftes vllt eher zurücksenden muss, liegt in der Natur der Sache, weil man es halt weder in natura sehen oder anfassen/ausprobieren kann. Dafür spartman aber viel Geld für Pachten in den Innenstädten. Das dürfte es mehr als aufwiegen.

 
 

 

 

 

Ich empfinde irgendwo eine…

Ich empfinde irgendwo eine Frage, ob die Preissteigerungen und höheren Energiekosten usw. wirklich an Fakten festzumachen sind, oder nicht doch etliche Kräfte an ider Gelegenheit verdienen. Der Onlinehandel, der normale Einzelhandel, die Bäckerei usw. sicher nicht.

Miese Konsumlaune bremst Online-Handel

Weil viele Geschäfte lange Zeit geschlossen waren, und aus Furcht, sich im Geschäft anzustecken, kauften Verbraucher zunehmend Waren im Internet ein.

.

Für die miese Konsumlaune ist m. E. mehr die Politik und ihre repressiven Maßnahmen zur Verantwortung zu ziehen. Ein weiterer Grund: Innenstädte werden für Autofahrer immer unattraktiver gemacht - wegen den hohen CO2 Werten, Klimawandel.

.

Aber: Die guten Zeiten werden für den Online-Handel wieder kommen. Der Sommer steht vor der Tür, das wird die Kauflaune der Menschen beflügeln. Sie haben viel nachzuholen.

.

 

 

 

@15:45 Uhr von Digitaler Fußabdruck

 bösen Erwachen mit einem Riesenkater.

Die Ersparnisse sind ruiniert und die Inflation auf Rekordniveau ruiniert die finanzielle Tagessituation.

Die Sause ist vorbei, und das betrifft nicht nur den Onlinehandel. Es mögen sich Einige vorschnell die Hände reiben, weil Amazon weniger umsetzt, aber Ihr lieben Leute, fragt doch mal in den Geschäften bei Euch um die Ecke. Da dürfte die "Laune" nicht weniger mies sein.

Inflation und Konsumeinbruch als einen Schritt in die richtige Richtung zu feiern wie einige Kommentatoren hier, nur weil auch der Onlinehandel betroffen ist, zeugt von wenig Weitsicht. Das Thema wird uns noch kräftig auf die Füße fallen.

Ein Erwachen und die Anerkenntnis der Tatsache, dass eine "was kostet die Welt" Stimmung mit permanentem Wachstum und ungebremster Konkurrenz nicht durchaltbar ist, sollte unverzüglich zum Durchbruch kommen.

 Das Wachstumsdenken ist es, das uns in diese Krise geführt hat und das mit noch andauernder Unterstützung einer recht kurzsichtigen Politik.

Nehmt den Spielsüchtigen endlich die Mittel weg!

Warenterminhandel und Finanzwetten wie Aktienkurse sind das "Spielzeug" der Finanzhaie. Die verdienen sogar an jeder Krise noch saftig und die Allgemeinheit muss zahlen, damit deren Geldsack gewaltig anschwillt.

fast

könnte man es das Gute im Schlechten nennen

Aber das ist es leider nicht.

Es ist einfach nur ein Zeichen der Verarmung.

Die Idee den Leuten einen "Kriesenbonus" zu geben, in der Hoffnung das die Preise auch wieder sinken in allen ehren.

Aber leider ist dabei dank FDP nichts sinnvolles rausgekommen

Gerne die die es bräuchten kriegen nichts. Wessen Einkommen im Bereich des Steuerfreibetrags liegt, und das sind Millionen an Niedriglohnjobbern, Rentnern, Kleinselnständigen, Schülern und Studenten, kann keine Dreihundert Euro Steuern weniger als die 0 steuern die er Zahlt zahlen.

 

Und nichtmal die Linke hört den Schuss

@17:23 Uhr von Zuschauer49

Von mir nicht, kaufe meine dringend benötigten Sachen vor Ort.

 

Gute Idee. Ich geh' gleich mal zu meinem Edeka rüber, dem einzigen Händler im Dorf und in kilometerweitem Umkreis, und kaufe eine Tonerkassette für meinen klasse Samsung ML-1665 Laserdrucker von 2010. Ach, wenn ich schon mal da bin, auch einen neuen Akku für das Moto G5 Handy und einen Ersatzstiel für meine abgebrochene Kreuzhacke, plus ein paar Eiben im Topf, die ich damit einbuddeln will. Ich hab' kein Auto und auch wenn ich's mit dem Roller die 2 x 20 km bis zum nächsten Obi schaffe, ist es was mühsam, sich so einen Gerätestiel auf den Buckel zu schnallen.

Bitte keine Eiben. Hat Ihr Edeka nicht auch Heckenrosen im Angebot? Die sind attraktiver für die Insekten in Ihrem Garten. 

Re : V8forever

Zum einen sollte der ganze Wahn mit dem Zurück- Schicken endlich deutlich eingeschränkt werden. Zum anderen habe ich noch nie bei Amazon was gekauft. ich wirf doch mein Geld nicht so einem Laden in den Rachen, der nicht mal wirklich ordentlich bezahlt, und einen Boss hat, den ich am Liebsten auf den Mond schießen würde, für seine Arroganz und Überheblichkeit. Und es ist ja auch klar, bei den dauernd steigenden Preisen, dass viele ihr Geld dreimal zählen, bevor sie es ausgeben.

Furchtbar finde ich die Steuerpolitik, wo meistens die großen verschont werden, aber jeder kleine alles angeben muss, was er/sie irgend wie verdient hat. Wo bleibt die Gerechtigkeit ??? 

 

@17:12 Uhr von Zuschauer49

Ihre Erfahrngen kann ich nicht teilen und halte sie auch nicht für objektiv.  Mit Amazon hatte ich ziemlich schnell die Nase voll. Bei Ebay sind die Suchergebisse bisweilen haarstreubend. Und die Bewertungen helfen häufig auch nicht weiter. Natürlich ist es bei mancherlei Sachen notwendig einen Internettshop heranzuziehen. Diese sind häufig an eine Kundenbindung interesiert

Ansonsten freue ich mich, das bei mir noch verschiedene Fachgeschäft vor Ort (Mitelpunktgemeinde mit etwa 8000 Einwohnern) sind: Bäcker. Schlachter, Bioladen. Gärtnerei aber auch Edeka, Netto, Aldy und Co.

Ein geeignetes Konzept, müsste das auch in Städten möglich machen - Alledings hätte man dann dafür sorgen müssen, dass die Innestädte auch noch Wohnstädte wären.

 

@15:37 Uhr von mitbürger

ausserdem:  weniger im geldbeutel heisst weniger "luxus" zukaufen.
vielleicht kommen ja auch wieder bessere zeiten.

Ich denke, ich weiß, was Sie meinen und gebe Ihnen Recht.

Dennoch: Ein Niedriglöhner wird sich bei solchen Aussagen verhöhnt fühlen.

 

@19:07 Uhr von Anita L.

Bitte keine Eiben. Hat Ihr Edeka nicht auch Heckenrosen im Angebot? Die sind attraktiver für die Insekten in Ihrem Garten. 

Muß eine Verwechselung sein. Tun Sie mir den Gefallen und gucken Sie mal bei Google danach. Eiben sind einheimische Nadelbäume, aber einzigartige, lebende Fossilien. Ihre roten Früchte werden von bestimmten Vogelarten dringend als Winterfutter genommen. Sie wurden wegen ihres Holzes für den Bau englischer Langbogen fast ausgerottet, haben ihrerseits aber dadurch zum schnellen Niedergang des Rittertums beigetragen (Schlacht von Agincourt etc.).

 

@16:40 Uhr von BotschafterSarek

 

Und wo ist jetzt die "investigative Fehlleistung"?

Die konsumlaune ist ja nicht schlecht.  Es geht halt nur nicht. 

Glücklicherweise nicht bei dem deutschen Anbieter Ceconomy!!!

Amazon, Facebook und Co. werden immer mit Internetriesen gleichgestellt. Dass wir hier in Deutschland Firmen haben, die unterstützt werden sollten - vergessen die meisten. Karsten Wildberger ist ehemaliger EON-Chef, jetzt hier bei dem Konzern. Der lässt sogar Spielekonsolen einfliegen, um den Umsatz zu steigern. Jeder sollte mal überlegen, ob Amazon echt so gut ist?!
https://www.faz.net/aktuell/wir-fliegen-spielkonsolen-ein-sagt-media-ma…

Der Corona-Effekt ist eben vorbei - und nun ? Ist doch egal.

Der Corona-Effekt ist eben vorbei und kommt auch nicht wieder. Da muss der Online-Handel eben wieder zurückstecken und man ist froh, dass zumindest ein Teil des stationären Handels überlebt hat.

Die Auswirkungen der aktuellen Energie- und Lieferkrise werden viel "interessanter" sein. Und wohl auch drastischer.

@18:07 Uhr von Möbius

Sie können das leicht selbst recherchieren. M.W. liegt die Retourenquote bei mindestens 20% (bei Kleidung). 

 

Jaa, bei Kleidung. Sonst könnte man ja online gar nichts verkaufen. Aber immer noch besser, ein Paket macht hin-zurück-neu_hin dreimal den Weg als ein Auto 80km ein Weg in die Großstadt.

Ausserdem hasse ich es, Kleidung zu kaufen. Als Rentner muss ich nicht den schicksten Anzug haben, und ich bin Weltmeister in der verlorenen Kunst des Kragenwendens. Bernina (mechanisch!) rulez.

@18:00 Uhr von frosthorn

ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler -

 

Und das glauben Sie tatsächlich? Diese aus durchsichtigen Gründen aus der Luft gegriffenen und maßlos übertriebenen Zahlen sind ja noch weniger glaubwürdig als die täglichen Statistiken des RKI.

 

Also meine Frau, die zu meinem Leidwesen viel online einkauft, bestellt regelmäßig 5 bis 6 Teile mit der festen Absicht, nach dem Anprobieren nur eines davon zu behalten und die anderen wieder zurück zu schicken. oder auch, wenn keins richtig gefällt, alle retour.

Ich kann mir das mit den 75% durchaus vorstellen.

Ich bin fürs Zurückschicken viel zu faul und deshalb zutiefst genervt, wenn man wirklich etwas nicht passt. War bisher aber nur einmal bei Schuhen der Fall.

Und dass ich jemandem zum Geburtstag einen tollen Blumenstrauß schicken kann, finde ich auch ganz toll.

 

@18:53 Uhr von DeHahn …

@18:53 Uhr von DeHahn

Warenterminhandel und Finanzwetten wie Aktienkurse sind das "Spielzeug" der Finanzhaie. Die verdienen sogar an jeder Krise noch saftig und die Allgemeinheit muss zahlen, damit deren Geldsack gewaltig anschwillt.

Warentermingeschäfte beruhen auf dem Prinzip, dass einer gewinnt und ein anderer dasselbe verliert. Sie haben ihren Sinn. Beispielsweise wenn eine der drei (genaugenommen nur noch zwei) Brotfabriken am 1.1. mit einem Discounter einen Liefervertrag mit Festpreisen abschließen will, muss es "Spekulanten" geben, die der Brotfabrik nach der Ernte im Sommer den Weizen ebenfalls zum vorher abgemachten Festpreis verkaufen, ob sie dabei nun draufzahlen oder einen Riesengewinn machen. Das gleicht sich durch viele Geschäfte bei ihnen aus, und sie nehmen nur eine Courtage, dem Zins ähnlich. Die Brotfabrik hingegen kann gernstens auf den Effekt verzichten, daß sie bei sinkenden Preisen gewinnen, bei steigenden Preisen wie derzeit aber ruinös draufzahlen müssten.

@20:18 Uhr von Isabelle Schilling: Warum ist Amazon erfolgreich?

Amazon, Facebook und Co. werden immer mit Internetriesen gleichgestellt. Dass wir hier in Deutschland Firmen haben, die unterstützt werden sollten - vergessen die meisten. Karsten Wildberger ist ehemaliger EON-Chef, jetzt hier bei dem Konzern. Der lässt sogar Spielekonsolen einfliegen, um den Umsatz zu steigern. Jeder sollte mal überlegen, ob Amazon echt so gut ist?!
https://www.faz.net/aktuell/wir-fliegen-spielkonsolen-ein-sagt-media-ma

 

Ich habe schon sehr genau überlegt. Für Dinge des täglichen Bedarfs habe ich Amazon noch nie benutzt. Aber für Technik und Bücher oder CDs / Filme schon.

Warum:  Weil das viel entspannter ist als in den "Hämma net- solle mer bestelle, is dann in zwee Woche doo" - Geschäfte. Sorry, so gerne ich dem Handel vor Ort helfe, aber SO geht es einfach nicht!

@16:20 Uhr von Coachcoach

Mir würde nix fehlen, gar nix.

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Mir schon,ich habe dort schon vieles sehr bequem eingekauft.

 

@18:00 Uhr von frosthorn

Also meine Frau, die zu meinem Leidwesen viel online einkauft, bestellt regelmäßig 5 bis 6 Teile mit der festen Absicht, nach dem Anprobieren nur eines davon zu behalten und die anderen wieder zurück zu schicken. oder auch, wenn keins richtig gefällt, alle retour.
Ich kann mir das mit den 75% durchaus vorstellen.

 

Das räume ich ein. Bin aber nicht verheiratet.

 

@18:53 Uhr von DeHahn

(...) Finanzwetten wie Aktienkurse sind das "Spielzeug" der Finanzhaie. Die verdienen sogar an jeder Krise noch saftig und die Allgemeinheit muss zahlen, damit deren Geldsack gewaltig anschwillt.

 

Wegen Aktienspekulation zahlt nirgendwo ein Käufer drauf. Aktien sind Anteile an Unternehmen, die oft schon tausende von Malen weiterverkauft worden sind. Sie sind völlig getrennt von Herstellern oder Händlern einer Ware und die Aktiengesellschaft selber weiß in der Regel überhaupt nicht, wem sie eigentlich gehört. Durch Aktienrückkäufe der Firma als solche (nicht von menschlichen Besitzern!) gibt es sogar den paradoxen Zustand, dass eine Firma sich selber gehört und niemandem verantwortlich ist, außer natürlich dem Gesetz.

 

Nachtrag zu meinem Kommentar

ich habe aber noch nie Ware die ich bei Amazon gekauft habe zurück schicken müssen.

@20:50 Uhr von Anna-Elisabeth

ein Großteil der Bestellungen landet als Retoure wieder beim Händler -

 

Und das glauben Sie tatsächlich? Diese aus durchsichtigen Gründen aus der Luft gegriffenen und maßlos übertriebenen Zahlen sind ja noch weniger glaubwürdig als die täglichen Statistiken des RKI.

 

Also meine Frau, die zu meinem Leidwesen viel online einkauft, bestellt regelmäßig 5 bis 6 Teile mit der festen Absicht, nach dem Anprobieren nur eines davon zu behalten und die anderen wieder zurück zu schicken. oder auch, wenn keins richtig gefällt, alle retour.

Ich kann mir das mit den 75% durchaus vorstellen.

Ich bin fürs Zurückschicken viel zu faul und deshalb zutiefst genervt, wenn man wirklich etwas nicht passt. War bisher aber nur einmal bei Schuhen der Fall.

Und dass ich jemandem zum Geburtstag einen tollen Blumenstrauß schicken kann, finde ich auch ganz toll.

jetzt bin ich radlos. dem armen frosthorn seine frau bestellt ständig was im internetzt?

 

 

@18:00 Uhr von frosthorn

Also meine Frau, die zu meinem Leidwesen viel online einkauft, bestellt regelmäßig 5 bis 6 Teile mit der festen Absicht, nach dem Anprobieren nur eines davon zu behalten und die anderen wieder zurück zu schicken. oder auch, wenn keins richtig gefällt, alle retour.
Ich kann mir das mit den 75% durchaus vorstellen.

 

Sehr vernünftig von ihrer Frau. Stellen sie sich vor sie bestellt zwei Teile und keines passt. Dann war die Lieferung komplett umsonst, da man sich ja leider auf die angegebenen Kleidergrößen nicht verlassen kann. Schade. Schöne Grüße an die Frau. Die Zurücksenderei nervt trotzdem.

bremst Onlinehandel

Ok. Und was sollte jetzt anders werden? sollen wir wieder alle mit dem ÖVI in die Innenstädte fahren uns infizieren und noch mehr Verkehr erzeugen.

Also der Onlinehandel ist deshalb so erfolgreich weil er viel Produkte schnell und einfach anbieten kann. Das was ein Geschäft vor Ort nie erreichen kann und viel teuer ist.

@18:34 Uhr von weingasi1

...habe ich immer wieder bei ARD und ZDF die Meldung gehört, das bis zu 75% der Onlinekäufe zurückgeschickt werden. Aufgrund der gestiegenen Transportkosten überlegen demzufolge auch verschiedene Anbieter, die kostenlose Retoure abzuschaffen.

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Ich habe in einer Doku gesehen, dass einige online Portale mittlerweile eine Auswahl treffen. Wer ständig z.B. 5 Paar Schuhe bestellt und davon regelmässig 4 Paar zurücksendet, wird in seinen Kauf/Retourenverhalten eingeschränkt, was ich auch verstehen kann. Ich bestelle nur, was ich auch tatsächlich behalten möchte und nur, wenn es wirklich nicht passt/gefällt sende ich zurück, was selten vorkommt, ....

Während Corona wollte ich beim besten Willen nicht in den Einzelhandel. Also auch Schuhe online. Dummerweise fallen Schuhe oft derart unterschiedlich aus, dass es gerade hier zu Retouren kommt. Wäre das nicht mehr gegeben, könnte onliner wie Zalando einpacken.

@16:28 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

deshalb, weil hierzulande fast alle verelenden, sind an den flughäfen die staus so lang, wie lange nicht mehr. und alle flüge ausgebucht.. wer hätte das gedacht

Das liegt an der Inflation. Muss ja, wenn ich das hier richtig lese. 

Kann auch sein, dass die Kunden zur Zentrale des Online Handels fliegen um das Porto zusparen

 

@15:45 Uhr von Digitaler Fußabdruck

 

 ... Es mögen sich Einige vorschnell die Hände reiben, weil Amazon weniger umsetzt, aber Ihr lieben Leute, fragt doch mal in den Geschäften bei Euch um die Ecke. Da dürfte die "Laune" nicht weniger mies sein....

 

 

Hab ich gemacht, das mit dem fragen im Einzelhandelsgeschäft um die Ecke:

 

Sporthose,  die sollte etwas mehr als das Doppelte kosten, was ich im Internet bezahlen würde.

Gleiche Größe,  gleicher Hersteller.

 

@17:24 Uhr von Mischa007

Hat doch nichts mit Konsumlaune zu tun, wenn sich die Leute zurück halten. Eventuell mal auf die Preisschilder schauen, dann kann man den Grund ganz deutlich sehen.

Und die Haushalte die es noch nie dick hatten vertanken das was vorher für den Konsum gedacht war. Und man ist eventuell auch gut Beraten wenn man sich etwas in Reserve für die Energieabrechung hält.

Das ist nun der Preis für den Krieg! Und der geht nicht nur auf Putins Konto.

Nicht? Ist noch wer in die Ukraine eingefallen? 

Karl Maria ..., 21:15

 

jetzt bin ich radlos. dem armen frosthorn seine frau bestellt ständig was im internetzt?

 

Beruhigen Sie sich. Der frosthorn ist nicht arm. Seine Frau bestellt nicht ständig was im "internetzt".

Das muss Sie nicht radlos machen. Sonst müssten Sie am Ende noch das Auto nehmen.

Der Onlinehandel boomt doch

Nur die Kunden bestellen jetzt direkt in China

Wenn der Versender eine  DE oder eine EU Steuernummer hat, doch kein Problem

Seit abschaffung der Kleinpauschale haben sich viele China Händler diese Angeschafft

 

Meine Frau trifft keine Schuld

Das muss ja auch mal gesagt werden…

 

Jedenfalls habe ich das Gefühl der Paketdienst klingelt derzeit eher noch öfters als sonst. 

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