Kommentare - Deutsche Filmbranche glaubt an Zukunft des Kinos

28. Mai 2022 - 15:34 Uhr

Das heute endende Film-Festival in Cannes zeigt: Kinomacher glauben an die wirtschaftliche Zukunft des Films für die große Leinwand - trotz des Tiefs in der Pandemie und trotz des Erfolgs von Streamingdiensten. Von Wolfgang Landmesser.

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Kommentare

@18:26 Uhr von Sausevind

 

Was ich immer so merkwürdig finde ist, je älter die Bürger, desto ängstlicher, sparsamer (um nicht zu sagen geiziger ) werden sie.

 

Beziehungsweise auch genau umgekehrt.

Platte Verallgemeinerungen nützen hier gar nichts. 

__

Ich wollte auch keinen "Nutzen" fabrizieren. Es war lediglich eine Feststellung, wie ich sie schon oft gemacht habe. Aber es geht natürlich auch umgekehrt. Ich finde beides ungut. Pessimismus macht das Leben nicht schöner ! Und ich halte Geiz für die schlimmste Unart überhaupt. Dass viele Bürger aufs Geld schauen müssen, ist leider für sie eine Notwendigkeit, die aber mit GEIZ nichts zu tun hat.

 

@19:01 Uhr von Anderes1961

Gessellschaftliche Klischees werden nicht durchbrochen sondern reproduziert. Narrative Konventionen und populistische Orientierung an Profit erinnern an TV Serien. 

 

Experimental Film und anspruchsvolle Kultur fehlt. Die am Massengeschmack orientierte Filme sind opportun und flach. Neues, Überraschendes und Inspirierendes sucht man vergeblich. 

__

Ebenso wie in einigen hier geposteten Beiträgen, die immer aus einer ganz bestimmten Ecke kommen. Da mutet es schon erkwürdig an, dass sich dort verortete Foristen über flache Filme und fehlende Inspirationen auslassen. Von anspruchsvoller Kultur ganz zu schweigen.

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

Ein guter Seitenhieb 

 

@18:15 Uhr von teachers voice

 

 

Sie suchen also einen Experimentalfilm für den Massengeschmack? 

Experimentalfilm finden sie in z.B. Oberhausen. Massengeschmack ist kommerziell und wird von mir nicht gesucht sondern  kritisiert.

 

 

 

Wer an einem Samstag um diese Zeit...

...über das Thema Kinos diskutiert, hat vielleicht nicht unbedingt den idealen Hintergrund, um sich damit zu beschäftigen.

Ich übrigens auch nicht, denn ich sitze gerade an meinem Schreibtisch. Im Büro. Eines Kinos...

@18:49 Uhr von schabernack

 

… denn deutschland finanziert filme, die sonst wegen unfug nirgendswo sonst gedreht würden.

 

Was ist Unfug im Film? Für die einen Geier-Wally, für sie anderen Manta Manta. Für die Dritten die Dokus über Winnetou, Old Shatterhand, und diesem miesen Schurken Mario Adorf, der N'tscho-tschi erschossen hat.

 

Mit den Filmen ist es wie mit Musik oder mit lecker Essen.

 

iss manta denn gefördert worden? ich denke eher, daß der auf publikum und umsatz raus war, im gegensatz zu wertvollen filmen des wenders oder seinesgleichen, die nie geld verdienen konntenh

 

@18:43 Uhr von FakeNews-Checker

Die  Hollywood-Filmproduktionen  der  vergangenen     30  Jahre  bestanden  zum  Großteil  aus  Gewaltorgien,  Horror  und  Terrror.   Die  Drehbuchvorlage  für  den  anschließenden  11.  September  2001  war  auch  mit  dabei.   Offenbar  kann  Hollywood  nichts  anderes  als  nur    selbsterfüllende  Prophezeihungen  in  Serie  produzieren.

Gerade Hollywood-Filme haben sehr oft die Zukunft vorausgesagt.

Selbsterfüllende Prophezeiungen? Kann mich da an keinen solchen Film erinnern. Vielleicht helfen Sie meinem Gedächtnis auf die Sprünge?

Ich kann mich auch an keine Gewaltorgien,  Horror  und  Terrror-Filme erinnern. Das kommt aber daher, daß ich an solchen Filmen kein Interesse habe und sie bei mir deshalb durchs Raster fallen.

@18:50 Uhr von frosthorn

 

Wie haben Sie das geschafft? 20.000 Hz sind normalerweise das, was Kinderohren an hohen Frequenzen hören können.

 

Naja, bei 1,3 MHz kommen wir ja schon in den wahrnehmbaren Bereich des Tageslichts. Vielleicht hat Anna-Elisabeth auch einfach sehr gute Augen.

Anna-Elisabeth hat momentan den "Grauen Star" (Katarakt).

 

@19:01 Uhr von Anderes1961

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

 

Inhaltlich sind die Filme von Leni Riefenstahl grottig schlecht.

Photographisch und von der Filmästhetik her sind sie Werke einer wahren Meisterin der Materie von Licht und Inszenierung. In diesem Aspekt nicht minder gut als die Filme des anderen Großmeisters aus Deutschland in Schwarz-Weiß aus jener Zeit. Fritz Lang.

 

Ich mag SW-Filme sehr,

und auch Tarantula und Godzilla sind großartig.

@16:51 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

aber alle anderen hoffen auch, daß unsere filmförderung weiterhin jeden schund finanziert

 

Schon mal daran gedacht dass das, was Sie oder ich als Schund empfinden, anderen Menschen gefällt?

@18:06 Uhr von schiebaer45

nicht was sie tun,mit James Dean und Natalie Wood, habe ich mir 2 Mal angesehen im Kino. Und heute habe ich den Film auf DVD.

Nur zweimal? Das geht ja noch. Es gibt Filme, die habe ich mir - nee, das verrate ich jetzt lieber nicht. Bei "Casablanca" weiß ich es auch gar nicht. Ich würde ihn trotzdem wieder gucken.

 

@19:27 Uhr von Tremiro

aber alle anderen hoffen auch, daß unsere filmförderung weiterhin jeden schund finanziert

 

Schon mal daran gedacht dass das, was Sie oder ich als Schund empfinden, anderen Menschen gefällt?

 

dich hatte ich schon viel früher hier erwartet.  nur nebenbei, mit schund meinte ich nicht bully herbig filme, sondern aus ländische produktionen, die nur in deutschland gedreht werden wegen der förderung . die aber keine gewinne abwerfen. aber deutsche politik schmeisst ja gerne geld aus dem fenster, was nicht ihres ist..aber dir traue ich zu, diesen sachverhalt zumindest geahnt zu haben!

 

@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Gessellschaftliche Klischees werden nicht durchbrochen sondern reproduziert. Narrative Konventionen und populistische Orientierung an Profit erinnern an TV Serien. 

 

[...]

__

Ebenso wie in einigen hier geposteten Beiträgen, die immer aus einer ganz bestimmten Ecke kommen. [...]

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

Wieso müssen einige Foristen hier immer mehr spalten? Wie sieht es denn mit Toleranz und Vielfalt (der Meinungen) aus - schon vergessen? Das sind Tugenden die allen gut zu Gesicht ständen?

 

Jupp, stimmt sogar. Zu Toleranz und Vielfalt gehört auch meine Meinung. Und wenn wir schon bei Ecke sind, zumeist sind es diejenigen aus einer bestimmten Ecke, die sich ausgerechnet über fehlende Toleranz und Vielfalt dann beschweren, wenn man deren Intoleranz und Einfalt kritisiert. Intoleranz muß ich nicht tolerieren.

@19:27 Uhr von Tremiro

aber alle anderen hoffen auch, daß unsere filmförderung weiterhin jeden schund finanziert

 

Schon mal daran gedacht dass das, was Sie oder ich als Schund empfinden, anderen Menschen gefällt?

Die Filmförderung in Deutschland und der EU fördert besonders gerne moralisch belehrende Filme und achten dabei weniger auf die Qualität.

Regisseure und Schauspieler sind in den USA besser ausgebildet und arbeiten überzeugender. Die Schauspielschulen sind dort auch besser. Das liegt nicht zuletzt an der härteren und größeren Konkurrenz dort.

@19:11 Uhr von weingasi1

 

Was ich immer so merkwürdig finde ist, je älter die Bürger, desto ängstlicher, sparsamer (um nicht zu sagen geiziger ) werden sie.

 

Beziehungsweise auch genau umgekehrt.

Platte Verallgemeinerungen nützen hier gar nichts. 

__

Ich wollte auch keinen "Nutzen" fabrizieren. Es war lediglich eine Feststellung, wie ich sie schon oft gemacht habe

 

Egal, wie oft Sie diese "Feststellung" schon gemacht haben:

sie ist eines kritischen Bürgers nicht würdig.

Platte Verallgemeinerungen, die deutlich die Unwahrheit verbreiten, haben nicht nur keinen Nutzen, sondern fügen dem Niveau einer Gesellschaft Schaden zu.

@19:27 Uhr von Tremiro

aber alle anderen hoffen auch, daß unsere filmförderung weiterhin jeden schund finanziert

 

Schon mal daran gedacht dass das, was Sie oder ich als Schund empfinden, anderen Menschen gefällt?

Es gibt auch Filme, die haben mich als Jugendliche fast zu Tränen gerührt. Heute frage ich mich, wie hast du diesen Schmarren bloß ertragen? Ein Beispiel: Love Story.

Es ändert sich eben auch der eigene Geschmack.

Manchmal haben aber allein schon die Schauspieler eine gewisse Anziehungskraft und scheinen eine Garantie für einen guten Film.

 

Kinos leben von Popcorn und Coca Cola

Von den Filmen allein kommt kein Kino mehr über die Runden. 
 

Traurig aber wahr. 
 

denn das feeling im Kino ist eben doch anders und der Sound natürlich auch…

ich gestehe, dass ich

 

im Fernshen auch nicht eine einzige Wiederholung von Indiana Jones oder dem Herrn der Ringe verpasse. Auch die Startrek-TNG-Filme lasse ich mir nicht entgehen, die gibt's aber im TV eher selten.

Aber natürlich ist das kein Vergleich zum entsprechenden Kino-Erlebnis.

@schiebaer: Sie Glücklicher. Mit mir wurde im oder nach dem Kino immer Schluss gemacht.

@Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe (19:17)

 

iss manta denn gefördert worden? ich denke eher, daß der auf publikum und umsatz raus war, im gegensatz zu wertvollen filmen des wenders oder seinesgleichen, die nie geld verdienen konntenh

 

In Deutschland wird eigentlich fast jede Filmproduktion in der einen oder anderen Form staatlich gefördert. Übrigens selbst bei amerikanischen Produktionen gar nicht so selten. Da gibt es meistens Steuererleichterungen.

Kann man meistens am Ende des Abspanns sehen.

 

@19:30 Uhr von Anna-Elisabeth

nicht was sie tun,mit James Dean und Natalie Wood, habe ich mir 2 Mal angesehen im Kino. Und heute habe ich den Film auf DVD.

Nur zweimal? Das geht ja noch. Es gibt Filme, die habe ich mir - nee, das verrate ich jetzt lieber nicht. Bei "Casablanca" weiß ich es auch gar nicht. Ich würde ihn trotzdem wieder gucken.

##

Sehr gerne habe ich auch "African Queen " mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn angesehen,ganz tolle Schauspielerische Leistung der Beiden. Habe ich auch auf DVD .

 

 

 

 

 

 

@19:17 Uhr von Karl Maria & Co. / @schabernack

 

Was ist Unfug im Film? Für die einen Geier-Wally, für sie anderen Manta Manta. Für die Dritten die Dokus über Winnetou, Old Shatterhand, und diesem miesen Schurken Mario Adorf, der N'tscho-tschi erschossen hat.

 

Mit den Filmen ist es wie mit Musik oder mit lecker Essen.

 

iss manta denn gefördert worden? ich denke eher, daß der auf publikum und umsatz raus war, im gegensatz zu wertvollen filmen des wenders oder seinesgleichen, die nie geld verdienen konnten.

 

Manta Manta das Original mit Til dem Schweiger, der leider nie geschwiegen, aber immer genäselt hat … keine Ahnung, ob gefördert oder nicht.

 

Zu Manta Manta 2 ohne Fuchsschwanz (oder doch mit …?) siehe hier:

https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/film-und-medienstiftung-nr…

 

«Ich habe mir heute einen Duden gekauft.»

«Ach was … und haste'n schon eingebaut?»

 

Bei Wim Wenders Filmen sehr unterschiedlich. Gibt auch Paris - Texas. «Das Salz der Erde» über den Photograph Sebastião Salgado ist ein Film für die Götter.

@19:23 Uhr von schabernack

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

 

Inhaltlich sind die Filme von Leni Riefenstahl grottig schlecht.

Photographisch und von der Filmästhetik her sind sie Werke einer wahren Meisterin der Materie von Licht und Inszenierung. In diesem Aspekt nicht minder gut als die Filme des anderen Großmeisters aus Deutschland in Schwarz-Weiß aus jener Zeit. Fritz Lang.

 

Ich mag SW-Filme sehr,

und auch Tarantula und Godzilla sind großartig.

 

Ja, das stimmt. Wenn da nicht eine kleine Kleinigkeit wäre: Licht und Inszenierung, was ich die gute Dame immer als Eigenleistung von ihr auf ihre Fahne geschrieben hat, sind geklaut. Von ihrem Kameramann Willi Zielke. Der hat's erfunden. Alles, was Riefenstahl später an Kameraführung und Licht für sich in Anspruch nahm, hatte Sie von ihm. Zu bewundern in Zielkes Film "Das Stahltier", von 1935 zum 100jährigen Bestehen der Eisenbahn.

@19:34 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

dich hatte ich schon viel früher hier erwartet.  nur nebenbei, mit schund meinte ich nicht bully herbig filme, sondern aus ländische produktionen, die nur in deutschland gedreht werden wegen der förderung . die aber keine gewinne abwerfen. aber deutsche politik schmeisst ja gerne geld aus dem fenster, was nicht ihres ist..aber dir traue ich zu, diesen sachverhalt zumindest geahnt zu haben!

Was BRÜLLEN Sie hier eigentlich so herum?

Haben Sie nicht gehört, dass Anna-Elisabeth geräuschempfinlich ist?

Und mir sind Sie auch zu laut!

Also, bitte möößigen Sie sich. (Feuerzangenbowle)

16:00 Uhr von Sparpaket

Danke für die Geschichte, wir haben herzlich gelacht. :-D

Ich erlaube mir die Geschichte in meiner Familie und Freunden mitzuteilen. 

 

Ps. Eine große Leinwand in einem Raum voller Menschen ist eben was anderes.

Ich habe vor wenigen Monaten Jurassic Park mit meinen Kindern geguckt (zu Hause).

Das war für mich ein Erlebnis, wie die Kinder bei manchen Szenen aufgeschrieen haben.

Für die Kinder wer der Film sowieso ein Erlebnis.

Aber wie wäre es gewesen, wenn  wir als Familie diesen Film im Kino auf der großen Leinwand hätten sehen können! Riesengroße Dinosaurier ganz nah!

 

 

 

 

@19:35 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

aber alle anderen hoffen auch, daß unsere filmförderung weiterhin jeden schund finanziert

 

Schon mal daran gedacht dass das, was Sie oder ich als Schund empfinden, anderen Menschen gefällt?

Die Filmförderung in Deutschland und der EU fördert besonders gerne moralisch belehrende Filme und achten dabei weniger auf die Qualität.

Regisseure und Schauspieler sind in den USA besser ausgebildet und arbeiten überzeugender. Die Schauspielschulen sind dort auch besser. Das liegt nicht zuletzt an der härteren und größeren Konkurrenz dort.

Was Sie aber noch vergessen haben , das Marketing der Filme . Es wird viel gepuscht. 

 

@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

 

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

Wieso müssen einige Foristen hier immer mehr spalten? Wie sieht es denn mit Toleranz und Vielfalt (der Meinungen) aus - schon vergessen? Das sind Tugenden die allen gut zu Gesicht ständen?

__

Es gibt Themen und Ansichten da verbieten sich Toleranz und Vielfalt; da muss eine Spaltung auch mal hingenommen werden. Es gibt eben Meinungen und Ansichten, die dem gesellschaftlichen Konsens aus gutem Grunde zuwiderlaufen. Dass dann ausgerechnet aus dieser Ecke die "Spaltung" beklagt wird, ist das eigentlich Widersinnige. Aber mit solchen Menschen will ich auch garkeine Eintracht.

 

@19:11 Uhr von weingasi1

Pessimismus macht das Leben nicht schöner ! 

Oh, sagen Sie das nicht. "Optimisten haben gar keine Ahnung, welch freudige Überraschungen Pessimisten erleben." (War irgend so ein Kalenderspruch.) Ich kann die Richtigkeit dieser Aussage aus eigener Erfahrung bestätigen.

 

 

@19:35 Uhr von Anderes1961

 

 

[...]

__

Ebenso wie in einigen hier geposteten Beiträgen, die immer aus einer ganz bestimmten Ecke kommen. [...]

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

Wieso müssen einige Foristen hier immer mehr spalten? Wie sieht es denn mit Toleranz und Vielfalt (der Meinungen) aus - schon vergessen? Das sind Tugenden die allen gut zu Gesicht ständen?

 

Jupp, stimmt sogar. Zu Toleranz und Vielfalt gehört auch meine Meinung. Und wenn wir schon bei Ecke sind, zumeist sind es diejenigen aus einer bestimmten Ecke, die sich ausgerechnet über fehlende Toleranz und Vielfalt dann beschweren, wenn man deren Intoleranz und Einfalt kritisiert. Intoleranz muß ich nicht tolerieren.

"Intoleranz muß man nicht tolerieren" - leider wird man heutzutage von vielen Stellen gezwungen und hat nicht die Wahl Intoleranz zu tolerieren oder es nicht zu tolerieren.

@19:30 Uhr von Anna-Elisabeth

nicht was sie tun,mit James Dean und Natalie Wood, habe ich mir 2 Mal angesehen im Kino. Und heute habe ich den Film auf DVD.

Nur zweimal? Das geht ja noch. Es gibt Filme, die habe ich mir - nee, das verrate ich jetzt lieber nicht. Bei "Casablanca" weiß ich es auch gar nicht. Ich würde ihn trotzdem wieder gucken.

__

Mein Mann kann weite Teile von "Spiel mir das Lied vom Tod" mitsprechen. Wird ja immer mal wieder bei "Sky-Nostalgie" gegeben. Guckt er IMMER !

 

 

@19:17 Uhr von Tinkotis

Wer an einem Samstag um diese Zeit...

...über das Thema Kinos diskutiert, hat vielleicht nicht unbedingt den idealen Hintergrund, um sich damit zu beschäftigen.

Freitag und Samstag sehe ich tatsächlich nicht als den idealen Tag für mich um ins Kino zu gehen, da es mir dann auch vor und ohne Pandemie meist zu voll war. Sonntags dagegen finde ich einen guten Zeitpunkt. Dann laufen hier häufig Sondervorstellungen.

Ich übrigens auch nicht, denn ich sitze gerade an meinem Schreibtisch. Im Büro. Eines Kinos...

Vielleicht finden Sie zwischendurch doch noch etwas Zeit uns mitzuteilen wie Sie, als wesentlich näher dran als wir anderen, die Zukunft des Kinos einschätzen?

 

18:43 Uhr von FakeNews-Checker

 

"Als Werbung für die Waffenlobby taugt Kino allemal

Die Hollywood-Filmproduktionen der vergangenen 30 Jahre bestanden zum Großteil aus Gewaltorgien, Horror und Terrror"

....

 

Diese Filme wurden aber fleißig von russischen Filmemachern kopiert. Oft als Mischung: ein Bisschen hiervon, ein Bisschen davon.

 

Wobei ich - ich oute mich jetzt - ich die russischen Kopien der Horrorfilme viel lieber mag. Sie sind in Effekten sparsamer, die Geschichte ist langsamer und in jedem Film opfert sich ein Gentleman völlig selbstlos für die Damenwelt. Seufz!

 

@19:55 Uhr von Anna-Elisabeth

Pessimismus macht das Leben nicht schöner ! 

Oh, sagen Sie das nicht. "Optimisten haben gar keine Ahnung, welch freudige Überraschungen Pessimisten erleben." (War irgend so ein Kalenderspruch.) Ich kann die Richtigkeit dieser Aussage aus eigener Erfahrung bestätigen.

Das hört sich nach Karl Valentin an.

@19:23 Uhr von schabernack

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

 

Inhaltlich sind die Filme von Leni Riefenstahl grottig schlecht.

Photographisch und von der Filmästhetik her sind sie Werke einer wahren Meisterin der Materie von Licht und Inszenierung. In diesem Aspekt nicht minder gut als die Filme des anderen Großmeisters aus Deutschland in Schwarz-Weiß aus jener Zeit. Fritz Lang.

 

Ich mag SW-Filme sehr,

und auch Tarantula und Godzilla sind großartig.

 

Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu" bitte nicht vergessen. Ein wichtiges Werk der Filmgeschichte aus der Stummfilmzeit. Den durfte ich auch mal im heimischen Kino als Special bewundern. Mit Livebegleitung. Das war einfach großartig.

@19:52 Uhr von weingasi1

 

 

Och, so merkwürdig finde ich es gar nicht. Bei der Kunstauffassung dieser bestimmten Ecke würde möglicherweise ein Leni Riefenstahl Film im Kino gut ankommen.

Wieso müssen einige Foristen hier immer mehr spalten? Wie sieht es denn mit Toleranz und Vielfalt (der Meinungen) aus - schon vergessen? Das sind Tugenden die allen gut zu Gesicht ständen?

__

Es gibt Themen und Ansichten da verbieten sich Toleranz und Vielfalt; da muss eine Spaltung auch mal hingenommen werden. Es gibt eben Meinungen und Ansichten, die dem gesellschaftlichen Konsens aus gutem Grunde zuwiderlaufen. Dass dann ausgerechnet aus dieser Ecke die "Spaltung" beklagt wird, ist das eigentlich Widersinnige. Aber mit solchen Menschen will ich auch garkeine Eintracht.

 

Wenn Sie sich in einer gespaltenen Gesellschaft wohl fühlen, dann ist ja für Sie alles in Ordnung. Der Wunsch nach Spaltung, Vereinzelung, Ausgrenzung gilt in der psychiatrischen Lehre hingegen als pathologisch.

@19:41 Uhr von frosthorn

 

im Fernshen auch nicht eine einzige Wiederholung von Indiana Jones oder dem Herrn der Ringe verpasse. Auch die Startrek-TNG-Filme lasse ich mir nicht entgehen, die gibt's aber im TV eher selten.

Aber natürlich ist das kein Vergleich zum entsprechenden Kino-Erlebnis.

Bei Star-Treck fällt mir ein: Prof. Metin Tolan von der Uni Dortmund tourt mit Vorträgen wie "Die Physik von Star-Treck", "Die Physik von James Bond" oder die Physik von Dick und Doof", Ich habe mir diese Vorträge - gespickt mit vielen Filmausschnitten - beim "Desy" angehört. Man ist hinterher nicht nur schlauer, man guckt die Filme dann später noch einmal mit anderen Augen und manchmal muss man sogar kichern.

@schiebaer: Sie Glücklicher. Mit mir wurde im oder nach dem Kino immer Schluss gemacht.

Wie gemein!

 

@19:55 Uhr von weingasi1

nicht was sie tun,mit James Dean und Natalie Wood, habe ich mir 2 Mal angesehen im Kino. Und heute habe ich den Film auf DVD.

Nur zweimal? Das geht ja noch. Es gibt Filme, die habe ich mir - nee, das verrate ich jetzt lieber nicht. Bei "Casablanca" weiß ich es auch gar nicht. Ich würde ihn trotzdem wieder gucken.

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Mein Mann kann weite Teile von "Spiel mir das Lied vom Tod" mitsprechen. Wird ja immer mal wieder bei "Sky-Nostalgie" gegeben. Guckt er IMMER !

 

A propos mitsprechen: "Zur Kreuzigung? Bitte linke Reihe anstellen. Jeder nur ein Kreuz." Na, kommen Sie drauf? Ich verrate es "Das Leben des Brian" von Monthy Python. Den kann man sich 100mal ansehen, ob im Kino oder im heimischen Wohnzimmer, man entdeckt immer wieder was neues. "Dekliniere Roma." :-)

@19:55 Uhr von weingasi1

Mein Mann kann weite Teile von "Spiel mir das Lied vom Tod" mitsprechen. Wird ja immer mal wieder bei "Sky-Nostalgie" gegeben. Guckt er IMMER !

Das beruhigt mich. Den Film habe ich übrigens auch im Kino gesehen. Danach: Tagelang Ohrwurm. 

 

@19:36 Uhr von Sausevind

 

Was ich immer so merkwürdig finde ist, je älter die Bürger, desto ängstlicher, sparsamer (um nicht zu sagen geiziger ) werden sie.

 

Beziehungsweise auch genau umgekehrt.

Platte Verallgemeinerungen nützen hier gar nichts. 

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Ich wollte auch keinen "Nutzen" fabrizieren. Es war lediglich eine Feststellung, wie ich sie schon oft gemacht habe

 

Egal, wie oft Sie diese "Feststellung" schon gemacht haben:

sie ist eines kritischen Bürgers nicht würdig.

Platte Verallgemeinerungen, die deutlich die Unwahrheit verbreiten, haben nicht nur keinen Nutzen, sondern fügen dem Niveau einer Gesellschaft Schaden zu.

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Sie vertreten Ihre Meinung, die ich nicht teile und mir ist wumpe, ob Sie meine Meinung teilen, oder es lassen. Vllt habe ich einfach andere Erfahrungen gemacht als Sie. Bzw. nicht vielleicht, sondern ganz bestimmt.

 

Mein allererster

Kino Besuch war mit 6 Jahren und weil ich mit meinen Eltern in der Stadt war,wollten sie unbedingt den Film " Reite für Deutschland mit Willy Birgel  " sehen. Ich durfte da ja nicht mit rein,aber die Kassierin hat ein Auge zugedrückt und ich habe mit großen Augen den Film angesehen.

@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Wieso müssen einige Foristen hier immer mehr spalten?

Zitat: "Die Wahrheit ist unteilbar. Nur die Köpfe, in die sie nicht hineingeht, können gespalten werden."(Peter Bamm)

@19:45 Uhr von Anderes1961 / @schabernack

 

Ja, das stimmt. Wenn da nicht eine kleine Kleinigkeit wäre: Licht und Inszenierung, was ich die gute Dame immer als Eigenleistung von ihr auf ihre Fahne geschrieben hat, sind geklaut. Von ihrem Kameramann Willi Zielke. Der hat's erfunden. Alles, was Riefenstahl später an Kameraführung und Licht für sich in Anspruch nahm, hatte Sie von ihm. Zu bewundern in Zielkes Film "Das Stahltier", von 1935 zum 100jährigen Bestehen der Eisenbahn.

 

Noch nie ist ein wirklich guter Film entstanden, bei dem nicht auch ein besonders guter «Camera Chief Operator» als Kameramann, oder als Kamerafrau, hinter der Kamera gestanden hat. Michael Ballhaus war auch einer jener Meister.

 

Sein Name war (und ist) bekannt. Viele andere dieser Namen werden nur im Vor- oder Abspann genannt.

@Initiative neue...

"Am 28. Mai 2022 - 19:16 Uhr von Initiative Neu…

@18:15 Uhr von teachers voice

 

Sie suchen also einen Experimentalfilm für den Massengeschmack? 

Experimentalfilm finden sie in z.B. Oberhausen. Massengeschmack ist kommerziell und wird von mir nicht gesucht sondern  kritisiere.

 

Ja, "Massengeschmack" lässt sich mit "Mainstream" übersetzen. Das ist natürlich bäh und igitt.

Mein persönlicher Geschmack entspricht meist nicht unbedingt dem der Massen, trotzdem gibt es immer wieder auch kommerziell erfolgreiche Popsongs und Filme, die mir gefallen. 

Ebenso wie Mainstream-Medien. 

@19:55 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

 

 

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Ebenso wie in einigen hier geposteten Beiträgen, die immer aus einer ganz bestimmten Ecke kommen. [...]

 

[...]

 

Jupp, stimmt sogar. Zu Toleranz und Vielfalt gehört auch meine Meinung. Und wenn wir schon bei Ecke sind, zumeist sind es diejenigen aus einer bestimmten Ecke, die sich ausgerechnet über fehlende Toleranz und Vielfalt dann beschweren, wenn man deren Intoleranz und Einfalt kritisiert. Intoleranz muß ich nicht tolerieren.

"Intoleranz muß man nicht tolerieren" - leider wird man heutzutage von vielen Stellen gezwungen und hat nicht die Wahl Intoleranz zu tolerieren oder es nicht zu tolerieren.

 

Wer zwingt Sie denn zu was? Und sind wir jetzt ein gespaltetenes Volk, weil Sie vielleicht Winnetou im Kino mögen und ich nicht? Oder weil ich "Eine kurze Geschichte der Zeit" für einen großartigen Film halte und Sie vielleicht nicht?

18:08 Uhr von Kaneel

"Offensichtlich sind Sie für fiktionale Filme nicht zu haben"
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so generell kann ich das nicht verneinen.
eine fiktion ist ja auch nur eine mögliche oder eben unmögliche möglichkeit von unendlich vielen möglichkeiten.
sich mit unmöglichen möglichkeiten auseinanderzusetzen, also mit möglichkeiten, die aufgrund meines denkenvermögens und meiner denkstruktur niemals eintreten können, empfinde ich als unzumutbare zeitverschwendung und ist in meinen augen eher als persönliches folterinstrument geeignet.
nun ist die kinotüre nicht verschlossen und es ist jederzeit möglich den saal zu verlassen.
käme also eine fiktive geschichte mit plausiblem verlauf daher, wäre es möglich, das ich mir diesen film bis zum ende ansehe.
 sowas geschieht aber eigentlich nicht mehr, weil ich schon sehr sehr lange nicht mehr im kino war.
falls jemand einen filmtip parat hat, etwas das ich mir UNBEDINGT ansehen MUSS, kann ich mir ihn ja notieren!
ich kann aber nicht versprechen ihn mir dann auch wirklich anzusehen 1000

 

Kino vs. TV

Es gibt Filme die nur im Kino richtig wirken.

Lawrence von Arabien, Gravity und Spiel mir das Lied vom Tod wurden schon erwähnt. Hinzufügen muss ich 2001: Odyssee im Weltraum, ein Kino Hochgenuss.

Auch die grossen Märchen wie Star Wars und Herr der Ringe sind Meilensteine des Kinos, 

 

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