Kommentare - Gipfelabschluss: G7 bekennen sich zum Kohleausstieg

27. Mai 2022 - 15:14 Uhr

Die sieben großen westlichen Industrieländer wollen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forcieren und arme Länder bei Klimaschäden finanziell stärker unterstützen. Darauf einigten sich die G7-Umweltminister bei ihrem Treffen in Berlin.

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Kommentare

Viel heiße Luft

Alles löblich und kostenfrei. Für mich bleibt die Frage, wo die 100 MRD für den Klimaschutz bleiben. Wenn die Grünen ihren Namen ernst genommen hätten, wäre da ein Konzept gekommen, dass über den Markt hinausgeht und die Probleme anpckt, wo sie sind.

Bei mehr als 20 Millionen Rentnern kann man sich ausrechnen, dass sehr viele Altbauten klima-sanierungsbedürftig sind, die Eigentümer aber nicht kapitalstark und nur eingeschränkt kreditfähig.

Aber da zeit sich die verborgene FDP in den Grünen: Alles regelt der Markt. Wenn das so bleibt, ist das Klima schon abgefahren.

Oje ...

Da wird beschlossen, dass es nur so raucht. 

Aber über das "Wie" dies funktionieren soll gibt es wenig zu berichten.

Hauptsache mal alles abschalten, aber ein nachvollziehbares, plausibles Konzept fehlt.

Ohne belastbare Zahlen spricht man da pauschal von Wind und erneuerbaren Energien, aber wie damit  bezahlbare Versorgungssicherheit erreicht werden soll, darüber redet keiner.

Man muss sich nur anschauen…

Man muss sich nur anschauen wie die Damen und Herren angereist sind dann weiß man wieviel Heuchelei in solchen Treffen steckt. Ich gehe jede Wette ein das keiner dort mit ÖVPN oder E-Auto angereist ist. Noch schlimmer ist das gerade in Davos. Für mich sind solche Veranstaltungen längst Theater. Wasser predigen und Wein trinken.

Gipfelabschluss: G 7 bekennen sich zum Kohleausstieg...

Dann sind die G 7-Länder ja die grün-ökologischen Vorkämpfer. Aber von was ?

Die Räumung von Dörfern im rheinischen Revier, im Interesse von RWE, daß ist noch nicht vom Tisch.

 

Und gerade heute meldet der Deutschlandfunk "Deutschlands schmutzige Kohle aus Kolumbien". Ein interessanter Artikel zum Steinkohleabbau in der Mine El Terrejon, betrieben von der schweizer Firma Glencore.

30 Millionen Liter Wasser verbraucht sie im Jahr, 30 Millionen Tonnen Steinkohle werden da im Jahr gefördert. Auf 69.000 Hektar. Die Mine liegt in der zweitärmsten Provinz Kolumbiens La Guajira, in der Indigene Einwohner auch schon mal von Milizen Besuch bekommen, wenn sie sich gegen die Umleitung eines Baches wehren.

 

 

Der immer gleiche - und längst erwiesenermaßen wirkungslose

 Problemlösungsansatz"

 

"Die sieben großen westlichen Industrieländer wollen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forcieren und arme Länder bei Klimaschäden finanziell stärker unterstützen"

 

Was den "armen Ländern" - oder vielmehr: deren Einwohnern - fehlt ist nicht in erster Linie Geld, sondern Ruhe vor meist gleichermaßen brutal-unterdrückerischen wie kleptokratischen Herrschern. Damit sie sich in Ruhe und OHNE sich um Geld streiten zu "müssen" selbst um zielführende Lösungen für die (den meisten von ihnen nur allzu "vertrauten") Probleme kümmern können.

@15:23 Uhr von Coachcoach

Alles löblich und kostenfrei. Für mich bleibt die Frage, wo die 100 MRD für den Klimaschutz bleiben. Wenn die Grünen ihren Namen ernst genommen hätten, wäre da ein Konzept gekommen, dass über den Markt hinausgeht und die Probleme anpckt, wo sie sind.

Aber da zeit sich die verborgene FDP in den Grünen: Alles regelt der Markt. Wenn das so bleibt, ist das Klima schon abgefahren.

__

Meines Wissens hat der vielgescholtene Herr Lindner, auch Sie können offenbar auf ein bashing nicht verzichten, 60 Mrd, die eigentlich zur Abmilderung von Corona-Härten vorgesehen waren, in den Umweltfond überführt.

Derartiges wird natürlich von Foristen, die ein striktes Feindbild haben, gerne ignoriert. Warum eigentlich ? Weil man halt lieber meckert, oder gibt es auch daran etwas auszusetzen ?

 

@15:40 Uhr von Nettie

 Problemlösungsansatz"

 

"Die sieben großen westlichen Industrieländer wollen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forcieren und arme Länder bei Klimaschäden finanziell stärker unterstützen"

 

Was den "armen Ländern" - oder vielmehr: deren Einwohnern - fehlt ist nicht in erster Linie Geld, sondern Ruhe vor meist gleichermaßen brutal-unterdrückerischen wie kleptokratischen Herrschern. Damit sie sich in Ruhe und OHNE sich um Geld streiten zu "müssen" selbst um zielführende Lösungen für die (den meisten von ihnen nur allzu "vertrauten") Probleme kümmern können.

__

Und was sollen die G7 Ihrer Meinung daran ändern ? Eine Regierung absetzen und eine neue, hoffentlich bessere, wählen bzw. einsetzen, können i.d.R. nur die Bürger des diesbezüglichen Landes selbst, oder sollen die G7 jetzt überall intervenieren, wo eine Regierung an der Macht ist, die ihnen (und Ihnen) nicht passt ?

 

zu importieren, beschafft man sich diese lieber anderswo auf der Welt. Zum Beispiel blutige Kohle aus Komlumbien. Dort führen indigene Menschen und die Landbevölkerung einen aussichtslosen Kampf gegen große Kohleminenbetreiber und werden zwangsenteignet oder sogar mit dem Tod bedroht. Die Kohleförderung benötigt Unmengen an Wasser, sodass bereits mehr als 30 Flüsse und Bäche ausgetrocknet oder umgeleitet wurden. Habeck beabsichtigt, von Kolumbien aufgrund der Sanktionen gegen Russland noch wesentlich mehr Kohle zu beziehen. Seit Jahresanfang sind die Importe bereits um 69 % gestiegen. Das Leid der dortigen Bevölkerung wird billigend in Kauf genommen. Für mich ein äußerst zynisches und menschenverachtendes Vorgehen, da die dortige Bevölkerung sich nicht gegen die großen Minenbetreiber wehren kann und Deutschland dies auch noch unterstützt. Ist es richtig, der Ukraine mit Sanktionen gegen Russland zu helfen und Kolumbianern dafür großes Leid zuzufügen? Aber Kolumbien ist ja weit weg.

@15:23 Uhr Coachcoach - Rentner Immobilien

Alles löblich und kostenfrei. Für mich bleibt die Frage, wo die 100 MRD für den Klimaschutz bleiben. Wenn die Grünen ihren Namen ernst genommen hätten, wäre da ein Konzept gekommen, dass über den Markt hinausgeht und die Probleme anpckt, wo sie sind.

Bei mehr als 20 Millionen Rentnern kann man sich ausrechnen, dass sehr viele Altbauten klima-sanierungsbedürftig sind, die Eigentümer aber nicht kapitalstark und nur eingeschränkt kreditfähig.

Aber da zeit sich die verborgene FDP in den Grünen: Alles regelt der Markt. Wenn das so bleibt, ist das Klima schon abgefahren.

 

Ich sehe hier, dass nach und nach die Rentner-Immobilien frei werden. entweder ein Bauträger reißt ab und baut darauf größer neu. 
 

Und wo das nicht geht wird oftmals kernsaniert. 
 

Also da tut sich schon was, wenn auch eher langsam. 
 

problematisch sind wohl eher die alten Mehrfamilienhäuser in großen Siedlungen. 
 

Auch mit viel Geld wird man daran wohl wenig ändern. Zumal wenn falsche Anreize durch grün gesetzt werden. 

Die sieben großen westlichen Industrieländer (G7)

Sollten mal lieber anfangen Energie zu sparen.

Z.B. müssen die ganze Nacht Strassenlaternen und Leuchtreklamen brennen?

Muss in jedem Büro Tag und Nacht das Licht an sein, auch wenn keiner da ist?

Zu Hause kann sich auch jeder ohne Not überlegen, wie man Energie sparen kann.

Jeden Tag Haare waschen oder duschen?

Klamotten jeden Tag wechseln und waschen?

Wir arbeiten ja nicht im Steinkohlebergwerk usw usw usw

Eilmeldung: G7 finden das Füllhorn

Alles wird gut.

Die G7 subventionieren ihre Industrie, um dem Umstieg zu erleichtern, sie unterstützen ihre Bürgern, damit sie hohen Preise bezahlen können und obendrein gibt man dem Rest der Welt, weil die ja auch irgendwie betroffen sind.

Und wer soll den Spaß bezahlen?

.

Bitte recht verstehen: all das ist sinnvoll und nötig, aber mit vagen Absichtserklärungen und vollmundigen Versprechen ist noch nichts gewonnen.

.

Und weil die Planetenrettung ja nicht als Zwangsmaßnahme konzipiert wurde, sondern als lukratives Geschäftsmodell im Sinne eines Public Private Partnerships wollen die Investoren ja auch ihre Rendite sehen.

Weil aber eine lebenswerte Umwelt im Kapitalismus keinen Wert an sich darstellt (sonst wäre es ja nicht so weit gekommen), wird also alles Gute von den Konsumenten in Form höherer Preise bezahlt werden müssen.

.

Fazit: schöne Jubelmeldung, aber nichts dahinter. Die G7 kriegen noch nicht einmal die Hungerkrise geregelt, wie wollen sie da das Klima retten?

Es wird auch höchste Zeit

dass hier beim Thema Abkehr von  fossiler Energie endlich einmal etwas beschlossen wird und in die Gänge kommt.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

 

 

Bekenntnis zur Absicht, irgendetwas tun zu wollen.

"G7 bekennen sich zum Kohleausstieg"

Wenn sich der Klimawandel mit verbalen Bekenntnissen und anderen Absichtserklärungen stoppen ließe, wäre die Welt längst gerettet. Leider reicht das nicht.

Weniger reden, mehr tun?

@15:31 Uhr von Giselbert

>> aber wie damit  bezahlbare Versorgungssicherheit

>> erreicht werden soll

 

Man könnte z.B. die 9 Mrd. € pro Jahr reine Geldsubventionen für die Atomenergie nehmen.

Und die Kohleverstromung bekommt doch auch genug Subventionen, welche dann frei wären. -.-

 

P.S.: Und ohne Peter Altmeier's Sabotage klappt es hoffentlich auch wieder mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energie. oO

Führungsrolle der USA ??

Bei dem Gipfel erklärten zudem Deutschland und die USA gemeinsam, international eine Führungsrolle bei den Rahmenbedingungen für eine Energiewende übernehmen zu wollen

.

Macht man da nicht die Böcke zum Gärtner?

Wenn in 3,5 Jahren vielleicht die CDU wieder regiert, werden die schönen Pläne schnell wieder kassiert werden und der Streit um Windräder, Strommasten und Abstandsregeln geht weiter.

.

Und was die US angeht: im November schon könnten beide Häuser wieder an die Republikaner fallen, dann ist schnell Schluss mit der "sozialistischen Geldverschwendung" und dem "linksradikalen Öko-Unsinn".

Und wer sagt uns, dass der nächste Präsident in 2 Jahren nicht wieder Trump oder einer seiner Adepten sein wird?

Treten dann die USA wieder aus dem Klimaabkommen aus?

Sorry, aber die Politik der USA ist völlig unberechenbar geworden.

Eine Führungsrolle muss permanent wahrgenommen werden, nicht nur dann, wenn zufällig mal gerade die Demokraten regieren und entsprechende Mehrheiten haben.

@16:04 Uhr von Alter Brummbär

Sollten mal lieber anfangen Energie zu sparen.

Z.B. müssen die ganze Nacht Strassenlaternen und Leuchtreklamen brennen? ....

----------------------------

Lass mir bitte die Laternen an, aber das mit der Leuchtreklame habe ich noch nie verstanden und gerade jetzt, wäre es doch ein so kleiner Schritt, das mal auszumachen, aber nein.

 

Dazu passt

der heutige Artikel mit der Überschrift " "Blutige Kohle" aus Kolumbien soll Deutschland helfen "

Und der Artikel von gestern, " Trotz 45 Jahren Vollzeit Millionen Renten unter Sozialhilfeniveau ".

Die Ideen sind ja ganz gut, nur irgendwie hat Deutschland generell ein Problem, es gibt zu viele Baustellen, und alles was so angedacht ist, wird nicht von heute auf morgen funktionieren.

Man hat den Eindruck, Politiker leben in einer anderen Welt, als der Rest des Landes.

@15:58 Uhr von weingasi1

 Eine Regierung absetzen und eine neue, hoffentlich bessere, wählen bzw. einsetzen, können i.d.R. nur die Bürger des diesbezüglichen Landes selbst

 

Können sie eben nicht. Sonst wären Lukaschenko, Kadyrow, MBS, die Militärjunta in Myanmar, Maduro (um nur die Beispiele zu nennen, die mir gerade einfallen) und die ganzen sonstigen Terrorfürsten längst weg vom Fenster. Und raten Sie mal, womit die sich an der Macht halten?

@16:04 Uhr von Alter Brummbär

 
Wir arbeiten ja nicht im Steinkohlebergwerk usw usw usw

Da haben Sie das Pferd aber von Hinten bestiegen.
Was ist mit Vielflieger, Urlaub auf Syslt mit Hubschrauber, Torismus im Weltraum?

Und ich soll zu Fuss gehn und Leds verwenden.
Nie.
 

@15:37 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Und gerade heute meldet der Deutschlandfunk "Deutschlands schmutzige Kohle aus Kolumbien". Ein interessanter Artikel zum Steinkohleabbau in der Mine El Terrejon, betrieben von der schweizer Firma Glencore.

30 Millionen Liter Wasser verbraucht sie im Jahr, 30 Millionen Tonnen Steinkohle werden da im Jahr gefördert. Auf 69.000 Hektar.

 

Sehr mies das. Herr Scholz hat ja den Präsident von Kolumbien angerufen wegen evtl. mehr Kohleimport von dort her. Es gibt zwar einen vorläufigen Stopp von Erweiterungsplänen der Mine «El Cerrejón» von Seiten des Kolumbianischen Verfassungsgerichts. Aber noch kein endgültiges Urteil … und selbst dann weiß man nie so recht, was in Kolumbien.

 

Es gibt andere mögliche bessere neue Importwege für Kohle als die aus Kolumbien. Die von Wladimir nimmt man selbstverständlich nicht mehr. Weil er erstens selbst darum gebettelt hat, dass man nichts mehr kauft bei ihm.

 

Und zweitens schon mal gar nicht, weil man seine Barbarei gegen die Ukraine nicht auch noch finanziert.

@16:11 Uhr von Naturfreund 064

dass hier beim Thema Abkehr von  fossiler Energie endlich einmal etwas beschlossen wird und in die Gänge kommt.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

 

was soll´s

zur Info

in China verbrennt auf  unkontrolliert brennenden Flözen auf ner Länge von 5.700 km 

so viel Kohle sinnlos wie wir für unsere gesamte Stromerzeugung verwenden

in Indien sieht es wohl kaum anders aus

klar muß was getan werden

aber schauen wir uns doch die Welt an

wir sparen Tonne Kohle ein,

anderenorts, weil die Bevölkerung wächst braucht man dort 10 Tonnen mehr

und nur mal die Bilanz anschauen

der CO2 Ausstoß verringerte sich in der EU um 30 % (seit 1990)

Weltweit nahm er um das 3 fache zu

natürlich jetzt das Argument Nichtstun vorwerfen ist billig

macht sich aber immer gut

 

@16:11 Uhr von Naturfreund 064

 

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

Das sicher, aber die Umsetzung dieser Vorraussetzugen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wir haben die Vorraussetzungen für Solar- und Windenergie, aber die reale Struktur zur Verteilung und Umsetzung ist nicht vorhanden. Stellen Sie sich vor, jeder in einer Straße möchte eine Ladestation, gar nicht machbar. Aber wer daran glaubt!

Alles wird gut

Ach, uns geht's doch gut, an fast jeder Kreuzung sieht man bald Tafel und Suppenküchen. Und wenn ich recht vermute, dann erleben Essensgutscheine bald einen zweiten Frühling. 

In der Zwischenzeit

Aus herkömmlichen Energien ganz kurzfristig aussteigen. Neue Energien werden noch auf viele Jahre hinaus den Energiebedarf nicht decken können.

Frage: Was machen wir in der Zwischenzeit?

Antwort: Wir werden Geld drucken und es den armen Ländern geben.

Note 6 für Energiewende

Die Kunst ist doch nicht, weitere Wälder mit Windräder zu pflastern oder Felder und Wiesen mit Solarzellen zu versiegeln/überdachen. Der gordische Knoten ist die großtechnische Speicherung der regenerativen Energie. Da höre ich nur Geschwurbele und ideologische Blasen.

 

Hausaufgaben eben nicht gemacht und nur Sonntagsreden gehalten!

Der Ausstieg aus Kohle, Gas etc. kann nur gelingen, wenn gleichwertiger Ersatz und vor allem Speichermöglichkeit da ist.

Solange

China ein Kohlekraftwerk nach dem anderen baut und seine entsprechenden Kapazitäten weiter ausbaut, und die Weltbevölkerung weiter stark zunimmt (mit entsprechend zunehmendem Bedarf an bezahlbarer Energie), können sich die „CO2-sparwilligen“ Länder abstrampeln wie sie wollen; deren Einspar-Erfolge werden aufgrund der o.g. Fakten bei weitem nicht ausreichen, um die Erderwärmung effektiv zu begrenzen.

@16:32 Uhr von werner1955

 

Und ich soll zu Fuss gehn und Leds verwenden. Nie.

 

Wenn Sie Ihre fetten Glühbirnen mit dem Leuchtfaden durch LEDs ersetzen, sparen Sie Geld und Energie. Geld sparen müssen Sie nicht, Sie haben zu viel davon. Energie sparen wollen Sie nicht, solange es auch nur noch einen Einzigen gibt, wer mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegt.

 

Au weia.

 

Kein Wort

das die Miliatermaschinerie der G7 ab 2030 CO2 neutral wird ..... aber das wuerde am meisten helfen.

Aus dem Artikel:

// Lemke sagte: "Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause." Die Konferenz sei ein Erfolg für den Klima-, aber auch für den Umwelt- und Naturschutz. //

 

Wenn es über die Jahre eine Konstante nach jedem dieser Gipfel gab, dann war es dieses gute Gefühl wenigstens in den wohlformulierten Ankündigungen die Erfolge zu sehen, die real regelmäßig auf der Strecke blieben. Letzteres ist dann der zu behandelnde Status Quo, der die Vorlage für den nächsten Gipfel liefert.

@16:35 Uhr von schabernack

 Etliche Medien wie auch n-tv melden, daß da aus Deutschland offenbar Interesse besteht mehr Kohle aus Kolumbien zu importieren. Ob das sich irgendwie mit Ökologie verträgt, daß brauch hier gar nicht erst gefragt werden. Aber in dem Artikel auf der Seite des Deutschlandfunks steht so einiges, auch über die sozialen Bedingungen: Arbeitszeiten von 6 bis 18 Uhr, danach von 18 Uhr bis 6 Uhr. 

Auch den Indigenen soll da nicht so doll ergehen. Aber offenbar interessiert das die Interessenten aus dem Norden weniger....   

@16:42 Uhr von Rückblickend

 

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

Das sicher, aber die Umsetzung dieser Vorraussetzugen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wir haben die Vorraussetzungen für Solar- und Windenergie, aber die reale Struktur zur Verteilung und Umsetzung ist nicht vorhanden. Stellen Sie sich vor, jeder in einer Straße möchte eine Ladestation, gar nicht machbar. Aber wer daran glaubt!

Eben,

so wie ich geschrieben habe.

Es muss angegangen werden, jetzt unverzüglich, sofort. Es gibt keine Zeit mehr zum Warten, sonst ist das nie mehr zu schaffen.

 

@16:30 Uhr von Nettie

 Eine Regierung absetzen und eine neue, hoffentlich bessere, wählen bzw. einsetzen, können i.d.R. nur die Bürger des diesbezüglichen Landes selbst

 

Können sie eben nicht. Sonst wären Lukaschenko, Kadyrow, MBS, die Militärjunta in Myanmar, Maduro (um nur die Beispiele zu nennen, die mir gerade einfallen) und die ganzen sonstigen Terrorfürsten längst weg vom Fenster. Und raten Sie mal, womit die sich an der Macht halten?

 

Da frage ich mich in meiner Einfalt, warum Sie all die lieben Öl- und Gaslieferanten bei denen man nicht mal Scheinwahlen oder eben von vielleicht 55 auf 90% angehobene abhält? Man könnte doch glatt an Schere im Kopf denken. Passt aber natürlich in unsere Welt.

@15:52 Uhr von weingasi1

Alles löblich und kostenfrei. Für mich bleibt die Frage, wo die 100 MRD für den Klimaschutz bleiben. Wenn die Grünen ihren Namen ernst genommen hätten, wäre da ein Konzept gekommen, dass über den Markt hinausgeht und die Probleme anpckt, wo sie sind.

Aber da zeit sich die verborgene FDP in den Grünen: Alles regelt der Markt. Wenn das so bleibt, ist das Klima schon abgefahren.

__

Meines Wissens hat der vielgescholtene Herr Lindner, auch Sie können offenbar auf ein bashing nicht verzichten, 60 Mrd, die eigentlich zur Abmilderung von Corona-Härten vorgesehen waren, in den Umweltfond überführt.

Derartiges wird natürlich von Foristen, die ein striktes Feindbild haben, gerne ignoriert. Warum eigentlich ? Weil man halt lieber meckert, oder gibt es auch daran etwas auszusetzen ?

 

Ja, für die Großindustrie, die arme Großindustrie.

@15:37 Uhr von Bernd Kevesligeti

Dann sind die G 7-Länder ja die grün-ökologischen Vorkämpfer. Aber von was ?

Die Räumung von Dörfern im rheinischen Revier, im Interesse von RWE, daß ist noch nicht vom Tisch.

 

Und gerade heute meldet der Deutschlandfunk "Deutschlands schmutzige Kohle aus Kolumbien". Ein interessanter Artikel zum Steinkohleabbau in der Mine El Terrejon, betrieben von der schweizer Firma Glencore.

30 Millionen Liter Wasser verbraucht sie im Jahr, 30 Millionen Tonnen Steinkohle werden da im Jahr gefördert. Auf 69.000 Hektar. Die Mine liegt in der zweitärmsten Provinz Kolumbiens La Guajira, in der Indigene Einwohner auch schon mal von Milizen Besuch bekommen, wenn sie sich gegen die Umleitung eines Baches wehren.

 

 

In Kolumbien scheint sich ein interessanter Regime Change anzubahnen. Die Konservativen/Reaktionäre scheinen dort endlich abgewirtschaftet zu haben.

 

Bald wird gewählt.

@16:04 Uhr von Alter Brummbär

Sollten mal lieber anfangen Energie zu sparen.

Z.B. müssen die ganze Nacht Strassenlaternen und Leuchtreklamen brennen?

Muss in jedem Büro Tag und Nacht das Licht an sein, auch wenn keiner da ist?

Zu Hause kann sich auch jeder ohne Not überlegen, wie man Energie sparen kann.

Jeden Tag Haare waschen oder duschen?

Klamotten jeden Tag wechseln und waschen?

Wir arbeiten ja nicht im Steinkohlebergwerk usw usw usw

Bin ich bei Ihnen. Straßenlaternen können mit Solar betrieben werden. Klappt bei mir im Garten hervorragend. Sollte Sonne ausfallen kann "normaler" Strom wie bisher aushelfen.

Bei der Leuchtreklame sind uns einige Länder im negativen voraus.

Übrigens waren Sie heute Morgen mit den "Foristen mit mehreren Namen" nicht gemeint. Sorry, falls Sie das auf sich bezogen haben. 

@15:58 Uhr von weingasi1

>> oder sollen die G7 jetzt überall intervenieren, wo

>> eine Regierung an der Macht ist, die ihnen (und

>> Ihnen) nicht passt ?

 

Ähh, seit wann ist genau DAS nicht mehr Standardverfahren der z.B. USA?

Ach nee war das nicht schon

das Hauptthema also die "Dekarbonisierung" anno 2015 auf dem Gipfel in Elmau.  Also eher alter Wein in alten 'Schläuchen.

@15:37 Uhr von heribix

Man muss sich nur anschauen wie die Damen und Herren angereist sind dann weiß man wieviel Heuchelei in solchen Treffen steckt. Ich gehe jede Wette ein das keiner dort mit ÖVPN oder E-Auto angereist ist. Noch schlimmer ist das gerade in Davos. Für mich sind solche Veranstaltungen längst Theater. Wasser predigen und Wein trinken.

.

Stimmt, heribix, das habe ich auch gesehen. Etliche gut gepanzerte Mehrtonnenfahrzeuge mit gutem Spritverbrauch fuhren nach Davon. Privatjets habe ich auch gesichtet. Dort wird viel Wein getrunken. Wasser predigte hingegen Herr Habeck, dass wir weniger Lebensmittel konsumieren mögen.

.

Mit Absichtserklärungen (Pariser Klimaabkommen u.a) sind Politiker schnell bei der Hand, inkl. gegenseitiges Schulterklopfen. Nur bei der Umsetzung hapert es immer. (Die hohen Kosten dürfen die Wassertrinker stemmen)

Wissen die Herrschenden doch genau, das sie selbst in 20/30 Jahren politisch längst nicht mehr aktiv sind, sondern von ihren üppigen Pensionen leben werden.

 

 

 

 

Was will die Quasseltruppe freiwillig für Kohlestrom zahlen ?

Eines vergißt die grünen bashende Quasseltruppe hier immer, die Subventionen :-)

Die Kohle Restbestände sind schnell verfeuert , während Wind und die Sonne unendlich

verfügbar sind und dessen Strom sogar im Abwasser der Papierfabriken Grundlastfähig gespeichert werden kann.

 

Gipfelabschluss: G 7 bekennen sich zum Kohleausstieg...

Auf den Seiten kolko.net und Lateinamerika Nachrichten steht auch einiges, was der Kohleabbau (in Kolumbien) so mit sich bringt. Nämlich die Vertreibung der ansässigen Bevölkerung. Und zur Firma Glencore gibt es auf Wiki auch etwas. Sie soll Paramilitärs finanzieren und im November 2017 in den Paradise Papers aufgetaucht sein.

@16:56 Uhr von AbseitsDesMain…

>> Der gordische Knoten ist die großtechnische

>> Speicherung der regenerativen Energie. Da höre

>> ich nur Geschwurbele und ideologische Blasen.

 

Dann schauen Sie Sich bitte einfach mal an, mit was die U-Boote neuester Bauart angetrieben werden:

Brennstoffzellenreaktoren mit Wasserstoff. -.-

Sind die auch "nur Geschwurbele und ideologische Blasen"? oO

@16:56 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Aus herkömmlichen Energien ganz kurzfristig aussteigen. Neue Energien werden noch auf viele Jahre hinaus den Energiebedarf nicht decken können.

Frage: Was machen wir in der Zwischenzeit?

Antwort: Wir werden Geld drucken und es den armen Ländern geben.

 

Klar. Deutschland, der Zahlmeister der Welt.

 

Aber warum Geld drucken? Macht man doch kaum noch. Wenn schon altmodisch, dann würde ich fürs Münzen prägen plädieren.

@17:04 Uhr von Sparer

China ein Kohlekraftwerk nach dem anderen baut und seine entsprechenden Kapazitäten weiter ausbaut, und die Weltbevölkerung weiter stark zunimmt (mit entsprechend zunehmendem Bedarf an bezahlbarer Energie), können sich die „CO2-sparwilligen“ Länder abstrampeln wie sie wollen; deren Einspar-Erfolge werden aufgrund der o.g. Fakten bei weitem nicht ausreichen, um die Erderwärmung effektiv zu begrenzen.

China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt. Wollen Sie das wirklich als Argument nutzen, um die Umsetzung dessen, was alle seriösen Fachleute in Wissenschaft und Politik klar haben, zu verhindern oder auszubremsen? Das wäre billig und vor allem inkonsequent und fatal in der Wirkung.

Auch das Herumreiten auf der steigenden Weltbevölkerung ist Augenwischerei: Der Verbrauch von Ressourcen und Energie in den Industriestaaten ist das Problem. 

 

gez. NieWiederAfd

@17:08 Uhr von Naturfreund 064

 

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

Das sicher, aber die Umsetzung dieser Vorraussetzugen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wir haben die Vorraussetzungen für Solar- und Windenergie, aber die reale Struktur zur Verteilung und Umsetzung ist nicht vorhanden. Stellen Sie sich vor, jeder in einer Straße möchte eine Ladestation, gar nicht machbar. Aber wer daran glaubt!

Eben,

so wie ich geschrieben habe.

Es muss angegangen werden, jetzt unverzüglich, sofort. Es gibt keine Zeit mehr zum Warten, sonst ist das nie mehr zu schaffen.

 

Zustimmung, aber wer soll das nebenden z.Z. zugesagten Investitionen zusätzlich bezahlen?

Der "Normalbürger" wird da Schwierigkritrn bekommen!

@17:54 Uhr von NieWiederAfd

China ein Kohlekraftwerk nach dem anderen baut und seine entsprechenden Kapazitäten weiter ausbaut, und die Weltbevölkerung weiter stark zunimmt (mit entsprechend zunehmendem Bedarf an bezahlbarer Energie), können sich die „CO2-sparwilligen“ Länder abstrampeln wie sie wollen; deren Einspar-Erfolge werden aufgrund der o.g. Fakten bei weitem nicht ausreichen, um die Erderwärmung effektiv zu begrenzen.

China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt. Wollen Sie das wirklich als Argument nutzen, um die Umsetzung dessen, was alle seriösen Fachleute in Wissenschaft und Politik klar haben, zu verhindern oder auszubremsen? Das wäre billig und vor allem inkonsequent und fatal in der Wirkung.

Auch das Herumreiten auf der steigenden Weltbevölkerung ist Augenwischerei: Der Verbrauch von Ressourcen und Energie in den Industriestaaten ist das Problem. 

 

gez. NieWiederAfd

China ist mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern der größte Industriestaat der Erde?

@ 17:24 Uhr von saschamaus75

Ähh, seit wann ist genau DAS nicht mehr Standardverfahren der z.B. USA?

Eben. Das ist eine bewährte Tradition der USA sozusagen. Sie hat seit ca 1887 mehr als 50 x funktioniert. China gleich 2x, Syrien 2x, Nicaragua 2x, Indonesien 2x und mindestens 1x davon mit deutschem Geld und deutschen Waffen, Iran 2x, Irak sogar 4x, usw.
Und sicher gibt es da noch eine Dunkelziffer.

@18:03 Uhr von Sparpaket

Man muss sich nur anschauen wie die Damen und Herren angereist sind dann weiß man wieviel Heuchelei in solchen Treffen steckt. Ich gehe jede Wette ein das keiner dort mit ÖVPN oder E-Auto angereist ist. Noch schlimmer ist das gerade in Davos. Für mich sind solche Veranstaltungen längst Theater. Wasser predigen und Wein trinken.

Da haben Sie recht. 
Und dass der beschlossene Ausstieg aus der Subventionierung fossiler Energieträger bis Ende 2022 klappt, muss bezweifelt werden. 

Es ist schon fast Ironie des…

Es ist schon fast Ironie des Schicksals, dass in Zeiten des Ukraine-Krieges aufgrund der Sanktionen und dringend zu beendenden Energieabhängigkeit von Russland in der Ampelkoalition vor allem die Grünen die Mammutaufgabe zu stemmen haben, eine Übergangsphase gestalten müssen, wo man Abstriche von der eigenen energiepolitischen Ideallinie in Kauf nehmen muss (Stichworte: Katar, Flüssiggas, begrenzte Laufzeiterweiterung von Kohlekraftwerken etc.)

Es ist vor allem Minister Habeck hoch anzurechnen, wie klar und transparent er Entscheidungen vorantreibt und dabei die Ambivalenzen wie auch die zu erwartenden Belastungen und Einschränkungen deutlich kommuniziert. 
Das wissen die meisten zu schätzen, mit Ausnahme der 

 

   Atomkraft und 

   fossile Energien

   Daueranbeter

 

gez. NieWiederAfd

@17:08 Uhr von Wanderfalke

// Lemke sagte: "Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause." Die Konferenz sei ein Erfolg für den Klima-, aber auch für den Umwelt- und Naturschutz. //

 

Wenn es über die Jahre eine Konstante nach jedem dieser Gipfel gab, dann war es dieses gute Gefühl wenigstens in den wohlformulierten Ankündigungen die Erfolge zu sehen, die real regelmäßig auf der Strecke blieben. Letzteres ist dann der zu behandelnde Status Quo, der die Vorlage für den nächsten Gipfel liefert.

 

Die Erfahrung zeigt, dass Sie recht haben und den Punkt treffen.

 

"wir"

....können die zeit nicht zurückdrehen!
.....werden es nicht erleben das es nochmal so ist wie es mal war!
.....können schlimmeres verhindern!
....liegen 50 jahre im rückstand!
....müssten politisch und finanziell handlungsfähig sein!

 

@17:57 Uhr von Rückblickend

 

Die technischen Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

Sie müssen nur angegangen und umgesetzt werden.

Das sicher, aber die Umsetzung dieser Vorraussetzugen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wir haben die Vorraussetzungen für Solar- und Windenergie, aber die reale Struktur zur Verteilung und Umsetzung ist nicht vorhanden. Stellen Sie sich vor, jeder in einer Straße möchte eine Ladestation, gar nicht machbar. Aber wer daran glaubt!

Eben,

so wie ich geschrieben habe.

Es muss angegangen werden, jetzt unverzüglich, sofort. Es gibt keine Zeit mehr zum Warten, sonst ist das nie mehr zu schaffen.

 

Zustimmung, aber wer soll das nebenden z.Z. zugesagten Investitionen zusätzlich bezahlen?

Der "Normalbürger" wird da Schwierigkritrn bekommen!

Normalbürger, wer genau ist damit gemeint?

 

@17:51 Uhr von saschamaus75

"Dann schauen Sie Sich bitte einfach mal an, mit was die U-Boote neuester Bauart angetrieben werden:

Brennstoffzellenreaktoren mit Wasserstoff."

 

Sie haben durchaus ein wenig Recht: U 31 fährt aber bereits seit 2002 mit Wasserstoff. So neu ist das Thema also nicht. Warum warten wir jetzt schon 20 Jahre auf eine Anwendung der Wasserstofftechnologie in der Breite. Wo bleibt der großtechnische Speicher?

(Dafür wird die Brückentechnologie Batterieauto maximal subventioniert)

viel heiße Luft

Fracking gas  aus den USA und Kohle sind  für mich eine Bbankrotterklärung.  Die Erderwärmung wartet nicht.

Was bringt das ?

China baut 1.000 neue Kohlekraftwerke, Australien steigert (mithilfe von SIEMENS) seine Kohleförderung und Polen wird auch nicht aussteigen. 
 

Die Börse zeigt sich auch unbeeindruckt von der G7-Ankündigung: der Kohle-Preis bleibt stabil auf sehr hohem Niceau bei 403 USD/Tonne (zum Vergleich: 56 USD/t im August 2020). Die Nachfrage nach Kohle in der Welt ist also ungebrochen! 

@17:24 Uhr von saschamaus75

 

>> oder sollen die G7 jetzt überall intervenieren, wo

>> eine Regierung an der Macht ist, die ihnen (und Ihnen) nicht passt ?

 

Ähh, seit wann ist genau DAS nicht mehr Standardverfahren der z.B. USA?

 

Die G7 sind nicht die USA, und eine G7-Army gibt es auch nicht.

@18:04 Uhr von NieWiederAfd

Es ist vor allem Minister Habeck hoch anzurechnen, wie klar und transparent er Entscheidungen vorantreibt und dabei die Ambivalenzen wie auch die zu erwartenden Belastungen und Einschränkungen deutlich kommuniziert. 
Das wissen die meisten zu schätzen, mit Ausnahme der Atomkraft und fossile Energien Daueranbeter

.

Wo werden denn in der deutschen Politik zu erwartende Belastungen und Einschränkungen deutlich kommuniziert?

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Wie hoch ist denn Aufpreis für Flüssiggas aus Katar oder den USA oder für Kohle aus Australien oder Kolumbien?

Es geht hier nur darum, überhaupt beliefert zu werden. Und die meisten Menschen spüren, dass die Zukunft eher düster wird und überall gespart werden muss, das zeigt sich deutlich an der mangelnden Konsumlaune.

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Und irgendwann zieht auch Putin als Sündenbock nicht mehr.

@18:50 Uhr von Möbius

China baut 1.000 neue Kohlekraftwerke, Australien steigert (mithilfe von SIEMENS) seine Kohleförderung und Polen wird auch nicht aussteigen. 
 

Die Börse zeigt sich auch unbeeindruckt von der G7-Ankündigung: der Kohle-Preis bleibt stabil auf sehr hohem Niceau bei 403 USD/Tonne (zum Vergleich: 56 USD/t im August 2020). Die Nachfrage nach Kohle in der Welt ist also ungebrochen! 

Wenn wir immer nur das fragen, so wird sich nie etwas ändern. Jammernd werden wir der Klimakatastrophe entgegen gehen. Fadenscheinige Ausreden werden unsere Erde nicht retten. Irgendwer muss den ersten Schritt machen 

@17:59 Uhr von Tarek94

...

China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt. Wollen Sie das wirklich als Argument nutzen, um die Umsetzung dessen, was alle seriösen Fachleute in Wissenschaft und Politik klar haben, zu verhindern oder auszubremsen? Das wäre billig und vor allem inkonsequent und fatal in der Wirkung.

Auch das Herumreiten auf der steigenden Weltbevölkerung ist Augenwischerei: Der Verbrauch von Ressourcen und Energie in den Industriestaaten ist das Problem. 

 

gez. NieWiederAfd

China ist mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern der größte Industriestaat der Erde?

Sie gehen nicht auf meine Argumentation ein: Selbst wenn China noch auf dem Kohletrip ist, darf das die Klimaschutzbemühungender übrigen Welt nicht ausbremsen.

Und die Entwicklung der Weltbevölkerung ist bei weitem nicht das Hauptproblem der anhaltenden Klimazerstörung: Es ist der zigfach höhere sog. ökologische Fußabdruck der Bevölkerung in den Industrienationen v.a. der sog. westlichen Welt.

 

gez. NieWiederAfd

@18:39 Uhr AbseitsDesMainstreams - kritische Infrastruktur

Sie haben durchaus ein wenig Recht: U 31 fährt aber bereits seit 2002 mit Wasserstoff. So neu ist das Thema also nicht. Warum warten wir jetzt schon 20 Jahre auf eine Anwendung der Wasserstofftechnologie in der Breite. Wo bleibt der großtechnische Speicher?

(Dafür wird die Brückentechnologie Batterieauto maximal subventioniert)

 

wo Ideologie den Weg vorgibt, da entstehen gigantische Kosten und Kolatteralschäden und man wird irgendwann feststellen, dass man auf dem Holzweg war…

und zum Thema Groß technischer Speicher:

Solche Anlagen sind sehr anfällig für Attacken und ein Ausfall kann dann schnell zu einer Kettenreaktion an Problemen führen…

 

mir ist da ein AKW mit einem gegen Flugzeugabsturz gesicherten Reaktor lieber..

 

 

China China China

Also ich lese sehr oft, wie toll China alles so macht und dass es ja alles nichts bringt, wenn China blabla sonstwas.

China ist nicht der Platz der Glückseeligen. Tatsächlich muss die Frage gestellt werden, ob man sich dieses Regine zum Vorbild nehmen sollte und nicht die Vernunft.

 Die USA sind hier gedanklich schon weiter. Wer die Menschenrechte nicht achtet, will man mit so jemandem reden?

Wie Deutschen handeln ja mit allen. Diktatoren, Autokraten...egal. Hauptsache es werden Autos verkauft. Rest ist uns egal. Wir sollten aus dem Russland Krieg lernen.

Und Energie aus fossilen Trägern, die endlich sind, sind die falsche Idee.

Wenn China das anders sieht, bitte. Aber i h stimme auch nicht zu Menschen zu internieren und umzuerziehen mittels Folter.

Daher... es ist richtig wenn die G7 sich nicht am Mittelalter orientieren. 

@18:39 Uhr von AbseitsDesMainstreams

"Dann schauen Sie Sich bitte einfach mal an, mit was die U-Boote neuester Bauart angetrieben werden:

Brennstoffzellenreaktoren mit Wasserstoff."

 

Sie haben durchaus ein wenig Recht: U 31 fährt aber bereits seit 2002 mit Wasserstoff. So neu ist das Thema also nicht. Warum warten wir jetzt schon 20 Jahre auf eine Anwendung der Wasserstofftechnologie in der Breite. Wo bleibt der großtechnische Speicher?

(Dafür wird die Brückentechnologie Batterieauto maximal subventioniert)

 

Diese chemischen Speicher sind vergleichsweise kurzlebig und außerdem nicht für großen Durchsatz geeignet. 
 

Ausser Pumpspeicherwerken gibt es eigentlich nichts. Und das ist vergleichsweise alte Technik. Etwas ähnliches wird gerade getestet, wobei es auch um potentielle Energie geht: Betonkugeln auf dem Grund der Nordsee, die mit Überschussenergie ausgepumpt werden.

 

und dann die SIEMENS Entwicklung (von denen übrigens auch besagte U-Boot Antriebe mit Brennstoffzelle stammt..): Betonbunker gefüllt mit heißen Steinen.. 

@16:04 Uhr von Alter Brummbär

Z.B. müssen die ganze Nacht Strassenlaternen und Leuchtreklamen brennen?

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Dürfen die Bürger jetzt nach Einbruch der Dunkelheit nur noch durch stockdunkle Strassen irren ? Ist bestimmt gut für die Kriminalität.

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Muss in jedem Büro Tag und Nacht das Licht an sein, auch wenn keiner da ist?

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Es soll Büros geben, da wird auch nach Einbruch der Dunkelheit gearbeitet. Zuweilen auch dort geputzt.

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Jeden Tag Haare waschen oder duschen?

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Natürlich wird sich jeden Tag gewaschen bzw. geduscht. Oder reicht Ihnen ein wenig Deo ? Hoffentlich nutzen Sie nicht den ÖPNV.

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Klamotten jeden Tag wechseln und waschen?

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Natürlich wird jeden Tag die Unterwäsche gewechselt. Die Oberbekleidung nicht unbedingt.

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Wir arbeiten ja nicht im Steinkohlebergwerk usw usw

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Das hat  mit "dreckiger" Arbeit nichts zu tun, sondern eher mit Hygiene, körperl. Sauberkeit, Wohlgefühl und Rücksichtnahme auf den NÄCHSTEN. Wenn Sie das nur 1x wöchentl. (wie früher zuweilen ) handhaben, hoffe ich, dass Sie verwiegend allein sind.

 

@16:30 Uhr von Nettie

 Eine Regierung absetzen und eine neue, hoffentlich bessere, wählen bzw. einsetzen, können i.d.R. nur die Bürger des diesbezüglichen Landes selbst

 

Können sie eben nicht. Sonst wären Lukaschenko, Kadyrow, MBS, die Militärjunta in Myanmar, Maduro (um nur die Beispiele zu nennen, die mir gerade einfallen) und die ganzen sonstigen Terrorfürsten längst weg vom Fenster. Und raten Sie mal, womit die sich an der Macht halten?

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Eben. Und weil das so ist, wird das alles auch erst einmal so bleiben, wie es ist, weil es keine Institutionen gibt, die bestimmen können, welches Land unter welchen Umständen welche Regierung hat. Bestes Beispiel : Afghanistan.

Wie der sehr geschätzte Herr Dr. Scholl-Latour sagte, Demokratie kann nur von innen heraus erfolgen und nie von aussen eingetragen werden. Auch wenn Sie das gerne anders hätten. Da werden auch die ganzen Entwicklungshilfen nichts dran ändern. Eher im Gegenteil.

 

@16:00 Uhr von Lusil

zu importieren, beschafft man sich diese lieber anderswo auf der Welt. Zum Beispiel blutige Kohle aus Komlumbien. Dort führen indigene Menschen und die Landbevölkerung einen aussichtslosen Kampf gegen große Kohleminenbetreiber und werden zwangsenteignet oder sogar mit dem Tod bedroht. Die Kohleförderung benötigt Unmengen an Wasser, sodass bereits mehr als 30 Flüsse und Bäche ausgetrocknet oder umgeleitet wurden. Habeck beabsichtigt, von Kolumbien aufgrund der Sanktionen gegen Russland noch wesentlich mehr Kohle zu beziehen. Seit Jahresanfang sind die Importe bereits um 69 % gestiegen. Das Leid der dortigen Bevölkerung wird billigend in Kauf genommen. 

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Das gleiche gilt für Gas aus Katar. Aber da schaut der Herr Habeck doch drüber weg. Über die Menschenrechts Verletzungen in diesen Ländern schaut er wohl drüber weg!!! 

@17:54 Uhr von NieWiederAfd

China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt. Wollen Sie das wirklich als Argument nutzen, um die Umsetzung dessen, was alle seriösen Fachleute in Wissenschaft und Politik klar haben, zu verhindern oder auszubremsen? Das wäre billig und vor allem inkonsequent und fatal in der Wirkung.

Hatte ich irgendwas davon geschrieben, dass ich die Umsetzung von Maßnahmen zu CO2-Begrenzung „ausbremsen“ möchte ? Mitnichten. Ich bezweifle nur, dass diese Maßnahmen den gewünschten Erfolg haben werden, solange China so weiter macht wie bisher.

Auch das Herumreiten auf der steigenden Weltbevölkerung ist Augenwischerei: Der Verbrauch von Ressourcen und Energie in den Industriestaaten ist das Problem. 

Die steigende Weltbevölkerung stellt ein Problem dar, bei Energie- wie bei Ernährungsfragen. Ob Sie das nun wahrhaben wollen oder nicht.

 

 

@17:24 Uhr von saschamaus75

>> oder sollen die G7 jetzt überall intervenieren, wo

>> eine Regierung an der Macht ist, die ihnen (und

>> Ihnen) nicht passt ?

 

Ähh, seit wann ist genau DAS nicht mehr Standardverfahren der z.B. USA?

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Ich war der Meinung, dass die US-Bürger ihren Präsidenten schon selbst wählen. Sollte ich mich da getäuscht haben ? Im übrigen ist die Staatsform in USA demokratisch, oder hat sich das in den letzten Stunden geändert ?

Es ging in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe aber um Diktatoren/Kleptokraten/Militärjunta. Seit wann fallen die USA darunter ?

 

Is natürlich viel wichtiger…

Is natürlich viel wichtiger zu was man sich in den G7 bekennt. Auszuhalten haben diese Entscheidungen ja eh wieder ganz andere. Aber das interessiert diese Theaterveranstaltung natürlich nicht. Hauptsache man kann hinterher sich wieder mit Shake hands vor den lächerlichen Fahnenmeeren selber feiern (und sich in Wirklichkeit gegenseitig mit Zusagen über den Tisch ziehen) Aber das weiß ja auch Putin alles und genau deshalb ist er auch so weit gegangen wie jetzt mit der Ukraine.

@17:11 Uhr von Coachcoach

 

Meines Wissens hat der vielgescholtene Herr Lindner, auch Sie können offenbar auf ein bashing nicht verzichten, 60 Mrd, die eigentlich zur Abmilderung von Corona-Härten vorgesehen waren, in den Umweltfond überführt.

Derartiges wird natürlich von Foristen, die ein striktes Feindbild haben, gerne ignoriert. Warum eigentlich ? Weil man halt lieber meckert, oder gibt es auch daran etwas auszusetzen ?

 

Ja, für die Großindustrie, die arme Großindustrie.

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Ach ja, die böse Grossindustrie. Was könnte die Welt so schön und einfach sein, gäbe es die böse Grossindustrie nicht.

Fragen Sie mal in GB nach, wie gerne die wieder ihre Industrie hätten, die Frau Thatcher an die Wand gefahren hat. Aus einer funktionierenden Industrie mit vielen Arbeitsplätzen wurden eine postindustrielle Brache mit viel Elend und Kriminalität. Aber Hauptsache man hat einen Feind, der an allem die Schuld trägt. Glücklicherweise hat sich die Linke soeben selbst zerlegt. Gut so.

 

@17:24 Uhr von saschamaus75

>> oder sollen die G7 jetzt überall intervenieren, wo

>> eine Regierung an der Macht ist, die ihnen (und

>> Ihnen) nicht passt ?

 

Ähh, seit wann ist genau DAS nicht mehr Standardverfahren der z.B. USA?

 

Wie schrieb kürzlich ein Mitforist:

Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur. 

(nach Volker Pispers)

 

@16:00 Uhr von Lusil

Danke für Ihren ausführliche kritischen Kommentar. Sie schreiben: "Aber Kolumbien ist ja weit weit weg."

Genau das ist der Punkt. Nicht nur, wenn es um Kohle geht. Wir haben gewiss im Umgang mit Russland viele Fehler gemacht. Jetzt machen wir wieder viele Fehler. Nur andere. Was man aber wie besser machen könnte, weiß ich nicht.

 

@19:06 Uhr von NieWiederAfd

China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt.

China ist mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern der größte Industriestaat der Erde?

Sie gehen nicht auf meine Argumentation ein: Selbst wenn China noch auf dem Kohletrip ist, darf das die Klimaschutzbemühungender übrigen Welt nicht ausbremsen.

Und die Entwicklung der Weltbevölkerung ist bei weitem nicht das Hauptproblem der anhaltenden Klimazerstörung: Es ist der zigfach höhere sog. ökologische Fußabdruck der Bevölkerung in den Industrienationen v.a. der sog. westlichen Welt.

Indien mit 1,39 Milliarden Einwohnern denkt ebenfalls nicht daran aus der Kohle auszusteigen, im Gegenteil. Folglich ist Ihre Behauptung "China ist in der Tat noch die einzige asiatische Nation, die so stark auf Kohle setzt" eine Falschbehauptung...

Mehr als eine Klimaschutz-Posse wird´s auch diesmal nicht

Länder,  die von  den  G7-Staaten  finanziell  unterstützt  werden,  bauen  dann  selber  flux  ein  paar  Kohlekraftwerke  davon  und  treiben  damit  ihre  klimaschädliche  Industrialisierung   für  noch  mehr  Bevölkerungswachstum   voran.

@18:29 Uhr von Naturfreund 064

 

Das sicher, aber die Umsetzung dieser Vorraussetzugen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wir haben die Vorraussetzungen für Solar- und Windenergie, aber die reale Struktur zur Verteilung und Umsetzung ist nicht vorhanden. Stellen Sie sich vor, jeder in einer Straße möchte eine Ladestation, gar nicht machbar. Aber wer daran glaubt!

Eben,

so wie ich geschrieben habe.

Es muss angegangen werden, jetzt unverzüglich, sofort. Es gibt keine Zeit mehr zum Warten, sonst ist das nie mehr zu schaffen.

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Mit ein wenig Kinderkram einsparen, wird man nichts erreichen. Das Problem kann, wenn überhaupt nur durch Innovationen der Wissenschaft gelöst werden, wenn überhaupt. Die wenigsten Bürger sind zu grossen Opfern bereit. Auf der anderen Seite hat die Natur sich schon öfter ihrer Spezies entledigt. Wenn es diesmal homo sapiens ist, dann ist das eben so.

Ich bin da eher phlegmatischer Pragmatiker. Wie man in Köln sagt : et kütt, wie et kütt.

 

 

 

Wenn ich die meisten hier lese

gibt es sowieso keine Hoffnung mehr. 

Wären unsere Väter und Großväter so pessimistisch gewesen, so würden wir hier und heute nicht mehr darüber reden. 

Nicht reden und nach denjenigen schauen die nichts tun, sondern mutig voran und das Klima retten. 

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