Kommentare - Deutscher Ärztetag: Warnung vor Renditedruck durch Finanzinvestoren

24. Mai 2022 - 17:32 Uhr

Der Ärztekammerpräsident warnt vor immer mehr Renditedruck im Gesundheitswesen durch Finanzinvestoren. Auch sonst steht das System vor großen Herausforderungen: Zu wenig Nachwuchs und Notstand in der Pflege.

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Kommentare

Warum dürfen Krankenhäuser ...

... keinen Profit machen?

Wenn Bäckereien keinen Profit machen dürften, hätten wir kein Brot. So einfach ist das.

@ Alex Wagner

Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.

 

Warum um alles in der Welt sollten denn Gewinne unethisch sein? Dann wären ja alle Betriebe in diesem Land unethisch. Wir leben doch nicht in einer Neidokratie.

@19:35 Uhr von heribix

vorallem kostenloses Gesundheitssysthen.

Bestimmt nicht.

Kuba hat nur ein anders Finazierungsystem. Oder arbeiten die Mitarbeiter dort Ehrenamtlich.

Auch bei uns sind Kinder, Familienangehörige, Migraten usw. kostenlos mitversichert, solnge Sie nicht über Einkommen oder vermögen verfügen.

 

Aber für Impstoffe brauchen Sie uns auch und die Mayo Clinic hat in den USA einen sehr guten Ruf.

@21:15 Uhr von Raho59

Mit 4.600€/Monat als Einstieg und ohne jedwede Zusatz Zahlungen fehlt wahrhaftig noch ein ein wenig zu 80.000€/Jahr.

Von fake news zu reden ist allerdings etwas weit hergeholt. Im 2.Jahr steigt das Gehalt schon ordentlich.

So ist es. Hinzu kommen jede Menge Aufstiegschancen, die Möglichkeit sich selbstständig zu machen, Jobs in der Pharmaindustrie und vieles andere mehr. 

Als Chefarzt einer großen Klinik hat man sogar Zeit, im Aufsichtsrat vom HSV zu sitzen. (Genutzt hat's dem HSV aber nichts :-) )

Auch ich gönne den Ärzten angemessen hohe Gehälter. Nur die Nähe mancher Ärzte zur Pharmaindustrie (die sogenannten Mietmäuler) sehe ich kritisch.

 

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@ Bernd Kevesligeti

Er saß viele Jahre im Aufsichtsrat des Rhön-Klinikums und begrüßte 2019 teilweise die Bertelsmann-Studie, nach der Krankenhäuser geschlossen werden sollen.

 

Krankenhäuser, die nicht rentabel sind, sollten geschlossen werden. Deutschland hat ohnhin zu viele Klinikbetten. Tabus bringen da gar nichts.

@19:48 Uhr von Parsec

18:07 Uhr von wenigfahre

Gesundheitswesen völlig fehl am Platze.

Und warum sind es besonders die großen Privatkliniken die wegweisende Gesundheitsfortschritte Weltweit machen?
 

Weil die Ärtzte dort etwas von Ihrer persönlichen Leistung haben. Wohlstand und gesellschaftlich Achtung.

Bei uns muss der Porsche dafür in die hoch gesicherte Garage damit er von "Aktivisten" nicht beschädigt wird.

 

@21:36 Uhr von Corona Obermayer

Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.

 

Warum um alles in der Welt sollten denn Gewinne unethisch sein? Dann wären ja alle Betriebe in diesem Land unethisch. Wir leben doch nicht in einer Neidokratie.

Kann es sein, dass Sie das Thema, um das es hier geht, vergessen haben. Natürlich ist es unethisch, mit kranken Menschen Gewinne zu machen. Es geht hier nicht um irgendwelche Industriebetriebe.

 

@21:36 Uhr von Corona Obermayer

 

Warum um alles in der Welt sollten denn Gewinne unethisch sein? Dann wären ja alle Betriebe in diesem Land unethisch.

Unethisch wird es dann, wenn die Gewinne auf Kosten der Gesundheit der Patienten gehen.

z.B.: zu wenig Pflegepersonal, unnötige Operationen, etc.

@21:36 Uhr von Corona Obermayer

>> Warum um alles in der Welt sollten denn Gewinne

>> unethisch sein?

 

Warum fallen Sie von einem Extrem ins Andere?

Gewinne sind nicht grundsätzlich "unethisch", ABER wenn sich einige Wenige auf Kosten der Allgemeinheit unverhältnismäßig und unverschämt bereichern? Und darunter dadurch auch noch Qualität&Quantität leiden? oO

@ heribix

... aber Kuba hat ein recht gutes aber vorallem kostenloses Gesundheitssysthen. Kubanischen Ärzte sind auf der ganzen Welt gern gesehen vor allem da wo Not am Mann ist, weil sehr gut ausgebildet.

 

Wir waren 2019 drei Wochen auf Kuba und haben dort einen Arzt kennen gelernt. Unser Kellner, der uns im Hotel jeden Abend sehr nett bedient hat, war an einem Krankenhaus in Havanna tagsüber als Internist tätig. Wenn er mal einen Tag nicht in der Klinik war, war es auch nicht so schlimm. Und die Hygiene in der Klinik war erbärmlich. Im Hotel war es wesentlich besser, nur dass es auch dort kein Klopapier gab. Sanktionen hat man uns gesagt.

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