Kommentare - Deutscher Ärztetag: Warnung vor Renditedruck durch Finanzinvestoren

24. Mai 2022 - 17:32 Uhr

Der Ärztekammerpräsident warnt vor immer mehr Renditedruck im Gesundheitswesen durch Finanzinvestoren. Auch sonst steht das System vor großen Herausforderungen: Zu wenig Nachwuchs und Notstand in der Pflege.

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durch Finanzinvestoren

Und warum haben denn alle Städte Ihre Verantwortung für die Bürger abgegeben und fat alle Häuser verkauft?

Richtig:

Weil Sie nicht willen und in der Lage waren die Häuser anständig zu führen und keine Personalverantwortung haben wollten.

Alle Häuser die Sana in Düsseldorf und Duisburg gekauft hatte mussen abgerissen oder komplett saniert werden.

Da unser Politiker ja immer viel Geld für ander Dinge  Augsegeben haben blieb für unser eigenen Büger leider nicht mehr.
 

Ich würde angesichts...

...der vielen kritischen Stimmen zum Thema "gewinnorientiertes Gesundheitswesen" alleine hier im Forum während der letzten Jahre bei diesem Bericht ja zu Sarkasmus greifen.

Allein, die Größenordnung des angemessenen Sarkasmus übersteigt alles, was ich mir vorstellen könnte.

 

Bleibt mir eigentlich nur noch die Frage, ob Herr Reinhardt das wirklich jetzt erst merkt und wenn dem so ist, ob er möglicherweise auch ein schlecht versorgtes Opfer dieses Systems ist.

@17:51 Uhr von Alex Wagner

In Krankenhäusern geht es um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.
Auch während der Pandemie wurden weiter Krankenhäuser geschlossen und weitere werden folgen. Herr Lauterbach scheint kein Bedarf zu sehen, diesen Missstand zu ändern. Ein weiterer Schritt in Richtung amerikanischer Verhältnisse.

Der "Druck" nimmt allen Warnungen zum Trotz zu statt ab

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt: "Es kann nicht sein, dass die Versorgung mehr und mehr denjenigen überlassen wird, deren primäres Ziel es ist, für ihre Kapitalinvestoren möglichst hohe Renditen zu erwirtschaften"

 

Ist aber ganz offensichtlich so. Die Leidtragenden sind die Bürger - vor allem die Kranken. Die sind in einem System, in dem sie als "Kostenfaktoren" und "Renditebringer" gelten gleich im doppelten Sinne "gestraft".

Für mich ist das alles noch …

Für mich ist das alles noch "ein herum doktern an den falschen Stellen".

Gesundheit (aber nicht nur die) sollte abgekoppelt werden von irgend welchen Finanzjongleuren. Die haben da im Zweifel Interessen, die nicht mit denen eines Arztes/einer Ärztin oder der Patienten*innen in Einklang zu bringen sind.

 

Allerdings habe ich auch keine Idee, wie man das "kostenschonend"  hinbekommen könnte. Das ist ja allenthalben das große Problem.

 

 

Und ist es nicht so...

...dass inzwischen diese Finanzinvestoren auch in großem Stil nach Facharztpraxen greifen...?

Siehe den im Bericht verlinkten Artikel zu Augenärzten...

Ohne Investoren würde es viele Arzt-Praxen gar nicht mehr geben

Welche Bank gibt den noch einen jungen Arzt einen Kredit

für eine Hausarzt Praxis oder dergleichen.

Was bleibt sind nur noch Gemeinschaftspraxen mit Investoren

Hier müsste die Kammer gegensteuern und selbst als Investor auftreten

@17:51 Uhr von Alex Wagner

In Krankenhäusern geht es um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.

Und warum haben dann unser Staäte und Gemeinden das alle gemacht?  Sind die verwaltungen alle nicht ethisch oder Anständig eingestellt?

 

 

@17:51 Uhr von Nettie

Die Leidtragenden sind die Bürger

Die haben aber die Politiker die Ihre Häuser alle Verkauft haben gewählt.

Warum ?

Medizinische Versorgung hat…

Medizinische Versorgung hat absolut gar nichts in privaten (Investoren-)Händen zu tun.

 

Alles verstaatlichen und zwar umgehend, inklusive der Abschaffung der Zwei-Klassen-Versorgung, also der privaten KV.

 

Das ist mein Fazit nach mehr als zweieinhalb Jahrzehnten im Gesundheitswesen.

@17:53 Uhr von ich1961

Allerdings habe ich auch keine Idee, wie man das "kostenschonend"  hinbekommen könnte.

Ich schon.

Eigenverantwortung und Gesundheitsfürsorge stärken. Sachfremde Leistungen zusätzlich versichern.
Übergewiecht, Extremsport unfälle, Rauchen usw.

 

 

Gesundheitswesen

und Altenpflege inklusive der Heime, gehören nun mal in die Hand des Staates, das ist weder neu noch unbekannt, die Investoren wollen einfach Geld machen.

Um uns herum gibt es Länder die machen das anders, und bei uns ist mit der Privatisierung der Zug lange abgefahren.

Es gibt Dinge die einfach der Staat machen muss, um das zu verhindern, aber das ist alles vorbei, jetzt so tun, als hätte man etwas erkannt, so naiv ist der Bürger nicht mehr.

wer hätte das gedacht

aber warum verbietet der gesetzgeber nicht die übernahme der deutschen arztpraxen durch geldhaie? wäre doch möglich, wenn man wollte und ahnung von der materie hätte?!  wieder rot-ARD?

@18:01 Uhr von Vector-cal.45

Medizinische Versorgung hat absolut gar nichts in privaten (Investoren-)Händen zu tun.

 

Alles verstaatlichen und zwar umgehend, inklusive der Abschaffung der Zwei-Klassen-Versorgung, also der privaten KV.

 

Das ist mein Fazit nach mehr als zweieinhalb Jahrzehnten im Gesundheitswesen.

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Vermutlich haben die Investoren eine starke Lobby die fette Parteispenden ableisten.

Entsprechend agiert die Politik.

Oft genug käuflich.

Ja,... auch bei uns !

@18:07 Uhr von wenigfahrer

Es gibt Dinge die einfach der Staat machen muss,

Also sollte der Dinge so machen wie bei BER, Elfi, S21, Bundeswehr und oder die seit 30 Jahren laufende perfekte Energiewende?
 

Also ich bin sicher dann überholt uns noch Kuba oder Nord-Korea. im Gesundheitsbereich.

 

@17:51 Uhr von Nettie - Kassenmitglied Nr. soundso

Ist aber ganz offensichtlich so. Die Leidtragenden sind die Bürger - vor allem die Kranken. Die sind in einem System, in dem sie als "Kostenfaktoren" und "Renditebringer" gelten gleich im doppelten Sinne "gestraft".

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Dafür, dass deutsche Patienten "nur" Kostenfaktoren und Reditebringer sind - ist das dt. Gesundheitssystem sehr gut.

Ausserdem ist das ja in anderen Bereichen auch nicht anders. Das Finanzamt sieht den Steuerzahler genauso.  Und ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer auch.

Also warum sollte eine Klinik den Patienten anders sehen?  Und vor allem wie??

 

"Steuern sind Diebstahl"

"Steuern sind Diebstahl" war einmal ein beliebter Slogan unter geldgeilen Neoliberalen. Seitdem sich eben diese während der Finanzkrise vor gut zehn Jahren den Allerwertesten vom Staat haben retten lassen müssen, hört man den Spruch nicht mehr.

.

Analog dazu möchte ich aber behaupten:

Gewinne sind Diebstahl!

.

Jedenfall in den Bereichen elementarer Daseinsvorsorge. Gesundheitswesen, Wasserver- und -entsorgung, ÖPNV seien da zuerst genannt.

.

Jeder Euro, der in diesen Bereichen als Gewinn abfließt anstatt reinvestiert oder als anständiger Lohn ausgezahlt oder als Preissenkung der Allgemeinheit erlassen zu werden, der fehlt. Jeder so verlorene Euro kommt nicht mehr dem ihm zugedachten Zweck zugute. Deshalb sage ich: In diesen Bereichen ist Gewinn Diebstahl.

Kurz und knapp

Worüber jetzt sich auf dem deutschen Ärztetag moniert wird, ist schon lange bekannt. Erstaunlich ist es nur, das es jetzt erst angesprochen wird.

Konzertierte Aktion

Politik und Kassen haben an einem Strang gezogen: Privatisierung schafft Aufsichtsratsposten und GEWINNMÖGLICHKEITEN, welche die Kassen durch Fallpauschalen zusätzlich ermöglicht haben, denn auch die Aufsichtsräte bei Kassen erhalten etwas aus dem "Ertrags-"=Einsparungstopf.

.

Leider hat der Staat kein Interesse an einschneidenden Kontrollen und Einsparungen. Denn beim Bundeswehrbeschaffungsamt arbeiten 11.000 Mitarbeiter, die Schrottansammlung bei der Bundeswehr verbunden mit extremen Kosten zu erweitern.

Ein Profit-Center wird nicht dadurch lukrativ, nur weil........

........... es von einem Investor gekauft wurde. Der Investor muss ebenso mit Konkurrenz rechnen, wie jedes andere Unternehmen. Das heisst, sein Erfolg steigt mit der Leistung. So gesehen ist eine Übernahme auch ein Ansporn zu besserer Leistung. Andernfalls droht der Konkurs.  Man kann sich nämlich auch totsparen....

@Vektor.cal - Nicht verstaatlichen

Wenn ich mir den Murks bei staatlichen Institutionen so ansehe, dürfte eine Verdtaatlichung des Gesundheitswesens noch schlimmer sein als völlige Kommerzialisierung.

.

Erfolgreich dagegen sind Stiftungen, teils Jahrhunderte alt. Privatwirtschaftlich geführt. Mit einem Unterschied: Gewinne müssen dem Stiftungszweck zugute kommen. Jeder Euro bleibt im System. Und das ohne die Schwerfälligkeit staatlicher Einrichtungen.

@18:25 Uhr von -Der Golem-

Ist aber ganz offensichtlich so. Die Leidtragenden sind die Bürger - vor allem die Kranken. Die sind in einem System, in dem sie als "Kostenfaktoren" und "Renditebringer" gelten gleich im doppelten Sinne "gestraft".

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Dafür, dass deutsche Patienten "nur" Kostenfaktoren und Reditebringer sind - ist das dt. Gesundheitssystem sehr gut.

Ausserdem ist das ja in anderen Bereichen auch nicht anders. Das Finanzamt sieht den Steuerzahler genauso.  Und ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer auch.

Also warum sollte eine Klinik den Patienten anders sehen?  Und vor allem wie??

 

Alle - Finanzamt, Arbeitgeber und Kliniken - sollten Menschen als Menschen auf Augenhöhe sehen und nicht als Steuer- bzw. Gewinngenerierungsmaschinen. An einem System, das "zwangsläufig" auf irgendjemandes Kosten geht (weil es zwangsläufig "Verlierer" generiert) ist etwas Grundlegendes faul.

Sorry, aber es ist ein Alibi…

Sorry, aber es ist ein Alibi blabla!

 

Ärzte sitzen leider im Boot der Maschinerie, sie wurden als erste gekauft!

@18:28 Uhr von M. Höffling - Volksrepublik

Analog dazu möchte ich aber behaupten: Gewinne sind Diebstahl!
.Jedenfall in den Bereichen elementarer Daseinsvorsorge. Gesundheitswesen, Wasserver- und -entsorgung, ÖPNV seien da zuerst genannt.

Jeder Euro, der in diesen Bereichen als Gewinn abfließt anstatt reinvestiert oder als anständiger Lohn ausgezahlt oder als Preissenkung der Allgemeinheit erlassen zu werden, der fehlt. Jeder so verlorene Euro kommt nicht mehr dem ihm zugedachten Zweck zugute. Deshalb sage ich: In diesen Bereichen ist Gewinn Diebstahl.

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Hört sich stark nach Karl-Marx, Antikapitalismus, Sozialismus und Planwirtschaft an. Vor allem, wenn sie weitere Bereiche hinzunehmen (Rohstoffe, Grundnahrungsmittel, Energie....etc.) und am Ende wird es immer mehr - bis wir eine Volksrepublik sind.

 

@18:04 Uhr von werner1955

Allerdings habe ich auch keine Idee, wie man das "kostenschonend"  hinbekommen könnte.

Ich schon.

Eigenverantwortung und Gesundheitsfürsorge stärken. Sachfremde Leistungen zusätzlich versichern.
Übergewiecht, Extremsport unfälle, Rauchen usw.

 

 

Ich halte es für sehr unsolidarisch und fern jeder Realität, individuelle Laster oder eine ungesunde Lebensweise durch höhere Beiträge zu sanktionieren.

 

Wo soll das hinführen? Das jeder Mensch sich gefälligst an irgendwelchen optimierten Verhaltensregeln zu orientieren oder an diese zu halten hat, sonst muss er/sie eben zahlen?

 

Wenn jemand betrunken stürzt, muss derjenige sich an Kosten beteiligen, bei einem Sturz in nüchternem Zustand aber nicht?

 

Das ist nicht die Art von Solidargemeinschaft, wie ich sie für erstrebenswert halte.

 

Auch wenn ich selber einen sehr gesundheitsbewussten Lebensstil habe, ist es mir doch absolut einerlei, ob andere vielleicht „mehr Kosten verursachen“.

 

Ich bin einfach froh, dass ich gesund bin, das reicht.

 

 

 

 

 

 

 

@17:41 Uhr von werner1955

>> Richtig:

>> Weil Sie nicht willen und in der Lage waren die

>> Häuser anständig zu führen und keine

>> Personalverantwortung haben wollten.

 

Falsch, richtig wäre:

Weil in den letzten Jahrzehnten immer mehr Neoliberale das Sagen hatten und für persönlichen Profit 'über Leichen gegangen sind'. -.-

@Der Golem - Planwirtschaft

"Hört sich stark nach Karl-Marx, Antikapitalismus, Sozialismus und Planwirtschaft an."

.

Die von mir genannten Bereiche sind doch bei uns de facto halb-planwirtschaftlich organisiert. Die Länder bestellen den Nahverkehr, die Länder legen in Investitionsplänen die Krankenhauskapazitäten fest... Geliefert wird privatwirtschaftlich. Das geschieht in der Hoffnung, dass die Privatwirtschaft Effizienzsteigerungen schafft, die eine staatliche Institution nie umsätzen könnte. Das gelingt auch, nur in einem Maß, das Kaputtsparen mit Mitarbeiterschinden und Geldabflüssen ins Börsennirwana verbindet.

Die Effizienz der Privatwirtschaft gegenüber staatlicher Institutionen sehe ich, keine Frage. Aber Personalmangel wegen mieser Arbeitsbedingungen sind ebenso Fakt wie die Tatsache, dass ein Gesundheitseuro, der statt zu Patient oder Mitarbeiter zu fließen an der Börse ausgeschüttet wird, weg ist.

Ich bin ein Freund des Mittelwegs: gGmbH und gemeinnützige Stiftung seien mals Stichworte genannt.

@18:37 Uhr von Nettie - Don Quijote

Alle - Finanzamt, Arbeitgeber und Kliniken - sollten Menschen als Menschen auf Augenhöhe sehen und nicht als Steuer- bzw. Gewinngenerierungsmaschinen.

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Ich auf Augenhöhe mit dem Finanzamt?  Das stelle ich mir ähnlich vor wie Don Quijote und die Windmühlen.

 

@17:53 Uhr von ich1961

 

Gesundheit (aber nicht nur die) sollte ..(..)

 

Allerdings habe ich auch keine Idee, wie man das "kostenschonend"  hinbekommen könnte. Das ist ja allenthalben das große Problem.

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Das ich ein Beitrag von ihnen mit Daumen hoch lobe, hätte ich nie gedacht. Aber eine Idee, nein, mehrere Ideen hätte ich schon:

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1. Politiker sollten mit ihrem Jahresetat auskommen, ohne zus. Schulden.

.

2. Politiker sollten weniger Geld in der Welt verteilen; stattdessen mehr an das Volk denken. (Den Amtseid ernst nehmen)

.

3. Sofortiger Stop der Privatisierung, (eventl. Rückkauf) und kein Gewinne im Gesundheitswesen. (Etat für gesundheitliche Forschung müssen Invesition decken)

.

4. Kriminelles: (KK-Betrug v. Ärzte, Abrechnung. v. zu viel Leistungen (Doppeldreifach-Untersuchungen), Kassenärztliche Vereinigungen etc. mit mehr Personal angehen.

.

Statt 250 KK, nur noch 2! (248 Gehälter f. Vorstände entfallen!)

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Eine für alle, die zweite für diejenigen, die mehr Leistungen wollen und entsprechend mehr zahlen dürfen. 

 

@18:36 Uhr von M. Höffling

Wenn ich mir den Murks bei staatlichen Institutionen so ansehe, dürfte eine Verdtaatlichung des Gesundheitswesens noch schlimmer sein als völlige Kommerzialisierung.

.

Erfolgreich dagegen sind Stiftungen, teils Jahrhunderte alt. Privatwirtschaftlich geführt. Mit einem Unterschied: Gewinne müssen dem Stiftungszweck zugute kommen. Jeder Euro bleibt im System. Und das ohne die Schwerfälligkeit staatlicher Einrichtungen.

 

Dass unser Staat leider zunehmend in erster Linie durch aufgeblasene Bürokratie, Selbstgefälligkeit und Inkompetenz „glänzt“, steht auf einem anderen Blatt. Selbstverständlich müsste das schon ganz anders ablaufen als bei BER und co. 
 

Die medizinische Versorgung muss dem Staat obliegen und es braucht dazu auch keinesfalls 142 verschiedene Krankenkassen, von denen jede ihr eigenes Süppchen kocht.

 

Ein eigentlich ganz gut aufgestellter Staat sollte das locker bewerkstelligen können.
 

Es ist aktuell vieles kaum noch tragbar, z. B. einen Termin beim Facharzt zu bekommen.

 

 

 

 

Der Druck kommt doch schon…

Der Druck kommt doch schon dadurch zustande, dass das System bald kaum noch finanzierbar sein wird. Reformen werden unausweichlich sein. Kosten könnten m.E. am Ehesten bei Leistungen in den letzten Lebenstagen eingespart werden. 

Ein weiteres Problem des Gesundheitswesens

ist der Fachkräftemangel.

.

Wofür die Politik seit Jahrzehnten erfolgreich die Weichen gestellt hat.

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Und jetzt beginnt das große Jammern!

.

Wo werden Prioritäten in der Politik gesetzt?

.

Zwei Jahre Pandemie und nichts wurde in Krankenhäuser und Pflege investiert. Es wurde sogar das Gegenteil getan: Krankenhäuser wurden geschlossen. ein Teil des Pflegepersonals mit der Impfpflicht vergrault.

.

Ein paar Tage Krieg in der Ukraine und es wurden plötzlich Milliarden  Euros in Waffen investiert.

.

Warum wird für Kranken- und Pflegepersonal keine 100 MRD. bereitgestellt?

.

Das und noch vieles mehr sind die Probleme der Politiker, die zwar alle hoch bezahlt werden, aber ihre Leistungen entsprechend diametral entgegenstehen.

 

PS. Warum es an Nachwuchs fehlt und der Notstand immer größer wird, siehe "Wofür die Politik seit Jahrzehnten.....

 

Wer sagt denn, dass ein rein…

Wer sagt denn, dass ein rein staatliches Gesundheitssystem zwingend irgendwie „ineffizient“ arbeiten müsste?

 

Meines Erachtens braucht es zudem wirklich überhaupt kein „Kassensystem“. Eine Versorgung für alle, welche aber auch wirklich jede irgendwie notwendige Leistung umfasst, ohne wenn und aber.
 

Eine effiziente Versorgung liegt hier genauso im Interesse aller, auch ohne eine künstlich aufgeblähte Bürokratie.

 

Alles, was den Patienten helfen könnte, muss klar abgedeckt sein. Gewünschte zusätzliche Leistungen werden direkt von den Versicherten privat finanziert, fertig.

 

Das würde auch dazu führen, dass es so gut wie keine unnötigen oder überzogenen medizinischen Behandlungen oder OPs mehr gäbe, um damit Geld zu machen.

@17:51 Uhr von Alex Wagner

In Krankenhäusern geht es um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.
Auch während der Pandemie wurden weiter Krankenhäuser geschlossen und weitere werden folgen. Herr Lauterbach scheint kein Bedarf zu sehen, diesen Missstand zu ändern. Ein weiterer Schritt in Richtung amerikanischer Verhältnisse.

Süddeutsche, 18. Dezember 2013: "Jahrelang sollen Putzkräfte in privaten Rhön-Kliniken ausgebeutet worden sein. SZ-Leser fragen nun nach der Rolle des SPD-Politikers Karl Lauterbach, der lange im Aufsichtsrat saß und dort gut verdiente. Doch der mag auf die Fragen nicht antworten."

Herr Lauterbach scheint tatsächlich keinen Bedarf zu sehen amerikanische Verhältnisse im Gesundheitswesen zu verhindern...

@18:58 Uhr von M. Höffling - Lokomotivführer u. Piloten

Die Effizienz der Privatwirtschaft gegenüber staatlicher Institutionen sehe ich, keine Frage. Aber Personalmangel wegen mieser Arbeitsbedingungen sind ebenso Fakt wie die Tatsache, dass ein Gesundheitseuro, der statt zu Patient oder Mitarbeiter zu fließen an der Börse ausgeschüttet wird, weg ist.
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Krankhäuser an der Börse notiert?  Das wusste ich nicht.

Die miesen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen - v.a. in der Pflege sind echt skandalös. Da sollten sich die Betroffenen ein Beispiel an den ausgebeuteten Lokomotivführern und Piloten nehmen.  Die lassen sich das nicht gefallen.....

 

 

Wer hätte auch gedacht, dass…

Wer hätte auch gedacht, dass der Investor nicht der Sponsor ist, der Geld für nichts verschenkt?

.

Als es noch nicht privatisiert war, hat nichts funktioniert.  Die Kommunen konnten die Krankenhäuser nicht bezahlen. Heute kann man die Krankenkassen Einträge nicht mehr bezahlen und der Investor will gar niemandem Geld abgeben.

Das wird nix mehr. 

@19:15 Uhr von Werner40

Der Druck kommt doch schon dadurch zustande, dass das System bald kaum noch finanzierbar sein wird. Reformen werden unausweichlich sein. Kosten könnten m.E. am Ehesten bei Leistungen in den letzten Lebenstagen eingespart werden. 

 

Das was Sie da sagen, klingt hart, entspricht aber den Fakten.

Beispiel: Eine 90jährige pflegebedürftige Person, die gerade noch 3 Schritte vom Bett zum Rollstuhl mit Hilfestellung bewerkstelligt, benötigt definitiv keine (zweite) Hüft-OP mehr, nach der sie allein durch die Belastung durch die OP höchstwahrscheinlich erst recht noch schlechter läuft als zuvor.

Gerade im Bereich der Geriatrie wird durch fragwürdige OPs ganz gut abkassiert, mit sehr zweifelhaftem Nutzen.

 

Dies wie gesagt nur beispielhaft. Ob man z. B. Magenband-OPs bezahlen sollte, sei auch mal dahingestellt.

An all den beklagten…

An all den beklagten Mißständen im Gesundheitswesen ist Herr Lauterbach damals federführend beteiligt gewesen. Teilweise hat er als Vorstandsmitglied einer privaten Klinikgesellschaft sogar daran verdient.
Es wird Zeit, dass Herr Lauterbach zu diesen Problemen ebenso häufig gegenüber Journalisten und der Öffentlichkeit Stellung beziehen muß, wie er das vernünftigerweise auch zur Pandemie getan hat. 
Ein täglicher Liveticker in allen Medien, der den bürgerfreundlichen Fortschritt der Verbesserungen im Gesundheitswesen dokumentiert, ist schon längst überfällig.

Grundvedürfnisse müssen staatlich kontrolliert werden

Grundbedürfnisse gehören nicht in die Hand von privaten Investoren. Das Gesundheitssystem muss in staatlichen/kommunalen Besitz, mindestens unter deren Kontrolle, dem Gesundheitsministerium, NICHT dem idR verpennten, oft käuflichen Gesundheitsamt, muss ein Kontrollgremium unterstehen. Wie die Versorgung auszusehen hat ist gesetzlich geregelt, wurde aber durch die Lobbyarbeit der Investoren völlig unmenschlich gestaltet und muss deutlich verbessert werden, da könnte Herr Lauterbach uns mal so richtig stolz machen! Zur Finanzierung: es muss eine solidarische, gesetzliche Krankenkasse her in die ALLE einzahlen. Wer Sonderservices braucht, für den darf es gerne – auch private – Zusatzkassen geben. Zahnersatz ist ein gutes Beispiel, die wichtige Grundversorgung ist abgedeckt, wer aber Implantate etc möchte muss dies selber zahlen, oder extra versichern. Ich bin mit einer Zusatzversicherung sehr gut gefahren. Auch Forschung muss weit mehr staatlich kontrolliert/finanziert betrieben werden.

Hausgemachtes Problem

"... besorgt ... Karl Lauterbach, der die Länder kritisierte, über ihre Universitäten nicht für ausreichend Mediziner-Nachwuchs zu sorgen: "...Fehler der Länder, dass man sich hier nicht engagiert."

Der Fehler der Länder ist aber nun schon seit sehr vielen Jahren bekannt.

Außerdem wird fähige  Studenten durch einen ambitionierten NC vielfach das Studium verwehrt, anstatt mit einer moderaten Lockerung des NCs für mehr Studierende zu sorgen, die als Nachwuchsärzte tätig werden könnten.

Hätte man schon längst machen müssen. Jetzt kurz vor Toresschluss ist das Gejammer natürlich groß.

Auffällig ist denn auch der sehr hohe Anteil entweder ausländischer oder aus anderen Ländern stammende Ärzte. Der "Herr Dr. Schmidt" ist da fast schon eine Rarität.

@19:25 Uhr von nie wieder spd

An all den beklagten Mißständen im Gesundheitswesen ist Herr Lauterbach damals federführend beteiligt gewesen. Teilweise hat er als Vorstandsmitglied einer privaten Klinikgesellschaft sogar daran verdient.
Es wird Zeit, dass Herr Lauterbach zu diesen Problemen ebenso häufig gegenüber Journalisten und der Öffentlichkeit Stellung beziehen muß, wie er das vernünftigerweise auch zur Pandemie getan hat. 
Ein täglicher Liveticker in allen Medien, der den bürgerfreundlichen Fortschritt der Verbesserungen im Gesundheitswesen dokumentiert, ist schon längst überfällig.

 

Ich muss doch sehr bitten, Sie mit ihren Ansprüchen ^^
 

Jetzt wird sich erst mal um die Affenpocken gekümmert, im Herbst gibt es dann ein Corona-revival und bis zum nächsten Frühjahr fällt uns sicherlich auch noch irgendetwas ein, was uns an alles andere denken lässt als den Pflegenotstand.

@17:53 Uhr von ich1961

Für mich ist das alles noch "ein herum doktern an den falschen Stellen".

Gesundheit (aber nicht nur die) sollte abgekoppelt werden von irgend welchen Finanzjongleuren. Die haben da im Zweifel Interessen, die nicht mit denen eines Arztes/einer Ärztin oder der Patienten*innen in Einklang zu bringen sind.

 

Allerdings habe ich auch keine Idee, wie man das "kostenschonend"  hinbekommen könnte. Das ist ja allenthalben das große Problem.

Da ist nicht "kostenschonend" hinzubekommen. Die Gesellschaft muss sich fragen lassen, was ihr eine gute Gesundheitsversorgung wert ist. Das fängt schon damit an, dass, wenn es um angemessene Bezahlung der Bediensteten im Gesundheitswesen (auch hier im Forum) regelmäßig das Geschrei losgeht: Wer soll das bezahlen.

Ich schrieb es hier schon einmal: Für jeden Boten, jeden Kellner und jeden Taxifahrer hat man ein Trinkgeld übrig. Aber im Krankheitsfall möchte man den Allerwertesten umsonst abgewischt haben.

Renditen saugen das System aus. Damit muss Schluss sein.

@17:51 Uhr von Alex Wagner - überall gehts nur um Profit

In Krankenhäusern geht es um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.

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Einem Landarzt geht es auch um die Gesundheit der Patienten. In gewissem Sinne ist er ebenfalls ein Investor, der 6-stellige Beträge in sein Unternehmen investiert und darauf angewiesen ist, Gewinn zu machen, um die Bankkredite zurück zu zahlen. 

Die Summe der Ärzte in Krankenhäusern macht im Grunde auch nichts anderes. Mit dem Unterschied, dass sie kein Geschäftsrisiko zu tragen haben.

Und Privat-Kliniken haben fast alle einen guten Ruf. Warum wohl?

 

@18:38 Uhr von traurigerdemokrat

Sorry, aber es ist ein Alibi blabla!

 

Ärzte sitzen leider im Boot der Maschinerie, sie wurden als erste gekauft!

 

Wieviele Ärzte kennen Sie denn die nachweislich gekauft wurden? Und von wem wurden Diese gekauft?

 

@18:25 Uhr von werner1955

Also ich bin sicher dann überholt uns noch Kuba oder Nord-Korea. im Gesundheitsbereich.

Bei Nord Korea weißlich es nicht, aber Kuba hat ein recht gutes aber vorallem kostenloses Gesundheitssysthen. Kubanischen Ärzte sind auf der ganzen Welt gern gesehen vor allem da wo Not am Mann ist, weil sehr gut ausgebildet.

 

@18:54 Uhr von Vector-cal.45

Ich halte es für sehr unsolidarisch und fern jeder Realität, individuelle Laster oder eine ungesunde zu sanktionieren.

Wo soll das hinführen?

Zu dem was wir bei der Energiewende, ÖPNV, Gender usw.  täglich lesen und in unsere Lebensweise durch höhere Beiträge täglich erfahren und lesen und bezahlen müssen.

 

 

 

 

 

 

@18:58 Uhr von saschamaus75

Falsch, richtig wäre:
Weil in den letzten Jahrzehnten immer mehr Neoliberale das Sagen hatten und für persönlichen Profit 'über Leichen gegangen sind'. -.-

Die aber alle von demokratischen Bprger über Jahre gewählt und legietimiert worden sind. Und in Düsseldof war die SPD die treibend Kraft.
 

 

@19:27 Uhr von Forfuture

Zur Finanzierung: es muss eine solidarische, gesetzliche Krankenkasse her in die ALLE einzahlen. Wer Sonderservices braucht, für den darf es gerne – auch private – Zusatzkassen geben.

Mir Grünen und Roten sollte diese Umstellung eigentlich möglich sein. Aber da ist noch diese Farbe mit im Spiel, bei der mir sofort  der „Schreckliche Pfeilgiftfrosch“ einfällt. (Das Gift von einem einzigen Frosch kann 10.000 Mäuse oder zehn bis zwölf Menschen töten.)

Klimawandel, Armut etc. zu bekämpfen ist so nicht möglich

 

 

Zahnersatz ist ein gutes Beispiel, die wichtige Grundversorgung ist abgedeckt, wer aber Implantate etc möchte muss dies selber zahlen, oder extra versichern. Ich bin mit einer Zusatzversicherung sehr gut gefahren. Auch Forschung muss weit mehr staatlich kontrolliert/finanziert betrieben werden.

Die Zuzahlungen für z.B. Kronen sind drastisch und auch eine Zusatzversicherung können sich viele nicht mehr leisten.

 

@18:25 Uhr von werner1955

18:07 Uhr von wenigfahrer

Es gibt Dinge die einfach der Staat machen muss,

Also sollte der Dinge so machen wie bei BER, Elfi, S21, Bundeswehr und oder die seit 30 Jahren laufende perfekte Energiewende...

Das Betrübliche an derartigen Vorschlägen ist das bewusste Lächerlichmachen einzig wahrer Vorschläge.

Privatwirtschaftliche Interessen sind im Gesundheitswesen völlig fehl am Platze. 

Brysch verdreht die Wirklichkeit

Ärzte wollen heute nicht mehr, wie vor 30 Jahren, 90h die Woche arbeiten, auch und vor allem weil sie inflationsbereinigt dafür deutlich weniger verdienen.

Deshalb arbeiten viele inzwischen in der Mehrheit Frauen (ja sie wollen auch Familien haben)... Teilzeit.

Dadurch entsteht die Kopfzahlerhöhung die aber nicht mit einer dem Anstieg von  Alter und der Morbidität der Patienten einhergehenden Erhöhung der Stundenzahlen  einhergeht.

Warum auch, wenn man dafür nicht bezahlt wird.

 

Man muss es hier deutlich sagen Herr Brysch sagt zum Schaden der Partienten die Unwahrheit und kann seine Funktion nicht mehr weiter ausführen.

 

Jeder Kranke weiss das inzwischen.

Bitte TS recherchieren Sie.

 

Entschuldigen Sie bitte, aber…

Entschuldigen Sie bitte, aber für jeden Scheiss haben wir Geld, aber unser Gesundheitssystem ist am Ende. Vielleicht sollte sich mal unsere Regierung etwas um unsere eigene Bevölkerung kümmern? Das sage ich als AfD-Wähler. Wie kann man Krankenhäuser nach wirtschaftlichen Zielsetzungen betreiben? Warum bekommen Kassenpatienten immer mehr Leistungen gestrichen? Warum bekomme ich als Privatpatient schneller einen Termin als ein Kassenpatient? Warum nimmt die Regierung nicht mal hier Geld in die Hand und reformiert das Gesundheitssystem? Und nochwas! Mit attraktiveren Arbeitsbedingungen würde auch mehr Ärzte in unserem Land bleiben.

@19:21 Uhr von Tarek94

Süddeutsche, 18. Dezember 2013: "Jahrelang sollen Putzkräfte in privaten Rhön-Kliniken ausgebeutet worden sein. SZ-Leser fragen nun nach der Rolle des SPD-Politikers Karl Lauterbach, der lange im Aufsichtsrat saß und dort gut verdiente. Doch der mag auf die Fragen nicht antworten."

Herr Lauterbach scheint tatsächlich keinen Bedarf zu sehen amerikanische Verhältnisse im Gesundheitswesen zu verhindern...

Putzkräfte werden in allen Krankenhäusern ausgebeutet.

Der Raumpfleger in unserer Abteilung hatte bei einer Arbeitszeit von 6,5 Stunden täglich 70 Räume zu reinigen, die Seifen- Desinfektionsmittel- und Handtuchspender aufzufüllen und die Mülleimer zu leeren. Türen auf- und zuschließen, Wegezeiten - auch das kostet Zeit. Hygienisch einwandfrei kann man so nicht arbeiten. Ich hatte mich beim Pflegedienstleiter über diesen Umstand beschwert. Der erklärte nur, dass das sehr wohl zu schaffen sei. Der Mann kann entweder nicht rechnen oder er kennt sich mit Hygiene nicht aus - oder beides.

 

 

@19:22 Uhr von -Der Golem-

Die Effizienz der Privatwirtschaft gegenüber staatlicher Institutionen sehe ich, keine Frage. Aber Personalmangel wegen mieser Arbeitsbedingungen sind ebenso Fakt wie die Tatsache, dass ein Gesundheitseuro, der statt zu Patient oder Mitarbeiter zu fließen an der Börse ausgeschüttet wird, weg ist.
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Krankhäuser an der Börse notiert?  Das wusste ich nicht.

Die miesen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen - v.a. in der Pflege sind echt skandalös. Da sollten sich die Betroffenen ein Beispiel an den ausgebeuteten Lokomotivführern und Piloten nehmen.  Die lassen sich das nicht gefallen.....

Zwischen Fahrgast und Patient gibt es allerdings auch einen gewissen Unterschied.

 

Was haben Krawattenträger ohne

Ahnung von der Arbeit der Kliniken und deren Angestellte als Investoren im Gesundheitswesen zu Suchen?

Millionengewinne und Boni?

Um was anderes geht es dem Manager Monstern nämlich nicht!

@19:21 Uhr von Tarek94

In Krankenhäusern geht es um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Diese in Privatunternehmen zu verwandeln, die Gewinne für die Investoren zu erwirtschaften haben, ist ethisch mehr als fragwürdig.
Auch während der Pandemie wurden weiter Krankenhäuser geschlossen und weitere werden folgen. Herr Lauterbach scheint kein Bedarf zu sehen, diesen Missstand zu ändern. Ein weiterer Schritt in Richtung amerikanischer Verhältnisse.

Süddeutsche, 18. Dezember 2013: "Jahrelang sollen Putzkräfte in privaten Rhön-Kliniken ausgebeutet worden sein. SZ-Leser fragen nun nach der Rolle des SPD-Politikers Karl Lauterbach, der lange im Aufsichtsrat saß und dort gut verdiente. Doch der mag auf die Fragen nicht antworten."

Herr Lauterbach scheint tatsächlich keinen Bedarf zu sehen amerikanische Verhältnisse im Gesundheitswesen zu verhindern...

 

Meiner Ansicht nach ist Herr Lauterbach in dieser Position eine eklatante Fehlbesetzung und sein Getingel durch sämtliche Talkshows eine Zumutung.

Und wieder ein Vorschlag zur Güte :

Wenn das deutsche "Gesundheitssystem" sich nicht mehr bewährt, sollten  sachkundige !! Beobachter  sich im Ausland umschauen - vorzugsweise innerhalb der EU. Es sollte doch möglich sein, die Erfahrungen anderer Länder zu nutzen und  evtl. deren System zu kopieren. Wir hatten diese Debatte schon einmal.

@19:25 Uhr von nie wieder spd

An all den beklagten Mißständen im Gesundheitswesen ist Herr Lauterbach damals federführend beteiligt gewesen. Teilweise hat er als Vorstandsmitglied einer privaten Klinikgesellschaft sogar daran verdient.
Es wird Zeit, dass Herr Lauterbach zu diesen Problemen ebenso häufig gegenüber Journalisten und der Öffentlichkeit Stellung beziehen muß, wie er das vernünftigerweise auch zur Pandemie getan hat. 
Ein täglicher Liveticker in allen Medien, der den bürgerfreundlichen Fortschritt der Verbesserungen im Gesundheitswesen dokumentiert, ist schon längst überfällig.

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Das stimmt. Aber der Mann hat nur Corona und jetzt die Affenpocken im Blick. Von ihm ist in anderer Hinsicht (Missstände beheben) nichts zu erwarten.

 

@19:25 Uhr von nie wieder spd

>>“An all den beklagten Mißständen im Gesundheitswesen ist Herr Lauterbach damals federführend beteiligt gewesen. Teilweise hat er als Vorstandsmitglied einer privaten Klinikgesellschaft sogar daran verdient.“<<
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Das ist eine bodenlose Unverschämtheit und eines „aufrichtigen Sozialdemokraten“ unwürdig. 

 

@18:41 Uhr von -Der Golem-

>> Vor allem, wenn sie weitere Bereiche hinzunehmen

>> (Rohstoffe, Grundnahrungsmittel, Energie....etc.)

 

Mit Energie haben Sie vollkommen Recht. oO

Aber zuerst Banken und Vermieter. -.-

@18:25 Uhr von werner1955

>> Also ich bin sicher dann überholt uns noch Kuba [...]

>> im Gesundheitsbereich

 

Ähh, Cuba hat Einen der besten Gesundheitsbereiche der Welt? oO

@19:06 Uhr von Vector-cal.45

Die medizinische Versorgung muss dem Staat obliegen und es braucht dazu auch keinesfalls 142 verschiedene Krankenkassen, von denen jede ihr eigenes Süppchen kocht.

 

Ein eigentlich ganz gut aufgestellter Staat sollte das locker bewerkstelligen können.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

//Es ist aktuell vieles kaum noch tragbar, z. B. einen Termin beim Facharzt zu bekommen.//

Ich haben zur Zeit das Problem, dass ich keinen Termin für ein spezielles MRT bekomme. (Krebsnachsorge)

Eine große Radiologische Praxis hat einen Standort in der Innenstadt  für Privat- und Kassenpatienten und einen weiteren auf dem Gelände der Uni-Klinik. Letzterer nur für Privatpatienten. (Dahin wären es für mich 15 Minuten Fußweg). Ich war also zum CT in der Innenstadt. Als ich für dieses spezielle MRT einen Termin wollte, hieß es: Tut mir leid, das ist bei uns keine Kassenleistung, aber wenn Sie es privat bezahlen wollen....

 

@ 20:08 Uhr von Vector-cal.45

Meiner Ansicht nach ist Herr Lauterbach in dieser Position eine eklatante Fehlbesetzung und sein Getingel durch sämtliche Talkshows eine Zumutung.

Herr Lauterbach ist in dieser Position an genau der richtigen Stelle. 
Endlich mal ein Politiker, der sich für die früheren Fehler und die Selbstbereicherung aufgrund seiner politisch falschen Entscheidungen verantworten müssen könnte. 
Da müssen nur die Medien dranbleiben und immer wieder darauf hinweisen und ihn dazu in jeder TV - oder Radioshow befragen. Dazu sich kann gerne auch jemand aus den anderen damaligen Parteien des Bundestages äußern, da die den ganzen Murks von Herrn Lauterbach und Ulla Schmidt ja mitbestimmt haben. Nur ist Lauterbach einer der Hauptverantwortlichen und eben genau da, wo er hingehört.

Lauterbach

Was macht eigentlich Herr Lauterbach? Außer Corona habe ich noch nicht viel von ihm gesehen oder gehört. Wäre doch ein gutes Thema für einen Gesundheitsminister.

Iich gönne jedem

seinen Verdienst. Mit 80.000€/Jahr gehören Klinikärzte nicht zu den Stammkunden einer Tafel.

Für so ein Gehalt sind schon einmal einige Beiträge zur Krankenversicherung fällig.

Von daher finde ich leistungskürzung eher unsozial, ebenso wie alles privat versichern. Dies hätten die Herrschaften von CxU und FDP gern. Stichwort "Selbstverantwortung".

Wer jetzt die Lösung vermisst:Bingo. Ich habe keine. :-) 

Märchen von 20:45 Uhr von Raho59

Bitte schauen Sie doch mal in die Tariftabellen des Marbirgerbundes und entschuldigen Sie sich für Ihre  Mitarbeitverachtenden fakenews.

Kein Facharzt oder Assistenzarzt also Klinikarzt verdient so ein Gwhaltbin D.

@17:57 Uhr von Tinkotis

...dass inzwischen diese Finanzinvestoren auch in großem Stil nach Facharztpraxen greifen...?

Siehe den im Bericht verlinkten Artikel zu Augenärzten...

Oder im Äzteblatt:

>>...Aber zuletzt sorgte gerade Rhön für Schlagzeilen. Aufsichtsratsvorsitzender, Unternehmensgründer und Großaktionär Eugen Münch kündigte an, den Verkaufserlös auch in den Ausbau medizinischer Zentren zu stecken, um den Hausarzt vor Ort überflüssig zu machen...<< 

>>Umsatzplus bei Asklepios...

Noch schneller als der Umsatz, der um 4,2 Prozent zulegte, wurden das Betriebsergebnis (Ebitda) und der Konzernüberschuss (plus 25 Prozent auf 152 Millionen Euro) gesteigert. Damit machte Asklepios aus 100 Euro Umsatz fünf Euro Gewinn.

Die verbesserten Erträge gehen nach Angaben der Geschäftsführung auf Einsparungen bei der Beschaffung von Medizinprodukten und bei den Energieaufwendungen zurück. Der Material- und auch der Personalaufwand seien langsamer gewachsen als der Umsatz. <<

 

 

 

Finanzinvestoren sind gesetzlich erwünscht.

Warum weil die Haupbetreiber von MVZ ketten meist Kliniken und deren Eigwntümer sind z.B. Komunnen, Länder oder die gleichen die diese an Finanzinvestirwn ganz ohne jede Zusicherung von gesetzlichen Bedingungen, hahaha, verkauft haben.

Das Problem ist hausgemacht.

Alles ja den Ärzten wegnehmen die sind böse und ab das Geld in die eigene Verwaltung oder die der befreundeten Konzerne.

Gott bewahre konnte man noch verhindern das die Kassen und Pharma auch noch kaufen dürfen und damit den grössten Bock zum Gärtner machen.

@20:45 Uhr von Raho59

seinen Verdienst. Mit 80.000€/Jahr gehören Klinikärzte nicht zu den Stammkunden einer Tafel.

Für so ein Gehalt sind schon einmal einige Beiträge zur Krankenversicherung fällig.

Von daher finde ich leistungskürzung eher unsozial, ebenso wie alles privat versichern. Dies hätten die Herrschaften von CxU und FDP gern. Stichwort "Selbstverantwortung".

Wer jetzt die Lösung vermisst:Bingo. Ich habe keine. :-) 

Wie wäre es mit dem Norwegischen Modell? Wenn mich nicht alles täuscht, wird dort das Gesundheitssystem durch Steuern finanziert. Gerechter wäre das allemal.

 

@20:36 Uhr von nie wieder spd

>> Herr Lauterbach ist...

 

Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur??? ((c) by Volker Pispers)

@20:53 Uhr von oooohhhh

Bitte schauen Sie doch mal in die Tariftabellen des Marbirgerbundes und entschuldigen Sie sich für Ihre  Mitarbeitverachtenden fakenews.

Kein Facharzt oder Assistenzarzt also Klinikarzt verdient so ein Gwhaltbin D.

Mit 4.600€/Monat als Einstieg und ohne jedwede Zusatz Zahlungen fehlt wahrhaftig noch ein ein wenig zu 80.000€/Jahr.

Von fake news zu reden ist allerdings etwas weit hergeholt. Im 2.Jahr steigt das Gehalt schon ordentlich. Von einer Entschuldigung bin ich also weit entfernt. 

Ich gönne Ihnen ja auch das Geld. Schon wegen Ihrer Verantwortung, die eine Pflegekraft allerdings auch hat. 

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, allein die Gehälter machen schon viel aus. Von daher ist Gesundheit teuer--sehr teuer. 

Stichwort "gemeinnützig".

Man vergisst ja so schnell: Früher, bis in die 90er, durften Krankenhäuser wie alle gemeinnützigen Einrichtungen gar keine Gewinne machen. Die Träger waren meist kommunal oder kirchlich. Überschüsse mussten reinvestiert werden, Ansparen war möglich, Gewinnausschüttungen nicht.
Und dann kam mit dem Gesundheitsminister Seehofer der Beginn der Privatisierungswelle (lat. "privare" = "rauben"). Und einer der Väter des Fallpauschalensystems hieß zufälligerweise "Lauterbach", wie unser jetziger hauptamtlicher Pharmalobbyist und Ministerdarsteller. Seither muss ein KKH Gewinne machen, sonst wird es geschlossen oder eben privatisiert.

Die Diagnose ist klar: Chronischer Kapitalismus - ist leider hartnäckig, wird man so schnell nicht wieder los. Vermutlich ist es für einen Raucher noch einfacher, vom Nikotin loszukommen, als für einen Arzt oder Apotheker vom Geld...

steigender renditedruck…

steigender renditedruck zwingt nun die industrie die saftigen krankensystemwiesen zu übernehmen in denen künftig ki-roboter die patienten melkend versorgen sollen.
es wird langsam zeit jedem patienten bei jedem arztbesuch selbstverständlich eine abrechnung mitzugeben, aus der hervorgeht welche leistungen zu welchem preis stattgefunden haben,
um zu vermeiden das leistungen abgerechnet werden, die nie stattgefunden haben.
das ist eigentlich nur ein zu installierendes  computerprogramm + jeweils ein drucker.

ach ja ,das waren noch zeiten als ein arzt gleich für mehrere dörfer zuständig war.
heute benötigt ein arzt mehrere arzthelfer/innen und einen verwaltungs- und abrechnungs- und apparateapparat, ganz zu schweigen davon, das dem patienten eh....1000 zeichen

Deutscher Ärztetag: Warnung vor Renditedruck durch Finanz....

Die Vereinigung "Bunte Kittel" will Karl Lauterbach 52.000 Unterschriften unter dem Titel "Keine Profite mit Krankenhäusern"  übergeben. Im September 2019 wandten sich 215 ÄrztInnen in der Zeitschrift Stern mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Es war ein Aufbegehren gegen das Fallpauschalensystem. "Das Fallpauschalensystem , nach dem Diagnose und Therapie von Krankheiten bezahlt wird, bietet viele Anreize, um mit überflüssigem Aktionismus Rendite zum Schaden von Patienten zu erwirtschaften. Es belohnt alle Eingriffe, bei denen viel Technik über berechenbar kurze Zeiträume zum Einsatz kommt".

Ob nun Lauterbach da zum Hoffnungsträger  wird ? Er saß viele Jahre im Aufsichtsrat des Rhön-Klinikums und begrüßte 2019 teilweise die Bertelsmann-Studie, nach der Krankenhäuser geschlossen werden sollen.

Dasjenige Krankenhaus handelt rational, daß mehr Fälle bei gleichem oder nicht entsprechend erhöhtem Faktoreinsatz generieren kann. Es kommt zu Personalabbau, Tarifflucht und Outsourcing... 

@21:15 Uhr von Raho59

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, allein die Gehälter machen schon viel aus. Von daher ist Gesundheit teuer--sehr teuer. 

Stimmt. Ohne Gesundheit ist aber alles nichts. Umso schlimmer ist es, wenn Gesundheit allein vom Geld abhängt.

 

 

@ 21:05 Uhr von saschamaus75

Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur??? ((c) by Volker Pispers)

Stimmt:)   
Von Volker Pispers gibt es zur gerade zur Gesundheitsreform von Ulla Schmidt unter zu Hilfenahme des kleinen Helferleins Herrn Lauterbach aber noch ganz andere Zitate. 
 
Aber die Chance, einen Politiker, der Mist gebaut hat, in noch exponierterer Position der gleichen Fachrichtung tatsächlich zu stellen und dazu zu befragen, bietet sich nicht oft im Leben eines Journalisten.
Ebensowenig, wie sich das echte Tragen von Verantwortung nur selten im Leben eines Politikers ergibt. Meistens flüchten die ja im letzten Moment in Lobbyposten.

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