Kommentare - Habeck: Öl-Embargo gegen Russland in "greifbarer Nähe"

24. Mai 2022 - 07:59 Uhr

Bringt die EU nun doch ein Öl-Embargo gegen Russland auf den Weg? Wirtschaftsminister Habeck zeigt sich optimistisch - trotz Widerstands einiger Mitglieder. Schwieriger sei ein geschlossenes Handeln gegen steigende Ölpreise.

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Kommentare

@10:47 Uhr von ich1961

Und wenn für Ungarn der Weg in die Demokratie unmöglich scheint, frage ich mich schon, was sie - außer Geld - von/in der EU wollen?

Was denken Sie, was anderen Länder in der EU wollen? Natürlich Geld, bzw. wirtschaftliche Sicherheit. Alles andere ist doch romantische Träumerei.
Und für die territoriale Sicherheit ist die NATO zuständig.

@10:33 Uhr von -Der Golem-

Man muss einfach sehen, dass es viele auf Öl und Gas angewiesene Länder gibt, die sich den Luxus teurer Energie durch Unterstützung eines Embargos nicht leisten können, oder wollen.
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Irgendjemand muss den Anfang machen.  Und die von Ihnen aufgeführten Ländern werden nicht umhin können, irgendwann auch auf erneuerbare Energieen umzusteigen und die Erfahrung machen, dass dies viele Vorteile hat.  Nicht nur politische.

 

Ja aber bis dahin müssen jetzt neue LNG Tanker gebaut werden also weitere Ressourcen verschleudert werden, LNG Häfen gebaut werden Natur- und Umweltfeindlich bis zum geht nicht mehr, mit dubiosen Lieferanten fast schon bittend verhandelt werden. Während eine neugebaute Pipeline im Meer verrottet. Diese Pipeline hätte uns während der Zeit der Umgestaltung zuverlässig ohne zusätzliche Umweltzerstörung weiterhelfen können. Aber gegen Ideologie und Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

 

@Diabolo2704 - Es wird immer hoffnungsloser.

>>Als Wirtschaftsminister sollte er wissen, dass dieser Plan an einem freien Markt nicht aufgehen kann.<<

10:12 Uhr von Diabolo2704:

"Der Ölmarkt in Deutschland und Europa ist nicht so frei, sondern ein Kartell-Oligopol, das Anbieter begünstigt und Nachfrager benachteiligt."

Herr Habeck möchte den Ölpreis trotz einer künstlichen Verknappung des Angebots stabil halten und muss sich damit nicht nur gegen die Mechanismen des freien Marktes durchsetzen, sondern - so Ihre Aussage - auch gegen ein etabliertes Kartell, welches uns die Preise diktiert.

Insofern muss ich mich korrigieren: Herr Habeck möchte einen Kreis nicht zum Quadrat machen, sondern zu einem Würfel.

Die Hoffnung auf eine "asymtotische Annäherung" schöpfen Sie wohl aus Ihrem Glauben...

das Überleben der Menschheit zu sichern

 

Habeck: "Putin hat also in den letzten Wochen weniger Öl verkauft und mehr Einnahmen gehabt", sagte Habeck im ZDF. Daher sei die Idee, dass für den Barrel Öl nicht mehr jeder Preis gezahlt werden solle. Das könne aber nur funktionieren, wenn sich viele Staaten an einer solchen Strategie beteiligen würden. Und daran "hapert es bisher noch"

 

Für den Barrel Öl wird derzeit ganz offensichtlich jeder Preis gezahlt, weil einige wenige es sich "leisten" können, den zu zahlen - und das auch tun. Auf Kosten aller "anderen" - nicht zuletzt ihrer Überlebenschancen.

Wofür ist dieser Staat überhaupt da?

Wenn der Staat nicht dafür sorgen kann, dass die Menschen an Lebensmitteln oder Energie zum leben und heizen kommen, wofür gibt es den überhaupt noch? Wir wollten doch um mehr Wohlstand in die EU. Jetzt ist auch noch von Rationierung die Rede. Wir sollen bitte schön nicht so viel heizen oder Energie verbrauchen. Sind wir in die EU gekommen, um ärmer zu werden oder was? In DM Zeiten war von Rationierung oder Hamstern nie die Rede. Was ist hier los?

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