Kommentare - Faeser will mehr bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder ermitteln

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„Faeser will mehr bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder

ermitteln“

 

Es wäre also zwar mehr möglich gewesen, aber es gab (bzw. gibt) bislang offenbar Hindernisse, die dem im Wege stehen. Bleibt die Frage, wer die „aufgestellt“ hat. Und vor allem, warum.

sehr vernünftig

 

Ermittlungen verstärken, aber nicht zulassen, dass dieses Thema von den Fans der anlasslosen Überwachung gekapert wird. Kinderpornographie und Terrorismus sind die Vehikel, mit denen immer wieder versucht wird, Freiheitsrechte auzuhöhlen. Gut, dass hier Frau Faeser sofort dazwischen grätscht.

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

@13:28 Uhr von frosthorn

 Gut, dass hier Frau Faeser sofort dazwischen grätscht.

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

 

Solange wir die  "Freiheitsrechte" der Erwachsenen und Täter höher Einstellen als die Gesundheit unsere Kinder werde auch ich mich weiter schämen müssen.

@13:28 Uhr von frosthorn

 

Ermittlungen verstärken, aber nicht zulassen, dass dieses Thema von den Fans der anlasslosen Überwachung gekapert wird. Kinderpornographie und Terrorismus sind die Vehikel, mit denen immer wieder versucht wird, Freiheitsrechte auzuhöhlen. Gut, dass hier Frau Faeser sofort dazwischen grätscht.

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

##

Was Sie schreiben, dem kann ich nur zustimmen. Und häusliche Gewalt gegen Frau und Kindern in der Familie ist absolut unwürdig. Da kann maan sich nur fremdschämen.

 

Oje, außer Spesen nichts gewesen.

Manpower alleine macht es nicht und kostet nur unnötig Steuergelder.

Faser sollte den Vorschlag aufgreifen:

"Den Vorschlag der EU-Kommission, bei der Verfolgung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder auch verschlüsselte Messenger-Nachrichten zu durchsuchen, lehnt Faeser dagegen ab."

Anders wird man nur an der Oberfläche kratzen und die Ermittler werden den Tätern immer einen Schritt hinterherhinken.

@13:28 Uhr von frosthorn

 

Ermittlungen verstärken, aber nicht zulassen, dass dieses Thema von den Fans der anlasslosen Überwachung gekapert wird. Kinderpornographie und Terrorismus sind die Vehikel, mit denen immer wieder versucht wird, Freiheitsrechte auzuhöhlen. Gut, dass hier Frau Faeser sofort dazwischen grätscht.

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

Ich bin da bei ihnen, denn was ich als Kind damals am eigenem Leib erfahren habe, wie es bei meinen Eltern zugegangen ist, da wurde das noch damals unter dem Mantel geschoben, man durfte nicht darüber reden.

 

Es ist vernünftig und…

Es ist vernünftig und notwendig, die verschiedenen Ebenen und Themen zusammenzudenken: Innenministerin Faser hat einen klaren Blick bei der Verfolgung von Kinderpornographie im Netz und weiß, dass hier das sog. Darknet und die einschlägigen Foren die wesentlichen Tauschbörsen beinhaltet, wo mit dieser widerwärtigen Kindesmisshandlung auch noch Geld gemacht wird. Gleichzeitig ist die große Schnittmenge mit häuslicher Gewalt wichtig. Das zeigen nicht nur die Gewalttaten in Beziehungen, die man dann übrigens nicht mehr Partnerschaftsbeziehung nennen sollte, sondern auch die vielen Taten sexueller Gewalt, wo Eltern, Verwandte, Freunde und Nachbarn die Haupttäter waren und leider immer noch sind.

Die klaren Ansagen der Innenministerin Faser werden wohl von allen begrüßt

außer

frauenfeindlichen

dogmatischen Wahrnehmungsverweigerern dieser vernetzten Problemfelder, die nicht selten

autoritären

familiäre-Gewalt-leugnenden

Denkstrukturen anhängen.

 

 

gez. NieWiederAfd

Es wäre das mindeste diesen…

Es wäre das mindeste diesen Schritt zu diesem Thema endlich ernsthaft anzugehen. Dazu muss über weitere Strafverschärfungen und entsprechenden psychologischen Behandlungsangeboten für die Täter, die dann auch umgesetzt werden, nachgelegt werden, um so die potentiellen Opfern auch besser von den problematischen Verursachern des ganzen Leids schützen zu können.

Femizid - Beziehungstat

Empörend finde ich die bisherige Beurteilung der Morde von Männern an "Ihren" Frauen von den Gerichten.

Unfassbar finde ich, dass diese Männer eine mildere Strafe erhalten, weil diese Taten als "Beziehungstaten" angesehen werden.

D.h. im Umkehrschluß für jede Frau: Je näher eine Frau in Beziehung zu einem Mann tritt, desto mehr gefährdet sie ihr Leben oder Gesundheit. Gruselige Vorstellung.

So als hätte Mann ja schließlich irgendwann das Eigentum an der Frau erworben. Und der Anspruch auf diesen Besitzstand rechtfertige, dass Mann zu dieser Tat greifen müsse.

@13:42 Uhr von schiebaer45

Was Sie schreiben, dem kann ich nur zustimmen. Und häusliche Gewalt gegen Frau und Kindern in der Familie ist absolut unwürdig. Da kann maan sich nur fremdschämen.

 

Wäre es nicht besser wir würden entschlossen handeln als uns "nur" weiter für die verbrechen an Frauen und Kindern fremdschämen?

 

Darüber schiebt man ein paar Wölkis

Und  was  ist  mit  den  klerikalen  Kinderschändern  ?  Werden  die  weiterhin  von  einer  Kirchgemeinde  zur  nächsten  weitergereicht  statt  angezeigt  ? 

@13:28 Uhr von frosthorn

 Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

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Jede Statistik hat ihre 2. Seite, auch wenn sie zu diesem Thema gern ignoriert oder ins lächerliche gezogen wird. Gewalt ist keine vom Mann ausgehende Einbahnstraße. Die Offenbarungsquote ist Bestandteil der Schamgrenze. Und auch darin liegt ein Teil der Statistik, ob sie sich dafür schämen oder nicht.

Im übrigen sind Frauen Meister einer anderen Art der Gewalt, der der seelisch zutiefst verletzender Worte.

Den Mann pauschal als beziehungstötendes Gewaltobjekt darzustellen, halte ich für verallgemeinerten Unsinn.

@13:44 Uhr von Jimi58

Ich bin da bei ihnen,

Wären Sie oder heute die Kinder die Opfer in den Familien werden durch Kontrollen im Darknet geschützt worden?

Wenn Verbrechen an Kinder und Frauen im Internet auftauchen sind dies Kinder schon für Ihre gesamtes Leben geschädigt. Also müssen wir intensiv  Vorbeugen, präventiv und mit umfangreichen Maßnahmen der Sicherheitsbehörden den Schutz ausbauen.

 

 

@13:28 Uhr von frosthorn

 

Ermittlungen verstärken, aber nicht zulassen, dass dieses Thema von den Fans der anlasslosen Überwachung gekapert wird. Kinderpornographie und Terrorismus sind die Vehikel, mit denen immer wieder versucht wird, Freiheitsrechte auzuhöhlen. Gut, dass hier Frau Faeser sofort dazwischen grätscht.

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

Sehe ich auch so. „Geschäftliches“ als solches zu identifizieren und damit von Privatem (das für den Staat in der Tat tabu zu sein hat) zu unterscheiden dürfte überhaupt kein Problem mehr sein. Wenn man will.

@13:28 Uhr von frosthorn

Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

 

Nun wenn Ihnen die Erwähnung von (vor allem psychischer) Gewalt gegen Männer keine Meldung Wert ist, dann ist das eben so. Manche sehen das halt anders.

@13:51 Uhr von FakeNews-Checker

Und  was  ist  mit  den  klerikalen  Kinderschändern  ?  Werden  die  weiterhin  von  einer  Kirchgemeinde  zur  nächsten  weitergereicht  statt  angezeigt  ? 

Die Themen sind zu ernst für billige Polemik. Fakt ist, dass auch in den Kirchen die Sensibilität für das Thema gewachsen ist, der komplette Bereich kirchlicher Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit mit die besten Präventionskonzepte hat (unabhängig bestätigt), und Täter nicht mehr "weitergereicht" werden, sondern konsequent rechtlich verfolgt werden, und zwar nach staatlichem Recht. Dass da auch mehr getan werden kann, ist kritik- und diskussionswürdig jenseits polemischer Vereinfachungen. Das alles hat nur am Rande mit dem Thema des Berichts zu tun, in dem es um konsequente Strafverfolgung von Kinderpornographie, die nichts anderes ist als eine besonder perfide Form von Gwalt an Kindern, geht und um die Zusammenhänge mit häuslicher Gewalt.

"Da darf es keinerlei…

"Da darf es keinerlei Verharmlosung geben. Das sind Morde! Wir müssen das klar als Femizid benennen."

 

Es sind aber keine Femizide, sondern Beziehungstaten. Dass Frau Faeser den Unterschied nicht versteht oder verstehen will, spricht nicht gerade für sie.

@13:51 Uhr von FakeNews-Checker

Und  was  ist  mit  den  klerikalen  Kinderschändern  ?  Werden  die  weiterhin  von  einer  Kirchgemeinde  zur  nächsten  weitergereicht  statt  angezeigt  ? 

Leider ja.

Solange unser Sicherheitsbehörden keinen umfasenden zugriff auf die verschlüsselte Privatkommunikation dieser Verbrecher von Frau Faser bekommt wird das so weitergehn. Prister sind nicht im Draknet aktiv sondern im "Himmel und der Hölle"

@H. Hummel, 13:53

 

Im übrigen sind Frauen Meister einer anderen Art der Gewalt, der der seelisch zutiefst verletzender Worte.

 

Während Männer natürlich vor und nach dem Verprügeln ihrer Partnerin stets wertschätzend und liebevoll mit ihr umgehen ...

 

Den Mann pauschal als beziehungstötendes Gewaltobjekt darzustellen, halte ich für verallgemeinerten Unsinn.

 

Wer macht denn das?

Nach der letzten Diskussion zu diesem Thema hier

bin ich auf die Geschichte einer jungen Frau gestoßen, die als Elfjährige über eine Freundin und über Chats Kontakte zu älteren Männern bekam, die sie vergewaltigten. Die Lebensumstände des Mädchens waren mit einer sie vernachlässigenden cholerischen alleinerziehenden Mutter dermaßen desolat, dass diese Männer diese Gewalt ausüben konnten. Von dem Geld, das sie bekam, hat sie sich u.a. etwas zu essen gekauft. Aufgrund von Androhung von Gewalt blieb sie lange Zeit in dieser Situation gefangen. Einerseits schwer erträglich, andererseits beeindruckend, dass sie sich durch sehr warmherzige Betreuerinnen aus ihrer Opferrolle wenigstens ein Stück weit befreien und wieder Lebensmut fassen konnte.

 

https://www.ardmediathek.de/video/close-up/ueber-chats-in-die-prostitut…

 

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/ueber-chats-in-die-prostitution…

@13:49 Uhr von werner1955

Was Sie schreiben, dem kann ich nur zustimmen. Und häusliche Gewalt gegen Frau und Kindern in der Familie ist absolut unwürdig. Da kann maan sich nur fremdschämen.

 

Wäre es nicht besser wir würden entschlossen handeln als uns "nur" weiter für die verbrechen an Frauen und Kindern fremdschämen?

##

Wenn häusliche Gewalt in meinen Einfluss Bereich geschehen sollte, werde ich schon die Polizei oder das Jugendamt rufen.

 

 

@Unter dem Gebaren, der Mief von tausend Jahren 13:42 Giselbert

Faser sollte den Vorschlag aufgreifen:

"Den Vorschlag der EU-Kommission, bei der Verfolgung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder auch verschlüsselte Messenger-Nachrichten zu durchsuchen, lehnt Faeser dagegen ab."

Anders wird man nur an der Oberfläche kratzen und die Ermittler werden den Tätern immer einen Schritt hinterherhinken.

 

Du meinst wohl eher den vonderLeyen und A$hton Kutcher

https://www.watson.ch/digital/analyse/114362805-die-eu-will-alle-chats-…

kurz: https://is.gd/BDTC07

Gewollter Nebeneffekt: Vorwärts ins Mitellalter..

45,7 % aller 'Kinderpornos' im Netz stammen von Minderjährigen. Fakt

@13:49 Uhr von Questia

Empörend finde ich die bisherige Beurteilung der Morde von Männern an "Ihren" Frauen von den Gerichten.

Unfassbar finde ich, dass diese Männer eine mildere Strafe erhalten, weil diese Taten als "Beziehungstaten" angesehen werden.

D.h. im Umkehrschluß für jede Frau: Je näher eine Frau in Beziehung zu einem Mann tritt, desto mehr gefährdet sie ihr Leben oder Gesundheit. Gruselige Vorstellung.

So als hätte Mann ja schließlich irgendwann das Eigentum an der Frau erworben. Und der Anspruch auf diesen Besitzstand rechtfertige, dass Mann zu dieser Tat greifen müsse.

 

Da möchte ich (als Mann) Ihnen ausdrücklich zustimmen. Man sieht an solchen Dingen, wie sehr ein geradezu archaisches Patriarchat nach wie vor in den Köpfen und Strukturen vorhanden ist.

 

Den von Ihnen hier erwähnten Sachverhalt halte ich für bei weitem wichtiger, als bizarre Gender-Diskussionen inklusive der Suche nach dem „richtigen“ Pronomen.

@13:28 Uhr von frosthorn

 

Die Ignoranz der Gesamtgesellschaft gegenüber häuslicher Gewalt (verwandtes, aber nicht das gleiche Thema) ist allerdings fast unerträglich. Laut Statistik wird fast jeden zweiten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

Wird auch hier wieder so sein, ich schäme mich jetzt schon dafür.

Warum wird denn das Thema häusliche Gewalt in den Medien kaum angesprochen.

Lesen Sie doch mal die Statistiken welchen Täterkreis Sie bei Gewalt und Tötung der (Ex) Partner finden.

 

 

@13:49 Uhr von Questia

Empörend finde ich die bisherige Beurteilung der Morde von Männern an "Ihren" Frauen von den Gerichten.

Unfassbar finde ich, dass diese Männer eine mildere Strafe erhalten, weil diese Taten als "Beziehungstaten" angesehen werden.

Das ist auch etwas woran ich mich ganz erheblich störe. Sowohl Partnergewalt als auch sexuelle, psychische oder physische Gewalt gegen Kinder ist keine Privatsache.

Sexualisierte Gewalt

Wenn solch ein Verdacht vorliegt sollte man alle Wege begehen den Verdacht aufzudecken auch bis in das Private hinein ! Eine Verdachtsbegründung kommt ja nicht von alleine.

@13:58 Uhr von mispel

Erscheint so etwas allerdings hier als Meldung, fällt der Hälfte der Kommentatoren nichts besseres ein, als die fehlende Erwähnung der Gewalt gegen Männer zu beklagen.

 

Nun wenn Ihnen die Erwähnung von (vor allem psychischer) Gewalt gegen Männer keine Meldung Wert ist, dann ist das eben so. Manche sehen das halt anders.

 

Also bei allem Verständnis… ich halte die psychische und physische Gewalt von Männern gegenüber Frauen für ein dermaßen weit größeres und dringenderes Problem als die umgekehrten Fälle, dass ich dazu eigentlich gar nicht mehr sagen möchte.

 

Eine Stelle, an die man(n) sich wenden kann, sollte es natürlich geben. Aber mal ehrlich … ist das im Vergleich überhaupt eine Erwähnung wert?

@14:08 Uhr von schiebaer45

Wenn häusliche Gewalt in meinen Einfluss Bereich geschehen sollte, werde ich schon die Polizei oder das Jugendamt rufen

 

Also auch erst wenn die Frauen und Kinder schon zu Opfern geworden sind?

Wenn ich ein Frau im Park beschütze bin ich ein Held. Wenn ich glaube da mein Nachbar sein Frau misshandelt und Ihn bei der Polizei Anzeige bin ich ein Denuziant?

@14:00 Uhr von mispel

"Da darf es keinerlei Verharmlosung geben. Das sind Morde! Wir müssen das klar als Femizid benennen."

 

Es sind aber keine Femizide, sondern Beziehungstaten. Dass Frau Faeser den Unterschied nicht versteht oder verstehen will, spricht nicht gerade für sie.

Ich kann diese Seltsame Wortklauberei nicht nachvollziehen. Was ist ein Femizid?  Warum sollte man für einen Mord einen neuen Begriff erfinden oder verwenden …?

 

Es gibt Männer, die misshandeln Frauen oder töten sie gar. Das ist Mord, fertig.

 

 

@14:23 Uhr von Vector-cal.45

Also bei allem Verständnis… ich halte die psychische und physische Gewalt von Männern gegenüber Frauen für ein dermaßen weit größeres und dringenderes Problem als die umgekehrten Fälle, dass ich dazu eigentlich gar nicht mehr sagen möchte.

 

Sie halten es dafür, wissen es also nicht. Wollen Sie es denn überhaupt wissen?

@14:20 Uhr von Peter Kock

Wenn solch ein Verdacht vorliegt sollte man alle Wege begehen den Verdacht aufzudecken auch bis in das Private hinein ! Eine Verdachtsbegründung kommt ja nicht von alleine.

 

Bei Verdacht ist das auch heute schon möglich, und das ist auch gut so. Etwas anderes wäre es, ganz allgemein private verschlüsselte Kommunikation zu durchsuchen: das wäre rechtlich, ressourcenmäßig und strategisch unangemessen. Da hat die Bundesinnenministerin schlicht und ergreifend recht.

@14:16 Uhr von tagesschlau2012

Warum wird denn das Thema häusliche Gewalt in den Medien kaum angesprochen.

Lesen Sie doch mal die Statistiken welchen Täterkreis Sie bei Gewalt und Tötung der (Ex) Partner finden.

 

Ihr "Kollege" hat bei der letzten Diskussion bereits versucht eine bestimmte Tätergruppe herauszustellen.

Ich wäre sehr daran interessiert wahrheitsgemäße Ergebnisse über Partnergewalt in rechten bzw. identitären Kontexten zu erhalten. Bei dem dort gelebten reaktionären Frauenbild, gehe ich nicht von einem gewaltfreien Beziehungsleben aus.

@14:33 Uhr von Bruno14 @14:20 Uhr von Peter Kock

Wenn solch ein Verdacht vorliegt sollte man alle Wege begehen den Verdacht aufzudecken auch bis in das Private hinein ! Eine Verdachtsbegründung kommt ja nicht von alleine.

Bei Verdacht ist das auch heute schon möglich, und das ist auch gut so. Etwas anderes wäre es, ganz allgemein private verschlüsselte Kommunikation zu durchsuchen: das wäre rechtlich, ressourcenmäßig und strategisch unangemessen. Da hat die Bundesinnenministerin schlicht und ergreifend recht.

Dem stimme ich zu.

@13:20 Uhr von werner1955

Aber weiß Sie denn nicht das die meisten Verbrechen in der Familie und im nahen Umfeld der Kinder stattfinden?

 

Innenministerin Faeser weiß das, wie Sie dem Bericht entnehmen können. Aber genau diese Formen von Gewalt und Verbrechen haben eben nur in geringem Maße mit privater verschlüsselter Kommunikation zu tun. Es geht also nicht darum, diese Fakten zu übersehen, sondern in Zusammenhängen zu denken und das politisch und rechtlich auf den Weg zu bringen, was zielführend effektiv ist. Daran arbeitet Ministerin Faeser. Das erkennen oder bekämpfen politisch allerdings 

 autoritätsverliebte

 frauen- und kinderperspektive-unfähige

 Dominanzverteidiger.

 

gez. NieWiederAfd

Warum ist hier wieder die…

Warum ist hier wieder die Unterscheidung u.a nach Geschlecht relevant? Ist es nicht vollkommen egal von wem an wem? Alles sollte nicht stattfinden.
Warum nicht eine Lösung statt die zig Möglichkeiten zwischen Partnern und/oder Kindern?

@14:32 Uhr von mispel.

Also bei allem Verständnis… ich halte die psychische und physische Gewalt von Männern gegenüber Frauen für ein dermaßen weit größeres und dringenderes Problem als die umgekehrten Fälle, dass ich dazu eigentlich gar nicht mehr sagen möchte.

 

Sie halten es dafür, wissen es also nicht. Wollen Sie es denn überhaupt wissen?

 

Sorry, aber wenn ich mich in der Gesellschaft so umsehe, dann sind Männer, die von Frauen in irgendeiner Art misshandelt werden, auf meiner Prioritätenliste ganz schön weit unten angesiedelt.

Wiederholung schadet nicht

Schon bei der letzten Diskussion lief es darauf hinaus:

Der Schaden an den KIndern entsteht analog.

Die Verbreitung der Bilder ist nur möglich, wenn die reale analoge sexualisierte Gewalt möglich ist.

Der Ansatz über die digitale Struktur kann nur EIN Teil sein, Täter dingfest zu machen. Ich habe schon Dokumentationen gesehen, in denen dargestellt wurde, wie mit Hilfe der Bilder Tatorte, Täter(-kreise) identifiziert wurden.

Ein viel wichtigerer Ansatz ist, die Entstehung solcher Bilder zu verhindern.

Da sollte mindestens genauso viel investiert werden.

falsche Definition

"... Ex-Partner getötet werden, sagte Faeser: "Da darf es keinerlei Verharmlosung geben. Das sind Morde!"

Soweit d'accord, aber den Begriff "Femizid" finde ich daneben, es handelt sich um Partnermord. Oder wie nenne ich es dann, wenn eine Frau ihren Mann ermordet?

Maskulizid (abgeleitet von Maskulinismus).

@14:58 Uhr von Vector-cal.45

Sorry, aber wenn ich mich in der Gesellschaft so umsehe, dann sind Männer, die von Frauen in irgendeiner Art misshandelt werden, auf meiner Prioritätenliste ganz schön weit unten angesiedelt.

 

Nun dann leben wir offensichtlich in zwei verschiedenen Welten. Ich möchte, dass keinem Menschen unabhängig von Alter oder Geschlecht Gewalt angetan wird.

@Questia, 15:00

 

Ein viel wichtigerer Ansatz ist, die Entstehung solcher Bilder zu verhindern.

Da sollte mindestens genauso viel investiert werden.

 

Da hat sich aber schon vieles gebessert, das muss man schon zugestehen. Zu Zeiten meiner Kindheit gab es noch Jugendämter mit fest zugekniffenen Augen, die es für wichtig hielten, dass auch kriminelle und gewalttätige Väter und Mütter möglichst "der Familie erhalten bleiben", weil das für die Kinder "immer noch dass beste sei". Bevor gegen die Eltern vorgegangen wurde, wurden zunächst mal die Kinder der Lüge verdächtigt und erhielten dann gleich noch den Stempel "schwer erziehbar".

Ein Klassenkamerad in der Grundschule hat der Lehrerin von elterlichen Misshandlungen berichtet. Sie sagte ihm zu, mit den Eltern zu sprechen, verlangte ihm allerdings das Versprechen ab, niemandem sonst etwas zu erzählen. Ich denke, das würde heute so nicht mehr passieren.

@15:13 Uhr von mispel

Sorry, aber wenn ich mich in der Gesellschaft so umsehe, dann sind Männer, die von Frauen in irgendeiner Art misshandelt werden, auf meiner Prioritätenliste ganz schön weit unten angesiedelt.

 

Nun dann leben wir offensichtlich in zwei verschiedenen Welten. Ich möchte, dass keinem Menschen unabhängig von Alter oder Geschlecht Gewalt angetan wird.

 

Legen Sie mir bitte nichts in den Mund. Ich schrieb ja auch, dass es für betroffene Männer ebenso eine Anlaufstelle geben sollte.

 

Allerdings dürfte dies in der Masse der Fälle wohl geschätzt irgendetwas im Promillebereich (wenn überhaupt) ausmachen. Da man ohnehin nie jeden Vorfall aufklären oder gar verhindern kann, sehe ich die Prioritäten hier nun mal ganz klar bei den Frauen und Kindern als Opfer. 

15:11 Uhr von Giselbert 15:13 Uhr von mispel

Sehen Sie beide tatsächlich ein größeres gesellschaftliches Problem durch physische Gewalt von Frauen an Männern? Wie hoch ist die Anzahl der durch (Ex)Partnerinnen getöteten Männer, insbesondere im Verhältnis zur Anzahl an Femiziden?

Hört man seit Jahren...

..aber gespart wird dann in den Ländern an der Justiz, Polizei - und viel wichtiger: an Sozialarbeitern in den Brennpunkten und an den Schulen...

Dann schon lieber die preisgünstigere Variante: Gesetze verschärfen, und "mehr Ermitteln" wollen. Nur: mit welchem Personal? 

Femizid ist, wenn

Femizid ist, wenn aus einem Besitz- oder Bestimmungsanspruch heraus, eine Frau getötet wird.

Dies geschieht auch an Frauen, die nicht Partnerin, sondern Tochter, Schwester etc.. Eben Menschen die einfach "nur" Frauen sind, (die frei leben wollen.)

|"Der Begriff Femizid wurde von Diana E. H. Russell, einer feministischen Aktivistin und Soziologin, entwickelt. Sie definierte Femizid wie folgt:

„Die Tötung einer oder mehrerer Frauen durch einen oder mehrere Männer, weil sie Frauen sind“.

Der Begriff Femizid oder auch Intim-Femizid steht für die Tötung von Frauen durch Männer, denen sie nahe standen."|

@Ehrlichkeit der Politik 15:28 Uhr von Eislöwe

..aber gespart wird dann in den Ländern an der Justiz, Polizei - und viel wichtiger: an Sozialarbeitern in den Brennpunkten und an den Schulen...

Dann schon lieber die preisgünstigere Variante: Gesetze verschärfen, und "mehr Ermitteln" wollen. Nur: mit welchem Personal? 

 

Tja, so ist das halt, wenn man seine Position erst ändert, wenn der Gegenwind weht

https://www.heise.de/news/Messenger-Ueberwachung-Innenministerin-Faeser…

kurz: https://is.gd/P8WtCe

Wer hat uns verraten.. ;-)

@15:24 Uhr von Vector-cal.45

Legen Sie mir bitte nichts in den Mund. Ich schrieb ja auch, dass es für betroffene Männer ebenso eine Anlaufstelle geben sollte.

 

Allerdings dürfte dies in der Masse der Fälle wohl geschätzt irgendetwas im Promillebereich (wenn überhaupt) ausmachen. Da man ohnehin nie jeden Vorfall aufklären oder gar verhindern kann, sehe ich die Prioritäten hier nun mal ganz klar bei den Frauen und Kindern als Opfer. 

 

Ich lege Ihnen doch gar nichts in den Mund. Sie haben Gewalt abhängig vom Geschlecht priorisiert. Ich tue das nicht und halte meinen Ansatz für besser.

@15:25 Uhr von Kaneel

Sehen Sie beide tatsächlich ein größeres gesellschaftliches Problem durch physische Gewalt von Frauen an Männern? Wie hoch ist die Anzahl der durch (Ex)Partnerinnen getöteten Männer, insbesondere im Verhältnis zur Anzahl an Femiziden?

 

Gegenfrage: Warum interessiert Sie nur Gewalt von Männern gegenüber Frauen und nicht Gewalt an sich? Ein solches Weltbild kann ich echt nicht nachvollziehen.

@14:33 Uhr von Kaneel

Warum wird denn das Thema häusliche Gewalt in den Medien kaum angesprochen.

..

Ihr "Kollege" hat bei der letzten Diskussion bereits versucht eine bestimmte Tätergruppe herauszustellen.

Ich wäre sehr daran interessiert wahrheitsgemäße Ergebnisse über Partnergewalt in rechten bzw. identitären Kontexten zu erhalten. Bei dem dort gelebten reaktionären Frauenbild, gehe ich nicht von einem gewaltfreien Beziehungsleben aus.

 

Dazu gibt es eine relativ klare Studienlage: Ein dominanzgeprägtes Männerbild geht i.d.R. mit einem Frauenbild einher, das von Unterwürfigkeit, Macht/Besitzdenken und Verdinglichung geprägt ist, was die Hemmschwelle zu Gewalt signifikant herabsetzt und Eigenständigkeit der Frau, Respekt und Partnerschaftlichkeit verleugnet oder als 'unmännliche Weichheit' abqualifiziert. Sprich:

 Abqualifizierendes

 frauenverachtendes

 Dominsnzgebahren

 steht oft in ursächlichem Zusammenhang zu häuslicher Gewalt.
Das lässt sich auch durchbustabieren bei der Gewalt an Kindern.

 

gez. NieWiederAfd

 

@15:19 Uhr von frosthorn

 

Ein viel wichtigerer Ansatz ist, die Entstehung solcher Bilder zu verhindern.

Da sollte mindestens genauso viel investiert werden.

 

Da hat sich aber schon vieles gebessert, das muss man schon zugestehen. ...

Offensichtlich aber noch nicht genug.

Denn wie gesagt, es können nur Bilder veröffentlicht werden, wenn es möglich ist, dass sie entstehen.

@15:40 Uhr von mispel

Sehen Sie beide tatsächlich ein größeres gesellschaftliches Problem durch physische Gewalt von Frauen an Männern? Wie hoch ist die Anzahl der durch (Ex)Partnerinnen getöteten Männer, insbesondere im Verhältnis zur Anzahl an Femiziden?

 

Gegenfrage: Warum interessiert Sie nur Gewalt von Männern gegenüber Frauen und nicht Gewalt an sich? Ein solches Weltbild kann ich echt nicht nachvollziehen.

Interessant ist, dass das Geschlecht bei Partnergewalt keine Rolle spielen soll, die Nationalität für Sie vermutlich aber schon?

@13:49 Uhr von Questia

 

Empörend finde ich die bisherige Beurteilung der Morde von Männern an "Ihren" Frauen von den Gerichten.

Unfassbar finde ich, dass diese Männer eine mildere Strafe erhalten, weil diese Taten als "Beziehungstaten" angesehen werden.

D.h. im Umkehrschluß für jede Frau: Je näher eine Frau in Beziehung zu einem Mann tritt, desto mehr gefährdet sie ihr Leben oder Gesundheit. Gruselige Vorstellung.

So als hätte Mann ja schließlich irgendwann das Eigentum an der Frau erworben. Und der Anspruch auf diesen Besitzstand rechtfertige, dass Mann zu dieser Tat greifen müsse.

 

 

So recht Sie mit Ihrem Kommentar haben, aber der "Umkehrschluss" ist m. E. so wohl nicht richtig.

Bisschen verliebt - kaum gefährdet, stark verliebt - stark gefährdet, verheiratet - lebensgefährdet...

 

Ist jetzt etwas mechanistisch, soll auch nur das veranschaulichen, was man diesem Passus Ihres Kommentars kann. 

 

@13:20 Uhr von werner1955

Aber weiß Sie denn nicht das die meisten Verbrechen in der Familie und im nahen Umfeld der Kinder stattfinden?

Das wollen die hehren Schützer der Privatsphäre aus irgendeinem Grund nicht verstehen...

@15:44 Uhr von NieWiederAfd

Dazu gibt es eine relativ klare Studienlage: Ein dominanzgeprägtes Männerbild geht i.d.R. mit einem Frauenbild einher, das von Unterwürfigkeit, Macht/Besitzdenken und Verdinglichung geprägt ist, was die Hemmschwelle zu Gewalt signifikant herabsetzt und Eigenständigkeit der Frau, Respekt und Partnerschaftlichkeit verleugnet oder als 'unmännliche Weichheit' abqualifiziert. Sprich:

 Abqualifizierendes frauenverachtendes Dominsnzgebahren

 steht oft in ursächlichem Zusammenhang zu häuslicher Gewalt.
Das lässt sich auch durchbustabieren bei der Gewalt an Kindern.

Das bestätigt meinen Eindruck. Auch in der Doku „Kleine Germanen – eine Kindheit in der rechten Szene“ fand ich sowohl den autobiographisch nachgezeichneten Teil, sowie die realen Interviews, als sehr aussagekräftig, auch was zwischen den Zeilen gesagt und vor allem was dort an Körpersprache transportiert wurde.

"Wir müssen härter gegen…

"Wir müssen härter gegen diese widerwärtige Kriminalität vorgehen - gerade auch auf europäischer Ebene, um an die großen Plattformen ranzukommen", sagte Faeser. "Aber wir dürfen nicht in verschlüsselte private Kommunikation eingreifen und damit die vielen Menschen treffen, die mit diesen Taten überhaupt nichts zu tun haben."

Es sei eine große Errungenschaft, dass der Staat nicht in jede Kommunikation gucken dürfe. "Jede private Nachricht anlasslos zu kontrollieren, halte ich für nicht vereinbar mit unseren Freiheitsrechten."

 

Das klingt jedenfalls schonmal vernünftiger als der mit sehr fadenscheinigem Populismus verhüllte Versuch der EU, Komplett-Schnüffelei bei allem und jeden durchzusetzen.

 

Allerdings bleibt abzuwarten, wie der Stammtisch reagiert. Frau Lambrecht hat als Justizministerin auch mal mit einem vernünftigen Vorschlag begonnen und hat sich dann unter Druck setzen lassen und doch das gemacht, was die angeblichen `Kinderschützer´ verlangt hatten.

Darknet ja, verschlüsselte Privatkorrespondenz nein

Da will Frau Faser also schärfer gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz vorgehen. Dafür dürfen die Ermittler dann  im Darknet ermitteln (tun sie das jetzt nicht schon?), aber wenn sie dort tatsächlich mal einen Verdächtigen näher identifizieren können, ist seine verschlüsselte Privatkorrespondenz tabu... Junge, da kann man ja nur hoffen, dass die Täter alle so anständig sind und ihre Kommunikation über die üblichen offenen und unverschlüsselten Wege laufen lassen (welche sind das eigentlich) und dabei bitte auch die Signatur (mit Namen und Kontaktdaten) nicht vergessen... 

@13:26 Uhr von Nettie

>> Bleibt die Frage, wer die [Hindernisse] „aufgestellt“

>> hat.

Die sog. 'Väter des Grundgesetz'. oO

 

>> Und vor allem, warum.

Wegen dem Unterschied zwischen 'gezielter Ermittlung' und 'Generalverdacht'. -.-

@14:32 Uhr von mispel

Also bei allem Verständnis… ich halte die psychische und physische Gewalt von Männern gegenüber Frauen für ein dermaßen weit größeres und dringenderes Problem als die umgekehrten Fälle, dass ich dazu eigentlich gar nicht mehr sagen möchte.

 

Sie halten es dafür, wissen es also nicht. Wollen Sie es denn überhaupt wissen?

Dazu das BKA 2021: Der prozentuale Anteil weiblicher Opfer an der Gesamtzahl der Opfer partnerschaftlicher Gewalt ist um 0,5 Prozentpunkte leicht gesunken (2019: 81,0 %) und der Anteil der männlichen Opfer leicht angestiegen. In den Deliktsbereichen Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, bei der Freiheitsberaubung oder im Bereich Bedrohung, Stalking, Nötigung ist der prozentuale Anteil weiblicher Opfer an allen Opfern von Partnerschaftsgewalt besonders hoch. Bei Zuhälterei und Zwangsprostitution beträgt der Anteil weiblicher Opfer 100 %.

@15:50 Uhr von Kaneel

Interessant ist, dass das Geschlecht bei Partnergewalt keine Rolle spielen soll, die Nationalität für Sie vermutlich aber schon?

 

Wenn die kulturelle Sozialisation ein Faktor für gewalttätiges Verhalten ist, dann halte ich das für einen wichtigen Punkt bei der Bekämpfung des Problems. Mir erschließt sich aber nicht, inwiefern ein Chromosomensatz dafür verantwortlich sein soll. Vielleicht erklären Sie mir das mal.

@mispel

 

Sie sind doch schon im Internet, was hindert Sie denn, ein wenig zu recherchieren?

Frauen werden vier mal so häufig Opfer von Gewalt in der Partnerschaft wie Männer, quer durch alle Formen der Gewalt vom Schubsen bis zum Mord. Schon alleine das würde also auch eine viermal so häufige Thematisierung rechtferigen. Der Versuch, das eine als so gängig wie das andere darzustellen, ist erbärmlich. Und stellt sich in eine Reihe mit Kommentaren, die andeuten, dass die weiblichen Opfer die männlichen Täter durch psychische Misshandlung provozieren würden, also selbst schuld seien.

Wenn ich die Elefanten vor der Ausrottung bewahren möchte, dann lege ich den Schwerpunkt auf den Kampf gegen die Wilderei und den Elfenbeinhandel, und nicht auf die Bekämpfung schädlicher Parasiten oder Löwenrudel, die hin und wieder Elefantenbabys reißen.

@15:35 Uhr von artist22

..aber gespart wird dann in den Ländern an der Justiz, Polizei - und viel wichtiger: an Sozialarbeitern in den Brennpunkten und an den Schulen...

Dann schon lieber die preisgünstigere Variante: Gesetze verschärfen, und "mehr Ermitteln" wollen. Nur: mit welchem Personal? 

 

Tja, so ist das halt, wenn man seine Position erst ändert, wenn der Gegenwind weht

https://www.heise.de/news/Messenger-Ueberwachung-Innenministerin-Faeser

kurz: https://is.gd/P8WtCe

Wer hat uns verraten.. ;-)

 

Daß Politiker sich jetzt gleich reihenweise von dem EU-Entwurf distanzieren, war so klar wie erwartbar. Denn man mußte nicht mal Jurist sein, um zu erkennen, daß dieser Entwurf sofort von Verfassungsgerichten kassiert worden wäre.

 

Viel interessanter ist, aus wessen Haus der Entwurf kam. Raten Sie mal. Na? Richtig. Ursula von der Leyen; Sie erinnern sich noch? Stoppschild, Zensursula und so?

Sie kann es halt nicht lassen.

Es wird Zeit, dass die…

Es wird Zeit, dass die Ermittlungsbehörden personell gestärkt und materiell besser ausgerüstet werden.

Dazu kommen gesetzliche Änderungen bis hin zur Möglichkeit zum "Anbieter" zu werden (bitte erst darüber schlau machen, was erlaubt ist!).

 

Ich habe immer gedacht, dass man die meisten Taten zwischen (Ex-)Ehepartnern, aus dem Effekt heraus begeht, aber es ist kaltblütiger (geplanter) Mord.

Und jeder kann Täter werden.

https://www.ndr.de/kultur/Femizide-in-Deutschland-Wenn-Maenner-Frauen-t…

Reicht es dem potentiellen Täter Maßnahmen anzudrohen, ihm mitzuteilen, dass er verstärkt überwacht wird oder Hilfsangebote mit Kursen. 

Die Jugendämter haben es auch nicht leicht, aber es kommt auch immer auf die MitarbeiterInnen an.

Da ist auch nicht alles Gold.

Ein Inobhutnahme ist ein gravierender Schritt.

Allerdings verstehe ich diverse Fälle absolut nicht.

Unterbringung auf dem Campingplatz, nur Männer (war doch so).

Wir mussten noch ein separates Zimmer für das Pflegekind vorweisen..

 

@16:06 Uhr von Anita L.

Da will Frau Faser also schärfer gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz vorgehen. Dafür dürfen die Ermittler dann  im Darknet ermitteln (tun sie das jetzt nicht schon?), aber wenn sie dort tatsächlich mal einen Verdächtigen näher identifizieren können, ist seine verschlüsselte Privatkorrespondenz tabu... Junge, da kann man ja nur hoffen, dass die Täter alle so anständig sind und ihre Kommunikation über die üblichen offenen und unverschlüsselten Wege laufen lassen (welche sind das eigentlich) und dabei bitte auch die Signatur (mit Namen und Kontaktdaten) nicht vergessen... 

 

Ja, Ermittler ermitteln auch jetzt schon im Darknet. Und es sind dort auch schon einige Marktplätze aufgeflogen. Und Nein, wenn es einen begründeten Verdacht gibt und ein Richter genehmigt es, ist die verschlüsselte Privatkorrespendenz nicht tabu. Das ist Blödsinn. Schon mal was von Richtervorbehalt gehört?

Angeblich...

"Einen Eingriff in die verschlüsselte Privatkommunikation lehnt sie ab." (Bericht)

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Ach ja? Nicht eher angeblich?

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Fr. Faeser stellte sich bisher durchaus hinter die EU-Kommision. Überdies will die Kommission die seit Jahren umkämpften Websperren auf breiter Front einführen. SPD, Grüne und die Liberalen haben versprochen, die digitalen Bürgerrechte und die IT-Sicherheit stärken und ein Recht auf Verschlüsselung schaffen zu wollen. Dieses müsste für geforderte Kinderporno-Scans aber umgangen werden.

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Die EU Kommision fordert ohne zu denken. 

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Bundesjustizminister Marco Buschmann und  Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisieren das immerhin. Das Justiz-Ministerium will im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch stattdessen auf gut ausgestattete Strafverfolgungsbehörden, zeitgemäße und präzise Instrumente und auf Prävention setzen. Da ist ein besserer Ansatz als Massenueberwachung.

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Kriegt Faeser nun kalte Fuesse oder luegt sie?

@15:51 Uhr von harry_up: Defintion Femizid.

@ 13:49 von Questia:

...Unfassbar finde ich, dass diese Männer eine mildere Strafe erhalten, weil diese Taten als "Beziehungstaten" angesehen werden.

D.h. im Umkehrschluß für jede Frau: Je näher eine Frau in Beziehung zu einem Mann tritt, desto mehr gefährdet sie ihr Leben oder Gesundheit. Gruselige Vorstellung....

@15:51 Uhr von harry_up: So recht Sie mit Ihrem Kommentar haben, aber der "Umkehrschluss" ist m. E. so wohl nicht richtig.

Bisschen verliebt - kaum gefährdet, stark verliebt - stark gefährdet, verheiratet - lebensgefährdet...

Ist jetzt etwas mechanistisch, soll auch nur das veranschaulichen, was man diesem Passus Ihres Kommentars kann.

Ja, die Realität trifft manche(n) hart - meistens die Frauen am härtesten. Im wahrsten Sinne es Wortes.

Definition Femizid: @15:32 von Questia

....Der Begriff Femizid oder auch Intim-Femizid steht für die Tötung von Frauen durch Männer, denen sie nahe standen."|

@16:15 Uhr von Anita L.

Dazu das BKA 2021: Der prozentuale Anteil weiblicher Opfer an der Gesamtzahl der Opfer partnerschaftlicher Gewalt ist um 0,5 Prozentpunkte leicht gesunken (2019: 81,0 %) und der Anteil der männlichen Opfer leicht angestiegen. In den Deliktsbereichen Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, bei der Freiheitsberaubung oder im Bereich Bedrohung, Stalking, Nötigung ist der prozentuale Anteil weiblicher Opfer an allen Opfern von Partnerschaftsgewalt besonders hoch. Bei Zuhälterei und Zwangsprostitution beträgt der Anteil weiblicher Opfer 100 %.

 

Die Daten sind nur das Hellfeld. Belastbare Daten zum Dunkelfeld gibt es meines Wissens noch nicht. Es soll wohl aber bald eine Studie dazu durchgeführt werden. Darüber hinaus ist die Hemmung von Männern solche Taten anzuzeigen größer, zumal man psychische Gewalt nur schwer nachweisen kann.

@Darknet ja - verschlüsselt nein 16:06 Uhr von Anita L.

Da will Frau Faser also schärfer gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz vorgehen. Dafür dürfen die Ermittler dann  im Darknet ermitteln (tun sie das jetzt nicht schon?), aber wenn sie dort tatsächlich mal einen Verdächtigen näher identifizieren können, ist seine verschlüsselte Privatkorrespondenz tabu... 

 

Ganz einfach, weil

es eine 'halbe' Schwangerschaft genausowenig gibt, wie eine 'halbe' Verschlüsselung.

 

Im übrigen ist das Thema wohl eh in 5-10 Jahren durch

- wohl deswegen die Eile der Schnüffler ;-) 

weil dann die Quantentechnik jedweden Bruch der Verschlüsselung auffliegen lässt.

Bis dahin sollte man die klassischen Methoden besser maximal 'aufrüsten',

statt uns hier China-light verkaufen zu wollen..

@14:13 Uhr von artist22

 

...45,7 % aller 'Kinderpornos' im Netz stammen von Minderjährigen. Fakt

 

Was möchten Sie damit zum Ausdruck bringen?

 

Ich war 12, als mir unter etwa Gleichaltrigen eine besondere Art sexueller Aufklärung anschaulich gemacht wurde. Ein paar Jungs, die allesamt aus einer Großstadt kamen, zeigten den übrigen aus dem 14 - Bett - Zimmer, wie sexuelle Gewalt bei ihnen zuhause aussah, auf Basis einer Hierarchie und Hackordnung, die in meiner Erinnerung Reste kindlicher Abenteuerlust hinterließen. Anders war es für diese Kinder wohl auch nicht zu ertragen.

Später wars mir klar, daß sie mit diesem Handeln sowohl erlittener Gewalt als auch dem Bedürfnis nach Beachtung genug Raum geben konnten. Die wollten auch imponieren und schockieren, klar. Der Impuls dafür kommt klar aus dem Elternhaus und wird "angereichert" in der Jugendsozialisation. 

 

 

@16:27 Uhr von Anderes1961

Ja, Ermittler ermitteln auch jetzt schon im Darknet. Und es sind dort auch schon einige Marktplätze aufgeflogen. Und Nein, wenn es einen begründeten Verdacht gibt und ein Richter genehmigt es, ist die verschlüsselte Privatkorrespendenz nicht tabu. Das ist Blödsinn. Schon mal was von Richtervorbehalt gehört?

 

Ich habe schon mal versucht, da Sie ja ExperteIn sind, die Frage an Sie zu stellen,

 

Welche Rolle spielt die internationale OK in dem Zusammenhang?

Also insbesondere noch brutalere Taten.

@16:06 Uhr von Anita L.

Da will Frau Faser also schärfer gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz vorgehen. Dafür dürfen die Ermittler dann  im Darknet ermitteln (tun sie das jetzt nicht schon?), aber wenn sie dort tatsächlich mal einen Verdächtigen näher identifizieren können, ist seine verschlüsselte Privatkorrespondenz tabu... 

Nein, da ist die Ermittlung nicht tabu. Sie verstehen das, wenn Sie zwischen fallbezogener verdachtsbegründeter Ermittlung und Erlaubnis einer allgemeinen Ermittlung ohne Verdacht unterscheiden. 
 

gez. NieWiederAfd

@16:19 Uhr von mispel

Sie ignorieren konsequent meine Frage warum für Sie die Relation zwischen der Anzahl von Partnergewalt bzw. Tötung betroffenen Frauen im Verhältnis zu der von Gewalt von Frauen betroffenen Männern keine Rolle spielt. Die Höflichkeit gebietet doch erst einmal die zuerst gestellte Frage zu beantworten. Zu Ihrer Erinnerung: das war meine.

@16:22 Uhr von frosthorn

Sie sind doch schon im Internet, was hindert Sie denn, ein wenig zu recherchieren?
Frauen werden vier mal so häufig Opfer von Gewalt in der Partnerschaft wie Männer, quer durch alle Formen der Gewalt vom Schubsen bis zum Mord. Schon alleine das würde also auch eine viermal so häufige Thematisierung rechtferigen. Der Versuch, das eine als so gängig wie das andere darzustellen, ist erbärmlich. Und stellt sich in eine Reihe mit Kommentaren, die andeuten, dass die weiblichen Opfer die männlichen Täter durch psychische Misshandlung provozieren würden, also selbst schuld seien.

 

Ach so Schubsen ist schon Gewalt? Dann werde ich wohl mal zur nächsten Polizeiwache gehen und Anzeige erstatten. Ich wurde nämlich schon mal von Frauen geschubst. Abgesehen davon gibt es keine belastbaren Daten zum Dunkelfeld. Und wenn Sie meinen, dass nur Gewalt von Männern gegenüber Frauen erwähnenswert ist, dann ist das eben so. Das finde ich wiederum erbärmlich.
 

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