Kommentare - Linkspartei-Vorsitzende Wissler will wieder antreten

21. Mai 2022 - 14:31 Uhr

Trotz zahlreicher Wahlniederlagen und Sexismus-Debatte in der Linkspartei will Wissler Parteichefin bleiben. Das sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio. Sie tritt auf dem Parteitag Ende Juni in Erfurt noch einmal an. Von S. Frühauf.

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Kommentare

@16:13 Uhr von werner1955

Das ist für mich ein Partei in der die frei Meinung noch geachtet wird und unterschiedlich Standpunkte auch akzeptiert und respeltiert werden.

Geschlossenheit "nach außen" bedeutet für mich "Kadavergehorsam", Bei viel Abstimmung in unseren Parlamenten ist das ja heute durch pausenlosen Franktionszwang schon schlimm genug.

Da können Sie mal sehen, wie unterschiedlich wir denken: Sie setzen Disziplin mit Kadavergehorsam und Zwang gleich, ich sage, zu einer sicheren Entscheidung gehört eine gefestigte Linie und die Diskussion über diese Linie in der Öffentlichkeit auszutragen, ist für mich Profilierungssucht. So einem Kindergarten würde ich niemals wichtige Entscheidungen zutrauen. Wer mit den Ergebnissen der innerpolitischen Entscheidungsfindung nicht einverstanden ist,  entscheidet, ob die Diskrepanz zur Partei in dieser Frage auszuhalten ist (Kompromissbereitschaft) oder nicht. Im zweiten Fall verlässt man die Partei, ohne dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit zu waschen.

@16:01 Uhr von Mischa007

Wollen Sie mir mit dieser Aussage mitteilen das CDU/CSU, SPD, Die Grünen und die FDP Parteien für den anständigen Bürger sind? Wenn ja, dann Danke ich für diesen Gag!

Ich bin immer erstaunt über die Vergesslichkeit unserer Wähler. Alle Parteien die derzeit im Bundestag und in der Regierung sitzen sind alles andere als Sauber! Eine Ausnahme gibt es eventuell, das wäre die FDP. Aber da bin ich mir auch nicht sicher.

Ich wähle grundsätzlich keine dieser Parteien mehr. Und da bleibt dann eben nicht mehr viel.

 

Bei Bundestagswahlen noch ca. 40 Parteien. (geschätzt, nicht nachgezählt) 

@16:05 Uhr von berelsbub @fathaland slim

„Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.“

 

diese Schallplatte hat einen solch extremen Sprung, die bekommt man nicht mal mehr auf einem Flohmarkt in Duisburg verschenkt 

 

 

Der ungeheuren Kraft Ihrer sachlichen Argumentation habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Auch Ihre Selbstgewissheit ist absolut beeindruckend.

Klare Position zur Ukraine wäre wichtig

Ich fände es gut, wenn die Linkspartei eine klare Position zur Ukraine einnehmen würde, also die Verteidigung gegen einen Angriffskrieg uneingeschränkt unterstützen würde. Das schließt natürlich die Lieferung von schweren Waffen ein. Auch ein klares Bekenntnis zur Verteidigungsbereitschaft und zur Nato fehlt mir momentan bei der Linkspartei.

@16:14 Uhr von fathaland slim

>>Soweit ich weiß, werden extremistische Parteien in DE gar nicht zur Wahl zugelassen oder auch verboten. <<

 

Dann wissen Sie falsch.

 

Das passive Wahlrecht ist in einer Demokratie ein sehr, sehr hohes Gut und Parteiverbote die absolute Ausnahme. In der Geschichte der Bundesrepublik gab es bisher erst zwei.

 

Es gibt -zig extremistische Parteien bei jeder Bundestagswahl. Die wählt bloß fast keiner. Deswegen stellt ja die AfD einen Bruch in unserer Geschichte dar. Eine in Teilen rechtsextreme, faschistische Partei, die dort, wo der „national-soziale“ Flügel die Lufthoheit hat, die besten Wahlergebnisse einfährt.

Dann interpretieren wir beide den Begriff "extremistisch" offenbar sehr untetschiedlich. 

 

"Als Extremismus bezeichnen Behörden in Deutschland seit etwa 1973 politische Einstellungen und Bestrebungen, die sie den äußersten Rändern des politischen Spektrums jenseits der freiheitlich demokratischen Grundordnung zuordnen."

.

Wikipedia 

 

soso, Geschlossenheit ist also ganz wichtig

antworten mir meine Mitforisten. Für wen, bitte? Weil der Wähler oder der für eine Partei sich interessierende "sowas" nicht sehen willm, dass es da unterschiedliche Auffassungen gibt? Gar damit überfordert wäre?

Da kann ich nur erwidern: mit einer Partei, die versucht, nur Wähler hinter sich zu scharen, denen Auseinandersetzung zuwider ist, möchte ich nichts zu tun haben. Wenn ich Vorsitzender einer Partei wäre und würde die Mitglieder auffordern, "geschlossen" zu agieren, welche Art von Geschlossenheit würde ich dann wohl einfordern? Doch eine solche, bei der alle das vertreten, was ich vorbete. Nö, kein Bedarf.

Und an Wählern, die meiner Partei deshalb die Stimme geben, weil sie den Eindruck haben, wir wären eine homogene Masse: danke, ebenso kein Bedarf. Mir selbst als Wähler wäre solch eine uniformierte Horde ein Graus. Und das Gefühl, dass es da ein paar tausend gibt, die von einem  oder einer "geführt" werden, würde mich abstoßen.

@16:03 Uhr von Tremiro

Wie die letzten Wahlen eindeutig gezeigt haben macht das ja auch kum noch ein anständiger Bürger.

 

Sie benutzen häufig das Wort "anständige Bürger". Dann muss es ja analog auch "unanständige Bürger" geben. Wie definieren Sie Diese?

So wie es das Gute gibt, so gibt es auch das Böse. So gibt es gute Bürger und genauso gibt es schlechte Bürger. das braucht man doch nicht auch noch definieren, oder etwa doch. Und in der Politik ist genauso, mall gibt es gute, mal gibt es schlechte! Menschen sind seit Adam und Eva sind seit der Geschichte mit dem Apfel ja auch nicht perfekt gewesen. Perfekt gibt es sowieso nicht!

@16:24 Uhr von fathaland slim - Nostalgiker vs Allergiker

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Und ich rede von Bismarck. Zu seiner Zeit war die SPD eine Partei, die sich zu 100% auf Karl Marx bezog. Die Spaltung der Partei fand später statt. Historisch scheinen Sie heute nicht Ihren besten Tag zu haben.

 

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Okay, dann einigen wir uns doch auf folgende Erkenntnis: 

Sie leben als Marx-Nostalgiker mehr in der Vergangenheit und ich lebe als Links-Allergiker in der Gegenwart. Okay?

 

@ Opa Klaus

Soweit ich weiß, werden extremistische Parteien in DE gar nicht zur Wahl zugelassen oder auch verboten. 

 

Eine Partei, die einen korrekten Wahlvorschlag fristgerecht einreicht, muss vom Wahlleiter zu einer Wahl zugelassen werden. Da gibt es keinen Spielraum. Und eine Partei verbieten kann in der Bundesrepublik nur das Bundesverfassungsgericht.

@16:07 Uhr von schabernack

 

Wichtig sei nun, so Wissler, geschlossen aufzutreten und mit einer Stimme nach außen zu sprechen … Seit Jahrhunderten fällt den Vorsitzenden von linken Parteien … nichts anderes ein, als zur "Geschlossenheit" zu mahnen. Was nichts anderes ist … gefälligst das zu denken, was die Chefetage sagt.

 

Noch nie hatte eine Partei Erfolg, die aus 26 Buchstaben besteht, und jeder der 26 kann nur den einen einzigen Laut sagen, der ihm auf die Stirn geschrieben steht als Zeichen zur Unterscheidung. Noch dabei, aber etwas daneben sitzen noch Ä / Ö / Ü und dieses ß.

Oh, das Bild gefällt mir sehr gut für die Verdeutlichung. 

Einheitliche Meinung muss ganz sicher nicht sein. Eine erkennbare Linie der Parteiführung ist zwingend erforderlich, damit Wähler überhaupt erkennen können, was die Partei als Gesamtheit will.

Wissler will wieder antreten

Frau Wissler kann sicher wieder zum Vorsitz antreten, das wird aber nichts daran ändern das diese Partei auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit ist. 

Links und rechts braucht man nicht wirklich im Bundestag. 

Sicher werden viele sagen, die Linke tut viel für die soziale Gerechtigkeit mit Worten und Sprüchen vielleicht. 

Findet Frau Wissler die Herrschaften der Glaubensgemeinschaft mit dem A nicht für gut? Ist eine persönliche Frage!

 

@16:13 Uhr von werner1955

 

Geschlossenheit "nach außen" bedeutet für mich "Kadavergehorsam", Bei viel Abstimmung in unseren Parlamenten ist das ja heute durch pausenlosen Franktionszwang schon schlimm genug.

 

Geschlossenheit nach außen ist die Strategie der Klugen.

 

Meinungsverschiedenheiten klärt man intern, und bei den wichtigen Fragen spricht man nach außen mit einheitlicher Stimme. Mit der Stimme, die bei der internen Klärung vorher die Mehrheit bekam. Einzelmeinungen werden aber auch nicht verboten, sie öffentlich zu äußern.

 

Auch der beste Chor mit ausschließlich sehr guten Sängern klingt ganz fürchterlich, wenn jeder unkoordiniert zu jedem Zeitpunkt das singt, was ihm momentan gerade am besten gefällt.

 

Und es geht auch nicht um den Frakttionszwang, wenn sich eine Partei den Wählern gegenüber so positionieren soll, so dass die Wähler wissen, was diese eine für eine Partei sein will.

16:20, Möbius

>>Von Weselsky mal abgesehen, haben manche Funktionäre anscheinend vergessen welche Interessen sie zu vertreten haben. <<

 

Die neue Arbeiterpartei ist die CDU, und die wahre Dachgewerkschaft für Arbeitnehmerinteressen ist der Beamtenbund.

 

Wozu braucht man da noch eine Linke?

@16:12 Uhr von Möbius

Schuld ist in dieser Erzählung nicht etwa der profitgierige Kapitalismus sondern der Klassenfeind in Moskau.

 

Nö, der "Klassenfeind in Moskau"  ist nicht an dieser Erzählung schuld sondern an den Massenmorden und Vergewaltigungen in der Ukraine. Darauf haben Sie allerdings noch nie hingewiesen. 

15:18 Uhr von schabernack

Was Talk-Shows mit Frau Wagenknecht noch wollen, ist Quote. Janine Wissler ist dazu noch nicht so gut dabei; man konfrontiert sie vor der Kamera mit ihren Glaubenssätzen, zitiert eventuell aus einem linken Papier und tut dann erschrocken; mancher ist das tatsächlich. Könnte man noch George Orwell einladen, z. B. am Sonntagabend zu Frau Anne Will (ARD), der würde möglicherweise wiederholen, was er schon 1946 gesagt und geschrieben hat, dass nach seiner Ansicht und der von aufgeklärten Menschen und Kommunisten, "wahre Freiheit nur in einer klassenlosen Gesellschaft verwirklicht werden kann, dass heute derjenige schon annähernd frei ist, der für das Zustandekommen einer solchen Gesellschaft kämpft."

Er könnte im TV auch erzählen, weil er die Linke in Europa deshalb in den 1930ern schon kritisierte, dass das stalinistische Russland faschistisch war, das heutige mindestens unterwegs dorthin; er würde sich ganz klar gegen die russ. Faschisten positionieren, die die Ukraine angegriffen haben.

@16:30 Uhr von Kjetil Kevesli

Ich fände es gut, wenn die Linkspartei eine klare Position zur Ukraine einnehmen würde, also die Verteidigung gegen einen Angriffskrieg uneingeschränkt unterstützen würde. Das schließt natürlich die Lieferung von schweren Waffen ein. Auch ein klares Bekenntnis zur Verteidigungsbereitschaft und zur Nato fehlt mir momentan bei der Linkspartei.

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Das glaube ich werden wir von dieser Partei nicht bekommen. Sie ist gegen Krieg, was ich gut finde, aber glaube die sind eher Putin nahe?

 

@16:30 Uhr von fathaland slim

„Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.“

 

diese Schallplatte hat einen solch extremen Sprung, die bekommt man nicht mal mehr auf einem Flohmarkt in Duisburg verschenkt 

 

 

Der ungeheuren Kraft Ihrer sachlichen Argumentation habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Auch Ihre Selbstgewissheit ist absolut beeindruckend.

Sie würden schon gerne antworten, jedoch gibt es keine erfolgreiche Gesellschaftsform links oder rechts der Mitte und daher ist ihr Traum nur Ideologie, sonst nix 

@16:34 Uhr von -Der Golem-

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Und ich rede von Bismarck. Zu seiner Zeit war die SPD eine Partei, die sich zu 100% auf Karl Marx bezog. Die Spaltung der Partei fand später statt. Historisch scheinen Sie heute nicht Ihren besten Tag zu haben.

 

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Okay, dann einigen wir uns doch auf folgende Erkenntnis: 

Sie leben als Marx-Nostalgiker mehr in der Vergangenheit und ich lebe als Links-Allergiker in der Gegenwart. Okay?

 

 

 

Ich bin alles andere als ein Marx-Nostalgiker. Wüsste auch nicht, was das sein sollte. Trotz Ihrer Allergie hätte ich Ihnen dann doch ein wenig mehr Niveau zugetraut.

@ fathaland slim

Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.

 

Was schwebt Ihnen vor? Sowas wie in China? Da bezieht sich die einzig zugelassene Partei doch ausdrücklich auf Marx.

@15:09 Uhr von Dr. Cat

 

Wichtig sei nun, so Wissler, geschlossen aufzutreten und mit einer Stimme nach außen zu sprechen.

 

Seit Jahrhunderten fällt den Vorsitzenden von  Und habe niemals verstanden, warum sich jemand freiwillig einer solchen Truppe anschließen will. Die eigene Meinung an der Garderobe angeben. Nach dem Motto "die da oben werden schon wissen, was gut ist, da dackel ich jetzt mal hinterher".

Wie kann man das für tauglich halten, um gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen.

Nicht nur altbewährtes Vorgehen  bei links , auch bei CDU/CSU 

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Mit dem grossen Unterschied, dass "gesellschaftl. Veränderungen" aber eben vorwiegend von "links" angestrebt werden. Ich wüsste nicht, dass CDU/CSU je grosse gesellschaftl. Veränderungen propagiert hätten. Die weitgehende Zustimmung in den letzten XXX Jahren dürfte ihnen diesbezügl. ja recht geben, sonst hätten sie nicht ziemlich unangefochten über so weite Strecken die Regierungsmehrheit stellen können.

 

 

@16:34 Uhr von -Der Golem-

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Und ich rede von Bismarck. Zu seiner Zeit war die SPD eine Partei, die sich zu 100% auf Karl Marx bezog. Die Spaltung der Partei fand später statt. Historisch scheinen Sie heute nicht Ihren besten Tag zu haben.

 

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Okay, dann einigen wir uns doch auf folgende Erkenntnis: 

Sie leben als Marx-Nostalgiker mehr in der Vergangenheit und ich lebe als Links-Allergiker in der Gegenwart. Okay?

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Darf ich mich zu Ihnen gesellen ?

 

 

@16:30 Uhr von fathaland slim

„Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.“

 

diese Schallplatte hat einen solch extremen Sprung, die bekommt man nicht mal mehr auf einem Flohmarkt in Duisburg verschenkt 

 

 

Der ungeheuren Kraft Ihrer sachlichen Argumentation habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Auch Ihre Selbstgewissheit ist absolut beeindruckend.

Und darüber hinaus sind zu sicher zutiefst verbittert, weil ihre Kirmespartei nicht mehr der Rede wert ist und schon jetzt zu den Parteien „Andere“ bei jeder Wahl gehört, obwohl sie hier so drollig in jedem nur annähernd passenden Thread die Werbetrommel rühren und scheinbar keiner ihnen zuhört… ich verstehe ihren Ärger 

16:31, Opa Klaus @fathaland slim

>>Soweit ich weiß, werden extremistische Parteien in DE gar nicht zur Wahl zugelassen oder auch verboten. <<

 

Dann wissen Sie falsch.

 

Das passive Wahlrecht ist in einer Demokratie ein sehr, sehr hohes Gut und Parteiverbote die absolute Ausnahme. In der Geschichte der Bundesrepublik gab es bisher erst zwei.

 

Es gibt -zig extremistische Parteien bei jeder Bundestagswahl. Die wählt bloß fast keiner. Deswegen stellt ja die AfD einen Bruch in unserer Geschichte dar. Eine in Teilen rechtsextreme, faschistische Partei, die dort, wo der „national-soziale“ Flügel die Lufthoheit hat, die besten Wahlergebnisse einfährt.

Dann interpretieren wir beide den Begriff "extremistisch" offenbar sehr untetschiedlich. 

 

"Als Extremismus bezeichnen Behörden in Deutschland seit etwa 1973 politische Einstellungen und Bestrebungen, die sie den äußersten Rändern des politischen Spektrums jenseits der freiheitlich demokratischen Grundordnung zuordnen."

.

Wikipedia 

 

Und? Gibt es deshalb solche Parteien hier nicht?

Linksparteivorsitzende

Vielleicht merkt Sie nur nicht das Sie nichts mehr merkt. Anders ist es nicht vorstellbar.

 

@14:34 Uhr von Sparpaket

 

Die Formulierung "Dann kam der Trotz." ist meiner Meinung nach sprachlich unangemessen und framed Frau Wissler als kindisch. So würde man/frau kaum über einen Politiker sprechen. 

Dass "Trotz" in einem ö.-r. Medium im politischen Kontext als emotionales Moment einem Mann angeheftet worden wäre, ist mir nicht erinnerlich. 

 

 

Ihrer Kritik kann ich überhaupt nicht folgen.

An dem "Trotz" ist doch nichts auszusetzen, eher im Gegenteil:

Wenn jemand in nahezu aussichtsloser Lage das Schiff vor dem Untergang zu retten versucht, braucht es dazu Mut und ja: Trotz.

 

Auf der politisch gegenüberliegenden Seite sieht es doch mit Chrupalla genauso aus; hatten Sie seine Trotzreaktion nach der Wahl nicht verfolgt, als man ihn aus den eigenen Reihe anzugreifen begann?

 

Und jetzt sagen Sie bitte nicht, die ö-rs dürften das nicht schreiben.

 

@ Möbius

Die Linke ist traditionell ein Ameisenhaufen, alle laufen durcheinander. Da ist ein Aufruf an Geschlossenheit schon angebracht. In anderen Parteien herrscht mehr Gehorsam: wenn da die Parole „Klappe halten“ ausgegeben wird, wird in der Regel gefolgt. 

 

Dass andere Parteien mehr Zusammenhalt und Gemeinsinn besitzen, wird zum Gehorsam und zum "Klappe halten", wo der linken Attitüde sonst nichts mehr einfällt.

@15:05 Uhr von vriegel

Es ist eher so, dass his auf die AfD derzeit alle Parteien im Bundestag zu links sind. Die CDU ist zwar auf einem guten Weg, weg von links, hin zu mehr Mitte. Aber dafür ist die FDP aus der Mitte nach links abgerutscht. 

Die Vorstellungen von Links und Rechts sind keine festen mathematischen Größen, sondern semantisch durch die Gesellschaft, in der sie verwendet werden, determiniert. Die Gesellschaft hat sich in den letzten knapp 80 Jahren geändert und gerade in den letzten 30 sogar enorm. Die alten gesellschaftlichen Rahmen der 50-er und 60-er Jahre (Links, Rechts, Osten, Westen) existieren nicht mehr, sondern haben sich geändert. Die heutige Mitte ist aus der Sicht der 60-er bestimmt linker, aber nicht aus der Sicht des 21. Jahrhunderts. 

Wobei das leider sicher kein Ende von Wokeism, Genderwahn und cancel culture sein wird…

Cancel Culture? Erinnern Sie sich an das Sozialistengesetz? DAS war gesetzlich festgeschriebene Cancel Culture.

Genderwahn? Wovor haben Sie Angst?

@ Möbius

Sarah Wagenknecht wird zB nicht mehr Ernst genommen ...

 

Das ist ja auch schwer möglich.

"Die Gesellschaft strebt nach Konformität"

"Die Gesellschaft strebt nach Konformität"
15:50 Uhr von Möbius
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in einer zeit wie heute, situationsbedingt eher wunsch als wirklichkeit; denn
wie soll man konform in eine zweifelhafte richtung gehen, ohne ein gut funktionierendes chip-modul-implantiert bekommen zu haben. da ist wohl noch etwas geduld angebracht.

unserem bestehenden "gesellschaftsmodell" fehlt ein akzeptabler umweltschonender gegenentwurf,

der dann auch noch von der breiten masse getragen werden muss.

wenn die richtung jemals stimmen sollte wäre konformität ja der idealfall.

ist aber unrealistisch.
so könnte erstmal ein veränderungsansatz sein, mehrere gesellschaftsmodelle übergangsweise z.b. regional nebeneinder koexistieren zu lassen, um die unterschiedlichen jeweiligen erfahrungen dann wieder in gesellschaftliche diskussionen miteinfliessen lassen zu können.

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@ Möbius

 

Früher waren „Spalter“, diejenigen die gegen die Wiedervereinigung waren.

 

... oder gegen Ebbe und Flut.

 

Früher galten „Querdenker“ auch als clever und kreativ.

 

Muss vor meiner Zeit gewesen sein.

@16:41 Uhr von berelsbub

„Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.“

 

diese Schallplatte hat einen solch extremen Sprung, die bekommt man nicht mal mehr auf einem Flohmarkt in Duisburg verschenkt 

 

 

Der ungeheuren Kraft Ihrer sachlichen Argumentation habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Auch Ihre Selbstgewissheit ist absolut beeindruckend.

Und darüber hinaus sind zu sicher zutiefst verbittert, weil ihre Kirmespartei nicht mehr der Rede wert ist und schon jetzt zu den Parteien „Andere“ bei jeder Wahl gehört, obwohl sie hier so drollig in jedem nur annähernd passenden Thread die Werbetrommel rühren und scheinbar keiner ihnen zuhört… ich verstehe ihren Ärger 

Wissen Sie, gerade diese Überheblichkeit und der Egoismus in der Gesellschaft, wird der Menschheit das verderben bringen.

 

@15:55 Uhr von waldkauz

Ohne die Frauenpower der weiblichen Doppelspitze der Linken hätten die Grünen wohl nie eine Frau für die Kanzlerkandidatur aufgestellt.

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So ein Quatsch. Und ich bin wahrlich kein Wähler der Grünen.

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Hennig-Wellsow ist wohl nicht zuletzt deshalb zurückgetreten, weil die Linke nach der Bundestagswahl nun einmal in der Opposition gelandet ist und nicht in der Regierung.

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Ach, die hätte nur nach dem Motto "ich kam, sah und siegte" mitgespielt und jetzt hat sie halt keinen Bock mehr, oder wie ?

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Deutschland braucht mit der Linken eine starke soziale, feministische, pazifistische und antifaschistische Stimme. Wo die Grünen oliv geworden sind braucht es Ökologie, die sozial verträglich ist.

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Diese Meinung scheint jedoch nur gaaanz vereinzelt aufzutreten. Ich wage zu behaupten, dass sich die "Tierschutzpartei" grösserer Beliebtheit erfreut, was man ja verstehen kann.

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@15:21 Uhr -Der Golem- ein tolles Programm :-)

Und wenn auch noch der Fahnenträger Gregor Gysi in Talk Shows versagt, dann naht der Untergang. Und die Lust am Untergang macht dann auch vor den eigenen Genossen nicht mehr halt.

Irgendwie erkennt man sogar Parallelen zur AfD. Je mehr ein Partei mit sich selbst statt mit Politik beschäftigt ist desto mehr Wähler kehren der Partei den (verlängerten) Rücken.

Wenn mich jemand fragen würde, welche Politik die Linken vertreten, dann fällt mir nur noch "Enteignung der Bonzen" ein.  Tolles Programm.

 

Da kann ich nur zustimmen. 

@16:39 Uhr von Kjetil Kevesli

@ fathaland slim

 

Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.

 

Was schwebt Ihnen vor? Sowas wie in China? Da bezieht sich die einzig zugelassene Partei doch ausdrücklich auf Marx.

 

Nein. Von diesem Lippenbekenntnis hat sie sich schon lange verabschiedet.

 

Ich bin immer wieder erschüttert, wie rudimentär bis nicht vorhanden der Kenntnisstand über die linke Tradition und Philosophie bei denjenigen ist, die diese Tradition und Philosophie vehement ablehnen.

 

Ich weiß zwar eigentlich gar nicht, was genau ich ablehne, aber das mit ganzer Kraft. Auf dieser Basis ist eine gewinnbringende Diskussion nur sehr schwer möglich.

@16:41 Uhr von berelsbub @fathaland slim

„Dabei brauchen wir eine politische Kraft, die die bestehenden Verhältnisse auf Grundlage der marxschen Analyse kritisiert und Lösungswege für die Probleme, die mit diesen bestehenden Verhältnissen einhergehen, erarbeitet und vorschlägt.“

 

diese Schallplatte hat einen solch extremen Sprung, die bekommt man nicht mal mehr auf einem Flohmarkt in Duisburg verschenkt 

 

 

Der ungeheuren Kraft Ihrer sachlichen Argumentation habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Auch Ihre Selbstgewissheit ist absolut beeindruckend.

Und darüber hinaus sind zu sicher zutiefst verbittert, weil ihre Kirmespartei nicht mehr der Rede wert ist und schon jetzt zu den Parteien „Andere“ bei jeder Wahl gehört, obwohl sie hier so drollig in jedem nur annähernd passenden Thread die Werbetrommel rühren und scheinbar keiner ihnen zuhört… ich verstehe ihren Ärger 

 

Ja, Ihr Respekt für Demokraten, die anderer Meinung als Sie sind, ist atemberaubend. Wir sehen uns dann auf der Kirmes.

@16:41 Uhr von weingasi1 - why not?

 

Okay, dann einigen wir uns doch auf folgende Erkenntnis: 

Sie leben als Marx-Nostalgiker mehr in der Vergangenheit und ich lebe als Links-Allergiker in der Gegenwart. Okay?

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Darf ich mich zu Ihnen gesellen ?

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Gerne - nach F. Schiller:  "Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte!"  (auch wenn der eine etwas "linkisch"  ist.....)

 

 

 

Der Artikel hat nur ein Ziel…

Der Artikel hat nur ein Ziel: Diese krisengeschüttelte Partei, die berechtigterweise droht, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, im Gespräch zu halten.

@16:30 Uhr von Kjetil Kevesli

Ich fände es gut, wenn die Linkspartei eine klare Position zur Ukraine einnehmen würde, also die Verteidigung gegen einen Angriffskrieg uneingeschränkt unterstützen würde. Das schließt natürlich die Lieferung von schweren Waffen ein. Auch ein klares Bekenntnis zur Verteidigungsbereitschaft und zur Nato fehlt mir momentan bei der Linkspartei.

Da hängt die Partei noch viel zu sehr in ihrem alten Ost-West-Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges fest. Und wenn man sich überlegt, dass dieses Narrativ ja quasi auch in ihre Taufurkunde geschrieben wurde, fällt es ihr wohl besonders schwer, aus dieser historisch überholten Agitation herauszufinden. Gleichzeitig setzt sie m. E. viel zu nah am national-sozialen Gesellschaftsbild an. Wenn ich Frau Wagenknecht so zuhöre: Da ist von Internationale nicht viel zu hören, dafür zu viel von deutsche Arbeitsplätze für deutsche Arbeitslose.. 

Für mich ist die Partei aktuell nicht wählbar.  

@ Sparpaket

 

Die Formulierung "Dann kam der Trotz." ist meiner Meinung nach sprachlich unangemessen und framed Frau Wissler als kindisch. So würde man/frau kaum über einen Politiker sprechen.

 

Klar. Warum nicht?

 

Dass "Trotz" in einem ö.-r. Medium im politischen Kontext als emotionales Moment einem Mann angeheftet worden wäre, ist mir nicht erinnerlich. 

 

Dann habe ich das eindeutig bessere Gedächtnis. Tino Chrupalla im Interview direkt nach der NRW-Wahl.

Bitte nicht so mimosenhaft, wenn PolitikerInnen mal auf den Zahn gefühlt wird. Das vertragen die schon und es ist der Job der Presse. Und die Tagesschau macht das i.a. recht gut.

@16:02 Uhr von Dr. Cat

 

Es wäre wohl ein Verlust, weil das soziale Gegengewicht fehlen würde.

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 Und was meinen Sie mit sozialem Gegengewicht?  Die Vertretung der "Arbeiterklasse"?  Es gibt keine Arbeiterklasse. Nur bei Karl Marx gab es diese Klassifizierung, die man den "Arbeitern" eingetrichtert hat. Klassen gab/gibt es nur in Indien. Dort heissen sie dann Kasten.

Was sind den abhängig Beschäftigte ? Natürlich müssen diese Belange vertreten._

___

Abhängig Beschäftigte sind auch Angestellte und Beamte z.B. Eigentlich alle, die berufstätig, aber nicht selbstständig sind. Früher wurde bei den Rentenkassen, der Lohnsteuerkarte und z.B. bei der Lohn-/Gehaltszahlung unterschieden. Das gibt es seit (?) nicht mehr.

 

 

 

 

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