Kommentare - Altkanzler Schröder verlässt Aufsichtsrat von Rosneft

20. Mai 2022 - 14:35 Uhr

Der frühere Bundeskanzler Schröder will seinen Posten als Aufsichtsratschef beim russischen Ölkonzern Rosneft aufgeben. Das teilte das Unternehmen mit. Schröder habe erklärt, dass es ihm unmöglich sei, sein Mandat zu verlängern.

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Kommentare

16:16 Uhr von Anita L.  …

16:16 Uhr von Anita L.

 

Erstmal Zustimmung zu Ihrem ganzen Kommentar.

 

//Diese "Sonderoperation" ist ein Krieg und so sollten wir ihn auch bezeichnen. //

 

Das finde ich aber fast am wichtigsten! Hier muss ja deswegen niemand in den Knast.

 

 

@16:18 Uhr von DrBeyer

Dafür kann man in erster Linie nur Putin und seine Untergebenen verantwortlich machen.

Richtig.

Aber Schröder hat sich selbst zu Putins Untergebenem bzw. dessen Werkzeug gemacht.

Das hat Schröder zwar selbst nicht gesehen, er wurde aber oft genug darauf aufmerksam gemacht, so dass man es ihm sehr wohl vorwerfen kann.

Er ist aber nicht für die Sonderoperation Putins verantwortlich!

@16:16 Uhr von Anita L.

Zu spät.

Der Mann ist eine Schande für mich und Deutschland, wenn ich an Putins Opfer denke.

 

Gerhard Schröder hat die Sonderoperation nicht angefangen. Er hat keine Befehle erteilt Menschen ermorden zu lassen. Dafür kann man in erster Linie nur Putin und seine Untergebenen verantwortlich machen.

Nein, aber er hat auch 12 Wochen nach ihrem Beginn immer noch keine klaren Worte dagegen gefunden. Und das ist eines Kanzlers, der seinerzeit die USA zurecht derselben Fehler kritisierte, einfach nicht würdig und wirft ein schlechtes Bild auf Deutschland, dessen Repräsentant Schröder nun einmal gewesen war.  sondern der ehemalige Kanzler Deutschlands. Und übrigens: Diese "Sonderoperation" ist ein Krieg und so sollten wir ihn auch bezeichnen. 

Ach ja er hat keine klaren Worte gefunden. Die klaren Worte und Distanzierung zu einem ebenfalls völkerrechtswidrigen Krieg fehlen mir heute von vielen die klaren Worte im Gegenteil da hätten einige gerne mitgemacht.

@16:19 Uhr von morgentau19

PS. Herr Schröder mochte ich nie, da er nie seinen Amtseid erfüllte, sondern immer das Gegenteil tat, die bis heute noch wirken.

Welche Gegenteile wären das ihrer Meinung nach?

Abweichende Meinungen demokratisch achten

Hass darf nicht gegen Einzelmeinungen und Einzelpersonen gerichtet werden. Hetze gegen einen Einzelnen ist besonders niederträchtig. 

 

Demokratie ist Meinungsfreiheit und Berufsfreiheit. Sonderecht gegen Meinungen sind unzulässig. Das Gesetz gilt für alle. 

 

Schröders Kündigung verändert die in Deutschland lebbare Freiheit. Schröder muss weiterhin Unabhängigkeit von autoritärem Bekenntniszwang zeigen. Schröder muss den Raum der Grundrechte des GG ausfüllen. 

 

Schröder muss sich juristisch gegen Hass und Hetze im Internet verteidigen. Wird Schröder gegenüber Merkel benachteiligt muss Schröder Rechtsstaatlickeit und die Pflicht zur Gleichheit aller Menschen vor dem Gestz einfordern und einklagen. 

Wer zu spät kommt …

Die EU Forderung nach Sanktionen gegen Schröder sollte trotz seiner Ankündigung, das Aufsichtsratsmandat bei Rosneft niederzulegen, aufrecht erhalten und auch umgesetzt werden. Der brutale Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine geht jetzt bald in den dritten Monat. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren. Ganze Städte und Regionen in der Ukraine sind zerstört. Wenn ein ehemaliger deutscher Kanzler erst auf Druck Bereitschaft erkennen lässt, seine russischen Aktivitäten einzustellen und die millionenschweren Gefälligkeitsposten aufzugeben, fehlt dem jegliche Glaubwürdigkeit. Wer zu spät kommt, den straft das Leben. Alte Weisheit!

@16:06 Uhr von werner1955 @fathaland slim

Sie alles, was Sie für links halten, nicht mögen, das ist bekannt.

Und mit mir Gottseidank der allergrößte Teil der Menschn in unserem Land wie die letzten Wahlen gezeigt haben.
 

Putin betrachten Sie ja erstaunlicherweise als Kommunisten.

 

Richtig.

 

~~~~~~~~~~~

 

Womit Sie leider zeigen, daß Sie wirklich nicht den geringsten Schimmer einer Ahnung haben. Sie bewegen sich damit auf demselben Niveau wie ein Opfer der Putinpropaganda, das den ukrainischen Präsidenten für einen Faschisten hält.

 

Ich bitte, mir meine deutlichen Worte zu verzeihen. Sie sind nicht als Angriff auf Ihre Persönlichkeit gemeint. Es geht mir um die Sache.

 

@16:18 Uhr von DrBeyer

Dafür kann man in erster Linie nur Putin und seine Untergebenen verantwortlich machen.

Richtig.

Aber Schröder hat sich selbst zu Putins Untergebenem bzw. dessen Werkzeug gemacht.

Das hat Schröder zwar selbst nicht gesehen, er wurde aber oft genug darauf aufmerksam gemacht, so dass man es ihm sehr wohl vorwerfen kann.

Aber, aber, aber, immer diese Aber Gelabber!

Altkanzler Schröder verlässt Aufsichtsrat von Rosneft....

Und wie wäre es gewesen, wäre er im Aufsichtsrat von Esso, Shell oder Bayer ?

Oder bei Rheinmetall, wie mancher Verteidigungsminister nach seiner Amtszeit.

Dann würde hier geschrieben werden "was für ein toller Mann" er doch ist. 

@16:19 Uhr von weingasi1

Ich fände es jetzt auch noch gut, wenn man bei Köhler und Wulff nachjustieren würde.

__

Ich sehe, Sie kennen sich im politischen Geschehen aus. Eigentlich sollte Ihnen dann bekannt sein, dass Herr Köhler sofort auf seinen Ehrensold verzichtete, als er freiwillig sein Amt zur Verfügung stellte ! Eine ausgesprochen faire Entscheidung, die nicht hätte sein  müssen. Herr Köhler verdient absoluten Respekt ob seines Verhaltens. Nicht nur in puncto Ehrensold.

 

Horst Köhler war ein sehr guter Bundespräsident den ich mal persönlich kennenlernen durfte! Deshalb verstehe ich heute noch seinen Rücktritt voll ung ganz! UNd deshalb hat er seine restlichen Privilegien weiterhin verdient!

@16:18 Uhr von vriegel

Richtig ist also, dass Schröder diesen Krieg nicht zu verantworten hat, in dem Sinne, dass er nicht den Befehl zum Angriff gegeben hat. 
 

Aber er hat durch sein Lobbyieren mit dazu beigetragen, dass Putin das Geld hatte, um sich diesen Krieg leisten zu können.

 

Wobei der sich da auch gewaltig verschätzt und geirrt hatte, aber das ist eine ganz andere Sache. 
 

Man kann also schon sagen, dass Schröder - sicher nolens volens - mit dazu beigetragen hat diesen Krieg zu ermöglichen. 
 

Und er hat ihn ja auch nicht verdammt, sondern war gegen Waffenlieferungen - Stichwort Säbelrasseln der Ukraine

 

Als Richter würden Sie verhungern.

 

Aus diversen seriösen Medien geht hervor, dass das "Säbelrasseln" vor dem Beginn des Angriffkrieges ausgesprochen worden ist.

 

Die Gaslieferungen waren ein Geschäft für beide Seiten.

@Owe der Nervier

Ich finde Ihre Kommentare lesenswert. Aber bitte verzichten Sie doch auf die Hetzvokabel „Schreiberlinge“.

15:00 Uhr von Opa Klaus

Herrn Schröder ist nichts entzogen worden, was ihm per Gesetz zusteht. Die Privilegien, die ihm durch den Bundestag entzogen worden sind, beruhten auf keiner gesetzlichen Grundlage, sondern auf Maßgabebeschlüssen des Haushaltsausschusses / BT.

Gestern beschloss dieser Ausschuss, ihm einen Teil der Privilegien zu entziehen, die Abwicklung seines Büros. Ruhegehalt nach dem Bundesministergesetz und Personenschutz bleiben ihm.

Näheres zum Zweck, zur Regelung, zur grundsätzlichen Problematik und Kritik dieser nicht auf Gesetz beruhenden Leistungen, sind einem Bericht des Bundesrechnungshofs von 2018 zu entnehmen. 

@15:22 Uhr von fathaland slim

Sie haben mit der Neiddebatte schon Recht. Ich schrieb ja schon gestern, daß der Krawallstammtisch „unsere Politiker“ am liebsten bei Wasser und Brot sehen würde, was mir heftigen Widerspruch von der geschätzten Mitforistin „Anna-Elisabeth“ eintrug. Ich glaube, ihr war nicht so ganz klar, daß meine Formulierung eine bewusste Zuspitzung war. Ein rhetorisches Stilmittel, daß ich gelegentlich gern benutze, um Sachen zu verdeutlichen.

Die Neiddebatte sieht man in den Beiträgen, die im klassischen Whatabout von der eigentlichen Ursache für den Entzug der Privilegien hin zu einem allgemeinen Aber die anderen ehemaligen Politiker bekommen auch viel zu viel ablenken! Darüber lässt sich ganz bestimmt und auch konstruktiv an anderer Stelle diskutieren, aber nicht hier, denn hier lenkt es vom eigentlichen Kern des Problems ab: die fehlende Einsicht eines ehemaligen Vertreter Deutschlands, sich öffentlich und zum  Wohl des deutschen Volkes eindeutig von einem Kriegstreiber zu distanzieren.

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