Kommentare - Entlastungspaket dämpft Energiekosten nur teilweise

Kommentare

Vorrausgesetzt....

...vorrausgesetzt, die Tankstellenbetreiber entscheiden sich dafür, die Steuersenkung an den Kunden weiterzugeben. Dies ist freiwillig. Mal gucken was passiert...

Sind die Zahlen realistisch?

>>>... Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jährlichen Fahrleistung von 13.300 Kilometern aus ... <<<

.

Ist bei unserem 4-Personenhaushalt fast die Hälfte, bei allen drei Positionen.
Klar, wer weiter zur Arbeit fahren muss hat eine höhere Fahrleistung, aber 4000 kWh Strom?

Falls das tatsächlich bei den meisten Haushalten so ist, sehe ich hier enormes eigenes Einsparpotential.

"Kritiker halten das Entlastungspaket für nicht ausreichend."

Da werde ich mich mal einreihen bei den Kritikern. Nicht nur, dass es nicht ausreicht, sondern ich finde es beschämend. Ein reiches Land lässt seine Bürger quasi im Regen stehen, Rentner und Studenten bleiben sogar ganz außen vor (mit dem fadenscheinigen Argument, man bekomme dies administrativ nicht auf die Reihe).

Und dies trotz höherer Steuereinnahmen  die der Staat ständig verzeichnet! Andererseits werden unnötige Ausgaben nicht gestoppt sondern fließen fröhlich weiter.

Konstruktionsfehler oder Absicht?!

 "Die Regierung muss deutlich nachbessern und den Einkommensteuertarif 2022 so an die Inflation anpassen, dass der Fiskus nicht zum Inflationsgewinnler wird"

 

Das genau ist das Thema. Steuern auf Steuern, CO2-Steuer, Mineralölsteuer…

je teurer der Sprit, desto überproportional profitiert der Fiskus. 
 

Fair geht anders. Z. B.  so:

man friert die Einnahmen des Staates auf dem Niveau vom 23.2.2022 ein. 
 

Heisst alle Kosten darüber sind von sämtlichen Steuern und Abgaben befreit. Es kommt also nur das oben drauf, was die Mineralölgesellschaften und die Tankstellen mehr verlangen/ an Mehrkosten haben. 
 

Sehr transparent, weil man kann genau nachvollziehen wie viel die Konzerne draufhauen und wie hoch deren Kosten sind kann man ja an den Rohölmärkten ablesen. 
 

ggf kann man diese „Frostgrenze“ ja auch „floten“ lassen, bspw. alle 3 Monate etwas anheben oder absenken, analog zur Entwicklung des Rohölpreises. 
 

Oder einmal pro Jahr um bspw. 3%, oder analog zur Kerninflation. 
 

 

"Das Entlastungspaket weist nicht nur eine extreme soziale Schieflage auf, sondern ist auch klimapolitisch kontraproduktiv“

 

Stimmt. Immer mehr können (sich) immer weniger leisten, aber dafür einige wenige immer mehr. 

IIn die Tischkante beissen.

"Je höher der Stromverbrauch sei, desto höher falle der Entlastungsbetrag aus."

.

Wieder ein Geschenk an die Grossverbraucher. Umwelt? Wieder egal, Verbrauch hat Prioritaet. Wieso? Warum? Es ist zum in die Tischkante beissen. Wer verbockt sowas? Wer genau ist fuer exakt dieses Detail verantwortlich?

Entlastung wird Makulatur bleiben

Eine einmalige Entlastung kann es nicht mit einer fortwährenden Inflation aufnehmen.

Die Entlastung wird nie ausreichen, solange das Übel nicht an der Wurzel gepackt wird.

Hier vermisse ich von den Regierenden ernstzunehmende Vorschläge, wie sie gedenken die Inflation zu stoppen!

Sparen ist angesagt, leider wissen viele nicht mehr was

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

@ Toni B.

...vorrausgesetzt, die Tankstellenbetreiber entscheiden sich dafür, die Steuersenkung an den Kunden weiterzugeben. Dies ist freiwillig. Mal gucken was passiert...

.

Freiwillig ist das nicht. Der Steueranteil muss schon richtig angegeben werden. Wäre sonst sicherlich ein Straftatbestand, z.B. Steuerhinterziehung.
Aber es würde nicht wundern, wenn die Mineralölkonzere "zufällig" in den Sommermonaten eine '"Verknappung" verspüren und "gezwungen" sind die Preise zu erhöhen.
Dann wird auch automatisch der prozentuale Steueranteil wieder steigen, und die Staatskasse bekommt einen Teil wieder davon zurück.

@10:59 Uhr von Mischpoke West

>>>... Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jährlichen Fahrleistung von 13.300 Kilometern aus ... <<<

.

Ist bei unserem 4-Personenhaushalt fast die Hälfte, bei allen drei Positionen.
Klar, wer weiter zur Arbeit fahren muss hat eine höhere Fahrleistung, aber 4000 kWh Strom?

Falls das tatsächlich bei den meisten Haushalten so ist, sehe ich hier enormes eigenes Einsparpotential.

Der Gedanke ging mir auch durch den Kopf.

Immerhin

Es wird überhaupt etwas getan. Natürlich ist klar, das letztendlich die Staatseinahmen nicht sinken sollen und die angloamerikanischen Ölkonzerne auch nicht angetastet werden.

Also, Steuersatz runter, juhu wir haben was getan und werden gewählt, anschließend Preise rauf und Staat und Multis behalten ihren Teil und der Bürger zahlt anschließend umso mehr

Die Überschrift des Artikels hat mich verunsichert...

Jetzt bin ich aber wirklich überrascht. Ich hatte angenommen, die 300,- Euro Brutto, so sie denn mal gezahlt werden, und die Möglichkeit, ein paar Tage lang Benzin zu einem Prteis wie vor ein em halben Jahr tanken zu können würde locker ausreichen, um die Mehrbelastung vom ganzen Jahr 2022 auzugleichen.

Heizöl ist problematisch

Im Energiesteuergesetz ist festgelegt, dass für Heizöl EL eine Energiesteuer erhoben wird. Der Steuersatz für schwefelarmes Heizöl liegt bei 6,14 Cent pro Liter – und zwar unabhängig davon, wie viel Heizöl gerade kostet. Die im Heizölpreis enthaltene Mehrwertsteuer wird auch auf den Energiesteueranteil erhoben.

 

Hier bringt eine Reduzierung der Energiesteuer also nichts bzw. diese ist nicht gerechtfertigt. 
 

Wo man ansetzen könnte, wäre die MwSt. 
 

hier könnte man die maximale MwSt pro Liter auf den Heizölpreis vom 24.2.22 einfrieren und für den darüber hinaus gehenden Anteil keine MwSt erheben. 
 

So wäre klar nachvollziehbar welchen Aufschlag die Konzerne und die Händler drauf schlagen. 
 

Aber das wollen die ja alle gar nicht so transparent und offen darstellen..-

 

Anderseits ist Heizöl schon massiv zurück gekommen von den Ausschlägen nach Kriegsbeginn..

@11:03 Uhr von Giselbert

Da werde ich mich mal einreihen bei den Kritikern. Nicht nur, dass es nicht ausreicht, sondern ich finde es beschämend. Ein reiches Land lässt seine Bürger quasi im Regen stehen, Rentner und Studenten bleiben sogar ganz außen vor (mit dem fadenscheinigen Argument, man bekomme dies administrativ nicht auf die Reihe).

Und dies trotz höherer Steuereinnahmen  die der Staat ständig verzeichnet! Andererseits werden unnötige Ausgaben nicht gestoppt sondern fließen fröhlich weiter.

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können. 

Wir haben uns

eben gerade das 9 € Ticket für Juni gekauft.Da wir in HH wohnen und die öffentlichen Verkehrsmittel recht gut vernetzt sind ist es für uns sehr günstig, denn wir benutzen die Öfis recht oft.

Entlastungspacket

Wir wohnen auf dem Land, Busverbindung in die nächst größere Stadt ist perfekt. Morgens um 6.30 Uhr der erste Bus und um 17.15 Uhr ist man wieder zu Hause. 

Das 9 Euro Ticket ist für die Katz, es sei denn man vertreibt sich die Zeit in der Stadt bis der Bus kommt. Für Menschen welche in Städten mit einer guten Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel hat, ist dieses Ticket perfekt. 

Wer ab den Juni tankt, hat die Vergünstigungen sollte aber ein paar Tage mit dem tanken warten. Unsere Tanke im Ort käuft den Saft erst am 1. Juni ein, wegen der geänderten Steuer sagte mir der Besitzer. Na dann warten wir was passiert und die Preise vor der Steuervergünstigung machen. 

 

Entlastungspaket

Arbeitnehmer und Renter haben kaum etwas von dem Entlastungspaket Entlastungspaket.

Immer sind es die leistungsbereiten und eigenverantwortlichen  Menschen die zahlen müssen.

@11:11 Uhr von Tino Winkler

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

Prima, dass Sie einem die Entscheidung darüber abnehmen, was überflüssig ist und was nicht.

 

@ Seebaer1

Jetzt bin ich aber wirklich überrascht. Ich hatte angenommen, die 300,- Euro Brutto, so sie denn mal gezahlt werden, und die Möglichkeit, ein paar Tage lang Benzin zu einem Prteis wie vor ein em halben Jahr tanken zu können würde locker ausreichen, um die Mehrbelastung vom ganzen Jahr 2022 auzugleichen.

.

Sehr gut. Da musste ich doch glatt schmunzeln, bei diesem eigentlich ernsten Thema.

Vielleicht?

Vielleicht kann und sollte man mal mehr den Ölkonzernen auf die Finger gucken ob da nicht doch Preisabsprachen im Hintergrund laufen? Schade wäre es wenn die Entlastungen durch den Fiskus nur dafür da wären die Profite besagter Konzerne zu erhöhen und für der Verbraucher ein Nullsummenspiel herauskäme?

@11:06 Uhr Nettie - einfach mal so raus gehauen.?!

"Das Entlastungspaket weist nicht nur eine extreme soziale Schieflage auf, sondern ist auch klimapolitisch kontraproduktiv“

 

Stimmt. Immer mehr können (sich) immer weniger leisten, aber dafür einige wenige immer mehr. 
 

Zum Glück muss man hier nicht alles mit Fakten hinterlegen.

 

Richtig ist: die Meisten hier können sich immer noch genug leisten. Und wenn die Ausgaben steigen, dann muss man eben zusehen, dass auch die Einnahmen steigen. 
 

Wer dafür auf (staatliche) Transferleistungen angewiesen ist - warum auch immer - der hat eher ein Problem. 
 

Aber abgesehen von einem Teil der Rentner betrifft das zum Glück nicht größere Teile der Gesellschaft. 
 

Und eben ich sehe wie die Renten dieses Jahr steigen… 

@11:11 Uhr von Tino Winkler

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

 

Meine Generation weiß das alles noch sehr gut. Und da wir immer schon sehr sparsam leben musten brauchen wir unss nicht umstellen.
Hoffen wir mal das die "letzte Generation" das nicht nur forrdert sonder auch selber hinbekommt.

@11:03 Uhr von Giselbert

Da werde ich mich mal einreihen bei den Kritikern. Nicht nur, dass es nicht ausreicht, sondern ich finde es beschämend. Ein reiches Land lässt seine Bürger quasi im Regen stehen, Rentner und Studenten bleiben sogar ganz außen vor (mit dem fadenscheinigen Argument, man bekomme dies administrativ nicht auf die Reihe).

Und dies trotz höherer Steuereinnahmen  die der Staat ständig verzeichnet! Andererseits werden unnötige Ausgaben nicht gestoppt sondern fließen fröhlich weiter.

Der Bürger findet dies offensichtlich völlig in Ordnung, siehe das Wahlergebns der NRW-Wahl.

@11:03 Uhr von vriegel

 "Die Regierung muss deutlich nachbessern und den Einkommensteuertarif 2022 so an die Inflation anpassen, dass der Fiskus nicht zum Inflationsgewinnler wird"

 

Das genau ist das Thema. Steuern auf Steuern, CO2-Steuer, Mineralölsteuer…

je teurer der Sprit, desto überproportional profitiert der Fiskus. 
 

Fair geht anders. Z. B.  so:

man friert die Einnahmen des Staates auf dem Niveau vom 23.2.2022 ein. 
 

Heisst alle Kosten darüber sind von sämtlichen Steuern und Abgaben befreit. Es kommt also nur das oben drauf, was die Mineralölgesellschaften und die Tankstellen mehr verlangen/ an Mehrkosten haben. 
 

Sehr transparent, weil man kann genau nachvollziehen wie viel die Konzerne draufhauen und wie hoch deren Kosten sind kann man ja an den Rohölmärkten ablesen

 

 

Und wie setzen Sie so eine "anteilige" Steuer in die Realität um, ohne den nächsten Bürokratieriesen zu erschaffen?

Gründe für steigende Energiepreise?

"Die Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffs auf die Ukraine haben die Energiepreise weltweit stark nach oben getrieben...."- Beleidigung der Intelligenz!

Weder noch:

1. Die pandemiebedingten Einschränkungen der Weltwirtschaft hätten eigentlich zu sinkenden Energiepreisen führen müssen, denn das ist so bei einer Rezession. Aber, die OPEC senkte einfach ihre Fördermenge und sorgte so für sogar höhere Preise.

2. Diese reduzierte Fördermenge wurde nach der Sanktionierung der russischen Energielieferungen nicht erhöht, was ein leichtes gewesen wäre. Damit setzte man bei der OPEC bewußt auf Preissteigerungen und dies im vollen Bewußtsein der wirtschaftlichen Folgen. Jetzt wird klar, daß Russland die OPEC eher ausbremste.

3. Energiepreise sind Spekulationspreise. Es geht um nichts anderes als die Maximierung von Profiten. Ob darunter die Menschen leiden ist dem Spekulant egal, Hauptsache er lebt im unvorstellbaren Luxus. Die Regierungen der Welt geben sich hilf- und machtlos ....

@11:11 Uhr von Tino Winkler

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

#######

Was macht derjenige welche Ihre Ratschläge schon längst beherzigt? Denn es soll Menschen geben, haben viele Dinge noch nie besessen. Oder gehen zu mc übel, kaufen cafe to go etc.

 

Ein Gutteil der Benzinpreise…

Ein Gutteil der Benzinpreise kommt doch auch durch die Gierhalspreisgestaltung der Ölkonzerne zu Stande. Warum finanzieren wir das in diesen Zeiten des angeblichen Mangels mit? Warum sollen die Ölgesellschaften nicht auch, wie wir in diesen Zeiten ihre Einnahmen mit einschränken müssen. Es kann doch nicht sein, dass wir die jetzt auch noch mit unseren Steuern bezahlen, wenn wir diese staatlichen Unterstützungen zu den Energiemiseren bekommen.

@11:17 Uhr von Sparer

Da werde ich mich mal einreihen bei den Kritikern. Nicht nur, dass es nicht ausreicht, sondern ich finde es beschämend. Ein reiches Land lässt seine Bürger quasi im Regen stehen, Rentner und Studenten bleiben sogar ganz außen vor (mit dem fadenscheinigen Argument, man bekomme dies administrativ nicht auf die Reihe).

Und dies trotz höherer Steuereinnahmen  die der Staat ständig verzeichnet! Andererseits werden unnötige Ausgaben nicht gestoppt sondern fließen fröhlich weiter.

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können. 

Immerhin ist Deutschland "reich" genug, der Atommacht mit Flugzeugträgerflotte Indien 10 Milliarden Euro für den "Klimaschutz" zu überweisen?

@11:11 Uhr von Tino Winkler

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

Ich würde Ihre Liste gerne noch um ein paar Posten mit Sparpotential ergänzen:

3 Jahresurlaube

Markenklamotten

Restaurantbesuche

SUV in nicht benötigter Grösse

Auto-Motor unnötig im Stand laufen lassen

Alle Lichter in der eigenen Bude brennen lassen

Täglich zweimal duschen

Erdbeeren im Winter

usw…

 

"Indes warnen Tankstellen vor Engpässen."

Genau, viele tanken ihr Auto ja dann gleich 3x hintereinander voll (Ironie aus).

Man hat ja wohl nun genügend Zeit die Lager zu füllen und sich vorzubereiten.

Oder ist es einfach nur die Angst vor einem entgangenem Geschäft, weil vielleicht jemand wegen der Schlangen beim Wettbewerb tankt.

@11:10 Uhr von das ding

"Je höher der Stromverbrauch sei, desto höher falle der Entlastungsbetrag aus."

.

Wieder ein Geschenk an die Grossverbraucher.

 

Ehrlich gesagt denke ich dabei noch nicht einmal an die "Großverbraucher" (also Industrie), sondern an die Endverbraucher, die es schaffen, so viel Energie zu verbrauchen, dass ich mich mit meinem 4-Personen-Haushalt in der Statistik immer bei den Werten für den durchschnittlichen 2-Personen-Haushalt wiederfinde. 

Umwelt? Wieder egal, Verbrauch hat Prioritaet. Wieso? Warum? Es ist zum in die Tischkante beissen. Wer verbockt sowas? Wer genau ist fuer exakt dieses Detail verantwortlich?

@10:59 Uhr von Mischpoke West

>>>... Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jährlichen Fahrleistung von 13.300 Kilometern aus ... <<<

.

Ist bei unserem 4-Personenhaushalt fast die Hälfte, bei allen drei Positionen.
Klar, wer weiter zur Arbeit fahren muss hat eine höhere Fahrleistung, aber 4000 kWh Strom?

Falls das tatsächlich bei den meisten Haushalten so ist, sehe ich hier enormes eigenes Einsparpotential. <<
.

Also ein Stromverbrauch von ca. 4000 kWh pro Jahr für eine 4-köpfige Familie ist nicht zu viel - wie Sie da ca. die Hälfte haben, keine Ahnung.

13309 km mit einem Auto pro Jahr zu fahren ist auch nicht viel - hängt auch davon ab, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt.

Beim Wärmebedarf kommt’s drauf an, wie geheizt wird, wer sich wie wohl fühlt bei Temperaturen, welcher Energieträger, Größe der Wohnung oder des Hauses, der Substanz …

Aber unter dem Strich ist für mich Ihre Aussage eines „enormen Einsparpotentials“ nicht nachvollziehbar.

 

@11:18 Uhr von Seebaer1

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

Prima, dass Sie einem die Entscheidung darüber abnehmen, was überflüssig ist und was nicht.

 

Sie können doch gern Ihre eigene Liste an überflüssigen Energiefressern erstellen, wenn Ihnen diese nicht zusagt. Wie schon zu lesen ist: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

@11:17 Uhr von Sparer - oh Gott, wir werden immer ärmer.....

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können. 

------------------------------------------------------------------

Der Reichtum der Bevölkerung hat nichts mit dem Schuldenstand von Bund, Ländern und Gemeinden zu tun.  Andernfalls stünden die Amerikaner hinter Rumänien.

 

@11:17 Uhr Sparer - Wohlstand und Reichtum

 

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können. 
 

Grundsätzlich ist es völlig in Ordnung, dass Vermögen unterschiedlich verteilt ist. Schließlich sind manche cleverer und fleißiger als andere und das darf durchaus auch zu enormem Reichtum führen. 
 

Was den Schuldenstand der Öffentlichen Hand betrifft, so muss man das anders sehen. Schulden sind hier immer nur relativ, denn sie werden nicht zurück gezahlt. 
 

Relativ heißt relativ zum BIP. Und das wiederum wird durch eine ansteigende Inflation erhöht. Also sinken die Schulden sogar, wenn die Inflation hoch ist und dadurch die Einnahmen des Staates analog dazu steigen. Oder der Staat kann neue Schulden machen, ohne mehr Schulden zu haben. 
 

gut, gell..?! :-)

 

Können private Investoren und Unternehmen übrigens auch, aber nicht ganz so einfach…

@11:06 Uhr von Nettie

"Das Entlastungspaket weist nicht nur eine extreme soziale Schieflage auf, sondern ist auch klimapolitisch kontraproduktiv“

 

>> Stimmt. Immer mehr können (sich) immer weniger leisten, aber dafür einige wenige immer mehr. <<
.

Was für eine Aussage! Vermutlich vor Jahrhunderten schon so gewesen, vermutlich in Jahrhunderten auch noch richtig - also ich finde eine sehr tiefschürfende und visionäre Aussage!

 

@11:22 Uhr von bolligru

"Die Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffs auf die Ukraine haben die Energiepreise weltweit stark nach oben getrieben...."- Beleidigung der Intelligenz!

Es gibt keine steigenden Energiepreise. Im Juli 2008 kostete das Barrel Rohöl 150US$, der Preis für den Liter Super lag bei 1,58€. Im März 2022 kostete das Barrel Rohöl 140US$ und der Preis für den Liter Super lag bei 2,32€.

 

Steuersenkung?

Wie ein User schon richtig geschrieben hat, ist kein Händler gezwungen, den Preis einer Ware zu senken, weil irgendeine Steuer darauf gesenkt wird. Das ist weder bei der MwSt., noch bei sonst einer Steuer so. Der Preis kann einfach gleich bleiben und der Gewinn steigen. Wir werden also sehen, um wie viel Cent der Liter Sprit billiger wird und wie lange das anhält. Am Ende machen wir mehr Staatsschulden wegen geringerer Steuereinnahmen und steigern damit die Gewinne der Ölkonzerne.

Das gilt auch für die populäre Forderung, die MwSt. auf Lebensmittel zu senken. Der Händler darf verlangen, was die Kunden bezahlen und so lange nicht um die Ecke en Konkurrent billiger, ist alles gut.

Übrigens ist bei z.B. bei McD auf Burger „zum Mitnehmen“ ein anderer MwSt.-Satz als bei Burgern „zum hier essen“. Deswegen fragen die das immer. Die Burger kosten aber dasselbe.

Engpass an der Tankstelle..!

Also ich werde mein Auto noch kurz davor volltanken und wegen der paar Euro, die zudem voll von der Steuer abgesetzt werden können, nicht riskieren keinen Sprit mehr zu bekommen oder stundenlang dafür anzustehen wie bspw in der Ukraine. 

@11:27 Uhr von Sparer

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

Ich würde Ihre Liste gerne noch um ein paar Posten mit Sparpotential ergänzen:

3 Jahresurlaube

Markenklamotten

Restaurantbesuche

SUV in nicht benötigter Grösse

Auto-Motor unnötig im Stand laufen lassen

Alle Lichter in der eigenen Bude brennen lassen

Täglich zweimal duschen

Erdbeeren im Winter

usw…

 

In der Stadt den PKW nutzen

Elektronische Anlagen im Standby belassen

Die Tageswäsche mit halb gefüllter Trommel im Kurzprogramm waschen und trocknen

@ Wolf1905

Aber unter dem Strich ist für mich Ihre Aussage eines „enormen Einsparpotentials“ nicht nachvollziehbar.

 

.

Also beim Strom kenne ich viele denen es zu mühevoll ist, z.B. schaltbare Steckdosenleisten anzubringen, um Standby-Lichter zu vermeiden.
Dazu drei Fernseher im Haus verteilt, plus Soundanlage, weil wenn schon Pay-TV dann auch standesgemäß.
Auch das Licht darf ausgeschaltet werden, wenn man sich nicht im Raum aufhält.
An jeder Steckdose hängt irgendein Elektrogerät welches gerade den Akku lädt, in der Garage lädt der E-Roller/E-Bike, selbertreten war gestern. Und so weiter.
Doch, ich bleibe dabei, gerade beim Strom gibt es enormes Einsparpotential.

Entlastungspaket ausreichend durchdacht?

Offenbar wurden Rentner nicht ausreichend einbezogen. Man darf gespannt sein, inwieweit das 9€-Ticket zur Entlastung beiträgt. Es hätte bspw. auch ein 15€-Ticket sein können, um Steuerzahler und Verkehrsbetriebe mehr zu entlasten. Der Grundgedanke ist sicherlich gut. Aber schon jetzt sind Busse und Bahnen in Noch-Coronazeiten oft hoffnungslos überfüllt. Wenn nach Wunsch der FDP die Maskenpflicht im ÖPNV wegfallen soll, kommt noch einiges auf uns zu. Geld für den Einsatz von mehr Bussen und Bahnen ist nicht vorhanden. In ländlichen Bereichen sollten mehr Busse in kürzeren Zeitabständen eingesetzt werden, da die Bürger dort ohne PkW bisher nicht klar kommen.

 

@11:31 Uhr von -Der Golem-

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können. 

------------------------------------------------------------------

Der Reichtum der Bevölkerung hat nichts mit dem Schuldenstand von Bund, Ländern und Gemeinden zu tun.  Andernfalls stünden die Amerikaner hinter Rumänien.

 

Die Rede war nicht von "Reichtum der Bevölkerung", sondern vom "reichen Land Deutschland". Der "Reichtum der Bevölkerung" ist im Hinblick auf Immobilienbesitz in Südeuropa viel stärker ausgeprägt wie im "reichen" Deutschland.

Ich spare seit Jahrzehnten!

Kein Gerät, dass nicht "super A++++++++++ ich brauch fast nix" zertifiziert ist, keine einzige herkömmliche Glühbirne, selbst Standby unterbinden ich konsequent. 

Aber: im Ergebnis zahle ich nahezu das gleiche wie vorher. Amortisieren kannst das in Hundert Jahren nicht.

Und da ich ja nicht der einzige bin der so handelt, müsste doch langsam ein riesiger Stromüberschuss entstanden sein. Ich höre aber immer, dass er knapp wäre ... oder "knapp spekuliert" wird. Dem gehört ein Riegel vorgeschoben.

Iwan wird es bei den, im Vergleich, abgezockten Bundesbürgern zum Ärger kommen ... ich glaube, dass es in den nächsten 2 Jahren so weit ist. Miete, Energie und ab zum Amt weils zum Leben nicht mehr reicht. Wozu dann noch arbeiten?

@11:11 Uhr Giselbert - Inflation, einfach erklärt

Eine einmalige Entlastung kann es nicht mit einer fortwährenden Inflation aufnehmen.

Die Entlastung wird nie ausreichen, solange das Übel nicht an der Wurzel gepackt wird.

Hier vermisse ich von den Regierenden ernstzunehmende Vorschläge, wie sie gedenken die Inflation zu stoppen!

 

Die aktuellen Angaben zur Inflation sind Vergangenheit. Von Monat zu Monat rollierend werden die Zahlen noch ein paar Monate hoch bleiben, weil im Juni, Juli und August 2021 die Preise ja noch nicht massiv angezogen hatten. 
 

Z. B. im März 2023 gilt dann der März 2022 als Basis. etc. Es ist eher nicht davon auszugehen, dass auf Grund der Energiepreise und der Lebensmittelpreise dann wieder eine so hohe Inflation - also >7% vom derzeitigen Niveau aus erreicht sein wird. 
 

Die Verwerfungen wegen Russland sind bis dahin eingehegt und alles stabilisiert sich. 
 

Man muss lediglich verhindern, dass es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt. 
 

Das ist die eigentliche Gefahr.

@11:23 Uhr von V8forever

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

#######

Was macht derjenige welche Ihre Ratschläge schon längst beherzigt? Denn es soll Menschen geben, haben viele Dinge noch nie besessen. Oder gehen zu mc übel, kaufen cafe to go etc.

 

Wie wäre es, wenn sich diese Menschen den Schuh dann einfach nicht anziehen, sondern für sich schauen, ob und wo sie selbst Energie sparen können, und nebenbei an die Vernunft jener appellieren (lassen), die eben doch den einen oder anderen Rat beherzigen können? 

@10:59 Uhr von Mischpoke West

Ist bei unserem 4-Personenhaushalt fast die Hälfte, bei allen drei Positionen.
Klar, wer weiter zur Arbeit fahren muss hat eine höhere Fahrleistung, aber 4000 kWh Strom?

Falls das tatsächlich bei den meisten Haushalten so ist, sehe ich hier enormes eigenes Einsparpotential.

Wir brauchen in unserem großen Haus maximal 2800 kWh..

Manche Bürger leben auf größeren Füßen als sie finanzieren können..

 

@v8forever

"Wir wohnen auf dem Land, Busverbindung in die nächst größere Stadt ist perfekt. Morgens um 6.30 Uhr der erste Bus und um 17.15 Uhr ist man wieder zu Hause. 

Das 9 Euro Ticket ist für die Katz, es sei denn man vertreibt sich die Zeit in der Stadt bis der Bus kommt. Für Menschen welche in Städten mit einer guten Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel hat, ist dieses Ticket perfekt."

Eben. Ihnen nutzt das Ticket nicht, anderen schon. Wieder anderen nutzt die Senkung des Spritpreises nichts, weil sie kein Auto haben. Und dann gibt es noch diejenigen, die keine 300 Euro bekommen. Es kann nun mal nicht jeder von jeder Einzelmaßnahme "profitieren".

Wichtig ist, dass alle irgendwie unterstützt werden. Ich habe aber Zweifel, ob dies einigermaßen ausgeglichen geschieht.

@ 11:17 Uhr von Sparer

"Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. Ein Blick auf den Stand der Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sollte Ihnen reichen, um das „reich“ mit gutem Gewissen streichen zu können."

Sie haben völlig recht und dies weiß ich auch!

Nur konnte ich mir die Bemerkung bei meinem Kommentar nicht verkneifen (ich glaube Sie haben es schon geahnt ;-). Tja, leider werden es die Regierenden nicht müde diese Mär weiterzupflegen.

@11:37 Uhr von Mischpoke West

Aber unter dem Strich ist für mich Ihre Aussage eines „enormen Einsparpotentials“ nicht nachvollziehbar.

 

.

>> Also beim Strom kenne ich viele denen es zu mühevoll ist, z.B. schaltbare Steckdosenleisten anzubringen, um Standby-Lichter zu vermeiden.
Dazu drei Fernseher im Haus verteilt, plus Soundanlage, weil wenn schon Pay-TV dann auch standesgemäß.
Auch das Licht darf ausgeschaltet werden, wenn man sich nicht im Raum aufhält.
An jeder Steckdose hängt irgendein Elektrogerät welches gerade den Akku lädt, in der Garage lädt der E-Roller/E-Bike, selbertreten war gestern. Und so weiter.
Doch, ich bleibe dabei, gerade beim Strom gibt es enormes Einsparpotential. <<

.

Einsparpotential gibt es meistens, aber bei einer 4-köpfigen Familie und Stromverbrauch von jährlich ca. 4000 kWh sehe ich nicht viel - kommt natürlich auch drauf an, wo man wie lebt, wie alt die Kinder sind (und dementsprechend deren Verhaltensweisen) , hat man z. B. ein Aquarium… also es kommt wie so oft drauf an …

 

Wieder einmal übernimmt der…

Wieder einmal übernimmt der Staat die Fütterung der Superreichen.

Ihr wisst hoffentlich,  dass Energie ausschließlich in Deutschland so teuer wurde?  In keinem anderen Land war die Preissteigerung vor Steuern so eklatant, wie hier. 

Anstatt hinterher zu entlasten, würde ich  vorher eine Bremse reinhauen.  Wir müssen die Abzocker ja nicht ewig füttern. Ob nun Strom, Öl, sonnenblumenöl.... Alles exorbitant teuer. Ohne jeden Grund. 

Allerdings auch nur in Deutschland. 

 

@11:24 Uhr von Alphaworld1

Ein Gutteil der Benzinpreise kommt doch auch durch die Gierhalspreisgestaltung der Ölkonzerne zu Stande. Warum finanzieren wir das in diesen Zeiten des angeblichen Mangels mit? Warum sollen die Ölgesellschaften nicht auch, wie wir in diesen Zeiten ihre Einnahmen mit einschränken müssen. Es kann doch nicht sein, dass wir die jetzt auch noch mit unseren Steuern bezahlen, wenn wir diese staatlichen Unterstützungen zu den Energiemiseren bekommen.

Es scheint wohl nicht nur bei den Großen Playern so zu sein..

Im Gegensatz zu früher sind freie und genossenschaftliche Tankstellen auch teurer geworden bzw. haben mit den Großen gleichgezogen..muss wohl an den Einkaufspreisen  liegen..

 

@ 11:42 Uhr von vriegel

"Die Verwerfungen wegen Russland sind bis dahin eingehegt und alles stabilisiert sich."

Also ich nenne solche Verwerfungen Kriegszeiten und ob die sich so einfach stabilisieren lassen, daran hege ich größte Zweifel. Alleine der finanzielle Nachschub in die Ukraine werden eine Stabilisierung verhindern. Ihre Sorglosigkeit überzeugt mich nicht.
 

"Man muss lediglich verhindern, dass es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt. "

Jetzt muss ich doch mal laut lachen, eine Spirale kann bei dieser extrem vorauseilenden Inflation gar nicht erst entstehen. Da müssten ja monatlich Tarifverhandlungen geführt werden-

@10:59 Uhr von Mischpoke West

>>>... Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jährlichen Fahrleistung von 13.300 Kilometern aus ... <<<

.

Ist bei unserem 4-Personenhaushalt fast die Hälfte, bei allen drei Positionen.
Klar, wer weiter zur Arbeit fahren muss hat eine höhere Fahrleistung, aber 4000 kWh Strom?

Falls das tatsächlich bei den meisten Haushalten so ist, sehe ich hier enormes eigenes Einsparpotential.

 

Die Zahlen sind realistisch. Ist bei uns auch so: EFH, 3-Personenhaushalt. 12.000 KWh Wärme (dank Solarthermie), 20.000 km Fahrleistung und 3.600 KWh Strom (dank Photovoltaik). Da die Ölheizung schon 17 Jahre alt ist, muss da bald eine neue rein damit wir wieder 30 Jahre Ruhe haben... 

@11:20 Uhr werner1955 - die letze Generation

 

Meine Generation weiß das alles noch sehr gut. Und da wir immer schon sehr sparsam leben musten brauchen wir unss nicht umstellen.
Hoffen wir mal das die "letzte Generation" das nicht nur forrdert sonder auch selber hinbekommt.

 

Wie ich das sehe, handelt es sich dabei um relativ unselbständige Menschen, um nicht zu sagen psychisch labile, die von anderen Interessen gesteuert werden. 
 

Das ist schon etwas schräg wie diese Leute ticken. Ich habe da mal ein Interview mit einem davon gesehen….

 

Allein der Name ist schon eine Anmaßung. Früher hieß es wenigstens: wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt. Oder so ähnlich..

 

Wir leben in einer Phase großer Transformationen, aber nicht in einer „Endzeit“…

 

Ideologie ist mit Abstand der größte Ballast, der die Erde und die Menschheit schindet…

@11:20 Uhr von vriegel

"Das Entlastungspaket weist nicht nur eine extreme soziale Schieflage auf, sondern ist auch klimapolitisch kontraproduktiv“

 

Stimmt. Immer mehr können (sich) immer weniger leisten, aber dafür einige wenige immer mehr. 
 

Zum Glück muss man hier nicht alles mit Fakten hinterlegen.

(…)

Und wenn die Ausgaben steigen, dann muss man eben zusehen, dass auch die Einnahmen steigen. 
 

Ach ja. Und wie sehen da Ihre Vorschläge aus? Und zwar zu realistischen Bedingungen (also „faktenbasiert“)?

Die SUV-Fahrer sind schuld.

Man muss es doch einmal deutlich sagen: Unabhängig von den Sanktionen waren die Großverbraucher auch schon am CO2-Ausstoß schuld.

Und dazu eine Autoindustrie, die statt das 3-Liter-Auto weiter zu entwickeln, genau damit ihre Profite macht.

Dann die Spekulanten, die auch jetzt wieder den großen Reibach machen. 

Eine verantwortliche Regierung müsste da gegensteuern.

Wie immer

das Entlastung paket hätte aussehen können wie es wollte. IMMER gäbe es, nicht nur hier, welche denen es zuwenig/falsch/ungerecht wäre. Also Ball flach halten.

Über die zu niedrigen Spritsenkungen werden die Raser am lautesten schreien. Mit Tempo 100 ließe sich viel sparen. Das Sparen geht sogar in der Stadt oder hier auf dem Land.

Nie wird es eine Regelung geben, die alle zufrieden stellen wird. So etwas geht in Deutschland gar nicht. 

Neun-Euro-Ticket

Nun ist es also durch. Insofern gut, da bereits so viel Vorbereitung seitens der Verkehrsbetriebe hinsichtlich Organisation (Anschreiben an alle Abokunden mit Hinweis zur Verrechnung bzw. als zusätzlichen Nachweis für die Ticketgültigkeit, sowie die Programmierung der zahlreichen Automaten), gelaufen ist.

Meine anfängliche Begeisterung für diesen Ausgleich ist mittlerweile einer Ernüchterung gewichen. Juni - August ist die Ferien- und Ausflugszeit. Selbst nutze ich die Bahn auch dafür, genauso wie für verschiedene Termine außerhalb meines Wohnortes.

Ich gehe davon aus, dass Züge und Straßenbahnen so überfüllt sein werden, dass eine Fahrradmitnahme erschwert oder unmöglich wird. Und ich bin ja nicht die Einzige, die die letzten Kilometer vom Bahnhof bis zum Ziel mit dem Rad zurücklegt, da es keine entsprechenden Busanbindungen gibt. Das wurde m.E. nicht bedacht und beinhaltet Nachteile für die, die regelmäßig ÖPNV nutzen und darauf angewiesen sind, was eine Kostenersparnis nicht aufwiegt.

Ich frage mich ..

Ich fahre ja nun in den wärmeren Monaten des Jahres mit dem Fahrrad zur Arbeit (um die Umwelt und meinen Geldbeute zu schonen, um körperlich fit zu bleiben)  
und beobachte dabei, dass im weit überwiegenden Teil der Autos, und ich sehe viele davon, genau eine Person sitzt. Also kann es mit den gestiegenen Fahrtkosten nicht
wirklich so schlimm sein, dass man Geschenke verteilen muss.  

Früher hat man Fahrgemeinschaften gebildet um Geld zu sparen. Vllt widerspricht das aber dem Recht auf (individuelle) Mobilität.

Übrigens, in den kälteren Monaten fahre ich mit öffenlichen Verkehrsmitteln.

 

Welches "Entlastungspaket"?

Zitat: "Heute hat der Bundesrat den Entlastungen bei den Energiekosten zugestimmt. Vergleichsportalen zufolge federn sie die aktuellen Preisanstiege nicht einmal um die Hälfte ab."

.

Welches "Entlastungspaket". Man bekommt "gnädigerweise" von den eigenen vom Staat geklauten Steuern 300 EUR brutto "geschenkt", die man dann auch noch versteuern "darf".

Hinzu kommt ein unsinniges 9-Euro-Ticket, mit welchem zwar die Leute dazu gedrängt werden sollen, mehr ÖPNV zu fahren, wodurch aber die notorische Kostenunterdeckung im ÖPNV und damit die SteuerBElastung steigt.

.

Das einzig sinnvolle, das man machen könnte, um die Bürgern zu entlasten, nämlich die Steuern- und Abgaben zu reduzieren, die bei Benzin bei 70-75 % liegen, schlägt mal wieder nur die AfD vor.

.

Von der Regierung wird man mal wieder auf den Arm genommen.

@11:03 Uhr von Giselbert

Da werde ich mich mal einreihen bei den Kritikern. Nicht nur, dass es nicht ausreicht, sondern ich finde es beschämend. Ein reiches Land lässt seine Bürger quasi im Regen stehen, Rentner und Studenten bleiben sogar ganz außen vor (mit dem fadenscheinigen Argument, man bekomme dies administrativ nicht auf die Reihe).

Und dies trotz höherer Steuereinnahmen  die der Staat ständig verzeichnet! Andererseits werden unnötige Ausgaben nicht gestoppt sondern fließen fröhlich weiter.

Wissen Sie, wie hoch die Schulden dieses 'reichen' Landes sind? (Die muss man vom Reichtum subtrahieren.)

@11:18 Uhr von Seebaer1

das ist !

Verzicht auf überflüssiges:

Sky

Netflix

Kaffee zum weglaufen

Fast Food

Zweithandy

Alkohol

Zigaretten

künftig 5 Tage im Monat nur Gemüse und Wasser

Das bringt monatlich eine Ersparnis von, je nachdem was man versucht. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es.

Prima, dass Sie einem die Entscheidung darüber abnehmen, was überflüssig ist und was nicht.

 

—- Ich möchte keinem etwas abnehmen und hoffe jeder der das liest ist des Denkens mächtig. ——

Es geht ans Eingemachte

Wachstum, mehr, mehr, das hat man uns jahrelang eingetrichtert. Dass es da Grenzen gibt (Ressourcen unseres Planeten), hat man schon seit 1960 gepredigt, aber keiner hat sich danach gerichtet. Da die Gier oben in der Nahrungskette uneingeschränkt (wenn nicht gesteigert) immer weiter läuft, geht es irgendwann ans Eingemachte, und das ist unten in der Nahrungskette.

.

Unser Staat hat das erwirtschaftete nicht gerecht verteilt. Und mit den aktuellen Einstellungen reichen die Mittel nicht. Also, warum sollen die mit den Milliardenvermögen nicht auch mal was springen lassen, dann würd´s schon gehen. Aber, nein, das geht ja garnicht!

Das Entlastungspaket ist…

Das Entlastungspaket ist kontraproduktiv. Höhere Preise würden zu weniger Verbrauch und schnellerem Umstieg führen. Zudem, was passiert in 3 Monaten: großes Gejammere oder Verlängerung ?

@11:32 Uhr von vriegel

 

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber begraben Sie doch die Mär vom „reichen Land Deutschland“. 

Die Griechen und Franzosen sind im Mittel reicher als die Deutschen (Quelle: Eurostat). 

 

 

Grundsätzlich ist es völlig in Ordnung, dass Vermögen unterschiedlich verteilt ist. Schließlich sind manche cleverer und fleißiger als andere und das darf durchaus auch zu enormem Reichtum führen. 
 

 

Das ist Sozialdarwinismus. Die ungleiche Verteilung von Vermögen hat heute weniger mit Fleiß und Intelligenz, als vielmehr mit der „Gnade der wohlhabenden Geburt“ und guten Beziehungen zu tun. Deutschland hat leider kaum noch meritokratische Ansätze.

 

 

Relativ heißt relativ zum BIP. Und das wiederum wird durch eine ansteigende Inflation erhöht. Also sinken die Schulden sogar, wenn die Inflation hoch ist und dadurch die Einnahmen des Staates analog dazu steigen. Oder der Staat kann neue Schulden machen, ohne mehr Schulden zu haben. 
 

gut, gell..?! :-)

 

Dummerweise finanziert der Staat sich v.a über Steuern. 

Dieses Entlastungspaket ist eine Hilfe unserer Regierung,

für welches wir dankbar sein sollten. Aber das Volk der Nörgler und Querdenker regt sich halt lieber auf und weiß. Das Jammern über die hohen Preise ließe ganz schnell nach, wenn man sich mal im Ausland versorgen müsste, dann würde man erkennen das man immer noch sehr günstig an die alltäglichen Waren kommt.

Zu sparen liegt an jedem selber. Konsumverhalten und Bequemlichkeit treiben den persönlichen Ressourcenverbrauch in die Höhe. Natürlich werden Energie und Waren durch Verknappung und auch Profitgier teurer, aber dies liegt nicht in den Händen unserer jetzigen Regierung, sondern an der weltpolitischen Situation.

@11:34 Uhr von Tarek94

Genau das hat mich auch beschäftigt: 2008 mag Benzin bis 1,70 gekostet haben, heute bei geringerem Barrel-Preis liegen wir über 2,00 €.

 

Bei solchem Wucher muss man doch ansetzen; es sind sicher nicht die Tankstellenbesitzer, sondern die Öl-Konzerne, die den Hals nicht vollkriegen. Manche protzen ja auch geradezu mit den zur Zeit eingefahrenen Profiten. Seit es Unternehmen in erster Linie um Shareholder-Value geht, gerät die sowieso prekäre Balance in rein gewinnorientierten Wirtschaftssystemen immer mehr in Schieflage.

 

Es ist ja klar, dass alles, was fossile Energie verbraucht, dann teurer wird, d. h. unsere gesamte Produktion von der Milch und sämtlichen MIlchprodukten bis zu deren Verpackung, Transport und Anbieten im Supermarkt-Kühlregal. Und so geht es mit absolut allem.

Bei Abzocker-Multis muss der Staat eingreifen oder zugeben, dass die "soziale Marktwirtschaft" längst Vergangenheit ist.

 

 

@13:01 Uhr von perchta

Wissen Sie, wie hoch die Schulden dieses 'reichen' Landes sind? (Die muss man vom Reichtum subtrahieren.)

Wann tun das den die Verantwortlichn wenn Sie unsere Steuergelder in Chin, Afrika, Indien und der EU verteilen?

 

Wie sollte man eine Entlastung erwarten?

Wie sollte man auch erwarten, dass per Neun-Euro-Ticket, dass nur die Kostenunterdeckung des ÖPNV und damit die SteuerBElastung erhöht, Preise an der Zapfsäule sinken?! 

Hier müssen ja ganze Heerscharen von Milchmädchen aus Schilda mitgerechnet haben.

.

Wieso macht man es nicht wie Polen, dessen konservative Regierung die MwSt auf Kraftstoffe erlassen hat, mit der Folge, dass der Sprit dort 60 Cent günstiger als in D - pro Liter!

Ich plädiere für eine Kostentransparenz und eine Einheit des Prinzip der Konsistenz von Handlung und Verantwortung.

Für diejenigen, die mit diesem - vielleicht ein wenig zu akademisch formulierten - liberalen Grundprinzip zum ersten Mal in Kontakt geraten, ein wenig deutlicher: Nutzer des ÖPNV sollen gefälligst selber für die Kosten aufkommen. Letzter hat ohnehin eine notorische Kostenunterdeckung, die vom Steuerzahler ausgeglichen wird.

11:34 Uhr von Tarek94

Im Jahr 2008 war der Höchststand für Rohöl am 4.07. 144,70$, und der Preis pendelte in diesem Jahr von 89$  im Januar bis 40$ im Dezember. Von März bis September lag der Preis über 100$.

In diesem Jahr stieg der Preis von 79$ auf zunächst 129,47$ am 8.3 und pendelt jetzt zwischen 100$ und 110$.

Seit 2008 sind aber die Abgaben gestiegen (EEG…) Dies würde tatsächlich eine Preissteigerung, wie Sie richtig anmerken, nicht rechtfertigen.

Es ist wohl eher eine allgemeine Preisexplosion zu sehen und der Handel macht riesige Gewinne. Wie will man wohl rechtfertigen, daß ein Stück irische Butter vor einem Halben Jahr 1,89€ kostete, dann 2,39€ und jetzt 3,29€? (beim Discounter „L..") Sonnenblumenöl von 0,99€ am Ende des letzten Jahres, dann 1,39€, dann 1,79€ und jetzt, halten Sie sich fest. 4,99€! Ach ja, ich vergaß, 7,5% Inflation, das stimmt schon, allerdings pro Monat, dann stimmt die Rechnung wieder.

@11:12 Uhr von rjbhome

Es wird überhaupt etwas getan. Natürlich ist klar, das letztendlich die Staatseinahmen nicht sinken sollen und die angloamerikanischen Ölkonzerne auch nicht angetastet werden.

 

Meinen Sie denn, der niederländische Shell- und der französische Total-Konzern, also der zweitgrößte und viertgrößte Ölkonzern der Welt, würden angetastet?

 

Daß Staatseinnahmen nicht sinken sollen, das finde ich einsichtig. Denn sollten sie sinken, dann müssten entweder die Ausgaben ebenfalls sinken, oder die Verschuldung müsste steigen. In beiden Fällen wollte ich das Geschrei nicht hören.

 

Oder meinen Sie, daß die Staatseinnahmen in den Taschen „unserer Politiker“ verschwinden?

Will man die Bürger auf den Arm nehmen?

Zitat: "Heute hat der Bundesrat den Entlastungen bei den Energiekosten zugestimmt. Vergleichsportalen zufolge federn sie die aktuellen Preisanstiege nicht einmal um die Hälfte ab."

.

Wie will man als intelligenter Mensch auch annehmen, dass per 9-Euro-Ticket und 300 EUR-"Gutschein" der Regierung, den man auch noch versteuern "darf", sich die Preise an der Zapfsäule reduzieren?!

Wen will man hier auf den Arm nehmen? Zur Info: unter den Wählern gibt es nicht nur Grünlinke, den man offensichtlich alles vorgaukeln kann!

Es gibt nur eine sinnvolle Maßnahme.

Angesichts einer Steuer- und Abgabenbelastung von mehr als 70 % auf den Benzin- und Dieselpreis an der Zapfsäule, müssten diese Belastung gesenkt.

.

Da brauch man auch gar nicht in "Marathon-Sitzungen" herumwurschteln.

Das linke Tasche-rechte-Tasche Herumgewurschtel mag vielleicht für Milchmädchen aus Schilda als eine "intelligente Lösung" gelten.

Jeder intelligente Mensch hingegen kann hier nur mit dem Kopf schütteln.

@13:09 Uhr von Möbius

Dummerweise finanziert der Staat sich v.a über Steuern. 

Nicht nur "der Staat", sondern gleich noch die halbe EU finanziert sich über deutsche Steuern...

Deutsche haben in 2…

Deutsche haben in 2 Pandemiejahren € 200 Milliarden zusätzlich gespart. Da erscheint eine Entlastung überflüssig zu sein. 

Darstellung: