Kommentare - Von der Leyen will Ukraine-Wiederaufbau an Reformen knüpfen

20. Mai 2022 - 08:24 Uhr

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will den Ukraine-Wiederaufbau für den EU-Beitritt an nötige Reformen knüpfen. Der Wirtschaftsweise Truger spricht sich für gemeinsame EU-Schulden für den Wiederaufbau aus.

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Kommentare

@ Nerv1

Natürlich darf man das sagen weil die Armut in Deutschland voran schreitet. Die Tafeln sind an ihre Grenzen. 

.

Das war Ironisch gemeint. So ähnlich drückte sich mal ein hoher Politiker a.D. aus.

10:03 Uhr von…

10:03 Uhr von AufgeklärteWelt

 

//Es löst aber nicht das Grundproblem (sie müssten zu viele Menschen umpflanzen).//

 

Sie meinen die Menschen, die laut Herrn P. aus M. mit Blumen am Straßenrand auf die russische Armee gewartet haben?

 

Ich verrate Ihnen mal ein Geheimnis: die waren nicht da!

 

//Hinzu kommen die geopolitischen Interessen Russlands (z.B. Militärstützpunkte auf der Krim). //

 

Wen interessieren diese denn?

 

//Eine Spaltung der Ukraine in zwei Staaten (eine West- und eine Ost-Ukraine bzw. eine West-Ukraine und ein neuer Teil Russlands) ist realistischer.//

 

Nie! "Russland" muss sofort raus aus der Ukraine und darf nicht noch für diesen sinnlosen Angriffskrieg belohnt werden!

 

 

@10:18 Uhr von jukep

2014 prophezeit habe, die Ukraine ist ein Milliardengrab und ist für die EU ein Mühlstein am Hals der die EU herunterziehen wird.

Und wem würde das helfen? Wer profitiert von einer geschwächten EU?

10:03 Uhr von marvin   Nach…

10:03 Uhr von marvin

 

Nach diesem Kommentar würde ich mal behaupten, das Sie von Demokratie absolut nichts verstanden haben.

 

 

 

@10:17 Uhr von DerVaihinger

Doch nicht nur wegen seiner offensichtlichen Erfolge, auch dank einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit wurde der Marshallplan zu einem Mythos – mitverantwortlich für das Wirtschaftswunder in Deutschland.

Richtigerweise ein Mythos, wenn man glaubt, dass der BRD durch diesen Plan auch nur 1 $ geschenkt worden wäre.
Tatsächlich war der Marshallplan eine große Unterstützung für die US - Wirtschaft und die BRD hat jeden Pfennig selber bezahlen müssen. 

 

 

 

 

Die meisten wissen das nicht oder wollen es nicht wissen.

Lediglich Frankreich und Gr0ßbritannien haben Geldmittel aus diesem Plan bekommen.

 

Etliche Länder haben Mittel aus dem Marschallplan bekommen. Für die Bundesrepublik darf man nicht ausser acht lassen, daß ab 1953 das Londoner Schuldenabkommen griff. Da wurde ein Teil der deutschen Schulden erlassen (46 %), der andere Teil gestundet, brauchte erst bezahlt zu werden, wenn ein gewisser Handelsbilanzüberschuss erreicht wird.

 

 

 

Es ist doch reichlich Russisches Vermögen...

.. eingefroren ... Russland hat somit ja freundlicherweise schon vorgesorgt und reichlich Kapital im "Westen" hinterlegt.

..."wer die Musik bestellt, darf sie auch bezahlen"... das ist fair, oder?

@-Der Golem- 500 Mrd. Aufbauhilfe

@10:07 Uhr von -Der Golem-:

"Wir reden hier über 3% des EU-Haushaltes. Mehr nicht. Ausserdem...... haben Sie nicht mitbekommen, dass ein Marschall-Plan wirtschaftlich gut ist für alle Beteiligten?"

Drei Prozent klingen vielleicht nicht viel.

Da aber üblicherweise 100% des Haushalts bereits verplant sind und trotzdem noch zahlreiche ungelöste Probleme existieren, sind diese 500 Mrd. Euro viel Geld, das woanders fehlen wird. Außerdem halte ich es für unzweckmäßig, sich nach Polen und Ungarn ein weiteres Problem zu schaffen.

 

Und ein Marschall-Plan schafft vor allem eins: Abhängigkeit. In letzter Zeit habe ich oft gelesen, dass man unabhängiger werden müsse. Aber da gelten sicherlich wieder zwei verschiedene Maßstäbe.

@10:23 Uhr von fruchtig intensiv - Gewalt gegen Russen?

 
Oder willst du Beiträge von beispielsweise ARD oder Amnesty anzünden? Denn die haben darüber berichtet, dass in der Ukraine seit 2014 massive Gewalt gegen russische Minderheiten ausgeübt werden - unter Duldung der Regierung.

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Die Separatisten sind keine Ukrainer. Es sind russische vorbestrafte Gewalttäter.

 

@09:41 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

Die Ukraine taucht im Demokratieindex in der unteren Hälfte auf. Auch in den Indezes für Pressefreiheit, Korruption und wirtschaftliche Freiheit ist die Ukraine unterdurchschnittlich.

 

Wäre die Ukraine auf Rang 1 bei alledem, bräuchte es auch keine Reformen, und man hätte dort schon EU-Standards an der oberen Grenze.

@krittkritt (9:57)

@08:57 Uhr von Dr.Hans

... und zwar schon seit 2014. Dort wo sie das Sagen haben, macht ja Zerstörung keinerlei Sinn. Russland hat bisher - zumindest in Kiew, siehe Politikerreisen - auf die Zerstörung der Infrastruktur nach Möglichkeit verzichtet.

Ich hab da mal ne Frage (courtesy of SAMS): Die Russen zerstören die Ukraine und die bereits hochverschuldete EU investiert danach Abermilliarden, um die Ukraine wieder aufzubauen? Was bitte soll das? Warum zahlt nicht der Verursacher?

 

Wär schon schön, wenn man diesen hundertfach widerlegten Blödsinn nicht doch beinahe jeden Tag wieder lesen müsste.

10:23 Uhr von Werner Krausss

Es geht nicht um das Verlieren in einem externen Krieg. Gegenfrage : Haben Russland oder die USA schon irgendwo einmal Reparationszahlungen geleistet ? Ich wüsste da nichts. 

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@08:35 Uhr von AufgeklärteWelt

Zunächst einmal sollte Russland für sein verbrecherisches Tun in Haftung genommen und somit alle Mittel ausgeschöpft werden, um russisches Vermögen entsprechend einzusetzen. Die UKR führt auch keinen "Bürgerkrieg", wie von Ihnen behauptet, sondern einen Verteidigungskrieg gegen Russland. Warum sollte der russische Aggressor mit einer "Aufteilung" der UKR belohnt werden?  Und würde eine solche Aufteilung nachhaltigen Frieden stiften? Die Ukraine ist ein autonomer Staat und entscheidet folglich selbständig. Russlands dreiste Taktik, sog. "Separatisten" zu unterstützen, die dann für Unruhe sorgen, eigene Volksrepubliken ausrufen und einen russischen Einmarsch vorbereiten, ist hinlänglich bekannt. Ein dauerhafter Friede in der UKR wird nur durch Widerherstellung der vollen staatlichen Autonomie möglich sein.. Es darf keinen Staat im Staate geben, auch nicht in Form irgedwelcher seblbsternannter Volksrepubliken.

 

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