Kommentare - Von der Leyen will Ukraine-Wiederaufbau an Reformen knüpfen

20. Mai 2022 - 08:24 Uhr

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will den Ukraine-Wiederaufbau für den EU-Beitritt an nötige Reformen knüpfen. Der Wirtschaftsweise Truger spricht sich für gemeinsame EU-Schulden für den Wiederaufbau aus.

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Kommentare

@08:53 Uhr von mic

Endlich etwas halbwegs Vernünftiges. Ich weiß nicht,  wie die Schöpfer der Korruptionsindexe zum Schluss kommen, dass diese in der Ukraine besser sein sollen als in Russland.  Mehrere Geschäftsleute,  mit denen ich gesprochen habe, behaupten das Gegenseitige. Wenn man sich bemüht, kann man noch korrupter als  Russland sein. Ohne strengste Kontrolle wird in der Ukraine alles ausgeraubt, alle Milliarden. 

Hallo, das ist mutig. Will ja sonst keiner wissen. Hoffentlich landen Sie nicht auf einer Sanktionsliste! 

@09:01 Uhr von haneu

Und Sie haben sich offenbar vor den AfD-Putin-Karren spannen lassen. Was soll man dazu noch sagen …
>> Dazu soll man sagen dass die ganze Situation eine Vorgeschichte hat und es durchaus legitim ist darauf hinzuweisen. Eine Stigmatisierung für von ihren Ansichten abweichender Sicht ist jedenfalls unangebracht.

 

Die Vorgeschichte ist, dass Putin Söldner in die Ostukraine schickte und die Krim überfiel.

@09:13 Uhr von haneu / @schabernack

 

Woher wissen sie dass ihre Ansicht von Realität die einzig richtige ist? Wir haben doch alle unsere Informationen fast immer nur aus den uns zugänglichen Medien.

 

Jeder weiß, dass in der Ukraine kein Bürgerkrieg stattfindet, sondern dass der Barbar Wladimir das Land seit 2014 von außen überfällt. Medien, in denen was anderes zu lesen ist, taugen in Papierrformat max. zum Entzünden von Holzfeuern zur Vertreibung von Hexen und Dämonen.

EU nicht in der Pflicht

Zuvor muss die Vorgeschichte des Kriegs aufgearbeitet werden, verbunden mit der Frage ob die ukrainische Führung wirklich alles getan hat um den Krieg zu verhindern. Da sind einige Fragezeichen zu setzen. Selenskyi ist gewählt worden weil er den inneren Frieden wieder herstellen wollte. Stattdessen hat er sich geweigert Minsk II umzusetzen und durch US Einfluss wurde die Ukraine militärisch zu einem Natostaat aufgebaut, wobei die Ukraine noch die Rolle eines Pitbull gegenüber Russland übernahm. Die Ukraine wollte die Atombewaffnung und die Krim und die Volksrepubliken nach eigenen Aussagen militärisch zurückerobern. Der Kompromissvorschlag von BK Scholz auf der MSK nach Neutralität und Verzicht auf Natobeitritt wurde abgelehnt. Insgesamt Maßnahmen die einen Kompromiss verhindert haben. Die Ukraine sollte sich für ihren Wiederaufbau vor allem an die USA und Russland halten. Die EU sehe ich nicht in der Pflicht.

09:32 Uhr von -Der Golem-

 

"Ausserdem:  vom M.P. hat ganz Europa profitiert, nicht nur Deutschland...."

...

Ich korrigiere Sie:

Westeuropa hat vom Marshall-Plan profitiert.

 

Osteuropa wurde ruiniert.

 

Da hat man den direkten Vergleich, ob so ein Plan für alle Beteiligten gut oder schlecht gewesen ist.

@08:54 Uhr von Raho59

Ich dachte die EU vergibt keine Milliardenhilfen an Staaten die keine effektive Korruptionsbekaempfung oder Rechtsstaatlichkeit vorweisen ....

aber hey, die Ukraine verteidigt unsere Werte....

Ja was denn nun?

Lesen könnte ja helfen. Die Gelder sollen mit Reformen verknüpft werden. Wir hatten nach dem zweiten Weltkrieg auch Gelder bitter nötig. Auch und obwohl hier noch alte Nazis am Werk waren. Also gilt hier: helfen und fordern 

Ja, lesen hilft. Dann kann man auch lernen, warum uns nach WK II geholfen wurde und warum im Bundestag in 50erJahren 50%ehemalige Nazis sassen. Lesen- und auch verstehen! 

Demokratische Reformen notwendig

Bam. Das Narativ von dem Hort der Freiheit und der Vorzeige- Demokratie bröckelt und zerfällt. 

 

Die Ukraine taucht im Demokratieindex in der unteren Hälfte auf. Auch in den Indezes für Pressefreiheit, Korruption und wirtschaftliche Freiheit ist die Ukraine unterdurchschnittlich. 

 

Demokratische Reformen, mehr wirtschaftliche und politische Freiheit und Rechtsstaatlichkeit müssen an Geldzahlungen der europäischen Steuerzahler gebunden werden. 

Putin doch Doppelagent?

Wenn ich mir die Entwicklungen, die aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine hervorgehen, so anschaue, kommt mir immer wieder der Gedanke, ob Herr Putin nicht vielleicht doch ein geheimer Doppelagent, eine Art Professor Snape der Zeitgeschichte ist. So ziemlich alles, was Russland eigentlich verhindern wollte - stärkere Bindung der Ukraine und anderer ehemaliger Ostblockstaaten an "den Westen" (=die freie Welt), Stärkung der NATO, vorangetriebener Demokratisierungsprozess in der Ukraine - tritt ein. Stellt sich dann nur die Frage: Wer ist Voldemort in diesem Szenario?

@ 09:26 Uhr von schabernack

nicht dadurch wieder aufbauen, dass man viel Geld in Tüten und Säcken (in die Ukraine) schickt, und dann wachsen neue Häuser, andere Gebäude, Bahnlinien, Häfen und Straßen. 

Stimmt! Viel Geld in Tüten, Säcken oder gar ganze Paletten voll davon werden nur benötigt, wenn man Unruhen wie auf dem Maidan - Platz anzetteln will. 

Dieser Vorschlag von der Leyens

mit der Verknüpfung an Reformen bestätigt im Endeffekt ja nur das, was schon seit Jahren den Beitritt der Ukraine zur EU verhindert hatte, auch oder erst recht unter Selensky. Korruption, undurchsichtige finanzielle Transaktionen, Rechtsbeugung usw. All das war ja bekannt. Leider wurde das von vielen ausgeblendet, auch hier im Forum. Die Ukraine bettelte seit gut 10 Jahren um deen Beitritt, wurde aber von der EU immer wieder geblockt. Und nun, nur weil Krieg ist (sorry) soll die Ukraine in die EU kommen? Die Finanzexperten wissen ja, dass das ein Risiko ist.

@09:23 Uhr von sonnenbogen

 

Ja was denn nun?

Implizieren Sie das in der Ukraine Nazis am Werk sind?

Ist die Ukraine ein demokratischer Rechtsstaat ohne Korruption und dem helfen wir die Freiheit zu verteidigen, oder er ist es halt nicht.... aber dann, verteidigen wir nicht unsere Werte sondern sind einfach nur "gegen Russland". Gleichwohl koennten wir morgen entscheiden im Yemen einzuschreiten, falls wir einfach nur "gegen Saudi Arabien" sind... hat alles Geschmaeckle...

 

Ich impliziere nichts. Der Nazi Vergleich bezog sich auf uns.... damals und heute wieder in Ansätzen. Ich stelle nur fest, dass die Ukraine auf dem Weg war "westliche Werte" übernehmen zu wollen. Hierbei wollten/sollten wir helfen. Herr P. aus M. hatte anderes im Sinn. DARUM helfen wir da jetzt und wohl auch später 

09:27 Uhr von nostradamus…

09:27 Uhr von nostradamus 2015

 

Wieder mal die Verdrehung von Tatsachen!

 

Die Ukraine hat diesen Krieg nicht gewollt und nicht begonnen!

 

Das war ein gewisser Herr P. aus M.!

 

 

@08:55 Uhr von Nachfragerin

 

Beim "land grabbing" steht die Ukraine weltweit auf Platz 2.

__

Also ich erkenne in der Liste der am meisten vom land-grabbing betroffenen Staaten auf den ersten 6 Staaten ausschloesslich afrik. Länder, gefolgt von Indonesien und Papua-Neug.

Reparationszahlungen

Die letztendlichen Möglichkeiten für Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine liegen noch im Nebel. Es ist kaum vorstellbar, dass Putin von einem "Diktatfrieden" abrücken könnte. Nach einer Beendigung des Krieges gäbe es Prozesse, in denen Kriegsverbrechen aufgearbeitet werden müssten. Wie könnte Putin sich als Regierungschef halten? Es wäre Russlands Pflicht nach der Zerstörung der Ukraine Reparationszahlungen zum Aufbau zu leisten. Das könnte nur nach einem Regimewechsel möglich sein. Wie sonst will Russland jemals aus dieser Situation herauskommen? Der Aufbau der Ukraine darf nicht an Steuerzahlern der EU-Länder hängen bleiben. Die deutschen Nachkriegsgenerationen sind auch nicht in dem Ausmaße für Hitlers Gräueltaten verantwortlich, wie Herr Melnyk es einordnet. Wenn die Ukraine weiterhin nur fordert, muss die Aufnahme in die EU gründlicher überdacht werden.

 

 

@09:28 Uhr von weingasi1

Jetzt müssen Sie der geneigten Leserschaft nur noch erklären, wieso (der UKR) kein Schaden entstünde, wenn sie Gebiete an den widerrechtlichen Eindringling abträte.

Die Ukraine als Staat ist ethnisch gespalten (am leichtesten anhand der Sprachgrenze im Land nachzuzeichnen). Die Probleme in der Ukraine rühren daher, dass west-ukrainische Ultra-Nationalisten glauben, der ethnisch russische Osten der Ukraine müsse ukrainifiziert werden (was sich z.B. in Sprach- und Medienverboten äußert, in der teils gewaltsamen Unterdrückung von politischer Opposition etc). Abgesehen von dieser Ideologie wird die Ukraine am einfachsten ethnisch aufgespalten unter Berücksichtigung der geopolitischen Interessen Russlands und des Westens. Das wäre ein rein administrativer Schritt, der niemandem wehtut. Niemand käme zu Schaden, und die West-Ukrainer könnten sich gen Westen orientieren (was ohnedies von den Russen nicht zu verhindern ist). Staatsgrenzen sind nicht in Stein gemeiselt.

Es gibt eigentlich nur ein…

Es gibt eigentlich nur ein Land, das hier richtig blechen muss. Und da dessen Geld nichts wert ist, muss es eben mit Bodenschätzen bezahlen. Ich denke Waldi wird das verstehen. Er ist ja auch sonst ein aufgewecktes Kerlchen. 

.

Ich wüsste nicht, wieso da unsere Steuern herhalten müssen.

 

@08:52 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Zudem prüft die Europäische Union laut von der Leyen Möglichkeiten, eingefrorene Vermögen russischer Oligarchen zur Finanzierung des Wiederaufbaus der Ukraine nach dem Krieg zu verwenden. Dadurch könne Russland nach dem Krieg einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten, so die Kommissionspräsidentin."<<

.

Ein sehr guter Vorschlag wie ich finde und der dürfte sicherlich auf eine sehr große Zustimmung treffen.

Nur wernn man die rosarote Brille aufsetzt und alles andere nicht betrachten will. Ich glaube nicht, dass es eine große Zustimmung gibt, wenn andererseits die ukrainischen oligarchen weiterhin präsent sind. Warum nimmt man diese nicht zur Finanzierung mit heran. Das ist etwas für den Spezialisten.

@09:40 Uhr von Tada - Sozialismus oder Ruin. Oder beides.

 

"Ausserdem:  vom M.P. hat ganz Europa profitiert, nicht nur Deutschland...."

...................................................

Ich korrigiere Sie:

Westeuropa hat vom Marshall-Plan profitiert.

Osteuropa wurde ruiniert.

.....................................................................

Wenn Sie meinen, dass die Volkswirtschaften sich selbst ruiniert haben, weil Sozialismus in keinem Land der Welt jemals funktionierte - dann haben Sie recht.

@ 09:34 Uhr von Carl Walter Jung

Wo sind eigentlich die ukrainischen Oligarchen geblieben, speziell der, der Selensky groß gemacht hat) Film auf PHOENIX....) 

Gute Frage. Wahrscheinlich sonnen die sich gerade auf ihren Yachten in den gleichen Häfen, in die die russischen Oligarchen mit ihren Yachten geflüchtet sind. 
Ich nehme aber an, dass die pressefreien Medien da schon eine ganz große Berichterstattung geplant haben.

 09:33 Uhr von Curieux   /…

 09:33 Uhr von Curieux

 

//Sie sollten sich eine neue Brille zulegen, denn das Nato-Bündnis ist durchaus in der Lage sich selbst zu verteidigen, dafür bedarf es nicht der Unterstützung der Ukraine.//

 

Das habe ich auch nicht geschrieben.

 

//Und wenn die USA in 2014 durch ihre Botschaft in Bellarus das Budapester Memorandum nicht zur Absichtserklärung zurückgestuft hätten, sondern es weiterhin als Vertrag zum Beistand anerkannt hätten, dann wäre Putin entweder nicht in die Ukraine einmaschiert oder wir hätten jetzt dort den direkten Krieg zwischen den USA und Rußland auf ukrainischem Boden.//

 

Was hat denn das "Budapester Memorandum" mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu tun?

Wie schon geschrieben: mal alle Verlautbarungen der letzten Jahre von Herrn P. aus M. lesen/hören. Da  kommen weder die USA noch die Nato o.ä. vor. Mit oder ohne neue Brille!

 

 

@Anita L. (9:41)

Wenn ich mir die Entwicklungen, die aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine hervorgehen, so anschaue, kommt mir immer wieder der Gedanke, ob Herr Putin nicht vielleicht doch ein geheimer Doppelagent, eine Art Professor Snape der Zeitgeschichte ist. So ziemlich alles, was Russland eigentlich verhindern wollte - stärkere Bindung der Ukraine und anderer ehemaliger Ostblockstaaten an "den Westen" (=die freie Welt), Stärkung der NATO, vorangetriebener Demokratisierungsprozess in der Ukraine - tritt ein. Stellt sich dann nur die Frage: Wer ist Voldemort in diesem Szenario?

 

Wenn ich die Kommentare der ganzen Death Eater hier so Revue passieren lasse, möglicherweise Donald Trump.

 

09:31 Uhr von Orfee

"Ukraine ein Fass ohne Boden"

Genauso sehe ich das auch. Seit dem Zusammenbruch der SU musste die Ukraine durchgehend finanziell unterstützt werden. Bis 2014 hat das Russland gemacht, danach der Westen. Laut Tagesschaubericht von gestern braucht die Ukraine zur Zeit monatlich 5 Mrd.€. Dabei ist die Militärhilfe noch nicht einmal inkludiert. Auch nach Kriegsende wird die Ukraine weiterhin eine finanzielle Stütze brauchen und für den Wiederaufbau bisher ca. 2 Billionen €. Das wird von der EU, die sich gerade wirtschaftlich für Jahrzehnte ins geopolitische Abseits schießt, nicht mehr zu stemmen sein.

@09:43 Uhr von Cologne 59

"Die letztendlichen Möglichkeiten für Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine liegen noch im Nebel. "

Pflichten hin und her. Russland wäre an  Beteiligung der Reparationskosten nur interessiert, wenn ein Ausgleich dafür wäre. Es gibt mittlerweile nichts, was die EU Putin anbieten könnte, damit Russland sich an den Reparationskosten beteiligt. Vielleicht hat man das schon eingesehen und spricht diese Option der russischen Beteiligung überhaupt nicht an.

 

@09:40 Uhr von Tada

 

"Ausserdem:  vom M.P. hat ganz Europa profitiert, nicht nur Deutschland...."

...

Ich korrigiere Sie:

Westeuropa hat vom Marshall-Plan profitiert.

 

Osteuropa wurde ruiniert.

Das lag aber nicht am Marshallplan

Da hat man den direkten Vergleich, ob so ein Plan für alle Beteiligten gut oder schlecht gewesen ist.

Der Vergleich hinkt. Was können die westlichen Länder und der Marshallplan dafür, dass Russland seinen Teil Deutschlands ausschlachten ließ, statt für eine stabile wirtschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau zu sorgen, und dass die sozialistische Planwirtschaft nicht den Erfolg brachte, wie man sich das vorgestellt hat.

@09:43 Uhr von AufgeklärteWelt

Da gibt es eine sehr einfache Lösung. Wenn die eher russischen Ukrainer zu 51% russischen sein wollen, müssen sie nur ein paar Meter weiter nach Osten ziehen. Und die Ukraine bleibt 'am Stück'.

Funktioniert sogar mit mehreren Sorachen in einem Land, ohne so doof zu werden. Kennst du die Schweiz? Klappt dort prima. 

Nichts muss geteilt werden. Geht ka auch gar nicht, wie es Katalonien und Schottland bewiesen haben. Man kann nicht austreten. 

09:33 Uhr von Curieux

" das Nato-Bündnis ist durchaus in der Lage sich selbst zu verteidigen, dafür bedarf es nicht der Unterstützung der Ukraine."

...

 

Also wenn der Verteidigungsfall so aussehen wird wie jetzt die Zusammenarbeit, dann ist die NATO verloren:

 

Tag 1:  Man erwartet, dass man in 2 Tagen besiegt ist.

 

Tag 2: Einzelne Länder fangen an zu diskutieren, ob man überhaupt etwas machen sollte, um nicht weiter zu "eskalieren". C-Promis und F-Intelektuelle schreiben einen offenen Brief in dem Kapitulation gefordert wird und darüber wird 5 Tage lang diskutiert. Der Rest muss noch durch den TÜV.

 

Tag 7:  Man stellt fest, dass man nicht genug Waffen hat, und für die, die man hat, gibt es Munition für 24 Stunden.

 

Tag 8: Es wird breit diskutiert, wer das alles denn bezahlen soll und ob man sich einen Verteidigungskrieg überhaupt leisten kann.

 

Tag 9:  Man entscheidet sich für Verteidigung. Die Türkei will nur mitmachen, wenn die EU endlich aufhört "kurdische Terroristen" zu unterstützen.

Usw.

 

 

 

 

09:41 Uhr von Anita L.  …

09:41 Uhr von Anita L.

 

Herr P. aus M. Doppelagent? Lustige Vorstellung.

 

Leider muss ich hier immer wieder die unbelehrbaren lesen, die diesen Größenwahnsinnigen auch noch verteidigen.

 

 

@09:40 Uhr von Tada

 

Westeuropa hat vom Marshall-Plan profitiert.

Osteuropa wurde ruiniert.

Da hat man den direkten Vergleich, ob so ein Plan für alle Beteiligten gut oder schlecht gewesen ist.

 

Osteuropa konnte auch nicht vom Mashallplan profitieren, weil es nach WK2 dem Reich der Finsternis UdSSR in de Hände fiel, und vom Sowjet ausgeplündert wurde.

 

Genau das Gleiche in 75 Jahre später macht der Finsternis-Nachfolger Wladimir-Russland nun mit der Ukraine. Klaut als Übung schon mal Weizen, und verschleppt den Entführten in die bereits kolonialisierten Ländereien wie etwa auf die Krim.

In den Volksrepubliken zerstört die ukr. Armee die Infrastruktur

@08:57 Uhr von Dr.Hans

... und zwar schon seit 2014. Dort wo sie das Sagen haben, macht ja Zerstörung keinerlei Sinn. Russland hat bisher - zumindest in Kiew, siehe Politikerreisen - auf die Zerstörung der Infrastruktur nach Möglichkeit verzichtet.

Ich hab da mal ne Frage (courtesy of SAMS): Die Russen zerstören die Ukraine und die bereits hochverschuldete EU investiert danach Abermilliarden, um die Ukraine wieder aufzubauen? Was bitte soll das? Warum zahlt nicht der Verursacher?

 

@09:16 Uhr von AufgeklärteWelt

 
Daneben gibt es geopolitische Interessen Russlands, die die USA mit ihrer politischen Einmischung in der Ukraine massiv torpedieren, was letzlich der Kriegsauslöser gewesen sein dürfte. Das ist das üble Spiel der USA in der Ukraine, weil es auf Kosten der Ukrainer geht. Den Ukrainern im Osten der Ukraine dürfte es weitgehend egal sein, ob sie russisch oder ukrainisch regiert werden, solange Frieden herrscht. 

___

Selbst wenn das stimmen würde, wäre es immer noch die Entscheidung der UKR, ob sie sich hin zu RUS, oder aber hin zum Westen orientiert. Das muss man einem eigenständigen Staat, was die UKR ist, schon zugestehen, wenn man, ob seines Eiferns hin zur "Lichtgestalt Putins" nicht völlig erblindet ist. Das ist aber bei einigen - aus welchen unverständlichen Gründen auch immer - offenbar der Fall. Hier fordert man mehr Demokratie ein (ein Hohn )und verteidigt gleichzeitig die Diktatur Russlands. Da stimmt was mit den Synapsen nicht. 

 

09:43 Uhr von Cologne 59

Wann hat eine Atommacht schon einmal Reparationszahlungen geleistet?  Dazu müsste man sie erstmal entmachten und zur Kapitulation zwingen. Ein Unterfangen, das wir wohl alle nicht überleben würden. 

@08:32 Uhr von sonnenbogen

Ich dachte die EU vergibt keine Milliardenhilfen an Staaten die keine effektive Korruptionsbekaempfung oder Rechtsstaatlichkeit vorweisen ....

aber hey, die Ukraine verteidigt unsere Werte....

Ja was denn nun?

Text lesen, Antwort steht drin. Übrigens sind Ungarn und Ukraine noch zwei verschiedene Schuhe - dir einen sind schon in der EU und treten die Werte der Gemeinschaft, von der sie nutznießen, mit Füßen; die anderen wollen in die EU und müssen auf ihrem Weg dorthin noch unterstützt werden.

09:41 Uhr von morigk   Das…

09:41 Uhr von morigk

 

Das größte Risiko für die Ukraine ist, nicht in die Nato und/oder die EU zu kommen.

 

Der kleine Mann am langen Tisch hat ja ganz eigene Vorstellungen von Recht und Gesetz.

 

 

@09:27 Uhr von Tremiro

Stets die gleiche Leier von Ihnen. Der Kriegsverbrecher Putin muss für seine Vergewaltigungen, Massenmorde und Zerstörung der Infrastruktur mit Gebietsgewinnen belohnt werden. Und schuld an Putins Verbrechen ist natürlich die USA. 

Nein, Putin - und nicht die USA - sind kriegrisch in die Ukraine einmaschiert und mit Panzern rübergefahren.

Die 40 Milliarden Hilfe der USA sind übrigens rein selbstlos, wie auch die 5 Milliarden, die beim Putsch auf dem Maidan geflossen sind.

Das sollen die Amis jetzt schön selbst ausbaden.

09:54 Uhr von Anita L

Sie sollten den Beitrag lesen, den ich ergänzt habe.

Dort wurde jemanden geantwortet, der behauptet hatte, Marshall-Plan wäre nur Ausbeutung gewesen.

Ich habe mit meiner Antwort nur ein konkretes Beispiel für das Gegenteil gebracht - ich habe es nur nicht wie Sie ausgearbeitet, weil ich mir dachte, dass das klar sein dürfte.

Ukraine Hilfe und Aufbau

Ich bekomme kalte Füße, wenn ich an diese leichtfertig wirkende Entscheidung denke, Mrd. Schulden aufzunehmen, die Ukraine aufzubauen. Das kann nicht mit rechten Dingen und Verstand zugehen, wenn man weiß, dass Südeuropa selbst Probleme mit alten Schulden, Infrastruktur und Schrittgeschwindigkeit mit dem restlichen Europa hat. Wir alle selbst in den Mitgliedsländern wissen nicht, wie es finanziell und gesellschaftlich weiter geht. Das soziale Europa wird gerade in die Abstellkammer verfrachtet, denn unsere Sozialleistungen und EU-Regelungen hapern vorne und hinten. Auch hier warten wir seit Jahren auf Vereinheitlichung und einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben. Und nun will die EU einem einzelnen Land unter die Arme greifen? Langsam zweifle ich an der Bodenhaftung der EU Vertreter. Unterstützung ist schon im Grunde richtig. Aber wenn die EU schwankt und Mitgliedsländer selbst finanziell kriseln, dann sehe ich für unsere Stabilität schwarz.

@08:46 Uhr von Giselbert

 Leyen will den Ukraine-Wiederaufbau für den EU-Beitritt an nötige Reformen knüpfen.   

Die Ukraine ist ein neutraler Staat und gehört nicht in die EU. Minsk 2.

@ morigk

Nur wernn man die rosarote Brille aufsetzt und alles andere nicht betrachten will. Ich glaube nicht, dass es eine große Zustimmung gibt, wenn andererseits die ukrainischen oligarchen weiterhin präsent sind. Warum nimmt man diese nicht zur Finanzierung mit heran. Das ist etwas für den Spezialisten.

.

So sehe ich das auch. Bevor nicht jeder ukr. Milliardär mindestens 95% seines Vermögens spendet, sollte kein Geld von außen in den Wiederaufbau fließen.

@09:55 Uhr von Bender Rodriguez

Da gibt es eine sehr einfache Lösung. Wenn die eher russischen Ukrainer zu 51% russischen sein wollen, müssen sie nur ein paar Meter weiter nach Osten ziehen. Und die Ukraine bleibt 'am Stück'.

Das ist im Grund richtig und ist zum Teil schon geschehen. Es löst aber nicht das Grundproblem (sie müssten zu viele Menschen umpflanzen). Hinzu kommen die geopolitischen Interessen Russlands (z.B. Militärstützpunkte auf der Krim). Eine Spaltung der Ukraine in zwei Staaten (eine West- und eine Ost-Ukraine bzw. eine West-Ukraine und ein neuer Teil Russlands) ist realistischer. Die Kriegsziele des Westens schließen diese Spaltung übrigens ausdrücklich nicht aus, weil beide Blöcke (Westen, Russland) wissen, dass es ohnedies auf eine Spaltung des Landes hinausläuft. 

 

Das Gerede kennen wir...

Diese ganze "Reformen"-Leier hört die Ukraine schließlich schon seit der sog. "Orangenen Revolution" 2004. Oligarchen werden zwar ausgeschaltet - aber immer nur die, die die Opposition unterstützen, was praktisch ist, denn dann braucht man nicht mehr so viele Parteien, Sender und Zeitungen zu verbieten: Das gute Drittel russischstämmiger Ukrainer hat spätestens seit letztem Jahr keine Vertretung mehr; was auch wieder praktisch war, denn dann konnte man auch endlich bei Strafe die russische Sprache im öffentlichen Raum von Dienstleistungen, Gastronomie etc. untersagen. Selbst  das "Indigene-Völker-Gesetz", das die Volksgruppen der Ukraine differenziert und bestimmt (ohne Slawen und Russen) - vermutlich das erste durch und durch rassistische Gesetz seit vielen Jahrzehnten - konnte das Parlament passieren und ist seit Juli 2021 inkraft.

Eine Demokratie ist das nicht. Die geht anders.
Aber, gut: Das ist die EU-Kommission auch nicht. Insofern stimmt das schon mit den "gemeinsamen Werten".

@09:18 Uhr von nie wieder spd

Richtigerweise ein Mythos, wenn man glaubt, dass der BRD durch diesen Plan auch nur 1 $ geschenkt worden wäre.
Tatsächlich war der Marshallplan eine große Unterstützung für die US - Wirtschaft und die BRD hat jeden Pfennig selber bezahlen müssen.

 

Ach deshalb war die DDR wirtschaftlich so erfolgreich. Weil die im real existierenden Sozialismus keine Marshallplangelder zurückzahlen mussten. Danke für diese Erhellung.   

09:54 Uhr von Anita L.

"Der Vergleich hinkt. Was können die westlichen Länder und der Marshallplan dafür, dass Russland seinen Teil Deutschlands ausschlachten ließ, statt für eine stabile wirtschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau zu sorgen, und dass die sozialistische Planwirtschaft nicht den Erfolg brachte, wie man sich das vorgestellt hat."

 

Vielleicht weil nach WK2 auch große Teile von Russland und deren Industrie zerstört waren - im Gegensatz zu den USA ?

@09:43 Uhr von AufgeklärteWelt

 

Die Ukraine als Staat ist ethnisch gespalten (am leichtesten anhand der Sprachgrenze im Land nachzuzeichnen).

 

Ukrainisch und Russisch sind in etwa so unterschiedlich wie Kölsch in Köln und Öcher Platt in Aachen.

@10:00 Uhr von Oppenheim - Angst fressen Seele auf

Ich bekomme kalte Füße, wenn ich an diese leichtfertig wirkende Entscheidung denke, Mrd. Schulden aufzunehmen, die Ukraine aufzubauen. Das kann nicht mit rechten Dingen und Verstand zugehen, Langsam zweifle ich an der Bodenhaftung der EU Vertreter. Unterstützung ist schon im Grunde richtig. Aber wenn die EU schwankt und Mitgliedsländer selbst finanziell kriseln, dann sehe ich für unsere Stabilität schwarz.

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Wir reden hier über 3% des EU-Haushaltes. Mehr nicht. Ausserdem...... haben Sie nicht mitbekommen, dass ein Marschall-Plan wirtschaftlich gut ist für alle Beteiligten?  

 

vdL

Gerade Frau vdL sollte doch beim Umgang mit Geld eigentlich keine Schnellschüsse abliefern, ich bin immer noch schockiert ob ihrer „Beraterverträge“.

@09:54 Uhr von Anita L.

 

"Ausserdem:  vom M.P. hat ganz Europa profitiert, nicht nur Deutschland...."

...

Ich korrigiere Sie:

Westeuropa hat vom Marshall-Plan profitiert.

 

Osteuropa wurde ruiniert.

Das lag aber nicht am Marshallplan

Da hat man den direkten Vergleich, ob so ein Plan für alle Beteiligten gut oder schlecht gewesen ist.

Der Vergleich hinkt. Was können die westlichen Länder und der Marshallplan dafür, dass Russland seinen Teil Deutschlands ausschlachten ließ, statt für eine stabile wirtschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau zu sorgen, und dass die sozialistische Planwirtschaft nicht den Erfolg brachte, wie man sich das vorgestellt hat.

>> Wenn ich mich nicht irre beteiligten sich die westlichen Besatzunngszonen/ Bundesländer nicht an Reparationszahlungen für die Sowjetunion. Deshalb musste sie sich  wohl ausschließlich im Osten bedienen.

 

Wiederaufbau der Ukraine

wenn sich hier schon unsere Politiker hinstellen und über den Wiederaufbau reden und wer den bezahlen soll, stellt sich mir die Frage warum Deutschland und die EU den bezahlen soll. Russland hat die Städte und Dörfer zerbombt und somit ist Russland zur Zahlung der Kosten des Wiederaufbau verpflichtend und nicht Deutschland oder die EU.

somit bleibt für mich persönlich nur ein einziger wirklicher Weg übrig alle Gelder einziehen und für den Wiederaufbau verwenden egal ob von der Zentralbank oder den Oligarchen denn das meiste ist doch geraubt durch Korruption wenn die Dokus stimmen sollten die wir im TV dazu sehen konnten.

@09:57 Uhr von Hartmut der Lästige

Wir müssen niemanden zwingen. Das werden die Russen selbst machen.  Wenn sie mitbekommen, dass sie in ihrem Russland gefangen sind und sich maximal noch nach China und Nordkorea begeben können, wenn ihnen massiv das Geld  gausgeht, weil keiner mehr was kauft, dann werden sie Waldi absagen ind FREIWILLIG bezahlen.

@09:28 Uhr von ich1961

09:16 Uhr von AufgeklärteWelt

 

Ich würde Ihnen mal empfehlen, sich die "Geschichte" noch mal zu Gemüte zu ziehen.

 

Herr P. aus M. hat seit mindestens 20 Jahren seine Absichten immer wieder Kommuniziert. Da haben die USA absolut keinen Platz gehabt - warum wollen Sie das jetzt den USA "in die Schuhe schieben"?

 

//Das ist das üble Spiel der USA in der Ukraine, weil es auf Kosten der Ukrainer geht.//

 

Schade, das Sie das so sehen (wollen). Für mich ist der Aggressor eindeutig Herr P. aus M. mit seinem Angriffskrieg!

Putin hat sich vom Freund Europas zum Feind Europas gewandelt. Ich kann mir aufgrund der Ereignisse aber denken, dass er den "Freund" nur vorgespielt hat. Damit wäre er auf einer Stufe mit beispielsweise einem Nawalny.

Ich kann mir vorstellen, dass ein Putin sich provoziert gefühlt haben könnte - sei es durch Nato Manöver in Osteuropa oder Stationierung von Nato Soldaten in der Ukraine. Das rechtfertigt aber noch lange keinen Krieg gegen einen Nachbaarstaat.

@08:35 Uhr von AufgeklärteWelt

Am 20. Mai 2022 - 08:35 Uhr von AufgeklärteWelt

> es ist im Grunde völlig unverständlich warum die Bürger der EU für den Wiederaufbau der Ukraine zahlen sollten

Stichwort Wiederaufbau: Was die Ukraine angeht, werden in Nullkommanichts Millionen locker gemacht. Aber diejenigen, die in den Flutgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz ihr Haus wieder aufbauen möchten, müssen von Pontius zu Pilatus rennen um Hilfe zu bekommen und noch jede Menge Eigenkapital investieren.

@08:35 Uhr von AufgeklärteWelt

warum die Bürger der EU für den Wiederaufbau der Ukraine zahlen sollten. Die Ukraine scheint Vollkasko zu haben. Anstatt ihren Bürgerkrieg in einem Kompromiss (der die Aufteilung der Ukraine vorsähe, wodurch erst einmal niemandem ein Schaden entstünde) zu lösen, haben sich die Ukrainer vor den US-Geopolitik-Karren spannen lassen und dienen jetzt als Kanonenfutter zur Schwächung Russlands. Und die EU-Bürger sollen diesen Irrsinn am Ende brav bezahlen. 

Herrlich, durch die Teilung eines Landes kommt niemand zu Schaden... Politikgeschichte? An der Kasse. Ich hoffe nur, dass ich mal nie auf Ihre Meinung angewiesen sein muss, Dann, wenn Sie großzügig Polen wieder haben aufteilen lassen (tut ja niemandem weh) und Ostdeutschland zurückfordert...

Zukunft

Also, es wird irgendwann kein russisches gas mehr in die EU geleitet, dann verliert die Ukraine 1.2Mrd $ pro Jahr...

"https://www.dw.com/en/can-ukraine-do-without-russian-gas-transit-fees/a…"

Aber natuerlich kann die Ukraine ohne Russland auf eigenen Beinen stehen.....lol, oder, alternativ begibt sich die Ukraine als souveraener Staat von einer Abhaengigkeit in die naechste... sieht nach einem Fass ohne Boden aus.

Ein Konflikt hört auf, wenn…

Ein Konflikt hört auf, wenn sich die beiden Seiten vertragen. Bis dahin wird es keine Ruhe geben.

Welche Aktionen sind geeignet, damit sich beide Seiten vertragen? Welche bewirken das Gegenteil?

Ist momentan der richtige Zeitpunkt für einen Bieterwettstreit um Assoziirungsabkommen und Freihandelsunion? So hat doch das Ganze angefangen.

Komisches Ansinnen

das Land ist im Krieg, wie soll es sich da reformieren?

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@09:32 Uhr von -Der Golem-

Fakt ist, der Marschallplan war der größte Erfolg, den es jemals auf diese Weise gab.  Dass die US-Wirtschaft profitierte ist ein völlig akzeptabler Kollateral-Nutzen. Ausserdem:  vom M.P. hat ganz Europa profitiert, nicht nur Deutschland....

Klar war der Marschallplan der größte Erfolg. Für die USA. Aber trotz meiner Kritik will ich nicht verleugnen, dass sich - im Gegensatz zum von Sowjets besetztem Osteurpa - Westeuropa im Vergleich hervorragend entwickelt hat. Es waren ja zwei konkurrierende Systeme direkt nebeneinander. Kapitalismus und Pseudokommunismus. Da konnte der Kapitalismus auftrumpfen - bis die Sowjetunion sich aufgelöst hat. Ab da ging es nämlich auch in Deutschland und dem Resteuropa stätig abwärts.

Osteuropa wurde durch den M.P. ausgebeutet. Meinst du, weil US-Devisen in die Sowjetunion geflossen sind und dort dafür die Menschen Produkte für den Westen herstellen durften, war es ok? Oder an der Bevölkerung westliche Medikamente getestet wurden?

 

@ Bender Rodriguez

...  und sich maximal noch nach China und Nordkorea begeben können, wenn ihnen massiv das Geld  gausgeht, weil keiner mehr was kauft,

.

Hat nicht Indien auch schon interesse an russ. Rohstoffen angekündigt?
Also grob 2 Mrd. Menschen und halb Asien, und mit China die Fabrik der Welt. Gibt kleinere Wirtschaftsräume.

09:46 Uhr von morigk   Ein…

09:46 Uhr von morigk

 

Ein gewisser Herr P. aus M. hat diesen ungerechtfertigten .... Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen - niemand sonst.

 

Also soll "er bzw. sein Land" auch für die Schäden (mit) aufkommen.

 

 

@09:18 Uhr von nie wieder spd

Doch nicht nur wegen seiner offensichtlichen Erfolge, auch dank einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit wurde der Marshallplan zu einem Mythos – mitverantwortlich für das Wirtschaftswunder in Deutschland.

Richtigerweise ein Mythos, wenn man glaubt, dass der BRD durch diesen Plan auch nur 1 $ geschenkt worden wäre.
Tatsächlich war der Marshallplan eine große Unterstützung für die US - Wirtschaft und die BRD hat jeden Pfennig selber bezahlen müssen. 

 

 

 

 

Die meisten wissen das nicht oder wollen es nicht wissen.

Lediglich Frankreich und Gr0ßbritannien haben Geldmittel aus diesem Plan bekommen.
 

 

@08:35 Uhr von AufgeklärteWelt

und dienen jetzt als Kanonenfutter zur Schwächung Russlands.  

Kanonenfutter für die Schwächung Russlands? 😂 Der Russe schwächt sich selbst durch den Einmarsch. Niemand zwingt ihn dazu, andere Länder zu überfallen. Dass Sie den Ukrainern eine Kapitulation samt massiver Gebietsverluste nahelegen halte ich für unanständig.

@10:08 Uhr von haneu - "bedienen"

 

>> Wenn ich mich nicht irre beteiligten sich die westlichen Besatzunngszonen/ Bundesländer nicht an Reparationszahlungen für die Sowjetunion. Deshalb musste sie sich  wohl ausschließlich im Osten bedienen.

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"bedienen" ist gut!  Das macht der Sowjet-Torso derzeit auch in der Ukraine und liefert den geklauten Weizen an die syrische Metastase...

 

 

@Curieux - wirtschaftliche Interessen

@09:33 Uhr von Curieux:

"[...] das Nato-Bündnis ist durchaus in der Lage sich selbst zu verteidigen, dafür bedarf es nicht der Unterstützung der Ukraine."

Für die rein militärische Verteidigung ist das völlig richtig. Der Krieg in der Ukraine beweist, dass es keinen dreistelligen Militäretat braucht, um einen Angriff Russlands abwehren zu können. Aber darum geht es auch gar nicht.

Hier sind eher wirtschaftliche Interessen relevant, die in der ehemaligen Einflusszone des Gegners durchgesetzt werden sollen. Und dafür brauchte es die Hilfe der ukrainischen Regierung.

Wie ich schon vor dem Putsch

2014 prophezeit habe, die Ukraine ist ein Milliardengrab und ist für die EU ein Mühlstein am Hals der die EU herunterziehen wird.

@08:51 Uhr von Schaefer

Wir haben schon Griechenland und Malta in der EU. Noch einen Pflegefall können wir uns nicht leisten. 

 

Das kommt darauf an: Lässt sich der Pflegefall in die Hängematte fallen oder arbeitet er aktiv an seiner Rekonvaleszenz.

@09:39 Uhr von der.andere

Zuvor muss die Vorgeschichte des Kriegs aufgearbeitet werden, verbunden mit der Frage ob die ukrainische Führung wirklich alles getan hat um den Krieg zu verhindern. Da sind einige Fragezeichen zu setzen. Selenskyi ist gewählt worden weil er den inneren Frieden wieder herstellen wollte. Stattdessen hat er sich geweigert Minsk II umzusetzen und durch US Einfluss wurde die Ukraine militärisch zu einem Natostaat aufgebaut, wobei die Ukraine noch die Rolle eines Pitbull gegenüber Russland übernahm. Die Ukraine wollte die Atombewaffnung und die Krim und die Volksrepubliken nach eigenen Aussagen militärisch zurückerobern. Der Kompromissvorschlag von BK Scholz auf der MSK nach Neutralität und Verzicht auf Natobeitritt wurde abgelehnt. Insgesamt Maßnahmen die einen Kompromiss verhindert haben. Die Ukraine sollte sich für ihren Wiederaufbau vor allem an die USA und Russland halten. Die EU sehe ich nicht in der Pflicht.

 

@09:19 Uhr von wolf 666

... aus dem Munde von der Leyen, dass in der Ukraine Reformen vor dem Wiederaufbau mit EU-Milliarden stattfinden müssen.

Jetzt schon fließen täglich Milliarden in die Ukraine, weil diese ohne die Milliarden des Westens gar nicht lebensfähig wäre. Die Ukraine könnte nicht mal ihre Soldaten oder ihre Angestellten bezahlen ohne die Milliarden aus dem Wertewesten.

Die Ukraine gehört zu den korruptesten Ländern der Welt.

Nach Transparency International Deutschland e.V. und CPI-Index liegt die Ukraine ganz hinten auf Rang 117 der Länder mit der geringsten Korruption.

Darüber hinaus existiert in der Ukraine nicht eine Voraussetzung, die die EU bei Aufnahme voraussetzt, bezüglich Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und soziale Marktwirtschaft.

Es ist bekanntlich ein Oligarchenstaat von vorne bis hinten.

 

 

 

Und wo liegt Russland auf dieser Liste?

 

@09:33 Uhr von Mischpoke West

Hört endlich mit dem Narrativ auf Deutschland wäre ein reiches Land. Das Spiel ist aus. Wir sind arm. 

.

Sagen Sie sowas nicht. Es könnte die Bevölkerung beunruhigen.

Natürlich darf man das sagen weil die Armut in Deutschland voran schreitet. Die Tafeln sind an ihre Grenzen. 

@09:39 Uhr von der.andere

Zuvor muss die Vorgeschichte des Kriegs aufgearbeitet werden, verbunden mit der Frage ob die ukrainische Führung wirklich alles getan hat um den Krieg zu verhindern. Da sind einige Fragezeichen zu setzen. Selenskyi ist gewählt worden weil er den inneren Frieden wieder herstellen wollte. Stattdessen hat er sich geweigert Minsk II umzusetzen und durch US Einfluss wurde die Ukraine militärisch zu einem Natostaat aufgebaut, wobei die Ukraine noch die Rolle eines Pitbull gegenüber Russland übernahm. Die Ukraine wollte die Atombewaffnung und die Krim und die Volksrepubliken nach eigenen Aussagen militärisch zurückerobern. Der Kompromissvorschlag von BK Scholz auf der MSK nach Neutralität und Verzicht auf Natobeitritt wurde abgelehnt. Insgesamt Maßnahmen die einen Kompromiss verhindert haben. Die Ukraine sollte sich für ihren Wiederaufbau vor allem an die USA und Russland halten. Die EU sehe ich nicht in der Pflicht.

Bin ganz bei ihnen.

 

@09:37 Uhr von schabernack

Jeder weiß, dass in der Ukraine kein Bürgerkrieg stattfindet, sondern dass der Barbar Wladimir das Land seit 2014 von außen überfällt. Medien, in denen was anderes zu lesen ist, taugen in Papierrformat max. zum Entzünden von Holzfeuern zur Vertreibung von Hexen und Dämonen.

Also kann ich deinen Text ausdrucken und verbrennen...

Oder willst du Beiträge von beispielsweise ARD oder Amnesty anzünden? Denn die haben darüber berichtet, dass in der Ukraine seit 2014 massive Gewalt gegen russische Minderheiten ausgeübt werden - unter Duldung der Regierung.

Am 20. Mai 2022 - 09:57 Uhr von Hartmut der Lästige

„Wann hat eine Atommacht schon einmal Reparationszahlungen geleistet?  Dazu müsste man sie erstmal entmachten und zur Kapitulation zwingen. Ein Unterfangen, das wir wohl alle nicht überleben würden.“ 

 

Atommächte sind nicht unbesiegbar.

 

Russland in Afghanistan,

 

15.12.1979 zum Einmarsch

15. Mai 1988 Ausmarsch

 

„120.000 Soldaten (Sollstärke) der roten Armee waren in Afghanistan stationiert.

Und verlor über die Dauer des Konfliktes insgesamt rund 50.000 Soldaten.“

 

Man muss das nicht unbedingt Kapitulation nennen, sondern

Alte Bauernopfer Schachspieler Regel:

 

„Du rettest den Freund nicht mehr, so rette flugs das eigene Leben.“

 

@09:39 Uhr von der.andere

Die Ukraine wollte die Atombewaffnung und die Krim und die Volksrepubliken nach eigenen Aussagen militärisch zurückerobern

Wo ist hier das Problem beziehungsweise die Eskalation? Der Russe hat diese Gebiete besetzt und es ist kein Akt der Aggression, ihn aus diesen wieder vertreiben zu wollen. Russisches Staatsgebiet wurde und wird zu keinem Zeitpunkt angetastet. Es wurde auch nie angekündigt oder geplant, russisches Staatsgebiet anzutasten. Wo soll denn da die Eskalation durch die Ukraine stattgefunden haben?

@10:12 Uhr von sonnenbogen

Also, es wird irgendwann kein russisches gas mehr in die EU geleitet, dann verliert die Ukraine 1.2Mrd $ pro Jahr...

"https://www.dw.com/en/can-ukraine-do-without-russian-gas-transit-fees/a…"

Aber natuerlich kann die Ukraine ohne Russland auf eigenen Beinen stehen.....lol, oder, alternativ begibt sich die Ukraine als souveraener Staat von einer Abhaengigkeit in die naechste... sieht nach einem Fass ohne Boden aus.

Schauen Sie sich in Europa um. Davon gibt es mehrere. Auch die lassen wir nicht im Regen stehen. 

@09:41 Uhr von Raho59

Ich impliziere nichts. Der Nazi Vergleich bezog sich auf uns.... damals und heute wieder in Ansätzen. Ich stelle nur fest, dass die Ukraine auf dem Weg war "westliche Werte" übernehmen zu wollen. Hierbei wollten/sollten wir helfen. Herr P. aus M. hatte anderes im Sinn. DARUM helfen wir da jetzt und wohl auch später 

Ja, sie waren auf dem Weg, der irgendwie nie wirklich beschritten wurde. Größte Probleme mit Korruption und gewalttätiges Vorgehen gegen Minderheiten. Das sind also "westliche Werte"?

@09:35 Uhr von wolf 666

@08:32 Uhr von sonnenbogen

 

Ich dachte die EU vergibt keine Milliardenhilfen an Staaten die keine effektive Korruptionsbekaempfung oder Rechtsstaatlichkeit vorweisen ....

aber hey, die Ukraine verteidigt unsere Werte....

Ja was denn nun?

Sehr treffend auf den Punkt gebracht, was die Doppelzüngigkeit und Heuchelei der EU-Oberen, beginnend bei von der Leyen, betrifft.

 

 

Wie im Artikel steht, soll Wiederaufbauhilfe an Reformen verknüpft werden.

Die EU-Oberen?

Ihr Sprachgebrauch verrät ein obrigkeitsstaatliches Bewusstsein.

 

 

@10:17 Uhr von rechterTroll

und dienen jetzt als Kanonenfutter zur Schwächung Russlands.  

Kanonenfutter für die Schwächung Russlands? 😂 Der Russe schwächt sich selbst durch den Einmarsch. Niemand zwingt ihn dazu, andere Länder zu überfallen. Dass Sie den Ukrainern eine Kapitulation samt massiver Gebietsverluste nahelegen halte ich für unanständig.

>> Die Erwähnung einer möglichen Lösung hat mit "unanständig " nichts zu tun, eher mit ihren Moralvorstellungen. Hilft auch nicht weiter.

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