Kommentare - VW will Plattformen für Elektroautos nach Indien liefern

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Weltmarkt und neue Partner

Indien ist groß und Potenzial zumindest in den gut situierten Schichten vorhanden. Je breiter die Handelbeziehungen gestreut sind, umso besser lösen wir uns von Abhängigkeiten einiger weniger, die uns dann erpressbar machen können. Wir haben wohl aus manchen, bislang florierenden Verbindungen die Lehre gezogen. Manche Billiglohnländer überwanden den Billiglohn und hoben soziale und finanzielle Forderungen an. Dass man Jahrzehnte aus dem Standort Deutschland floh, war nicht gut. Und hat viele Gründe. Dass deutsche Standorte aber weder diktatorischen Regimen und auch keinen anderweitigen instabilen Faktoren aus ausgesetzt sind, weiß man wohl erst seit Kurzem zu wertschätzen, weil Krisen und Umbrüche weltweit zunehmen. China sehe ich kritisch wie auch Russland und die USA als einzige Handelspartner. Streuen und Umdenken bringt mehr Zukunft und Perspektive, will man die Wirtschaft in Deutschland wettbewerbssicher halten und damit auch unseren sozialen und finanziellen Wohlstand.

Nichts gegen freien Handel (ganz im Gegenteil)

- aber es wäre nicht nur "schön", wenn sie diese "Exportorientierung":

"Für die exportorientierten deutschen Autobauer ist Indien ein Markt der Zukunft"

nicht nur auf "gewinnträchtige Märkte" auswirken würde, sondern generell gelten würde. Also auch auf den "Vertrieb" bzw. die (globale) Verbreitung von elementaren Gütern im Allgemeinen (zum Beispiel im Bedarfsfall überlebensnotwendiger Medikamente) und Wissen im Allgemeinen und den allgemeinen Zugang dazu im Besonderen.

Perfekt

2/3 des Stroms in Indien wird durch Kohlekraft erzeugt..

Ölkäufe von Indien werden sich erhöhen

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

 

Erst Zeter und Mordio und nun gute E-Geschäfte

Wenn unsere Autogiganten in den letzten Jahrzehnten nicht so sehr von ihrer geistlosen Gier in selbstzerstörerische Lethargie gefangen gewesen wären, hätten sie sich schon längst zukunftsfähig mit nachhaltigen Konzepten die Weltmarkführung auf Dauer sichern können. Elektro- und Wasserstoffantriebe in mannigfaltigen, marktreifen Varianten parat und mit einem Heer von Ingenieuren längst viel weitergehende Neuentwicklungen in Bearbeitung.

Aber mit allen Lobbyanstrengungen, Tricks und Betrügereien wider jede unternehmerische, wie moralische Vernunft das tote Verbrennerpferd mit aller Rücksichtslosigkeit weiterreiten, um uns nun trotz Unmengen verdienter Phantastillionen umfassende staatliche Hilfen mit der üblichen Arbeitsplatzdrohung abzupressen.  

Wann werden die Raubritter endlich begreifen, dass man mit einem smarten Image viel mehr erreichen kann?

@13:39 Uhr von Oppenheim

Indien ist groß und Potenzial zumindest in den gut situierten Schichten vorhanden. Je breiter die Handelbeziehungen gestreut sind, umso besser lösen wir uns von Abhängigkeiten einiger weniger, die uns dann erpressbar machen können. Wir haben wohl aus manchen, bislang florierenden Verbindungen die Lehre gezogen. Manche Billiglohnländer überwanden den Billiglohn und hoben soziale und finanzielle Forderungen an. Dass man Jahrzehnte aus dem Standort Deutschland floh, war nicht gut. Und hat viele Gründe. Dass deutsche Standorte aber weder diktatorischen Regimen und auch keinen anderweitigen instabilen Faktoren aus ausgesetzt sind, weiß man wohl erst seit Kurzem zu wertschätzen, weil Krisen und Umbrüche weltweit zunehmen.

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Das sehe ich auch so.Wir müssen uns unabhängiger von nur wenigen Handelspartnern machen.Wir haben zu wenig Rohstoffe in unserem Land.

 

Können wir es künftig besser ?

Deutschland hat einschlägige Erfahrung mit der Transferierung entsprechende Unternehmen ins Ausland. Diese Erfahrungen waren nicht immer erfolgreich. Vielfach war es die Größe und Ehrgeiz eines Landes das hier Grenzen setzte. Zu erwähnen sind hier die Automobilindustrie, die Automatisierungsbranche, die Waffenindustrie, die Chemische Industrie, die Banken, Stahl, Hochgeschwindigkeitszüge und so weiter. Andere Länder wie die USA, Frankreich, China scheinen das viel besser zu können. Einerseits mag Indien ein großer zukünftiger Markt sein, nach Verlust Russlands ist Ersatz nötig, nach Einschränkungen in China auch, aber können wie es besser machen als in der Vergangenheit ?

@13:55 Uhr von schiebaer45

@13:39 Uhr von Oppenheim

.... Wir haben wohl aus manchen, bislang florierenden Verbindungen die Lehre gezogen. Manche Billiglohnländer überwanden den Billiglohn und hoben soziale und finanzielle Forderungen an. Dass man Jahrzehnte aus dem Standort Deutschland floh, war nicht gut. Und hat viele Gründe. Dass deutsche Standorte aber weder diktatorischen Regimen und auch keinen anderweitigen instabilen Faktoren aus ausgesetzt sind, weiß man wohl erst seit Kurzem zu wertschätzen, weil Krisen und Umbrüche weltweit zunehmen.

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Das sehe ich auch so.Wir müssen uns unabhängiger von nur wenigen Handelspartnern machen.Wir haben zu wenig Rohstoffe in unserem Land.

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Würde ich auch so sehen, wenn er nicht in einem Satz alles umgeschmissen hätte: "China sehe ich kritisch wie auch Russland und die USA als einzige Handelspartner.".

 

@ 13:38 Uhr von Coachcoach

"Der Wahnsinn geht weiter - Individualverkehr... für bal 10 Mrd. Menschen. Des Wahnsinns kecke Beute - es lebe der Untergang!"

Der Wunsch nach individueller Mobilität ist nachvollziehbar und deren Realisierung wichtig und richtig!

Aber der Platz sowohl für die Anzahl Menschen und deren Bedürfnisse ist begrenzt, hier gilt es ein sinnvolles Maß zu finden.

Die Wolfsburger sind schon schlau

VW ist die einzige deutsche Automarke die zu 100% auf batterieelektrische (also letztlich chemische) Antriebe setzt. 
 

 

 

Der Hauptabsatz von VW ist in China. Dort befinden sich auch große Produktionskapazitäten die man mit Hilfe vom Bund dort aufgebaut hat. 
 

 

Der Haken: die Chinesen sind selbst fleißige Elektroautobauer, deren Fahrzeuge grob nur etwa die Hälfte von den VW Modellen kosten. Deshalb zittert man in Wolfsburg schon davor das die Chinesen VW bald mit ihren qualitativ gleichwertigen Fahrzeugen Konkurrenz machen könnten, zumal die Chinesen in der Batterietechnologie führend sind. 
 

 

Also hat man sich jetzt überlegt nach Indien zu gehen. Dort gibt es, wie in China potentiell einen Riesenmarkt. Es gibt wenige gleichwertige indische Konkurrenten. 
 

 

Aber diese Strategie hat ihre Tücken. Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich. Die Gründe liegen in den Unterschieden der Kultur, aber auch in mangelnder politischer Unterstützung. 

- aber es wäre nicht nur "schön", wenn sie diese "Exportorientierung":

"Für die exportorientierten deutschen Autobauer ist Indien ein Markt der Zukunft"

nicht nur auf "gewinnträchtige Märkte" auswirken würde, sondern generell gelten würde. Also auch auf den "Vertrieb" bzw. die (globale) Verbreitung von elementaren Gütern im Allgemeinen (zum Beispiel im Bedarfsfall überlebensnotwendiger Medikamente) und Wissen im Allgemeinen und den allgemeinen Zugang dazu im Besonderen.

 

Tipp: Diese beiden (u.v.a.!) Videobeiträge zum Thema ansehen:

tagesschau.de/ausland/antibiotika-113.html

daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/indien-deutschland-antibiotika-corona-video-100.html

 

"Klingelt’s“?

 

Das daraus zu ziehende Fazit lautet aus meiner Sicht:

Man bzw. "die Wirtschaft" verursacht aus „Gewinngründen“ einen teuren Schaden (hier im wahrsten Sinne des Wortes), und hinterher „fehlt“ dann regelmäßig das Geld, um ihn zu beheben. Perverser kann ein Wirtschaftssystem wohl kaum noch sein.

@14:09 Uhr von Giselbert

"Der Wahnsinn geht weiter - Individualverkehr... für bal 10 Mrd. Menschen. Des Wahnsinns kecke Beute - es lebe der Untergang!"

Der Wunsch nach individueller Mobilität ist nachvollziehbar und deren Realisierung wichtig und richtig!

Aber der Platz sowohl für die Anzahl Menschen und deren Bedürfnisse ist begrenzt, hier gilt es ein sinnvolles Maß zu finden.

Ja, ich kenne China noch mit Radfahrern. Ging. Busse gab es viele, U-Bahnen, ...

Ich denke aber auch, so 0,5-1,0 Mrd. Menschen würden dem Planeten reichen. Aber wer verzichtet?

@14:13 Uhr von Nettie

Gewinne privat, Verluste sozialisiert. Systeme lassen sich ändern.

@13:54 Uhr von Forfuture

Wann werden die Raubritter endlich begreifen, dass man mit einem smarten Image viel mehr erreichen kann?

Sie werden es erst dann begreifen, wenn man mit einem "smarten Image" tatsächlich mehr erreichen kann.

Solange die Erträge von Wirtschaft und Handel weiter so ungerecht verteilt sind, bleibt auch die Gier nach immer höheren Gewinnen bestehen. Das dies immer zu Lasten dritter geht, ist kein Problem, das sich auf Entwicklungs- und Schwellenländer beschränkt. Wir sind davon genauso betroffen.

Für die Hoffnung auf ein generelles Umdenken bei den Zielen von Wirtschaft sehe ich derzeit keinen Anlass. Gemeinwohlorientierung und Nachhaltigkeit bleiben so wohl immer im Hintertreffen.

Inwieweit man dieses Wirtschaften mitträgt, entscheidet letztendlich jeder auch durch sein Konsumverhalten. Aber auch hier bestehen wieder Zwänge. Nicht jeder genießt den diesbezüglichen Luxus von Entscheiduungsfreiheit.

 

Gruß Grille

@14:09 Uhr von Giselbert

"Der Wahnsinn geht weiter - Individualverkehr... für bal 10 Mrd. Menschen. Des Wahnsinns kecke Beute - es lebe der Untergang!"

Der Wunsch nach individueller Mobilität ist nachvollziehbar und deren Realisierung wichtig und richtig!

Aber der Platz sowohl für die Anzahl Menschen und deren Bedürfnisse ist begrenzt, hier gilt es ein sinnvolles Maß zu finden.

Sinnvolles Maß???

Das ist ein Widerspruch zum Homo Sapien Sapiens

 

Neuer Markt

in Indien, und als Vergleich mal die Zahlen aus Deutschland laut Freund G.

" Nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes waren zu Beginn dieses Jahres 618.000 Elektroautos in Deutschland zugelassen "

-

" Rekord beim Bestand an Personenkraftwagen in Deutschland – die Anzahl der in der Bundesrepublik gemeldeten Pkw erreichte am 1. Januar des Jahres 2022 mit rund 48,54 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller Zeiten."

Die Zahlen sprechen für sich, Geld verdient VW im Prinzip nicht so sehr im Inland, sondern beim Export Weltweit, und besonders in China.

E-Wagen ist eine kleine Gruppe die mehr Geld hat, und das meist als Zweitwagen benutzt, das wird sich auch so schnell nicht ändern.

Nur Bauchgefühl: wird nicht klappen

Ich kenne die indische Mentalität ganz gut. Und sogar in der Schule lernt man dort über das Gewürge mit dem deutschen Prestige-Projekt Stahlwerk Rourkela. 
 

 

Ich vermute mal, da die Inder ganz schön pfiffig sind, dass man bald indische „re-makes“ chinesischer E-Autos sehen wird und die dann nur 20% der VW Schlitten kosten werden. Und die Inder sind SEHR national eingestellt. 
 

 

Deutschland hat in Indien einen Ruf der sich nicht sehr von dem der ehemaligen britischen Kolonialherren unterscheidet. Außer bei den Sikhs vielleicht :-) 

@14:12 Uhr von Möbius

[...]

Aber diese Strategie hat ihre Tücken. Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich. Die Gründe liegen in den Unterschieden der Kultur, aber auch in mangelnder politischer Unterstützung.

 

Quatsch. Es gibt es zahlreiche erfolgreiche Outsourcing-Projekte, von SAP zum Beispiel, zweitens haben die Gründe für ein Scheitern rein gar nichts mit "Kultur" zu tun:

 

"- Das Geschäft basiert auf insgesamt falschen Erwartungen und einer unrealistischen Hoffnung auf Kosteneinsparungen, welche (längst) nicht mehr zu erzielen sind.

- Halbherziges Vorgehen und zu wenig Aufmerksamkeit beim Ressourceneinsatz (Aufmerksamkeit, Investition) sowie beim Aufbau und der Steuerung von Strukturen und Prozessen.

- Falsches Einschätzen der indischen Partner – entweder Überschätzen (Phänomen des „Superinder“) oder Unterschätzen (aus einer „spät-kolonialistischen“ Haltung)

 

- Unterschiedliche Auffassungen von Qualität"

 

"https://tinyurl.com/534dckkn"

Noooooch

Mehr Autos.

Fantastisch.

Und auch verlogen.

Dem Klima gegenüber....

Und so.

 

Sehr gut. Wenn erst ganz…

Sehr gut. Wenn erst ganz Asien motorisiert ist, wie der Westen, brauchen wir uns ums Klima keine Gedanken mehr machen. Das ist dann einfach kaputt.  Aber es wird weiter tumb auf ewiges Wachstum gesetzt. Es wäre wesentlich erstrebenswerter, wir hätten so wenig Autos  wie in indien.

@13:54 Uhr von Forfuture

Wenn unsere Autogiganten in den letzten Jahrzehnten nicht so sehr von ihrer geistlosen Gier in selbstzerstörerische Lethargie gefangen gewesen wären, hätten sie sich schon längst zukunftsfähig mit nachhaltigen Konzepten die Weltmarkführung auf Dauer sichern können. Elektro- und Wasserstoffantriebe in mannigfaltigen, marktreifen Varianten parat und mit einem Heer von Ingenieuren längst viel weitergehende Neuentwicklungen in Bearbeitung.

 

France24: "India relaxes environment rules for coal mines, citing heatwave"

Der Strom für die tollen Elektroautos kommt in Zukunft in Indien aus Kohlebergwerken für die die Umweltstandads gesenkt wurden.

Super Idee

Es ist meiner Meinung nach eine gute Entscheidung. Man liefert die fertigen Komponenten nach Indien und diese werden dort zusammen gebaut. Es könnten, wie bei Ford auch, eigene Karosserien draufgebaut werden. 

VW baut dort kein Werk, zumindest fand ich darüber nichts in dem Bericht. 

Aber wie immer sind doch einige die ihre Bedenken haben, vor allem bezüglich der Umwelt in Indien. Wer schon einmal dort war, ist froh wenn er die saubere Luft am Neckar Tor in Stuttgart wieder einatmen darf.

@13:52 Uhr von Denkerist

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

#####

Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?

 

 

@13:38 Uhr von Coachcoach

..

Des Wahnsinns kecke Beute -

Oder aber das was eigenverantwortlich und selbstständige menschen brauchen.

Viel möchten kein massenverkehr in diesen zeiten nutzen. Teuer, unhygienisch, unzuverlässig usw.

 

@ Mobius

 

Deutschland hat in Indien einen Ruf der sich nicht sehr von dem der ehemaligen britischen Kolonialherren unterscheidet.

 

Deutschland hat in Indien einen exzellenten Ruf. Aber anscheinend ist es Ihr Ziel, Deutschland schlecht zu reden.

@13:54 Uhr von Forfuture

Wann werden die Raubritter endlich begreifen, dass man mit einem smarten Image viel mehr erreichen kann?

Wenn die anständieg Mehreit der Kunden das auch will.

@ Forfuture

 

Wenn unsere Autogiganten in den letzten Jahrzehnten nicht so sehr von ihrer geistlosen Gier in selbstzerstörerische Lethargie gefangen gewesen wären, hätten sie sich schon längst zukunftsfähig mit nachhaltigen Konzepten die Weltmarkführung auf Dauer sichern können.

 

WEltmarktführung auf Dauer gibt es nicht. Deutsche Autokonzerne sind ganz vorne mit dabei. Und "geistlos", "Gier", "Lethargie", das sind doch nur Floskeln und der Wunsch, die eigene Seite schlecht zu reden. Danke, darauf kann ich verzichten.

@13:38 Uhr von Coachcoach

...für bal 10 Mrd. Menschen.

Des Wahnsinns kecke Beute - es lebe der Untergang!

Die Inder wollen schließlich auch durch Autofahren das Klima retten!

Das  Automobil ist auch elektrisch nicht nur eine dysfunktionale deutsche Doomsday-Domäne.

Aber wir fahren immer noch am schnellsten von der Welt! 

 

 

@ Nettie

... (zum Beispiel im Bedarfsfall überlebensnotwendiger Medikamente) und Wissen im Allgemeinen und den allgemeinen Zugang dazu im Besonderen.

 

Geben Sie mal bitte Beispiele für lebensnotwendige Medikamente und was Sie mit allgemeinem Zugang meinen. Sollte man die Medikamente, wenn man sie braucht, nicht einfach kaufen?

@ Möbius

>>Aber diese Strategie hat ihre Tücken. Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich. Die Gründe liegen in den Unterschieden der Kultur, aber auch in mangelnder politischer Unterstützung.<<

Für global operierende Konzerne wie VW ist es eine Selbstverständlichkeit jeden Markt in seinen strategischen Planungen aufzunehmen. Haben Sie konkrete Zahlen oder Analysen, die Ihre Behauptung, dte. Unternehmen wären bis jetzt mit ihren Investitionen erfolglos, belegen? Warum wachsen die deutschen Direktinvestitionen seit Jahren? Warum hat die ind. Regierung vor einigen Jahren ein Programm für den deutschen Mittelstand initiiert? Warum hat BASF Produktionsstätten in Indien, warum Siemens und Bosch F&E-Aktivitäten? Warum sind mehr als 1.500 deutsche Unternehmen in Indien mit Tochtergesellschaften oder über indische Partner, z.T. über Joint Ventures, vor Ort?

"Hacken", "Tücken", "Vermutungen" erst untersuchen, uns dann sagen, was-wie-wieviel-wann-warum

@14:52 Uhr von werner1955

..

Des Wahnsinns kecke Beute -

Oder aber das was eigenverantwortlich und selbstständige menschen brauchen.

Viel möchten kein massenverkehr in diesen zeiten nutzen. Teuer, unhygienisch, unzuverlässig usw.

 

Wie das ganze Leben eben.

Elektromobilität tatsächlich klimafreundlicher?

Die ZDF Reportage (planet e.): „Mythos Elektroauto Revolution oder Reinfall?“ stellt dem eingeschlagenen Weg zur E-Mobilität derzeit kein allzu gutes Zeugnis aus. Die Batterieproduktion sei heute noch nicht entsprechend klimafreundlich, sondern trage erheblich zum CO2-Ausstoß bei. Insbesondere Plugin-Hybride wiesen eine sehr schlechte Klimabilanz auf, da diese aufgrund ihrer Schwere mit einem hohen Verbrauch einhergingen. Das Fahren im Elektromodus läge zudem häufig bei unter 20 Prozent.

In einer Beispielrechnung wiese auch ein vollelektrischer PKW, betrieben aus dem deutschen Strommix, eine ähnlich gute bzw. schlechte Klimabilanz auf wie ein Verbrenner.

Der Ex-Greanpeace-Mann Wolfgang Lohbeck hält ein weiter so in der Autoproduktion und -nutzung hinsichtlich Menge, Größe und Schwere der PKW, nur als E-Mobil, für Greenwashing. Erscheint mir schlüssig, aber wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?

@15:03 Uhr von Sparpaket

...für bal 10 Mrd. Menschen.

Des Wahnsinns kecke Beute - es lebe der Untergang!

Die Inder wollen schließlich auch durch Autofahren das Klima retten!

Das  Automobil ist auch elektrisch nicht nur eine dysfunktionale deutsche Doomsday-Domäne.

Aber wir fahren immer noch am schnellsten von der Welt! 

 

 

Da sollten sie doch lieber fliegen bei dem großen Land!

@14:53 Uhr von stand with Ukraine

 

Deutschland hat in Indien einen Ruf der sich nicht sehr von dem der ehemaligen britischen Kolonialherren unterscheidet.

 

Deutschland hat in Indien einen exzellenten Ruf. Aber anscheinend ist es Ihr Ziel, Deutschland schlecht zu reden.

 

Also der Ruf Deutschlands in Indien ist, sagen wir mal „durchwachsen“. „Exzellent“ ganz sicher nicht ... 

 

Übrigens versuche ich nicht, Deutschland „schlecht“ zu reden. Aber man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.

 

Wenn die Geschäftsführung von VW zB verkündet hätte, dass aufgrund des fantastischen Indiengeschäfts die Gehälter in D alle um 10% Prozent erhöht würden, dann würde ich sagen: Super Wolfsburg! Weiter so ! 

@13:50 Uhr von sonnenbogen

2/3 des Stroms in Indien wird durch Kohlekraft erzeugt..

—— Heute ! ——

@ Möbius

Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich. Die Gründe liegen in den Unterschieden der Kultur, aber auch in mangelnder politischer Unterstützung. 

 

Bitte kein Hörensagen. Welches Outsourcing kennen Sie und in wie fern war es nicht erfolgreich?

@14:52 Uhr von werner1955

 

Oder aber das was eigenverantwortlich und selbstständige menschen brauchen.

Viel möchten kein massenverkehr in diesen zeiten nutzen. Teuer, unhygienisch, unzuverlässig usw.

 

Sie meinen jetzt nicht  horrende Spritpreise,  schlechte Luft und Lärm im morgendlichen Berufsverkehr sowie  Staus auf den Autobahnen? 

@14:53 Uhr von stand with Ukraine

 

Deutschland hat in Indien einen Ruf der sich nicht sehr von dem der ehemaligen britischen Kolonialherren unterscheidet.

 

Deutschland hat in Indien einen exzellenten Ruf. Aber anscheinend ist es Ihr Ziel, Deutschland schlecht zu reden.

 

Natürlich kann man immer wieder Spin-Doctoring betreiben. Trommeln gehört bekanntlich zum Handwerk. Aber zumindest hinter den Kulissen sollte man doch wenigstens so viel Realismus aufbringen das man die Dinge auch noch richtig einschätzen kann. 
 

 

Deutschland hat ein riesiges strukturelles Problem. Und das ist seine einseitige Abhängigkeit von den Ertragserfolgen der Automobilindustrie. Frankreich zB ist in der Industrie viel stärker diversifiziert. 
 

 

Das ist ein „Klumpenrisiko“. Und mit den chinesischen E-Auto Herstellern rast da gerade ein großer Meteorit auf die deutsche Automobilbranche zu ... und da kann man doch nicht so tun, als wenn man lieber noch mal einen letzten Walzer auf dem Vulkan tanzt ..

@ Sparpaket

Aber wir fahren immer noch am schnellsten von der Welt! 

 

Das kann man so allgemein vermutlich nicht sagen. Ich halte mich z.B. für einen relativ guten Autofahrer und Radfahrer. Außerdem habe ich einen Bootsführerschein und habe neben dem Studium mehrere Landmaschinen bewegt.

14:19 Uhr von Grillenspinnerei

Für die Hoffnung auf ein generelles Umdenken bei den Zielen von Wirtschaft sehe ich derzeit keinen Anlass. Gemeinwohlorientierung und Nachhaltigkeit bleiben so wohl immer im Hintertreffen.

Inwieweit man dieses Wirtschaften mitträgt, entscheidet letztendlich jeder auch durch sein Konsumverhalten. Aber auch hier bestehen wieder Zwänge. Nicht jeder genießt den diesbezüglichen Luxus von Entscheidungsfreiheit.

Gruß Grille

 

Einerseits möchte ich mich Ihrem Kommentar weitestgehend anschließen. Nichtsdestotrotz habe ich doch immer noch die Hoffnung, dass zumindest einige Menschen schrittweise umdenken. Es Vorreiter bzw. positive Vorbilder gibt, die ein stärker gemeinwohlorientiertes Wirtschaften anstreben und einführen, und Arbeitsplätze in solchen Unternehmen anbieten.

Gruß, Kaneel

14:59 Uhr von Tinkotis

"Wirtschaft wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Wenn also Rohstoffe aus China in Indien zu Autos zusammengeschraubt werden, ist das für Deutschland gut weil...?

Tut mir leid, ich kapier's nicht."

 

Kommt darauf an, was betrachtet und bewertet werden soll. Wenn man sich fragt, worin die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile für Unternehmen und für einzelne Volkswirtschaften durch die internationale Arbeitsteilung liegen, dann sind Kosten und Nutzen der Investitionen zu analysieren. Ist gar nicht so kompliziert. Man fängt mit einer Analyse der 'Grenzkosten' und des 'Grenznutzen' an. Man kommt dadurch zur Bestimmung eines Optimums (ist ein theoretisches Modell mit einfacher Mathematik; wo sich beide Kurven schneiden, liegt das wirtsch. opt. Maß ). Auf die zu erfassenden, einzubeziehenden und zu quantifizierenden Faktoren kommt es an.

Vereinfacht gesagt: solange der zusätzliche Nutzen (Grenznutzen) größer ist als die hierfür zusätzlichen Kosten, ist die Investition ökonomisch sinnvoll.

@ Möbius

Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich.

 

Das stimmt gar nicht.

Bayer ist erfolgreich und SAP auch. Weitere Beispiele sind die Dürr AG, Voith, aber auch Enercon.

@14:59 Uhr von Tinkotis

...wird mir immer ein Rätsel bleiben.

 

Wenn also Rohstoffe aus China in Indien zu Autos zusammengeschraubt werden, ist das für Deutschland gut weil...?

 

Tut mir leid, ich kapier's nicht.

 

Wollen Sie denn alle Autos für den Weltmarkt in Deutschland zusammenbauen? Wie soll das funktionieren? Die Kapazitäten haben wir doch gar nicht. Außerdem freuen sich die Inder über Jobs, so wie man sich hierzulande über Jobs ausländischer Unternehmen freut. Des Weiteren wäre es auch ökologischer Unsinn die Autos hier zu bauen und dann nach Indien zu verschiffen anstatt sie direkt vor Ort zu bauen. Außerdem wird VW sicherlich über Lizenzen daran verdienen.

@15:14 Uhr von Kaneel

 hinsichtlich Menge, Größe und Schwere der PKW, nur als E-Mobil, für Greenwashing. Erscheint mir schlüssig, aber wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?

ich weiß das . Neue e-PKWs dürften nur maximal 100Ps haben und bei 130 Kmh abgeregelt werden.

 

@15:30 Uhr von stand with Ukraine

Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich. Die Gründe liegen in den Unterschieden der Kultur, aber auch in mangelnder politischer Unterstützung. 

 

Bitte kein Hörensagen. Welches Outsourcing kennen Sie und in wie fern war es nicht erfolgreich?

 

Ich war in verschiedenen Outsourcing Projekten involviert. U.a. auch nach Indien. Sie sollten aber natürlich ihre eigenen Erfahrungen machen, falls Sie dergleichen vorhaben... 

@15:11 Uhr von stand with Ukraine

... (zum Beispiel im Bedarfsfall überlebensnotwendiger Medikamente) und Wissen im Allgemeinen und den allgemeinen Zugang dazu im Besonderen.

 

Geben Sie mal bitte Beispiele für lebensnotwendige Medikamente und was Sie mit allgemeinem Zugang meinen. Sollte man die Medikamente, wenn man sie braucht, nicht einfach kaufen?

Zum Beispiel Medikamente gegen Krebs, HIV, Malaria, multiresistente Erreger etc. Und - ganz aktuell - Impfstoffe gegen "neuartige" Bedrohungen. Bei denen es alles andere als ausgeschlossen (sogar naheliegend) ist, dass ihr Auftreten im Zusammenhang mit rücksichtsloser Misswirtschaft auf Kosten von Mensch und Natur steht.

Zu Ihrer zweiten Frage "Sollte man die Medikamente, wenn man sie braucht, nicht einfach kaufen?":

JEDER sollte diese Medikamente wenn er sie braucht kaufen KÖNNEN bzw. sich die dafür nötigen Mittel ungehindert und aus eigener Kraft bzw. gemeinnütziger wirtschaftlicher Betätigung beschaffen können. Was sonst verstehen Sie eigentlich unter "allgemeinem Zugang"?

@14:59 Uhr von Tinkotis

...wird mir immer ein Rätsel bleiben.

 

Wenn also Rohstoffe aus China in Indien zu Autos zusammengeschraubt werden, ist das für Deutschland gut weil...?

 

Tut mir leid, ich kapier's nicht.

Sie davon bisher gut gelebt haben? Zumindest der größte Teil der Deutschen. 

Es ist nicht die "Wirtschaft"

Es ist nicht die "Wirtschaft". Es sind schlicht Kapitalisten. Kein halbwegs vernünftiger Mensch würde für mehr Profit Know-How kostenlos ins Ausland transferieren, hier Abertausende Jobs vernichten und Familien in Armut schicken.

Das macht nicht die ominöse Wirtschaft, es ist schlicht der gierige Kapitalist und dessen auf ihn zugeschnittenes System. Warum muss denn VW jedes Jahr mehr und mehr Gewinn machen?

@15:42 Uhr von stand with Ukraine

Bisher war kein einziges deutsches Unternehmen mit seinem „Outsourcing“ nach Indien erfolgreich.

 

Das stimmt gar nicht.

Bayer ist erfolgreich und SAP auch. Weitere Beispiele sind die Dürr AG, Voith, aber auch Enercon.

 

Bei Bayer könnten Sie recht haben, den niedrigeren Umweltstandards sei dank ! 
 

 

Bei SAP würde ich dazu gerne mal einen O-Ton hören. Zumal ich das Thema Software-Entwicklung auch sehr gut kenne ...

@15:31 Uhr von Sparpaket

 

Oder aber das was eigenverantwortlich und selbstständige menschen brauchen.

Viel möchten kein massenverkehr in diesen zeiten nutzen. Teuer, unhygienisch, unzuverlässig usw.

 

Sie meinen jetzt nicht  horrende Spritpreise,  schlechte Luft und Lärm im morgendlichen Berufsverkehr sowie  Staus auf den Autobahnen? 

In meinem Auto ist kein schlechte Luft, Staus kan ich vermeiden, Lärm maht mein kleiner keinen, und presiwerter als der ÖPNV ist er immer.

Weil ohne auto kann ich sehr viel dingen nicht sinnvoll, kostengüstig und zeitnah. erreichen wenn ich meien zeit mit 12€ Mindestlohn rechne.

 

@15:36 Uhr von stand with Ukraine

@ Sparpaket

Aber wir fahren immer noch am schnellsten von der Welt! 

 

>> Das kann man so allgemein vermutlich nicht sagen. Ich halte mich z.B. für einen relativ guten Autofahrer und Radfahrer. Außerdem habe ich einen Bootsführerschein und habe neben dem Studium mehrere Landmaschinen bewegt. <<

.

...und was wollen Sie dem geneigten Leser damit sagen?

Oder ist das nur ein wenig Angabe?

@15:47 Uhr von werner1955

 hinsichtlich Menge, Größe und Schwere der PKW, nur als E-Mobil, für Greenwashing. Erscheint mir schlüssig, aber wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?

ich weiß das . Neue e-PKWs dürften nur maximal 100Ps haben und bei 130 Kmh abgeregelt werden.

 

Im Handelsblatt von Mai 2022 werden deutlich höhere PS-Werte angegeben. Haben Ihre Grenzwerte vielleicht etwas mit der Förderungswürdigkeit zu tun?

Immer noch nix gelernt, mit…

Immer noch nix gelernt, mit dem Know-How-Verschenken mit China? So schafft man sich Konkurrenz, deren Preise dann nicht mehr zu unterbieten sein werden und die Technik ist auch weg. Ein eventueller mit diesem Programm zu erreichender Umweltschutz, wird diese Länder, wenn überhaupt, selber nur vorgegeben interessieren. Aber wir sind ja so clever und natürlich soo reich und so …

Am 19. Mai 2022 - 15:14 Uhr von Kaneel

„wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?“

 

Wahrscheinlich der Orthopäde.

 

3 Liter-Autos können mit 3 Liter fahren, weil ihnen jede Menge Technik fehlt.

Jedes Schlagloch ist automatisch auch ein Schlag in den Stütz- und Bewegungsapparat (ins Kreuz).

 

Wer dagegen mit einem gut abgestimmten Fahrwerk unterwegs ist, oder

 

die Vorzüge von Lordosen Stützen kennt,

 

weiß was angenehmes, schmerzfreies Fahren ist.

Auch auf kurzen Strecken.

 

Jedenfalls, ab einem gewissen Alter.

@16:07 Uhr von werner1955 @Sparpaket

 

Oder aber das was eigenverantwortlich und selbstständige menschen brauchen.

Viel möchten kein massenverkehr in diesen zeiten nutzen. Teuer, unhygienisch, unzuverlässig usw.

 

Sie meinen jetzt nicht  horrende Spritpreise,  schlechte Luft und Lärm im morgendlichen Berufsverkehr sowie  Staus auf den Autobahnen? 

In meinem Auto ist kein schlechte Luft, Staus kan ich vermeiden, Lärm maht mein kleiner keinen, und presiwerter als der ÖPNV ist er immer.

 

Sie rechnen beim Vergleich aber schon Reparatur, Inspektion, Steuern, Versicherung, jährliche Reifenwechsel, Parkgebühren, TÜV, Waschanlage, Ölwechsel usw. mit ein?

 

Weil ohne auto kann ich sehr viel dingen nicht sinnvoll, kostengüstig und zeitnah. erreichen wenn ich meien zeit mit 12€ Mindestlohn rechne.

 

Ich will Ihnen gar nicht absprechen, dass es je nach Wohnlage bzw. ÖPNV-Angebot und auch aufgrund eigener Vorliebe sinnvoll und geboten ist das eigene Auto zu nutzen.

@15:57 Uhr von Raho59

...wird mir immer ein Rätsel bleiben.

 

Wenn also Rohstoffe aus China in Indien zu Autos zusammengeschraubt werden, ist das für Deutschland gut weil...?

 

Tut mir leid, ich kapier's nicht.

Sie davon bisher gut gelebt haben? Zumindest der größte Teil der Deutschen. "

-

" In Deutschland gibt es rund 45 Mio. Erwerbstätige. Wäre jeder siebte in der Autobranche beschäftigt, so müssten das mehr als sechseinhalb Millionen sein. Tatsächlich jedoch arbeiten in der Automobilindustrie, einschließlich aller Zulieferfirmen, lediglich 823 000 Menschen (Bundeswirtschaftsministerium 2020). "

-

Wenn Sie diesen Teil der Menschen meinen, dann ist das so, aber wie man sehen kann, ist es nur ein kleiner Teil der vielleicht von den hohen Wolfsburger Löhnen etwas abbekommt.

@14:56 Uhr von stand with Ukraine

Ich weiß nicht, was Sie mit „eigener Seite schlecht reden“ meinen.

Die wenig schmeichelhaften Attribute, mit denen Sie nichts anfangen können, gelten leider für die große Mehrheit der Großkonzerne, egal wo sie ihren Sitz haben.  Ich bin schon ein paar Tage „im Geschäft“ und weiß einfach, dass die Geschäftspolitik der meisten Aktienunternehmen auf kurzfristigem, möglichst hohem Dividendenertrag beruht. Also das Gegenteil von zukunftsfähig, sprich nachhaltig. Ich finde es einfach sehr traurig, wenn man Menschen mit gewaltigen Vermögen wissentlich diesen Planet und die menschliche Zukunft zerstören, nur für noch mehr Reichtum, obwohl sie sich in Sphären bewegen, wo ein paar hundert Millionen, oder gar Milliarden mehr, oder weniger gar keinen messbaren Unterschied machen. Also sinnlose Zerstörung, tut mir Leid, aber da fallen mir nur Worte wie Geistlos, oder Gier zu ein und finde es eher noch zurückhaltend.

 

 

15:56 Uhr von Nettie

"JEDER sollte (...) KÖNNEN bzw. sich (...) beschaffen können."

Nichts dagegen! Was kommt danach, nach diesem Wunsch? Denn soweit ist die Menschheit schon lange.

@16:25 Uhr von wenigfahrer

...wird mir immer ein Rätsel bleiben.

 

Wenn also Rohstoffe aus China in Indien zu Autos zusammengeschraubt werden, ist das für Deutschland gut weil...?

 

Tut mir leid, ich kapier's nicht.

Sie davon bisher gut gelebt haben? Zumindest der größte Teil der Deutschen. "

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" In Deutschland gibt es rund 45 Mio. Erwerbstätige. Wäre jeder siebte in der Autobranche beschäftigt, so müssten das mehr als sechseinhalb Millionen sein. Tatsächlich jedoch arbeiten in der Automobilindustrie, einschließlich aller Zulieferfirmen, lediglich 823 000 Menschen (Bundeswirtschaftsministerium 2020). "

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Wenn Sie diesen Teil der Menschen meinen, dann ist das so, aber wie man sehen kann, ist es nur ein kleiner Teil der vielleicht von den hohen Wolfsburger Löhnen etwas abbekommt.

..... und dann nehmen wir die anderen Autobauer aus Deutschland und die andere Industrie, die "nur" zusammen bauen. Addieren diese Arbeitsplätze, samt Zulieferer und wären ohne dann ein armes Land. 

@14:40 Uhr von Tarek94

 
Der Strom für die tollen Elektroautos kommt in Zukunft in Indien aus Kohlebergwerken für die die Umweltstandads gesenkt wurden.

Sie haben völlig Recht, wenn Sie sagen, E-Autos sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Ökobilanz ist ohnehin nicht sonderlich erfreulich, ich habe schon seit Jahren immer wieder für Wasserstofftechnologie, in Verbindung mit deutlich weniger Individualverkehr argumentiert. Erneuerbare Energien auszubauen ist ganz sicher ein ganz wichtiges, aber eben nicht hier das Thema.

@16:27 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

"JEDER sollte (...) KÖNNEN bzw. sich (...) beschaffen können."

Nichts dagegen! Was kommt danach, nach diesem Wunsch? Denn soweit ist die Menschheit schon lange.

 

Tatsächlich?

@15:36 Uhr von stand with Ukraine

Aber wir fahren immer noch am schnellsten von der Welt! 

 

Das kann man so allgemein vermutlich nicht sagen. Ich halte mich z.B. für einen relativ guten Autofahrer und Radfahrer. Außerdem habe ich einen Bootsführerschein und habe neben dem Studium mehrere Landmaschinen bewegt.

Ihre Aufzählung spricht für Beweglichkeit und für den Kontakt mit der Natur. Das klingt gut. Hier in Salzgitter ist man ja im Binnenland, so dass ein Boot eher als Wunschtraum existiert. 

​​​​​Neidvolle Grüße 

Sparpaket

​​

​​​​​

@16:21 Uhr von Werner Krausss

„wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?“

 

Wahrscheinlich der Orthopäde

3 Liter-Autos können mit 3 Liter fahren, weil ihnen jede Menge Technik fehlt.

Jedes Schlagloch ist automatisch auch ein Schlag in den Stütz- und Bewegungsapparat (ins Kreuz).

Wer dagegen mit einem gut abgestimmten Fahrwerk unterwegs ist, oder

die Vorzüge von Lordosen Stützen kennt,

weiß was angenehmes, schmerzfreies Fahren ist.

Auch auf kurzen Strecken.

Jedenfalls, ab einem gewissen Alter.

 

Möglicherweise ein Plädoyer für große, schwere Autos? Oder für die Suche nach einem Kompromiss? Dafür bin ich grundsätzlich zu haben. Allerdings, nehmen Sie mir das nicht übel, ganz unwichtig ist mir meine eigene Unversehrtheit als Radfahrerin nicht - diese ist, je größer und schwerer die Fahrzeuge, umso stärker in Gefahr. Ein Besuch beim Orthopäden möchte auch ich mir gerne ersparen.

@16:34 Uhr von Raho59

"..... und dann nehmen wir die anderen Autobauer aus Deutschland und die andere Industrie, die "nur" zusammen bauen. Addieren diese Arbeitsplätze, samt Zulieferer und wären ohne dann ein armes Land.  "

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Die Zahlen betreffen die gesamte Automobilindustrie, nicht nur die von mir erwähnte Wolfsburger Gruppe, Ringe und Stern plus Bayrische, verdienen auch sehr gut, im Artikel ging es aber um WOB, deshalb der Satz.

@16:44 Uhr von Kaneel: Ja, die Korrelation ist da

„wer erklärt den Menschen, dass ein kleineres drei-Liter-Auto bei kleinen Haushalten sinnvoller ist für die Umwelt?“

 

Wahrscheinlich der Orthopäde

3 Liter-Autos können mit 3 Liter fahren, weil ihnen jede Menge Technik fehlt.

Jedes Schlagloch ist automatisch auch ein Schlag in den Stütz- und Bewegungsapparat (ins Kreuz).

Wer dagegen mit einem gut abgestimmten Fahrwerk unterwegs ist, oder

die Vorzüge von Lordosen Stützen kennt,

weiß was angenehmes, schmerzfreies Fahren ist.

Auch auf kurzen Strecken.

Jedenfalls, ab einem gewissen Alter.

 

Möglicherweise ein Plädoyer für große, schwere Autos? Oder für die Suche nach einem Kompromiss? Dafür bin ich grundsätzlich zu haben. Allerdings, nehmen Sie mir das nicht übel, ganz unwichtig ist mir meine eigene Unversehrtheit als Radfahrerin nicht - diese ist, je größer und schwerer die Fahrzeuge, umso stärker in Gefahr. Ein Besuch beim Orthopäden möchte auch ich mir gerne ersparen.

Nun, unterhalb der Kompaktklasse geht halt nur wenig mit Dämmung + Dämpfung.

16:20 Uhr von Alphaworld1

"Immer noch nix gelernt, mit dem Know-How-Verschenken mit China? So schafft man sich Konkurrenz, deren Preise dann nicht mehr zu unterbieten sein werden und die Technik ist auch weg."

Was heute Know-how ist, ist morgen nicht mehr von Nutzen. Da die Chinesen nicht schlauer sind, und der Wettbewerb auf internationalen Märkten kaum noch von Personalkosten abhängt, müssen wir die net fürchten. Wir haben immer noch einen Technologie- Fertigungs- und Marketingvorsprung. Und das Beste: wir wachsen mit viel weniger Zwängen auf. Versuchen Sie mal einem Soldaten oder einem Schauspieler Kreativität beizubringen. Ergo: China wird sich ändern müssen, bevor wir Grund haben, uns zu fürchten. Aber dann werden wir sowieso Freunde; gilt übrigens auch für Russland, Nord-Korea, Iran, Saudi-Arabien, etc. und ein bisschen auch für Texas oder Alabama; hat schon einen Grund, warum Silicon-Valley ganz nahe bei San Francisco liegt, meine Lieblingskünstler aus FRA, ITA, ESP, GB kommen (aus RUS von früher welche).

@14:51 Uhr von V8forever

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

#####

Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?

##

Ein E - Automotor braucht kein Öl und das übliche Getriebe wie bei einem Verbrenner entfällt auch.

 

 

Am 19. Mai 2022 - 16:51 Uhr von WirSindLegion

 „@16:44 Uhr von Kaneel: Ja, die Korrelation ist da

Möglicherweise ein Plädoyer für große, schwere Autos? Oder für die Suche nach einem Kompromiss? Dafür bin ich grundsätzlich zu haben. Allerdings, nehmen Sie mir das nicht übel, ganz unwichtig ist mir meine eigene Unversehrtheit als Radfahrerin nicht - diese ist, je größer und schwerer die Fahrzeuge, umso stärker in Gefahr. Ein Besuch beim Orthopäden möchte auch ich mir gerne ersparen.

Nun, unterhalb der Kompaktklasse geht halt nur wenig mit Dämmung + Dämpfung.“

 

Sie haben Recht.

 

Alleine rundum Abstandswarner,

sowie eine 360° Kamera

 

sind für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern lebenswichtig.

Braucht aber alles Platz und hat Gewicht und kostet Geld.

 

@16:54 Uhr von schiebaer45: Kein Öl - aber

 

Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?
##

Ein E - Automotor braucht kein Öl und das übliche Getriebe wie bei einem Verbrenner entfällt auch.

 

Hmm, also sehr simple E-Autos brauchen nur Luftkühlung für Motor und Akku. Daher sind die für mich die Käfer der Neuzeit.

E-Autos mit erst zu nehmenden Fahrleistungen haben:

- Flüssigkeitskühlung für den Akku (auch zur Heizung des Akku im Winter)

- Flüssigkeitskühlung für die Motoren (2-4 Motoren bei starken E-Autos)

- Flüssigkeitskühlung für die Leistungselektronik

- Klimaanlage mit Kältemittel-Füllung

- Bremsflüssigkeit + Behälter haben auch alle E-Autos

- Getriebe sind bei starken E-Autos sehr wohl oft vorhanden (2- oder 3 Gang Automaten - die haben dann auch ÖL drin)

- Scheibenwaschwasser

- Ölfüllungen in den Radlagern + Differentialen

--> E-Autos haben noch jede Menge Flüssigkeiten.  Sieht man auch bei Unfällen ganz gut, was da alles rauskommt.

@16:54 Uhr von schiebaer45

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

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Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?

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Ein E - Automotor braucht kein Öl und das übliche Getriebe wie bei einem Verbrenner entfällt auch

&&&&&&&&

Das weiß ich seit April auch, da bekamen wir unseren E-Pickup!

Der erste Teil des Textes ist nicht von mir, ich habe geantwortet mit Strom aus Öl.

Bitte richtig lesen, Danke

 

 

 

 

@17:25 Uhr von V8forever

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

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Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?

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Ein E - Automotor braucht kein Öl und das übliche Getriebe wie bei einem Verbrenner entfällt auch

&&&&&&&&

Das weiß ich seit April auch, da bekamen wir unseren E-Pickup!

Der erste Teil des Textes ist nicht von mir, ich habe geantwortet mit Strom aus Öl.

Bitte richtig lesen, Danke

 

 

 

 

hmm, dann brauchen Sie aber einen neuen Username :) Oder ist der V8 auch noch da?

@17:43 Uhr von WirSindLegion

Da werden sich die Öllieferungen aus Russland nach Indien ja erhöhen müssen. Ich hatte mich schon gewundert, warum für so eine kleine Menge ein Vertrag zwischen Russland und Indien mit so viel Aufmerksamkeit gemacht wird. Aber die Inder haben offensichtlich mehr vor. Bei den zu erwartenden Energie und Rohstoffkosten dort wird nicht nur VW sicher mehr in dem Land machen.

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Na dann sind wir doch froh, besser Strom aus Öl als aus Kohle. Oder was hat der Ölkauf mit der Lieferung von Fahrzeugkompenenten zu tun?

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Ein E - Automotor braucht kein Öl und das übliche Getriebe wie bei einem Verbrenner entfällt auch

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Das weiß ich seit April auch, da bekamen wir unseren E-Pickup!

Der erste Teil des Textes ist nicht von mir, ich habe geantwortet mit Strom aus Öl.

Bitte richtig lesen, Danke

 

 

 

 

hmm, dann brauchen Sie aber einen neuen Username :) Oder ist der V8 auch noch da?

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Ja noch da, unverkäuflich! Kulturgut von 1970.

 

@17:13 Uhr von Werner Krausss @WirSindLegion

 „@16:44 Uhr von Kaneel: Ja, die Korrelation ist da

Möglicherweise ein Plädoyer für große, schwere Autos? Oder für die Suche nach einem Kompromiss? Dafür bin ich grundsätzlich zu haben. Allerdings, nehmen Sie mir das nicht übel, ganz unwichtig ist mir meine eigene Unversehrtheit als Radfahrerin nicht - diese ist, je größer und schwerer die Fahrzeuge, umso stärker in Gefahr. Ein Besuch beim Orthopäden möchte auch ich mir gerne ersparen.

Nun, unterhalb der Kompaktklasse geht halt nur wenig mit Dämmung + Dämpfung.“

 

Sie haben Recht.

 

Alleine rundum Abstandswarner,

sowie eine 360° Kamera

 

sind für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern lebenswichtig.

Braucht aber alles Platz und hat Gewicht und kostet Geld.

 

Wie wäre es schlicht und einfach mit Rücksichtnahme? Abstand halten, Tempo drosseln. Kostet in Euro nichts, aber der Preis ist vielen wahrscheinlich trotzdem zu hoch.

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