Kommentare - Katar-WM: 420 Millionen Euro Entschädigung für Arbeiter?

19. Mai 2022 - 11:33 Uhr

Seit Jahren kritisieren Menschenrechtler die Arbeitsbedingungen bei den WM-Vorbereitungen in Katar. Nun fordern sie vom Fußball-Weltverband FIFA Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe.

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Kommentare

Was sollen denn…

Was sollen denn Entschädigungszahlungen? Nichts wird das was war irgendwie gut machen können. Und selbst wenn: die FIFA wird NIX zahlen das versprech ich.

fordern

Und dann?

Ich werde meinen persönlichen protest durch Verweigerung zeigen. Leider darf ich das nicht durch kürzungen von Steuern oder GEZ Zahlungen.

"Seit 2010 seien Tausende…

"Seit 2010 seien Tausende Arbeiter unter ungeklärten Umständen gestorben und verletzt worden, hätten Lohnraub erlitten oder erpresserische Vermittlungsgebühren zahlen müssen."

 

Die einen amüsieren sich auf Kosten der anderen - bis hin zu deren Leben.

..kennt man schon aus dem alten Rom..

 

Mit Geld sind die Schäden nicht zu "beheben"

Vor allem nicht die an Leib und (verpasstem) Leben. Wobei das Leid nicht nur der von solchen menschenverachtenden "Geschäftspraktiken" direkt Betroffenen selbst, sondern auch das ihrem familiären (und allgemein dem gesellschaftlichen Umfeld) von ihren Ausbeutern zugefügte nicht mal "eingerechnet" ist.

wer hätte das gedacht

ist das nicht der wunderbare staat, wo unser minister habeck jetzt das gas einkaufen will?

Tolle Initiative!

Kommt spät, gehört allemal unterstützt!

Das den Arbeitern ein…

Das den Arbeitern ein angemessener  Lohn zusteht, sollte eigentlich nicht die Frage sein.

 

Und wenn dieser nicht gezahlt wurde oder der Arbeiter Verletzung oder gar Tod erlitten hat, ist eine Entschädigung auch zu befürworten.

 

Sollte alles keine Frage sein.

 

Aber die Zustände waren/sind doch der FIFA bekannt, daher verstehe wer will, warum solch ein Event in so ein Land vergeben wird.

 

Ich werde mir die Spiele so weit es geht, trotzdem anschauen, denn die Spieler sind für diese Zustände nicht verantwortlich. So gesehen bestraft man damit die Falschen.

 

 

 

 

Zahlungen und / oder Ausfälle

Keinen Cent wird die FIFA zahlen, genau deswegen sitzt sie ja auch in der Schweiz.

Ich denke, dass es zielführender wäre, dass diese furchtbare WM für die FIFA ein Minusgeschäft wird. Man sollte die großen Sponsoren boykottieren und in den nationalen Ligen keinen einzigen Spieler aus Rücksicht auf die WM schonen. Meine Befürchtung ist ohnehin, dass bei der kurzen Sommerpause und den vielen Spieltagen vor der WM eine beträchtliche Zahl von Spielern / Stars angeschlagen ins Turnier gehen wird und / oder während des Turniers verletzt ausfallen werden. Von erwarteten Absagen einiger Spieler ganz zu schweigen. Eine WM der B- oder C-Elfen wäre die gerechte Ernte für Herrn Infantino.

Im Übrigen ist derzeit noch nicht klar, ob der Ausschank von Alkohol erlaubt wird. Und Frauen (also Touristinnen) "dürfen" derzeit wahrscheinlich die Stadien besuchen. Insgesamt wird das wohl ohnhin hochpeinlich.

@11:47 Uhr von morigk

 Und nun? Still ruht der See, weil Habeck alles für gut befindet und auf Gaslieferungen aus Katar setzt. Welche Doppelmoral der Grünen. Dass die westliche Welt bei der Thematik Menschenrechte so lange weggeschaut und zögerlich gehandelt hat, ist der eigentliche Skandal.

Herr Habeck hat den Unterschied doch erklärt (Tagesschau, 19.03.2022):

"Aber zwischen einem nicht demokratischen Staat, bei dem die Situation der Menschenrechte problematisch ist, und einem autoritären Staat, der einen aggressiven, völkerrechtswidrigen Krieg vor unserer Tür führt, gibt es noch mal einen Unterschied. Wir können nicht alle Länder von Lieferungen ausschließen."

@11:37 Uhr von werner1955

Und dann?

Ich werde meinen persönlichen protest durch Verweigerung zeigen. Leider darf ich das nicht durch kürzungen von Steuern oder GEZ Zahlungen.

 

Doch können Sie. Zahlen Sie keine GEZ mehr. Mache ich schon seit Jahren so. Ich versichere Ihnen Sie haben dadürch keine Nachteile.

Vom Sieg vernebelt

Wer hat heute das Morgenmagazin im ARD-Fernsehen gesehen? In dieser Sendung haben sich die beiden Moderatorinnen mit ihren Lobgesängen auf den Sieg von Frankfurt gegen Glasgow fast überschlagen. Die Euphorie war kaum zu zügeln. So wurden aktuelle Themen fast zur Nebensache.

Mit Fußball kann man Millionen von Menschen manipulieren. Es ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, den die Funktionäre zu nutzen wissen. Auch die Politiker haben das längst erkannt. Wenn sich die Bürger mit diesem Sport beschäftigen und identifizieren, wird Klimawandel und kriegerische Auseinandersetzungen zur Nebensache.

Was sind da schon Menschenrechte in Katar. Mit Geld soll das Leid der Menschen unsichtbar werden. Wir akzeptieren das. 

 

@11:37 Uhr von werner1955

 

Ich werde meinen persönlichen protest durch Verweigerung zeigen. Leider darf ich das nicht durch kürzungen von Steuern oder GEZ Zahlungen.

 

Sie können nicht nur Verweigern durch Fußball-WM-Nicht-im-TV-Gucken. Sie können auch in diesen vier Wochen keine Zeitung lesen, damit Sie auch keine Ergebnisse der Spiele erfahren. Suchen Sie sich aus den 32 Teams eines aus, dass Ihnen am meisten sympathisch ist. Die werden dann Ihr ganz persönlicher Weltmeister der Verweigerung. Vielleicht ja erst im Elferschießen nach Verlängerung.

 

Sie können die Spielergebnisse auch im Tipp-Kick mit Verweigerer-Kumpanen in Trikot und Stutzen simulieren.

 

GEZ-Gebühren können Sie selbstverständlich nicht kürzen. Kann ich wegen der Volksmusik- und wegen der Koch-Shows auch nicht, und das will ich auch gar nicht.

@11:47 Uhr von morigk

Deutschland in der Person von Robert Habeck und einigen Großunternehmen Katar für geeignet für Öl- und Gaslieferungen hält, kann es also irgendwie nicht so schlimm sein, oder?

 

Neulich hat es ein Forist treffend beschrieben: "In der Not frisst der Teufel Fliegen".

 

Still ruht der See, weil Habeck alles für gut befindet und auf Gaslieferungen aus Katar setzt. Welche Doppelmoral der Grünen.

 

Das ist keine Doppelmoral. Wenn im nächsten Winter Gas fehlt, sind Sie der Erste der aufschreit: Habeck muss weg.

Katar-WM: 420 Millionen Euro Entschädigungen für Arbeiter...

Das muss man sich einmal vorstellen: Nur 10 Prozent der Einwohner von Katar, sind Kataris: Die restlichen 90 Prozent sind ohne Rechte dort, denen hat man oftmals auch den Pass abgenommen.

Der Menschenrechtler Nicholas Mc Geehan sagte letztes Jahr in einer Reportage des Sportstudios, daß seit 2010  15.000 Arbeiter bei Bauarbeiten auf den Fußball-WM-Baustellen ums Leben gekommen sind. Arbeitsemigranten aus den bitterarmen Ländern Asiens hausten zu 6 Mann in Containern.

Die Gigantonomie und…

Die Gigantonomie und Selbstherrlichkeit der FIFA  haben den Fussball längst in eine Vertrauenskrise gestürzt. Eine Weltmeisterschaft  in der Wüste auszurichten, unter höchstem Finanzaufwand Klimatisierungstechnik zu installieren sowie Billiglöhner bei enormen Risiken für Leben und Gesunddheit zur Fertigstellung der Baulichkeiten anzuheuren, war und bleibt widerlich. Ich werde die Fussball-WM in Katar nicht verfolgen. 

Katar WM

Das Mindeste war denen die WM zu sperren und sie zur Zahlung an die Hinterbliebenen zu zwingen ! Oder ist Fußball einfach zu wichtig ? Da herrschen doch nur Chaos , Undurchsichtigkeiten und viel zu viel Geld welches auch noch fehlgeleitet wird. Das kann man auch nur besoffen ertragen!

@11:53 Uhr von ich1961

 

Aber die Zustände waren / sind doch der FIFA bekannt, daher verstehe wer will, warum solch ein Event in so ein Land vergeben wird.

 

Money makes the ball roll round.

 

Ich werde mir die Spiele so weit es geht, trotzdem anschauen, denn die Spieler sind für diese Zustände nicht verantwortlich. So gesehen bestraft man damit die Falschen.

 

Die müssen in Qatar nun bis kurz vor Weihnachtsbaum kicken, damit sie im Sommer in Qatar nicht bei 50 Grad Celsius am Elfmeterpunkt zusammenklappen.

@11:35 Uhr von SGEFAN99

Was sollen denn Entschädigungszahlungen? Nichts wird das was war irgendwie gut machen können. Und selbst wenn: die FIFA wird NIX zahlen das versprech ich.

 

 

Sie "versprechen es"?

Können Sie nich.

 

Oder sind Sie sich Ihrer Sache sicher?

Dann bin ich bei Ihnen, denn der korrupte Saftladen FIFA wird sich, gebeugt rückwärts gehend, da rausschleichen. 

 

@12:11 Uhr von schabernack

 

Ich werde meinen persönlichen protest durch Verweigerung zeigen. Leider darf ich das nicht durch kürzungen von Steuern oder GEZ Zahlungen.

 

Sie können nicht nur Verweigern

Richtig.

Ich werde auch alle Sponsoren der WM so weit es möglich ist von meinem Konsumverhalten ausschließen.

 

voll korrekt

über mindeststandards in der menschenbehandlung sollte sich (aber wie?) weltweit geeinigt werden, ansonsten bleiben die 6000 wm-bezog. todesfälle wohl nur die spitze eines unschmelzb. eisbergs; denn eine offizielle jahresgesamtstatistik der im sultanat vorstorbenen leiharbeiter, denen da tot, ja kein gehalt mehr gezahlt werden muss, zu fordern, stranguliert eventuell bestehende gute beziehung zum scheichtum.

fragwürdige unterbringungsmethoden, erpressung, sexuelle ausbeutung, körperverletzung, lohnraub,
mord, alles mehr oder weniger schwer zu beweisende straftaten oder vergehen.
mit einem entschädigungsprozess, auch an die hinterbliebenen, wäre ein anfang gemacht - ein weiterer fokus gesetzt.
ein imageverlust ist vorhersehbar. eine aussergerichtliche einigung scheint günstiger.
die fifa trifft als schirmherr m.m.n. "nur" anteilige mitschuld.

@12:14 Uhr von Adeo60

Die Gigantonomie und Selbstherrlichkeit der FIFA  haben den Fussball längst in eine Vertrauenskrise gestürzt. Eine Weltmeisterschaft  in der Wüste auszurichten, unter höchstem Finanzaufwand Klimatisierungstechnik zu installieren sowie Billiglöhner bei enormen Risiken für Leben und Gesunddheit zur Fertigstellung der Baulichkeiten anzuheuren, war und bleibt widerlich. Ich werde die Fussball-WM in Katar nicht verfolgen. 

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Hier stimme ich Ihnen zu. Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, wieso in der EU Demokratie und Menschenrechtsverletzungen bei einigen Mitgliedsländern angeprangert werden, aber bei der Teilnahme in diesem Land  das alles keine Rolle spielt.

Die FIFA zerschlagen

...das wäre zunächst einmal der erste Schritt. Die Korruption in den Sportverbänden sind der Anfang von allem. Ohne einen Infantino (FIFA), ohne einen Thomas Bach (IOC) hätten es die Diktaturen und Despoten dieser Welt deutlich schwieriger, Großveranstaltungen wie Fußball-Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele als Showroom ihres menschenverachtenden Systems zu benutzen.

@12:12 Uhr von Tremiro

Deutschland in der Person von Robert Habeck und einigen Großunternehmen Katar für geeignet für Öl- und Gaslieferungen hält, kann es also irgendwie nicht so schlimm sein, oder?

 

Neulich hat es ein Forist treffend beschrieben: "In der Not frisst der Teufel Fliegen".

 

Still ruht der See, weil Habeck alles für gut befindet und auf Gaslieferungen aus Katar setzt. Welche Doppelmoral der Grünen.

 

Das ist keine Doppelmoral. Wenn im nächsten Winter Gas fehlt, sind Sie der Erste der aufschreit: Habeck muss weg.

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Wenn das keine Doppelmoral ist, was ist das dann ?

@11:35 Uhr von SGEFAN99

... die FIFA wird NIX zahlen das versprech ich.

Wahrscheinlich möchten Sie das nicht versprechen, vielleicht aber darauf wetten... und damit dürften Sie leider nicht daneben getippt haben.

@12:14 Uhr von Adeo60

 

Die Gigantonomie und Selbstherrlichkeit der FIFA  haben den Fussball längst in eine Vertrauenskrise gestürzt. Eine Weltmeisterschaft  in der Wüste auszurichten, unter höchstem Finanzaufwand Klimatisierungstechnik zu installieren sowie Billiglöhner  … war und bleibt widerlich. Ich werde die Fussball-WM in Katar nicht verfolgen.

 

Ist alles so, und die WM-Atmosphäre in Qatar wird gar keine sein.

 

Weil es in Qatar keine Fußball-Fankultur gibt, und weil der Gastgeber nach der Vorrunde nicht mehr mitspielen darf wegen zu viele Spiele verloren.

 

0:2 gegen Senegal / 0:4 gegen Ecuador / 0:6 gegen die Niederlande.

 

Nicht gucken ändert an alledem aber nichts. Alle Gelder sind schon vergeben. Egal ob alle, oder ob niemand vor dem TV Fußball-WM guckt.

Was die...

...kath. Kirche und die FIFA gemein haben?

Möglicherweise haben sie den gleichen Drang, für ihr Tun nicht die Verantwortung zu übernehmen...vor allem dann, wenn Menschen unter diesem Tun leiden müssen.

Ich finde beide Institutionen gleichermassen überflüssig.

Wobei der persönliche Glaube und ein Bolznachmittag mit Freunden durchaus ihren Reiz haben........

Ausbeutung und Hungerlohn weltweit

Die großen Sportverbände sind Konzerne, die sehr wohl in der Hand haben, was wo gebaut und zu welchen Bedingungen Menschen dort eingesetzt werden. Ich sehe dahinter aber weniger den Sportsgeist, den wir alle gern ethisch und positiv besetzen. Ich sehe die kommerziellen und wirtschaftlichen knallharten Interessen. Vorgeblich sollen weltweit Bauland, moderne Sportanlagen und Unterkünfte für ein spektakuläres Event hochgezogen werden. Und was passiert? Man jubelt, wer ein Event ausrichten darf. Man erklärt das als neuen Schub und Anreiz für den Sportsgeist. Man übersieht und schweigt beharrlich, unter welchen Bedingungen gebaut wird. Menschenrechte sind auch nur ein Feigenblatt wie der "Sportsgeist". Zurück bleiben ausgenutze Hilfsarbeiter als Billiglöhner, einige gut ausgebildete "Fachkräfte" mit guter Bezahlung. Prestige im Land. Ereignis und Jubel im Sport. Und hinterher Ruinen und ungenutzte Flächen und Bauwerke, die niemand mehr wertschätzt und unterhält. Viel FIFA-Geld für Nichts.

@11:47 Uhr morigk - Weltgemeinschaft

Welche Doppelmoral der Grünen. Dass die westliche Welt bei der Thematik Menschenrechte so lange weggeschaut und zögerlich gehandelt hat, ist der eigentliche Skandal.

 

Wenn wir nur Geschäfte machen mit Ländern, die unseren Werten entsprechen..

 

In den USA gibt es die Todesstrafe. Geht also gar nicht mit denen Geschäfte zu machen?! 
 

Und was ist mit Russland? Da fangen wir ja so langsam an Konsequenzen zu ziehen aus dem, was dort die letzten 20 Jahre passiert ist…

 

Und wer weiß. 
 

Vielleicht klappt das ja mit dem „Wandel durch Handel“ in Qatar..?!

 

 

@11:57 Uhr von Exilrüganer

 
Im Übrigen ist derzeit noch nicht klar, ob der Ausschank von Alkohol erlaubt wird. Und Frauen (also Touristinnen) "dürfen" derzeit wahrscheinlich die Stadien besuchen. Insgesamt wird das wohl ohnhin hochpeinlich.

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wie in dem Land mit Homosexuellen umgegangen wird , ist bekannt. Frau Baerbock sprach von einer feministischen Aussenpolitik mit "Wertekompass" und am gleichen Tag ist Herr Habeck in dem Land und unterschreibt den Gasdeal...  Was für ein Wertekompass ist das ?

@12:24 Uhr von Coachcoach

 

Wer ist schlimmer: Katar oder FIFA?

Ich bin mir da nicht sicher.

 

Beides schlimm, aber noch schlimmer ist Schauspielereii von Neymar nach einem leichten Rempler.

@12:14 Uhr von Bernd Kevesligeti

Nur 10 Prozent der Einwohner von Katar, sind Kataris: Die restlichen 90 Prozent sind ohne Rechte dort, denen hat man oftmals auch den Pass abgenommen.

Und dank toller Waffen aus westlichen Ländern haben die Scheiche ihre Bevölkerung und die 90% Gastarbeiter gut im Griff. Wie in den Meisten arabischen Ländern.

@11:47 Uhr von morigk

Deutschland in der Person von Robert Habeck und einigen Großunternehmen Katar für geeignet für Öl- und Gaslieferungen hält, kann es also irgendwie nicht so schlimm sein, oder? ... Still ruht der See, weil Habeck alles für gut befindet und auf Gaslieferungen aus Katar setzt. Welche Doppelmoral der Grünen. Dass die westliche Welt bei der Thematik Menschenrechte so lange weggeschaut und zögerlich gehandelt hat, ist der eigentliche Skandal.

 

Nein. Weder Minister Habeck noch Ministerin Baerbock halten in Katar "alles für gut": Wie kommen Sie zu dieser Unterstellung?

 Aber um unabhängig von russischer Energie zu werden und nicht durch Zahlungen für russisches Gas, Öl etc zu werden, braucht es gerade in mancher Hinsicht schmerzhafte Übergangslösungen und Entscheidungen. 
Und denen stellen sich Robert Habeck wie Annalena Baerbock, weshalb sie gerade in allen demoskopischen Erhebungen die höchste Wertschätzung erhalten. 
 

gez. NieWiederAfd

@12:14 Uhr von Bernd Kevesligeti

Das muss man sich einmal vorstellen: Nur 10 Prozent der Einwohner von Katar, sind Kataris: Die restlichen 90 Prozent sind ohne Rechte dort, denen hat man oftmals auch den Pass abgenommen.

Der Menschenrechtler Nicholas Mc Geehan sagte letztes Jahr in einer Reportage des Sportstudios, daß seit 2010  15.000 Arbeiter bei Bauarbeiten auf den Fußball-WM-Baustellen ums Leben gekommen sind... 

 

In früheren Darstellungen war von 6 500 Toten die Rede. Erstaunlich schnell haben die Fussballnation  und ihre Repräsentanten sich darob beruhigt, mit Ausnahme von einzelnen Kickern aus Skandinavien Regionen, in denen keine Milliarden erzielt werden mit Fußball. 6500 klingt auch ein wenig "abstrakt" für eine Vorstellung vom Bau mit netten Bauherrn und gesicherter Baustelle in einer ausgewiesenen Nieschlechtwetter-Zone.

 

65 tote durch Passeinzug anonymisierte Leute aus Armenregionen wären ein Skandal. Aber 6 500 sind in der Wahrnehmung der Ausrichter anscheinend eher als "Sachschaden" zu verbuchen. Eklig.

@12:24 Uhr von Coachcoach

Ich bin mir da nicht sicher.

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Die deutschen Touristen die sehr gut in den von Sklavebarbeitern gebauten Luxushotels gut schlafen

 

@13:08 Uhr von werner1955 / @schabernack

 

Sie können nicht nur Verweigern Richtig.

Ich werde auch alle Sponsoren der WM so weit es möglich ist von meinem Konsumverhalten ausschließen.

 

Coca Cola mochte ich noch nie trinken, ein neues Auto will ich nicht, und ansonsten ist Ihr Vorhaben von Boykott dieser Art ein gutes Vorhaben.

@12:14 Uhr Bernd Kevesligeti - Arbeitsmigranten in Dubai

Das muss man sich einmal vorstellen: Nur 10 Prozent der Einwohner von Katar, sind Kataris: Die restlichen 90 Prozent sind ohne Rechte dort, denen hat man oftmals auch den Pass abgenommen.

 

In den VAE, insbesondere in Dubai, ist das ganz ähnlich. Es gibt dort auch viele Arbeitsmigranten, auch aus westlichen Ländern. 
 

Die haben zwar mehr Rechte, es gibt aber definitiv eine 3-Klassen-Gesellschaft. 
 

Aber auch als Europäer oder Ami hat man dort als Resident nicht all zu viele Rechte. Aber klar. Nicht zu vergleichen mit den Rechten, die die „Ameisen“ dort haben.

 

so werden dort die Arbeiter aus Asien genannt. 
 

 

@13:19 Uhr von schabernack

 

Wer ist schlimmer: Katar oder FIFA?

Ich bin mir da nicht sicher.

 

Beides schlimm, aber noch schlimmer ist Schauspielereii von Neymar nach einem leichten Rempler.

Der kann nix dafür.

Ich habe für mich…

Ich habe für mich beschlossen, keine einzige Übertragung von Spielen der WM2022 anzuschauen. Auch werde ich darauf achten, keine Artikel mit Fifa-Sponsoring einzukaufen.

Ein Fan-Boykott könnte vermutlich den ein oder anderen im FIFA-Gremium aufrütteln, dass man nicht einfach so weiter machen kann. Bei Hr. Infantino habe ich da allerdings wenig Hoffnung. Ich hoffe es gibt genügend gleich gesinnte, die mitmachen.

Es wird mir nicht leicht fallen, denn ich habe bei jeder WM immer viele Spiele angeschaut, nicht nur mit deutscher Beteiligung.

@13:14 Uhr von Bruno14

... die FIFA wird NIX zahlen das versprech ich.

Wahrscheinlich möchten Sie das nicht versprechen, vielleicht aber darauf wetten... und damit dürften Sie leider nicht daneben getippt haben.

Warum soll ich wetten wenn doch offensichtlich ist was passiert? Ich verspreche damit sich hier niemand Hoffnungen macht. Denn die werden eh nicht erfüllt. Das sind nunmal Fußballverbände.

 

@12:11 Uhr von NeNeNe

Wer hat heute das Morgenmagazin im ARD-Fernsehen gesehen? In dieser Sendung haben sich die beiden Moderatorinnen mit ihren Lobgesängen auf den Sieg von Frankfurt gegen Glasgow fast überschlagen. Die Euphorie war kaum zu zügeln. So wurden aktuelle Themen fast zur Nebensache.

Mit Fußball kann man Millionen von Menschen manipulieren. Es ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, den die Funktionäre zu nutzen wissen. Auch die Politiker haben das längst erkannt. Wenn sich die Bürger mit diesem Sport beschäftigen und identifizieren, wird Klimawandel und kriegerische Auseinandersetzungen zur Nebensache.

Was sind da schon Menschenrechte in Katar. Mit Geld soll das Leid der Menschen unsichtbar werden. Wir akzeptieren das.

Also der erste europäische Titel nach 42 Jahren und einigen Abstiegen in die 2. Liga in dieser Zeit darf man ruhig mal erwähnen...

 

@11:50 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

ist das nicht der wunderbare staat, wo unser minister habeck jetzt das gas einkaufen will?

 Blödsinn. Niemand, der in diesen konfliktreichen Kriegs- und Krisenzeiten politische Verantwortung wahrnimmt, spricht von Katar als "wunderbarer Staat".
Aber es geht darum, dem Aggressor Russland keine Devisen zur Kriegsführung zur Verfügung zu stellen, die dann für den Angriffskrieg verwendet werden. Stimmen Sie dem zu? Dann wissen Sie auch, dass es Übergangslösungen braucht. 
Oder ist Russland für Sie ein "wunderbarer Staat", dessen Energiequellen Sie gerne nutzen und zahlen, um dieses friedliebende Musterland weiter zu unterstützen?

 Oder ging's wieder mal nur um Stänkern gegen grüne Minister buchstäblich um jeden Preis?

@13:19 Uhr von schabernack

 

Wer ist schlimmer: Katar oder FIFA?

Ich bin mir da nicht sicher.

 

Beides schlimm, aber noch schlimmer ist Schauspielereii von Neymar nach einem leichten Rempler.

Im Fußball wird viel zu viel Geld verdient. Die FIFA schmeißt jährlich mit Milliarden um sich die nicht immer wirklich nachvollziehbar sind woher sie tatsächlich kommen.

@12:12 Uhr von Tremiro

Deutschland in der Person von Robert Habeck und einigen Großunternehmen Katar für geeignet für Öl- und Gaslieferungen hält, kann es also irgendwie nicht so schlimm sein, oder?

 

Neulich hat es ein Forist treffend beschrieben: "In der Not frisst der Teufel Fliegen".

 

Still ruht der See, weil Habeck alles für gut befindet und auf Gaslieferungen aus Katar setzt. Welche Doppelmoral der Grünen.

 

Das ist keine Doppelmoral. Wenn im nächsten Winter Gas fehlt, sind Sie der Erste der aufschreit: Habeck muss weg.

Doch das ist Doppelmoral. Wo bleibt die Investition in Biogas, deren Entwicklung unter Angela Merkel abgewürgt wurde. Wo bleibt der Einstieg in grünen Wasserstoff den man z. B. In Afrika mit Solarkraftwerken (nicht Photovoltaik) erzeugen könnte. Russland gegen Katar austauschen ist den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Deutschland muss grundsätzlich seine Handelsbeziehungen überdenken. Und ja das wird unseren Wohlstand reduzieren. Alles andere ist Doppelmoral. 

@12:24 Uhr von Coachcoach

Wer ist schlimmer: Katar oder FIFA?

Ich bin mir da nicht sicher.

 

Sagen wir mal so: Da haben sich zwei gefunden, die fließende Rappen und Riyal in der Prioritätenliste ganz oben ansetzen.

Nicht berechtigte Forderung mit Not - Energiepolitik verknüpfen

Ich finde es sehr gut, dass eine solche Entschädigung gefordert wird, da (Menschen)-Recht gebrochen wurde, ist dies eine berechtigte Forderung.

Umso schäbiger finde ich es nun, wenn man nun die aus der Not geborene Zusammenarbeit im Energiesektor damit verknüpfen will. Jedem ist klar und es wurde auch deutlich gesagt, dass diese Lösung des Energieproblems keinen glücklich macht. Wenn man dafür Schuldige ausmachen will dann kann man die zu allererst in Russland finden.

Die jetzige Bundesregierung hat mit der jahrzehntelangen Verschleppung des Energiewandels durch die lobbygesteuerte Union einen Scherbenberg zu bewältigen und nun durch den Krieg eine unglaublich schwere Aufgabe, die bisher sehr erfolgreich angegangen wird.

Wenn das Kommunikationsverhalten des Kanzlers der größte Aufreger bei der Opposition ist, dann kann man sehen, wie gut die Arbeit wirklich ist.

Das der deutsche Nörgel-Michel dies nicht weit mehr honoriert zeigt, wie wenig er verstanden hat.

@13:22 Uhr von NieWiederAfd

 
Und denen stellen sich Robert Habeck wie Annalena Baerbock, weshalb sie gerade in allen demoskopischen Erhebungen die höchste Wertschätzung erhalten. 
 

gez. NieWiederAfd

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Unsere Ex-Kanzlerin hatte jahrelang ein Spitzenranking belegt....   nun müssen wir die Folgen ihrer (Energie) Politik ertragen

@13:28 Uhr von SGEFAN99

... die FIFA wird NIX zahlen das versprech ich.

Wahrscheinlich möchten Sie das nicht versprechen, vielleicht aber darauf wetten... und damit dürften Sie leider nicht daneben getippt haben.

Warum soll ich wetten wenn doch offensichtlich ist was passiert? Ich verspreche damit sich hier niemand Hoffnungen macht. Denn die werden eh nicht erfüllt. Das sind nunmal Fußballverbände.

 

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass der Begriff "versprechen" für den Kontext zu positiv ist in seiner Bedeutung. Inhaltlich liegen wir nicht auseinander.

@ich1961 - Sie haben es in der Hand.

@11:53 Uhr von ich1961:

"Ich werde mir die Spiele so weit es geht, trotzdem anschauen, denn die Spieler sind für diese Zustände nicht verantwortlich. So gesehen bestraft man damit die Falschen."

Die Kinderarbeiter in Bangladesch können auch nichts dafür, dass es bei uns T-Shirts für 5 Euro gibt.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er ein ausbeuterisches und korruptes System unterstützen möchte.

Die FIFA

soll das Geld von denen nehmen, die damals fuer Katar gestimmt haben. 

 

Die Korrupten muessen bestraft wetden. 

 

Die Weltmeisterschaft I'm SOMMER in einem Wuestenstaat auszutragen wurde sicher durch Bestechung erreicht.  Die Klimatisierung der Stadien und Sportunterkuenfte schaedigt das Weltklima. Die Behandlung der Arbeiter grenzte an Sklaverei.

 

Ich kauf der FIFA die Fairness und Antirassismus Kampagnen nicht mehr ab. 

@13:15 Uhr von schabernack

 

Nicht gucken ändert an alledem aber nichts. Alle Gelder sind schon vergeben. Egal ob alle, oder ob niemand vor dem TV Fußball-WM guckt.

Ich denke doch, wenn genügend mitmachen würden. Allein schon weil die Sender, die dann bei dieser WM hohe Verluste machen, bei der nächsten WM sicher nicht bereit wären, nochmal die gleichen Beträge zu zahlen.

Das Beste wäre aber, wenn die Landesverbände der führenden Fußballnationen aus der FIFA austreten würden, und einen neuen Verband gründen würden.

Thematische Ausrichtung

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@13:38 Uhr von Schleswig Holsteiner

 
Und denen stellen sich Robert Habeck wie Annalena Baerbock, weshalb sie gerade in allen demoskopischen Erhebungen die höchste Wertschätzung erhalten. 
 

gez. NieWiederAfd

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Unsere Ex-Kanzlerin hatte jahrelang ein Spitzenranking belegt....   nun müssen wir die Folgen ihrer (Energie) Politik ertragen

Das hat jetzt aber nichts mit dem Kommentarthema zu tun!

sklavenähnliche Zustände sind dort lange bekannt

aber auch bei den Saudis. Wir sollten dort mal bauen. Da wurden uns Stundenlöhne für die Arbeiter schlimmer wie im alten Rom offerriert. Wir lehnten ab unter solchen Bedingungen Lohnarbeiter einzustellen. Noch schlimmer waren die Unterkünfte dort. Vor Ort gab es Vermittler für derartige Dienste. Mit normalen Preisen bekommst Du dort keinen Auftrag- du musst das System mit Slavenarbeit mitmachen.  Die Prunkpaläste dort sind mit Blut gebaut.

Den Arbeitern  meist aus Bangladesh , Pakistan usw. sollten sogar die Pässe abgenommen werden, damit sie nicht vor Vertagsende ausreisen.

Wieso jetzt die Verwunderung. Auch wir unterstützen dieses Regime mit Ölkauf.

Modernes Sklaventum…

Modernes Sklaventum inklusive der totalen Ausbeutung der betroffenen Menschen bis zum Tod; In einer Gesellschaft (eher ein erbärmlicher Kafferstaat), die, ethisch-moralisch betrachtet, irgendwo im tiefsten Mittelalter stehen geblieben ist. Mitgetragen und mitfinanziert von den ach-so-sensiblen „Menschenrechtlern“ der „freien Welt“. Besser Doppelmoral als Gar keine Moral?

 

Wer eine solche Veranstaltung nicht zu 100% boykottiert, der braucht eigentlich gar nicht erst anfangen von der Ukraine, Afghanistan, Mali oder grundsätzlich den Rechten irgendwelcher anderen Menschen zu reden.

 

Jetzt wird über „Entschädigungen“ gesprochen, welche dann ohnehin nicht oder nicht adäquat umgesetzt werden. Hilft diese bizarre Debatte den Tausenden Toten noch?

 

Das alles nur wegen eines lächerlichen Ballspiels, der unzähmbaren Raffgier der Verantwortlichen und der völligen Verdummung der breiten Masse, die so etwas auch noch unterstützt.

 

Es ist so dermaßen widerwärtig, dass man gar nicht genug anklagen kann

 

 

@13:40 Uhr von Nachfragerin

@11:53 Uhr von ich1961:

"Ich werde mir die Spiele so weit es geht, trotzdem anschauen, denn die Spieler sind für diese Zustände nicht verantwortlich. So gesehen bestraft man damit die Falschen."

Die Kinderarbeiter in Bangladesch können auch nichts dafür, dass es bei uns T-Shirts für 5 Euro gibt.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er ein ausbeuterisches und korruptes System unterstützen möchte.

Sehr treffender Vergleich… 

aber wahrscheinlich wird mancher argumentieren die arme Verkäuferin ist  doch nicht verantwortlich …

Katar muss zahlen

Katar hat Arbeit und Aufträge vergeben. Katar muss die selbst verursachten Schäden selbst bezahlen, 

 

Deutschland muss Sanktionen gegen Katar beschließen um die Gastarbeiter in Katar zu schützen. Deutschland braucht Energiesicherheit und muss Schritt für Schritt Unabhängig von dem autoritären Regime werden. 

 

Katar nahe Politiker müssen innerhalb der EU sanktioniert werden. 

Die Fifa könnte sogar locker…

Die Fifa könnte sogar locker eine gute Milliarde an Entschädigungen zahlen und wären immer noch unermeßlich reich. Das Traurige aber daran wäre, es würde die Toten die im und für den Namen Fußball gestorben sind nicht mehr zurückbringen. Ich verstehe auch nicht warum hier kein Völker- und Menschenrecht am Greifen ist, schließlich wurden zum Bauen der viele Stadien Menschenrechte verletzt!

@13:43 Uhr von Ka2

 

Nicht gucken ändert an alledem aber nichts. Alle Gelder sind schon vergeben. Egal ob alle, oder ob niemand vor dem TV Fußball-WM guckt.

Ich denke doch, wenn genügend mitmachen würden. Allein schon weil die Sender, die dann bei dieser WM hohe Verluste machen, bei der nächsten WM sicher nicht bereit wären, nochmal die gleichen Beträge zu zahlen.

Das Beste wäre aber, wenn die Landesverbände der führenden Fußballnationen aus der FIFA austreten würden, und einen neuen Verband gründen würden.

Das ist der Punkt: wenn genügend mitmachen. Keine Merchandising Artikel, kein Publicviewing. Aber schon hier im Forum gibt es genug, die schreiben, dass die armen Fußballmillionäre ja nix dafür können. Schimpfen ist immer schnelle geschrieben, aber tatsächlich eigenes Verhalten anpassen… da hört das Engagement für Menschenrechte ganz schnell auf.

@13:28 Uhr von Ka2

 

Ich habe für mich beschlossen, keine einzige Übertragung von Spielen der WM2022 anzuschauen …

 

Ein Fan-Boykott könnte vermutlich den ein oder anderen im FIFA-Gremium aufrütteln, dass man nicht einfach so weiter machen kann. Bei Hr. Infantino habe ich da allerdings wenig Hoffnung. Ich hoffe es gibt genügend gleich gesinnte, die mitmachen.

 

Es wird mir nicht leicht fallen, denn ich habe bei jeder WM immer viele Spiele angeschaut, nicht nur mit deutscher Beteiligung.

 

Für Qatar 2022 ist alles schon bestimmt. Nicht schauen ändert daran nichts mehr. Einige richtig gute und sehenswerte Spiele gibt es bei jeder WM. Nicht selten gerade solche, bei denen man es nicht erwartet hatte. 2018 in Russland war Belgien - Japan 3:2 das beste Spiel mit jenem legendären Tor zum 3:2 in der 93. Minute.

 

Gianni I. ist auf ewig unbelehrbar. Bei der WM 2026 in USA / MEX / CAN werden statt 32 dann 48 Teams dabei sein. Statt insg. 64 dann 80 Spiele, aber weiter 7 bis zum Titellgewinn.

 

More matches make more money.

@13:51 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Katar hat Arbeit und Aufträge vergeben. Katar muss die selbst verursachten Schäden selbst bezahlen, 

Die Fifa vergibt aber die WM, wenn ich das richtig weiß, und verlangt dann auch was zu bauen ist, damit die WM entsprechend durchgeführt werden kann. Die Fifa hat vorher gewußt was Qatar für ein Land ist, also ist sie mitschuldig!

Deutschland muss.... , die Menschenrechtler müssen......

Wieso Deutschland und nicht die Staaten, aus denen die getöteten Menschen stammen - also Indien, Nepal, Pakistan.....? 

Wenn Deutsche im Ausland misshandelt werden dann ist Deutschland zuständig und nicht Nepal oder Indien...!

Die Menschenrechtler klagen Katar an. Warum macht das nicht die Heimat der Sklaven?

Keine Lobby, kein Interesse? Korruption im Spiel (ganz sicher!)

@13:42 Uhr von IBELIN

Ich kauf der FIFA die Fairness und Antirassismus Kampagnen nicht mehr ab. 

Mich wundert es dass es Menschen gibt die jemals so Kampagnen ernst genommen haben. Da gibt's alleine auf europäischer Vereinsebene das ein oder andere Beispiel. Ich nenn mal nur eins: Lazio Rom. "Durfte" ich selber schon miterleben.

 

@14:07 Uhr von Tinkotis

...wenn schon nicht absagen und wenn man's unbedingt übertragen muss, wie wär's dann damit: Vor jedem Spiel statt Nationalhymnen eine Schweigeminute, vielleicht mit Einblenden von Namen oder Bildern von Arbeitern. Und als Zuschauer in den Stadien nur in Katar lebende Arbeiter. Die die Tickets vom Staat oder der FIFA geschenkt bekommen.

Und was erhoffen Sie sich davon?

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Erstens: wird nicht passieren (genau wie diese Entschädigungen die da gefordert werden nie gezahlt werden).

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Zweitens: selbst wenn es passiert wird das nur gemacht um das Image zu verbessern. Die FIFA würde sowas nicht einfach so machen (wenn sie es überhaupt macht was aber ausgeschlossen ist).

@11:53 Uhr von ich1961

Das den Arbeitern ein angemessener  Lohn zusteht, sollte eigentlich nicht die Frage sein.

 

Und wenn dieser nicht gezahlt wurde oder der Arbeiter Verletzung oder gar Tod erlitten hat, ist eine Entschädigung auch zu befürworten.

„Wenn“? Wo ist denn jetzt auf einmal Ihre viel beschworene Affinität für „Fakten“? Geschweige denn Ihre „Rücksichtnahme“ für die ganz schwachen?

 

Aber die Zustände waren/sind doch der FIFA bekannt, daher verstehe wer will, warum solch ein Event in so ein Land vergeben wird.

Scheinbar gibt es in Ihrer Welt Begriffe wie Korruption, Betrug, Ausbeutung nicht? Die „Experten“ werden schon wissen, was sie tun? 

 

Ich werde mir die Spiele so weit es geht, trotzdem anschauen, denn die Spieler sind für diese Zustände nicht verantwortlich. So gesehen bestraft man damit die Falschen.

 

Ja, nee, is klar. Die armen Spieler, die will man doch nicht benachteiligen, also was soll’s. Bei Covid legen Sie sich dagegen sogar ins Zeug, welche Quellen „seriös“ sind, und hier? Hypokrisie pur! 

 

@14:02 Uhr von Owe der Nervier

Katar hat Arbeit und Aufträge vergeben. Katar muss die selbst verursachten Schäden selbst bezahlen, 

Die Fifa vergibt aber die WM, wenn ich das richtig weiß, und verlangt dann auch was zu bauen ist, damit die WM entsprechend durchgeführt werden kann. Die Fifa hat vorher gewußt was Qatar für ein Land ist, also ist sie mitschuldig!

Bei aller Kritik an der FIFA (die ich ja auch teile): die Stimmen geben immer noch die Abgesandten der Nationalverbände ab also aus Deutschland z. B. die Abgesandten des DFB.

 

@14:07 Uhr von Tinkotis

...wenn schon nicht absagen und wenn man's unbedingt übertragen muss, wie wär's dann damit: Vor jedem Spiel statt Nationalhymnen eine Schweigeminute, vielleicht mit Einblenden von Namen oder Bildern von Arbeitern. Und als Zuschauer in den Stadien nur in Katar lebende Arbeiter. Die die Tickets vom Staat oder der FIFA geschenkt bekommen.

Wäre nicht schlecht! Zum Rest, daß finde ich persönlich gegenüber den vielen Toten respektlos die im Namen und für den Fußball ihr leben lassen mußten!

@13:25 Uhr von vriegel

Das muss man sich einmal vorstellen: Nur 10 Prozent der Einwohner von Katar, sind Kataris: Die restlichen 90 Prozent sind ohne Rechte dort, denen hat man oftmals auch den Pass abgenommen.

 

In den VAE, insbesondere in Dubai, ist das ganz ähnlich. Es gibt dort auch viele Arbeitsmigranten, auch aus westlichen Ländern. 
 

Die haben zwar mehr Rechte, es gibt aber definitiv eine 3-Klassen-Gesellschaft. 
 

Aber auch als Europäer oder Ami hat man dort als Resident nicht all zu viele Rechte. Aber klar. Nicht zu vergleichen mit den Rechten, die die „Ameisen“ dort haben.

 

so werden dort die Arbeiter aus Asien genannt. 
 

Und wie geht es weiter ? Nach einem Boykott Katars sieht es nicht aus. Bestimmte Minister besuchten das Land und sprachen lediglich von einem "anderen Staatsverständnis", was dort herrsche.

 

 

@14:07 Uhr von -Der Golem-

 

Die Menschenrechtler klagen Katar an. Warum macht das nicht die Heimat der Sklaven?

Keine Lobby, kein Interesse? Korruption im Spiel (ganz sicher!)

 

Korruption wohl nicht so sehr, aber die Löhne (in Teilbeträgen) der Arbeiter in Qatar als Unterstützung der Familien in Nepal oder Indien oder Pakistan.

 

Schlecht bezahlt in Qatar verdient mehr Geld als arbeitslos in Nepal.

@13:59 Uhr von schabernack

 

 

Es wird mir nicht leicht fallen, denn ich habe bei jeder WM immer viele Spiele angeschaut, nicht nur mit deutscher Beteiligung.

 

Für Qatar 2022 ist alles schon bestimmt. Nicht schauen ändert daran nichts mehr. Einige richtig gute und sehenswerte Spiele gibt es bei jeder WM. Nicht selten gerade solche, bei denen man es nicht erwartet hatte. 2018 in Russland war Belgien - Japan 3:2 das beste Spiel mit jenem legendären Tor zum 3:2 in der 93. Minute.

 

Gianni I. ist auf ewig unbelehrbar. Bei der WM 2026 in USA / MEX / CAN werden statt 32 dann 48 Teams dabei sein. Statt insg. 64 dann 80 Spiele, aber weiter 7 bis zum Titellgewinn.

 

More matches make more money.

 Genau wegen solchen allgemein verbreiteten Haltungen wird sich leider nichts ändern. Und trifft jeden der das ignoriert und sagt „ich kann doch nichts ändern“ eine Mitschuld .

@14:17 Uhr von SGEFAN99

Katar hat Arbeit und Aufträge vergeben. Katar muss die selbst verursachten Schäden selbst bezahlen, 

Die Fifa vergibt aber die WM, wenn ich das richtig weiß, und verlangt dann auch was zu bauen ist, damit die WM entsprechend durchgeführt werden kann. Die Fifa hat vorher gewußt was Qatar für ein Land ist, also ist sie mitschuldig!

Bei aller Kritik an der FIFA (die ich ja auch teile): die Stimmen geben immer noch die Abgesandten der Nationalverbände ab also aus Deutschland z. B. die Abgesandten des DFB.

 

Es spielt keine Rolle wer abstimmt über die WM. Die Mitgliedsländer sind nun mal Mitglied in der Fifa und die Fifa vergibt die WM!

@13:59 Uhr von schabernack

Für Qatar 2022 ist alles schon bestimmt. Nicht schauen ändert daran nichts mehr. Einige richtig gute und sehenswerte Spiele gibt es bei jeder WM. Nicht selten gerade solche, bei denen man es nicht erwartet hatte. 2018 in Russland war Belgien - Japan 3:2 das beste Spiel mit jenem legendären Tor zum 3:2 in der 93. Minute.

 

Legendär ist lediglich die Tatsache, wie effizient diese Brot-und-Spiele-Manipulation bei sehr vielen Menschen selbst anno 2022 noch wirkt, wie man an auch an Ihrem Beitrag feststellen kann.

 

„Ändert eh nichts mehr“ also. So inflationär häufig wie das (Un-)Wort „whataboutism“ hier (und nicht nur hier) aktuell verwendet wird … sollte ich das an dieser Stelle evtl. doch zum ersten Mal verwenden?

 

@13:32 Uhr von Owe der Nervier

 

Wer ist schlimmer: Katar oder FIFA?

Ich bin mir da nicht sicher.

 

Beides schlimm, aber noch schlimmer ist Schauspielereii von Neymar nach einem leichten Rempler.

Im Fußball wird viel zu viel Geld verdient. Die FIFA schmeißt jährlich mit Milliarden um sich die nicht immer wirklich nachvollziehbar sind woher sie tatsächlich kommen.///

Ach so. Schauen wir mal in die USA. Es gibt  nur wenige Fußballer, die mit den NBA-Stars mithalten können.

So ganz nebenbei, man wird  ohne Geld, auch nicht Bob-Olympiasieger. Auch dafür bekommt man Geld. Natürlich wenig im Vergleich zu Fußball, NBA oder Baseball Aber immerhin!.

 

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