Kommentare - Ampel-Vorschlag: Wie der Bundestag kleiner werden könnte

18. Mai 2022 - 11:43 Uhr

Der Bundestag gehört zu den größten Parlamenten und hat aktuell 138 Sitze mehr als vorgesehen. Mehrere Reformansätze änderten daran bisher nichts Wesentliches - nun legen Ampelpolitiker einen drastischen Vorschlag vor.

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Kommentare

@14:19 Uhr von -Der Golem-

 

Ich versuche es seit Jahren mit  Ironie, Sarkasmus und Zynismus (Nietzsche und Heine sind meine Lieblingszyniker).  Das macht auch Spaß. Und wenn sich jemand verletzt fühlt, dann ist es wohl der Richtige.......

 

Wohlan.

 

Zeigen Sie sich würdig jenes griesgrämigen Zynikers aus Weimars, der den Menschen mit hohen Erwartungen des sog. "Übermenschen", der in den Abgrund blickte, höher schätzte als das schale Glück der Anspruchslosen und mit Verachtung auf die Sklavenmoral jener herabgeblickt hat, deren Talent darin besteht, nur das Vakuum zu vergrößern.

... ich bezweifele es.

14:02 Uhr von Oberlehrer

Vielleicht ist es wirklich am sinnvollsten, dieser Provokation durch kollektives Schweigen zu begegnen.

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Eigentlich schade, denn Diskurs scheint mir das Einzige, Vorurteile aufzubrechen und eigene Positionen in Frage zu stellen und klüger zu werden.

 

Vielen Dank. Das wäre auch mein Wunsch und ganz gebe ich die Hoffnung auch nicht auf.

@13:21 Uhr von Oberlehrer

 

Widerspricht auch dem Grundgesetz, z.B. Art 21 I oder Art. 38, sowie dem Bundeswahlgesetz und dem Parteiengesetz

 

Alles Gesetze, die sich ändern lassen. Auch das GG kann und muss man ändern, wenn sich die Begebenheiten so ändern. Und es wurde schon oft geändert.

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Ich hoffe, Sie nehmen in Ihrer Forderung § 1 und § 20 GG aus!

siehe dazu: Ewigkeitsklausel

Und? Wenn man feststellt, daß irgendwas nicht mehr funktioniert,  bleibt das dann wider bemerken Wissen so?

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Glaub mir, auch das könnte geändert werden. 

 

"Großer Bundestag": wo ist da ein wirkliches Problem?

 @14:18 Uhr von vriegel

Man müsste natürlich gewisse Quoren nach Bundesländer berücksichtigen. 
heisst, dass die Stimme eines Saarländers dann deutlich höher gewichtet werden müsste, als bspw die aus NRW.. in etwa so wie die Proportionen der Wahlkreise pro Bundesland sind..

Es gibt in diesem Fall keine "einfache Lösung". Das Wahlsystem in der Bundesrepublik Deutschland ist geschichtlich begründet und hat dieser Nation während der letzten sieben Jahrzehnte Stabilität und Handlungsfähigkeit beschert - trotz mannigfaltiger Krisen und Bedrohungen, von Außen wie Innen. Selbst entgegen Bedrohungen von innerhalb der Parlamente.

Bei allen Reformvorschlägen muss berücksichtigt werden, dass die Parlamente arbeitsfähig bleiben und die Ausschüsse gut besetzt. Und natürlich darf unter der Parlaments- und Fraktionsarbeit die Anwesenheit und Arbeit daheim im Wahlkreis nicht leiden. Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist wichtig. Daher: keine Verringerung der Wahlkreise. Deutschland hat das Geld.

@14:12 Uhr Oberlehrer - Quadratur des Kreises

 

Ich nehme an, dass auch Sie für eine Parlamentsverkleinerung sind, was wäre Ihre präferierte Option:

1) Wahlkreisvergrößerungen, um das Verhältniswahlrecht als tragendes Element zu halten

oder

2) die Verhältniswahl zu "schwächen" und erst nach der Personalwahl (ohne Ausgleichsmandate) anzuwenden

3) Gibt es weitere Möglichkeiten?

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Wenn es viele Übergangmandate gäbe, wie könnte man die "negativ" kompensieren?

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Und nein, das alles ist nicht provokativ, sondern interessiert gemeint.

 

wenn man davon weg käme die Bundesländer vertreten haben zu wollen. 
 

einfach 500 Abgeordnete bum fertig. Gewählt wird mit der 1. Stimme die Partei im Bundesland und das zählt für bspw das erste viertel. Jedes Bundesland darf in dieser Liste vorher eine festgelegte Anzahl an Abgeordneten entsenden. 
 

drei Viertel der Abgeordneten werden bundesweit gewählt. 
 

Natürlich muss man gewisse Proportionen erhalten. Sonst dominieren die großen Länder alles. Aber das wäre sicher machbar. 
 

==> es gibt immer 500 Abgeordnete

@13:48 Uhr von Blitzdings

>> Auch wenn wir in bildungsarmen Zeiten leben

 

Müssen Sie immer von Sich auf Andere schließen? Ansonsten kenne ich: "He talks the talk but he doesn't walk the walk". -.-

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@14:05 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

wie heftig heute wieder unsere hausherren von linksaussen mit den rechtsaussen um die lufthoheit über diesen stammtisch kämpfenü

 

Also ich finde das nicht herrlich sondern ermüdent, den Unsinn der blau/braunen ständig zu berichtigen.

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