Kommentare - Rekord-Auftragsstau in der Industrie

Kommentare

Probleme wohin man sieht

Erst Corona aus China, dann Krieg aus Russland. 
 

Zwei totalitäre Diktaturen destabilisieren sich selbst und als sekundären Effekt die ganze Welt. 
 

Es bleibt spannend wohin das noch führt…

Der Fluch der Globalisierung

Ich habe über zehn Jahre als Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet und einige Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer begleitet. In der Automotive-Industrie lautete das Credo über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Jetzt haben wir mit den Ergebnissen dieser Verfahrensweise auf einmal ein Problem. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

… oder ihnen fehlen…

… oder ihnen fehlen Fachkräfte, …

Es wäre schön gewesen, wenn auch dazu ein paar  Erklärungen berichtet worden wären. 
Denn es seit Jahrzehnten fehlt ist ein umfassendes Weiterqualifizierungsprogramm, dass in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen schon längst hätte Hundertausende von Arbeitslosen zu dringend gesuchten Fachkräften weiterbilden können. 
Wenn jetzt also Produktionen nicht abgeschlossen werden können, weil Teile fehlen, könnte sich die Wirtschaft ja genau auf die Weiterbildung konzentrieren. Denn wenn die fehlenden Teile aus China oder sonstwoher endlich geliefert werden, werden die Fachkräfte weiterhin fehlen. Oder man fängt nun an weiterzuqualifizieren. 
Arbeitslose haben wir ja mehr als genug. 
Mit Umzugsprämien, anständigen Löhnen und Arbeitszeiten und anderen Benefits wird das schon klappen.
Man muss nur endlich anfangen.

Organisierte Verantwortunglosigkeit oder

...organisierte Dummheit?

Ich denke, beides ist zu konstatieren.

Die Verantwortungslosigkeit ergibt sich schon aus dem Prinzip: Mein Vorteil zählt, vergesst alles andere. 

Die Dummheit zeigt sich an fehlender Redundanz in der Lieferkette. Da sind unsere höchstbezahlten Manager schlicht zu dumm.

Es fehlen manchmal nur Kleinteile

Ja, das habe ich auch schon erlebt.

Nicht lachen:
In einem mir nahestehende Unternehmen gab es eine Zeit lang keine GUMMIBÄNDER.
Die wurden dann "klein-klein" im gesamten Unternehmen zusammengekratzt - damit die Bündelung von Artikeln wieder möglich wurde, die dringend ausgeliefert werden mussten.

Es ist ja irgendwie wie einst mit den Masken.

Nicht nur die Coronakrise, sondern auch der russische Überfall auf die Ukraine, zeigen uns in aller Deutlichkeit, wo es hakt.

Von der Klimakrise fange ich gar nicht erst an.

Oder doch?: Es können im Moment weniger Autos ausgeliefert werden - Alles eine Frage der Perspektive.

Naja ...

Gut für die Umwelt wenn der Konsum ein wenig gebremst wird!

"Denn Unternehmen versuchen ihre höheren Kosten auch weiterzugeben. "Aber sie können das nur zum Teil", sagt ifo-Experte Wollmershäuser."

Das glaube ich schlichtweg nicht, andersherum wird ein Schuh draus. M.E. ziehen die Preise stärker an als es notwendig wäre. Die Verbraucher sind ja schon weichgeklopft und stellen sich auf erhöhte Preise ein, dies wird schamlos ausgenutzt.

Und ganz besonders die Automobiler, da wird der Mangel genutzt, um die Preise zu treiben, Rabatte war gestern.

@18:07 Uhr von Coachcoach

...organisierte Dummheit?

Ich denke, beides ist zu konstatieren.

Die Verantwortungslosigkeit ergibt sich schon aus dem Prinzip: Mein Vorteil zählt, vergesst alles andere. 

Die Dummheit zeigt sich an fehlender Redundanz in der Lieferkette. Da sind unsere höchstbezahlten Manager schlicht zu dumm.

Und auch die CDU - 

Siehe die deutsche Abhängigkeit von ehemals " BILLIGER Energie"

Die kommt uns nun teuer zu stehen

Danke CDU

 

Da bleibt nur Verwaltung des Mangels - oder eine grundlegende

Neuordnung der Prioritäten

 

"In den Industriebetrieben warten inzwischen Aufträge für 100 Milliarden Euro darauf, abgearbeitet zu werden. >> Welche Folgen hat das für die Unternehmen - und für Verbraucher?"

 

Den Unternehmen fehlt das Geld aus diesen Aufträgen. Und damit auch das Geld, um ihre Mitarbeiter zu bezahlen (und neue einzustellen). Und den Verbrauchern, die in betroffenen Unternehmen ihren Lebensunterhalt verdienen fehlt ebenfalls das Geld - und allen zusammen außerdem die wegen Materialengpässen und Facharbeitermangels "liegengebliebener" Aufträge nicht produzierten Güter.

Da wäre es nicht verkehrt, nicht nur die immer knapperen Ressourcen so effizient (wirtschaftlich) wie möglich einzusetzen, sondern auch einmal zu überlegen, welche dieser Güter unbedingt nötig sind und auf welche zur Not auch verzichtet werden könnte, ohne dass deshalb jemand ernsthafte Abstriche bei der Sicherung des Lebensunterhalts (und oft nicht mal bei der Lebensqualität; denn zuviel "Zeug" belastet nur).

Gut Idee - die mit der Lagerhaltung

Denn zu lange Zeit schon werden die Lager auf den Autobahnen unterhalten.

Langfristig sollte das sogar zu einer Verringerung von Verkehrsproblemen führen.

Diese fragwürdige "Just-in-time"-Methode führt manchmal schon zu bizarren Situationen:

z.B. Ein Hubschrauber muss eingesetzt werden, damit Teile noch rechtzeitig vom Großhandel beim Produzenten eintreffen. Denn die Bänder dürfen nicht stillstehen.

Da die Unternehmen....

... wegen anderer Faktoren (Lieferschwierigkeiten, Arbeitskräfte-Mangel) mehr Aufträge haben, als sie abarbeiten können, wäre eine Zinserhöhung durch die EZB völlig unbeachtlich für die Konjunktur.

.

Die "Wirtschaft nicht abwürgen" ist also ein reines Scheinargument von Madame Lagarde. Eher gibt es wohl starke Lobbygruppen (Heuschrecken, Zocker, Aktienfonds, Immobilienunternehmen), die die große Party der - durch die fatale  EZB 0-Zins-Politik ausgelöste - Vermögens-Preisexplosion immer weiter feiern möchten.

@17:57 Uhr von eine_anmerkung. - Never ever

Ich habe über zehn Jahre als Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet und einige Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer begleitet. In der Automotive-Industrie lautete das Credo über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

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Nein. Ich habe Ähnliches hinter mir.  Wenn ein Unternehmen erst einmal im Ausland produziert, dann verlagert es den Betrieb als nächstes in ein noch billigeres Land. Aber niemals zurück nach D.   Aber geht es mit dieser Politik den Deutschen schlecht?  Nein. Im Gegenteil.

 

Jamme, jammer, das zahlt sich immer aus!

Trotz sinkender Absatzzahlen (jammer -> e-Mobil-Prämie) macht die Autoindustrie satte Gewinne. Hörte heute, dass die Holzsägebetriebe, welche nun härtere Holzsorten verarbeiten, Staatszuschüsse für neue Sägeblätter fordern (jammer -> nun sind doch die Gewinne abgeführt, und da bleibt nix für Investitionen übrig, denn die Sägeblätter machen 90% der Kosten aus!). Und nun hat doch die Industrie einen Auftragsstau (jammer). Wie würde wohl erst gejammert, wenn es die Aufträge für 100 Milliarden nicht gäbe? Ach was, Lindner hat doch 200 Milliarden mehr Steuereinnahmen, als erwartet (jammer), aber es dürfte kein Problem sein, das überflüssige Geld bei den Jammernden los zu werden. Tut ihm leid: für arme Rentner bleibt nix für einen Energiepreisausgleich übrig. Die jammern einfach nicht laut genug!

Verschwörungstheorie von den üblichen Strippenziehern

 @18:18 Uhr von Einfach Unglaublich

Eher gibt es wohl starke Lobbygruppen (Heuschrecken, Zocker, Aktienfonds, Immobilienunternehmen), die die große Party der - durch die fatale  EZB 0-Zins-Politik ausgelöste - Vermögens-Preisexplosion immer weiter feiern möchten.

Können ja wieder einmal nur im Geheimen operierende ominöse "Geldeliten", "Globalisten", natürlich gesteuert von "Wallstreet", dahinter stecken. Wie üblich haben Sie hier die tiefere Wahrheit entdeckt, wer - wie üblich - hinter allem Übel dieser Welt steckt. Seltsam nur, dass die Wirtschaftspolitik Ihrer Partei exakt das Treiben dieser "Lobbygruppen" fördern will.

Ein Mangel an Nachfrage...

...ist meistens temporär und lässt sich zudem mit vorübergehenden Maßnahmen oft beheben.

Wenn aber ein vorhandener Bedarf nicht gedeckt werden kann, ist dies ein strukturelles Problem - übrigens eines, vor dem schon lange gewarnt wurde - und solche Systemprobleme bedürfen langfristiger Konzepte. Und wer kann oder traut sich heute noch, langfristig zu denken?

@18:13 Uhr von Gregory Bodendorfer

...organisierte Dummheit?

Ich denke, beides ist zu konstatieren.

Die Verantwortungslosigkeit ergibt sich schon aus dem Prinzip: Mein Vorteil zählt, vergesst alles andere. 

Die Dummheit zeigt sich an fehlender Redundanz in der Lieferkette. Da sind unsere höchstbezahlten Manager schlicht zu dumm.

Und auch die CDU - 

Siehe die deutsche Abhängigkeit von ehemals " BILLIGER Energie"

Die kommt uns nun teuer zu stehen

Danke CDU

 

SPD und CDU wollten ja Versorgungssicherheit durch Nord Stream2 erreichen. 

.

Die Idee fand ich auch gar nicht schlecht. Gas direkt vom Erzeuger - ohne Mittelsmann. So wie Lebensmittel direkt vom Bauern.

Niemand konnte Corona aus…

Niemand konnte Corona aus und in China und Krieg aus Russland voraussehen. Gutes Management wird sich jetzt darin zeigen, wie gut man mit diesen Veränderungen zurechtkommt. Wahrscheinlich wird eine der Lehren sein, Handel mit Diktaturen zu reduzieren. 

@17:58 Uhr von nie wieder spd

… oder ihnen fehlen Fachkräfte, …

Es wäre schön gewesen, wenn auch dazu ein paar  Erklärungen berichtet worden wären. 
Denn es seit Jahrzehnten fehlt ist ein umfassendes Weiterqualifizierungsprogramm, dass in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen schon längst hätte Hundertausende von Arbeitslosen zu dringend gesuchten Fachkräften weiterbilden können. 
Wenn jetzt also Produktionen nicht abgeschlossen werden können, weil Teile fehlen, könnte sich die Wirtschaft ja genau auf die Weiterbildung konzentrieren. Denn wenn die fehlenden Teile aus China oder sonstwoher endlich geliefert werden, werden die Fachkräfte weiterhin fehlen. Oder man fängt nun an weiterzuqualifizieren. 
Arbeitslose haben wir ja mehr als genug. 
Mit Umzugsprämien, anständigen Löhnen und Arbeitszeiten und anderen Benefits wird das schon klappen.
Man muss nur endlich anfangen.

Ihre Argumentation verfängt nicht. Informieren Sie sich bitte, wieviel Millionen € in den letzten Jahren für Qualifizierung durch die BA ausgegeben wur

@18:20 Uhr von -Der Golem-

Ich habe über zehn Jahre als Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet und einige Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer begleitet. In der Automotive-Industrie lautete das Credo über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

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Nein. Ich habe Ähnliches hinter mir.  Wenn ein Unternehmen erst einmal im Ausland produziert, dann verlagert es den Betrieb als nächstes in ein noch billigeres Land. Aber niemals zurück nach D.   Aber geht es mit dieser Politik den Deutschen schlecht?  Nein. Im Gegenteil.

 

 

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Tesla produziert in Brandenburg. Deutschland. 

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Vielleicht war Elon Musk einfach wieder seiner Zeit voraus.

@18:25 Uhr von DeHahn - jammern auf hohem Niveau

Trotz sinkender Absatzzahlen (jammer -> e-Mobil-Prämie) macht die Autoindustrie satte Gewinne. Und nun hat doch die Industrie einen Auftragsstau (jammer). Wie würde wohl erst gejammert, wenn es die Aufträge für 100 Milliarden nicht gäbe? Ach was, Lindner hat doch 200 Milliarden mehr Steuereinnahmen, als erwartet (jammer), aber es dürfte kein Problem sein, das überflüssige Geld bei den Jammernden los zu werden. Tut ihm leid: für arme Rentner bleibt nix für einen Energiepreisausgleich übrig. Die jammern einfach nicht laut genug!

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So etwas nennt man "jammern auf hohem Niveau".

Im vorigen Thread habe ich sämtliche Hartz4ler, Mindestlöhner und Sozialhilfeempfänger auf mich gezogen, weil ich ( anhand meiner Möglichkeiten )  Energie-Sparen empfohlen habe. Die Logik, dass der größte Teil der Bevölkerung dies kann und dies vom kleineren Teil gar nicht gefordert wird - ist in der Aufregung untergegangen. Aber der Reflex lebt noch.....

 

Wie war das??

Wir werden eine Dienstleistungsgesellschaft.

In Deutschland wird  nur noch verwaltet und konsumiert.

Harte Arbeit lohnt nicht, Verdienst zu gering. Produzieren lohnt nicht, Gewinne zu gering.

Wie das endet weiß jeder.

Wann handelt endlich wieder unternehmerisches Können?

Immer wieder die gleiche Leier, auch hier eindeutig fahrlässig und selbstverschuldet der eigenen Verantwortungslosigkeit und Gier geschuldet. Jahrelang durch Outsourcing und selbstzerstörerische Einsparungsorgien Rekordgewinnen hinterhergejagt. Trotz unfassbarer Milliardengewinne für jeden weiteren Cent Gewinn in Deutschland Produktionsstrukturen zerstört und in China, oder sonst wo produzieren lassen, trotzdem immer nur gejammert. Wenn ihr Firmenlenker noch einen Rest von Vernunft und Anstand behalten habt, dann schafft Anreize für Nachwuchs, dass Arbeiter wieder stolz auf „ihren“ Konzern sein können und gerne alles geben. Mit den Billigzulieferern und euren ruchlosen Betrügereien habt ihr die Marke „Made in Germany“ nahezu ruiniert. Weniger Gewinn, mehr nachhaltige Qualität und Förderung von Arbeitern, Ingenieuren und deren Innovationen mit nachhaltiger Zukunftsperspektive.

Fragt nicht ständig nur, was euer Land für euch tun kann…

Seid endlich wieder Unternehmer nicht Aktienverwalter!

@18:17 Uhr von Questia

Denn zu lange Zeit schon werden die Lager auf den Autobahnen unterhalten.

Langfristig sollte das sogar zu einer Verringerung von Verkehrsproblemen führen.

Diese fragwürdige "Just-in-time"-Methode führt manchmal schon zu bizarren Situationen:

z.B. Ein Hubschrauber muss eingesetzt werden, damit Teile noch rechtzeitig vom Großhandel beim Produzenten eintreffen. Denn die Bänder dürfen nicht stillstehen.

Habe ich auch schon live erlebt. Ist dennoch billiger als Produktionsstillstand. Jetzt beginnt wieder das große Meckern über Globalisierung, Waren aus China und und. Die Vorteile dieser Globalisierung und der just in time Belieferung nimmt aber jeder gerne mit. Spürt man ja auch im Geldbeutel, nicht wahr? Seien wir nicht heuchlerisch sondern machen uns ehrlich. Die wirtschaftliche Globalisierung ist Fakt und sinnvoll für alle Menschen. Seien es Arbeitsplätze oder finanzielle Aspekte. Viele Menschen in Thailand schrauben gerne Teile für VW zusammen. Davon können sie leben.. 

 

@ eine_anmerkung

... über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Jetzt haben wir mit den Ergebnissen dieser Verfahrensweise auf einmal ein Problem. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

Das glaube ich nicht. Wir können gar keine ausgelagerte Produktion nach Deutschland holen, denn wir haben hier viel zu wenig Fachkräfte.

Hauptsache billig rächt sich…

Hauptsache billig rächt sich nun! Wer hätte gedacht das in Deutschland auf einmal Chipfabriken gebaut werden! Just in Time wird auf Monate nicht wieder Funktionieren! On Top die Selbstauferlegten Sanktionen gegen Russland die uns unsere Energieplanung mal gehörig über den Haufen wirft! Der Verbraucher mit  3 Fachen Preisen bei Gas und Strom Rechnen muss! und 7% Inflation als I Tüpfelchen ! Also der Binnenmarkt wird es nicht reißen soviel ist sicher!!

Überfall auf ein Nachbarland: Dummheit

 @18:30 Uhr von Einfach Unglaublich

 

SPD und CDU wollten ja Versorgungssicherheit durch Nord Stream2 erreichen.

Durchaus eine gute Idee. Allerdings mit Blick auf den beschlossenen Defossilisierung der Energieversorgung kurzsichtig und auch irgendwie "schizophren".

Die Idee fand ich auch gar nicht schlecht. Gas direkt vom Erzeuger - ohne Mittelsmann. So wie Lebensmittel direkt vom Bauern.

Tja, nur dass dann Ihr "Bauer" eines Tages seine Flinte auspackte, um seinen friedliebenden Nachbarn von seinem Feld zu vertreiben - allein weil sich der um Mitgliedschaft in der Erzeugergenossenschaft im Ort bewarb. Seitdem ist Ihr "Bauer" nicht mehr gern gesehen, wenn er sich noch auf dem Wochenmarkt mit seinen Produkten blicken lässt. Eben durchaus:

...organisierte Dummheit?

... welche Ihr "Bauer" hier zeigt. Nun, der Haftbefehl ist in Bearbeitung.

Ach ja, Ihr "Bauer" ist eigentlich erfahren genug, um die Folgen seines Tuns auf die Wirtschaftskreisläufe einer globalisierten Welt genau abschätzen zu können.

@18:18 Uhr Einfach Unglaublich - Europas Süden

... wegen anderer Faktoren (Lieferschwierigkeiten, Arbeitskräfte-Mangel) mehr Aufträge haben, als sie abarbeiten können, wäre eine Zinserhöhung durch die EZB völlig unbeachtlich für die Konjunktur.

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Die "Wirtschaft nicht abwürgen" ist also ein reines Scheinargument von Madame Lagarde. Eher gibt es wohl starke Lobbygruppen (Heuschrecken, Zocker, Aktienfonds, Immobilienunternehmen), die die große Party der - durch die fatale  EZB 0-Zins-Politik ausgelöste - Vermögens-Preisexplosion immer weiter feiern möchten.

 

Es ist wohl eher so, dass die EZB - obwohl das nicht ihre Aufgabe ist - die Zinsen niedrig halten muss, damit Italien und andere ihre Staatsschulden noch bezahlen können. Ein erneuter Kollaps so wie damals Griechenland, nur 10x so groß, das wäre wohl auch für Deutschland zu viel. 
 

 

@ wieder spd

Denn es seit Jahrzehnten fehlt ist ein umfassendes Weiterqualifizierungsprogramm, dass in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen schon längst hätte Hundertausende von Arbeitslosen zu dringend gesuchten Fachkräften weiterbilden können.

Programme dieser Art sind in der Vergangenheit regelmäßig gescheitert. Die Arbeitslosen sind meist nicht weiterbildbar, ihnen fehlt Engagement, unternehmerisches Denken und Initiative.

Deutschland ist Hochlohnland

@ Werdaswissenwill:

Hauptsache billig rächt sich nun!

Das trifft auf Deutschland nicht zu. Wir haben hier mit die höchsten Löhne und Preise. Unsere Produkte finden in der Welt nur deshalb so reißenden Absatz, weil andere es einfach nicht schaffen, so innovativ zu sein.

@18:15 Uhr von Nettie - Vervollständigung letzter Satz

... ohne dass deshalb jemand ernsthafte Abstriche bei der Sicherung des Lebensunterhalts (und oft nicht mal bei der Lebensqualität; denn zuviel "Zeug" belastet nur) machen müsste.

@ Einfach Unglaublich

Die Idee fand ich auch gar nicht schlecht. Gas direkt vom Erzeuger - ohne Mittelsmann. So wie Lebensmittel direkt vom Bauern.

Lebensmittel werden wir immer vom Bauer bekommen, das bleibt. Aber vom Verbrauch von Gas müssen wir mit Rücksicht auf das Klima möglichst schnell weg. Und da Putin einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen hat, werden wir von seinem Gas jetzt so schnell wie möglich weg kommen. Für immer. Das Gas muss in der Erde bleiben. Und wenn Russland sonst nichts zum Verkaufen hat - Pech.

@18:36 Uhr Der Nachfrager - Umverteilung- ein rotgrüner Traum

Wir werden eine Dienstleistungsgesellschaft.

In Deutschland wird  nur noch verwaltet und konsumiert.

Harte Arbeit lohnt nicht, Verdienst zu gering. Produzieren lohnt nicht, Gewinne zu gering.

Wie das endet weiß jeder.

 

Rot grün will doch umverteilen. Vollkaskomentalität. Und dann noch das bedingungslose Grundeinkommen. 
 

Dass das auf Dauer nicht funktionieren kann ist jedem klar, der noch klar denken kann…

 

Wir brauchen dringend einen schlankeren Staat, eine geringere Staatsquote und eine deutlich niedrigere Sozialquote. 
 

Die Menschen müssen lernen wieder mehr für sich selbst verantwortlich zu sein. 
 

wir brauchen Macher, wie bspw einen Elon Musk. 
 

vor 150 Jahren hatten wir hier die Macher. Aber in den Technologien der Zukunft und bereits schon in der Informationstechnologie haben wir weltweit den Anschluss verloren. 
 

Konkurrenz belebt das Geschäft und fördert die Kreativität. Leider ist die FDP im Bund zum linken Populismus abgedriftet, wie die NZZ heute richtig schreibt. 

@ vriegel

... wegen anderer Faktoren (Lieferschwierigkeiten, Arbeitskräfte-Mangel) mehr Aufträge haben, als sie abarbeiten können, wäre eine Zinserhöhung durch die EZB völlig unbeachtlich für die Konjunktur.

Zinserhöhung bringt nur den Reichen was. Die Unterschicht hat wenig bis nichts auf dem Konto. An denen geht der warme Zinsregen völlig vorbei.

@ 18:32 Uhr von Opa Klaus

Ihre Argumentation verfängt nicht. Informieren Sie sich bitte, wieviel Millionen € in den letzten Jahren für Qualifizierung durch die BA ausgegeben wurde

Dann hätten wohl Milliarden ausgegeben werden müssen. Wie an anderen Stellen auch.
Wie gesagt: Arbeitslose haben wir seit Jahrzehnten mehr als genug. Und das die Wirtschaft sich dabei besonders hervorgetan hätte, ist auch nicht bekannt.
1977 habe ich angefangen zu arbeiten. Seit ca 1975 kann ich mich an Jugend - und Massenarbeitslosigkeit deutlich erinnern. Und noch immer hat sich nicht viel getan. Außer dass pro Jahr 50.000 Jugendliche ohne Schulabschluss auf der Strecke geblieben sind. Noch nicht einmal die Arbeitszeiten sind wesentlich verkürzt worden, damit mehr Leute Arbeit abbekommen. 
Auch die Gewerkschaften haben kläglich versagt. 
 

Ich war schon gegen die Globalisierung

Weil sie nur einer wohlhabenden Oberschicht nutzt und den sozialen Abstieg der  Mittelschicht fördert. 
 

Jetzt setzt der Westen erstmals seine Wirtschaft als Waffe ein. Dafür werden angesichts des Krieges moralische Begründungen gegeben. Aber unabhängig davon, stellt sich doch die Frage inwieweit ein solches Mittel überhaupt zielführend sein kann. 
 

 

Irgendjemand wird ja den Preis dafür zahlen müssen. obwohl das Sanktionsregime auf die russische Wirtschaft und damit die russische Bevölkerung abzielt, in der Hoffnung das sich ein Druck auf die russische Führung aufbaue, treffen die Sanktionen die Länder die sie ausüben, mit Wucht. 
 

das liegt daran, dass in der EU ein kapitalistisches System vorherrscht. Es gibt in diesem System immanent immer wenige Gewinner (Spekulanten) und viele Verlierer. Der politische Zweck der Sanktionen ist es, nur „russische“ Verlierer und „europäische“ Gewinner zu haben. Und das klappt halt nicht, weil in Russland die Wirtschaft vom Staat kontrolliert wird. 

@18:15 Uhr von Nettie

Warum lese ich immer nur von Verzicht, Verzicht, Verzicht. Egal in welchem Zusammenhang. Verzicht auf eine warme Wohnung wegen UA Krieg. Verzicht auf Fleisch wegen Klimaschutz. Verzicht auf eine neue Waschmaschine, weil diese ja aus Südkorea kommt (lg). Das hört sich so an, als würden alle Menschen in DE nur im Überfluss leben. Obwohl ich einräumen muss, dass Verzicht manchmal gar nicht schlecht wäre. Verzicht auf Egoismus, auf Waffen und Gewalt. Damit könnten Sie mich ködern.. Auch Verzicht auf verbale Beleidigungen hier im Forum täte oft Not. Wobei ich Sie explizit ausnehme! Ich schätze Ihre Beiträge sehr. 

@18:09 Uhr von Questia

Ja, das habe ich auch schon erlebt.

Nicht lachen:
In einem mir nahestehende Unternehmen gab es eine Zeit lang keine GUMMIBÄNDER.
Die wurden dann "klein-klein" im gesamten Unternehmen zusammengekratzt - damit die Bündelung von Artikeln ........

Von der Klimakrise fange ich gar nicht erst an.

Oder doch?: Es können im Moment weniger Autos ausgeliefert werden - Alles eine Frage der Perspektive.

Dafür sterben die Wälder wegen Trockenheit und Borkenkäfer. Wie man es dreht und wendet... Krise.

Multikausale Ursachen

1) Als die "Ever Given" vor gut einem Jahr im Ärmelkanal stecken blieb, dauerte es Monate, um diese "Blockade" von fast 500 Schiffen wieder "ins Reine" zu bringen.

.

Was zuersteinmal deutlich zeigt, dass die Industriephilosophie des "just-in-time" hochriskant und letztlich kontraproduktiv ist. Auch wenn es der Gewinnmaximierungsidee schadet, man braucht eine gewisse Lagerhaltung.

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2) Durch den faschistischen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine wurden bestimmte Güter aus diesen Ländern (z.B. Weizen, aber vor allem fossile Brennstoffe) knapper und damit erheblich teurer.

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Um einer Erpressbarkeit von Lieferanten nicht ausgeliefert zu sein, Bedarf es eines hohen Grades an Diversifikation.

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3) Überlebenswichtige Güter (Medikamente etc.) müssen in größeren Mengen in den Verbrauchsländern selber gelagert werden.

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4) Es gilt, sich von ersetzbaren Rohstoffen (fossiler Energie) möglichst unabhängig zu machen (erneuerbare Energien).

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Das wird einige Jahre dauern, ist aber machbar.

@ Giselbert

Und ganz besonders die Automobiler, da wird der Mangel genutzt, um die Preise zu treiben, Rabatte war gestern.

Genauso ist es bei Fahrrädern und Fahrrad-Ersatzteilen. Noch nie war das Angebot so dünn und die Preise so hoch wie nie.

@18:15 Uhr von Nettie

Verzicht klingt vordergründig gut, aber damit mit sinkendem Konsum, geht nicht nur sinkende Produktion einher,sondern auch der Verlust von Arbeitsplätzen. 

@17:57 Uhr von eine_anmerkung.

Ich habe über zehn Jahre als Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet und einige Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer begleitet. In der Automotive-Industrie lautete das Credo über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Jetzt haben wir mit den Ergebnissen dieser Verfahrensweise auf einmal ein Problem. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

 

Das ist eine sehr interessante Frage. Die Antwort ist: nein. VW hat zB angesichts des Engpasses bei den Kabelbäumen (Fertigung von Leoni in der Westukraine) die Fertigung von Fahrzeugmodellen schlichtweg nach China ausgelagert. Und fährt gut damit. 
 

Ich weiß nicht ob man das jetzt „Globalisierung“ nennen sollte. Aber viele international agierende Konzerne produzieren jetzt halt lieber dort wo die Vorprodukte herkommen. Also: keine guten Aussichten für den Standort D

Das Ende der Globalisierung - Bitte Aufwachen.

Sehr offen wird in Amerika bereits seit geraumer Zeit gesprochen über das Ende der Globalisierung. Und es wird nicht nur gesprochen sondern sehr tatkräftig werden Maßnahmen ergriffen. Dabei scheint sehr zielorientiert vorgegangen zu werden, es werden solche Produkte wieder im eigenen Lande produziert wozu Rohstoffe da sind oder beschafft werden können, wo entsprechende Arbeitskräfte da sind oder angelernt werden können und wo entsprechende Maschinen vorhanden oder angeschafft werden können.

Bemerkenswert und da möchte ich besonders erwähnen, bemerkenswert ist der sehr deutliche Anstieg der Stundenlöhne, die nicht nur zurück zu führen sind auf Arbeitskräftemängel sondern auf HÖHER QUALIFIZIERTE Arbeiten.

Die EU schläft dies bezüglich. Ich denke wir in Deutschland sollten da selber anpacken. Weniger jammern aber mit dem Wirtschaftsministerium SCHNELL einige Bereiche erschließen. Da können die Grünen mal unter Beweis stellen wie clever sie sind.

Vorbild Staatsdirigismus: ernsthaft?

 @19:05 Uhr von Möbius

Irgendjemand wird ja den Preis dafür zahlen müssen. [...] das liegt daran, dass in der EU ein kapitalistisches System vorherrscht. Es gibt in diesem System immanent immer wenige Gewinner (Spekulanten) und viele Verlierer. Der politische Zweck der Sanktionen ist es, nur „russische“ Verlierer und „europäische“ Gewinner zu haben. Und das klappt halt nicht, weil in Russland die Wirtschaft vom Staat kontrolliert wird. 

1. Es gibt nur noch kapitalistische Systeme auf diesem Planten: meritokratischer Kapitalismus und politischer Kapitalismus.

2. Spekulanten sind alle, welche Kapitalbesitz haben: Aktien, Immobilien, Pókemon-Sammelkarten.

3. Wenn Sie die Überlegenheit eines Staatsdirigismus, eines Staatseigentums über "die Wirtschaft" als Vorteil herausstellen, fordern Sie auch ein solches System als Vorbild für "Europa"?

4. Nicht zu vergessen ist: in "Russland" herrscht ein mafiöses, kleptokratisches System, das Schutzgeld fordert, Bestechung fördert, Raub und Mord duldet.

@ Oberlehrer - bitte trotzdem informieren

1) Als die "Ever Given" vor gut einem Jahr im Ärmelkanal stecken blieb, dauerte es Monate, um diese "Blockade" von fast 500 Schiffen wieder "ins Reine" zu bringen.

Das ist doch Quatsch. Die Ever Given ist im Suezkanal stecken geblieben und die die Blockade dauerte ganze sechs Tage.

@19:05 Uhr Möbius - stimmt nicht

Weil sie nur einer wohlhabenden Oberschicht nutzt und den sozialen Abstieg der  Mittelschicht fördert. 
 

Die Globalisierung hat international Milliarden aus der Armut geholt und in diese Mittelschicht gehoben. 
 

Das dies bei uns in Einzelfällen zum gegenteiligen Effekt geführt hat, das dürfte oft auf eigenes Verschulden, oder mangelnde Flexibilität zurück zu führen gewesen sein. 
 

Gerade Deutschland hat viel profitiert. 
 

Die Agenda 2010 von Schröder war hier eher der Grund für den Billiglohnsektor. Das war aber eher gegen die Globalisierung gerichtet. 
 

Hätte man diesen Sektor nicht geschaffen, wir hätten heute ein Niveau ähnlich dem der Schweiz. Und trotzdem würden viele Jammern von wegen Konkurrenzfähigkeit usw. 
 

Wie auch immer. Das ist alles Vergangenheit. Es wird bei uns nicht mehr Arbeitslose geben, sollte überhaupt noch was im großen Maße ausgelagert werden. 

@18:09 Uhr von Questia

Ja, das habe ich auch schon erlebt.

Nicht lachen:
In einem mir nahestehende Unternehmen gab es eine Zeit lang keine GUMMIBÄNDER.
Die wurden dann "klein-klein" im gesamten Unternehmen zusammengekratzt - damit die Bündelung von Artikeln wieder möglich wurde, die dringend ausgeliefert werden mussten.

Es ist ja irgendwie wie einst mit den Masken.

Nicht nur die Coronakrise, sondern auch der russische Überfall auf die Ukraine, zeigen uns in aller Deutlichkeit, wo es hakt.

Von der Klimakrise fange ich gar nicht erst an.

Oder doch?: Es können im Moment weniger Autos ausgeliefert werden - Alles eine Frage der Perspektive.

 

Das mit den Autos ist ja auch ein zweischneidiges Schwert. Wenn die Firmen 7 Monate ohne Auftrag produzieren können heißt das übersetzt: 7 Monate längere Lieferzeiten (im Durchschnitt!). Da kann es dann schon mal passieren das ihr bestellter E-Golf erst in zweieinhalb Jahren bei Ihnen vor der Tür steht. 
 

Da muss ein „Plan“ her: zB Sohn wird bald 16, das Auto kann man schon bestellen

@ Möbius

Das ist eine sehr interessante Frage. Die Antwort ist: nein. VW hat zB angesichts des Engpasses bei den Kabelbäumen (Fertigung von Leoni in der Westukraine) die Fertigung von Fahrzeugmodellen schlichtweg nach China ausgelagert. Und fährt gut damit.

Falsch. VW hat eine ganz andere Produktionslinie nach China verlegt. Mit den Kabelbäumen hat das gar nichts zu tun. Und die Kabelbäume werden von der ukrainischen Firma momentan in Tschechien produziert. Jedenfalls so lange, bis man Putins Soldateska wieder aus der Ukraine hinauskomplimentiert hat.

Konzerne: an allem Schuld?

 @19:12 Uhr von Möbius

Ich weiß nicht ob man das jetzt „Globalisierung“ nennen sollte. Aber viele international agierende Konzerne produzieren jetzt halt lieber dort wo die Vorprodukte herkommen. Also: keine guten Aussichten für den Standort D

Tja, nur: warum sind die Erkenntnisse in dem hier zu diskutierenden Artikel völlig diametral zu Ihrer Prognose? Woher kommen denn nun der im Artikel präsentierte "Rekord-Auftragsstau" der Industrie sowie der attestierte Mangel an Fachkräften und Vorprodukten im Land tatsächlich? Wie sieht's in der VR China aus mit dem Kapitalstau - und der Verfügbarkeit von Arbeitskräften, sofern die nicht aufgrund Total-Lock-Down wochenlang daheim ausharren müssen, getrennt von Werkbänken, Fließbändern, Containerhäfen?

@18:47 Uhr von Kevin Legeti

... über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Jetzt haben wir mit den Ergebnissen dieser Verfahrensweise auf einmal ein Problem. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

Das glaube ich nicht. Wir können gar keine ausgelagerte Produktion nach Deutschland holen, denn wir haben hier viel zu wenig Fachkräfte.

.

Wie kommen die denn dann alle zu Tesla nach Brandenburg?

.

Wo es gar keine gibt?

@ 18:50 Uhr von Kevin Legeti

Programme dieser Art sind in der Vergangenheit regelmäßig gescheitert. Die Arbeitslosen sind meist nicht weiterbildbar, ihnen fehlt Engagement, unternehmerisches Denken und Initiative.

Die Sozialarbeiter, die wir für die Betreuung von vielen Arbeitslosen gebraucht hätten, haben in den 1980/90ern versucht, sich als Taxifahrer durchzuschlagen, weil Sozialarbeiter damals nicht eingestellt wurden. Heute und seit Jahren brauchen wir Hunderttausende Sozialarbeiter für unsere Schulen und Schüler. Die gibt’s aber nicht mehr, weil die Politik an denen gespart hat. Der Wirtschaft war das alles egal. Die hätte Handwerker ausbilden können, anstatt die Jugendarbeitslosigkeit zu fördern. 

@ friedrich pete…

Die EU schläft dies bezüglich. Ich denke wir in Deutschland sollten da selber anpacken.

 

Quatsch. Die EU ist da super auf dem Damm und sehr gut organisiert. Deutschland ist gut aufgehoben und braucht sich gar keine Sorgen machen. Andere Regionen und Länder beneiden uns, z.B. GB.

@17:52 Uhr von vriegel

Erst Corona aus China, dann Krieg aus Russland. 
 

Zwei totalitäre Diktaturen destabilisieren sich selbst und als sekundären Effekt die ganze Welt. 
 

Es bleibt spannend wohin das noch führt…

Mit Ihrer impliziten Unterstellung, die Corona-Krise sei die Folge einer zielgerichteten Handlung,  destabilisieren Sie lediglich Ihre eigene Integrität. 

Schwarze-Peter-Spiel: Ideologie sticht

 @19:03 Uhr von nie wieder spd

Seit ca 1975 kann ich mich an Jugend - und Massenarbeitslosigkeit deutlich erinnern. Und noch immer hat sich nicht viel getan. Außer dass pro Jahr 50.000 Jugendliche ohne Schulabschluss auf der Strecke geblieben sind. Noch nicht einmal die Arbeitszeiten sind wesentlich verkürzt worden, damit mehr Leute Arbeit abbekommen. 
Auch die Gewerkschaften haben kläglich versagt.

Jau. Und 2021 blieben ganze 63.000 Ausbildungsplätze in Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung unbesetzt, weil Bewerberinnen und Bewerber fehlten. Unfassbar. Kann nur am Tun der Gewerkschaften liegen.

Globalisierungserzählung

Neoliberale Politiker und Journalisten haben Globalisieruhgserzählung gemacht. Instabile weltweite Lieferwege würden mehr Wohlstand ermöglichen. Kurzfristig konnte die neoliberale Profitgier befriedigt werden. Langfristig wurde Materialmangel und fragiele Lieferwege erschaffen und Ineffizenz und schlechte Angebotsbedingungen erschaffen. 

 

Die Neoliberale Ideologen müssen sich für ihre Globalisierungserzählung und den katastrophalen Folgen entschuldigen. Nachholende kräftig steigende Löhne und Sozialleistungen sowie sichere Angebotsbedingungen müssen durch Gewinnzurückhaltung und Umverteilung von Oben nach Unten nachhaltig finanziert werden. 

 

 

@19:17 Uhr von Kevin Legeti

1) Als die "Ever Given" vor gut einem Jahr im Ärmelkanal stecken blieb, dauerte es Monate, um diese "Blockade" von fast 500 Schiffen wieder "ins Reine" zu bringen.

Das ist doch Quatsch. Die Ever Given ist im Suezkanal stecken geblieben und die die Blockade dauerte ganze sechs Tage.

.

Entschuldigung, natürlich im Suezkanal.

Aber es ging nicht darum wann sie wieder freikam, sondern wie lange es dauerte, bis der "Stau" sich auflöste.

@18:52 Uhr von Kevin Legeti

@ Werdaswissenwill:

Hauptsache billig rächt sich nun!

Das trifft auf Deutschland nicht zu. Wir haben hier mit die höchsten Löhne und Preise. Unsere Produkte finden in der Welt nur deshalb so reißenden Absatz, weil andere es einfach nicht schaffen, so innovativ zu sein.

 

Hüstel, Ähem..Nee, ganz falsch. 
 

Also Deutschland ist zwar tatsächlich noch ganz ok was Innovation angeht, fällt aber langsam zurück (Patentanmeldungen!). 
 

Der Absatz deutscher Produkte ist aber vor allem deshalb so gut, weil Deutschland virtuoser auf der Globalisierungsklaviatur gespielt hat, als viele andere: dort produzieren wo es billig ist und dort verkaufen wo man hohe Erlöse erzielt!  Das hat unter Trump auch zu Problemen mit den USA geführt - und übrigens mit Frankreich auch !

@17:52 Uhr von vriegel

Erst Corona aus China, dann Krieg aus Russland. 
 

Zwei totalitäre Diktaturen destabilisieren sich selbst und als sekundären Effekt die ganze Welt. 
 

Es bleibt spannend wohin das noch führt…

Mit Ihrer impliziten Unterstellung, die Corona-Krise sei die Folge einer zielgerichteten Handlung,  destabilisieren Sie lediglich Ihre eigene Integrität. 

Polemik vom Stammtisch

 @19:23 Uhr von nie wieder spd

Die Sozialarbeiter, die wir für die Betreuung von vielen Arbeitslosen gebraucht hätten, haben in den 1980/90ern versucht, sich als Taxifahrer durchzuschlagen, weil Sozialarbeiter damals nicht eingestellt wurden. Heute und seit Jahren brauchen wir Hunderttausende Sozialarbeiter für unsere Schulen und Schüler. Die gibt’s aber nicht mehr, weil die Politik an denen gespart hat. Der Wirtschaft war das alles egal. Die hätte Handwerker ausbilden können, anstatt die Jugendarbeitslosigkeit zu fördern. 

Die Arbeitslosenquote unter den 15 bis 25-Jährigen in Deutschland hat sich während der letzten 20 Jahre tatsächlich halbiert und liegt unter der allgemeinen Arbeitslosenquote. Soweit die Fakten.

Ach ja, zu Lasten welcher öffentlicher Investitionsprogramme sollen Ihre Hunderttausende von Sozialarbeitern bezahlt werden? Und wie helfen derartige Forderungen angesichts der aktuellen Probleme der Wirtschaft im Land, siehe die Darstellungen im Artikel?

@18:47 Uhr von Kevin Legeti

>>“... über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Jetzt haben wir mit den Ergebnissen dieser Verfahrensweise auf einmal ein Problem. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

Das glaube ich nicht. Wir können gar keine ausgelagerte Produktion nach Deutschland holen, denn wir haben hier viel zu wenig Fachkräfte.“<<
.

für die Fertigungslinien zu bedienen brauchen Sie keine Fachkräfte denn die haben die Billiglohnländer auch nicht. Eine Anlernphase reicht in der Regel.

 

Es gibt doch kaum noch reines „Made in Germany“

Oft findet in D nur das „Assembly“ der aus dem Ausland zugelieferten und zu niedrigeren Lohnstückkosten hergestellten Vorprodukte statt. Wenn überhaupt! 
 

 

 

Und: Deutschland ist ein Hochpreismarkt! Es bringt mich immer wieder auf die Palme das der „Binnenmarkt“ der EU Firmen zwar EU-weite Ausschreibungen erlaubt, aber deutsche Verbraucher daran gehindert werden die in Portugal, Griechenland oder Italien feilgebotenen Produkte deutscher Hersteller zu den dort üblichen niedrigeren Preisen einzukaufen. 
 

 

Das ist in meinen Augen hochoffiziell organisierte kapitalistische Abzockerei ! 

@ 19:27 Uhr von wie-

Jau. Und 2021 blieben ganze 63.000 Ausbildungsplätze in Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung unbesetzt, weil Bewerberinnen und Bewerber fehlten. Unfassbar. Kann nur am Tun der Gewerkschaften liegen.

Womit wir bei den 50.000 Jugendliche ohne Schulabschluss wären, um die sich auch nicht ausreichend gekümmert wird. 
Und dann gibt es natürlich auch Jugendliche, die keine Lust auf schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung haben.

@19:32 Uhr von wie-

 @19:23 Uhr von nie wieder spd

Die Sozialarbeiter, die wir für die Betreuung von vielen Arbeitslosen gebraucht hätten, haben in den 1980/90ern versucht, sich als Taxifahrer durchzuschlagen, weil Sozialarbeiter damals nicht eingestellt wurden. Heute und seit Jahren brauchen wir Hunderttausende Sozialarbeiter für unsere Schulen und Schüler. Die 

Die Arbeitslosenquote unter den 15 bis 25-Jährigen in Deutschland hat sich während der letzten 20 Jahre tatsächlich halbiert und liegt unter der allgemeinen Arbeitslosenquote. Soweit die Fakten.

Ach ja, zu Lasten welcher öffentlicher Investitionsprogramme sollen Ihre Hunderttausende von Sozialarbeitern bezahlt werden? Und wie helfen derartige Forderungen angesichts der aktuellen Probleme der Wirtschaft im Land, siehe die Darstellungen im Artikel?

 

ich würde die renten von beamten, lehrern und socialarbeitern kürzen

 

Das Vorziehen des Ölheizungsverbots ist eine Schnappsidee

Von dem geschätzten Wirtschaftsminister Herrn Habeck.
 

Ursprünglich war das Verbot neuer Ölheizungen für 2025 vorgesehen, wurde dann wegen des Ukrainekrieges auf 2024 vorgezogen. 
 

 

Wir wohnen auf dem Land. Wärmepumpe würde uns als Investition in Dämmung etc. etwa das drei bis vierfache einer neuen Ölheizung kosten. Unsere jetzige Heizung könnte gut noch ein paar Jahre halten. Der Staat zwingt uns aber zu dieser Investition. Und der Witz: Firmen können derzeit aufgrund von Material- und Fachkräftemangel die beauftragten Arbeiten nicht ausführen ! 
 

 

Was soll man dazu sagen? 

@19:37 Uhr von nie wieder spd

Jau. Und 2021 blieben ganze 63.000 Ausbildungsplätze in Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung unbesetzt, weil Bewerberinnen und Bewerber fehlten. Unfassbar. Kann nur am Tun der Gewerkschaften liegen.

Womit wir bei den 50.000 Jugendliche ohne Schulabschluss wären, um die sich auch nicht ausreichend gekümmert wird. 
Und dann gibt es natürlich auch Jugendliche, die keine Lust auf schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung haben.

Wir hatten dieses Thema erst kürzlich, falls Sie sich erinnern. Ich hatte Ihnen aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Projektleiter im JC aufgezeigt, dass Ihre Argumentation so nicht korrekt ist. Offensichtlich ignorieren Sie fachliche Hinweise bewusst, um Ihre klagende Theorie gegen "die Politik" aufrecht erhalten zu können. Schade eigentlich.. 

 

Da wo die „klugen“ kaufmännischen GF Produktteile

zur Produktion „ausgelagert“ haben wird es nun knapp.

Gut, das konnte niemand voraussehen, aber Auslagerung von Produktion bringt eben nur einen Vorteil, es wird billiger.

Die Nachteile überwiegen enorm, wer im sicheren Teil Europas produziert, hat heute riesige Vorteile und kann liefern, zu hohen Preisen, das finde ich unternehmerische Weitsicht und perfekt fürs Unternehmen.

Leider kann man das von angestellten Führungskräften nicht immer erwarten, die haften ja nie...

@19:35 Uhr Möbius -Abzocke? Erinnert an Russland

Oft findet in D nur das „Assembly“ der aus dem Ausland zugelieferten und zu niedrigeren Lohnstückkosten hergestellten Vorprodukte statt. Wenn überhaupt! 
..
Das ist in meinen Augen hochoffiziell organisierte kapitalistische Abzockerei ! 

 

Schauen Sie mal nach Russland. Da besteht der  ganze Staat aus Abzocke. Die Oligarchen haben sich die Unternehmen unter sich aufgeteilt. 
 

Vollkommen ineffizientes zentral gesteuertes System. Deswegen bringt es Rissland nicht auf die Straße. Trotz teilweise guter Ingenieure und Erfinder, ist das system hochgradig korrupt und ineffizient. 
 

Auch in der angeblich so hoch gelobten Waffenindustrie geht nichts. 
 

Russland verliert in der Ukraine 10x mehr Panzer, als die Industrie in der Lage ist neue zu produzieren. 
 

Keine Frage also welches System besser funktioniert..

Beispiel: Ausbau Windenergie

Herr Habeck will bis 2030 115 GW installierte Leistung haben, etwa das Doppelte der jetzigen. In 2022 bisher ist der Neuaufbau von Anlagen aber rückläufig.

 

Der Grund ist u.a. das die Anlagen weniger lang halten als gedacht und man mit dem Nachbau nicht hinterherkommt. Dazu kommt das so eine Windkraftanlage allein an Neodym - einem zu fast 100% aus China stammenden Seltenerd Metall - zwischen 40 und 200 kg benötigt neben vielen vielen anderen in Deutschland nicht vorhandenen Rohstoffen und Teilen. 
 

 

Das sieht nicht gut aus ! 

@19:27 Uhr von wie-

>>“Jau. Und 2021 blieben ganze 63.000 Ausbildungsplätze in Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung unbesetzt, weil Bewerberinnen und Bewerber fehlten. Unfassbar. Kann nur am Tun der Gewerkschaften liegen.“<<
.

Vielleicht aber auch an der Einstellung einiger unserer heutigen Kidis? 

 

Die Logistik !!!

Die schubweise Versorgung des Hamburger Hafens z.B. mit Importware aus Fernost / USA, etc. passiert derzeit, seit Monaten, im "Ketchup-Flaschen-Prinzip".  

Vor zehn Tagen noch warteten, z.B. zwischen Brunsbüttel und Helgoland 10 Container-Schiffe mit ca. 60.000 "Büchsen" die OHNE massive Mehrschichten ( ca. 820 ) der Hafenbetreiber (Belegschaft !!!) nicht mehr zu bewältigen wäre.  Und nun öffnet China plötzlich wieder seine Häfen !!! Der HHLA Container Terminal Burchardkai GmbH...eine Baustelle !

DAS WIR IN EIN PAAR WOCHEN EIN CHAOS GEBEN !

Der Nachlauf !

Kein Spediteur oder Frachtführer, mit intaktem Resthirn, fährt derzeit noch in den HH-Hafen um FCL-Ware aufzunehmen. "Dieser (noch verbliebene) LKW ist 1-1,5 Tage doch mausetot, rollt nicht".  

Ergo, kaum Aufnahmen (Fuhraufnahme) im HH-Hafen...und es wird schlimmer werden.

Ich habe es bereits vor Wochen hier gepostet.

WIR alle haben nicht die geringste Ahnung, welche massiven Versorgungs-Probleme (noch) auf uns zurollen...

...LOGISTIK !!!

 

@19:42 Uhr Möbius - niemand zwingt Sie

Ursprünglich war das Verbot neuer Ölheizungen für 2025 vorgesehen, wurde dann wegen des Ukrainekrieges auf 2024 vorgezogen. 
 

 

Wir wohnen auf dem Land. Wärmepumpe würde uns als Investition in Dämmung etc. etwa das drei bis vierfache einer neuen Ölheizung kosten. Unsere jetzige Heizung könnte gut noch ein paar Jahre halten. Der Staat zwingt uns aber zu dieser Investition. Und der Witz: Firmen können derzeit aufgrund von Material- und Fachkräftemangel die beauftragten Arbeiten nicht ausführen ! 
 

 

Was soll man dazu sagen? 
 

Also als erstes sollte man dazu sagen, dass sie gerne Halbwahrheiten erzählen und so wohl versuchen Stimmung zu machen 

 

Niemand zwingt Sie ihre alte Ölheizung aufzugeben. Die können sie noch lange nutzen. 
 

Und beim Abwägen ob eine neue Heizung teurer ist, muss man auch die Betriebskosten rechnen. 
 

Strom für Wärmepumpen wir zum 1. Juli um bis zu 19% billiger, da das EEG wegfällt. 
 

Öl und Gas sind dagegen deutlich teurer geworden. 
 

Ev nach Rissland ziehen..?!

@19:35 Uhr von Möbius

Oft findet in D nur das „Assembly“ der aus dem Ausland zugelieferten und zu niedrigeren Lohnstückkosten hergestellten Vorprodukte statt. Wenn überhaupt! 
 

 

 

Und: Deutschland ist ein Hochpreismarkt! Es bringt mich immer wieder auf die Palme das der „Binnenmarkt“ der EU Firmen zwar EU-weite Ausschreibungen erlaubt, aber deutsche Verbraucher daran gehindert werden die in Portugal, Griechenland oder Italien feilgebotenen Produkte deutscher Hersteller zu den dort üblichen niedrigeren Preisen einzukaufen. 
 

 

Das ist in meinen Augen hochoffiziell organisierte kapitalistische Abzockerei ! 

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Sachlich falsch: Binnenmarkt der EU

@19:20 Uhr von Kevin Legeti

Das ist eine sehr interessante Frage. Die Antwort ist: nein. VW hat zB angesichts des Engpasses bei den Kabelbäumen (Fertigung von Leoni in der Westukraine) die Fertigung von Fahrzeugmodellen schlichtweg nach China ausgelagert. Und fährt gut damit.

Falsch. VW hat eine ganz andere Produktionslinie nach China verlegt. Mit den Kabelbäumen hat das gar nichts zu tun. Und die Kabelbäume werden von der ukrainischen Firma momentan in Tschechien produziert. Jedenfalls so lange, bis man Putins Soldateska wieder aus der Ukraine hinauskomplimentiert hat.

Wie der Forist Moebius Ihren Beitrag kommentiert und unsere Volkswirtschaft beschreibt, ist- mit Verlaub - eher etwas fuers Panoptikum als eine ernstzunehmde Beschreibung unserer wirtschaftichen Verhaeltnisse, die einige schwierige Herausforderungen zu bewaeltigen hat (qualifizierter Arbeitskraeftemangel etc), aber nicht die, die Forist Moebius behauptet. Das spiegelt auch und gerade die  Auftragslage wider, hier im Land, und nirgendwo anders.

 

 

@19:48 Uhr von vriegel

Oft findet in D nur das „Assembly“ der aus dem Ausland zugelieferten und zu niedrigeren Lohnstückkosten hergestellten Vorprodukte statt. Wenn überhaupt! 
..
Das ist in meinen Augen hochoffiziell organisierte kapitalistische Abzockerei ! 

 

Schauen Sie mal nach Russland. Da besteht der  ganze Staat aus Abzocke. Die Oligarchen haben sich die Unternehmen unter sich aufgeteilt. 
 

Vollkommen ineffizientes zentral gesteuertes System. Deswegen bringt es Rissland nicht auf die Straße. Trotz teilweise guter Ingenieure und Erfinder, ist das system hochgradig korrupt und ineffizient. 
 

Auch in der angeblich so hoch gelobten Waffenindustrie geht nichts. 
 

Russland verliert in der Ukraine 10x mehr Panzer, als die Industrie in der Lage ist neue zu produzieren. 
 

Keine Frage also welches System besser funktioniert..

Sorry, aber Ihr Lieblingsthema ist gerade OT... 

 

@19:05 Uhr von Möbius

Weil sie nur einer wohlhabenden Oberschicht nutzt und den sozialen Abstieg der  Mittelschicht fördert. 
 

Jetzt setzt der Westen erstmals seine Wirtschaft als Waffe ein. Dafür werden angesichts des Krieges moralische Begründungen gegeben. Aber unabhängig davon, stellt sich doch die Frage inwieweit ein solches Mittel überhaupt zielführend sein kann. 

das liegt daran, dass in der EU ein kapitalistisches System vorherrscht. Es gibt in diesem System immanent immer wenige Gewinner (Spekulanten) und viele Verlierer. Der politische Zweck der Sanktionen ist es, nur „russische“ Verlierer und „europäische“ Gewinner zu haben. Und das klappt halt nicht, weil in Russland die Wirtschaft vom Staat kontrolliert wird. 

—- Eine Wirtschaft die vom Staat kontrolliert wird funktioniert nicht, Russland ist fast pleite, Korruption lähmt dort alles. ——

@18:20 Uhr von -Der Golem-

Ich habe über zehn Jahre als Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet und einige Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer begleitet. In der Automotive-Industrie lautete das Credo über zwanzig Jahre lang das Deutschland nur noch eine Zukunft als Engineeringstandort hätte und die Produktionen in anderen Ländern viel billiger abgebildet werden können. Wird dies etwa dazu führen das Firmen wieder reumütig nach Deutschland zurück kommen?

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Nein. Ich habe Ähnliches hinter mir.  Wenn ein Unternehmen erst einmal im Ausland produziert, dann verlagert es den Betrieb als nächstes in ein noch billigeres Land. Aber niemals zurück nach D.   Aber geht es mit dieser Politik den Deutschen schlecht?  Nein. Im Gegenteil.

Stimmt. Keine Altersarmut, perfekte Digitalisierung, hochtechnisierter Verwaltungsapparat, kein Hartz IV und keine Tafeln. Ein blühendes Paradies, in dem sie leben, diese Deutschen.

 

 

@19:46 Uhr von Opa Klaus

>>“Wir hatten dieses Thema erst kürzlich, falls Sie sich erinnern. Ich hatte Ihnen aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Projektleiter im JC aufgezeigt, dass Ihre Argumentation so nicht korrekt ist. Offensichtlich ignorieren Sie fachliche Hinweise … eigentlich.. „<<
.

Dann sind Sie ja der Kompetenteste unter uns bei der Beurteilung der Lage. Warum sind so viele Ausbildungsstellen unbesetzt? Übrigens hörte ich mir letzte Woche eine Debatte über die Aussetzung von Sanktionierungsmassnahmen durch die Jobcenter an. Heidewizka, da kommt künftig Freude für die dortigen Mitarbeiter auf wenn das durchkommt. Die Sprecherin der SPD wollte das die Jobcenter den säumigen Kandidaten künftig hinterlaufen muss wenn die Termine schwänzen (man kann erwarten das ein Jobcenter auch mehrmals beim Kandidaten anrufen tut oder vorbeifährt..).

 

 

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