Kommentare - Schäden durch Klimawandel: Waldbesitzer fordern Finanzhilfen

16. Mai 2022 - 17:13 Uhr

Waldbesitzer in Deutschland beklagen Milliardenschäden durch Borkenkäfer und Dürre infolge des Klimawandels. Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, fordern sie finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern.

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Kommentare

@18:01 Uhr von Gerd Hansen

Eigentum verpflichtet. Wer einen Wald "besitzt“, der sollte auch dafür aufkommen können. Wenn nicht => verkaufen. Geht jedem Wohnungs- und auch Autobesitzer auch so. Aber nach „dem Staat“ zu schreien ist natürlich profitabler.

Ich glaube, Sie haben noch keine Landschaft gesehen, die in den letzten Jahren vom Borkenkäfer befallen wurde. Da steht nichts mehr. Und Ihnen ist schon bewusst, dass ein Wald auch andere Funktionen hat, außer dem Eigentümer finanziellen Gewinn zu bringen?

@heribix - Probleme lösen

@19:23 Uhr von heribix:

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch.

Richtig. Den Wald gibt's noch, weil man damals das Problem erkannt hat und seitdem mit Filtern und Katalysatoren dagegen vorgeht.

Den Klimawandel hat man inzwischen auch erkannt, aber die Maßnahmen dagegen lassen noch immer zu Wünschen übrig.

Zudem schaffen sich

gesunde große Wälder auch ihr eigenes erhaltendes Klima. Wird dieses durch Bewirtschaftung zerstört, ist ein Niedergang auf Dauer fast nicht umkehrbar. Wir sind selbst Schuld, dass es jetzt teuer wird. Das müsste man genauso einpreisen, wie es beim Atommüll gemacht werden müsste. Wir brauchen ein Wirtschaft und Steuern, die weltweit langfristiges Denken mit der Natur belohnt. Dafür braucht es Umdenken, Verzicht und Liebe (andere sagen Achtsamkeit dazu, andere sagen dazu die Erde gehort niemals den gerade Lebenden, sondern immer den Nachkommen. Oder Niemand, weswegen auch niemand das Recht erwerben kann diese auszubeuten oder ihre Insassen zu töten. Achtung vor der Schöpfung. Alles läuft aufs selbe hinaus, egal welche religiöse Vorstellung - nur wir handeln nicht so - fast alle. Wir weden alle “zahlen“ so oder so.

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Hahaha! Echt lustig! Unterschied zwischen Wald und Garten?

@18:12 Uhr von eine_anmerkung.

Der Hauptgrund ist immer noch der Borkenkäfer. Ganze Landstriche mussten und müssen wegen einer Schädigung durch diesen abgeholzt werden.

Dass der Borkenkäfer so hohen Schaden anrichten kann, liegt jedoch daran, dass ein Großteil des Baumbestands Schon durch andere Faktoren geschwächt und erkrankt ist. Gesunde Bäume besitzen sehr gute Abwehrmechanismen, auch gegen Parasitenbefall.

Apropos Wald

Oft schon, zuletzt heute Nachmittag, wurde hier behauptet, dass Wälder zum Bau von Windkraftanlagen abgeholzt würden. 

Hier im norddeutschen Flachland stehen sehr viele, aber soweit ich weiß, wurden dort keine Bäume gefällt. 

Hat jemand Zahlen, wieviel Fläche Wald für Windkraft geopfert würde? Am besten im Vergleich zur Fläche Wald, die in den letzten 150 Jahren für Eisenbahntrassen, Autobahnen und Stromtrassen abgeholzt wurden, die oftmals mitten durch Wälder verlaufen. 

Wenn der Klimawandel bekämpft werden soll, der hauptverantwortlich ist für den Zustand des Waldes, dann müssen wir einfach auf erneuerbare Energien setzen und die relativ geringen negativen Begleitumstände hinnehmen, die damit einhergehen. 

Klimawandel

wird hier immer noch als "nicht so tragisch" angesehen. Gegen alternative Energien klagen wir Deutsche ja gern und oft. Windräder verschandeln die Landschaft.

Tote Fichten, die hier nur wegen des schnellen Holzes stehen/standen, tun das übrigens auch.... Und sogar mehr

@19:52 Uhr von werner1955

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

 

Auf dem Brocken ist die Fichte eigentlich heimisch. Zumindest bisher gewesen.

19:52 Uhr von weingasi1

>>Offenbar leiden Sie unter einem massiven "Robin Hood " Syndrom.<<

Wenn Sie gerne Ferndiagnosen stellen, ich habe nichts dagegen; habe selber nicht so ein Zwangsleiden. Wenn überhaupt käme für mich das Robert-Mitchum-Syndrom in Frage. Er durfte mit Marylin Monroe auf einem Floss durch kanadische Wälder; ich glaub, das muss so 1954 gewesen sein, für den Film River of No Return.

Sie sollten Ihre Geschichtskenntnisse vertiefen, in Sachen Wald, Raub, Privilegien und Kapitalakkumukation.

@18:19 Uhr von Forfuture

Ein weiteres Bespiel dafür, dass der Markt ausschließlich die Regeln für kurzfristige und kurzsichtige Gewinne regelt, sonst gar nichts.

Ein Wald muss mehrere Generationen lang wachsen, bis der Markt Gewinne erwirtschaften kann. Mit "kurzfristig" ist da nix. Selbst ein kompletter Umbau des Waldes braucht Jahrzehnte.

Unterstützung ja, aber

ich würde staatliche Unterstützung, nicht nur in der Forstwirtschaft, sondern grundsätzlich, davon abhängig machen, wie nachhaltig der unterstützte Betrieb arbeitet und ob er, gerade in der Forstwirtschaft, hauptsächlich Holzwirtschaft betreibt, also direkten Ertrag ewirtschaftet, oder den Wald als Erholungsgebiet der Allgemeinheit zur Verfügung stellt.

@20:45 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt / @schabernack

 

Wenn Sie ein großes Stück Wald haben wollen - wo gegen ich aber grundsätzlich wäre (s.o.) - kommen Sie um Wildschweine nicht herum, müssen Sie mit übernehmen. Machen Sie Fotosafari vom Land Rover aus - sicher ist sicher. Aber wenden Sie sich sich an Thurn und Taxis, nicht an mich.

 

Ist mir schon klar, dass nicht Sie der Waldverschenker sind. Sie sind der Befürworter vom Waldverschenken, den aber dann andere verschenken sollen.

 

Mit dem Auto durch den Wald zur Safari will ich sowieso nicht fahren. Aber wir waren mit dem Rover mit Kindern dabei mal in diesem «Safaripark Hodenhagen» (in der Lüneburger Heide ohne Wald).

 

Die hatten dort sogar Löwen, die Kinder sehr mögen. Wenn die Löwen nicht weggelaufen sind, gibt es die in Hodenhagen vielleicht immer noch. Viel besser das … als das langweilige Wilde Schwein. Und der Wald vom Turnen mit Taxi ist mir viel zu weit weg von Köln.

@ heribix

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch.

Wer sich darüber gewundert hat, hat von Wald und von Ökologie nichts verstanden. Das Waldsterben gibt es leider wirklich und es schreitet immer weiter voran. Ein richtiges Umsteuern, wie es schon vor 40 Jahren gefordert wurde, steckt noch in den Anfängen. Lobbyisten haben dafür gesorgt, dass das vieles  verbummelt wurde.

@18:12 Uhr von eine_anmerkung.

Der Hauptgrund ist immer noch der Borkenkäfer. Ganze Landstriche mussten und müssen wegen einer Schädigung durch diesen abgeholzt werden.

Der Hauptgrund ist, dass der Klimawandel Bedingungen geschaffen hat, die das massenhafte Auftreten des Borkenkäfers erst möglich gemacht haben. Die Region, in der ich lebe, ist i.d.R. mit reichlich Regen gesegnet. 2018, 2019, 2020 waren heiß und knochentrocken.

Windräder und ausbleibender Regen: Betzsches Gesetz?

 @20:38 Uhr von harpdart

"Der Regen fehlt. Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung."

Hm, verstehe ich Sie richtig? Sie meinen, die Windräder sorgen dafür, dass es zu wenig regnet.

Ich habe ja im Zusammenhang mit Windkraftanlagen viel unsinniges gelesen, aber das toppt fast alles. 

Tja, vermutlich rekurriert der Vorschreiber auf den Einfluss der Wirkung des "Betzschen Gesetzes" (vom Physiker Albert Betz erstmals im Jahr 1919 formuliert), denn die Rotoren der vielen Windkraftanlagen nehmen ja einen Bruchteil der kinetischen Energie aus dem Luftstrom, was Laien und Populisten dazu verleiten kann zu glauben, dass die Rotoren von Windkraftanlagen ganze Regenwolkenkomplexe aufhalten können. Das dem nicht so sein kann, beweisen die sich weiterhin drehenden Windräder selbst im tiefsten Hinterland. Nun: Hauptsache, das ideologische Gesamtnarrativ bleibt stimmig.

@21:03 Uhr von fathaland slim

 

Auf dem Brocken ist die Fichte eigentlich heimisch. Zumindest bisher gewesen.

 

Wo in Deutschland gibt es ihn noch, «den gesunden Mischwald»?

Sie als Biologe wissen das ganz sicher viel besser als ich.

Klimaschutz oder lieber Raubtierkapitalismus?

Irgendwann werden wir uns alle früher oder später entscheiden müssen, ob wir auf diesem Globus den weltweiten Klimawandel bekämpfen wollen, um die drohende 1,5-Marke zu verhindern, oder ob wir lieber alle Regeln des Geldes und des Raubtierkapitalismus weiterhin fleißig erfüllen wollen. Wie zum Beispiel die Regel, dass es keine Rolle spielt, ob der moderne Computer noch funktioniert oder nicht. Er muss weg, weil die Regel des Kapitalismus lautet, dass es längst etwas neues mit mehr Leistungsfähigkeit gibt. Die Arbeitswelt und das Geld fragt nicht nach 1,5 Grad und nach der Gesundheit der Bäume. Und schon bald gibt es wieder die neuesten Autos.

@21:06 Uhr von Anita L.

 

ich würde staatliche Unterstützung, nicht nur in der Forstwirtschaft, sondern grundsätzlich, davon abhängig machen, wie nachhaltig der unterstützte Betrieb arbeitet und ob er, gerade in der Forstwirtschaft, hauptsächlich Holzwirtschaft betreibt, also direkten Ertrag ewirtschaftet, oder den Wald als Erholungsgebiet der Allgemeinheit zur Verfügung stellt.

 

Das geht häufig beides gemeinsam einher. Der größte Wald in Köln … der Königsforst … ist beides. Naherholungsgebiet ohne Verbotszonen, plus Wald zur Nutzung mit Forstwirtschaft.

ok man soll nie nie sagen

mich  haben nur die  Harvey-Studie  und die neuen Untersuchungen zur Turbulenzforschung  der Abteilung für Windkraft am Center for Carbon-free Power Integration (CCPI) von Frau  Prof. Archer nachdenklich gestimmt und die seltsamen  Wolkenschwaden in der Nähe der WKA. Nicht das ich falsch verstanden werde. Es gibt natürlich die Klimaerwärmung die hauptsächlich den Wald schädigt. Das bestreite ich nicht. Aber man soll auch nie etwas ausschließen. Ich maße mir das nicht an. Die Forschung bringt täglich neue Erkenntnisse.

Der reine Horror...

Wenn der Forstwirtschaftsrat, der Holzverband und der Jagdverband sich einig sind dass "die Dürre" und "der Borkenkäfer" das Schlammassel zu verantworten haben, sehe ich für den Wald schwarz.

Am besten ist der Satz "Die Borkenkäfer-Brut ist nach wie vor... in den Wäldern". Klingt wie eine Mischung aus Alienhorror und Backwoods-Film. Köstlich.

@21:24 Uhr von schabernack

 

ich würde staatliche Unterstützung, nicht nur in der Forstwirtschaft, sondern grundsätzlich, davon abhängig machen, wie nachhaltig der unterstützte Betrieb arbeitet und ob er, gerade in der Forstwirtschaft, hauptsächlich Holzwirtschaft betreibt, also direkten Ertrag ewirtschaftet, oder den Wald als Erholungsgebiet der Allgemeinheit zur Verfügung stellt.

 

Das geht häufig beides gemeinsam einher. Der größte Wald in Köln … der Königsforst … ist beides. Naherholungsgebiet ohne Verbotszonen, plus Wald zur Nutzung mit Forstwirtschaft.

Anteilmäßig oder nachweisen lassen, dass auch die Forstwirtschaft nachhaltig arbeitet.

@21:03 Uhr von fathaland slim

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

Beide. Der Borkenkäfer wäre ohne Monokultur gar nicht so erfolgreich.

Auf dem Brocken ist die Fichte eigentlich heimisch. Zumindest bisher gewesen.

Heimisch und in Masse angepflanzt sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Zumal die Massenanpflanzungen andere Pflanzen verdrängten, die nun fehlen. 

Desinformation: übliuch beim Thema Klimawandel

 @21:39 Uhr von rr2015

mich  haben nur die  Harvey-Studie  und die neuen Untersuchungen zur Turbulenzforschung  der Abteilung für Windkraft am Center for Carbon-free Power Integration (CCPI) von Frau  Prof. Archer nachdenklich gestimmt und die seltsamen  Wolkenschwaden in der Nähe der WKA. Nicht das ich falsch verstanden werde. Es gibt natürlich die Klimaerwärmung die hauptsächlich den Wald schädigt. Das bestreite ich nicht. Aber man soll auch nie etwas ausschließen. Ich maße mir das nicht an. Die Forschung bringt täglich neue Erkenntnisse.

Tja, und mich stimmen die wenig seltsamen braun-gelben Wolkenschwaden über RWE-Eschweiler, RWE-Garzweiler und RWE-Hambach nachdenklich. Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Aber sicherlich bringt "die Forschung" auch dazu täglich neue Erkenntnisse.

Ach ja, Sie berufen sich hier auf das berühmt berüchtigte "EIKE", nicht wahr? Auch so ein Kompetenzzentrum für Fake News und Desinformation. Nun, wenig überraschend angesichts des Themas.

@21:03 Uhr von fathaland slim

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

 

Auf dem Brocken ist die Fichte eigentlich heimisch. Zumindest bisher gewesen.

 

 

Mein Sohn schickte mir letzte Woche Fotos aus seinem Urlaub im Harz.

Auf den Bildern vom Brocken oben war überhaupt kein Baum zu sehen.

 

Nachhaltigkeit und Forstwirtschaft

 @21:42 Uhr von Anita L.

Anteilmäßig oder nachweisen lassen, dass auch die Forstwirtschaft nachhaltig arbeitet.

"Nachhaltigkeit" ist eine Erfindung der Forstwirtschaft. Bereits vor etwa 190 Jahren. Aber damals war die Sache mit dem menschengemachten Klimawandel noch längst nicht denkbar, so am Beginn der Industrialisierung bzw. dem Beginn der Nutzung fossiler Quellen für billige Energie.

Der neue Trend

lautstark fordern und dann werden die Medie Politiker schon Steuergelder rausholen. Zumindest solange es zugunsten des Kapitals ist. Die Kleinen,  Armen, Rentner etc bleiben nstuetlich aussen vor

Hier in der Gegend gibts den…

Hier in der Gegend gibts den Steggerlaswald, mal sehen wie lange das braucht eher gemischter Wald zu werden. Ist ja nicht so als ob es nur in den letzten Jahren Schädlingsbefalle gegeben hat... Aus der Geschichte lernt man, Geld Geld Geld...

@22:10 Uhr von harry_up

 

Mein Sohn schickte mir letzte Woche Fotos aus seinem Urlaub im Harz. Auf den Bildern vom Brocken oben war überhaupt kein Baum zu sehen.

 

木 ki・Baum / Holz

林 hayashi・Forst|zweimal Baum

森 mori・Wald|dreimal Baum

山 yama・Berg|ohne Baum

Finanzhilfen für Waldbesitzer: faire Sache

Ein guter und informativer Bericht, der die Problematik aus verschiedenen Perspektiven darstellt, insbesondere die zukünftige strategische Rolle von "Wald" und "Forstwirtschaft".

Grundsätzlich darf dazu festgestellt werden:

Wenn aus öffentlichen Mitteln klimaschädliches Handeln unterstützt wird, Straßenbau, Verstromung von Braun- und Steinkohle, globalisierte Wertschöpfungsketten, dann ist nur fair, wenn öffentliche Mittel für privates Handeln eingesetzt wird, welches dem menschengemachten Klimawandel entgegen wirkt. Wozu auch finanzielle Unterstützung für Waldbesitzer, Hegeringe und Natur- und Landschaftsparke zählt. Spannend dürfte sein, ob "kleine" Waldbesitzer bessere Förderkonditionen erhalten können als "große", welche besser vernetzt sind und ohnehin bessere Wettbewerbsbedingungen haben. Zu beachten ist ferner, dass unter den "Großen" auch viele staatliche bzw. kommunale Akteure zu finden sind.

Selbstgemachte Probleme

Erstmal: Wald ist nicht gleich Forst

Probleme haben Forste also bewirtschaftete Wälder in denen aus Gründen der schnellen Wirtschaftlichkeit Bäume gepflanzt werden, die wenn man den Wald sich selbst überlassen würde, nicht da wären. Diese Forste sind in etwa so resistent wie Tiere in Massentierhaltung, die ebenfalls mit Medikamenten vollgepumpt werden müssen um zu überleben. Selbstgemachtes Problem.

Wälder die sich selbst überlassen werden, sind diversifizierter, resistenter und langfristig besser für den Klimaschutz. Langfristige Projekte hierfür finden sich im Bayrischen Wald oder im Nordschwarzwald. Allerdings kann man daraus kein Geld machen, denn sich selbst überlassen heißt eben auch keine Bäume fällen.

D.h. hier werden Staatshilfen gefordert um Geld zu machen und nicht um etwas für Wälder zu tun. Da finde ich die Forderung, im Gegenzug für Staatshilfen, Teile des Forstes verpflichtend sich selbst zu überlassen gütig.

@20:55 Uhr von Nachfragerin

@19:23 Uhr von heribix:

Den Klimawandel hat man inzwischen auch erkannt, aber die Maßnahmen dagegen lassen noch immer zu Wünschen übrig.

Wissenschaftler warnen seit 50 Jahren vor dem Klimawandel. Niemand hat es hören oder gar ernst nehmen wollen. Ich frage mich auch, ob wir es ohne Gretas Engagement jetzt ernster nehmen würden. ich denke eher nicht.

 

 

@ rr2015

Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung.

Bei uns stehen die Windräder im Westen und Süden und die Buchen sind nicht eingegangen. Das beweist doch ganz klar den Zusammenhang.

Außerdem sagt schon die Bauernregel: Windräder im Osten und sie werden's dich kosten.

@ rjbhome

Zumindest solange es zugunsten des Kapitals ist. Die Kleinen,  Armen, Rentner etc bleiben nstuetlich aussen vor

 

Die Rentner sind in Deutschland so exzellent versorgt, weil sie die besten Stammwähler der beiden großen Parteien sind.

@20:42 Uhr von schabernack

Wildschweine sind Fluchttiere.

 

Mir begenenen im Wald immer mal wieder Rotten, die sofort verschwinden, wenn sie mich sehen oder hören.

 

Eine Frischlinge führende Bache kann allerdings schon mal aggressiv werden.

 

Aber auch sie wird mit ihren Kleinen zunächst zu fliehen versuchen.

 

Aus meiner Jugenzeit im Schwarzwald kenne ich natürlich all die Geschichten um die gefährlichen Schwarzkittel.

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