Kommentare - Schäden durch Klimawandel: Waldbesitzer fordern Finanzhilfen

16. Mai 2022 - 17:13 Uhr

Waldbesitzer in Deutschland beklagen Milliardenschäden durch Borkenkäfer und Dürre infolge des Klimawandels. Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, fordern sie finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern.

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Fordern ..

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven. Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

Willst Du deinen Wald vernichten,..

.. pflanze Fichten. 
 

Monokulturen aus wirtschaftlichen Gründen sind nun mal anfällig. 
 

Im Grunde handelt es sich um ein Betriebswirtschaftliches Risiko. 
 

Wieso sollte da der Staat einspringen? 
 

Man könnte ja China verklagen wegen des immensen Treibhausgasausstoßes…

Aber ich bin mir relativ sicher der Staat wird zahlen. Also wir alle…

 

 

Und ich dachte immer:

Eigentum verpflichtet.

Wer einen Wald „besitzt“, der sollte auch dafür aufkommen können.

Wenn nicht => verkaufen.

Geht jedem Wohnungs- und auch Autobesitzer auch so.

Aber nach „dem Staat“ zu schreien ist natürlich profitabler.

@17:57 Uhr perchta - Urwald in Deutschland

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven. Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

 

neulich im Wartezimmer hab ich die Geo gelesen. Da war eine Aktion drin, dass ein Verein versucht geeignete Wälder aufzukaufen, um diese verwildern zu lassen. 
 

Ziel ist 2% der Fläche Deutschlands dazu zu machen. 1,2% sind das wohl schon. Eigentlich wäre das Aufgabe des Staates das voran zu treiben. 
 

jedenfalls besser als 2% der Fläche mit Windturbinen zuzupflastern…

 

Der Klimawandel...

...lässt sich nicht mit Geld stoppen - eventuell NOCH mit Verzicht...

Doch möglicherweise ist selbst dieser Zug bereits abgefahren.

Hört sich pessimistisch an?

Oder doch eher  REALISTISCH???

Keine Entschädigung für Großgrundbesitzer!

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

@18:04 Uhr von Gregory Bodendorfer

...lässt sich nicht mit Geld stoppen - eventuell NOCH mit Verzicht...

Doch möglicherweise ist selbst dieser Zug bereits abgefahren.

Hört sich pessimistisch an?

Oder doch eher  REALISTISCH???

Verzicht ist keine Lösung. Der größere Teil der Menschheit verzichtet schon täglich.

Nützt aber nix.

@17:58 Uhr von vriegel

 

Man könnte ja China verklagen wegen des immensen Treibhausgasausstoßes...

 

Rechnen sie bitte mal nach. Wir stellen 1% der Weltbevölkerung und 2% der Klimakiller. China emittiert pro Lopf weniger CO2 als jeder Bundesbürger. 

Müßig, ihresgleichen mit den immergleichen Argumenten zu ertragen.

Statt den Sprit künstlich zu verbilligten sollten die Einnahmen für Bus/Bahn/Wald genutzt werden. Die großen Emittenten sollten zusätzlich eine Abgabe leisten. Eine Forderung an die Allgemeinheit halte ich für falsch. Den Waldbesitzern geht es um ihren Wirtschaftsbetrieb. Die Gewinne wollen sie ja auch für sich alleine, oder gehen die dann auch an alle?

Der Hauptgrund ist

Der Hauptgrund ist immer noch der Borkenkäfer. Ganze Landstriche mussten und müssen wegen einer Schädigung durch diesen abgeholzt werden.

@18:01 Uhr von vriegel

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven. Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

 

neulich im Wartezimmer hab ich die Geo gelesen. Da war eine Aktion drin, dass ein Verein versucht geeignete Wälder aufzukaufen, um diese verwildern zu lassen. 
 

Ziel ist 2% der Fläche Deutschlands dazu zu machen. 1,2% sind das wohl schon. Eigentlich wäre das Aufgabe des Staates das voran zu treiben. 
 

jedenfalls besser als 2% der Fläche mit Windturbinen zuzupflastern…

 

Verzichten sie auf Strom, oder nutzen sie nur ihren eigenen? Immer gegen Windturbinen jammern füllt ihre Steckdose nicht. Und Unklug sind Kohle und Atom in jedem Fall.

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

>> Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten. <<
.

Da haben Sie aber einen großen Garten - was ist da sonst noch drin?

 

Verdreht

"Die Verbände fordern, der Wald müsse dringend an den Klimawandel angepasst werden, um ihn widerstandsfähiger zu machen. "

.

Da haben wir es wieder. Diese Grundeinstellung. Auf die Idee, den Klimawandel "anzupassen", kam man nicht? Ich sage extra "kam" und nicht "kommt". Denn erstens ist es zu spaet und zweitens erwarte ich schon laengst keine Einsicht mehr. Also denn. Aber was fuer eine Art Wald haben denn diese Waldbesitzer? Naturwald pder Abholz/Nutz/wald? Fuer letztere good news: Eine genetischen Baumkultur, mit qaudratischem Stamm fuer bessere Verwertung und natuerlich extrem erhoehtem Schutz gegen Temperaturen und totaler Insektenabwehr, egal welche, und alle gleich gross. Am besten ein Baum, der sich selber faellt, wenn er reif ist. Eigentlich braucht er nicht mal Blaetter... wir werden ja auch irgendwann angepasst an den Klimawandel.

Zugelassen und Zugesehen

Der Klimawandel trifft vor alle Dingen die Bäume, welche als monokulturelles Schnellgeldholz gesetzt wurden. Nach Kyrill hatte man schon die Chance umzudenken. Bei vielen Waldbauern eine Fehlanzeige.

Der Borkenkäfer ist auch kein Unbekannter. Den gab es auch vor 50 Jahren schon.

Es fehlen, gerade in den Mittelgebirgen, Bewässerungskonzepte oder Pflanzstrategien, die auf nachhaltiges Wachstum setzen.

Für genügend Setzlinge im Laubwaldbereich ist von niemandem gesorgt worden.

Wenn dann jemand die Verjüngung ins Spiel bringt, heißt noch nicht, dass diese Bäume überhaupt überleben werden. Die brauchen jetzt auch mehr Pflege als in den Jahrzehnten zuvor. Außerdem sorgte ´Kyrill`schon für eine Verjüngung.

Die Gewinnspanne im momentanen Verkauf ist ziemlich gut. Spitze sogar. Nur wer von seinen Mitbürgern Solidarität und Unterstützung fordert, der darf sich von mir aus gerne mehr um seine wirtschaftliche Basis kümmern als bisher.

"Waldbesitzer fordern Finanzhilfen"

Fordern kann man ja mal. Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass nicht jedes unternehmerische Risiko vom Staat abgedeckt werden kann. Mir scheint auch, dass die Forstwirte zu spät auf die neuen Gegebenheiten reagiert haben.

"Die Verbände fordern, der Wald müsse dringend an den Klimawandel angepasst werden, um ihn widerstandsfähiger zu machen."

Vernünftige Forderung. Wer jetzt nicht handelt ist selber schuld.

Hat der Markt und die Waldwirtschaft ja toll geregelt!

Seit vielen Jahrzehnten wird vor den Nadelgehölz-Monokulturen gewarnt und ein dringender Wandel zu klimaresistenteren Baumarten angeraten. Aber die Waldwirtschaft hat ja immer nur auf Ertrag gesetzt. Nun kommt es zu den vorausgesagten Schäden und die Waldbesitzer, denen höhere Einnahmen so lange wichtiger wahren, wie zukunftsfähiges wirtschaften, schreien nun nach staatlichen Hilfen. Ich will gar nicht mit unternehmerischem Risiko kommen, denn hier war es ja nicht Mal ein Risiko, wo es auch hätte gut gehen können. Hier ist es ganz eindeutig fahrlässig und selbstverschuldet der eigenen Verantwortungslosigkeit und Gier geschuldet.

Ein weiteres Bespiel dafür, dass der Markt ausschließlich die Regeln für kurzfristige und kurzsichtige Gewinne regelt, sonst gar nichts.

Der Staat, also wir, sollen bezahlen? Können wir machen, dann verkauft uns, also dem Staat eure heruntergewirtschafteten Wälder für das kleine Geld, was sie nun noch Wert sind und wir investieren gerne in unser aller Zukunft!

@18:04 Uhr von Gregory Bodendorfer

>> Der Klimawandel lässt sich nicht mit Geld stoppen - eventuell NOCH mit Verzicht...

Doch möglicherweise ist selbst dieser Zug bereits abgefahren.

Hört sich pessimistisch an?

Oder doch eher  REALISTISCH??? <<
.

Doch, man braucht viel Geld, um die Lösungen, die den Klimawandel beeinflussen zu können (von „stoppen“ will ich gar nicht schreiben), finanzieren zu können.

Verzicht? Das wird zu wenig beitragen, und v. a. eine Freiwilligkeit beim Verzicht bringt gar nichts - das müsste der Staat gesetzlich regeln, aber daran glaube ich nicht.

Ob pessimistisch oder realistisch? Vielleicht beides?Wenn ich mir die Klimaveränderungen auf dieser Erde anschaue (z. B. Afrika, Indien, etc.) könnte man eher pessimistisch gestimmt sein. 

 

Sofern das Geld tatsächlich in die Anpassung des Waldes

an den Klimawandel, also nachhaltig investiert wird - und allein der Schadensprävention bzw. der Abwendung der durch diesen zu erwartenden Folgen Dürre und Borkenkäferbefall dient - und nicht als Ersatz für enstandene Schäden, um weitermachen zu können wie immer - sollte gelten: Der Wald ist nicht nur wichtiger als Geld, letzteres ist überhaupt nur dazu erfunden worden, um das Überleben aller - und damit auch das ihrer Existenzgrundlagen (Böden, Wälder, Gewässer u.a.m.) möglichst einfach und unkompliziert (weil hoffentlich übersichtlich) durch wirtschaftliches Handeln zu sichern.

@18:01 Uhr von vriegel

neulich im Wartezimmer hab ich die Geo gelesen. Da war eine Aktion drin, dass ein Verein versucht geeignete Wälder aufzukaufen, um diese verwildern zu lassen. 
 

Ziel ist 2% der Fläche Deutschlands dazu zu machen. 1,2% sind das wohl schon. Eigentlich wäre das Aufgabe des Staates das voran zu treiben. 
 

jedenfalls besser als 2% der Fläche mit Windturbinen zuzupflastern…

 

Noch besser wäre das Eine zu tun und das Andere nicht lassen.

Warnungen ignoriert

Schon vor mehr als 20 Jahren haben Fachleute gewarnt dass die Fichten-monokulturen in absehbarer Zeit Probleme machen würden aufgrund der zu erwartenden Trockenperioden. Sie wurden ausgelacht oder ignoriert, nur wenige Waldbesitzer haben auf die Experten gehört und Mischwald gefördert. Die, die damals gelacht haben sind die, die jetzt fordern...

@18:19 Uhr von Forfuture

Ein weiteres Bespiel dafür, dass der Markt ausschließlich die Regeln für kurzfristige und kurzsichtige Gewinne regelt, sonst gar nichts.

.

Es wird nur gegen extremen Widerstand in der CDU und FDP moeglich, das zu aendern, und zwar ausdruecklich in Bezug auf ganz praktische Ebenen. (wo auch sonst). "Denn der Kapitalmarkt funktioniere so, dass kurzfristige Gewinnmaximierung die nachhaltige Geldanlage schlägt, sagt Volkswirtin Magdalena Senn von Finanzwende. Das Problem sei, dass Finanzmarktakteure bislang sehr stark auf kurzfristige Rendite getrimmt seien. "Quartalszahlen stehen im Vordergrund, und das verhindert an vielen Stellen, dass die Investitionen getätigt werden, die wir für die langfristige Ausrichtung an den Klimazielen bräuchten". (Denke, das passt auch hier. Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/aktien-nachhaltigkeit-gel…

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Seit auch noch der eingeschleppte Buchsbaumzünsler meine seit 30 Jahren schön akkurat geschnittenes riesiges Buchsbaumlabyrinth komplett vernichtete, und ich vollkommen deprimiert von den seit 45 Jahren selber großgezogenen - von 60 Stück kleiner Nadelzweige 1977 auf einem schmalen Beet bis zu 20-35 Meter hohen Bäumen vor 4 Jahren - bin, nur noch liegengelassene Wildnis. Was meinen Nachbarn natürlich sehr missfällt, zumal das nicht nur für Igel usw. gut ist, sondern auch massig Kleinnagetiere oder aus Amerika eingeschleppte Waschbären sich da wohl fühlen (Wildsauerkirschen...). Die wurden zum Glück wohl abgeschossen mittlerweile.

Bei meinen letzten

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

@18:12 Uhr von eine_anmerkung.

Der Hauptgrund ist immer noch der Borkenkäfer. Ganze Landstriche mussten und müssen wegen einer Schädigung durch diesen abgeholzt werden.

 

Wären die Fichten nicht durch Trockenheit und Hitze geschädigt, hätte der Borkenkäfer keine Chance. Er ist ein sogenannter opportunistischer Parasit. Gesunde Fichten kann er nur wenig schädigen.

 

Ja, aber nicht für alle

Wenn es zu finanziellen Entschädigungen kommen würde, müsste jedenfalls sichergestellt werden, dass einige der größten Waldbesitzer wie von T&T oder auch von F leer ausgehen.

 

Schon einmal hatten wir bei Sturm WIEBKE das Problem: Hundertausende von Festmeter Holz aus staatlichen Wäldern wurde in kostenspielige Nasslager verbraucht, damit die "Privatwirtschaft" einiger Priviligierter mit immensem Grundbesitz weiterlaufen konnte.

 

Es kann nicht richtig sein, Milliardäre mit Steuergeldern zu unterstützen, wo doch schon die Herkunft dieser riesigen Waldvermögen bedenklich ist.

@18:15 Uhr von Wolf1905

>> Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten. <<
.

 

Da haben Sie aber einen großen Garten - was ist da sonst noch drin?

 

 

 

Eine Zeitlang war es Mode, Picea omorica, die serbische Fichte, als Grundstücksbegrenzung zu pflanzen. Ähnlich wie eine Hecke. Da kommen dann leicht dreißig Bäume zusammen.

@18:01 Uhr von Gerd Hansen

Eigentum verpflichtet.

Wer einen Wald „besitzt“, der sollte auch dafür aufkommen können.

Wenn nicht => verkaufen.

Geht jedem Wohnungs- und auch Autobesitzer auch so.

Aber nach „dem Staat“ zu schreien ist natürlich profitabler.

Wenn Eigentum dann aber Richtig, dann darf aber der Staat keine Gesetze machen die es den Leuten erlauben, den Wald (also den privaten)    zu betreten und dort zwecks sog. Erholung zu nutzen.

In die eigene Wohnung darf auch nicht jeder reinlatschen.

18:49, WM-Kasparov-Fan

>>Seit auch noch der eingeschleppte Buchsbaumzünsler meine seit 30 Jahren schön akkurat geschnittenes riesiges Buchsbaumlabyrinth komplett vernichtete<<

 

Mein Mitgefühl!

 

Es wird Ihnen jetzt leider nichts mehr helfen, aber ich mache gute Erfahrungen mit Bacillus thuringiensis. Kann man im Gartenmarkt kaufen und vernichtet die Raupen zuverlässig, wenn man die Bazille zum richtigen Zeitpunkt ausbringt. Drei mal im Jahr.

18:19 Uhr von Forfuture

Guter Vorschlag. Besser fände ich es, der Lodenadel schenkt uns allen den Wald zurück. Der wurde ohnehin  zusammengeraubt, oder hat ihn sich von anderen Räubern über Jahrhunderte hinweg überschreiben lassen. Immer das Gleiche mit den Reichen (nicht mit den armen Waldbauern), tauchen wenns passt als Raubritter auf. Wie die Banker vor einigen Jahren.

Ihr lebt nur weil es den Wald gibt …

Alle brauchen Sauerstoff, sauberes Wasser und und.

Jetzt wir hier auf Waldbesitzer eingeschlagen und vergessen, das ohne deren Wald kein Überleben möglich wäre.

Die die hier gegen Förderung von Waldbesitzern anstinken sind es auch, die tonnenschwere Autos fahren, gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen sind, mit Flugzeugen in den Urlaub fliegen und mit all solch verhalten das Klima und die Wälderzerstören.

Vor 40 Jahren gab's das…

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch. Jetzt ist es wieder der Klimawandel. Die Wahrheit dürfte eher an unsrer Forstwirtschaft liegen mit riesigen Monokulturen in reih und Glied gepflanzt, mit Bäumen die garnicht hier her gehören. Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder. Unser Problem ist das wir aus unsrer Natur alles herrauspressn was geht ohne Rücksicht, bis es zu spät ist.

Ich lebe direkt im schönen…

Ich lebe direkt im schönen Odenwald und ein durchaus natürlicher Mischwald ist hier die Regel. Tagtäglich streife ich durch diese Wälder und genieße sie.

 

Die Trockenheit setzt den Wäldern auch hier deutlich zu. Dies wird nicht nur durch Förster und Biologen bestätigt, sondern auch durch Schäden, die nach mittelprächtigen Sturmböen bereits an Bäumen auftreten, die eigentlich voll im Saft stehen sollten. Auch am Waldboden kann man es ganz leicht selber feststellen. Selbst nach scheinbar starken  Regenperioden ist dieser schon in ca. 10 cm Tiefe noch zu trocken.

 

Wie sehr hier in den letzten Jahren allerdings der Holzschlag zugenommen hat, spottet jeglicher Beschreibung. Kräftige, eindeutig gesunde Bäume, 80-120 Jahre alt ca., werden in solchen Massen abgeholzt, dass man nur von Ausbeutung der Natur sprechen kann.
 

Angesichts der Holzpreise geht die Moral scheinbar an vielen Waldbesitzern nur noch winkend vorbei.
 

Es ist schrecklich und widert mich (und viele andere hier) geradezu an.

@17:57 Uhr von perchta

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven. Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

Ich freue mich, dass das ausser mir noch jemand so sieht. "Wir fordern dies", "wir fordern jenes".... überall wird gefordert. Eigene Ideen zur Lösung scheint niemand zu haben. Zugegeben, für die großen Krisen dieser Tage habe ich auch keine. Für mich allerdings schon die ein oder andere. Ohne zu fordern.

Wollen wir zusammenlegen und ein größeres Waldstück zum Verwildern kaufen? 

fordern Finanzhilfen

Nicht der Bund sonder die Arbeitnehmer und Rentner werde Zahlen müssen.

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Ich musste mich nur von dreien meiner Nadel äußern trennen. Bis jetzt. Das hat mir schon weh genug getan. Hab jetzt 2 Buchen gepflanzt. Natürlich noch Babys, höchstens Jugendliche. Ich schätze, meine Urenkel können sich dann daran erfreuen.

Wald sozialisieren

Adel und Grossgrundbesitzer haben sich den zuvor der Gemeinschaft zugänglichen und keiner privaten Besitzer zugeordneten Wald angeeignet. Jetzt wollen die zumeist Reichen Leistungen des Staates abgreifen. 

Staatliche Gelder dürfen nicht ohne Gegenleistung ausgezahlt werden. Der private Wald muss sozialisiert und wieder zu Allgemeingut umgewandelt werden. 

 

 

@19:28 Uhr von Winni-ed

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

Ich freue mich, dass das ausser mir noch jemand so sieht. "Wir fordern dies", "wir fordern jenes".... überall wird gefordert. Eigene Ideen zur Lösung scheint niemand zu haben. Zugegeben, für die großen Krisen dieser Tage habe ich auch keine. Für mich allerdings schon die ein oder andere. Ohne zu fordern.

Wollen wir zusammenlegen und ein größeres Waldstück zum Verwildern kaufen? 

Das Kaufen kostet nicht viel, aber die sonstigen Pflichten.  Auch beim Verwildern haben Sie z.B. eine Vekehrssicherungspflicht da laut Gesetz ja jeder eine Wald zwecks Erholung betreten darf und Sie als Eigentümer für sichere Wege sorgen müssen.

Je nach Größe haben Sie dann ein oder mehrere Angestellte zu bezahlen, die Gefahrenstellen identifizieren und dann dafür sorgen.

19:16 Uhr von kurtimwald

Sorry, seit bald 50 Jahren werden die Probleme einer Monokultur im Nutzwald thematisiert. Was gab es für ein Geschrei, als Teile des  bayrischen Waldes unter strengen Naturschutz gestellt wurden. Wahre Horrorszenarien, auch mit Bezug zum Borkenkäfer wurden aufgerufen. Mittlerweile gehört dieser Abschnitt zu den widerstandsfähigsten Wäldern in der Bundesrepublik. Das beste Mittel gegen eine Massenvermehrung des Borkenkäfers und auch der Folgen des Klimawandels ist eine große Bandbreite verschiedenster Bäume. Übrigens auch der Ansiedlung von eigentlich südlicher vorkommendem Gehölz wie z.B. Korkeiche oder Kanarenkiefer, denen nicht mal ein Waldbrand viel ausmacht.

@17:57 Uhr von perchta

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven.

Der Gedanke ging mir auch als erster durch den Kopf.

Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

 

@19:41 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 Der private Wald muss sozialisiert und wieder zu Allgemeingut umgewandelt werden. 

Und wie soll dasgehen?

ELFI BER oder S21 zeigen das es nicht gut ist wenn der Staat so was machen soll.

 

 

 

@18:01 Uhr von vriegel

Ich mag es schon garnicht mehr erwähnen: Mir geht dieses 'ewige Gefordere' auf die Nerven. Ich denke, zuallerst sollte ein jeder sich selbst helfen - ich muss das seit fast 50 Jahren so machen.

Unter Umständen wäre ich bereit ein kleines Waldstück zu kaufen um es verwildern zu lassen. Ich fürchte jedoch, niemand wird bereit zum Verkauf zu sein und 'verwildern lassen' ist wohl auch nicht ganz genau das, was gerne gesehen wird.

 

neulich im Wartezimmer hab ich die Geo gelesen. Da war eine Aktion drin, dass ein Verein versucht geeignete Wälder aufzukaufen, um diese verwildern zu lassen. 
 

Ziel ist 2% der Fläche Deutschlands dazu zu machen. 1,2% sind das wohl schon. Eigentlich wäre das Aufgabe des Staates das voran zu treiben. 
 

jedenfalls besser als 2% der Fläche mit Windturbinen zuzupflastern…

Warum muss das eine das andere ausschließen?

 

@18:55 Uhr von schiebaer45

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

@19:16 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Guter Vorschlag. Besser fände ich es, der Lodenadel schenkt uns allen den Wald zurück. Der wurde ohnehin  zusammengeraubt, oder hat ihn sich von anderen Räubern über Jahrhunderte hinweg überschreiben lassen. Immer das Gleiche mit den Reichen (nicht mit den armen Waldbauern), tauchen wenns passt als Raubritter auf.

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Offenbar leiden Sie unter einem massiven "Robin Hood " Syndrom. Jetzt hat sich glücklicherweise die "Linke" selbst zerbröselt, jetzt glauben wohl einige, sie müssten deren selbst gestellte Aufgaben nun ausserparlamentarisch selbst und privat regeln.

Schon mal davon gehört, dass man Wald genauso wie (Bau-)Grundstücke kaufen kann ? Was das mit Raubrittertum zu tun hat, wissen wohl nur Sie. Bekannte von uns haben einen Teil ihres Waldes in der Eifel an einen Verein aus Jägern verkauft, die nun für Wald und Wild zuständig sind. Die Bekannten konnten das aus Altersgründen nicht mehr. Was stört Sie daran ?

 

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

 

 

Bedeutet das, dass Sie für die staatliche Unterstützung wären. wenn man Sie damals entschädigt hätte?

Ich seh da schon einen Unterschied zu berufsmäßigen Holzmachern.

 

Aber ich verstehe, dass Leute die Forderung ablehnen, wenn Waldbesitzer den Erlös aus dem Anbau behalten, den Verlust aber auf die Schultern derer verlagern möchten, die unbeteiligt sind.

 

@18:07 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Keine Entschädigung für Großgrundbesitzer! Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Für jemanden, der gar keine Fichte in seinem Garten hat oder vielleicht noch nicht einmal einen Garten besitzt, sind Sie mit 30 Fichten bereits Großgrundbesitzer.

19:23, heribix

>>Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch.<<

 

Sie offenbaren großes Unverständnis. Haben Sie wirklich noch nie etwas von Rauchgasentschwefelung und Abgaskatalysatoren gehört?

 

>>Die Wahrheit dürfte eher an unsrer Forstwirtschaft liegen mit riesigen Monokulturen in reih und Glied gepflanzt, mit Bäumen die garnicht hier her gehören. Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder.<<

 

Auch die Buchen sterben mittlerweile. Aber natürlich haben Sie Recht, wenn Sie schreiben, daß ein naturnaher Wald resilienter ist. 

@18:01 Uhr von Gerd Hansen

Eigentum verpflichtet.

Wer einen Wald „besitzt“, der sollte auch dafür aufkommen können.

Wenn nicht => verkaufen.

Geht jedem Wohnungs- und auch Autobesitzer auch so.

Aber nach „dem Staat“ zu schreien ist natürlich profitabler.

 

 

Aber der Wald is ja wech, da gibt's nix mehr groß zu verkaufen.

 

@18:49 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

Ich habe für die komplette Zerstörung meiner 30 Fichten durch Orkane und Borkenkäfer vor 4 Jahren in meinem Garten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

 

Seit auch noch der eingeschleppte Buchsbaumzünsler meine seit 30 Jahren schön akkurat geschnittenes riesiges Buchsbaumlabyrinth komplett vernichtete, und ich vollkommen deprimiert bin … nur noch liegen gelassene Wildnis.

 

Das hört sich wahrhaft gar nicht schön, und sehr enttäuschend an.

 

Der Borkenkäfer und der Orkan sind beide kein Neozoon. Dieser doofe Zünzler und der Schmutzfink Waschbär aber schon. Macht irgendwie quasi immer Probleme, wenn Neozoen einer Art zu viele werden ohne einheimische Feinde zum Dezimieren und in Schach halten.

 

1150 verschiedene Neozoen soll es inzwischen in Deutschland ansässig geben. Nicht alle machen Bäume oder Gärten kaputt, oder nerven wie der Bär, der dumm grinst.

 

Den Schmutzbär gibt es in Köln nicht auffällig. Aber viele Nutria, die Dämme am Rhein unterhöhlen … und dazu noch die Lärm-Sittiche.

@18:10 Uhr von Coachcoach

 

Verzicht ist keine Lösung. Der größere Teil der Menschheit verzichtet schon täglich.

Nützt aber nix.

 

"Die, die täglich verzichten, sind ganz überwiegend nicht die, die täglich tonnenweise Emissionen produzieren, sei es durch Ressourcengewinnung, Produktion (Ressourceneinsatz), Verbrauch oder unter der Überschrift "Man gönnt sich ja sonst nichts".

 

Wir sind das Problem, d. h. wir Wohlstandsbürger (und der Begriff ist gegenüber den Ärmsten dieser Welt weit gefasst) und unsere Regierungen. Noch nie war die Fahrzeugflotte aller Bürger zusammen von solch einer Masse von Dickschiffen geprägt, noch nie gab es so viele riesige TV-Geräte, dazu Schlepptops, Teuersthandys und Tablets, Küchenmaschinen von 1000 - 1500 €.

 

Der Statuswahn und der Tanz um das Goldene Kalb scheinen nicht zu stoppen zu sein, und wenn das so ist, dann bringen wir uns alle um, bevor das Gros der Wohlstandsbürger dieser Erde zur Besinnung kommt."

 

@19:41 Uhr von kurtimwald

Das Kaufen kostet nicht viel, aber die sonstigen Pflichten.  Auch beim Verwildern haben Sie z.B. eine Vekehrssicherungspflicht da laut Gesetz ja jeder eine Wald zwecks Erholung betreten darf und Sie als Eigentümer für sichere Wege sorgen müssen.

Je nach Größe haben Sie dann ein oder mehrere Angestellte zu bezahlen, die Gefahrenstellen identifizieren und dann dafür sorgen.

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Von dem Müll- und Unratproblem, was man nach einem Schönwetter-Wochenende in geradezu irrwitzigen Ausmass allenhalben begutachten kann. Ich wohne fussläufig 2 Min. von Kölns schönstem und grössten Naherholungsgebiet entfernt. Wie die sich die Leute dort benehmen, spottet jeder Beschreibung. Von Dreck und Unrat abgesehen, kümmert sich auch niemand darum, ob wg. starker Trockenheit nicht gegrillt/geraucht werden soll. Es interessiert die Leute nicht, weil sie Eigentum, selbst das der Allgemeinheit weder gönnen, noch schützen wollen. Warum auch, es gehört ihnen ja nicht.

 

@19:52 Uhr von werner1955

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

 

 

Aha. Wie wäre es mit dem "Kompromiss", dass es beide sind?

 

@19:23 Uhr von heribix

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch. Jetzt ist es wieder der Klimawandel. .

Bei uns im Erzgebirge gibt es den Kahleberg, der mehr und mehr seinem Namen "Ehre" machte. Auch weiß ich nicht, wann Sie das letzte Mal wirklich aufmerksam durch unsere Wälder gefahren oder gelaufen sind, wie viele kahle Stellen und tote Flecken zu sehen sind.

Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder.

Davon gibt es nicht so besonders viele Wälder. Außerdem sind viele dieser Monokulturen "Erbe" aus Zeiten, als man sich über Klimawandel noch gar keine Gedanken machte, in Sachsen z. B. aus dem 17. Jahrhundert. Inzwischen gibt es in der Sächs. Schweiz Wiederaufforstungsprojekte, jedoch benötigt ein Baum viel Zeit zum Wachsen und ein Wald noch mehr.

@19:16 Uhr von kurtimwald

Jetzt wir hier auf Waldbesitzer eingeschlagen und vergessen, das ohne deren Wald kein Überleben möglich wäre.

Die die hier gegen Förderung von Waldbesitzern anstinken sind es auch, die tonnenschwere Autos fahren, gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen sind, mit Flugzeugen in den Urlaub fliegen und mit all solch verhalten das Klima und die Wälderzerstören.

Ich kann solche Verallgemeinerungen verstehen, weil ich sie selber herauslasse (u.a. auch hier - was ich dann teilweise schon gleich wieder bereue), aber sie sind natürlich nicht richtig.

Ich kenne einige Großstadtbewohner, die mögen nicht mal Zimmerpflanzen und fahren schwere SUV in Stadtmitte. Und ja, vor allem reiche Banker und Lobbyisten jetten dauernd umher, und kennen keine grüne Umgebung. Aber es gibt sehr viele Waldbesitzer und Förster, die mit schwerem Gerät nicht nur arbeiten, sondern auch ihre Wald- und Feldwege ständig abfahren. Dann freue ich mich immer über Dokus, wo die gefällten Stämme mit Pferden abtransportiert werden.

@19:16 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

 

Besser fände ich es, der Lodenadel schenkt uns allen den Wald zurück. Der wurde ohnehin  zusammengeraubt, oder hat ihn sich von anderen Räubern über Jahrhunderte hinweg überschreiben lassen. Immer das Gleiche mit den Reichen (nicht mit den armen Waldbauern) …

 

Ich will auch ein Stück Wald. Eins ohne Wildschweine drin, aber mit Specht und Eichelhäher, plus mit einem Stück Fluss im Wald, wo der Eisvogel wohnt.

@19:45 Uhr von dermulla ü

Sorry, seit bald 50 Jahren werden die Probleme einer Monokultur im Nutzwald thematisiert. Was gab es für ein Geschrei, als Teile des  bayrischen Waldes unter strengen Naturschutz gestellt wurden. Wahre Horrorszenarien, auch mit Bezug zum Borkenkäfer wurden aufgerufen. Mittlerweile gehört dieser Abschnitt zu den widerstandsfähigsten Wäldern in der Bundesrepublik. Das beste Mittel gegen eine Massenvermehrung des Borkenkäfers und auch der Folgen des Klimawandels ist 

Stimmt, was Sie schrieben. Ich - nicht in naturnahem Beruf - wußte über die Monokulturproblematik bereits 1979 einiges. Auch den Grund: schnelles und geraderes Wachstum als die meisten Bäume = mehr Profit für eine Generation. Wer mit offenen Sinnen spaziert oder wandert kann im Bayrischen Wald ohne Vorbildung den Unterschied genau erkennen. Im Naturschutzgebiet wo ich wohne, heulte der Förster nach Sturm Lothar. Später war er erfreut über die gute natürliche Erholung. Jetzt sieht es wieder schlechter aus - Trockenheit.

Die Vorliebe mancher Waldbesitzer..

... für  Fichten z.B. ist m.E. dadurch erklärt, daß solche recht schnell und - besonders wichtig - kerzengrade ! wachsen, was die Verwendung für Bretter und Balken einfacher macht.  Auch sind die Bestände einfacher durchzuforsten. Unsere Forstwirte haben nun wirklich sehr gute Arbeit geleistet und die Kahlschläge der Nachkriegszeit (die Alliierten haben sich nach 1945 reichlich Holz liefern lassen !) inzwischen wieder in Wälder verwandelt. Dabei wuren sicherlich auch Fehler gemacht, doch diese werden erst nach Jahrzehnten sichtbar  - und von klimatischen Veränderungen war vor 30-40 Jahren noch keine Rede.

@19:23 Uhr von heribix

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch. Jetzt ist es wieder der Klimawandel. Die Wahrheit dürfte eher an unsrer Forstwirtschaft liegen mit riesigen Monokulturen in reih und Glied gepflanzt, mit Bäumen die garnicht hier her gehören. Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder. Unser Problem ist das wir aus unsrer Natur alles herrauspressn was geht ohne Rücksicht, bis es zu spät ist.

 

 

So ganz schlüssig ist Ihr Kommentar nicht.

Wald und Forst sind zweierlei.

Die Fichten-Monokulturen

Also es kursieren schon…

Also es kursieren schon eigenartige Auffassungen im Forum. Warum sollen Waldbesitzer nicht entschädigt werden? Bauern werden es für Missernten doch auch.

außerdem ist doch fast jeder der geschätzten foristen mit schuld am Waldsterben. Ich sage nur co2-Ausstoß. Der spritpreise scheint ja immer noch nicht hoch genug zu sein, denn gefühlt oder vielleicht auch tatsächlich wird gefahren auf teufel komm raus. Oder ist es die Angst, dass man uns das Autofahren ganz verbieten wird?

@20:06 Uhr von schabernack

Ich will auch ein Stück Wald. Eins ohne Wildschweine drin, aber mit Specht und Eichelhäher, plus mit einem Stück Fluss im Wald, wo der Eisvogel wohnt.

.

Wildschwein ist doch lecker. ... Aber ohne Obelix krieg ich die nicht. Idefix freut sich aber ueber die vielen verschiedenen und gesunden Baeume. Und ... "Freut sich der Hund, freut sich der Mensch." 

Man sollte auch

wissen, dass es viele viele viele junge Bäume braucht um einen gefällten 150jährigen zwecks CO2 zu ersetzen. Dass junge Bäume im Beisein des Älteren bessere Überlebenschancen haben. Jeder Bauplaner, sollte seeehr sorgfältig überlegen, ob er wirklich dafür Bäume fällen muss. Jeder Gartenbesitzer besser “ungepflegten“ Garten und Arbeit auf dem Gehweg akzeptieren, als einen großen Baum zu fällen. Waldbesitzer investiert in das Klima. Alle verzichtet aufs Fliegen, aufs Auto soweit möglich, auf Spaßkonsum mit hohem Ressourcenverbrauch, mindert den Fleischkonsum.

die Trockenheit der Borkenkäfer und dann der Sturm

letztes Jahr war der Holzpreis unten. Ich musste 60fm 180 jährigen Bestand fällen. Es war zum heulen. Die Kosten des fällens mit 40-50 €/fm   bei Einzelfällung waren weniger als mir das Sägewerk zahlen wollte. Also habe ich es als Brennholz verschenkt. Dieses Jahr hat der Sturm  die Bäume geholt . Ein Kahlschlag war fällig. Fällen und rücken 35€/fm . Verkauf nur 100€/fm. Dafür 100 Jahre Pflege? Andere verdienen am gestiegenen Holzpreis, der Waldbesitzer nicht. Die Tochter will bauen- diesmal lass ich das Holz einschneiden/verarbeiten der Rest wird an den Zimmermann verschenkt . Jetzt kommen die Kosten der Aufforstung auf mich zu. Unterstützung beantrage ich nicht- da die nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Der Regen fehlt. Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung.

@19:23 Uhr von heribix

Vor 40 Jahren gab's das Horrorzenario das der saure Regen den gesamten Wald vernichtet. 10 Jahre später gab's den Wald immernoch. Jetzt ist es wieder der Klimawandel. Die Wahrheit dürfte eher an unsrer Forstwirtschaft liegen mit riesigen Monokulturen in reih und Glied gepflanzt, mit Bäumen die garnicht hier her gehören. Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder. Unser Problem ist das wir aus unsrer Natur alles herrauspressn was geht ohne Rücksicht, bis es zu spät ist.

 

 

Mein angefangener Kommentar war mir unbeendet "rausgeflutscht".

 

Natürlich ist eine Monokultur anfälliger, das haben wir alle gesehen.

Andererseits wurde Holz früher für die Kohlegruben (Bergbau) gebraucht, und dass es heute fehlt merkt jeder, der nur eine simple Dachlatte, Druckerpapier, geschweige einen Dachstuhl kaufen möchte.

 

Fichten-Monokulturen  u n d  Klimawandel sind ein unverträgliches Duett, aber ein Urwald würde den Anforderungen auch nicht gerecht.

 

@19:49 Uhr von werner1955

 

....oder S21 zeigen das es nicht gut ist wenn der Staat so was machen...

Da haben sie was falsch verstanden, oder sind nicht so gut informiert. Ist aber ein anderes Thema. Bzw. doch nicht bzgl. Bäume fällen, Flächen versiegeln, Eingriff in Wasserläufe...

Schäden durch Klimawandel: nicht immer direkt sichtbar

 @19:52 Uhr von werner1955

Besuch auf dem Brocken,2020 sah der Wald schrecklich aus.Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit getan.Durch das wärmere Klima können sich Borkenkäfer mehrmals im Jahr vermehren.

Nicht der Borkenkäfer ist die Ursache sondern die monokulturen

Tatsächlich: nein. Auch Fichtenmonokulturen können sich gut gegen den Borkenkäfer wehren, sofern genügend Regen fällt, so dass die Bäume sich mittels eigenem Harz gegen die eindringenden Käfermaden schützen können. Im 20. Jahrhundert war der Borkenkäfer ein Ärgerniss aber keineswegs eine Gefahr für ganze Bestände. Nun allerdings sorgt der menschengemachte Klimawandel sowohl für jahrelange Trockenheit als auch für Starkwindereignisse, beides nicht zum Wohle des gestressten Bestands.

@Coachcoach - Verzicht würde sehr viel helfen.

18:10 Uhr von Coachcoach:

"Verzicht ist keine Lösung. Der größere Teil der Menschheit verzichtet schon täglich.

Nützt aber nix."

Und warum nutzt es nichts?

Weil sich genau diejenigen dem Verzicht verweigern, die am stärksten zum Klimawandel beitragen.

Wir Deutschen sind mit knapp 11 Tonnen CO2 pro Jahr und Kopf ganz vorn mit dabei. Aber wir bekommen ja nicht einmal ein Tempolimit hin...

WKA's: Sündenböcke statt Lösung?

 @20:24 Uhr von rr2015

Der Regen fehlt. Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung.

Windkraftanlagen sind Verursacher von ausbleibendem Regen und schaden Buchenbeständen? Wie das denn? Auch ja, auch "im Westen" geht's den Buchen nicht gut. Oder den Platanen.

@rr2015

"Der Regen fehlt. Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung."

 

Hm, verstehe ich Sie richtig? Sie meinen, die Windräder sorgen dafür, dass es zu wenig regnet. 

 

Ich habe ja im Zusammenhang mit Windkraftanlagen viel unsinniges gelesen, aber das toppt fast alles. 

@20:06 Uhr von Anita L.

Bei uns im Erzgebirge gibt es den Kahleberg, der mehr und mehr seinem Namen "Ehre" machte. Auch weiß ich nicht, wann Sie das letzte Mal wirklich aufmerksam durch unsere Wälder gefahren oder gelaufen sind, wie viele kahle Stellen und tote Flecken zu sehen sind.

Das wo man den Wald hat wachsen lassen wie er hierzulande wachsen würde, ist der Wald auch gesünder.

Davon gibt es nicht so besonders viele Wälder. Außerdem sind viele dieser Monokulturen "Erbe" aus Zeiten, als man sich über Klimawandel noch gar keine Gedanken machte, in Sachsen z. B. aus dem 17. Jahrhundert. Inzwischen gibt es in der Sächs. Schweiz Wiederaufforstungsprojekte, jedoch benötigt ein Baum viel Zeit zum Wachsen und ein Wald noch mehr.

Ja, weil ich das Erzgebirge kannte, war ich auf der allerersten Demo gegen das Waldsterben dabei. Da wurden wir von sehr dummen Leuten verspottet. Der Niedergang der Industrie gab dem Wald dort Erholung und eine Frist. Es fehlte an Geld und bei vielen überall an Einsicht die Zeit zu nutzen.

@20:16 Uhr von putzfee02

Also es kursieren schon eigenartige Auffassungen im Forum. Warum sollen Waldbesitzer nicht entschädigt werden? Bauern werden es für Missernten doch auch.

außerdem ist doch fast jeder der geschätzten foristen mit schuld am Waldsterben. Ich sage nur co2-Ausstoß. Der spritpreise scheint ja immer noch nicht hoch genug zu sein, denn gefühlt oder vielleicht auch tatsächlich wird gefahren auf teufel komm raus. Oder ist es die Angst, dass man uns das Autofahren ganz verbieten wird?

Man müsste erstmal prüfen wie weit die Waldbesitzer selbst die Schuld tragen. Wenn man offenbar seit bald nem halben Jahrhundert vor so Mono Wälder warnt .. dann ist es irgendwo auch eigene Fahrlässigkeit.

Immer auf die Autofahrer rumhacken ist auch keine Lösung. Viele Arbeitnehmer haben keine alternative um anders pünktlich zur Arbeit zu kommen. 

@rr2015 - kreative Zusammenhänge

20:24 Uhr von rr2015:

"Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung."

Vielleicht ist auch die AfD schuld. Oder Putin.

Oder es ist doch die Klimaerwärmung, die den Jetstream verlangsamt und trockene Hochdruckgebiete deshalb länger am selben Ort bleiben? Letzteres wäre wenigstens wissenschaftlich begründbar.

@20:17 Uhr von das ding / @schabernack

 

Ich will auch ein Stück Wald. Eins ohne Wildschweine drin, aber mit Specht und Eichelhäher, plus mit einem Stück Fluss im Wald, wo der Eisvogel wohnt.

.

Wildschwein ist doch lecker. ... Aber ohne Obelix krieg ich die nicht. Idefix freut sich aber ueber die vielen verschiedenen und gesunden Baeume. Und ... "Freut sich der Hund, freut sich der Mensch." 

 

Unter kulinarischen Gesichtspunkten ist das so. Aber im Königsforst in Köln (wo mein Wald sein sollte, damit ich dort auch mit dem Fahrrad hin kann) sind Wildschweine die gefährlichsten aller Tiere im Wald.

 

Ich erinnere mich an jene Szenerie vor ca. 20 Jahren, als ich auf diesen kleinen Wegen im «Hohen Königsforst» mit dem Fahrrad fuhr. Auf einmal wie der Blitz aus dem Nichts war da diese Rotte Wildsau mit den vielen Frischlingen.

 

Gar nicht schön, und real bedrohlich … ohne Obelix als Fahrradkumpel mit dabei. Den Sauen ohne Schaden entkommen, aber was fürs Leben gelernt: Gehe oder fahre niemals ohne Obelix dabei zum Wilden Schwein im Wald.

Immerhin wurde der

erste FCKW freie Kühlschrank in Sachsen erfunden. Und wir haben anderes Papier und Sprays. Leider haben wir “nebenher“ alle unsere Verbräuche erhöht.

20:06 Uhr von schabernack

Wenn Sie ein großes Stück Wald haben wollen - wo gegen ich aber grundsätzlich wäre (s.o.) - kommen Sie um Wildschweine nicht herum, müssen Sie mit übernehmen. Machen Sie Fotosafari vom Land Rover aus - sicher ist sicher. Aber wenden Sie sich sich an Thurn und Taxis, nicht an mich.

@20:24 Uhr von rr2015

 

Der Regen fehlt. Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung.

 

 

Ihrem Kommentar vermag ich zu folgen.

 

Keinesfalls aber dem letzten Satz:

Was sollen die Windräder mit der Trockenheit zu schaffen haben?

Die Dinger drehen sich, weil der Wind sie antreibt, die machen doch keinen Wind.

 

Aber vielleicht verstehe ich Sie verkehrt.

 

 

@17:58 Uhr von vriegel

Monokulturen aus wirtschaftlichen Gründen sind nun mal anfällig. Im Grunde handelt es sich um ein Betriebswirtschaftliches Risiko. 

Sicher richtig, dass Monokulturen anfällig sind. Aber im Gegensatz zu Raps oder Kartoffeln müssen Fichten 60 oder 100 Jahre wachsen. Der heutige Waldbesitzer hat die Fichten nicht angepflanzt, das war sein Opa oder Uropa. Ich lebe in Mittelhessen. Bei uns hat der Borkenkäfer in den letzten drei, vier Jahren ganze Gebirgszüge entwaldet. Also, ein Problem haben wir hier schon.

@20:24 Uhr von rr2015

Im Park bei uns sind fast alle Buchen eingegangen. Ich schiebe es auch auf die vielen Windräder die bei uns im Osten stehen und nicht nur auf die Klimaerwärmung.

Ehrlich? Ist ja amüsant. Noch im letzten Jahr mussten mimikama[.]at ("Zuerst denken, dann klicken") die Falschmeldung geraderücken, die Windräder wären für den Starkregen zuständig...

Nein, auch bei uns im Osten sind Umweltverschmutzung und Klimawandel (wir warten seit 3 Wochen auf den von den Wetterfröschen versprochenen Regen und haben keine Windräder in der Umgebung) Ursache für Baumsterben und überhand nehmenden Windbruch.

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