Kommentare - Wahl in NRW: CDU klar vor SPD, Grüne stark, FDP knapp drin

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@19:13 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Laut vorläufiger Analyse wanderten die  Wähler:innen von der FDP

→ CDU: 270.000

→ SPD: 70.000

→ AfD: 20.000

→ Grünen: 110.000

→ Nichtwähler: 130.000

→ Andere: 40.000

Das wären über 600.000 Wählerstimmenverlust für die FDP.

Könnte also sein, dass das taktische Wählen der CDU von FDP-Wählern die eigene Partei etwas zu sehr geschwächt hat. Aber vielleicht war es gar keine taktische, sondern eine Bauchentscheidung. Insbesondere über die Abwanderung zu den Grünen wird ein User alles andere als erfreut sein...

Vielleicht sind die FDP-Wähler, die abgewandert sind, einfach nur entäuscht, weil die FDP ihr Fähnchen nach den Wind hängt. Die FDP steht ja nun mal einfach nur dafür, daß sie auf Gedeih und Verderb bei der Regierung mitmischen will. Früher mal, zu Genschers Zeiten, da war das mit der FDP noch anders, aber seitdem...

Also ich erinnere mich, dass die FDP auch damals schon für Opportunismus statt Oppostion stand.

@19:09 Uhr von Koblenz

 

AfD weiter im Landtag und auch weiter im Bundestag  toll.

 

Auch mit minus 5,5% heute in NRW wäre die AfD nicht aus dem Bundestag in Berlin raus geflogen. Hätten Sie das schon gestern gewusst, dass Landtagswahlen keine unmittelbaren Korrekturen der Abgeordnetenzahl sofort im Bundestag machen, hätten Sie heute Nacht besser schlafen können. Nun wissen Sie es wenigstens  für die nächste Landtagswahl.

@19:09 Uhr von Koblenz

AfD weiter im Landtag und auch weiter im Bundestag  toll.

 

Offensichtlich kommt man bei der AfD inzwischen in der Realität an. Jetzt freuen sich deren Anhänger schon darüber, daß die Partei nicht aus einem Parlament fliegt, daß gar nicht zur Wahl stand. Oder waren doch Bundestagswahlen und ich habe 3 Jahre am Stück geschlafen? Welches Datum haben wir heute?

@19:26 Uhr von Wolf1905 - Man passt sich sprachlich an

 
Klipp und klar: ich lebe nicht in NRW, ich wähle nicht die FDP und schon gar nicht die AfD, aber deren Wähler*innen als „Schande“ zu bezeichnen? Nein, so was finde ich nicht gut.

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Wie sollen wir Demokraten denn sonst unsere Abscheu bezüglich der AfD anders ausdrücken? Ist Ihnen so etwas zum ersten Mal aufgefallen?  Überall, wo die AfD auftritt oder zum Thema wird werden noch wesentlich deutlichere Ausdrücke verwendet. Man passt sich sprachlich eben an....!

 

 

19:23 Uhr von werner1955 | Die Umfragen waren nahe genug dran

 

'Und wieder lagen die Wahlumfragen drastisch daneben.'

+

Das ist falsch und eine der üblichen Umfragelegenden. Tatsache ist, dass das 'Institut Wahlkreisprognose' am 13.05. folgende Zahlen veröffentlicht hat. Keine Punktlandung aber nicht drastisch daneben. Die Demoskopie ist in Ordnung.

+

CDU     33,0%

SPD      28,5%

Grüne 16,5%

AfD        6,5%

FDP       6,0%

Linke     3,0%

@ frosthorn

Werden wir irgendwann Parlamente haben, die nur noch jeden dritten oder vierten Wähler repräsentieren?

 

Nein, das Parlament repräsentiert per Definition immer die gesamte Bevölkerung. Ich bin übrigens für eine Wahlpflicht. Die Strafen bei Wahlenthaltung würde ich dennoch moderat ausfallen lassen, sagen wir 50 €.

@18:24 Uhr von MRomTRom

+

28 % ist ein historisches Tief für die Sozialdemokraten in ihrem Stammland.

+

Am Spitzenkandidaten hat es nicht gelegen, aber die SPD schafft es nicht, ihre Wähler davon zu überzeugen, dass es einen Unterschied macht, ob sie sozialdemokratisch oder grün wählen.

+

 

 

Nee,

.

Kutschaty war doch Mitglied der desaströsen Kraft-Regierung und hat als Justizminister verfassungswidrig Haushalte und Besoldungen mitgetragen. 

.

Eigentlich müsste die NRW-SPD unter 19 % liegen.

@Kaneel (19:32)

Und wieder lagen die Wahlumfragen drastisch daneben.

Kopfan Kopf grüne zweit stärkste Kraft..

Die grünen werden immer dann gewählt wenn Sie keine "grüne" Politik machen.

 

Die CDU macht m.E. keine christliche Politik, die SPD keine wirklich soziale Politik...

 

Autsch. Aber wahr (finde ich...)

 

@19:29 Uhr von Kevin Legeti

Und wieder lagen die Wahlumfragen drastisch daneben.

Nein, eigentlich überhaupt nicht.

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Doch, noch gestern hat es hier ganz anders geklungen.

 

19:23 Uhr von Kaneel

Die Arbeit der Schulministerin Gebauer hier in NRW wird nicht unbedingt positiv gesehen. Sie wirkt manchmal schlicht unwissend (NC-Aussetzung für LehramtsstudenInnen), uninteressiert (Besoldung an Grundschulen und Sek I), und teilweise (was sie aber nicht von anderen in anderen Bundesländern abhebt) im Umgang mit Corona und den Auswirkungen an den Schulen nicht am Wohl der SchülerInnen interessiert.

@18:26 Uhr von putzfee02

Bei dem Ergebnis frage ich mich, worum geht es eigentlich? Warum wird eine Partei, die auf Landesebene gute Arbeit leistet, für die Arbeit der Partei auf Bundesebene abgestraft? Es geht um Landes- und nicht Bundespolitik. Das wird vergessen.

 

Welche gute Arbeit ?

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Die Kraft Regierung bis 2017 wurde doch krachend abgewählt. Danach hat man doch von der SPD (zum Glück) nichts gehört. 

@Wolf1905 - 19:26 Uhr

"Anscheinend gibt es Leute, die nur noch die Union, die SPD, die Grünen und womöglich noch die Linke in den Parlamenten sehen wollen - Toleranz gegen Andersdenkende geht anders!"

 

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Da haben Sie bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich würde neben den von Ihnen aufgeführten Parteien auch die Linke lieber in den Parlamenten sehen. 

 

@19:16 Uhr von MRomTRom

Das untermauert die These, dass die Grünen mittlerweile von vielen Wählern als bürgerliche Partei angesehen und entsprechend gewählt werden. Die eigentliche Partei der Mitte in Deutschland.+Wenn man sich den Werdegang der Partei als ehedem polarisierende Kraft eines linken Lagers hin zu dieser Mitte-Position mit bürgerlichem Lebensgefühl anschaut, dann ist das eine erstaunliche Wandlung.

Für mich standen die Grünen schon immer nicht (nur) als links denkend sondern als WEIT IN DIE ZUKUNFT DENKEND. Jetzt zeigen sie, dass sie, auch mit ihrer Art der Kommunikation, durchaus in Lage sind, die Komplexität der ZUKUNFT zu durchdringen und Lösungen voranzutreiben.

@18:43 Uhr von Sausevind

Ich glaube, SIE vergessen den Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik. 

Hier hat das Land gewählt: das können Sie nachlesen. Und die Gründe liegen im Land. Können Sie auch nachlesen. 

Das wird doch andauernd erklärt.  

Es gibt viele Arbeiten, die sich damit beschäftigen, welchen Einfluss u.a. Bundespolitik auf Landtagswahlen haben können. So trivial, wie Sie sich das vorstellen, ist es nicht. 

Beispiel aus einer solchen Arbeit: "Dabei ist die Parteiidentifikation im Unterschied zu den Th emen- und Kandidatenorientierungen keine genuin auf die Landespolitik bezogene Einfl ussgröße. Vielmehr kann die Bindung an eine Partei als ebenen unspezifi scher Faktor angesehen werden, der weitgehend unabhängig von situativen und bundespolitischen Einflüssen ist. Anders verhält es sich bei den kurzfristig wirksamen Th emen- und Kandidatenorientierungen, bei denen sich sehr wohl die Frage stellt, ob sie eher von der Bundes- oder von der Landespolitik geprägt sind..."

 

 

@19:31 Uhr von Wolf1905 - schwierige Rhetorik

Natürlich darf man so was schreiben (habe ich geschrieben, das man so was wie der Forist nicht schreiben dürfe?) - ich finde die Meinung nur ignorant!
Es fällt immer mehr auf, wie Foristen, wie Sie jetzt auch, in Posts was hineininterpretieren, was gar nicht drin steht.

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Eine andere Meinung ist immer ignorant.  Wenn sie es nicht wäre, dann wäre sie ja identisch. Sie meinen aber (vermutlich) abwertend.  In dem Fall haben Sie Recht. Das ist aber auch beabsichtigt.

 

 

@18:38 Uhr von MRomTRom

+

Seit 2021 verliert die AfD bei Landtagswahlen Stimmen in Serie.

Nun offensichtlich auch in NRW.

+

Der Verein hat kein Thema wenn Protest, Empörung und Migration keine Aufreger und Motivation zum Wählen mehr liefern. Es gibt einen kleinen rechten Kern, aber damit lässt sich keine Politik mitgestalten.

+

Manche bürgerliche Wähler protestieren vielleicht einmal mit Protestwahl, aber ansonsten wohlen sie, dass ihre Stimme sachpolitisch etwas bewirkt.

+

Da ist jede Stimme für die AfD verschenkt.
 

 

Gerade jetzt mögen die Stimmen für die AfD entscheidend sein, dass eine rot-grüne Regierung nicht zustande kommt. 

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Dafür würde ihr Dank gebühren. (für mehr vielleicht auch nicht - aber immerhin).

@19:38 Uhr von -Der Golem-

 @19:26 Uhr von Wolf1905

 @19:38 Uhr von -Der Golem-: Überall, wo die AfD auftritt oder zum Thema wird werden noch wesentlich deutlichere Ausdrücke verwendet. Man passt sich sprachlich eben an....!

Und genau das finde ich das Erschreckende. Diese (auch sprachliche) Anpassung an die primitiven Umgangsformen der AfD zeigt mir um so mehr, dass diese Partei in demokratischen Parlamenten nichts zu suchen hat. Denn deren Art der unzulässigen "Stimmenvervielfachung" durch Lautstärke, Pöbeleien, Radikalisierungen und Tabubrüchen darf nicht zum Usus werden.

Es muss deutlich gemacht werden, dass eine Minderheit immer noch die Meinung einer Minderheit repräsentiert - egal wie laut sie brüllt, pöbelt, radikalisiert und Tabus bricht.

Ich hoffe, dass die AfD aus unserer Politik verschwindet und damit Raum entsteht für diejenigen, die an der Umsetzung von konstruktiven Lösungen arbeiten wollen.

@19:26 Uhr von Kevin Legeti

Hat sich die Linke jetzt endgültig unter "Andere" eingereiht?

__

Ist wohl ihrem eigenen Zersetzungsprozess erlegen, von dem sie sich vermutlich auch nicht wieder erholen wird. Ich werde sie nicht vermissen und die meisten Bürger wohl auch nicht, nach den desaströsen Ergebnissen, die sie in den letzten Wahlen eingefahren hat.

 

@19:34 Uhr von nie wieder spd

Es gewinnen die Parteien die sich mit den aktuellen

Themen der Menschen beschäftigen.

Der Rest verliert, Demokratie ist schön muß aber immer gegen teils üble (AfD) Gruppen verteidigt werden.

Damit haben Sie vollkommen recht!
Der Gewinner ist wieder einmal die Partei der Nichtwähler, die auf uneinholbare ca 45% kommt, aber leider nicht regieren darf. 
Noch schlimmer ist nur, dass die anderen Parteien aus diesem Sieg nichts lernen wollen.

Sie unterstellen die Nichtwähler wären einig - sehr unwahrscheinlich! 

Das ist kein Sieg, sondern aus meiner Sicht Dummheit - das Privileg frei wählen zu dürfen nicht wahrzunehmen. Die meisten Menschen der Erde wären froh, Sie hätten unsere freien Wahlen, Meinungsfreiheit, freie Presse, Gewaltenteilung!

Wahrscheinlich sind wir etwas zu verwöhnt…

Bedenklich....

Frueher:

Stellt Euch vor es ist Krieg und keiner geht hin

Heute:

Stellt Euch vor es ist Wahl und keiner geht hin

v 19:43 Uhr von Anna…

v

19:43 Uhr von Anna-Elisabeth

@18:43 Uhr von Sausevind

Ich glaube, SIE vergessen den Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik. 

Hier hat das Land gewählt: das können Sie nachlesen. Und die Gründe liegen im Land. Können Sie auch nachlesen. 

Das wird doch andauernd erklärt.  

Es gibt viele Arbeiten, die sich damit beschäftigen, welchen Einfluss u.a. Bundespolitik auf Landtagswahlen haben können. So trivial, wie Sie sich das vorstellen, ist es nicht.

.....................

.

Wie ich mir das vorstelle, wissen Sie ja gar nicht.

Meine Texte hier beziehe ich streng auf den Text, den ich beantworte. 

Kein Grund, mich zu beleidigen. 

 

Was bitte soll dieses Gedöns…

Was bitte soll dieses Gedöns um die Grünen? Diese haben nur die Hälfte der Stimmen der stärksten Partei erhalten und liegen deutlichst hinter der zweitstärksten.

 

Und noch was: Auch in NRW - wie schon bei den Bundestagswahlen - wäre eine bürgerlich-liberale- konservative Regierung bestehend aus CDU/FDP/AfD möglich. Links hat keine Mehrheit! 

Es zeigt sich auch

das die CDU ohne Merkel wieder auf Erfolgskurs ist.Mit Merz als Partei Chef geht es eben besser.Und was ich auch feststelle, die Linke braucht Keiner mehr.Das wünschte ich mir für die AfD auch.

@weingasi1, 19:36 re @frosthorn

 

Selbst nach eigenen Aussagen nie zur Wahl gehen und dann bedauern, dass die Wahlbeteiligung schrumpft, oder sind Sie da aus irgendeinem Grund etwas besonderes, so dass die Verweigerung einen "guten Grund" hat ?
Ich kann mich über eine solche Aussage von Ihnen explizit nur wundern.

 

Ich habe lediglich geschrieben, dass ich noch keine gültige Stimmme abgegeben habe. Aber ich bin zu jeder Wahl gegangen.
Zum wiederholten Male schieben  Sie mir eine Aussage unter, die Sie frei erfunden haben. Sind Sie aus irgendeinem Grund etwas besonderes, so dass Sie sich nicht an die Wahrheit halten müssen? Andere Foristen diffamieren ist eine Sache. Aber mit gefaketen Zitaten? Ob Sie damit punkten können?
Ich kann mich über eine solche Aussage von Ihnen explizit nur wundern.

Grün und weiß

Na ja, ich habe mich heute morgen vollständig in grün und weiß gekleidet und heute nachmittag gezittert bis der sofortige Wiederaufstieg feststand. Das hätte ich vor 10 Monaten nie für möglich gehalten. Das war für mich heute das wichtigste Ereignis.

Aber, dass die Grünen in einem Bundesland, in dem sie es traditionell immer besonders schwer hatten, 18 Prozent erreichen, das war mindestens genauso unerwartet für mich. 

Heute Nacht werde ich wohl "in Grün" schlafen  

@19:13 Uhr von schabernack

 

 

2017 war Christian Lindner der Spitzenkandidat der FDP in NRW. Er als Person hatte die vielen Stimmen für die FDP geholt. Dann war er  bis zur BTW 2021 Vize von Armin Laschet, und Finanzminister von NRW. Und nun isser weg aus NRW als Finanzminister im Bund.

 

Das stimmt so nicht! Lindner ging bereits ein paar Monate später nach der BTW 2017 als Fraktionsvorsitzender nach Berlin.

@19:36 Uhr von Questia

Vielleicht sind die FDP-Wähler, die abgewandert sind, einfach nur entäuscht, weil die FDP ihr Fähnchen nach den Wind hängt. Die FDP steht ja nun mal einfach nur dafür, daß sie auf Gedeih und Verderb bei der Regierung mitmischen will.

___

Also nach der vorletzten BTW hat man ihr vorgeworfen, dass sie die Koa-Verhandlungen abgebrochen hat, weil sie unter diesen Bedingungen damals nicht mitregieren wollte, was ich seeehr bemerkenswert fand. Dagegen haben sich die Grünen in der Vergangenheit gerade in NRW schon sowas von verbogen, nur um in der Regierung zu bleiben.

---

Also ich erinnere mich, dass die FDP auch damals schon für Opportunismus statt Oppostion stand.

__

Man muss die FDP nicht mögen aber dass sie prinzipienlos einfach nur mitregieren will, kann man ihr nun wirklich nicht nachsagen. Da haben andere Parteien ihre Prinzipien eher verleugnet. Allerdings hat die FDP in persona Stamp und vor allem Gebauer keine gute Arbeit gemacht und der Absturz ist die Quittung DAFÜR !

 

@19:32 Uhr von Kaneel

>> Die CDU macht m.E. keine christliche Politik, die SPD keine wirklich soziale Politik... <<
.

Was ist denn „christliche Politik“? 

 

@ 19:39 Einfach Unglaublich

Kutschaty war doch Mitglied der desaströsen Kraft-Regierung und hat als Justizminister verfassungswidrig Haushalte und Besoldungen mitgetragen. 

Eigentlich müsste die NRW-SPD unter 19 % liegen.

 

Dann müsste ja die AfD unter 1% landen: 
Ein Jahr nach der letzten Landtagswahl hatten der zahlenmäßig kleinen aber groß zerstrittenen Fraktion schon 3 Leute den Rücken gekehrt.

 Leute wie Herr Helferich wurden hofiert, der sich als "das freundliche Gesicht des NS“ bezeichnete.

 Die AfD hat Corona-Verschwörungstheorie 1:1 in Ihre 'Gesetzesvorschläge' eingebracht und von "geplantem Mord" bei der Corona-Impfung schwadroniert.

P.S.: Gestern haben Sie hier wahrheitswidrig behauptet, Antje Vollmer habe von "Menschenrechts-Bellizismus" gesprochen; das zeigt nicht zum ersten Mal, dass Sie Menschenrechtsfragen gerne relativieren. 
 

Aussagen verdrehen

Falsch zitieren

deutlich machen, dass sie die Argumentation mit Menschenrechten nervt:

 nicht mein Politikverständnis 

 

gez. NieWiedeAfd

 

 

@19:26 Uhr von Wolf1905

 
Anscheinend gibt es Leute, die nur noch die Union, die SPD, die Grünen und womöglich noch die Linke in den Parlamenten sehen wollen - Toleranz gegen Andersdenkende geht anders!

___

 

Dass können aber nur noch ganz, ganz wenige sein, die die Linke im Parlament sehen wollen. Da wollen ja wenigstens noch knapp doppelt soviele wenigstens die FDP dort vertreten sehen, die sich allerdings nachdem Herr Lindner nach Berlin ging, in NRW nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, wenn ich an diese unsägliche Frau Gebauer denke...., die es fertiggebracht hat, wirklich JEDEN gegen sich aufzulehnen, egal welche Position der Bürger in Sachen Corona hatte, war Frau G. kontraproduktiv und hat jeden verärgert, von ihrer gefühlten Inkompetenz ganz zu schweigen aber das haben Bildungsminister, egal welcher Couleur wohl an sich.

 

@Der Golem um 19:44

>> Eine andere Meinung ist immer ignorant.  Wenn sie es nicht wäre, dann wäre sie ja identisch. Sie meinen aber (vermutlich) abwertend.  In dem Fall haben Sie Recht. Das ist aber auch beabsichtigt. << 

 

Aus Wikipedia:

„Ein Ignorant ist jemand, der sich nicht um Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung bemüht und daher (absichtlich) unwissend verbleibt. Das Wort kann als Schimpfwort oder als Beleidigung gelten.“

.

Meinen Sie immer noch, dass eine andere Meinung ignorant sei?

FDP und solide Finanzen ? Das war einmal...

Herr Linder sorgt für die Finanzierung des Handelns der Grünen...koste es was es wolle. Dafür wurde die FDP aber von Ihren Anhängern aber nicht gewählt.

Krachende Niederlage von Schwarz-Gelb!

Die Koalition CDU/FDP erlitt eine krachende Niederlage. Nur weil sich einige FDP-Wähler zur CDU "retten", ist die CDU kein "Wahlsieger", sondern Teil einer abgewählten Regierung!

Daher ist die Ampel die beste Lösung und eine gute  Basis in Krisen- und Kriegszeiten!

So isses wohl...

Auch mit Kutschaty wird's Wüst... 

@19:34 Uhr von nie wieder spd

@ 19:21 Uhr von Tino Winkler

@19:34 Uhr von nie wieder spd: ...
Der Gewinner ist wieder einmal die Partei der Nichtwähler, die auf uneinholbare ca 45% kommt, aber leider nicht regieren darf. 
Noch schlimmer ist nur, dass die anderen Parteien aus diesem Sieg nichts lernen wollen.

1)  Wer nicht teilnimmt, kann nicht gewinnen.

2)  45% sind KEINE Mehrheit.

3)  Wenn die NichtwählerInnen eine einheitliche Gruppe wären, die alle die selben Ziele u.ä. teilten, wo ist dann diese eine Partei, die die 45% Prozent vertritt?

4) Wie soll "etwas" regieren, das sich nicht zur Wahl stellt?

Ich habe noch nie etwas erreicht, indem ich meine Teilnahme an "wasauchimmer" verweigerte. Im Gegenteil habe ich meine Motivation zur Zielerreichung daraus gewonnen, FÜR etwas zu sein, statt dagegen.

Am 15. Mai 2022 - 19:39 Uhr…

Am 15. Mai 2022 - 19:39 Uhr von Kevin Legeti

@ frosthorn

Werden wir irgendwann Parlamente haben, die nur noch jeden dritten oder vierten Wähler repräsentieren?

 

Nein, das Parlament repräsentiert per Definition immer die gesamte Bevölkerung. Ich bin übrigens für eine Wahlpflicht. Die Strafen bei Wahlenthaltung würde ich dennoch moderat ausfallen lassen, sagen wir 50 €.

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Ich bin ein humorvoller Mensch der gerne auch mal den gnadenlosen Scherzbold heraushängt. Aber wenn das fettgedruckte ein Scherz hätte werden sollen, dann gong der mächtig Hose!

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Sollte es aber ernst gemeint sein, dann empfehle ich ihnen in ein totalitäres Land wie Belarus, Russland oder China zu ziehen. Man kann und darf in einer Demokratie niemanden zum Wählen zwingen. Jeder hat das Recht zu einer Wahl zu gehen oder auch nicht! Ich habe keinen Bock in ein Regime wie die oben genannten, oder eines Adolf Hitlers zurück zu fallen oder leben zu wollen!

@19:27 Uhr von Giselbert

...

Trotz der ständigen Diffamierungen und Ausgrenzungen der AfD hat sie es geschafft. Gratulation!

 

Diffamieren und ausgrenzen: Das kann die AfD doch ganz allein, wenn man sich die ständigen Keilereien von Basis über Landesebenen bis zum Bund anschaut. Dazu braucht es niemand von außen.

 

Oder wollten Sie die alte Opferstrategie nochmal aufwärmen und auf die 'bububösen' anderen Parteien schimpfen statt sich der harschen Kritik am desaströsen Personal wie Programm der AfD mal zu stellen?

@19:34 Uhr von nie wieder spd

Es gewinnen die Parteien die sich mit den aktuellen

Themen der Menschen beschäftigen.

Der Rest verliert, Demokratie ist schön muß aber immer gegen teils üble (AfD) Gruppen verteidigt werden.

Damit haben Sie vollkommen recht!
Der Gewinner ist wieder einmal die Partei der Nichtwähler, die auf uneinholbare ca 45% kommt, aber leider nicht regieren darf. 
Noch schlimmer ist nur, dass die anderen Parteien aus diesem Sieg nichts lernen wollen.

—- Die Nichtwähler spielen in der Umsetzung der Demokratie keine Rolle, die wollen nicht mitmachen und können offenbar auch nicht.——

Brauchen? @21:29 Uhr von Wolf1905

Was ist denn „christliche Politik“? 

Unnötig!

Soziale Politik hingegen sehr nötig!

Soh, erklärt.

 

 

@19:34 Uhr von nie wieder spd @ 19:21 Uhr von Tino Winkler

//Der Gewinner ist wieder einmal die Partei der Nichtwähler, die auf uneinholbare ca 45% kommt, aber leider nicht regieren darf. 
Noch schlimmer ist nur, dass die anderen Parteien aus diesem Sieg nichts lernen wollen
.//

Zu diesen 45% gehören wohl jene, von denen Prof. Zürn (Direktor Global Governance am WZB) schrieb: "Für einen Teil des Volks scheinen sich Politiker nicht zuständig zu fühlen."

Wenn man sich dann noch anschaut, dass etwa 40% der Bürger keine Ersparnisse haben und nun aufgrund immenser Preissteigerungen mit diffusen Ängsten gesegnet sind, kann man sich eigentlich nicht mehr wundern. Da wählt man z.B. Parteien, die eine Bürgerversicherung wollen und muss zusehen, wie ein kleine Klientel-Partei dies zu verhindern weiß. Die weiteren Beispiele dürften ebenfalls hinreichend bekannt sein. Wozu also wählen?

 

@21:19 Uhr von frosthorn

 

 

 

Ich habe lediglich geschrieben, dass ich noch keine gültige Stimmme abgegeben habe. Aber ich bin zu jeder Wahl gegangen.
Zum wiederholten Male schieben  Sie mir eine Aussage unter, die Sie frei erfunden haben

__

Ah, da will einer die eigenen Worte auf die Goldwaage legen.

Wenn ein Forist mehrfach behauptet, er könne KEINER zur Wahl stehenden Partei seine Stimme geben, dann klingt das für mich nach NICHTwähler. Worin liegt denn der gravierende Unterschied, ob jemand nicht wählt, oder ob er "ungültig" wählt ? Und unter welche Rubrik fallen denn die Stimmen der ungültig Wähler ? Ich halte es für scheinheilig, Nichtwähler zu kritisieren und selbst "Ungültigwähler" zu sein; wo auch immer der Unterschied für den Wahlausgang liegt. Im übrigen ist mir ziemlich wurscht, was Sie von mir halten. Ich nehme mein Wahlrecht jedenfalls mit einer GÜLTIGEN Stimme wahr.

 

@21:18 Uhr von Dr.Hans

Was bitte soll dieses Gedöns um die Grünen? Diese haben nur die Hälfte der Stimmen der stärksten Partei erhalten und liegen deutlichst hinter der zweitstärksten.

 

Und noch was: Auch in NRW - wie schon bei den Bundestagswahlen - wäre eine bürgerlich-liberale- konservative Regierung bestehend aus CDU/FDP/AfD möglich. Links hat keine Mehrheit! 

 

Die AfD als in großen Teilen rechtsextremen Partei steht als Koalitionspartner nicht zur Verfügung. CDU und FDP wollen doch wählbar bleiben.

Zum Glück nicht! @21:18 Uhr von Dr.Hans

Auch in NRW - wie schon bei den Bundestagswahlen - wäre eine bürgerlich-liberale- konservative Regierung bestehend aus CDU/FDP/AfD möglich. Links hat keine Mehrheit! 

 

Da keine der genannten Parteien mit der AfD eine Koalition eingehen würde, zum Glück keine realistische Option!

 

@19:38 Uhr von -Der Golem-

 
Klipp und klar: ich lebe nicht in NRW, ich wähle nicht die FDP und schon gar nicht die AfD, aber deren Wähler*innen als „Schande“ zu bezeichnen? Nein, so was finde ich nicht gut.

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Wie sollen wir Demokraten denn sonst unsere Abscheu bezüglich der AfD anders ausdrücken? Ist Ihnen so etwas zum ersten Mal aufgefallen?  Überall, wo die AfD auftritt oder zum Thema wird werden noch wesentlich deutlichere Ausdrücke verwendet. Man passt sich sprachlich eben an....!

 

Es ist ein Unterschied, ob man es als Schande betrachtet, dass es in unserem Land deine Partei wie die AFD gibt, oder ob man deren Wähler als Schande bezeichnet. Wen dieser Wähler wollen Sie mit einer derart unanständigen Herabsetzung überzeugen dass er sich verlaufen hat, wenn er diese Partei allen Alternativen vorzieht?

 

 

 

@21:22 Uhr von weingasi1

19:36 Uhr von Questia: Also ich erinnere mich, dass die FDP auch damals schon für Opportunismus statt Oppostion stand.

__

Man muss die FDP nicht mögen aber dass sie prinzipienlos einfach nur mitregieren will, kann man ihr nun wirklich nicht nachsagen. Da haben andere Parteien ihre Prinzipien eher verleugnet. Allerdings hat die FDP in persona Stamp und vor allem Gebauer keine gute Arbeit gemacht und der Absturz ist die Quittung DAFÜR !

Also ich gestehe, dass ich die Bundes-FDP meine und nicht mag. Das einzige Mal, dass ich die FDP als nicht nur machtorientiert wahrgenommen habe, war bei den BTW 2017. Und auch da hatte ich den Eindruck, dass der "NurInÜberschriftenSprechende" Lindner in seiner Eitelkeit gekränkt war. Ansonsten stehe ich zu meiner Aussage, 19:36 Uhr von Questia.

Eine klare…

Eine klare Wählerentscheidung, 35% CDU und 25% SPD ergibt eine satte Mehrheit, dazu gibt es eine interessante Opposition. Klasse!

@21:36 Uhr von Schleswig Holsteiner

Herr Linder sorgt für die Finanzierung des Handelns der Grünen...koste es was es wolle. Dafür wurde die FDP aber von Ihren Anhängern aber nicht gewählt.

In NRW?

@21:18 Uhr von Dr.Hans

Was bitte soll dieses Gedöns um die Grünen? Diese haben nur die Hälfte der Stimmen der stärksten Partei erhalten und liegen deutlichst hinter der zweitstärksten.

 

Und noch was: Auch in NRW - wie schon bei den Bundestagswahlen - wäre eine bürgerlich-liberale- konservative Regierung bestehend aus CDU/FDP/AfD möglich. Links hat keine Mehrheit!

 

Ja ja, im Schönreden von Wahlergebnissen macht der AfD so leicht keiner was vor, kennen wir ja schon von der Bundestagswahl, Freie Wähler und so, und kennen wir auch aus dem Saarland und zuletzt aus Schleswig-Holstein, die böse Presse und so.

 

Wenn man selbst nix auf die Reihe kriegt, schnappt man sich eben andere Parteien und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, in dem man die AfD als liberal verniedlicht und verharmlost. Nein, die AfD ist eine in großen Teilen rechtsextreme Partei mit einem völkisch-rassistischen Weltbild, mit der weder CDU noch FDP etwas zu tun haben wollen und das ist gut so. Ihre Milchmädchenrechnung geht also nicht auf.

@21:35 Uhr von Wolf1905 - da passt nix zusammen

>> Eine andere Meinung ist immer ignorant.  Wenn sie es nicht wäre, dann wäre sie ja identisch. Sie meinen aber (vermutlich) abwertend.  In dem Fall haben Sie Recht. Das ist aber auch beabsichtigt. -----------------------------------------------------------------

Aus Wikipedia:

„Ein Ignorant ist jemand, der sich nicht um Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung bemüht und daher (absichtlich) unwissend verbleibt. Das Wort kann als Schimpfwort oder als Beleidigung gelten.“

.Meinen Sie immer noch, dass eine andere Meinung ignorant sei?

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Also Sie haben doch das Wort Ignorant als Erster benutzt. Und jetzt präsentieren Sie mir Wikipedia, wo Ignoranz als Schimpfwort bezeichnet wird.....und nicht zu Ihrem Vorwurf passt. Die Gegenseite hatte behauptet, dass man auf AfD und Linke verzichten kann -  das hat doch mit Ignoranz (absichtliches Nicht-Wissen) nichts zu tun. Oder hat Verzicht auf Radikalismus etwas mit fehlendem Wissen zu tun??

 

@19:38 Uhr von -Der Golem-

 
Klipp und klar: ich lebe nicht in NRW, ich wähle nicht die FDP und schon gar nicht die AfD, aber deren Wähler*innen als „Schande“ zu bezeichnen? Nein, so was finde ich nicht gut.

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.... Man passt sich sprachlich eben an....!

Mal abgesehen davon, dass man sich sprachlich eben nicht anpassen sollte, sollte man bei Wählerherabsetzung vielleicht auch dies hier zur Kenntnis nehmen:

***Der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration hat untersucht, warum viele Langzeitarbeitslose die AfD wählen.

Das Ergebnis: Sie fühlen sich ausgegrenzt - und sehen die Wahl einer Partei mit extremen Positionen als Ausdrucksform ihres Protests.

Mit 70 Befragten ist die Studie nicht repräsentativ, zeichnet sich aber durch eine außergewöhnliche Umfragetechnik aus***.

 

@19:39 Uhr von Einfach Unglaublich

"Kutschaty war doch Mitglied der desaströsen Kraft-Regierung und hat als Justizminister verfassungswidrig Haushalte und Besoldungen mitgetragen.

Eigentlich müsste die NRW-SPD unter 19 % liegen."

 

Und Wüst hat unter Laschet als Verkehrsminister die Verkehrswende nicht nur voll verbockt, sondern z.B. ein Bürgerbegehrung einfach unter den Tisch fallen lassen (über 100.000 Unterschriften zu Fahrradverkehr)

und seine "Wir-verschachern-einen-MP"-Aktion für Rüttgers lassen wir mal sein ...

und seine jahrelange Lobbytätigkeit lassen wir mal sein ...

 

Also alles in allem doch kein so netter Schwiegersohn, doch nur Image.

@21:41 Uhr von Sparpaket

Auch mit Kutschaty wird's Wüst... 

Ich mag Wortspiele.

@19:21 Uhr von Tino Winkler

Themen der Menschen beschäftigen.

Der Rest verliert, Demokratie ist schön muß aber immer gegen teils üble (AfD) Gruppen verteidigt werden.

 

 

Immerhin ist das andere, wohl größere Übel, am Boden zerstört.

 

@19:26 Uhr von Tinkotis

"Der Staat" kann es nicht sein, der Veränderungen ignoriert. Das klingt mir zu sehr nach "die da oben machen  ja doch, was sie wollen".

Also wenn ich mir vorstelle, dass in meinem persönlichen Umfeld jeder zweite sagen würde, dass ihm die Wahlergebnisse egal seien und  die künftige Ploitik auch, dass würde mir mehr als Bauchschmerzen machen. Aber im Querschnitt der Wähler scheint das ja wohl so zu sein.

 

Ich bin zwar über fünfzig, habe aber durch meinen Job hauptsächlich mit Leuten unter 30 zu tun. Und viele von denen haben kaum einen Bezug zu den altbackenen Strukturen, die diese Politik prägen. Na ja, und für einen erheblichen Teil stellt sich die Frage nach Wahlbeteiligung gar nicht, da sie zwar Steuern zahlen dürfen, aber nicht wählen...

 

 

Diejenigen unter 18 Jahren, die Steuern zahlen, dürften kaum Ausschlag geben.

Alle anderen dürfen wählen.

 

NRW Wahlen

NRW war mal die Herzkammer der SPD, heute reicht es noch nicht einmal für den Vorhof. 

Herr Kutschaty meint aber trotz dieser Niederlage, die SPD hätte den Wählerauftrag, wie realitätsfern muss man da schon sein, da versucht er noch die zweite Partei mit einen 7% Absturz ins Boot zu ziehen, er sollte akzeptieren, der Wähler in NRW möchte keine Ampel, also kommt schwarz/grün, wäre nicht schlecht, wenn die Ampel in Berlin zerbrechen sollte. 

@21:20 Uhr von harpdart

Na ja, ich habe mich heute morgen vollständig in grün und weiß gekleidet und heute nachmittag gezittert bis der sofortige Wiederaufstieg feststand. Das hätte ich vor 10 Monaten nie für möglich gehalten. Das war für mich heute das wichtigste Ereignis.

Aber, dass die Grünen in einem Bundesland, in dem sie es traditionell immer besonders schwer hatten, 18 Prozent erreichen, das war mindestens genauso unerwartet für mich. 

Heute Nacht werde ich wohl "in Grün" schlafen  

Ich frage mich die ganze Zeit, ob dieses Ergebnis jetzt für oder gegen die Grünen spricht.

Dass Schwarz gewinnt und Rot weiter verliert, habe ich erwartet bzw. befürchtet. Überrascht haben mich tatsächlich die Ergebnisse für Grün und Gelb. 

 

@21:39 Uhr von reinbolt48

>> Die Koalition CDU/FDP erlitt eine krachende Niederlage. Nur weil sich einige FDP-Wähler zur CDU "retten", ist die CDU kein "Wahlsieger", sondern Teil einer abgewählten Regierung!

Daher ist die Ampel die beste Lösung und eine gute  Basis in Krisen- und Kriegszeiten! <<
.

Die SPD hat das schlechteste Ergebnis erzielt in NRW, und dann ist das für Sie mit der Ampel die beste Lösung … das lässt tief blicken …

 

Es liegt an den Menschen

Es freut mich, dass die FDP so viele Stimmen verloren hat.  Nicht weil sie in NRW schlecht regiert haben, sondern weil ich sie im Bund für unerträglich halte.  Denke ich an das Verhalten von Herrn Buschmann und Herrn Kubicki, dann würde ich niemals meine Stimme der FDP geben. Hat hier vielleicht der Bund den Ausschlag gegeben?

 

Tonlos @21:42 Uhr von Questia

Ich habe noch nie etwas erreicht, indem ich meine Teilnahme an "wasauchimmer" verweigerte. Im Gegenteil habe ich meine Motivation zur Zielerreichung daraus gewonnen, FÜR etwas zu sein, statt dagegen.

 

Nicht wählen, ist wie Lippen stur aufeinander pressen und NIX sagen, obwohl eine konkrete Frage gestellt wurde!

Wenn dann die Personen, welche stumm blieben hinterher davon ausgehen, sie hätten "ihre Meinung" kund gestan, irren sie halt sehr.... so stumm.... wie sie eben waren!

@21:17 Uhr von Sausevind

v

19:43 Uhr von Anna-Elisabeth

@18:43 Uhr von Sausevind

Ich glaube, SIE vergessen den Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik. 

Hier hat das Land gewählt: das können Sie nachlesen. Und die Gründe liegen im Land. Können Sie auch nachlesen. 

Das wird doch andauernd erklärt.  

Es gibt viele Arbeiten, die sich damit beschäftigen, welchen Einfluss u.a. Bundespolitik auf Landtagswahlen haben können. So trivial, wie Sie sich das vorstellen, ist es nicht.

.....................

.

Wie ich mir das vorstelle, wissen Sie ja gar nicht.

Meine Texte hier beziehe ich streng auf den Text, den ich beantworte. 

Kein Grund, mich zu beleidigen. 

 

Es liegt mir fern Sie zu beleidigen. Meine Antwort auf Ihren Kommentar entspricht bewusst exakt dem Stil, in dem Sie Ihren Kommentar verfasst haben. Aber stimmt schon, den könnte man auch als beleidigend auffassen. 

@21:53 Uhr von Kristallin

Was ist denn „christliche Politik“? 

Unnötig!

Soziale Politik hingegen sehr nötig!

Soh, erklärt.

 

Ja, ziemlich einfach erklärt; übrigens habe nicht ich von „christlicher Politik“ gesprochen, das war ein anderer Forist.

Basis der hier in D agierenden politischen Parteien sollten m. E. schon die christlichen Werte sein, oder? Und das sind u. a. auch soziale Werte, oder?

 

der Haltung s.u.

Habe gestern eine Reportage über den Kölner Stadtteil Finkenberg gesehen. Die Menschen dort, überwiegend mit Migrationsgeschichte, leben in heruntergekommen Wohnungen, um die sich der Eigentümer null,null kümmert. Dazu äußert sich der Kölner Dezernent für Soziales und Wohnen (parteilos), aber beruflich jahrelang bei evangelischen Arbeitgebern tätig:

„Ich hoffe, dass es nicht zynisch, ich glaube auch Menschen, die irgendwie benachteiligt sind, sind gut geraten auch zu eigener Kraft zu finden. Gerade Menschen, die miteinander auf gewisse Weise leiden, sich abgehängt und benachteiligt fühlen, dass die sich treffen, dass die sich organisieren. Dass die überlegen wo liegt unsere Stärke, wie wollen wir denn leben. Das ist etwas Wertvolles. Das ist auch ich sag sogar die Pflicht dieser Menschen, Wir leben nicht in einem Stadt wo jeder nur rufen kann „Staat hilf mir“.“

aus: Die gescheiterte Wohnvision: Wie ein Stadtteil seinem Schicksal überlassen wird. (WDR)

Man sieht ja jetzt schon in…

Man sieht ja jetzt schon in den Talkshows, wie die SPD einen Anspruch auf die Führung einer Koalition in NRW beansprucht. Ich hatte schon letzte Woche geschrieben, dass wenn es die Ampel in NRW rechnerisch möglich ist, vermutlich kommen wird. Jetzt entscheidet Berlin, wer in Düsseldorf regieren soll … naja …

@ frosthorn

Die Linken befinden sich im freien Fall, haben über die Hälfte ihrer Wähler verloren, und noch immer ist aus der Partei nichts zu vernehmen, wie man sich denn eigentlich die Zukunft der Partei vorstellt.

Welche Zukunft?

Ungesagt@21:55 Uhr von Anna-Elisabeth

Wozu also wählen?

Weil es auch die kleinen Parteien durch Wählerstimmen einen Geldbetrag erhalten, mit welchem sie weiter arbeiten können!

 

Ich habe diese Gespräche schon so oft geführt, kleine Parteien wählen oder Stimme ungültgi abgeben.

 

Nix bleibt nix, kein Protest keine Meinung..... leere Frustration! "Sagt" Ja Niemand was.

 

@21:59 Uhr von weingasi1

Ah, da will einer die eigenen Worte auf die Goldwaage legen.

Wenn ein Forist mehrfach behauptet, er könne KEINER zur Wahl stehenden Partei seine Stimme geben, dann klingt das für mich nach NICHTwähler. Worin liegt denn der gravierende Unterschied, ob jemand nicht wählt, oder ob er "ungültig" wählt ? Und unter welche Rubrik fallen denn die Stimmen der ungültig Wähler ? Ich halte es für scheinheilig, Nichtwähler zu kritisieren und selbst "Ungültigwähler" zu sein; wo auch immer der Unterschied für den Wahlausgang liegt. Im übrigen ist mir ziemlich wurscht, was Sie von mir halten. Ich nehme mein Wahlrecht jedenfalls mit einer GÜLTIGEN Stimme wahr.

Jeder Wahlberechtigte hat das Recht sich zu enthalten, aber wo bitte kann man auf seinen Stimmzetteln seine Enthaltung ankreuzen? Auch eine Enthaltung ist eine gültige abgegebene Stimme! Man kann niemand dazu zwingen sich für irgendeine Partei zu entscheiden, daß wäre sonst totalitär! Und das will doch keiner wirklich, oder etwa doch?

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Aufgegeben

Der Verlierer, von dem praktisch niemand mehr spricht, ist die Linkspartei. Sie ist aus dem politischen Diskurs verschwunden und hat sich im Westen praktisch aufgegeben.

zwickmühlenszenario

möglicherweise werden die grünen nun in den sauren apfel beissen und sich mit der cdu arrangieren müssen(also zwangsheirat!), obwohl sie sich lieber mit der spd verloben würden, wofür es aber keine mehrheit gibt.

das rot -grün nun versucht die fdp zusätzlich ins boot zu ziehen, nachdem deren leihstimmenkampagne richtung cdu gerade nochmal gut ging, ist riskant.

bliebe eine rot-grüne minderheitsregierung, vielleicht gar unter grüner führung ,die dann ausloten könnte, inwieweit cdu und fdp bereit sind grüne projekte mitzutragen. eine interessante variante, die eigentlich bereits experimentell auf bundesebene ausgewertet sein müsste.

wie hiess es seinerzeit sinngemäss: für die demokratie wäre eine minderheitsregierung das allerbeste oder so ähnlich.

die aktuelle regionale relative politikverdrossenheit  ist nämlich vor dem hintergrund......

1000 ZEICHEN SIND ZUWENIG!!!!!!!!!!

 

@21:55 Uhr von Anna-Elisabeth

//Der Gewinner ist wieder einmal die Partei der Nichtwähler, die auf uneinholbare ca 45% kommt, aber leider nicht regieren darf. 
Noch schlimmer ist nur, dass die anderen Parteien aus diesem Sieg nichts lernen wollen
.//

Zu diesen 45% gehören wohl jene, von denen Prof. Zürn (Direktor Global Governance am WZB) schrieb: "Für einen Teil des Volks scheinen sich Politiker nicht zuständig zu fühlen."

Wenn man sich dann noch anschaut, dass etwa 40% der Bürger keine Ersparnisse haben und nun aufgrund immenser Preissteigerungen mit diffusen Ängsten gesegnet sind, kann man sich eigentlich nicht mehr wundern. Da wählt man z.B. Parteien, die eine Bürgerversicherung wollen und muss zusehen, wie ein kleine Klientel-Partei dies zu verhindern weiß. Die weiteren Beispiele dürften ebenfalls hinreichend bekannt sein. Wozu also wählen?

 

—- Niemand muß wählen und sich an der Demokratie beteiligen, es sind arme Menschen um die wir uns trotzdem kümmern. ——-

@21:39 Uhr von reinbolt48

Die Koalition CDU/FDP erlitt eine krachende Niederlage. Nur weil sich einige FDP-Wähler zur CDU "retten", ist die CDU kein "Wahlsieger", sondern Teil einer abgewählten Regierung!

Daher ist die Ampel die beste Lösung und eine gute  Basis in Krisen- und Kriegszeiten!

Und deshalb soll man sich die abgewählte FDP in die Ampel holen?

Es werden Parteien und nicht Koalitionen gewählt.

@ werner1955

Und wieder lagen die Wahlumfragen drastisch daneben.

 

Nein, eigentlich überhaupt nicht.

Fakten

https://www.24rhein.de/welt/politik/koalition-landesregierung-umfrage-n

Umfragen sind Umfragen, das weiß man ja und auch nicht jeder sagt da die Wahrheit. Aber die Umfragen lagen nicht dramatisch daneben. Das war völlig im Rahmen und ich find's nicht angebracht, denn Demoskopen eim Hosenbein zu kratzen, wenn mal ein halbes Prozent nicht so eingetroffen ist.

Egal wie in NRW jetzt…

Egal wie in NRW jetzt gewählt wurde, wer gewonnen hat und wer mit wem zusammen regiert, daß kann bei der nächsten Wahl vielleicht ganz anderst aussehen. Die Bürger hängen sich gerne wie ein Fähnlein in den Wind und da wo es warm rauskommt da laß ich mich gerne nieder!

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