Kommentare - Baerbock stellt schnelle NATO-Erweiterung in Aussicht

15. Mai 2022 - 12:55 Uhr

"Die NATO ist ein Bündnis der offenen Türen" - Bundesaußenministerin Baerbock hat Finnland und Schweden eine rasche Aufnahme in das Bündnis in Aussicht gestellt. Deutschland werde einen Beitritt schnell ratifizieren.

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Frau Baerbock "stellt in Aussicht"?

Tagesschau, 14.05.2022: "Finnland und Schweden - Türkei könnte NATO-Beitritte blockieren"

Was hilft es, wenn wenn Frau Baerbock "in Aussicht stellt" und Deutschland den Beitritt "schnell ratifiziert", wenn die Türkei ihr Veto einlegt?

@13:09 Uhr von Marmolada

Derzeit ist kein schneller Beitritt in Sicht - Gruß vom Bosporus.

Die Bedrohung ist nicht…

Obwohl ich nach dem 24.02.2022 zum absoluten Putin-Gegner mutiert bin ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. Ich bin der festen Überzeugung das von keinem unserer Nato-Partner je eine Intension für einen Krieg ausgeht. Die Amerikaner haben uns da aber eines besseren belehrt (siehe zum Beispiel den 2. Irakkrieg der nicht legitimiert war). Deshalb sind die Amis die kritische Grösse in der Nato. Die jetzige Situation hat sich aber Putin zweifellos selbst zuzuschreiben.

Frau Baerbock entscheidet das zum Glück nicht allein,

da müssen auch die anderen NATO Staaten mitmachen. Es ist einerseits die freie Entscheidung Finnlands und Schwedens, beizutreten. Doch - was soll es bringen? Als EU Mitglieder haben sie auch einen "Basisschutz": werden sie attackiert, könnten sie die NATO zu Hilfe rufen, und die NATO wird kommen. Es ist wohl ein politisches Zeichen, um Russland einen "vor den Bug" zu geben, und Putin tappt natürlich voll rein, denn nun droht er mal wieder, was bei diesen beiden Ländern aber in Leere läuft. Er hat die Büchse der Pandora geöffnet. Einerseits kann man - aus aus russ. Sicht - die "Bedrohung" durch die NATO nachvollziehen, rückt diese entgegen der (zu euphorisch getroffenen) Aussagen aus den 90er Jahren stetig näher heran. Jedoch zeigt das aktuelle Beispiel: Ursache und Wirkung sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Denn warum haben die Oststaaten den Schutzschirm der NATO aufgesucht - das kommt doch nicht von ungefähr! Angst ist also auf beiden Seiten - was sollte man tun? VERHANDELN

Es gab in den letzten 30 Jahren schon so einige Kriege

Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht 

wer hätte das gedacht

seit wann wird denn deutschland in der nato ernstgenommen? 

Entschuldigung, aber…

Entschuldigung, aber erinnert sich jemand an 9/11? Mit beschaulicher Opferzahl hat die USA einen Feldzug "gegen den Terror" begonnen. Afghanistan wurde bombardiert, weil angeblich die Attentäter von da stammen(wurde nie geklährt). Irak wurde bombardiert, weil Sadam angeblich Massenvernichtungswaffen hatte(bestätigter Fake). Lybien wurde bombardiert, weil jemandem in den USA die Nase von Gadaffi nicht gefallen hat. Konsequenzen keine. Ergebniss katastrophal. Kaum auszudenken, wie es dort aussehen würde, wenn RU die Sache zusätzlich eskaliert hätte.

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?

Ideologische, konfrontative Außenpolitik

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Russland würde eine NATO-Mitgliedschaft Finnlands "definitiv" als Bedrohung ansehen. Baerbock sagte dazu, Kreml-Chef Wladimir Putin habe Schweden und Finnland durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine in die Nato "hineingepusht".

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Letztlich sagt Baerbock damit, Russland sei eben selber schuld, wenn es sich dadurch bedroht fühle. Salopp gesagt: das habt ihr jetzt davon.

.

Das kann man so sagen, aber dann beschreitet man bewusst einen konfrontativen Kurs.

Das ist dann auch eine Zeitenwende: Sicherheitsinteressen anderer Staaten einfach zu ignorieren, Warnungen in den Wind zu schlagen, jedwede Alternative zu ignorieren und stur den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

.

Dieses arrogante Scheuklappendenken, das keine andere als die eigene Meinung zulässt, hat uns schon die aktuelle Misere eingebrockt.

Und wenn wir so weitermachen, dann werden wir die Nato eher früher als später tatsächlich noch brauchen.

Und natürlich sind immer allein die anderen schuld ...

"Schweden und Finnland "herzlich willkommen""

Zitat: ""Die NATO ist ein Bündnis der offenen Türen" - Bundesaußenministerin Baerbock hat Finnland und Schweden eine rasche Aufnahme in das Bündnis in Aussicht gestellt."

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Wer mag schon etwas gegen die Schweden oder Finnen haben. Die einen produzieren phantastische Hypercars (Koenigsegg). Die anderen sind für ihren trockenen Humor und Sisu (Mika Hakkinen, Kimi Raikönnen). Dass die Finnen und Schweden sich angesichts der russischen Bedrohung gerne unter NATO-Schutz wähnen, ist ebenso verständlich.

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Angesichts der geostrategischen Zusammenhänge, die überhaupt erst zum Ukrainekonflikt beigetragen haben, mag es deswegen jedoch Argumente dafür und dagegen geben.

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Dass derartige geopolitische Überlegungen Frau Baerbock nicht einmal abgewogen werden und S und FL ein geostrategischen Blankocheck ausgestellt, passt mal wieder ins Bild einer eher plump und  wenig durchdacht wirkende Außenministerin, die sich ja lt. Lebenslauf für das Völkerrecht interessiert.

@13:17 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

>>“seit wann wird denn deutschland in der nato ernstgenommen? „<<
.

Meiner Meinung nach wird Deutschland immer dann für voll genommen wenn Deutschland das Portemonnaie aufmacht, zumindest wird dann Deutschland temporär ernstgenommen.

 

@13:11 Uhr von eine_anmerkung.

Obwohl ich nach dem 24.02.2022 zum absoluten Putin-Gegner mutiert bin ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. Ich bin der festen Überzeugung das von keinem unserer Nato-Partner je eine Intension für einen Krieg ausgeht. Die Amerikaner haben uns da aber eines besseren belehrt (siehe zum Beispiel den 2. Irakkrieg der nicht legitimiert war). Deshalb sind die Amis die kritische Grösse in der Nato. Die jetzige Situation hat sich aber Putin zweifellos selbst zuzuschreiben.

Wie die aktuelle Situation zeigt, haben alle aus dem fälschlich und unter falschen Voraussetzungen begonnenen Krieg gegen den Irak gelernt, außer Russland. Die sind gerade diesjenigen, die genau das machen, was sie 2003 an den USA kritisiert haben. 

Für einen NATO-Beitritt gibt es viele Gründe ...

Für einen NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands gibt es viele Gründe. Alleine aus der historischen Erfahrung des russischen Angriffs auf Finnland 1939 kann man es den Finnen eigentlich nicht verübeln sich angesichts eines aggressiven Russlands im Schutz der NATO-Familie wähnen.

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Ich habe es ja schon aufgegeben von einer grünen Außenpolitikerin einen komplexeren Gedankengang zur geopolitischen Sphäre, in der man sich bewegt, zu erwarten. Gibt es aber im Team von Frau Baerbock niemanden eines Formates wie Hrn. Zbigniew Brzeziński, der zumindest einmal die Risiken eine solchen NATO-Beitritt abgewägt, der von Russland - ob berechtigt, oder auch nicht - nur als weiterer Affront und damit zusätzlichen Eskalation von russischer Seite gewertet werden kann?

schnelle NATO-Erweiterung in Aussicht

Danke.

Das ist die notwendige richtige und verantwortungsvolle Entscheidung auf Putins vernichtungskrieg und das morden in der Ukraine.

@13:13 Uhr von Klartexxter

Frau Baerbock entscheidet das zum Glück nicht allein, da müssen auch die anderen NATO Staaten mitmachen. 

Zitat aus dem Artikel: Auch der stellvertretende NATO-Generalsekretär Mircea Geoana zeigte sich "zuversichtlich, dass die Alliierten" mögliche Aufnahmeanträge Helsinkis und Stockholms "konstruktiv und positiv" prüfen würden.

@ 13:13 Uhr von schaunwamal

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Von Putin

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Warum haben die Russen die Ukraine angegriffen?

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Falsch, z.B. die Anektion der Krim usw.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Wo die Kirchen von denn Russen weg bombadiert sind, ist nix mehr. Geht alles auf das Konto von Putin.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht 

Putin hat diesen Krieg von langer Hand vorbereitet und hat Verhandlungen ausgeschlagen, oder meinen sie das die Finnen und Schweden sich mit einem Agressor einlassen können, der einfach mal Länder auf brutalster Weise überfällt?

Auf Putin kann man sich nicht verlassen, ausser man ist von ihm verlassen.

 

 

@13:13 Uhr von schaunwamal

>>Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht <<

Ach die Russen haben nie die Länder bedroht?

Keine Verletzung des Luftraums?

Kein Eindringen in Hoheitsgewässer?

Keine Fahrzeuge und Patrouillen, die sich so ganz zufällig verirrt haben?

 

@13:11 Uhr von eine_anmerkung.

... ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. Ich bin der festen Überzeugung das von keinem unserer Nato-Partner je eine Intension für einen Krieg ausgeht. Die Amerikaner haben uns da aber eines besseren belehrt (siehe zum Beispiel den 2. Irakkrieg der nicht legitimiert war)..

.

Das stimmt so - leider? - nicht.

Die Türkei führt zurzeit einen völkerrechtswidrigen Krieg außerhalb ihrer Landesgrenzen gegen die Kurden.

.

Außerdem wird die Idee der Nato leider immer wieder missverstanden:

Die Nato ist ein "Verteidigungsbündnis".

Wenn ein einzelnes Land (z.B. die USA im Irak, die Türken in Syrien und leider noch mehr) einen Krieg völkerrechtswidrig beginnt, tut dies nicht die Nato, sondern eben das Land.

In diesem Fall tritt der "Verteidigungsfall" der Nato nicht in Kraft.

Ich bin weit davon entfernt die Nato für "toll" zu finden, aber Vieles, was "der Nato" angelastet wird, geht von einzelnen Mitgliedern aus, und betrifft den Auftrag der Nato nicht.

@13:13 Uhr von Klartexxter

...Doch - was soll es bringen? Als EU Mitglieder haben sie auch einen "Basisschutz": werden sie attackiert, könnten sie die NATO zu Hilfe rufen, und die NATO wird kommen.

Von welchen Basisschutz sprechen bzw schreiben sie hier? EU und NATO sind 2 Paar Schuhe. Als EU Mitglied genießt man keinen wie auch immer gearteten Basisschutz

 

@13:11 Uhr von eine_anmerkung.

Obwohl ich nach dem 24.02.2022 zum absoluten Putin-Gegner mutiert bin ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. Ich bin der festen Überzeugung das von keinem unserer Nato-Partner je eine Intension für einen Krieg ausgeht. Die Amerikaner haben uns da aber eines besseren belehrt (siehe zum Beispiel den 2. Irakkrieg der nicht legitimiert war). Deshalb sind die Amis die kritische Grösse in der Nato. Die jetzige Situation hat sich aber Putin zweifellos selbst zuzuschreiben.

Gebe ich Ihnen vollkommen recht . Objektiv gesehen wäre ein diplomatischeres Vorgehen in den letzten Jahren besser gewesen als immer mehr den Soziopaten Putin zu reizen . Leider ist hier die USA auch in die Pflicht zu nehmen , ohne Krieg und Angst hat diese keine Legitimation in der Welt …., Leider , hoffentlich eskaliert die Situation nicht . 

@13:05 Uhr von Tarek94

Tagesschau, 14.05.2022: "Finnland und Schweden - Türkei könnte NATO-Beitritte blockieren"

>> Was hilft es, wenn wenn Frau Baerbock "in Aussicht stellt" und Deutschland den Beitritt "schnell ratifiziert", wenn die Türkei ihr Veto einlegt? <<
.

Die Türkei wird zustimmen - spätestens wenn ihnen die USA sagt, dass sie zustimmen MÜSSEN! Das gleiche gilt dann auch für Schweden, wenn da die Türkei Probleme machen möchte. Es ist halt ein Problem, wenn man solche „Demokratien“ wie die Türkei in einem Bündnis hat (deshalb diese Türkei keine Zugehörigkeit zur EU).

@13:23 Uhr von gast

>>Entschuldigung, aber erinnert sich jemand an 9/11? Mit beschaulicher Opferzahl hat die USA einen Feldzug "gegen den Terror" begonnen. Afghanistan wurde bombardiert, weil angeblich die Attentäter von da stammen(wurde nie geklährt). Irak wurde bombardiert, weil Sadam angeblich Massenvernichtungswaffen hatte(bestätigter Fake). Lybien wurde bombardiert, weil jemandem in den USA die Nase von Gadaffi nicht gefallen hat. Konsequenzen keine. Ergebniss katastrophal. Kaum auszudenken, wie es dort aussehen würde, wenn RU die Sache zusätzlich eskaliert hätte.

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?<<

Also ihr Kommentar, beantwortet die Frage selbst.

 

@13:11 Uhr von eine_anmerkung.

Deshalb sind die Amis die kritische Grösse in der Nato.

Die "Amis" haben uns aber von der Nazi Wehrmacht und Ihren Verbrechen befreit. Nochmal vielen Danke dafür.

Also wenn die "Amis" nicht in der Nato währen hätte Putin die Ukraine nicht angegriffen die Krim nicht  überfallen und wäre mit dem EU und nato Beitritt der Finne, Schweden und der Ukraine einverstanden?
 

Schnell und entschlossen

Die NATO reagiert schnell und entschlossen. Erdogan hat dem Vernehmen nach auch keine Bedenken mehr, also kann der Beitritt flott über die Bühne gehen.

So werden das Nägel mit Köpfen.

Mittlerweile...

Mittlerweile wäre ich dafür dass Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt. Und das obwohl ich immer ein Verfechter der EU war und auch der NATO gegenüber positiv eingestellt war.

Schlechter Zeitpunkt für NATO Expansion

NATO Staaten haben Waffenlieferungen in die Ukraine gemacht. Russland hat dann Invasion gemacht um die russische Minderheit zu schützen und um einer Invasion der Nato zuvorzukommen, berichteten übereinstimmend russische Politiker. 

 

Macht NATO jetzt weiteren Expansionsschritt und erweitert nach Finnland steigt die Kriegsgefahr drastisch. Insbesondere die nordslawischen Gebiete könnten trotz Natomitgliedschaft oder gerade wegen ihrer militärischen Ausrichtung angegriffen oder sogar einverleibt werden. 

 

Die Gefahr eines offenen  Weltkriges steigt. Die Menschen wollen Frieden. Ein Atomkrieg muss unter allen Umständen verhindert werden. Deutschland hat überhaupt keine Atomwaffen. 

@13:34 Uhr von werner1955

Danke.

Das ist die notwendige richtige und verantwortungsvolle Entscheidung auf Putins vernichtungskrieg und das morden in der Ukraine.

Da stehe ich 100% hinter ihnen. Wer sich in der Gefahr begibt, kommt darin um und Putin hat sich die Finger ganz schön verbrannt und nicht damit gerechnet das Schweden und Finnland so reagiert.

@13:23 Uhr von gast

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?

Eine Frage, die ich mir auch stelle. Und wir im Kollegenkreise im Geschäft auch. Dort haben wir russisch-stämmige Kolleginnen, die sich aktuell im privaten Feld Anfeindungen ausgesetzt sehen. Sie stehen Putin nicht nahe, oder äußern sich politisch nicht, das ist auch ihr gutes Recht. Ein amerikanischer Praktikant wurde in der Zeit des Irak-Krieges nicht privat  angefeindet. Warum auch? Hier sollte gleiches Recht für alle gelten. Genau Ihre Argumentation zeigt aber, dass, wenn zwei politisch vergleichbares tun, es moralisch nicht dasselbe ist. Denn wir sind eingebettet in einer westlichen Denkweise, die alles aus deren Sicht betrachtet. Aber die Welt ist nun mal rund, und es gibt auch eine Östliche, eine Fernöstliche, und auch eine der südlichen Hemispäre! Die viel zitierte "Zeitenwende" wird auf eine "Multipolare Welt" zusteuern - müssen!

@ schaunwamal

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Von einem Kriegsverbrecher namens Putin.

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Sie sollen nicht. Dafür gibt es ja die NATO.

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Sie mögen die Osterweiterung der NATO nicht, Putin mag die Erweiterung auch nicht. Sie reden dem Kreml-Diktator hier das Wort. Meinetwegen. Aber die Finnen und Schweden entscheiden einfach selbst. Punkt.

diese Erweiterungen sind richtig

da beide Länder frei von Bürgerkriegen oder bedeutenden russischen Minderheiten sind. Der Erweiterungsversuch in der Ukraine bzw. die massive politische Einmischung des Westens in der Ukraine hat sich als sehr schwerer Fehler entpuppt, für den wir alle teuer zahlen.

@13:24 Uhr von AlterSimpel

>>Sicherheitsinteressen anderer Staaten einfach zu ignorieren, Warnungen in den Wind zu schlagen, jedwede Alternative zu ignorieren und stur den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.>>

Das sieht man daran, wie die Sicherheitsinteressen der Ukraine, durch Russland mit Krieg belohnt wurde.

>>Dieses arrogante Scheuklappendenken, das keine andere als die eigene Meinung zulässt, hat uns schon die aktuelle Misere eingebrockt.<<

Das hat sich Russland ganz alleine eingebrockt, weil es dort keinerlei Meinungsfreiheit gibt.

>>Und wenn wir so weitermachen, dann werden wir die Nato eher früher als später tatsächlich noch brauchen.<<

Wenn unsere russischen Freund so weitermachen?

>>Und natürlich sind immer allein die anderen schuld<<

Originalzitat aus dem Kreml?

 

Lustig. In Schweden und…

Lustig.

In Schweden und Finnland hat man seit dem Ukraine-Krieg so wenig Angst vor der "zweitstärksten Armee der Welt", dass man nun der NATO beitreten will.

 

Vorher war ja immer die Panik was alles vor Ort passieren könnte,wenn NATO und Russland in einen Krieg geraten -deswegen die Bewahrung der Neutralität - heute nicht mehr.

 

Den Bock hat sich Putin selbst geschossen.

Wäre das (ursprüngliche) Kriegsziel in der ursprünglich geplanten Zeit erreicht worden, wäre das eine "Show of Force" gewesen - so aber eine"Show of loosing Force"...

 

 

@13:17 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

>> seit wann wird denn deutschland in der nato ernstgenommen? <<
.

Also bitte - D wird in diesem Bündnis genauso ernst genommen wie andere Staaten auch.

.

Prinzipiell finde ich gut, wie jetzt die Positionen der Grünen zu diesem Bündnis NATO sind, und auch den Ausbau bzw. Investitionen in die Bundeswehr befürworten - wer hätte das vor ein paar Monaten noch gedacht? Manche sagen, das sei jetzt „Realpolitik“, auch manche Foristen, die vor der Wahl noch ganz anders gepostet haben. Die Positionen der Grünen sind jetzt die Positionen, die lange die Union vertreten hat.

 

@13:13 Uhr von schaunwamal

Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Fragen Sie im Kreml nach, warum schon zu Beginn dieses Krieges verbal gegen die beiden Staaten gedroht wurde, ihre Neutralität ja nicht aufzugeben. Der finnische Präsident berichtete von fast surrealen Telefongesprächen.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht 

Hintergrund dieses Krieges ist, dass Russland nicht verknusen kann, dass niemand mehr von ihm abhängig sein will, sondern sich die Länder der ehemaligen UdSSR immer mehr in Richtung freie Welt und ehemaligen "Feind" orientieren. Russland geht das Feindbild verloren, also muss es künstlich aufrecht erhalten werden. 

@13:23 Uhr von gast

Entschuldigung, aber erinnert sich jemand an 9/11? Mit beschaulicher Opferzahl hat die USA einen Feldzug "gegen den Terror" begonnen. Afghanistan wurde bombardiert, weil angeblich die Attentäter von da stammen(wurde nie geklährt). Irak wurde bombardiert, weil Sadam angeblich Massenvernichtungswaffen hatte(bestätigter Fake). Lybien wurde bombardiert, weil jemandem in den USA die Nase von Gadaffi nicht gefallen hat. Konsequenzen keine. Ergebniss katastrophal. Kaum auszudenken, wie es dort aussehen würde, wenn RU die Sache zusätzlich eskaliert hätte.

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?

 

Zu gegebener Zeit wurde das ausführlich kommentiert.

@13:37 Uhr von SydB

...Doch - was soll es bringen? Als EU Mitglieder haben sie auch einen "Basisschutz": werden sie attackiert, könnten sie die NATO zu Hilfe rufen, und die NATO wird kommen.

Von welchen Basisschutz sprechen bzw schreiben sie hier? EU und NATO sind 2 Paar Schuhe. Als EU Mitglied genießt man keinen wie auch immer gearteten Basisschutz

.

Ich vermute, weiß es aber nicht, gemeint ist die GSVP, diese ist aber ein Projekt, dass noch lange nicht fertiges - und aufgrund der problematischen Rechtslage in einigen EU-Ländern - wohl auch in naher Zukunft nicht zu erwartendes großes EU-Projekt:

Hier ein paar FAQ:

https://www.bmvg.de/de/themen/gsvp-sicherheits-verteidigungspolitik-eu/…

@ Klartexter

Doch - was soll es bringen? Als EU Mitglieder haben sie auch einen "Basisschutz": werden sie attackiert, könnten sie die NATO zu Hilfe rufen, und die NATO wird  kommen.

 

Ich wünschte, das wäre bei der Ukraine auch so einfach. Dann wär der Krieg gar nicht vom Zaun gebrochen worden.

@13:38 Uhr von Wolf1905

Tagesschau, 14.05.2022: "Finnland und Schweden - Türkei könnte NATO-Beitritte blockieren"

>> Was hilft es, wenn wenn Frau Baerbock "in Aussicht stellt" und Deutschland den Beitritt "schnell ratifiziert", wenn die Türkei ihr Veto einlegt? <<
.

Die Türkei wird zustimmen - spätestens wenn ihnen die USA sagt, dass sie zustimmen MÜSSEN! Das gleiche gilt dann auch für Schweden, wenn da die Türkei Probleme machen möchte. Es ist halt ein Problem, wenn man solche „Demokratien“ wie die Türkei in einem Bündnis hat (deshalb diese Türkei keine Zugehörigkeit zur EU).

Besitzt die Ukraine eine bessere Domokratie als in der Türkei? Ich wage es zu bezweifeln.

@13:23 Uhr von gast

Entschuldigung, aber erinnert sich jemand an 9/11? Mit beschaulicher Opferzahl hat die USA einen Feldzug "gegen den Terror" begonnen. Afghanistan wurde bombardiert, weil angeblich die Attentäter von da stammen(wurde nie geklährt). Irak wurde bombardiert, weil Sadam angeblich Massenvernichtungswaffen hatte(bestätigter Fake). Lybien wurde bombardiert, weil jemandem in den USA die Nase von Gadaffi nicht gefallen hat. Konsequenzen keine. Ergebniss katastrophal. Kaum auszudenken, wie es dort aussehen würde, wenn RU die Sache zusätzlich eskaliert hätte.

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?

 

Bin ganz bei ihnen. Nur Jugoslawien haben sie vergessen also mitten in Europa wurde ein Land von der Nato bombardiert.

 

@13:24 Uhr von AlterSimpel

Letztlich sagt Baerbock damit, Russland sei eben selber schuld, wenn es sich dadurch bedroht fühle. Salopp gesagt: das habt ihr jetzt davon.
.Das kann man so sagen, aber dann beschreitet man bewusst einen konfrontativen Kurs.

 

Ihre Relativierung der putinschen Kriegsverbrechen ist so widerlich wie albern.

Der Einzige der einen "konfrontativen Kurs" beschreitet ist Putin. Das wissen Sie selbst und leugnen es trotzdem aus ideologischen Gründen.

@13:11 Uhr von eine_anmerkung.

Obwohl ich nach dem 24.02.2022 zum absoluten Putin-Gegner mutiert bin ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. Ich bin der festen Überzeugung das von keinem unserer Nato-Partner je eine Intension für einen Krieg ausgeht.

Mit den Luftangriffen des NATO-Mitgliedsstaates Türkei auf fremde Länder können Sie hingegen leben?

Tagesschau, 02.02.2022: "Irak und Syrien - Türkei fliegt Luftangriffe auf Kurdenmilizen"

 

@13:13 Uhr von schaunwamal

Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht 

Zu Ihrem Kommentar, Sie sind also der Meinung wenn es soweit ist, dann kann man ja Immer noch der NATO beitreten? Ich finde Ihre Verfahrensweise zu kurz gedacht. Russland hat bewiesen,  daß Verhandlungen sinnfrei sind. Russland akzeptiert nur Stärke. Und deswegen muss genau das Gegenteil von dem was Russland möchte umgesetzt werden. 

Der kranke Mann vom Bosporus

Der egomanische Widerling Erdogan sieht eine neue Chance seine "Partner" zu erpressen. Wird wieder teuer 

@13:26 Uhr von eine_anmerkung.

>>“seit wann wird denn deutschland in der nato ernstgenommen? „<<
.

Meiner Meinung nach wird Deutschland immer dann für voll genommen wenn Deutschland das Portemonnaie aufmacht, zumindest wird dann Deutschland temporär ernstgenommen.

 

das habe ich auch gedacht. aber ich will heute in meiner heimat kein rot sehen. also denke ich nur leise.

 

 

Wir haben es richtig gemacht

@ Realo

Objektiv gesehen wäre ein diplomatischeres Vorgehen in den letzten Jahren besser gewesen als immer mehr den Soziopaten Putin zu reizen

 

Das hätte null gebracht. Auch 1939 war Appeasement vollkommen erfolglos.

@13:39 Uhr von SydB

>> Mittlerweile wäre ich dafür dass Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt. Und das obwohl ich immer ein Verfechter der EU war und auch der NATO gegenüber positiv eingestellt war. <<

Und warum? Was macht die NATO bzw. die EU Ihrer Meinung nach falsch?

 

Nato muss gestärkt werden ???

Angesichts der "aktuellen Sicherheitslage" sei es wichtig, die NATO "politisch, aber auch militärisch zu stärken"

.

Die Russen werden gerade von ein paar Freiwilligen mit geschenkten Waffen erfolgreich in Schach gehalten.

Die Jahrzehnte aufgebauschte Bedrohung durch den russischen Bären war vermutlich immer schon massiv übertrieben.

Jetzt wissen das alle. Nichtsdestotrotz ignoriert Frau Baerbock die evidenten Tatsachen und wirbt für ihre ideologisch begründete Expansion des ohnehin schon größten Militärblocks der Welt und hat auch noch die Dreistigkeit, das als Stärkung der Sicherheit zu verkaufen, obwohl damit das genaue Gegenteil erreicht werden wird.

.

So falsch kann man eigentlich nicht liegen, dahinter muss eine Absicht und eine Strategie stecken.

.

Und trotz wachsender Mitgliederzahl sollen alle noch mehr Geld für Aufrüstung ausgeben?

Wann ist es den eigentlich mal genug?

Brauchen wir das Geld nicht für andere Dinge?

13:39 Uhr von SydB   /…

13:39 Uhr von SydB

 

//Mittlerweile wäre ich dafür dass Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt. Und das obwohl ich immer ein Verfechter der EU war und auch der NATO gegenüber positiv eingestellt war.//

 

Damit Herr P. aus M. dann ungehindert Deutschland überfallen kann?

 

 

@13:39 Uhr von SydB

Mittlerweile wäre ich dafür dass Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt. Und das obwohl ich immer ein Verfechter der EU war und auch der NATO gegenüber positiv eingestellt war.

Und was danach? Dann werden sie sich aber wundern woran wir Deutschen alles gekoppelt sind.

 

@13:34 Uhr von Blitzgescheit

Für einen NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands gibt es viele Gründe. Alleine aus der historischen Erfahrung des russischen Angriffs auf Finnland 1939 kann man es den Finnen eigentlich nicht verübeln sich angesichts eines aggressiven Russlands im Schutz der NATO-Familie wähnen.

Der Friedensvertrag von 1947 beinhaltete finnische Gebietsabtretungen und Reparationen an die UdSSR, unterstützt von allen westlichen Alliierten (Frankreich, Großbritannien, USA, Australien, usw. usf.).

 

@13:25 Uhr von Blitzgescheit

 
Angesichts der geostrategischen Zusammenhänge, die überhaupt erst zum Ukrainekonflikt beigetragen haben, mag es deswegen jedoch Argumente dafür und dagegen geben.

 

Der Einzige der zum "Ukrainekonflikt", wie Sie es verharmlosend nennen (um von Putins Kriegsverbrechen und Massenmorden abzulenken), ist Putin mit einer Großmannsucht.

13:45 Uhr von Tremiro

einfach wieder herrlich, was du zu denken glaubst, und mir selbst am sonntag mitteilen musst. vergelts gott dafür

@13:26 Uhr von eine_anmerkung.

Meiner Meinung nach wird Deutschland immer dann für voll genommen wenn Deutschland das Portemonnaie aufmacht, zumindest wird dann Deutschland temporär ernstgenommen.

 

Der Standardspruch der AfD-Anhänger.

@13:23 Uhr von gast

...Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen?...

Soweit ich weiß, wird vom schlimmsten Angriffskrieg IN EUROPA seit dem 2.WK gesprochen.

Allein die Flüchtlingszahlen in dem Zeitraum der aktuell erneuten Invasion sollen einmalig hoch sein.

Die Zahl der zivilen Opfer, soweit sie verifizierbar ist, auch.

@13:39 Uhr von SydB

Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt.
Bei mir ist es genau anders..

Vor dem Vernichtungskrieg von Russland war ich 30 Jahre Pazifist und EU Gegener. 

@13:23 Uhr von gast

>>Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?<<

Weil es so ist, ganz einfach. Die Gründer der 'militärischen Operation' sind einfach zu fadenscheinig. Wenn Putin an einer 'nicht militärischen' Lösung seiner Paranoia gesucht hätte, wäre das mit Joe Biden und der EU sicher möglich gewesen.

 

@13:34 Uhr von Blitzgescheit

Ich habe es ja schon aufgegeben von einer grünen Außenpolitikerin einen komplexeren Gedankengang zur geopolitischen Sphäre, in der man sich bewegt, zu erwarten.

 

Deutschland kann froh sein, in diesen Zeiten eine sehr gute Außenministerin zu haben. Das ist es ja gerade was die AfD so ärgert. Ihr Hauptfeindbild, die Grünen, machen richtig gute Politik. 

NATO Beitritt

Ich hoffe, dass Finnland und Schweden der Beitritt in die NATO ermöglicht wird und kein Mitglied querschiesst. Den Russen muss endlich gezeigt werden, daß ihre Drohungen nichts bringen. 

@13:45 Uhr von AufgeklärteWelt

da beide Länder frei von Bürgerkriegen oder bedeutenden russischen Minderheiten sind. Der Erweiterungsversuch in der Ukraine bzw. die massive politische Einmischung des Westens in der Ukraine hat sich als sehr schwerer Fehler entpuppt, für den wir alle teuer zahlen.

Grüße aus dem Kreml.

@13:13 Uhr von schaunwamal - Totalschaden

Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

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Ich nehme an, Sie unterscheiden (sehr feinfühlig) eine 1) echte Bedrohung, 2) eine "halbherzige" Bedrohung und 3) eine eingebildete Bedrohung.

Ich unterscheide auch zwischen Blechschaden und Totalschaden. Verstehen Sie, was ich meine?

 

 

?An alle Geschichtskundigen:Türkei-Griechenland seit 1952

Die Türkei begründet ihre Bedenken ja auch damit, dass sie meint, die damalige Aufnahme Griechenlands 1952 sei aus Sicht der Türkei ein Fehler gewesen. Der Grund liegt auch in dem Zypern-Konflikt.

Ich habe den Eindruck, dass sich die beiden Länder seit 1952 (NATO-Beitritt beider Länder)sehr unterschiedlich entwickelt haben.

Meine heutige Erkenntnis:
Griechenland = Demokratie
Türkei = bewegt sich (weit) weg von Demokratie

Wie wurden die beiden Länder 1952 beurteilt?

@13:05 Uhr Tarek94 - Türkisches Veto?!

Tagesschau, 14.05.2022: "Finnland und Schweden - Türkei könnte NATO-Beitritte blockieren"

Was hilft es, wenn wenn Frau Baerbock "in Aussicht stellt" und Deutschland den Beitritt "schnell ratifiziert", wenn die Türkei ihr Veto einlegt?

 

Wieso sollte die Türkei das tun..?! Die wollen bloß weitere Zugeständnisse erzielen, bevor sie einfach so ja sagen. 
 

Die Türkei war schon immer ein komplizierter Partner und passt eigentlich nicht zu uns. 
 

Militärisch ist es zwar sinnvoll, aber politisch kann ich mir die Türkei mit Erdogan beim besten Willen nicht in der EU vorstellen. 
 

Da könnte ich mir ein geteiltes Russland, bspw. ein neuer Staat „Westrussland“ oder so, schon eher als Teil der Union vorstellen. 
 

Putin und Co könnten dann ja irgendwo hinter dem Ural ihre Zelte neu aufschlagen und dort ihren imperialistischen Träumen frönen…

 

 

Ich bin mir sicher

dass die überwältigende Mehrheit in unserem Land eben nicht für die Lieferung von schweren und leichten Waffen für die Ukraine sind. Auch bin ich mir sicher dass ebenfalls die Mehrheit in unserem Land gegen eine Einmischung zu Gunsten der Ukraine stimmen würden.

Aber wir werden nicht gefragt. Diesbezügliche Meinungsumfragen sind immer zu Gunsten des in Auftraggebenden manipuliert.

@13:34 Uhr von Blitzgescheit - Eskalation nicht zu erwarten

IGibt es aber im Team von Frau Baerbock niemanden eines Formates wie Hrn. Zbigniew Brzeziński, der zumindest einmal die Risiken eine solchen NATO-Beitritt abgewägt, der von Russland - ob berechtigt, oder auch nicht - nur als weiterer Affront und damit zusätzlichen Eskalation von russischer Seite gewertet werden kann?

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Was genau meinen Sie mit einer (nicht realitätsfernen) Eskalation?  In den letzten 2-3 Monaten wurde ständig vor einer Eskalation gewarnt - aber nix ist passiert....

 

@ 13:39 Uhr von free Nawalny

Erdogan hat dem Vernehmen nach auch keine Bedenken mehr, also kann der Beitritt flott über die Bühne gehen.

Das wurde gestern Abend von einigen Medien gemeldet.
Leider wurde bisher nicht berichtet, wieviele Milliarden Erdogan versprochen wurden, um seine Bedenken zurückzustellen. Da wäre etwas Investigation seitens der Medien dringend angebracht. 

@13:13 Uhr von schaunwamal

Und da ist Finnland oder Schweden nie auf die Idee gekommen der Nato beizutreten.

Von wem werden und wurden diese Länder bedroht?

Warum sollen die Russen diese Länder bedrohen?

Sie haben es die letzten 30 Jahre auch nicht getan.

Man sollte bei aller Hysterie die Kirche im Dorf lassen.

Man muss die Hintergründe ,die diesen krieg zwar nicht rechtfertigen versuchen zu verstehen um für die Zukunft diplomatisch besser aufgestellt zu sein,damit so etwas nicht wieder geschieht 

 

 

Sie stellen sich unwissender oder gar naiver an als Sie es sein können.

Die "nicht zu rechtfertigenden Hintergründe" hat man längst gründlich analysiert, deshalb hatten sich -zig hochrangige Politiker aus aller Welt, vor allem natürlich aus Europa, bei Putin zuvor die Klinke in die Hand gegeben.

 

Und sollten Sie der Meinung sein, Putins Sorge um die russische Sicherheit sei berechtigt gewesen, der Einfall in die Ukraine damit nachvollziehbar, wäre das erst recht ein Grund für Schweden und Finnland:

Schleunigst in die NATO!

 

@13:39 Uhr von SydB

Mittlerweile wäre ich dafür dass Deutschland die NATO und die EU schnellst möglichst verlässt. Und das obwohl ich immer ein Verfechter der EU war und auch der NATO gegenüber positiv eingestellt war.

Was hat sich bei Ihnen geändert?

Gerade jetzt sieht man die Wichtigkeit beider Institutionen.

@13:45 Uhr von AufgeklärteWelt

da beide Länder frei von Bürgerkriegen oder bedeutenden russischen Minderheiten sind. Der Erweiterungsversuch in der Ukraine bzw. die massive politische Einmischung des Westens in der Ukraine hat sich als sehr schwerer Fehler entpuppt, für den wir alle teuer zahlen.

Als Fehler entpuppt? Nein es lief genau so wie seit Jahren von interessierter Seite (Fuck the Europ") geplant und jede Menge Geld investiert wurde. Und seit Russland die Nerven verloren hat läuft es noch viel besser. EU fester den je am Gängelband, Waffenindustrie brummt (ohne eigene Soldaten schicken zu müssen ausser ein paar Berater), LNG Gas zu jedem Preis verkäuflich, und die Kolateralschäden weit weg vom eigenen Territorium.

 

Baerbock stellt schnelle NATO-Erweiterung in Aussicht....

Daran kann kein Zweifel bestehen. Die Grünen sind eine stramm olive Partei, schon seit etlichen Jahren. Baerbock wird vielleicht noch Druck ausüben, auf neutrale Länder, die nicht der NATO beitreten wollen (Österreich, Serbien, Irland).

 

Immerhin hat die schwedische Linkspartei (Ventstrepartiet) eine Initiative ergriffen, daß es zur NATO eine Volksabstimmung geben soll.....

@13:26 Uhr von eine_anmerkung.

>>“seit wann wird denn deutschland in der nato ernstgenommen? „<<
.

Meiner Meinung nach wird Deutschland immer dann für voll genommen wenn Deutschland das Portemonnaie aufmacht, zumindest wird dann Deutschland temporär ernstgenommen.

 

 

Sie mögen ja zum Putingegner mutiert sein, aber von Deutschland halten Sie nach wie vor nix.

Da haben Sie also noch eine weitere echte Mutationsmöglichkeit.

 

@13:23 Uhr von gast - Ihre Antwort wäre hilfreich

Entschuldigung, aber erinnert sich jemand an 9/11? Mit beschaulicher Opferzahl hat die USA einen Feldzug "gegen den Terror" begonnen. Afghanistan wurde bombardiert, weil angeblich die Attentäter von da stammen(wurde nie geklährt). Irak wurde bombardiert, weil Sadam angeblich Massenvernichtungswaffen hatte(bestätigter Fake). Lybien wurde bombardiert, weil jemandem in den USA die Nase von Gadaffi nicht gefallen hat. Konsequenzen keine. Ergebniss katastrophal. Kaum auszudenken, wie es dort aussehen würde, wenn RU die Sache zusätzlich eskaliert hätte.

Warum wird in der Ukraine vom schlimmsten Vorfall seit dem WK2 gesprochen? Warum wird das einfach kommentarlos aufgenommen und weiterverbreitet?

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Wenn Sie statt Fragen zu stellen Behauptungen in den Raum stellen würden, dann könnte man darüber diskutieren. Warum bringen Sie das nicht fertig?  Sie verstecken sich vor Ihren eigenen Fragen. Nicht besonders mutig.

 

@13:11 Uhr eine_anmerkung. -USA und Imperialismus

…ist die Bedrohung nicht von der Hand zu weisen solange die USA in der Nato ist. …Die Amerikaner haben uns da aber eines besseren belehrt (siehe zum Beispiel den 2. Irakkrieg der nicht legitimiert war). Deshalb sind die Amis die kritische Grösse in der Nato. Die jetzige Situation hat sich aber Putin zweifellos selbst zuzuschreiben.

 

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die USA eigene Interessen verfolgen, die aber Meistens denen der Europäer nicht widersprechen. 
 

Es liegt aber an den Europäern, ob sie überall mitmachen oder nicht. 
 

Insofern kann ich keine Gefahr sehen, die von den USA ausgeht, sorry…

 

Wir sollten im Gegenteil froh sein, dass wir die USA haben und uns schämen, dass wir die quasi immer zur Hilfe rufen müssen, wenn in Europa mal wieder was aus dem Ruder läuft..

 

Zumindest sind die 100 Mrd € ein Anfang und ein Schritt hin zu mehr Selbständigkeit. 
 

Wenn wir das dann auch noch auf europäischer Ebene mehr und besser koordinieren und zusammenfassen können…

@13:49 Uhr von Tremiro

Letztlich sagt Baerbock damit, Russland sei eben selber schuld, wenn es sich dadurch bedroht fühle. Salopp gesagt: das habt ihr jetzt davon.
.Das kann man so sagen, aber dann beschreitet man bewusst einen konfrontativen Kurs.

 

Ihre Relativierung der putinschen Kriegsverbrechen ist so widerlich wie albern.

Der Einzige der einen "konfrontativen Kurs" beschreitet ist Putin. Das wissen Sie selbst und leugnen es trotzdem aus ideologischen Gründen.

Ich kann in dem Kommentar des Foristen@AlterSimpel keine Relativierung des russischen Angriffskrieges erkennen.

Es gibt auch Menschen, welche sich Gedanken machen, wie es zu diesem schrecklichen Krieg kommen konnte und welche Reaktionen nunmehr sinnvoll erscheinen. Nur zu argumentieten, Putin hat sich mal eben entschlossen, das großrussische Reich wieder herstellen zu wollen ist mir zu platt. Sich mit möglichen Gründen für die Eskalation zu beschäftigen bedeutet natürlich auch Fehler des Westens zu erkennen. Aber wer will das schon... 

 

Schweden und Finnland in

die NATO, naja dann haben Sie ja keine ungeloesten Gebietsansprueche.... auch nicht in der Arktis!

"Russland hat den Westen vor Besitzansprüchen in der Arktis gewarnt. „Für jeden ist seit Langem vollkommen klar, dass dies unser Territorium ist, das ist unser Land“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag in Moskau. Russland sei für die „Sicherheit der Arktischen Küste“ verantwortlich, betonte der Minister wenige Tage vor einem Ministertreffen des Arktischen Rates, dem die acht Anrainerstaaten der Arktis angehören."

Erhoeht Ihre Mitgliedschaft wirklich unsere Sicherheit?

@13:35 Uhr von Jimi58

"

"Putin hat diesen Krieg von langer Hand vorbereitet und hat Verhandlungen ausgeschlagen, oder meinen sie das die Finnen und Schweden sich mit einem Agressor einlassen können, der einfach mal Länder auf brutalster Weise überfällt?

"

 

Wie sah denn das Verhandlungsangebot der NATO aus?

Putin wollte ja "KEINEN NATO-Beitritt der Ukraine " - was aus NATO-Position ja unverhandelbar war..

 

Und so richtig 'von länger Hand' vorbereitet wirkte das nun auch nicht...

 

Und ja, die lassen sich auf einen Aggressor ein...

Als die "USA-Irak" mit "Russland-Ukraine" verglichen, kamen die zum gleichen Fazit wie Nordmazedonien beim Jugoslawien-Krieg:

lieber Flugplätze für US-Bomber sein, als Zielgebiet für US-Bomber.

 

Nordkorea traf ne andere Entscheidung nach dem Korea-Krieg : lieber kaum was zu essen, aber dafür die Hemmschwelle in den USA erhöhen.

...liegt aber auch in einer anderen Hemisphäre...

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