Kommentare - G7 kritisieren Indiens Weizen-Exportstopp

14. Mai 2022 - 17:32 Uhr

Indien ist der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt. Das angekündigte Exportverbot wird die Preissteigerung bei Getreide weiter vorantreiben. Kritik kommt von Landwirtschaftsminister Özdemir und den anderen G7-Agrarministern.

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Kommentare

@18:07 Uhr von Anna-Elisabeth

>>...Grund sei die unsichere Ernährungslage im Land....<<

 

Kann man das wirklich verübeln? Ist nicht jedes Land erst einmal für die eigene Bevölkerung verantwortlich oder sollte es zumindest sein?

***Mehr als 800 Millionen Menschen gelten in Indien als arm. Die meisten von ihnen leben auf dem Land und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Der Mangel an existenzsichernden Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten treibt viele Inder in die rasant wachsenden Metropolregionen wie Bombay, Delhi, Bangalore oder Kalkutta. Dort erwartet die meisten von ihnen ein von Armut und Verzweiflung geprägtes Leben in den aus Millionen von Wellblechhütten bestehenden Mega-Slums, ohne ausreichende Trinkwasserversorgung, ohne Müllabfuhr und in vielen Fällen auch ohne Elektrizität. Die schlechten Hygienebedingungen sind Ursache für Krankheiten wie Cholera, Typhus und Ruhr, an denen vor allem Kinder leiden und sterben.***

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Aber Geld für die Raumfahrt ist vorhanden. Gruß

 

@17:51 Uhkommtdaher (17:51)

In Indien hungern arme Menschen, gegen mit leeren Magen schlafen und die Hitzewelle zerstört gerade Landwirtschaftsanvaugebiete: Warum Indien exportiert Du nicht, damit wir als Fleischfresser hier unsere Kühe, Schweine, Hühner fürs Svhlachten mästen können? Wie Du hast über 1000 Millionen Menschen zu ernähren? Wie haben neben Schlachtobjekte auch bis zu 80 Milionnrn zu ernähren. Wenn Du schon keine Waffen liefert, dann bitteschön Weizen!

 

@18:34 Uhr von Charlys Vater

Ich tippe eher darauf das viele Menschen im Westen demnächst unter die Armutsgrenze fallen werden. 

 

Und ICH bezweifel das die Russen in den kommenden 30 Jahren überhaupt jemals darüber (Armutsgrenze) kommen werden.

Dafür sorgt der krebskranke Putin gerade.

Ob Putin wirklich krebskrank ist kann keiner beweisen! Und geschwätzt wird seit einem viertel Jahr mehr als belegbar ist!

@18:00 Uhr von NieWiederAfd

Wesentlicher als die Kritik Özdemirs u.a. an der Entscheidung Indiens scheint mir die Kritik von Außenministerin Baerbock u. a. zu sein, die deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt. Es ist empörend, wie skrupellos der Oligarchendiktator Putin den Hunger und das Verhungern von Menschen bewusst provoziert.
Allerdings hält das hier seit Wochen User nicht davon ab, Putins Propaganda hier wiederzukäuen.
Absurd, folgenschwer, demagogisch.

 

ge z. NieWiederAfd

 

Ihre "Menschenrechts-bellizistische" (Anke Vollmer) Propaganda müssen wir leider auch seit geraumer Zeit ertragen.

@18:28 Uhr von Oberlehrer

Hier geht's aber gar nicht um Boykott - sondern um Lebensmittel - Russland selbst ist hier der einzige der boykottiert. Im letzten Jahr war Russland mit 20% größer Exporteur von Weizen. Russland liefert dieses Jahr aber auch nicht an die sich "neutral" verhaltenden afrikanischen Ländern.

Deshalb macht Russland eine Politik des Verhungernlassens!

Wie kommen Sie darauf, dass Russland nicht an Afrika liefern würde. Laut Agrarheute exportiert Russland seinen Weizen wie in den Vorjahren (https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/russland-putin-erwartet-…) Im Gegenteil, der Westen erschwert durch seine Sanktionen gegen das russische Finanzsystem die Exporte nach Afrika und in andere Länder, ist also ggf. direkt für Hunger verantwortlich.

 

Es ist erstaunlich, das man einfach liest

Und sofort eine feste Meinung hat. Alleine wenn man sich die Mühe macht nach Statistiken zu suchen, bekommt man viele verschiedene, allerdings nur eine wo Indien auf Platz 2 liegt nimmt man dann noch die Getreideproduktion pro Kopf sieht es noch weitaus schlechter aus. Interessant aber das Amerika auf Platz zwei liegt, allerdings in der Statistik vondeutschen Statistikamt nicht. Weiter interessant , das laut dieser Statistik vor zwei Jahren noch die EU an der Spitze lag. Warum wurde der Getreideanbau zurück gefahren, wo die EU und Nordamerika so sehr den armen Ländern hilft? Hungerkatastrophen gab es auch vor zwei Jahren aber lieber werden in sowohl in Nord als auch Südamerika größte Flächen für die Rinderzucht benutzt damit ein kleiner Teil der Menschen damit protzen können wie teuer ihr  T bone Steak war . aber auf Indien ein dreschen wenn es für seine Bevölkerung absichern will.

@18:36 Uhr von morgentau19

Es hat schon Geschmäckle, dass Frau Baerbock Sanktionen für Russland  in allen Wirtschaftsbereichen fordert und forciert, wobei diese hauptsächlich die Armen der Bevölkerung trifft, aber jetzt von Indien fordert, Weizen zu exportieren, damit die Armen in Afrika nicht von Hunger bedroht sind.

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Da Russland, wie mittlerweile wirklich jeder weiß, sich mit Lebensmitteln und Energie mehr als gut selbst versorgen kann, muss aufgrund der Embargen kein Russe hungern - aus anderen hausgemachten Gründen natürlich schon.

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Oder meinen Sie mit den Armen, die armen Oligarchen, denen man ihre 120 Meter Jachten weggenommen hat?

Keine Sorge Krimisekt und Kaviar kommen direkt aus Russland und sind nicht von den Sanktionen betroffen.

Der Auslöser dieser absehbaren Krise sitzt nicht in Indien

 

sondern in Russland im Kreml.

 

Ohne den Angriffskrieg Putins auf die Ukraine wäre diese Krisensituation erst gar nicht entstanden.

 

Putins Truppen

 

- blockieren die Weizenroduktion in der Ukraine

- stehlen in langen Fahrzeugkolonnen Getreide aus den dortigen Anbaugebieten

- blockieren die Schwarzmeerhäfen für den Weizenexport

 

Das wird die kritische Ernährungssituation der Welt drastisch verschärfen und zu absehbaren Hungersnöten führen.

@18:36 Uhr von free Nawalny

Glauben Sie, dass die Inder nicht kapiert haben, wer den Krieg vom Zaun gebrochen hat?

Natürlich kapieren die Inder das und rufen deshalb den Westen auf, die expansive NATO-Politik zu beenden und zu einer Friedenslösung in der Ukraine zu kommen. Wußten Sie das nicht?

 

Sanktionen treiben Preise

Die Sanktionen gegen Russland haben die Preise für Getreide in die Höhe getrieben. Russland wurde teilweise aus dem Swift Bezahlsystem herausgeträngt. 

 

Der steigende Preis für Getreide und die bewusst erschwerte Zahlungsweise erzeugt in Afrika Hunger. 

 

Nun wird Indien kritisiert. Das arme Land will das eigene Getreide für die eigene Bevölkerung nutzen um Hungersnot zu vermeiden. 

 

Russisches Getreide muss einfach und ohne Handelsbeschränkungen nach Afrika geliefert werden. Das Getreide muss einfach mit internationalen Überweisungen  bezahlt werden.

@18:36 Uhr von morgentau19

Es hat schon Geschmäckle, dass Frau Baerbock Sanktionen für Russland  in allen Wirtschaftsbereichen fordert und forciert, wobei diese hauptsächlich die Armen der Bevölkerung trifft, aber jetzt von Indien fordert, Weizen zu exportieren, damit die Armen in Afrika nicht von Hunger bedroht sind.

 

Wie üblich vertauschen Sie absichtlich Ursache und Wirkung. Oder Sie wissen es nicht besser und es ist unabsichtlich. Kann natürlich auch sein. 

@18:33 Uhr von AufgeklärteWelt

 

Putin würde einen Kornkrieg führen, wenn Russland keinen Weizen exportieren würde. Das Gegenteil dürfte zutreffen, Russland wird seine Rekordernte international vermarkten, nur allerdings nicht an den Westen. Dessen Unterschichten werden durch Engergie- und lebensmittel-Inflation in Armut stürzen. Die Bilanzen des Westens sind künstlich aufgebläht, die Realwirtschaft fußt aber auf Ernten und Rohstoffen, und hier ist Russland ein Gigant.  Die Folgenabschätzung der westlichen Kriegspolitik ist deshalb äußerst fragwürdig.

 

Russland liefert und hat auch kein Interesse, nicht zu liefern. Der Westen möchte allerdings, dass auch andere Länder keine Geschäfte mehr mit Russland machen. Dass hierdurch Preise massiv steigen und ärmere Länder, die auf russische Lieferung angewiesen sind, extreme Schwierigkeiten bekommen, ist dem Westen egal.

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Denn dieser fühlt sich ja moralisch überlegen.

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Koste es Unbeteiligte, was es wolle.

Deutschland darf den armen…

Deutschland darf den armen Indern nicht das Getreide wegkaufen. 

Es wird bereits Öl und Gas z.B. in Katar aufgekauft. Die Ware sollte ursprünglich nach Bangladesh oder andere arme Länder geliefert werden. 

@18:39 Uhr von schabernack

 

Indien handelt im Interesse seiner 1,83 Milliarden Bürger. Naturkatastrophen sind dort keine Seltenheit und da wird Hunger zur Waffe.

 

So viele Inder sind es nicht, aber 1,4 Mrd. sind auch schon sehr viele Menschen zu ernähren.

Danke.

Richtig, es sind 1,38 Milliarden Einwohner.

 

@18:34 Uhr von Charlys Vater

 

Dafür sorgt der krebskranke Putin gerade.

 

Sei dies eine irgendwie «gesicherte Erkenntnis» … oder mehr das Rauschen aus den Sphären der Glaskugeln. So richtig gesund im Gesicht sieht Wladimir nicht mehr aus. Andere Sphären raunen, dies sei so … wegen zu viel Botox.

 

Genau weiß es vermutlich nur Das Goldene Blatt beim Friseur.

Was ist, wenn Russland den ukrainischen Weizen beschlagnahmt?

@18:13 Uhr von schabernack

Als eine Art Gegensanktion gegen die Sperrung ihrer Vermögenswerte.

Immerhin wäre dann das Hunger-Argument vom Tisch. 

>>wird es sehr schwierig mit dem Weizen auf dem Weltmarkt.

25 Mio. Tonnen sitzen in der Ukraine fest. 2,5x mehr, als Indien ursprünglich exportieren wollte. Dieses leckere Indische Fladenbrot «Naan» ist auch mit Weizenmehl gemacht. In Indien an vielen Orten das Tägliche Brot zu geringem Preis.

...

Was für ein Desaster Wladimir der Barbarenzar da nur angerichtet hat für die Armen der Armen weltweit.

 

17:54 Uhr von Tada - "BRICS" ist eine Scheinwelt

 

Andererseits weißt man bei offiziell neutralem Indien nicht, wie weit da Russland mitbestimmt hat. Russische Ölexporte fließen vermehrt nach Indien und China.

 

Beide Länder haben langfristige Lieferverträge mit ihren bisherigen Öllieferanten. Wenn Russland in diesen Märkten additiv etwas von seinem Angebot platzieren will, muss es das zu Dumping-Preisen (also mit relativen Verlusten) tun. Das geschieht in Indien bereits, aber in geringem Umfang.

 

Es bleibt sowieso spannend, wie sich die BRICS- Staaten verhalten werden um ihren Einfluss auszubauen.

 

Diese lose "Organisation" ist mehr Schein als Sein. Indien und China sind strategische Rivalen und Indiens Interesse gilt der Eindämmung des Einflusses von China in seiner Hemisphäre.

 

Für China ist Russland ein Juniorpartner, dessen Schwächung durch den Ukrainekrieg dem Land zupass kommt, um sich in Zentralasien noch mehr Einfluss zu sichern als es das schon durch die neue Seidenstraße tut.

 

 

 

 

18:11 Uhr von Iberlehrer

>>>1,4 Milliarden Menschen müssen erstmal sicher versorgt werden, auch wenn Reis und Linsen in Indien ernährungstechnisch bedeutsamer sind.<<<

 

Ernährungstechnisch mindestens so wichtig sind in Indien/Pakistan Chapati, Roti und Puri. Dazu wird Weizen- bzw. Roggenmehl benötigt. 

@18:20 Uhr von Stein des Anstosses

Indien glaubt sich in der Chance zu sehen, Beides gleichzeitig zu bekommen: Waffen und Ressouren wie zB Energie des Kriegsverbrechers, und sich dabei nicht gegen den Rest der Welt stellen.

 

Der Hunger in der Welt ist aber real und nicht abstrakt, das sollte Indien in seiner momentanen Hybris bedenken.

 

Die Geschichte von Ikarus ging noch nie gut aus.

 

Diese eurozentrische Sichtweise ist es, die die Europäer so UNBELIEBT in Afrika, Asien und Lateinamerika macht.

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Der Ukraine Krieg ist für andere Kontinente völlig unbedeutend. In Afrika gibt es nicht nur einen sondern viele Krisenherde in denen Menschen bei militärischen Auseinandersetzungen sterben.

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Und Modi kann man nur beglückwünschen,  dass er das Wohl seine Volkes an erster Stelle sieht. Denn dafür ist er von diesem gewählt.

Aber mal ernsthaft, hat es…

Aber mal ernsthaft, hat es die Welt denn nicht anderst verdient mit dem ganzen Hickhack was zur Zeit überall auf dem Planeten abgeht. Vielleicht muß es mal so sein, daß wir mal den Gürtel wieder enger schnallen müssen und viellleicht lernen wir dann endlich mal daraus, daß wir alle, global gesehen, und für die Zukunft nur gemeinsam die Probleme und den Hunger aus der Welt schaffen können.

@18:00 Uhr von NieWiederAfd: Vorweggenomme Antwort

Wesentlicher als die Kritik Özdemirs u.a. an der Entscheidung Indiens scheint mir die Kritik von Außenministerin Baerbock u. a. zu sein, die deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt. Es ist empörend, wie skrupellos der Oligarchendiktator Putin den Hunger und das Verhungern von Menschen bewusst provoziert...

Da haben Sie die Antwort an
@18:36 Uhr von morgentau19 doch glatt schon vorweg genommen. Kluger Schachzug!

Wir haben alle miteinander,…

Wir haben alle miteinander, gerade die großen Exportnationen, auch eine Verantwortung für den Rest der Welt", teilte Deutschlands Landwirtschaftsminister Cem Özdemir zum Abschluss des G7-Treffens in Stuttgart mit.

 

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Hier kann ich Herrn Özdemir nicht zustimmen. Die indische Regierung hat  zuerst die Verantwortung und das Wohl für ihr eigene Volk im Blick, insofern macht die Indische Regierung alles richtig.

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Ich denke auch nicht, dass ein Land zum Export von Waren" gezwungen" werden kann.

@17:50 Uhr von Questia

Indien leidet AUCH unter den Folgen unserer Lebensweise ( Die Hitzewelle im April). Das sollten wir vor einer  "Verurteilung" des Exportverbots nicht vergessen.

Vor allem leidet aber Indien an den Folgen der eigenen Lebensweise in ganz erheblichem Ausmaße. Massivste Abholzung, Staudammprojekte, illegaler Kohleabbau etc. You name it! Ich habe so die Nase gestrichen voll, dass wir uns für die Unfähigkeit anderer Länder immer im Affekt selbstkasteien! Schluss! Das sind doch achso stolze Kulturnationen mit einer Geschichte, die älter als unsere eigene ist. Die müssen es dann ja wohl wissen, was sie da anrichten.

 

18:13 Uhr von schabernack

>>>Indien schwitzt noch mehr unter großer Hitze als sowieso schon immer. So aus der Hüfte weiß ich nicht, ob auch in den Regionen im Land, in denen besonders viel der Weizenernte wachsen soll.<<<

Bundesstaat Punjab - ein Teil in Indien, ein Teil in Pakistan - ist die Kornkammer in beiden Ländern. Normalerweise sehr wasserreich. Punjab bedeutet Fünfstromland. Zur Zeit große Hitze und Dürre. 

Bei meinen pakistanischen Verwandten ist es jetzt ca. 23 Uhr und die Temperatur beträgt aktuell 37°/ gefühlt 40°.

Dann sollten wir Indien…

Dann sollten wir Indien ebenfalls sanktonieren. 

Keine Waren, Touristen, etc mehr nach Indien.

 

@18:33 Uhr von AufgeklärteWelt

@18:00 Uhr von NieWiederAfd Wesentlicher als die Kritik Özdemirs u.a. an der Entscheidung Indiens scheint mir die Kritik von Außenministerin Baerbock u. a. zu sein, die deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt.

Putin würde einen Kornkrieg führen, wenn Russland keinen Weizen exportieren würde...

Die Hungernden dieser Welt werden, bzw. wurden zu 50% durch Weizenexporte der Ukraine ernährt.

> Diese Weizenexporte werden von Putin blockiert.
> Die vollen Lager in der Ukraine werden z.T. zerstört.
> Für zukünftige Ernten werden dadurch die noch verbliebenen Lagerkapazitäten in der Ukraine blockiert.
> Die russischen Invasoren rauben Weizen aus der Ukraine.
> Die russischen Invasoren rauben oder zerstören die landwirtschaftlichen Geräte der ukrainischen Landwirte. Damit werden zukünftige Ernten erschwert.

Also machen Sie bitte nicht Putin zum Wohltäter, zum Retter von Witwen und Waisen.

Putin hat Chinas Unterstützung - weil er Chinas Knecht ist

Ob die G7 sich empören oder nicht -  China, Indien und Russland haben sich längst gegen den Westen verbündet. Sie sind bestrebt, ihre Position zu festigen und auszubauen. Ich bin überzeugt davon, dass China seinen Bündnispartner Russland eingespannt hat, um die Drecksarbeit zu machen. Der schmutzige, menschenverachtende Krieg ist Teil Strategie gegen den Westen.

Putin hat daran mitgewirkt, durch die Vertreibung syrischer Menschen die EU zu destabilisieren.

Ach ja, wie kam das Corona-Virus nach Italien? Und wer hat es zuerst verharmlost?

Aber China hat noch mehr im Köcher: Unter der Federführung Chinas staut Äthiopien den Nil auf. Angeschoben wurde das Staudamm-Projekt übrigens von Tedros G.,damals Umweltminister, heute WHO-Präsident (der das Corona-Virus verharmloste). Sudan und Ägypten werden in wenigen Jahren ihre fruchtbaren Überschwemmungsgebiete am Nil nur noch bei "Wohlverhalten" bewirtschaften können. Sie werden ebenso mit Wasser erpressbar sein, wie wir heute von Russland mit Gas.

@17:50 Uhr von Trollfynder_truth

...war nicht zu lesen, dass Indien in gewisser Weise Russland nicht im Gefolge der EU mitsanktionieren wird. Insofern eine nüchtern nachvollziehbare Reaktion, auch wenn sie den G7 Staaten nicht gefällt. Die Gesamtsituation wird fragiler. Stop war NOW. 

Es ist nachvollziehbar, wenn ein Staat die Lebensmittelausfuhr stoppt, um die eigene Bevölkerung zu ernähren. Es ist jedoch weder nüchtern noch nachvollziehbar, wenn mit dem Ausfuhrstopp ein Kriegstreiber (moralisch und/oder materiell) unterstützt werden soll. Das wäre einfach nur grausam der eigenen Bevölkerung gegenüber, dem überfallenen Volk und allen anderen Menschen, die durch so eine Aktion Hunger leiden.

@ morgentau19

Es hat schon Geschmäckle, dass Frau Baerbock Sanktionen für Russland  in allen Wirtschaftsbereichen fordert und forciert, wobei diese hauptsächlich die Armen der Bevölkerung trifft, ...

 

... sofern diese über ein Auslandskonto verfügen.

@ Özdemir

1. Den Anteil von Biotethanol zurückfahren = mehr Flächen für Getreideanbau.

2. Den Anteil von Futterpflanzenwüsten zurückfahren. Wozu gibt es diese eigentlich? Nur um die 200 Mio. Stück Nutzvieh zu ernähren, die ganz Deutschland bevölkern? Nur, damit irgendwelche "Rinderbraten" oder "Schweinshaxen" gemästet werden können, von denen dann 20% im Müll landen, weil nicht verkauft? Aus meiner Kindheit kenne ich noch nur 3 Fleischmahlzeiten pro Woche. Positiver Effekt: Mit Abstand nicht so viele Fettleibige und Adipöse, wie heute! Daher: Abschaffen! Nutztierbestände drastisch verringern! Zumal die Übergüllung der Felder und Wiesen, um den Mist zu verklappen, endlich gestoppt werden muss. Das ist Wahnsinn! Zuviel der Nitrate im Trinkwasser können die Gesundheit enorm beeinträchtigen!

3. Spekulationen auf Grundnahrungsmittel wie Weizen, Reis und andere Getreidesorten ächten! Grundbedürfnisse der Menschen dürfen niemals zur Spekulationsmasse werden!

@17:50 Uhr von unbutu77

diese Damen und Herren sollten sich an die eigene Nase fassen, das Getreide bei uns im E 10 landet oder sogar zu Heizzwecken verbrannt wird wird scheinen sie nicht zu wissen?

Laut einem Welt-Artikel zum Thema werden in Deutschland von 45 Mio Tonnen geerntetem Getreide 900.000 Tonnen für die Benzinherstellung verarbeitet, meist handele es sich dabei um Futterqualität, also Getreide, das nicht für die Ernährung von Menschen gedacht ist. 

Der Welthunger ist kein Quantitatives Problem sonder einzig und allein ein Verteilungsproblem wenn z.B.  in Afrika durch  Landgrabbing Exportfrüchte angebaut werden die hier im Schweintrog landen dann stimmt etwas ganz und gar nicht. Dem Krieg nun die Schuld zu geben ist zu kurz gedacht.

Da haben Sie Recht. 

@18:36 Uhr von morgentau19

Es hat schon Geschmäckle, dass Frau Baerbock Sanktionen für Russland  in allen Wirtschaftsbereichen fordert und forciert, wobei diese hauptsächlich die Armen der Bevölkerung trifft, aber jetzt von Indien fordert, Weizen zu exportieren, damit die Armen in Afrika nicht von Hunger bedroht sind.

Es hat schon Geschmäckle, dass Sie erstens Frau Baerbock indirekt unterstellen, als Einzige Sanktionen gegen Russland zu fordern und zweitens einmal mehr vergessen wird, warum es diese Sanktionen überhaupt gibt.

@18:54 Uhr von krittkritt

Özdemir kapiert nicht, wie Wirtschaft funktioniert.

Und welche Rolle auch das Handeln der eigenen Regierung dabei spielt.

Na, das ist ja wieder einmal mehr als kryptisch... 

@18:40 Uhr von Paco

Es nützt aber den Menschen in Afrika nicht und macht sie auch nicht satt, wenn die Verbündeten EU und NATO ... und Sanktionen den Verkauf des Weizens durch die Russen verbieten.

Das ist m.E. ein Irrtum. Nach meinen Informationen, dies hat Anna-Lena Baerbock in ihrer G7-Abschlussrede auch bestätigt. Gibt es keine Sanktionen, die den Weizenexport verbieten.

Vielmehr gibt es Bestrebungen, den von Russland in der Ukraine geraubten Weizen, von Russland an seine Verbündeten liefern zu lassen.

@18:50 Uhr von Paco

Vor kurzem hat jemand geschrieben, Sie wollen die Welt retten und opfern Deutschland. Er hat Recht !

Wir sollen einen pullover mehr anziehen, das Auto stehen lassen und wenn wir fahren, dann langsamer. Wir sollen nicht mehr soviel Fleisch essen (wer macht das noch), denn die Kühe furzen und das ist schlecht für die Umwelt, außerdem essen Sie das Getreide welches für Afrika so wichtig ist.

Ja, ganz schlimm, die Raumtemperatur um wenige Grad zu senken statt im T-Shirt am Frühstückstisch zu sitzen, des Deutschen liebstes Kind im Parkmodus zu lassen und nicht mit 180 über die Bahn zu heizen. 

Warum fühlen Sie sich angesprochen, wenn Sie eh kein Fleisch essen? Andere konsumieren umso mehr. 

@18:01 Uhr von harpdart

Es ist offensichtlich. 

Die große Hitzewelle in Indien, eine sogenannte "Extremwetterlage" infolge der Erderwärmung, und der Krieg in der Ukraine gefährden erheblich die Versorgung vieler Millionen Menschen. Vor allem in Ländern, die sowieso schon viele Hungernde haben. 

Es bleibt der gesamten Menschheit nichts anderes übrig als diese beiden größten Bedrohungen für alle Menschen zu beseitigen. 

Gelingt das nicht, wird es schon in wenigen Jahrzehnten auf diesem Planeten ohne homo sapiens weitergehen. 

Ich war diesbezüglich nie sonderlich optimistisch, aber wenn vermeintlich zivilisierte Gesellschaften wie Russland im 21. Jahrhundert noch Kriege anzetteln, dann kann das überhaupt nichts werden. Allein, was nicht nur der Gebrauch sondern auch die jetzt forcierte Herstellung neuer Waffen für die Umwelt bedeutet... und wir verlieren uns im Klein-Klein. Das wird nichts.

 

 

@18:50 Uhr von free Nawalny

" Die indische Regierung will wahrscheinlich nur den Preis hoch treiben. Im Endeffekt hat sie gar nicht die Macht, den einheimischen Weizenbaronen den Export zu verbieten. Gegen die kann die Regierung nicht an. "

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Natürlich kann ein Staat einen Exportstopp für bestimmte Artikel verhängen, ist doch selbst in Westlichen Länder möglich, warum sollte das dann in Indien nicht gehen?.

 

 

Hunger , nicht nur in Afrika sondern auch in der EU

Man sollte nicht nur das heutige Exportvolumen der sehr großen Länder  im Auge haben sondern viel größere Tragweite haben deren Produktionsvolumen und der künftige Klimaeinfluss. Länder wie Indien, Russland, Amerika, Brasil bestimmen über Leben oder Tod.

Die ungehemmte globale Weltwirtschaft im Ernährungsbereich muss ein Ende haben. Insbesondere dann wenn die Politik Vorgaben glaubt machen zu müssen wer berechtigt ist ausreichend ernährt zu werden. In Notsituationen wird es zu ungehemmte Kriege führen. 

Schon jetzt ist feststellbar das bereits innerhalb der der EU ansatzweise solche Bestrebungen da sind. Mit großem Erstaunen lässt die EU Preissteigerungen in kleineren Ländern bei Nahrungsmittel von 12 bis 15 % zu. Sie lässt nur Mangel-Ernährung für die untere Einkommensklassen in bestimmte Länder und Bevölkerungsgruppen zu. ( Süd Ost Europa) Schon jetzt. Ich hätte nie gedacht das wir in dieser EU auf diesem Niveau ankommen. Man lernt nicht aus.

 

@18:50 Uhr von free Nawalny

Die indische Regierung will wahrscheinlich nur den Preis hoch treiben. Im Endeffekt hat sie gar nicht die Macht, den einheimischen Weizenbaronen den Export zu verbieten. Gegen die kann die Regierung nicht an.

 

 

Dazu hätte ich jetzt gerne einen Nachweis. 

Was hätte die indische Regierung davon für ein Produkt/eine Ware den Preis hochzutreiben, auf dessen Verkauf sie -laut Ihrer Feststellung - keinerlei Einfluss hat? 

Und wenn die indische Regierung keinen Einfluss hat, warum haben die indischen Bauern gegen die geplante Agrarreform monatelang demonstriert? Sind das alles "Weizenbarone"?

@krittkritt 18:54 Uhr

Özdemir kapiert nicht, wie Wirtschaft funktioniert.

Aber sein Parteikollege und Superminister Habeck auch nicht. Und es ist auch nicht nur der Europa fehlende Weizen, der Sorgen bereitet. Denn nachdem die Ukrainer und Polen den Gastransit (und wohl auch bald den Öltransit) aus Rußland boykottieren, verbleibt aus der Richtung für uns nur die NS-1 zur sicheren Versorgung – abhängig vom Goodwill der Russen. Was zum Funktionieren unserer Wirtschaft noch alles von dort gebraucht wird, kann Habeck auch nicht herbeizaubern. Und das ist wohl nur der Anfang – um uns an das alte Sprichwort zu erinnern: Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück!

Es mangelt in der Welt nicht…

Es mangelt in der Welt nicht an Getreide. Allein die 3 größten Produzenten, China, USA und Indien produzieren 20 Mal mehr Getreide (Weizen und wichtigste sonst. Arten) als die Ukraine. Von der Gesamtproduktion der Ukraine wird regelmäßig weniger als die Hälfte exportiert. Die Exportmenge der Ukraine macht höchstens 2% der Produktion der 3 o.g. Länder aus. Dann haben wir z.B. noch Kanada, Indonesien, die EU, Argentinien und weitere Länder, die regelmäßig viel mehr Getreide produzieren als sie verbrauchen und alle Länder zusammen lassen die Produktionsmengen der Ukraine relativ unbedeutend erscheinen.

Die Produktionsmengen weltweit sind übrigens in den letzten Jahren prozentual stärker gewachsen als die Weltbevölkerung.

@18:01 Uhr von harpdart

Gelingt das nicht, wird es schon in wenigen Jahrzehnten auf diesem Planeten ohne homo sapiens weitergehen. 

Es wird  weiterhin bewohnbare Bereiche auf unserem schönen Planeten geben. Was damit passiert, davon gibt Georg Schramm einen Vorgeschmack in seinem Auftritt am Politischen Aschermittwoch 2020 (ab etwa 20. Minute)

Ich hatte hier schon einmal auf diesen Auftritt hingewiesen und lege ihn heute noch einmal allen Usern hier ans Herz.

Den Klimawandel können wir nur bekämpfen, wenn wir mit der gleichen Vehemenz die Ungleichheit auf der Welt bekämpfen. Alles andere wäre sinnlos.

(Auf YouTube mit dieser Eingabe zu finden: Politischer Aschermittwoch 2020 | Georg Schramm)

 

@19:09 Uhr von fathaland slim

sich bei den Fans Wladimir Putins großer Beliebtheit erfreut, wundert niemanden, der sich mit diesem Herrn ein wenig beschäftigt hat.

 

Die nationalistische Internationale formiert sich.

 

Nationalismus als Garantie für eine friedliche Welt?

 

Ach, Leute...

 

Also, bei dem Tagesschau-Artikel geht es eigentlich um etwas anderes: Es geht um indischen Weizen. Und um die G 7-Länder und einen grünen Landwirtschaftsminister, die von Indien etwas erwarten/verlangen. Also die Reichen wollen bestimmen, was ein Land tun sollte. Zu was für einer Welt soll das denn führen ? 

 

@18:28 Uhr von Oberlehrer

" Hier geht's aber gar nicht um Boykott - sondern um Lebensmittel - Russland selbst ist hier der einzige der boykottiert. Im letzten Jahr war Russland mit 20% größer Exporteur von Weizen. Russland liefert dieses Jahr aber auch nicht an die sich "neutral" verhaltenden afrikanischen Ländern.

Deshalb macht Russland eine Politik des Verhungernlassens! "

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Ich bin vielleicht nicht auf dem neusten Stand, aber es könnte ja sein, das die RF gerne liefern würde, das aber nicht darf, und noch ist es bis zur Weizenernte einige Monate hin.

Ich denke nicht das bei dem hohen Preis die RF auf die Einnahmen verzichten wird, sofern sie darf und die Schiffe nicht blockiert und auch ausgeladen werden.

Es gab ja mehrere Artikel das Schiffe nicht entladen werden.

 

@fathaland slim

Nein, ich schreibe Ihnen diese Haltung nicht zu, im Gegenteil. Protest "nur aus Prinzip" passt so gar nicht zu dem, was ich bisher von Ihnen gelesen habe.

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