Kommentare - G7 kritisieren Indiens Weizen-Exportstopp

14. Mai 2022 - 17:32 Uhr

Indien ist der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt. Das angekündigte Exportverbot wird die Preissteigerung bei Getreide weiter vorantreiben. Kritik kommt von Landwirtschaftsminister Özdemir und den anderen G7-Agrarministern.

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Kommentare

Offensichtlich ...

... hat jeder lokale Konflikt globale Auswirkungen. Dessen sollten sich alle Staatenlenker bewusst sein und die Zusammenarbeit statt Konfrontation suchen.

Wir haben auch schon ohne Krieg und Dürre genug Probleme auf diesem Planeten.

 

Indien verurteilt die Politik des Westens in der Ukraine

auch teilt Indien folglich nicht die Sanktionen des Westens (wie ganz Süd-Ost-Asien, China und Afrika und Südamerika (also der größte Teil der Welt einwohnermäßig und flächenmäßig). Warum sollte Indien nicht eigennützig den Export von Weizen unterbinden, um die Preise lokal gering zu halten? Anstatt in Europa für Frieden zu sorgen, verlangt der Westen, dass die Welt den Schaden mitträgt und so seine Mitverantwortung verwischt.

Nicht meckern, Herr Özdemir!

Indiens Exportstopp ist richtig: Die eigene Bevölkerung geht vor und muss ernährt werden - das wird schon schwierig genug. Und gerade jetzt leidet das Land unter den Folgen des Klimawandels - vom Norden verursacht.

Also, Herr Özdemir; Nicht meckern, endlich Klimaschutz praktisch und ausreichend machen - und sich weder von Bauern- noch von LM-Lobby einschüchtern lassen.

Wir essen Kartoffeln.

Einerseits und andererseits...

Ja, Indien erwartet geringere Ernten aufgrund der Hitzewelle.

 

Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit dass Premier Modi Russland unterstützen will.

 

Wer sich näher mit ihm beschäftigt, weiss, dass er auf einem ähnlichen Kurs ist, wie Putin.

Indien leidet AUCH unter den Folgen unserer Lebensweise

Indien leidet AUCH unter den Folgen unserer Lebensweise ( Die Hitzewelle im April). Das sollten wir vor einer  "Verurteilung" des Exportverbots nicht vergessen.

Die befürchteten Ernteausfälle sollen bei 25% liegen. Das ist nicht wenig, wo Indien bisher den Großteil seines Weizens bisher selbst brauchte.

Wir können also froh sein, wenn Indien es schafft, seinen Weizenbedarf selbst zu decken und nicht auch noch in die Lage kommt, selbst auf Hilfslieferungen angewiesen zu sein.

Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass Indien seinen bereits getroffenen vertraglichen Verpflichtungen und Zusagen für den Weizenexport nachkommen wird. Ich finde, mehr kann man nicht verlangen.

Oha...

...war nicht zu lesen, dass Indien in gewisser Weise Russland nicht im Gefolge der EU mitsanktionieren wird. Insofern eine nüchtern nachvollziehbare Reaktion, auch wenn sie den G7 Staaten nicht gefällt. Die Gesamtsituation wird fragiler. Stop war NOW. 

Kritik der G7

diese Damen und Herren sollten sich an die eigene Nase fassen, das Getreide bei uns im E 10 landet oder sogar zu Heizzwecken verbrannt wird wird scheinen sie nicht zu wissen?

Der Welthunger ist kein Quantitatives Problem sonder einzig und allein ein Verteilungsproblem wenn z.B.  in Afrika durch  Landgrabbing Exportfrüchte angebaut werden die hier im Schweintrog landen dann stimmt etwas ganz und gar nicht. Dem Krieg nun die Schuld zu geben ist zu kurz gedacht.

In Indien hungern arme…

In Indien hungern arme Menschen, gegen mit leeren Magen schlafen und die Hitzewelle zerstört gerade Landwirtschaftsanvaugebiete: Warum Indien exportiert Du nicht, damit wir als Fleischfresser hier unsere Kühe, Schweine, Hühner fürs Svhlachten mästen können? Wie Du hast über 1000 Millionen Menschen zu ernähren? Wie haben neben Schlachtobjekte auch bis zu 80 Milionnrn zu ernähren. Wenn Du schon keine Waffen liefert, dann bitteschön Weizen!

Ja was denn nun?

Ehrlich, was soll der Mist?

Erst passt es nicht in den Kram, dass Indien sich den Weltmarktpreisen öffnen will. "Bauernproteste" und die fiese böse Regierung in Delhi.

Wenn sie dann aber genau das tut, was  verlangt wurde, nämlich die Bauern schützen, ist das auch wieder falsch. Diese fiese böse Regierung in Delhi.

Man kann es den Wessis aber auch gar nicht recht machen, oder?

Sind die im Westen nicht Kapitalisten? Als Kapitalist kann ich mir doch angeblich aussuchen, ob und an wen ich verkaufe, oder? Gestern wurde Indien noch WEGEN Exporten vorgeworfen, Indien wolle am Krieg in der Ukraine über den hohen Getreidepreis profitieren. War wohl doch alles Mumpitz?

"Wir haben alle miteinander, gerade die großen Exportnationen, auch eine Verantwortung für den Rest der Welt"

Ach, JETZT sind wir keine Kapitalisten mehr? Memo verpasst!

Dabei exportiert Indien weiter Getreide: In von Hunger gefährdete Länder der Welt. Da ist Deutschland nun gerade nicht dabei. Diese fiese böse Regierung in Delhi.

Hamstern

Verständlich. Wenn jetzt schon Ernteausfälle zu erwarten sind und die Inder sowieso nicht übergewichtig sind, dann hatan Angst vor Unruhen im Land, wenn das Essen knapp und teuer wird.

 

Andererseits weißt man bei offiziell neutralem Indien nicht, wie weit da Russland mitbestimmt hat. Russische Ölexporte fließen vermehrt nach Indien und China.

 

Es bleibt sowieso spannend, wie sich die BRICS- Staaten verhalten werden um ihren Einfluss auszubauen.

Indien muss gar nichts bei 1…

Indien muss gar nichts bei 1,5 Milliarden Menschen im eigenen Land. 

Herr Özdemir, sie können gerne ein Verfütterungsverbot von Getreide an Nutztieren in Deutschland beschließen und das eingesparte Getreide an die Welternährungsgesellschaft spenden.

Seit Jahren Nato-Militärberater in die Ukraine entsenden, dann wenn es kracht die Sanktionsspirale starten um dann zu erkennen das man aus eigener Kraft seine Ziele nicht erreichen wird. Mal schauen ob der Rest der Welt sich dem Westen anschließen wird.

Ich bezweifle das.

Ich tippe eher darauf das viele Menschen im Westen demnächst unter die Armutsgrenze fallen werden. 

 

Wesentlicher als die Kritik…

Wesentlicher als die Kritik Özdemirs u.a. an der Entscheidung Indiens scheint mir die Kritik von Außenministerin Baerbock u. a. zu sein, die deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt. Es ist empörend, wie skrupellos der Oligarchendiktator Putin den Hunger und das Verhungern von Menschen bewusst provoziert.
Allerdings hält das hier seit Wochen User nicht davon ab, Putins Propaganda hier wiederzukäuen.
Absurd, folgenschwer, demagogisch.

 

gez. NieWiederAfd

Ja was denn?

"Indien hatte in der Vergangenheit den größten Teil seiner Ernten selber verbraucht. Für die Jahre 2022 und 2023 wollte das Land aber zehn Millionen Tonnen Weizen exportieren, um von Engpässen zu profitieren, nachdem die Ausfuhren aus der Ukraine im Zuge der russischen Invasion stark zurückgegangen waren. Käufer setzten deshalb auf Indien, das nicht nur Lieferungen für Europa, sondern auch Indonesien, die Philippinen und Thailand ins Auge gefasst hatte. Eine extreme Hitzewelle bedroht nun aber die Ernteerträge."

Sollen die jetzt exportieren und Ihre Leute erhungern lassen ...... ist das die Mission von G7 Staaten?

Krieg und Klima

Es ist offensichtlich. 

Die große Hitzewelle in Indien, eine sogenannte "Extremwetterlage" infolge der Erderwärmung, und der Krieg in der Ukraine gefährden erheblich die Versorgung vieler Millionen Menschen. Vor allem in Ländern, die sowieso schon viele Hungernde haben. 

Es bleibt der gesamten Menschheit nichts anderes übrig als diese beiden größten Bedrohungen für alle Menschen zu beseitigen. 

Gelingt das nicht, wird es schon in wenigen Jahrzehnten auf diesem Planeten ohne homo sapiens weitergehen. 

Verantwortung für die Welt

Ein bisschen mehr Verständnis von den reichen G7 für Indien wäre nicht schlecht. G7 Verbraucher und Staaten haben genug Geld um die 5% Ausgabenanteil für Lebensmittel auch bei steigenden Preisen zu verkraften. Für indische Verbraucher liegt der Lebensmittelkostenanteil deutlich höher eher bei 30%. Bei der großen Gruppe von sehr Armen auch gerne bei fast 100%. Die indische Regierung soll ihre arme Bevölkerung bei deutlich steigenden Preisen hungern lassen damit die G7 ihre Verantwortung für die Welt zeigen können? 

Was für eine arrogante unüberlegte Haltung nur um sich selbst als große Welthelfer aufzuspielen.

  

Nahrungsmittelknappheit

>>Hitzewelle führte zu Ausfällen

Indien als weltweit zweitgrößter Weizenproduzent hatte zuvor angekündigt, die Ausfuhr des Getreides mit sofortiger Wirkung zu verbieten. Grund sei die unsichere Ernährungslage im Land. In einer von der Regierung veröffentlichten Bekanntmachung hieß es, der sprunghafte Anstieg der Weltmarktpreise für Weizen bedrohe die Ernährungssicherheit Indiens und benachbarter Länder. Mit dem Export sollten Preissteigerungen im eigenen Land eingedämmt werden.<<
 

Es ist verständlich, dass die indische Regierung versucht, die Bevölkerung vor einer drohenden Hungerkrise zu schützen.

 

Solange wir weiterhin ca. 60% der vorhandenen Ackerfläche für „Nutztierfutter“ verwenden, sollten hier sowieso die allermeisten dahingehend eher still sein.
 

Milliarden für Rüstung und Waffenlieferungen, massive Inflation, Energiekrise, usw., da heißt es Solidarität um jeden Preis.

 

Aber einfach mal weniger Fleisch und Milch (und entsprechenden Produkte) weniger konsumieren, DAS geht zu weit. 

Selbstgemachte Wasserzerstörung könnte man vor Ort:

Das Volk qäult sich durch nicht zu ertragende Hitze. Der Weizen wächst nicht mehr in den gewohnten Mengen? Komisch - aber Weintrauben, die zu 80% aus Wasser bestehen, produziert man in Indien das gesamte Jahr für den Weltmarkt. Die stammen nur gar nicht aus Indien. Und hier freut man sich jeden Tag Weintrauben essen zu können. Verzicht, der gar nicht aufgezwungen ist, sondern durch die Natur geschaffen ist, wäre tatsächlich mal wieder etwas. 12 Monate lang Kartoffeln aus Ägypten, Erdbeeren aus Spanien .. usw. ist Umweltzerstörung pur. Das Grundwasser, was vor Ort dringend benötigt wird, wird aus reiner Geldgier vernichtet. In Südspanien besorgt man es sich inzwischen aus Nordspanien ... das sagt wohl alles.

>>...Grund sei die unsichere…

>>...Grund sei die unsichere Ernährungslage im Land....<<

 

Kann man das wirklich verübeln? Ist nicht jedes Land erst einmal für die eigene Bevölkerung verantwortlich oder sollte es zumindest sein?

***Mehr als 800 Millionen Menschen gelten in Indien als arm. Die meisten von ihnen leben auf dem Land und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Der Mangel an existenzsichernden Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten treibt viele Inder in die rasant wachsenden Metropolregionen wie Bombay, Delhi, Bangalore oder Kalkutta. Dort erwartet die meisten von ihnen ein von Armut und Verzweiflung geprägtes Leben in den aus Millionen von Wellblechhütten bestehenden Mega-Slums, ohne ausreichende Trinkwasserversorgung, ohne Müllabfuhr und in vielen Fällen auch ohne Elektrizität. Die schlechten Hygienebedingungen sind Ursache für Krankheiten wie Cholera, Typhus und Ruhr, an denen vor allem Kinder leiden und sterben.***

Selbst Vorbild sein

Indien handelt im Interesse seiner 1,83 Milliarden Bürger. Naturkatastrophen sind dort keine Seltenheit und da wird Hunger zur Waffe.

Doch wie steht es in Deutschland mit dem Getreide? Zu 60 Prozent wird es verfüttert. Wir importierten aus Tschechien 1,7 Millionen Tonnen Weizen. Die Deutschen wollen ihre Schnitzel auf den Tisch.

So ist Getreide nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Deutschland der wichtigste Rohstoff für die Herstellung von Bioethanol. Das Lieblingskind von Sigmar Gabriel.

Jetzt bin ich gespannt auf den Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, wie er eine vernünftige Lösung finden wird. Wenn nicht selbst, dann doch die klugen Köpfe in seinem Ministerium.

In Afrika ist die Bevölkerung ständig in Wachstum. Was ist denn da die Lösung der G7 Staaten? Es gibt keine. Die jungen Burschen fliehen aus Afrika, von einem Kontinent ohne Zukunft.

 

 

Kann ich verstehen

Indien ist ein Land mit sehr vielen Menschen, und auch vielen Armen, das Interesse hohe Preise zu zahlen auf dem Weltmarkt ist gering.

Ich gehe aber davon aus, das die anderen großen Exporteure die vor der Ukraine liegen, das sicher ausgleichen können oder wollen, bei den Preisen lohnt es sich ja.

Ukraine ist da ein Sonderfall, viel Land und relativ wenig Menschen, und der Preis war bislang niedrig, ich gehe davon aus das auch andere Länder noch ihren Export begrenzen, um die Versorgungssicherheit im eigenen Land abzusichern.

In Deutschland dürfte der Preis eigentlich auch nicht steigen, wir sind Selbstversorger bei Weizen, außer Hartweizen für die Nudelproduktion.

In einem Artikel wurde das mal gut erklärt, Problem sind auch die Spekulanten, da müssten die Staaten mal eingreifen.

Getreidekrieg

Nachdem Putin erkannt hat, dass er den Ukrainekrieg nicht gewinnen wird, hat er den Getreidekrieg gegen die armen Staaten der Welt begonnen, indem er die ukrainischen Häfen blockiert. Dass Indien seine Exporte beschränkt, ist für mich - angesichts der Inflationgefahren im Land, nachvollziehbar. Allerdings macht sich   Indien damit (ungewollt?)  zum alliierten von Rußland. 

Verständlich

Im Artikel wird klar, dass Indien nur dieses und nächstes Jahr exporieren wollte, um am gestiegenen Weltmarktpreis zu partizipieren.

Da aber weniger Ernte erwartet wird, wird jetzt - per Gesetz - nichts mehr exportiert. Eine für mich nachvollziehbare Entscheidung, sieht man sich Indiens "Bruderstaat" Sri Lanka gerade an: Solche Probleme kann Indien definitiv nicht gebrauchen - zumal die politische Struktur der beiden Länder ähnlich ist (problematische Hybriddemokratien mit viel Korruption und systematischer Bereicherung einer kleinen - zumeist familiär geprägten - Clanstruktur.

1,4 Milliarden Menschen müssen erstmal sicher versorgt werden, auch wenn Reis und Linsen in Indien ernährungstechnisch bedeutsamer sind.

Wenn alles zusammen kommt, …

 

wird es sehr schwierig mit dem Weizen auf dem Weltmarkt.

 

25 Mio. Tonnen sitzen in der Ukraine fest. 2,5x mehr, als Indien ursprünglich exportieren wollte. Dieses leckere Indische Fladenbrot «Naan» ist auch mit Weizenmehl gemacht. In Indien an vielen Orten das Tägliche Brot zu geringem Preis.

 

Indien schwitzt noch mehr unter großer Hitze als sowieso schon immer. So aus der Hüfte weiß ich nicht, ob auch in den Regionen im Land, in denen besonders viel der Weizenernte wachsen soll. Ernährung von 1,4 Mrd. Menschen ist nicht so einfach, und es sind (grob gerechnet) 3x mehr Menschen als in der EU.

 

Vorsichtige Planung im Voraus kann man Indien gar nicht verübeln in der Möglichkeit, dass wegen noch mehr Hitze länger andauernd auch die Weizenernte für den Eigenverbrauch gefährlich gering werden könnte. Das soll und darf geschehen, sonst wäre Indien dann auch noch auf Importe angewiesen.

 

Was für ein Desaster Wladimir der Barbarenzar da nur angerichtet hat für die Armen der Armen weltweit.

Nun denn, ich kann es selber…

Nun denn, ich kann es selber nicht überprüfen ob Indien eine unsichere Ernährungslage hat oder nicht, Wenn Indien das aber hat, dann ist es wohl doch legitim das sie einen Weizen Exportstopp veranlaßt. Indien hat auch Verantwortung gegenüber seinem eigenen Volk und nicht nur dem Rest der Welt! Und wenn Indien den größten Teil seiner letztjährigen Ernten selber verbraucht hatte, was wollen die dann noch exportieren? Da braucht der Özdemir nicht so egoistisch denken!

Schnäppchenjäger Modi

Indien glaubt sich in der Chance zu sehen, Beides gleichzeitig zu bekommen: Waffen und Ressouren wie zB Energie des Kriegsverbrechers, und sich dabei nicht gegen den Rest der Welt stellen.

 

Der Hunger in der Welt ist aber real und nicht abstrakt, das sollte Indien in seiner momentanen Hybris bedenken.

 

Die Geschichte von Ikarus ging noch nie gut aus.

Die G7 haben kein…

Die G7 haben kein Weizenproblem. Länder Afrikas, wie Ägypten sollten Druck bei Putin machen und die bad governance Staaten sollten selber aktiv werden und sich nicht darauf verlassen, dass ihre Probleme vom “ Westen “ gelöst werden.

„Grund [für den Exportstopp für Weizen] sei die unsichere Ernährungslage im Land. In einer von der Regierung veröffentlichten Bekanntmachung hieß es, der sprunghafte Anstieg der Weltmarktpreise für Weizen bedrohe die Ernährungssicherheit Indiens und benachbarter Länder“

In einer schon immer globalen (und heute auch offiziell „globalisierten“) Welt ändern auf „Nationalpolitik“ beruhende Entscheidungen allerdings nichts am grundlegenden Problem. Weil sie konstruktive Zusammenarbeit bei der Suche nach zielführenden Lösungen für alle blockieren. Denn Wetterextreme:

„Indien ist der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt (…) Käufer weltweit setzten bei der Weizenversorgung auf Indien, nachdem die Ausfuhren aus der Schwarzmeerregion seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine stark zurückgegangen waren.

>> Eine extreme Hitzewelle bedroht nun aber auch die Ernteerträge in Indien“

sind heute ein über die ganze Welt „verteiltes“ (und in immer schnellerer Abfolge „zu beobachtendes“) Phänomen (Problem).

Indiens Weizen-Exportstopp

"Eine extreme Hitzewelle bedroht nun aber die Ernteerträge."

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Naja, wenn sie es für sich selbst brauchen, was soll man da kritisieren, solln sie es exportieren, um dann selbst zu hungern, macht keinen Sinn.

Das Angebot künstlich zu verknappen ist hingegen wirklich ärgerlich, was man z.B. mit einem Embargo erreicht, was mich zum angestrebten Ölembargo führt, das hat ganz ähnliche Konsequenzen.

@17:44 Uhr von AufgeklärteWelt

Indien verurteilt die Politik des Westens in der Ukraine auch teilt Indien folglich nicht die Sanktionen des Westens.

Davon stimmt nur der 2. Teil!

Indien hat die "Politik des Westens" nicht verurteilt.

Sie haben sich nur bei der UN-Sicherheitsrat Abstimmung enthalten.

Dafür hat Modi ordentlich Druck im Land bekommen:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/indien-krieg-russland-ukraine-1…

Dass Modi Indien sich hat enthalten lassen, liegt an der langjährigen Kooperation mit Russland und den Waffenlieferungen von dort.

Nun versucht Modi auch billig an Rohstoffe zu kommen.

Von einem Boykott ist Indien aber, wie Sie schrieben, weit entfernt.

Hier geht's aber gar nicht um Boykott - sondern um Lebensmittel - Russland selbst ist hier der einzige der boykottiert. Im letzten Jahr war Russland mit 20% größer Exporteur von Weizen. Russland liefert dieses Jahr aber auch nicht an die sich "neutral" verhaltenden afrikanischen Ländern.

Deshalb macht Russland eine Politik des Verhungernlassens!

@Bild.DirEin ..., 17:48

Man kann natürlich die Liste durchgehen und die ganzen x Gründe, aus denen Indien seinen Weizen im Lande behält, genau angucken. Aber selbst wenn eine mögliche, und wenn auch nur vermutliche, Ergebenheit zu Russland auf Platz x+1 zu finden sein sollte, werden "wir" (in der EU, in der BRD, in diesem Forum) ganz scharf analysieren, dass der Grund sein muss, dass Modi ein Putin-Troll ist und es ihm einfach darum geht, uns als Unterstützer der Ukraine ans Bein zu pinkeln.

Jetzt lassen Sie uns mal nicht paranoid werden.

@18:00 Uhr von NieWiederAfd

Wesentlicher als die Kritik Özdemirs u.a. an der Entscheidung Indiens scheint mir die Kritik von Außenministerin Baerbock u. a. zu sein, die deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt.

Putin würde einen Kornkrieg führen, wenn Russland keinen Weizen exportieren würde. Das Gegenteil dürfte zutreffen, Russland wird seine Rekordernte international vermarkten, nur allerdings nicht an den Westen. Dessen Unterschichten werden durch Engergie- und lebensmittel-Inflation in Armut stürzen. Die Bilanzen des Westens sind künstlich aufgebläht, die Realwirtschaft fußt aber auf Ernten und Rohstoffen, und hier ist Russland ein Gigant.  Die Folgenabschätzung der westlichen Kriegspolitik ist deshalb äußerst fragwürdig.

 

17:51 Uhr von kommtdaher

 

"In Indien hungern arme Menschen, "

...

In Indien hungerten die armen Menschen auch mit sehr guten Ernte im Land.

Alleine daran liegt es also nicht.

 

Problematisch ist die Verschuldung (Analphabeten drehte man 1-3 Nullen mehr an, die sie zurückzahlen müssen), die Kinder sind für die Schulden der Eltern verantwortlich, so das ganze Familien quasi in Leibeigenschaft geraten, und Frauen haben in den unteren Schichten nichts zu melden. Da gibt es mancherorts noch den Brauch Witwen auszuschließen, "Unberühbaren" zu meiden usw.

Hat alles mit der Menge der Ernte nichts zu tun.

 

 

@17:55 Uhr von zomil

Ich tippe eher darauf das viele Menschen im Westen demnächst unter die Armutsgrenze fallen werden. 

 

Und ICH bezweifel das die Russen in den kommenden 30 Jahren überhaupt jemals darüber (Armutsgrenze) kommen werden.

Dafür sorgt der krebskranke Putin gerade.

@18:01 Uhr von harpdart

Es ist offensichtlich. 

Die große Hitzewelle in Indien, eine sogenannte "Extremwetterlage" infolge der Erderwärmung, und der Krieg in der Ukraine gefährden erheblich die Versorgung vieler Millionen Menschen. Vor allem in Ländern, die sowieso schon viele Hungernde haben.

Es bleibt der gesamten Menschheit nichts anderes übrig als diese beiden größten Bedrohungen für alle Menschen zu beseitigen. 

Gelingt das nicht, wird es schon in wenigen Jahrzehnten auf diesem Planeten ohne homo sapiens weitergehen. 

Kriege kann der Mensch verhindern wenn er nur möchte, aber die extremen Wetterlagen kann der Mensch nie kontrollieren. Wie soll das auch gehen bei ca 8 Milliarden Menschen wegen denen weiterhin die Erde gnadenlos ausgebeutet wird damit jeder so leben kann wie er es möchte!

Unaufgeklärte Welt

Indien verurteilt die Politik des Westens in der Ukraine

 

Glauben Sie, dass die Inder nicht kapiert haben, wer den Krieg vom Zaun gebrochen hat?

Bundesaußenministerin…

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock warnte, bis zu 50 Millionen Menschen in Afrika und dem Nahen Osten seien durch diese Krise zusätzlich von Hunger bedroht.

.

Es hat schon Geschmäckle, dass Frau Baerbock Sanktionen für Russland  in allen Wirtschaftsbereichen fordert und forciert, wobei diese hauptsächlich die Armen der Bevölkerung trifft, aber jetzt von Indien fordert, Weizen zu exportieren, damit die Armen in Afrika nicht von Hunger bedroht sind.

@18:09 Uhr von NeNeNe

 

Indien handelt im Interesse seiner 1,83 Milliarden Bürger. Naturkatastrophen sind dort keine Seltenheit und da wird Hunger zur Waffe.

 

So viele Inder sind es nicht, aber 1,4 Mrd. sind auch schon sehr viele Menschen zu ernähren.

Cool bleiben!

Man kann es sehen wie man will und natürlich liegt es am Einmarsch der Russen in der Ukraine, warum auch immer sie das getan haben.

Es nützt aber den Menschen in Afrika nicht und macht sie auch nicht satt, wenn die Verbündeten EU und NATO den Krieg mit Waffenlieferungen verlängern und Sanktionen den Verkauf des Weizens durch die Russen verbieten. Es trifft nur wieder uns am meisten, denn wir werden neue Flüchtlingsströme aus Afrika sehen und der Gewinner ist wieder Putin.

Auch das Öl welches wir jetzt nicht mehr kaufen, freut die Inder, denn es ist billiger als ihre jetzige Quelle. Sie haben das vor 14 Tagen in Wien gesagt. ich will jetzt gar nicht spekulieren, wie sehr der VK-Stop des Weizens aus Indien mit Putin abgesprochen ist.

China und Indien sind eine gewaltige Masse der Weltbevölkerung und beteiligen sich nicht an der emotionsgeladenen Sanktionsspirale, Afrika auch nicht. Wir müssen da sehr aufpassen, dass wir nicht den zweiten Preis machen.

 

@ zomil

Seit Jahren Nato-Militärberater in die Ukraine entsenden, ...

 

Finde ich gut, jetzt können sie sich wenigstens gegen den Angriff eines Diktators wirksam wehren. Jetzt helfen wir ihnen noch, ihren Weizen trotz russischem Klammergriff in die Welt zu exportieren.

@17:44 Uhr von AufgeklärteWelt

 

… auch teilt Indien folglich nicht die Sanktionen des Westens (wie ganz Süd-Ost-Asien, China und Afrika und Südamerika (also der größte Teil der Welt einwohnermäßig und flächenmäßig).

 

Japan und Südkorea sind auch Südostasien, und Japan auch noch bei den G7. Weizen können aber beide nicht exportieren. Möglicherweise könnten sie mehr Reis exportieren, als sie es bisher tun. Dieses würde aber nirgendwo helfen gegen Weizenmangel.

@17:44 Uhr von AufgeklärteWelt

auch teilt Indien folglich nicht die Sanktionen des Westens (wie ganz Süd-Ost-Asien, China und Afrika und Südamerika (also der größte Teil der Welt einwohnermäßig und flächenmäßig). Warum sollte Indien nicht eigennützig den Export von Weizen unterbinden, um die Preise lokal gering zu halten? Anstatt in Europa für Frieden zu sorgen, verlangt der Westen, dass die Welt den Schaden mitträgt und so seine Mitverantwortung verwischt.

Sie haben schon mitbekommen, mit welch überwältigender Mehrheit die Nationen in der UN den russischen Vernichtungskrieg verurteilt.

 

Bzgl Mitverantwortung: ja, der Westen trägt Verantwortung an den klimatischen Veränderungen in der Welt (siehe auch, dass wir in D Ressourcen für drei Welten verbrauchen. Aber da will niemand etwas verwischen.

 

Sogar unsere Kinder predigen uns (FFF), dass wir umdenken, verzichten, teilen, kooperieren müssen. Insofern danke für Ihren Hinweis zur Mitverantwortung!

Ursachen der Weizenknappheit

Fast alle (oder sogar alle) Kommenatoren haben Verständnis für Indiens Exportstopp - ich auch.

Die Kritik der G7 oder von Hr. Özdemir ist uns allen zu harsch.

Schön, dass so viel Einigkeit besteht.

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Trotzdem scheint es nicht unwichtig zu sein, zu verstehen, warum die Politik so reagiert und was die Ursache der Weizenknappheit ist:

Es geht um ca. 30% aller Weizenexporte in der Welt!

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/262309/umfrage/groesste-…

Hier kann man sehen, dass die Ukraine ca. 10%, Russlad aber ca. 20% des weltweiten Weizenexports im letzten Jahr leisteten.

Selbst wenn der Weizen von der Ukraine also nicht geliefert werden könnte (Hafenblockade) ist der viel entscheidendere Faktor der Exportstopp Russlands und das ohne Not. Russland liefert an niemanden Weizen, um Hunger zu produzieren!

Die faschistische Ideologie Putins wird also - ebenfalls ein typisches faschistisches Element - daran deutlich, dass er die Welt in Geiselhaft nehmen will.

@17:55 Uhr von zomil

Indien muss gar nichts bei 1,5 Milliarden Menschen im eigenen Land.

Ich tippe eher darauf das viele Menschen im Westen demnächst unter die Armutsgrenze fallen werden. 

 

Vor kurzem hat jemand geschrieben, Sie wollen die Welt retten und opfern Deutschland. Er hat Recht !

Wir sollen einen pullover mehr anziehen, das Auto stehen lassen und wenn wir fahren, dann langsamer. Wir sollen nicht mehr soviel Fleisch essen (wer macht das noch), denn die Kühe furzen und das ist schlecht für die Umwelt, außerdem essen Sie das Getreide welches für Afrika so wichtig ist.

Ich bin gespannt, wie lange das in Deutschland noch gut geht, aber ich denke die Leute werden es irgendwann satt haben und merken was da abläuft.

Unsere politik kümmert sich um die ganze Welt und viele wissen nicht mehr wie sie ihr Leben bezahlen sollen.

Preis hoch treiben

Die indische Regierung will wahrscheinlich nur den Preis hoch treiben. Im Endeffekt hat sie gar nicht die Macht, den einheimischen Weizenbaronen den Export zu verbieten. Gegen die kann die Regierung nicht an.

@ NeNeNe

In Afrika ist die Bevölkerung ständig in Wachstum. Was ist denn da die Lösung der G7 Staaten?

 

Da reden die G7 hoffentlich nicht rein. Das ist Sache der Afrikaner.

@18:10 Uhr von wenigfahrer

//In einem Artikel wurde das mal gut erklärt, Problem sind auch die Spekulanten, da müssten die Staaten mal eingreifen.//

 

Stimmt. Gibt es überhaupt noch irgendeinen relevanten Bereich, in dem Spekulanten nicht zum Problem werden?

Ein souveränes Land hat entschieden

und das gilt es zu respektieren, denn indische Politiker sind nicht dazu da, die Folgen westlicher Sanktionen gegen Russland auszubügeln, sondern sind zuerst und vor allem der Versorgungssicherheit der eigenen Bevölkerung verpflichtet.

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Russland erwartet eine Rekordernte, ist aber vom internationalen Zahlungssystem ausgeschlossen. Das ist mit ein Grund für die Preissteigerungen.

Dazu kommt: "Russlands Krieg in der Ukraine und die darauf folgenden Sanktionen haben die globalen Märkte von russischen Stickstoff- und Kalidüngemitteln abgeschnitten. Die Folge war ein überaus kräftiger Anstieg der Düngerpreise" (agrarheute, 13.4.22)

Auch die UN hat diesem Umstand schon adressiert.

Die diversen Preisanstiege begannen schon vor einem dreiviertel Jahr. Der Krieg und die Sanktionen kommen noch obendrauf.

Wer die erwartbaren Hungerkatastrophen allein Putin in die Schuhe schieben will, versucht auch, von der eigenen Mitschuld abzulenken.

 

Den Markt offen halten?

Wenn Indien wegen zu erwartender Ernterückgänge den Export stoppt, ist das nachvollziehbar. Sich jetzt zu empören, ist scheinheilig. Die Hitzewelle dort wird wohl was mit dem Klimawandel zu tun haben. Solche Ernteausfälle werden durch die Erderwärmung stark zunehmen. 

Wer, wie Özdemir dennoch das Überleben der Menschheit dem Marktprinzip überlassen will und die "Märkte offen" lassen möchte, hat den Klimawandel nicht verstanden. Das globale Ordnungsprinzip für die Welternährung kann in der Klimakatastrophe nicht mehr der Markt sein. 

 

G 7 kritisieren Indiens Weizen-Exportstopp...

Indien ist der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt. Um seine Lebensmittelsicherheit nicht zu gefährden wurde diese Maßnahme getroffen.

Was wollen in diesem Zusammenhang die G 7-Staaten (die Reichen) und ein grüner Minister ? Zu bestimmen haben sie dort nicht. 

@ zoomil

Seit Jahren Nato-Militärberater in die Ukraine entsenden, dann wenn es kracht die Sanktionsspirale starten ...

 

Da ist keine Naturkatastrophe über die Ukraine herein gebrochen, es ist ein bewusster Angriffskrieg eines Diktators, der ein scheinbar schwächeres Nachbarland neutralisieren will.

Wer aufmerksam gelesen hat ...

... wird verstanden haben, dass dies für die EU völlig belanglos ist, da diese bei Getreide Selbstversorger ist. Auch ob ukrainischer oder russischer Weizen verfügbar ist, ist für die für die Versorgungssicherheit irrelevant.

.

Aber wer bei der Preisentwicklung der letzten Zeit aufgepasst hat,  der weiß auch, dass dies den Zockern an der Börse und den Unternehmern auch völlig egal ist. Beide kassieren als Kriegsgewinnler fett ab und setzen einfach Mondpreise an. Wohlgemerkt OHNE höhere Kosten zu haben. So wie es schon die Ölfirmen BP, Total und Co. seit Monaten tun.

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Wer's nicht glaubt - einfach mal Bilanzen und Gewinnmeldungen dieser Unternehmen ansehen (oder überregionale Zeitungen lesen- da steht's auch drin),

 >>Kritik kommt von…

 >>Kritik kommt von Landwirtschaftsminister Özdemir und den anderen G7-Agrarministern.<<

 

Und wieder einmal zeigt sich: Kritisieren ist leicht. Selbstkritik ist kaum ein Thema. Nein. nein, wir sind nicht die Guten. Aber von Herrn Özdemir hätte ich trotzdem mehr erwartet.

Natürlich wollen auch wir Deutsche nicht von heute auf Morgen unser Leben umkrempeln, aber wir könnten wenigstens etwas leiser sein. Und der moralische Zeigefinger gehört vor den Spiegel. Dann stimmt wenigstens die Richtung.

Forderungen von Fleischessern an Vegetarier

Soweit ich weiß, ernährt sich die Mehrheit der Inder vegetarisch.

Vielleicht sollten wir uns an den Indern mal ein Beispiel nehmen.

Dann könnten wir mitreden - als ein Land, das dann in der Lage wäre, die Hungesnöte der Erde mit Weizenexporten zu lindern.

Dass Indien als Entwicklungsland ...

... - dem Deutschland jedes Jahr Millionen Euro  Entwicklungshilfe zahlt - erstmal die Versorgung der eigenen Bevölkerung berücksichtigt, ist verständlich, normal und richtig.

.

So wie die ähnliche Entscheidung über Palmöl in Indonesien. 

.

Wenn die EU das nicht gut findet, hätte sie mal vorher überlegen sollen, wie ihre Sanktionitis den globalen Warenstrom stört.

.

Nein, gut gemeint ist NICHT Gut gemacht.

Nein, Sanktionen sind NICHT alternativlos.

Nein, Gesinnungsethik war noch NIE gut.

 

@17:48 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Ja, Indien erwartet geringere Ernten aufgrund der Hitzewelle.

 

Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit dass Premier Modi Russland unterstützen will.

 

Wer sich näher mit ihm beschäftigt, weiss, dass er auf einem ähnlichen Kurs ist, wie Putin.

 

In der Richtung ist er unterwegs, aber er ist nicht ohne Gegenpart anderer Parteien. Bei seiner ersten Wahl haben ihn die Inder vor allem deswegen gewählt, weil Modi eben keinen riesengroßen Family Clan hat wie die Democratic Party der Gandhi in Nachfolge von Mahatma und Indira. Dieses politische Clan-Unwesen wollten die Inder nicht mehr auf dem Posten des Ministerpräsidenten sehen.

 

Keine Geschwister, nur die Mutter. Sehr, sehr ungewöhnlich im Indien der politischen und gesellschaftlichen Macht der Erben der Maharajahs, und den gebildeten Families des Sikhs. Anfangs wusste man noch nicht so recht, dass und wie in welche Hindu-Nationalistische Richtung sich Modi selbst, und seine Regierungspartei BJP entwickeln würden. Nun weiß man es genau.

Exportverbot

Das Exportverbot ist schon richtig, wenn Indien vor allem die Ernährung des eigenen Volkes sichern will. Durch die Verknappung des Weizenangebotes und entsprechender Spekulationen ist zu erwarten, dass der Weltmarktpreis steigt. Durch ein Exportverbot kann Indien wenigstens versuchen, den inländischen Getreidepreis zu deckeln, ohne dass dann Spekulanten billiges Getreide exportieren und auf demWeltmarkt teuer verkaufen.

Daß Herr Modi

sich bei den Fans Wladimir Putins großer Beliebtheit erfreut, wundert niemanden, der sich mit diesem Herrn ein wenig beschäftigt hat.

 

Die nationalistische Internationale formiert sich.

 

Nationalismus als Garantie für eine friedliche Welt?

 

Ach, Leute...

Export

Also, niemand verlangt, dass Indien die eigene Bevölkerung hungern lassen soll. Selbstverständlich muss auch für die Menschen in Indien gesorgt werden. Vor wenigen Tagen war dies anscheinend kein Problem trotz Exporten. Dann dieser Sinneswandel. 

Man liest hier wieder sehr viel über die verwerfliche Politik des Westens und auf wundersame Weise sind einige, die sich immer gegen Maßnahmen zur Reduzierung des Fleischkonsums gewehrt haben, plötzlich zu Vegetariern mutiert?

Seltsamerweise liest man aber nichts über denjenigen, der die Lieferung von Millionen Tonnen Weizen blockiert, dem der Hunger in der Welt anscheinend egal ist. Und der gerade den Ausstoß an Treibhausgasen massiv antreibt mit seiner Kriegsmaschine.

Aber der "Westen"...

Wer konnte das ahnen?

Wurden diese Schwierigkeiten mit den Getreidelieferungen auch nicht von den Mahnern vorhergesehen, die schon seit 20 Jahren wussten, dass alles was Putin anstellt, genau auf diesen Krieg hinauslief? 
Die unterschiedlichen Spurweiten in der Ukraine bestehen auch schon hundert Jahre. Warum wurde da nichts geändert? Hat der Markt das nicht kommen gesehen?
Es ist äußerst selten, dass der Westen einen Plan B hat. Wie kann das sein, wenn wir doch das überlegene Wirtschaftssystem haben? 
Wenn China solch ein Problem hätte, würden  die wahrscheinlich innerhalb von 2 Wochen ganze Bahnstrecken neu bauen. 
Unsere Kapazitäten werden für Waffenlieferungen benötigt und dann ist niemand mehr übrig, um die anderen Probleme zu lösen.

 

@18:05 Uhr von Garden.of.Eden

Das Volk qäult sich durch nicht zu ertragende Hitze. Der Weizen wächst nicht mehr in den gewohnten Mengen? Komisch - aber Weintrauben, die zu 80% aus Wasser bestehen, produziert man in Indien das gesamte Jahr für den Weltmarkt. Die stammen nur gar nicht aus Indien. Und hier freut man sich jeden Tag Weintrauben essen zu können. Verzicht, der gar nicht aufgezwungen ist, sondern durch die Natur geschaffen ist, wäre tatsächlich mal wieder etwas. 12 Monate lang Kartoffeln aus Ägypten, Erdbeeren aus Spanien .. usw. ist Umweltzerstörung pur. Das Grundwasser, was vor Ort dringend benötigt wird, wird aus reiner Geldgier vernichtet. In Südspanien besorgt man es sich inzwischen aus Nordspanien ... das sagt wohl alles.

Wo kaufen Sie denn ein ? Die meisten Kartoffeln, die ich kaufe, stammen aus heimischer Produktion. Weintrauben saisonbedingt auch schon mal aus Italien, Frankreich, Südafrika, Deutschland, nur aus Indien habe ich noch keine gesehen.

 

Global warming verschiebt nach „oben“

Die Klimaveränderung wird den Siedlungsraum des Menschen wohl nach oben verschieben. Also auf der Nordhalbkugel nach Norden, im Süden eben „runter“.

 

Dir mit Abstand größte Landmasse hat im Norden Russland. 
 

Das wird Begehrlichkeiten wecken. Statt Lebensraum im Osten kommt irgendwann jemand auf die Idee Lebensraum im Norden zu okkupieren. 
 

Ich denke da z. B.  an China. 

Das meiste Getreide das aus…

Das meiste Getreide das aus der Ukraine oder Russland kommt wird als Tierfutter verwendet. Da für Mehl zB. ein mindest Anteil an Kleber Eiweiß enthalten sein muss und das hat nur hochwertiges Getreide. Bis jetzt produziert Deutschland das nötige Getreide selbst. Wird dieses Jahr aber nicht mehr klappen, der Dünger für hochwertiges Getreide fehlt. Ich kann verstehen wenn jeder das Bunkert was er hat, denn hat das Volk Hunger gibt's Stress. Übrigens der Sinn von Sanktionen.

@18:11 Uhr von zöpfchen

Nachdem Putin erkannt hat, dass er den Ukrainekrieg nicht gewinnen wird, hat er den Getreidekrieg gegen die armen Staaten der Welt begonnen, indem er die ukrainischen Häfen blockiert. Dass Indien seine Exporte beschränkt, ist für mich - angesichts der Inflationgefahren im Land, nachvollziehbar. Allerdings macht sich   Indien damit (ungewollt?)  zum alliierten von Rußland. 

 

 

Sie meinen, in dem Indien sich zunächst um die eigene Bevölkerung kümmert und deshalb, auch auf Grund der Minderernten eher wenig zur Ausfuhr zur Verfügung hat, macht es sich zum Handlanger Russlands? Ich kann dem HinduNationalisten Modi und seiner ausgrenzenden Politik überhaupt nichts abgewinnen, aber in diesem Fall kann ich sein Handeln verstehen. Er vermeidet die Revolte im eigenen Land. 

Synthetischer Kraftstoff statt Bioethanol

Es muss ein umdenken statt finden. Vor allem in den Köpfen der Ideologen. 
 

Strom aus Atom und Kraftstoff synthetisch aus CO2 hergestellt. 
 

Dann kann man sich die 10% bei E10 sparen und daraus was leckeres zum Essen machen…

 

 

@17:47 Uhr von Coachcoach

 
Wir essen Kartoffeln.

Sehr schön, aber nicht auch Brot, Brötchen, Kuchen, Nudeln, Spaghetti und andere Hartweizenprodukte ?

Bei diesem Thema zeigt sich…

Bei diesem Thema zeigt sich deutlich, wie sehr beim Thema Welternährung die Dynamiken des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine incl des Kornkrieges und die weltweiten Klimaprobleme incl der zunehmenden Dürre und Versteppung zusammen kommen und die Situation verschärfen.

Weizenexport

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als die USA den Export von Weizen mit politischen Forderungen verknüpften, aber damals war kalter Krieg.

@18:33 Uhr von AufgeklärteWelt

... deutlich machen, dass Putins Russland bewusst einen 'Kornkrieg' führt.

Putin würde einen Kornkrieg führen, wenn Russland keinen Weizen exportieren würde. Das Gegenteil dürfte zutreffen, Russland wird seine Rekordernte international vermarkten, nur allerdings nicht an den Westen. Dessen Unterschichten werden durch Engergie- und lebensmittel-Inflation in Armut stürzen. Die Bilanzen des Westens sind künstlich aufgebläht, die Realwirtschaft fußt aber auf Ernten und Rohstoffen, und hier ist Russland ein Gigant.  Die Folgenabschätzung der westlichen Kriegspolitik ist deshalb äußerst fragwürdig.

 

Viele Worte, um zu verschleiern: Russlands Kriegsstrategie ist, die Weizenernte in der Ukraine zu verschlechtern und Transporte in andere Länder zu blockieren. Das ist der von Außenministerin Baerbock benannte bewusste Kornkrieg Putins. Weiß jeder, außer fanatische Dumaabhängige.

 

gez. NieWiederAfd

60% des in D angebauten…

60% des in D angebauten Getreides landet in den Maegen des Schlachtviehs. Davon werden etwa 50% exportiert, ein Grossteil nach China. Wuerden wir diese Exporte canceln, blieben 30% des in D erzeugten Getreides fuer den Weltmarkt. Und dabei bliebe der Inlandskonsum von Fleisch sogar noch unberuehrt. Ein Exportverbot wuerde nebenbei auch die durch die  Guelle belasteten Boeden und das Grundwasser schonen. Wir braeuchten keine so grossen Monokulturen an Futtermais, die der absolute Supergau fuer Insekten und andere Tierarten sind und die Boeden extrem auslaugen. Halb soviel Tiere wuerde auch Moeglichkeiten fuer wesentlich bessere Haltungsbedingungen bedeuten. Ich bin fuer einen generellen Fleischexportstopp, Toennies und Co. werden auch so noch genug Gewinn machen.

Was Indien tut, ist absolut nachvollziehbar und korrekt, die Versorgung der eigenen Bevoelkerung hat Prioritaet. 

@18:33 Uhr von AufgeklärteWelt

Putin würde einen Kornkrieg führen, wenn Russland keinen Weizen exportieren würde. Das Gegenteil dürfte zutreffen, Russland wird seine Rekordernte international vermarkten, nur allerdings nicht an den Westen.

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Hier obligen Sie gleich eines doppelten Irrtums:

1) Der "Westen" produziert sehr große Weizenüberschüsse und braucht keinen russischen Weizen!

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293852/umfrage/groesste…

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2. Der Faschist Putin hat bereits angkündigt, dass Russland dieses Jahr vorerst keinen Weizen exportieren will:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/russland-getreideex…

 

Wer Weizen braucht ist zuforderst Afrika: Ägypten etc.), Russland verteuert durch die Blockade des ukrainischen Weizens und seinen Exportstopp den Weizen enorm, ergo lässt er Menschen verhungern.

Das ist sein faschistisches Programm.

Die Sorge gilt dem Impuls für den globalen Weizenmarkt

 

Natürlich gilt die Sorge der indischen Regierung primär der Versorgungssicherheit der eigenen Bevölkerung. Das sprechen die G7 den Indern auch nicht ab.

 

Wenn es nur darum ginge. Es geht aber darum, ob Indien dem Weltmarkt produzierte Überschüsse vorenthält.

 

Das eigentliche Thema ist der Impuls auf die Preise des globalen Weizenmarktes, der von der Ankündigung Indiens ausgeht. Die treibt den spekulativen Anteil des Weizenpreises nach oben mit negativen Folgen für die Ernährungssituation in den armen Länder der Welt.

 

Da sollte man Verständnis haben.

Klar ist, dass die G7 Länder enttäuscht sind.

Aber mit ihrer Kritik an Indien sollten sie vorsichtig sein, denn es gibt 2 wichtige Gründe für die Inder, den Export zu stoppen:

 

Die Preissteigerungen daheim - gibt soziale Unruhen

und

die erwartete Ernte, die wohl deutlich schlechter ausfallen wird als eigentlich nötig. Auch dies kann zu inneren Problemen führen.

 

 

@18:11 Uhr von zöpfchen

Allerdings macht sich   Indien damit (ungewollt?)  zum alliierten von Rußland. 

 

Vielleicht sollte man sich mal von dem irren Gedanken verabschieden, jeder Politiker der im Sinne seiner eigenen Bevölkerung handelt, sei ein Alliierter von Rußland.

 

Nein. Diese Politiker machen das wofür sie gewählt wurden. Wenn einige Weltsozialamt spielen wollen, bitte sehr. Aber nicht die verurteilen, die sich nicht in der Pflicht sehen einem Staat zu helfen, dessen demokratischer Ruf selber nicht so lupenrein ist.

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