Kommentare - So viele offene Stellen in Deutschland wie noch nie

12. Mai 2022 - 15:14 Uhr

Viele Firmen haben Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Eindrucksvoll belegt das eine Erhebung der Forscher des IAB: In Deutschland waren demnach im ersten Quartal 1,74 Millionen Stellen unbesetzt - ein neuer Rekordwert.

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das ist zu erwarten

1.Es gehen mehr in Rente als nachrücken.
2.Für  Einige lohnt sich Arbeit nicht mehr ( habe selbst zwie Fälle davon in der Verwandschaft). Kann ich auch verstehen, wenn man mit Solzialleisten und den Zuwendungen mehr hat als wenn man als Hilfsarbeiter sich krumm buckelt). Rückenprobleme durch schwere Arbeit folgen.

Als 3. nicht Jeder will jede angebotene Arbeit machen.

Als 4. Mit Minijob hat man mehr als wenn man Vollzeit arbeitet. Selbst für meine Tochter hat sich die 30h Woche und Minijob mehr gelohnt als wenn es Vollzeit wäre.

Zuletzt wenn der MAnn gut verdient geht Frau als Minijober. Arbeit lohnt hier auch nicht ( ebenfalls 1 Fall in der Verwandschaft).

Fazit: -Vereibarkeit von Familie und Beruf stärken
          - Löhne anheben ( Arbeit muss sich lohnen)
         - Minijob auslaufen lassen

Alles vorhersehbar

        

So viele offene Stellen in Deutschland wie noch nie....

Leider steht da nichts über die Qualität der Arbeitsstellen. Kann man von ihnen leben ? Und eine Wohnung halten ? 

Und bei wie vielen der Arbeitsstellen müssen die Beschäftigten ihren Lohn mit Sozialleistungen aufstocken ? Im Jahre 2020 sollen es etwa eine Million gewesen sein. Es gibt sie auch in Großbetrieben wie der Post AG/DHL...

qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Das ist der Kern des Problem. Unsere Gesellschaft hat in  den letzten jahrzenten persönliche Leistung immer mehr mit Steuern und Sozialabgaben bestraft. Auch die Firmen haben immer schlechter bezahlt und zuwenig Ausgebildet.
Hier brauchen wir dringend eine "Wende" persönliche arbeit muss von  belastungen frei gemacht werden und Konsum und Luxus muss besteuert werden.

Es fehlt vielerorts die positive Aufbruchstimmung

Es ist aber lange nicht so erfreulich, wie dargestellt.  Im Bereich Gaststätten und Hotellerie wird sehr viel gesucht und leider sind dies oft sehr schwierige Arbeitsbedingungen. Nicht nur Knochenjob und Arbeitszeiten, auch oft Teilzeitverträge mit ungewisser Menge an Überstunden, die nach wie vor oft schwarz bezahlt werden. Gerade bei immer höheren Wuchermieten und enormen Preissteigerungen, ist es schwierig in diesen Branchen zu arbeiten, weil es schwer zu kalkulieren ist, ob man damit rumkommt. Was Corona im Herbst so plant hat das Virus auch noch nicht verraten.

Auch sind viele Arbeitgeber noch immer in überkommenen Schemata festgefahren. Am besten Anfang 20, perfekt ausgebildet und Berufserfahrung mit möglichst niedrigen Gehaltsvorstellungen.

Es gibt aktuell - auch durch Corona- sehr viele hervorragend ausgebildete mit Erfahrung und Motivation vollgestopfte Arbeitssuchende in den 50ern, die will aber keiner. In vielen Gesellschaftsbereichen stecken wir in lähmender Lethargie fest.

- genauer gesagt: Wenn alle von ihrem Beitrag zum Funktionieren des Gemeinwesens (m.E. die sinngemäße Definition von "Arbeit") leben könnten, wäre das eine gute Nachricht:

"So viele offene Stellen wie noch nie".

Unter den gegenwärtigen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt ("Viele Firmen haben Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden") ist es eine schlechte.

 

Die Ursache(n) für dieses Missverhältnis gilt es also im Interesse der Allgemeinheit dringend herauszufinden. Und abzustellen.

@ Bernd Kevesligeti

So viele offene Stellen in Deutschland wie noch nie....  Leider steht da nichts über die Qualität der Arbeitsstellen. Kann man von ihnen leben ? Und eine Wohnung halten ?

 

Klingt, als könne man die Wohnung eher halten, wenn man die Arbeitsstelle nicht annimmt. Dann wäre aber tatsächlich einiges im Argen. Oder fehlt es uns nicht einfach an Genügsamkeit und am Respekt vor der Arbeit?

Alle Branchen suchen

Jeder Sprinter diverser Gewerke sucht (händeringend) Auszubildende und Mitarbeiter. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen allmählich in den Ruhestand und die junge Generation ist zahlenmäßig deutlich geringer, so dass nach langen Jahren 50 Bewerber um einen Arbeitsplatz das Verhältnis umgekehrt ist. Viele wollten studieren und haben den praktischen Tätigkeiten den Rücken gekehrt. Auch ist festzustellen, dass Bereitschaft zu zeitaufwändigen und durchschnittlichen Arbeitsverhältnissen rückläufig ist. In der Gastronomie, selbst in Hamburg überall sichtbar, sind die Menschen von Pandemie und Stellenverlust in sichere Branchen gewechselt, die auch nicht die manchmal harten Arbeitsbedingungen der Gastronomie bieten, dafür geregelte Zeiten und Lohn. Auf Sylt ist das Paradebeispiel der Saisonkräfte, die im Winter arbeitslos waren. Die sind in andere Betriebe gewechselt. Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass der Mangel an Kräften Wartezeiten für Kunden und Schließung von Firmen heißt.

Es gibt keine Dachdecker

Mein Bruder ist selbständiger Dachdecker und muss Aufträge zurückweisen, weil er so viele gar nicht bearbeiten kann. Er würde sofort auf der Stelle mindestens zwei Dachdeckergesellen einstellen, findet aber keine. Die Kunden müssen warten. Das bremst unsere Wirtschaft aus, nicht die niedrigen Zinsen.

Migration sorgt für Entlastung.

Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

@werner1955, 15:31

 

Unsere Gesellschaft hat in  den letzten jahrzenten persönliche Leistung immer mehr mit Steuern und Sozialabgaben bestraft.

 

Ihre höchst persönliche Sichtweise, die wir hier alle kennen. Ich habe in meinem Leben viel geleistet, viel verdient, und habe Steuern und Sozialabgaben niemals als Strafe empfunden, sondern als meinen Beitrag zur Solidargemeinschaft.

Dazu darf man eben diese Solkudargemeinschaft nicht als etwas ansehen, was wertlos ist, weil es keine Rendite abwirft. Das scheint mir ihr eigentliches Problem zu sein.

Mancher Arbeitgeber lernt…

Mancher Arbeitgeber lernt gerade auf die harte Tour, was das Wort "Personalmarketing" beinhaltet - von der Arbeitsplatzsicherheit über eine menschenwürdige Bezahlung, ein Betriebsklima, das nicht nur ein unvermeidbares Buzzword in Stellenangeboten ist, bis zur Ausbildung. Wo Ansprachen wie "gehst zum Arbeitsamt, bis der nächste Auftrag kommt" über "Wissen Sie eigentlich, wen Sie vor sich haben?" (angeheiratete Sekretärin in Führungsposition ohne Takt, Branchenkenntnis oder Fachausbildung) bis zum Lehrling, dessen sich keiner annimmt und der merkt, daß er hier nur für Hilfsarbeiten ausgenutzt wurde, in solchen Betrieben ist kein Belegschaftsgeist und dafür hohe Fluktuation zu finden.
Es gibt sie auch noch, kleine Betriebe und große Firmen, in denen sich die Mitarbeiter in einer Lebensstellung sehen.
All das ist persönliche Erfahrung.

@15:36 Uhr von Oberstudienrat

So viele offene Stellen in Deutschland wie noch nie....  Leider steht da nichts über die Qualität der Arbeitsstellen. Kann man von ihnen leben ? Und eine Wohnung halten ?

 

Klingt, als könne man die Wohnung eher halten, wenn man die Arbeitsstelle nicht annimmt. Dann wäre aber tatsächlich einiges im Argen. Oder fehlt es uns nicht einfach an Genügsamkeit und am Respekt vor der Arbeit?

 

 

Was heißt das ? Das Sie Ihre Arbeit mögen ist klar. Auf die Frage nach der Wohnung gehen Sie nicht ein. Die Leute sollen also Respekt vor der Arbeit haben, egal wie die Verhältnisse sind. Auch wenn man davon nicht leben kann ?  

 

Forfuture

Am besten Anfang 20, perfekt ausgebildet und Berufserfahrung mit möglichst niedrigen Gehaltsvorstellungen.

 

Sie können einen Dachdecker nicht bezahlen wie einen Oberarzt. Aber selbst wenn das Geld dafür da wäre, es gibt ja keine Dachdecker. Es gibt keine, die sich zu Hause verschanzt haben und auf das Oberarzt Gehalt spekulieren.

Ein Dachdecker, der mit 50 die Firma wechseln will, hat natürlich sofort einen neuen Job, die Leute werden ja händeringend gesucht.

@15:40 Uhr von Oberstudienrat

Mein Bruder ist selbständiger Dachdecker und muss Aufträge zurückweisen, weil er so viele gar nicht bearbeiten kann. Er würde sofort auf der Stelle mindestens zwei Dachdeckergesellen einstellen, findet aber keine. Die Kunden müssen warten. Das bremst unsere Wirtschaft aus, nicht die niedrigen Zinsen.

#

Gehalt: Was verdient ein Dachdecker? Ein erfahrener Dachdecker verdient etwa 2.800 Euro brutto im Monat.

#

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat

m heutigen Deutschland lohnt sich immer mehr NIcht-Leistung

Qualifizierte MItarbeiter finden?

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Einer der Kerne der Probleme. Unter anderem:

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Wer leistet, wird steuerlich bestraft!

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Bsp: Mein Schwager hat 37 Jahre in einer Behörde gearbeitet. Er bekommt eine Rente von nur ca. 1350 Euro. Vorher hatte er verschiedene A-Geber und kommt auf gesamt 45 Beitragsjahre. Er ist der typische Eckrentner.

Zusätzlich hat er vor vielen Jahren (?) eine Zusatz-Versicherung abgeschlossen, die ihm heute knapp 600 Euro pro Monat einbringen.

.

Das Ende vom Lied: Er darf jetzt als Rentner seine Rente besteuern und KK-Beitrag zahlen.

 

.

 

Jeder staatliche Leistungsempfänger erhält mehr Geld (Miete, GEZ, Brennstoffzulage, KK-Beitrag und über 400 Euro Taschengeld)

.

IWer will im Niedriglohnsektor arbeiten gehen, wenn es staatliche Leistung für NIchtstun gibt? (Siehe Bild)

Der 2. Kern: Mangelnde Zahlungsbereitschaft von A-Geber. (Nicht in allen Branchen!)

 

PS. Davon mal abgesehen wäre es interessant gewesen zu erfahren, welche Art von offene Stellen es hauptsächlich sind.

 

 

@15:42 Uhr von Adeo60

>>"Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden."<<

.

Bisher haben wir aber leider eine ungesteuerte Migration und deswegen sprechen die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit leider eine andere Sprache (mehr Leistungsempfänger als sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse).

 

@15:42 Uhr von Adeo60

Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen.

Das kommt drauf an. Wenn Migranten eingestellt werden, um Lohndumping zu betreiben, dann ist das nicht gut.

 

Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Hier wäre es sinnvoller in Bildung und Ausbildung zu investieren. Arbeitslose kosten ja Geld.

@15:40 Uhr von Oberstudienrat

Mein Bruder ist selbständiger Dachdecker und muss Aufträge zurückweisen, weil er so viele gar nicht bearbeiten kann. Er würde sofort auf der Stelle mindestens zwei Dachdeckergesellen einstellen, findet aber keine. Die Kunden müssen warten. Das bremst unsere Wirtschaft aus, nicht die niedrigen Zinsen.

 

Ich warte seit drei Monaten auf den Dachdecker. Es müssen lediglich etwa zehn Dachpfannen neu gelegt werden, aber selbst diese ein, zwei Stunden Arbeit kann die Firma nicht dazwischen schieben, wegen völliger Überlastung.

 

Und Dachdecker werden nun wirklich nicht mit Hungerlöhnen abgespeist.

 

30 Jahre Umverteilung und ein immer noch miserables Schulsystem

Seit gut 30 Jahren wurde und wird das einstige Hochlohnland BRD in das jetzige Niedrig- )besser:Tief-) lohnland umgewandelt: Eine beständige Umverteilung  von unten nach oben, mit vielen beschämenden Sachen wie den Hartzgesetzen.

Das Ergebnis ist verbreitete Armut. Armut behindert, besonders Kinder, schon in den ersten 1000 Tagen.

Dann folgt ein exkludierendes Schulsystem, das im Prinzip auf Friedriech II. zurückgeht.

Und die Firmen und Kammern reagieren nicht: Keine passenden Angebote für schwache, aber lernwillige Jugendliche. Persepektive armes Deutschland - in Teilen ist es das schon.

Wo sind die Ausbildungswilligen?

Selbst wenn man auf Migration und Anwerbung abstellt, sind die Menschen nicht automatisch dort einsetzbar, wo sie gebraucht werden. Sprachkenntnisse, Arbeitseinsatz und Schutzvorgaben, Fachkenntnisse und vieles mehr kann man nicht bei jedem voraussetzen. Und vor allem, wie stellen sich manche das vor? Dass schlagartig die Personen kommen, die dann alles besetzen? Wie bei Ukrainern sollte man auch Geflüchtete aus anderen Ländern früher in Lohn und Arbeit bringen. In den skandinavischen Ländern ist das schneller der Fall. Integration setzt früher an als bei uns. Doch werden wir diese Lücken nicht so schnell füllen können, weil alles Vorlauf und Organisation braucht. Und Arbeitsämter, Schulen und Betriebe müssen besser und enger zusammenarbeiten, um junge Menschen einzubinden. Die vielen ziellosen und auch unwilligen darunter brauchen stärkere Führung und Verpflichtungen. Da ist noch viel zu tun. Sowie ein Umdenken der Jungen erforderlich.

Wirtschaftswunder ohne Lohn Wohlstand

Das gab es statistisch gesehen noch nie im "Scholz - Staat "jedenfalls  Die Koordination der Behörden zumindest wird scheinbar immer Effizienter es mangelt offiziell hierzulande immer mehr nur noch an passend Arbeitnehmern + bezahlbaren Wohnraum für diese mobilen All in Wundertiere unter 40 Lenzen  . Der Ex Arbeit & Finanzminister kennt den Laden auch bestens .Zumindest die Steuereinahmen sprudeln. Jobcenter & Personal Leasing Firmen haben ihre Zusammenarbeit längst perfektioniert, wer nicht willig alles annimmt wird halt sanktioniert. Die  Lockdown Gastronomie brauch mal wieder befristetes Frischfleisch nicht nur auf dem Teller. Pandemie gebrannte Kinder scheuen längst das Hire & Fire  . Die Event Caterer Touristik Branche  schreibt mal wieder einiges auf vieles auf Verdacht und Mini-Job Basis, Altenpflege sowieso .

 

Viele offene Stellen

Durch den Lockdown haben viele Gastwirte und Kaffeehausbetreiber kein Personal für den Service mehr. Ein Großteil ist in die Industrie abgewandert andere sind in die Schweiz zum arbeiten, bei einem Lohn welchen kein Wirt zahlen kann. 

( müsste ja auf die Speisen und Getränke aufgeschlagen werden)

Ein großer Karosseriebau und Lackierereibetrieb incl. Oldtimer Restaurierung zahlt Prämien bis zu 4 Tsd. Euro damit er jemanden bekommt. Flaschner und Sanitär Betriebe finden keine Mitarbeiter und die Auftragsbücher sind randvoll. 

Aber ich denke einmal viele werden nun schreiben, da müssen die Betriebe eben ordentlich bezahlen.Z. B.:

Obiger Betrieb sucht einen Mechatroniker, Stundenlohn 27 Euro, plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Nur wenn man im Bewerbungsschreiben auf einer Seite 5 Fehler schreibt, kann man verstehen das der Inhaber irgendwann sagt dann lass ich es besser m

 

 

15:49, tagesschlau2012

>>

@15:40 Uhr von Oberstudienrat

Mein Bruder ist selbständiger Dachdecker und muss Aufträge zurückweisen, weil er so viele gar nicht bearbeiten kann. Er würde sofort auf der Stelle mindestens zwei Dachdeckergesellen einstellen, findet aber keine. Die Kunden müssen warten. Das bremst unsere Wirtschaft aus, nicht die niedrigen Zinsen.

#

Gehalt: Was verdient ein Dachdecker? Ein erfahrener Dachdecker verdient etwa 2.800 Euro brutto im Monat.

#

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat<<

 

Ich weiß von Bürojobs, wo man weniger als die Hälfte des von Ihnen angegebenen Dachdeckergehaltes verdient.

 

Die 2800 Euro sind übrigens laut Dachdeckerinnung das Einstiegsgehalt eines Dachdeckergesellen in einem Handwerksbetrieb. Wem das nicht reicht, der kann Dachdeckermeister werden.

Es ist nun mal doch alles relativ...

In der derzeitigen Situation kommt es auf ein Problem mehr oder weniger nun wirklich auch nicht mehr an.

15:53, eine_anmerkung.

>>

@15:42 Uhr von Adeo60

>>"Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden."<<

.

Bisher haben wir aber leider eine ungesteuerte Migration und deswegen sprechen die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit leider eine andere Sprache (mehr Leistungsempfänger als sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse).<<

 

Ja sicher. Gerade kommen ja all die ungeregelten Ukrainer.

Die Zeit der BabyBooomer scheint vorbei.

Bisher glaubte man, alles mit Geld regeln zu können. Vermutlich ein Irrtum. Köpfe gewinnt man durch Überzeugen, nicht mehr allein durch Druck.

@15:52 Uhr von morgentau19

Jeder staatliche Leistungsempfänger erhält mehr Geld (Miete, GEZ, Brennstoffzulage, KK-Beitrag und über 400 Euro Taschengeld)
 
.

IWer will im Niedriglohnsektor arbeiten gehen, wenn es staatliche Leistung für NIchtstun gibt? (Siehe Bild)

Der 2. Kern: Mangelnde Zahlungsbereitschaft von A-Geber. (Nicht in allen Branchen!)

 

PS. Davon mal abgesehen wäre es interessant gewesen zu erfahren, welche Art von offene Stellen es hauptsächlich sind.

 

Die 400 Euro, die Sie als Taschengeld bezeichnen, dienen dem Lebensunterhalt, z.B. Essen und Trinken (Wasser).

 

Jeder Leistungsempfänger erhält mehr Geld.

Dann wollen wir doch mal rechnen.

 

 

@16:08 Uhr von fathaland slim

>>"Ja sicher. Gerade kommen ja all die ungeregelten Ukrainer."<<

.

Für die ich vollstes Verständnis aufbringe und dort finanziell unterstützt habe und Sie? Übrigens sind die in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (noch) nicht erfasst und ich bin der festen Überzeugung das sich diese Menschen nützlich machen werden wo es immer geht.

 

16:06, Seebaer1

>>

Es ist nun mal doch alles relativ...

In der derzeitigen Situation kommt es auf ein Problem mehr oder weniger nun wirklich auch nicht mehr an.<<

 

Das mögen Sie so sehen. Andere Leute betrachten ein Problem als etwas, was gelöst werden kann und muss.

@16:03 Uhr von fathaland slim

>>

@15:40 Uhr von Oberstudienrat

Mein Bruder ist selbständiger Dachdecker und muss Aufträge zurückweisen, weil er so viele gar nicht bearbeiten kann. Er würde sofort auf der Stelle mindestens zwei Dachdeckergesellen einstellen, findet aber keine. Die Kunden müssen warten. Das bremst unsere Wirtschaft aus, nicht die niedrigen Zinsen.

#

Gehalt: Was verdient ein Dachdecker? Ein erfahrener Dachdecker verdient etwa 2.800 Euro brutto im Monat.

#

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat<<

 

Ich weiß von Bürojobs, wo man weniger als die Hälfte des von Ihnen angegebenen Dachdeckergehaltes verdient.

 

Die 2800 Euro sind übrigens laut Dachdeckerinnung das Einstiegsgehalt eines Dachdeckergesellen in einem Handwerksbetrieb. Wem das nicht reicht, der kann Dachdeckermeister werden.

Sie vergleichen ungelernte mit gelernten.

Das Mittel bei Dachdeckergesellen liegt bei 2900 Euro.

 

 

@15:42 Uhr von Adeo60

Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Besser wäre es die ca  3 >Mio. die in der sozialen Hängematte liegen an die Arbeit zu bringen.

 

@15:42 Uhr von Adeo60

Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Man könnte das Foto zum Beitrag so interpretieren, dass der "Segen" zumindest im Servicebereich noch auf sich warten lässt.

 

@16:15 Uhr von fathaland slim

>>

Es ist nun mal doch alles relativ...

In der derzeitigen Situation kommt es auf ein Problem mehr oder weniger nun wirklich auch nicht mehr an.<<

 

Das mögen Sie so sehen. Andere Leute betrachten ein Problem als etwas, was gelöst werden kann und muss.

Sie haben natürlich Recht. Aber wo soll man nur anfangen mit dem Problemelösen. Die Auswahl ist einfach zu groß...

 

@eine_anmerkung, 16:14

 

Für die [die Flüchtlinbe aus der Ukraine] ich vollstes Verständnis aufbringe und dort finanziell unterstützt habe [...] und ich bin der festen Überzeugung das sich diese Menschen nützlich machen werden wo es immer geht.

 

Was im Umkehrschluss bedeutet, dass Sie für andere Flüchtlinge, z.B. Syrer, kein Verständnis aufbringen und nicht davon ausgehen, dass diese sich nützlich machen.

Das bezeichnet man als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Was ja aber nicht überrascht.

@16:18 Uhr von hesta15

>>"Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Besser wäre es die ca  3 >Mio. die in der sozialen Hängematte liegen an die Arbeit zu bringen."<<

.

... und ich bekomme immer einen roten Balken wenn ich in diese Richtung argumentiere, seufz.

 

 

@15:48 Uhr von Oberstudienrat

Sie können einen Dachdecker nicht bezahlen wie einen Oberarzt. Aber selbst wenn das Geld dafür da wäre, es gibt ja keine Dachdecker. Es gibt keine, die sich zu Hause verschanzt haben und auf das Oberarzt Gehalt spekulieren.

Ein Dachdecker, der mit 50 die Firma wechseln will, hat natürlich sofort einen neuen Job, die Leute werden ja händeringend gesucht.

Doch, das kann man schon. Man muss ihn vielleicht nicht wie einen Oberarzt bezahlen. Aber vielleicht wie einen Versicherungsmakler. Oder Aktienanalysten. Also die Jobs, die wir hier wirklich - warum auch immer -hofiert haben.

Dachdecker gibt es nicht, weil die Wirtschaft durch Bezahlung, Arbeitsumfeld, Arbeitsplatzsicherheit es geschafft hat, diesen Beruf (und viele andere Handwerkerberufe) unattraktiv zu machen. Stattdessen gab es immer mehr Stellen in HR, QS, neuerdings gar in Genderstudies usw.

Deshalb haben die Familien ihren Kindern mit auf den Weg gegeben "Kind, willst du was werden, werde bloß nicht Handwerker."

@15:40 Uhr von Oberstudienrat

Dachdeckergesellen einstellen,

Hat er es mal mit eigen Ausbildung versucht?

 

@15:52 Uhr von morgentau19

Einer der Kerne der Probleme. Unter anderem:
Wer leistet, wird steuerlich bestraft!

Das Ende vom Lied: Er darf jetzt als Rentner seine Rente besteuern und KK-Beitrag zahlen.

Das kommt aber davon, dass Politiker über Rente entscheiden, die sie selbst nicht betrifft. Da ist es ein Leichtes zu kürzen und zu besteuern.

Abgesehen davon: Ja, die Besteuerung in diesem Land ist nicht gerecht. Denn während wirkliche Arbeiter, Monteuere, Handwerker usw. teilweise absurd hoch besteuert werden, freuen sich Spekulanten umso mehr.

Arbeiten ist teurer, als mit (anderer) Geld Geld zu spekulieren.

@eine_anmerkung, 16:25 re @hesta15

 

Besser wäre es die ca  3 >Mio. die in der sozialen Hängematte liegen an die Arbeit zu bringen."<<

.

... und ich bekomme immer einen roten Balken wenn ich in diese Richtung argumentiere, seufz.

 

Sie müssen darüber nicht betrübt sein. Selbst wenn Sie das bisher hier nicht so äußern konnten, war mir immer klar, dass Sie diesen Strandpunkt vertreten.

@16:03 Uhr von fathaland slim

 

Gehalt: Was verdient ein Dachdecker? Ein erfahrener Dachdecker verdient etwa 2.800 Euro brutto im Monat.

#

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat<<

 

Ich weiß von Bürojobs, wo man weniger als die Hälfte des von Ihnen angegebenen Dachdeckergehaltes verdient.

 

Wahrscheinlich bei Konzertveranstalter:innen u.ä.

16:16 Uhr von tagesschlau2012

>>

Sie vergleichen ungelernte mit gelernten.

Das Mittel bei Dachdeckergesellen liegt bei 2900 Euro.

<<

Es ist sinnlos über Tarifgehälter zu reden. Tatsächlich bekommen im Handwerk Beschäftigte ganz andere Bezüge, bis hin zu Firmenwagen, Wohnungsvermittlung etc. In Städten wie HH berechnen z.B. Sanitärbetriebe Stundenlöhne, die an die 70 Euro gehen. Da kann man sich auch teurere Mitarbeiter leisten.

 

@16:13 Uhr von w120

Jeder staatliche Leistungsempfänger erhält mehr Geld (Miete, GEZ, Brennstoffzulage, KK-Beitrag und über 400 Euro Taschengeld)
 
.

IWer will im Niedriglohnsektor arbeiten gehen, wenn es staatliche Leistung für NIchtstun gibt? (Siehe Bild)

Der 2. Kern: Mangelnde Zahlungsbereitschaft von A-Geber. (Nicht in allen Branchen!)

 

PS. Davon mal abgesehen wäre es interessant gewesen zu erfahren, welche Art von offene Stellen es hauptsächlich sind.

 

Die 400 Euro, die Sie als Taschengeld bezeichnen, dienen dem Lebensunterhalt, z.B. Essen und Trinken (Wasser).

 

Jeder Leistungsempfänger erhält mehr Geld.

Dann wollen wir doch mal rechnen.

Tun sie das!

 

 

omg

ES KEHRT ENDLICH WIEDER NORMALITÄT EIN!!! =)

 

Das alljährliche Geplänkel zwischen:

* Arbeitnehmer: "Shice Arbeitszeiten plus mieser Lohn -> kein Bock"

und

* Arbeitgeber: "Wir suchen verzweifelt nach Arbeitskräften" *tränendrüsedrück*

 

Sicher, an den Arbeitszeiten läßt sich nichts ändern, ABER es gäbe da eine klitzekleine Stellschraube. -.-

Ähh, wer wehrt sich nochmal bis zum letzten ungereinigten Zimmer gegen den Mindestlohn? oO

@16:25 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Besser wäre es die ca  3 >Mio. die in der sozialen Hängematte liegen an die Arbeit zu bringen."<<

.

... und ich bekomme immer einen roten Balken wenn ich in diese Richtung argumentiere, seufz.

Vermutlich zu recht. Sie sollten sich beide vielleicht die Mühe machen, die Statistiken des SGBII zu studieren damit sie künftig keine so peinlichen Kommentare mehr schreiben. Wer abgearbeitet, krank und nicht mehr arbeitsfähig ist, wird von der " sozialen Hängematte" wie Sie despektierlich schreiben, aufgefangen, da die Rentenversicherung hier ziemlich humorlos agiert. Das schreibe ich Ihnen als ehemaliger langjähriger Abteilungsleiter im Jobcenter. 

 

 

 

Der Markt regelt. Na dann…

Der Markt regelt.

Na dann Regel doch du Markt !

Zahlt besser und verändert die Arbeitsverhältnisse zum positiven.

Es passiert aber nichts, bis viel zu wenig.

Maximaler Disrespekt macht es auch nicht besser.

Ich denke es wird einfach zuviel geheuchelt.

Markt Regel endlich und mache es besser !

Aber halt, vieleicht soll der Markt ja garnicht regeln.

@15:25 Uhr von rr2015

1.Es gehen mehr in Rente als nachrücken.
2.Für  Einige lohnt sich Arbeit nicht mehr ( habe selbst zwie Fälle davon in der Verwandschaft). Kann ich auch verstehen, wenn man mit Solzialleisten und den Zuwendungen mehr hat als wenn man als Hilfsarbeiter sich krumm buckelt). Rückenprobleme durch schwere Arbeit folgen.

Als 3. nicht Jeder will jede angebotene Arbeit machen.

Als 4. Mit Minijob hat man mehr als wenn man Vollzeit arbeitet. Selbst für meine Tochter hat sich die 30h Woche und Minijob mehr gelohnt als wenn es Vollzeit wäre.

Fazit: -Vereibarkeit von Familie und Beruf stärken
          - Löhne anheben ( Arbeit muss sich lohnen)
         - Minijob auslaufen lassen

Alles vorhersehbar

        

Wir hatten auch so einen Fall. Mitarbeiterin einer großen Drogeriekette, zuerst auf Minijobbasid angestellt. Dann wurde ihr angeboten mehr Stunden zu arbeiten, da jemand gekündigt hatte. Ende vom Lied, angemeldet, steuerpflichtig, mehr Stunden gearbeitet, weniger Nettoverdienst durch die Abgaben. 

@15:49 Uhr von tagesschlau2012

 

Gehalt: Was verdient ein Dachdecker? Ein erfahrener Dachdecker verdient etwa 2.800 Euro brutto im Monat.

 

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat.

 

Ganz sicher verdient man im Büro nicht «problemlos 1.000 € mehr».

 

Tarifverträge der Gewerkschaften mit den Entgeltstufen sind kein Geheimwissen, das man nur bekommt, wenn man nachts ins Headquarter der Gewerkschaft einbricht, und ein Exemplar vom Vertrag mit den Eingruppierungen klaut.

 

Ich weiß es nicht für alle Tarifverträge, aber gut für den der IG Metall. Ich war 4 Jahre im Betriebsrat. Dort wo ich angestellt bin, zu der Zeit, als es um Vereinheitlichung von Entgeltstufen Büro / Nicht-Büro ging. Das war 2006/07.

 

Für 3.800 € / Monat muss man schon einen richtig guten Bürojob haben (evtl. mit Personalverantwortung). Aber ansonsten gibt es im Bürojob 1.001 Leckerli fürs Nichtstun, inkl. Kaffee trinken, quatschen und tratschen.

Das ist die...

...Quittung für eine verfehlte Bildungs und Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte....

Traurig.........

glücklicherweise bin ich Privatier, hab vorgesorgt und genieße mein Leben...das steht auch sehr vielen anderen Menschen zu....doch leider ist das politisch offenbar nicht gewollt...

@16:31 Uhr von fruchtig intensiv

Einer der Kerne der Probleme. Unter anderem:
Wer leistet, wird steuerlich bestraft!

Das Ende vom Lied: Er darf jetzt als Rentner seine Rente besteuern und KK-Beitrag zahlen.

Das kommt aber davon, dass Politiker über Rente entscheiden, die sie selbst nicht betrifft. Da ist es ein Leichtes zu kürzen und zu besteuern.

Abgesehen davon: Ja, die Besteuerung in diesem Land ist nicht gerecht. Denn während wirkliche Arbeiter, Monteuere, Handwerker usw. teilweise absurd hoch besteuert werden, freuen sich Spekulanten umso mehr.

Arbeiten ist teurer, als mit (anderer) Geld Geld zu spekulieren.

.

Vollkommen korrekt! Liegt u.a. daran, dass sie Steuergelder Zweckentfremden (Rente) Wenn Spekulantion an der Börse geringer besteuert wird (25%?) als Arbeit (über 40%), ist dringend Änderung Vonnöten!

.

.Ein Politiker muss nur eine/zwei Legislaturperiode "tätig" sein, und kann gut und gerne in Deutschland leben, während immer mehr A-Nehmer in D. in Armut kommen.

.

PS. Daran erkennt man, für wen die Politik tätig ist.

@15:25 Uhr von rr2015

 

“Als 4. Mit Minijob hat man mehr als wenn man Vollzeit arbeitet. Selbst für meine Tochter hat sich die 30h Woche und Minijob mehr gelohnt als wenn es Vollzeit wäre“

Vorsicht, was Sie hier schreiben, denn so wie Sie das hier andeuten, geht das nämlich nicht. Lassen Sie sich bitte steuer- und sozialversicherungsrechtlich beraten.

@16:26 Uhr von fruchtig intensiv

>>

Doch, das kann man schon. Man muss ihn vielleicht nicht wie einen Oberarzt bezahlen. Aber vielleicht wie einen Versicherungsmakler. Oder Aktienanalysten. Also die Jobs, die wir hier wirklich - warum auch immer -hofiert haben.

<<

Die meisten Job in der sogenannten Finanzwirtschaft könnte man meines Erachtens in der Tat streichen. Eine Bank, die den Platz eines Analysten streicht, wird dennoch stattdessen keinen Dachdecker einstellen. Die Zusammenhänge sind da schon etwas komplexer.

 

@15:42 Uhr von frosthorn

Dazu darf man eben diese Solkudargemeinschaft nicht als etwas ansehen, was wertlos ist,

Geht mir genau so. Nur würde ich gerne die Fianzierung Solkudargemeinschaft  anders gestalten.

Länder wie die Schweiz zeigen sehr gut das es anders auch besser geht und der Sozila Frieden im land dadurch gestärkt wird.

Und wenn ich nach 50 jahren Arbeit auch noch vom meiner Rente Steuern zahlen muss empfinde ich das als Strafe.

 

Aber immer noch zu wenig

Bei 1,74 Millionen freien Arbeitsplätze und über 3 Millionen Arbeitslosen besteht immer noch eine Diskrepanz von ca 1,5 Millionen Arbeitsplätzen, die fehlen. 
Und wenn es dann heißt, dass es noch nie so viele freie Stellen gegeben hätte, dann heißt das auch, dass in den fast 50 Jahren nahezu kontinuierlicher Massenarbeitslosigkeit in der BRD noch nie eine ausreichende Anzahl an freien Stellen gegeben hat. Aber trotzdem Jahrzehntelang völlig sinnlose Schikanen für Millionen von Arbeitslosen noch und nöcher und um dem ganzen die bisherige Spitze aufzusetzen, auch noch seit fast 20 Jahren Harz4. 
So langsam wäre es an der Zeit, die Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen, genug Arbeitsplätze für alle zur Verfügung zu stellen. 
Wenn das aber aus mir unerfindlichen Gründen nicht gewollt wird, dann sollten wenigstens die überzähligen Arbeitslosen in eine auskömmliche Rente geschickt werden, anstatt ihnen das Leben noch schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist. 

@16:35 Uhr von morgentau19

Jeder staatliche Leistungsempfänger erhält mehr Geld (Miete, GEZ, Brennstoffzulage, KK-Beitrag und über 400 Euro Taschengeld)
 
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IWer will im Niedriglohnsektor arbeiten gehen, wenn es staatliche Leistung für NIchtstun gibt? (Siehe Bild)

Der 2. Kern: Mangelnde Zahlungsbereitschaft von A-Geber. (Nicht in allen Branchen!)

 

PS. Davon mal abgesehen wäre es interessant gewesen zu erfahren, welche Art von offene Stellen es hauptsächlich sind.

 

Die 400 Euro, die Sie als Taschengeld bezeichnen, dienen dem Lebensunterhalt, z.B. Essen und Trinken (Wasser).

 

Jeder Leistungsempfänger erhält mehr Geld.

Dann wollen wir doch mal rechnen.

Tun sie das!

 

Stimmt.

Heute muss man ja nicht mehr seine Aussagen belegen.

 

Wenn jemand Voll/Teilzeit arbeitet und dennoch Auf ALG II angewiesen ist, weil er nicht genug verdient, dann hat er bis zu 300 Euro mehr in der Tasche, als ein Empfänger der nicht arbeiten geht.

 

 

@15:36 Uhr von Oberstudienrat

>> Oder fehlt es uns nicht einfach an Genügsamkeit und

>> am Respekt vor der Arbeit?

 

Nope. Es fehlt an Arbeitsplätzen, wo mensch vom Verdienst auch leben kann. -.-

 

P.S.: Und vergessen wird (wie immer) die 'Generation Praktikum'. ;(

Kräftige nachholende Reallohnerhöhengen notwendig

Wenn die Arbeitsnachfrage zu gering ist muss der Preis für Arbeit deutlich angehoben werden. Automatisch steigt die Anzahl der Arbeitskräfte die bei höheren  Lohn bereit sind zu Arbeiten. 

 

Die Unternehmer müssen Gewinnzurückhaltung üben um die kräftigen nachholende Realloherhöhungen finanzieren zu können. 

 

Die fetten Jahre für Unternehmer und Superreichen sind vorbei. Aufgrund der geringen Arbeitsnachfrage können die bereits Beschäftigten deutlich höhere Lohnforderungen durchsetzen. 

 

Qualifizierte Arbeiter wie Ärzte und Ingenieure dürfen nicht aus armen Ländern wie Bangladesch abgeworben werden. Die armen Länder benötigen die qualifizierten Menschen selbst. 

@ tagesschlau2012

Da wundere ich mich nicht, warum keiner diesen Beruf mehr ausüben möchte. Im warmen und klimatisierten Büro verdient man problemlos 1000 Euro mehr im Monat

 

Sorry, das nehm ich Ihnen nicht ab, dass Sie das wirklich verdienen. Und große Reden sind hier nicht angesagt.

@16:19 Uhr von Seebaer1

Deshalb ist die Migration in vielen Bereichen unserer Arbeitswelt  ein Segen - etwa in der Pflege sowie in den Servicebereichen. Vor allem die gesteuerte Migration, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte für unbesetzte Stellen sollte forciert werden.

Man könnte das Foto zum Beitrag so interpretieren, dass der "Segen" zumindest im Servicebereich noch auf sich warten lässt.

Ja, die gehen ja erstmal in die Politik... und das Parlament wird ja immer groesser....

 

 

Wie auch auf dem Bild zu…

Wie auch auf dem Bild zu sehen sind sehr viele dieser Stellen im Hotel und Gastronomie. Dort sind auf Grund der Pandemie viele in andere Berufe gewechselt weil sie ihren Job verloren hatten. Die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung in der Gastronomie sind seid jeher eine Katastrophe. Arbeitszeiten die durch die Decke gehen, teils geteilte Schichten. 6 Tage Woche Standard. Trinkgeld wird als Lohn gerechnet und damit der Mindestlohn untergraben. In der Firma in der ich arbeite werden unbesetzte Stellen durch ANÜ aufgefüllt, die in ihren Firmen Verträge haben die nur befristet sind und je nach Bedarf verlängert werden. Kein Wunder das immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte Deutschland den Rücken kehren.

@16:14 Uhr von eine_anmerkung. @fathaland slim

>>"Ja sicher. Gerade kommen ja all die ungeregelten Ukrainer."<<

.

Für die ich vollstes Verständnis aufbringe und dort finanziell unterstützt habe und Sie? Übrigens sind die in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (noch) nicht erfasst und ich bin der festen Überzeugung das sich diese Menschen nützlich machen werden wo es immer geht.

 

 

Daß Sie gruppenbezogene Unterschiede zwischen Menschen machen, das ist mir geläufig.

@ rr2015

Als 4. Mit Minijob hat man mehr als wenn man Vollzeit arbeitet. Selbst für meine Tochter hat sich die 30h Woche und Minijob mehr gelohnt als wenn es Vollzeit wäre

 

Sorry, das glaube ich Ihnen nicht.

Faulpelze wollen nicht arbeiten, werden aber von der

Solidargemeinschaft unterstützt und leben heute mit dem Problem: „ Ich weiss gar nicht was ich den ganzen Tag machen soll.“

Die haben ein trauriges Leben ohne Job, den sie nicht wollen oder können, aber wir unterstützen diese Menschen trotzdem. Wo gibt es das sonst in der Welt ?

@16:46 Uhr von werner1955

 

Und wenn ich nach 50 jahren Arbeit auch noch vom meiner Rente Steuern zahlen muss empfinde ich das als Strafe.

 

Wenn Sie Steuern auf Ihre Rente zahlen müssen, haben Sie eine Rente in einer solchen  Höhe, von der die große Mehrheit der Rentner in Deutschland nur träumen kann.

@ morgentau19

Das Ende vom Lied: Er darf jetzt als Rentner seine Rente besteuern und KK-Beitrag zahlen.

 

Das will ich doch hoffen, denn ein Teil seiner Ausgaben für die Alterssicherung war in seiner Berufstätigkeit steuerlich begünstigt. Also ist das nicht unfair.

@16:45 Uhr von G. Bodendorfer - immer "der Staat"...

Das ist die Quittung für eine verfehlte Bildungs und Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte....

Glücklicherweise bin ich Privatier, hab vorgesorgt und genieße mein Leben...das steht auch sehr vielen anderen Menschen zu....doch leider ist das politisch offenbar nicht gewollt...

Was meinen Sie mit "Das" ?  Die vielen offenen Stellen?  Abgesehen davon, dass jeder für seine eigene Bildung und Berufswahl verantwortlich ist (und nicht der Staat) -  wie kommen Sie auf die absurde Idee, dass der Staat "das Genießen des Lebens" nicht will??  Will er auch nicht, dass der Bürger gesund bleibt? Und will er auch nicht, dass der Bürger heiratet oder Kinder bekommt?  Was will "der Staat" noch alles nicht? Der Staat ist wohl der Feind in Ihrem Leben....

 

@ Neue Assoziale...

Qualifizierte Arbeiter wie Ärzte und Ingenieure dürfen nicht aus armen Ländern wie Bangladesch abgeworben werden. Die armen Länder benötigen die qualifizierten Menschen selbst.

 

Arbeitnehmer-Freizügigkeit bedeutet, dass Arbeitnehmer dort hin arbeiten gehen dürfen, wo die Arbeitsbedingungen am besten sind, dazu zählt auch das Gehalt.

@16:18 Uhr von hesta15

Ich stimme Ihnen zu. Aber nicht alle Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger  liegen  bewusst in der sozialen Hängematte.

 

@ werner1955

Und wenn ich nach 50 jahren Arbeit auch noch vom meiner Rente Steuern zahlen muss empfinde ich das als Strafe.

 

Bei Ihren Empfindungen will ich Ihnen nicht reinreden. Objektiv gesehen ist das aber steuerlich gerecht.

Der angebliche Fachkräftemangel

Zu allem Überfluss leisten wir es uns auch noch jedes Jahr ca 50.000 Jugendliche ohne Schulabschluss auf die Straße zu jagen. Das sind also in der Harz4 - Zeit 1 Millionen Jugendliche, die jetzt überall als potenzielle Fachkräfte fehlen. Mit etwas mehr Betreuung und Weiterbildung hätten diese jungen Menschen das Problem des Fachkräftemangels bequem ganz allein lösen können. Aber die Wirtschaft hat diese Leute nicht benötigt und in Zusammenarbeit mit der Politik einfach aufgegeben. Weil Kinder sooooo wichtig sind.

@16:59 Uhr von Tino Winkler

Solidargemeinschaft unterstützt und leben heute mit dem Problem: „ Ich weiss gar nicht was ich den ganzen Tag machen soll.“

Die haben ein trauriges Leben ohne Job, den sie nicht wollen oder können, aber wir unterstützen diese Menschen trotzdem. Wo gibt es das sonst in der Welt ?

 

Faulpelze  tun   wenigstens  etwas  für´s  Klima  und  somit  für  unsere  Zukunft.   Und   Workoholiker ?  Die  sorgen  für  hohe  Feinstaub-    und  Luftschadstoffwerte,  damit  den  Arztpraxen  und  Kliniken  nicht  die  Kundschaft  ausgeht.

 

@16:52 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Wenn die Arbeitsnachfrage zu gering ist muss der Preis für Arbeit deutlich angehoben werden. Automatisch steigt die Anzahl der Arbeitskräfte die bei höheren  Lohn bereit sind zu Arbeiten. 

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Also 26 Euro für einen Gesellen ist gut finde ich. 

 

Die Unternehmer müssen Gewinnzurückhaltung üben um die kräftigen nachholende Realloherhöhungen finanzieren zu können. 

Nein werden Sie nicht, jeder will seinen Anteil vom Gewinn. 

 

Die fetten Jahre für Unternehmer und Superreichen sind vorbei. Aufgrund der geringen Arbeitsnachfrage können die bereits Beschäftigten deutlich höhere Lohnforderungen durchsetzen. 

Dann wird alles noch teurer, die Löhne würden die Preise in die Höhe treiben. 

 

Qualifizierte Arbeiter wie Ärzte und Ingenieure dürfen nicht aus armen Ländern wie Bangladesch abgeworben werden. Die armen Länder benötigen die qualifizierten Menschen selbst. 

Nicht einfach zu machen, bezüglich Qualifikation!!

 

Rentenzeit

Das ist nur Stufe Eins der Hinterlassenschaften der zahlenmäßig stärksten Generation, die jetzt so langsam ihre Arbeitszeit beendet. Ich kenne immer mehr, die aktuell in Rente gehen oder gerade gegangen sind.

Da sie ihre Jobs jahrelang besetzt haben wurde auch kein ordentlicher Nachwuchs ausgebildet. Die sollten sich alle etwas anderes suchen oder gleich mit dem Erfahrungslevel der Generation mithalten.

In der Politik kommt jetzt auch langsam der Wechsel. 2 der 3 regierenden Fraktionen haben keinen Babyboomer als Vorsitzenden. In den letzten Jahrzehnten hatten wir nur solche.

Dieser Beitrag wird absehbar gerötet, weil man nichts gegen die meinungsstärkste Generation sagen darf und diese sich sofort angegriffen fühlt wenn man ihnen ausnahmsweise mal die Fehler vorhält statt umgekehrt.

@ saschamaus75

Nope. Es fehlt an Arbeitsplätzen, wo mensch vom Verdienst auch leben kann. -.-

 

Kommt darauf an, aus welchen Promi- und Boulevard-Magazinen man die Maßstäbe für "Leben" her nimmt.

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