Kommentare - EU stellt Pläne gegen sexualisierte Gewalt im Netz vor

Kommentare

Kein Datenschutz für Kinderschänder...

Ich bin ein großer Befürworter von Datenschutz im Allgemeinen.

Bei dieser Problematik sollte allerdings wirklich nur eines zählen: Der Schutz und das Wohlergehen unserer Kinder. Dahinter hat meiner Meinung nach alles zurückzustehen.

Endlich. Die Freiheit im…

Endlich.

Die Freiheit im Internet kann eben nicht grenzenlos sein.

Das kann ja was werden

Also will man wieder die Plattformen dazu verpflichten das irgendwie in den Griff zu bekommen .. sonst gibt es vermutlich ne Strafe? 

Google hat den "besten" und mit Abstand teuersten Algorithmus was solche Inhalte betrifft .. und selbst der funktioniert mit beiden Augen zu eher "mäßig"

Mit Manpower ist sowas gar nicht zu stemmen.

Und dann ist da das Thema mit dem Datenschutz.

 

Anstatt von Plattformen das unmögliche zu verlangen, sollte man lieber die Cybercrime Abteilung der Polizei aufstocken.

Aber wie ich dieses Forum einschätze .. wird man hier wieder die komplette Auflösung der Netzanonymität fordern ;)

Das Grundproblem ist, dass sich mit sexualisierten Inhalten

im Allgemeinen und mit Gewalt und "Stimmungsmache" im Besonderen sehr viel Geld verdienen lässt

 

Und der Umstand, dass dieses Geld, wenn es auf irgendeine Weise als offiziell ("legal“) verdient deklariert werden kann zum „Wirtschaftswachstum“ beiträgt.

 

Von dem wiederum Machtperspektiven ("Wahlchancen") abhängen.

omg

Wie war der alte Spruch:

'Der Versuch, das Internet zu zensieren ist wie der Versuch, einen Pudding an eine Wand zu nageln' -.-

@13:51 Uhr von Hansi2012

Endlich.

Die Freiheit im Internet kann eben nicht grenzenlos sein.

Das Internet war nie ein rechtsfreier Raum, nur ist es ziemlich schwierig solche Verbrecher zu finden.

Ich lehne mich da mal aus dem Fenster und vermute,
wir sind was IT Speziallisten betrifft bei der Polizei auch nicht besonders gut aufgestellt.

Das wäre die erste Schraube woran ich drehen würde.

@13:55 Uhr von Sokrates86

Also will man wieder die Plattformen dazu verpflichten das irgendwie in den Griff zu bekommen .. sonst gibt es vermutlich ne Strafe?

Plattformen verdienen ihr Geld mit den Inhalten, die ihre Nutzer dort einstellen. Dazu gehört auch, dass sie mit Gewaltdarstellungen Geld verdienen. Es sollte jedoch im eigenen Interesse dieser Firmen liegen, nicht von Gewalt an Kindern zu profitieren und deshalb diese Darstellungen von der Plattform zu löschen.

Zudem besitzen diese Firmen die Kompetenz, um mit Hilfe von KI und Algorithmen die Gewaltdarstellungen zu erkennen und aus zu sortieren. Das schont auch die Menschen, die solche Sachen ansehen müssen und darunter leiden.

Die Polizei kann das gar nicht leisten, weil die Datenmengen viel zu groß sind.

"Ein weiteres Beispiel, das…

"Ein weiteres Beispiel, das gern genannt wird: Wenn eine Such-Software Nacktfotos erkennt, die Erwachsene und Minderjährige sich vielleicht freiwillig geschickt haben, die aber trotzdem bei den Ermittlungsbehörden landen."

Und schon hakt es bei den "Beispielen" gegen Datenschutz. "Freiwillige" Nacktfotos von Minderjährigen im Netz? Wer gibt denn für seine Schutzbefohlenen die Einwilligung, anderen Nacktfotos zukommen zu lassen?

13:41 Uhr von Seebaer1   Für…

13:41 Uhr von Seebaer1

 

Für mich gibt es da auch keine Frage: der Kinderschutz geht auf jeden Fall vor!

@14:06 Uhr von saschamaus75

Wie war der alte Spruch:

'Der Versuch, das Internet zu zensieren ist wie der Versuch, einen Pudding an eine Wand zu nageln' -.-

Es gibt Dinge, die sollten einen dazu bringen, das Unmögliche zumindest zu versuchen. Und wenn der Nagel den Pudding nicht hält, dann eben ein Klebeband. 

@Tagesschau

Erst kürzlich habe ich hier oder in anderen Medien gelesen, dass es skandinavische Länder gibt, in denen viele persönliche Daten jedes Bürgers für jeden öffentlich einsehbar ist. 
Wie verhält es sich denn dort mit dem Datenschutz? Was ist an deren Datenschutzgesetzen anders?  
Wie geht man dort gegen Bilder von sexualisierter Gewalt gegen Kinder vor? 
Im Übrigen bin ich auch dafür, nicht nur bei Problemen, die Kinder betreffen, sondern auch bezüglich von Steuererklärungen jeglichen Datenschutz zurückzustellen. Zusätzlich sollten sämtliche Kontobewegungen unserer politischen und wirtschaftlichen Funktionäre veröffentlicht werden. Das wäre ein wichtiger Beitrag, um Korruption zu verhindern und möglicherweise auch den Diebstahl von ca 150 Milliarden Euro an Steuergeldern pro Jahr, die wir viel besser einsetzen können.

Wenn

es um den effektiven Schutz von Kindern geht, haben Datenschutzbelange zurückzustehen. Kinder einer Gefahr auszusetzen, nur weil manche etwas dagegen haben, dass ihre idR belanglosen Internet-Chats von Behörden mitgelesen werden könnten, ist in meinen Augen verwerflich.

@ nie wieder ...

Erst kürzlich habe ich hier oder in anderen Medien gelesen, dass es skandinavische Länder gibt, in denen viele persönliche Daten jedes Bürgers für jeden öffentlich einsehbar ist. 

Wie verhält es sich denn dort mit dem Datenschutz? Was ist an deren Datenschutzgesetzen anders?  
Wie geht man dort gegen Bilder von sexualisierter Gewalt gegen Kinder vor? 

 

Im Grunde genau wie in Deutschland.

Im Übrigen bin ich auch dafür, nicht nur bei Problemen, die Kinder betreffen, sondern auch bezüglich von Steuererklärungen jeglichen Datenschutz zurückzustellen.

 

Die Steuergesetzgebung fällt nicht unter Datenschutz. Es gibt kein Datenschutzgesetz, das die Auskunftspflicht bei steuerlich relavanten Tatbeständen betrifft. Beides hat anders ausgedrückt nichts mireinander zu tun.

@13:55 Uhr von Sokrates86

Aber wie ich dieses Forum einschätze .. wird man hier wieder die komplette Auflösung der Netzanonymität fordern ;)

 

Man merkt, dass Sie hier noch nie mitgelesen haben.

@14:09 Uhr von YVH

Also will man wieder die Plattformen dazu verpflichten das irgendwie in den Griff zu bekommen .. sonst gibt es vermutlich ne Strafe?

Plattformen verdienen ihr Geld mit den Inhalten, die ihre Nutzer dort einstellen. Dazu gehört auch, dass sie mit Gewaltdarstellungen Geld verdienen. Es sollte jedoch im eigenen Interesse dieser Firmen liegen, nicht von Gewalt an Kindern zu profitieren und deshalb diese Darstellungen von der Plattform zu löschen.

Zudem besitzen diese Firmen die Kompetenz, um mit Hilfe von KI und Algorithmen die Gewaltdarstellungen zu erkennen und aus zu sortieren. Das schont auch die Menschen, die solche Sachen ansehen müssen und darunter leiden.

Die Polizei kann das gar nicht leisten, weil die Datenmengen viel zu groß sind.

Sie stellen sich das mit der KI und Algorithmen zu einfach vor, wie ich bereits schrieb .. selbst der Google Algorithmus ist damit überfordert.

 

@14:06 Uhr von saschamaus75

Wie war der alte Spruch:

'Der Versuch, das Internet zu zensieren ist wie der Versuch, einen Pudding an eine Wand zu nageln' -.-

 

Stimmt, der Spruch ist über 100 Jahre alt. ;-)

Und albern obendrein. 

@14:17 Uhr von Anita L.

>> Es gibt Dinge, die sollten einen dazu bringen, das

>> Unmögliche zumindest zu versuchen.

 

Also, ich habe diesen Spruch das erste Mal 1994/95 im Internet gelesen. Das ist jetzt wieviele Jahrzehnte her??? -.-

Die Unternehmen sollen verpflichtet werden

Und wir geben wieder die Rechtsstaatlich Gewalt an Gewinnorientierte Unternehmen ab.
Schade

Sinnvoll ist das alle Nutzer sich klar bei Anbieter Autoriesieren müssen, alle aktivitäten mindestens 12 Monate gespeichert werden und Sicherheitsbehörden uneingeschränkten zugriff darauf bekommen.

 

@13:55 Uhr von Sokrates86

Aber wie ich dieses Forum einschätze .. wird man hier wieder die komplette Auflösung der Netzanonymität fordern ;)

 

Genau das ist richtig und notwendig. Wenn das bei Arbeitnehmern, Steuer und GEZ Zahler sowie allen Autofahren so ist muss das auch für Hass, Kinderporno usw dringen d und schnell eingeführt werden.

 

@14:18 Uhr von nie wieder spd

Erst kürzlich habe ich hier oder in anderen Medien gelesen, dass es skandinavische Länder gibt, in denen viele persönliche Daten jedes Bürgers für jeden öffentlich einsehbar ist. 

Ich habe mal das Netz befragt: Es geht um Einkommen, Schulden und Steuern. Diese Informationen sind in Schweden von jedermann und für jedermann einsehbar.

Wie verhält es sich denn dort mit dem Datenschutz? Was ist an deren Datenschutzgesetzen anders?  
Wie geht man dort gegen Bilder von sexualisierter Gewalt gegen Kinder vor? 

 Noch bis in die 1970er Jahre war die Verbreitung von Kinderpornografie in Schweden nicht verboten. 

Im Übrigen bin ich auch dafür, nicht nur bei Problemen, die Kinder betreffen, sondern auch bezüglich von Steuererklärungen jeglichen Datenschutz zurückzustellen.

Die Beispiele, in denen falsch Beschuldigte Spießunten liefen und tätlicher Gewalt ausgesetzt waren, lässt mich von solchen Vorschlägen Abstand nehmen.

@13:41 Uhr von Seebaer1

Ich bin ein großer Befürworter von Datenschutz im Allgemeinen.

Bei dieser Problematik sollte allerdings wirklich nur eines zählen: Der Schutz und das Wohlergehen unserer Kinder. Dahinter hat meiner Meinung nach alles zurückzustehen.

 

Nein, das sollte es nicht. Auch bei diesem Problem zählt Rechtsstaatlichkeit. Und wenn Sie sich mal mit den Details beschäftigen würden, hätten Sie ziemlich sicher einen solchen Post nicht geschrieben. Bei den Plänen der EU handelt es sich im Prinzip um Verlagerung polizeilicher Aufgaben auf die Privatwirtschaft, mit sehr weit gehender Umgehung des Datenschutzes. Und das darf nicht sein. Wenn Sie mehr wissen wollen:

 

"https://www.golem.de/news/wie-spamfilter-eu-kommission-verteidigt-plaen…"

 

DSGVO vergessen?

Das Internet weiter zu regulieren ist gefährlich. DSVO und Co. haben dem kleinen Unternehmer genug Bürokratie aufgetragen ohne dass es was nützt. Ich kann mich doch nicht bei Facebook beschweren, dass mir meine Daten wichtig sind während ich auf Google eine Mail schreiben und mir Katzohren auf Snapchat aufsetzte. Wer nicht weiß was die DSGVO eigentlich beinhaltet kann dies hier lesen: https://www.businesstalk-kudamm.com/recht-steuern/piotr-voelkel-interne…

Denn eigentlich kann jeder von euch die Internetgiganten verklagen. 

Es ist Sache von…

Es ist Sache von Ermittlungsbehörden, nicht Unternehmen, Straftatbestände zu ermitteln und zu verfolgen. Anlasslose Speicherung hat das BVG als unzulässig verworfen.

Die Schwedin empfindet es…

Die Schwedin empfindet es als einen Schandfleck, dass nirgends in der Welt so viel "Kinderpornografie" verbreitet wird wie in der Europäischen Union und dass die Darstellungen sexualisierter Gewalt immer extremer werden.

#

#

Wäre es nicht Sinnvoller das in der Europäischen Union etwas mehr gegen Kindermissbrauch vorgegangen wird?

Wäre es nicht Sinnvoller Das Behörden besonders in DE Meldungen auch mal Nachgeht, damit auf einem Campingplatz nicht über Jahre Kinder sexuell Missbraucht werden.

@14:33 Uhr von Sokrates86

Also will man wieder die Plattformen dazu verpflichten das irgendwie in den Griff zu bekommen .. sonst gibt es vermutlich ne Strafe?

Zudem besitzen diese Firmen die Kompetenz, um mit Hilfe von KI und Algorithmen die Gewaltdarstellungen zu erkennen und aus zu sortieren. Das schont auch die Menschen, die solche Sachen ansehen müssen und darunter leiden.

Sie stellen sich das mit der KI und Algorithmen zu einfach vor, wie ich bereits schrieb .. selbst der Google Algorithmus ist damit überfordert.

Durchaus möglich. Ich kenne die Probleme nur anekdotisch.

Allerdings sehe ich auch die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Mit hoher Motivation können auch in diesem Bereich Verbesserungen erreicht werden.

Nichtstun bei den Plattformenbetreibern ist die schlechteste Lösung.

Zugpferd Kinderschutz

 

Der Entwurf der EU zum Schutz von Kindern ist eigentlich ein ungeheurer Skandal. Bekommt nur keiner mit, weil die EU - nicht das erste Mal - auf das Pferd "Schutz der Kinder" setzt. Man glaubt, man müsse die Menschen nur mit "Kinderschutz" triggern um den Verstand vieler Menschen aussetzen zu lassen. Und bei einigen scheint es auch zu funktionieren, vor allem bei der "Ich-hab-ja-nix-zu-verbergen"-Fraktion.

 

Doch, jeder hat was zu verbergen, aus guten Gründen. Das Internet ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Menschen miteinander kommunizieren. Ich muß vertraulich kommunizieren können mit meiner Bank, meinem Arzt, meinem Anwalt, der Informant mit dem Journalisten, usw.

 

Der EU-Vorschlag bedeutet, nichts weiter als das sie behaupten würde: Das Postgeheimnis bleibt bestehen, aber die Post verpflichten würde, jeden Brief zu lesen bevor er couvertiert wird. Anlasslos, ohne Verdacht. Es wäre das Ende jeder vertraulichen Kommunikation. Kinder müssen geschützt werden, aber so gehts nicht.

"Die Schwedin empfindet es…

"Die Schwedin empfindet es als einen Schandfleck, dass nirgends in der Welt so viel "Kinderpornografie" verbreitet wird wie in der Europäischen Union"

 

Ich empfinde das auch!

...

 

"Trotzdem laufen Datenschutz-Verbände bereits Sturm. Was ist, wenn künftig etwa alle WhatsApp-Nachrichten gescannt werden?"

 

Da musste ich lachen. Ist WhatsApp nicht schon längst ein Datenkrake, vor dem längst gewarnt wird? 

Richtig lustig ist es, wenn man bei seinen Kindern WhatsApp installiert und die plötzlich alle Telefonnummer von meinem Handy haben. Und wenn ich die dann löschen will, dann sind die Telefonnummern auf meinem Handy weg.

Es war eher Zufall, dass ich es schlussendlich so hinbekommen habe wie ich wollte.

Zufällig fanden wir da heraus, dass die WhatsApp- Nachrichten vom Verein an die falsche weil alte Handynummer gingen weil sich was verstellt hatte.

 

Nur bei Kinderpornografie darf  das alles nicht sein?

Gewaltdarstellungen im Netz…

Gewaltdarstellungen im Netz dokumentieren Verbrechen an echten Menschen. Täter und Opfer leben in unserer Gesellschaft und hier im echten Leben müssen sie erkannt werden. Dazu fehlen mir neue Initiativen.

Solche Darstellungen im Internet zu finden und zu löschen, erschweren den Konsum bzw. so können die Konsumenten identifiziert werden. Wir sollten aber auch Gewaltopfer in unserer Gesellschaft schneller erkennen. Ärzte und Pädagogen besser schulen und unsere Ermittlungsbehörden stärken, um die Täter vor Gericht zu bringen.

Nur Bilder und Videos aus der Öffentlichkeit heraus zu halten schützt keine Menschen.

@Tagesschau

Was hindert unsere Behörden eigentlich daran, den Internetkonzernen zu sagen: „Solche Bilder zu veröffentlichen ist verboten. Und wenn ihr es tut, geht der jeweils in Deutschland verantwortliche Chef erst vor Gericht und dann in den Knast.“? 
Ein dementsprechendes Gesetz zu erlassen, wird sicherlich gelingen.

@China light ist angesagt 15:53 Uhr von Werner40

Es ist Sache von Ermittlungsbehörden, nicht Unternehmen, Straftatbestände zu ermitteln und zu verfolgen. Anlasslose Speicherung hat das BVG als unzulässig verworfen.

 

Da wissen auch die, die das verbrochen haben

https://netzpolitik.org/2022/chatkontrolle-wie-ein-hollywoodstar-fuer-m…

kurz: https://netzpolitik.org/?p=319066

Bis das vom EUGH bzw. unserem Verfassungsgericht gestoppt wird, werden Jahre vergehen.

 

Bis dahin haben alle Orbans oder Trumps der Welt unsere sensibelsten Daten.

Da hilft nur noch eins: Eins, zwei, viele Leaks

Am besten von Promis oder sog. Politikern.

14:06 Uhr von saschamaus75

 

omg … Wie war der alte Spruch:
'Der Versuch, das Internet zu zensieren ist wie der Versuch,

einen Pudding an eine Wand zu nageln' -.-

 

Es geht nicht um Zensur im Internet im Denk-Nirvana derer, die meinen, das Internet solle und müsse ein rechtsfreier Raum als Parallelwelt zur Realwelt sein und bleiben, nur weil Bytes und Bits gesichtslos und namenlos durch Elektronische Welten flitzen können.

 

Dieses Denk-Nirvana provoziert selbst dann solche OMG-Pudding-Nageln-Kommentare, wenn es um Überlegungen geht, wie man die wohl widerwärtigste Straftat: «Sexualisierte Gewalt gegen Kinder» besser mit mehr Erfolg wenigstens eingrenzen kann.

 

Nur der OMG-Pudding-Kalenderspruch. Und möglicherweise die theoretisch mögliche Einschränkung, das Internet könne nicht mehr Spielplatz von Grenzenlosigkeit sein.

 

Uralt und vergammelt ist der olle Kalender-Spruch von von der Phobie der imaginären Diktatur von Strafgesetzbuch und Justiz in der EU. Bloß kein Verzicht irgendwas auf dem Spielplatz der Bits & Bytes.

"An erster Stelle Facebook,…

"An erster Stelle Facebook, jetzt Meta-Konzern, der nach Erkenntnissen der Kommission allein für rund 95 Prozent der bisherigen Meldungen verantwortlich war."

->

Warum geht man nicht gegen diese Plattform vor - zu mächtig ? Warum nicht gezielt gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder und agiert zu deren Schutze ?

KiPos werden nicht konsequent vom Staat im Netz versucht zu löschen. Selbst Beweisstücke von Verurteilten geistern z.T. im Netz weiter oder wurden ohne Kenntnis der Opfer für verdeckte Ermittlungen gar von der Polizei weiterverteilt, anstatt aus dem Netz entfernt zu werden.

Stattdessen träumt man von einer Stasi-KI  und schiebt wahlweise "Terrorismus" oder "unsere Kinder" zur Grundrechte-Einschrankung vor.

 

 

@14:09 Uhr von YVH

>> um mit Hilfe von KI und Algorithmen

 

IMO ist eine "KI" gefährlicher als alle(!) ABC-WAFFEN der Welt zusammen! -.-

@14:38 Uhr von saschamaus75

>> Es gibt Dinge, die sollten einen dazu bringen, das

>> Unmögliche zumindest zu versuchen.

 

Also, ich habe diesen Spruch das erste Mal 1994/95 im Internet gelesen. Das ist jetzt wieviele Jahrzehnte her??? -.-

Der Spruch mit dem Pudding an der Wand ist gewiss sogar noch älter als das Internet selbst, aber was wäre wohl, wenn man ihn immer ernst nähme? Dann wären wir heute noch auf dem Stand von 1994/95, es gäbe keine Algorithmen, kein Datenschutzgesetz fürs digitale Medien und möglicherweise noch nicht einmal eine Diskussion darüber, weil eh unmöglich... Auch kleine Schritte sind Schritte und immer noch besser als den Pudding auf dem Boden vergammeln zu lassen.

@Anderes1961, 16:00

 

Man glaubt, man müsse die Menschen nur mit "Kinderschutz" triggern um den Verstand vieler Menschen aussetzen zu lassen. Und bei einigen scheint es auch zu funktionieren, vor allem bei der "Ich-hab-ja-nix-zu-verbergen"-Fraktion.

 

Genau so ist es. Terrorismusbekämpfung und Kinderschutz sind hervorragende Trittleitern für das Schleifen der Grundrechte. Und sie haben in der Vergangenheit bestens funktioniert.

Sie fallen aber auch auf fruchtbaren Boden. Viele Menschen scheinen mit der Demokratie überfordert und wünschen einen paternalistischen Staat, der ihnen das Gefühl gibt, vor Verbrechen und vor allem vor Verbrechern geschützt zu sein. Denn sie selbst sind ja keine Verbrecher und können da vermeintlich nur profitieren.

Es ist letztlich die selbe Denke, die einen auch dazu bringt, die Diskriminierung von Minderheiten zu unterstützen. Man gehört ja zur Mehrheit, hat also einen scheinbaren Nutzen davon, und wenn schon das nicht, dann wenigstens keinen Schaden.

@16:06 Uhr von artist22

Es ist Sache von Ermittlungsbehörden, nicht Unternehmen, Straftatbestände zu ermitteln und zu verfolgen. Anlasslose Speicherung hat das BVG als unzulässig verworfen.

 

Da wissen auch die, die das verbrochen haben

https://netzpolitik.org/2022/chatkontrolle-wie-ein-hollywoodstar-fuer-m

kurz: https://netzpolitik.org/?p=319066

Bis das vom EUGH bzw. unserem Verfassungsgericht gestoppt wird, werden Jahre vergehen.

 

Bis dahin haben alle Orbans oder Trumps der Welt unsere sensibelsten Daten.

Da hilft nur noch eins: Eins, zwei, viele Leaks

Am besten von Promis oder sog. Politikern.

 

Ich habe in meinem Post von 14:41 Uhr einen detailierten Bericht zum EU-Vorschlag verlinkt. Schauen Sie sich den mal genau an. Es liest sich, als habe man einen Entwurf von Orban 1:1 übernommen. Der klatscht bestimmt vor Freude in die Hände. Lesen Sie es mal. Es ist wirklich erschreckend.

 

@16:00 Uhr von Anderes1961

>> Der Entwurf der EU zum...

 

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@16:10 Uhr von schabernack

 

omg … Wie war der alte Spruch:
'Der Versuch, das Internet zu zensieren ist wie der Versuch,

einen Pudding an eine Wand zu nageln' -.-

 

Es geht nicht um Zensur im Internet im Denk-Nirvana derer, die meinen, das Internet solle und müsse ein rechtsfreier Raum als Parallelwelt zur Realwelt sein und bleiben, nur weil Bytes und Bits gesichtslos und namenlos durch Elektronische Welten flitzen können. [...]

 

Doch. Es geht um Zensur. Der EU-Vorschlag ist genau das. Und nein, das Internet ist kein rechtsfreier Raum, aber die EU würde es zu einem machen.

 

Die Täter werden andere Wege finden, ihr schmutziges Geschäft weiter zu betreiben. Was zurückbleiben wird, ist ein Gesetz praktisch ohne jeglichen Datenschutz. Und niemand könnte sich mehr darauf verlassen, daß er auch mal mit seinem Arzt, Steuerberater oder mit Tante Trude vertraulich per Internet kommunizieren könnte.

 

Wenn man Kinder schützen will, soll man die Polizei vernünftig mit Technik ausstatten, damit die das auch kann.

@16:01 Uhr von Tada

>> Ich empfinde das auch!

 

Wenn es denn den Tatsachen entsprechen würde und nicht nur eine subjektive (keine Ahnung) 'Pöbelei' wäre? oO

 

IMO ist das Ganze eher auf dem Niveau von sog. 'PizzaGate'. -.-

Sexualisierte Gewalt

Man kann davon ausgehen, dass im Darknet und bei "speziellen" verkapselten Plattformen der Schwerpunkt solcher Taten zu finden ist. Die uns bekannten, von vielen genutzten Plattformen haben diese Schwachstellen auch. Man kann aber annehmen, dass solche Taten auch kontrolliert werden (können). Dennoch wird es immer einen Prozentsatz geben, dem man nicht beikommen kann. Was den Datenschutz betrifft, gilt dieser für alle und jeden. Das Problem einer Verfolgung und Ermittlung von Tätern, Plattformen und Quellen ist mit dem Streichen von rechtlichen Passagen kaum zu erreichen. Da muss man in der Tat in größeren Dimensionen denken und handeln, und über staatliche Grenzen hinweg diese Vergehen aufgreifen, rechtliches Vorgehen dagegen vereinheitlichen. Es nützt wenig, wenn in Land A ein anderes Rechtsempfinden und infolgedessen eine andere Gesetzeslage herrscht als im Land B.

@16:06 Uhr von artist22

>> Da hilft nur noch eins: Eins, zwei, viele Leaks

 

...und was denen passiert, die dann tatsächlich leaken, kennen ich doch in der Zwischenzeit:

Die gehen danach für Jahrzehnte wegen 'Verrat' von Staats- oder Firmengeheimnissen ins Gefängnis. oO

Datenschutz

Wenn man manchen Beiträgen folgt, könnte man auf die Idee kommen, der Datenschutz ist ein Geschenk für alle Straftäter. Man kann quasi jede Strafverfolgung als Verstoß gegen den Datenschutz auslegen.

Wenn auf der Post (und dort werden tatsächliche alle Briefe gescannt, denn wie sonst sollen sie zum Empfänger kommen?) Ungewöhnliches festgestellt wird - weißes Pulver am Umschlag, merkwürdiger Geruch am Päckchen, Geräusche aus dem Paket - oder Absender oder Adressat auf der polizeilichen Fahndungsliste stehen, dann werden diese Sendungen doch auch genauer geprüft, während alle anderen ohne genauere Kontrolle zugestellt werden. Wenn die Polizei eine allgemeine Verkehrskontrolle durchführt (zum Teil völlig verdachtslos) und dabei gestohlene Nummernschilder, Alkoholgeruch oder merkwürdige Gepäckstücke feststellt, wird der Fahrzeuginsasse ebenfalls näher geprüft, während alle anderen weiterfahren dürfen. Und im Netz sollte das wegen des Datenschutzes  nicht möglich sein? 

@16:19 Uhr von saschamaus75

>> um mit Hilfe von KI und Algorithmen

 

IMO ist eine "KI" gefährlicher als alle(!) ABC-WAFFEN der Welt zusammen! -.-

IMO ist das eine verquere Sichtweise im Bezug auf Menschenleben.

@13:41 Uhr von Seebaer1 Problem und Prävention

...Bei dieser Problematik sollte allerdings wirklich nur eines zählen: Der Schutz und das Wohlergehen unserer Kinder. Dahinter hat meiner Meinung nach alles zurückzustehen.

Das Problem, das in dem Beitrag geschildert wurde, ist, dass die sog. "Schnüffelsoftware" generell erst einmal ALLE Daten durchschnüffeln müsste, um überhaupt feststellen zu können, ob es sich um sexualisierte Gewalt handelt. Und dieser "Generalverdacht" steht tatsächlich dem Datenschutz entgegen.

Ich hoffe, dass das Problem zunehmen auch an der Wurzel gepackt wird.

In der sexualisierten Gewalt gegen Kinder zeigt sich: Die Schicht der Zivilisation ist wirklich sehr dünn. Sie wird immer dann durchbrochen von Menschen, wenn sie Andere zu ihren Zwecken zu Objekten machen.

Das zu ändern, sollte in zwei Ansatzpunkten geschehen.

1. Die potentiellen Opfer, die Kinder, stärken.

2. Und das ist die schwerere Aufgabe: Das gesellschaftliche Bewußtsein und Rückgrat stärken. Das fängt bei "MeToo" an und

jetzt habe ich Zeichen mehr...

Hallo   Ein Weg: Der…

Hallo

 

Ein Weg:

Der Gesetzgeber hat in einem wenig beachteten Teil des 57. Gesetzes zur Änderung des StGB, die Möglichkeiten für Ermittlungsorgane im Bereich der Verbreitung von Kinderpornographie über abgeschottete Onlinekanäle erheblich erweitert. Nunmehr können Strafverfolger über den neu geschaffenen § 184 Abs. 5 S. 2 StGB, ohne eine eigene Strafbarkeit zu riskieren, (computergenerierte) kinderpornographische Inhalte herstellen und zur Überwindung der Schranke in Form von „Keuschheitsproben“ auf einschlägigen Foren oder Boards einstellen (lassen)

https://strafverteidigung-hamburg.com/6958/kinderpornographie-und-verde…

 

Heute hat schon fast jede Behörde einen Staatstrojaner.

Pegasus ist auch schon salonfähig.

Auch Deutschland kann das lupenreine schnell verlieren.

 

Was ist mit den Delikten, die vor Ort, in der Realität, stattfinden?

Für viele Angebote bedarf es eines gut gefüllten Geldbeutels.

 

 

16:00 Uhr von Anderes1961

 

Doch, jeder hat was zu verbergen, aus guten Gründen. Das Internet ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Menschen miteinander kommunizieren. Ich muß vertraulich kommunizieren können mit meiner Bank, meinem Arzt, meinem Anwalt, der Informant mit dem Journalisten, usw.

 

Das ist ohne Zweifel richtig, und auch alles sehr bedenkens-wichtig. Im Raum Internet mit den quasi unendlich großen Datenmengen quasi unendlich vieler Akteure & Interessen ist es aber unmöglich, gleichzeitig alle schutzwürdigen Daten zu schützen, und die am meisten schutzbedürftigen Mitglieder der Gesellschaft … die Kinder … auch.

 

Auf den Schutzbedarf des Nicht-Schutzwürdigen Internet-Kriminalität wird in Deutschland eindeutig zu viel Rücksicht genommen. Ganz besonders von den Daten-Freiheits-Extremisten der Piraten-Partei. Von denen hat wohl niemand eigene Kinder, oder kennt welche, die ihnen lieb und wert sind.

 

Der aktuelle Ansatz der EU mag untauglich sein.

Daten-Fundamentalismus der Piraten ist es dreimal mehr.

Nackte Kunst

Bei Facebook sind ja (angeblich) Nacktbilder verboten. Das führt ja sogar dazu, dass Museen u.ä. Darstellungen von "nackter Kunst" bei Facebook regelmäßig zensiert/gelöscht bekomen. Da setzt FB/Meta seine eigenen Richtlinien also konsequent durch.

Also gibt es zumindest von FB bereits eine Schnüffelsoftware, die ihre Nase in alle Posts steckt.

Der Artikel berichtet, dass allein von FB 95% der Meldungen aller sexualisierter Gewalt gegen Kinder erfolgen.

Also wo wird denn da mal wieder an falscher Stelle geschützt?

@Zeitenwende schon gehört ;-) 16:44 Uhr von saschamaus75

>> Da hilft nur noch eins: Eins, zwei, viele Leaks

 

...und was denen passiert, die dann tatsächlich leaken, kennen ich doch in der Zwischenzeit:

Die gehen danach für Jahrzehnte wegen 'Verrat' von Staats- oder Firmengeheimnissen ins Gefängnis. oO

 

Auch die modernen Whistleblower sind schlauer geworden.

Die nutzen das 'Metaverse' und leaken per Robots

Manche sind sogar als Überwachungsprogramm getarnt SCR ;-)

- SCR - SupplyChainRobot

@16:55 Uhr von schabernack

 

Doch, jeder hat was zu verbergen, aus guten Gründen.[...]

 

Das ist ohne Zweifel richtig, und auch alles sehr bedenkens-wichtig. Im Raum Internet mit den quasi unendlich großen Datenmengen quasi unendlich vieler Akteure & Interessen [...]

 

Auf den Schutzbedarf des Nicht-Schutzwürdigen Internet-Kriminalität wird in Deutschland eindeutig zu viel Rücksicht genommen. [...]

 

Der aktuelle Ansatz der EU mag untauglich sein.

Daten-Fundamentalismus der Piraten ist es dreimal mehr.

 

Wir kommen überein. :-) Ich möchte auch keinen Daten-Fundamentalismus. Es geht auch, Kinder Datenschutzkonform zu schützen, die Polizei vernünftig auszustatten wäre ein guter Anfang. Die Kinder kann man auch schützen mit Verdachtsermittlung, Richtervorbehalt, usw. Das geht. Mit vernünftiger Technik. Wahllos im Internet nach dem Heuhaufen zu suchen hilft da gar nichts.

 

Das Post- und Fernmeldegeheimnis steht nicht ohne Grund im Grundgesetz. Der EU-Entwurf wäre das Ende des Grundrechtes und das Internet ein rechtsfreier Raum

@16:00 Uhr von Anderes1961, wie damals

Der EU-Vorschlag bedeutet, nichts weiter als das sie behaupten würde: Das Postgeheimnis bleibt bestehen, aber die Post verpflichten würde, jeden Brief zu lesen bevor er couvertiert wird. Anlasslos, ohne Verdacht. Es wäre das Ende jeder vertraulichen Kommunikation. Kinder müssen geschützt werden, aber so gehts nicht.

Ja, und Ihre Darstellung müsste eigentlich so manche Ex-DDR-BürgerIn daran erinnern, dass genau dies lange Zeit mit ihrer Post geschah.

@17:05 Uhr von Questia

Bei Facebook sind ja (angeblich) Nacktbilder verboten. Das führt ja sogar dazu, dass Museen u.ä. Darstellungen von "nackter Kunst" bei Facebook regelmäßig zensiert/gelöscht bekomen. Da setzt FB/Meta seine eigenen Richtlinien also konsequent durch.

Also gibt es zumindest von FB bereits eine Schnüffelsoftware, die ihre Nase in alle Posts steckt.

Der Artikel berichtet, dass allein von FB 95% der Meldungen aller sexualisierter Gewalt gegen Kinder erfolgen.

Also wo wird denn da mal wieder an falscher Stelle geschützt?

 

Weil der EU-Entwurf viel weitergeht. Er würde z.B. Messenger-Betreiber verpflichten, nach Kipo zu suchen. Das aber geht nur, wenn man Verschlüsselung aushebelt, oder vor der Verschlüsselung Nachrichten scannt, mit Trojanern.

 

Das wäre das Ende jeglicher vertraulicher Kommunikation und man hätte das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Außerdem findet man so nur den Heuhaufen, aber nicht die Nadel, die Verbrecher werden sich dann schnell woanders tummeln.

@17:13 Uhr von Questia

Der EU-Vorschlag bedeutet, nichts weiter als das sie behaupten würde: Das Postgeheimnis bleibt bestehen, aber die Post verpflichten würde, jeden Brief zu lesen bevor er couvertiert wird. Anlasslos, ohne Verdacht. Es wäre das Ende jeder vertraulichen Kommunikation. Kinder müssen geschützt werden, aber so gehts nicht.

Ja, und Ihre Darstellung müsste eigentlich so manche Ex-DDR-BürgerIn daran erinnern, dass genau dies lange Zeit mit ihrer Post geschah.

 

Nicht nur die, auch Ex-BRD-Bürger würde es daran erinnern. Denn mit deren Post Richtung Mauer geschah das Gleiche, wie wir heute wissen.

@16:50 Uhr von Anita L.

Wenn auf der Post (und dort werden tatsächliche alle Briefe gescannt, denn wie sonst sollen sie zum Empfänger kommen?) Ungewöhnliches festgestellt wird ... Wenn die Polizei eine allgemeine Verkehrskontrolle durchführt (zum Teil völlig verdachtslos) und dabei gestohlene Nummernschilder, Alkoholgeruch oder merkwürdige Gepäckstücke feststellt, wird der Fahrzeuginsasse ebenfalls näher geprüft, während alle anderen weiterfahren dürfen. ...

Naja, die Beipiele hinken ein wenig. Die Post und  Polizei kontrollieren eben nicht ohne Anlass. Sondern erst, bei "Verdacht".

Diese Verdachtsmomente zu finden, bedeutet eben, sich alle Daten erst einmal anzuschauen. Das ist die Krux an der ganzen Sache.

Und ich gebe zu: Ich möchte einerseits nicht, dass ich im Netz durchleuchtet werde.

Andererseits spüre ich echten (Phantom-)Schmerz, wenn ich mich in die Situation der missbrauchten Kinder versetze.

Es müssen ganz grundsätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Mein Ansatz: @Questia, 16:55

@16:10 Uhr von schabernack

>> Kalenderspruch

 

Ähh, der Spruch stammt aus einer Zeit, wo das gesamte(!) Internet nur <1Mio. Nutzer hatte (ich war einer davon). -.-

 

Damals hat es nicht funktioniert, aber heute bei >1,5Mrd. Nutzern weltweit? VIEL ERFOLG! =)

@16:34 Uhr von Anderes1961 / @schabernack

 

Wenn man Kinder schützen will, soll man die Polizei vernünftig mit Technik ausstatten, damit die das auch kann.

 

Auch mehr Technik bei Ermittlungsbehörden ist wichtig inkl. «Erkennungs-Software». Die kann man dann auch KI nennen, die Bilder (oder Filme) nach vorher zu bestimmenden Kriterien scannt.

 

Man hält es eigentlich für unmöglich, aber für die Daten-Fundamentalisten der Piraten hier ist KI dann … «schlimmer als alle Atomwaffen der Welt zusammen». Wohl auch schlimmer als der süße KI-Hund, der sprechen kann.

 

Technik bei der Polizei reicht nie aus zur Beweissammlung für die Staatsanwaltschaft für vor Gericht. Reale Polizisten und Polizistinnen müssen sich das alles anschauen, auswählen und bestimmen, was beweiswürdig und beweiskräftig ist. Eine extrem belastende Aufgabe, die kein Ermittler jahrelang mental ertragen kann.

 

More man & woman power. Leicht gesagt / geschrieben, so verflixt schwierig zu tun. Polizisten sind auch keine Maschinen aus dem Fundus unendliche Belastbarkeit.

@17:17 Uhr von Anderes1961

@17:13 Uhr von Questia: Bei Facebook sind ja (angeblich) Nacktbilder verboten. ...Da setzt FB/Meta seine eigenen Richtlinien also konsequent durch.

Also gibt es zumindest von FB bereits eine Schnüffelsoftware, die ihre Nase in alle Posts steckt...

Also wo wird denn da mal wieder an falscher Stelle geschützt?

 

Weil der EU-Entwurf viel weitergeht. Er würde z.B. Messenger-Betreiber verpflichten, nach Kipo zu suchen. Das aber geht nur, wenn man Verschlüsselung aushebelt, oder vor der Verschlüsselung Nachrichten scannt, mit Trojanern....Das wäre das Ende jeglicher vertraulicher Kommunikation ...Außerdem findet man so nur den Heuhaufen, aber nicht die Nadel, die Verbrecher werden sich dann schnell woanders tummeln.

Da ich Ihnen "unterstelle", dass KiPo auch für Sie das Grauen schlechthin bedeutet, möchte ich Sie aber doch gerne fragen: Haben Sie einen Vorschlag, wie die Kinder geschützt werden können?

Meiner ist leider nur langfristig wirksam und setzt auf Veränderungen, die viel Geduld brauchen.

Nordkoreanische Verhältnisse

 

Um zu verstehen, was der EU-Entwurf bedeuten würde, noch eine Analogie aus dem "realen Leben" (wobei das Internet nicht etwa ein anderes Leben ist, sondern ein Bestandteil des realen Lebens, als Kommunikationsweg), den es bereits gibt.

 

Und zwar in Nordkorea. Dort tun fleißige staatliche Beamte einen Dienst, nämlich, im Aufrag des "großen Führers", jederzeit in Privatwohnungen einzudringen, unangemeldet, dort mal ein bisschen rumzuschnüffeln, Schränke zu durchwühlen, Unterlagen zu lesen, sich daneben zu stellen, wenn Onkel Kim sich im Wohnzimmer mit der Tante unterhält und zuzuhören.

 

Und jetzt stellen Sie sich vor, das Gleiche würde bei uns passieren. Nur eben nicht für den "großen Führer", sondern für den "Kinderschutz". Würden Sie das toll finden? Nichts anderes bedeutet nämlich der EU-Entwurf. So und jetzt dürfen hier alle wieder "Ich hab ja nichts zu verbergen" rufen, wer immer noch mag.

@17:05 Uhr von Questia

Bei Facebook sind ja (angeblich) Nacktbilder verboten. Das führt ja sogar dazu, dass Museen u.ä. Darstellungen von "nackter Kunst" bei Facebook regelmäßig zensiert/gelöscht bekomen. Da setzt FB/Meta seine eigenen Richtlinien also konsequent durch.

Also gibt es zumindest von FB bereits eine Schnüffelsoftware, die ihre Nase in alle Posts steckt.

Also wo wird denn da mal wieder an falscher Stelle geschützt?

Als ein Freund mit seinem Kind, welches gegen eine Schranktür gerannt war und heftige Hämatome am Kopf davongetragen hatte, in die Notaufnahme kam, wurde er von seinem Kind isoliert und von den Ärzten sehr intensiv befragt, ob diese Verletzungen nicht doch andere Ursachen hätten. Natürlich war diese Situation für ihn denkbar hässlich: die Sorge ums Kind und die Verdächtigung. Aber er hat gesagt: lieber einmal zu viel umsonst hingeschaut, als einmal zu wenig. Die Museen werden die Löschung verkraften, das vergewaltigte Kind die stehen gelassenen Pornos weniger.

Sodom und Gomorrha

Erst gestern geschickt platziert die Meldung 'Höchststand bei extremistischen Straftaten', heute dann die immer wieder gern auf den Tisch gebrachte Kipo. Bzw. zum Opferaltar des Datenschutzes.

 

Herbeiphantasiert oder zumindest sehr vage formuliert

 Sie fluten das Internet: Fotos von sexuell missbrauchten Kindern und Filme mit pornografischen Darstellungen nehmen zu. Im vergangenen Jahr wurden doppelt so viele gezählt wie im Jahr zuvor

wird einmal mehr Stimmung gemacht, um Datenschutz aufzuweichen. Immerhin verzichtet man in diesem Artikel mal auf die Vorratsdatenspeicherung, die in diesem Zusammenhang ja üblicherweise gefordert wird.

 

Jetzt also China als Vorbild: Jegliche Kommunikation soll gescannt werden. Bietet sich ja auch an, staatliche Schnüffelei einzurichten, da es ähnliche Scans ja schon gibt. Um `personalisierte Werbung´ zu ermöglichen.

Eine neue EU-Behörde... immer eine gute Idee und kann man nie genug haben.

@17:27 Uhr von saschamaus75

>> Kalenderspruch

 

Ähh, der Spruch stammt aus einer Zeit, wo das gesamte(!) Internet nur <1Mio. Nutzer hatte (ich war einer davon). -.-

 

Damals hat es nicht funktioniert, aber heute bei >1,5Mrd. Nutzern weltweit? VIEL ERFOLG! =)

Ich weiß, Spaß muss sein. Allerdings: Ob dieses Thema dafür herhalten sollte.

Ich wünsche mir, ehrlich gesagt, ein wenig mehr Sachbezug.

Das Gesetz enthält zwei Strategien - eine extrem kritisch

In dem Gesetz steht nicht nur, dass die Nachrichten und Daten wie Bilder, Mini-Videos,  etc... gescannt werden (was ich noch für ansatzweise verständlich halte) - sondern auch das sog. Client based scanning - hier scannt also die Chat-App / Browser mit einer aktiven Komponente, die volle ADMIN - Rechte braucht  das Dateisystem des Gerätes durch - inkl. aller "externen" Datenträger wie SD Karten oder USB Laufwerke.

Und DAS ist so übergriffig und unverschämt, dass ich kaum Worte dafür finde....

Die dummen Argumente der "habe nichts zu verbergen" Fraktion erkenne ich nicht an.

man stelle sich vor

die Kripo hätte die Erlaubnis, nach Belieben irgendwelche Wohnungen zu betreten und mal eben einfach nach Hinweisen zu schauen, ob der Bewohner kriminell sein könnte. Wohlgemerkt, in Analogie zu dem Gesetzesvorhaben müsste die Kripo dann reihum in alle Wohnungen gehen, und zwar immer wieder. Würde das jeder hier akzeptieren?

Es gibt diese Möglichkeit ja bereits, allerdings unter dem Vorbehalt eines richterlichen Beschlusses und dem Vorliegen eines entsprechenden Verdachts. Es wäre also logisch und würde die Grundrechte schützen, wenn auch meine Internetkommunikation nur mit richterlicher Erlaubnis untersucht werden dürfte. Aber wozu brauchen wir die anlasslose Untersuchung?

@16:50 Uhr von Anita L., 2. Antwort

@16:50 Uhr von Anita L.:Wenn auf der Post (und dort werden tatsächliche alle Briefe gescannt, denn wie sonst sollen sie zum Empfänger kommen?) Ungewöhnliches festgestellt wird ... Wenn die Polizei eine allgemeine Verkehrskontrolle durchführt (zum Teil völlig verdachtslos) und dabei gestohlene Nummernschilder, Alkoholgeruch oder merkwürdige Gepäckstücke feststellt, wird der Fahrzeuginsasse ebenfalls näher geprüft, während alle anderen weiterfahren dürfen. ...

Naja, die Beipiele hinken ein wenig. Die Post und  Polizei kontrollieren in der Tiefe eben nicht ohne Anlass. Sondern erst, bei "Verdacht".

Diese Verdachtsmomente zu finden, bedeutet eben, sich alle Daten erst einmal anzuschauen. Das ist die Krux an der ganzen Sache.

Solange es keine "Überschriften" gibt, anhand derer sich der Anlass zur weiteren Kontrolle ergibt, bleibt das eben bei dem, wie es jetzt ist.

 

@ Questia @ Anderes1961

Vielleicht bin ich zu empfindlich, aber auf mich wirkt die Abkürzung "KiPo" für Kinderpornographie unerträglich verniedlichend und verharmlosend, auch wenn diese so gebräuchlich ist.

Anonym @17:34 Uhr von Anderes1961

Und jetzt stellen Sie sich vor, das Gleiche würde bei uns passieren. Nur eben nicht für den "großen Führer", sondern für den "Kinderschutz". Würden Sie das toll finden? Nichts anderes bedeutet nämlich der EU-Entwurf. So und jetzt dürfen hier alle wieder "Ich hab ja nichts zu verbergen" rufen, wer immer noch mag.

Zumal Täter sicherlich die "Anonymitätswege" VPN, spezielle Browser... usw auch kennen.

 

Selbst im "Putinland" u ich glaube auch China, funktionieren VPN Apps......

 

@17:24 Uhr von Questia

Naja, die Beipiele hinken ein wenig. Die Post und  Polizei kontrollieren eben nicht ohne Anlass. Sondern erst, bei "Verdacht".

Eine allgemeine Verkehrskontrolle benötigt keinen Verdacht. Und wenn weißes Pulver am Brief klebt, wird er untersucht, auch wenn gerade niemand am Postband nach weißem Pulver Ausschau hält.

Diese Verdachtsmomente zu finden, bedeutet eben, sich alle Daten erst einmal anzuschauen. Das ist die Krux an der ganzen Sache.

Dazu reicht tw. (siehe oben) ein ganz allgemeiner Überblick. Unauffälliges fällt durchs Raster, Auffälliges bleibt hängen. Niemand interessiert sich für Ihre Netzbeiträge, wenn sie keinen Trigger aktivieren. 

Es müssen ganz grundsätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Mein Ansatz: @Questia, 16:55

Beide Vorschläge richtig, schieben aber, solitär gedacht, die Verantwortung auf die (potentiellen) Opfer ab (du musst stark genung sein; dich wehren), während die (potentiellen Täter) unbehelligt bleiben.

@17:33 Uhr von schabernack

 

[...]

 

Auch mehr Technik bei Ermittlungsbehörden ist wichtig inkl. «Erkennungs-Software». Die kann man dann auch KI nennen, die Bilder (oder Filme) nach vorher zu bestimmenden Kriterien scannt.
[...]

Technik bei der Polizei reicht nie aus zur Beweissammlung für die Staatsanwaltschaft für vor Gericht.[...]

 

More man & woman power. Leicht gesagt / geschrieben, so verflixt schwierig zu tun. Polizisten sind auch keine Maschinen aus dem Fundus unendliche Belastbarkeit.

 

Deswegen braucht es mehr Polizisten, um die Belastung auf mehr Schultern zu verteilen. Was Sie beschreiben, muß gemacht werden nachdem was gefunden wurde, unabhängig davon wie es gefunden wurde.

 

Als computeraffiner Mensch, schauen Sie sich doch mal an, mit welchen Mitteln die Polizei arbeiten muß, Sie würden sich schief lachen. Von der Hardware mal abgesehen, das fängt schon damit an, daß die nicht mal Daten austauschen können, nicht wegen des Datenschutzes, sondern weil die Datenbanken inkompatibel sind und es nicht geht.

@17:27 Uhr von saschamaus75 / @schabernack

 

>> Kalenderspruch

 

Ähh, der Spruch stammt aus einer Zeit, wo das gesamte(!) Internet nur <1Mio. Nutzer hatte (ich war einer davon). -.-

 

Damals hat es nicht funktioniert, aber heute bei >1,5Mrd. Nutzern weltweit? VIEL ERFOLG! =)

 

«Gesamt-Kontrolle» aller Inhalte im Internet ist unmöglich und sinnlos. Ich plädiere nie für «Viel Erfolg» des Unmöglichen und des Sinnlosen. Das konstruktive kluge Vorgehen unter Berücksichtigung des Möglichen ist immer der beste Weg.

 

KI (welche genau auch immer) als … «schlimmer als alle Atomwaffen zusammen» … zu bezeichnen, taugt nicht einmal als Kalenderspruch auf dem Klo von Rudis Resterampe.

@17:34 Uhr von Anita L.

@17:05 Uhr von Questia

@17:34 Uhr von Anita L.: Als ein Freund mit seinem Kind, welches gegen eine Schranktür gerannt war und heftige Hämatome am Kopf davongetragen hatte, in die Notaufnahme kam, wurde er von seinem Kind isoliert und von den Ärzten sehr intensiv befragt, ob diese Verletzungen nicht doch andere Ursachen hätten. Natürlich war diese Situation für ihn denkbar hässlich: die Sorge ums Kind und die Verdächtigung. Aber er hat gesagt: lieber einmal zu viel umsonst hingeschaut, als einmal zu wenig.

Ja, Letzteres hätte ich mir früher auch gewünscht.

Ich bin ja nicht dagegen, gegen KiPo vorzugehen. Ich bin nur total zerrissen, ob die "totale" Überwachung ALLER Daten, das adäquate Mittel ist.

In meinen anderen Posts hier werden Sie sehen, dass ich selbst ganz schön herumeiere.

Ich ringe um einen Ansatz, der beide Interessen berücksichtigt. Ich habe ihn noch nicht gefunden. Reden wir weiter darüber - dann findet sich vllt. eine Lösung.

@17:43 Uhr von frosthorn

die Kripo hätte die Erlaubnis, nach Belieben irgendwelche Wohnungen zu betreten und mal eben einfach nach Hinweisen zu schauen, ob der Bewohner kriminell sein könnte. Wohlgemerkt, in Analogie zu dem Gesetzesvorhaben müsste die Kripo dann reihum in alle Wohnungen gehen, und zwar immer wieder. Würde das jeder hier akzeptieren?

Es gibt diese Möglichkeit ja bereits, allerdings unter dem Vorbehalt eines richterlichen Beschlusses und dem Vorliegen eines entsprechenden Verdachts. Es wäre also logisch und würde die Grundrechte schützen, wenn auch meine Internetkommunikation nur mit richterlicher Erlaubnis untersucht werden dürfte. Aber wozu brauchen wir die anlasslose Untersuchung?

 

Das muß man sich nicht vorstellen, denn das gibt es ja bereits. Siehe meinen Post von 17:34 Uhr.

@17:46 Uhr von Kaneel

Vielleicht bin ich zu empfindlich, aber auf mich wirkt die Abkürzung "KiPo" für Kinderpornographie unerträglich verniedlichend und verharmlosend, auch wenn diese so gebräuchlich ist.

Ja, das kann ich verstehen. Bitte entschuldigen Sie, wenn KiPo"verniedlichend" klingt. Das ist nicht so gemeint. Bei mir ist dies der Tatsache geschuldet, dass die verfügbare Zeichenzahl begrenzt ist. "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder" ist einfach sehr lang und nimmt mir den Platz für meine Sachargumente. Ich bitte um Verständnis.

@17:49 Uhr von Kristallin

Und jetzt stellen Sie sich vor, das Gleiche würde bei uns passieren. Nur eben nicht für den "großen Führer", sondern für den "Kinderschutz". Würden Sie das toll finden? Nichts anderes bedeutet nämlich der EU-Entwurf. So und jetzt dürfen hier alle wieder "Ich hab ja nichts zu verbergen" rufen, wer immer noch mag.

Zumal Täter sicherlich die "Anonymitätswege" VPN, spezielle Browser... usw auch kennen.

 

Selbst im "Putinland" u ich glaube auch China, funktionieren VPN Apps......

 

 

Selbstverständlich kennen die diese Wege, nur würde eine VPN gar nichts nützen, wenn die Nachricht vorher gescannt würde, wie das im EU-Bericht vorgesehen ist.

 

Es würde vollauf genügen, wenn man die Polizei technisch in die Lage versetzen würde, im Verdachtsfall mit Richtervorbehalt, VPN & Co, Tor-Netzwerke usw. zu knacken. Das ist techisch sogar verhältnismäßig einfach als Man-in-The-Middle-Angriff und wird auch schon gemacht, von den Polizeien, die technisch dazu in der Lage sind. Unsere kann das nicht.

@17:55 Uhr von Questia

@17:05 Uhr von Questia

@17:34 Uhr von Anita L.: Als ein Freund mit seinem Kind, welches gegen eine Schranktür gerannt war und heftige Hämatome am Kopf davongetragen hatte, in die Notaufnahme kam, wurde er von seinem Kind isoliert und von den Ärzten [...].

Ja, Letzteres hätte ich mir früher auch gewünscht.

Ich bin ja nicht dagegen, gegen KiPo vorzugehen. Ich bin nur total zerrissen, ob die "totale" Überwachung ALLER Daten, das adäquate Mittel ist.

In meinen anderen Posts hier werden Sie sehen, dass ich selbst ganz schön herumeiere.

Ich ringe um einen Ansatz, der beide Interessen berücksichtigt. Ich habe ihn noch nicht gefunden. Reden wir weiter darüber - dann findet sich vllt. eine Lösung.

 

Sie müssen gar nicht zerrissen sein. Denn der Schutz ist auch möglich ohne den katastrophalen und skandalösen EU-Ansatz mit Überwachung aller Daten, der ohnehin von Verfassungsgerichten kassiert werden würde.

@17:43 Uhr von frosthorn

Es wäre also logisch und würde die Grundrechte schützen, wenn auch meine Internetkommunikation nur mit richterlicher Erlaubnis untersucht werden dürfte. Aber wozu brauchen wir die anlasslose Untersuchung?

Artikel 10 GG

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

(2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt.

@17:49 Uhr von Anita L. nicht weit genug

@17:24 Uhr von Questia

@17:49 Uhr von Anita L.

Beide Vorschläge richtig, schieben aber, solitär gedacht, die Verantwortung auf die (potentiellen) Opfer ab (du musst stark genung sein; dich wehren), während die (potentiellen Täter) unbehelligt bleiben.

Liebe @Anita L.: Bitte glauben Sie mir, dass ich die Verantwortung ganz bestimmt nicht auf die potentiellen Opfer abschieben möchte. Der Platz hat einfach nicht gereicht. Er wird es auch jetzt nicht. Deswegen nur kurz.

Mit Kinder stärken, meine ich, dass WIR ERWACHSENEN ihnen unsere Stärke zur Seite stellen sollten. Das heißt eben genau dies: Du bist uns wichtig. WIR passen auf Dich auf. WIR schützen Dich. WIR glauben DIr. WIR sind für Dich da. Du kannst Dich auf uns verlassen.

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