Kommentare - Mehr Bundeswehr-Soldaten für UN-Mission in Mali

11. Mai 2022 - 08:09 Uhr

Die Bundeswehr wird den UN-Einsatz im Krisenstaat Mali weiter unterstützen - künftig sogar mit mehr Soldaten. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Der Bundestag muss noch zustimmen. Von Kai Küstner.

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Kommentare

Äh sollte könnte wenn aber?…

Äh sollte könnte wenn aber??Mal so Nebenbei erwähnt es geht da um unsre Soldaten! Man kann es oder man kann es nicht bewerkstelligen! Afghanistan hat Eindrucksvoll unterstrichen das wir es nicht alleine können!

Vom toten Pferd absteigen

Mali?  No future!

Ich finde, wenn ein Land nicht in der Lage ist - trotz internationaler Hilfe -  d.h. Soldaten, Ausbilder und Geld - auf eigenen Füssen zu stehen, dann muss man es abschreiben.  Beispiel Afghanistan.

@08:20 Uhr von Werdaswissenwill

Äh sollte könnte wenn aber??Mal so Nebenbei erwähnt es geht da um unsre Soldaten! Man kann es oder man kann es nicht bewerkstelligen! Afghanistan hat Eindrucksvoll unterstrichen das wir es nicht alleine können!

 

Es handelt sich um einen UN-Einsatz.

Da es sich um eine UN…

Da es sich um eine UN Mission handelt, sollte der Einsatz nicht ohne weiteres abgebrochen werden - zumindest nicht, wenn es Ersatz für Frankreich gibt.

 

Die Bedenken verstehe ich aber auch.

 

Und ja, alleine sind die deutschen Soldaten "auf verlorenem Posten".

 

@08:25 Uhr von -Der Golem-

Mali?  No future!

Ich finde, wenn ein Land nicht in der Lage ist - trotz internationaler Hilfe -  d.h. Soldaten, Ausbilder und Geld - auf eigenen Füssen zu stehen, dann muss man es abschreiben.  Beispiel Afghanistan.

 

 

Das sagt sich so leicht.

 

Was verstehen Sie unter „abschreiben“?

 

Haben Sie sich einmal mit der Geschichte Malis beschäftigt? Kennen Sie die reiche Kultur des Landes? Menschen, die dort herkommen?

 

Und wo Sie den Vergleich zu Afghanistan ziehen: Wissen Sie, wie es dort aussah, bevor das Land zwischen die Mahlsteine des kalten Krieges geriet?

Rückzug aus Mali

Es wäre vielleicht klüger, sich aus Mali zurück zu ziehen und sich voll auf die Verteidigung der Ukraine zu konzentrieren.

"..Mehr Bundeswehr-Soldaten für UN ..."

Das an sich wäre ja nicht verkehrt. Aber es kommt darauf an, welche Hoffnungen man mit solchen Einsätzen verknüpft. Leider täuscht die Hoffnung auf eine politische Stabilisierung oder eine Installation einer stabilen "Zivilgesellschaft" ja hin und wieder. Und offenbar gibt es in der Welt auch gegenläufige Interessen, die durchaus Wirkungsmächtig sind. 

Wer keinen "Staat" im Kopf hat, und nichts wofür es sich zu kämpfen lohnt, der wird auch dann Fersengeld geben, wenn er halbwegs ausgebildet ist und was ein "Staat" im Wüstensand ist, möchte man als Außenstehender lieber nicht wissen, das dürfte ähnlich diffus sein, wie die Kontur der Dünen bei Westwind. 

wieder so eine Geld- und Lebensverschwendung

Nichts als kopflose Politik. Wir haben in Mali nichts verloren. Die Deutschen laufen treuherzig jedem internationalen Einsatz hinterher und stehen dann wie begossene Pudel da, wenn sich die Lage ändert und die Propaganda-Show in sich zusammenfällt.

Die literarische Tradition Malis

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

08:52, AufgeklärteWelt

>>

wieder so eine Geld- und Lebensverschwendung

Nichts als kopflose Politik. Wir haben in Mali nichts verloren. Die Deutschen laufen treuherzig jedem internationalen Einsatz hinterher und stehen dann wie begossene Pudel da, wenn sich die Lage ändert und die Propaganda-Show in sich zusammenfällt<<

 

Inwiefern wird hinterhergelaufen?

 

Von welcher Propagandashow reden Sie?

Vorbereitung auf die Auswirkungen des Ukrainekriegs

 @08:48 Uhr von Oberstudienrat

Es wäre vielleicht klüger, sich aus Mali zurück zu ziehen und sich voll auf die Verteidigung der Ukraine zu konzentrieren.

Wieso? In der Ukraine werden doch überhaupt keine deutschen Truppenkontingente benötigt. Während die Sahelzone demnächst in besonderem Maße unter den Auswirkungen des von Herrn Putin ausglösten Angriffskriegs leiden wird, nämlich dann, wenn die Menschen im Sahel beginnen werden zu hungern. Insofern: eine gute Initiative der Bundesregierung.

Läuft schlecht, also mehr davon

In Mali herrscht eine Militärdiktatur. Nur damit das nicht unter den Tisch fällt, wen oder was wir da unterstützen.
+

Selbst wenn es sich bei Minusma im Gegensatz zur EU-Mission um einen UN-Einsatz handelt, sind wir keineswegs verpflichtet, diesen weiterhin zu unterstützen oder gar aufzustocken. Es läuft ständig schlechter, die Franzosen gehen, die Wagnerrussen kommen, die Militärs lassen sich auch nichts sagen also stocken wir erst einmal auf. Das hört sich sehr nach Scheitern an. 

Putschistenförderung? Militarismus.

Was wird da geschützt? Ein Putschregime? Kolonial gezogene Grenzen? Zugang zu Uranabbau im Nachbarland? Der freie Westen?

Die Probleme sind militärisch m.E. nicht sinnvoll zu klären. Es ist Militarismus. Da helfen auch sie UN nix.

@08:58 Uhr von fathaland slim

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

Sehr richtig. Leistet ein Militäreinsatz das? Nein. Er festigt die kolonial geschaffenen Strukturen.

@08:58 Uhr von fathaland slim

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

 

Es lohnt sich vielleicht, einmal darüber nachzudenken, wieso ein "Pazifist" immer so wild darauf ist, Kriege zu führen!

@08:52 Uhr von AufgeklärteWelt

Nichts als kopflose Politik. Wir haben in Mali nichts verloren. Die Deutschen laufen treuherzig jedem internationalen Einsatz hinterher und stehen dann wie begossene Pudel da, wenn sich die Lage ändert und die Propaganda-Show in sich zusammenfällt.

 

Das Problem ist, wenn die UNO Mission beendet wird, dass die Wagner-Terroristen das Land für das putinsche Verbrecherregime vereinnahmen.

Abe vielleicht ist es ja gerade das, was Sie möchten.

Aus der Geschichte lernen?

Nein. Der unbeirrte Glaube an die Wirksamkeit der eigenen guten Absichten bestimmt Politiker.

Lernunfähig. Irrational. Narzistisch.

UN-Mission in Mali

Ein Meerechsen-Clan auf den Galapagosinseln terrorisiert etliche Meerechsen-Kolonien.

Hier sollten die UN mit deutscher Unterstützung unbedingt eingreifen.

Zynismus Ende.

@08:58 Uhr von fathaland slim

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

Man kann literarische Werke nicht in einer anderen Kultur und Geschmacksrichtung verfassen, da einem die Kultur immer fremdartig erscheinen wird. Selbst wenn man 50 Jahre in diesem Land leben würde.

 

Friedensmission MINUSMA: notwendig

 @09:11 Uhr von Coachcoach

Sehr richtig. Leistet ein Militäreinsatz das? Nein. Er festigt die kolonial geschaffenen Strukturen.

Und diese "kolonial geschaffenen Strukturen" wollen diverse bewaffnete IS-Gruppen und Al-Quaida-Rebellen durch eigene Strukturen ersetzen. Natürlich zum Schaden der Zivilbevölkerung. Machen Sie sich bitte kundig zu dem Auftrag und Mandat der UN-Intervention in der Region, immerhin mehr als 15.000 Soldatinnen und Soldaten - und zu möglichen Folgen, gäbe es diese Friedens- und Stabilisierungsmission seit 2013 demnächst nicht mehr.

Abzug. Jetzt. . Wir haben…

Abzug. Jetzt.

.

Wir haben selber Krieg un Europa.  Da können wir uns nicht um Rebellen in Afrika kümmern.

.

Afrika muss auch langsam mal selber ein Problem lösen können. Sich jetzt immer noch auf europäische, besser englische Kolonialisierung zu berufen, wird langsam grotesk. 

.

Und solange Europa immer hilft, hat die Bevölkerung überhaupt kein Interesse an Revolution gegen irgendwelche Führer, Propheten oder Häuptlinge. 

@08:52 Uhr von AufgeklärteWelt

Nichts als kopflose Politik. Wir haben in Mali nichts verloren. Die Deutschen laufen treuherzig jedem internationalen Einsatz hinterher und stehen dann wie begossene Pudel da, wenn sich die Lage ändert und die Propaganda-Show in sich zusammenfällt.

Nichts als menschenverachtenden Egoismus - Hauptsache Ihnen geht’s gut?! Mit welchem Recht? Nur weil Sie zufällig in D geboren sind?

Am 11. Mai 2022 - 08:38 Uhr von fathaland slim

Was hat das mit können zu tun? In Afghanistan war es ein Nato Einsatz! Ist die UN besser Ausgerüstet? Ihrer Meinung nach reicht also der UN Aufkleber aus um die Sicherheit  der Soldaten zu Garantieren? Die Bundeswehr hat auch in Afghanistan Hilfsprojekte realisiert und musste am Ende auch die Beine in die Hand nehmen!

Friedenspolitik ist gefragt!

Es zeigt sich doch auch hier, wie in allen Krisen- Kriegsgebieten, dass ein militärischer Einsatz ohne Friedenspolitik zum scheitern verurteilt ist.

Wie wäre es wenn alle Staaten der Welt (Utopie) 2% ihres BIP in die Friedensforschung stecken würden. Wobei diese Forschung nicht von den Militärs assimiliert werden darf, wie zur Zeit üblich.

@09:26 Uhr Bender Rodriguez- Macht und Einflusssphären

Abzug. Jetzt.

.

Wir haben selber Krieg un Europa.  Da können wir uns nicht um Rebellen in Afrika kümmern.

.

Afrika muss auch langsam mal selber ein Problem lösen können. Sich jetzt immer noch auf europäische, besser englische Kolonialisierung zu berufen, wird langsam grotesk. 

 

Die Chinesen, die Russen, die USA, Europa… und wer weiß wer noch alles. 
 

Es geht um geostrategische Interessen. 
 

Das ist auch eine, allerdings modernere Art von Kolonialismus. 
 

Einfach abzuziehen wäre in etwa das selbe, wie der Ukraine nicht beizustehen im Kampf gegen das Böse vor unserer Haustüre…

Das hat keinen Sinn mehr

Wie in Afghanistan ist die BW fehl am Platz. Man muss auch mal einsehen, wenn man verloren hat. Einfluss aif die Sahel-Zone? Das ist möglich - aber nicht mal Frankreich steht zu seiner Vetantwortung als ehem. Kolonialmacht. Nur D. bekommt die "Schuld" immer aufgetischt - und akzeptiert das widerspruchslos.

@09:18 Uhr von Marcus2

Nein. Der unbeirrte Glaube an die Wirksamkeit der eigenen guten Absichten bestimmt Politiker.

Lernunfähig. Irrational. Narzistisch.

Wenn die Alliierten 1945 so gedacht hätten - ein Land das 2 Weltkriege angefangen hat - wären wir jetzt ein „failed state“!

Die deutsche Politik und die Mehrheit der Wähler ist wohl nicht so egoistisch wie viele hier?

Doppelstandards und Populismus

 @09:26 Uhr von Bender Rodriguez

Abzug. Jetzt.

Aha.

Wir haben selber Krieg un Europa.  Da können wir uns nicht um Rebellen in Afrika kümmern.

Der Krieg findet derzeit in der Ukraine statt. Somit kann die Bundeswehr sich derzeit noch um andere Aufgaben in der Welt kümmern, anstatt in Kasernen Gammeldienste zu schieben.

Afrika muss auch langsam mal selber ein Problem lösen können.

Es gibt keinen Nationalstaat oder Staatenverbund namens "Afrika". Wem machen Sie also hier einen Vorwurf?

Sich jetzt immer noch auf europäische, besser englische Kolonialisierung zu berufen, wird langsam grotesk.

In Mali wie in fast ganz Nordwestafrika war Frankreich die Kolonialmacht. Ist eigentlich Grundlagenwissen.

Und solange Europa immer hilft, hat die Bevölkerung überhaupt kein Interesse an Revolution gegen irgendwelche Führer, Propheten oder Häuptlinge. 

Welche Bevölkerung hat das schon? Vor allem unbewaffnet? MINUSMA beruht auf einem UN-Mandat. Hier fordert die Weltgemeinschaft die Intervention.

@09:11 Uhr von Alter Brummbär

Falscher Weg, siehe Afghanistan.

Weder in Mali noch in anderen afrikanischen Staaten, sind Konflikte, so einfach zu lösen.

Aha, also auch dieses Land den Islamisten überlassen, die dann Anschläge in Europa verüben?

Friedenssicherung: machmal bewaffnet

 @09:32 Uhr von jhomega

Es zeigt sich doch auch hier, wie in allen Krisen- Kriegsgebieten, dass ein militärischer Einsatz ohne Friedenspolitik zum scheitern verurteilt ist.

Friedenspolitik und Förderung der Zivilgesellschaft wie Sicherung humanitärer Hilfe sind Teil des MINUSMA-Mandats, tatsächlich ist MINUSMA eine bewaffnete Intervention zur Friedenssicherung.

Wie wäre es wenn alle Staaten der Welt (Utopie) 2% ihres BIP in die Friedensforschung stecken würden. Wobei diese Forschung nicht von den Militärs assimiliert werden darf, wie zur Zeit üblich.

Was würde so viel an akademischer Friedensforschung den Menschen in Mali bringen? Wie beeindruckt wären Al-Quaida, IS und andere Warlords in der Region von so viel Friedensforschung?

@09:32 Uhr von jhomega

Es zeigt sich doch auch hier, wie in allen Krisen- Kriegsgebieten, dass ein militärischer Einsatz ohne Friedenspolitik zum scheitern verurteilt ist.

Wie wäre es wenn alle Staaten der Welt (Utopie) 2% ihres BIP in die Friedensforschung stecken würden. Wobei diese Forschung nicht von den Militärs assimiliert werden darf, wie zur Zeit üblich.

Das würden nur die Demokratien erwägen mit dem Effekt dass Sie dann von den Diktaturen überrannt werden…

Warum fordert niemand von Russland oder China mehr Friedenspolitik und weniger Waffen? So durchschaubar… Wer hält Tibet besetzt, wer verfolgt Minderheiten, wer versucht sich andere Länder einzuverleiben und verhindert Freiheit und Demokratie? Ukraine, Belarus, Moldawien, Georgien, Tschetschenien - und für China der Testballon für Taiwan - Hongkong hat gezeigt was die KP in Peking von Demokratie hält…

09:29, Werdaswissenwill

>>

Am 11. Mai 2022 - 08:38 Uhr von fathaland slim

Was hat das mit können zu tun? In Afghanistan war es ein Nato Einsatz! Ist die UN besser Ausgerüstet? Ihrer Meinung nach reicht also der UN Aufkleber aus um die Sicherheit  der Soldaten zu Garantieren? Die Bundeswehr hat auch in Afghanistan Hilfsprojekte realisiert und musste am Ende auch die Beine in die Hand nehmen.<<

 

Ich bin ein großer Befürworter von Friedensmissionen der UN und vertrete die Meinung, daß sie wesentlich ausgebaut und auf eine felsenfeste rechtliche Grundlage, die den Vereinten Nationen machtvolle Sanktionsmöglichkeiten gibt, gestellt werden müssen.

 

Weltpolizeiarbeit, wenn Sie so wollen.

 

Lesen Sie mal Bertha von Suttners Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an sie, wo sie das klar thematisiert.

 

Natürlich ist dies ein gefährlicher Job, wie jede Polizeiarbeit.

 

Afghanistan war kein UN-Mandatseinsatz, und genau das war das Problem.

@09:34 Uhr von wie-

Wenn du dich an Kleinigkeiten aufhängen musst, gehe ich davon aus, dass du das Thena ni ht ge Pferd verinnerlicht hast.

.

Die Kolonialzeit ist so lange vorbei, das die Afrikaner genug Zeit hatten, sich neu zu sortieren.

.

Wenn man aber weiß, dass der Sklavenhandel schon VOR der Kolonialzeit bestens lief, und die Afrikaner mir den Europäern nur neue Kundschaft bedienten, weiß man, dass diese Rebellionen, Aufstände und wie dss alberne Gezanke sonst genannt wird, dort Tradition hat.

.

Wir haben dort nichts verloren. Wir haben dort su h nichts zu gewinnen.

Afrika si h selbst zu überlassen, wäre das moralische, was man machen kann.

.

Die Russen, Chinesen, Amis und wer da mitmischen, sind mir doch völlig egal. Sollen die sich do h mit der Folklore rumärgern

@09:14 Uhr von Tremiro

Nichts als kopflose Politik. Wir haben in Mali nichts verloren. Die Deutschen laufen treuherzig jedem internationalen Einsatz hinterher und stehen dann wie begossene Pudel da, wenn sich die Lage ändert und die Propaganda-Show in sich zusammenfällt.

 

Das Problem ist, wenn die UNO Mission beendet wird, dass die Wagner-Terroristen das Land für das putinsche Verbrecherregime vereinnahmen.

Abe vielleicht ist es ja gerade das, was Sie möchten.

Genau - Putins Wagner - benannt nach unserem Wagner weil Hitler so ein Fan war mit Nazisymbolen tätowierte Söldner… klar, Herr Putin will den Nazismus besiegen - so lächerlich!

Sollte das

nicht eigentlich aufhören, die letzten Jahre haben doch gezeigt, das es fast immer keine Erfolge bringt.

Das spielen mit dem Militär zeigt doch gerade in jetziger Situation wo es hinführt, am Rand von Europa haben wir Krieg, reicht das noch nicht.

Man muss die Regierung wohl nicht mehr verstehen, für was geht man eigentlich noch wählen, wenn sich dann alles verselbständigt.

@09:23 Uhr von Dr. Cat

@08:58 Uhr von fathaland slim

 

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

 

Man kann literarische Werke nicht in einer anderen Kultur und Geschmacksrichtung verfassen, da einem die Kultur immer fremdartig erscheinen wird. Selbst wenn man 50 Jahre in diesem Land leben würde.

 

Ihre beiden Sätze machen mich etwas ratlos.

 

Nahezu die gesamte moderne malische Literatur ist jedenfalls in französischer Sprache verfasst.

 

@09:42 Uhr von fathaland slim

>>

Am 11. Mai 2022 - 08:38 Uhr von fathaland slim

Was hat das mit können zu tun? In Afghanistan war es ein Nato Einsatz! Ist die UN besser Ausgerüstet? Ihrer Meinung nach reicht also der UN Aufkleber aus um die Sicherheit  der Soldaten zu Garantieren? Die Bundeswehr hat auch in Afghanistan Hilfsprojekte realisiert und musste am Ende auch die Beine in die Hand nehmen.<<

 

Ich bin ein großer Befürworter von Friedensmissionen der UN und vertrete die Meinung, daß sie wesentlich ausgebaut und auf eine felsenfeste rechtliche Grundlage, die den Vereinten Nationen machtvolle Sanktionsmöglichkeiten gibt, gestellt werden müssen.

 

Weltpolizeiarbeit, wenn Sie so wollen.

 

Lesen Sie mal Bertha von Suttners Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an sie, wo sie das klar thematisiert.

 

Natürlich ist dies ein gefährlicher Job, wie jede Polizeiarbeit.

 

Afghanistan war kein UN-Mandatseinsatz, und genau das war das Problem.

Manchmal retten Sie meinen Tag!

@08:38 Uhr von fathaland slim

Äh sollte könnte wenn aber??Mal so Nebenbei erwähnt es geht da um unsre Soldaten! Man kann es oder man kann es nicht bewerkstelligen! Afghanistan hat Eindrucksvoll unterstrichen das wir es nicht alleine können!

 

Es handelt sich um einen UN-Einsatz.

Wikipedia: "Sieben Jahre nach Start der MINUSMA zum Stand 2020 hat sich die Zahl der Anschläge in Burkina Faso, Mali und Niger seit 2016 verfünffacht".

Ein toller Erfolg der UN...

UN Mission in Mali

Seit 2013 ist die inter­nationale Gemein­schaft mit der mehr­dimensionalen integrierten Stabilisierungs­mission der Vereinten Nationen in Mali beauftragt, den Frieden zu sichern.

Die Bundeswehr hat die Pflicht übernommen dort den Frieden und die Menschenrechte zu sichern. Der Bundeswehrauftrag in Mali ist nicht im Homeoffiice zu erledigen. Das weiß jeder Soldat, der sich für diesen Einsatz verpflichtet hat. Sollte nicht jeder Soldat ein MG3 oder einen Helm zur Verfügung haben, dann muss die Bundesverteidigungsministerin Lambrecht umgehend liefern.

@08:58 Uhr von fathaland slim

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

 

Die jetzigen Konflikte in Mali sind, wie ebenso in Wiki nachlesbar, kultureller ethnischer, Mauren, Tuareg, verschiedene schwarzafrikanisch Ethnien, religiöser, politischer, Oligarchen, Korruption..., Linien.

Diese Probleme auf Kolonialismus und unterdrückte Sprache und Kultur zurückzuführen ist nicht schlüssig. Vor allem wenn die Konfliktparteien, bis auf die Militärregierung im Bezug auf Frankreich, selbst dieses Argument nicht sehen.

Mali, seit 1960 unabhängig. Ungefähr so lang wie Südkorea oder Taiwan von japanischer Kolonial-Herrschaft.

Kolonialismus ist ein untaugliches Argument.

@09:13 Uhr von ex_Bayerndödel

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

 

Es lohnt sich vielleicht, einmal darüber nachzudenken, wieso ein "Pazifist" immer so wild darauf ist, Kriege zu führen!

 

 

Sie möchten einen Einsatz unter Mandat der UN als Krieg bezeichnen?

 

Ich habe da eine kleine Info für Sie:

 

In Mali gibt es marodierende islamistische Banden, die die Menschen terrorisieren und massakrieren und Kulturdenkmäler zerstören.

 

Sie haben wenig vom Pazifismus kapiert, wenn Sie einen UN-Einsatz zum Unterbinden dieser Unmenschlichkeit als Krieg führen bezeichnen.

 

 

Bessere Planung tut NOT.

Waren so manche Kriege, zuletzt Afghanistan, nicht völlig überflüssig ? Verlust an Menschenleben, Verwundete die für das Leben gekennzeichnet sind, der wirtschaftliche Schaden, der politische Schaden und über allem der Verbrauch an Menschenpotential die dringend anderweitig hätte eingesetzt werden müssen. 

Dabei haben wir hier in Mali doch nur die einseitige wirtschaftliche Interessen der Franzosen gedient. Wir sollten endlich mal notwendig deutsche Interessen definieren, kalkulieren und budgetieren und danach abstimmen in der EU ob und wie dies durchsetzbar ist.

Es ist nicht gut wie in den letzten Jahrzehnten dies gehandhabt wurde. So einfach mal 100 Milliarden Militär Ausgeben auf die Schnelle ausgeben, als wäre es ein Taschengeld, da muss viel mehr Sorgfalt sein.

«Youth Bulge»

In Mali leben heute 21 383 490 Menschen. 1951 waren es 4 733 942, also hat sich die Bevölkerung seit 1951 fast verfünffacht. Im Jahr 2000 waren es 10 795 522, also eine Verdoppelung. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt 16 Jahre. Quelle: "https://countrymeters.info/de/Mali"

Mali hat, nach Niger und Burundi, die dritthöchste Fertilitätsrate der Erde mit 6,35 in den Jahren 2010-2015. (wikipedia)

Gunnar Heinsohn beschreibt es so: „Immer dort, wo Mütter über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Schnitt 6 bis 8 Kinder haben, also 3 bis 4 Söhne, da wird es brenzlig.“ (NZZ)

Es ist aber nicht die Altersstruktur allein, die Unruhe bringt, sondern, wie Gunnar Heinsohn es beschreibt, die fehlende Möglichkeit, mit gesellschaftlichen Positionen versorgt zu werden.

„Die überschüssigen dritten und vierten Brüder, ehrgeizig und im besten Kampfesalter, emigrieren - oder holen sich ihre Position mit Gewalt.“ "https://www.nzz.ch/articleeo5x7-ld.107177"- «Youth Bulge»- Theorie

@09:43 Uhr von Bender Rodriguez

Wenn du dich an Kleinigkeiten aufhängen musst, gehe ich davon aus, dass du das Thena ni ht ge Pferd verinnerlicht hast.

.

Die Kolonialzeit ist so lange vorbei, das die Afrikaner genug Zeit hatten, sich neu zu sortieren.

.

Wenn man aber weiß, dass der Sklavenhandel schon VOR der Kolonialzeit bestens lief, und die Afrikaner mir den Europäern nur neue Kundschaft bedienten, weiß man, dass diese Rebellionen, Aufstände und wie dss alberne Gezanke sonst genannt wird, dort Tradition hat.

.

Wir haben dort nichts verloren. Wir haben dort su h nichts zu gewinnen.

Afrika si h selbst zu überlassen, wäre das moralische, was man machen kann.

.

Die Russen, Chinesen, Amis und wer da mitmischen, sind mir doch völlig egal. Sollen die sich do h mit der Folklore rumärgern

Bevor Sie sich ein Urteil bilden, lesen Sie über die Kultur der einzelnen Ethnien und ihr Verhältnis zueinander . Die Koloniezeit hat erst diese Probleme entstehen lassen.

 

Anscheinend steuert diesen…

Anscheinend steuert diesen Staat mittlerweile eine Regierung, die es unbändig juckt, uns unbedingt in blutige Kriege zu führen. Die längst im Mali kämpfenden Russen, werden auch uns vor Tatsachen führen, vor denen sich unsere ziemlich besten Freunde, la grande Nation, Fronkreisch, die lange dachten sich Mali quasi als wiedergenommene Rohstoff-Kolonie einverleiben zu können, sich schon zurückgezogen haben, nach Hause. Aber wir, ja wir müssen ja wieder die Moral(?) hochhalten. Aus Afghanistan nichts gelernt, torkeln wir der nächsten Katastrophe entgegen, und bauen, Dank unserer ja so breiten Erfahrungen in Militäreinsätzen (Besenwagenfahrer) jegliche Lächerlichkeit vor diesen  Gegnern weiter groß aus.

.… jeglichen Schaden vom Deutschen Volk ab zu halten…

So oder ähnlich ist doch ein Amtseid von den Regierungsmitgliedern zu leisten, oder hat man den auch schon abgeschafft, weil er “nicht mehr zeitgemäß“ ist?

Hinterher werden uns dann wieder bis zum Erbrechen die ‘Nie-Wieder-Reden‘ gehalten

Sogar

noch mehr deutsche Soldaten nach Mali ? Was will die BW da ? Speziell nachdem sich die Franzosen, deren Uran-Versorgung die BW dort mit sichern hilft, ihren Rückzug beschlossen haben ? Ich denke, es gibt mittlerweile wichtigere Aufgaben für die BW, als in Mali deutsche Steuergelder zu verschwenden, ohne Aussicht, dass sich dort dadurch irgendetwas zum Besseren wendet.

Vorurteile, Stammtischgerede, Geschichtsklitterung

 @09:43 Uhr von Bender Rodriguez

Wenn du dich an Kleinigkeiten aufhängen musst, gehe ich davon aus, dass du das Thena ni ht ge Pferd verinnerlicht hast.

Schwierigkeiten bei der Hand-Auge-Koordination heute morgen?

Die Kolonialzeit ist so lange vorbei, das die Afrikaner genug Zeit hatten, sich neu zu sortieren.

Tja, nur dass die ehemaligen Kolonialmächte die Staaten Afrikas dabei nicht ungestört lassen.

Wenn man aber weiß, dass der Sklavenhandel schon VOR der Kolonialzeit bestens lief, und die Afrikaner mir den Europäern nur neue Kundschaft bedienten, [bla, bla, bla]

Völlig klar. Die "Bürde des Weißen Mannes" "Im Herzen der Finsternis".

Wir haben dort nichts verloren. Wir haben dort su h nichts zu gewinnen.

Rohstoffe? Absatzmärkte? Müllkippen?

Afrika si h selbst zu überlassen, wäre das moralische, was man machen kann.

Geht schlecht in einer globaliserten Welt.

Die Russen, Chinesen, Amis und wer da mitmischen, sind mir doch völlig egal. Sollen die sich do h mit der Folklore rumärgern

Und UN-Mandate?

@09:37 Uhr von wie-

 @09:32 Uhr von jhomega

Es zeigt sich doch auch hier, wie in allen Krisen- Kriegsgebieten, dass ein militärischer Einsatz ohne Friedenspolitik zum scheitern verurteilt ist.

 

Friedenspolitik und Förderung der Zivilgesellschaft wie Sicherung humanitärer Hilfe sind Teil des MINUSMA-Mandats, tatsächlich ist MINUSMA eine bewaffnete Intervention zur Friedenssicherung.

 

Wie wäre es wenn alle Staaten der Welt (Utopie) 2% ihres BIP in die Friedensforschung stecken würden. Wobei diese Forschung nicht von den Militärs assimiliert werden darf, wie zur Zeit üblich.

 

Was würde so viel an akademischer Friedensforschung den Menschen in Mali bringen? Wie beeindruckt wären Al-Quaida, IS und andere Warlords in der Region von so viel Friedensforschung?

 

 

 Bitte versuchen Sie nicht, die Friedensforschung lächerlich zu machen. Sie ist bitter nötig.

 

Forschung ist übrigens eigentlich so gut wie immer akademisch. Man sollte diesen Begriff nicht als Schimpfwort verwenden.

Einerseits verstehe ich die…

Einerseits verstehe ich die Intention der UN, die Menschen in Mali vor Überfällen marodierender Banden zu schützen.

Andererseits zeigen die Beispiele in Ruanda, Kongo und Bosnien, dass dieser Schutz, wenn es darauf ankommt, durch UN-Truppen oft nicht gewährt werden kann.

Gerade wenn die Regierung des Landes nicht kooperativ ist, zweifle ich sehr an einem Nutzen eines solchen UN-Einsatzes.

@09:49 Uhr von fathaland slim

@08:58 Uhr von fathaland slim

 

ist sehr reichhaltig. Allerdings lässt sich hier auch wie in einem Brennglas der zerstörerische Effekt des Kolonialismus „studieren“.

 

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

 

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.“

 

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken.

 

Man kann literarische Werke nicht in einer anderen Kultur und Geschmacksrichtung verfassen, da einem die Kultur immer fremdartig erscheinen wird. Selbst wenn man 50 Jahre in diesem Land leben würde.

 

Ihre beiden Sätze machen mich etwas ratlos.

 

Nahezu die gesamte moderne malische Literatur ist jedenfalls in französischer Sprache verfasst.

Ich meinte nicht die Sprache an sich , sondern die französische Kultur an sich , die Feinheiten der Kultur.

 

 

@09:41 Uhr von Zufriedener Optimist

 
Warum fordert niemand von Russland oder China mehr Friedenspolitik und weniger Waffen? So durchschaubar… Wer hält Tibet besetzt, wer verfolgt Minderheiten, wer versucht sich andere Länder einzuverleiben und verhindert Freiheit und Demokratie? Ukraine, Belarus, Moldawien, Georgien, Tschetschenien - und für China der Testballon für Taiwan - Hongkong hat gezeigt was die KP in Peking von Demokratie hält…

Friedensforschung ist nicht rein akademische Friedensforschung. Wie wärs mit pädagogischer Umsetzung an Schulen. Es ist ein Prozess der permanent fortgeschrieben werden muss.

Und zur Zeit geht es leider NICHT OHNE WAFFEN.

Aber ich wehre mich dagegen dies als einziges Mittel zu sehen.

Kein Mensch will Krieg und Elend, ausser Genjenigen, die mehr Macht haben wollen und auf kosten anderer ihren Hals nicht voll kriegen.

Oje ...

Man hat nichts gelernt!

Selbst Macron ist clever genug den Einsatz zu beenden.

"Fest steht, dass sich die Sicherheitslage in der Sahel-Region trotz des internationalen Einsatzes verschlechtert."

Dies sagt doch schon alles. Bitte Einsatz schnellstens beenden und alle deutschen Soldaten heim holen.

 

Alle zurückholen!

Der Normalbürger kann sich nicht vorstellen wie gefährlich Mali für unsere Soldaten ist. Dagegen war Afghanistan ein Kinderspielplatz. Es ist unverantwortlich unsere Soldaten diesen Gefahren auszusetzen zumal die ganze Aktion kaum was gebracht hat. Es klingt vielleicht hart, aber sollen die sich dort unten die Köppe gegenseitig einschlagen wenn die es nicht anders wollen und wir sollten endlich damit aufhören die Weltpolizei spielen zu wollen. Dieses Risiko ist weder kalkulierbar, noch tragbar.

09:55, Marcus2

>>Die jetzigen Konflikte in Mali sind, wie ebenso in Wiki nachlesbar, kultureller ethnischer, Mauren, Tuareg, verschiedene schwarzafrikanisch Ethnien, religiöser, politischer, Oligarchen, Korruption..., Linien.<<

 

Sie merken aber schon, daß Sie hier lediglich  Buzzwords aneinanderreihen?

 

>>Diese Probleme auf Kolonialismus und unterdrückte Sprache und Kultur zurückzuführen ist nicht schlüssig. Vor allem wenn die Konfliktparteien, bis auf die Militärregierung im Bezug auf Frankreich, selbst dieses Argument nicht sehen.

Mali, seit 1960 unabhängig. Ungefähr so lang wie Südkorea oder Taiwan von japanischer Kolonial-Herrschaft.

Kolonialismus ist ein untaugliches Argument.<<

 

Wurde den Menschen in Südkorea oder Taiwan die japanische Kultur übergestülpt und die eigene verboten? Ist sämtliche südkoreanische und taiwanesische Literatur in japanischer Sprache verfasst?

@08:52 Uhr von AufgeklärteWelt

Ich finde nicht, dass die deutsche Politik "kopflos" agiert. Vielmehr bin ich aktuell durchaus zufrieden mit der Arbeit von Frau Baerbock und Herrn Harbeck. Die CDU leistet eine konstruktive Oppositionsarbeit, legt den Finger in die Wunde mancher Fehlentwicklung, pflegt aber keine Fundamentalopposition. In Sachen Mali würde ich Ihnen freilich grds. zustimmen. Deutschland kann nicht weltweit die Feuerwehr spielen. Hier sollte ggf. gezielt mit Entwicklungshilfeprojekten gearbeitet werden. Aktuell muss der sicherheitsrechtliche Fokus auf dem martialischen Krieg gegen die Ukraine liegen. Diesem Land sollte jedwede Hilfe zuteil werden. Die täglichen Gräueltaten sind schwerlich zu ertragen.

 

10:00, Alphaworld1

Sie haben aber schon mitbekommen, daß es sich hier um eine UN-Mission handelt, oder?

Mehr Bundeswehr-Soldaten für UN-Mission in Mali...

Und das wie selbstverständlich. Keine Rede ist davon, wie die Bevölkerung in Mali die ausländische Truppenpräsenz sieht. Es gab doch Demonstrationen dagegen. 

Warum wird an der Präsenz so festgehalten ? Hat es geopolitische Gründe ? Oder will man die abgezogenen französischen Truppen ersetzen ? 

Dazu das Interview mit Sevim Dagdelen "Soldaten fragen sich zu Recht, was sie dort machen".

@10:08 Uhr von fathaland slim

Wurde den Menschen in Südkorea oder Taiwan die japanische Kultur übergestülpt und die eigene verboten? Ist sämtliche südkoreanische und taiwanesische Literatur in japanischer Sprache verfasst?

Die Antwort ist ja? Wikipedia: "Die japanische Sprache wurde zur Nationalsprache und ab 1915 zur alleinigen Unterrichtssprache."

Japan ging sogar noch einen Schritt weiter:

Wikipedia: "Mit der Eingliederung ins Japanische Kaiserreich wurde auch der Staats-Shintō als Staatsreligion eingeführt. Die tägliche Teilnahme an den Tempelritualen wurde ab 1925 Pflicht, dies galt vor allem für Schüler und Studenten."

@09:35 Uhr von Zufriedener Optimist

Nein, wir dürfen solche Länder nicht terroristischen Gruppen überlassen. Aber wir sollten versuchen, demokratische Systeme in anderer Form, etwa durch Entwicklungshilfe zu unterstützen (natürlich unter genauer Prüfung, dass die Gelder auch zweckbestimmt ankommen und eingesetzt werden). Nur so lassen sich im übrigen auch die Fluchtursachen und damit das Problem der Migration nachhaltig lösen.

 

09:58, bolligru

Ja, Gunnar Heinsohn mit seinem Überzählige-Söhne-Welterklärungsmodell war mal in rechten Kreisen sehr angesagt. Bevor Sie ihn hier wieder hervorholten, hatte ich aber schon mindestens zehn Jahre nichts mehr von ihm oder über ihn gehört.

@09:55 Uhr von Marcus2

Ein Schlüsselsatz dazu findet sich bei Wikipedia:

„Unter der französischen Kolonialherrschaft verlangte die Politik der kulturellen Assimilierung, dass sämtliche literarische Tätigkeit in französischer Sprache sein müsse, und dass sie dem Geschmack der französischen Kultur zu entsprechen habe.

 

Die jetzigen Konflikte in Mali sind, wie ebenso in Wiki nachlesbar, kultureller ethnischer, Mauren, Tuareg, verschiedene schwarzafrikanisch Ethnien, religiöser, politischer, Oligarchen, Korruption..., Linien.

Diese Probleme auf Kolonialismus und unterdrückte Sprache und Kultur zurückzuführen ist nicht schlüssig. Vor allem wenn die Konfliktparteien, bis auf die Militärregierung im Bezug auf Frankreich, selbst dieses Argument nicht sehen.

Mali, seit 1960 unabhängig. Ungefähr so lang wie Südkorea oder Taiwan von japanischer Kolonial-Herrschaft.

Kolonialismus ist ein untaugliches Argument.

Die Grenzen sind von den Kolonalmächten gezogen worden, das ist das Problem.

 

@ 09:55 Uhr von Marcus2

Kolonialismus ist ein untaugliches Argument.   

Im Gegenteil. In den meisten Kolonien wurden nach Abzug der Kolonisten Regierungen installiert, deren Mitglieder im Sinne der Kolonialmächte ausgebildet wurden und die schicken ihren Nachwuchs bis heute in die Ländern der ehemaligen Besatzer zur Schule und zum studieren. Damit sich eben nach Möglichkeit nichts ändert, dass die Interessen der exKolonialmächte tangiert. 
Natürlich haben die Potentaten der exKolonien inzwischen genug Selbstbewusstsein, um sich ihre ausländischen Unterstützer selbst auszusuchen. Und dann wird der ausgewählt, der am meisten Profit für die Potentaten mitbringt. Auch hier gibt es Angebot und Nachfrage.
Das eigene Volk spielt dabei ebenso keine Rolle, wie es auch zu Kolonialzeiten keine Rolle gespielt hat. 
Es geht um Interessen. Nicht um Menschenrechte, nicht um Menschenleben. 
Und da ist es leider auch völlig Schnuppe, was sich die UN dazu ausdenkt.

@08:48 Uhr von Oberstudienrat

Es wäre vielleicht klüger, sich aus Mali zurück zu ziehen und sich voll auf die Verteidigung der Ukraine zu konzentrieren.

Aber wir machen ja keine Einsätze in der Ukraine.

Die Personalplanung scheint es ja herzugeben. 

 

10:20 Uhr von nie wieder spd

"Natürlich haben die Potentaten der exKolonien inzwischen genug Selbstbewusstsein, um sich ihre ausländischen Unterstützer selbst auszusuchen."

...

Wer (selbst in Friedenszeiten) ausländische Unterstützer braucht, um sich als Regierung halten zu können, weil in der eigenen Bevölkerung kein Rückhalt da ist, der ist sowieso hin.

 

Im Normalfall sucht man sich Handels- und Vertragspartner.

@ nie wieder spd 10:20

Sie haben Recht. Das alte Kastensystem besteht fort. Solange diese Strukturen nicht aufgebrochen werden, werden sich viele Probleme nicht lösen lassen.

mehr-bundeswehr-soldaten-fuer-un-mission-in-mali

Also ich erinnere mich noch sehr gut, vor etwa 3 Wochen wollte Lambrecht die Soldaten heimholen aus Mali. Wer hat sie "Wie" umgestimmt ? War das unsere Kriegs-Industrie ?

Friedensforschung tut not, Friendensschaffung aber auch

 @10:01 Uhr von fathaland slim

Bitte versuchen Sie nicht, die Friedensforschung lächerlich zu machen. Sie ist bitter nötig.

Friedensforschung und Einsatz für Frieden und Versöhnung sind bitter nötig. Da stimme ich Ihnen gerne zu.

Forschung ist übrigens eigentlich so gut wie immer akademisch. Man sollte diesen Begriff nicht als Schimpfwort verwenden.

Ok. Vielleicht können Sie weiter ausführen, wie Investitionen in Friedensforschung in einem Umfang von 2 % des BIP - so die in die Debatte eingebrachte Utopie - den Menschen im Sahel aktuell helfen können? Bzw. umgekehrt, wie Investitionen von 2 % des BIP in Friedensforschung die bessere Alternative sind gegenüber der Verwendung von 2 % des BIP für Rüstung und Verteidigung - angesichts der Herausforderungen durch irrationale, paranoide oder kleptokratisch-mafiöse Aktionen der diversen Autokraten dieser Welt?

Am 11. Mai 2022 - 09:55 Uhr von fathaland slim

Im Gegensatz zu Ihrer Darstellung liegt gem. Wikipedia der Grund für die Auseinandersetzungen in den unterschiedlichen Ethnien und geht auf weit vor der Kolonialzeit existierende Konflikte zurück.

Man hat den Eindruck, dass dort wirklich nur Ressourcen und Soldaten also Menschenleben verschlissen werden, ohne dass sich nennenswerte Erfolge einstellen. Sobald man die "Mission" dort als beendet ansieht, und man wird ja nicht bis zum Ende aller Tage dort UN-Truppen stationieren wollen, wird das Land, genau wie AFG wieder in den alten Zustand zurückfallen.

Gerade in Afrika ist die Gemengelage in einigen Ländern so kompliziert, dass man garnicht weiss, wo man mit "aufräumen" beginnen soll. Ich denke, dass sich nicht alle Probleme auf die Kolonialisierung, die nun bereits lange zurückliegt, schieben lassen. Ich habe mitunter den Eindruck, dass es den Bürgern des ein- oder anderen Landes während dieser Zeit besser ging als heute.

 

Truppenübungsplatz

Manchmal habe ich den Eindruck, Länder wie Mali oder Afghanistan werden als Truppenübungsplatz verwendet, weil derartige Reality-Situation daheim nicht anzutreffen sind. Dagegen spricht allerdings, dass die Truppen sehr selten in Kämpfe verwickelt werden (sollen).  Somit wäre die "Truppenübung" wieder nutzlos.....  Ein politischer Zwang steht natürlich auch dahinter. Der ist aber ziemlich kompliziert zu beschreiben.

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