Kommentare - Kaufverhalten der Deutschen seit Kriegsausbruch verändert

Kommentare

wird stärker auf den Cent geschaut.

Gut so. Da ich das als Renter schon immer machen muss, brauche ich mein eigenverantwortliches Verhalten  auch nicht umstellen.

verändert"

 

Der wirtschaftliche "Handlungsspielraum" wird für die meisten Verbraucher - insbesondere die "abhängig Beschäftigten" und Einzelunternehmer - immer enger. Denn der richtet sich schließlich nach bzw. geht analog zum "finanziellen" Spielraum.

 

Da bleibt allen, die nicht zum Kreis der "Vermögenden" zählen, deren Vermögen auch in Situationen wie der jetztigen weiter anwächst (oder vielmehr gerade deswegen) gar nichts anderes übrig, als ihr Konsumverhalten den "neuen Realitäten" anzupassen:

"Häufiger beim Discounter einkaufen, auf teure Markenartikel verzichten und mehr auf Sonderangebote achten: Der Ukraine-Krieg und die rasant steigenden Preise bei vielen Produkten haben das Einkaufsverhalten vieler Menschen in Deutschland innerhalb weniger Wochen verändert"

Konsumverzicht hat andere Ursachen

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind

Selbst in der Gastronomie brummt es nach Corona schon wieder gewaltig

Discounter war schon immer Nr. 1

Obwohl wir es uns leisten könnten nur bei den teuren Bioläden einzukaufen - warum sollte man sein Geld sinnlos ausgeben?

Zumal man beim Discounter ja auch gute Qualität bekommt, was auch seinen Preis hat. 
 

Und wieso nicht Sonderangebote mitnehmen, wenn es zum Bedarf passt. 
 

Was natürlich Unsinn ist, ist extra weit zu fahren weil da manches billiger ist. 
 

Bei den großen Vollsortimentern sind die selben Dinge einfach oft nur teurer. 
 

Was ich aber nicht verstehe ist, dass man Anschaffungen verschiebt. Die werden nicht billiger, sondern noch teurer und das kann man ja jetzt schon in sehr vielen Bereichen sehen. 
 

Sogar die Kredite, falls man Dinge finanzieren muss, werden rasant teurer. 
 

Daher macht abwarten eher wenig Sinn. 

Ohne Konsum keine Produktion

Wenn die Konsumgüter nicht mehr verkauft werden können, werden selbstverständlich auch keine Güter mehr hergestellt. Die Produktion bricht ein. Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. Die Qualität wird nachlassen, weil die Produktion immer schwieriger wird.  Das gilt auch für den EU Raum. Nicht nur der Binnenmarkt sondern auch die Exporte werden betroffen sein. Das bedeutet viele Insolvenzen. Man wollte immer die Zombieunternehmen retten und nun gehen sie doch runter und ziehen die gesunden Unternehmen mit. 

Auf den Cent schauen

Ich wünsche mir, dass jetzt dazu beitragen wird, dass endlich Schluss ist mit unserer verschwenderischen Wegwerfgesellschaft (Nein, ich habe da noch nie mitgemacht, habe aber wenig Hoffnung wegen 'Brot und Spiele'.

"...die Leute horten ihr Geld..." ???

Herr Fassnacht  kennt die Wirklichkeit nicht - die Leute versuchen, am Ende des Monats was zu essen zu haben und nicht im Kalten sitzen zu müssen.

Das Ergebnis einer langen Umverteilungspolitik von unten nach "oben".

Vieles gibt es auch garnicht mehr

Im Moment sind das noch einzelne Artikel, die meist durch Substitute ersetzt werden. 
 

Auf den Preis sollte man eigentlich immer schauen (tue ich leider viel zu selten). 
 

Aber ob das hilft ? Wenn etwas 3,99 Euro kostet, was vorher 1,99 Euro gekostet hatte? Wenn man es denn braucht, muss man es trotzdem kaufen und dann sparsam mit umgehen. Oder es nicht mehr so oft kaufen. Oft gibt es ja Alternativen. Das für ein Produkt die Preise so unverschämt hoch geworden wären, dass man vom Kauf absieht, das hatte ich noch nicht. 
 

 

Für viele Studenten, Arbeitslose und Asylbewerber sowie Niedriglöhner ist das aber ein Riesenproblem, wenn man für 50 Euro pro Woche kalkuliert und nun plötzlich das Doppelte ausgeben soll...

@10:24 Uhr von Karl Klammer

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind

Selbst in der Gastronomie brummt es nach Corona schon wieder gewaltig

Bin schon seit einigen Wochen auf der Suche nach Rapsöl, nix. Die Verkäuferinnen zucken auch nur noch mit den Schultern. Toilettenpapier ist auch wieder schneller ausverkauft und da gibt es noch einiges was man aufzählen könnte.

 

 

Das sich das Kaufverhalten…

Das sich das Kaufverhalten geändert hat dürfte weniger mit dem Krieg als mit den enorm gestiegen Preisen zu tun haben. Die Preissteigerungen begannen bekanntlich schon im Spätsommer letzten Jahres und nicht erst im Februar. Was bleibt den Menschen auch übrig wenn nur noch fürs nötigste reicht, und wir stehen erst am Anfang. Das nimmt sicher kein gutes Ende.

@10:26 Uhr von Orfee

Wenn die Konsumgüter nicht mehr verkauft werden können, werden selbstverständlich auch keine Güter mehr hergestellt. Die Produktion bricht ein. Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. Die Qualität wird nachlassen, weil die Produktion immer schwieriger wird.  Das gilt auch für den EU Raum. Nicht nur der Binnenmarkt sondern auch die Exporte werden betroffen sein. Das bedeutet viele Insolvenzen. Man wollte immer die Zombieunternehmen retten und nun gehen sie doch runter und ziehen die gesunden Unternehmen mit. 

 

„Ohne Konsum keine Produktion“. Richtig, es gilt aber auch: „Ohne Produktion kein Konsum“.

Wer ändert sein Kaufverhalten?

Wer kostenbewusst und bedarfsgerecht einkaufte, ist im Vorteil. Schließlich sind das zwei Voraussetzungen, sparsam zu leben und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Diejenigen, die gut verdienen, und diejenigen, die eh nicht aufs Geld achten, sind weiterhin die Kunden der ersten Reihe. Wir leben trotz aller Unkenrufe nicht in einer Mangelwirtschaft, sondern sind grundversorgt und darüber hinaus gibt es beinahe alles, was man braucht. Die Lieferungen von stark nachgefragten Materialien in Branchen von Handwerk über Bau bis Industrie aber sind wohl diejenigen, die ihren Absatz und die Zukunft bedroht sehen. Denn da kommen etliche Produktionsketten in Wanken.Die Arbeitsplätze sind gefährdet. Und wo die Preise für solche Materialien dann noch durch die Decke gehen, werden manche Kunden langfristig wohl neue Kredite und Zinsen einplanen müssen, wenn sie ihre Projekte durchziehen wollen. Der kleine Geldbeutel wird noch schneller leer, da ohnehin nur ein kleines Budget vorhanden ist.

Der falsche "Schuldige"...

Natürlich. Wenn der Krieg nicht ausgebrochen wäre würde nach wie vor Milch und Honig fließen, die Inflation wäre bei genau 2%, und die Energiekosten (Benzin, Heizöl, Erdgas, Strom) würden stetig zurückgehen da wir mit den "Erneuerbaren" prima vorankommen.

@10:15 Uhr von werner1955

Gut so. Da ich das als Renter schon immer machen muss, brauche ich mein eigenverantwortliches Verhalten  auch nicht umstellen.

##

Stimme zu,ich auch nicht.

„Die Leute horten das Geld“ ???

So steht es im Artikel. 
 

Da bleibt mir fast der Mund offen stehen, und ich höre und lese dieser Tage viel Absurdes, was mich ja eigentlich „abhärten“ müsste. 

 

 

Die Wahrheit ist natürlich: angesichts von hoher Inflation und Rekordmieten bei Reallohnverlusten und Nullzinsen HABEN die meisten Leute einfach nicht mehr genug Geld mehr zur freien Verfügung was sie für Konsum (oder Anschaffungen) ausgeben, oder alternativ, horten könnten!  

 

 

 

@10:26 Uhr Orfee - Was ein Unsinn

Wenn die Konsumgüter nicht mehr verkauft werden können, werden selbstverständlich auch keine Güter mehr hergestellt. Die Produktion bricht ein. Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. Die Qualität wird nachlassen, weil die Produktion immer schwieriger wird.  
 

Angebot und Nachfrage regeln was auf den Markt kommt. Die Kaufkraft ist nach wie vor da. Es fehlen eher die „Angebote“, weil Lieferketten nicht gut funktionieren. 
 

Die Qualität wird deswegen aber nicht schlechter. Eher im Gegenteil. Es wird teuer, aber besser. Made in Germany. 
 

Phasen von erzwungenen Umstellungen sind immer etwas turbulenter. Aber der Markt regelt das von alleine. 
 

Anders sieht es in Russland aus. Da wird sowohl der Konsum, als auch die Lebensqualität massiv absinken. Vieles wird nicht mehr verfügbar sein. Dank Putin. 

@10:34 Uhr von Möbius

 

„Ohne Konsum keine Produktion“. Richtig, es gilt aber auch: „Ohne Produktion kein Konsum“.

Richtig, aber ich gehe davon aus, dass wir mit wesentlich weniger Konsum weswentlich umweltfreundlicher leben könnten, wenn ich nur daran denke, mit wieviel weniger Nahrung die allermeisten Menschen auskommen könnten, ..

@10:27 Uhr Coachcoach - von welchen Leuten reden Sie?!?

Herr Fassnacht  kennt die Wirklichkeit nicht - die Leute versuchen, am Ende des Monats was zu essen zu haben und nicht im Kalten sitzen zu müssen.

Das Ergebnis einer langen Umverteilungspolitik von unten nach "oben".

 

Das von Ihnen beschriebene Szenario betrifft doch relativ wenige Menschen. Und das sind überwiegend die, die auch schon davor nicht gut alleine klar kamen. 
 

Natürlich gibt es einige Rentner, die nicht gut vorgesorgt hatten oder auch nicht verstanden hatten wie und warum. 
 

Aber der Großteil der Menschen verdient genug, um höhere Kosten zu kompensieren. Zumal ja auch die Löhne und Gehälter steigen werden. 
 

Und frieren wird im Sommer keiner. Da bin ich mir ziemlich sicher…

 

@10:24 Uhr von Karl Klammer

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind

Selbst in der Gastronomie brummt es nach Corona schon wieder gewaltig

 

 

Genau. Das ist gar kein „Verzicht“. Weil die Bestelllisten und Auftragsbücher sind proppenvoll! Das nützt aber nichts, wenn man Lieferzeiten von bis zu 2 Jahren für gewisse Güter hat! Und selbst das ist nur unter Vorbehalt, dass die Hersteller doch noch irgendwie an Material oder Vorprodukte kommen. 
 

Im Handwerk ist es ähnlich: Termine und Handwerker bekommt man schon, die haben nur keine Fliesen, kein Holz oder Metall zum Arbeiten oder nur für Mondpreise.. ! 

Da

kann ich auf meine Cents schauen, soviel und solange ich will, beim nächsten Einkauf sind sie trotzdem alle weg.

Ich bin gespannt, wann die EZB endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht, sich der Realität der hohen Inflationsrate stellt und mit verantwortungsvollem und ihrem Auftrag entsprechendem Handeln dagegen angeht.

Das Kaufverhalten

Meine Frau und ich haben seit Jahrzehnten sparsam gelebt. Man hat das gekauft was man brauchte, keinen unnötigen Luxus. Monatlich Geld auf die Seite gelegt und gespart. (In Aktien und Investmentfonds)

Man sagte uns früher: Spare in der Zeit, so hast Du in der Not. 

Das hat sich im Rentenalter nicht geändert, nur das man heute nicht einmal Mehl, Speiseöl oder Nudeln ohne Probleme kaufen kann. Da scheint es Personen zu geben, welche Hamstern als käme bald eine Hungersnot. So müssen wir zeitweise in die Schweiz zum einkaufen fahren, hier gibt es Gott sei Dank noch alles. Wahrscheinlich weil die Schweiz ein neutraler Staat ist, wird es keine Hungersnot geben. (Ironie)

 

@10:26 Uhr von Orfee

Wenn die Konsumgüter nicht mehr verkauft werden können, werden selbstverständlich auch keine Güter mehr hergestellt. Die Produktion bricht ein. Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. Die Qualität wird nachlassen, weil die Produktion immer schwieriger wird.  Das gilt auch für den EU Raum. Nicht nur der Binnenmarkt sondern auch die Exporte werden betroffen sein. Das bedeutet viele Insolvenzen. Man wollte immer die Zombieunternehmen retten und nun gehen sie doch runter und ziehen die gesunden Unternehmen mit. 

ehmm... Elektronik (-Schrott) wird zumeist in China produziert. Demnach trifft China der russische Angriffskrieg. Der Export ist bisher noch nicht im großen Umfang betroffen, da es für viele Hightech-Produkte auf den Weltmärkten kaum adäquaten Ersatz gibt.

@10:40 Uhr Möbius - die meisten Leute..?!

Die Wahrheit ist natürlich: angesichts von hoher Inflation und Rekordmieten bei Reallohnverlusten und Nullzinsen HABEN die meisten Leute einfach nicht mehr genug Geld mehr zur freien Verfügung was sie für Konsum (oder Anschaffungen) ausgeben, oder alternativ, horten könnten!  

 

Also in meinem Umfeld trifft das auf keinen zu. Wer einen halbwegs normalen Job hat, der wird auch mit der jetzigen Situation klar kommen. Zumal viele in den letzten Jahren einiges auf die Seite gelegt haben. 
 

Es gibt natürlich Menschen auf die das zutrifft, was sie da schreiben. Aber das ist doch die selbe Gruppe, die immer Probleme hat. 
 

Die produktiven Teile der Gesellschaft und das sind sicherlich 80%, die haben Geld und Einkommen. 
 

Hohe Inflation führt zu höheren Einkommen und Sachwerte werden ja ebenfalls an Wert zulegen. 
 

Die Gestehungskosten von Immobilien bspw sind massiv gestiegen. Da steigt auch der Wert im Bestand entsprechend. 
 

Die Mieten müssten daher auch stärker steigen als sie es tun…

 

 

Was wollt ihr denn?

So lange ein FDP-Herr Wissing die e-Autroprämie bis 2027 verlängern und auf 10.800 Euro aufstocken will, kann uns Armen doch der Lebensmittelpreis egal sein, oder? Hauptsache die Autoindustrie brummt!

EZB und Unternehmen in der Verantwortung

Es ist vor allem, aber nicht nur die untätige EZB, die derzeit versagt. Statt ihre Aufgabe, die Gemeinschaftswährung stabil zu halten, facht sie die Inflation noch an, indem sie den Spread zwischen amerikanischem und europäischem Leitzins immer höher werden lässt. Allein dadurch ist das in Dollar notierte Öl in Euro um 10 % teurer geworden. 

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Aber auch die Unternehmen, wie die Mineralölgesellschaften BP und Co. sind für die Inflation verantwortlich,  indem sie bei gleichen Bezugspreisen (da langfristige Lieferverträge) die Preise massiv heraufsetzen und immense Inflations- und Kriegsgewinne einstreichen.

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Unternehmen wie Nestlé,  die die Gelegenheit nutzen wollen und ihre Gewinne ebenfalls maximieren wollen, erhöhen derzeit die Preise massiv. Nur führt das dazu, dass das Konsumklima wie im Bericht gezeigt negativ wird und Verbraucher weniger konsumieren und teure Produkte meiden.

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Dies ist, wie jeder BWL Student im ersten Semester weiß, der Beginn einer Rezession bzw. Stagflation .

@10:31 Uhr von Jimi58

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind

Selbst in der Gastronomie brummt es nach Corona schon wieder gewaltig

Bin schon seit einigen Wochen auf der Suche nach Rapsöl, nix. Die Verkäuferinnen zucken auch nur noch mit den Schultern. Toilettenpapier ist auch wieder schneller ausverkauft und da gibt es noch einiges was man aufzählen könnte.

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Das sind die Folgen des Hamsterns.Manchmal fragte ich mich was in den Köpfen der Verbraucher vorgeht. Das Leerkaufen der Regale führt zwangsläufig zu höheren Preisen, also einfach gesagt, der Verbraucher als Inflationsbeschleuniger.

 

 

 

In Deutschland wird traditionell

am Essen zuerst gespart. In Frankreich und Italien zuletzt. Wir essen lieber den billigsten Kartoffelsalat aus dem Kübel (selbermachen hat keiner mehr gelernt) als auf Autozubehör zu verzichten oder die neueste Spielkonsole. (Ich rede jetzt nicht von Leuten am Existenzminimum). Während es bei uns das untrügliche Anzeichen der Verelendung ist, eine klapprige Rostlaube zu fahren, ist es in Italien der Verzehr von billigen, schlechten Lebensmitteln. Höherwertige Lebensmittel gelten bei uns dagegen schon als dekadent. Wer als Politiker Bescheidenheit und Volksnähe demonstrieren will, lässt sich an der Würstchenbude ablichteten. Ein Sternelokal wäre ein Skandal. Luxusautos oder -Urlaube sind aber ok.

@10:15 Uhr von werner1955

Gut so. Da ich das als Renter schon immer machen muss, brauche ich mein eigenverantwortliches Verhalten  auch nicht umstellen.

Ich mache dies schon seit längerem und nicht erst jetzt, daß ich nur dies kaufe, was ich unbedingt benötige. Da fallen Lebensmittel als auch Klamotten und sonstige Dinge darunter und weggeworfen wird nur was echt ausgelutscht ist. 

Dies ist mein Beitrag zum Umweltschutz, was die GRÜNEN und die FfF so forcieren. 

@10:47 Uhr V8forever - Schweiz

Da scheint es Personen zu geben, welche Hamstern als käme bald eine Hungersnot. So müssen wir zeitweise in die Schweiz zum einkaufen fahren, hier gibt es Gott sei Dank noch alles. Wahrscheinlich weil die Schweiz ein neutraler Staat ist, wird es keine Hungersnot geben. (Ironie)

 

Vor 50 Jahren ist man als Deutscher sogar in die Schweiz gefahren zum einkaufen, weil da vieles günstiger war. Kann sich heute kaum noch jemand vorstellen. 
 

Aber beim tanken ist es mittlerweile wieder so. 
 

Unsere, von grüner Ideologie getriebene Politik schafft es leider nicht die Preise zu stabilisieren. Statt dessen wird ein Chaos nach dem nächsten produziert, weil man statt dem gesunden Menschenverstand irgendwelchen nebulösen Ideologien Vorschub leistet. 
 

Planwirtschaft hat noch nie zu was sinnvollem geführt. 
 

Die Schweizer sind eben cleverer und haben weniger Probleme mit links grün…

 

@10:25 Uhr von vriegel

Was ich aber nicht verstehe ist, dass man Anschaffungen verschiebt. Die werden nicht billiger, sondern noch teurer und das kann man ja jetzt schon in sehr vielen Bereichen sehen. 
Sogar die Kredite, falls man Dinge finanzieren muss, werden rasant teurer. 
Daher macht abwarten eher wenig Sinn. 

 

Sie scheinen Signore Draghi‘s Narrativ, wonach die Wirtschaft umso schneller wächst, je höher die Inflationsrate ist, vollumfänglich verstanden zu haben.

Die Leute horten ihr Geld

Das hört sich an, als hätten ganze Bevölkerungsteile ihre begehbaren Kleiderschränke ausgeräumt, um Platz zu machen für das viele Geld, dass man nun sparen kann.  
Bezüglich der Spartipps muß ich feststellen, dass ich mich gar nicht daran erinnern kann, dass meine Eltern oder ich selbst jemals anders gehandelt haben. Und meinen Eltern stand niemals mehr als ein durchschnittliches Einkommen zur Verfügung, eher weniger. Trotz halbtägiger Berufsausübung meiner Mutter. 
Für viele Menschen sind das keine Spartipps, sondern seit Jahrzehnten gelebte Realität. 
„Mach das Licht aus“ um Strom zu sparen, „Mach die Tür zu“ um Energie zu sparen, „Lass das Wasser nicht so lange laufen“ um auch da Geld zu sparen. In den 1960er Jahren, als einzige Telefoninhaber in der ganzen Straße, hieß es für Telefongespräche auch noch „Fasse dich kurz“ und „Keine Ferngespräche“, weil die zu teuer waren. 
Beim Discounter kaufen? 
Feinkostgeschäfte habe ich mir noch nie leisten können. Jetzt, als Rentner, auch nicht.

@10:16 Uhr von Nettie

 
 

Da bleibt allen, die nicht zum Kreis der "Vermögenden" zählen, deren Vermögen auch in Situationen wie der jetztigen weiter anwächst (oder vielmehr gerade deswegen) gar nichts anderes übrig, als ihr Konsumverhalten den "neuen Realitäten" anzupassen:

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Wieviele aus "diesem Kreis" kennen Sie denn ? Ich kenne wirklich niemanden aus diesen elitären Kreisen. Die Frage ist doch lediglich, INWIEWEIT man betroffen ist. Diejenigen, deren Vermögen in der derzeitigen Situation weiter wächst, sind höchstens im Kreise der "big player" zu finden. Allen anderen geht es vermutlich schlechter als zuvor, wenn auch in unterschiedlicher Brisanz.

Ich bin gestern nach 5 Mon. in ITA nun mal wieder in Köln. Gehe nachher mal einkaufen und schaue mir an, was sich wirklich konkret und in welchem Ausmasse geändert/verschlechtert hat. Bin aber auf jeden Fall sehr angetan vom Wetter ;)

 

@10:56 Uhr von DeHahn

So lange ein FDP-Herr Wissing die e-Autroprämie bis 2027 verlängern und auf 10.800 Euro aufstocken will, kann uns Armen doch der Lebensmittelpreis egal sein, oder? Hauptsache die Autoindustrie brummt!

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"Nun sollte es zu der Prämie kommen, ist der Bonus für die Umwelt doch gut. So ist ja der Gedanke, je mehr e- Fahrzeuge um so besser fürs grüne Klima. Soll auch ein Kaufanreiz für Menschen mit kleinem Geldbeutel sein.

 

Rapsöl - Sonnenblumenöl

Unsere Diskussion scheint mir oft etwas dekadent. Gut, es gibt kein Sonnenblumenöl, dafür Rapsöl. Die Ölpreise steigen komischerweise nur in Deutschland so drastisch in Europa. Obwohl es überhaupt keine Knappheit an Erdöl oder Erdgas gibt. Die "Lieferketten-Probleme" made in China gibt es seit zwei Jahren. Kann es sein, das viele immer "schnell aus der Hüfte" schießen, ohne sich die Sachlage mal näher anzuschauen? Es gibt "Lieferketten-Probleme", schon vor dem russischen Angriffskrieg. Und das lag hauptsächlich an China und Europas "just-in-time" Irrsinn. Ganz grundsätzlich aber jammert die Mehrheit hier in Deutschland aber immer noch auf allerhöchstem Niveau. Gilt nicht für alle!

@10:34 Uhr von Möbius

„Ohne Konsum keine Produktion“. Richtig, es gilt aber auch: „Ohne Produktion kein Konsum“.

Ja genau. Weil die Lieferketten ausfallen, haben wir auch noch bei der Produktion ein Problem. Konsum wegen Inflation und Produktion wegen Einbruch der Lieferketten also beides wird weniger. Das nicht nur in Deutschland sondern auch im EU Raum oder sogar weltweit. 

Das sind so ziemlich düstere Aussichten für die Wirtschaft. Eine Krise, die es noch nie gegeben hat. Es geht da auch nicht primär um das eigene Überleben sondern die sozialen Unruhen, die sich entwickeln werden, wenn die Insolvenzen über Hand nehmen. Die Arbeitslosigkeit und die Unzufriedenheit der Bevölkerung, die keine Zukunftsperspektiven mehr haben werden und jetzt schon nicht mehr haben. Schwarze Wolken sammeln sich langsam aber sicher über das Land. Das hilft auch kein Reset.

 

@10:40 Uhr von Möbius

„Die Leute horten das Geld“ ???

So steht es im Artikel. 
 

Da bleibt mir fast der Mund offen stehen, und ich höre und lese dieser Tage viel Absurdes, was mich ja eigentlich „abhärten“ müsste. 

Sie müssen schon differenzieren!

Natürlich gibt es sehr viele private Haushalte, die gerade so über die runden kommen.

Was aber gesagt wird, ist, dass das private Geldvermögen zurzeit extrem steigt:

Von 2016 - 2021 um rund 35%!

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37880/umfrage/geldvermoe…

Und von 2021 bis 2022 nochmals um rund 10%.

Quelle: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/geldvermoegen-der-deutschen-s…

Darum geht es "der Wirtschaft", der es egal ist, wer konsumiert, Hauptsache es wird konsumiert. Und dieser Konsum geht (wie andere schon schrieben aufgrund der hohen Inflation eigendlich widersinnig) deutlich zurück. Der "arme Teil" der Bevölkerung spielt beim Dauer-Konsum fast keine Rolle.

@10:31 Uhr von Möbius

Für viele Studenten, Arbeitslose und Asylbewerber sowie Niedriglöhner ist das aber ein Riesenproblem, wenn man für 50 Euro pro Woche kalkuliert und nun plötzlich das Doppelte ausgeben soll...

 

Warum diese Dramatik? Ich bezweifle, dass alle Waren um 100 % teurer geworden sind. Zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Und ich kann immer noch für 50 Euro die Woche problemlos einkaufen, es sei denn die Leute hamstern wieder.

@10:27 Uhr von Coachcoach

Das Ergebnis einer langen Umverteilungspolitik von unten nach "oben".

Na ja, wer gehört zu den reichsten Deutschen ? Lidl und Aldi und Rossmann. Wer sind die Reichsten der Welt ? Amazon und Tesla. Die Leute tragen ihr Geld dort hin, sonst wären die nicht reich. Und keiner von denen wurde mit goldenem Löffel im Mund geboren, die hatten nur zur richtigen Zeit die richtige Idee, konsequent umgesetzt.

Gegen deren Reichtum können Königshäuser (ausser den Saudis) nicht anstinken. Die Umverteilung bewirken die Bürger ganz von selbst, durch ihre Einkaufsentscheidung, und sie geht nicht an die Reichen, sondern sie macht Tellerwäscher zu MIllionären.

Also jammern Sie nicht wenn sie arm geblieben sind, sondern suchen Sie den Fehler bei sich selbst.

Die Leute horten

Ein bemerkenswerter Satz, " Die Leute horten ihr Geld". Wie weit muss dieser Herr Fassnacht von der Wirklichkeit entfernt sein, um eune solche Aussage zu treffen.

Geld horten die Spekulanten und  Abzocker in der Wirtschaft, nicht der normale Verbraucher..

 

@10:31 Uhr von Jimi58

Bin schon seit einigen Wochen auf der Suche nach Rapsöl, nix. Die Verkäuferinnen zucken auch nur noch mit den Schultern. Toilettenpapier ist auch wieder schneller ausverkauft und da gibt es noch einiges was man aufzählen könnte.

Unser lokaler Vollsortimenter hat soviel Speiseöl aller Sorten, dass er es verkaufen muss. Toilettenpapier ist auch in ausreichender Menge vorhanden. Allerdings muss ich zugeben, dass bei beiden Produktarten die jeweils günstigste Sorte manchmal nicht verfügbar ist.

 

 

 

10:25 Uhr von vriegel

 

"Was ich aber nicht verstehe ist, dass man Anschaffungen verschiebt. Die werden nicht billiger, sondern noch teurer."

 

...

 

Das stimmt nicht.

Es kommt immer neuere Ware auf den Markt und das Zeug, das heute 1000 Euro kostet kostet schon in 6 Monaten weniger.

 

Gerade größere Anschaffungen kauft man so, dass man sie möglichst lange nutzen kann. Das ist am günstigsten für die Finanzen und für die Umwelt.

Mein Kühlschrank (deutsche Qualität) ist nun 16 Jahre alt - man sieht es ihm an, aber er läuft.

1x lief er nicht mehr, wir haben den Stecker gezogen, wieder rein gesteckt und seit dem bis jetzt nichts gewesen.

 

Das einzige, was schlimm wäre, wäre wenn der Inhalt verderben würde, das kann aber auch bei Neuanschaffung passieren. Ob bei neu oder alt: der Kühlschrank kann noch 2 Jahre oder 5 Jahre halten.

Das einzige, was man bei Neuanschaffung hat ist die Garantie für wenige Jahre.

@10:25 Uhr von vriegel

Obwohl wir es uns leisten könnten nur bei den teuren Bioläden einzukaufen - warum sollte man sein Geld sinnlos ausgeben?

Na ja, Bioware ist schon mehr Geld wert, der Bauer sagt er bekommt 30 bis 50% mehr dafür, wenn aber Bioläden und Edekas glauben, die potentiellen Kunden von Bioware schröpfen zu können "wer auf seine Gesundheit achtet und sozial sein will gibt gerne mehr Geld aus - also nehmen wir es uns bis die Schwarte kracht" und die Sachen 100 bis 200% teurer verkaufen, dann werden schlechte Lebensmittel (industrielle Lebensmittel wie von Nestlé machen nachweislich krank und verkürzen das Leben) eben bevorzugt gekauft, und damit die Welt noch ein bisschen schlechter. Es ist die Gier der Händler, dabei sind die Handlingkosten bei Bioware gleich teuer wie bei Normalware, die Einkaufspreise machen eh nur einen kleineren Teil des Verkaufspreises aus.

Naja, ich weiß nicht ...

Also wenn ich mir den Tankstellen-Blödsinn ansehe, wo viertelstündlich der Preis geändert wird, dann sehe ich immer noch Leute zum Höchstpreis tanken? Und viele Leute hamstern Produkte, die sie nicht im Verfallszeitraum verbrauchen können: Gilt jetzt nicht für Klopapier, aber für Sonnenblumenöl oder Mehr. Eine rigorose Abstrafung der überzogenen Preise (eben durch Substitution von zB o.g. Öl) ist die einzige Möglichkeit, die Preise einzuspuren. Klar sind etliche Produkte knapper geworden, deshalb teurer, aber die vielen Trittbrettfahrer, die dann nochmals draufschlagen, müssen abgewatscht werden. Da gehört u.a. auch der Staat dazu, der mit der Mineralölsteuer und drauf nochmals MwSt die Preise zusätzlich anheizt. Dieses System der staatl. Abzocke kann auch nciht durch (personell aufwändige) Almosen korrigiert werden: da stinkt der Fisch vom Kopf her, also vom Konzept.

@11:06 Uhr von mispel

Für viele Studenten, Arbeitslose und Asylbewerber sowie Niedriglöhner ist das aber ein Riesenproblem, wenn man für 50 Euro pro Woche kalkuliert und nun plötzlich das Doppelte ausgeben soll...

 

Warum diese Dramatik? Ich bezweifle, dass alle Waren um 100 % teurer geworden sind. Zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Und ich kann immer noch für 50 Euro die Woche problemlos einkaufen, es sei denn die Leute hamstern wieder.

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Gesren abend kostete 1 Liter Diesel 20 Cent weniger als heute Morgen. Da ich aber immer nur für 50 Euro tanke ....

 

@10:41 Uhr von vriegel

[…] Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. […]  
 

Angebot und Nachfrage regeln was auf den Markt kommt. Die Kaufkraft ist nach wie vor da. Es fehlen eher die „Angebote“, weil Lieferketten nicht gut funktionieren. 
[…]
Phasen von erzwungenen Umstellungen sind immer etwas turbulenter. Aber der Markt regelt das von alleine. 

Wie bitte? Sie kennen tatsächlich denjenigen ominösen Typen, der allerorts als „der Markt“ bezeichnet wird und ständig verschiedenste Dinge „bestimmt“ und „fordert“?

 

Das trifft sich gut, bitte richten Sie „dem Markt“ das nächste mal aus, dass ich es absolut uncool finde, wenn er Rekord-Börsengewinne von 70 Milliarden € an sehr wenige Menschen ausschüttet während die breite Masse immer weniger hat, zunehmend verarmt und von Politikern auf „harte Zeiten“ eingeschworen wird. 

Staatliche Lenkung ist unumgänglich, der Markt regelt nur Gewinn

Die Pandemie und der Klimawandel haben bei vielen Menschen zum Nachdenken über ihren tatsächlichen Bedarf geführt, konsumieren daher weniger, ökologisch vernünftiger. Weit mehr Bürger werden aber hart von Mietwucher und den Preissteigerungen getroffen, sind also zur Sparsamkeit gezwungen.

Preissteigerungen sind zu einem großen Teil der Strategie der Händler geschuldet, bei den tatsächlich erhöhten Erzeugerpreisen noch einen charakterlosen Gewinnbonus aufzuschlagen.

Das der Markt nahezu ausschließlich die Gewinnmaximierung regelt und nicht der ökologischen und ökonomischen Vernunft dient, haben die letzten 2 Jahrzehnte deutlich gemacht. Staatliche Lenkungseingriffe sind zwingend erforderlich und haben nichts mit kommunistischen Wirtschaftseinschränkungen zutun.

 Immer bedenken: wir alle sind der Staat!

Wohnen, Energie, Ernährung und medizinische Versorgung sind fundamentale gesellschaftliche Bedürfnisse, die nur zu einem geringen Teil Marktspekulationen ausgeliefert sein dürfen.

@10:41 Uhr von vriegel

Angebot und Nachfrage regeln was auf den Markt kommt. Die Kaufkraft ist nach wie vor da. Es fehlen eher die „Angebote“, weil Lieferketten nicht gut funktionieren. 
 

Die Qualität wird deswegen aber nicht schlechter. Eher im Gegenteil. Es wird teuer, aber besser. Made in Germany. 
 

Phasen von erzwungenen Umstellungen sind immer etwas turbulenter. Aber der Markt regelt das von alleine. 
 

Anders sieht es in Russland aus. Da wird sowohl der Konsum, als auch die Lebensqualität massiv absinken. Vieles wird nicht mehr verfügbar sein. Dank Putin. 

 

Es ist immer wieder ein Vergnügen, an Ihren tiefen „Einsichten“ teilhaben zu können :-)

 

Können Sie mir irgend einen beliebigen Artikel nennen (Landwirtschaft ausgenommen), der 100% „Made in Germany“ ist ? Mir fällt da nämlich gerade nichts ein. 
 

 

Und was Russland betrifft: dort können die Leute sogar (aus heimischer Produktion) Dinge kaufen, die in Deutschland seit langem schon nicht mehr oder nur zu überhöhten Preisen erhältlich sind. 

@11:06 Uhr von mispel

"Warum diese Dramatik? Ich bezweifle, dass alle Waren um 100 % teurer geworden sind. Zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Und ich kann immer noch für 50 Euro die Woche problemlos einkaufen, es sei denn die Leute hamstern wieder."

Weil die Inflation nicht zu stoppen ist. Es wird zu einer Hyperinflation führen. Um die Unruhen zu vermeiden, wird man alle Banken und Zombieunternehmen mit frisch  gedrucktem Geld retten wollen. Zumindest bis zu den nächsten Wahlen wird man immer weiter drucken und das führt zu mehr Inflation. Es ist ein Teufelskreis. Das Geld verliert dann so schnell den Wert, dass man es dann nur noch gleich ausgeben will. Egal was man damit noch kaufen kann, ist wertvoller als die Währung selber. Selbst ein Toilettenpapier. 

 

Preisvergleiche in Online-Prospekten

Auch wenn ich das Glück habe, nicht auf jeden Cent schauen zu müssen, hat sich mein Kaufverhalten verändert. Viele Anbieter erhöhen die Preise in einem Ausmaß, das nicht nachvollziehbar ist und nicht unterstützt werden darf. Wenn man bspw. Butterpreise vergleicht, mag man die Preisunterscheide kaum glauben. Das gilt auch für viele andere Artikel. Man findet i.a. alternative Lösungen für Einkäufe, wenn man sich online an den Angeboten verschiedener Supermärkte orientiert. Ich spende ggf. lieber das eingesparte Geld.

Der Überfall Putin Russlands…

Der Überfall Putin Russlands wird die Teuerung noch stärker antreiben. Da sehen wir erst den Anfang. Demokratie Verteidigung, auch gegenüber China, wird Wohlstandsverluste kosten. Das sollte Allen klar und wert sein. Kein Gejammer, bitte. Der allgemeine Wohlstand in Deutschland wird auch dann noch vergleichsweise sehr hoch sein.

11:06 Uhr von mispel

 

"Warum diese Dramatik? Ich bezweifle, dass alle Waren um 100 % teurer geworden sind."

...

 

Ich finde Ihre Antwort unangebracht.

Eigentlich ist jedem hier klar, außer Ihnen, dass es nicht um "alle Waren" geht, sondern um Ware des täglichen Bedarfs.

 

Ich kann es aufschieben einen neuen Kühlschrank zu kaufen, aber eben nicht Brot, Nudeln und Öl zu kaufen.

Ich gehe für meine 5- Köpfige Familie einkaufen und da macht es sich schon sehr lange bemerkbar. Hier 9 Ct, da 19 CT, da 49 Ct.

Die Nebenkostenabrechnung kommt noch.

@10:57 Uhr von Einfach Unglaublich

Es ist vor allem, aber nicht nur die untätige EZB, die derzeit versagt. Statt ihre Aufgabe, die Gemeinschaftswährung stabil zu halten, facht sie die Inflation noch an, indem sie den Spread zwischen amerikanischem und europäischem Leitzins immer höher werden lässt. Allein dadurch ist das in Dollar notierte Öl in Euro um 10 % teurer geworden. 

.

 

 

Die EZB ist doch gar nicht untätig.

Seit Jahren druckt sie Geld - 5000 Mrd. EUR (oder 45 % der Geldmenge M 3)  seit 2015 allein - um die nicht-marktfähigen Schulden des Club-Med weiter zu finanzieren.

 

Das die Inflation dann durch die Decke geht, ist nur die logische Folge davon.

Man muss sich schon entscheiden: entweder die EZB finanziert weiterhin toxische Kredite des ClubMed und wir "bezahlen" das dann über die Inflation, oder wie die EZB geht wieder zur Regelkonformität zurück und hält sich zur Abwechslung einmal an die EU-Verträge. Dann brauch man sich auch nicht über eine Explosion der Preise beschweren.

@10:31 Uhr von heribix

Die Preissteigerungen begannen bekanntlich schon im Spätsommer letzten Jahres

Na ja, die Preissteigerungen sind eine Folge der extrem lockeren Geldpolitik, Notenpressen liefen nach der Finanzkrise bis zur Rotglut, wir sehen es bei Immobilienpreisen und Mieten, und bei Corona wurde Geld wieder gedruckt wie Heu, das muss sich als Hyperinflation wie 1923 rächen, das weiss jeder Depp, nur die Politik ging sehenden Auges in die Katastrophe, exakt 100 Jahre später.  Schnell ein Krieg hilft natürlich bei den Ausreden.

@10:16 Uhr von Nettie

Da bleibt allen, die nicht zum Kreis der "Vermögenden" zählen, deren Vermögen auch in Situationen wie der jetztigen weiter anwächst (oder vielmehr gerade deswegen) gar nichts anderes übrig, als ihr Konsumverhalten den "neuen Realitäten" anzupassen:
"Häufiger beim Discounter einkaufen, auf teure Markenartikel verzichten und mehr auf Sonderangebote achten: Der Ukraine-Krieg und die rasant steigenden Preise bei vielen Produkten haben das Einkaufsverhalten vieler Menschen in Deutschland innerhalb weniger Wochen verändert"

Was machen dann die, die schon vor dem Preisanstieg beim Discounter eingekauft haben? Was gibt es "unter" dem Discounter noch?

@10:26 Uhr von Orfee

Wenn die Konsumgüter nicht mehr verkauft werden können, werden selbstverständlich auch keine Güter mehr hergestellt. Die Produktion bricht ein. Der Konsum wird sich viel mehr jetzt auf die Lebensmittel fokussieren. Schließlich dürfen die Familien ja nicht verhungern. Viele nebensächlichen Güter wie Elektronikgeräte, Sachen für Hobbys oder Vergnügung werden deutlich reduziert. Die Qualität wird nachlassen, weil die Produktion immer schwieriger wird.  Das gilt auch für den EU Raum. Nicht nur der Binnenmarkt sondern auch die Exporte werden betroffen sein. Das bedeutet viele Insolvenzen. Man wollte immer die Zombieunternehmen retten und nun gehen sie doch runter und ziehen die gesunden Unternehmen mit. 

 

Daran liegt es wohl nur bedingt. Denn das größere Problem ist eigentlich, daß vieles nicht produziert werden kann, weil wichtige Lieferketten zerstört bzw. unterbrochen (Krieg, chines. Lockdown) sind und damit viele Dinge zur Zeit gar nicht Lieferbar sind.

 

@10:56 Uhr von DeHahn

So lange ein FDP-Herr Wissing die e-Autroprämie bis 2027 verlängern und auf 10.800 Euro aufstocken will, kann uns Armen doch der Lebensmittelpreis egal sein, oder? Hauptsache die Autoindustrie brummt!

Find ich super. Am letzten Tesla habe ich nach 6 Monaten Haltezeit gut 3000 EUR verdient durch den privaten Verkauf nach Dänemark, nun werden es 6000 EUR sein. Die 1000 EUR/Monat helfen bei der Finanzierung der teureren Lebensmittel. 

Ohne Treibstoff keine Lieferung

Dutzendfach ist zu hören, dass die Energiepreise durch die Decke gehen. Und dass die Konzerne munter an den Schrauben drehen, so dass in Deutschland der Anstieg höher ist als z.B. in Italien. Fatal: es werden vereinzelte Erhöhungen genannt, ohne dass man den alten Preis als Vergleich nennt. "In Italien stiegen Spritpreise um 6 ct bei uns um 20 ct. "  Ich weiß, was wir hier bezahlen. Italienische Verhältnisse kenne ich nicht. Unterm Strich also werfen sich manche Medien Zahlen zu und jonglieren vor dem Publikum, ohne dass dieses Vergleiche ziehen kann. Information mit Überblick und Nachvollziehbarkeit sieht anders aus. Unser Problem beginnt da, wo zu viele Ressourcen einkassiert, wenige dann als einzige Ressource nachgefragt werden und die Vorräte begrenzt sind. Heißt also, hier geht die Preisschraube durch Verknappung und gestiegene Nachfrage nochmals in die Höhe. Das schlägt auf alles durch. Und was schlagen Konzerne in Deutschland dann noch obendrauf? Da wird es interessant.

@11:03 Uhr Eislöwe - Exportabhängigkeit

Die "Lieferketten-Probleme" made in China gibt es seit zwei Jahren. .. Es gibt "Lieferketten-Probleme", schon vor dem russischen Angriffskrieg. Und das lag hauptsächlich an China und Europas "just-in-time" Irrsinn. ..

 

Deutschland hatte schon immer eine sehr große Exportabhängigkeit, war aber nie in der Lage den Binnenkonsum stark anzukurbeln. 
 

Schröders „Reformen“ und deren Folgen sind maßgeblich schuld daran. Wir haben künstlich einen Niedriglohnsektor geschaffen, auf Kosten anderer Länder. 
 

Eigentlich sollten wir ein ähnliches Preis Niveau haben wie die Schweiz, aber die Industrie wollte das nie. 
 

Die Chancen sind gut, dass Deutschland aus der Krise gestärkt hervor geht, auch wenn vermutlich einiges an Export verloren geht. 
 

China setzt ja auch viel mehr auf die Ankurbelung des Binnenkonsums. Sollten wir auch tun. 
 

Zumal wenn wir Italien retten müssen vor der Überschuldung, da ist eine Phase hoher Inflation von Vorteil. 
 

Zumindest für Deutschland. 

@Am 09. Mai 2022 - 11:13 Uhr von Forfuture

Staatliche Lenkung ist unumgänglich, der Markt regelt nur Gewinn

Preissteigerungen sind zu einem großen Teil der Strategie der Händler geschuldet, bei den tatsächlich erhöhten Erzeugerpreisen noch einen charakterlosen Gewinnbonus aufzuschlagen.

Das der Markt nahezu ausschließlich die Gewinnmaximierung regelt und nicht der ökologischen und ökonomischen Vernunft dient, haben die letzten 2 Jahrzehnte deutlich gemacht. Staatliche Lenkungseingriffe sind zwingend erforderlich und haben nichts mit kommunistischen Wirtschaftseinschränkungen zutun.

 Immer bedenken: wir alle sind der Staat!

 

Wir leben in einem Land, wo 

- die Staatsquote sich langsam 60 % annähert

- die Steuer- und Abgabenquote bei bis zu 70-80% beträgt

- der Staat und die Notenbanken seit Jahren in den Markt eingreifen: der Staat mit überbordender Regulierung und die EZB bei der billionenschweren Finanzierung nicht-marktfähiger Banken, Staaten und Unternehmen.

... 

Und Sie suchen das Problem beim "freien" Markt?!

 

Stockholm-Syndrom?!

@10:46 Uhr von Möbius

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind

Selbst in der Gastronomie brummt es nach Corona schon wieder gewaltig

 

 

Genau. Das ist gar kein „Verzicht“. Weil die Bestelllisten und Auftragsbücher sind proppenvoll! Das nützt aber nichts, wenn man Lieferzeiten von bis zu 2 Jahren für gewisse Güter hat! Und selbst das ist nur unter Vorbehalt, dass die Hersteller doch noch irgendwie an Material oder Vorprodukte kommen. 
 

Im Handwerk ist es ähnlich: Termine und Handwerker bekommt man schon, die haben nur keine Fliesen, kein Holz oder Metall zum Arbeiten oder nur für Mondpreise.. ! 

Einem Nachbarn geht es genauso. Er hat ein Solar Unternehmen, Bücher voll, aber es fehlt ein Teil, was durch den Lockdown in China festhängt (wird auch nur da produziert), um diese auch  auf Dächern zu installieren. Also wird es dadurch auch nichts mit schneller Energiewende. 

@10:57 Uhr von Einfach Unglaublich

Unternehmen wie Nestlé,  die die Gelegenheit nutzen wollen und ihre Gewinne ebenfalls maximieren wollen, erhöhen derzeit die Preise massiv. Nur führt das dazu, dass das Konsumklima wie im Bericht gezeigt negativ wird und Verbraucher weniger konsumieren und teure Produkte meiden.

.

Dies ist, wie jeder BWL Student im ersten Semester weiß, der Beginn einer Rezession bzw. Stagflation .

 

Krise als Vorwand und Ausrede für mieseste Abzocke könnte man sagen. Nestle war ja schon immer so eine mafiöse Krake und ist nur ein Beispiel. Unilever, Procter & gamble und wie sie da alle heißen wollen ihr Stück vom Krisen-Kuchen.

 

Das Benzin kostete bei uns auch schon zwischen 2,20 und 2,30 als der Rohölpreis noch unter dem des Vorjahres lag. Man muss gar nicht studiert haben, um sowas zu hinterfragen.

Gesteigertes Preisbewußtsein

10:24 Uhr von Karl Klammer:

"Konsumverzicht hat andere Ursachen

Es liegt an den leeren Regalen, da viele Waren nicht lieferbar sind"

Das stimmt aber nicht.

Gem. Artikel wurden Umfragen gemacht. Und die kann ich mit meinem eigenen Kaufverhalten gut bestätigen.

Stehen Eigenmarke und Markenprodukt nebeneinander und habe ich mit der Eigenmarke des Discounters gute Erfahrungen, greife ich auch zu diesem Produkt und verzichte auf das meist deutlich teurere Markenprodukt.

Wahr ist natürlich auch, dass Produkte weniger häufig lieferbar sind. Ausschlaggebend für zurückhaltendes Konsumverhalten ist aber m.E. sehr wohl ein gesteigertes Preisbewusstsein und dadurch wird auch Zurückhaltung bei größeren Anschaffungen erzeugt.

Die Leute horten ihr Geld...

Das ist so ziemlich der dreisteste Satz, den ich in den letzten Wochen gelesen habe von einem Journalisten. Und das will was heißen...  

Wenn ich mich in meinem Discounter umschaue sehe ich Preiserhöhungen um die 20% bei diversen Artikeln (und nein, ich kann Margarine mit Löffelbiscuit oder ähnliches nicht als Hauptnahrung gelten lassen) - wer da auf eine Inflationsrate von 7% kommt, der zieht seine Hose auch mit einer Kneifzange an. 

Die wirkliche Teuerung liegt bei 15-20% von Januar bis heute mit einem Sprung im Februar/März. Ich muss gestehen, dass mir die Markenhersteller nur bedingt leid tun, die im Zuge der Diskussion von Preiserhöhungen einfach mal kräftig hingelangt haben. Und unsere Politik hat ausser Phrasen nichts zu bieten. 

Mir tun nur die Menschen wirklich leid, bei denen es wirklich eng wird und die nicht 'nur' den Kauf eines neuen Auto oder Fernsehers hintenan stellen müssen. 

Der Krieg, oder besser: die Sanktionen WERDEN durchschlagen

Aber bis jetzt ist das noch kaum passiert, außer bei Benzin und Heizöl, weil diese Preise sich ausnahmsweise unmittelbar und nicht zeitverzögert ändern. 
 

 

Es gibt relativ wenige Dinge, wie Backwaren, Autos (wegen Kabelbäumen) oder Sonnenblumenöl, welche DIREKT als Folge des Krieges teurer werden oder schwer erhältlich oder beides. 
 

 

Der größte Preisschub geht nach wie vor von Unternehmern aus, die ihre Einbußen und Investitionen in der Pandemie versuchen wieder reinzuholen. 
 

 

Die Sanktionen der EU und freiwillige Boykottmassnahmen vieler Unternehmen haben zu einer starken Verknappung des Angebots geführt. 
 

 

Ein weiterer Effekt sind die Embargomassnahmen oder die Diskussion darüber, die zu einer Erhöhung der Öl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt durch Spekulation geführt haben, aber auch zu Preiserhöhungen bei allen Produkten zu deren Herstellung Öl oder Gas notwendig sind, von der Plastikzahnbürste bis zum Fensterglas ...

@10:25 Uhr von vriegel

"Daher macht abwarten eher wenig Sinn."

Beim Heizöl warten wir noch ein wenig..1,3x€/Liter bei 3000 Liter Abnahme sind zu viel..

 

10:59 Uhr von nelumbo   /…

10:59 Uhr von nelumbo

 

//billigsten Kartoffelsalat aus dem Kübel (selbermachen hat keiner mehr gelernt)//

 

Ein - bzw. Widerspruch! Habe gerade Kartoffelsalat fertig! Jetzt muss er noch ziehen und dann ..... lecker!

 

„Die Menschen hatten gerade…

„Die Menschen hatten gerade gehofft, dass nach der Pandemie alles wieder normaler wird - und dann kam der Krieg…“

 

Die Ursache der Inflation ist weder die Pandemie, noch der Krieg, sondern die elektronische Gelddruckerei der Zentralbanken. Die Geldmassen haben sich inzwischen den Weg in den Markt gebahnt und hohe Inflation erzeugt, hocherwünscht von der Politik. 

@11:15 Uhr von Tada

Ich finde Ihre Antwort unangebracht. Eigentlich ist jedem hier klar, außer Ihnen, dass es nicht um "alle Waren" geht, sondern um Ware des täglichen Bedarfs.

 

Und ich finde Möbius' Kommentar unangebracht. Dinge zu polemisieren hat noch nie was gebracht. Wenn ich etwas sagen will, dann schreibe ich auch, was ich sagen will. Und er schrieb nun mal "alle Waren" und "100 %" und beides stimmt nicht.

@11:54 Uhr von Marmolada

Obwohl wir es uns leisten könnten nur bei den teuren Bioläden einzukaufen - warum sollte man sein Geld sinnlos ausgeben?
Zumal man beim Discounter ja auch gute Qualität bekommt, was auch seinen Preis hat. 
 
Und wieso nicht Sonderangebote mitnehmen, wenn es zum Bedarf passt. 
 
Was natürlich Unsinn ist, ist extra weit zu fahren weil da manches billiger ist. 
 
Bei den großen Vollsortimentern sind die selben Dinge einfach oft nur teurer. 
 
Was ich aber nicht verstehe ist, dass man Anschaffungen verschiebt. Die werden nicht billiger, sondern noch teurer und das kann man ja jetzt schon in sehr vielen Bereichen sehen. 
 
Sogar die Kredite, falls man Dinge finanzieren muss, werden rasant teurer. 
 
Daher macht abwarten eher wenig Sinn. 
 

Wenn viele Menschen ihr Geld bevorzugt in steigende Miete, Heizung, Gas, Strom, Benzin/Diesel  u.ä. stecken müssen und die Lebensmittel auch deutlich teurer werden, ist für viele kein Geld mehr für große Anschaffungen da. So einfach ist das.
 

@11:15 Uhr von Blitzgescheit

"Die EZB ist doch gar nicht untätig.
Seit Jahren druckt sie Geld - 5000 Mrd. EUR (oder 45 % der Geldmenge M 3)  seit 2015 allein - um die nicht-marktfähigen Schulden des Club-Med weiter zu finanzieren. Das die Inflation dann durch die Decke geht, ist nur die logische Folge davon."

Die EZB hat sich doch vor Jahren schon für die Rettung von Schuldnerstaaten entschieden.
"Whatever it takes"
Das sind die Folgen von "Whatever it takes".
Wenn Sie z.B. 100 000 EU Schulden haben und durch die Inflation immer mehr Geld in Umlauf kommt, dann können Sie Ihre Schulden auch viel besser bezahlen, weil Sie durch die Druckerei mehr Geld in die Hand bekommen. 

Die sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen haben aber die Finanzeliten und EZB nicht mit einkalkuliert. Man geht einfach davon aus, dass die Wirtschaft immer funktioniert. Wie ein Superman, der nie verletzt werden kann. Es geht fokussiert nur um die Schuldner, die gerettet werden müssen.

 

 

11:08 Uhr von hesta15

Ich würde mein Geld auch gerne horten. Nur wegen des ganzen Wahnsinns mit kein Öl, kein Gas mußte ich mir dafür ne PV-Anlage aufs Dach nageln, damit wir einigermaßen autark werden und vielleicht unsere Kinder mit unterstützen können.

 

Es ist nicht

Die schlechteste Idee, bewusster einzukaufen, finde ich. Ich kaufe gar nicht billigere Produkte, aber ich achte viel mehr darauf, dass ich nicht zuviel kaufe, um nichts wegwerfen zu müssen. Darauf habe ich früher leider viel zu selten geachtet.

Importe aus der Ukraine betragen ein Promille des BIP

Die Importe aus der Ukraine beträgt einen Wert von 2,5 Mrd. Die Wirtschaftskraft Deutschlands beträgt über 3,4 Billionen. Der nun eingeschränkte Handel soll Preissteigerungen von bis zu 10 Prozent bewirken. Diese Vorstellung ist absurd. 

 

 

@10:40 Uhr von Möbius

So steht es im Artikel. 
 

Da bleibt mir fast der Mund offen stehen, und ich höre und lese dieser Tage viel Absurdes, was mich ja eigentlich „abhärten“ müsste. 

 

 

Die Wahrheit ist natürlich: angesichts von hoher Inflation und Rekordmieten bei Reallohnverlusten und Nullzinsen HABEN die meisten Leute einfach nicht mehr genug Geld mehr zur freien Verfügung was sie für Konsum (oder Anschaffungen) ausgeben, oder alternativ, horten könnten!  

Absolut richtig. Und auch die Verunsicherung spielt gewiss eine Rolle. Ein "das ist erst der Anfang" lässt einen schon überlegen, ob man seinen Euro zwei- oder doch lieber dreimal umdreht, bevor man ihn ausgibt.

 

@11:06 Uhr von Oberlehrer

Was aber gesagt wird, ist, dass das private Geldvermögen zurzeit extrem steigt:

Von 2016 - 2021 um rund 35%!

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37880/umfrage/geldvermoe

Und von 2021 bis 2022 nochmals um rund 10%.

Quelle: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/geldvermoegen-der-deutschen-s

Darum geht es "der Wirtschaft", der es egal ist, wer konsumiert, Hauptsache es wird konsumiert. Und dieser Konsum geht (wie andere schon schrieben aufgrund der hohen Inflation eigendlich widersinnig) deutlich zurück. Der "arme Teil" der Bevölkerung spielt beim Dauer-Konsum fast keine Rolle.

 

Der „reiche“ Teil der Gesellschaft die „oberen 2%“ spielen für den Konsum auch keine Rolle, oder jedenfalls nicht in Deutschland. 
 

Das Geldvermögen ist in Deutschland im Mittel geringer als in mehreren anderen Ländern Europas, und sehr ungleich verteilt. Den zigtausenden Arbeitnehmern mit < 50.000 Brutto nützt es nichts, wenn eine Frau Klatten ihr „Geldvermögen“ um 30% erhöht hat ... 

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