Kommentare - Fünf Erkenntnisse aus der Wahl im Norden

Kommentare

Ich denke, eine …

Ich denke, eine "Signalwirkung" wird es - wenn überhaupt - nur in sehr begrenztem Rahmen geben.

Die Menschen sind nun mal verschieden, haben unterschiedliche Ansichten und Gewichtungen.

Vorwürfe oder Lobhudeleien sind da wenig förderlich.

 

Aber noch mal alles Gute für Herrn Günther und die Regierung in SH.

 

Eine sehr gute Analyse

Auch sprachlich  überzeugend.

Wer auch immer diese Analyse angefertigt hat, er oder sie hat alles richtig gemacht. 

Landespolitik

Der Artikel hat die Faktoren einer Landtagswahl schon genannt. Jedes Bundesland hat seine eigenen Prämissen und Probleme.

Zukunftsperpektiven

Wenn die CDU schlau wäre, würde sie einen Mann wie Daniel Günther zu einem bundesdt. Spitzenpolitiker aufbauen.

Er könnte eine moderne liberal-konservstive Union anführen, eine Partei, die endlich auch im 21. Jh. angekommen wäre und einen unsympathischen Mann  von vorgestern wie den Blackrock-Lobbyisten nicht nötig hätte. 

 

Günther ist genau das Gegenteil vom Dauer-Egotrip-fixierten Merz. Daniel Günther lässt den Koalitionspartnern Raum. Man muss auch gönnen können.

 

Als altes Nordlicht, der eigentlich nie CDU wählen könnte, wäre ich tatsächlich in einer bestimmten Konstellstion bereit, so einen wie Günther zum Bundeskanzler haben zu wollen ... in weiter Zukunft.

 

Glückwunsch an alle Demokraten in S-H. Ihr habt Euch ein Parlament nur mit Demokraten besetzt wirklich verdient!

Ein hervorragendes Ergebnis,...

...weit besser als erhofft !

Wohl nicht nur der Schleswig Holsteiner mag und schätzt die ausserordentliche Bescheidenheit, Zugewandheit, Zuverlässigkeit und Souveränität des Daniel Günther.

Der Schleswig Holsteiner konnte sich in den letzten Jahren auf den Landesvater & Jamaika verlassen, es blieb ruhig (auch wenn Sachthemen immer wieder neu, auch hart, verhandelt werden mussten) und man ging respektvoll und achtsam miteinander um.

Daniel Günther selbst hat SH absolut souverän, zusammen mit H. Garg (FDP), durch die Corona-Zeit geführt und nicht alles, nicht jeden hanebüchenen Unsinn, vom Bund widerstandslos übernommen. 

Das die Schleswig Holsteiner die zurfriedensten und glücklichsten Deutschen sind hat eben auch mit unserer Landesregierung zu tun und eben nicht nur mit unseren exponierten Lage zwischen den Meeren.

Auch wenn es wohl eher unrealistisch ist, aber ich hoffe auf eine Fortsetzung von Jamaika, denn diese Koalition hat SH absolut nach vorn gebracht.

Glückwunsch, Daniel Günther !

 

Wieder

einmal ist die heterogene Gruppe der "Nichtwaehler" Wahlgewinner.

@08:11 Uhr von Tino Winkler

laut Chrupalla Zitat: „wir sind die einzige Friedenspartei in Deutschland“ , er steht im lügen seinem Vorbild Putin in nichts nach.

Die 4,4% Wahlergebnis sind noch zu viel. Wer ist Chrupalla, meinen sie den der mit wenig Worten viel Mist redet und Dinge verdreht? Eigentlich ist es diese Partei nicht Wert groß genannt zu werden. Für mich ist sie ein Sammelbecken für braune Gesinnung und Rechtsextremismus und sowas braucht man in Deutschland nicht.

Integrierender Politikstil Günthers

"Auch unterscheidet sich Günters integrierender Politikstil deutlich von Merz' konfrontativer Art Politik zu machen." Günther kann zu Recht dieses Ergolgsergebnis verbuchen. Gerade in unruhigen Zeiten spricht seine verbindende Art sehr viele Wähler an. Merz setzt weitgehend wie Söder auf eine Politik der Konfrontation und des Angriffs. H. Wüst hatte bisher zu wenig Zeit, um sich in der einen oder anderen Richtung deutlich zu profilieren. Die Flutkatastrophe und deren Bewältigung bringen der NRW-CDU eher weniger Pluspunkte. Das Programm der NRW-SPD scheint im sozialen Bereich ansprechender zu sein. Aber Herr Kutschaty wiederum zeigt sich eher mit konfrontativem Stil.... Es wird spannend in NRW.

 

 

Mir….

Das Wahlgeschehen der letzen Jahrzehnte betrachtend frage ich mich, wann dieser angebliche Christ die Menschen enttäuschen wird.

Wann Leichen de4 Vergangenheit ihn einholen.

und das stimmvieh wieder in die andere Richtung getrieben wird.

 

 

Soziale Zukunftsangst bei LTW wichtiger als Weltpolitik

Allen Beteiligten war lange klar, dass der sehr beliebte Herr Günther nicht zu schlagen war, ihm meinen Glückwunsch. Er hat offenbar auch klassische SPD-Themen für sich beanspruchen können, da wird sich zeigen, ob er seinen Wählern gerecht wird. Hinzu kommt, dass die SPD bisher auch nicht als Problemlöser bei gerechterer Ertragsverteilung, Bekämpfung der Mietwucher-Großgesellschaften, oder Verarmung der unteren Hälfte des Einkommensspektrums überzeugt hat. Dies wird auch in NRW eine gewichtige Rolle spielen. Auf Scholz wird gerade gerne eingeschlagen, dabei wird unterschlagen, dass die Kritik weit mehr seine Kommunikation betrifft, sein Kurs aber auf breite Zustimmung stößt. Die besonders lauten Kritiker, ob nun Merz, oder Melnyk werden da sehr oft als egozentrisch, peinlich, oder auch unverschämt empfunden. Es gibt starke soziale Probleme und daraus resultierende Zukunftsängste in großen Teilen der Bevölkerung, Landtagswahlen gewinnen wird, wem man da eher Lösungen zutraut.

@08:11 Uhr von Tino Winkler

Das beste an der Wahl ist das abschmieren der AfD, laut Chrupalla Zitat: „wir sind die einzige Friedenspartei in Deutschland“ , er steht im lügen seinem Vorbild Putin in nichts nach.

.

Völlig richtig. Ich will nicht wissen, wie oft ich in den letzten Jahren von der AfD allein das Wort "Bürgerkrieg" gehört habe. Von dem unsäglichen "Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin" (was er da wohl soll?) Geplärre mal ganz abgesehen.

Herr Günther

Er ist der alleinige Gewinner ! Glückwunsch. Aber hier sieht man gut , dass es auch noch Politiker gibt die verlorenes Vertrauen wieder   a u f b a u e n  können.Was auch ganz dringend nötig ist und einer , ganz alleine , ist einfach zu wenig ! Sollte sich das endlich bessern ?

 

@08:37 Uhr von Jimi58 - Die 4,4% Wahlergebnis sind noch zu viel.

Und das selbst noch bei einer Wahlbeteiligung von 60%

Man hätte besser themenoriertiert Wahlkampf gemacht anstelle

die Wahlveranstaltungen der "demokratischen" Mitbewerberparteien

mittels Megaphonen  und Trillerpfeifen als auch mittels Buttersäure zu stören.

 

Das beste wäre wenn man gleich wieder mit der Groko weiterregiert

 

@08:12 Uhr ich1961 - andere Bevolkerungsstruktur

Ich denke, eine "Signalwirkung" wird es - wenn überhaupt - nur in sehr begrenztem Rahmen geben.

Die Menschen sind nun mal verschieden, haben unterschiedliche Ansichten und Gewichtungen.

 

Ich denke dazu noch, dass die Bevölkerungsstruktur in NRW eine ganz andere ist. Und Wüst ist eher blass und man erkennt, dass er nicht authentisch ist. Er versucht Fehler zu vermeiden und hatte während der Pandemie auch eher den Ängstlichen hinterher geirrlichtert, anstatt auf Fakten zu gehen…
 

Dennoch hoffe ich natürlich auf einen Sieg der Union und auf eine Weiterführung von schwarz-gelb in NRW. 
 

 

Gewinner und Verlierer

Zitat von Sonnenbogen (08:33 Uhr) : " ist die heterogene Gruppe der "Nichtwaehler" Wahlgewinner"

Zumindest hat kein Mitglied dieser Gruppe Veranlassung darüber unzufrieden zu sein, daß sein Wunschkandidat die Wahl verloren hat.

Verloren haben auf jeden Fall diejenigen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu einem anderen System deformieren wollen und auch hier dagegen anpolemisieren.

Es war immer schon

so,das es auch auf die Ausstrahlung der Person im Wahlkampf an kommt. Früher einmal war Erich Mende der FDP als der "Schöne Erich " bei vielen Frauen sehr beliebt.

08:33 Uhr von sonnenbogen | Keine 'Nichtwähler-Partei'

einmal ist die heterogene Gruppe der "Nichtwaehler" Wahlgewinner.

+

Das ist sie nicht. Die Mehrheit der Wähler hat gewählt.

+

Der Verweis auf die Nichtwähler soll zwar das 'Trostpflaster' sein, wenn die Populisten wieder mal auch nicht annähernd "das Volk" waren. Kann es aber nicht leisten.

+

Wie Sie sagen: Nichtwähler sind sehr heterogen und unter ihnen sind viele, die zufrieden aber bequen, oder unpolitisch oder sonstwas sind. Wer nicht wählt, kann halt nicht sagen was ihn bewegt.

Günther versus Kretschmer

Nun werden der Politikstil Günthers und Merz' verglichen, das ist sicher interessant.

 

Interessanter ist meiner Meinung nach aber der Vergleich der CDU-Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins und Sachsens.

 

Sachsen und Schleswig-Holstein liegen wirtschaftlich ungefähr gleich auf, den Menschen in beiden Ländern geht es, was Widrigkeiten des Lebens berühren könnte wie Probleme, die Einkommen, Wohnen, medizinische Versorgung oder schulische Bildung betreffen, vergleichbar gut oder schlecht.

 

Was also mag die Ursache dafür sein, dass in Schleswig-Holstein die nicht nur durch radikale Positionen, sondern überall auch durch dreiste Unaufrichtigkeit auffallenden Rechtsradikalen aus dem Parlament fliegen, während sie in Sachsen weiterhin Erfolge feiern?

 

Ich denke, dass der "Versteher"-Kurs Kretschmers und der CDU Sachsens insgesamt die sogenannte "AfD" erst stark gemacht hat.

 

Stimmengewinne der "AfD" sind nicht politischen Missständen, sondern Charakterfehlern ihrer Wähler geschuldet. So ist es.

Schönes Bild

Was mir bei den Bildern / Fotos von Politikern immer wieder auffällt, dass alle immer irgendwohin zeigen. Biden, Scholz, Habeck, Baerbock und jetzt Günther. Sind das alles gestellte Fotos, die signalisieren sollen „hier gibt einer den Weg vor“ oder sind das spontane Fotos und die zeigen permanent irgendwo hin? 

Kein Linke mehr..?!

Weil hier viele offenbar froh darüber sind, dass die AfD nicht mehr im Parlament vertreten ist - ich freue mich genauso, dass die Linke nicht mehr vertreten ist. 
 

Wenn die CDU sich wieder zu einer konservativen Partei mausert, dann braucht es auch keine AfD mehr. 
 

Aber soweit ist es leider noch lange nicht. Eine Union, irgendwo zwischen Heiner Geißler ( meine Position) und Franz Josef Strauß, das ist es was uns heute fehlt. 
 

Die linke, woke, gendernde und sonstwie ideologisch aufgeladene Linksfront ist mir, insbesondere noch in den Medien, viel zu stark präsent…

 

 

Herzlichen Glückwunsch Herr Günther

Obwohl ich nun wirklich kein Unionswähler bin und auch nicht die CDU gewählt hätte, wenn ich in S-H wohnen würde, so finde ich es doch angenehm, wenn jemand gewinnt, der nicht dem üblichen Bild der politischen LautsprecherInnen und SelbstdarstellerInnen entspricht. Der nach einem großen Wahlerfolg auf die Verdienste seiner bisherigen Koalitionspartner hinweist, anstatt den Abend im Eigenlob zu baden.

Wie anders ist da der Generalsekretär der Bndes-CDU, der in jedem Interview verzweifelt versucht, Begründungen dafür zu finden, dass auch Merz einen Anteil am Sieg in S-H hat. Peinlich.

@08:52 Uhr von Karl Klammer

Und das selbst noch bei einer Wahlbeteiligung von 60%

Man hätte besser themenoriertiert Wahlkampf gemacht anstelle

die Wahlveranstaltungen der "demokratischen" Mitbewerberparteien

mittels Megaphonen  und Trillerpfeifen als auch mittels Buttersäure zu stören.

 

Das beste wäre wenn man gleich wieder mit der Groko weiterregiert

 

Ich hoffe nur, das die Vogelschisspartei(AfD) immer mehr in Deutschland an Boden verliert.

@08:58 Uhr von vriegel

Weil hier viele offenbar froh darüber sind, dass die AfD nicht mehr im Parlament vertreten ist - ich freue mich genauso, dass die Linke nicht mehr vertreten ist. 
 

Ähm... nur mal so am Rande: die Linke war auch zuvor nicht im Landtag von SH vertreten.

Zusammenführen, nicht ausgrenzen

Daniel  Günther hat diese Wahl ganz entscheidend für die CDU gewonnen. Er hat beharrlich, bescheiden und in einem guten Team die Rolle des Leaders übernommen. Nicht ausgrenzen, sondern zusammenführen lautet seine politische Devise - und davon könnte auch die Bundespolitik lernen. Für Ausgrenzung dagegen steht in besonderer Weise die AFD. In der Russland-Politik vertritt sie noch immer  stramm die Parolen von Putin, agitiert gegen die USA, die Bundesregierung und die NATO. Die Auftritte von AFD-Politikern im russischen Fernsehen ist für viele Bürger ein Schlag ins Gesicht. Auch dafür wurde die Partei vom Wähler zu recht abgestraft.

Mit Daniel Günther gewinnt die 'liberale' CDU

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Die CDU hat gestern ein Volkspartei-Ergebnis eingefahren.

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Das ist dem Auftritt von Daniel Günther und seiner Regierung der Mitte geschuldet. Damit hat Günther im Kontrast zum konservativen Kurs von Friedrich Merz stehend weit über diese Mitte hinaus Wähler an sich gezogen.

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Die Lehre für die CDU: große Mehrheiten lassen sich in Deutschland nur gewinnen, wenn man attraktiv für breitere Wählerschichten ist.

@08:56 Uhr von Alles für die Katz

Stimmengewinne der "AfD" sind nicht politischen Missständen, sondern Charakterfehlern ihrer Wähler geschuldet. So ist es.

Wie man in den Wald ruft.

@08:56 Uhr von Hinterdiefichte

Diese Fotos mit dem gestreckten Zeigefonger sollen wohl suggerieren "Das ist die Richtung. Hier geht´s lang". Besonders penetrant hatte Trump diese Pose genutzt. Ihm würde ich insoweit tatsächlich schauspielerisches Talent unterstellten. Ansonsten aber werden Fotos von den entsprechenden Referenten ausgesucht und bearbeitet. Ich glaube nicht, dass die Szene mit Hr. Günther "gestellt" ist. Er gehört nicht in die Kategorie der Selbstdarsteller.

 

@08:53 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Sonnenbogen (08:33 Uhr) : " ist die heterogene Gruppe der "Nichtwaehler" Wahlgewinner"

Zumindest hat kein Mitglied dieser Gruppe Veranlassung darüber unzufrieden zu sein, daß sein Wunschkandidat die Wahl verloren hat.

Verloren haben auf jeden Fall diejenigen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu einem anderen System deformieren wollen und auch hier dagegen anpolemisieren.

Für die ist die Wahl eher Bedeutungslos, da Schleswig Holstein nicht sonderlich ins Gewicht fällt.

Und immer mehr der immer weiter wachsenden Rechten die sich immer weiter in Europa vernetzt der Weg an die Macht so oder so nicht in den Palamenten gesehen wird.

Da ist etwa die Wahl in Frankreich die bis jetzt Begeisterung in gewissen Kreisen auslöst wesentlich wichtiger für die eigenen Ziele.

Die AfD gewinnt unter 'normalen' Umständen keinen Blumentopf

+

Auch das ist eine Lehre der vergangenen Landtagswahlen in Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Würrttemberg, Saarland und jetzt Schleswig-Holstein: unter  n o r m a l e n  Umständen, in denen es nicht um Empörung und Protest sondern um das Lösen von den realen Anliegen der Wähler geht, gewinnt die AfD keinen Blumentopf

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Die AfD hat in den genannten Bundesländern überall Stimmen verloren, weil sie nicht als Lösungspartei sondern als Monothemen-Vertreter und dauerempörte Protestpartei wahrgenommen wird. Das braucht niemand.

+

 

@09:02 Uhr Stefan T - Danke

Weil hier viele offenbar froh darüber sind, dass die AfD nicht mehr im Parlament vertreten ist - ich freue mich genauso, dass die Linke nicht mehr vertreten ist. 
 

Ähm... nur mal so am Rande: die Linke war auch zuvor nicht im Landtag von SH vertreten.

 

Ich bin da auch mehr vom gesamtdeutschen Trend ausgegangen. Im Saarland wurde da ja schon vorgelegt und in SH hat die Linke ja auch kräftig verloren. 
 

Und auch für NRW zeichnet sich ab, dass die Linke nicht über die 5% kommt. Diesmal deutlicher als 2017, wo sie nur knapp gescheitert war. 
 

Ich wüsste auch gar nicht für was die Linke steht… und wer sie deshalb brauchen könnte 

 

Bei der AfD kann man das zumindest beim demokratischen Arm der Partei klar sehen. 

@09:00 Uhr von Jimi58

Und das selbst noch bei einer Wahlbeteiligung von 60%

Man hätte besser themenoriertiert Wahlkampf gemacht anstelle

die Wahlveranstaltungen der "demokratischen" Mitbewerberparteien

mittels Megaphonen  und Trillerpfeifen als auch mittels Buttersäure zu stören.

 

Das beste wäre wenn man gleich wieder mit der Groko weiterregiert

 

Ich hoffe nur, das die Vogelschisspartei(AfD) immer mehr in Deutschland an Boden verliert.

Wird nicht passieren. Schleswig Holstein ist aus eigenen Gründen für die AFD ein schweres Flaster.

Und eine Landtagswahl hat eben andere Regeln die Grünen und FDP sind ja auch nicht tot nur weil sie im Saarland nicht in den Landtag gekommen sind.

Ausgezahlt

Da hat sich doch die konzentrierte Medienkampagne gegen den ach so zögerlichen Olaf Scholz ausgezahlt.

@08:49 Uhr von Stefan T

Volle Zustimmung. Der zunehmende Prozess der Radikalisierung und sprachlichen Verrohung, der gesellschaftlichen Ausgrenzung, der Zusammenarbeit mit Gruppierungen am äußersten rechten Rand, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz und die offen zur Schau gestellte Putin-Treue, haben die AFD in der Wählergunst absacken lassen. Der völlig zerstrittene Landesverband in SH ist Ausdruck der Orientierungslosigkeit und Entrücktheit dieser Partei.
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Ein schlechtes Ergebnis, das…

Ein schlechtes Ergebnis, das zumal erwartbar ist da es in SH kaum Migrationsprobleme gibt, ist nicht der Untergang der AFD.

Nebenbei ist die AFD nicht die, Rechte sonern nur ein Teil der Rechten, wprden alle AfD wählen die sich hier klar als rechts äußern läge die Partei bei 30 Prozent.

Viele aber gehen nicht wählen. Andere wählen vorerst kriegsbedingt noch die CDU, dann aber wieder die AFD.

Wenn ich die Zustände hier in NRW sehe werden hier wohl spätetens in 8 Jahren hier Zustände herschen wie in Frankreich.

Und nebenbei auch zur Linken. Totgesagte leben länger. Die FDP stirbt schon seit 40 Jahren des öfteren. Und siehe da sie ist momentan in der Regierung.

Reißerisch Sprache

Der Norden habe gewählt. Richtig ist ein von 4 nördlichen Bundesländern hat gewählt. 

 

Günther habe aufgrund seiner Strahkraft gewonnen. Leuchtet er im Dunklen? Günther wirkt angestrengt, angepasst und kleinbürgerlich. 

 

Die AfD sei abgeschmiert. Im Vergleich zur Wahl 2012 gewann die AfD 4,4% hinzu. 2017 wählten viele CDU Wähler die AfD aufgrund der Silvesternacht. 4,4% sind ohne direkte Wahlkampfhilfe durch Merkel beachtlich für die junge Partei. 

Der Kommentar ist subjektiv und voreingenommen. Die Begriffswahl ist reißerisch und auf Stimmungsmache aus. Der Leser will aber neutrale Berichterstattung. 

09:09 Uhr von Universalist | 'Ausleihe' von Wahlerfolg ?

Für die ist die Wahl eher Bedeutungslos,

+

Bedeutungslos sind Wahlen nur für diejenigen, die zur Durchsetzung ihrer Ziele nicht auf Wahlen setzen.

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Ansonsten sagt der Rest Ihres Posts

 

Wenn es mit der eigenen blauen Truppe nicht klappt, dann müssen 'Erfolge' von anderen Ecken 'ausgeliehen' oder herbei interpretiert werden.

Merkel und Günther sind wahre Konservative

@08:58 Uhr von vriege, Sie schreiben:

 

 

Wenn die CDU sich wieder zu einer konservativen Partei mausert, dann braucht es auch keine AfD mehr. 
 

Aber soweit ist es leider noch lange nicht. Eine Union, irgendwo zwischen Heiner Geißler ( meine Position) und Franz Josef Strauß, das ist es was uns heute fehlt.

 

Die CDU ist eine konservative Partei. Auch Merkels Entscheidung 2015, den Status quo beizubehalten, war konservativ.

 

Der Status quo seit 1994 war gemäß völkerrechtlicher Öffnungsklausel Art. 16a Abs. 5 GG Drittstaatsangehörigen, die um internationalen Schutz nach Richtlinie 2011/95/EU ersuchen (="Asylantrag", 1994 vglb. Rechtsnormen), den Aufenthalt zwecks verschiedener Prüfungen zu gestatten. 

 

Auf diese rechtliche Pflicht hatte Merkel stets hingewiesen.

 

Auch die CDU unter Kohl in den frühen 90ern gestattete Antragstellern (zähneknirschend) den Aufenthalt, weil das Recht (damals ein anderes) es vorschrieb.

 

Die "AfD" ist nicht konservativ, sondern z. B. in diesem Punkt nur unaufrichtig.

Parteiprogramme: nicht immer direkt erkennbar

 @09:12 Uhr von vriegel

Ich wüsste auch gar nicht für was die Linke steht… und wer sie deshalb brauchen könnte 
Bei der AfD kann man das zumindest beim demokratischen Arm der Partei klar sehen. 

Nur, dass noch zu bemerken bleibt, dass Ihr "demokratischer Arm" der ehemaligen Lucke-Fans in der Partei seit der innerparteilichen Machtergreifung durch den "Flügel" nur noch die Rolle des für die Außenwirkung aufgeschminkten Schönheitsflecks spielt.

Nun, das aktuelle Wahlergebnis in Schleswig-Holstein dürfte auch in dieser Hinsicht einen Trend im Land aufgezeigt haben. Sofern der Verfassungschutz in diesem speziellen Fall nicht rascher Tatsachen schafft.

Warum sich jeder über das …

Warum sich jeder über das  Scheitern der afd freut, ist ja klar.  Warum man aber 'die linke' braucht, versteht niemand .

.

Dabei sind dich beide Partein komplett überflüssig,  wenn CDU und SPD ihre Arbeit machten.  

.

 

09:12 Uhr von vriegel | Gibt keinen 'demokratischen' AfD-Arm

Bei der AfD kann man das zumindest beim demokratischen Arm der Partei klar sehen. 

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Um bei der Anatomie zu bleiben: es gibt in der AfD keinen demokratischen 'Arm', nur einen rechtsextremen 'Flügel'.

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Geführt von einem 'Führer', dem die Partei noch vor einiger Zeit eine 'übergroße Nähe zum Nationalsozialismus'  bescheinigt hat.

+

@08:30 Uhr von esgehtauchanders

>> Er könnte eine moderne liberal-konservstive

>> Union anführen

 

Ihnen ist schon klar, daß 'liberal' und 'konservativ' die gegenüberliegenden Pole auf derselben Skala sind? oO

 

Das ist ungefähr wie oben-unten, links-rechts oder hinten-vorne. -.-

@vriegel, 9:12

 

Ich wüsste auch gar nicht für was die Linke steht… und wer sie deshalb brauchen könnte

Bei der AfD kann man das zumindest beim demokratischen Arm der Partei klar sehen.

 

Der demokratische Arm der Partei? Ich sage Ihnen, was z.B. der demokratische Arm der AfD in BaWü zustande gebracht hat. Nach ihrem Einzug in den Landtag stellte die AfD-Fraktion innerhalb von zwei Monaten genau zwei Anträge:

1. Abschaffung der Rundfunkgebühren

2. Streichung der Landesmittel für KZ-Gedenkstätten.

Wenige Wochen später hatte sich der demokratische Arm in zwei Fraktionen aufgesplittet und kassierte zweimal Fraktionsmittel aus dem Haushalt, darunter zwei Gehälter für Fraktionsvorsitzende.

 

Solche Demokraten werden wirklich dringend gebraucht.

afd raus...

....und linke unter "sonstige" ...so geht das im Norden

Eine Wahlbeteiligung von 60%…

Eine Wahlbeteiligung von 60% spricht in meinen Augen eher weniger von Bequemlichkeit als von Desillusionierung und somit eine deutliche Sprache.
 

Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Nichtwähler/innen den Eindruck hat, dass es ohnehin ziemlich egal ist wen sie wählen.

 

Politik erscheint doch heutzutage wie eine Art gesellschaftliche Schaufenster-Deko. Die wirkliche Macht  und der tatsächliche Einfluss auf wichtige Entscheidungen dürfte durchaus viel eher da, wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen. Oder auch dazu (gerade im Bund), gebrochene Wahlversprechen schönzureden.

 

Die Wichtigkeit von Landtagswahlen zweifle ich grundsätzlich erst recht sehr an. Es könnte mich etwas kaum weniger tangieren als die Tatsache, wie sich ein Landtag zusammensetzt. Und ja, das gilt auch für das Bundesland, in dem ich lebe.

@09:18 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Bürger haben erkannt, dass eine Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, russischen Interessen folgt und  die europäischen Werte sowie  die Gräueltaten des Krieges einfach ausblendet, alles andere als patriotisch  und somit nicht wählbar ist.

 

 

Diskussion um die Wahlverlierer: warum eigentlich?

Spannend, der bisherige Diskussionsverlauf. Und typisch für polarisierende Debatten in den sozialen Medien. Da sorgen die üblichen Verdächtigen mit den üblichen eingefahrenen Triggerbegriffen, abstrusen Phrasen und überspitzten Behauptungen für emotionalisierendes Flaming - und schon dreht sich die Debatte nur um das Thema "AfD" - welche ja tatsächlich am gestrigen Wahltag in Schleswig-Holstein zu den großen Wahlverlierern zählt, ja nicht einmal mehr den Rückeinzug in den Landtag schaffte.

Spannend, dass im Diskussionsverlauf bislang niemand zu den Aussichten der diversen Konstellationen für die kommende Regierungskoalition kommentiert, oder eben den bemerkenswerten Erfolg der SSW mit dem offenbar nun nachhaltigen Niedergang der Partei "Die Linke" oder aber dem schlechtesten Ergebnis ever der SPD vergleicht. Spannend, dass die ausführlichen Analysen zur Wähler:innenwanderung nicht weiter betrachtet werden.

Nun: soziale Medien eben. Tribalismus, Rituale, Emotionalisierung, Rechthaberei.

Demokratie und Föderalismus: Erfolgsgaranten

 @09:35 Uhr von Vector-cal.45

Politik erscheint doch heutzutage wie eine Art gesellschaftliche Schaufenster-Deko. Die wirkliche Macht  und der tatsächliche Einfluss auf wichtige Entscheidungen dürfte durchaus viel eher da, wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen. Oder auch dazu (gerade im Bund), gebrochene Wahlversprechen schönzureden.

Ah, der Verschwörungsmythos vom "Deep State", geheimnisvolle Geldeliten, welche im Hintergrund die Fäden ziehen.

Die Wichtigkeit von Landtagswahlen zweifle ich grundsätzlich erst recht sehr an. Es könnte mich etwas kaum weniger tangieren als die Tatsache, wie sich ein Landtag zusammensetzt. Und ja, das gilt auch für das Bundesland, in dem ich lebe.

Ah, Delegitimieren von demokratischen Prozessen und Parlamenten.

Habeck ist der zweite Gewinner der Wahl

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Der Wahlerfolg der Grünen in SH ist die zweite Nachricht des Wahlabends gewesen. Von Habeck ohne Berührungsängste in die Koalition mit der CDU geführt, hat sich dieser Kurs für die Partei ausgezahlt.

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Überall dort, wo die Grünen pragmatische Politik statt Flügel-Artithmetik in den Vordergrund stellen, werden sie von den Wählern weit in die Mitte hinein belohnt.

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In Baden-Württemberg sind sie damit die größte 'bürgerliche' Partei des Landes geworden.

Diese Lektion muss die Führung der Grünen 'mitnehmen'.

@09:11 Uhr von MRomTRom

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Auch das ist eine Lehre der vergangenen Landtagswahlen in Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Würrttemberg, Saarland und jetzt Schleswig-Holstein: unter  n o r m a l e n  Umständen, in denen es nicht um Empörung und Protest sondern um das Lösen von den realen Anliegen der Wähler geht, gewinnt die AfD keinen Blumentopf

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Die AfD hat in den genannten Bundesländern überall Stimmen verloren, weil sie nicht als Lösungspartei sondern als Monothemen-Vertreter und dauerempörte Protestpartei wahrgenommen wird. Das braucht niemand.

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Zustimmung! Ursprüngliche AfD Wähler, die auch durch die o.g. Punkte verunsichert oder abgeschreckt sind, sollten sich eher an konservativen, aber demokratisch wirkenden kleinen Parteien in NRW orientieren. Auch die Ergebnisse der Sonstigen haben eine wichtige indirekte Wirkung. Eine 10%-Prognose für die sonstigen Parteien sagt viel aus!

 

 

@09:27 Uhr von Bender Rodriguez

Warum sich jeder über das  Scheitern der afd freut, ist ja klar.  Warum man aber 'die linke' braucht, versteht niemand .

.

Dabei sind dich beide Partein komplett überflüssig,  wenn CDU und SPD ihre Arbeit machten.  

 

Beide Parteien sind auf dem absteigenden Ast.

 

Das ist gut so.

 

Nur warum bei der AfD immer der Verfassungsschutz in den Vordergrund gehoben wird und bei der Linkspartei untergebuttert wird, dass auch die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, ist mir ein Rätsel.

 

Die Vorsitzenden Wissler kommt aus der Gruppe Marx 21, diese wird vom VSch beobachet.

 

Zumindest in SH sind jetzt beide weg.

.

 

 

@08:58 Uhr von vriegel

Weil hier viele offenbar froh darüber sind, dass die AfD nicht mehr im Parlament vertreten ist - ich freue mich genauso, dass die Linke nicht mehr vertreten ist. 
 

Wenn die CDU sich wieder zu einer konservativen Partei mausert, dann braucht es auch keine AfD mehr. 
 

Aber soweit ist es leider noch lange nicht. Eine Union, irgendwo zwischen Heiner Geißler ( meine Position) und Franz Josef Strauß, das ist es was uns heute fehlt. 
 

Die linke, woke, gendernde und sonstwie ideologisch aufgeladene Linksfront ist mir, insbesondere noch in den Medien, viel zu stark präsent…

 

 

Ich glaube nicht, daß Heiner Geißler Ihre Worte unterschreiben würde. Franz Josef Strauß oder Alfred Dregger aber schon.

 

 

@09:35 Uhr von Vector-cal.45

Eine Wahlbeteiligung von 60% spricht in meinen Augen eher weniger von Bequemlichkeit als von Desillusionierung und somit eine deutliche Sprache.

Vor allem reduziert sie auch die tatsächliche Wählerschaft der CDU auf 26%, der Grünen auf 11%, der SPD auf unter 10% sowie der FDP auf unter vier Prozent.

Immerhin, ein gutes Viertel der Wahlberechtigten wollte diesen MP. Davon kann unser Bundeskanzler nur träumen.

 

@08:33 Uhr von sonnenbogen

einmal ist die heterogene Gruppe der "Nichtwaehler" Wahlgewinner.

— Die Nichtwähler sind die Wahlverlierer weil die sich nicht am demokratischen Meinungsbild beteiligen. Die meisten „Meckerer“ beobachte ich bei den Nichtwählern, die tun halt nichts...  ——

@09:38 Uhr von wie-

Spannend, dass im Diskussionsverlauf bislang niemand zu den Aussichten der diversen Konstellationen für die kommende Regierungskoalition kommentiert, oder eben den bemerkenswerten Erfolg der SSW ...

 

Das stimmt.

Die CDU ist kann an eine absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt. Jetzt stellt sich die Frage, mit wem sie regieren wird. Sie hat mindestens vier Möglichkeiten. Ich persönlich gehe von keiner Jamaika-Koalition mehr aus, weil sie schlicht unnötig ist und das Regieren etwas komplizierter macht.

09:35 Uhr von Vector-cal.45 | Nur Politik-Ferne ?

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Die wirkliche Macht  und der tatsächliche Einfluss auf wichtige Entscheidungen dürfte durchaus viel eher da, wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen

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Dieses vereinfachte, von populistischen Narrativen durchsetzte Bild spricht mehr für Ihre eigene Politikferne als von der Realität in Deutschland.

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Ich empfehle in solchen Fällen immer mit einem Engagement in der Kommunalpolitik zu beginnen, wo für solche abgesetzten Trugbilder kein Platz ist, weil man sich in einem Gemeinderat wirklich um das kümmern muss, was Nachbarn und Mitbürger bewegt.

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Bau von Sportstätten, Schulwegsicherung, kommunale Wasserver- und entsorgung usw.

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Das lässt sich dann immer schön praktisch auf die höheren Politikebenen von Kreis und Land weiterverfolgen. Wir können in Deutschland froh sein, wie gut es in Summe funktioniert. Sagt ein Pragmatiker.

LTW Schleswig-Holstein

Da gibt es einiges Bemerkenswertes. Wahlbeteiligung bei 60 % ist nun keine schmeichelhafte Zahl. Dass Günther klar siegte, ist schon beachtlich. Nur: Kurs halten, das ist ein Wischiwaschi Satz. Weiter Streit um die A 20, der auf Zeit spielt und Millionen Steuergelder dazwischen verschingt? Die Grünen haben motiviert, wie es scheint. Chapeau. Die FDP ist abgeschmiert. Ist auch Buchholz geschuldet, der kaum das platte Land mit ÖPNV bedenkt, sondern den Hamburger Speckgürtel auffüllt. Was im ländlichen Raum Signal zeigt, wir haben euch nicht auf dem Radar. Also, solche Jamaika-Runde fortsetzen? Ich weiß nicht. SPD hat eines auf den Hut bekommen. Unbekannten Kandidaten einsetzen, Kita Gratis (wer soll das als realistisch bezahlbar sehen?) und definitiv die soziale Komponente und Stärk der Sozis vergeigt. Meine Meinung: falsche Schwerpunkte. Das Soziale blieb vom Wohnungsbau bis Marktwirtschaft auf der Strecke. Der SSW hat dazu gewonnen. Finde ich wirklich klasse. Die AFD ist raus. Super!

  NRW und Schleswig-Holstein…

 

NRW und Schleswig-Holstein sind in keiner Weise zu vergleichen; schon weil das Ballungszentrum Rhein-Ruhr eine der größten Metropolregionen Europas ist, mit reichlich Problemen.

 

Herr Günther hat seine Sache in S-H wie man immer hörte, gut gemacht; so einer wird dann zum "Publikumsmagneten", wenn die Konkurrenten nicht eine ähnlich anziehende Persönlichkeit zu bieten haben.

 

In NRW haben wir einen solchen Magneten seit Jahrzehnten nicht mehr. Da muss sich jeder bei der Wahl nach den vertretenen Inhalten fragen - und die sind in NRW viel eher von der Problembewältigung diktiert als von der fortschrittlichen Gestaltung des Landes.

 

Hier erinnert man sich bei der CDU vielleicht eher daran, dass sie nun eine Merz-Partei ist; und das hat hier keine "Strahlkraft".

Glückliches Schleswig Holstein

Schleswig Holstein darf sich glücklich schätzen, in schwierigsten Zeiten einen Ministerpräsidenten wie Daniel Günther zu haben. Ein Mann, der im Zeichen seines größten persönlichen Erfolges beginnt, darum zu werben, eine Koalition, die alle Lager überspannt, fortzusetzen, obwohl er sich den Koalitionspartner aussuchen könnte. In normalen Zeiten, wäre es richtig, die kleinste notwendige Mehrheit für eine richtungsorientierte Politik zu nutzen. In der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg erscheint es für das Bundesland optimal, eine Koalition fortzusetzen, die tatsächlich die gesamte Bevölkerung abbildet, von dieser überragend unterstützt wird und die so in der Lage ist, Probleme im besten Interesse des Landes (vielleicht nicht immer der jeweils vertretenen Partei) zu lösen.  

@09:57 Uhr von fathaland slim

Der Norden habe gewählt. Richtig ist ein von 4 nördlichen Bundesländern hat gewählt. 

 
Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland.
 

Günther habe aufgrund seiner Strahkraft gewonnen. Leuchtet er im Dunklen? Günther wirkt angestrengt, angepasst und kleinbürgerlich. 

 
Das sehen ganz offensichtlich viele Wähler in SH anders.
 

Die AfD sei abgeschmiert. Im Vergleich zur Wahl 2012 gewann die AfD 4,4% hinzu.

 
Die AfD wurde 2013 gegründet.
 

2017 wählten viele CDU Wähler die AfD aufgrund der Silvesternacht.

 
Interessante These.
 

4,4% sind ohne direkte Wahlkampfhilfe durch Merkel beachtlich für die junge Partei. 

 
Ja, Frau Merkel fehlt der AfD sehr.
 

Der Kommentar ist subjektiv und voreingenommen.

 
Das haben Kommentare so an sich.
 

Die Begriffswahl ist reißerisch und auf Stimmungsmache aus. Der Leser will aber neutrale Berichterstattung. 

 
Wie schade, daß die Berichterstattung zur Schleswig-Holstein-Wahl nicht Ihrer neutralen Meinung entspricht.
 

@09:12 Uhr von vriegel

Weil hier viele offenbar froh darüber sind, dass die AfD nicht mehr im Parlament vertreten ist - ich freue mich genauso, dass die Linke nicht mehr vertreten ist. 
 

Ähm... nur mal so am Rande: die Linke war auch zuvor nicht im Landtag von SH vertreten.

 

Ich bin da auch mehr vom gesamtdeutschen Trend ausgegangen. Im Saarland wurde da ja schon vorgelegt und in SH hat die Linke ja auch kräftig verloren. 
 

Und auch für NRW zeichnet sich ab, dass die Linke nicht über die 5% kommt. Diesmal deutlicher als 2017, wo sie nur knapp gescheitert war. 
 

Ich wüsste auch gar nicht für was die Linke steht… und wer sie deshalb brauchen könnte 

 

Bei der AfD kann man das zumindest beim demokratischen Arm der Partei klar sehen. 

—- Einen demokratischen Arm der Partei (AfD) gibt es nicht, der würde dem üblen Rest dieser Partei die Tür weisen. ——

Auch Strauß wäre heute eher auf Günthers Kurs

@09:47 Uhr von fathaland slim, Sie schreiben in einer Antwort auf einen anderen Kommentar (siehe Kontext):

 

 

Ich glaube nicht, daß Heiner Geißler Ihre Worte unterschreiben würde. Franz Josef Strauß oder Alfred Dregger aber schon.

 

Nein, das glaube ich nicht.

 

Franz Josef Strauß war ein überzeugter Europäer, der u. a. auch (langfristig) die Bildung eines europäischen Bundesstaates und damit die Aufgabe der Souveränität Deutschlands anstrebte (siehe z. B. Wahlprogramm 1980).

 

Solche Positionen stehen im totalen Gegensatz zu der Denke, die heute als angeblich "konservativ" verkauft werden soll.

 

Die Jahre, in denen Strauß aktiv Politik betrieben hatte, können nur im Lichte des Kalten Krieges verstanden werden.

 

Strauß als Vertreter seiner Zeit, wie auch Wehner, könnten natürlich mit manchem gesellschaftspolitischen Wandel nur schwer warm werden, aber etwa technischer Wandel bezüglich erneuerbarer Energien würde gerade auch Strauß zum Umdenken bewegen.

 

@08:52 Uhr von Karl Klammer

Das beste wäre wenn man gleich wieder mit der Groko weiterregiert

Aber die mehr als 84% der Bürger wollen doch nicht mehr von der SPD regiert werden.
 

 

Signalwirkung

Der Wahlsieg der CDU ist keine Überraschung. Es ist nicht der Sieg einer Partei sondern der Persönlichkeit Günters. So wie im Saarland oder bei Malu Dreyer. Das desaströse Abschneiden der SPD liegt daher wohl einzig am Fehlen einer solchen Persönlichkeit, wobei auch eine Persönlichkeit allein nicht ausreicht, wie das schlechte Abschneiden der Liberalen zeigt. Ein Kubicki reicht nicht. Eine Wohltat, für die den Wählern aus SH nicht genug gratuliert werden kann, ist der Tritt in den Allerwertesten der AfD. Ein wahrer Lichtblick. Hier liegt die Signalwirkung für nächsten Sonntag in NRW und danach. 

"Jamaika": Vorteile und Nachteile

 @09:54 Uhr von Carlos12

Spannend, dass im Diskussionsverlauf bislang niemand zu den Aussichten der diversen Konstellationen für die kommende Regierungskoalition kommentiert, oder eben den bemerkenswerten Erfolg der SSW ...

Die CDU ist kann an eine absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt. Jetzt stellt sich die Frage, mit wem sie regieren wird. Sie hat mindestens vier Möglichkeiten. Ich persönlich gehe von keiner Jamaika-Koalition mehr aus, weil sie schlicht unnötig ist und das Regieren etwas komplizierter macht.

Die Fortsetzung des "Jamaika-Bündnisses" ist durchaus möglich, wie der Wahlgewinner ja gestern mehrfach betonte. Wobei Sie natürlich korrekt argumentieren ("unnötig", "komplitiertes Regieren"). Ich sehe als Nachteil, dass im Falle von "Jamaika" nur zwei sehr schwache Fraktionen für die Kontrolle der Regierung sorgen müssten.

Vorteil von "Jamaika" wäre, dass im Sinne von Nachhaltigkeit die Belange von Gesellschaft (CDU), Wirtschaft (FDP) und Umwelt (Bündnisgrüne) perfekt am Start wären.

Nichtwähler-Bashing

Auch irgendwie nicht tot zu kriegen. Es gibt gute Gründe, nicht zu wählen. Und das Recht auf Nicht-Wählen ist Bestandteil des Wahlrechts, das sollte eigentlich jeder begreifen.

Außerdem spielen die Nicht-Wähler eine wichtige Rolle als Seelentröster für die Wahlverlierer, kann doch jeder behaupten, diese Stimmen wären eigentlich seiner Partei zuzurechnen.

@08:33 Uhr von sonnenbogen

Wahlgewinner.?

Die anständigen Büreger dei zur Wahl gehn und aktiv eigenverantwortlich und slebstbestimmt Ihre leben gestallten wollen sidn die "Gewinner"

Sie müssen ssich jetzt wieder jahrelang von den "Nichtwählern anhöhren : man müsste mal ......

 

Wo mag denn nur...

...mein Christian sein? Nicht in HH oder HB, in Kiel ist er!

Ein altes Rätsel endlich gelöst!

Diese Skandinavisierung hat sicherlich Vorteile - ein Durchbruch ins 21. Jhd. isses aber nicht. Für SH recht fortschrittlich.

@09:12 Uhr von vriegel

>> Bei der AfD kann man das zumindest beim

>> demokratischen Arm der Partei klar sehen. 

 

Was bzw. wer bitteschön soll der "demokratische Arm" der AfD sein??? oO

10:03 Uhr von frosthorn | Nicht-Wähler für alle Zwecke

 

Außerdem spielen die Nicht-Wähler eine wichtige Rolle als Seelentröster für die Wahlverlierer, kann doch jeder behaupten, diese Stimmen wären eigentlich seiner Partei zuzurechnen.

+

Besser und humoristischer :-) kann man das Thema nicht auf den Punkt bringen.

+

Volle Zustimmung.

@09:42 Uhr von wie-

 @09:35 Uhr von Vector-cal.45

Politik […] wie Schaufenster-Deko. Die wirkliche Macht […]wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen. Oder auch dazu (gerade im Bund), gebrochene Wahlversprechen schönzureden.

Ah, der Verschwörungsmythos vom "Deep State", geheimnisvolle Geldeliten, welche im Hintergrund die Fäden ziehen.

Die Wichtigkeit von Landtagswahlen zweifle ich grundsätzlich erst recht sehr an. Es könnte mich etwas kaum weniger tangieren […] gilt auch für das Bundesland, in dem ich lebe.

Ah, Delegitimieren von demokratischen Prozessen und Parlamenten.

 

Im Hintergrund? Das geschieht doch teilweise völlig ungeniert und offen und wird dann immer noch als „Lobbyarbeit“ oder „Parteienfinanzierung“ bezeichnet. Bspw. Pfizer bei den PT, glaubt wirklich jemand, die hätten da nur ein paar Schnittchen bezahlt?
 

Delegitimieren? Dieser ganze föderalistische Bürokraten-Irrsinn gehört doch mal zumindest richtig eingestampft.

 

 

@09:35 Uhr von Vector-cal.45

Eine Wahlbeteiligung von 60% spricht in meinen Augen eher weniger von Bequemlichkeit als von Desillusionierung und somit eine deutliche Sprache.
 

Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Nichtwähler/innen den Eindruck hat, dass es ohnehin ziemlich egal ist wen sie wählen.

 

Politik erscheint doch heutzutage wie eine Art gesellschaftliche Schaufenster-Deko. Die wirkliche Macht  und der tatsächliche Einfluss auf wichtige Entscheidungen dürfte durchaus viel eher da, wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen. Oder auch dazu (gerade im Bund), gebrochene Wahlversprechen schönzureden.

 

Die Wichtigkeit von Landtagswahlen zweifle ich grundsätzlich erst recht sehr an. Es könnte mich etwas kaum weniger tangieren als die Tatsache, wie sich ein Landtag zusammensetzt. Und ja, das gilt auch für das Bundesland, in dem ich lebe.

—- Mit ihren Vorurteilen beweisen sie ihre Ahnungslosigkeit von unserem demokratischen System. ——-

@09:27 Uhr von Bender Rodriguez

Warum sich jeder über das  Scheitern der afd freut, ist ja klar.  Warum man aber 'die linke' braucht, versteht niemand .

.

Dabei sind dich beide Partein komplett überflüssig,  wenn CDU und SPD ihre Arbeit machten.  

.

AfD und Linke sind auch m.M.n. völlig überflüssig.Was Wagenknecht da kürzlich an Putin Verständnis gebracht hat,hat mir die letzte Sympathie genommenen.

 

09:58, fathaland slim, Korrektur

Und wieder habe ich den Fehler gemacht, auf den falschen Button, den, der zur Formatierungskatastrophe führt, zu klicken. Mein Kommentar um 09:58 ist eine Antwort auf den Kommentar um 09:18 von Neue Asoziale Marktwirtschaft. Diese Information reiche ich jetzt nach, denn sonst ist mein Kommentar schwer verständlich.

@10:12 Uhr von Tino Winkler

Eine Wahlbeteiligung von 60% spricht in meinen Augen eher weniger von Bequemlichkeit als von Desillusionierung und somit eine deutliche Sprache.
.....

Politik erscheint doch heutzutage wie eine Art gesellschaftliche Schaufenster-Deko. Die wirkliche Macht  und der tatsächliche Einfluss auf wichtige Entscheidungen dürfte durchaus viel eher da, wo das ganz große Geld sitzt. Politiker dagegen sind m. E. dazu da um den Menschen eben diese Entscheidungen zu verkaufen. Oder auch dazu (gerade im Bund), gebrochene Wahlversprechen schönzureden.

 

Die Wichtigkeit von Landtagswahlen zweifle ich grundsätzlich erst recht sehr an. Es könnte mich etwas kaum weniger tangieren als die Tatsache, wie sich ein Landtag zusammensetzt. Und ja, das gilt auch für das Bundesland, in dem ich lebe.

—- Mit ihren Vorurteilen beweisen sie ihre Ahnungslosigkeit von unserem demokratischen System. ——-

Oder Sie die ihre?

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