Kommentare - Ver.di ruft zu Warnstreiks in Kitas und Ganztagsschulen auf

04. Mai 2022 - 08:19 Uhr

Notbetreuung oder komplett geschlossene Einrichtungen: Ver.di ruft Beschäftigte in Kitas und Ganztagsschulen heute in weiten Teilen Deutschlands zu Warnstreiks auf. Damit soll Druck im Tarifkonflikt gemacht werden.

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Kommentare

Trifft die Falschen

Wenn die sich irgendwas ausdenken würden, ihrem Arbeitgeber zu schaden, hätten sie meine Unterstützung.

Streiks schaden den Kindern und Eltern. Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.

Streiks !

Es zeigt sich mal wieder sehr deutlich, was in D falsch läuft. In der Industrie und große Teile der Wirtschaft werden recht gute Gehälter bezahlt, nur bei der Versorgung und Bildung der Menschen wird an allen Ecken gespart, ist zu wenig Personal vorhanden, weil die Politik hier keine Prioritäten setzt.

Egal ob in Kitas, Kliniken, Altenheimen, Schulen, bei Hebammen, aber auch Ämtern wird immer am falschen Fleck gespart, obwohl hier das Augenmerk liegen sollte.

Wie immer werden viele Gelder nicht so ausgegeben, wie es sein könnte und sollte, dann müssen Streiks her, um wenigstens etwas mehr zu bekommen. Und wieder jammern die AG, statt sich mal ernsthaft und deutlich über ihre Verantwortung bewusst zu werden, wie wichtig die Versorgung und Bildung für alle ist. Ohne dies geht nämlich auch in der Industrie nichts. Schon bei den Kleinsten sollte man beginnen, ihnen eine bestmögliche Versorgung und Bildung zukommen zu lassen, sie zu fördern, und zwar alle, ohne Ausnahme und Ansehen. 

Re von Dronner

Natürlich trrifftes immer die falschen ...in dem Fall die Eltern.

 

Nur muss man auch sehen, dass es in unserem, Land immer die Falschen, nämlich den im Sozialbereich und hier sind nicht nur Erzieher etc. wie Beitrag gemeint, immer trifft, weil dieser in unserer Gesellschaft keinen hohen Stellenwert hat, bis aufs Klatschen, kommt da wenig rüber.

Wir haben Rekordbeschäftigung die Sozialund Steuereinnahmen aus Beschäftigung eilen von Allzeithoch zu Allzeithoch... das was rüberkommt entspricht nichtmal ohne Infaltionsausgleich diesen Einnahmesteigerungen... Nur sind diese Ausgaben doch Umlagefinanziert... wo geht das Geld hin???

Ja ganz einfach in in die Verwaltung all dieser Bereiche... da siztzen die viel höher Bezahlten ohne viel Arbeit... der deutsche Verwaltungsadel.

Der beutet bewusst oder unbewuss,t die die Arbeit am Menschen machen massiv aus.

Schluss damit.

 

PS das stimmt nicht? mal die Ausgaben auch im  Gesundheitsbereich vs zur Einnahmesteigssteigerungen der Beiträge vergleichen

AUWEH

Angesichts der rasant…

Angesichts der rasant steigenden Preise für welche die Politik zumindest einen Teil Mitschuld trägt frage ich mich warum es überhaupt zu Warnstreiks kommen muss. Jede Gewerkschaft die einen Abschluss unter 10% , damit meine ich echte 10% nicht die üblich schöngerechneten, sind es nicht wert sich Arbeitnehmer Vertreter zu nennen.

hoffentlich erfolgreich

Wie anders sollen denn diese Angestellten zu Lohnerhöhungen kommen um die Inflation auszugleichen,  die Ihnen die Politiker eingebrockt haben. Die Parlamentarier haben es da einfacher . Die erhöhen sich ihre Bezuege selbst   z b. in Hamburg um fast 15%.

 

Warnstreiks

Gut so.
So müssen die Mitarbeiter jetzt für gerechten Lphn kämpfen den Ihn die Politiker massiv verwehren. Inflationsausgleich und 3%.

@ 08:40 Uhr von dronner

„Streiks schaden den Kindern und Eltern.“

>>Wenn die Kinder ihren Eltern wichtig wären, wie sie es sein sollten, würden die Eltern die Streiks aktiv unterstützen. Und zumindest die Elternteile, die nicht arbeiten müssen oder können, weil sie sich wegen der Streiks selbst um ihre Kinder kümmern müssen, könnten mit ihren Kinder an den Streiks teilnehmen. Das würde weder Kinder noch Eltern schaden und auf längere Sicht die Bedingungen für alle Beteiligten verbessern können. 
Und Verdi sollte überall gleichzeitig streiken. Die nachlässigen Forderungen sind schon lächerlich genug. Da geht noch viel mehr.<<
 

@08:40 Uhr von dronner

 

Streiks schaden den Kindern und Eltern.
Die Eltern müssen mit den Mitarbeitern für Anständige Bezahlung sorgen. Denn Sie sind ja die Ursache des Problems.

 

Ver.di Warnstreiks

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen. Ich bin froh , dass ich nie Gewerkschaftsbeiträge bezahlt habe.

So sehr ich

die Forderungen nach bessere Bezahlung in den Sozial Bereich des öffentlichen Dienst auch als richtig ansehe,leider trifft der Streik in den Kitas die Eltern und somit die Falschen.

Ver.di ruft zu Warnstreiks in Kitas und Ganztagsschulen auf....

Es geht um 330.000 Beschäftigte. Es geht auch um Überlastung, um Arbeitsbedingungen. Das deutsche Jugendinstitut beziffert bei den Beschäftigten des im Sozial-und Erziehungswesen bis zum Jahr 2025 auf 300.000 . Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat immer noch kein Angebot vorgelegt. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich letzte Woche 20.000 Beschäftigte an Warnstreiks. Es gab Kundgebungen in Essen, Dortmund und Köln.

Alles darunter macht wenig Sinn...

Da werden die kleinen Racker wohl eine ganze Weile Home-Kitaring machen, bis Verdi wenigstens einen Inflationsausgleich ausgehandelt hat.

Alles im grünen Bereich

Das Bundesarbeitsgericht hat schon vor vielen Jahren erklärt, dass Tarifvertragsverhandlungen ohne Streikrecht kollektives Betteln wäre.

Die dürfen streiken, das ist rechtlich zulässig. 

@08:40 Uhr von dronner

Streiks schaden den Kindern und Eltern. Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.

#

So einfach ist das nicht. Wenn wir soziale und medizinisch voll ausgebildete Beschäftigte weiter wie Hilfskräfte entlohnen wollen, dürfen wir uns zukünftig nicht mehr über fehlendes Personal z. B. in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei Pflegediensten oder in Kindergärten wundern. Allein bei letzteren sind bereits bundesweit rd. 300.000 Stellen unbesetzt.

Weniger Krankenhausbetten, weniger Pflegeplätze, weniger Pflege zu Hause und mehr Kinder ohne Kita- Plätze ... und weniger Massagen, weil der Therapeut keinen Bock mehr auf einen erforderlichen Zweitjob hat.

Vielleicht sollten wir den einen oder anderen Sprachkurs belegen ... wenn diese Arbeiten nur noch von Menschen mit Migrationshintergrund erledigt werden.

Kann man alles haben ... Geiz ist ja sooo geil.

 

@09:54 Uhr von LazyCat

…Streiks schaden den Kindern und Eltern. Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.

Das ist ja das Perfide an diesem System: so wird den Kita- oder OGS-Erzieher*innen (ähnlich wie in den Pflegeberufen) ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil sie streiken. Eigentlich müssten sich die Eltern mit den Mitarbeiter*innen verbünden, denn schlechte Arbeitsbedingungen schaden auf Dauer allen… die Erzieher*innen gehn auf dem Zahnfleisch und verdienen obendrein zu wenig und die Kinder werden nicht so gut betreut, wie es möglich wäre, wenn denn genug Leute eingestellt würden! Stattdessen fallen regelmäßig Beschäftigte aus (weil kurz vorm Burnout) oder kündigen gleich ganz. Dann darf eine Erzieherin mal eben 30 Kinder beaufsichtigen, hat nicht mal Zeit für eine Toilettenpause und natürlich kommen die Kinder so auch zu kurz. So geht's nicht. 😏

Ich habe längst jegliches…

Ich habe längst jegliches Verständnis verloren, für ständig verschlimmerte Kita-Desaster durch eine überzogene Verdi-Selbstdarstellung per vorgetäuschter Arbeitnehmerinterressen. Warum müssen ausgerechnet die, die wirklich auf Kita und Kinderbetreuung angewiesen sind, hallo ich spreche von unseren Kindern und ihren Eltern, in immer verzweifeltere Notlagen gestürzt werden? Das wäre, als würde man beim nächsten Ärztestreik die Schwerkranken aus den Krankenhäusern schmeißen. Wieviele Eltern haben durch diese ständigen Verdiaktionen, selber zu Hause einspringen müssen und deshalb ihren Job verloren oder leiden unter daraus entstandenem schlechtem Betriebsklima? Warum geht Verdi nicht direkt an die Arbeitgeber von Kitas und anderen Betreuungseinrichtungen, sonder erpresst Eltern? Die Kinder und Eltern auszusperren ist gewollte Gesellschaftskampf an total falscher Stelle und wird am Ende immer mehr Familien in’s Unglück stürzen. Aber das ist diesen Kämpfern völlig egal.

Tolle Leistung 

Streiks im Betreuungswesen

Bevor hier gegen Arbeitgeber und Beschäftigte geschimpft wird, sollte sich jeder die üblichen Betriebskosten in seiner Schule und Kita ansehen. Dort kann man sehen, was an Grundkosten, Gehältern und Einnahmen durch Beiträge und Zuwendungen der öffentlichen Hand enstehen. Das alles soll dauerhaft finanziert und erhalten werden. Oftmals sind die Elternbeiträge gedeckelt, Sozialstaffeln werden berechnet und mancher Besuch ist kostenfrei. Das alles muss gegenfinanziert werden. Bei Ausfall (siehe Coronazeit) wurden die Beiträge der Eltern üblicherweise erstattet, so dass hier ohne Nutzung keine Kosten entstanden. Eine Beschäftigung im Bildungswesen muss auskömmlich sein. Dabei nutzen die Beschäftigten mit Recht die Streiks. In diesem Kreis aller Beteiligten trifft ein Streik alle. Die Betreuung von Kindern bleibt aber auch grundsätzlich eine Pflicht der Sorgeberechtigten. Das kann man nicht nur den Kitas und Ganztagsschulen aufbürden. Warum sollen Beschäftigte auf ihr Grundrecht verzichten?

Kann ich

gut verstehen, denn bei der Inflation muss jetzt ordentlich was kommen. Hab mir gerade die Verdienste angesehen, die auch noch in jedem Bundesland unterschiedlich sind.

Also der Inflationsausgleich ist das mindeste was kommen muss, und das jedes Jahr neu, nicht 2 Jahre und 4 Prozent.

Es geht so nicht weiter, also streiken ist für mich die richtige Wahl, was jetzt passiert, ist mit Zurückhaltung nicht mehr machbar.

Arbeitszeit und Einkommen

Die Nachwuchszahlen steigen mit Betreuungsbedarf. Die Zahl der Nachwuchskräfte stagniert. Viele Einrichtungen kämpfen um jede neue Mitarbeiterschaft. Oft sind bereits die Einstiegsgehälter herauf gesetzt worden. Dennoch fehlen Fachkräfte. Es erscheint einseitig, das nur an Arbeitgeber und Einkommen festzumachen. Der Umgang mit Eltern und Kindern ist auch problematischer geworden, weil durchaus soziale Defizite bei Kindern und kritikresistente Eltern die Zusammenarbeit nicht einfacher machen. Dennoch versuchen die Einrichtungen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Insofern hat Verdi bei Lohnerhöhungen angesetzt, um zumindest etwas Attraktivität einzubringen. Doch sollten wir uns hier nicht oberflächlich und einseitig gegen den einen oder anderen wenden, sondern die Gesamtheit der Situation in Einrichtungen betrachten. Da kommen wir noch auf ganz andere Ursachen und Einblicke, die nach Lösungen rufen.

@09:03 Uhr von heribix

Angesichts der rasant steigenden Preise für welche die Politik zumindest einen Teil Mitschuld trägt frage ich mich warum es überhaupt zu Warnstreiks kommen muss. Jede Gewerkschaft die einen Abschluss unter 10% , damit meine ich echte 10% nicht die üblich schöngerechneten, sind es nicht wert sich Arbeitnehmer Vertreter zu nennen.

 

Äh, aber Sie schimpfen doch sonst immer über die Preiserhöhungen. Vermuten Sie dass die Preise für Produkte sinken, bei 10% Lohnerhöhung?

@09:00 Uhr von Traumfahrer

Und wieder jammern die AG, statt sich mal ernsthaft und deutlich über ihre Verantwortung bewusst zu werden, wie wichtig die Versorgung und Bildung für alle ist.

 

Die Arbeitgeber sind doch aber nicht für die Betreuung von Kleinkindern oder die Bildung der Bürger zuständig, sondern der Staat. Dass der dabei kläglich versagt, ist ja nichts neues.

@09:42 Uhr von H. Hummel

Streiks schaden den Kindern und Eltern. Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.

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So einfach ist das nicht. Wenn wir soziale und medizinisch voll ausgebildete Beschäftigte weiter wie Hilfskräfte entlohnen wollen, dürfen wir uns zukünftig nicht mehr über fehlendes Personal z. B. in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei Pflegediensten oder in Kindergärten wundern. Allein bei letzteren sind bereits bundesweit rd. 300.000 Stellen unbesetzt.

Weniger Krankenhausbetten, weniger Pflegeplätze, weniger Pflege zu Hause und mehr Kinder ohne Kita- Plätze ... und weniger Massagen, weil der Therapeut keinen Bock mehr auf einen erforderlichen Zweitjob hat.

Vielleicht sollten wir den einen oder anderen Sprachkurs belegen ... wenn diese Arbeiten nur noch von Menschen mit Migrationshintergrund erledigt werden.

Kann man alles haben ... Geiz ist ja sooo geil.

Ich gebe Ihnen vollkommen recht .

 

Was mittlerweile passieren…

Was mittlerweile passieren kann ist, dass, wenn Eltern endlich das Glück haben, eine Ausweichlösung zur, Dank Verdi, geschlossenen Kinderunterbringung gefunden haben, sie eventuell an, Dank Verdi, gerade nicht mehr geleehrten Mülltonnen vorbei, zur Haltestelle eilen, wo dann eventuell, Dank Verdi, wegen gerade bestreiktem und so nicht verkehrenden Nahverkehr kein Bus/Bahn kommt und dann mit der Taxe, wenn sie sich das, nachdem sie die Gebühren für Kita und Müllabfuhr und Monatskarte ja weiterzahlen müssen, leisten können, doch noch zur Arbeit zu kommen.

Gewerkschaften sind wichtig, aber nur die, die ihre Arbeit in der Unterstützung und nicht in der Verschlimmerung der Situationen von Arbeitnehmern und dem Restvolk sehen. Zur Selbstverwirklichung eigener Träume muss wohl mancher Gewerkschaftsführer noch einmal überprüft werden, sonst werden wir hier bald zu Tode gestreikt werden.

@09:19 Uhr von Peter Kock

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen.

Was wäre denn besser?

@09:20 Uhr von schiebaer45

die Forderungen nach bessere Bezahlung in den Sozial Bereich des öffentlichen Dienst auch als richtig ansehe,leider trifft der Streik in den Kitas die Eltern und somit die Falschen.

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Und die Eltern fehlen auf der Arbeit. Das übt Druck auf Wirtschaft und Einrichtungen aus die ihrerseits nicht mehr in vollem Umfang funktionsfähig sind ... 

Es grenzt doch schon an Dreistigkeit, wenn man nicht einmal annähernd die Inflationsrate ausgleichen will, von den rasant steigenden Wohn- und Nebenkosten ganz zu schweigen.

Müssen Arbeitnehmer bald wieder Heizmaterial zur Arbeit mitbringen?

Der Arbeitnehmer wird kaum noch an den Leistungen seiner Arbeit beteiligt. Der Gewinn ... geht an einige wenige, die Aktionäre ec., den oberen 10% also.

Die Mittelschicht ist 'eh nicht mehr existent. Unterschicht, gehobene Unterschicht und die berühmten "oberen 10.000". Daran das es so ist, haben die Sozialdemokraten nach Kräften mitgewirkt. Es besteht also kaum Aussicht auf Besserung.

@09:42 Uhr von H. Hummel

'' wenn diese Arbeiten nur noch von Menschen mit Migrationshintergrund erledigt werden .''Zitat Ende

 

Meiner Meinung nach werden Menschen mit Migrationshintergrund bei dieser Bezahlung auch nicht lange Arbeiten. Sie werden auch schnell merken, das man damit nicht rumkommt.

 

@09:20 Uhr von schiebaer45

die Forderungen nach bessere Bezahlung in den Sozial Bereich des öffentlichen Dienst auch als richtig ansehe,leider trifft der Streik in den Kitas die Eltern und somit die Falschen.

 

Nicht unbedingt.

Wenn sich alle Eltern bei ihren Vertragspartner für einen ansprechenden Tarifvertrag zugunsten der Erzieher ihrer Kinder einsetzen würden, was auch der Motivation der Erzieher nicht abträglich sein dürfte, wäre ein Streik von sehr sehr kurzer Dauer.

@08:40 Uhr von dronner

Wenn die sich irgendwas ausdenken würden, ihrem Arbeitgeber zu schaden, hätten sie meine Unterstützung.

Streiks schaden den Kindern und Eltern. Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.

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Ist bei Streiks der GDL doch nicht anders ! Hier wie dort ist "der Staat", die Städte und Kommunen in den allermeisten Fällen der Arbeitgeber. Auch Bahn-Abos werden weiter bezahlt. Ich habe gerade mal geschaut, in NRW liegen die Gehälter für Erzieher bei durchschnttl. € 3.300,00/brutto im ÖD. Ist das jetzt so schlecht ? Andererseits finde ich die Streiks insofern nicht schlecht, weil Eltern dann gezwungen sind, sich mal selbst mit ihren Kindern zu beschäftigen und sehen u.U. welche erzieherischen Defizite da möglicherweise vorhanden sind. Gilt natürlich nicht für alle. Meine Nachbarin in Köln ist Kita-Leiterin, was die so erzählt....gruselig.

 

@09:57 Uhr von putzfee02

... auf der anderen Seite, vor einiger Zeit habe ich mal die Aussage einer Kindergärtnerin in Bayern gesehen, die in Teilzeit 2300€ Euro netto hatte. Das hochgerechnet sind 4600€ also schon überdurchschnittlich.

 

Ja in Bayern ... 

Googeln sie doch mal nach den Entgelten in Meck-Pom, Brandenburg oder Sachsen. Sie würden sich erschrecken.

@09:00 Uhr von Traumfahrer

Es zeigt sich mal wieder sehr deutlich, was in D falsch läuft. In der Industrie und große Teile der Wirtschaft werden recht gute Gehälter bezahlt, nur bei der Versorgung und Bildung der Menschen wird an allen Ecken gespart, ist zu wenig Personal vorhanden, weil die Politik hier keine Prioritäten setzt.

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Könnte vllt daran liegen, dass die Gelder der öffentl. Hand nunmal endlich sind. Was man an einer Stelle mehr ausgibt, muss man an anderer Stelle einsparen. In der Wirtschaft kann das der Unternehmer selbst bestimmen und steuern. Ausserdem sind die Bezüge in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Am schlechtesten zahlt übrigens MekPom, bekanntermassen von SPD und Linken regiert !

 

@09:03 Uhr von heribix

Angesichts der rasant steigenden Preise für welche die Politik zumindest einen Teil Mitschuld trägt frage ich mich warum es überhaupt zu Warnstreiks kommen muss. Jede Gewerkschaft die einen Abschluss unter 10% , damit meine ich echte 10% nicht die üblich schöngerechneten, sind es nicht wert sich Arbeitnehmer Vertreter zu nennen.

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In diesem Falle ist der AG meist die öffentl. Hand. Das heisst, die Lohnsteigerungen werden von allen bezahlt bzw. wo es möglich ist, natürlich auch von den Eltern, deren Kinder die Kitas besuchen !

 

@08:40 Uhr von dronner

 >>Die Arbeitgeber der Kita-Beschäftigten lachen sich ins Fäustchen, denn sie sparen die Gehälter der Mitarbeiter, während die Eltern meist sogar weiterzahlen müssen.<<

Streik! Gewerkschaft!

Jeder möchte mehr Geld verdienen.

 

@09:19 Uhr von Peter Kock

>>Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen. Ich bin froh , dass ich nie Gewerkschaftsbeiträge bezahlt habe.<<

Aber sich freuen, wenn die Lohntüte platzt!

 

Geiz ist nicht geil wenn es um Kinder geht

In der Presse liest man nur, dass die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungswesen mehr Gehalt fordern. Diese Aussage ist inhaltlich nur teilweise korrekt.

Hauptsächlich geht es um bessere Arbeitsbedingungen durch z.B. einen angemessenem Betreuungsschlüssel. Die vorgegebenen Rahmenbedingungen erlauben gar kein qualitatives, pädagogisches Arbeiten mehr. Hier wieder ein Beispiel: Während der letzten zwei Jahre waren X Eltern mit der Erziehung ihrer eigenen Kinder völlig überfordert - wie können die selben Menschen erwarten, dass maximal zwei Fachkräfte sich mit Inbrunst der Erziehung von 25 Kindern widmen?
Die Arbeitgeberverbände sind sogar der Meinung, dass da noch mehr geht; sprich: noch größere Gruppen - ohne zusätzliches Personal (Und ein Volker Bouffier verkündete jüngst voller Freude, dass wir die Kitas jetzt sofort überbelegen - die Erzieher*innen müssten das doch aushalten können).

Das ist nur einer der Gründe, weshalb im SuE etwas passieren muss. Und ja, das geht mit mehr Geld ;)

 

Hoffentlich wird's nicht so teuer

Insgeheim hofft man doch, dass die Erzieher bescheiden bleiben. Sonst werden wir die ganzen Rechtsansprüche, die wir uns im Laufe der Jahre politisch erkämpft haben, auch noch am Ende selber teuer bezahlen müssen. Leider gibts ja hierfür noch kein Sondervermögen.

@10:01 Uhr von Alphaworld1

>>Warum geht Verdi nicht direkt an die Arbeitgeber von Kitas und anderen Betreuungseinrichtungen, sonder erpresst Eltern?<<

Diese Anfrage, sollten sie mal bei den Arbeitgebern platzieren:

Ansonsten, warum hat denn keiner mehr Lust auf Erzieher..rin

 

@09:57 Uhr von putzfee02

auf der anderen Seite, vor einiger Zeit habe ich mal die Aussage einer Kindergärtnerin in Bayern gesehen, die in Teilzeit 2300€ Euro netto hatte. Das hochgerechnet sind 4600€ also schon überdurchschnittlich.

Eine Freundin meiner Tochter arbeitet auch in Teilzeit als Kindergärtnerin. 18 Stunden die Woche für rd. 1400,- Euro Netto. In was für einer "spendablen" Einrichtung arbeitet die Bayrische Arbeitnehmerin?

In Niedersachsen beträgt das durchschnittliche Einkommen bei 2633 - Euro,  in Vollzeit! In Bayern zwischen 2364,- und 3172,- Euro 

Quelle: https://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Kindergaertner-Kindergaertnerin

@ 09:19 Uhr von Peter Kock

„Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen.“

>>Welche Alternative schlagen Sie denn vor?  
Betteln?“<<

@09:19 Uhr von Peter Kock

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen. Ich bin froh , dass ich nie Gewerkschaftsbeiträge bezahlt habe.

Weil die Lohn und Gehaltserhöhungen ja vom Himmel fallen. Gäbe es keine Gewerkschaften würden Sie, wobei Sie wohl eher nicht, noch immer 48 Stunden an 6 Tagen die Woche arbeiten. Urlaub, sowie Urlaubs - und Weihnachtsgeld gäbe es sowieso nicht. Die Gewerkschaften bedauern, dass auch Sie ohne Beiträge davon profitiert haben. 

@09:19 Uhr von Peter Kock

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen. Ich bin froh , dass ich nie Gewerkschaftsbeiträge bezahlt habe.

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Dann seien sie mal froh, das andere Menschen nicht so denken und mit ihren Beitragszahlungen an Gewerkschaften, auch für sie Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen geschaffen haben.

Trifft die Falschen?

Das wird es bei Streiks immer. Egal ob ÖPNV, Müllabfuhr oder Betreuungseinrichtung. Selbst wenn der Einzelhandel streikt und man nicht einkaufen kann... Es trifft die Falschen. 

Wenn ich so etwas also lese wäre die einzige Alternative beim Arbeitgeber betteln zu gehen. Wie da wohl das Ergebnis aussieht, zumal viele Arbeitgeber Tarifflucht begangen haben um Niedrig(St) löhne zu bezahlen und jetzt sogar gegen den Mindestlohn klagen wollen.

Streik muss (leider) weh tun, auch unbeteiligten Dritten. Könnten die Arbeitgeber aber jederzeit verhindern und in den ersten Verhandlungsrunden auf die Förderung eingehen. Letztlich sind also die Arbeitgeber daran schuld, dass die Kleinen nicht in die KiTa können. 

@ 09:23 Uhr von Bernd Kevesligeti

„Es geht um 330.000 Beschäftigte.“

>>Völlig Richtig! Aber es geht auch um ca 300.000 zukünftige Beschäftigte in diesem Bereich, die bis 2025 dringend gesucht und benötigt werden. Und da vermisse ich seit „Fordern und Fördern“ die Anstrengungen von Arbeitgebern und Arbeitsministerium genügend Personal zu guten Bedingungen und Gehältern auszubilden. Mit schlechten Löhnen wird das nicht gelingen. Zusätzlich gibt es für andere Bereiche wie Pflegepersonal, Lehrer, Polizisten ähnlich hohe Personalbedarfe, bei ähnlich eingeschränkten Ausbildungsmöglichkeiten, schlechter Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen. Auch Verdi spielt dabei leider seit mindestens 20 Jahren eine sehr fragwürdige Rolle und erlaubt den Arbeitgebern und der Politik viel zu viel an unfassbaren Schlechtigkeiten.


"Kann ich gut verstehen, denn bei der Inflation muss jetzt ordentlich was kommen. Hab mir gerade die Verdienste angesehen, die auch noch in jedem Bundesland unterschiedlich sind."

Auch die Mieten, Preise, Kosten sind unterschiedlich. Bundesweit hohe Löhne für alle, niedrige Mieten … für alle.
Das wird nicht funktionieren.

… und wenn jetzt für jeden "ordentlich was kommen muss", muss jeder auch ordentlich dafür bezahlen.

Höhere Löhne ohne Inflation sind nur bei entsprechenden Produktivitätssteigerungen möglich.
Danach sieht es zur Zeit nicht aus, im Gegenteil. Was nutzt die hohe Zahl auf der Banknote, wenn die Preise steigen und die Kaufkraft schwindet?
Nichts, der Schaden wird nur größer und führt am Ende der Spirale zum Bankrott.

Es bleibt eine Binsenweisheit, eine dauernde Anpassungsreaktion aller Beteiligten auf eine inflationäre Entwicklung verstärkt die Inflation weiter und hat keine Zukunft.

Alle haben da Verantwortung, Unternehmer, auch die Gewerkschaften mit ihren Funktionären.

@10:44 Uhr von weingasi1

Es zeigt sich mal wieder sehr deutlich, was in D falsch läuft. In der Industrie und große Teile der Wirtschaft werden recht gute Gehälter bezahlt, nur bei der Versorgung und Bildung der Menschen wird an allen Ecken gespart, ist zu wenig Personal vorhanden, weil die Politik hier keine Prioritäten setzt.

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Könnte vllt daran liegen, dass die Gelder der öffentl. Hand nunmal endlich sind. Was man an einer Stelle mehr ausgibt, muss man an anderer Stelle einsparen. In der Wirtschaft kann das der Unternehmer selbst bestimmen und steuern. Ausserdem sind die Bezüge in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Am schlechtesten zahlt übrigens MekPom, bekanntermassen von SPD und Linken regiert !

 

Ich glaube, dass die Gelder mitnichten endlich sind, sondern dass die Politik die falschen Prioritäten setzt. Weil Geld in unserem Wirtschaftssystem gleichbedeutend mit Macht ist. Und die Menschen daher nach allgemein (insbesondere dort) vorherrschender Auffassung für das Geld da zu sein haben statt umgekehrt.

@Alphaworld1 - 10:01

"Wieviele Eltern haben durch diese ständigen Verdiaktionen, selber zu Hause einspringen müssen und deshalb ihren Job verloren oder leiden unter daraus entstandenem schlechtem Betriebsklima?"

 

Na, besser kann man den Wert einer KiTa kaum darstellen. Und nun müssten Sie den nächsten Schritt denken - dass so ein Betrieb mit geeignetem Personal, dem Anspruch der Vorschul-Pädagogik verpflichtend, nicht umsonst arbeiten wird.

 

"Warum geht Verdi nicht direkt an die Arbeitgeber von Kitas und anderen Betreuungseinrichtungen, sonder erpresst Eltern?"

 

Dazu sollte man wissen, zwischen welchen Parteien Tarifverhandlungen üblicherweise stattfinden.

 

 

 

 

 

 

@10:44 Uhr von weingasi1

Es zeigt sich mal wieder sehr deutlich, was in D falsch läuft. In der Industrie und große Teile der Wirtschaft werden recht gute Gehälter bezahlt, nur bei der Versorgung und Bildung der Menschen wird an allen Ecken gespart, ist zu wenig Personal vorhanden, weil die Politik hier keine Prioritäten setzt.

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Könnte vllt daran liegen, dass die Gelder der öffentl. Hand nunmal endlich sind. Was man an einer Stelle mehr ausgibt, muss man an anderer Stelle einsparen. In der Wirtschaft kann das der Unternehmer selbst bestimmen und steuern. Ausserdem sind die Bezüge in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Am schlechtesten zahlt übrigens MekPom, bekanntermassen von SPD und Linken regiert !

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das ist das Problem der öffentlichen Hand, man ist nur mit sich selbst beschäftigt, Es beginnt mit ca 1 Drittel zu viel Abgeordnete im Bundestag, geht weiter mit ausufernden Verwaltungen,, kein Wunder das kein Geld für wahre Leistungsträger vorhanden ist.

 

 

@ 09:57 Uhr von putzfee02

„ ... auf der anderen Seite, vor einiger Zeit habe ich mal die Aussage einer Kindergärtnerin in Bayern gesehen, die in Teilzeit 2300€ Euro netto hatte. Das hochgerechnet sind 4600€ also schon überdurchschnittlich.“

“Wenn Sie dazu mal einen Lohnrechner bemühten, könnten Sie schnell sehen, dass 4.600€ netto ein Bruttogehalt von ca 8.000€ voraussetzt. Selbst als Kindergartenleitung eines größeren Kindergartens in Bayern kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Auch wenn ich es „ihrer“ Kindergärtnerin von Herzen gönne. 
Oder aber es wird dort mit „Beziehungen“ gearbeitet, so wie bei der AWO in Frankfurt o.ä., wo vor ein paar Jahren ein schlimmer Fall von Vorteisnahme aufgedeckt wurde. 
Das trifft aber mit Sicherheit nicht auf alle Kindergärtnerinnen zu. Auch nicht in Bayern.  
Mein Gehalt als Pflegekraft in Vollzeit betrug zuletzt 4310€ brutto. Kindergärten zahlen schlechter. Kleine Kindergärten zahlen ähnlich höchstens für Leitungspersonal. Für beide Berufe ist das zu wenig.
 

 

weingasi1

sicherlich gibt es Unterschiede je nach Farbe der Regierung aber!:

das junge Leute immer weniger wirklich arbeiten sondern lieber in den Verwaltungen tätig werden wollen ist ein seit 20 Jahren währender Trend.

DAS ist das eigentliche Problem in unserem Land. Arbeiten noch dazu am mensvchen  ist out.

Man gammelt,sorry die Wortwahl im Büro, selbst wenns kaum mehr Geld ist.

Früher mag das wegen der hohen Arbeitslosigkeit  aus anderen Gründen nötig gewesen sein.

Wir haben aber jetzt Arbeitskräftemangel und können den nicht unendlich lange über Zuzug von Arbeitswilligen aus den Krisenregionen der Welt ausgleichen.

Mein Vorschlag 99% aller Verwaltenden egal wo in D, werden nicht entlassen sondern ab sofort umgeschult  zu Erzieherin, PflegehelferIn, Handwerker, etc.

Sie erhalten das gleiche Gehalt, damit steigen die Löhne in den unterbezahlten Sozialbereichen massiv an.

Vielen wäre damit geholfen.

Wer nicht will, erhält selbstverständlich abgefedert soziale Sicherung...das sind wir Weltmarktführer.

 

@10:11 Uhr von mispel

Die Arbeitgeber sind doch aber nicht für die Betreuung von Kleinkindern oder die Bildung der Bürger zuständig, sondern der Staat. Dass der dabei kläglich versagt, ist ja nichts neues.

Der Staat versagt nicht, sondern schafft immer neue Pflichtaufgaben, um die Bürger mit Kindern zu entlasten. Dass das auch bezahlt und vorgehalten werden soll, findet oft in den Möglichkeiten und Grenzen von Angestellten und Bezahlung seine Grenze. Wo Eltern keine oder niedrige Beiträge zahlen, muss der Staat mit Steuergeldern die Lücken schließen. Erst durch die Gemeinschaft können wir die Gesamtkosten für alle tragbar machen. Vergessen wir auch nicht, dass die Betreuungszeiten (inkl. Schließungszeiten) rapide verändert wurden. Wo vor einigen Jahren kurze Zeiten vorhanden waren, hat man erweitert.Und es wurden die Krippen massiv ausgebaut! Eltern haben aber auch ihren Kindern gegenüber Pflichten. Nicht nur der Staat- der flankiert die Kinderbetreuung, damit Arbeit und Familie vereinbar sind.

 

@ 10:44 Uhr von weingasi1

„Könnte vllt daran liegen, dass die Gelder der öffentl. Hand nunmal endlich sind. Was man an einer Stelle mehr ausgibt, muss man an anderer Stelle einsparen.“  

>>Wir haben 100 mrd für Mordwerkzeug. Als Schulden. Im Handstreich.
Sollen wir die nun im sozialen Bereich einsparen?  
So wie die Lage aussieht, können wir kaum irgendwo einsparen, sondern müssen die Ausgaben in und für die Zukunft eigentlich überall dramatisch erhöhen. Staatsgeld muss nicht erarbeitet werden. Das kann die EZB aus dem Nichts erschaffen. So, wie sie es seit Jahren getan hat und noch tut. Angeblich um die Inflation anzuheizen.<<

@Alphaworld1 - 10:20

"Zur Selbstverwirklichung eigener Träume muss wohl mancher Gewerkschaftsführer noch einmal überprüft werden, sonst werden wir hier bald zu Tode gestreikt werden."

 

Von wem?

 

Sie meinen also, die Mitarbeiterinnen streiken nicht für ihre Belange sondern für die Selbstverwirklichung von Gewerkschaftsführern - also eine Art Gurus, denen die "Irregeführten" mit Beiträgen unterstützen um unsere Gesellschaft mit Arbeitsniederlegungen zu terrorisieren?

 

Nun wird's religiös...

Ein Streik trifft irgendwie…

Ein Streik trifft irgendwie immer die "Falschen", bei der Bahn sind es die Pendler, bei der Luftfahrt die Touristen, beim Muell die Anwohner und bei der Kita nun einmal die Eltern. 

Ein Streik besteht nun einmal darin, dass der AN die Produktion oder die Schaffung einer Dienstleistung anhaelt. In einer Industriegesellschaft, wo es um die Herstellung von Produkten ging, ist dadurch der Arbeitgeber natuergemaess staerker betroffen, als bei einer Dienstleistung, denn der Ausfall dieses Produktes "Dienstleistung" zieht weitere Kreise.

Und gerade die AN in Care-Berufen werden hemmungslos damit erpresst, sie duerfen doch die Eltern, die Pflegebeduerftigen etc. nicht im Stich lassen. 

Daher streiken sie ja auch eher unterproportional, gemessen an ihrer Unterbezahlung und Mehrarbeit. 

Die Crux ist, dass Care-Arbeit im kap. System nichts zaehlt , d a s muss sich aendern, von Grund auf. Kinderbetreuung, Bildung und Pflege muessen endlich den Stellenwert bekommen, der ihnen zusteht, also streikt!

Ver.di ruft zu Warnstreiks in Kitas und Ganztagsschulen auf....

Ein Blick auf die Seite von Ver.di bringt einige Erkenntnisse. Demnach fehlen in diesem Bereich 173.000 Fachkräfte. 25 Prozent der Berufsanfänger verlassen in den ersten 5 Jahren ihr Arbeitsfeld. Sicher, weil die Bedingungen so ansprechend sind.

Enttäuschung wird darüber geäußert, daß von der Seite der kommunalen Arbeitgeber noch keinerlei Angebot vorgelegt wurde. 

Aber vielleicht hängt das auch damit zusammen, daß man klamm ist, angesichts von 100 Milliarden Euro für.... 

@10:30 Uhr von H. Hummel

 

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Der Arbeitnehmer wird kaum noch an den Leistungen seiner Arbeit beteiligt. Der Gewinn ... geht an einige wenige, die Aktionäre ec., den oberen 10% also.

Die Mittelschicht ist 'eh nicht mehr existent. Unterschicht, gehobene Unterschicht und die berühmten "oberen 10.000". Daran das es so ist, haben die Sozialdemokraten nach Kräften mitgewirkt. Es besteht also kaum Aussicht auf Besserung.
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Der mit Abstand grösste Anteil Arbeitgeber sind keine Aktiengesellschaften, sondern die in der Breite aufgestellten kleinen, mittelständischen und Familien geführten Betriebe. Bei den Kitas ist es allerdings meist die Kommune. Hier trifft der Streik, der letztendlich ja auf die Beiträge Auswirkungen haben wird, genau die untere Mittelschicht, die zuviel haben um von der Kostenbefreiung zu profitieren aber viel zu wenig, als dass sie die Erhöhung nicht schmerzt. Den höheren Einkommensbeziehern ist das egal, sofern deren Kinder überhaupt in öffentl. Kitas gehen. Es wird die Falschen treffen.

 

Bildung der Kinder als Druckmittel

Es reicht Anscheinend nicht das die Schüler in der Corona Kriese zu wenig Schule hatten!

Jetzt werden sie wieder ohne schule dastehen weil ein paar Gewerkschaftler ihren Verdienst erhöhen wollen.

Nach der Gleichung: Mehr Lohn = mehr Gewerkschaftsbeiträge und somit mehr Kohle für die Herren!

10:20 Uhr von Alphaworld1

Da Sie alles auf Verdi schieben:

Es gibt durchaus Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter als wertvolle Ressource betrachten und nicht als Verbrauchsgut.

 

Der Chef meiner Schwester hat extra ein Büroraum mit 2 oder 3 Plätzen so eingerichtet, dass dort Mitarbeiter mit ihren Kindern Platz nehmen könnten. Inklusive Laufstall und etwas Platz zum Spielen. Das ist natürlich nichts als Dauerlösung, denn Kinder brauchen angemessene Umgebung mit Spielkameraden und Förderung (was in einer Stadt nun Mal meistens die Kita ist), aber so ein Kita-Streik war da nie ein Problem gewesen. (Oft ist das so, dass die Kinder zwar schon gesund sind, aber Medikament noch nehmen müssen und das wird in der Kita nicht gemacht.)

 

Das Klinikum hier hat sowie eigene Kita mit anderen Öffnungszeiten für Schichtdienst. Nicht über Nacht, aber kein Mitarbeiter muss sich ein Bein ausreisen, um das Kind rechtzeitig von der Kita zu holen.

@11:38 Uhr von Wanderfalke

 

 

„… Dazu sollte man wissen, zwischen welchen Parteien Tarifverhandlungen üblicherweise stattfinden.“

Bei Ihnen findet der Verhandlungskampf wohl bei den Eltern statt?

Ich dachte bisher zwischen den Tarifparteien.

@11:22 Uhr von nie wieder spd

„Es geht um 330.000 Beschäftigte.“

 Zusätzlich gibt es für andere Bereiche wie Pflegepersonal, Lehrer, Polizisten ähnlich hohe Personalbedarfe, bei ähnlich eingeschränkten Ausbildungsmöglichkeiten, schlechter Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen. Auch Verdi spielt dabei leider seit mindestens 20 Jahren eine sehr fragwürdige Rolle und erlaubt den Arbeitgebern und der Politik viel zu viel an unfassbaren Schlechtigkeiten.

Ja, natürlich besteht da die Gefahr, daß das passiert, was viel zu oft passiert: Plötzlich heißt es, "wir haben uns geeinigt, die Tarifkommission hat schon (einstimmig zugestimmt, wie besonders bei der DHL/Post). Und das ist dann ein mieser Abschluss. Ob so etwas dann durch geht, daß hat auch etwas mit der Basis zu tun.

 

11:41 Uhr von nie wieder spd

das stimmt alles, nur weiter so und für alle mehr hilft nicht.... wie wir alle sehen ist das eine Milchmädchenrechnung... daraus entsteht eine enorme Infaltion die i..dR höher als die Lohnsteigerungen ist.

 

Arbeit anders auf alle Arbeitnehmer verteilen, weg von der verwaltung ist die Lösung.

kehren wir den Trend zum Verwaltarbeiten radikal sofort um.

@11:00 Uhr von Alter Brummbär

>>Warum geht Verdi nicht direkt an die Arbeitgeber von Kitas und anderen Betreuungseinrichtungen, sonder erpresst Eltern?<<

Diese Anfrage, sollten sie mal bei den Arbeitgebern platzieren:

Ansonsten, warum hat denn keiner mehr Lust auf Erzieher..rin

 

Nein diese Anrage platziere ich genau bei dieser Gewerkschaft, die jedesmal die Familien erpresst, statt mit den Arbeitgebern zu kämpfen

Ansonsten haben auch alle handwerklichen und viele andere Berufe keine Lust mehr, weil sie alle mit ihren Bedingungen unzufrieden sind. Diese selbstgemachte Überhöhung der Wichtigkeit des jeweiligen Berufes findet jeder in seinem Job. Wenn wir zukünftig alle gleich damit umgehen, werden wir nur noch streiken. Wenn den Erziehern ihre Arbeit so wichtig ist, und sie ja so sehr um das Wohl unserer Kinder geht, dann dürften sie als aller erstes eben nicht die Kinder immer wieder ausschließen lassen! Es ist unglaubwürdig immer wieder groß das Kinderwohl zu betonen und für sich dann die Kinder in Not zu bringen!

@11:51 Uhr von Oppenheim

muss der Staat mit Steuergeldern die Lücken schließen.
Noch nie haben die Bürger so hohe Stuern und Abgaben bezahlt.
Warum haben iwr dann für unser eigen Bürger kein möglichkeit die Mitarbeiter anständig zu bezahlen?

10% plus

Die Formel lautet, Inflationsausgleich plus Wachstum plus globale Stabilitätszuschlag. 

 

Neoliberale Politiker hatten Globalisierungserzählung gemacht. Lohnkürzungen und Sozialabbau wären in der Globalisierung alternativlos. Sogenannte Reformen führten zu Lohndumping und exzessiven Exportüberschüssen und struktureller Verschuldung sowie  Instabilität der globalen Märkte. 

 

Die ebenfalls exzessiven Gewinne der Unternehmer sind nicht mehr vertretbar. Die Unternehmer müssen Gewinnzurückhaltung üben und mehr Steuern bezahlen um die üppigen Lohnerhöhungen von 10+ nachhaltig und solide zu finanzieren. Die fetten Jahre für Unternehmer und Superreichen sind  vorbei. Die Mehrheitsgesellschaft muss kräftige nachholende und die globalen Märkte stabilisierende Lohnsteigerungen erhalten. 

@10:23 Uhr von Nachfragerin

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen.

Was wäre denn besser?

Z.B. sich mit der Geschäftsführung zu einigen wenn man genügend klassifiziert ist geht das gut.

Wer wird bestrafft?

Genau, die Eltern! Es werden nicht die Arbeitgeber bestrafft. Vorher waren die Kitas wegen Corona geschlossen. Die Eltern müssen ein Spagat zwischen Arbeitsplatz und nicht vorhandener Kundenbetreuung leisten. Und jetzt sind die Streiks da... Klar, es ist alles teuer geworden, aber es sind nicht nur die Betreuerinnen betroffen, sondern auch die Eltern. Gott sei Dank meine Kinder sind bereits aus dem KITA-Alter. Ich kann mich aber sehr gut erinnern, wie schwer es war die Betreuung so kurzfristig zu organisieren. Vor allem wenn man erst abends erfährt, dass morgen gestreikt wird. So viel Urlaub hat kein Mensch wieviel gestreikt wird: KITAs, Bahn, Bus usw.

@13:05 Uhr von Tinkotis

'' wenn diese Arbeiten nur noch von Menschen mit Migrationshintergrund erledigt werden .''Zitat Ende

 

Meiner Meinung nach werden Menschen mit Migrationshintergrund bei dieser Bezahlung auch nicht lange Arbeiten. Sie werden auch schnell merken, das man damit nicht rumkommt.

 

Das Konzept der Ausbeutung von Migrantinnen funktioniert schon lange und "erfolgreich". Ich glaube nicht, dass sich da etwas ändern wird. Ich muss mir nur ansehen, wie einige Geier sich auf die Flüchtenden aus der Ukraine stürzen.

Dieses Konzept wird meiner Meinung nach der Wirtschaft aber auch auf die Füße fallen. Ich verstehe nur nicht, das man als Gesetzgeber ruhig dabei zusehen kann.

@ 12:55 Uhr von Bernd Kevesligeti

„Und das ist dann ein mieser Abschluss. Ob so etwas dann durch geht, daß hat auch etwas mit der Basis zu tun.“

>>Je besser die Abschlüsse, desto größer wird die Basis. 
Leider haben die Gewerkschaften, und da vor allen anderen Verdi, diesen Umstand in den letzten Jahrzehnten nicht berücksichtigt und dank durchgehend schlechter Abschlüsse viele Mitglieder an der Basis verloren. Mit Arbeitgeberpolitik kann man keine gute Gewerkschaftsarbeit machen.<<

@Alphaworld1 - 13:06

"Wenn den Erziehern ihre Arbeit so wichtig ist, und sie ja so sehr um das Wohl unserer Kinder geht, dann dürften sie als aller erstes eben nicht die Kinder immer wieder ausschließen lassen! Es ist unglaubwürdig immer wieder groß das Kinderwohl zu betonen und für sich dann die Kinder in Not zu bringen!"

 

Das wird jetzt immer ulkiger.

 

Wer ist denn maßgeblich für das Wohl der Kinder verantwortlich - die Erzieherin oder die eigenen Eltern?

Behalten Sie doch Ihre Kinder zuhause anstatt sie dieser dramatischen Not durch dieses unglaubwürdige Personal auszusetzen.

@13:20 Uhr von Peter Kock

Die können einfach nicht besser als lediglich zum Streik aufzurufen.

Was wäre denn besser?

Z.B. sich mit der Geschäftsführung zu einigen wenn man genügend klassifiziert ist geht das gut.

 

Sie wissen nicht viel von sozialer Arbeit, oder? Gemäß Subsidaritätsprinzip kauft die Kommune - das Jugendamt - von privaten Trägern (AWO, Caritas, Diakonie u.e.a.) Leistungen wie KiTa-Betreuung, Heimplätze, Jugendfreizeitangebote etc. ein. Diese stellen nach ihren finanziellen Möglichkeiten Personal ein: ErzieherInnen, Soz.-Päd. u.a. I.d.R. nicht nach Bedarf, denn der ist seit Jahrzehnten größer als die Möglichkeiten, Stellen zu finanzieren: mit Gehältern, die seit Jahrzehnten nicht geeignet sind, eine Famile zu finanzieren. Schöne Grüße von einem Ex-Erzieher!

@ 13:27 Uhr von wosu0106

„Wer wird bestrafft? 
Genau, die Eltern! Es werden nicht die Arbeitgeber bestrafft. Vorher waren die Kitas wegen Corona geschlossen. Die Eltern müssen ein Spagat zwischen Arbeitsplatz und nicht vorhandener Kundenbetreuung leisten. Und jetzt sind die Streiks da …“

>>Das ist die nächste Unfassbarkeit. Warum müssen Arbeitnehmer, die durch einen Streik in anderen Bereichen an der eigenen Arbeit gehindert werden, dieses Risiko selbst tragen? Das ist doch schon von Anfang an darauf ausgelegt, Arbeitnehmer gegeneinander aufzustacheln. Elternteile, die sich nun um ihre eigenen Kinder kümmern müssen, gehören freigestellt. Bei vollem Lohnausgleich bzw wenigstens mit Kurzarbeitergeld. Auch dafür müßten Gewerkschaften längst kämpfen.<<

@13:06 Uhr von Alphaworld1

 diese Anrage platziere ich genau bei dieser Gewerkschaft, die jedesmal die Familien erpresst, statt mit den Arbeitgebern zu kämpfen

Ansonsten haben auch alle handwerklichen und viele andere Berufe keine Lust mehr, weil sie alle mit ihren Bedingungen unzufrieden sind. Diese selbstgemachte Überhöhung der Wichtigkeit des jeweiligen Berufes findet jeder in seinem Job. Wenn wir zukünftig alle gleich damit umgehen, werden wir nur noch streiken. Wenn den Erziehern ihre Arbeit so wichtig ist, und sie ja so sehr um das Wohl unserer Kinder geht, dann dürften sie als aller erstes eben nicht die Kinder immer wieder ausschließen lassen! Es ist unglaubwürdig immer wieder groß das Kinderwohl zu betonen und für sich dann die Kinder in Not zu bringen!

Sie haben wirklich keine Ahnung über den Ablauf von Tarifverhandlungen. Natürlich wird erst gesprochen und Meinungen /Angebote gemacht. Erst danach kommt es zu Warnstreiks und, nach einer Urabstimmung,zi richtigen Streiks. 

Kita-Streik

Viel dringlicher als eine höhere Bezahlung für pädagogische Fachkräfte wären m.E.n. erheblich bessere Arbeitsrahmenbedingungen - die sind nämlich (ähnlich wie in der Pflege) alles andere als hinreichend. Außerdem würden dann auch viel seltener Notbetreuung oder Kita-Gruppenschließungen in den Kitas aufgrund Personalmangels erforderlich. Davon würden Alle profitieren: Kinder, Eltern und Personal. Die aus meiner Sicht vorwiegend wahlstrategisch ausgerichtete politische Forderung nach beitragsfreien Kita-Plätzen sollte sinnvollerweise ersetzt werden durch bessere Personalrahmenbedingungen. Der Betreuungsschlüssel entspricht keinesfalls den vielfältigen anspruchsvollen gesellschaftlichen und politischen Anforderungen an  dieses Arbeitsfeld und dem angemessenen Betreuungs- und Bildungsauftrag.

@13:06 Uhr von Alphaworld1

>Nein diese Anrage platziere ich genau bei dieser Gewerkschaft, die jedesmal die Familien erpresst, statt mit den Arbeitgebern zu kämpfen <

Die Arbeitgeber wollen Superluxuserzieher für einen Hungerlohn.

Wie sieht die Wirklichkeit aus, die Gruppen werden immer größer.

>Ansonsten haben auch alle handwerklichen und viele andere Berufe keine Lust mehr, weil sie alle mit ihren Bedingungen unzufrieden sind. Diese selbstgemachte Überhöhung der Wichtigkeit des jeweiligen Berufes findet jeder in seinem Job.<

Jeder will für die geleistete Arbeit vernünftig bezahlt werden

>Wenn wir zukünftig alle gleich damit umgehen, werden wir nur noch streiken. Wenn den Erziehern ihre Arbeit so wichtig ist, und sie ja so sehr um das Wohl unserer Kinder geht, dann dürften sie als aller erstes eben nicht die Kinder immer wieder ausschließen lassen! Es ist unglaubwürdig immer wieder groß das Kinderwohl zu betonen und für sich dann die Kinder in Not zu bringen!<

Weil die Politik, die Rahmenbedingungen nicht schafft.

 

Gewerkschaft

Natürlich kann man über Gewerkschaften schimpfen

Die Abschlüsse zu schlecht, der Streik zur Unzeit oder gar der Streik trifft die Falschen. 

Ich frage mich wie die meisten hier ihren kleinen Wohlstand l wohl erlangt haben 

Wirklich alle selbstständig? 

Gute Abschlüsse bekommt man nicht auf dem Silbertablett. Da immer weniger Menschen in die Gewerkschaft gehen und gleichzeitig den Arbeitgebern Tarifflucht gestattet wird, so lange bleiben den meisten Arbeitnehmern gute Tarifabschlüsse vorenthalten. 

Überlassen wir den Arbeitgebern wieviel Erhöhung wir jedes Jahr, oder alle 20 Jahre bekommen. Natürlich geht es uns allen dann besser. KiTa und Pflegeberufe wird es dann allerdings nicht mehr geben. 

@13:16 Uhr von werner1955

>>muss der Staat mit Steuergeldern die Lücken schließen.
Noch nie haben die Bürger so hohe Stuern und Abgaben bezahlt.
Warum haben iwr dann für unser eigen Bürger kein möglichkeit die Mitarbeiter anständig zu bezahlen?<<

Fragen sie mal ihren Arbeitgeber die immer reicher werden, kaum Steuern zahlen und sich zur Belohnung viele Milliarden, als Prämie ausschütten.

 

@13:51 Uhr von nie wieder spd

„Und das ist dann ein mieser Abschluss. Ob so etwas dann durch geht, daß hat auch etwas mit der Basis zu tun.“

>>Je besser die Abschlüsse, desto größer wird die Basis. 
Leider haben die Gewerkschaften, und da vor allen anderen Verdi, diesen Umstand in den letzten Jahrzehnten nicht berücksichtigt und dank durchgehend schlechter Abschlüsse viele Mitglieder an der Basis verloren. Mit Arbeitgeberpolitik kann man keine gute Gewerkschaftsarbeit machen.<<

 

Das kann man nur unterstreichen. Und hoffen das sie voran kommt, die 2019  gegründete VKG, die Vernetzung Kämpferischer Gewerkschaften. 

 

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