Kommentare - WHO: Mehrheit der Erwachsenen in Europa hat Übergewicht

03. Mai 2022 - 14:08 Uhr

Die WHO schlägt Alarm: Die Mehrheit der Erwachsenen in Europa ist zu dick. Übergewicht und Fettleibigkeit hätten "epidemische Ausmaße" erreicht. 13 Prozent aller Todesfälle seien darauf zurückzuführen.

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Kommentare

@Menschen 123xyz

Bei aller in Teilen berechtigter Kritik verallgemeinern Sie in Ihren Posts doch sehr und werden damit kaum allen Menschen gerecht.

@16:08 Uhr von frosthorn

 

... ich bin für individuelle Krankenkassenbeiträge. 

Wer doppelt so schwer ist, soll auch die doppelten Beiträge bezahlen.

 

Au ja! Ich habe einen BMI von knapp 17.

Bekomme ich dann sogar was raus?

 

Sie mit BM < 17 bekommen dann auch noch kostenlos hoch-kalorische ausgewogene und besonders gesunde Extrawurst als Nahrung zusätzlich von der Gesundheitskasse ins Haus gebracht.

Deutschland beim Thema Übergewicht ganz vorne dabei

Wer in seinem Leben schon einmal unter Übergewicht bzw. Adipositas gelitten hat, der weiss ganz genau, was in diesem Land noch nie richtig gelaufen ist. Immer mehr Deutsche sind davon betroffen, weil seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie unsere Lebensmittel in den Läden so massenhaft und mannigfaltig vorhanden gewesen sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Deutschen sich seit 1945 noch nie so bewegungsarm verhalten haben. Und ist der Weg noch so kurz für eine Besorgung. Der Deutsche fährt mit dem Auto. In jeder zweiten  Fernsehwerbung mit Süßigkeiten tauchen kleine Kinder auf, was zum Umkehrschluss führt, dass die Produkte ja gesund sein müssen, wenn sogar Kinder nicht nein dazu sagen können. Dies ist eine geschickte Form von Manipulation und sie wirkt heute wie sie schon in den 1980er Jahren auch auf Kinder gewirkt hat. Leider gibt es auch bei Kindern immer häufiger das Problem mit Übergewicht. Es bleibt die letzte Bastion gesellschaftlich legitimer Form von Diskriminierung.

Eins habe ich noch vergessen

zu meinen Beitrag weiter oben. Viele Schulkinder werden dann auch noch mit dem Auto zur Schule gebracht.Laufen scheint ja nicht mehr angesagt zu sein.Dabei ist schon das zur Schule zu Fuß zu gehen , ein erster kleiner Beitrag auf dem Weg gesünder zu leben.

@16:22 Uhr von Tinkotis

...ich habe fast den Eindruck, viele Leute werden gezwungen, sich alles mögliche in den Mund zu schieben.

 

So, diesmal hab' ich's geschafft, den Satz zuende zu schreiben. Irgendwie wird das Kommentieren hier nach jedem Update komplizierter...

Da gebe ich Ihrer Aussage recht. Aber es ist doch immer so, das andere Schuld sind , nur man selber nicht.Ist ja auch einfacher.

 

Was daran einfacher ist, habe ich nie verstanden. Ich kann doch mein eigenes Verhalten viel besser beeinflussen als das von anderen. Nicht, dass ich bei all dem Blödsinn, den ich täglich anstelle sonderlich erfolgreich dabei wäre.

Meiner Meinung nach machen das manche Menschen gerne , weil ihnen die Selbstreflektion fehlt und aus reiner Bequemlichkeit. 

 

16:11 Uhr von Bender Rodriguez

"Kinder kommen von der Schule, Eltern nicht da, Pizza in Ofen und : DICK"

 

Einigen wir uns darauf, das das noch daraufhin untersucht werden muss, ob das in Hinblick auf dieses Thema statistisch relevant ist. Pizza ist eingentlich Nerd-Nahrung... das ist was spezielles.

@14:31 Uhr von mitbürger

den ca. 800 mio. fettleibigen auf diesem planeten stehen in etwa genauso viele hungernde gegenüber. länderübergreifende abkommen könnten bewirken, das diese personengruppen zeitlich befristet und freiwillig per austauschpartnerschaft dieses verhältnis etwas korrigieren.
übersetzt: 1 dicker aus deutschland geht für 1 jahr z.b. nach bangladesh und umgekehrt.

Und von was soll man als BMI 35 dort leben und was wird aus der eigenen Arbeitsstelle?

 

 

16:04 Uhr von ONYEALI

ich habe keinen jobtausch gemeint.

mehr einen zeitlich befristeten kulturtausch,
der bei den überernährten vllt einen sinneswandel auslösen könnte,
der aber  jederzeit abgebrochen werden kann, wenn er nicht durchgehalten wird.

für den hungernden wäre es zumindest ein "sicheres" einjähriges weiterbestehen
täglich verhungern ca.30000 menschen

@14:59 Uhr von Nachfragerin

14:21 Uhr von mispel:

"So ein Quatsch. Als ob sich die Menschen deswegen weniger ungesund ernähren würden. Hier muss in Bildung investiert werden."

 

Eine Zuckersteuer ist kein Quatsch. Denn sie würde die Preise überzuckerter Lebensmittel erhöhen. Das merken auch die ungebildeten Konsumenten.

 

PS: Ich würde den Zuckergehalt direkt als Steuersatz ansetzen.

 

So sollen alle gesellschaftlichen Probleme wieder über das Steuerrecht gelöst werden. Am Ende beklagen wir uns dann wieder, dass D die komplizierteste Regelungsdichte hat.

Zu wenig

Habe gerade meinen BMI zum ersten Mal berechnen lassen. 

BMI: 20, " Sie wiegen zu wenig."

Aha.

War aber schon immer so. Ohne, dass mir das ein BMI-Rechner sagen musste. 

 

Ich habe noch nicht mal zugenommen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. 

 

Also,was tun auf meine alten Tage?

Gezielte süße und fette Ernährung?

 

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...

@15:58 Uhr von Kaneel

Begrüßenswert fände ich, wenn in Mensen, Kantinen, Krankenhäusern und Pflegeheimen (vor allem in den letzten beiden) wesentlich mehr Wert auf eine gesunde nährstoffreiche Verpflegung gelegt würde.
 

Und wer kann das am besten erreichen? Gesetzte und Regeln bestimmt nicht.
Verantwortlich sind im ganz großen Maße die Nutzer. ja auch im Seniorenheim, denn nur wenige können nicht mehr zu Ihrem Speisplan sagen.

Das wichtigste ist das die "Kunden" auch bereit sind das zu bezahlen.

Verblueffend

Eigentlich dachte ich, die Evolution des Homo sapiens geht in Richtung leptosom, androgyn und mit grossen Kopf. Nun ist es irgendwie genau andersrum... so kann sich die SF irren. 

Kinder können nichts dafür…

Kinder können nichts dafür wenn die Eltern kein wert auf gesundes Essen und ausreichend Bewegung legen. Erwachsene allerdings sind einfach nur zu faul und bequem. Es ist nunmal kein Geheimniss das man fett wird wenn man mehr zu sich nimmt als man verbraucht. 
Helfen könnte zumindest mehr Ernährungskunde in der Schule damit die nächsten Generationen vielleicht etwas bewusster mit ihren Essgewohnheiten umgehen. 
Und so ein Bödsinn wie die fat acceptance Bewegung sollte man erst gar nicht unterstützen oder als etwas positives darstellen. 

@15:56 Uhr von Bruno14

 als erstes gehören Schokolade und Co in Supermärkten auf mind. 1,5 Meter Höhe deponiert...

 

Warum, für Kinder kaufen doch die Eltern ein. Und wer schon selbst einkaufen darf fragt den Nachbarn und Mittarbeiter Ihm das zu geben.

 

@16:37 Uhr von harpdart

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...
Danke, geht mir genau so. BMI/26. Und ich braucht nie eine Ampel und ,möchte auch nicht für unvernünftige Menschen mehr bezahlen müssen-
Und seit Corona ist doch jetzt klar des keine Impfpflicht für alle gegebn wird. Gesundheitschutz ist privat und eigenverantwortung sonst würden wir ja Freiheitsrechte einschränken. Das soll nicht sein.

 

@16:45 Uhr von werner1955

 als erstes gehören Schokolade und Co in Supermärkten auf mind. 1,5 Meter Höhe deponiert...

 

Warum, für Kinder kaufen doch die Eltern ein. Und wer schon selbst einkaufen darf fragt den Nachbarn und Mittarbeiter Ihm das zu geben.

 

In Supermaerkten kauft der Nachbar nicht fuer diue Kids des Nachbarn. Der User hat im Prinzip Recht, die Plazierung ist ein wichtiger Punkt. Wo findet man den noch den im Supermarkt die letzte Chance auf Suessigkeiten? An der Kasse. Beschaeftigen sie sich mal mit den Tricks der Werbung. Man nennt das Kidappeal. Die Kids jammern vor der Kasse, in der Schlange, und die Mutti greift zu und kauft das Ueberaschungsei noch schnell, bevor es endgueltig nach Hause geht, nach der erfolgreichen Jagd. Das ist so gewollt, geplant und ausgestestet.  Auch Sie werden so gesteuert.

16:30 Uhr von 91541matthias

wenn sie sich einen einjährigen austausch in einem "dritte-welt-land" nicht leisten können würden , wäre es ohnehin zwecklos sich da zu bewerben, falls es solch ein programm gäbe.
die eigene arbeitsstelle müsste gesetzlich warmgehalten werden - ähnlich dem "mutterschutzurlaub".

verdammt, wieso muss ich alle details ausarbeiten.
soll doch erstmal so ein solches projekt für SINNVOLL oder SINNLOS erachtet werden.

Okinawa ist das «Freiluftlabor» von Ernähungsgegensätzen.

 

Einerseits das ganz besonders schöne Tropische Japan, in dem die durchschnittliche Lebenserwartung noch höher ist als sonst im Land. Die Inseln der 100-Jährigen, wo die 90-Jährigen noch mit der Hacke auf dem Feld im Garten stehen, und Gemüse ernten.

 

Andererseits US-Japan wegen der vielen US-Soldiers auf Okinawa. Mac D und Kentucky Fried und der Burger König. So muss es wohl auch in den USA auf dem Festland sein. American Supermarkets und Bars alle Nase lang.

 

Nirgendwo anders in Japan sind «Zivilisationskrankheiten» bei bis zu ca. 40-Jährigen so verbreitet wie auf Okinawa. Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, und so das alles. Auch (und gerade eben) bei den Schülern auf den Inseln. A srtange combination und Kollision zweier Ernährungswelten.

 

Vor allem meine Freundin hat vor Staunen & Unglauben den Mund gar nicht mehr geschlossen bekommen, obwohl ich sie mental vorbereitet zu haben gedachte: «What the hack ist das denn hier …?» Dann gingen wir ins Restaurant «Zu den Alten» zum Essen.

- 16:42 Uhr von werner1955 @15:58 Uhr von Kaneel

Begrüßenswert fände ich, wenn in Mensen, Kantinen, Krankenhäusern und Pflegeheimen (vor allem in den letzten beiden) wesentlich mehr Wert auf eine gesunde nährstoffreiche Verpflegung gelegt würde.

Und wer kann das am besten erreichen? Gesetzte und Regeln bestimmt nicht.
Verantwortlich sind im ganz großen Maße die Nutzer. ja auch im Seniorenheim, denn nur wenige können nicht mehr zu Ihrem Speisplan sagen.

Das wichtigste ist das die "Kunden" auch bereit sind das zu bezahlen.

Aber sollte es uns als Gesellschaft nicht mehr wert sein, dass gerade vulnerablen Menschen dort, wo diese keine Wahl haben, eine Verpflegung angeboten wird, die ihrer Gesundheit bzw. ihrer Gesundwerdung zuträglich ist. Für Patienten im Krankenhaus, die überwiegend oder ausschließlich liegen müssen, ist Schonkost m.E. weitaus hilfreicher als schwer verdauliche Kost.

Fast Food und Junkies

Essen steht im Alltag obenan. Wobei ich weder die im Blick habe, die aus Hunger essen oder strukturiertes Essen am Tag haben. Es sind die Freunde der Kleinigkeiten, zwischendurch, süß, sauer, salzig und markanterweise wenig bewusst, was sie da so essen. Von jedem ein bisschen ist nun wirklich keine Hexerei. Und Bewegung und Aktivität jenseits der Sofaecke und digitalen Spielwelt ist auch kein Hexenwerk. Fertigessen, das angeblich zeitsparend ist und billig, wird kaum eine Lösung sein. Sport und Beweglichkeit aber sind sowohl uninteressant als auch kompetenter Umgang mit Essbarem. Ja, da kann man sich umsehen: schon kleine und jugendliche Menschen zeigen zuviel Hüftgold. Und die Erwachsenen sind ihr Vorbild, wenn man Familien und manche Kreise so sieht. Am Geldbeutel allein liegt es sicher nicht. Denn auch wer geringes Geld hat, muss nicht zwangsläufig zu Fettes und Süßes essen. Viele Beispiele zeigen, dass es auch anders geht. Man muss nur wollen.

@15:59 Uhr von Tinkotis

...ich habe fast den Eindruck, viele Leute werden gezwungen, sich alles mögliche in den Mund zu schieben.

Vielleicht ja nicht gezwungen, aber genötigt. Und was gibt es in der Kantine? Fleisch mit Pommes, mindestens einmal am Tag. Die Nachfrage steuert das Angebot. Und damit man's nicht so sieht ist das Fleisch dick paniert. Vermutlich nicht unbedingt Bio-Qualität...

@16:53 Uhr von das ding

 und die Mutti greift zu und kauft ?

Allso ist Sie doch die einzige die es verhindern kann

 

Wer mit seinen Kindern nicht sinnvoll einkaufen kann, wie will er Sie dann auf wichtige und anständige dinge im leben vorbereiten?

Straßenverkehr, Umwelt und Klimaschutz, Handynutzung, Mobbing, Gewalt, politische Erzeihung?

 

@14:31 Uhr von mitbürger

den ca. 800 mio. fettleibigen auf diesem planeten stehen in etwa genauso viele hungernde gegenüber. länderübergreifende abkommen könnten bewirken, das diese personengruppen zeitlich befristet und freiwillig per austauschpartnerschaft dieses verhältnis etwas korrigieren.
übersetzt: 1 dicker aus deutschland geht für 1 jahr z.b. nach bangladesh und umgekehrt.

 

Sorry, fällt ihnen dazu nix besseres ein?

Ich möchte darauf hinweisen,…

Ich möchte darauf hinweisen, dass Übergewicht in allererster Linie an falscher Ernährung liegt und (mit Abstand) in zweiter Linie an Bewegungsmangel.

 

Natürlich ist Bewegung grundsätzlich super für die Gesundheit und auch essentiell notwendig, z. B. für das Immunsystem usw. und selbstverständlich sollte man immer aktiv sein, nicht nur um abzunehmen.

 

Betrachtet man aber einmal genau, wie lange man bspw. joggen muss, um die Kalorien von einem Riegel üblicher Milchschokolade abzubauen, merkt man sehr schnell, dass Gewichtsabnahme und das Halten des Körpergewichts nur über die Ernährung zu erreichen ist. Sehr viele Esser/innen belassen es nunmal nicht bei dem einen Riegel.

 

Will man nicht zunehmen, müssen sich Zufuhr und Verbrauch von Energie die Waage halten. Will man abnehmen, muss man mehr verbrauchen als zugeführt wird. Ganz einfach.

 

Eine Zuckersteuer für die Hersteller wäre evtl. sinnvoll (siehe GB), da auch in nicht süß-schmeckenden Lebensmitteln meistens viel zu viel Zucker steckt. 

 

 

@15:07 Uhr von Menschen 123xyz

ist wohl nicht die Lösung des Problems. Besser finde ich gute, einfache Kennzeichnung aller Produkte vorne groß. Inkl. der Angabe Kalorien pro 100g auch vorne groß. Kein Verkauf von Süßigkeiten, Zucker usw. oder Süßgetränken an Minderjährige unter 16. Strenge Obergrenzen-Gesetze für Zusätze von Zucker und Fettarten in bearbeiteten Lebensmitteln machen. Privat Fernsehen, Internetnutzung Sonntags tagsüber stoppen. Regelmäßig autofreie Sonntage machen und da Aktivitäten draußen anbieten, vorschlagen oder fördern.

Man sollte ein Label auf Produkte machen die Fett machen. Auf Zigaretten macht man auch Labels drauf die auf die Gefährlichkeit des Rauchens hinweisen. Auch Fettleibigkeit kann zum Tode führen! Und bei jedem Getränk das Alkohol enthält dann ebenso ein Label drauf machen, daß Alkohol nicht nur abhängig macht, sonder auch zum Tode führen kann.

@14:21 Uhr von mispel

Zur Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas empfiehlt die WHO eine Besteuerung gesüßter Getränke, Subventionen für gesunde Nahrung, Werbebeschränkungen und die Förderung körperlicher Aktivitäten.

 

So ein Quatsch. Als ob sich die Menschen deswegen weniger ungesund ernähren würden. Hier muss in Bildung investiert werden. Schon Kindern muss (am besten im Sportunterricht) beigebracht werden, wie ihr Körper funktioniert, welche Nährstoffe er braucht und wie sich Lebensmittel zusammensetzen. Denn die meisten Menschen wissen das einfach nicht.

Was nutzt der schönste Schulunterricht, wenn die Eltern sich nicht um gesunde Ernährung ihrer Kinder kümmern. Das Essen in den Schulen wurde hier schon erwähnt. Allerdings gibt es da durchaus auch positive Beispiele.

 

 

 17:04 Uhr von werner1955

 

@16:53 Uhr von das ding

 und die Mutti greift zu und kauft ?

Allso ist Sie doch die einzige die es verhindern kann

 

Sagen SIe mal, lesen Sie nicht richtig? Ich hab doch ansatzweise und damit hier ausreichend erklaert, wie ueber Emotion und menschlicher Sinneswahrnehmung / Verhalten manipuliert wird. Das ist ein Faktum. Wenn Sie sich fuer so aussergewoehnlich halten und sich davon freisprechen ist das ihr Bier, aber die meisten Menschen, ob Konsumenten oder nicht, sind es nicht. Also sind die Muttis dieser Welt nicht die Einzigem, die es verhindern koennen ausser da ist eine Supermutti, dann aber die mit dem roten Cape, und davon gibts wenn dann eh nur eine.

@16:37 Uhr von harpdart

 

Habe gerade meinen BMI zum ersten Mal berechnen lassen.

BMI: 20. " Sie wiegen zu wenig." Aha.

War aber schon immer so. Ohne, dass mir das ein BMI-Rechner sagen musste.

Also,was tun auf meine alten Tage?

Gezielte süße und fette Ernährung?

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...

 

Warum genau das so ist, weiß wohl niemand. Aber es gibt Menschen mit einer (genetischen ?) Disposition, die können quasi essen, was sie wollen, ohne dadurch großartig zuzunehmen.

 

Manche Mediziner sagen, es läge daran, dass eine solche Disposition mit schlechterer «Futterverweftung» einher geht. Weniger der zugefutterten Kalorien werden von Organismus und Körper «absorbiert». Wäre man heutzutage noch so was wie Neandertaler mit den damaligen Lebensverhältnissen, wäre das ein evolutionärer Nachteil.

 

Mit dem Nahrungsangebot von heute eine schöne Disposition (so es eine ist). Sie müssten sich vermutlich große ungesunde Essensmühe geben, um Ihren BMI nennenswert in die Höhe zu futtern. Vermutlich auch anstrengend.

17:13 Uhr von Traudlwalli

"Sorry, fällt ihnen dazu nix besseres ein?"

 heute mag er nicht mehr-
ich vertröste sie aufs nächste mal.

@17:15 Uhr von Tinkotis

...wenn's um Zucker geht, werden Kennzeichnungspflicht oder Steuern auch nichts ändern. Zucker ist in angemessenem Rahmen wichtig für den Körper, war bis vor ein paar tausend Jahren aber nur sehr selten verfügbar. Deshalb gibt es anders als bei normaler Nahrungsaufnahme bei Zucker kein Sättigungsgefühl.

Diesen Effekt machen sich viele Nahrungsmittelproduzenten ja gerade zunutzen, indem sie haufenweise überflüssig Zucker zusetzen.

 

Stimmt so leider nur teilweise.

 

Zucker kann vom Körper substituiert werden, auch wenn er in langkettiger Form, also als Polysaccharide (z.B. Stärke) ein wichtiger Teil unserer Nahrung sein sollte.

In dieser Form wird er langsam aufgespalten und triggert auch nicht in dem Maß das Masthormon Insulin, dass die Fetteinlagerung mit steuert.

 

Unsere Fähigkeit Süsses zu essen, auch wenn wir eigentlich satt sind, sollte früher ermöglichen dass wir uns, z.B. wenn im Herbst Beeren vorhanden waren, Wintervorräte anfuttern konnten.

@16:57 Uhr von Kaneel

ist Schonkost m.E. weitaus hilfreicher als schwer verdauliche Kost.

Mir ist kein Seniorenheim bekannt wo es keine Schonkost gibt.

@17:15 Uhr von Tinkotis

Zucker ist in angemessenem Rahmen wichtig für den Körper, war bis vor ein paar tausend Jahren aber nur sehr selten verfügbar.

 

KOHLENHYDRATE sind wichtig, diese müssen aber keinesfalls Zucker sein. Raffinierter Zucker war längste Zeit überhaupt nicht verfügbar. Er wirkt etwas aufputschend und kann regelrecht abhängig machen.
 

In naturbelassenen Grundnahrungsmitteln findet man so gut wie nie sowohl Fett als auch Zucker (z. B. Nüsse <-> Obst). Die Kombination von beidem ist somit eher widernatürlich, was den Menschen geradezu süchtig machen kann, da es sich auch auf den Botenstoff-Haushalt im Gehirn auswirkt.

 

Das merkt man bspw. nach einer Hauptmahlzeit. Eigentlich ist man satt, hat aber Lust auf einen Nachtisch. Warum? Der Körper braucht eine Weile (und eine gewissen Aufwand), um die Nahrung zu verwerten, ist aber schon auf schnell verfügbare hohe Zuckerenergie konditioniert.

 

Persönlich habe ich einen Grundsatz: Ich esse um zu leben und nicht umgekehrt.

 

 

Wenn wir alle nur so wären…

Wenn wir alle nur so wären wie wir aus Sicht von Anderen sein sollten. Dann wäre vielleicht alles prima.?Das wird es aber hoffentlich niemals geben. Ich liebe die Vielfältigkeit der Menschen, ob unter- oder übergewichtig. Ich habe schon rechnerisch seit über 25 Jahren 30 Kilo zuviel auf den Rippen bei 178cm Körpergröße. Ich nehme nicht zu aber auch nicht ab. Ich bewege mich trotzdem regelmäßig und mein Körper ist trotzdem gesund. Und jetzt, was sagt die WHO dazu? Wo fängt übergewicht an und wo hört es auf?

@17:15 Uhr von Tinkotis

 

Diesen Effekt machen sich viele Nahrungsmittelproduzenten ja gerade zunutzen, indem sie haufenweise überflüssig Zucker zusetzen.

 

In Tomatenketchup sind zwischen ca. 20% und 30% Zucker enthalten. Im Gewürzketchup zum Grillgut eher 30%. Ein Liter Ketchup hat ca. 3x so viel Zuckergehalt wie ein Liter Cola.

 

Niemand nimmt einen Liter Ketschup auf einmal zu sich, aber so ein «Standard-Teelöffel» mit Ketschup hat einen Zuckerwürfel in sich. Eine besonders verborgene Bärenfalle im Zuckerdschungel des Unbekannten.

 

Und dabei isser noch so lecker der Ketschup, und der Held vom Geschmack bei quasi allen Kindern zu den auch richtig leckeren Fritten.

17:15 Uhr von Tinkotis

Übrigens...

...wenn's um Zucker geht, werden Kennzeichnungspflicht oder Steuern auch nichts ändern. Zucker ist in angemessenem Rahmen wichtig für den Körper, war bis vor ein paar tausend Jahren aber nur sehr selten verfügbar.

Dazu benötigen Sie allerdings keinen industriell hergestellten Zucker. Der Körper verwandelt die zugeführten Kohlenhydrate in Zucker. Und es ist mehr als genug Zucker im Obst enthalten. Als Jugendliche habe ich mich ein Jahr zuckerfrei ernährt. Und mich damit sehr viel fitter und wohler gefühlt. Es ist im Grunde sehr viel leichter komplett zu verzichten als zu reduzieren, weil dann auch der Heißhunger verschwindet.

Momentan kann ich mir allerdings ein Leben ohne Kuchen und Schokolade schwer vorstellen.

17:15 Uhr von Tinkotis

Zucker ist auch ein Konservierungsstoff, der vom Körper gut vertragen wird.

"Zu gut"  wenn man zu viel isst.

@17:14 Uhr von Vector-cal.45

Eine Zuckersteuer für die Hersteller wäre evtl. sinnvoll (siehe GB), da auch in nicht süß-schmeckenden Lebensmitteln meistens viel zu viel Zucker steckt. 

Und warum soll ich dan mehr bezahlen obwohl ich anständig und Eigenverantwortlich mit meiner Ernährung umgehe.
Wenn ich dann immer mehr für "unvernünftige" bezahlen soll, bleit mie aja auch nur noch billig zu kaufen.

16:59 Uhr von MamasLiebling

 

"Vielleicht ja nicht gezwungen, aber genötigt. Und was gibt es in der Kantine? Fleisch mit Pommes, mindestens einmal am Tag."

 

...

 

Was heiẞt hier "mindestens"???

Niemand wird genötigt mehrmals (!) am Tag Fleisch mit Pommes zu essen.

Und von 1x am Tag wird keiner dick. (Zumal niemand jeden Tag dasselbe essen will, da hängt es einem zu den Ohren raus.)

 

Wenn alle nur 1x am Tag Fleisch mit Pommes essen würden und sonst nichts, dann hätte nicht einer Übergewicht.

Die steigende Zahl adipöser…

Die steigende Zahl adipöser Kinder und Jugendlicher ist schon sehr alarmierend. Hier sind die Eltern in der Verantwortung. Es ist deren Aufgabe, den Kindern ein ausgewogenes Essverhalten anzugewöhnen.

Kinder mit genügend Bewegung haben einen dermaßen schnellen Stoffwechsel, dass man ihnen schon sehr bedenkliche Mengen an Süßigkeiten usw. geben muss, um dick zu werden. Leben aber die Eltern genau dies so vor, kann es natürlich schwierig werden, von den Kindern Disziplin zu verlangen.

 

Marketingstrategien und Werbung tun ihr Übriges. In manchen Supermärkten wurden nach Protesten süßigkeitenfreie Kassen eingerichtet, irgendwie scheint das aber eingeschlafen zu sein.

 

Wenn ich überlege, wie sehr bei Corona auf Gesundheitsvorsorge und „Solidarität“ gepocht wurde und dass da sogar über verursachte Kosten durch Ungeimpfte geredet wurde…angesichts der Tatsache welche gesundheitlichen Schäden die verbreitete Fettleibigkeit verursacht. Wo sind da die lauten Stimmen?  My body, my choice. Stimmt's?

 

16:37 Uhr von harpdart

Ich schicke Sie bei meiner Mutter vorbei. Bei jedem mehrtägigen Besuch nehme ich da mindestens 3 kg zu. ;-)

@16:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Was können wir dagegen tun?

Nicht wir sondern die Eltern müssen etwas tun. Ich oder meien Kinder hatten nie Babybrei bekommen.

Wir lernen in den ersten Jahren vorrangig von unserem Umfeld, was wir gerne essen.
Allso sind wieder sind es die Eltern die das Verhalten massgeblich beeinflussen.

ihnen die erste Zigarette anzubieten.
Da muss ich jetzt passen. Ich bin der einziege in meiner Famile der raucht. Angeboten habe ich das niemanden.

Meine Kinder fanden das immer schlimm. Sie werden mich auch nie im Kankenhaus wegen einer Erkrankung durch das Rauchen besuchen oder helfen.

Also konnte ich wenigstens noch zur "Abschrekung" dienen.

 

In dieser Fat-Epidemie ist offenbar alles erlaubt

Die  Lebensmittelindustrie  macht  es  mit   ihrem Pansch  aus  Zucker,  Fetten,  Masthormonen,   Appetitanregern  und  Glutamat   den   Konsumenten  nicht  gerade  leicht,   auf  Normalgewicht  zu  bleiben.

@17:32 Uhr von Werner40

 

Das Zauberwort heißt hier: Eigenverantwortung. Am Geld kann es nicht liegen, denn in armen Ländern sind die Menschen deutlich schlanker.

 

Das sind die Menschen eben nicht. Der höchste Prozentsatz an Übergewichtigen in der Bevölkerung ist in Tonga in der Südsee, und in Mexiko.

17:47 Uhr von werner1955 @16:57 Uhr von Kaneel

ist Schonkost m.E. weitaus hilfreicher als schwer verdauliche Kost.

Mir ist kein Seniorenheim bekannt wo es keine Schonkost gibt.

Das klingt ja sehr gut. Ob das überall gilt - ? Der Link bezog sich auf das Essen in Krankenhäusern.

@16:54 Uhr von mitbürger

Es gibt auch in vielen armen Ländern Übergewichtige...

 

@16:37 Uhr von harpdart

Habe gerade meinen BMI zum ersten Mal berechnen lassen. 

BMI: 20, " Sie wiegen zu wenig."

Aha.

War aber schon immer so. Ohne, dass mir das ein BMI-Rechner sagen musste. 

 

Ich habe noch nicht mal zugenommen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. 

 

Also,was tun auf meine alten Tage?

Gezielte süße und fette Ernährung?

 

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...

"Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt..." Nur darauf kommt es an.

Ich frage mich gerade, ob ich mit meinem BMI von 14,irgendwas überhaupt noch existent bin. Fühlt sich auf jeden Fall so an.

 

Mehrheit der Erwachsenen hat Übergewicht

Vor nicht langer Zeit wurde immer die Gefahr von der Magersucht herbei geredet, aber im täglichen Leben sehe ich überwiegend Übergewichtige, vor allem junge Frauen  und Männer,  selbst bin ich auch immer noch sehr schlank und wurde immer als zu dünn bezeichnet,  bin aber heilsfroh  das es so ist, denn soviel extra  Gewicht möchte ich nicht mit mir herum schleppen.

Was die Ernährungsindustrie angeht,  würde ich mir eine knallharte Fett- und Zuckerreduzierung wünschen,  denn es gibt kaum hergestellte Lebensmittel,  wo das nicht  drin ist, aber bei der Politik war bisher absolut kein Wille dafür vorhanden und bei der FDP kann ich mir das zum heutigen Zeitpunkt auch noch nicht  vorstellen. 

Hier in unserer Stadt toppt das der Bahnhofszeitschriftenhandel, ein Tresen mit einer riesigen Auslage von Zucker in Süßigkeitsform, zum bezahlen muss man sich selbst mit langen Armen noch strecken , obwohl ich sehr groß bin. Aufdringlicher kann man so etwas nicht betreiben .

18:08 Uhr von werner1955

@16:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Was können wir dagegen tun?

Nicht wir sondern die Eltern müssen etwas tun. Ich oder meien Kinder hatten nie Babybrei bekommen.

Prima. Dann kann ich meine Eltern dafür verantwortlich machen, dass ich gelegentlich Fertiggerichte esse.

Wir lernen in den ersten Jahren vorrangig von unserem Umfeld, was wir gerne essen.
Allso sind wieder sind es die Eltern die das Verhalten massgeblich beeinflussen.

Vegetarisch essen haben mir meine Eltern nicht vorgelebt.

ihnen die erste Zigarette anzubieten.

Meine Kinder fanden das immer schlimm. Sie werden mich auch nie im Kankenhaus wegen einer Erkrankung durch das Rauchen besuchen oder helfen.

Darauf würde ich mich an Ihrer Stelle nicht verlassen. ;-)

Also konnte ich wenigstens noch zur "Abschrekung" dienen.

Immerhin. Häufig tritt ja ein Kind doch in die Fußstapfen der Eltern. Bin allerdings froh, dass meine Eltern dieses Laster nicht hatten.

@18:07 Uhr von Tada

Ich schicke Sie bei meiner Mutter vorbei. Bei jedem mehrtägigen Besuch nehme ich da mindestens 3 kg zu. ;-)

Oh! Darf ich auch kommen? Schmeckt bestimmt besser als Astronautenkost.

 

17:50 Uhr von Vector-cal.45 @17:15 Uhr von Tinkotis

Persönlich habe ich einen Grundsatz: Ich esse um zu leben und nicht umgekehrt.

Klingt sehr rational – als hätte gutes Essen gar nichts mit Genuss (bevorzugt in netter Gesellschaft) zu tun.

@17:58 Uhr von werner1955

Eine Zuckersteuer für die Hersteller wäre evtl. sinnvoll (siehe GB), da auch in nicht süß-schmeckenden Lebensmitteln meistens viel zu viel Zucker steckt. 

Und warum soll ich dan mehr bezahlen obwohl ich anständig und Eigenverantwortlich mit meiner Ernährung umgehe.
Wenn ich dann immer mehr für "unvernünftige" bezahlen soll, bleit mie aja auch nur noch billig zu kaufen.

 

Schauen Sie nach GB, dort hat sich nach Einführung der Steuer der Zuckergehalt in vielen Lebensmitteln deutlich verringert. Insbesondere in Getränken, welche eine riesige „Zuckerfalle“ und damit verantwortlich für einen großen Teil des überbordende Zuckerkonsums sind. Seltsamerweise waren die Auswirkungen dieser Steuer dort meines Wissens nach positiv.

Alternativ könnte man auch ein Höchstmaß an Zucker in Getränken festsetzen oder auch in Lebensmitteln, die keine ausgewiesenen Süßwaren sind.

@18:08 Uhr von werner1955

Was können wir dagegen tun?

Nicht wir sondern die Eltern müssen etwas tun. Ich oder meien Kinder hatten nie Babybrei bekommen. [….]

ihnen die erste Zigarette anzubieten.
Da muss ich jetzt passen. Ich bin der einziege in meiner Famile der raucht. Angeboten habe ich das niemanden.

Meine Kinder fanden das immer schlimm. Sie werden mich auch nie im Kankenhaus wegen einer Erkrankung durch das Rauchen besuchen oder helfen.

 

Was soll an Babybrei schlimm sein, sofern man den Richtigen wählt? Es gibt (heutzutage) mehr als genug davon, die gar keinen oder so gut wie gar keinen Zucker enthalten zur Auswahl.

 

Der zweite Teil Ihres Kommentars schockiert mich. Dem eigenen Vater gegenüber sollte man m. E. grundsätzlich immer so loyal sein, ihm bei gesundheitlichen Problemen zur Seite zu stehen oder ihn im KH zu besuchen.

 

Vollkommen egal, ob das durch Rauchen verursacht wurde. Menschen haben nunmal ihre Makel oder schlechte Gewohnheiten. Wie kann man dem eigenen Vater gegenüber so hart und herzlos sein. Wow

18:57 Uhr von Ubu Pere

Vor nicht langer Zeit wurde immer die Gefahr von der Magersucht herbei geredet, aber im täglichen Leben sehe ich überwiegend Übergewichtige, vor allem junge Frauen  und Männer,  selbst bin ich auch immer noch sehr schlank und wurde immer als zu dünn bezeichnet,  bin aber heilsfroh  das es so ist, denn soviel extra  Gewicht möchte ich nicht mit mir herum schleppen.

Magersucht ist auf jeden Fall eine lebensbedrohliche Krankheit und sehr ernst zu nehmen. Herbeigeredet wird diese aber nicht. M.M.n. trifft diese vor allem sehr sensible Menschen, i.d.R. Frauen. Wenn Sie nicht absichtlich hungern, dann ist Ihr Dünnsein unbedenklich. Genauso wie ein paar Kilos zu viel m.E. auch nicht zwangsläufig Grund zu Sorge sein müssen.

Niemand ist freiwillig übergewichtig.

Ich glaube, man kann davon ausgehen, dass praktisch alle Menschen mit Übergewicht schon x mal versucht haben, davon loszukommen, meistens mit anschließendem Jo-Jo-Effekt, weil der Körper darauf programmiert ist, Reserven anzulegen und nicht so ohne Weiteres wieder loszulassen.
Die Zusammenhänge sind komplizierter, als das so gemeinhin transportiert wird.

Die Ernährungsdocs auf NDR bieten gute Erklärungen, wie es zu dem extremen Übergewicht kommt und wie man das wieder verliert. Das ist ab einem gewissen Gewicht sehr schwer, weil der Stoffwechsel schlapp macht, und geht oft nicht ohne Magenverkleinerungs-OP.

@17:50 Uhr von Vector-cal.45

 

Persönlich habe ich einen Grundsatz:

Ich esse um zu leben und nicht umgekehrt.

 

Geht es nur darum zu essen, dass man nicht ohnmächtig vor Hunger zusammnklappt, kann man sich auch täglich eine Dose Ravioli, ein paar Plunderteilchen, und zum Abendessen wahlweise Chips oder Gummibärchen rein pfeifen. Für die Gesundheitsabteilung gibt es dann einmal pro Woche Salat beim Mac Satt.

@Anna-Elisabeth, 19:02 re @Tada

Ich schicke Sie bei meiner Mutter vorbei. Bei jedem mehrtägigen Besuch nehme ich da mindestens 3 kg zu. ;-)

Oh! Darf ich auch kommen? Schmeckt bestimmt besser als Astronautenkost.

 

Sie führen die Kachexie-Liste der Foristen hier unangefochten an, dicht gefolgt von mir. Die anderen sind höchstens "ziemlich schlank".

Aber wir wissen beide, dass wir selbst nach einem Monat Vollpension bei @Tada's Mutter nicht aus der Liga "kachektisch" in "untergewichtig" aufsteigen würden.

@19:08 Uhr von Kaneel

Persönlich habe ich einen Grundsatz: Ich esse um zu leben und nicht umgekehrt.

Klingt sehr rational – als hätte gutes Essen gar nichts mit Genuss (bevorzugt in netter Gesellschaft) zu tun.

 

Ich genieße mein (veganes) Essen sehr wohl. Dies gilt aber für ein opulentes, hausgemachtes und reichhaltiges indisches Menü ebenso wie für ein einfaches schnelles Sandwich, ein Reste-Essen oder auch ein paar Nüsse oder Trockenobst. Der Luxus, den wir uns gönnen, ist bei den Zutaten grundsätzlich sehr auf Nährwert und Qualität zu achten. Wirklich gesunde Ernährung ist teuer. 

Ich bin äußerst dankbar für mein reichhaltiges Angebot an Nahrung und gerne auch mit etwas ganz einfachem zufrieden und esse prinzipiell ohne Probleme auch mehrmals hintereinander das gleiche, anstatt Reste wegzuwerfen.
 

Wie viele Menschen hungern auf diesem Planeten und sind (oder wären) froh um jedes schlichte Stück Sauerteigbrot . . . 

 

 

@14:19 Uhr von eine_anmerkung.

Es sollte in Umdenken bei den Lebensmittelherstellern stattfinden; zur Not auch mit Druck (Besteuerung Zucker). Es ist schon der Wahnsinn wo und wieviel Zucker da in vielen Lebensmittle drin sind. "Fruchtzwerge" die beileibe nicht so gesund sind, wir in der Werbung immer suggeriert wird. Curry, Fertiggerichte usw.. Damit tut sich unsere Gesellschaft nichts Gutes an. Hier muss und sollte dringend gegengesteuert werden.

 

Das Umdenken (und zuvor das Nachdenken) muss primär in den Köpfen der Leute beginnen.

 

Da habe ich allerdings große Bedenken.

 

 

@16:37 Uhr von harpdart

Habe gerade meinen BMI zum ersten Mal berechnen lassen. 

BMI: 20, " Sie wiegen zu wenig."

Aha.

War aber schon immer so. Ohne, dass mir das ein BMI-Rechner sagen musste. 

 

Ich habe noch nicht mal zugenommen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. 

 

Also,was tun auf meine alten Tage?

Gezielte süße und fette Ernährung?

 

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...

Auf keinen Fall. Freuen Sie Sich über Ihr Wohlfühlgewicht. Andere beneiden Sie darum. Allenfalls etwas Sport machen (Muskelaufbau). Dadurch erhöht sich der BMI auch.

@17:39 Uhr von mitbürger

"Sorry, fällt ihnen dazu nix besseres ein?"

 heute mag er nicht mehr-
ich vertröste sie aufs nächste mal.

Habe ich aber auch Verständnis für!

@16:37 Uhr von harpdart

Habe gerade meinen BMI zum ersten Mal berechnen lassen. 

BMI: 20, " Sie wiegen zu wenig."

Aha.

War aber schon immer so. Ohne, dass mir das ein BMI-Rechner sagen musste. 

 

Ich habe noch nicht mal zugenommen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. 

 

Also,was tun auf meine alten Tage?

Gezielte süße und fette Ernährung?

 

Dabei hab ich mich doch immer wohlgefühlt...

 

Lassen Sie alles wie gewohnt, und fühlen Sie sich weiterhin wohl!

Thumbs up!

 

@19:08 Uhr von Kaneel

Persönlich habe ich einen Grundsatz: Ich esse um zu leben und nicht umgekehrt.

Klingt sehr rational – als hätte gutes Essen gar nichts mit Genuss (bevorzugt in netter Gesellschaft) zu tun.

 

Ich möchte noch hinzufügen, dass ich den Genuss meines Essens nicht von netter Gesellschaft abhängig mache. Im Grunde habe ich dabei sogar eher gerne meine Ruhe.
Auswärts essen gehen wir ohnehin nur äußerst selten. Natürlich ist das ein ganz nettes gesellschaftliches Ritual, welches aber selbstverständlich nichts über die Qualität der Nahrung aussagt. In welche Fressorgien (und Trunkenheit) das gerne ausartet, muss auch nicht jeder gut finden.

 

Letztendlich ist die Nahrung ja tatsächlich in erster Linie dazu da, den Körper zu erhalten, dessen Zellen sich erneuern müssen. Da achte ich am ehesten darauf, nicht viele ungesunde Sachen zu mir zu nehmen. Dieses ganze Geselligkeitsding ist für mich eher Beiwerk und kulturelle Gepflogenheit. Das gemeinsame Essen habe ich zudem auch sehr schön mit Frau und Kids.

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