Kommentare - Verbraucherstimmung auf historischem Tief

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Kauflust???

Wie viele andere kaufe ich auch das was ich brauche. Nichts kaufe ich zum Spaß - der Umwelt zuliebe. Gut, unseren Mächtigen geht es anders, aber ich bin nicht in deren Lage - komme damit aber gut zurecht.

Ich zahle für Gas das Dreifache, für Strom 20% mehr, beim Wocheneinkauf mindestens 20%-30% mehr, Diesel kostet 60% mehr. Baumaterialien sind ebenfalls 20-50% teurer geworden.

Alles Dank der Sanktionen - gegen Rußland versteht sich. Dabei liefern die sogar noch Gas!

China beginnt nun (unter dem Vorwand von Corona???) auch nicht mehr zu liefern. Das war zu erwarten, schließlich sprachen sie sich von Anfang an gegen jegliche Sanktionen aus. Und im Namen von Corona geht ja alles. Aus dieser Ecke sind auch Preissteigerungen absehbar - wegen der zu erwartenden Engpässe.

Ich bekomme im nächsten Jahr 2% mehr Geld.

Woher soll eine Kauflaune kommen?

 

 

Wie bitte? Kauflust?

 

Russlands Krieg gegen die Ukraine, explodierende Energiepreise und hohe Inflation haben die Kauflust erheblich gebremst.

 

Also die meisten, die ich kenne, hätten durchaus Lust, was zu kaufen. Denen fehlt einfach die Kohle dafür.

Kopfschüttel ...

Licht am Ende des Tunnels

Dies wird sich nach Einschätzung der Marktforscher auch Mai bemerkbar machen.

 

...und im Juni, und im Juli, im August aber dann, irgendwann...

Wenn es nur die "Verbraucher"-Stimmung ist, ist das lange noch

lange kein Grund zur Sorge bzw. für echte schlechte Stimmung (nämlich in der gesellschaftlichen Wirklichkeit).

 

Eher ein Grund, die geltenden "Mechanismen", die heute die "Realitäten" in unserer Wirtschaft diktieren zu hinterfragen. Und deren "Regelwerk" auf die gesellschaftlichen und ökologischen Realitäten des 21. Jahrhunderts umzustellen, um die (globale) Wirtschaft mit demokratischen Erfordernissen kompatibel zu machen, so dass die gleichberechtigte(!) Arbeit an der Sicherung der Existenz aller Wirtschaftsteilnehmer (Menschen) heute und in Zukunft gewährleistet ist.

Sie also nachhaltig bzw. "zukunftstauglich" zu machen.

Eine sehr schwierige Situation

Eine sehr schwierige Situation der ich persönlich begegne indem ich mich einschränke und darauf hoffe das wir einen warmen Sommer bekommen und somit mein Energieverbrauch entsprechend gedrosselt wird. Ich werde bewusster kaufen, lasse mir aber (noch) nicht meine Stimmung vermiesen.

Kauflust

„..als auch ihre Kauflust hätten im April spürbare Dämpfer erhalten“

Was nützt alle Kauflust, wenn das Geld alle ist? „Lustkäufe“ sind nur denen möglich, die am Ende ihrer „Pflichtkäufe“ (Energie, Lebensmittel…) noch Geld übrig haben. Und deren Zahl wird kleiner, weil es bei uns ja um Gottes Willen keine „Lohn-Preis-Spirale“ geben darf.

Also, die einen können nicht mehr (so viel) aus Spaß kaufen, andere haben schon 3 Porsche und 5 Schweizer Uhren. Und die Zahl der Leute dazwischen wird kleiner.

Aber das ganze Geld für Sprit usw. Landet ja bei jemandem. Vielleicht ist dort ja mehr Kauflust.

"Der Ukraine-Krieg sowie die…

"Der Ukraine-Krieg sowie die hohe Inflation haben der Verbraucherstimmung einen schweren Schlag versetzt" 

Denke der Ukraine Krieg Spiel eher eine Untergeordnete Rolle. Die Verbraucherstimmung ist schon seid letzten Herbst auf Talfahrt, was in erster Linie an den rasant steigenden Verbraucherpreisen liegen dürfte. Die Deutschen sind nicht sparsamer weil sie Angst vor der Zukunft haben sondern schlicht und einfach deswegen weil es bei vielen gerade noch für die normalen Unkosten reicht. Selbst bei meinen Kollegen sagen mir gerade die Jüngeren mit Kindern das es hinten und vorne nicht mehr reicht und wir verdienen wirklich nicht schlecht.

@14:10 Uhr von frosthorn

  Russlands Krieg gegen die Ukraine, explodierende Energiepreise und hohe Inflation haben die Kauflust erheblich gebremst.   Also die meisten, die ich kenne, hätten durchaus Lust, was zu kaufen. Denen fehlt einfach die Kohle dafür. Kopfschüttel ...

Ich wollte schon letztes Jahr mir ein Audiointerface kaufen, aber die bekommen die Teile nicht. Was anderes kauf ich mir eben im Momment nicht. Durch den Krieg werden noch so manche Lieferungen ausbleiben und die Kunden können dann auch nicht kaufen was sie wollen.

 

 

Ich denke das Problem ist....

Ich denke das Problem ist nur in einem Teil in den gestiegenen Kosten zu suchen. Ein anderer großer Teil macht die Unsicherheit aus in der sich der Verbraucher befindet. Wie geht es weiter, wo geht unser Weg hin? Eine gute Regierung (meiner Meinung nach nicht unsere, siehe das zögerliche Verhalten von Scholz), zeigt dem Verbraucher und damit dem Bürger eine Zielrichtung auf (wenn uns das gelingt werden wir....) und das wäre in der jetzigen Zeit so wichtig und gäbe Halt. Einer solchen Rolle wäre der werte Herr Merz zweifellos mehr gewachsen.

@14:09 Uhr von Denkerist

Wie viele andere kaufe ich auch das was ich brauche. Nichts kaufe ich zum Spaß - der Umwelt zuliebe. Gut, unseren Mächtigen geht es anders, aber ich bin nicht in deren Lage - komme damit aber gut zurecht. Ich zahle für Gas das Dreifache, für Strom 20% mehr, beim Wocheneinkauf mindestens 20%-30% mehr, Diesel kostet 60% mehr. Baumaterialien sind ebenfalls 20-50% teurer geworden. Alles Dank der Sanktionen - gegen Rußland versteht sich. Dabei liefern die sogar noch Gas! China beginnt nun (unter dem Vorwand von Corona???) auch nicht mehr zu liefern. Das war zu erwarten, schließlich sprachen sie sich von Anfang an gegen jegliche Sanktionen aus. Und im Namen von Corona geht ja alles. Aus dieser Ecke sind auch Preissteigerungen absehbar - wegen der zu erwartenden Engpässe. Ich bekomme im nächsten Jahr 2% mehr Geld. Woher soll eine Kauflaune kommen?  

 

Wenn man nie etwas zum Spaß kauft, auch wenn die Gründe noch so heroisch sind, kann ja eigentlich nie in Kauflaune kommen- selbst in guten Zeiten. 

@14:11 Uhr von Seebaer1

Dies wird sich nach Einschätzung der Marktforscher auch Mai bemerkbar machen.   ...und im Juni, und im Juli, im August aber dann, irgendwann...

kommt die naechste Corona Welle.....

@14:09 Uhr von Denkerist

Wie viele andere kaufe ich auch das was ich brauche. Nichts kaufe ich zum Spaß - der Umwelt zuliebe. Gut, unseren Mächtigen geht es anders, aber ich bin nicht in deren Lage - komme damit aber gut zurecht.

 

 

Nun lösen Sie bitte mal den Widerspruch in Ihrer Aussage auf - kaufen Sie nicht mehr als nötig " der Umwelt zuliebe" oder weil Sie "nicht in der Lage" sind, damit "aber gut zurecht"kommen?

Und dann hätte ich gern noch gewusst, was Sie zu der Annahme bringt, "unsere Mächtigen" würde "es anders" gehen, denn in Ihrem Kontext bedeutete dies, dass diese "Mächtigen" grundsätzlich "zum Spaß" und ohne auf die Umwelt zu achten, konsumierten. Achja, und wer sind diese "Mächtigen", von denen Sie da reden? Nur damit ich mich einzustufen weiß. da ich ebenfalls wie Sie (nicht "mächtig"?) auf die Umwelt achte, aber mir doch schon das eine oder andere Mal etwas "zum Spaß" ("mächtig"?) leiste. 

Die Menschen wollen…

Die Menschen wollen Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Unser Wohlstand darf nicht aufgrund politischer Ideologie gefährdet werden. 

 

Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.

Schlechter Scherz …

Lohnerhöhungen, sofern es sie überhaupt gibt, wiegen längst nicht mal mehr die Inflation auf.

Nach 2 Jahren Corona sind Wohlhabende nicht so betroffen, die Urlaubskosten wurden eh wegen Ausfall gespart. Einkommensschwache „durften“ eher Schulden machen wegen Kurzarbeitergeld oder gar Jobverlust.

 

Viele Familien, gerade mit mehreren Kindern, können zusehen wie sie den Sprit, den Strom, die Lebensmittel alles noch so bezahlt bekommen, dass das Geld auch den ganzen Monat ausreicht.

 

Aber, oh weh, die „Konsumlaune“ ist so schlecht. Alles wäre viel besser, wenn die Leute trotz dieser Sorgen immer schön brav weiter konsumieren würden (für wen eigentlich?).

 

Die Konjunktur, das Wirtschaftswachstum, das geht natürlich vor. Eine Art Heiliger Gral anscheinend. Wenn sich die Menschen mit Kindern auch von einem Durchschnittsgehalt einen Urlaub oder auch nur eine teure Autoreparatur leisten könnten, dann verschwenden diese vielleicht auch wieder einen Gedanken an das Wachstum.

Kauflust,was ist das?

Ich kaufe immer nur das was ich brauche und bin froh wenn ich das Geschäft wieder verlassen kann. Ausser ich kaufe mir ein neues Auto dann schaue ich etwas genauer hin.Das ist in der Regel alle 15 Jahre.

@14:19 Uhr von dr.bashir

Was nützt alle Kauflust, wenn das Geld alle ist? „Lustkäufe“ sind nur denen möglich, die am Ende ihrer „Pflichtkäufe“ (Energie, Lebensmittel…) noch Geld übrig haben. Und deren Zahl wird kleiner, weil es bei uns ja um Gottes Willen keine „Lohn-Preis-Spirale“ geben darf. Also, die einen können nicht mehr (so viel) aus Spaß kaufen, andere haben schon 3 Porsche und 5 Schweizer Uhren. Und die Zahl der Leute dazwischen wird kleiner. Aber das ganze Geld für Sprit usw.

>> Landet ja bei jemandem. Vielleicht ist dort ja mehr Kauflust.

 

Fragt sich nur, worauf. Und wer am Ende die „Zeche“ der Immer-noch-Kauflustigen zahlt. Eins ist jedenfalls jetzt schon klar: Die selbst schon deshalb nicht, weil sie das allein gar nicht können.

14:43 Uhr von Initiative Neu…

"Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken."

 

Kommt auf die Art Unternehmen und ihre speziellen  Kunden an. Sind nicht alle Verbraucher in schlechter Stimmung. Heute hat die Mercedes-Benz Group AG ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2022 veröffentlicht. Die hat keine großen Probleme gehabt, höhere Preise durchzusetzen. Die Kunden des hochpreisigen Segments haben mehr ausgegeben. Das Unternehmen konnte höhere Preise durchsetzen. Es wurden zwar wegen der bekannten schlechten Rahmenbedingungen 10% weniger Fahrzeuge zum Vergleichsquartal 2021 abgesetzt, aber der Umsatz stieg um 8%. Der Gewinn (bereinigtes EBIT) stieg in diesen drei Monaten um 21% auf 4.243 Mio. Euro. Die Mercedes-Benz Group schreibt erklärend: "...was die starke Preisdurchsetzung sowie den verbesserten Produktmix auch in volatilen Märkten unterstreicht. Auslieferungen von Top-End-Fahrzeugen, zu denen Mercedes-Maybach, Mercedes-AMG, G-Klasse, S-Klasse, GLS und EQS gehören, stiegen im gleichen Zeitraum um 5% auf 78.000 Fahrzeuge."

Vorstandsmitglied H. Wilhelm: "Generell lässt sich sagen, die Nachfrage nach all unseren Produkten, in allen Märkten, ist sehr stark und weiterhin sehr hoch."

Die Stimmung in diesem Unternehmen und die Kauflaune und die Kaufkraft seiner Kunden kann wohl so schlecht nicht sein.

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.

 

Wie stellen Sie sich das vor? Sollen die Leute aufhören, zu essen und zu wohnen?

In Frankfurt ...

... versteht halt niemand den Zusammenhang zwischen Inflation, Konsumstimmung und Konjunktur.

.

Dabei ist für jeden Drittklässler klar, dass steigende Preise keinen Spaß machen, Shoppen dann keine Lust mehr macht wenn man das Preisschild sieht und Unternehmen nichts verkaufen können, wenn die Kunden keine Lust haben zu kaufen.

.

Weiß jeder.

.

Außer Madame Lagarde in Frankfurt.

@14:41 Uhr von Anita L.

Wie viele andere kaufe ich auch das was ich brauche. Nichts kaufe ich zum Spaß - der Umwelt zuliebe. Gut, unseren Mächtigen geht es anders, aber ich bin nicht in deren Lage - komme damit aber gut zurecht.     Nun lösen Sie bitte mal den Widerspruch in Ihrer Aussage auf - kaufen Sie nicht mehr als nötig " der Umwelt zuliebe" oder weil Sie "nicht in der Lage" sind, damit "aber gut zurecht"kommen?

Wenn Sie es genau gelesen haben steht da: "Ich bin nicht in deren Lage". Das heißt, ich kann mir mein Einkommen nicht selbst beschließen. Ein Herr Habeck kann gerne sagen "wir" müssen die Heizung herunterdrehen: Er meint damit: Die Bürger müssen herunterdrehen, Wenn ein Herr Gauck Frieren für Putin wünscht: Er wird nicht frieren. Viele Menschen werden sich entscheiden müssen Heizen oder ausreichend essen.

Ich kenne Menschen, bei denen ist am Monatsende nichts übrig - mit Sparen ist da auch nichts mehr. Und nun verteuert sich alles so etwa 20%. Für diese Menschen beträgt die Preissteigerung ihrer gekauften Produkte 20%. Das birgt schon Sprengstoff. Es sind nicht wenige!

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Unser Wohlstand darf nicht aufgrund politischer Ideologie gefährdet werden.    Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.

.

Leider merken die Unternehmen das zu spät und werden von der EZB nicht durch steigende Zinsen gewarnt. Die Hersteller denken: wenn die Zinsen nicht steigen, kann ich ja meine Preise einfach erhöhen und meinen Gewinn steigern.

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Folge: geringerer Konsum, Umsatzeinbrüche, Herunterfahren der Produktion, Freisetzen von Arbeitskräften,  dadurch noch geringerer Konsum, noch geringere Nachfrage bei hoher Inflation,  weil die EZB nichts machen will.

@14:19 Uhr von dr.bashir

„..als auch ihre Kauflust hätten im April spürbare Dämpfer erhalten“ Was nützt alle Kauflust, wenn das Geld alle ist? „Lustkäufe“ sind nur denen möglich, die am Ende ihrer „Pflichtkäufe“ (Energie, Lebensmittel…) noch Geld übrig haben. Und deren Zahl wird kleiner, weil es bei uns ja um Gottes Willen keine „Lohn-Preis-Spirale“ geben darf.

Mit der Lohn-Preis-Spirale würden die Preissteigerungen bei den Herrschern ankommen. Dort muss es aber hingehen. Ohne Druck ändert sich nichts! Die Franzosen würden definitiv auf die Straße gehen. Aber die Deutschen lassen alles mit sich machen.

schlechter als im ersten Corona-Lockdown.

Logisch. Die Corna Maßnahmen waren gut, richtig und wirksam und wurden von der großen Mehrheit der anständigen Bürger gefordert und mitgetragen.

Das kann man von der jetztigen Regierung beim Angriffskrieg auf die Ukraine nicht sagen. Immer noch finazieren wir mit Handel von Russland diesen Krieg.
 

fehlende Kauflaune

 

wie heißt es so schön

"wer Kummer hat - hat auch Likör

von daher .... einiges wird laufen

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

.... Unser Wohlstand darf nicht aufgrund politischer Ideologie gefährdet werden....

 

Was genau meinen Sie damit...?

Und bitte antworten Sie jetzt nicht mit Ihrem Lieblingssatz: "Regierung hat Angriffskrieg gemacht".....

@14:16 Uhr von Nettie

lange kein Grund zur Sorge bzw. für echte schlechte Stimmung (nämlich in der gesellschaftlichen Wirklichkeit).   Eher ein Grund, die geltenden "Mechanismen", die heute die "Realitäten" in unserer Wirtschaft diktieren zu hinterfragen. Und deren "Regelwerk" auf die gesellschaftlichen und ökologischen Realitäten des 21. Jahrhunderts umzustellen, um die (globale) Wirtschaft mit demokratischen Erfordernissen kompatibel zu machen, so dass die gleichberechtigte(!) Arbeit an der Sicherung der Existenz aller Wirtschaftsteilnehmer (Menschen) heute und in Zukunft gewährleistet ist. Sie also nachhaltig bzw. "zukunftstauglich" zu machen.

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Im Gegensatz zu Ihnen bin ich überzeugt, dass die meisten Bürger gezwungenermassen, wg. zu hoher Lebenshaltungskosten, ihren Konsum einschränken und nicht um irgendwelche globalen "Mechanismen" zu hinterfragen oder irgendwelches Regelwerk umzustellen. Sobald sich diese für einige prekäre Lage wieder entspannt, was hoffentlich nicht allzu lange dauert, wird auch der Konsum bzw. die Kauflaune wieder steigen. Hoffe ich.

@14:19 Uhr von dr.bashir

 Also, die einen können nicht mehr (so viel) aus Spaß kaufen, andere haben schon 3 Porsche und 5 Schweizer Uhren. Und die Zahl der Leute dazwischen wird kleiner. Aber das ganze Geld für Sprit usw. Landet ja bei jemandem. Vielleicht ist dort ja mehr Kauflust.

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Vllt landet es ja bei denen mit den 3 Porsche und den 5 schweizer Uhren. Wird man aber kaum ändern können.

@14:32 Uhr von eine_anmerkung.

Ich denke das Problem ist nur in einem Teil in den gestiegenen Kosten zu suchen. Ein anderer großer Teil macht die Unsicherheit aus in der sich der Verbraucher befindet. Wie geht es weiter, wo geht unser Weg hin? Eine gute Regierung (meiner Meinung nach nicht unsere, siehe das zögerliche Verhalten von Scholz), zeigt dem Verbraucher und damit dem Bürger eine Zielrichtung auf (wenn uns das gelingt werden wir....) und das wäre in der jetzigen Zeit so wichtig und gäbe Halt. Einer solchen Rolle wäre der werte Herr Merz zweifellos mehr gewachsen.

Einem H.Merz sind doch die Menschen egal! Halt gibt er  nur den Gewinnen der Unternehmen!  Rente mit 70 wird kommen - alles wegen Rußland, versteht sich. Rentenfinanzierung kapitalgedeckt - warten wir mal die Entwicklung an der Börse ab - die fetten Jahre sind vorbei! Außerdem ist er Transatlantiker...

Scholz ist im Übrigen nicht zögerlich, er hat nur Erfahrung und Weitblick.  Er sieht die Risiken eines Atomkrieges - die Anderen gehen dieses Risiko wissentlich ein oder erkennen es gar nicht. Da ist mir Scholz aber lieber!

15:49 Uhr von Einfach Unglaublich

doch, die weis das auch. aber sie hat sich zum bettvorleger der franz. präsidenten gemacht, schon vor langer zeit

Verbraucherstimmung auf historischem Tief....

Und das ist ja auch kein Wunder. Lag die Inflation im Februar noch bei 5,1 Prozent, stand sie im März bei 7,3 Prozent.

Nun ist -bis jetzt nichts davon bekannt, daß irgendeine Branche Lohnerhöhungen in der Höhe aufweisen konnte. Im Bereich der Druckindustrie lagen der Tarifabschluss bei 1,75 Prozent pro Jahr. Einzelhandel in zwei Stufen 3,0% und 1,7 %. Baugewerbe 2,2 % und 2,8 Prozent. Meist also Tarifabschlüsse auf zwei Jahre und angesichts der Preissteigerungen von Bescheidenheit geprägt, statt eines offensiven Ansatzes.

@Am 27. April 2022 - 15:49 Uhr von Einfach Unglaublich

Zitat: "In Frankfurt ...

.. versteht halt niemand den Zusammenhang zwischen Inflation, Konsumstimmung und Konjunktur.

Dabei ist für jeden Drittklässler klar, dass steigende Preise keinen Spaß machen, Shoppen dann keine Lust mehr macht wenn man das Preisschild sieht und Unternehmen nichts verkaufen können, wenn die Kunden keine Lust haben zu kaufen.

Weiß jeder.

Außer Madame Lagarde in Frankfurt"

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Muss man eben dafür sorgen, dass

1. jemand EZB-Chef ist, der etwas von Geldpolitik versteht und nicht nur, wie man französische Staatsausgaben finanziert.

2. der EZB-Rat, der die Geldpolitik für die EZB festlegt, anders zusammengesetzt wird, und wie aktuell, dass jedes Euro-Land eine Stimme hat.

3. die Maastrichter Stabilitätskriterien eingehalten werden.

.

Dass ansonsten die EZB weiterhin die Geldmengen erhöht, die Preise explodieren und sich die Leute jetzt darüber beschweren, dass das bisschen Netto nicht für die eigenen Ausgaben ausreicht, ist nicht überraschend!

 

 

Was nicht produziert wird kann nicht gekauft werden

Das gilt für den Export genauso wie im Inland. 
 

Ich hoffe nur das gewisse Dinge und Güter im Bereich „Anschaffungen“ bzw am Haus nicht kaputt gehen, denn Ersatz ist entweder auf absehbare Zeit nicht mehr zu bekommen oder exorbitant teuer. ZB alles was aus Metall, Keramik ist oder wo Elektronik drin ist. 

 

Die Lieferzeiten für E-Bikes oder E-Autos sind zum Teil nicht mehr hinnehmbar. Wie Habeck da die Verkehrswende schaffen will? 
 

Eigentlich sollte „nicht lieferbar“ im Inflationsindex deshalb mit berücksichtigt werden. Wahrscheinlich nehmen die Preisforscher dann stattdessen einfach etwas aus dem Vorjahr ... 
 

 

Dinge des täglichen Bedarfs, bzw alles was konsumiert wird MUSS man ja kaufen bzw bezahlen, ob man will oder nicht. 
 

Was mich auch wundert ist, dass es für April keinen „forecast“ der Bundesbank für die Inflationsrate gibt ... 

Das ganze Gefüge.

...des wohlhabenden Lebens in D und Europa scheint am Ende - und die normalen Bürger dürfen das zu allerst merken...und ausbaden.

Jetzt fehlt nur noch die AFD und das Chaos ist perfekt.

Ich hoffe, die etablierten Parteien bekommen das noch hin...

@15:44 Uhr von Nettie

  Fragt sich nur, worauf. Und wer am Ende die „Zeche“ der Immer-noch-Kauflustigen zahlt. Eins ist jedenfalls jetzt schon klar: Die selbst schon deshalb nicht, weil sie das allein gar nicht können.

__

Sie sollten froh sein, dass es noch ein paar Konsumenten gibt. Gäbe es die nicht, würde die Wirtschaft gegen die Wand fahren. Ich weiss, es ist Ihnen egal aber wenn keine prosperierende Wirtschaft, dann auch nicht genug Steueraufkommen um diejenigen zu entlasten, denen es zu schlecht geht, um die derzeitigen Preise allein zu stemmen. Ohne Konsum kein Wachstum, ohne Wachstum weniger staatl. Einnahmen, weniger staatl. Einnahmen = weniger im sozialen Topf. So wird ein Schuh daraus und nicht dem ständigen Beweinen von unrealistischen Zukunftsutopien à la "eine Welt, eine Gemeinschaft" und alle sind gut und sozial. Das wird nie eintreten.

kreativität in der krise

wie wäre es bspw. schulen nach unterrichtsschluss als tauschbörse für diejenigen zu öffnen,
denen es schwerfällt kauflustig zu sein.
mit gelegenheit zum einfachen gemütlichen beisammensein.
(kann mitgebracht oder von tafeln gestellt werden)

@16:17 Uhr von Johnny_X

Die Preissteigerungen der nahen Vergangenheit ist nicht allein Corona und dem Ukraine-Krieg zuzuschreiben, sondern auch und hauptsächlich den Spekulanten, Banken und Aktionären, die auf Grundnahrungsmittel, Energie- und Rohstoffe wetten. Warum ist Energie aktuell so teuer? Bisher gab es hier doch gar keinen wirklichen Engpass (auch wenn die Lager leerer sind als üblich).
Dieser "entfesselte Markt" ist das Problem und nicht die "Kauflaune".
Wenn ich für meine 5-köpfige Familie sorgen muss, dann bleibt eben nichts mehr für "Laune" übrig. An einen Urlaub ist dabei gar nicht erst zu denken (und das nicht erst seit den aktuellen Erhöhungen).
Würde man den "entfesselten" Markt wieder zu einem "sozialen" machen, dann wäre schon viel gewonnen - zumindest für den Großteil der Bevölkerung.
Der Geadanke ist aber utopisch, weil weder mit den Schwarzen und schon gar nicht mit den Gelben zu machen. Auch wenn es ein globales Problem ist - anfangen sollte man irgendwo...

Kauflaune

Es ist ja kein Wunder, dass die Menschen weniger kaufen. Ein Großteil der monatlichen Einnahmen gehen für Dinge des täglichen Bedarfs drauf, übrig bleibt wenn überhaupt ein paar Kreuzer. 

Urlaub, mit was selbst mit dem Auto einen Ausflug machen will gut überlegt sein. 

Selbst wenn man das Geld hat, man bestellt sich etwas, bekommt es wenn man Glück hat nach 13 Monaten. 

Unser Nachbar hatte sich im November 21 ein Auto aus Schweden bestellt, nun bekam er am Wochenende mitgeteilt das sein Auto im August in Produktion geht. Lieferung unter Vorbehalt Ende September. 

Grund fehlende Chips und es werden Plugin Fahrzeuge vorgezogen, weil die Prämie wohl ausläuft. 

Da 

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Unser Wohlstand darf nicht aufgrund politischer Ideologie gefährdet werden. 

.

Was Sie so alles wissen. Sie sprechen jetzt gleichen für alle Menschen. Respekt! Nur verkörpert das die Afd Ideologie von zurück zu Ludwig Erhard.

Ich z.B., ja auch ich bin ein Mensch, will Frieden, Freiheit und Gesundheit (körperliche Unversehrheit), wie wahrscheinlich fast alle Menschen in der Ukraine und die meisten Nicht-AfD-Wähler, die es ja Klasse finden wenn der Faschist Putin Massenmord betreiben lässt..

Wohlstand ist nicht wichtig, ordentlich Auskommen schon.

Wachstum ist völliger Quatsch, da umweltzerstörend.

Arbeitsplätze braucht man, aber bitte in Würde nur Arbeit der Arbeit wegen, ist kein Ziel.

Aber ich spreche ja nur für mich, Sie für "die Menschen"....

Meine Stimmung ist besser als während der Pandemie

Daher kann ich diese Aussage nicht nachvollziehen. 
 

Der Anstieg der Inflation wurde ja nicht durch den Ukraine Krieg ausgelöst. Das kam nur noch oben drauf. 
 

Vielleicht war es Teil der putinschen Überlegungen, dass der Westen ihn gewähren lässt, eben um nicht über Energie Embargo die Inflation zusätzlich anzuheizen. 
 

falsch gedacht, wie bei so vielem…

 

ich jedenfalls gebe aktuell eher mehr Geld aus für Anschaffungen, weil die ja jetzt schneller teurer werden. 
 

Und so werden das viele sehen, außer die, die ohnehin nicht viel haben. 
 

Aber die schaffen sich ja auch nur selten was neues an mangels Pekuniärer Masse..

@15:57 Uhr von werner1955

Logisch. Die Corna Maßnahmen waren gut, richtig und wirksam und wurden von der großen Mehrheit der anständigen Bürger gefordert und mitgetragen. Das kann man von der jetztigen Regierung beim Angriffskrieg auf die Ukraine nicht sagen. Immer noch finazieren wir mit Handel von Russland diesen Krieg.  

Damit haben wir beim Erdöl von den Saudis aber kein Problem. Andere Fälle der vergangenen Jahre will ich gar nicht ansprechen.

Experten haben doch entwarnt

Laut Experten ist der Rubel im freien Fall, „Putins“ Wirtschaft kurz vor dem Kollaps und bei uns alles gut ! 
 

Nur dummerweise hat man dabei übersehen, dass „Made in Germany“ heutzutage selbst bei Exportschlagern wie Autos oder Medizintechnik die Ausnahme ist. Dabei geht es nicht nur um Rohstoff xy, dessen Einfuhr man sanktioniert, sondern zB auch um das Bauteil, Modul oder Halbfertigerzeugnis das in Frankreich oder Ungarn mit just diesem Rohstoff hergestellt worden wäre und jetzt eben ausbleibt. 
 

Klar gibts dann eventuell Ersatz, drei Monate später und 50% teurer ... 

 

Das ist nur für diejenigen irrelevant die sowieso die 100 m zum Biomarkt im 3 Tonnen schweren SUV zurücklegen ... 

 

Und die EU bastelt schon am 6. Sanktionspaket. Spätestens nach dem 10. Sanktionspaket können deutsche Betriebe dann ihre Produktion im Inland einstellen ... was das dann wohl für eine miese Verbraucherstimmung hervorruft ? 

Amazon und Ausland

Wegen der Corona-Maßnahmen habe ich größtenteils auf Amazon umgestellt. Ab und zu gibt es eine richtige Ausflugsfahrt zum shoppen ins Ausland. Das werde auch in Zukunft beibehalten.

Es kommen wohl (bei manchen) härtere Zeiten...

Wenn ich in Stuttgart die vollen Shoppingmals und die vollen Läden in der Königsstrasse sehe, sehe ich zur Zeit nichts von einer gebremsten Kauflust. es täte aber manchen gut, wenn der Kleiderschrank leerer wäre und wenn weniger SUV´s die Straßen verstopfen. Was schlimm ist, dass viele bald nicht mehr die Heizkosten bezahlen können und der Staat, wie bei Corona, erst dann hilft, wenn es zu spät ist.  

14:45 Uhr von schiebaer45

 

Kauflust,was ist das? Ich kaufe immer nur das was ich brauche und bin froh wenn ich das Geschäft wieder verlassen kann. Ausser ich kaufe mir ein neues Auto dann schaue ich etwas genauer hin.Das ist in der Regel alle 15 Jahre.

 

Ich kaufe mir wegen Kauflust am Feiertag Vatertag wieder einen ganzen Tag im Vergnügungspark «Phantasialand» in Brühl bei Köln. Mit 5 Kindern im Alter von 9 bis 12 zusammen. Vatertag ist der Idealtag für Vergnügungsparks. Sehr leer, weil die Väter alternativ mit Bierfass in den Wald ziehen.

 

Der Kauf wird am gleichen Tag vollständig verkonsumiert, und ist danach weg. Zwei Jahre ging das wegen dem Idiot Corona nicht mehr. Kostet sechs Mal Eintritt plus Kinderspeisung à la deren Carte und Wunsch und Mengen.

 

Ganz billig ist das nicht, aber so ein Tag hat viel Gehalt und Stories für hinterher noch für ein ganzes Jahr bis dann zum nächsten Mal. Schöner kann man Kauflust eigentlich gar nicht besiegen als mit Kindern Freude schenken.

Tja ...

seitdem die Ampel regiert geht's steil bergab.

 

"Die starken Realeinkommensverluste dürften durch Lohnsteigerungen und Staatshilfen nicht kompensiert werden"

 

Was heißt hier "dürften" die Lohnsteigerungen gleichen dies bei weitem nicht aus.  Vielleicht bei einigen Besserverdienenden wo sich die prozentuale Lohnerhöhung auf ein hohes Gehalt mehr auswirkt.

Außerdem bleibt die Inflation ja nicht stehen, sie eilt im Galopp voraus!

 

Und die Staatshilfen haben den Namen nicht verdient, einmalig für 3 Monate 9€ Tickets u. 300€ und die versprochene Spritpreissenkung wird noch nicht einmal umgesetzt.

@ werner1955

... und wurden von der großen Mehrheit der anständigen Bürger gefordert und mitgetragen.

 

... und von vielen Liberalen und Linken wie mir.

Na, dann..

...sollten wir sparen..

Freiwillig max. 130 auf der Autobahn..

Keine Autos im Stand laufen lassen..

Kleinere Autos fahren..

Mehr regionale Ausflüge..weniger Fernreisen..unnötige Fahrten vermeiden

Bewusst Lebensmittel einkaufen..abchecken, wieviel man in den nächsten Tagen/Wochen benötigt, damit möglcihst wenig weggeworfen wird

kann gerne ergänzt werden..

Och, mir isses völlig egal…

Och, mir isses völlig egal. Ich kaufe, bis das Geld alle ist.  Früher gabs halt nochmal ein Wochenendtrip in die Berge oder ans Meer. Heute gibt's dafür Diesel und Salatöl. 

.

Solange man an Kaufen Spass hat, ändert sich nichts. Ausser der gekaufte Kram.

.

Als Staat würde ich jetzt einfach meinen Lohn höher setzen. Als Privatmann muss ich leider woanders sparen.

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Diese Vokabel dürfte 99,9% der Politiker unbekannt sein.

 

Gerade jetzt ist investieren wichtig

Geräte welche schon ihr alter erreicht haben sollten getauscht werden, solange noch Ware auf den Lagern liegen.

Stell dir vor du brauchst einen Kühlschrank

Die vor China liegenden Schiffe sind derzeit das größere Problem als die gestiegenen Energiepreise.

@15:57 Uhr von werner1955

Logisch. Die Corna Maßnahmen waren gut, richtig und wirksam und wurden von der großen Mehrheit der anständigen Bürger gefordert und mitgetragen. Das kann man von der jetztigen Regierung beim Angriffskrieg auf die Ukraine nicht sagen. Immer noch finazieren wir mit Handel von Russland diesen Krieg.  

 

Und Sie glauben ernsthaft, wenn wir "diesen Krieg nicht mehr finanzieren", also kein Gas und kein Öl mehr beim Russen kaufen, wäre die Stimmung im Land besser?

Da sind zumindest ganz leichte Zweifel angebracht.

@ Denkerist

Ohne Geld kein Erdgas  Ist eine völlig nachvollziehbare und notwendige Reaktion Rußlands.  Europa blockiert Zahlungen an Rußland

 
 

Bomben sind niemals nachvollziehbar. Schluss mit den Bomben und dem Krieg und sofortiger Abzug der Truppen und alles mir den Zahlungen wird wieder gut.

@foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt 15.45 Uhr…

@foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt 15.45 Uhr

Sie habe bei der Aufzählung der besser verkauften Fahrzeuge schon darauf hingewiesen wem die Kauflaune nicht vermisst wurde. Die Käufer dieser Autos jenseits der 100000€ Marke sind auch genau jene die schon in der Corona Zeit profitiert haben und auch jetzt wieder von den Preissteigerungen und der Ukrainekriese profitieren werden.

Wundert das

irgend jemand, man kann Geld nur einmal ausgeben, auch das neue Paket hat Rentner vergessen bei Heizung und Strom, oder hab ich etwas überlesen.

Ich hätte schon paar Wünsche und würde was kaufen, es liegt nicht an der Laune, sondern daran das ich jede Woche mehr ausgeben muss, was so nicht geplant war.

Wenn ich dagegen lese, wer was bekommt und für was Geld noch ausgegeben wird, weiß ich wenigstens was ich als Rentner wert bin.

Ich weiß ja nicht was die Regierung erwartet hat, einen Kaufrausch der unteren 50 Prozent, wo das Geld knapp ist, oder wie geht das mit der wundervollen Geldvermehrung, ein Zaubertrick?.

Alle reden nur immer von Obst und Benzin

Aber was ist mit Papier ? Oder so etwas „ausgefeiltem“ wie eine Tonerkartusche für den Drucker (plus 20% Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr)?

 

Ein im letzten Sommer bestelltes Fahrzeug soll „Vielleicht“ in Q4 2022 geliefert werden ... 

Auf die Preise von Vollholzmöbeln ZB mag man garnicht draufschauen, oder man muss sich vorstellen, das seien DM-Preise ... :-) 

Handwerker sind eigentlich jetzt wieder nicht mehr schwer zu bekommen. Aber die kommen dann trotzdem nicht weil sie kein Material bekommen ... 

 

Wie soll sich da bei mir als Verbraucher gute Laune einstellen? 

Am 27. April 2022 - 14:45 Uhr von schiebaer45

 

Kauflust,was ist das?

 

Ich kaufe immer nur das was ich brauche und bin froh wenn ich das Geschäft wieder verlassen kann. Ausser ich kaufe mir ein neues Auto dann schaue ich etwas genauer hin.Das ist in der Regel alle 15 Jahre.

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Ich persönlich finde "haben" immer besser als "brauchen". Gehe allerdings auch nur in Geschäfte, wenn ich auch etwas kaufen möchte und nicht nur um die Verkäufer zu nerven. Autos kaufe ich grundsätzlich nicht, eben weil ich sie nicht "brauche", da ich sie sehtechnisch nicht fahren will. Mein Mann schaut da auch etwas genauer hin, allerdings auch öfter, da sich sein Beruf hauptsächlich im Auto abspielt und er eine beachtliche km-Leistung hat. In Geschäfte wg. Bekleidung geht er auch nur ungern. Muss ich meistens machen.

@15:58 Uhr von hallo1: Ja, die Misere allerorts schöntrinken

  wie heißt es so schön "wer Kummer hat - hat auch Likör von daher .... einiges wird laufen

 

Ja, man kann sich das zusammenbrechende Deutschland einige Zeit lang schöntrinken und den Fernseher aus lassen (den ich schon 2017 abgeschafft habe).

Wie sagte Shakespeare schon vor 400 Jahren so schön:   "... Verrückte führen Blinde..."

Kauflaune ind der Fetisch "Wirtschaft"

Ich kann's nicht ändern, aber ich hatte noch nie eine "Kauflaune". Ich kaufe, was ich brauche. Und in Kriegszeiten denke ich auch nicht mit einem Pfeiffen auf den Lippen daran, was ich jetzt wohl mal kaufen könnte.

Mag ja sein, das es einfach nur ein unfassbar dämlicher Begriff aus der Riege der BWL Fetischisten ist. In diesen Tagen aber sollte aber die Wirtschaft absolut zweitrangig sein. Bombardiert das faschistische Russland die NATO, was nicht unwahrscheinlich ist, dann ist die Börse und die Wirtschaft komplett hinfällig.

Kauflust als Indikator?

Unsere Gesellschaft hat sich behäbig mit Umwelt- und Energieproblemen getan. Luxus, hoher Standard, Konsumdenken und Handeln ohne Bedenken, das sind nur einige Eckpunkte, die unser wohlgefälliges, auskömmliches, bedürfnisgerechtes Leben ausmachen. Ein Alltag, der zugreift, schnelle Überversorgung bietet und den Leuten alle Chancen lässt, sich über Krümel von Weizen in der Wurst auszulassen, statt daran zu arbeiten, wie die Grundversorgung gesichert wird. Das alte Beispiel, was die Hungernden in Afrika und Asien geben würden, um einmal am Tag satt zu werden- längst vergessen und in der Mottenkiste gelandet. Aber Bedarf und Bedürfnis sind bei uns verschwommen. Nun explodieren Preise durch einen massiven Krieg in einem der größten Produktionsländer für Öl, Weizen usw. Russland dreht uns den Ölhahn, Gas und notwendige Rohstoffe ab, wenn wir nicht spurten. Die Medien sind angefüllt mit Meldungen zu Krieg, Tod, Leuten auf der Flucht. Und die Regierung wirkt kopflos. Da kommt eher Angst auf.

@15:55 Uhr von Denkerist, re @14:19 Uhr von dr.bashir

Mit der Lohn-Preis-Spirale würden die Preissteigerungen bei den Herrschern ankommen.

 

Bei denen, die die Preise "machen" - sozusagen das umgekehrte "Trickle-Down-Prinzip"? Sehr "witzig".

@15:46 Uhr von Nettie

Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.   Wie stellen Sie sich das vor? Sollen die Leute aufhören, zu essen und zu wohnen?

 

Wie stellen sie sich ein schlechtes Konsumklima vor? Die Menschen kaufen genauso viel wie zuvor nur mit schlechter Laune? 

 

Bei dieser Gelegenheit...

 

...wüsste ich gerne, wie es um die "Beobachtung" der Spritkonzerne durch das Kartellamt bestellt ist.

 

Nach wie vor gehen die Spritpreise 20 x täglich runter und 21 x wieder hoch, ohne dass sich ein Trend nach unten abzeichnen würde.

Hier von mangelnder "Kauflust" bei den Autofahrern zu reden ist schon sehr nachvollziehbar. 

 

Aber solange die Geburtenrate noch steigt ist wenigstens noch nicht allen ganz die Lust vergangen...

 

 

 

Kauflaune

Also ich habe seit einigen Jahren keine kauflaune mehr, da man sich abzocken lassen muss für Qualitativ minderwertige Produkte mit teuren Namen.

Einige Menschen leben meiner Meinung nach auch auf zu großem Fuß, daher ist es wohl nicht so einfach am Ende des Monats.

Einfach nur das nötigste zum Leben kaufen, schon keine Geldprobleme mehr! 👌

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

...Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.

 

 

Dann setzen Sie Ihren tollen Plan mal um.
Sie werden sehr schnell merken, wer da den längeren Atem hat.

 

 

 

 

@15:49 Uhr Einfach Unglaublich - schnell kaufen…

... versteht halt niemand den Zusammenhang zwischen Inflation, Konsumstimmung und Konjunktur. . Dabei ist für jeden Drittklässler klar, dass steigende Preise keinen Spaß machen, Shoppen dann keine Lust mehr macht wenn man das Preisschild sieht und Unternehmen nichts verkaufen können, wenn die Kunden keine Lust haben zu kaufen. . Weiß jeder. . Außer Madame Lagarde in Frankfurt.

 

  
es wird noch teurer. 
 

Auch das ein Zusammenhang, der gerne übersehen wird. Und für 80% der Bevölkerung klappt das ja auch. Und das ist der für die Wirtschaft relevante Anteil. 
 

Die restlichen 20% sind sowieso immer knapp und müssen von den anderen 80% alimentiert werden. 
 

Das wird also keinen großen Impact auf die Wirtschaft haben…

Kauflust gebremst?

Das ist sehr nett formuliert.

.

Ich würde eher sagen, die Menschen haben weniger Geld zur Verfügung, weil die genannten Kosten so drastisch gestiegen sind, wie nie zuvor. Deshalb haben sie auch so eine "schlechte Stimmung" und mangelnde Kauflaune....

@15:55 Uhr von Denkerist

 

Mit der Lohn-Preis-Spirale würden die Preissteigerungen bei den Herrschern ankommen...

 

 

Die "Herrscher"?

Wer ist das konkret, in Ihren Augen?

 

@15:53 Uhr von Denkerist

Wie viele andere kaufe ich auch das was ich brauche. Nichts kaufe ich zum Spaß - der Umwelt zuliebe. Gut, unseren Mächtigen geht es anders, aber ich bin nicht in deren Lage - komme damit aber gut zurecht.     Nun lösen Sie bitte mal den Widerspruch in Ihrer Aussage auf - kaufen Sie nicht mehr als nötig " der Umwelt zuliebe" oder weil Sie "nicht in der Lage" sind, damit "aber gut zurecht"kommen? Wenn Sie es genau gelesen haben steht da: "Ich bin nicht in deren Lage."

 

Ja, und auf Ihren Beitrag bezogen heißt das genau das, was ich erfragt habe und worauf ich keine Antwort bekomme. Kaufen Sie nun der Umwelt zuliebe angemessen ein oder weil Sie es sich nicht leisten können?

Dafür kommen Sie jetzt mit der Heizung von Herrn Habeck und Herrn Gauck und dem üblichen Politikerbashing. Sie können gar nicht wissen, ob Herr Gauck oder Herr Habeck die Heizung nicht runterdrehen, egal ob sie das Geld hätten, sie weiterlaufen zu lassen (ich hätte es auch), oder ob sie sie nicht vielleicht schon lange vor der Teuerung für Energie taten - der Umwelt zuliebe (so halte ich es schon lange). Nö, da wird fleißig unterstellt, dass der Neid nur so gelb aus der Kommentarspalte fließt. 

14:09 Uhr von Denkerist

 

"Alles Dank der Sanktionen - gegen Rußland versteht sich. Dabei liefern die sogar noch Gas!"

...

 

Ach, ziehen Sie doch endlich nach Russland, da werden Sie sicher im Geld schwimmen und alles umsonst bekommen, so wie Sie hier schreiben. 

 

Ps. Dank Russland hungern zusätzlich Hunderttausende Menschen auf der Welt, da ukrainisches Getreide fehlt. Erklären Sie denen Ihre Diesel-Probleme.

@14:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Unser Wohlstand darf nicht aufgrund politischer Ideologie gefährdet werden.    Die hohen Preise dürfen nicht bezahlt werden. Bleiben die Unternehmet auf ihren teuren Waren sitzen müssen sie ihre hohen Preise senken.

 

 

Hm, die Menschen wollen, also haben sie zu bekommen? Und wer zahlt DIE Zeche dann? 

@Am 27. April 2022 - 16:14 Uhr von Gregory Bodendorfer

Zitat: "Das ganze Gefüge.

 

...des wohlhabenden Lebens in D und Europa scheint am Ende - und die normalen Bürger dürfen das zu allerst merken...und ausbaden.

Jetzt fehlt nur noch die AFD und das Chaos ist perfekt.

Ich hoffe, die etablierten Parteien bekommen das noch hin..."

.

Einen verdrehteren Blick auf die Realität kann man nicht haben.

.

Hätte man von Anfang an auf die AfD gehört, hätte die EZB nicht seit Jahren mit Billionen Euros Schulden anderer Länder finanzieren und damit nicht die Inflation anfachen können.

Folglich müssten dt. Sparer, Steuerzahler und Konsumenten jetzt auch keine Kaufkraftverluste in Billionenhöhe hinnehmen.

Das habe die sog. "etablierten Parteien", oder wie ich sie als AfD-Wähler natürlich nenne, "Altparteien" zu verantworten.

"Auch die Bundesbank hatte…

"Auch die Bundesbank hatte zuletzt vor einer Rezession gewarnt, sollte der Konflikt mit Russland weiter eskalieren."

 

...

 

Wenn nur der Krieg schuld daran wäre, dann würde es in allen Ländern genauso aussehen. Gibt es dazu Vergleiche?

 

Momentan sehe ich immer noch, dass wir in Deutschland die höchsten Energiepreise und höhsten Mieten haben.

Wie schafft man das in anderen Ländern mit geringeren Preisen ohne dass die Welt zusammenbricht?

@ 16:07 Uhr von Bernd Kevesligeti

"Und das ist ja auch kein Wunder. Lag die Inflation im Februar noch bei 5,1 Prozent, stand sie im März bei 7,3 Prozent.

 

Nun ist -bis jetzt nichts davon bekannt, daß irgendeine Branche Lohnerhöhungen in der Höhe aufweisen konnte. I ..."

 

 

Gehaltsmäßig wird dies wohl auch nie wieder eingeholt, zu groß ist der Abstand zwischen Reallohn und Inflationsgeschehen.

Oder auf gut deutsch, wir werden alle ärmer gemacht.

 14:32 Uhr von eine_anmerkung.

 

Ich denke das Problem ist nur in einem Teil in den gestiegenen Kosten zu suchen. Ein anderer großer Teil macht die Unsicherheit aus in der sich der Verbraucher befindet. Wie geht es weiter, wo geht unser Weg hin? Eine gute Regierung (meiner Meinung nach nicht unsere, siehe das zögerliche Verhalten von Scholz), zeigt dem Verbraucher und damit dem Bürger eine Zielrichtung auf (wenn uns das gelingt werden wir....) und das wäre in der jetzigen Zeit so wichtig und gäbe Halt.

 

Grundsätzlich wäre gut wenn Politik nicht nur für eine Legislaturperiode angelegt wäre. Und wir als BürgerInnen die Arbeit der Regierung bzw. der für die einzelnen Bereiche Verantwortlichen anhand einzelne Etappenziele bewerten könnten. Dabei ist weder eine Pandemie noch ein Krieg in europäischer Nachbarschaft inklusive der Folgen momentan besonders hilfreich.

 

Eine Dreier-Koalition heißt zudem zahlreiche Kompromisse schließen zu müssen. Fraglich wäre auch, ob Sie dem Weg, den Herrn Scholz aufzeigen würde, wenn er es denn täte, überhaupt folgen würden wollen.

 

Einer solchen Rolle wäre der werte Herr Merz zweifellos mehr gewachsen.

 

Vor allem in der Rolle des Oppositionspolitikers.

@16:14 Uhr von Gregory Bodendorfer

Ich hoffe, die etablierten Parteien bekommen das noch hin...

Das die es nicht hinbekommen wissen wir seit der deutschen Einheit und der Portokasse von Kohl bis zu Frau Merkels "wir schaffen das".

Also ich würde es geren mal mit einer demokratischen alternative ausprobieren. Wir hätten dafür im Bundestag mit der FDP auch eine gute Mehrheit.

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