Kommentare - Britische Einzelhändler senken Preise und erhöhen Löhne

Kommentare

Guter Anfang

Jetzt noch die Preissenkung nicht an den Erzeuger weitergeben, die Lohnerhöhung für alle, die bisher zum Mindestlohn oder drunter arbeiten, und vor allem nicht 20.000 Pauschalarbeiter (auch keine Festangestellten) entlassen, um die Lohnerhöhung zu finanzieren.

Sinnvoll...

...denn so stabilisiert man seine Umsätze und setzt gleichzeitig ein Signal für andere, es ähnlich zu machen, da die eigene Belegschaft wiederum dort Geld ausgeben kann.

Wirtschaft ist eben ein Kreisverkehr und keine Einbahnstraße Richtung Steuerparadies.

Interessantes "Experiment" mit offenem Ausgang

Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die Verbraucher in ihrer Gesamtheit und die Kunden dieser Einzelhändler im Besonderen durch ihr Verhalten bzw. ihre Reaktion darauf (vor allem bei ihren Kaufentscheidungen) verhindern werden, dass die geschäftliche "Verluste" machen oder sogar ganz vom Markt verschwinden.

Ich war gerade einige Zeit…

Ich war gerade einige Zeit in GB und kann sagen, dass Lebensmittel dort durchaus preiswert sind. Die Lebenshaltungskosten haben sich hauptsächlich durch höhere Energiepreise und gestiegene Hypothekenzinsen erhöht  .

@15:21 Uhr von Nettie

Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die Verbraucher in ihrer Gesamtheit und die Kunden dieser Einzelhändler im Besonderen durch ihr Verhalten bzw. ihre Reaktion darauf (vor allem bei ihren Kaufentscheidungen) verhindern werden, dass die geschäftliche "Verluste" machen oder sogar ganz vom Markt verschwinden.

Ich gebe Ihrer Annahme recht . Die Botschaft, die diese Aktion vermittelt ist, das sie soziale Unternehmen sind . Meiner Meinung wird sich ihr Umsatz und Gewinn ausweiten.

Lohn-Preis-Spirale

Sehr mutig, was die Einzelhändler da machen! In DE sind Lohnerhöhungen laut Experten leider nicht drin, da das sofort zu einer unkontrollierbaren Lohn-Preis-Spirale führen und Deutschland innerhalb von Wochen in ein Dritte-Welt-Land verwandeln würde! Dass sich UK so einer Gefahr aussetzt, sehr mutig!

Selber Schuld...

Wie alle immer gesagt haben: Seit dem Brexit geht es dort steil bergab. Und jetzt können sie noch nicht einmal vernünftig mit gestiegenen Lebenshaltungskosten umgehen.

@15:42 Uhr von Brianthedoh

Sehr mutig, was die Einzelhändler da machen! In DE sind Lohnerhöhungen laut Experten leider nicht drin, da das sofort zu einer unkontrollierbaren Lohn-Preis-Spirale führen und Deutschland innerhalb von Wochen in ein Dritte-Welt-Land verwandeln würde! Dass sich UK so einer Gefahr aussetzt, sehr mutig!

Ja , Lohnerhöhungen sind in Deutschland nicht drin , weil der Gewinn nach Steuern könnte ja zu niedrig ausfallen. Ironie aus

Hallo   Aus dem…

Hallo

 

Aus dem eingebundenen Artikel:

Es heize, wer es sich leisten kann

Das wird auch deutlich, wenn man Rebeccas elfjährigem Sohn zuhört: "Manchmal haben wir ganz schön zu kämpfen. Es kann richtig hart werden, sodass wir uns kein Brot und keine Milch mehr leisten können", sagt der Junge, um dann ganz tapfer anzufügen:

Meine Mutter hat uns beigebracht, dass wir nicht immer haben können, was wir wollen. Aber wir haben, was wir brauchen.

Auf die Frage, was das sei, spricht der Elfjährige von einem Dach über dem Kopf und Liebe - und davon bekomme er ganz viel.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/grossbritannien-inflation-energiep…

 

Mein Junge, wir schaffen das.

Bemerkenswerte Maßnahme.

Bemerkenswerte Maßnahme. Und dies in Britain wo außer Aldi die übrige Handelsunternehmen sich an gewisse Preisabsprachen halten. Dabei muss man korrekterweise sagen das diese Preisabsprachen im Vergleich zu Deutschland recht viel Spielraum lassen. Der deutsche Handel ist   v  i  e  l   preisbewusster. Aber Achtung, es kommt dazu das die Handelsmarken sehr stark vertreten sind und damit eine Preisvergleichbarkeit schwierig ist. Trotzdem freuen wir uns für der Britischen Verbraucher. Nachdem er viele Jahre zu viel bezahlt hat werden so 100 bis 150 Artikel preiswerter. Dies in einem Sortiment von einige tausende Artikel. Keine Sorge die Zugeständnisse werden anderweitig drauf geschlagen. Ob aber das exclusive Whiskey Sortiment des Britischen Premiers billiger wird ist zu bezweifeln.

@15:46 Uhr von Seebaer1

Wie alle immer gesagt haben: Seit dem Brexit geht es dort steil bergab. Und jetzt können sie noch nicht einmal vernünftig mit gestiegenen Lebenshaltungskosten umgehen.

Was dort gemacht wird, ist vernünftig. Nicht jeder hat einen finanziellen Spielraum. Das nennt man soziale Verantwortung.

Faszinierend

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

@15:42 Uhr von Brianthedoh

Sehr mutig, was die Einzelhändler da machen! In DE sind Lohnerhöhungen laut Experten leider nicht drin, da das sofort zu einer unkontrollierbaren Lohn-Preis-Spirale führen und Deutschland innerhalb von Wochen in ein Dritte-Welt-Land verwandeln würde! Dass sich UK so einer Gefahr aussetzt, sehr mutig!

 

 

 

Tja, nur dass es ja nicht UK ist, das sich der Gefahr aussetzt, sondern zwei Lebensmittelketten. Eigeninitiative :) die Experten und Staat. Find ich großartig.

@15:58 Uhr von fathaland slim

>>"Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein."<<

.

Oder aber die geben sich mit weniger zufrieden. Aus Patriotismus sozusagen.

Wie schnell...

Wie schnell die Briten auf die Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren. Herr Lindner, Herr Habeck, haben Sie das gelesen?

@fathaland slim, 15:58

 

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

Tröstlich, dass außer mir wenigstens noch einer auf diesen naheliegenden Gedanken kommt!

@15:49 Uhr von w120

>>"Mein Junge, wir schaffen das."<<

.

Waren Ihre Aussagen denn auf Germany bezogen oder England?

@15:50 Uhr von friedrich peter peeters

Nachdem er viele Jahre zu viel bezahlt hat werden so 100 bis 150 Artikel preiswerter. Dies in einem Sortiment von einige tausende Artikel. Keine Sorge die Zugeständnisse werden anderweitig drauf geschlagen. Ob aber das exclusive Whiskey Sortiment des Britischen Premiers billiger wird ist zu bezweifeln.

 

 

100-150 Artikel von tausenden. In einem Lebensmittelhandel. Erscheinen Ihnen (ich lese ein wenig Ironie heraus?) zu wenig? In Deutschland wird vom Staat eine Entlastung bei den Grundnahrungsmitteln diskutiert und die angebliche Bevorteilung der "Reichen" bejammert, in GB senken zwei Ketten ganz ohne staatliche Vollbetreuung die wichtigsten Lebensmittel und Sie philosophieren über das Whiskeysortiment des Britischen Premiers... Ich komm gerade nicht mit.

Hallo   Es wird doch auch in…

Hallo

 

Es wird doch auch in England verschiedene Marken geben.

 

No Name und Name, des gleichen Herstellers.

Werden jetzt die ggf. nur "Premiumprodukte" im Preis gesenkt.

 

Lohnerhöhung ist gut, aber wie muss ich das ins allgemeine Lohngefüge einorden?

60 Cent über Mindeslohn, da denke ich an den Mindestlohn bei uns, der auf 10,45 Euro geplant war und dann auf 12 Euro (Okt) erhöht wird.

Da wären 11,05 immer noch ein Armutslohn (der mit 12 natürlich auch).

 

 

 

 

@15:32 Uhr von Dr. Cat

15:21 Uhr von Nettie:
>> Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die Verbraucher in ihrer Gesamtheit und die Kunden dieser Einzelhändler im Besonderen durch ihr Verhalten bzw. ihre Reaktion darauf (vor allem bei ihren Kaufentscheidungen) verhindern werden, dass die geschäftliche "Verluste" machen oder sogar ganz vom Markt verschwinden.<<
.
>> Ich gebe Ihrer Annahme recht . Die Botschaft, die diese Aktion vermittelt ist, das sie soziale Unternehmen sind. Meiner Meinung wird sich ihr Umsatz und Gewinn ausweiten. <<
.

Es wäre ja auch eine Katastrophe für die 120000 Beschäftigten bei Asda, wenn durch diese Maßnahmen die Firma pleite gehen würde - dann wäre niemandem geholfen!

Auch Aldi (Nord und Süd) erhöht für deren Beschäftigten (ca. 90000, Anzahl ähnlich Lidl) an Juni den Mindestlohn mit dem Hinweis auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Ob Aldi auch Preise senkt, weiß ich nicht, aber die sind doch eh schon günstig, oder? Außerdem gibt es viele Alternativen zum Einkaufen gehen.

16:08, eine_anmerkung.

>>

@15:58 Uhr von fathaland slim

 

>>"Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein."<<

.

Oder aber die geben sich mit weniger zufrieden. Aus Patriotismus sozusagen.<<

 

Wer genau, meinen Sie, gibt sich da mit weniger zufrieden?

 

Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. Ich schließe jedenfalls aus dem Artikel, daß das im vorliegenden Fall wohl nicht so sein wird.

@15:47 Uhr von Dr. Cat

Sehr mutig, was die Einzelhändler da machen! In DE sind Lohnerhöhungen laut Experten leider nicht drin, da das sofort zu einer unkontrollierbaren Lohn-Preis-Spirale führen und Deutschland innerhalb von Wochen in ein Dritte-Welt-Land verwandeln würde! Dass sich UK so einer Gefahr aussetzt, sehr mutig! Ja , Lohnerhöhungen sind in Deutschland nicht drin , weil der Gewinn nach Steuern könnte ja zu niedrig ausfallen. Ironie aus

 

Sie können die Ironie des Bezugsbetrags auch mit Verweis auf eine direkte, automatisch eintretende Bedrohung durch Chaos und/oder Kommunismus beenden, wenn man in GB schon soweit geht, gegen die eisernen Marktregeln derart zu verstoßen. Das wäre unternehmerisches Risiko letztendlich. 

 

Wo kämen wir denn hin, wenn man großzügig zu Menschen ist, die keinen Sofortgewinn erbringen? 

 

 

 

@16:13 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Mein Junge, wir schaffen das."<< . Waren Ihre Aussagen denn auf Germany bezogen oder England?

 

Auf den Jungen. Steht doch da.

@15:58 Uhr von fathaland slim

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

Natürlich- wenn dort etwas vernünftiges für die einfachen Menschen gemacht wird kann es nicht mit rechten Dingen zugehen. Niemals!

@15:58 Uhr von fathaland slim

>> Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.<<
.

Vielleicht kaufen diese Konzerne günstiger ein, und die Marge bleibt gleich (hoch oder gut, je nachdem)?

Auf jeden profitieren erst mal die Beschäftigten und die Verbraucher.

 

@16:12 Uhr von frosthorn

  Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.   Tröstlich, dass außer mir wenigstens noch einer auf diesen naheliegenden Gedanken kommt!

 

Das hätte allerdings Auswirkungen auf die bisherigen Preise gehabt. Und lässt sich somit immerhin feststellen.

@16:13 Uhr von eine_anmerkung.

Hallo eine_anmerkung.

>>"Mein Junge, wir schaffen das."<< . Waren Ihre Aussagen denn auf Germany bezogen oder England?

 

Natürlich auf beide Länder bezogen und auch global.

 

@16:14 Uhr von w120

Hallo   Es wird doch auch in England verschiedene Marken geben.   No Name und Name, des gleichen Herstellers. Werden jetzt die ggf. nur "Premiumprodukte" im Preis gesenkt.   Lohnerhöhung ist gut, aber wie muss ich das ins allgemeine Lohngefüge einorden? 60 Cent über Mindeslohn, da denke ich an den Mindestlohn bei uns, der auf 10,45 Euro geplant war und dann auf 12 Euro (Okt) erhöht wird. Da wären 11,05 immer noch ein Armutslohn (der mit 12 natürlich auch).  

 

Immer wenn in einer Wortmeldung "ggf" darin vorkommt sollte man ggf. darauf verzichten.     

@16:12 Uhr von hallo1

>>"mal ne ziemlich unkonventionelle Methode hat aber was bestechendes an sich"<<

.

Denke ich auch und das Interessante wäre zu wissen warum (Intension)? Vorauseilender Gehorsam nach dem Motto, wir machen lieber selber was bevor die staatliche Keule kommt oder was?

@15:58 Uhr von fathaland slim

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

Nunja, es sind gewinnorientierte Unternehmen und solange der Kunde bisher die Gewinnmarge gezahlt hat...

Ich könnte mir gut vorstellen (bzw. fände ich das absolut legitim), dass die Preissenkung auf die Waren des täglichen Grundbedarfs an anderer Stelle, bei den sogenannten Luxusartikeln, wieder aufgeschlagen wird. Friedrich Peter ... spricht den exquisiten Whiskey an. Der darf gern mehr kosten, wie so manch andere nette, aber nicht unbedingt nötige Upgrade. Hauptsache, die Händler reichen ihre Preissenkung nicht an die Erzeuger weiter, wie es ja auch gern mal gemacht wird, wenn einer den Milchpreis am Einkaufregal senkt und der Bauer die Milch faktisch umsonst abgeben soll...

@16:17 Uhr von fathaland slim

>>"Aus Patriotismus sozusagen.<<   Wer genau, meinen Sie, gibt sich da mit weniger zufrieden?"<<

.

=> die betreffenden, genannten Firmen.

.

 >>" Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. Ich schließe jedenfalls aus dem Artikel, daß das im vorliegenden Fall wohl nicht so sein wird."<<

.

Ihre Aussage beinhaltet mal wieder eine Unterstellung denn Sie können doch gar nicht wissen ob die besagten Firmen keine Gewinne machen? Vielleicht machen die ja einfach weniger Gewinne und gut iss?

@16:17 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim

 

>> @15:58 Uhr von fathaland slim   >>"Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein."<< . Oder aber die geben sich mit weniger zufrieden. Aus Patriotismus sozusagen.<<   Wer genau, meinen Sie, gibt sich da mit weniger zufrieden?   Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. Ich schließe jedenfalls aus dem Artikel, daß das im vorliegenden Fall wohl nicht so sein wird.

 

So sehe ich das auch.

 

Ich weiß jetzt nicht wie das so in England ist, aber es gibt ja auch wechselnde Sonderangebote, die ja auch einkalkuliert sind (Mischkalkulation).

 

Jetzt halt ein Dauersonderangebot.

Dazu die perfekte Eigenwerbung.

 

 

@16:17 Uhr von fathaland slim

 

 

Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. Ich schließe jedenfalls aus dem Artikel, daß das im vorliegenden Fall wohl nicht so sein wird.

 

sollte wohl jedem einleuchten

auch dass nur ne Firma die Gewinne macht, auch gescheite Gehälter zahlen kann 

kann steht da nicht zwangsläufig auch tut

allerdings ne Firma die hart am Konkurs steuert, wird nicht mal wenn sie wohlwollend ist, gescheite Löhne zahlen können

@16:11 Uhr von eine_anmerkung.

Wie schnell die Briten auf die Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren. Herr Lindner, Herr Habeck, haben Sie das gelesen?

 

Sind Herr Habeck und Herr Lindner denn Wirtschaftsführer?

 

Die britische Politik war an dieser Entscheidung ja wohl zumindest offiziell nicht beteiligt, wenn ich den hier diskutierten Artikel richtig verstehe.

 

@fathaland slim, 16:17

 

Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.

 

Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.

@16:11 Uhr von eine_anmerkung.

Wie schnell die Briten auf die Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren. Herr Lindner, Herr Habeck, haben Sie das gelesen?

 

 

Wieso Herr Lindner? Wieso Herr Habeck? Sind die beiden seit neuestem Eigentümer einer der Einzelhandelsketten in Deutschland und ich habe das irgendwie verpasst? Da steht nicht: Herr Sunak oder Herr Kwarteng haben Preise gesenkt und Löhne erhöht, sondern der Einzelhändler Asda und die Kette Morrisons. 

@16:17 Uhr von melancholeriker

Zitat:''  Wo kämen wir denn hin, wenn man großzügig zu Menschen ist, die keinen Sofortgewinn erbringen?       '' Zitat Ende 

Vielleicht kann man es langfristige Investition sehen.

16:21, Seebaer1

>>

@15:58 Uhr von fathaland slim

 

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

Natürlich- wenn dort etwas vernünftiges für die einfachen Menschen gemacht wird kann es nicht mit rechten Dingen zugehen. Niemals<<

 

Was hat Ihre Antwort mit dem, was ich schrieb, zu tun?

Huch mehr Lohn niedrigere Preise

Potzblitz bleibt da überhaupt noch ein bischen was für den Gewinn? Oder muss wie schon so oft der Erzeuger noch billiger produzieren und die ganz am Anfang der Wertschöpfungskette Arbeitende dafür bluten z. Bspl. die Näherin in Bangladesh oder der Bananenpflüger oder der Kleinbauer in Peru oder Kaffepflücker oder MIlchbauer bei uns usw., usw.

@16:17 Uhr von melancholeriker

 

Wo kämen wir denn hin, wenn man großzügig zu Menschen ist, die keinen Sofortgewinn erbringen?

 

 

sie stehen doch auch im Leben sind nicht blind

wenn sie Vermieter sind Bänker oder sonst was

sind fair wenn die Mieten steigen oder der Zins

geben die Erhöhung nicht dem Mieter direkt weiter

oder erhöhen die Hypodarlehen

glauben sie echt das dankt jeder Mieter / Kunde ?

     

@15:58 Uhr von fathaland slim

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

----Richtig fathaland slim. Der Preiskampf war dort nie um jeden Preis. Man hat verstanden gut Geld zu verdienen. Gehälter und Löhne waren deutlich niedriger als in Deutschland. Und die Arbeitsplätze im Büro waren dort wie im Hühnerstall.

16:29, eine_anmerkung.

>>

@16:17 Uhr von fathaland slim

 

>>"Aus Patriotismus sozusagen.<<   Wer genau, meinen Sie, gibt sich da mit weniger zufrieden?"<<

.

=> die betreffenden, genannten Firmen.

.

 >>" Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. Ich schließe jedenfalls aus dem Artikel, daß das im vorliegenden Fall wohl nicht so sein wird."<<

.

Ihre Aussage beinhaltet mal wieder eine Unterstellung denn Sie können doch gar nicht wissen ob die besagten Firmen keine Gewinne machen? Vielleicht machen die ja einfach weniger Gewinne und gut iss?<<

 

Womit wir wieder bei meinem ersten Kommentar wären, in dem ich schrieb, daß die Gewinnmargen wohl bisher relativ üppig gewesen sein müssen.

 

Ich mag es nicht, wenn Diskussionen sich im Kreis drehen.

Britische Einzelhändler

Toll was die Wirtschaft in einem freien Land ohne EU fesseln alles machen darf.

Bei uns wird es verboten Waren unter dem Einstandspreis dabei Mischkalkulationen abzugeben.

 

 

16:35, frosthorn

>>

@fathaland slim, 16:17

 

 

Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.

 

Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.<<

 

Ich möchte Ihnen in einem kleinen Detail widersprechen. Eine Firma muss auch in der Lage sein zu investieren. Dazu braucht sie Gewinne.

@16:22 Uhr von Wolf1905

>> Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.<< . Vielleicht kaufen diese Konzerne günstiger ein, und die Marge bleibt gleich (hoch oder gut, je nachdem)? Auf jeden profitieren erst mal die Beschäftigten und die Verbraucher.  

 

Sie sind also der Meinung die Lebensmittelkonzerne haben bisher zu teuer eingekauft? Das glaube ich nicht.

Finde ich gut

und unser Wirtschaftsminister könnte das mal gerne lesen, er schiebt ja zur Zeit gerne was auf in den Sommer.

Ich zum Spaß mal bei unseren Einkaufsstätten nachgesehen.

" "Wir wollen unseren Mitarbeitern ein faires Lohnniveau bieten, mit dem sich sicher und langfristig planen lässt. 12,50 Euro pro Stunde ist bei uns der Mindesteinstiegslohn. Kein Mitarbeiter bei Lidl in Deutschland verdient weniger. Im Gegenteil: Die meisten Kollegen bekommen einen deutlich höheren Stundenlohn."

Und das wohl schon seit vielen Jahren, mal als Vergleich.

@16:35 Uhr von frosthorn

  Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.   Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.

 

 

@16:35 Uhr von frosthorn

>> Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite. <<
.

>> Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht. <<
.

Was schreiben Sie da denn? Wenn Firmen keinen Gewinn mehr machen, bekommt der Staat keinen Cent Gewinnsteuer ab. Außerdem müssen Technik orientierte Firmen viel Geld in Entwicklungen stecken, was sie nur haben, wenn sie gut verdienen und investieren können. Ansonsten werden sie mit der weltweiten Konkurrenz nicht mithalten können. Anscheinend sehen Sie das ja anders.

Aber da gehen natürlich die Meinungen weit auseinander, je nach Weltanschauung oder politisch gefärbter Überzeugung.

@16:36 Uhr von Anita L.

>>"..   Wieso Herr Lindner? Wieso Herr Habeck? Sind die beiden seit neuestem Eigentümer einer der Einzelhandelsketten in Deutschland und ich habe das irgendwie verpasst?"<<

.

Das habe ich auch nicht gesagt. Es geht hier darum, Rahmenbedingungen zu schaffen die es dem arg gebeutelten Steuerzahler-Nutzvieh in Deutschland deren klägliches Dasein vielleicht etwas lebenswerter zu gestalten und Lindner und Habeck könnten sich beispielsweise fragen, was für Effekte waren für ein derartiges Handeln ausschlaggebend und können wir vielleicht Synergieeffekte nutzen beispielsweise durch eine entsprechende Gestaltung der Unternehmenssteuern die dann zu solchen Effekten führen? Aber ich weiß das nicht und in der Bewertung von monetären betriebs- und volkswirtschaftlichen Interdependenzen sind Herr Habeck und Herr Lindner sicherlich wesentlich kompetenter.

@16:47 Uhr von werner1955

Toll was die Wirtschaft in einem freien Land ohne EU fesseln alles machen darf.

 

 

Bei uns wird es verboten Waren unter dem Einstandspreis dabei Mischkalkulationen abzugeben.

 

....können Sie zu Ihrem 2. Satz bitte ein Beispiel nennen?

@16:51 Uhr von fathaland slim

>>"Ich möchte Ihnen in einem kleinen Detail widersprechen. Eine Firma muss auch in der Lage sein zu investieren. Dazu braucht sie Gewinne."<<

.

Wenn es sich bei besagter Firma um eine Heuschrecke handelt auch das nicht.

@15:58 Uhr von fathaland slim

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

 

Ich hab mich mal ganz oberflächlich eingelesen: Beide Ketten, Asda und Morrisons, wurden erst vor Kurzem verkauft. Beide liegen beim Lebensmittelverkauf so gesehen auf den hinteren Plätzen unter den britischen Discountern; Spitzenreiter bei den Preisen ist auch in GB Aldi, die ja schon immer die Strategie fuhren: kleinstmögliche Marge, dafür größtmöglicher Absatz. Da auch die Briten immer größere Probleme haben, ihren Bedarf an Grundlebensmitteln zu bezahlen, wandern natürlich mehr Kunden zu den "Billig"-Anbietern ab, was den "Premium"-Markt, noch dazu mit neuen Eigentümern, zum Handeln zwingt. Die britische Presse spricht teilweise sogar von einem Preiskrieg und Experten warnen, dass gerade Marken einen solchen Preiskampf vermeiden müssten.

@16:51 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim

 

>> @fathaland slim, 16:17     Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.   Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.<<   Ich möchte Ihnen in einem kleinen Detail widersprechen. Eine Firma muss auch in der Lage sein zu investieren. Dazu braucht sie Gewinne.

 

Das hat das Steuerbüro gemacht. "g"

 

Natürlich sind Rücklagen wichtig.

Oder auch Rückstellungen (mindern den Gewinn).

@16:47 Uhr von werner1955

Toll was die Wirtschaft in einem freien Land ohne EU fesseln alles machen darf. Bei uns wird es verboten Waren unter dem Einstandspreis dabei Mischkalkulationen abzugeben.    

 

Sie sind also der Meinung, die britischen Handelskonzerne könnten nicht tun, was sie tun, wenn GB in der EU wäre?

 

Steile These.

@16:44 Uhr von fathaland slim

>>"Womit wir wieder bei meinem ersten Kommentar wären, in dem ich schrieb, daß die Gewinnmargen wohl bisher relativ üppig gewesen sein müssen.   Ich mag es nicht, wenn Diskussionen sich im Kreis drehen."<<

.

Was ist schon "üppig"? Eine sehr relative Aussage. Sie suggerieren das wenn die Firmen entsprechende Nachlässe geben die dann im Vorfeld halt zuviel abgesahnt hätten und das können Sie so nicht sagen.

@16:47 Uhr von werner1955

Hallo werner1955

 

Toll was die Wirtschaft in einem freien Land ohne EU fesseln alles machen darf. Bei uns wird es verboten Waren unter dem Einstandspreis dabei Mischkalkulationen abzugeben.

 

Sie kennen die Einstiegspreise doch nicht.

Die geminderten Preise können doch immer rnoch deutlich darüber liegen.

   

@16:52 Uhr von warumeigentlichwer

>>" Sie sind also der Meinung die Lebensmittelkonzerne haben bisher zu teuer eingekauft? Das glaube ich nicht."<<

.

Eine alte Kaufmannsregel sagt, "der Gewinn liegt im Einkauf". Aldi und Konsorten haben sich diese Prämisse hier bei uns sehr zu eigen gemacht.

@16:52 Uhr von warumeigentlichwer

>> Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.<< . Vielleicht kaufen diese Konzerne günstiger ein, und die Marge bleibt gleich (hoch oder gut, je nachdem)? Auf jeden profitieren erst mal die Beschäftigten und die Verbraucher.     Sie sind also der Meinung die Lebensmittelkonzerne haben bisher zu teuer eingekauft? Das glaube ich nicht.

.

Nein, vielleicht pressen sie ihre Lieferanten nur noch stärker aus? Aber ich weiß es nicht.

@16:11 Uhr von eine_anmerkung.

Wie schnell die Briten auf die Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren. Herr Lindner, Herr Habeck, haben Sie das gelesen?

 

Sollten Sie da nicht eher fragen: Herr Albrecht, Frau Albrecht, Herr Dohle, Herr Bünting ... haben Sie das gelesen?

ist das so schwer zu verstehen, @fathaland, @wolf1905

Investitionen sind selbstverständlich auch Ausgaben, Kosten für Neuentwicklungen auch. In seiner Bilanz stellt der Unternehmer schlicht das Geld, das er eingenommen hat, den Ausgaben gegenüber. In diesem Sinne sind sogar Rücklagen Ausgaben.

Und wenn am Ende herauskommt, dass die Firma ALLE irhe Ausgaben aus den Einahmen decken konnte, also Löhne und Gehälter, Lieferanten, Betriebskosten etc., dann hat sie eine Bilanz von 0,0 €. Hat keinen Cent Verlust gemacht. Und keinen Cent Gewinn. Hat trotzdem investiert und Dividenden gezahlt.

Und steht für Gegenwart und Zukunft ohne Probleme da, kann im nächsten, übernächsten und die nächsten hundert Jahre genau so weitermachen.

@16:35 Uhr von frosthorn

  Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.   Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.

 

Genau darum sollte es in der (globalen) Wirtschaft gehen: Durch freie und offene Zusammenarbeit aller ihrer Mitglieder (also eben aller) sicherzustellen, dass für alle ausreichend gesorgt ist. Wie aus dem "offene" schon hervorgeht, heißt das nicht, dass irgendwem von irgendwem anderes etwas "zugeteilt" wird, sondern dass Transparenz herrschen muss; u.a. z.B. auch darüber, welcher Wirtschaftsakteur sich wofür was "herausgenommen" hat (z.B. als Privatentnahme zur Deckung des eigenen Lebensbedarfs). Wichtig ist also nicht, was und wieviel wer braucht, sondern allein, dass jeder alles darüber wissen kann bzw. "darf".

Und immer jemand über die Algorithmen entscheidet, die also von Menschen "gemacht" werden, gilt dieses Transparenzgebot ganz besonders im IT-Bereich (sehr aufschlussreich dazu der heutige Artikel "Meinungsfreiheit über alles?", tagesschau.de/ausland/amerika/musk-twitter-109.html )

Vorbild für Lidl, Aldi & Co

Zumindest bei den beiden oben genannten weiß man ja, dass die Eigentümer nicht die Ärmsten sind, also wohl ganz gut verdienen. 
 

 

So könnte auch in Deutschland ein Beitrag dazu geleistet werden, um die Lebenshaltungskosten zu senken. 
 

Der neue Mindestlohn von 12€ wir sicher auch mit dazu beitragen, dass weniger Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind. 
 

Es spricht also immer mehr für ein Öl- und Gasembargo gegen Russland..

 

 

@Wolf1905, 16:58 re @frosthorn

Aber da gehen natürlich die Meinungen weit auseinander, je nach Weltanschauung oder politisch gefärbter Überzeugung

 

Über die Grundrechenarten sollten die Meinungen eigentlich nicht auseinandergehen, auch bei noch so gefärbten politischen Einstellungen nicht. Ich bin zwar ein Linker, aber ich bin auch Ingenieur, und diese beiden Anteile haben noch nie 2 und 2 unterschiedlich zusammengezählt.

@16:35 Uhr von frosthorn

  Eine Firma, die keine Gewinne macht, geht ja bekanntermaßen früher oder später pleite.   Eine Firma muss keinen Cent Gewinn machen. Sie muss so viel Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn Sie Dividenden oder Privatentnahmen als Ausgaben definieren (was sie ja auch sind), und die Bilanz einen Gewinn / Verlust von genau NULL ergibt, ist für alles gesorgt, was das Unternehmen zum Überleben braucht.

 

 

Dividenden und Privatentnahmen sind das einzige, an das Sie denken? Mal ganz davon abgesehen, dass die nur aus dem Gewinn des Unternehmens stammen sollten, nachdem aus dem Umsatz alle Kosten (Miete, Lohn,  Sozialleistungen, Material) abgedeckt wurden (was dann übrigbleibt, heißt Gewinn). Davon werden aber nicht nur die Dividenden bezahlt, falls das Unternehmen Anteilseigner hat (die abhängig vom Gewinn sinken oder steigen), sondern auch Rücklagen und Investitionen getätigt, Kredite getilgt, der Unternehmer benötigt eine eigene Absicherung, ... Ein Unternehmen ohne Gewinn ginge tatsächlich sehr schnell pleite und wird deshalb auch dann als insolvent eingestuft, wenn die Umsätze die notwendige Absicherung über die reinen Material- und Lohnkosten hinaus nicht abdecken. 

17:06, eine_anmerkung.

>>Rahmenbedingungen zu schaffen die es dem arg gebeutelten Steuerzahler-Nutzvieh in Deutschland deren klägliches Dasein vielleicht etwas lebenswerter zu gestalten<<

 

Weder fühle ich mich als Nutzvieh, noch führe ich ein klägliches Dasein.

 

Sie ganz gewiss ebenfalls nicht.

 

Was soll das also?

@17:14 Uhr von eine_anmerkung.

>>" Sie sind also der Meinung die Lebensmittelkonzerne haben bisher zu teuer eingekauft? Das glaube ich nicht."<< . Eine alte Kaufmannsregel sagt, "der Gewinn liegt im Einkauf". Aldi und Konsorten haben sich diese Prämisse hier bei uns sehr zu eigen gemacht.

 

Jeder der die "Geiz ist Geil" Regel anwendet trägt am Ende zum sozialen Verfall der gesamten Gesellschaft bei.

Asda und Morrisons reagieren…

Asda und Morrisons reagieren auf den angespannten Arbeitsmarkt, auf die steigende Inflation und auch auf die Konkurrenz, besonders von Aldi und Lidl. Asda wurde zuletzt von den Gewerkschaften kritisiert, es habe unter den großen Ketten in GB die niedrigsten Löhne. Nun zieht das Unternehmen mit Tesco und Lidl gleich, Aldi zahlt etwa mehr. Es geht den Unternehmen vorrangig darum, in der aktuellen Situation Marktanteile zu halten. Die rabattierten Produkte machen, so schätzt man in der britischen Presse, höchstens 5 oder 6% der Umsätze aus.

@16:47 Uhr von werner1955

Toll was die Wirtschaft in einem freien Land ohne EU fesseln alles machen darf. Bei uns wird es verboten Waren unter dem Einstandspreis dabei Mischkalkulationen abzugeben. 

 

 

Und wo steht, dass dies im vorliegenden Fall passiert bzw. erlaubt ist?

17:10, Anita L.

>>

@15:58 Uhr von fathaland slim

 

Dann scheinen bei diesen britischen Lebensmittelkonzernen ja die Gewinnmargen bisher überaus großzügig kalkuliert gewesen zu sein.

 

 

Ich hab mich mal ganz oberflächlich eingelesen: Beide Ketten, Asda und Morrisons, wurden erst vor Kurzem verkauft. Beide liegen beim Lebensmittelverkauf so gesehen auf den hinteren Plätzen unter den britischen Discountern; Spitzenreiter bei den Preisen ist auch in GB Aldi, die ja schon immer die Strategie fuhren: kleinstmögliche Marge, dafür größtmöglicher Absatz. Da auch die Briten immer größere Probleme haben, ihren Bedarf an Grundlebensmitteln zu bezahlen, wandern natürlich mehr Kunden zu den "Billig"-Anbietern ab, was den "Premium"-Markt, noch dazu mit neuen Eigentümern, zum Handeln zwingt. Die britische Presse spricht teilweise sogar von einem Preiskrieg und Experten warnen, dass gerade Marken einen solchen Preiskampf vermeiden müssten.<<

 

Danke für diese wertvollen Informationen. Sie helfen bei der Beantwortung meiner Fragen, die ich mir stelle.

@16:17 Uhr von fathaland slim

früher oder später pleite.

Seit es „Systemrelevante“ Firmen, Banken und Betrieb gibt ist das nicht immer mehr so.

@17:17 Uhr von Bruno14

>>"Wie schnell die Briten auf die Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren. Herr Lindner, Herr Habeck, haben Sie das gelesen?   Sollten Sie da nicht eher fragen: Herr Albrecht, Frau Albrecht, Herr Dohle, Herr Bünting ... haben Sie das gelesen?"<<

.

Da haben Sie natürlich auch recht.

Nur eine Vermutung...

Warum müssen einige hier unbedingt das Haar in der Suppe suchen? Kann man nicht einfach mal sagen: Tolle Aktion, wäre bei uns auch bitter nötig. Ist es einfach nur das falsche Land?

Darstellung: