Kommentare - Weltweiter Sand-Verbrauch zu hoch - UN fordern neue Regeln

26. April 2022 - 15:06 Uhr

Weltweit wird immer mehr Sand für Bauprojekte verwendet - mit verheerenden Folgen für die Natur. Das UN-Umweltprogramm fordert in einem neuen Bericht Konsequenzen - etwa ein Verbot von Sandabbau an Küsten.

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Kommentare

Verbote sind nutzlos

"Das UN-Umweltprogramm fordert in einem neuen Bericht Konsequenzen - etwa ein Verbot von Sandabbau an Küsten."

 

Solche Verbote gibt es längst. Aber sie sind genauso nutzlos wie das Verbot, den Regenwald abzuholzen.

 

Solange sich mit dem Raubbau an der Natur Geld machen lässt, wird es gemacht. Die einzige Lösung besteht darin, die Nachfrage nach (neuem) Sand massiv zu senken.

Wer sich schon mal mit…

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

Dubai

Das ist schon merkwürdig, dass der Sand australischer Küsten über den indischen Ozean geschippert wird, um dort in Dubai Wolkenkratzer zu bauen, und eine Insel "die Welt" ins Meer zu schütten, die sich nicht verkaufen lässt. Der Sand aus der Sahara ist "zu rund" für die Herstellung von Beton. Ähnliches plant jetzt Saudi Arabien mit einer Freihandelszone im Norden des Landes. Mit CO2 Einsparung hat das nichts zu tun

 

ist schon seit jahrzehnten…

ist schon seit jahrzehnten ein problem.
ist es denn nicht möglich für bauzwecke saharasand zu verwenden? wenn der sand vorher per walzen aufgebrochen würde und so die runde statikfeindliche form beiseitigt wäre?
was sagt ein experte?
in der wüste  fällt es weniger auf wenn was fehlt.

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

----------------------

Leider sind die Sandkörner der Wüsten zu rund und können damit  nicht zur Festigkeit des Betons beitragen

Ein besonders krasses Beispiel für die Verschwendung dieser - wie aus der Meldung hervorgeht, überlebensnotwendigen - allgemeinen Ressource zeigen diese Bilder aus den Golfstaaten:

google.com/search?source=univ&tbm=isch&q=aufgesch%C3%BCttete+inseln&fir=NxOg7CcEcDTBzM%252CnR3RFoLF4ogtRM%252C_%253B-_inloOEz7oRUM%252CAOor5KEh-cRy6M%252C_%253B7O1TKgG-ba_S1M%252CrxUxhWMtszFPjM%252C_%253Ba0Ux6RhI8V-yuM%252CZOTpl5yl-3TroM%252C_%253B9ml41oT06gXhTM%252C61i4FTnDdYQeCM%252C_%253B7e6ehnM3swOyXM%252CnAhY3eIRF74weM%252C_%253BoeTbKFQKGto1HM%252CCl0LWI16cOf9mM%252C_%253Bt3tBz2eDwb9RiM%252CZnE1u-1cXl3hyM%252C_%253Bw0oc6Fpf8Dh0xM%252CxUeozTPA3m-BJM%252C_%253B-99fTnh26z422M%252CskjpJjIN9rqe2M%252C_&usg=AI4_-kTRgGYHycjDPo3Nzz7tQhVUh2at2g&sa=X&ved=2ahUKEwjN4Ovk6bH3AhVoSfEDHbCCA6EQjJkEegQIAhAC&biw=1536&bih=807&dpr=1.25

 

Die Kosten dafür zahlen, wie aus der Meldung hervorgeht, alle. Wenn auch nicht unbedingt in Geld. Es "reicht" schon dass sie allein den Schaden haben.

Da hätte ich einen Vorschlag…

Da hätte ich einen Vorschlag mit dem man sofort jede Menge Sand einsparen kann. 10qm Wohnraum pro Person sind genug. Hätte nebenbei noch den Effekt einer massiven Energie Einsparung. Wir hätten dann auch wieder genügend Platz für Windräder. Ich hab meinem Freund in Kuba geholfen sein Haus zu restaurieren, Sand ist dort Mangelware, also wird mit einfachsten Mitteln alter Bauschutt zerschreddert, gesiebt und als Baustoff verwendet. Das Problem ist unsre Überfluss Gesellschaft in der Neukauf billiger ist als Wiederverwertung, davon müssen wir endlich weg.

Endlich

Ein Kilometer Autobahn frisst 30.000 Tonnen Sand, ein Einfamilienhaus 200 Tonnen in Form von Beton und Glas, so die Sendung "Sandabbau in Deutschland" im Ersten. 

Da die zum Bauen geeigneten Sandvorkommen endlich sind, kann man doch theoretisch das Ende unserer Kultur ausrechnen. Gesamtsandmenge geteilt durch Jahresverbrauch des Menschen ergibt Restzeit der modernen Menschheit. 

Ich würde aber 100 Jahre drauflegen, denn  Beton bröckelt  zögerlich. 

Danach beginnt dann die Postbeton-Zeit der Sammler und Jäger. 

Mit Lehmbau, Ringwallkultur und Insektenjagd. 

Sorry, den Lehmbau bitte streichen, da braucht man auch Sand. Die Menschheit macht dann das mit dem Ringwall und den Insekten. 

Bauboom

Wenn ich sehe wie viel neue Häuser derzeit gebaut werden (zumindest in unserer Region) frage ich mich ob es nicht besser wäre den Fokus auf die Sanierung bestehender Gebäude zu legen. Ist die Energieeffizienz wie sie bei Neubauten betrieben wird wirklich ökologischer als die Ersparnis an Rohstoffen die man durch Sanierung von Bestandsgebäuden erzielen könnte?

Sand ist knapp, wie viele Baustoffe

Es gibt kaum noch geeigneten Sand. Das ist aber seit mehreren Jahren bekannt. 
 

Deshalb werden sogar in Deutschland Badeseen geschlossen, wenn man herausgefunden hat das da wirtschaftlich nutzbarer Sand zu Baggern ist. Primat der Wirtschaft eben. 

@15:16 Uhr von Nachfragerin

 

Die einzige Lösung besteht darin, die Nachfrage nach (neuem) Sand massiv zu senken.

 

Wie wollen Sie den Bedarf denn «massiv» senken? Sand ist neben für in Beton rein tun, auch Grundstoff zur Gewinnung von Silicium für in den ganzen Elektronik-Chips. Gar nichts sinkt dabei «massiv» an Bedarf und Nachfrage.

 

Wieder mehr Häuser aus Holz bauen kann ein Beitrag sein zum Sand-Sparen. Auch Hochhäuser gehen inzwischen gut aus Holz. Das bisher größte und höchste der Welt steht in Norwegen. Bis zum Jahr 2035 wollen die Japaner in Tokyo ein Hochhaus aus Holz bauen. Höher als 300 Meter. In der traditionellen Bauweise von Pagode mit Mittelpfeiler in sehr widerstandsfähig gegen Erdbeben. Ein oder zwei oder zehn Hochhäuser von 1.001.

 

Geht das weiter mit immer mehr (schweren) Schäden an Gebäuden und Infrastruktur (wie im Ahrtal). Wird der Bedarf erst recht nicht geringer, weil man ständig Zerstörtes wieder neu aufbauen muss. Bei Häusern einerlei, ob am Zerstörungsort, oder alternativ wo anders.

@15:25 Uhr von Werner40

 

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

 

 

Und wer sich nur ein bisschen mit Wüsten beschäftigt hat, weiß, dass Wüstensand zum Bauen nicht oder sehr schlecht geeignet ist.

 

Lösungsvorschläge: zu messen an der Realität

@15:48 Uhr von heribix

Da hätte ich einen Vorschlag mit dem man sofort jede Menge Sand einsparen kann. 10qm Wohnraum pro Person sind genug. Hätte nebenbei noch den Effekt einer massiven Energie Einsparung.

 

Für große Teile der Welt ist dies jetzt (noch) Standard. Aber Sie übersehen, dass die Masse des Bausands keineswegs für den Wohnungsbau verwendet wird. Straßenbau oder Industriebauten haben auch Bedarf.

 

Ich hab meinem Freund in Kuba geholfen sein Haus zu restaurieren, Sand ist dort Mangelware, also wird mit einfachsten Mitteln alter Bauschutt zerschreddert, gesiebt und als Baustoff verwendet.

 

Ähnliches ist auch als Forderung im Artikel zu finden: Stichwort Kreislaufwirtschaft.

 

Das Problem ist unsre Überfluss Gesellschaft in der Neukauf billiger ist als Wiederverwertung, davon müssen wir endlich weg.

 

Der Neukauf ist derzeit billiger, da noch die zu investierende Energie hier günstig ist. Einhergehend mit den Boni Korruption und Landraub.

@15:25 Uhr von Werner40

 

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt.

 

und wer sich mal mit Betonherstellung beschäftigt hat mein lieber Werner

sollt wissen dass Wüstensand absolut ungeeignet ist

 

@15:50 Uhr von Sparpaket

 

 

Ein Kilometer Autobahn frisst 30.000 Tonnen Sand, ein Einfamilienhaus 200 Tonnen in Form von Beton und Glas, so die Sendung "Sandabbau in Deutschland" im Ersten.

 

und wem das immer noch nicht genügt

8 % des weltweiten CO2 Ausstoßes geht auf die Herstellung von Beton

@15:51 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

 

Wenn ich sehe wie viel neue Häuser derzeit gebaut werden (zumindest in unserer Region) frage ich mich ob es nicht besser wäre den Fokus auf die Sanierung bestehender Gebäude zu legen. Ist die Energieeffizienz wie sie bei Neubauten betrieben wird wirklich ökologischer als die Ersparnis an Rohstoffen die man durch Sanierung von Bestandsgebäuden erzielen könnte?

 

 

Ich glaube, dass die Bundesbauministerin die Sanierung bestehender Gebäude ziemlich weit oben auf dem Agendazettel stehen hat.

 

Aber die schaffen kaum oder gar keinen neuen Wohnraum, der ja dringend gebraucht wird. 

 

 

@16:03 Uhr von harry_up

 

Und wer sich nur ein bisschen mit Wüsten beschäftigt hat, weiß, dass Wüstensand zum Bauen nicht oder sehr schlecht geeignet ist.

 

Wüstensand ist prima für in Sanduhren.

Intelligenz investieren

@15:59 Uhr von schabernack

Die einzige Lösung besteht darin, die Nachfrage nach (neuem) Sand massiv zu senken. Wie wollen Sie den Bedarf denn «massiv» senken?

 

Nach der Methodik, die vor über 25 Jahren bereits Ernst-Ulrich von Weizsäcker vorgeschlagen hat: Revolution von Effizienz (z.B. durch Wiederverwertung, Kreislaufwirtschaft) und Suffizienz (z.B. Ihre Holzbauten).

@15:51 Uhr von Sparpaket

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden. Tipp: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/Sandabba… Zitat-Ende

Halloooo, liebes Sparpaket,

Ihr Gedanke mit dem Wüstensand ist nicht neu, dennoch nicht praktikabel !!!

Wüstensand ist >>nicht für Betonbau tauglich !  Warum nicht ? Weil er vom Wind umhergeweht wird, hat er kaum Kanten, ...sondern ist alleitig abgerundet. Deshalb hat >>Beton aus Wüstensand viel weniger Haltbarkeit.  Wer in Arabien Hochhäuser gebaut hat, ...der hatte auch das Riesenproblem, >>>Sand von weither...>>>heranschaffen zu müssen.

@16:04 Uhr von wie-

 

 

Aber Sie übersehen, dass die Masse des Bausands keineswegs für den Wohnungsbau verwendet wird. Straßenbau oder Industriebauten haben auch Bedarf.

 

gelegentlich wird´s albern

kürzlich kam dass Gips knapp wird

(im Zusammenhang mit Rauchgasentschwefelung wenn Kohleverstromung wegfällt)

Da wurden doch glatt Vorschläge gemacht recycling von Gipsabdrücken der Zahnärzte

da weiß man nicht Satire ... 1. April oder Dummheit

@15:33 Uhr von Nettie

Hallo Nettie

Ein besonders krasses Beispiel für die Verschwendung dieser - wie aus der Meldung hervorgeht, überlebensnotwendigen - allgemeinen Ressource zeigen diese Bilder aus den Golfstaaten: google.com/search?source=univ&tbm=isch&q=aufgesch%C3%BCttete+inseln&fir=NxOg7CcEcDTBzM%252CnR3RFoLF4ogtRM%252C_%253B-_inloOEz7oRUM%252CAOor5KEh-cRy6M%252C_%253B7O1TKgG-

usw.........

 

Ich hatte erst Bedenken, dass es Schadsoftware ist. "g"

Aber doch alles rein kopiert. Schöne Bilder.

 

Bei einem Bild kam (aus 2018):

Kommerzielle Landgewinnung an Küsten wird verboten.

China will sämtliche kommerzielle Landgewinnung stoppen und verbieten. Entsprechende Befugnisse werden den örtlichen Behörden entzogen. Dies teilte die Staatliche Ozeanbehörde mit.

http://german.people.com.cn/n3/2018/0119/c209052-9317494.html

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

 

 

Wer sich schon mal mit dem Thema beschäftigt hat, weiss dass Wüstensand sich zum Bauen nicht eignet, weil die Sandkörner dort eher rund statt eckig sind.

Und wer den Artikel gelesen hat, weiss dass zur Zeit weltweit mehr Sand abgebaut wird als natürlich entsteht.

Ganz abgesehen davon, dass er zur Vermeidung der Transportkosten meist ortsnah gewonnen wird.

Cradle 2 Cradle

Da alles im geschlossenen planetaren System Erde endlich ist, funktioniert ein auf unendliches exponentielles Wachstum ausgerichtetes Wirtschaften auf Dauer nicht.

Leider sind wir als Menschheit schon weit über den Punkt hinaus, wo man das noch machen konnte. Der earth overshot day war in 2022 für die Erde am 29.07., Deutschland hatte bereits am 04. Mai die uns "zustehenden" Ressourcen aufgebraucht und lebt seitdem auf Kosten anderer und der Zukunft.

Das Ziel muss also für alle Materialien ein Gebrauch sein, der alles in biologischen oder technischen Kreisläufen führt, ohne dass Schaden für Mensch und Umwelt entsteht. Das erfordert mehr Denken, ist aber möglich, bisweilen auf den ersten Blick teurer, langfristig aber sicher günstiger für alle und alles.

Das Prinzip nennt sich z.B. Cradle 2 Cradle.

15:25 Uhr von Werner40

>>Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.<<

+

Wer schon mal Sand in den Schuhen hatte wird wissen, dass Wüstensand wegen seiner runden Beschaffenheit dafür am besten geeignet ist.

@16:16 Uhr von wie-

Hallo wie-

 

@15:59 Uhr von schabernack Die einzige Lösung besteht darin, die Nachfrage nach (neuem) Sand massiv zu senken. Wie wollen Sie den Bedarf denn «massiv» senken?   Nach der Methodik, die vor über 25 Jahren bereits Ernst-Ulrich von Weizsäcker vorgeschlagen hat: Revolution von Effizienz (z.B. durch Wiederverwertung, Kreislaufwirtschaft) und Suffizienz (z.B. Ihre Holzbauten).

 

Wie würden sich den die Kosten verhalten beim Holzbau.

Wäre natürlich auf die Zukunft gesehen nicht das entscheidene Argument, aber heute.

 

Sand ist

nicht gleich Sand, auch Kies ist nicht gleich Kies, nicht alles kann für den Bau benutzt werden, liegt auch an der Zusammensetzung.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Autobahnabschnitte, die jetzt neu gemacht werden müssen.

Ist also nicht neu, das passender Sand und Kies immer weniger wird, ob nun für Wohnungen oder Straßen, mehr  Menschen brauchen auch Wohnungen, es müssen also Ersatzstoffe gefunden werden werden für die Zukunft.

@16:16 Uhr von ONYEALI

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden. Tipp: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/Sandabba… Zitat-Ende Halloooo, liebes Sparpaket, Ihr Gedanke mit dem Wüstensand ist nicht neu, dennoch nicht praktikabel !!! Wüstensand ist >>nicht für Betonbau tauglich !  Warum nicht ? Weil er vom Wind umhergeweht wird, hat er kaum Kanten, ...sondern ist alleitig abgerundet. Deshalb hat >>Beton aus Wüstensand viel weniger Haltbarkeit.  Wer in Arabien Hochhäuser gebaut hat, ...der hatte auch das Riesenproblem, >>>Sand von weither...>>>heranschaffen zu müssen.

 

_____

das war nicht mein Kommentar. Ich habe nur den Tipp gegeben mit der Sendung, aber es zeitlich nicht hingekriegt, das zu formatieren. 

@16:12 Uhr von harry_up

 

Ich glaube, dass die Bundesbauministerin die Sanierung bestehender Gebäude ziemlich weit oben auf dem Agendazettel stehen hat.   Aber die schaffen kaum oder gar keinen neuen Wohnraum, der ja dringend gebraucht wird.     

 

Unter raum- und sand-ökonomischen Gesichtspunkten ist Bauen in die Höhe besser als Bauen in die Breite und Fläche. In den Mega-Cities in Asien geht das auch gar nicht anders, um Wohnraum für -zig Millionen von Menschen in einer Stadt zu schaffen.

 

«Unsere größte Stadt» Berlin, und das «Mainhattan» Frankfurt sind im Vergleich dazu Sandkastenkinder. So besonders toll ist Wohnen im Hochhaus nicht, auch wenn man u.U. einen schönen Blick auf die Stadt bei Nacht hat, und sich irgendwie «dem Himmel nahe fühlt».

 

Ich war jedenfalls (sehr) froh, als ich mein Domizil in Tokyo in Stockwerk 38 nach ca. 6 Wochen wieder verlassen konnte, als ich ebenerdig in dem alten Stadtviertel in «Oomiya / Saitama» diese 15 qm Hütte zur Miete gefunden hatte (mit viel gütiger Hilfe).

etwa ein Verbot

Wir sollten alles Verbieten und die paar Dinge die uns noch bleiben erlauben das würde der Umwelt auch sehr stark helfen. dann könnte man aauch nicht zum Spass in den Weltarum fliegen.

Das was immer erlaubt ist ist arbeiten, Steuer zahlen.

@15:33 Uhr von Nettie

Ein besonders krasses Beispiel für die Verschwendung

sehen wir auch nach jeder Sturmflut an den Nordsee Inseln.

Wiederverwendung von Beton

Aus abgebrochenen Gebäuden kann ein Recyklat hergestellt werden, dass dann wieder als Baumaterial verwendet werden kann.

Leider sind aber oftmals Stoffe mit verbaut worden, die heute als Schadstoffe erkannt sind und eine Wiederverwendung schwierig machen.

Daher muss bereits beim Bau darauf geachtet werden, dass Materialien auch beim Rückbau sortenrein rückbaubar sind und ohne Probleme wiederverwedet werden können.

Und das alles möglichst ortsnah, um die Transportenergie zu minimieren.

15:50 Uhr von Sparpaket

"Da die zum Bauen geeigneten Sandvorkommen endlich sind, kann man doch theoretisch das Ende unserer Kultur ausrechnen."

ja, experten könnten das bestimmt hochrechnen, wenn sie so einen auftrag kriegen würden.
sand ist m.m.n. eher ein zu vernachlässigender faktor dabei.
es gibt da allerdings auch variablen z.b. unsere entscheidungen und weit grössere sargnägel.
sodass eine spannbreite das ergebnis wäre.
es ist irgendwie auch unerheblich ob unsere spezies noch hunderte oder tausende jahre weiterexistiert.
übersetzen wir: weit über 90% unserer "entwicklungsdauer" haben wir bereits gemeistert.
und das es dennoch ein heiteren aspekt daran gibt, liegt mglw. an der zunehmenden lachgaskonzentration, wo immer die herkommt.

 

@16:11 Uhr von hallo1

8 % des weltweiten CO2 Ausstoßes geht auf die Herstellung von Beton

 

Sie mögen mir die Pedanterie verzeihen, aber das ist nicht ganz korrekt. Es ist die Herstellung von Zement, also des Bindemittels von Beton, die diesen Ausstoß verursacht.

@16:36 Uhr von StepHerm

Da alles im geschlossenen planetaren System Erde endlich ist, funktioniert ein auf unendliches exponentielles Wachstum ausgerichtetes Wirtschaften auf Dauer nicht.

 

Sie können aber durchaus Wachstum generieren, ohne auf Rohstoffe angewiesen zu sein. Die FANG-Konzerne sind das beste Beispiel dafür, wobei die natürlich auch digitale Infrastruktur und Strom brauchen.

16:44 Uhr von werner1955

>>Ein besonders krasses Beispiel für die Verschwendung sehen wir auch nach jeder Sturmflut an den Nordsee Inseln. <<

+

Naja, grob gesagt landet auf Föhr wieder an, was auf Sylt "verschwendet" wird. Nicht alles was hinkt ist ein Beispiel.

Vielleicht....

...sind wir einfach zu viele.

Falls das so ist, regelt die Natur uns runter.

Nun denn, wir haben fast 8…

Nun denn, wir haben fast 8 Milliarden Menschen auf unserem Planeten die nicht nur Lebensmittel benötigen. Die benötigen auch Baustoffe um ihre Träume oder Notwendigkeiten erfüllen zu können und irgendwo muß das alles ja auch herkommen oder etwa nicht? Es wird ja schon ziemlich viel recycelt, trotzdem braucht es aber halt immer noch neue Rohstoffe zum Bauen, das ist halt so. Und was soll da schon ein Verbot bringen? Dann wird halt was anderes zum Bauen verwendet, dann kommt halt da ein Verbot, dann wird wieder was anderes verwendet usw. usw.

Ich weiß, daß ich jetzt wahrscheinlich mit dem was ich jetzt schreibe angegriffen werde, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen die Menschen zu reduzieren, je weniger Menschen, desto mehr Nahrungsmittel, desto weniger Raubabau von Rohstoffen........???????

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

Dann sollten Sie doch wissen, dass Wüstensand nicht für Beton verwendet werden kann: vollkommen abgeschliffen: es sind praktisch Kügelchen; sie haben keine Haftung.

Es ist ja nicht umsonst, dass die Emirate in ihrer monumentalen Bauwut überall auf der Welt Sand zusammenkaufen, obwohl sie Wüste vor der Tür haben.

Aber alle anderen kapitalkräftigen Länder tun natürlich dasselbe. Sie tragen tatsächlich Sandküsten ab und zwar schneller, als sie durch Anschwemmung aus den Flüssen wieder "nachwachsen".

Da können Sie sich ja selber ausmalen, was das bedeutet.

@15:25 Uhr von Werner40

"Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt."

 

 Blöd nur, daß Wüstensand für den Baubereich (das ist nunmal der größte Verbraucher) ungeeignet ist. Mit Saharasand lässt sich kein vernünftiger Beton anrühren. Was meinen Sie, weshalb z.B. die Golfstaaten so viel Sand importieren?

@17:03 Uhr von mispel

"Da alles im geschlossenen planetaren System Erde endlich ist, funktioniert ein auf unendliches exponentielles Wachstum ausgerichtetes Wirtschaften auf Dauer nicht.   Sie können aber durchaus Wachstum generieren, ohne auf Rohstoffe angewiesen zu sein. Die FANG-Konzerne sind das beste Beispiel dafür, wobei die natürlich auch digitale Infrastruktur und Strom brauchen."

Facebook, Amazon, Netflix und Google (= FANG) benötigen keine Rohstoffe für die digitale Infrastruktur und den Strom? Wenn diese Konzerne komplett auf Wind- und Solarenergie setzten würden, wäre das ein guter Anfang ...

@16:38 Uhr von w120

 

Wie würden sich den die Kosten verhalten beim Holzbau. Wäre natürlich auf die Zukunft gesehen nicht das entscheidende Argument, aber heute.  

 

Mit Holz bauen ist teurer als mit Beton. Es gibt aber (aus Skandinavien kommend) Bausätze aus Holzelementen, die Fachpersonal auf ein fertiges Fundament zusammenbauen kann. Das geht sehr schnell, und ist in wenigen einigen Tagen getan, bis dann die Dachdecker kommen können.

 

Das Prinzip ist so was wie «Canadian Blockhouse», und man muss dem Holzelemente-Hersteller vorher genau sagen, wie der Zuschnitt der Räume, Verlauf von Leitungen & Co. sein soll. Spontan was verändern lässt sich bei dieser Bauweise nicht.

 

In Skandinavien sind Häuser aus Holz viel weiter verbreitet als hierzulande. In Südschweden im Pippi Langstrumpf Land sieht es tatsächlich so aus wie bei Karlsson auf dem Dach.

 

Auf dem Land in Japan baut man immer noch häufig (kleinere) Häuser aus Holz. Wegen des guten Schwingungsverhaltens als Schutz vor Erdbebenschäden.

@ 15:59 Uhr von schabernack

Holz ist derzeit Mangelware und daher drei Mal so teuer, wie vor 4 Jahren. Also keine Alternative. Die Aufnahmefähig der Erde für Menschen ist begrenzt. Das unbegrenzte Wachstum der Menschheit macht jegliche Ressource zur Mangelware. Solange dieses Thema ein Tabuthema ist, würdest keine Lösung, egal bei welcher Umweltbelastung, geben.

@16:12 Uhr von harry_up

"Ich glaube, dass die Bundesbauministerin die Sanierung bestehender Gebäude ziemlich weit oben auf dem Agenda stehen hat. Aber die schaffen kaum oder gar keinen neuen Wohnraum, der ja dringend gebraucht wird"

Einerseits wird eine Sanierung von Bestandsbauten von der Bundesregierung gewünscht. Andererseits ist die Idee dass man zukünftig zum Heizen nur noch Wärmepumpe einsetzen soll, so fern der Realität (das geht in den allermeisten Fällen nicht einmal bei einer komplett nachträglich eingefügten Dämmung), dass man an dem Willen zweifeln muss.
Ich sehe es nicht so dass kein neuer Wohnraum geschaffen wird. Es gibt viele leerstehende, sanierungsbedürftige Bestandsbauten. Wenn Leute die derzeit zur Miete anderswo wohnen, diese Gebäude sanieren (oftmals handelt es sich um das Haus der Eltern) dann wird danach wieder eine Mietwohnung frei - und somit doch neuer Wohnraum geschaffen.

@17:16 Uhr von Traudlwalli

 Ich weiß, daß ich jetzt wahrscheinlich mit dem was ich jetzt schreibe angegriffen werde, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen die Menschen zu reduzieren, je weniger Menschen, desto mehr Nahrungsmittel, desto weniger Raubabau von Rohstoffen........???????

 

Naja. Im Prinzip haben Sie ja Recht. Das Problem ist nur ... schlagen Sie doch mal ein Mittel vor, mit dem man die Menschen reduziert. Aber eins bitte nicht vergessen... man fängt dort an, wo heute die meisten Rohstoffe verbraucht werden.

@17:10 Uhr von proehi

was auf Sylt "verschwendet"
Aber der Sand der zu Aufspülen genommen wir kommt ja nicht von Föhr. Risiegen Saugern holen mit allen Lebewesen den Sand aus dem Meer mit hohen Kosten und Energieverbrauch und zerstören große teile des Meeresgrund. Und das wofür? Das die schönen und reichen auf Sylt ......

@17:16 Uhr von Coachcoach

...sind wir einfach zu viele. Falls das so ist, regelt die Natur uns runter.

 

Nun gemessen an der Landfläche ist Deutschland eigentlich Überbevölkert. Und Europa ohne Russland sowieso.

@16:13 Uhr von schabernack

  Und wer sich nur ein bisschen mit Wüsten beschäftigt hat, weiß, dass Wüstensand zum Bauen nicht oder sehr schlecht geeignet ist.   Wüstensand ist prima für in Sanduhren.

 

Da haben die Wüsten schon mal Glück gehabt. Sonst gäbe es vielleicht gar keine Wüsten mehr sondern nur noch Mondlandschaften.

@17:16 Uhr von Traudlwalli

 

Ich weiß, daß ich jetzt wahrscheinlich mit dem was ich jetzt schreibe angegriffen werde, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen die Menschen zu reduzieren, je weniger Menschen, desto mehr Nahrungsmittel, desto weniger Raubabau von Rohstoffen........???????

 

Bereits lebende Menschen können Sie nur dann in der Menge reduzieren, indem Sie sie entweder um die Ecke bringen, oder sie im Krankheitsfall / nach einem Unfall nicht mehr medizinisch behandeln.

 

Ein ganz besonders sinnloser und planloser Vorschlag.

Geboren aus gravierender Nachdenken-Anämie.

17:16 Uhr von Coachcoach

"Vielleicht.......sind wir einfach zu viele. Falls das so ist, regelt die Natur uns runter."

die überbevölkerung steht  auf keiner tagesordnung und wird demnach nicht entsprechend thematisiert.
im gegenteil. in china soll die zweikindpolitik das überalterungsproblem lösen. in deutschland werden immer fachkräfte benötigt. wir benötigen wachstum um unsere kredite bedienen zu können. wachstum beruht hauptsächlich auf bevölkerungswachstum. ein weiterer teufelskreislauf.
und gleichzeitig wird an der vision des "unsterblichen menschen" gearbeitet.
das passt alles hinten und vorne nicht.

Unsere Zukunft ist eben auf Sand gebaut

Schon lange wird über das Thema berichtet. Aber die Beton-Lobby ist zu stark. Es gibt eine Baumethode auf Holzbasis, die ist 1. leichter, 2. stabiler als Beton und anders als Beton 3. recyclebar. Doch was kann man gegen Betonköpfe ausrichten?

Wer sich die Fundamente der 250 m Windräder

ansieht , wird wissen wieviel Kies und Zement gebraucht werden . Davon will aber niemand etwas wissen .Also lassen wir doch das Gejammer vom Kiesabbau. 

Man sollte einfach alles was…

Man sollte einfach alles was so auf unserem Planeten abgeht seinen freien Lauf lassen. Ob wir den Supergau noch etwas hinausziehen können oder nicht, daß spielt letztendlich keine Rolle. Der Supergau kommt, außer ein ganz schlauer Mensch kommt auf die Lösung ihn zu verhindern. Da sehe ich persönlich aber schwarz für, denn bis jetzt, seit der Mensch seinen Verstand nutzen kann, hat er immer nur versucht alles unter Kontrolle zu bekommen, aber sich mal selber unter Kontrolle zu bekommen, daß hat er bis heute noch nicht geschafft!

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Also warum regen wir uns über allen Mist auf den wir sowieso nicht ändern können? Einzeln nicht und auch gemeinsam nicht!

17:16 Uhr von Traudlwalli

"Ich weiß, daß ich jetzt wahrscheinlich mit dem was ich jetzt schreibe angegriffen werde, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen die Menschen zu reduzieren, je weniger Menschen, desto mehr Nahrungsmittel, desto weniger Raubabau von Rohstoffen........???????"

ich finde das ist schon ein richtiger ansatz.
allerdings sollte die reduzierung auf einsicht beruhen und da wäre viel überzeugungsarbeit nötig.
unser wohlstand beruht auf einem übermässigen bevölkerungswachstum. vervierfachung in 120 jahren.
nun gefährdet aber das weitere bevölkerungswachstum das fortbestehen der gesamten menschheit.
überpopulation vernichten sich in der regel selbst. theoretisch könnten m.m.n.30 mrd. menschen ernährt werden, wenn wir uns von der nutztierhaltung verabschieden.
das bevölkerungswachstum ist auch nur EIN weiterer grosser sargnagel.

@18:03 Uhr von DeHahn

Zitat: "Schon lange wird über das Thema berichtet. Aber die Beton-Lobby ist zu stark. Es gibt eine Baumethode auf Holzbasis, die ist 1. leichter, 2. stabiler als Beton und anders als Beton 3. recyclebar. Doch was kann man gegen Betonköpfe ausrichten?"

.

Klar.

Es ist eine sinistre Beton-Lobby, die die Menschen dazu bringt, Häuser aus Beton zu bauen.

Beton hat gewiss auch sonst keine Vorteile wie

1. Stabilität

2. Langlebigkeit

3. Wetterbeständigkeit

4. die Eigenschaft, kein hygroskopisches Material wie Holz zu sein.

.

Vorschlag: Lassen Sie die Menschen, ob jetzt Beton-, Stahl- oder Holzköpfe, selber entscheiden, welches Material das beste für einen bestimmten Zweck ist.

.

Aber schlimmsten wäre es, wenn sachunkundige Politiker_r_s_in_*' dies täten!

Back to the Roots?

Die Kelten haben ihre Burgen noch aus Holz gebaut. Und heute gibt es sogar immer mehr Hochhäuser aus Holz. Man nennt das nachhaltig. 

 

Ich bin da skeptisch. Holz ist teuer, feueranfällig und muss alle paar Jahre aufwendig imprägniert werden um es vor Fäulnis zu bewahren - je nach Klima. Vor allem aber gibt es da ein kleines Problem: man braucht Bäume um Holz zu gewinnen. 

Es gibt immer weniger davon. Bis Spanien seine Armada baute, war es ein recht waldreiches Land ...

 

Holz wächst nach, ja. Aber um signifikant mit Holz zu bauen müsste man die Bautätigkeit drastisch einschränken. 

@17:27 Uhr von StepHerm

Facebook, Amazon, Netflix und Google (= FANG) benötigen keine Rohstoffe für die digitale Infrastruktur und den Strom?

 

Ich habe doch geschrieben, dass sie diese brauchen. Das war wohl missverständlich. Aber Sie können das Beispiel noch weiter vereinfachen und einfach den Dienstleistungssektor nehmen. Wenn jemand seine geistige Leistung oder Arbeitskraft, egal ob online oder offline, anbietet, dann generiert er Wachstum, ohne Ressourcen zu verbrauchen (obwohl natürlich streng genommen schon allein die Existenz eines Menschen Ressourcen verbraucht). Ich wollte damit lediglich sagen, dass Wirtschaftswachstum nicht notwendigerweise mit einem großen Ressourcenverbrauch einhergeht.

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

 

 

Wer dann einmal aus Interesse nachgelesen hat, weiß, dass Wüstensand als Baustoff nicht geeignet ist und Sand eine sehr lange natürliche Entstehungszeit hat und deshalb (wie Erdöl oder Kohle) nicht unbedingt zu der nachwachsenden Rohstoffen gehört. Die Suche nach künstlichen Alternativen, am besten durch Recycling anderer Abfallprodukte ist aber auf jeden Fall zu begrüßen.

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

Wüstensand kann aber wohl nicht zum Bauen verwendet werden..

@17:27 Uhr von StepHerm

"Da alles im geschlossenen planetaren System Erde endlich ist, funktioniert ein auf unendliches exponentielles Wachstum ausgerichtetes Wirtschaften auf Dauer nicht.   Sie können aber durchaus Wachstum generieren, ohne auf Rohstoffe angewiesen zu sein. Die FANG-Konzerne sind das beste Beispiel dafür, wobei die natürlich auch digitale Infrastruktur und Strom brauchen." Facebook, Amazon, Netflix und Google (= FANG) benötigen keine Rohstoffe für die digitale Infrastruktur und den Strom? Wenn diese Konzerne komplett auf Wind- und Solarenergie setzten würden, wäre das ein guter Anfang ...

....

Alles schön und gut, jeder möchte das zwar, aber nicht vor seiner eigenen Hütte, auch nicht jeder Grünangehauchter Umweltschützer und selbsternannter Weltverbesserer! Solaranlagen nehmen viel Fläche weg, außer auf Dächern und Windkrafträder produzieren Infraschall den die Menschen als unangenehmen empfinden können.

@18:03 Uhr von DeHahn

Schon lange wird über das Thema berichtet. Aber die Beton-Lobby ist zu stark. Es gibt eine Baumethode auf Holzbasis, die ist 1. leichter, 2. stabiler als Beton und anders als Beton 3. recyclebar. Doch was kann man gegen Betonköpfe ausrichten?

So, so. Werden also in Zukunft Windräder samt Fundament aus Holz gebaut ? Wenn sie dann abgerissen werden, kann man damit wenigsten noch heizen.

@18:03 Uhr von DeHahn

Schon lange wird über das Thema berichtet. Aber die Beton-Lobby ist zu stark. Es gibt eine Baumethode auf Holzbasis, die ist 1. leichter, 2. stabiler als Beton und anders als Beton 3. recyclebar. Doch was kann man gegen Betonköpfe ausrichten?

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Irgendeinen Nachteil wird das Material wohl haben. Betonköpfe hin oder her. Ein neues Produkt, was NUR Vorteile gegenüber dem alten Produkt hat, wird sich durchsetzen. Alles andere wäre nonsense. Also, wo ist der Haken ?

18:03 Uhr von Ingo hamann

Gibt es eine Vorschrift die untersagt, Alternativen zu Beton dort zu verarbeiten, wo sie auch sinnvoll und möglich sind?

Kleben Sie Ihren Nachbarn ein Plaster auf die Stirn weil Sie sich irgendwo den Kopf angebumst haben?

@15:16 Uhr von Nachfragerin

"Das UN-Umweltprogramm fordert in einem neuen Bericht Konsequenzen - etwa ein Verbot von Sandabbau an Küsten."   Solche Verbote gibt es längst. Aber sie sind genauso nutzlos wie das Verbot, den Regenwald abzuholzen.  

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Könnten Sie da mal Beispiele nennen ? Wer kann denn entsprechende Verbote aussprechen ? Doch vermutlich nur das Land bzw. die Regierung, in deren Land sich der Regenwald/die Küsten befinden. Wenn das verboten ist und es wird gegen Gesetze verstossen, wird die zuständige Regierung wohl auf den Plan treten, oder ?

@schabernack - alternative Baustoffe

@15:59 Uhr von schabernack:

"Wie wollen Sie den Bedarf denn «massiv» senken?"

> Durch die Verwendung von Baustoffen, die weniger oder gar keinen Sand enthalten.

 

"Sand ist neben für in Beton rein tun, auch Grundstoff zur Gewinnung von Silicium für in den ganzen Elektronik-Chips."

> Aus einer Tonne Sand lassen sich bis zu eine Milliarde Mikrochips herstellen. Der Sandbedarf der Halbleiterindustrie dürfte gegenüber der Baubranche daher keine Rolle spielen.

 

"Wieder mehr Häuser aus Holz bauen kann ein Beitrag sein zum Sand-Sparen."

> Eben.

@15:28 Uhr von Schleswig Holsteiner

Das ist schon merkwürdig, dass der Sand australischer Küsten über den indischen Ozean geschippert wird, um dort in Dubai Wolkenkratzer zu bauen, und eine Insel "die Welt" ins Meer zu schütten, die sich nicht verkaufen lässt. Der Sand aus der Sahara ist "zu rund" für die Herstellung von Beton. Ähnliches plant jetzt Saudi Arabien mit einer Freihandelszone im Norden des Landes. Mit CO2 Einsparung hat das nichts zu tun

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Hat das denn jemand behauptet ?

Desdhalb sind ja auch viele dieser Aktionen, wie Plastik in Q-Tipps oder das Verbot von Einweggeschirr eben purer Aktionismus, solange sich die Hauptverursacher kontraproduktiv verhalten. Der deutsche Bürger will diese Problematik "leben". Also offenbar einige, nicht alle.

@16:11 Uhr von hallo1

    Ein Kilometer Autobahn frisst 30.000 Tonnen Sand, ein Einfamilienhaus 200 Tonnen in Form von Beton und Glas, so die Sendung "Sandabbau in Deutschland" im Ersten.   und wem das immer noch nicht genügt 8 % des weltweiten CO2 Ausstoßes geht auf die Herstellung von Beton

Im Gegenteil, Beton bindet beim Aushärten CO2 aus der Luft. Sie verwechseln Beton und Zement. Das passiert Journalisten auch oft. Übrigens wird heute häufig Splitt zu Betonherstellung verwendet.

@18:35 Uhr von proehi

Gibt es eine Vorschrift die untersagt, Alternativen zu Beton dort zu verarbeiten, wo sie auch sinnvoll und möglich sind?

 

Teilweise sind die Gründe "typisch deutsch".

"https://www.deutschlandfunk.de/tolle-idee-was-wurde-daraus-recycelter-b…"

 

Im Prinzip ist das eine ganz einfache Geschichte. Die Bauindustrie baut genau das, was die Bauherren ausschreiben. Das heißt, wenn von Seiten der Bauherrschaft oder von den planenden Architekten ein recycelter Beton nicht vorgesehen und nicht ausgeschrieben wird, dann wird natürlich die Bauindustrie auch kein Angebot abgeben.

Der ganze rheingraben…

Der ganze rheingraben zwischen Karlsruhe und Wiesbaden ist voller Sand. Den könnte man gewinnbringend verkaufen. Ich würde da 100 bis 200 Barrel Öl/ 50kg für verlangen .

Deutschland hätte auf einmal einen nennenswerten Rohstoff. 

Aus ökologischen Gründen…

Aus ökologischen Gründen sollte nicht nur der exorbitante Verbrauch von Sand hinterfragt werden, sondern z. B. auch die Verwendung von Styropor als Dämmstoff.

 

Lehm, Kalkfarben usw. sollten verstärkt wiederentdeckt werden.

@15:25 Uhr von Werner40

Wer sich schon mal mit Wüsten beschäftigt hat, sollte wissen, dass es genügend Sand auf der Welt gibt. Im übrigen wird Sand auch permanent natürlich hergestellt und kann auch maschinell produziert werden.

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Bitte was?  Du hast  offensichtlich gar keine Ahnung.  Sand ist nicht gleich Sand. Wüstensand ist völlig ungeeignet. 

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Bitte selber gugeln,  denn dafür hab ich weder Zeit noch Lust, noch genügend freie Zeichen.

@17:42 Uhr von warumeigentlichwer

 Ich weiß, daß ich jetzt wahrscheinlich mit dem was ich jetzt schreibe angegriffen werde, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen die Menschen zu reduzieren, je weniger Menschen, desto mehr Nahrungsmittel, desto weniger Raubabau von Rohstoffen........???????  
 

 

Naja. Im Prinzip haben Sie ja Recht. Das Problem ist nur ... schlagen Sie doch mal ein Mittel vor, mit dem man die Menschen reduziert. Aber eins bitte nicht vergessen... man fängt dort an, wo heute die meisten Rohstoffe verbraucht werden.

 

 

Ich gehe einfach mal davon aus, hier war im erster Linie Geburtenkontrolle gemeint und nicht bspw.
eine Art „Notschlachtung“ von Menschen.

 

Man korrigiere mich bitte, sollte ich das falsch aufgefasst haben.

 

(P. S. Der thread über die „don’t say gay“-Thematik in Florida war rekordverdächtig schnell zu. Nach einer guten halben Stunde. Ich finde das einer schriftlichen und moderierten Diskussion nicht unbedingt förderlich.) 

18:58 Uhr von mispel

>>Im Prinzip ist das eine ganz einfache Geschichte. Die Bauindustrie baut genau das, was die Bauherren ausschreiben. Das heißt, wenn von Seiten der Bauherrschaft oder von den planenden Architekten ein recycelter Beton nicht vorgesehen und nicht ausgeschrieben wird, dann wird natürlich die Bauindustrie auch kein Angebot abgeben.<<

+

Respekt zum Ihrem Gedächtnis, die Sendung ist 10 Jahre her. Wenn es auch keine Vorschrift gibt, können vielleicht Steuern als Lenkungsinstrument ... ja ich weiß ... theoretisch ... ich mein ja nur...

@19:16 Uhr von Vector-cal.45

Aus ökologischen Gründen sollte nicht nur der exorbitante Verbrauch von Sand hinterfragt werden, sondern z. B. auch die Verwendung von Styropor als Dämmstoff.   Lehm, Kalkfarben usw. sollten verstärkt wiederentdeckt werden.

 

 

Styropor steht auch im Verdacht Brandkatastrophen mit begünstigt zu haben. Styropor Dämmung fördert Schimmelbildung. Und ganz - en Vogue - Styropor wird aus Erdöl hergestellt, eventuell gar aus russischem ... 

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