Kommentare - Nostalgie in Kastenform: 75 Jahre VW-Bus

23. April 2022 - 16:49 Uhr

Am 23. April 1947 entwarf ein Niederländer das Design des T1, des ersten VW-Busses. Die alten Bullis haben Kultstatus. Eine Werkstatt in einem Vorort von Rio de Janeiro restauriert sie für Kunden in aller Welt. Von Anne Herrberg.

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Kommentare

@19:35 Uhr von frosthorn

 

 

Mein erster R4 hatte sogar noch eine Kurbel (auch wenn ich die nie gebraucht habe).

 

Hybrid Fahrzeuge haben auch ein Ladekabel und gelegentlich ist das nach 2 Jahren noch Originalverpackt

von daher auch früher gab es unbenötigtes

@ dead_but_dreaming

an die ExpertInnen hier, die Ahnung vom T1 haben: Wie realistisch ist, mit einem T1 liegenzubleiben, und ein Automechaniker muß erst ein Ersatzteil besorgen?

 

Ich würde einfach nur mutmaßen, dass auch eine große VW-Werkstatt nicht unbedingt viele T1-Teile am Lager hat. Bin aber kein Experte und würde nie so ein Ding fahren, weil es mir einfach zu groß ist und zu unbequem.

@dead_but_dreaming - 20:12

"Wie realistisch ist, mit einem T1 liegenzubleiben, und ein Automechaniker muß erst ein Ersatzteil besorgen? Kann unter ungünstigen Umständen verkommen oder Ist völliger Unsinn, weil der T1 immer irgendwie selbst zu reparieren ist?"

 

Die Käfer und T1 / T2 Modelle von VW haben 4 Zylinder Boxermotoren, die eigentlich von jedem versierten Kfz. - Mechaniker zu reparieren sind. Aufgrund der weltweiten Verbreitung dieser Modelle sind Ersatzteile - sofern sie bei VW nicht mehr lieferbar sind - im Netz zu finden. Hier gilt, je seltener desto teurer. Die Motorenteile sind da meistens weniger das Problem als original Armaturen, Radkappen, Lampen, Blinker und Anbauteile.

 

Wenngleich die Motoren sehr zuverlässig sind, muss man sich klarmachen - das sind Oldtimer, die meist eine sehr hohe Laufleistung hinter sich haben. Je nach Zustand kann so ein Projekt zu einem Fass ohne Boden werden. Für gut bis top restauriert werden dann auch locker Beträge für 2 - 3 Neuwagen aufgerufen.

@eine_anmerkung.

 

Damals mochte ich weder die Bullis, noch die Käfer. Ich musste für mein Erststudium arbeiten gehen und verdiente mir etwas Geld u.a. mit der Instandsetzung von Unfall- und heruntergerittenen Fahrzeuge, darunter viele Käfer und einige Bullis. Ich schweißte die Dinger über Kopf und verbrannte mir dabei oft den Balg. Schweller, Endspitzen, Rep.-Bleche über die Kurbellenkerachsen… ich konnte die Dinger nicht mehr sehen und eigentlich war der einzige richtige Vorteil eines Käfers der Umstand das er aufgrund seines Heckmotors gut für den Winter war. Nach und nach verschwanden sie aus dem Straßenverkehr und wenn ich heute mal einen Käfer oder Bulli sehe, geht mir mein Herz auf.

 

Obwohl ich die Käfer immer sehr mochte, habe ich mich schweren Herzens gegen diesen als Erstauto entschieden, da mir der Motor zu laut schien und ich leider etwas lärmempfindlich bin. Seufz.

@alle

 

Angenehm, so ein entspannter und anekdotischer Thread. Und immer noch offen...

 

Besten Dank an die Mitforistinnen und Mitforisten und ans Team von meta.

@20:38 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

 

@schabernack yesteday

 

vor gestern hätte ich dich mit mehr grundwissen versehen eingestuft. das unsere hiesigen die verbindung zwischen sz und ard nicht verstehen wollen, ist klar. aber das du solch einen unsinnschreibst zum mengengeflecht zwischen mascolo als geldgeber und dem blättchen. ok, wird heute wieder rot geben, aber ich speichere es für dn nächsten tag, wo ich auslauf gewährt bekomme.

 

War doch grün, und «Das Mengengeflecht» ist ja auch nicht alles, was bei Nachrichten so zählt.

@20:58 Uhr von schabernack

  an die ExpertInnen hier, die Ahnung vom T1 haben: Wie realistisch ist, mit einem T1 liegenzubleiben, und ein Automechaniker muß erst ein Ersatzteil besorgen? Kann unter ungünstigen Umständen verkommen oder Ist völliger Unsinn, weil der T1 immer irgendwie selbst zu reparieren ist? Danke für Ihre Einschätzungen!   Die Chancen, schnell und recht umfassend auch heute noch Ersatzteile für Bully T1 und T2 zu bekommen, sind weltweit am größten in Mexiko. Dort im Land wurden die letzten T2 gebaut, bevor die Produktion auch in Mexiko eingestellt wurde. Ohne Ersatzteile geht manches, aber längst nicht alles.   Auch in Brasilien fahren noch viele der T2 umher. In allen möglichen Varianten. Auch als «Pickups» mit nur einer Sitzbank vorne, plus offener Ladefläche hinten.   Die Zeiten von Bully T1 sind sehr lange vergangen, und Ersatzteile bekommt man am besten, wenn man sich an einen der «Bully Lover Clubs» wendet. So was gibt es auch für die VW Käfer.   Auch bei anderen Automarken zu empfehlen. Den neuen Tacho für meinen nicht mehr gebauten Land Rover Santana (von 1999) hat mir auch ein Rover Club beschafft.

 

Auch Ihnen vielen Dank!

 

@22:13 Uhr von Kaneel

 

Angenehm, so ein entspannter und anekdotischer Thread. Und immer noch offen...   Besten Dank an die Mitforistinnen und Mitforisten und ans Team von meta.

 

Sie lieben doch auch den Film: «Weit».

 

Was für ein begnadet beglücktes Kind «Buno», der das erste Jahr seines Lebens in einem T2 bei einer Reise durch Mexiko, und andere Länder in Mittelamerika aufwachsen konnte und durfte.

 

Es war jetzt m.E. nicht notwendig die durchweg gute Stimmung hier themenfremd zu stören.

 

 

Da Sie das aber nun getan haben und ich meine Antwort an Sie gestern nicht abgeschickt habe, tue ich es nun:

 

Um auch besonders umfangreiche und anspruchsvolle Projekte umsetzen zu können, wird daher bei investigativen Recherchen stärker mit Medienpartnern kooperiert.

 

Der NDR ist deswegen eine Recherchekooperation mit dem WDR und der Süddeutschen Zeitung (SZ) eingegangen. Dabei handelt es sich um eine freiwillige, anlass- und themenbezogene Zusammenarbeit. NDR, WDR und SZ behalten jeweils die volle finanzielle, redaktionelle und personelle Verantwortung, gemeinsame Etats gibt es nicht.

 

https://www.ndr.de/der_ndr/zahlen_und_daten/Recherchekooperation-NDR-WD…

 

Zu den Panama-Papers haben diese übrigens auch erfolgreich recherchiert.

Danke auch...

an eine_anmerkung, schabernack, Kein Putin Vasall und Wanderfalke (und ich hoffe, jetzt niemanden übersehen zu haben!)

 

@Kaneel: Stimmt, so ein entspanntes Plaudern ist mal sehr angenehm! :-)

 

Allen hier eine gute Nacht!

@21:13 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

 

aber ich habe den miura geliebt.

nur das aussteigen war damals schon schwierig.

 

Autos, die man sich mit dem Schuhanzieher an- und ausziehen muss, sind bei mir immer durchgefallen mit: «Setzen Sechs». Ente 2CV, Renault R4, VW Bully T2, Renault Espace, Land Rover Santana waren und sind (der Rover) die 5 Autos meines Lebens.

 

Viele Jahre gar kein eigenes gehabt, und zu der Zeit war der Family Peugeot 205 das immer zuverlässige Wesen zum Rollen auf Rädern mit Motor. Aber in der großen Stadt wie Köln hat ein Auto auch nicht so einen hohen Stellenwert vom Fahren-Müssen.

VW Bus

Haben mich Deutsche Auswanderer von 1921 deren Kinder anfangs der 80ziger im Staat Santa Catarina im Sueden Brasiliens in der gegend rumgefahren,werde ich nie vergessen.

22:31 Uhr schabernack

 

Ohje, nun habe ich den Post versehentlich an Sie, anstatt an den auch im nettesten Thread nörgelnden @Karl.... adressiert. Verzeihung!

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@22:46 Uhr von schabernack

>>“Autos, die man sich mit dem Schuhanzieher an- und ausziehen muss, sind bei mir immer durchgefallen mit: «Setzen Sechs».“<<.

.

Der Miura war und ist einer der atemberaubendsten Sportwagen die je gebaut wurden und eine Meisterleistung von Marcello Gandini (der auch den Countach schuf). Atemberaubend war dann halt auch der Preis und diese Ikone war dann auch kaum auf unseren Straßen zu sehen. Sorry, dagegen ist das was Sie gefahren haben alles Müll gewesen. Das mag bitte nicht arrogant klingen, ich konnte mir auch nie einen Lamborghini leisten.

@22:48 Uhr von Kaneel / @schabernack

 

Ohje, nun habe ich den Post versehentlich an Sie, anstatt an den auch im nettesten Thread nörgelnden @Karl.... adressiert. Verzeihung!

 

Das geht ganz ohne Aufregung bildlich gesprochen im Bully T2 ins Bett. Beim Hinausgucken durch die geöffnete Hecktür in Portugal mit Blick aufs Meer, oder auf einen der vielen Stauseen im Land.

 

Geschickt hatten wir uns (meine Freundin) von innen eine Handschlaufe an der Heckklappe befestigt. Konnte man dann zur Nachtruhe zuziehen, ohne erst wieder aussteigen zu müssen.

 

Portugal war (und ist immer noch) das Land, in dem Picknick und Verweilen in der Natur irgendwo so eine Art von Nationalsport sind. Wir standen mal ganz nahe an diesem verwunschenen Märchenschloss bei der Stadt «Sintra».

 

Dann kam wer von den Parkwächtern, und wir dachten … au weia … der scheucht uns nun weg. Aber nein … er wies uns darauf hin, aus welcher Quelle wir kein Wasser holen sollten, und in welcher anderen das leckere unbedenkliche Trinkwasser zu schöpfen sei.

 

«Boa noite» hat er zum Abschied dann noch zu uns gesagt.

17:57 Uhr von schabernack @17:25 Uhr von Kaneel

 

Wir haben den Jeep der POR-Polizei aus im Sand fest gefahren wieder raus gezogen. Waren eigentlich gekommen, um uns zu sagen, wir sollten nicht so weit in den Sand am Waldrand rein fahren.

 

So kann das manchmal gehen... Ich habe es in meiner Jugend geschafft zweimal innerhalb weniger Monate rückwärts beim Wenden wollen in einem ziemlich zugewachsenen Graben zu landen. Da ich auf dem Land wohnte, gab es Hilfe von netten Landwirten, die mein Auto und mich da unversehrt wieder heraus zogen.

 

Wir haben in unserem «Magic Bus» geweint, als wir am 25.08.1988 in Lisboa waren, und die Stadt brennen sahen.

 

Von dem Großbrand in Lissabon wusste ich bisher nichts. Muss krass gewesen sein, das mit anzusehen.

 

Ein phantastisches Auto zum Leben … unser auf ewig unvergessenes Kind VW Bully T2. Es war sooo schön, den zu fahren.

 

Klingt nach sehr schönen Erinnerungen. Mein Auto war zwar nicht groß, aber die Sitze ließen sich umklappen und einige Male habe ich damals darin genächtigt.

@23:22 Uhr von Kaneel

>>“..   Ein phantastisches Auto zum Leben … unser auf ewig unvergessenes Kind VW Bully T2. Es war sooo schön, den zu fahren.   Klingt nach sehr schönen Erinnerungen. Mein Auto war zwar nicht groß, aber die Sitze ließen sich umklappen und einige Male habe ich damals darin genächtigt.“<<
.

die Zeit verklärt oftmals die Sicht auf die Dinge. Heute würde man einen T2 als zu laut, zu spartanisch und zuviel spritverkonsumierend und zu lahm bezeichnen und die Nase rümpfen. Damals, ja damals war das anders und man lebte mit den Wehwehchen und das wird heute als „Charakter“ bezeichnet.

@23:14 Uhr von eine_anmerkung. / @schabernack

 

Der Miura war und ist einer der atemberaubendsten Sportwagen die je gebaut wurden und eine Meisterleistung von Marcello Gandini (der auch den Countach schuf). Atemberaubend war dann halt auch der Preis und diese Ikone war dann auch kaum auf unseren Straßen zu sehen. Sorry, dagegen ist das was Sie gefahren haben alles Müll gewesen. Das mag bitte nicht arrogant klingen, ich konnte mir auch nie einen Lamborghini leisten.

 

Selbstverständlich war nicht ein einziges der fünf Autos meines Lebens «Müll». Am ehesten noch der R4 in einer Übergangszeit mit einer unangenehmen persönlichen Situation durch Krankheit in der Familie. Der R4 wurde gebraucht zum Umher-Fahren, aber er fand keine Beachtung als Auto.

 

Selbst wenn ich mir so einen Miura oder einen Countach oder einen Bentley aus der Portokasse kaufen könnte. Never ever, und im Miura zu zweit, oder mit zwei Kindern (Nichten) übernachten ist eine Qual für Masochisten, und für Flagellanten. Gilt schon alleine für das Rumhocken auf Höhe Grasnabe, und das Gejaule vom Miura Motor noch dazu.

 

Hätte Gott gewollt, dass ich die Welt aus der Froschperspektive, oder aus der einer Flunder sehe. Dann hätte er mich zu Frosch. oder zu Flunder gemacht.

23:30 Uhr von eine_anmerkung. @23:22 Uhr von Kaneel

 

die Zeit verklärt oftmals die Sicht auf die Dinge. Heute würde man einen T2 als zu laut, zu spartanisch und zuviel spritverkonsumierend und zu lahm bezeichnen und die Nase rümpfen. Damals, ja damals war das anders und man lebte mit den Wehwehchen und das wird heute als „Charakter“ bezeichnet.

 

Ich denke, das ist nicht verallgemeinerbar. Es wird Menschen geben, die das, was sie damals schätzten, heute nach wie vor "lieben", und alle Unannehmlichkeiten am Gefährt gerne in kauf nehmen.

 

Es gibt ja auch Menschen, die immer noch LPs bevorzugen. Und andere sind wahrscheinlich heilfroh über jeglichen Komfort (inkl. Connectivity, wie ich heute gelernt habe) und Sicherheitsaspekte der modernen Fahrzeuge.

 

An meinem Auto (kein Bulli und nicht von VW) konnte ich damals keine besonderen Nachteile entdecken - es hatte alles, was ich brauchte.

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