Kommentare - Präsidentschaftswahl in Frankreich: Nervöser Blick nach Paris

23. April 2022 - 09:25 Uhr

Frankreich wählt - und in Europa herrscht eine gewisse Anspannung. Denn ob Präsident Macron oder seine Herausforderin Le Pen das Rennen macht, ist entscheidend für die europäische Gemeinschaft. Von Carolin Dylla.

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Deutsch-Feindlichkeit durchzieht die Politik Le Pens

 

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Der Gründer des Fron National, Jean-Marie Le Pen, hat mit seiner seine Bewunderung für die rassistische Herrschaft der Nazis und sein Runterspielen des Holocaust nie hinterm Berg gehalten. Seine Tochter und dynastische Erbin Marine tritt in seine extremistischen Fußstapfen, auch wenn sie das wahltaktisch nun anders verpackt.

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Ihre Deutsch-Feindlichkeit perlt ihr aus jedem Knopfloch.  Mit ihrer Wahl würde die lange Phase der besonderen Deutsch-französischen Freundschaft der Nachkriegszeit zu einem abrupten Ende kommen und durch jenen blanken Nationalismus ersetzt werden, der Frankreich und Deutschland jahrhundertelang in einer ‚Erb-Feindschaft‘ gehalten hat.

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Eine hässliche Vision.

Le Pen will die EU zerstören um autoritär regieren zu können

 

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Da es für einen EU-Austritt Frankreichs im Land keine Mehrheit gibt und das Thema Stimmen kosten würde, versucht es Le Pen durch die Kanalisation über den Gully-Deckel. Sie würde die EU solange und nachhaltig blockieren, bis die Union arbeitsunfähig würde. Auch zum Schaden Frankreichs, seiner Unternehmen und Arbeitnehmer.

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Was meint sie mit der

"europäische Allianz der Nationen" aus, die die EU "schrittweise ersetzen soll". Diese "Allianz" sei der Gegenentwurf zu dem, was sie als einen "ideologisch aufgeladenen, föderalistischen Super-Staat" bezeichnet.  

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Nichts außer dem Austritt. Denn diese ominöse ‚Allianz‘ ist ein Wortspiel ohne Inhalt. Man kann das Wort auf einen Bierdeckel schreiben es dabei belassen, weil da nicht mehr ist.

wirklich schwierig

Sen Franzosen werden von beiden Seiten vernünftige "Angebote" gemacht wir z.b. Rente mit 65 von Macron oder Austritt aus der Nato von Le Pen. Und dann wieder komplett schräge Dinge.

Es wird auch in Frankreich wieder eine Wahl des kleineren Übels werden.  Spannend zu sehen wie der französische Wähler das letztendlich sieht

Subventionen aus dem EU-Topf

>>Konkret hat die Kandidatin unter anderem angekündigt, Frankreichs Beitrag zum EU-Budget deutlich zurückzufahren und qua Verfassungsreferendum dafür zu sorgen, dass das nationale französische Recht über dem EU-Recht steht. <<

Klar doch, auch wenn sie weniger an die EU zahlen wird, will sie die Subventionen aus dem EU-Topf behalten.

Wenn das Recht dann aussieht wie in Polen und Ungarn, dann gute Nacht.

Sicher ist vorläufig nur eins:

Sollten die Faschisten um Le Pen die Wahl in Frankreich gewinnen, hätte Europa einen „Quertreiber“ mehr.

 

Braucht wirklich kein Mensch. Hoffentlich setzt sich die Vernunft durch und es kommt auch nicht so.

Wirklich?

"Denn ob Präsident Macron oder seine Herausforderin Le Pen das Rennen macht, ist entscheidend für die europäische Gemeinschaft."

Na, dann sollte man die EU lieber aufloesen, alle 4 Jahre in ein paar Laendern sind Wahlen, und es droht immer eine Katastrophe.

Die Franzosen...

haben hier die Wahl zwischen Pest und Cholera. Naja, Le Pen ist das kleinere Übel.

Macron macht das

Ich hoffe, dass Macron gewinnt. Aber eigentlich bin ich ziemlich sicher, dass es klappt. Er ist die bessere Wahl für Frankreich und für Europa.

Dann wäre aber die…

Dann wäre aber die schuldenunion vom Tisch, was auch Deutschland enorm entlasten würde.

**Und "es zeigt auch, dass…

**Und "es zeigt auch, dass den Regierungschefs klar ist, mit welchen einschneidenden Konsequenzen eine Wahl Marine Le Pens für den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses verbunden wäre."**

 

Wenn das jemandem nicht klar ist, macht "der sich die Hose wohl mit der Kneifzange zu".

 

Es ist ja "nicht erst seit gestern bekannt, was die Dame vor hat".

 

Liebe Franzosen: entscheidet euch richtig (für Freiheit, Demokratie) und geht möglichst zahlreich zur Wahl.

 

Es gibt

mehr als eine Partei die an den Wahlen teilgenommen hat, die Frage ist wohl eher was diese Wähler machen, auf welche Seite die pendeln.

Und von außen gab es auch viel Hilfe für Macron, Artikel gibt es auf vielen Seiten, Ängste werden auch geschürt, wie vor jeder Wahl, wähllt ja nicht das falsche.

Würde mich wundern wenn die Wahl nicht wie gewünscht ausgeht, oder wann hat sich Frankreich schon mal komplett gedreht?.

Das ist wohl so

Den Franzosen wird wohl nichts anderes übrig bleiben als Macron zu wählen.

Eine Alternative gibt es bei dieser Wahl wohl nicht mehr.

Sollte Frau...

...Le Pen und deren nationalistische Partei in Frankreich das Ruder übernehmen, werden in absehbarer Zeit in Europa die demokratischen Lichter verblassen...in Deutschland würden unzufriedene Menschen vermehrt das Pendant zu ihr, die AFD, die von Achtung der demokratischen Werte ebenso wenig hält, wählen.

Ich hoffe dennoch, dass (potentielle) Wähler Innen vorher nachdenken und sich im klaren darüber sind, was sie mit ihrer Stimme anrichten können - das gilt auch als Appell an ForistInnen hier....wehret den Anfängen...kein Platz für menschenunwürdiges Gedankengut und dessen Handeln....

Die Arroganz der EU

Keiner der EU Staaten hat es wirklich geschafft. Es wurde nur Angst verbreitete! Corona, Versagen der Diplomatie im Krieg, Wirtschaft. Jetzt  kann es mit der EU mit Le Pen nur noch richtig abwärts stehen. Dies ist aber auch eine Möglichkeit was wirklich neues zu schaffen so wie es gezwungenermaßen Russland und andere gerade auch machen.

IIrritierend ist,

dass viele Medien Le Pen gerne als "deutschlandfeindlich" deklarieren und das damit erklären, dass sie die deutsche Migrationspolitik und den weitgehenden Verzicht auf robuste Rüstung kritisiert. Dann wäre ich auch deutschlandfeindlich, was ich sicherlich nicht bin.

Mehr nicht?

"Eine gewisse Anspannung" Haha,der war gut!

Die Umfragen sehen zwar Macron immer noch vorn, aber

 

es bleibt dennoch die Unsicherheit, wie sich die 10 % Unentschlossenen in der Wahlkabine entscheiden werden

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Die Gretchenfrage geht an die 22 % der Wähler von Jean-Luc Mélenchon, darunter vor allem viele junge Wähler. Die haben im 1. Wahlgang mehrheitlich für den einzigen Linkskandidaten mit der Chance auf Platz 2 gestimmt und waren bodenlos enttäuscht, dass ihr Kandidat so knapp hinter le Pen landete.

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Es wäre ein Witz, wenn ausgerechnet sie durch ihre Wahlenthaltung Le Pen den Weg ins Präsidentenamt ebnen, weil sie mit dem Liberalen Macron 'fremdeln'.

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Die Wahl ist noch nicht gelaufen und die Nervosiät der Demokraten in Europa berechtigt.

 

Alleine die Austrocknung…

Alleine die Austrocknung einer der bedeutendsten Errungenschaften durch Le Pen wäre wie von einer steinernen Treppe mit 50 Stufen zu fallen in einem Keller ohne Licht.

 

Arte hat sich unfassbare Verdienste und eine fast lückenlose Kompetenz in der Kultur und der Politik über die ganze Welt mit unbezahlbarer Diversität an journalistischer Tiefe erarbeitet und gefestigt, daß ich mich manchmal frage, woher die nur diese Leute nehmen, die einem Facetten des Lebens und des Menschseins an allen Orten der Erde zeigen, oft oder eigentlich immer mit der neugierigsten Distanz in der Perspektive, die ein Mensch einnehmen kann. Das darf nicht passieren. 

 

Was ich mich angesichts der vielen gescheiterten Nationalisten/Faschistenauch frage: Was machen denn die LePenner, wenn sie alle Moslems und die Dunkelhäutigen aus dem Land gejagt haben? 

 

Da wären sie unter sich und merken, daß sie nur Antikonzepte haben und von Wut und Stolz allein nicht leben können.

 

 

Die TS sagt es selbst…

…das Scholz sich wohl besser aus dem Wahlkampf heraus halten soll.

schlimmer wäre es aber wohl gewesen, wenn vdL oder Baerbock Wahlempfehlungen geben würden.

 nun ist es mal passiert.

 

aber es wird wohl dennoch passen.

linke werden den Neoliberalen  Macron nicht wählen.

rechte gleichfalls nicht, da Macron mit Sicherheit Migration fördern wird, um Löhne unter Druck zu setzen - wie bereits in D geschehen.

Es dürften  viele auf das Zettel Falten verzichten.

Und konservative - von Natur aus ängstlich und kaum zu Änderungen bereit - das vermeintlich geringere übel wählen :

Macron

 

 

 

Frankreich in der Wahl

Was Frau Le Pen den Franzosen verspricht, ist schlicht und ergreifend nicht machbar ! Einige solcher Leute gibt es auch in Deutschland und hoffen wir mal das nichts derartiges passiert ! Aber Herr Macron hat einen Fehler gleich am Anfang gemacht , denn er versäumte es den Franzosen die Wahrheit über die Staatsschulden zu sagen. Dann hätte er jetzt einen leichteren Stand und die Wähler würden es ganz anders betrachten was er macht.

Was sind denn die neue große Erwartungen ?

Die wesentliche Hoffnung der Finanzklasse das Macron die Wahl gewinnen wird ist die Angst der Bürger vor Le Pen und ihre unverhoffte politische Maßnahmen. Aber ein Faktum ist, viele Bürger sind unzufrieden mit Macron und haben Bedenken das für die Überschuldung des Staates jetzt die Rechnung kommt. Von Aufbruchstimmung kann keine Rede sein.

So auch in der EU. Außer der Geldgießkanne aus Deutschland, von Frankreich großzügig bedient, erwartet kaum noch ein anderes EU Mitglied wirkliche Erneuerungen. Haushohe Kosten für die neue EU Mitglieder, nicht nur die Ukraine, werden mit Sorge erwartet. Dabei werden vor allem die Nordstaaten zu Kasse gebeten, die werden entsprechend zögernd reagieren. 

dass das nationale französische Recht über dem EU-Recht steht.

 

vielleicht nicht gut für die EU

aber vielleicht für Frankreich

oder sonstige EU Länder dass nationale Eigenheiten Berücksichtigung finden

immerhin bei uns ist man ja auch ganz stolz auf seinen Förderalismus 

Keine Panik

Le Pen wäre nicht hilfreich, Macron auch nur zum Teil. Panik ist nicht angebracht. Die falsche Abzweigung ist schon einiges her: die Ablehnung des Lissabon-Prozesses durch das Plebiszit in NL. Verpennt wurde das 1992 beim Eurobeschluss ohne politische Rahmung.

Grenzwertig

Es wird gerade in Europa viel von Demokratie und vom Selbstbestimmungsrecht der Völker gesprochen.

Der letztlich unmissverständliche Aufruf dreier europäischer Regierungschefs in einer franz. Zeitung, den richtigen Kandidaten zu wählen konterkariert diese angeblichen Werte.

Gabriel war immerhin nur Oppositionsführer, als er 2012 Hollande unterstützte.

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Dazu kommt eine Zahlungsaufforderung aus den Tiefen der EU-Bürokratie an Le Pen just eine Woche vor der Stichwahl über Gelder, die angeblich vor Jahren unrechtmäßig ausgezahlt wurden.

Auch dort hätte ich mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Das kann Zufall und ein normaler Verwaltungsakt sein, aber man muss sich der Brisanz bewusst sein.

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Ich würde Frau Le Pen auch ungern im Elysee-Palast sehen, aber gerade für eine stets behauptete Wertegemeinschaft muss solcherlei Einmischung in den Maschinenraum der Demokratie ein Tabu sein.

Man spielt sonst den Kritikern und Verschwörungstheoretikern in die Hände.

Le Pen´s raus aus EU/Euro Forderungen sind irre

Schon alleine Währungstechnisch nicht mehr möglich

dann noch alleinige Macht für die Präsidentin , hebt sie auf die gleiche Stufe wie Putin :-)

Nervöser Blick nach Paris

Warum?

Die anständigen freien demokratischen Bürger in Frankreich werden selbst - und eigenvereantwortlich entscheiden.

Präsidentschaftswahl in Frankreich: Nervöser Blick nach Paris...

Aber warum denn ? Laut dem Artikel liegt Macron um 10 Prozent vor Le Pen. Dazu noch ein Artikel in Le Monde in dem die Wähler vom Ausland her aufgefordert werden Macron zu wählen. Ob das gut ankommt ?

Nein, Macron und Le Pen, daß ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Inhaltlich unterscheiden sie sich nur gering. Macron will mit der Privatisierung weiter und das Rentenalter heraufsetzen. Wirklich freuen können sich über ihn nur Multimilliardär Bernard Arnault (LVMH) und Co. Die 40 größten Unternehmen konnten dank der günstigen Steuerpolitik und der Zuschüsse von 80 Milliarden Euro aus Steuergeldern in die Unternehmen einen Gewinn von 137 Milliarden Euro generieren. Total verdoppelt von 7, Milliarden Euro auf 15 Milliarden. Bank Paribas mit 9,5 Milliarden Profit, der Pharmakonzern Sanofi mit 8,2 Milliarden Euro.

 

Aber auch eine Le Pen hält nicht dagegen.

Die unverhohlene Einmischung des Auslands.

– Ich finde es ziemlich unverschämt, wie sich unser Kanzler und andere Regierungschefs in den französischen Wahlkampf einmischten.

– Ich finde es auch wenig glaubwürdig, wenn die Tagesschau beim Bericht über die Kredite von Le Pen einfach die plausible Begründung wegließ: Frz. Banken gaben keinen Kredit. Sie werden alles zurückzahlen. Sie seien eine arme Partei. (Ob das Letztere stimmt, sei mal dahingestellt, aber Macrons Verhältnis zum Geld ist ja auch nicht unumstritten).

–Persönlich hätte ich mir natürlich Mélanchon gewünscht, so wie in den USA Tulsi Gabbard - offensichtlich die verantwortungsvollsten Persönlichkeiten.

CUI BONO ?

Wenn es soweit kommt, dass die Franzosen LePen wählen, dann wird es wahrscheinlich einen Grund haben. Haben die Menschen vielleicht gemerkt, dass sie ärmer wurden durch Europa und die europäische Währung?

Es ist nicht die Schuld von Populisten, es ist die verfehlte Politik der Liberalen, die jetzt anscheinend aufgewacht sind und auch nicht recht erklären können, was der kleine Mann von Europa hat, Wohlstand ist es nicht, Sicherheit auch nicht. Es ist das Europa der Industrie, von welcher der kleine Mann natürlich einen Vorteil hat. Am Ende des Monats zählt was noch übrig ist und bei all zu vielen Menschen ist das zu wenig.

Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nicht geben, weil wir zu unterschiedliche Kulturen haben und mit den VS von Amerika nicht vergleichbar sind.

@09:55 Uhr von Kein Putin Vasall

Ich hoffe, dass Macron gewinnt. Aber eigentlich bin ich ziemlich sicher, dass es klappt. Er ist die bessere Wahl für Frankreich und für Europa.

 

Na, wenn es die bessere Wahl ist kann ja nichts schiefgehen.

@09:49 Uhr von Nettie

Sollten die Faschisten um Le Pen die Wahl in Frankreich gewinnen, hätte Europa einen „Quertreiber“ mehr.   Braucht wirklich kein Mensch. Hoffentlich setzt sich die Vernunft durch und es kommt auch nicht so.

 

Vielleicht sollte man den Begriff "Faschist" nicht derart inflationär verwenden. Das könnte seiner eigentlichen Bedeutung irreparable Schäden zufügen.

Ich denke

Macron wird das Rennen machen,wenn auch nur knapp. Bei Le Pen habe ich so meine Bedenken was auch ihre Nähe zu Putin betrifft.Aber ich bin nun mal kein Franzose und die müssen nun entscheiden.

Macron wird nicht so deutlich gewinnen wie zuvor

Die überwiegende Zahl der französischen Wähler wird letztenlich einschätzen können, was die Wahl Le Pens in diesen unruhigen Zeiten bedeuten würde. Eine Präsidentin, die sich durch Kredite von Putin abhängig gemacht hat, braucht Frankreich ganz sicher nicht. Es wird jedoch eine große Anzahl von Protestwählern geben, die sich durch Macrons Regierung vernachlässigt fühlten. Hier muss die neue Regierung in Zukunft einiges überdenken und ändern.

Die abgehalfterte Jeanne d'Arc wird scheitern

In ihrem Wahlprogramm spricht sie sich für eine "europäische Allianz der Nationen" aus, die die EU "schrittweise ersetzen soll".

Mir fällt beim besten Willen keine europ. Nation ein, die ihr folgen würde. Die wenigen, die es schon vor Le Pen's "europäischer Revolution" getan haben bleiben auf deren Kurs (bis sie von vernüftigen Führern erlöst werden). Das war's dann aber auch. Ach nein - die kränkelnde Wirtschaft Frankreichs wird ähnlich leiden wie die Russlands - auch ohne Sanktionen...

Ohne Sinn und Verstand gg Europa

09:42 Uhr von rjbhome:

"Sen Franzosen werden von beiden Seiten vernünftige "Angebote" gemacht wir z.b. Rente mit 65 von Macron oder Austritt aus der Nato von Le Pen."

Abgesehen von der Unvergleichlichkeit der beiden "Angebote" scheint beim letzteren die Vernunft völlig abzugeben.

Der Anti-EU-Kurs der rechten Le Pen führt z Destabilisierung der EU.

 

@10:02 Uhr von Gregory Bodendorfer

...Le Pen und deren nationalistische Partei in Frankreich das Ruder übernehmen, werden in absehbarer Zeit in Europa die demokratischen Lichter verblassen...in Deutschland würden unzufriedene Menschen vermehrt das Pendant zu ihr, die AFD, die von Achtung der demokratischen Werte ebenso wenig hält, wählen. Ich hoffe dennoch, dass (potentielle) Wähler Innen vorher nachdenken und sich im klaren darüber sind, was sie mit ihrer Stimme anrichten können - das gilt auch als Appell an ForistInnen hier....wehret den Anfängen...kein Platz für menschenunwürdiges Gedankengut und dessen Handeln....

 

Das haben Sie gut beschrieben. Meiner Meinung nach ist es aber ein bisschen einseitig, immer den Wähler/in aufzurufen, demokratische Parteien oder Personen zu wählen. Es wäre auch mal an der Zeit, das die demokratische Kräfte in Klausur gehen und sich hinterfragen, warum solche Kräfte immer stärker werden . 

@10:30 Uhr von Peter Kock

Was Frau Le Pen den Franzosen verspricht, ist schlicht und ergreifend nicht machbar ! Einige solcher Leute gibt es auch in Deutschland und hoffen wir mal das nichts derartiges passiert ! Aber Herr Macron hat einen Fehler gleich am Anfang gemacht , denn er versäumte es den Franzosen die Wahrheit über die Staatsschulden zu sagen. Dann hätte er jetzt einen leichteren Stand und die Wähler würden es ganz anders betrachten was er macht.

 

Ich bitte Sie. So ein "Versäumnis" bei einem eher unwichtigen Thema kann doch nun wirklich jedem mal geschehen.

Linke Tasche, rechte Tasche

Zitat von putzfee02 (09:57 Uhr) : "Dann wäre aber die schuldenunion vom Tisch, was auch Deutschland enorm entlasten würde."

Diese Entlastung würde durch erhöhte Aufwendungen für die Verteidigungsbereitschaft einer geschwächten EU und einer geschwächten NATO mehr als aufgefressen.

Frau Le Pen ist Russland persönlich verpflichtet. So jemand gehört in keine Position mit weitreichenden Entscheidungsbefugnissen. Da hilft auch eine vernünftige Einstellung zur Einwanderungspolitik nicht.

@10:04 Uhr von Roody

Keiner der EU Staaten hat es wirklich geschafft.

 

Was hat die EU nicht geschafft? Ich glaube Sie haben nicht den Hauch einer Ahnung, worauf unser Wohlstand beruht.

 

Es wurde nur Angst verbreitete! Corona, Versagen der Diplomatie im Krieg, Wirtschaft. Jetzt  kann es mit der EU mit Le Pen nur noch richtig abwärts stehen. Dies ist aber auch eine Möglichkeit was wirklich neues zu schaffen so wie es gezwungenermaßen Russland und andere gerade auch machen.

 

So, so, und nach der obligatorischen Coronarelativierung jetzt noch die Lüge vom 'Notstand' Russlands als Legitimation für das sinnlose Abschlachten von Menschen und das möchten Sie hier auch noch als 'etwas Neues schaffen' anpreisen.
Ihre sinnfreie Aneinanderreihung von Phrasen und Schlagwörtern ist vom Niveau her nicht zu unterbieten.Trolliger Nonsens.

Zu hoffen

Madame Le Pen gewinnt und führt Europa auf den richtigen Weg zurück.

Vor der Wahl und nach der Wahl

Die Gelbwesten-Bewegung entwickelte sich als Ausdruck der Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Politik und den sozialen Zuständen, die Ursachen sind nicht beseitigt. Ob es den Franzosen hilft oder demokratisch erscheint, wenn ihnen von ausländischen Politikern und Medien kluge Ratschläge erteilt werden? Dümmer als wir sind die nämlich nicht, aber genauso lenk- und verführbar. Wir werden sehen, wozu sich die Mehrheit entscheidet, denn sie erlebten es immer wieder, dass nach der Wahl das Geschwätz von vor der Wahl in den Eimer getreten wurde. Wo soll da Vertrauen herkommen?

Macron

Zweieinhalb Stunden beantwortete der französische Präsident Emmanuel Macron Fragen und erklärte im Interview mit dem Sender BFMTV seine Politik. Die Seite „news-for-friends“ mit Verweis auf dieses Interview vom 15. April:  Macron plane Europa „wieder groß zu machen, indem er Europa mit hunderten Millionen afrikanischer Migranten überschwemmt.“

Auch Macron´s Fiffy hat davon längst die Schnauze voll

Gewinnt  Macron  und  somit  die  Geldmacht  der  Oligarchen  die  Wahlen   wieder,   geht  alles  so  weiter  wie  bisher  in  der  Volksprotest-Dauerdemo.

@10:40 Uhr von friedrich peter peeters

Dabei werden vor allem die Nordstaaten zu Kasse gebeten, die werden entsprechend zögernd reagieren. 

Das es auch anders geht, zeigt das steinreiche Steuerparadies Luxemburg. Luxemburg ist laut der "Bundeszentrale für politische Bildung" ein Nettoempfänger in der EU...

Mir tun die Franzosen leid

Da haben sie eine schwere Wahl, entweder einen Selbstdarsteller, der bei der Rente den Weg Deutschlands einschlägt oder eine Dame, die überhaupt keine klaren ZIele hat, gegen alles ist.

"Nervöser Blick nach Paris"

Stimmt, wäre schlimm wenn Macron gewinnt. Besonders würden die Franzosen unter der Rentenaltererhöhung leiden.

@ 10:30 Uhr von Peter Kock

"Was Frau Le Pen den Franzosen verspricht, ist schlicht und ergreifend nicht machbar !"

 

Unabhängig davon, dass ich ihrem Wort mehr glauben schenke ... dies machen doch fast alle Parteien, Dinge versprechen die letztlich nicht umgesetzt werden. Macron hat dies ja wunderbar in seiner letzten Amtszeit demonstriert wie das geht.

Auswirkungen der EU-Politik auf nationale Wahlen

Die hohe Zustimmung zu Fr. le Pen würde ich auch als Folge der Kritik vieler Bürger an der EU-Politik sehen.

Gerade die Null-Zinspolitik führte in den letzten Jahren zur Enteignung der zahlreichen Kleinsparer. Diese Kleinsparer können, da sie sehr zahlreich in jedem Land sind, aber eine nationale Wahl stark beeinflussen.

Ebenso gibt es natürlich noch andere Kritikpunkte an der EU-Politik, die Auswirkung auf nationale Wahlen haben.

Die EU kann also mit ihrer nicht für jeden Bürger positiven Politik Wahln in den EU-Ländern so beeinflussen, dass extreme Parteien vermehrt gewählt werden.

Eine Zäsur?!

>>Am Donnerstag hatte Kanzler Scholz gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Spanien und Portugal, Pedro Sánchez und António Costa, einen Gastbeitrag in der französischen Tageszeitung "Le Monde" veröffentlicht, der indirekt zur Wahl Macrons aufruft. Ein ungewöhnlicher Schritt - deutlicher vielleicht, als es sich für einen Regierungschef vor einer Wahl im Nachbarland gehört.<<

Man stelle sich mal vor, ausländische Regierungsvertreter würden sich in eine Wahl hierzulande derart einmischen und bspw. in einer Zeitung „indirekt“ zur Wahl eines Kandidaten aufrufen. M. E. wäre die Empörung groß und das wohl zurecht. Ich finde, das ist ein no-go. Die Franzosen sind ein mündiges Volk und brauchen gewiss keine Belehrungen durch Politiker anderer Länder.

 

Ich denke, so was kann durchaus auch nach hinten losgehen und eventuell so manche/n Nichtwähler/in dazu treiben, genau die gegenteilige der beworbenen Wahl zu treffen und sei es nur aus trotz.

09:51 Uhr von Kerstin789

"Die Franzosen haben hier die Wahl zwischen Pest und Cholera. Naja, Le Pen ist das kleinere Übel."

 

Der Unterschied zwischen Nationalisten/Faschisten und Demokraten/Liberalen ist größer als der zwischen Pest und Cholera.

Wer mit der Politik von Macron nicht einverstanden ist, der bekämpfe diese lieber nicht von rechts her; wird nur schlimmer.

@10:04 Uhr von Roody

>>Keiner der EU Staaten hat es wirklich geschafft. Es wurde nur Angst verbreitete! Corona, Versagen der Diplomatie im Krieg, Wirtschaft. Jetzt  kann es mit der EU mit Le Pen nur noch richtig abwärts stehen. Dies ist aber auch eine Möglichkeit was wirklich neues zu schaffen so wie es gezwungenermaßen Russland und andere gerade auch machen.<<

Russland führt Krieg, ist das wirklich ihr Ziel?

@ dicker wisser

IIrritierend ist,  dass viele Medien Le Pen gerne als "deutschlandfeindlich" deklarieren

 
 

Viele Front National Leute (ok, ich weiß schon, dass die längst umetikettiert haben) sehen in Deutschland immer noch die Nazis.

Für Europa

Ich baue auf Europa und setze deshalb auf Macron.

Absage an die EU.

"Aktuell liegt Macron in den Umfragen zehn Prozentpunkte vor seiner Herausforderin."

 

Wenn ich an die Umfragen vor der Wahl Trumps, dem Brexit und zuletzt der Wahl in Ungarn zurückdenke, scheint sich in Frankreich die nächste Überraschung zusammenzubrauen. (Wobei das eigentlich eher eine Befürchtung ist.)

 

Woran liegt es eigentlich, dass Rechtspopulisten in der EU überhaupt über fünf Prozent kommen? (Mir soll jetzt bitte keiner mit Putin kommen...)

Die Deutsch Feindlichkeit…

Die Deutsch Feindlichkeit der Le Pen Fraktion ist Nachvollziehbar.

Erst kam die Entnazifizierung, nun kommt von den Deutschen selbst, die Entnationalisierung.

Signifikannte Teile der Bevölkerung spielen da aber nicht mit.

Hüben wie drüben, also in Deutschland wie auch die große teile der Franzosen fühlen sich durch Migration kompromittiert.

Und oft ist es nicht gefühlt, es ist eine faktische Kompromittierung.

Nach wie vor wird in die Sozialsysteme eingereist. In Frankreich ist das ein großes Thema.

Hier wird es weg Zensiert.

 

@ Autochron

 Die TS sagt es selbst…  …das Scholz sich wohl besser aus dem Wahlkampf heraus halten soll.

 
 

Als Kanzler hat er sich heraus gehalten. Als deutscher Sozialdemokrat hingegen, darf er sich frei für seinen favorisierten Kandidaten aussprechen.

Ulrich Wickert zeigte sich…

Ulrich Wickert zeigte sich heute im DLF zuversichtlich, dass Macron gewinnt.

Das hat mich beruhigt.

Marine Le Pen wird nicht gewinnen. Der politische Tornado bleibt aus.

Die Büchse der Pandora bleibt zu. 

Hallo   Ich kann dazu nur…

Hallo

 

Ich kann dazu nur bemerken,

 

liebe Franzosen, wählt das was ihr für richtig haltet.

Es ist euer Land.

 

Hört nicht auf die Stimmen in den Medien und Foren des Auslands.

Aber denkt an die Briten.

 

Hier in Europa seid ihr sicher.

Es droht erst mal kein Regime Change.

 

 

Frankreich Wahl !

Le Pen ist sicher keine gute Wahl, denn sie würde wie so mancher Populist regieren, und so manches Gute ohne mit der Wimper zu zucken zerstören. Ihr geht es doch auch nur um die Macht und ihre Vorstellungen, sowie Putin oder Xi, alles pure, eingebildete und egoistische Machtmenschen, die sich gerne auf einen Sockel stellen,

@12:35 Uhr von RaketoQ

käme dem Kollegen Putin ja durchaus gelegen. Das russische Banken der FN bisher durchaus wohlwollend gegenüberstanden ist sicher nur ein Zufall...
Ein Despot in Moskau, eine gespaltene EU mit Le Pen an Frankreichs Spitze und D. Trump im Weißen Haus... Ich will weg hier !

@10:04 Uhr von Roody

Keiner der EU Staaten hat es wirklich geschafft.

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Was hat kein EU-Staat geschafft ?

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Es wurde nur Angst verbreitete!

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Wovor ?

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Corona, Versagen der Diplomatie im Krieg, Wirtschaft.

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Was wollen Sie mit der Aufzählung von 3 völlig versch. Dingen, die nichts miteinander zu tun haben, ausdrücken ?

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Jetzt  kann es mit der EU mit Le Pen nur noch richtig abwärts stehen.

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Das ist wohl wahr, allerdings würde es allenfalls "abwärts" GEHEN.

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Dies ist aber auch eine Möglichkeit was wirklich neues zu schaffen so wie es gezwungenermaßen Russland und andere gerade auch machen.

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Was schafft denn RUS "gezwungenermassen" Neues und wer sind diese "anderen"?

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Ziemlich wirrer Kommentar, den Sie da losgelassen haben. Wissen Sie überhaupt selbst, was Sie mit diesen kruden Sätzen ausdrücken wollen ? Wenn ja, wäre eine kurze Erläuterung möglicherweise hilfreich.

Sprung auf, marsch, marsch!

"Jetzt  kann es mit der EU mit Le Pen nur noch richtig abwärts stehen. Dies ist aber auch eine Möglichkeit was wirklich neues zu schaffen so wie es gezwungenermaßen Russland und andere gerade auch machen." @Roody

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Aus Ruinen zu neuen Ufern?

Ich hoffe das Le Pen gewinnt

Schon allein um die bestürzten Gesichter zu sehen wenn eine demokratische Wahl wieder einmal nicht das erwartete Ergebnis bringt. 
 

Als Trump gewählt wurde, war man in Berlin panisch, weil all die ganzen Hinterzimmerkontakte mit den Amis mangels Ansprechpartner nicht mehr stattfinden konnten. Angela Merkel hat dann sogar versucht über die Tochter Ivanka Trump einen Zugang zum Machtzentrum der USA zu finden ... wie verrückt ist das ? 

Frankreich könnte aus Sanktionsfront ausscheren

Und damit die Macht des Westens gefährden, der seine Wirtschaft versucht als politische Waffe einzusetzen. 
 

 

Indien zum Beispiel hat den britischen Ersuchen sich an Sanktionen gegen Russland zu beteiligen eine Abfuhr erteilt mit einer verblüffenden Begründung: man agiere ausschließlich „im Interesse des indischen Volkes“. 
 

 

Das könnte mit Le Pen auch in Frankreich passieren, wenn die Franzosen meinen dass das Hemd (Frankreich) ihnen doch näher als die Hose (Ukraine) ist. 

@09:58 Uhr von ich1961

>> **Und "es zeigt auch, dass den Regierungschefs klar ist, mit welchen einschneidenden Konsequenzen eine Wahl Marine Le Pens für den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses verbunden wäre."**   Wenn das jemandem nicht klar ist, macht "der sich die Hose wohl mit der Kneifzange zu".   Es ist ja "nicht erst seit gestern bekannt, was die Dame vor hat".   Liebe Franzosen: entscheidet euch richtig (für Freiheit, Demokratie) und geht möglichst zahlreich zur Wahl.<<
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Die Franzosen/innen wählen so, wie sie es für richtig empfinden. Egal, wer in Paris danach das Sagen hat: die Welt geht deshalb nicht unter, Europa auch nicht, die EU könnte ein Problem bekommen, aber bei einem Sieg von Le Pen könnte sich D auch wieder mehr auf die Bewältigung der eigenen Probleme besinnen als immer zu meinen, dass die Einheit der EU das oberste sei - diese ist m. E. schon längst ein Krampf geworden, weil es zu viele Mitgliedsstaaten mit viel zu unterschiedlichen Interessen gibt.

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Im Übrigen würde ich es auch befremdlich empfinden, wenn vor einer Wahl in D die Franzosen meinten, die Deutschen sollten doch bitte für Freiheit und Demokratie wählen - ich wüsste nicht, wen sie da meinen würden.

@09:57 Uhr von putzfee02

Dann wäre aber die schuldenunion vom Tisch, was auch Deutschland enorm entlasten würde.

 

Ja, als egoistischer, unsolidarischer Mensch sieht man das wohl so....

Wille des Volkes

Ich verstehe nicht dsa Problem. Das Volk wählt. Mit was für einer unerhörten Anmaßung erlaubt sich der Rest der Welt den Willen des französischen Volkes zu diskreditieren?!

@10:05 Uhr von derdickewisser

Jeder mit Verstand ist gegen die Politik Deutschlands (offenen Grenzen, Energiewende, Euro und EU-Superstaat, Verdammung Russlands, Kampf gegen die Agrarindustrie etc.). Insofern kein Wunder sollte Le Pen tatsächlich deutschlandfeindlich sein. Man kann nur hoffen dass sie gewinnt und unseren Politikern damit von außen einen Strich durch deren irre Pläne macht.

Wer wen?

Die "Frontstellung" zwischen LePen und Macron ist der unsozialen  Politik in Frankreich der letzten Jahre geschuldet. Die "Gelbwesten" gingen nicht aus Jux und Dollerei auf die Straßen. Wenn sich jetzt die Situation zuspitzt auf eine rechtslastige Präsidenten  oder einen Macron, der alles so weitermachen will, dann ist absehbar, dass die Straßenproteste bald wieder aufflammen. Dass der einzig verbliebene Linke im wählbaren Dreigestirn herausfiel, ist der Uneinigkeit der "Gelbwesten" zu danken. Bin gespannt, wie das weiter geht...

13:07 Uhr von Toni B.

"Ich verstehe nicht dsa Problem. Das Volk wählt. Mit was für einer unerhörten Anmaßung erlaubt sich der Rest der Welt den Willen des französischen Volkes zu diskreditieren?!"

 

Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. So einfach verhält es sich damit.

@13:07 Uhr von Toni B.

Ich verstehe nicht dsa Problem. Das Volk wählt. Mit was für einer unerhörten Anmaßung erlaubt sich der Rest der Welt den Willen des französischen Volkes zu diskreditieren?!

Ich gebe Ihnen vollkommen recht. 

12:58 Uhr von Wolf1905   /…

12:58 Uhr von Wolf1905

 

//Im Übrigen würde ich es auch befremdlich empfinden, wenn vor einer Wahl in D die Franzosen meinten, die Deutschen sollten doch bitte für Freiheit und Demokratie wählen - ich wüsste nicht, wen sie da meinen würden.//

 

Das finde ich traurig, aber bei manchen nicht verwunderlich.

 

Ursache

Es wäre angezigt mehr über die Ursache nachzudenken, die nicht nur Frankreich in diese präkäre Lage gebracht hat. Ob Macron da die richtige Medizin ist, scheint mir doch sehr zweifelhaft. Le Pen wäre allerdings schon eine sehr bittere Pille. Was nun?

@10:11 Uhr von MRomTRom

Die Gretchenfrage geht an die 22 % der Wähler von Jean-Luc Mélenchon, darunter vor allem viele junge Wähler. Die haben im 1. Wahlgang mehrheitlich für den einzigen Linkskandidaten mit der Chance auf Platz 2 gestimmt und waren bodenlos enttäuscht, dass ihr Kandidat so knapp hinter le Pen landete.

 

Der ruft jetzt zur Wahl Macrons auf. Hier ein Auszug aus der Meldung „Einschwören auf den 24. April“ (tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-wahl-229.html):

„Wahlentscheidend dürften die mehr als 20 Prozent des Linksaußen-Manns Jean-Luc Mélenchon sein, die Nummer eins der jungen Wähler. Er rief das Motto aus: Keine Stimme für Le Pen und malte ein düsteres Bild: "Man hat das Gefühl, in einen ökologischen, sozialen und nun auch politischen Ausnahmezustand geraten zu sein“

 

Es wäre ein Witz, wenn ausgerechnet sie durch ihre Wahlenthaltung Le Pen den Weg ins Präsidentenamt ebnen, weil sie mit dem Liberalen Macron 'fremdeln'.

 

Das wäre kein Witz, sondern zutiefst tragisch. Deshalb Danke für diesen Hinweis:

Die Wahl ist noch nicht gelaufen und die Nervosiät der Demokraten in Europa berechtigt.  

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