Kommentare - Macron wirft Le Pen Abhängigkeit von Russland vor

21. April 2022 - 07:56 Uhr

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs hält der Amtsinhaber seiner Rivalin Nähe zu Russland vor. Auch sonst gerät Marine Le Pen im Duell mit Emmanuel Macron in die Defensive.

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Kommentare

Völlig einseitige Darstellung

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

Macron mit 59 % Sieger der Debatte

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Nach den ersten Nach-Debatten-Umfragen sehen 59 % der Franzosen Macron als Sieger des Duells

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Le Pen ist damit nicht aus dem Rennen, aber sie konnte den Debattenabend nicht für einen Umschwung nutzen

Wahl zwischen Pest und Corona

Klar, dass man da lieber Corona wählt. Le Pen ist dann doch etwas zu extrem. Aber Frankreich war ja schon immer ein extremeres Land als bspw Deutschland. In Frankreich gibt es immer noch große Sympathien für den Kommunismus, vermutlich deswegen weil man den noch real selber erleben musste. 
 

Diese Tendenzen gibt es bekanntlich ja auch in Deutschland. Ganz offen bei den Jusos und bei Teilen der Grünen. 
 

Macon dagegen hat sich viel Sympathien mit seinen falschen und harten Coronamaßnahmen verscherzt. Le Pen ist zwar ein Gegengewicht zu diesen linken Auswüchsen und hat einen großen Rückhalt im Land. 
 

Allerdings denke ich, dass ihre Aussage mit dem Austritt aus der NATO und vor allem gegen die EU zu sein ihr wohl keine Mehrheiten bringen wird. 
 

Die Spaltung des Westens würde dem System Putin entgegen kommen. Das kann niemand wollen  

Es scheint auch so zu sein, dass dieses System überall und auf allen Ebenen Einfluss hat in Europa. 

Jetzt bin auch ich überzeugt...

Wenn ich das gelesene richtig interpretiere dann ist das Schlimmste, was Macron ihr vorwirft, dieser Kredit. Ein Kredit, den sich nicht aufgenommen hat weil sie Putin so toll findet, sondern weil die franz. Banken ihr keinen gewähren wollten. Und das in einer Zeit, wo noch jeder zweite internationale Politike an guten Beziehungen zu Russland ausgesprochen  interessiert war.

 

Es stimmt- diese Frau ist unwählbar!

 

Le Pen

hat den Scholz gemacht.... 

0% Mehrwertsteuer, wir sind fuer die armen hart arbeiteten Buerger, armen Studenten und Rentner ..... ob das reicht?

@08:15 Uhr eine_anmerkung.- Frankreichs Gehirn

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

  
Dem ersten Teil Ihrer Analyse kann man auch zustimmen ohne den Artikel zu lesen. Aber das ist eher ein deutsches Problem. Nicht nur Putin hat überall seine Finger im Spiel. Auch die internationale Linke ist da dabei, womöglich auch unterstützt von Geldern aus Moskau und Peking. Wer weiß das schon so genau. 
 

Was die Franzosen betrifft, so bin ich sehr zuversichtlich, dass letztendlich das kleinere Übel gewählt wird, also Macron. 
 

Im ersten Wahlgang gibt’s traditionell für die Regierenden eins auf die Mütze, im zweiten Wahlgang dann besinnt man sich dann und wählt das, was eher Mitte ist. 

Gute Umfragewerte sind auch eine 'Gefahr'

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Gute Umfragewerte sind in der gegenwärtigen Phase auch eine Gefahr im Hinblick auf die Mobilisierung der Wähler.

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Macrons Premier Castex weist immer wieder darauf hin, dass das Rennen nicht gelaufen ist. Wenn sich die Anhänger Macrons zu sicher wiegen und nicht alle zur Wahl gehen, könnte Le Pen davon profitieren

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Also kommt es bei dieser Wahl darauf an, dass jeder einzelne sich zur Wahlkabine begibt, um Frankreich und Europa einen rechtsextremen Front National und eine Le Pen zu ersparen.

@08:19 Uhr vriegel - Korrektur

Es sollte heißen:

In Frankreich gibt es immer noch große Sympathien für den Kommunismus, vermutlich deswegen weil man den noch nie (!!) real selber erleben musste.

@08:21 Uhr von sonnenbogen Geh schaffen!

Genau!

aber: Nein, es reicht nicht, SIE persönlich müssen drauf zahlen für all die armen Studenten und Rentner und Bürger und mich... Ab in die Salzminen!

So seh ich das

Ich habe das Duell zeitweise auf Phoenix verfolgt, ich hörte aber zu oft vier Stimmen gleichzeitig, also auch die der Übersetzer. Inhaltlich zu folgen, war schwer.

Was soll ich sagen?

Frau Le Pen machte rhetorisch manchmal den Eindruck, als würde sie Auto-scooter fahren, hierhin, dann dahin, dann wieder andere Richtung.

Aber wenn sie konsequenter, ja entschiedener aufgetreten wäre, hätte sie gleich die Staatsmatrone geben können, und das hätte dann primär Männer angesprochen, die sich insgeheim das Matriarchat herbeiwünschen. 

Und Emmanuel Macron? 

Ich hatte sehr oft den Eindruck, da sitzt und redet und schaut der kleine Bruder vom großen Bébel. 

Schaun mer mal... 

 

 

Macron war in der Sachdebatte besser

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Wer sich die Debatte angesehen hat konnte erleben, dass Macron faktensicher war und sich eher zurückhalten musste, Le Pen nicht zu stark 'ranzunehmen'.

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Schon Sarkozy wusste damals in seiner Debatte mit Ségolène Royal, dass es bei weiblichen Wählern nicht gut ankommt, wenn ein Mann eine Frau mit typischen 'männlichen Verhaltensweisen' auflaufen lässt

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Le Pen hat kein schlüssiges Programm und am Ende würde sie die EU und die NATO durch Blockade sprengen. Das wäre gefährlich.

Freie unabhängige Wahlen notwendig

Der Wähler muss frei und unabhängig entscheiden. So schreibt es das Wahlrecht vor. 

 

Die Wahl darf nicht durch gezielte Desinformationen aus dem Ausland beeinflusst werden. 

 

Die Kandidaten werden von Lobbyisten und Suoerreiche beeinflusst. Möge der unabhängigere und freiere Kandidat oder Kandidatin gewinnen. 

 

 

 

Klare Wirkungstreffer gegen Le Pen

Macron überzeugte durch seine Sachkenntnis, während Le Pen sich in vielen Bereichen sehr nebulös und erschreckend allgemein äußerte. Punkten konnte Macron insbesondere in Sachen Russland-Connections von Marie Le Pen. Es sind ja nicht nur die Bank-Geschäfte, die sie belasten. Insgesamt pflegen die rechtsextremen Parteien in Europa, so auch die AFD, sehr enge Beziehungen zu Moskau. Manche vielen gerade in jüngster Zeit dadurch auf, dass sie den Krieg Putins gegen die Ukraine zu verharmlosen, ja zu rechtfertigen suchten. Den Bürgern in Deutschland  und Frankreich ist eine solche Haltung angesichts der Gräueltaten der russischen Armee natürlich nicht zu vermitteln. Und wenn Le Pen in der Schuld russischer Banken steht, ist sie natürlich auch  leicht erpressbar.Es gibt  ja nicht nur französische Banken, an die sie sich hätte wenden können. Der zweite Nackenschlag für Le Pen war ihre Haltung zu Europa und zur EU. Gerade in der aktuellen Phase des Krieges in der Ukraine mit den schweren wirtschaftlichen Folgen wird deutlich, wie wichtig ein geeintes und starkes Europa für die Zukunftsfähigkeit der Mitgliedsstaaten, insbesondere für Deutschland und Frankreich ist. Das Parteiprogramm der Rechtsnationalisten lehnt die EU ab, auch wenn Le Pen sich moderat gibt und zu beschwichtigen versucht. Unter Le Pen würde die EU in eine Kleinstaaterei  verfallen, nationale Egoismen ein gemeinsames europäisches Handeln blockieren. Das Beispiel des Rechtspopulisten Salvini in Italien zeigt, wie schnell man ein Land mit kruder Ideologie und fehlendem wirschaftlichen Sachverstand an die Wand fahren kann. Nicht ohne Grund haben sich die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften, ja fast alle gesellschaftlichen Gruppen gegen eine Präsidentschaft von Frau Le Pen ausgesprochen.

Die Leistungsbilanz Macrons ist das Thema

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Als Pragmatiker interessieren mich mehr die realen Daten von Macrons Leistungsbilanz der vergangenen 5 Präsidentschaftsjahre als die ideologischen Grabenkampfparolen der Le Pen Front.

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Wirtschaftswachstum

2021: 7 % im Vergleich zu Deutschlands 2,8 %

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Arbeitsmarkt:

2017 – 2021: über 1.000.000 neue Jobs

Ausbildungsreform ähnlich dem bewährten dualen System Deutschlands

Jugendarbeitslosigkeit ist stark gesunken

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Kaufkraft

1.470 Euro pro Haushalt mehr in 5 Jahren

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Unternehmen

Aktienindex Cac plus 30 % im Vergleich zu Dax (19%)

Wettbewerbsfähigkeit hat deutlich zugenommen

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Gesundheit

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Macron ist ein anerkannter Krisenmanager, die französische Impfkampagne wurde zu einer der erfolgreichsten im Vergleich zu den 'Peers'

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Innen und Sicherheit

Macron hat 10.000 neue Polizisten versprochen. Das hat er bis Ende des Jahres erreicht.

 

//www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/vor-frankreich-wahl-

fuenf-jahre-praesident-die-bilanz-von-emmanuel-macron

@08:20 Uhr von Seebaer1

Es war nicht leicht, der Debatte bei Phoenix zu folgen, aber ich habe es getan.Frau Le Pen hätte sich den Kredit ja nicht von einer französischen Bank besorgen müssen. Auch andere Staaten bieten Kredite an. Es fehlt einfach an Fingerspitzengefühl bezw. zeigt eine Nähe zu Russland, wenn ausgerechnet ein Kredit von einer russischen Bank aufgenommen wird, der auch noch nicht zurückgezahlt ist. Ich würde mir als Wähler schon Gedanken machen, ob dies bei Entscheidungsfindungen, gerade mit Blick auf die aktuelle Situation, eine Rolle spielen könnte. Der zweite wichtige Punkt war die Haltung von Le Pen zu Europa und zur EU. Sie hat versucht, moderat zu wirken. Ihr Parteiprogramm spricht eine andere, radikale Sprache. Auch die brüske  Ablehnung einer Zusammenarbeit mit Deutschland lässt aufhorchen. Es kann weder im europäischen, insbesondere nicht im deutschen Interesse sein, dass diese Frau den Wahlkampf gewinnt. Nach der gestrigen Vorstellung bin ich auch ziemlich sicher, dass dies nicht geschehen wird.

Nicht die Berichterstattung, sondern die Realität ist einseitig

 

@08:15

Sie beklagen eine angeblich zu einseitige Berichterstattung einer angeblich deutschen links/grünen Presse.

 

 

Aber, wie üblich, nennen Sie kein Argument.

 

Nicht die Berichterstattung ist einseitig, sondern sie bildet eine einseitige Realität korrekt ab.

 

So wie Putin, ganz "einseitig", im Krieg gegen die Ukraine der Aggressor ist, so sind Le Pen oder hier bei uns die sogenannte "AfD" "einseitig" die Seite, die mit unlauteren Methoden und falschen Behauptungen, die weit über das übliche Maß in einem politischen Streit hinausgehen, deutlich und unbestreitbar aufgefallen.

 

 

Dabei ist nicht zu bestreiten, dass Le Pen hierbei vom Kriegsverbrecher Putin unterstützt wurde, bei der sogenannten "AfD" ist dies noch nicht bewiesen, aber es gibt Indizien.

 

Ich möchte auch in Zukunft in einem demokratischen Rechtsstaat, in einem friedlichen und geeinten Europa leben. Dagegen kämpfen Putin und seine Kumpane.

 

 

 

08:15 Uhr von eine_anmerkung.

Völlig einseitige Darstellung

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

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Weil man hier immer wieder die Mär von der Links/grünen, gerne auch „versifften“ Presse liest gebe ich einen Link zu eine Untersuchung vom Pew Research Center aus dem Jahr 2017 zum Besten.

https://www.pewresearch.org/global/fact-sheet/datenblatt-nachrichtenmed…

 

Eine der dort gemachten Aussagen ist die Folgende: Zitat „So ist beispielsweise in Deutschland die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen sagen, sie vertrauen der FAZ, bei Personen mit populistischen Tendenzen um 29 Prozentpunkte geringer als bei Personen ohne eine populistische Anschauung“.

 

Daraus folgt, dass der Vorwurf, „links/grüne Presse“ nur ein Ausdruck der eigenen Wahrnehmung und der politischen Einstellung ist  und einer objektiven Betrachtung nicht standhält.

Mehr Europa? Weniger Europa?…

Mehr Europa? Weniger Europa? Hat beides was. Und dann? Mehr oder weniger Zuwanderung?  Höhere oder gar keine Steuern? Es wird systembedingt mmer eine rechnerische Mehrheit geben, die irgendwas nicht will. Egal, was gemacht wird. Je nachdem, wo man nicht wahlberechtigte und nichtwähler dazu rechnet 

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Sowohl Makron, als auch lePen müssen sich an Gesetze halten  und haben beide nicht das letzte Wort in Frankreich.

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Ich sehe dem völlig gelassen entgegen 

 

 

 

 

@08:41 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Wähler muss frei und unabhängig entscheiden. So schreibt es das Wahlrecht vor. 

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So, so, "der Wähler" muss unabhängig entscheiden. Das war mir neu, in Deutschland lautet das Wahlrecht völlig anders, da entscheidet man allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim.

Hier darf der Wähler tatsächlich abhängig von der Position und den Aussagen der Personen / Parteien entscheiden.

Eigentlich finde ich es besser, wenn man nicht "unabhängig" entscheidet, oder???

@08:42 Uhr Adeo60 - Ideologie und fehlender Sachverstand?!

Insgesamt pflegen die rechtsextremen Parteien in Europa, so auch die AFD, sehr enge Beziehungen zu Moskau. .. Den Bürgern in Deutschland  und Frankreich ist eine solche Haltung angesichts der Gräueltaten der russischen Armee natürlich nicht zu vermitteln…Das Beispiel des Rechtspopulisten Salvini in Italien zeigt, wie schnell man ein Land mit kruder Ideologie und fehlendem wirschaftlichen Sachverstand an die Wand fahren kann.

  
Das gibt es auch in Deutschland zu Hauff. Bei uns aber auch im „linkeren“ Lager. Auch da scheint es „Beziehungen“ nach Moskau zumindest gegeben zu haben. Und wer den KGB kennt, der weiß, dass man immer etwas in der Hand hat gegen Abtrünnige.

 

Also selbst wenn jemand keine Beziehungen mehr möchte nach Moskau, so einfach wird man die nicht los…

 

Angenehm überrascht bin ich von einigen Grünen, die offenbar erkannt haben worum es geht. Allerdings steht denen auch ihre Anti-Atomkraft-Ideologie noch im Weg…

@08:47 Uhr von MRomTRom

Wie immer eine sehr überzeugende und an Fakten ausgerichtete Darlegung von Ihnen. Vielen Dank.

Politik eben

Reicht es heute schon einen politischen Gegner eine Nähe zu den Russen vorzuwerfen, um eine Wahl entscheidend zu beeinflussen? Man muss annehmen dass dies heutzutage schon reicht. Vorallem wenn die Medien dann auch noch mitspielen.

Frau Le Pen hat leider das Pech zur falschen Partei zu gehören. Da hören die Medien nicht mehr lange auf die Argumente der Politikerin. Da zählt nur die Parteizugehörigkeit.

Abhängig von Putin

Marine LePen ist abhängig vom Kremlfürsten Putin, das ist bekannt und das sollte in die Wahlentscheidung der Franzosen gebührend einfließen.

La Republique en marche ist die liberale Präsidentenpartei, aber

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Macron muss erstmal den 2. Wahlgang gewinnen. Auch wenn die Voraussetzungen dafür gut sind, bleibt noch das Restrisiko eines Überraschungseffekts.

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Es wird im wesentlichen darauf ankommen, wie die Wahlenthaltungen ausfallen.

Da müssen sich insbesondere die Wähler von Melenchon überlegen, ob sie Macron wählen oder den Urnen fern bleiben und die Quittung dafür dann am Wahlabend bekommen.

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Danach muss Macron mit LREM auch die Parlamentswahlen gewinnen, um regieren zu können. Neben der bürgerlich-liberalen Volkspartij voor Vrijheid en Democratie in NL ist sie die größte Liberale Partei Europas. Aber sie hat noch keine verankerten Strukturen im französischen Politikbetrieb. Daran muss noch viel gearbeitet werden.

@ eine_anmerkung

Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.

 

Sind Sie etwa irrtümlich im falschen Forum gelandet?

 

Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

Dann sieht das für LePen aber nicht gut aus.

@ Scani - Kandidatin im ... von Putin

Reicht es heute schon einen politischen Gegner eine Nähe zu den Russen vorzuwerfen, um eine Wahl entscheidend zu beeinflussen?

 

Ich würde so jemanden jedenfalls definitiv nicht wählen, der so devot gegenüber einem menschenverachtenden Diktator ist.

@08:15 Uhr von eine_anmerkung.

>>Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.<<

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Immer diese böse Lügenpresse. Die verbreiten die Wahrheit, die ich nicht hören will. Aber ich bin sicher Sie finden auch Medien die ausschließlich AfD-Parolen verbreiten.

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>>Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.<<

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Sind sie sicher? In Deutschland wählen ja auch 10% die "Deutschland muss es schlecht gehen-Partei".

@ vriegel

Das gibt es auch in Deutschland zu Hauff. Bei uns aber auch im „linkeren“ Lager. Auch da scheint es „Beziehungen“ nach Moskau zumindest gegeben zu haben.

 

Es gibt Bundestags- und Landtagsabgeordnete der AFD, da sind Zahlungen aus Moskau klar nachgewiesen. Da müssen wir nicht mehr über "scheinbar" reden.

08:57 Uhr von Scani…

Frau Le Pen hat leider das Pech zur falschen Partei zu gehören. Da hören die Medien nicht mehr lange auf die Argumente der Politikerin. Da zählt nur die Parteizugehörigkeit.

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Wie kann man aus Pech in der falschen Partei sein? Im falschen Moment hier gerufen und aufgezeigt? Oder im Delirium an der falschen Adresse geklingelt?

Die Le Pens sind die politische Heimsuchung Frankreichs

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Seit Jahrzehnten nun geistern sie mit ihrem reaktionären Un-Geist durch die Polit-Szene Frankreichs und zerstören mit Hassparolen und Spaltung das politische Klima.

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Der alte Le Pen, Jean Marie, war ein offener Holocaust-Leugner und der Ideologie der Nazis  näher als das je sonst ein Politiker in Frankreich sein konnte.

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Marine ist zuerst in seine Fußstapfen getreten, als sie ihn politisch beerbte.

Der Front National ist schließlich eine Familiendynastie.

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Nachdem ihr bewusst wurde, dass sie mit den rechten Parolen, offenem Anti-EU Kurs und radikalen Vorstellungen wahltechnisch im 30 % Turm steckenbleiben würde, hat sie die Taktik gewechselt. Kreide fressen statt krakeelen war fortan die Marschroute

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Im Inneren ist und bleibt sie aber die Führerin des ewigen 'Front National', den der 'Alte' Frankreich als Mühlstein ans Bein geschmiedet hat

Erneute Niederlage in Sicht: Le Pen

@08:15 Uhr von eine_anmerkung.

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt.

 

Natürlich. Was sonst? Für mich besonders bemerkenswert waren die Passagen, wie Frau Le Pen frank und frei ausführte, wie sie geltendes Verfassungsrecht, geltende Grundwerte der Französischen Republik wie der EU und die Befugnisse des Parlaments auszuhebeln bzw. abzuschaffen gedenkt. Populismus pur.

Aber gut, dass Sie elegant hier das Phrasenlied der polarisierenden Populisten spielen, frei von Sachargumenten.

 

Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

Ein Hinweis, aus dem Verzweiflung spricht, weil auch Ihr Gehirn die Chancen der Kandidatin der rechtsextremen Ecke ein weiteres Mal objektiv schwinden sieht.

 

Allein bemerkenswert an Ihrem Kommentar ist, dass die von Ihnen kritisierte wie ungeliebte "links/grüne Presse" ihn veröffentlicht hat. Wieso wohl?

Ich halte es noch nicht

für Entschieden,das Rennen zwischen Macron und Le Pen. Viele Bürger überlegen erst in der Wahlkabine wo sie ihr Kreuz hinsetzen.Bei den kleinen Mann / Frau ist die Sicherheit im Land vor Verbrechen ein wichtiger Punkt und da setzt man eher auf Le Pen .

@08:55 Uhr von vriegel

>>Bei uns aber auch im „linkeren“ Lager. Auch da scheint es „Beziehungen“ nach Moskau zumindest gegeben zu haben.<<

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Was die Beziehungen zum Kriegsverbrecher Putin anbelangt sind, (von wenigen Ausnahmen abgesehen) Die AfD und die Linke, Brüder im Geiste. 

 

Naja ...

"Le Pens Partei 2014 bei einer russisch-tschechischen Bank"

 

Ist ja schon ein schwaches Argument, besser gesagt gar kein Argument. 2014 da konnte noch keiner ahnen was kommt und viele trieben Handel mit Russland, wobei die Bank ja zur Hälfte auch noch tschechisch war.

 

Da braucht man schon viel Fantasie um hieraus einen Vorwurf zu basteln.

 

 

@08:57 Uhr von Scani

>>Reicht es heute schon einen politischen Gegner eine Nähe zu den Russen vorzuwerfen, um eine Wahl entscheidend zu beeinflussen? Man muss annehmen dass dies heutzutage schon reicht. Vorallem wenn die Medien dann auch noch mitspielen. Frau Le Pen hat leider das Pech zur falschen Partei zu gehören. Da hören die Medien nicht mehr lange auf die Argumente der Politikerin. Da zählt nur die Parteizugehörigkeit.<<

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Sie haben "versehentlich" nicht erwähnt dass es kein Vorwurf war. Sondern eine Tatsache dass Putin Le Pens Partei seit Jahren finanziell unterstützt.

@08:42 Uhr von Adeo60

>>"Macron überzeugte durch seine Sachkenntnis, während..."<<

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Ich denke Sie müssen bei Ihrer Lobhudelei eine Differenzierung berücksichtigen (was Sie nicht tun) und dann sieht die Sache schon ganz, ganz anders aus.. Während Macron zweifelsfrei für die Interessen der EU eher eine Gewinn wäre, hinterlässt er innenpolitisch einen Trümmerhaufen den Sie nicht erwähnen und die Franzosen lassen sich eher von den eigenen "Rahmenbedingungen" leiten denn von der mehr abstrakten EU. Macron hat es bisher nicht geschafft die illegale Migration in den Griff zu bekommen und die französischen Städte verkommen mehr und mehr zu Ghettos. Das die Briten jetzt da noch Ihrerseits einen Riegel vorschieben wird diese Situation sicherlich verschärfen (übrigens ist das mein Alleinstellungsmerkmal für Le Pen weil ich mir hier eine Signalwirkung für die EU und damit Deutschland verspreche). Die Corona-Maßnahmen von Macron waren daneben und dann die Ankündigen die soziale Versorgung der Franzosen runterschrauben zu wollen (z.B. Renten) ist für die EU gut (Frankreich käme eher ins finanzielle Fahrwasser), der französische Bürger wird aber sicherlich denken das sein Hemd im da näher ist. Sie sollten also nicht nur aus dem Blickwinkel der EU argumentieren. 

finde ich gut ...

Le Pen macht sich stark für die Frauenrechte.

Zum Kopftuch: "Ich denke, dass ein großer Teil der jungen Frauen, die es tragen, in Wirklichkeit keine andere Wahl haben."

 

Denke ich auch, dass dies oftmals unter Zwang passiert und eine Befreiung für viele junge Frauen darstellen würde.

Immer das gleiche Drama für Konservative

Frankreich hatte mit den Gaullisten immer eine starke, staatstragende konservative Kraft. Seitdem die Fronte National oder wie sie sich jetzt auch immer nennen mag auftritt, wird es für das konservative Frankreich fast unmöglich, eine arbeitsfähige Mehrheit bei Wahlen zu bekommen.

Wer als Konservativer in Frankreich die Radikalen wählt, muss sich fragen, wie "klug" das ist und ober bekommt was er eigentlich möchte.

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Die Gaullisten müssen sich neu aufstellen. Frankreich braucht sie

@ 09:06 Uhr von Tremiro

@08:15 Uhr von eine_anmerkung.

>>Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.<<

@ 09:06 Uhr von Tremiro

"Immer diese böse Lügenpresse. Die verbreiten die Wahrheit, die ich nicht hören will. "

 

Legen Sie eine anmerkung doch nicht Worte in den Mund die er gar nicht genannt hat! In keiner Weise sprach er von Lügenpresse nur von einer Presse die meinungsgefärbt berichtet. Darin sehe ich einen Riesenunterschied.

@08:51 Uhr von grübelgrübel

>>"..gerne auch „versifften“ Presse liest gebe ich einen Link zu eine Untersuchung vom Pew Research Center aus dem Jahr 2017 zum Besten. .. Personen ohne eine populistische Anschauung“.   Daraus folgt, dass der Vorwurf, „links/grüne Presse“ nur ein Ausdruck der eigenen Wahrnehmung und der politischen Einstellung ist  und einer objektiven Betrachtung nicht standhält."<<

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Wie Sie schon erwähnen beruht Ihre Argumentationsgrundlage auf dem Jahr 2017.

@08:15 Uhr von eine_anmerkung.

 

Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

Sie haben hier einen Artikel auf Deutsch in der Presse in Deutschland gelesen. Wurde hierzulande ja auch im TV übertragen das Rededuell. Also wird es anschließend auch kommentiert.

 

Wahlen werden immer von Wählern gewählt. Die tagesschau ist kein Wähler, und der Ostriesenbote auch nicht. Schon gar nicht in Frankreich. Die meisten Franzosen können kein Deutsch lesen, und so auch gar nicht von der links-grünen Agitation aus Deutschland bei der Wahl fern gesteuert werden.

 

Irgendwie völlig sinnfrei, was Sie zum Rededuell schreiben.

Fromage sans baguette à la oh lala.

noch ist nicht aller Tage abend

Die Wahl ist entscheidend und nicht irgendwelche Umfragen nach einem TV-Duell. Le Pen hat unverändert hohe Chancen die 1. Präsidentin F zu werden.

 

Auch Trump hatten die Medien damals schon als Verlierer gehandelt ...

@09:17 Uhr von Giselbert

>>Le Pens Partei 2014 bei einer russisch-tschechischen Bank"   Ist ja schon ein schwaches Argument, besser gesagt gar kein Argument. 2014 da konnte noch keiner ahnen was kommt und viele trieben Handel mit Russland, wobei die Bank ja zur Hälfte auch noch tschechisch war.   Da braucht man schon viel Fantasie um hieraus einen Vorwurf zu basteln.<<

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Man braucht keine Phantasie um zu wissen dass Putin seit Jahren die rechten Parteien in Europa unterstützt, um die EU zu schwächen. Ich bin mir auch sicher dass Sie das wissen.  

Man konnte das Duell auf …

Man konnte das Duell auf  verschiedenen TV-Sendern verfolgen, u.a. auf Phoenix. Da konnte jeder sich ein Bild machen, wie wenig faktensicher LePen ist, wie sehr sie mit rassistischen Ressentiments arbeitet und wie klar ihre eingeübte Hauptstrategie war: Hauptsache lächeln. 
Ihre EU-Feindlichkeit, ihr gesellschaftlich wie ökonomisch gefährlicher Nationalismus und nicht zuletzt so schräge Ideen wie "Lehrer nach Erfolg" zu bezahlen werden eines bewirken: Die Grande Nation wird mehrheitlich die Finger von dieser Rechtspopulistin lassen.

Aber frankreichferne Deutschtümler vergießen darüber natürlich Krokodilstränen und machen für die Niederlage LePens jetzt schon unsere links-grün vers...ten Medien mitverantwortlich. Nichts Neues.

 

gez. NIeWiederAfd

@09:21 Uhr von eine_anmerkung.

Noch nie war eine rechtsextreme Regierung irgendwo zum Vorteil eines Staates. Das sollte man als Deutscher eigentlich wissen.

 

@08:15 Uhr von eine_anmerkung. @afd-Presseabteilung

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

 

Menschen mit Gehirn machen sich so ihre Gedanken, warum Frau Le Pen für ihre Partei einen Kredit einer russischen Bank erhielt, kurz nachdem sie den (völkerechtswidrigen und m.E. historisch falschen) russischen Anspruch auf die annektierte Krim anerkannte.

Menschen mit Gehirn fragen sich auch, woher genau das Geld kam, mit dem die PR-Agentur Goal AG mit Sitz in der Schweiz Werbung für Le Pens Front National, die SVP, die afd und andere nationalistische Parteien in Europa kommt - schliesslich ist das das Hauptgeschäftsfeld der Goal AG und diese Parteien scheinen das nicht selbst zu bezahlen, wie das Beispiel der illegalen Wahlwerbung der afd zeigt.

Menschen mit Gehirn denken darüber nach, warum Frau Le Pen, aber auch die afd, trotz aller anderslautenden Beteuerungen weiterhin so ziemlich alles fordert, was Putins verbrecherischem Angriffskrieg nutzt - Ende der Sanktionen, keine Waffenlieferungen...

Menschen mit Gehirn könnten auf die Idee kommen, dass der Wolf vielleicht nur mal wieder Kreide gefressen hat...

@eine_anmerkung (8:15)

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

Diesen Kommentar kann man auch verkürzen:

Jeder, der nicht so denkt wie ich, ist doof.

Nationalismus als gescheitertes Projekt

Rechtsextremisten haben auch in Frankreich seit jeher nichts anderes anzubieten als blanken Rassismus, Spaltung, Volksverdummung. 

 

Man spielt sich gern als Anwalt der sog. kleinen Leute auf. Alles leere Worthülsen. Sobald die Macht erlangt ist versinken die Lånder in Korruption (siehe Trump, Orban, PiS in Polen). 

 

Politk"angebote" von Rechtsaußen heißen faktisch: wirtschaltlicher  Niedergang (siehe Beisp. des Paten aller EU-Rechtsextremen im Kreml, dem  AfD-/RN-/FPÖ-Zuflüsterer, Kriegsverbrecher und Boss von marodierenden Vergewaltigern.

 

Das Gift des Nationalismus wirkt auf rechtsdrehende Nichtsversteher immer so nachhaltig, dass sie (z.B. in Gestalt dt. Foristen) gar nicht merken, dass sie gerade dabei sind einer deutschenfeindlichen, frz. Extremistin zujubeln, die faktisch (wenn an der Macht) "antideutsche" Politik betreiben würde.

 

Polens rechtsnationalist. PiS betreibt das seit Jahren und will 100te Mrd "Reparationen" von D.

Macron wirft Le Pen Abhängigkeit von Ru.....

Da wird die alte Metapher von der Wahl zwischen Pest und Cholera zutreffen.

Ob die Wählerstimmen der ausgeschiedenen linken Kandidaten Melenchon und Roussel nun ausgerechnet Macron zu gute kommen ? Er hat sich mit den Flashball-Polizeieinsätzen gegen Demonstranten und seiner neoliberalen Verarmungspolitik sicher unter Arbeitern, Arbeitslosen und Rentenempfängern unbeliebt gemacht.  Warum jemanden wählen, der daß Rentenalter erhöhen will, weniger Rechte für Bezieher von Sozialleistungen durchsetzen will ? Und die SNCF privatisiert.

Seine Steuerpolitik (Flat-Tax von 30 Prozent) für Unternehmen und die 80 Milliarden Euro, die er "in die Wirtschaft pumpte", führten bei den 40 führenden Unternehmen zu einem Gewinn von 137 Milliarden Euro. Total verdoppelte seinen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro auf 15 Milliarden. Bernard Arnault (LVMH-Vuitton) konnte sich über 12 Milliarden Gewinn freuen, gegenüber 4,7 Milliarden vorher.

Dazu die tollen Aussagen gegenüber Gewerkschaftern und Arbeitslosen (wenn Sie fleißig sind, können Sie sich einen Anzug wie ich leisten).

@ Giselbert

>>> Da braucht man schon viel Fantasie um hieraus einen Vorwurf zu basteln. <<<

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Und noch mehr Fantasie um daraus die Überschrift für den ganzen TS-Artikel zu machen.

"Abhängigkeit von Russland".

Wenn einer von Russland abhängig ist, dann ist es die deutsche Wirtschaft.

 

@08:54 Uhr von Oberlehrer

re@08:41 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Wähler muss frei und unabhängig entscheiden. So schreibt es das Wahlrecht vor.  . So, so, "der Wähler" muss unabhängig entscheiden. Das war mir neu, in Deutschland lautet das Wahlrecht völlig anders, da entscheidet man allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Hier darf der Wähler tatsächlich abhängig von der Position und den Aussagen der Personen / Parteien entscheiden. Eigentlich finde ich es besser, wenn man nicht "unabhängig" entscheidet, oder???

 

 

Danke für diesen Exkurs - mir war gar nicht aufgefallen, dass der User mit "unabhängig" eigentlich "unabhängig von Fakten" meinte.

Besseres verdient

Frankreich hat etwas Besseres verdient als Le Pen. Sie kann noch so viel Kreide fressen wie sie will. Die Fratze ihrer demagogischen und rassistischen Haltung bleibt weiterhin sichtbar. Wer in der aktuellen Situation noch nicht erkannt hat, dass man auf der politischen Weltbühne nur als EU eine bedeutende Rolle spielen kann - auch wenn es dort noch viel zu verbessern gilt - , aber einer Abwendung von Europa das Wort redet, wie es Le Pen tut, verdient es, von den Wählern missachtet zu werden. 
Frankreich ist für Europa zu wichtig und als Kulturnation zu schön um es Leuten wie Le Pen, Zemmour u.a. zu überlassen. Führern wie Orban und Politikern wie Salvini, Kaczynski oder Chrupalla/Weidel sollten die Wähler die rote Karte zeigen. Europa verdient Besseres.

@08:27 Uhr von vriegel

Es sollte heißen: In Frankreich gibt es immer noch große Sympathien für den Kommunismus, vermutlich deswegen weil man den noch nie (!!) real selber erleben musste.

 

Sagen Sie welcher Mensch auf dieser Erde hat Kommunismus je Live erlebt? Und jetzt bitte mal nachdenken.

@Am 21. April 2022 - 09:26 Uhr von Freiheit-brauc…

ZItat: "Immer das gleiche Drama für Konservative Frankreich hatte mit den Gaullisten immer eine starke, staatstragende konservative Kraft. Seitdem die Fronte National oder wie sie sich jetzt auch immer nennen mag auftritt, wird es für das konservative Frankreich fast unmöglich, eine arbeitsfähige Mehrheit bei Wahlen zu bekommen."

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Völlig richtig erkannt.

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Konservative sollten sich die Frage stellen lassen, ob es dann klug war und ist, die entscheidende Frage, die demographische Frage, seit Jahren und Jahrzehnten unter den Teppich gekehrt zu haben, weil sie "politisch inkorrekt" sei.

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Was kann es aber konservativer geben, als die ethnisch-kulturelle Identität eines Landes bewahren zu wollen?

 

@09:06 Uhr von Tremiro

>>"Immer diese böse Lügenpresse. Die verbreiten die Wahrheit, die ich nicht hören will."<<

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Ich habe niemals den Begriff "Lügenpresse" benutzt weil ich diesen nicht richtig finde. Ich finde diesen Begriff deswegen nicht richtig, weil ich nicht davon ausgehe das unsere Presse "lügt", wohl aber in eine bestimmte politische Richtung tendiert (ein Teil unserer Presse) was ich eher mit dem Begriff "gelenkte Presse" umschreiben möchte. Lügen ist also völlig falsch und Sie interpretieren also da was in meine Ausführungen was ich so nie gesagt habe.

Es zeigt sich wieder...

...dass man in Frankreich meistens einen ausgewogenen Kurs irgendwo zwischen Renitenz und Pragmatismus findet. Hoffentlich bleibt das auch so und Le Pen auf der Strecke.

@09:27 Uhr von Giselbert @afd-Presseabt./vielnamigster User

re@ 09:06 Uhr von Tremiro

@08:15 Uhr von eine_anmerkung. >>Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.<< @ 09:06 Uhr von Tremiro "Immer diese böse Lügenpresse. Die verbreiten die Wahrheit, die ich nicht hören will. "   Legen Sie eine anmerkung doch nicht Worte in den Mund die er gar nicht genannt hat! In keiner Weise sprach er von Lügenpresse nur von einer Presse die meinungsgefärbt berichtet. Darin sehe ich einen Riesenunterschied.

 

Den Riesenunterschied heucheln sie nur selbst - die anderen wissen, was sie meinen...

@09:22 Uhr von Giselbert

>>"Le Pen macht sich stark für die Frauenrechte. Zum Kopftuch: "Ich denke, dass ein großer Teil der jungen Frauen, die es tragen, in Wirklichkeit keine andere Wahl haben."   Denke ich auch, dass dies oftmals unter Zwang passiert und eine Befreiung für viele junge Frauen darstellen würde."<<

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Ich vertrete ein Grundsatz. Nicht wir sollten uns unseren Gästen anpassen, sondern die Gäste unseren Lebensgewohnheiten und das machen unsere Gäste sicherlich gerne wenn Sie gerne bei uns leben. Es sei denn, unsere Gäste würden die Mehrheit darstellen. Dann würden wir uns unseren Gäste anpassen oder wir könnten halt gehen und uns ein anderes Land suchen (gilt übrigens auch für die Eingangspassage).

@09:22 Uhr von Giselbert

>>

Le Pen macht sich stark für die Frauenrechte. Zum Kopftuch: "Ich denke, dass ein großer Teil der jungen Frauen, die es tragen, in Wirklichkeit keine andere Wahl haben."   Denke ich auch, dass dies oftmals unter Zwang passiert und eine Befreiung für viele junge Frauen darstellen würde.

<<

In meiner Kindheit (Jahrgang 53) war das Tragen eines Kopftuchs bei "deutschen Frauen" jeden Alters Gang und Gäbe. Wer will denn entscheiden, was Zwang ist und was nicht ? Kinder werden ja auch zum Tragen von Kleider und/oder Hosen gezwungen. Wollen wir jetzt auch Hosen und Röcke verbieten ?

Das sind jetzt die großen "Schnitzer" Le Pens?

Zitat: "Sie durfte als erste das Wort ergreifen, begann allerdings, noch ehe die Auftaktmelodie des Duells verklungen war. Wegen der Musik war Le Pen nicht zu hören, sie hielt daher inne und musste von neuem ansetzen. Sie entschuldigte sich."

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Und eine solche lächerliche Lappalie soll jetzt der große "Schnitzer" sein, den sich Le Pens erlaubte?

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For real?

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Wenn man schon solch eine Nichtigkeit herauskramen muss, um Le Pen anzugreifen, muss der Abend für Madame Le Pen blenden gelaufen sein.

Ich werde mir die Debatte auf französisch reinziehen, um mir selber ein Bild zu machen.

Besser Macron als Le Pen ...

... aber nicht wegen der angeblichen "Russlandnähe" von Le Pen.

 

Ich persönlich würde auch lieber Macron als Le Pen im Präsidentensessel Frankreichs sehen. Nicht deshalb weil er das kleinere Übel wäre, sondern weil er mit seinem Streben nach Unabhängigkeit Europas von allen sog. Weltmächten und seinem Sachverstand in vielen Bereichen besser für Frankreich wie auch für Europa ist.

 

Als enttäuschend und würdelos jedoch betrachte ich die ständigen Vorwürfe von Politikern gegen ihre Kokurenten hinsichtlich eventueller "Russlandnähe". Hier u.a wegen Kredite von einer tschechisch - russischen Bank aus 2014, was ja schon bei der letzten Wahl in Frankreich Thema war, in Deutschland zum Beispiel gegen Frau Schwesig wegen NordStream2. Jeder der Kontakte zu Russland unterhielt oder noch unterhält wird diffamiert.

 

Übrigens, ab es irgendwelche Anfeindungen oder Vorwürfe gegen die "Getreuen" der US-Administration oder Kredintnehmern amerikanischer Banken wegen des von der USA und GB geführten, auf einer Lüge beruhenden, völkerrechtswidrigen Angriffskrieges im Irak? Mir ist da nichts bekannt.

Empörung bei Macron

Marine  Le  Pen  will  Franzosen  anständige  Löhne  und   bezahlbaren   Wohnraum  verschaffen.   Das  gefällt  nicht  jedem.

Denken in Vorurteilen: Le Pen

@09:22 Uhr von Giselbert

Le Pen macht sich stark für die Frauenrechte. Zum Kopftuch: "Ich denke, dass ein großer Teil der jungen Frauen, die es tragen, in Wirklichkeit keine andere Wahl haben."   Denke ich auch, dass dies oftmals unter Zwang passiert und eine Befreiung für viele junge Frauen darstellen würde.

 

"Denken" heißt bekanntlich "nicht wissen". Aber schön, dass Ihre Vorurteile deckungsgleich sind mit den Vorurteilen der rechtsextremen Kandidatin. Kommt aber nicht gut an, die Generalforderung von Frau Le Pen, das Tragen religiöser Symbole im öffentlichen Raum verbieten zu wollen, siehe den rechtsstaatlichen Gleichheitsgrundsatz, auf den Herr Macron dann zu recht verwies. Sprich: wenn Sie das Kopftuch verbieten wollen (übrigens immer noch ein beliebtes unreligiöses modisches Accessoire), dann bitte auch Kippa, Kreuz, Soutane, Habbit, Nonnenhaube, Schwesterntracht. Kann man machen, per Gesetz, entspricht aber nicht einer freiheitlichen und grundewertebasierten Demokratie.

Frankreich wird weiter die EU diktieren.

Wer Sieger der Debatte ist werden wir am Sonntag sehen. Mir erscheint das Le Pen nicht so gut vorbereitet war. Wenn ihr von Macron defacto Korruption  vorgeworfen wird und sie nicht mit einem Sintflut von Korruptionsvorwürfe gegen Macron, in Frankreich !, kontern kann, dann ist sie fehl am Platz. Fazit aber ist, Frankreich wählt das kleinere Übel und damit wissen wir auch, in der EU wird sich gar nichts ändern. Also die beide Großen werden weiterhin die EU diktieren, Frankreich wird erfolgreich die finanzielle Vorherrschaft antreten, Deutschland wird wie üblich nichts sagen, die Osteuropäer werden weiterhin legalisiert die Kassen in Brüssel bestehlen ( Das dürfen wir sagen liebe TS, es ist bewiesen) und wir werden weitert die Kriege der Amerikaner finanzieren.

@MRomTRom (8:47)

+ Als Pragmatiker interessieren mich mehr die realen Daten von Macrons Leistungsbilanz der vergangenen 5 Präsidentschaftsjahre als die ideologischen Grabenkampfparolen der Le Pen Front. + Wirtschaftswachstum 2021: 7 % im Vergleich zu Deutschlands 2,8 % + Arbeitsmarkt: 2017 – 2021: über 1.000.000 neue Jobs Ausbildungsreform ähnlich dem bewährten dualen System Deutschlands Jugendarbeitslosigkeit ist stark gesunken + Kaufkraft 1.470 Euro pro Haushalt mehr in 5 Jahren + Unternehmen Aktienindex Cac plus 30 % im Vergleich zu Dax (19%) Wettbewerbsfähigkeit hat deutlich zugenommen + Gesundheit + Macron ist ein anerkannter Krisenmanager, die französische Impfkampagne wurde zu einer der erfolgreichsten im Vergleich zu den 'Peers' + Innen und Sicherheit Macron hat 10.000 neue Polizisten versprochen. Das hat er bis Ende des Jahres erreicht.   //www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/vor-frankreich-wahl- fuenf-jahre-praesident-die-bilanz-von-emmanuel-macron

 

Das sind beeindruckende Fakten (die ich so nicht kannte, aber meine Sympathien für Frankreich noch bestärken).

Aber wann haben sich rechte Wähler schon mal von Fakten beeindrucken lassen?

Le Pen und Putin sind eine toxische Mischung

+

Putin setzt in Europa schon lange auf die Karte des Rechtspopulismus und der extremen Ränder.

+

Zum einen ist man sich ideologisch nahe. Beide sehen in der liberalen  Demokratie den Feind für ihr autokratisches Selbstverständnis von einer eingeschränkten ('gelenkten') bis völlig abgeschafften Demokratie.

+

Zum anderen erhofft sich Putin von den ihm zugeneigten Rechtspopulisten eine seinen russisch-nationalistischen Ambitionen zuträgliche Politik. Im Zweifel reicht ihm auch die Störung des Politikbetriebes der EU-Länder.

+

Der Kredit Putins für Le Pens Partei ist daher vermutlich nur der Eisberg der Unterstützung. Le Pen würde Putins Politik betreiben.

@09:31 Uhr von eine_anmerkung. @afd-Presseabteilung

>>"..gerne auch „versifften“ Presse liest gebe ich einen Link zu eine Untersuchung vom Pew Research Center aus dem Jahr 2017 zum Besten. .. Personen ohne eine populistische Anschauung“.   Daraus folgt, dass der Vorwurf, „links/grüne Presse“ nur ein Ausdruck der eigenen Wahrnehmung und der politischen Einstellung ist  und einer objektiven Betrachtung nicht standhält."<< . Wie Sie schon erwähnen beruht Ihre Argumentationsgrundlage auf dem Jahr 2017.

 

 

Wie schon gelegentlich erwähnt, beruht ihre Argumentationsgrundlage bezüglich der Presse auf nationalistischer und antisemitischer Polemik, meist von konservativen Katholiken, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und richtete sich, genau wie heute, gegen die damals aufkommende liberale (im freiheitlichen Sinn) Presse.

Unter den Nazis wurde dieser Kampfbegriff genutzt um missliebige Medien aus- und den Rest gleichzuschalten.

 

de.wikipedia.org/wiki/Lügenpresse

@09:27 Uhr von Giselbert re Trmiro

>>@08:15 Uhr von eine_anmerkung. >>Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.<<

09:06 Uhr von Tremiro "Immer diese böse Lügenpresse. Die verbreiten die Wahrheit, die ich nicht hören will. "  

Legen Sie eine anmerkung doch nicht Worte in den Mund die er gar nicht genannt hat! In keiner Weise sprach er von Lügenpresse nur von einer Presse die meinungsgefärbt berichtet. Darin sehe ich einen Riesenunterschied.<<

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Ich nicht. Und der Forist hat exakt das gemeint was ich geschrieben habe.

 

@09:16 Uhr von Tremiro

>>Bei uns aber auch im „linkeren“ Lager. Auch da scheint es „Beziehungen“ nach Moskau zumindest gegeben zu haben.<< -

„Was die Beziehungen zum Kriegsverbrecher Putin anbelangt sind, (von wenigen Ausnahmen abgesehen) Die AfD und die Linke, Brüder im Geiste.“

100 Zustimmung. Und das betrifft noch einige Felder mehr. 
Häufig sind die in den Farben getrennt, jedoch in der Sache geeint 

@08:15 Uhr von eine_anmerkung.

Diesen Bericht kann man verkürzen. Macron ist der Held, Le Pen ist böse und Punkt. Wie gut das die französischen Wahlen nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden. Ich möchte auch darauf hinweisen das die Franzosen wie jeder Mensch ein Gehirn haben und für sich selbst denken können, ja wirklich.

 

Laut sienceblog gehört die Tagesschau zu den verlässlichen Nachrichtenquellen im politisch neutralen Spektrum. Dass sie für Sie bereits zu links/grün gehört, sagt so einiges über Ihre politische Zugehörigkeit... 

Der Artikel zum Thema in Tichy's Einblick versucht zwar, den Schlagabtausch für Le Pen vorteilhafter darzustellen, aber selbst Herr Nikolaidis muss feststellen, dass Le Pen "erst allmählich Punkte machen konnte" (und zwar mit den typisch rechtspopulistischen Themen Migration und Islam) und dass Macron, auch wenn Herr Nikolaidis versucht, die Zahlen als ausgeglichen zu verkaufen (was er wirklich gut macht), das Duell in französischen Umfragen (also nicht in der links/grünen deutschen Presse) mit 59 Prozent gewonnen hat - 59 Prozent der selbst denkenden und ihr Gehirn nutzenden Franzosen.

 

@09:49 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Danke für diesen Exkurs - mir war gar nicht aufgefallen, dass der User mit "unabhängig" eigentlich "unabhängig von Fakten" meinte.

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Gerne!

Ich bin ja noch recht neu hier, aber dass das "unabhängig von Fakten" bei diesem User zur Maxime erhoben wurde und wird, ist mir bereits in diesen wenigen Wochen aufgefallen....

@Giselbert (9:33)

Die Wahl ist entscheidend und nicht irgendwelche Umfragen nach einem TV-Duell. Le Pen hat unverändert hohe Chancen die 1. Präsidentin F zu werden.   Auch Trump hatten die Medien damals schon als Verlierer gehandelt ...

 

Trump war ja auch der Verlierer (Clinton hatte deutlich mehr Stimmen). Die USA und das amerikanische Wahlsystem waren nur noch größere Verlierer.

Bei der Wahl in Frankreich gewinnt aber die Person mit den meisten Stimmen. Da sind Umfragen näher am Ergebnis als bei amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen man immer noch das weitere Prozedere berücksichtigen muss.

@09:38 Uhr von Tremiro

>>"Noch nie war eine rechtsextreme Regierung irgendwo zum Vorteil eines Staates. Das sollte man als Deutscher eigentlich wissen."<<

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Da kann ich Ihnen nicht widersprechen. Ich (auf meine Person bezogen) finde aber das wir in Deutschland eine zu extreme Linkshaltung in Bezug auf das Thema illegale Migration haben und sehe eine andersartige Entwicklung in der EU die wir Deutsche in unsere Linksblase nicht wahrnehmen wollen und einfach ausblenden (haben Sie beispielswiese jemals hier in diesem Medium einen kritischen Bericht über das Thema Migration in Bezug auf Deutschland gesehen?). Nein, es darf nicht sein was nicht sein darf. Mit einem Sieg von Le Pen würden auch wir (denke ich) aus unserem selbstgefälligen Dornröschenschlaf aufgeweckt und zum handeln genötigt bevor wir die Entwicklung (z.B. Städte) wie Frankreich, Schweden und Dänemark durchmachen. Wie gesagt meine ganz persönliche Meinung und als Demokrat akzeptiere ich auch, wenn jemand das anders sieht. Man sieht sich an der nächsten Wahlurne bei uns.

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