Kommentare - Tafeln in Deutschland: "So geht das nicht weiter"

18. April 2022 - 10:19 Uhr

Die Nachfrage steigt, die Spenden gehen zurück: Die Lage bei den Tafeln spitzt sich zu. Sie rufen zu mehr Spenden auf und fordern ein Umdenken der Politik. Eine Entlastung ist aber nicht in Sicht. Von Marco Karp.

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Kommentare

@11:46 Uhr von harry_up

  Milliarden Euro an die Ukraine verschenken während die Menschen in Deutschland hungern.      Sie befinden sich in der verkehrten Spur. Ich wage einmal zu behaupten, dass in Deutschland, trotz vieler schmaler Geldbeutel, niemand hungern muss.   

Verhungern muß man vielleicht nicht, aber hungern gibt schon ziemlich oft, weil man sich dermaßen einschränken muß damit man über die Runden kommt.

@11:20 Uhr von morgentau19

Während die Menschen im Ahrtal starben oder ihr Hab und Gut verloren, hatte die zuständige Ministerin ihren Urlaub im Sinn. . Die Menschen im Land sond für Politiker nur wichtig, wenn es um Wahlen geht. . Eine Schande  

Im Kreis Ahrweiler hat die Partei der zuständigen Ministerin nach der Flutkatastrophe 4,8 Prozentpunkte dazugewonnen. Die Geschädigten im Ahrtal waren demzufolge äußerst zufrieden mit der Vorgehensweise der Ministerin.

@11:39 Uhr von -Der Golem-

Hallo Der Golem

 

ist es eine ungeheure Schande, daß es Tafeln überhaupt geben muss.   Almosen statt Sozialpolitik.    Man kann einen Tafel-Laden auch als normales Geschäft betrachten - nur dass die Waren dort billiger sind als auf dem regulären Markt. Und die Vorteile sind evident. Keine tonnenweise Entsorgung von tauglichen Lebensmitteln (das ist eine echte Schande) und gleichzeitig Nutzen für einen Teil der Bevölkerung. Die Bedürftigen machen sich eher Gedanken über sich selbst als über die negative Betrachtungsweise von Tafel-Läden.

 

Das Problem ist die in der Regel, die nicht überdachte Warteschlange.

Es wird auch keine zweite Kasse geöffnet.

 

Als Privatmann entsorge ich (weil es so teuer ist), wenn ich einen Dummen finde, durch Verschenken.

Warum nicht auch so ein Prinzip im gewerblichen Bereich installieren.

 

 

 

 

 

@11:16 Uhr von Traumfahrer

Es gibt in D bestimmte Parteien und Personen, die nie eine gerechte Besteuerung und Verteilung der gesamten Gewinne und Verdienste anstreben, sondern sie verhindern. Und es herrscht leider immer mehr Egoismus bei den Reichen, die ihre eigene Welt so bauen möchten, wie sie sich dies vorstellen, statt einen Teil ihres Vermögens einfach den Organisationen, die sich um die Armen kümmern, zu geben. Nein, nur die eigene Meinung zählt, nur der eigene große Pokal der Wohltat. All die stillen Wohltäter drehen sich noch lange im Grab um, wenn die dies so sehen !   Warum muss ein Mann über das Wohl von Vielen entscheiden, statt einfach eine Wohltat aus Nächstenliebe zu leisten ???

Bei einem Steuersatz von nahe bei 50% erscheint mir dieser Aufruf an die Reichen ein wenig übertrieben - da wird gewaltig an jene gegeben, die nicht können, nicht wollen oder nicht in der Lage sind - sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren! Den Leistungsfähigen einfach aufzubürden nur für die anderen zu arbeiten, ist eine zu einfache Lösung!

@11:41 Uhr von GeMe

 

Sie wollen die Reichen auf Kosten der Armen noch reicher machen. Ähnliches gilt für die CDU/CSU (28,5%). Zusammengenommen will also mehr als die Hälfte der Wähler, dass die Reichen auf Kosten der Armen entlastet werden. Auf der anderen Seite kam "die Linke", die einzige Partei, die das Gegenteil möchte, nur mit Ach und Krach in den Bundestag. Worüber beklagen sich also die Menschen? Sie haben das bekommen, was sie gewählt haben.

 

wieviel Steuern sollen denn ihre sogenannten Reichen denn noch bezahlen

bringen sie doch ihre Hartz4ler mal in Lohn und Brot

sorgen dafür, durch Anhebung des Mindestlohns (und Senkung von Hartz4) dass sich arbeiten lohnt

und wer beklagt sich denn ? bei dem Wahlergebnis

@11:51 Uhr von Anderes1961

 

 

Es ist ganz einfach: Anständige Löhne zahlen. Dann findet man auch genug Erntehelfer.

 

wenigstens da wären wir uns einig

@11:47 Uhr von Helmut_S.

Zitat: "Die Regierung hat eindeutige Prioritäten gesetzt!Wenn Deutschland schon mit mehrere zig Milliarden Euro für Aufrüstung die Kriegswaffen-Industrie beglückt und mit den spärlich vorhandenen Waffen auf Anordnung der USA Selenskyj beglückt,  kann man von der Bundesregierung doch nicht erwarten, daß sie sich auch um die Not und Armut  der eigenen Bevölkerung kümmert. Die Prioritäten der Politkaste sind doch klar erkennbar "

.

Dass die aktuelle und vorherige Regierungen die Prioritäten nicht am Interesse der eigenen Bevölkerung ausrichten, das haben Sie richtig erkannt.

-

Dass Ihnen an dieser Stelle die gerechtfertigten Ausgaben im Zusammenhang des Ukrainekriegs einfallen, und nicht viele andere Bereiche (wink, wink), finde ich allerdings bemerkenswert und nicht nachvollziehbar.

Bequem für den Staat

Ursprünglich ging es bei den Tafeln darum, Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden, für Menschen mit geringem Einkommen verfügbar zu machen.

Für den `Sozial´staat sind sie aber bequem, weil er seiner Aufgabe nicht nachkommen muss, für die ausreichende Versorgung der Menschen zu sorgen.

Er pumpt Milliarden-Subventionen u.a. in die Landwirtschaft und sorgt dafür, dass Mega-Reiche noch reicher werden. Und sorgt dafür, dass Containern illegal ist. Die Armen werden ehrenamtlich versorgt.

Das sogenannte `Ehrenamt´, ein netter Begriff für `der Staat hat keine Lust drauf, sollen die Bürger das irgendwie regeln´ ist in D. ja hoch angesehen und wird auch von der Politik regelmäßig gelobt und motiviert. Schlicht, weil für staatliche Aufgaben aufkommen der Politik zu teuer und zu unbequem ist. So lange die Menschen dabei mitmachen und sich ausnutzen lassen, wird sich daran auch nichts ändern.

An unserem politischen System ist nichts `sozial´, aber die Menschen sind gut erzogen und nehmen das quasi als gottgegeben hin und murren nicht. Sie sind stolz darauf. Mit dieser Einstellung kann und wird sich nichts ändern.

@11:02 Uhr von fathaland slim

Hallo fathland slim

 

ist es eine ungeheure Schande, daß es Tafeln überhaupt geben muss.   Almosen statt Sozialpolitik.   Trotzdem habe ich den allergrößten Respekt für die Menschen, die aufopferungsvoll versuchen, die Defizite der deutschen Politik zumindest etwas abzumildern. Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

 

Es gibt sicherlich viele Menschen, für die das eine Herzensangelegenheit ist.

Aber es gbit auch viele, die das für ihre eigene "Wichtigkeit" brauchen.

 

Für mich gehört zu Würde des Menschen, dass diese im Laden einkaufen können und sich nicht nur vor dem Amt nackig machen müssen, sondern auch noch vor weiteren Menschen, um dann wie Bettler um das Stück Schokolade bitten zu dürfen.

@11:55 Uhr von Tarek94

Während die Menschen im Ahrtal starben oder ihr Hab und Gut verloren, hatte die zuständige Ministerin ihren Urlaub im Sinn. . Die Menschen im Land sond für Politiker nur wichtig, wenn es um Wahlen geht. . Eine Schande   Im Kreis Ahrweiler hat die Partei der zuständigen Ministerin nach der Flutkatastrophe 4,8 Prozentpunkte dazugewonnen. Die Geschädigten im Ahrtal waren demzufolge äußerst zufrieden mit der Vorgehensweise der Ministerin.

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Sorry, Thema und Beitrag in diesem Kommentar total verfehlt !

Am 18. April 2022 - 11:45 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Doch, wir leben in einer Demokratie - unter kapitalistischen Verhältnissen. Deshalb gibt es Waren und Geld im Überfluss - und viele Arme, die um Nahrung betteln gehen müssen. 

Wenn wir unter einer Demokratie leben, wenn auch eine kapitalistische, wie sie sagten (was hat die Herrschaft (Abstimmung bei Wahlen) des Volkes, Demokratie, mit Geld zu tun?), dann ist die Mehrheit für diese derzeitigen Verhältnisse, sonst gäbe es sie nicht!

.

In Zukunft wird die Zahl der Armen steigen, die Tafeln nutzen müssen, um über den Monat zu kommen (Geringverdienstbeschäfigung, Niedriglohnsektor usw.) was unsere politischen Volksvertreter befürworten, die wir, das Volk, gewählt haben.

@11:24 Uhr von putzfee02

Schröders Politik hatte doch einen ganz anderen Ansatz. Es ging darum, dass aufgrund des vielleicht knapp bemessenen finanziellen Rahmens ein Anreiz geschaffen werden sollte, sich schnellstens um Arbeit zu bemühen. Allerdings sind Wunsch und Realität auseinander gelaufen. Dennoch war es zu dem Zeitpunkt, wie so oft richtig, nur hat der Anreiz gefehlt und jetzt ist es für manche zu spät. und dass Deutschland eines der reichsten Länder ist, davon sollten wir uns langsam mal verabschieden. Diese Zeiten sind doch wohl vorbei. und auch wenn es keiner gerne hört, solange Menschen, die trotz Arbeit nach allen Abzügen kaum den Hartz4-Satz für Lebensmittel und soziale Teilhabe übrig haben, ist jede Erhöhung von Hartz4 eine Frechheit !

 

Ja, mir ist bekannt, was Schröders Ansatz war. Der "knapp bemessene finanzielle Rahmen als Anreiz dafür, sich schnellstens um Arbeit zu bemühen", war und ist laut Wörterbuch Deutsch - Schwurbel, Schwurbel - Deutsch aber nichts anderes als der etwas gehobenere Vorwurf, wer Sozialhilfe beantragt, ist nur zu faul zum arbeiten.  Daß das genau so gemeint war, erklärt sich schon daraus, wenn man sich die damaligen Begleitdiskussionen mal in Erinnerung ruft. Da war nämlich sehr häufig der Satz zu hören: "Die sind doch nur zu faul zum arbeiten."

 

Und Sie finden, ihr Problem, daß viele Menschen trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben, löst man  dadurch, daß man den Sozialneid befriedigt und anderen Menschen noch weniger gibt? Wie wärs denn damit, dafür zu sorgen, daß anständige Löhne gezahlt werden, die Erhöhung des Mindestlohnes ist ja schon mal ein Anfang. Keine gute Idee, nein? Lieber auf denen rumtrampeln, die ganz unten stehen?

@11:55 Uhr von Tarek94

Während die Menschen im Ahrtal starben oder ihr Hab und Gut verloren, hatte die zuständige Ministerin ihren Urlaub im Sinn. . Die Menschen im Land sond für Politiker nur wichtig, wenn es um Wahlen geht. . Eine Schande   Im Kreis Ahrweiler hat die Partei der zuständigen Ministerin nach der Flutkatastrophe 4,8 Prozentpunkte dazugewonnen. Die Geschädigten im Ahrtal waren demzufolge äußerst zufrieden mit der Vorgehensweise der Ministerin.

.

.

.

So sieht es aus.

 

@11:57 Uhr von hallo1

Hallo hallo1

 

  wieviel Steuern sollen denn ihre sogenannten Reichen denn noch bezahlen bringen sie doch ihre Hartz4ler mal in Lohn und Brot sorgen dafür, durch Anhebung des Mindestlohns (und Senkung von Hartz4) dass sich arbeiten lohnt und wer beklagt sich denn ? bei dem Wahlergebnis

 

Im Umkreis von Düsseldorf ist eine sehr hohe Dichte an Millionären.

 

Die duchschnittliche Steuerbelastung lag bei 22 %.

 

Wer angeblich 50 % Steuern zahlt, der sollte nicht beim Steuerhilfeverein seine Unterlagen ausfüllen lassen, sondern es gibt excellente Steuerbüros incl. FachanwältenInnen.

11:26 Uhr sisyphos3 @10:43 Uhr von Anderes1961

 

dann erklären sie mir mal wieso wir in unserem Land nicht mal genug Erntehelfer finden

die Pflegerin für die Oma aus Polen kommt

an bald jedem Cafe ein Schild hängt "Aushilfe gesucht"

vielleicht sollte man sich auch darüber mal Gedanken machen

und nicht permanent Leute die das ansprechen als unsoziale Mitmenschen abtun

 

 

Haben Sie selbst jemals längere Zeit oder überhaupt in einem dieser Bereiche gearbeitet? Wären Sie körperlich entsprechend belastbar? Sie sind bereits mit Mitte 50 aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden. Etwas fragwürdig finde ich da schon, was Sie von anderen erwarten.

 

Hilfreich wäre, wenn HartzIV-Empfänger, die bspw. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr regulär arbeiten können, die Möglichkeit eines Hinzuverdienstes hätten ohne dass dieser nahezu komplett auf den Sozialhilfesatz angerechnet würde.

@11:51 Uhr von Anderes1961

Hallo Anderes1961

 

Im übrigen habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn man ganz konkret Probleme anspricht und darüber diskutiert. Aber ich habe ziemlich viel dagegen, wenn man Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, entweder "durch die Blume" oder auch mal ganz direkt, pauschal als "Sozialschmarotzer" bezeichnet, wie manche das gerne mal tun.

 

Das wäre schön.

Leider ist das Format (im Moment?) dafür nicht so geeignet.

 

Natürlich gäbe es auch berechtigte Kritik an einigen Hilfsbedürftigen.

Diese muss aber im Kontext mit der jeweiligen Situation behandelt werden.

 

@11:56 Uhr von Daniel Schweizer

Es gibt in D bestimmte Parteien und Personen, die nie eine gerechte Besteuerung und Verteilung der gesamten Gewinne und Verdienste anstreben, sondern sie verhindern. Und es herrscht leider immer mehr Egoismus bei den Reichen, die ihre eigene Welt so bauen möchten, wie sie sich dies vorstellen, statt einen Teil ihres Vermögens einfach den Organisationen, die sich um die Armen kümmern, zu geben. Nein, nur die eigene Meinung zählt, nur der eigene große Pokal der Wohltat. All die stillen Wohltäter drehen sich noch lange im Grab um, wenn die dies so sehen !   Warum muss ein Mann über das Wohl von Vielen entscheiden, statt einfach eine Wohltat aus Nächstenliebe zu leisten ??? Bei einem Steuersatz von nahe bei 50% erscheint mir dieser Aufruf an die Reichen ein wenig übertrieben - da wird gewaltig an jene gegeben, die nicht können, nicht wollen oder nicht in der Lage sind - sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren! Den Leistungsfähigen einfach aufzubürden nur für die anderen zu arbeiten, ist eine zu einfache Lösung!

 

Und da ist er wieder, der Vorwurf, Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, seien nur zu faul. Zugegeben, Sie haben es gut versteckt.

 

Die armen, bedauernswerten Reichen. Man hört es förmlich knirschen unter dem Gebälk der ach so hohen Steuerlast. Daß die nominelle Steuerlast unter einem Helmut Kohl aber deutlich höher lag, verschweigen Sie natürlich.

 

Im übrigen hat die nominelle Steuerlast von 50 Prozent reichlich wenig zu tun mit dem, was Reiche tatsächlich an Steuern zahlen. Es dürfte hinreichend bekannt sein, daß man als Reicher unzählige Möglichkeiten hat, sich arm zu rechnen, so arm, daß man den armen Millionären aus Mitgefühl empfehlen möchte, doch Grundsicherung zu beantragen.

Man darf ruhig sagen ...

... dass neben den Gewinn-maximierenden Unternehmen auch und insbesondere Frau Lagardes Weigerung,  etwas gegen die Inflation zu tun,  für steigende Lebensmittelkosten verantwortlich ist.

.

Nein, das Angebot an Öl und Gas ist NICHT weniger geworden - nur teurer, wg. Spekulation und Gewinnmaximierung von BP und Co.

.

Das haben ja selbst die Bundessufsichtsbehörden zugeben müssen.

Soziale Armut und Ruck nach Rechts

Ich habe mal eine Reportage gesehen, in der aufgezeigt wurde, dass Rechtsextreme die Wohltäter spielen, indem sie für sozial Bedürftige z.B. Mittagstische anbieten, um so als Rattenfänger die Bevölkerung zu manipulieren.

Wacht auf liebe Bundesregierung und unterstützt die Tafeln.

@12:36 Uhr von morgentau19

Während die Menschen im Ahrtal starben oder ihr Hab und Gut verloren, hatte die zuständige Ministerin ihren Urlaub im Sinn. . Die Menschen im Land sond für Politiker nur wichtig, wenn es um Wahlen geht. . Eine Schande   Im Kreis Ahrweiler hat die Partei der zuständigen Ministerin nach der Flutkatastrophe 4,8 Prozentpunkte dazugewonnen. Die Geschädigten im Ahrtal waren demzufolge äußerst zufrieden mit der Vorgehensweise der Ministerin. . . . So sieht es aus. 

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Hat aber nichts mit dem Thema dieses Kommentares zu tun!

Ruck nach rechts

Die Linken fliegen raus und die Rechten landen bei fast 10 Prozent. Dabei haben Rechte noch kein soziales Problem gelöst.

@11:16 Uhr von Traumfahrer

>>

Und es herrscht leider immer mehr Egoismus bei den Reichen, die ihre eigene Welt so bauen möchten, wie sie sich dies vorstellen, statt einen Teil ihres Vermögens einfach den Organisationen, die sich um die Armen kümmern, zu geben.

<<

Ich bin auch für höhere Einkommensteuersätze im oberen Bereich  und für deutliche Änderungen von Erbschafts- und Schenkungssteuer. Allerdings ist es doch nicht so trivial, wie es bei Ihnen erscheint. Sofern das Vermögen aus produktivem Kapital besteht, ist es - vom daraus erzielten Einkommen abgesehen - erst mal egal, wer der Eigentümer ist. Formen von Volksvermögen haben sich jedenfalls nicht besonders gut bewährt. Dann bliebe noch das privat genutzte Vermögen, etwa Immobilien, Kunstwerke, Schmuck etc. Da kann man stärker über die Besteuerung von Wertsteigerungen nachdenken. Jedenfalls hat kein Armer mehr zu essen, wenn ein Reicher seinen Rembrandt zerschneidet und die Fetzen unter die Bedürftigen verteilt.

Auch die DGB Gewerkschaften...

... scheinen zu denken, solange es die Tafeln gibt, brauchen Arbeitnehmer keine Tarifabschlüsse, die die Inflation kompensieren.

.

Reallohnverluste werden abgenickt. 

.

Wenn Sie kein Brot haben ...

... sollen Sie halt zu den Tafeln gehen.

@ Gregory Bodendörfer

...wann die deutsche Politik endlich die existenziellen Sorgen des "kleinen" Volkes wahr- und ernst nimmt

 

Tut sie doch. Jeder hat satt zu essen, ein Dach überm Kopf und ist kostenlos medizinisch versorgt.

eine Scheibe abschneiden

Was für ein Vorbild. Wie fair und gesittet hier die Helfer, welche sich zuständig fühlen aber es nicht sein sollten, kommunizieren und Worte und Erläuterungen bemühen.

Ich wundere mich über und bewundere so viel Gefasstheit und Kompetenz. Einfach toll.

 

Mir selber kommt die Galle hoch. Und staune, dass dies tatsächlich ja manchmal bei Vertretern anderer Kasten und in anderen politischen Kontexten sogar gefeiert wird, wenn sich der Galleregen ergießt.

Das Thema hat so einen langen Bart, schade dass hier die Spinnennetz- und Opfer-Verursacher-Logik für Verantwortliche nicht greift. Schade auch, dass es keine Entschuldigungen vom Bundespräsidenten für Fehleinschätzungen gibt. Auch halten sich die Christdekmokraten verdächtig bedeckt mit ihren Rücktrittsforderungen...

sind nicht alle gleich, scheinbar

 

Arme Deutsche

In Deutschland arm, dann ist man in Rumänien reich.

@12:40 Uhr von w120

Hallo Anderes1961   Im übrigen habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn man ganz konkret Probleme anspricht und darüber diskutiert. Aber ich habe ziemlich viel dagegen, wenn man Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, entweder "durch die Blume" oder auch mal ganz direkt, pauschal als "Sozialschmarotzer" bezeichnet, wie manche das gerne mal tun.   Das wäre schön. Leider ist das Format (im Moment?) dafür nicht so geeignet.   Natürlich gäbe es auch berechtigte Kritik an einigen Hilfsbedürftigen. Diese muss aber im Kontext mit der jeweiligen Situation behandelt werden.

 

So sieht es aus. Wir werden sicherlich auch mal Gelegenheit haben, über das Thema, wa Sie ansprechen diskutieren zu können. Da gibt es nämlich in der Tat sehr viel zu diskutieren.

 

Natürlich gibt es Hilfsbedürftige, die zu kritisieren sind. Und ja, es gibt auch faule. So blauäugig bin ich nicht, daß zu verleugnen.

 

Aber: Ich habe leider keinen Link mehr und müßte erst langwierig suchen, deshalb bitte ich Sie, mir das jetzt einfach mal zu glauben; es gibt eine Studie, die sich mit dem Problem mal beschäftigt hat. Dabei kam heraus, daß weniger als 1 Prozent (in Worten ein Prozent, nein, da fehlt keine Null) der Menschen, die Grundsicherung beziehen, tatsächlich einfach nur "faul" sind.

 

Eine so reiche Gesellschaft, wie wir es sind, sollte kein Problem damit haben, diese Ein-Prozenter zu tolerieren. Ist nun mal so, kann man auch nicht ändern, egal, wie fest man die Schraube anzieht. Alter Handwerkerspruch: nach fest kommt ab.

 

Vielmehr sind die Gründe, warum manche Menschen in der Grundsicherung verharren, genauso vielfältig wie die Menschen selbst. Es ist ein sehr individuelles Problem. Und darüber, wie man denen helfen kann, muß eine Diskussion geführt werden.

Zunehmende Verarmung

In schwierigen Zeiten wie bei der aktuellen Knappheit der Rohstoffe wird die soziale Schere umso deutlicher, so dass durch die Erhöhung der Lebenshaltungskosten immer mehr Leute zu Sozialhilfeempfängern gemacht werden. Und da diese Stütze mit der Inflation nicht schritt hält, werden die weniger gut verdienenden zwangsläufig ärmer. Und selbst wenn man spart, wo es geht, gibt es Kosten wie Pflichtversicherungen und Miete, denen man nicht entkommt und deren Teuerung die Sätze auch nicht voll abdecken. Vielleicht sollten wir endlich sparsamer bei der Nachwuchsproduktion werden, damit diejenigen, die nach uns kommen wenigstens die Chance auf ein menschenwürdiges Dasein haben und sich nicht gegenseitig um Platz, Resourcen und Nahrung streiten müssen.

@12:39 Uhr von Kaneel

Hilfreich wäre, wenn HartzIV-Empfänger, die bspw. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr regulär arbeiten können, die Möglichkeit eines Hinzuverdienstes hätten ohne dass dieser nahezu komplett auf den Sozialhilfesatz angerechnet würde.

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Nahezu komplett wird da gar nichts angerechnet. Von 450 Euro werden 160 Euro nicht angerechnet. jetzt kommt es aber, wenn ich dann von diesen 160 Euro noch Fahrgeld investieren muß, sei es nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um an einen Arbeitsplatz zu kommen, dann fehlt einfach der Anreiz dazu!

@11:00 Uhr von Blitzdings

>> wenn der Staat aufhören würde,
>> die eigenen Bürger nicht in
>> raubtiersozialistischer Manier
>> abzuschröpfen

Das Sie alles Sozialistische für schlecht halten, ist ja Ihre Sache. -.-
ABER das Sie (mal wieder) alles Schlechte deswegen auch gleichzeitig für sozialistisch halten, grenzt (wie immer) an kindische Dummheit. oO

Außerdem sollten Sie Sich mal mit dem Thema 'doppelte Verneinung' beschäftigen. -.-

 

@ Karl Napf - und die ominösen Fachkräfte

Alle schreien nach Fachkräften, wir haben genug davon, aber keiner möchte sie antsändig bezahlen

 

Und wo sind die Fachkräfte in der Zwischenzeit, wo ihnen das Gehalt noch nicht passt? Wo verstecken sie sich? Von was leben sie?

@12:46 Uhr von Corona vergib uns

Die Linken fliegen raus und die Rechten landen bei fast 10 Prozent. Dabei haben Rechte noch kein soziales Problem gelöst.

 

die linken denn? ok, die ddr war ein blühendes arbeiterparadis. noch schöner war es auf cuba und in VEN, zumindest das wetter

11:47. Helmut_S.

>>

Die Regierung hat eindeutige Prioritäten gesetzt!

 

Wenn Deutschland schon mit mehrere zig Milliarden Euro für Aufrüstung die Kriegswaffen-Industrie beglückt und mit den spärlich vorhandenen Waffen auf Anordnung der USA Selenskyj beglückt,  kann man von der Bundesregierung doch nicht erwarten, daß sie sich auch um die Not und Armut  der eigenen Bevölkerung kümmert. Die Prioritäten der Politkaste sind doch klar erkennbar.<<

 

Eigene Bevölkerung. Anordnung der USA. Selenskyj, Politkaste.

 

Ihre Prioritäten sind jedenfalls ganz klar erkennbar. Die ideologischen.

@12:49 Uhr von putzfee02

Also ich habe in keinster Weise was dagegen, dass jeder für seine Arbeit so bezahlt wird, dass er ohne staatliches Zutun leben kann. Das begrüße ich sogar. ich habe was dagegen, dass die Spanne zwischen Hartz4 und den unteren Einkommensgruppen immer kleiner wird, zumal die dann vielleicht den einen Euro zu viel haben, um kein Wohngeld etc. kriegen. Nichts anderes habe ich bisher gesagt. Mich k… dieses gleichmachenwollen an. Wer nicht arbeitet, muss eben zusehen. Und damit meine ich nicht die, die subjektiv und objektiv kurzzeitig nicht können. das Beispiel mit den Erntehelfern war schon ok. Die kommen von sonstwo weil man unsere Harzer nicht zwingen darf. Von mir aus könnten die das Geld ja auch zusätzlich haben.

 

Ich habe schon verstanden, worum es Ihnen ging. Und es stimmt ja auch. Natürlich muß ein gewisser Abstand zwischen denen, die Grundsicherung beziehen und denen, die Arbeiten, gewahrt bleiben. Darüber muß man nicht diskutieren.

 

Sie lösen das Problem aber nicht, in dem Sie eine neue Sozialneid-Debatte lostreten. Das ist mein eigentlicher Punkt. Und mir ist auch klar, daß Sie das tatsächlich nicht wollen, daß jetzt Grundsicherungsempfänger tatsächlich weniger bekommen. Aber mit meinem bewußt provokanten Formulierung wollte ich verhindern, daß hier im Forum solche abstrusen Ideen wieder um sich greifen. So weit sind wir ja gar nicht auseinander. Und es geht auch nicht um Gleichmacherei.

Entzückend

Auf welche Ideen hier manche kommen. 

Die EZB erhöht die Zinsen und schon ist das Problem der Tafeln erledigt.

Wir geben der Ukraine weder Geld noch Waffen und schon benötigen wir keine Tafeln mehr, das würde dann Herr P. aus M. übernehmen.

Und natürlich ist an allem die Ampel schuld.

Höhere Löhne und mehr Arbeitsplätze würden den Tafeln sicher mehr helfen. Ebenso unser aller Verhalten mit Lebensmitteln. Vom Hamstern ist noch kein Armer satt geworden. 

@11:22 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Bedingungsloses Grundeinkommen! Endlich! Politiken suchen viel zu lange nach Mehrheiten. Es ist doch mehr als klar, dass sich alle, die sich tiefgründiger mit diesem Thema beschäftigen, mehrheitlich dafür sind. Nur die Mehrheit aller Bundesbürger, weil sie eben in alten Lebensweisen, der alten Arbeitswelt und der sogenannten Leistungsgesellschaft verhaftet bleiben (wollen), gegen die Einführung von vorerst mind. 1500 Euro aller (ab 18 Jahre Lebensalter) sind - bedingungslos! Weil wir leider so wenig exerimentierfreudig, wenig nachdenklich und wenig frohgemut zukunftsorientiert sind.

__

Nein, sondern weil im Gegensatz zu Ihnen die meisten Bürger realistischerweise einsehen, dass mit ein wenig Makrame basteln oder Tierchen schnitzen, wenn man gerade vllt mal Lust darauf hat, der Lebensstandard auch nur ansatzweise zu halten ist. Das aber möchten die meisten Bürger, auch wenn man hier manchmal etwas anderes vermuten könnte, so spiegelt das mitnichten die Meinung der Mehrheit wider. Sie allerdings sehen das offenbar anders. BGE ist nicht realisierbar, auch wenn Sie es immer ins Gespräch bringen !

@12:35 Uhr von Anderes1961

>>

Und Sie finden, ihr Problem, daß viele Menschen trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben, löst man  dadurch, daß man den Sozialneid befriedigt und anderen Menschen noch weniger gibt? Wie wärs denn damit, dafür zu sorgen, daß anständige Löhne gezahlt werden, die Erhöhung des Mindestlohnes ist ja schon mal ein Anfang.

<<

Die Problematik ist nicht eindimensional. Vielleicht könnte man ja bessere Löhne zahlen, wenn man die Schwarzarbeit im Großen und im Kleinen bekämpft ? Der schwarz arbeitende Hartz-IV-Bezieher ist auch ein Ausbeuter. Und sagen Sie bitte nicht, dass das Einzelfälle sind.

@12:53 Uhr von saschamaus75

>> wenn der Staat aufhören würde, >> die eigenen Bürger nicht in >> raubtiersozialistischer Manier >> abzuschröpfen Das Sie alles Sozialistische für schlecht halten, ist ja Ihre Sache. -.- ABER das Sie (mal wieder) alles Schlechte deswegen auch gleichzeitig für sozialistisch halten, grenzt (wie immer) an kindische Dummheit. oO Außerdem sollten Sie Sich mal mit dem Thema 'doppelte Verneinung' beschäftigen. -.-  

Holla, der Staat sind wir alle!:

Staat = Gesamtheit der Institutionen, deren Zusammenwirken das dauerhafte und geordnete Zusammenleben der in einem bestimmten abgegrenzten Territorium lebenden Menschen gewährleisten soll und Territorium, auf das sich die Gebietshoheit eines Staates erstreckt.

Das Wort Staat sollte man nicht immer dafür verwenden wenn man nur die Verwaltungsorgane des Staates an den Pranger stellen möchte!

11:38, hallo1

>>

@11:02 Uhr von fathaland slim

 

 

 

ist es eine ungeheure Schande, daß es Tafeln überhaupt geben muss.   Almosen statt Sozialpolitik.   Trotzdem habe ich den allergrößten Respekt für die Menschen, die aufopferungsvoll versuchen, die Defizite der deutschen Politik zumindest etwas abzumildern. Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

 

haben sie sich mal gefragt woher die Ehrenamtlichen kommen

Rentner vor allem gelangweilte Privatiers (wie ich damals)

Hartz4ler die doch eigentlich den ganzen Tag Zeit haben, gibt´s auch

aber sehr wenige (zumindest wo ich war)

und dann könnten sie über ihren Beitrag nochmals nachdenken<<

 

Was genau möchten Sie mir mitteilen, und was hat das, was Sie schreiben, mit dem zu tun, was ich schrieb, lieber Sisyphos3?

12:49 Uhr von putzfee02

 

Ich bin nicht fürs Gleichmachen, aber es hat sich mir noch nie erschlossen, warum Menschen, die im Büro tätig sind, beispielsweise mehr Wertschätzung und Einkommen „verdienen“ als Menschen, die in der Produktion arbeiten. Oder warum ein Manager in einem (börsennotierten) Unternehmen ein Vielfaches von dem erhält, was der einzelne Mitarbeiter ausbezahlt bekommt, der doch den Unternehmensgewinn erst generiert. 

@11:26 Uhr von hallo1

dann erklären sie mir mal wieso wir in unserem Land nicht mal genug Erntehelfer finden die Pflegerin für die Oma aus Polen kommt an bald jedem Cafe ein Schild hängt "Aushilfe gesucht" vielleicht sollte man sich auch darüber mal Gedanken machen und nicht permanent Leute die das ansprechen als unsoziale Mitmenschen abtun       Sehen Sie  sich mal genau die "Alterspyramide" beim Statistischen Bundesamt an  -  machen sich mal darüber ein paar Gedanken  -  und wenn Sie dann noch nicht schlauer sind, googeln Sie mal  unter "Pille" und "Kürette" - das hilft weiter.

Es ist zum K...

dass es so eine Einrichtung überhaupt braucht! Der Staat lässt diese Menschen einfach hängen, beteiligt sich selbst an der Preistreiberei durch irrwitzige, proportionale Energiesteuern, die obendrauf selbst NOCHMALS versteuert werden durch die Märchensteuer. Prekäre Beschäftigung schaffen, von denen die Leute nicht leben, geschweige denn fürs Alter vorsorgen können - und dann sehenden Auges ins Chaos fahren und eben diese dann zu verschließen. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ...

@10:54 Uhr von putzfee02: Ausbildung kostet

Statt diese Leute zu qualifizieren und in Arbeit zu bringen, wird über noch mehr Zuwanderung schwadroniert.

Leute qualifizieren ist das Eine. Dass sich Leute qualifizieren lassen wollen ist das Andere.
Ich habe zwei Familien im Bekanntenkreis, die sich mit Hartz IV eingerichtet haben. Jeweils Vater, Mutter und zwei Kinder. Die Väter haben eine Ausbildung im Handwerk und einen Gesellenbrief, wurden aber nicht übernommen, weil die Leistung in der Firma eher unterdurchschnittlich war. Gesellenbrief mit Abschlussnote 3 bzw. 4.
Sie wurden arbeitslos.... egal. Dann kam Hartz IV. Die Familien stellten fest, dass der Vater als Alleinverdiener netto kaum mehr hätte als die Familie mit Hartz IV (Miete, Lebensunterhalt usw.) bekommt. Daher lohnt sich arbeiten gar nicht.
Der Vorschlag sich doch weiterzubilden, um eine besser bezahlte Arbeit zu bekommen, wurde abgelehnt, ebenso der Vorschlag, dass die Frau, während die Kinder in der KITA bzw. Schule sind zumindest halbtags arbeiten könnte.

@10:47 Uhr von Tarek94

"Die Tafeln haben auch mit steigenden Betriebskosten zu kämpfen. Die Kühlung der Produkte wird teurer, die Fahrtkosten auch, denn die Transportstrecken werden länger." Könnte man da keine Lastenräder zur Verfügung stellen? Die sind laut Ansicht vieler Mitbürger ja die Lösung der Transportprobleme?

#

Und auch die angemieteten Räumlichkeiten sind ein großes Kostenproblem.

@ Einfach Unglaublich

Man darf ruhig sagen ...  ... dass neben den Gewinn-maximierenden Unternehmen auch und insbesondere Frau Lagardes Weigerung,  etwas gegen die Inflation zu tun,  für steigende Lebensmittelkosten verantwortlich ist.

 
 

Die Preise steigen wegen der gestörten Lieferketten und der Rohstoffknappheit. Frau Lagarde hat damit nun wirklich nichts zu tun.

@12:52 Uhr von Anderes1961

Hallo Anderes1961

 

verharren, genauso vielfältig wie die Menschen selbst. Es ist ein sehr individuelles Problem. Und darüber, wie man denen helfen kann, muß eine Diskussion geführt werden.

 

Ich habe mich 20 Jahre lang mit der Materie nebenbei beschäftigt.

 

Man muss Zeit und Geld investieren.

 

Juristische Fachliteratur, jede Menge Urteile lesen (und vwrsuchen zu verstehen"g") und auch so manche Zeit auf einem Stuhl auf dem Amt verbringen.

 

Dann hatte ich irgendwie keinen Bock mehr.

 

Heute würde ich, da nicht mehr auf dem Laufenden, natürlich vorsichtiger antworten.

@12:55 Uhr von Corona vergib uns

Alle schreien nach Fachkräften, wir haben genug davon, aber keiner möchte sie antsändig bezahlen   Und wo sind die Fachkräfte in der Zwischenzeit, wo ihnen das Gehalt noch nicht passt? Wo verstecken sie sich? Von was leben sie?

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ALG1 oder ALG2! Oder wegen Reichtum den 1. Wohnsitz auf Mallorca verlegt?

@11:49 Uhr von Giselbert

 

//"... fordern und ein Umdenken der Politik. Eine Entlastung ist aber nicht in Sicht."

"Im Februar sei dann eine weitere Welle wegen der stark gestiegenen Energiepreise hinzugekommen" //

 

Bravo liebe Ampel, dies habt ihr ja in kürzester Zeit prima hinbekommen. Und wenn dies noch zutrifft was der Parallelartikel ankündigt "Wohnungsbauziel wird wohl verfehlt", dann werden wohl auch etliche Obdachlose hinzukommen.

 

 

Ach, kaum war die Ampel installiert, gingen hier nach und nach die Lichter aus?

Sie machen sich das mit der Schuldzuweisung zu einfach, wenn Sie jetzt hergehen und die Schuld der weltweiten Krise der Ampel in die Schuhe schieben wollen.

 

Die Ursachen liegen doch ganz offenbar zeitlich und örtlich woanders; deshalb wundert mich Ihr Vorwurf umso mehr, als Sie auch hier bei TS doch tagtäglich darüber lesen können, wie diese Krise zustande kam.

 

Auch dass Sie die Schuld für das wohl nicht zu erreichende Wohnungsbauziel gern der Ampel unterdeuen (kölscher Ausdruck) möchten, geht fehl.

 

Oder glauben Sie, man könne innerhalb von gerade mal 4 Monaten nach Regierungsbildung angesichts der so nicht vorhersehbaren(!) derzeitigen Energie- und Rohstoffknappheit ein solches Ziel realisieren?

 

 

 

 

 

 

 

@10:40 Uhr von frosthorn

  Nämlich, dass die Belieferung der Tafeln durch die Lebensmittelketten auch wegen der gleichzeitig stattfindenden Hamsterkäufe rückläufig ist. Das wäre doch mal ein Punkt, wo wir uns alle selbst an die Nase fassen könnten.

#

#

Einfach mal wieder etwas Unfug schreiben um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen.

Keiner macht Hamsterkäufe von frischen und schnell verderblichen  Lebensmittel wie Obst, Gemüse usw. Das sind die Hauptbestandteile die von den Discounter an die Tafeln geliefert werden.

@ 11:51 Uhr von Anderes1961

"... Unverschämt niedrige Löhne zahlen, und dann jammern, daß man ja keine Leute finde, weil die angeblich zu faul wären, funktioniert nicht."

 

Das trifft es ...

Hinzu kommt, dass die Menschen dauerhafte, verlässliche Einkünfte benötigen, mit Saisonarbeit mit der man sich als Untrainierter allerhöchstens den Rücken kaputt macht, kann man keine Familie stetig ernähren oder bekommt gar ein Darlehen für Wohneigentum.

@So sieht es aus 12:36 Uhr von morgentau19

zu @@11:55 Tarek94

 

Wieder mal eine selbstreferentielle Beweihräucherung eines Multiblitzes sagt meine KI

In der Tat

. . . . So sieht es aus.

 

 

 

 

Deutschland hat die falschen Prioritäten gesetzt

Wenn Deutschland schon mit mehrere zig Milliarden Euro für Aufrüstung die Kriegswaffen-Industrie beglückt und mit den spärlich vorhandenen funktionierenden Waffen auf Anordnung der USA Selenskyj beglückt,  kann man von der Bundesregierung doch nicht erwarten, daß sie sich auch um die Not und Armut  der eigenen Bevölkerung kümmert.

Die Prioritäten der Politkaste sind doch klar erkennbar.     

12:53 Uhr von K.Napf @12:39 Uhr von Kaneel

 

Hilfreich wäre, wenn HartzIV-Empfänger, die bspw. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr regulär arbeiten können, die Möglichkeit eines Hinzuverdienstes hätten ohne dass dieser nahezu komplett auf den Sozialhilfesatz angerechnet würde.

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Nahezu komplett wird da gar nichts angerechnet. Von 450 Euro werden 160 Euro nicht angerechnet. jetzt kommt es aber, wenn ich dann von diesen 160 Euro noch Fahrgeld investieren muß, sei es nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um an einen Arbeitsplatz zu kommen, dann fehlt einfach der Anreiz dazu!

 

 

Wenn jemand nur ein Drittel des Gehaltes behalten darf, finde ich das durchaus zu wenig. Bliebe mehr übrig, würde dies nicht nur die soziale Not des Einzelnen lindern, sondern auch in den Wirtschaftskreislauf zurück fließen.

@11:52 Uhr von -Der Golem-

 

//Eines Tages, so befürchte ich, wird es hier knallen... AFD und andere populistische Vereine stehen in den Startlöchern und werden den Frust der Menschen dankbar aufnehmen und bedienen...

...wobei mich interessieren würde, wie die AfD, wenn sie zu bestimmen hätte, das Problem lösen würde.   Aber will ich das wirklich wissen...?

Eher doch nicht.//

 

Warten Sie die Wahlen in Frankreich ab. Sollte die Marie ohne Pen die Wahl gewinnen, dann können Sie beobachten, wie die französische "Alternative für Frankreich" die sozialen Probleme lösen wird. Das wird sicher spannend....in jeder Beziehung.

 

 

Ja, aber ob Frankreich die "Blaupause für Deutschland" sein wird, mag ich eher nicht glauben.

Doch spannend wäre das schon, so etwa wie ein Gruselkrimi...

 

@10:27 Uhr von Gregory Bodendorfer

...wann die deutsche Politik endlich die existenziellen Sorgen des "kleinen" Volkes wahr- und ernst nimmt....  Eines Tages, so befürchte ich, wird es hier knallen... AFD und andere populistische Vereine stehen in den Startlöchern und werden den Frust der Menschen dankbar aufnehmen und bedienen... 1 und eins ist zwei und nicht 20 Um so mehr Lohnerhöhungen kommen um so schneller steigt die Preisspirale weiter an nur was wir erwirtschaften können wir auf Dauer ausgeben das sollte man der Bevölkerung auch mal mitteilen. Entweder Ausgaben begrenzen oder die Inflation weiter befeuern. 

@hallo1 - 11:57

"wieviel Steuern sollen denn ihre sogenannten Reichen denn noch bezahlen

bringen sie doch ihre Hartz4ler mal in Lohn und Brot

sorgen dafür, durch Anhebung des Mindestlohns (und Senkung von Hartz4) dass sich arbeiten lohnt"

 

Dass dieses Forum die falsche Adresse für Ihren Forderungskatalog ist, scheint in Ihrem Rundumschlag wohl etwas untergegangen sein.

 

Im Übrigen verlangt dieses Thema eine differenzierte Betrachtungsweise. Dazu gehört, dass es Menschen gibt die auf die Leistungen unseres Sozialsystems bitter angewiesen sind und solche die seit jeher verstehen es zu ihren Gunsten auszutricksen.

Ebenso gibt es Wohlhabende und Vermögensbesitzer die anständig ihre Steuern entrichten und jene, die sich auf dubiose Weise davor drücken. Der negative Teil davon nennt sich einerseits Sozialbetrug und andererseits Steuerhinterziehung und wird von jedem demokratischen Rechtsstaat grundsätzlich unter Strafe gestellt. Mangelhafte Erfolgsquoten gehören in jeder Hinsicht kritisiert.

@11:51 Uhr von Einmal

 

Tagesschau 23.10.2021 "Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels fordert der Bundesverband mittelständische Wirtschaft mehr Einwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. "Wir brauchen die gezielte Einwanderung von Fachkräften, wobei die Betonung auf Fachkräfte liegt", 

 

wo liegt das Problem

Rentenalter um 1 Jahr erhöhen gäbe wahrscheinlich 2 ... 3 % mehr Arbeitskräfte

und dann statt 35 Stunden Woche auf 40 Stunden erhöhen

das wären sogar 14 %

und wenn man dann noch die Leute motiviert die händeringend nen Job suchen, ne Ausbildung machen

 

@13:06 Uhr von GeMe

Statt diese Leute zu qualifizieren und in Arbeit zu bringen, wird über noch mehr Zuwanderung schwadroniert. Leute qualifizieren ist das Eine. Dass sich Leute qualifizieren lassen wollen ist das Andere. Ich habe zwei Familien im Bekanntenkreis, die sich mit Hartz IV eingerichtet haben. Jeweils Vater, Mutter und zwei Kinder. Die Väter haben eine Ausbildung im Handwerk und einen Gesellenbrief, wurden aber nicht übernommen, weil die Leistung in der Firma eher unterdurchschnittlich war. Gesellenbrief mit Abschlussnote 3 bzw. 4. Sie wurden arbeitslos.... egal. Dann kam Hartz IV. Die Familien stellten fest, dass der Vater als Alleinverdiener netto kaum mehr hätte als die Familie mit Hartz IV (Miete, Lebensunterhalt usw.) bekommt. Daher lohnt sich arbeiten gar nicht. Der Vorschlag sich doch weiterzubilden, um eine besser bezahlte Arbeit zu bekommen, wurde abgelehnt, ebenso der Vorschlag, dass die Frau, während die Kinder in der KITA bzw. Schule sind zumindest halbtags arbeiten könnte.

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Viele ALG2 Empfänger wollen arbeiten, aber dazu muß auch ein realer Anreiz da sein! Und genau das ist das reale Problem wo die ganze Gesellschaft mitschuldig ist, daß dieser reale Anreiz nicht mehr wirklich gegeben ist!

Der eigentliche Skandal ist...

Der eigentliche Skandal ist, dass Tafeln überhaupt gebraucht werden. Grundsicherung /ALG2 soll nicht nur das Existenzminimum absichern, sondern darüber hinaus minimale Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglichen. Dass Tafeln gebraucht werden zeigt, dass offenbar nicht einmal das Existenzminimum abgesichert ist.

.

Väterchen Staat rennt in der ganzen Welt rum und verteilt Milliardengrschenke. Dann soll er bitteschön hier auch seine Hausaufgaben machen! Entweder in Form höherer Regelsätze oder in Form von direkten Zuwendungen an die Tafeln.

@13:07 Uhr von w120

Hallo Anderes1961   verharren, genauso vielfältig wie die Menschen selbst. Es ist ein sehr individuelles Problem. Und darüber, wie man denen helfen kann, muß eine Diskussion geführt werden.   Ich habe mich 20 Jahre lang mit der Materie nebenbei beschäftigt.   Man muss Zeit und Geld investieren.   Juristische Fachliteratur, jede Menge Urteile lesen (und vwrsuchen zu verstehen"g") und auch so manche Zeit auf einem Stuhl auf dem Amt verbringen.   Dann hatte ich irgendwie keinen Bock mehr.   Heute würde ich, da nicht mehr auf dem Laufenden, natürlich vorsichtiger antworten.

 

Ihren Frust kann ich absolut nachvollziehen. Deshalb nur noch eines, als Anregung. Den Langzeit-Arbeitslosen hilft man jedenfalls nicht, wenn man sie in völlig unsinnige Maßnahmen steckt, wie zum Beispiel Kurse darüber, wie man in einem Supermarkt einkauft (ja, das gab es tatsächlich), damit sie aus der Statistik raus sind, sondern dadurch, daß man den Betreuern bzw. Arbeitsvermittlern mehr Freiheiten gibt, auf die Probleme ihrer Klienten einzugehen und tatsächlich auch mal zu fördern, statt nur zu fordern.

 

Manchmal hapert es nämlich einfach nur daran, daß ein Arbeitsloser keinen Computer oder keinen Führerschein hat. Und man müßte Arbeitgeber stärker und besser, damit meine ich nicht nur Geld, dazu animieren, auch Langzeitarbeitslose einzustellen. Daran hapert es hauptsächlich. Je länger jemand arbeitslos ist, desto tiefer rutscht er in den Sumpf. Es ist ein Teufelskreis.

Die Spenden gehen zurück

Wir sind nicht reich, aber haben schon sehr viel für die Ukraine gespendet. Für die Tafeln habe ich noch nie gespendet.

@13:09 Uhr von tagesschlau2012

 

 

 

Keiner macht Hamsterkäufe von frischen und schnell verderblichen  Lebensmittel wie Obst, Gemüse usw. Das sind die Hauptbestandteile die von den Discounter an die Tafeln geliefert werden.

 

schon daran erkennt man wie oft manche in einer Tafel waren

weil keine Ahnung was dort angeboten wird

(üblicherweise wie sie schreiben Obst/Gemüse und Backwaren)

@13:09 Uhr von tagesschlau2012

  Nämlich, dass die Belieferung der Tafeln durch die Lebensmittelketten auch wegen der gleichzeitig stattfindenden Hamsterkäufe rückläufig ist. Das wäre doch mal ein Punkt, wo wir uns alle selbst an die Nase fassen könnten. # # Einfach mal wieder etwas Unfug schreiben um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Keiner macht Hamsterkäufe von frischen und schnell verderblichen  Lebensmittel wie Obst, Gemüse usw. Das sind die Hauptbestandteile die von den Discounter an die Tafeln geliefert werden.

#

Überwiegend bekommen wir Tafeln Lebensmittel die oft kurz vor dem Verfall Datum sind,aber deshalb nicht schlecht.Ab und an kommen auch Kleidungsstücke von Privat Personen gespendet dazu.Die werden auch gerne genommen.

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@ Einfach Unglaublich

Auch die DGB Gewerkschaften...  ... scheinen zu denken, solange es die Tafeln gibt, brauchen Arbeitnehmer keine Tarifabschlüsse, die die Inflation kompensieren

 
 

Ein tariflich bezahlter Arbeitnehmer wird niemals auf die Tafeln angewiesen sein. Er kann höchstens dafür spenden.

@11:00 Uhr von Blitzgescheit

Ein Umdenken der Politik ist vonnöten! . Wie wäre es damit, wenn der Staat aufhören würde, die eigenen Bürger nicht in raubtiersozialistischer Manier abzuschröpfen und dafür zu sorgen, dass die EZB das kümmerlichen Netto nach Steuern nicht seit Jahren über die rechtswidrige Schuldenpolitik, die für die galoppierende Inflation verantwortlich ist, noch einmal ausgeplündert wird?

DIe Inflation lag in Deutschland während der 20 Jahre nur in drei Jahren knapp über 2%. Erst seit 2021 ist sie gestiegen.

Wer den Mindestlohn verdient wird nicht vom Staat abgeschröpft. Wer den Mindestlohn bekomm, zahlt im Monat 76 Euro Steuern, die er über die Einkommsteuererklärung wohl komplett erstattet bekommt. Dazu 327 Euro Sozialabgaben, ergibt 25% Abzüge.
Steigt der Mindestlohn auf 12 Euro, dann werden es 150 Euro Steuern und 399 Euro Sozialabgaben. Entsprich 27% Abzüge.
Sie meinen mit abschröpfen aber sicher die Reichen, die die AfD ja auf Kosten der Armen deutlich entlasten will.

Was ist das Problem?

Man schaue sich mal an, was tagtäglich in den Abfällen unserer Supermärkte entsorgt wird! Ich verstehe nicht, warum da die Tafeln plötzlich Probleme bekommen sollten, den Bedarf zu bedienen? Okay... Containern ist zwar stupiderweise verboten, aber dann sollen halt die weggeworfenen Lebensmittel stattdessen an die Tafeln gehen.

 

Wir machen uns all unsere Probleme künstlich selbst. Das WARUM verstehe ich bisher noch nicht.

@11:43 Uhr von Anderes1961

Und daß die aktuelle Inflation mit der Schuldenpolitik genauso wenig zu tun hat...

#

#

Der Witz ist gut. Die Inflation ist von der EZB gewünscht und wird weiterhin durch Anleihenkäufe befeuert.

Könnte man nicht 1% vom…

Könnte man nicht 1% vom neuen Sondervmögen der 100 Millionen Euros für die Aufrüstung für die Tafeln abzweigen ? Petition? Volksumfrage?

@12:46 Uhr von Corona vergib uns

Die Linken fliegen raus und die Rechten landen bei fast 10 Prozent. Dabei haben Rechte noch kein soziales Problem gelöst.

__

Äääähm, die Linke denn ? Sie sind an einigen Landesparlamenten beteiligt.

Ich bin entschieden gegen die AFD. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht.

@13:03 Uhr von Klärungsbedarf

>> Und Sie finden, ihr Problem, daß viele Menschen trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben, löst man  dadurch, daß man den Sozialneid befriedigt und anderen Menschen noch weniger gibt? Wie wärs denn damit, dafür zu sorgen, daß anständige Löhne gezahlt werden, die Erhöhung des Mindestlohnes ist ja schon mal ein Anfang. << Die Problematik ist nicht eindimensional. Vielleicht könnte man ja bessere Löhne zahlen, wenn man die Schwarzarbeit im Großen und im Kleinen bekämpft ? Der schwarz arbeitende Hartz-IV-Bezieher ist auch ein Ausbeuter. Und sagen Sie bitte nicht, dass das Einzelfälle sind.

 

Nein, das werde ich nicht sagen. Schwarzarbeit ist ein Riesenproblem und das betrifft aber nicht nur den schwarz arbeitenden Hartz-IV-Bezieher, sondern auch viele, die sich gerne mal als "Leistungsträger" bezeichnen und ein Unternehmen führen, die dann gerne mal an der Steuer vorbei  Dienstleistungen anbieten.

 

Ich weiß, daß das Problem nicht eindimensional ist. Zum Beispiel auch das Problem der zu niedrigen Löhne, das resultiert nämlich daraus, daß man die deutsche Wirtschaft gnadenlos auf weltweiten Export getrimmt hat. Dadurch entstand innerhalb Europas der größte Niedriglohnsektor. Ein Ansatz, um Löhne - ohne Spirale - wieder nach oben zu bringen, muß deshalb sein, den EU-Binnenmarkt wieder stärker in den Fokus zu rücken. Aber das wäre ein langfristiges Projekt.

@ Sternenkind

Milliarden Euro an die Ukraine verschenken während die Menschen in Deutschland hungern.

 
 

Hungern tut hier niemand. Und ich bin stolz, dass wir der Ukraine helfen, ihre Heimat und ihre Freiheit zu verteidigen. Auch mit Waffen.

@13:22 Uhr von RoyalTramp

 

Man schaue sich mal an, was tagtäglich in den Abfällen unserer Supermärkte entsorgt wird! Ich verstehe nicht, warum da die Tafeln plötzlich Probleme bekommen sollten, den Bedarf zu bedienen?

 

Tafeln werden mit guter Ware versorgt

nicht mit Abfällen

das Geschrei möchte ich hören wenn minderwertige Ware in den Tafeln ankommt

@13:11 Uhr von Kaneel

>>

Wenn jemand nur ein Drittel des Gehaltes behalten darf, finde ich das durchaus zu wenig. Bliebe mehr übrig, würde dies nicht nur die soziale Not des Einzelnen lindern, sondern auch in den Wirtschaftskreislauf zurück fließen.

<<

Die vom Staat einbehaltenen Steuern fließen auch wieder in den Wirtschaftskreislauf - da gibt es keine Spardose. Und fänden Sie es hilfreich, wenn Altersvorsorge, Krankheits- und Arbeitslosenabsicherung von jedem individuell durchgeführt würden ? Dann hätte jeder mehr als ein Drittel (was er i.d.R. jetzt schon hat), aber der Tafel-Bedarf würde explodieren.

@13:22 Uhr von Corona vergib uns

Auch die DGB Gewerkschaften...  ... scheinen zu denken, solange es die Tafeln gibt, brauchen Arbeitnehmer keine Tarifabschlüsse, die die Inflation kompensieren     Ein tariflich bezahlter Arbeitnehmer wird niemals auf die Tafeln angewiesen sein. Er kann höchstens dafür spenden.

 

Aber die Tarifabschlüsse der Gewerkschaften sind bis jetzt der inflationären Entwicklung nicht angepasst. So schafft man mehr Armut und mehr Menschen, die in Zukunft auf Tafeln angewiesen sind.

Wo vor haben die Gewerkschaften Angst ? 

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