Kommentare - Weiter keine Zinswende: Ist die EZB auf dem Weg zum Kontrollverlust?

14. April 2022 - 15:08 Uhr

Die EZB hat den Leitzins im Euroraum auf null Prozent belassen. Über eine mögliche Zinswende wurde diskutiert - beschlossen wurde aber nichts. Verliert die EZB die Kontrolle über die Inflation?

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Die EZB ist leider keine Bundesbank

Die EZB ist leider keine Bundesbank.

Wir hätten dann eine bessere Geldpolitik und der Sparer wäre besser bedient.

Was will man aber besseres erwarten, wenn Chefs der EZB aus Ländern mit ehemals schwachen Landeswährungen stammen.

"Ist die EZB auf dem Weg zum Kontrollverlust?"

 

Die sitzt in der Tat in der Zwickmühle: Es geht weder vorwärts noch zurück. Was auch immer die EZB tut oder lässt, sicher ist nur, dass es Schaden anrichtet. Jedenfalls bei den Verbrauchern. Die fallen bei den derzeitigen Inflationsraten bei diesem Balanceakt auf jeden Fall „hinten runter“:

„Für die Notenbank ist es allerdings ein Balanceakt: Erhöht sie die Zinsen zu schnell oder zu kräftig, besteht die Gefahr, dass die Konjunktur abgewürgt wird. Reagieren die Währungshüter zu spät, müssten (...)“

 

Zum Stichwort „Konjunktur abwürgen“: Vielleicht sollte man tatsächlich mal differenzieren bzw. alle Handelsgüter und Dienstleistungen, die zur Konjunktur beitragen detailliert „auflisten“ und dann „abwägen“ bei welchen davon die Konjunktur keinesfalls abgewürgt werden darf, sondern denen im Gegenteil - schon weil sie als elementare Basis für jede zukünftige Konjunktur essentiell, also unverzichtbar sind – sogar zur Hochkonjunktur verholfen werden muss und welchen nicht unbedingt.

die EZB macht die Armen noch Ärmer

und treibt die Arbeitsgesellschaft in den Abgrund: denn wofür sollte sich Arbeit lohnen, wenn Lohn und Ersparnisse durch die Inflation fortdauernd entwertet werden. Es war offenkundig ein Fehler Deutschlands, die DM aufgegeben zu haben bzw. die Euro-Standards aufgeweicht zu haben, wie sich jetzt klar zeigt. Deutschland ist das neue Italien und so werden denn auch die Zustände sich denen im Süden rasch annähern: Staatsverschuldung, Schwarzarbeit, schwacher Staat, Kleptokratie. 

"EZB auf dem Weg zum Kontrollverlust?"

Diese Frage würde ich mit ja beantworten, sogar noch einen Schritt weiter gehen: der Kontrollverlust ist schon gegenwärtig.

 

Der € wird immer mehr zur Ramschwährung, betrachte ich mir den Verfall gegenüber dem $ und dies obwohl im $-Raum auch nicht gerade vorbildlich gewirtschaftet wird.

Auch die Inflationsexplosion spricht eine deutliche Sprache

 

Aber die "keine Zinswende" war vorhersehbar, dies bestätigt einmal mehr wie politisch getrieben die EZB ist, von Unabhängigkeit kann keine Rede mehr sein.

Was soll sie denn machen?

Um die Inflation zu bekämpfen, müssten eigentlich die Zinsen höher liegen als die Inflation selbst also > 10 %. Das würde die verschuldeten Staaten und viele Schuldner zahlungsunfähig machen, weil sie über keine Reserven verfügen. Das wiederum würde eine Bankenrettung bedeuten (wegen der Kreditausfälle) und damit noch viel mehr Geld drucken. Es gibt auch gar keinen Ausweg. Nicht alle Fehler sind im Leben korrigierbar. Manche führen eben zu einer Sackgasse. Aber die Politiker und EZB wurden schon so oft gewarnt. Die einzige Rettung für unser Land ist DEXIT. Sich von der EZB abzulösen, die versucht nun mehr die Interessen der südeuropäischen Länder durchzusetzen und eine Währungsreform. Alles Andere bedeutet für Deutschland eine Katastrophe. 

Höhere Zinsen sind nicht durchsetzbar!

Zitat: "Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) heute in Frankfurt, wie die Notenbank mitteilte"

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Das einzig Gute, was ich über die EU und EZB sagen kann, ist dass an der FED die gleichen Dilettanten am Werke sind.

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Die FED genauso wie die EZB hat in den letzten 10 Jahren marode Staaten und überbordender Staatausgaben mit toxischen Krediten vollgepumpt, also Kredite, die nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen nicht tragfähig sind, weswegen man die Leitzinsen, diesseits und jenseits des Atlantiks, auf Null bis ins Negative gedreht hat.

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Will man jetzt die Zinssätze erhöhen, würde das bedeuten, dass marode Staaten und Banken auf einmal Zinsen auf diese toxischen Kredite zahlen müssten. Das würde das Kartenhaus zum Einsturz bringen.

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Das einzige, was gegen Inflation hilft: das Gelddrucken  durch die Notenpresse beenden. Staatsausgaben zurückfahren.

Was denn sonst?

@15:17 Uhr von mike4

 

 

Die EZB ist leider keine Bundesbank. Wir hätten dann eine bessere Geldpolitik und der Sparer wäre besser bedient. Was will man aber besseres erwarten, wenn Chefs der EZB aus Ländern mit ehemals schwachen Landeswährungen stammen.

 

das wollten wir doch

mit unserem Eintritt in die EU

da muß man eben Rücksicht nehmen

auf andere Meinungen

Der Fluch der bösen Tat

Die Tauben sitzen in den südeuropäischen Staaten und wissen, warum sie von einer Zinserhöhung nichts wissen wollen. Sollte die EZB die Anleihenkäufe einstellen, womit soll z.B. Italien seinen Staatshaushalt bestreiten? Herr Weidmann ist gegangen, weil er ein weitsichtiger Mann ist.

Wie die EU darauf reagieren kann?

Zitat: "Die Inflation steigt überall in Europa, nicht nur in der Eurozone. Vor allem die verteuerten Energieträger wie Öl und Gas treiben die Preise. Wie reagieren die Regierungen darauf?"

 

Wie die EU darauf reagieren kann?

Easy: die Geldmengenausweitung, die die EZB seit Jahren betreibt, um nicht-tragfähige Schulden maroder südeuropäischer Staaten, Banken und Unternehmen beenden.

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Die EZB hat die Geldmenge M3 allein seit 2015 um mehr als 44 % erhöht, oder um schlappe 5.000 Mrd. EUR.

Das ist der wesentliche Treiber der Inflation. Wenn man die Geldmenge massiv erhöht, ohne das vergleichbare die Realgütermenge im gleichen Umfang steigt, geht dies 1:1 in die Preisniveausteigerung.

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Eigentlich Erkenntnisse aus dem VWL-Grundstudium. Sollte jeder drauf haben.

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Q:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklu…"

@15:18 Uhr von AufgeklärteWelt

 

und treibt die Arbeitsgesellschaft in den Abgrund: denn wofür sollte sich Arbeit lohnen, wenn Lohn und Ersparnisse durch die Inflation fortdauernd entwertet werden

 

ob jetzt daran der Euro (allein) Schuld trägt

nicht auch ein Wandel in der Gesellschaft

man träumt von dem BGE

Selbstverwirklichung statt Verantwortung für sein Auskommen

dann das ewige Schreien nach dem Staat/Gesellschaft,

sollte nicht das Lebenskonzept den Möglichkeiten untergeordnet werden ?

Immer ist jemand anderes Schuld - niemals man selbst

@15:28 Uhr von Blitzgescheit

 

Das einzige, was gegen Inflation hilft: das Gelddrucken  durch die Notenpresse beenden. Staatsausgaben zurückfahren. Was denn sonst?

 

schwer die Vorstellungen einer "schwäbischen Hausfrau" hier dem Publikum schmackhaft zu machen

"EZB auf dem Weg zum…

"EZB auf dem Weg zum Kontrollverlust" Die EZB hat die Kontrolle längst verloren, durch eine Minuszins Politik und dem massenhaften Ankauf fauler Papiere und Staatsanleien, jeglichen Mittels der Steuerung beraubt steht sie nun mit leeren Hände da. Die Anhebung des Leitzins auch nur auf 1% würde füür viele EU Staaten die Pleite bedeuten, keine Anhebung bedeutet eine gallopierende Inflation mit all den negativen Auswirkungen. Das jahrelange Gelddrucken, die Zockerei an den Börsen ohne jede Kontrolle und echter Wertschätzung fällt uns jetzt auf die Füße. Eines ist aber sicher die welchen bis jetzt von der verfehlten Politik profitiert haben werden auch von dieser Kriese profitieren und am Ende noch reicher sein. Corona hat deutlich gezeigt wie es funktioniert.

Katastrophe

Die EZB ruiniert Deutschland, um die Südländer nicht zu ruinieren. 

Was wir vergessen: Wir haften ausserdem mit 1,8 Billionen Euros. 

Unsere Kinder werden sich über diesen Wahnsinn freuen. Ich war aus diesem Grund schon immer gegen die EU. Freier Handel ja, aber das hatten wir ja schon. Brüssel ist so überflüssig wie nur etwas. 

Ich beneide die Briten.

12 Jahre hemmungsloses Gelddrucken

müssen sich eines Tages rächen - der Tag ist gekommen. Die EZB hat faktisch Nichtstun beschlossen,   und wenn sie irgendwann 1/4 Prozent "Zinserhöhung" vornehmen würde wäre es auch nur eine Lachnummer.

Die Inflation wird das alles nicht beeindrucken, und allmählich werden 82 Millionen Deutsche lernen, dass WAREN wichtiger als Geld sind, weil man Geld nicht essen kann. Eine völlig neue Erfahrung, und ein Wendepunkt in der finanzwirtschaftlich geprägten Denke der  letzten  50 Jahre.  

@15:18 Uhr von AufgeklärteWelt

 

die EZB macht die Armen noch Ärmer

 

ich glaube diese Klientel hat am allerwenigsten zu befürchten

langen sie mal nem Nackten in die Tasche

 

wer hat denn was zu verlieren ?

Einer mit ner Rente, einem kleinen Sparguthaben

ne eigene Wohnung da kann der Staat ne Sondersteuer verlangen

ne Begründung gibt´s immer (bei vermeintlich Besitzenden ohnehin)

und wenn die nicht sofort zahlen können die 10 .... 20 .... 30 % Sondersteuer

wartet man eben bis es zum Vererben ansteht

Was erben widerspricht ja ohnehin dem "Gerechtigkeitssinn" einiger hier

Weiter keine Zinswende: EZB auf dem Weg zum Kontrollverlust...

Eigentlich müssten die Teuerungsraten in den EU-Ländern die EZB unter Zugzwang setzen. Und mit Sicherheit gibt es unter Bankern und Volkswirten eine Diskussion um den richtigen Kurs. Diese warnen davor, die aktuelle Inflationsentwicklung zu unterschätzen. Kritiker werden der EZB vor, mit dem billigen Geld die Inflation anzuheizen, die sie eigentlich im Zaum halten will.

Aber da gibt es auch noch ein anderes Problem: Einige Länder der Währungszone sind hoch verschuldet. Steigende Zinsen würden ihre Staatsschulden erhöhen. Eine Zwickmühle...

Euro im „freien Fall“

Seit der Ankündigung der Nicht-Wende beim Leitzins ist der Euro erneut abgerutscht und steht jetzt bei nur noch 1.08 USD. Von der Parität also nicht mehr weit entfernt. 
 

Die EZB „verliert“ nicht die Kontrolle, wie im Artikel diskutiert, sie hat diese Kontrolle nie besessen!

 

“Eigentlich“ müssten nach den Schritten der FED die Zinsen auch im Euroraum massiv ansteigen. Doch das passiert nicht. Einzig Baugeld ist in Deutschland massiv teurer geworden: zuerst von einem auf zwei Prozent am Jahresanfang, jetzt auf drei Prozent. Der Grund sind höhere Ausfallrisiken , aber auch Mitnahmeeffekte. Die Banken, auch aus eigener Not, versuchen mehr Geld von Investoren und Bauherren abzuschöpfen. Zumal die Baukonjunktur im Binnenland seit zwei Jahren das Rückgrat der Konjunktur war. 

@ mike4

Wir hätten dann eine bessere Geldpolitik und der Sparer wäre besser bedient.

 
 

Welches Interesse sollte die Bundesbank daran haben, den Sparer zu bedienen? Und wer soll das Geld erwirtschaften, das der Sparer ohne etwas zu tun abgreifen möchte?

Jetzt fliegt und der…

Jetzt fliegt und der sinnlose Euro um die Ohren. Ich war nie ein Freund von diesem Geld.

Habe stets vor sowas gewarnt. Aber alle waren schlauer und wollten das nicht sehen. Die Länder find viel zu verschieden  für eine Währung. 

@ Blitzgescheit - aber ohne Studium

Eigentlich Erkenntnisse aus dem VWL-Grundstudium. Sollte jeder drauf haben.

 
 

Machen, kann ich da nur sagen. Nicht nachher drüber klagen, dass man keine Ahnung von Wirtschaft hat.

@15:18 Uhr von AufgeklärteWelt

>>und treibt die Arbeitsgesellschaft in den Abgrund: denn wofür sollte sich Arbeit lohnen, wenn Lohn und Ersparnisse durch die Inflation fortdauernd entwertet werden. Es war offenkundig ein Fehler Deutschlands, die DM aufgegeben zu haben bzw. die Euro-Standards aufgeweicht zu haben, wie sich jetzt klar zeigt. Deutschland ist das neue Italien und so werden denn auch die Zustände sich denen im Süden rasch annähern: Staatsverschuldung, Schwarzarbeit, schwacher Staat, Kleptokratie.<<

Ach die tolle D-Mark, die gar nichts bringt, wenn alle Länder rundrum, ins finanzelle Chaos stürzen und nicht mehr zahlen können.

Nicht ganz zu vergessen die ganzen kleinen Krisen der letzten Jahre.

@15:32 Uhr von Blitzgescheit

 

Dass im EZB-Rat, der die Geldpolitik für den Euroraum festlegt, jedes Land eine gleichberechtigte Stimme hat, ist ein Teil der Fehlkonstruktion der Eurowährungssystem, da überschuldete Länder, die in der Mehrzahl sind, natürlich ein Interesse daran haben, sich über eine ultra-lockere Geldpolitik auf der Kosten der weniger verschuldeten Staaten gesund zu stoßen, anstatt einen Anreiz zu haben, an ihren realen wirtschaftlichen Problemen zu arbeiten.

 

dann müssten sie noch mehr bemängeln

angefangen beim Länderfinanzausgleich in unserer Republik

warum soll man da was ändern die meisten (bis aus 2 oder 3) kassieren doch

und das seit Jahrzehnten

Ganz schlechtes Signal

Die EZB trägt jetzt mit dazu bei das die Preise noch schneller steigen, auch durch Wechselkurseffekte. Denn billiger dürfte außer dem Geld so schnell nicht werden, teurer jedoch jederzeit. 
 

 

am meisten leid tun können einem die Gewerkschafter die bei ihren Tarifabschlüssen im Herbst noch auf Aussagen der EZB vertrauten dass die Preissteigerungen nur „temporär“ seien und die Inflation bei 2% im Gesamtjahr 2022 bleiben dürfte. Im Moment sieht es eher nach 6% aus, zumindest in D. Vielleicht werden es auch 8%. 
 

 

und daran ist nicht nur der Krieg schuld, die USA hatten zB vorher schon 8% Inflation ...

 

Da frage ich mich immer, sind entweder die „Experten“ gar keine richtigen Experten, oder waren deren Aussagen nur Gesundbeterei um die Öffentlichkeit nicht zu sehr zu verunsichern? In jedem Fall traue ich Inzwischen Aussagen der EZB weniger als dem Horoskop in der Zeitung ! 

@15:22 Uhr von Giselbert

>>Diese Frage würde ich mit ja beantworten, sogar noch einen Schritt weiter gehen: der Kontrollverlust ist schon gegenwärtig.   Der € wird immer mehr zur Ramschwährung, betrachte ich mir den Verfall gegenüber dem $ und dies obwohl im $-Raum auch nicht gerade vorbildlich gewirtschaftet wird. Auch die Inflationsexplosion spricht eine deutliche Sprache   Aber die "keine Zinswende" war vorhersehbar, dies bestätigt einmal mehr wie politisch getrieben die EZB ist, von Unabhängigkeit kann keine Rede mehr sein.<<

Der Dollar ist die eigentliche Ramschwährung, bei 28 Billionen Dollar Staatsverschuldung, der USA.

Der Staatsbankrott wurde nur augenscheinlich abgewendet, indem man viele schöne neue Dollar druckt und das ohne wirklichen Gegenwert.

Also was bleibt dann noch?

Weltwirtschaftskrise oder Weltwirtschaftskrise?

Der ganze Kram fliegt uns um die Ohren!

Naja ...

wenn das so weitergeht ...

wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass die  Bürger die Misswirtschaft der Regierenden ausbaden  müssen. 

Wieso?

"Die EZB hat den Leitzins im Euroraum auf null Prozent belassen"

 

Mit welcher Begründung steigen dann die Darlehnszinsen weiter? Dieser Willkür muss die Regierung sofort Einhalt gebieten.

Nein, liebe ARD

die EZB mit madame ist schon einen schritt weiter!

Zeichen gegen Hilflosigkeit

Die EZB vermittelt ein Bild der Hilflosigkeit was nicht gerade Vertrauen schafft. Wäre es nicht vielleicht ein kleines Zeichen gewesen wenigstens mal die Strafzinsen wegzunehmen???

Was man sagt und was man tut

"das primäre Ziel der Geldpolitik, nämlich Währungsstabilität, ist in Gefahr." @Omikron

.

Eigentlich ist schon an den 10 Geboten der Bibel und dem realen Geschehen erkennbar, dass die Menschen anders reden als handeln.

.

Warum wir jährlich 2% Inflation brauchen, wollte mir erst nicht einleuchten. Aber nun, wo wir bei 7%+ gelandet sind und die Zinsen niedrig bleiben, hat´s mir gedämmert:

Es geht darum, immer mehr Geld zu drucken. Damit werden die Schulden entwertet statt abgezahlt, leider auch die Sparguthaben, ABER wenn man bedenkt, dass die Staatsverschuldung D von 60 auf 70% BIP gesteigert wurde, dann braucht man eine Inflation von 10%, und alles ist in Butter, und so "gewinnen" wir so ganz nebenbei 100 Milliarden "SONDERVERMÖGEN" (nannte man früher Schulden)!

@ 15:28 Uhr von Blitzgescheit

"Das einzige, was gegen Inflation hilft: das Gelddrucken  durch die Notenpresse beenden. Staatsausgaben zurückfahren."

 

Tja, wenn der Will fehlt, die Verantwortlichen leiden am wenigsten darunter.

 

Die Anschaulichkeit mit der "Notenpresse" finde ich immer noch passend, auch wenn mit dem Giralgeld kein physisches Geld erzeugt wird.

Man muss halt die Vorteil sehen: - müsste man es Drucken, wären wahrscheinlich Nachtschichten angesagt ;-)

- auch gut für die Umwelt, es braucht keine Bäume für Papiergeld

Was hat das mit dem Euro zu tun?

Die Sitten haben sich verändert: Billionäre und Spekulanten können kostenlos Riesensummen aufnehmen und damit exorbitante "Gewinne" erzielen. Klar, dass das jemand zahlen muss. Das kommt aber nicht vom "Euro", das ist der Sand, den uns rechte Milliardärsdiener in die Augen streuen, damit´s ihren Herrchen nicht an den Kragen geht.

@15:52 Uhr Bender Rodriguez - schwacher Euro vorteilhaft

Jetzt fliegt und der sinnlose Euro um die Ohren. Ich war nie ein Freund von diesem Geld. Habe stets vor sowas gewarnt. Aber alle waren schlauer und wollten das nicht sehen. Die Länder find viel zu verschieden  für eine Währung. 
 

  
der Euro war auch schon mal billiger. Unter 90 Cent. Die Abwertung des Euro macht eher den USA Probleme, aber deren US$ kann derzeit ruhig etwas stärker sein. 
 

 

Womit Sie recht haben ist, dass wir auf eine Fiskalunion hin arbeiten müssen. Das wird kein einfaches Unterfangen, aber eine gemeinsame Währung für einen wirtschaftlichen und geopolitisch geeinten Block, mit einem großen und offenen Markt halte ich für essentiell. 
 

Man muss nur noch die richtige Balance finden zwischen dem Norden und dem Süden.

 

 

Hat jemand

etwas anderes erwartet, ich nicht.

Der Euro steht bei 1,0794, letztes Jahr im Schnitt bei 1,18, das ist ein Verlust von rund 10 Prozent, damit wird auch alles teurer bei Import.

Auf was wartet die EZB eigentlich, Inflation ist bei 7,5 Prozent, was soll noch alles passieren bis sie tätig wird.

Das wird dieses Jahr nicht besser, eher schlimmer.

@ AufgeklärteWelt

die EZB macht die Armen noch Ärmer

 

Weil sie auf ihre riesigen Ersparnisse zu wenig Zinsen bekommen?

@ Fuchs123

 Wäre es nicht vielleicht ein kleines Zeichen gewesen wenigstens mal die Strafzinsen wegzunehmen???

 
 

So ein kleines Bonbon für alle Konten mit Guthaben über 100.000 €.

Nicht nur die EZB

Hat die Kontrolle verloren. Die EU und besonders Deutschland hat die Kontrolle über Kriegsgewinnler,Spekulanten und Lobbyisten verloren.Das Kartellrecht gehört dringend reformiert, So dass bei Verstößen mindestens eine Gefängnisstrafe für die Verantwortlichen zwingend ohne Bewährung verhängt wird.Firmen im Bereich Energie gehören unter besondere Aufmerksamkeit gestellt.

@ Gieselbert

Mit welcher Begründung steigen dann die Darlehnszinsen weiter? Dieser Willkür muss die Regierung sofort Einhalt gebieten.

 

Nö. Die Regierung hat klugerweise kein Recht, die Zinsen zu manipulieren.

@16:00 Uhr von Möbius

Die EZB trägt jetzt mit dazu bei das die Preise noch schneller steigen, auch durch Wechselkurseffekte. Denn billiger dürfte außer dem Geld so schnell nicht werden, teurer jedoch jederzeit.      am meisten leid tun können einem die Gewerkschafter die bei ihren Tarifabschlüssen im Herbst noch auf Aussagen der EZB vertrauten dass die Preissteigerungen nur „temporär“ seien und die Inflation bei 2% im Gesamtjahr 2022 bleiben dürfte. Im Moment sieht es eher nach 6% aus, zumindest in D. Vielleicht werden es auch 8%.      und daran ist nicht nur der Krieg schuld, die USA hatten zB vorher schon 8% Inflation ...   Da frage ich mich immer, sind entweder die „Experten“ gar keine richtigen Experten, oder waren deren Aussagen nur Gesundbeterei um die Öffentlichkeit nicht zu sehr zu verunsichern? In jedem Fall traue ich Inzwischen Aussagen der EZB weniger als dem Horoskop in der Zeitung ! 

naja, wenn gewerkschaften wirklich so blauäugig sind, sollten sie ihre büros schliessen und sich dem kleinen mann und seiner frau in der schlange beim arbeitsamt anstellen

Nebenbei eine tolle Wahlkampfhilfe für Madame Le Pen

"Händler begründeten den schwächeren € mit Aussagen der Spitzenkandidatin des Front National, Marine Le Pen. Diese hatte am Wochenende den Austritt Frankreichs aus der Eurozone gefordert."

Diese EZB-Politik wird den € nicht stärken, im Gegenteil. Dabei meine ich nicht nur den Wechselkurs.
Die Staatschulden im Übermaß sind der entscheidende Grund für die fortgesetzte Geldschwemmen- und Negativzinspolitik. Das ist Missbrauch, die eigentliche Aufgabe, die Geldwertstabilität, wird torpediert.

Gemeinschaftsanleihen, -schulden sind zusätzlich zur Schuldenförderung angedacht. Zins- und Tilgung? Schleichende und direkte Enteigung der Sparer, Haftung durch künftige Steuerzahler. Eigenvorsorge ist sinnlos. Paul Kirchhof erklärte schon klar und deutlich die verfassungswidrige Enteignung der Sparer.

Das alles schafft mindestens in den Stabilitätsländern keine Anhänger für die EU und den €.
Ex-EZB-Präsident Mario Draghi sagte der Euro sei irreversibel. Das könnte täuschen wie beim Brexit.

 

@16:06 Uhr von Giselbert

wenn das so weitergeht ... wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass die  Bürger die Misswirtschaft der Regierenden ausbaden  müssen. 

 

Für die EZB- Politik können die Regierungen aber nichts.

@16:00 Uhr Möbius - USA schon am Top

 am meisten leid tun können einem die Gewerkschafter die bei ihren Tarifabschlüssen im Herbst noch auf Aussagen der EZB vertrauten dass die Preissteigerungen nur „temporär“ seien und die Inflation bei 2% im Gesamtjahr 2022 bleiben dürfte. Im Moment sieht es eher nach 6% aus, zumindest in D. Vielleicht werden es auch 8%.      und daran ist nicht nur der Krieg schuld, die USA hatten zB vorher schon 8% Inflation ...  

 

  

Die USA sind wohl schon am Top angekommen. Das wird wohl noch über das 2. und 3. Quartal so bleiben und dann nachlassen. Die hohen Preise sind ja auf externe Effekte zurück zu fuhren. Noch haben wir keine echte Inflation im Sinne einer Lohn-Preis-Spirale.

 

In manchen Bereichen werden die Preise auch wieder runter kommen. Was die EZB macht ist also noch vertretbar. Eine Rolle spielt sicher auch die Wahl in Frankreich. Lagarde wird sicher erst nach der Wahl Macrons die Wortwahl ändern… 

Wer sein Geld nur auf dem…

Wer sein Geld nur auf dem Papier hat (Konto oder Geldscheine) ist der Verlierer. Wer jetzt so tut als ob das ganze sooo überraschend kommt, hat die letzten 10 bis 15 Jahren tief und fest geschlafen.

Noch kann man die Papierfetzen in Sachwerte tauschen. 

Das die Endphase des Euro erreicht ist, war vor etwa zwei Jahren schon zu sehen. Seit der Kauf von Gold über 1999 Euro gemeldet werden musste.

 

@16:22 Uhr von DeHahn

Die Sitten haben sich verändert: Billionäre und Spekulanten können kostenlos Riesensummen aufnehmen und damit exorbitante "Gewinne" erzielen. Klar, dass das jemand zahlen muss. Das kommt aber nicht vom "Euro", das ist der Sand, den uns rechte Milliardärsdiener in die Augen streuen, damit´s ihren Herrchen nicht an den Kragen geht.

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Das ist nur der Nebeneffekt. 

Mit zwei Prozent Zinsen wären etwa die hälfte der Euro Länder schon längst im Staatsbankrott gelandet.

Systemvoraussetzungen

So  eine    EZB-Pulletick  kann  man  nur  noch  ab  2  Promille   Alc.   und   aufrwärts  verstehen.

Nichts ist mehr unmöglich

Ja, nicht einmal den Strafzins hat Madame Lagarde

zurückgenommen. Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Diese Politik ist nicht mehr koscher, nicht mehr legal, nicht mehr legitim. Amtseide deutscher und EU-Politiker/innen sind hier längst im Abseits. Verantwortung abgegeben an eine fragwürdige Institution. Demokratie?!

Offensichtlich wird ein Lastenausgleich, wie immer man das dann auch nennt, ja längst diskutiert und vorbereitet, Corona, Inflation, Kriegsfolgen usw. usf.:

 

https://www.bundestag.de/resource/blob/691376/2feb28d7057bf918bd18254ab…
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Glossareintraege/L/La…

Geldschwemme treibt Inflation

Die EZB muss demokratisch kontrolliert werden. Die Leitzinsen müssen kräftig steigen um die Geldschwemme wieder einzudämmen. 

 

Sparer profitieren von den höheren Zinsen und die Inflation sinkt. Zocker und Superreiche können bei  niedrigen Zinsen hohe Profite auf Pump einstreichen. 

der laie reimt*

wieso kann man nicht gleichzeitig anleihen ankaufen UND den zinssatz anheben?
theoretisch schon, aber das wurde halt so vereinbart.
die anleihenkäufe von über 2 billionen euro volumen wurden "mit zu billigem geld" gekauft.
würde nun der zinssatz im sommer sprunghaft steigen oder mehrmals angehoben, stiegen auch die kurse der anleihen.
der investor wechselt bei steigendem zinssatz verstärkt aus den aktien in die anleihen.
die ezb kann nun die gekauften anleihen mit gewinn an die investoren verkaufen.
jeder prozentpunkt zinssatzanhebung bringt der ezb dann über 20mrd. gewinn.
stehen die gewinne aber auch 1:1 in irgendwelchen büchern wenn niemand die ezb kontrollieren darf?
dem laien kommt das alles spanisch vor.
für ihn bedeutet es das die aktuelle wirtschaftsentwicklung aller europäischen mitgliedstaaten weniger
gewichtet wird als die gewinne der ezb,  die angeblich nirgendwohin fliessen sondern rücklagen für weitere spekulationen sind.
die offiziellem "buchgewinne" der ezb sind bisher eigentlich seltsamerweise zu vernachlässigen.
unmittelbar (bis 2 std.danach ) nach verkünden des verbleibens des zinssatzes auf 0% fällt die währung euro um 1%, was einem gegenwert von ca 150 mrd. euro entspricht.
 kann die geldpolitik europafeindlich gestaltet sein bzw. ist die ezb evtl.von europafeindlichen kräften unterwandert?

*falls alles richtig gegugelt und zusammengereimt.

Merkels nächster Wunder Punkt

Die deutsche Politik hat es unter Merkel zugelassen, dass die EZB durch ihre Zinspolitik den deutschen Verbrauchern Milliarden Versicherungs- und Zinseinnahmen verloren gegangen sind. Indirekt wurden diese Mrd. zur Finanzierung der hochverschuldeten  Südländer verwendet. Kein offensichtlicher Teansfer den Merkel nie glaubhaft hätte durchsetzen können aber ein Transfer vom Deutschen Sparer nach Südeuropa. Früher wurde die EZB von der Politik der Bundesbank dominiert. Ohne Unterstützung aus Berlin war der Einfluss gering. Nach der misslungenen Russlandpolitik, der nächste kritische Punkt in Frau Merkels Bilanz. Wahrscheinlich nicht in der aktuellen Bewertung aber in der Geschichtsschreibung wird diese Politik hoffentlich als weiterer Fehler bewertet. Der  fehlende Einfluss Deutschlands hat in der EU zu einer Politik geführt, die man nur aus dem Italien von vor der Euro-Einführung kennt, als die Lira permanent abgewertet wurde.

@ AufgeklärteWelt   die EZB…

@ AufgeklärteWelt

 

die EZB macht die Armen noch Ärmer

 

Ärmer, als arm, geht aber nicht. Komisch.

 

@16:52 Uhr von Grossinquisitor

Zitat: "wenn das so weitergeht ... wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass die  Bürger die Misswirtschaft der Regierenden ausbaden  müssen.    Für die EZB- Politik können die Regierungen aber nichts."

.

Doch.

Die Politiker in Berlin und Brüssel haben das Eurowährungssystem ja in die Wege geleitet,

- dabei Staatsbankrotteure wie Griechenland in den Euro gelogen,

- den Bürgern erklärt, sie würde ganz doll vom Euro profitieren

- die Maastrichter Stabilitätskriterien abgestimmt, mit denen sie den Bürgern vorgegaukelt haben, daran würden sich die Club-Med-Länder halten

- dabei zugesehen, wie die EZB seit Jahren gegen eigene Verträge verstößt

- die Zusammensetzung des EZB-Rates bestimmt.

Dieses Abwarten ist riskant

Ich bin der Meinung, dass das Abwarten auch einen Effekt hat, der zumindest billigend in Kauf genommen wird. Bei niedrigen Zinsen werden Schulden (auch Staatsschulden) automatisch abgebaut. Den Preis dafür bezahlen jedoch die Sparer. Je höher die Inflationsrate ist, desto besser funktioniert dieser Umverteilungseffekt.
(hoffentlich gibt's diesmal keine "rote Laterne")

Der Druck wird zunehmen

Sobald die Inflation in Deutschland zweistellig wird, könnte der Druck im EZB Rat so weit zunehmen, dass an eine Wende gedacht wird. 
 

 

Als das damals in dem 1990ern losging mit der Währungsunion, da habe ich selbst - naiv wie ich war - an die UNABHÄNGIGKEIT der EZB geglaubt! Dabei ist die EZB ein politisches Instrument genauso wie die FED, nur weniger professionell... 

@17:24 Uhr von passdscho

 

Die deutsche Politik hat es unter Merkel zugelassen, dass die EZB durch ihre Zinspolitik den deutschen Verbrauchern Milliarden Versicherungs- und Zinseinnahmen verloren gegangen sind.

 

hat die Frau Merkel ein Mitspracherecht bei der EZB

(also bei der Bundesbank hat sie es nicht)

@17:19 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die EZB muss demokratisch kontrolliert werden. Die Leitzinsen müssen kräftig steigen um die Geldschwemme wieder einzudämmen.    Sparer profitieren von den höheren Zinsen und die Inflation sinkt. Zocker und Superreiche können bei  niedrigen Zinsen hohe Profite auf Pump einstreichen. 

Rechenschaftspflicht der EZB

"Gemäß dem AEU-Vertrag ist die EZB in erster Linie dem Europäischen Parlament als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger der EU Rechenschaft schuldig. Sie muss aber auch regelmäßig an den Rat der EU berichten, in dem die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten sind. Dies kommt auch in der Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) zum Ausdruck."

Sobald der Dollar mehr kostet als der Euro ...

MUSS die EZB handeln. Ob sie nun so will oder nicht, egal ! 
 

Denn der ewige „Geldstaubsauger“ USA wird sonst alles Kapital aus Europa ansaugen wie ein Schwarzes Loch einen zu nahen Stern ... 

 

Sonst entsteht ein kurioses Dilemma: die EZB versucht die Konjunktur zu retten in dem sie eine Rezession riskiert ...:-) 


@ AufgeklärteWelt
die EZB macht die Armen noch Ärmer

Weil sie auf ihre riesigen Ersparnisse zu wenig Zinsen bekommen?

@ Fuchs123
 Wäre es nicht vielleicht ein kleines Zeichen gewesen wenigstens mal die Strafzinsen wegzunehmen???

So ein kleines Bonbon für alle Konten mit Guthaben über 100.000 €.

Schon ab 5000€:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/negativzinsen-verwahre…

@ene mene muh, ja klar, Schuldenmacher sind toll, Sparer sind böse. Das hat keine Zukunft wie die Erfahrungen zeigen.

Ene mene miste, es rappelt in der Kiste...

@15:18 Uhr von Nettie

Vielleicht sollte man tatsächlich mal differenzieren bzw. alle Handelsgüter und Dienstleistungen, die zur Konjunktur beitragen detailliert „auflisten“ und dann „abwägen“ bei welchen davon die Konjunktur keinesfalls abgewürgt werden darf, sondern denen im Gegenteil - schon weil sie als elementare Basis für jede zukünftige Konjunktur essentiell, also unverzichtbar sind – sogar zur Hochkonjunktur verholfen werden muss und welchen nicht unbedingt.

__

Das ist kaum noch möglich, weil die Wirtschaft und die Unternehmen mittlerweile so eng verzahnt sind, dass, sollte nur ein Rädchen aus diesem Getriebe stocken bzw. nicht mehr ordnungsgemäss funktionieren, das gesamte Gebilde ins Stottern gerät. Insofern gibt es auch keine guten bzw. schlechten Unternehmen, denn dann gäbe es die "schlechten" bzw. unnötigen Unternehmen schon nicht mehr. Man könnte natürlich hergehen und alle Unternehmen, die im weitesten Sinne mit "Spass, Vergnügen, Freizeit, Urlaub, savoir vivre, zu tun haben, als "entbehrlich" bezeichnen. Ob die Bürger das aber dann genauso sehen, wage ich zu bezweifeln. Man will ja schliesslich nicht nur arbeiten und vllt schlafen. Das würde den meisten nicht reichen, was ich absolut nachvollziehen kann.

17:22 Uhr von mitbürger

"würde nun der zinssatz im sommer sprunghaft steigen oder mehrmals angehoben, stiegen auch die kurse der anleihen."

 

Genau das Gegenteil davon würde geschehen. Denn frische Anleihen mit einem dann höheren Zinskupon werden zum Kurs von 100 ausgegeben und da würde eher zugegriffen, als zu einer älteren Anleihe mit geringerem Zinskupon (aus der Niedrigzinsphase her kommend, emittiert); diese älteren Anleihen mit niedrigerer Verzinsung wird man nur kaufen, wenn der Kurs, der Preis den man bezahlt, niedriger ist, als der für die neuen Anleihen mit höherer Verzinsung. Es gilt deshalb grundsätzlich: steigen die Zinsen, fallen die Kurse der Anleihen und umgekehrt.

@15:51 Uhr von save the euro

Wir hätten dann eine bessere Geldpolitik und der Sparer wäre besser bedient.     Welches Interesse sollte die Bundesbank daran haben, den Sparer zu bedienen? Und wer soll das Geld erwirtschaften, das der Sparer ohne etwas zu tun abgreifen möchte?

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Der Sparer hat da bereits etwas für getan. Er hat es nämlich bevor er es sparen konnte, zunächst einmal erwirtschaften müssen. Indem er es erwirtschaftete, wurde es allerdings schon mindestens 1x versteuert, meist allerdings mehrfach.

EZB

Mir kommt das kalte Grausen, wenn ich die 3 Buchstaben EZB höre oder lese.

Denn die EZB hat die Kleinsparer durch ihre extrem lange Niedrigzinspolitik fortlaufend enteignet.

Diese Maßnahme sei nötig, um (maroden) Unternehmen zu günstigen Krediten zu verhelfen. Doch trotzdem müssen einige dieser Unternehmen (vielleicht auch viele ... wer weiß das schon) Konkurs anmelden. 

Ich halte nichts von diesen Maßnahmen dieser EZB.

Vielleicht sollte man prüfen, ob es der EZB überhaupt noch bedarf?

 

@save the euro             …

@save the euro

 

 

 

 

 

 

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Der Euro ist eine teure Totgeburt. Der geht ganz sicher wieder vorbei.

 

 So geht es jedenfalls nicht.

 

 

@17:24 Uhr von passdscho

Die deutsche Politik hat es unter Merkel zugelassen, dass die EZB durch ihre Zinspolitik den deutschen Verbrauchern Milliarden Versicherungs- u. Zinseinnahmen verloren gegangen sind. Indirekt wurden diese Mrd. zur Finanzierung der hochverschuldeten  Südländer verwendet. Kein offensichtlicher Teansfer den Merkel nie glaubhaft hätte durchsetzen können aber ein Transfer vom Deutschen Sparer nach Südeuropa. Früher wurde die EZB von der Politik der Bundesbank dominiert. Ohne Unterstützung aus Berlin war der Einfluss gering. Nach der misslungenen Russlandpolitik, der nächste kritische Punkt in Frau Merkels Bilanz. Wahrscheinlich nicht in der aktuellen Bewertung aber in der Geschichtsschreibung wird diese Politik hoffentlich als weiterer Fehler bewertet. Der  fehlende Einfluss Deutschlands hat in der EU zu einer Politik geführt, die man nur aus dem Italien von vor der Euro-Einführung kennt, als die Lira permanent abgewertet wurde.

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... ich war auch immer gegen Merkels Politik

 

@17:46 Uhr von T.W.S.

Ich bin der Meinung, dass das Abwarten auch einen Effekt hat, der zumindest billigend in Kauf genommen wird. Bei niedrigen Zinsen werden Schulden (auch Staatsschulden) automatisch abgebaut. Den Preis dafür bezahlen jedoch die Sparer. Je höher die Inflationsrate ist, desto besser funktioniert dieser Umverteilungseffekt. (hoffentlich gibt's diesmal keine "rote Laterne")

 

Oh nein, dieser Effekt wird mit Sicherheit nicht nur billigend in Kauf genommen.

Läuft doch alles prima…

Läuft doch alles prima. Zinserhöhungen der EZB noch dieses Jahr sind eher unwahrscheinlich. Im übrigen sind die Zinsen für ( Bundes ) Anleihen und Hypothekenzinsen ja bereits angestiegen.

Ein grosser Fehler die Zinsen nicht

 zu erhöhen ,die indirekte Enteignung geht weiter.

Es wurde nichts passieren wenn man die Zinsen auf 0,5% erhöht hatte und man bis Jahresende auf 1,5-2 % gekommen wäre.

Die Kapitalmärkte können das verkraften und die die es nicht können sind sowieso nicht überlebensfähig.

Hunderte Milliarden Euro 

Sind den Menschen weggenommen worden durch Inflation.

Mal.sehn was sich schneller in Zukunft entlädt eine Batterie die man nicht nutzt oder Geld was bei 0% irgendwo rumliegt und noch Strafzinsen zahlen muss.

Durch solche Maßnahmen zwingt man Menschen mit ihrem Geld ins Risiko zu gehen und der graue Kapitalmarkt mit seinen versprechen hat leichtes Spiel.

Man sollte vor dem hart verdienten Geld der Menschen mehr Respekt haben.

 

 

 

"@ AufgeklärteWelt   die EZB…
@ AufgeklärteWelt
die EZB macht die Armen noch Ärmer

Ärmer, als arm, geht aber nicht. Komisch."


@Benda Rodriguez, hoffentlich müssen Sie sich da nicht noch einmal persönlich wundern. Da geht viel!

Oft wird in D die relative Armut herangezogen und das Verhältnis zum gesellschaftlichen Umfeld gemessen.


Wesentlich ist die absolute oder existenzielle Armut. Da sind die Grundbedürfnisse nicht mehr gewährleistet.
In unserem Sozialstaat wird das immer noch verhindert. Hoffen wir, das das so bleiben kann. Starke helfen hier den Schwachen.


Arm im Vergleich zu Arm zeigt sich mit gewaltigen Unterschieden in dieser Welt, insbesondere wenn  Starke fehlen.
 

@17:01 Uhr von vriegel

Die hohen Preise sind ja auf externe Effekte zurück zu fuhren. Noch haben wir keine echte Inflation im Sinne einer Lohn-Preis-Spirale.   In manchen Bereichen werden die Preise auch wieder runter kommen. Was die EZB macht ist also noch vertretbar. Eine Rolle spielt sicher auch die Wahl in Frankreich. Lagarde wird sicher erst nach der Wahl Macrons die Wortwahl ändern… 

 

 

Externe Effekte ? Welche denn? Den Krieg können sie aber nicht meinen, denn schon vorher war die Inflationsrate in USA bei 8 %. 

 

Nein, es gibt noch keine „Lohn-Preis-Spirale“, weil die Gewerkschafter sich haben über den Tisch ziehen lassen. 
 

Dafür gibt es aber eine „Preis-Preis-Spirale“: die Firmen und andere Marktakteure erhöhen füreinander die Preise, was wiederum zu Preiserhöhungen führt. 
 

Etwas überspitztes Beispiel: BASF erhöhte Preise um bis zu 30%, was wiederum zu Preiserhöhungen bei Unternehmen führte, die BASF beliefern ... 
 

 

 

Man könnte meinen ...

... Frau Lagarde möchte die Wirtschaft der Euro Länder mit allen Mitteln in eine Stagflation treiben.

Durch die Un-Politik der EZB ...

... wird der Euro zur Ramschwährung.

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Der Dollar steigt und die Bürger dürfen dies mit höheren Preisen an den Tankstellen bezahlen.

(Öl wird in Dollar gehandelt)

Politik muss eingreifen

Die Politik muss sofort eingreifen. Die EZB verhält sich absolut nicht unabhängig. Sie nimmt ihre Aufgabe der Preisstabilität nicht war. Die Politik muss eingreifen.

@18:06 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

der laie fragt nach:

wenn die anleihenkurse fallen bei steigendem zinssatz
 kauft dann die ezb quasi riesige volumen von zukünftigen buchverlusten im voraus, oder wieder verkehrt.?

@ Einfach Unglaublich

Durch die Un-Politik der EZB ...  ... wird der Euro zur Ramschwährung.  .  Der Dollar steigt und die Bürger dürfen dies mit höheren Preisen an den Tankstellen bezahlen.  (Öl wird in Dollar gehandelt)

 
 

Kleiner Schönheitsfehler: der Dollar steigt gar nicht. Unglaublich einfach.

dito Politik muss eingreifen…

dito Politik muss eingreifen

 

Die Politik hat sich aus der Zuständigkeit der Zentralbank herauszuhalten, das ist gesetzlich genau geregelt.

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