Kommentare - Wieviel Oligarchen-Vermögen schon eingefroren ist

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Wieviel Oligarchen-Vermögen schon eingefroren ist

 

ob das der richtige Weg ist ?

kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen ?

sollte das nicht zuerst geklärt werden ?

kein Fan von Oligarchen

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind? Es sieht mehr nach "wilden Westen" aus, als nach gesetzlichen Entscheidung.  Sprechen wir hier von demokratischen Gesellschaft, wo das Gesetz die erste Rolle spielt?

Deutschland versagt - Italien macht es richtig

Deutschland ist das Paradies für Geldwäsche. Schon immer. Das liegt übrigens auch an uns Deutschen selbst, weil wir nicht begreifen, das ein zurückdrängen von Bargeld nichts mit Überwachung, sondern mit dem zurückdrängen von Drogen- Waffen- und Oligarchengeld zu tun hat. In ganz Europa gibt es eine Grenze, bis der in bar bezahlt werden darf. In Deutschland leider immer noch nicht.

Oligarchen: hier versagt die deutsche Bürokratie und die Bundesregierung macht nichts effizientes. So wie bei der Organisierten Kriminalität sollte auch hier der Nachweis jederzeit erbracht werden können, woher das Geld für die Villa X oder der Sportwagen Y oder die Yacht Z kommt.

Gestern erst

kam eine Aussage von Frau von der Leyen, dass die EU die Ukraine wieder aufbauen muss. Ich hoffe doch stark, dass alle beschlagnahmten Konten, Yachten, Gebäude die hier in russischer Hand waren dann alles versteigert und zu Geld gemacht wurde.

Yachten beschlagnahmen heißt nicht, dass die Steuerzahler die Hafengebühren der Oligarchen zahlen und danach schippern die wieder gemütlich mit ihrem Kahn los!

Fehlt es an Gesetzen, dann gucken Sie mal wie das Putin macht: Schaffen Sie Gesetze!

Die Steuerkasse wird das dringend benötigen!

@13:49 Uhr von Eislöwe

Das müssen Sie jetzt aber mal erklären warum die Abschaffung von Bargeld angeblich nichts mit Überwachung zu tun haben soll.

Ist richtig, bringt aber nicht viel

Es mag sein, dass die Beschlagnahme von Konten und Sachwerten einige Menschen freut. Ich fürchte aber, soviel bringt das nicht. Alle, die diese Maßnahmen schon vorausgeahnt haben, haben ihren Schotter auf sichere Konten, z.B. auf die Cayman Islands überwiesen. Zudem hat Malta tausende von "goldenen Pässen" an wohlhabende Russen (auch andere) verkauft. Die haben jetzt mehrere Staatsangehörigkeiten, sie sind jetzt u.a. auch EU-Bürgerinnen. Es dürfte schwierig werden, auf deren Konten zuzugreifen. 

@13:44 Uhr von hallo1

>>ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen?<<

-

Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert.

@13:49 Uhr von _Beobachter

einfrieren, weil die Russen sind?
Ich glaube ja. Alle Maßnahmen die den russichen Angriffkrieg und seine finazierer treffen sind gerecht.
Das töten von Frauen und Kinder in der Ukraine ist es nicht.

@13:49 Uhr von _Beobachter

>>Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind?<<

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Nicht weil die Russen sind sondern weil sie gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert haben.

@13:44 Uhr von hallo1

Unerheblich. Sie profitieren von Putin. Also müssen Sie jetzt für ihn gradestehen. 

@13:44 Uhr von hallo1

"ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen ? sollte das nicht zuerst geklärt werden?"

Wer heute in Russland noch Oligarch mit Milliardenvermögen ist, muss sich mit Putin arrangiert haben und ihn unterstützen. Denn diese Milliardenvermögen sind alle durch massivste Korruption und Vetternwirtschaft in der Wild-West-Zeit nach dem Untergang der Sowjetunion entstanden. Wer hier auch nur Pieps gegen Putin sagt, kommt sofort wegen Korruption vor Gericht. Der Multi-Millardär Putin lässt nur sich und seine getreuesten Diener sich an dem Topf des Volksvermögens mästen. Der Krieg wird natürlich nicht zu Lasten von deren Vermögen bezahlt - für den bezahlt das einfache Volk durch noch mehr Armut. Erst die Beschlagnahme des Vermögens der Oligarchen im Westen trifft die. Die haben doch ihr Vermögen teilweise in den Westen transferriert, damit sie auch nach einer Revolution noch ihre ergaunerten Milliarden geniessen können.

das klingt ja alles schön und gut

aber nicht die Oligarchen finazieren den Krieg der Russen in der Ukraine, sondern der Westen selbst. Man müsste also die eigenen Kassen einfrieren, aufhören Öl und Gas zu kaufen und freiwillig verarmen, wollte man aufhören wollen, den Tod von Urkainern zu finanzieren. Andererseits hätte dies auch wieder keinen besonderen Effekt, denn der Westen überschätzt seine Lage völlig: es finden sich weltweit genug Abnehmer für russisches Öl und Gas. Praktisch kein Land außer dem engeren NATO-Kreis unterstützt nämlich aktiv Sanktionen gegen Russland. Ersteinmal bleibt es dabei, dass der Westen beide Seiten finanziert und so letztlich dazu beiträgt - wie es ein US-Diplomat ausdrückte "to fight the Russians to the last Ukrainian". Auch so lösen sich die Probleme irgendwann auf. Ich kann im Westen also weder eine gescheite Kriegs-, noch eine gescheite Friedenspolitik erkennen. Man denkt nicht 2 Tage weit.

Hilfe für Flüchtlinge

Mit 140 Meter Länge und einem geschätzten Wert von rund 700 Millionen Dollar ist die "Scheherazade" eine der größten und teuersten Yachten der Welt. Sie wurde in Deutschland gebaut, gehört formal einem dubiosen Firmengeflecht und ist auf den Caymans registriert. Wirklicher Eigentümer dieser Yacht soll aber der russische Präsident und Oligarch Wladimir Putin sein.

 

Vielleicht kann man das Ding in der Toskana beschlagnahmen und damit Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Oder man rüstet es mit Cruise Missiles um und schenkt es der Ukraine.

@13:49 Uhr von Eislöwe

 In ganz Europa gibt es eine Grenze, bis der in bar bezahlt werden darf. In Deutschland leider immer noch nicht. Oligarchen: hier versagt die deutsche Bürokratie und die Bundesregierung macht nichts effizientes. So wie bei der Organisierten Kriminalität sollte auch hier der Nachweis jederzeit erbracht werden können, woher das Geld für die Villa X oder der Sportwagen Y oder die Yacht Z kommt. 

Sie sind nicht richtig informiert. Bei Finanztransaktionen guckt auch bei uns das Finanzinstitut drüber und notiert/meldet das. Wenn Sie höhere Beträge an Devisen tauschen oder sich bar auszahlen lassen, werden sie nach dem Grund gefragt. Private Bargeschäfte kann man immer machen, allerdings ist das auch mit Risiken (z.B. Betrug) verbunden.

@ Beobachter

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind?

 

Schnief, die armen Oligarchen.

Sorry, war Spaß. Meine ernste Antwort: Ja, es ist gerecht.

@13:49 Uhr von Eislöwe

Deutschland ist das Paradies für Geldwäsche. Schon immer. Das liegt übrigens auch an uns Deutschen selbst, weil wir nicht begreifen, das ein zurückdrängen von Bargeld nichts mit Überwachung, sondern mit dem zurückdrängen von Drogen- Waffen- und Oligarchengeld zu tun hat. In ganz Europa gibt es eine Grenze, bis der in bar bezahlt werden darf. In Deutschland leider immer noch nicht. Oligarchen: hier versagt die deutsche Bürokratie und die Bundesregierung macht nichts effizientes. So wie bei der Organisierten Kriminalität sollte auch hier der Nachweis jederzeit erbracht werden können, woher das Geld für die Villa X oder der Sportwagen Y oder die Yacht Z kommt.

 

...vielleicht etwas außer Kontext, aber ich würde sagen wenn man sich die verhängten Strafen und Befugnisse unserer Kartellbehörde anschaut gibt es kaum politischen Willen illegale Finanzgeschäfte zu verfolgen. Und in dem Bereich hat das sicher nichts mit ,,Bargeschäften" zu tun.

"Einige Staaten sind dabei offensichtlich weiter als Deutschland

Wen wundert's. "Überkomplexe" Gesetzfindungsprozesse in Kombination mit einem "überbordenden" und oft undurchdringlichen Gesetzesdschungel (Stichwort unklare "Zuständigkeiten" und deren Hin- und Herverschieben) und dazu noch unterbesetzte und -ausgestattete Strafverfolgungsbehörden dienen nur den "Vermögenden". Also denen, die Geld "ranschaffen".

 

Vielleicht sollte man einfach mal an der Vorgehensweise von Ländern orientieren, in denen das offensichtlich besser läuft ("in anderen Ländern sind die Abläufe offensichtlich eingespielter als in Deutschland: Gerade Italien etwa gilt als Musterschüler bei der Geldwäsche-Bekämpfung: "In anderen Ländern bestehen bereits seit längerem Strukturen, die besser auf die Durchsetzung von den komplizierten Sanktionsmechanismus zurückgreifen", so der Rechtsanwalt. Das sei ein Vorteil für die Behörden und die Ermittler").

Schon um die Opfer der mit "nicht nachverfolgbarem" Geld finanzierten kriminellen Machenschaften überall auf der Welt zu schützen.

Am 12. April 2022 - 13:49 Uhr von Eislöwe

Wenn man es nicht weiß einfach Still sein! Mag also in der Ukraine möglich sein aber hier nicht! Ab 10000 € besteht Nachweispflicht ! Schauen Sie mal lieber bei Großbanken nach! HSBC und Co! Der größte Geldwäschemarkt für Drogen und Co ist übrigens die USA! Aber passt nicht in ihre beengte Denkweise. Man man.

Oligarchen-Vermögen stammt nicht von Garagen-Firmen

 

Das Vermögen der meisten russischen Oligarchen stammt aus der Zeit, als die Sowjetunion unterging und sich die Machtträger des Sowjetsystems ihre Machtstellung in der Nomenklatur zunutze mache, um auf billige Weise das "Volksvermögen" zu ihrem privaten zu machen. 

 

Viele von Ihnen zählen heute zum Unterstützerkreis von Putin. Er lässt sie auf Kosten des russischen Volkes Milliarden machen, sie kommen ihm nicht in die Quere und unterstützen ihn materiell.

 

Es macht Sinn, diesem Fluss von Moneten einen Riegel vorzuschieben.

@13:59 Uhr von Corona Obermayer

Wer sollte sich sowas mit ehrlich verdientem Geld leisten können?

 

Dann verschrottet die Dinger. Haben sicherlich auch hohen Schrottwert und Resourcen.

@13:56 Uhr von SGEFAN99

Das müssen Sie jetzt aber mal erklären warum die Abschaffung von Bargeld angeblich nichts mit Überwachung zu tun haben soll.
 

Weil Sie dann keine Drogengelder mehr verwenden können, um einen BMW, Mercedes oder sonstwas bar zu bezahlen. Niemand kann nachvollziehen, woher das Geld stammt, wenn es in Bar (in großen Summen - und nur um die geht es hier!) über den Tisch gehen. So schwer ist das nicht. Informieren Sie sich. Italien, Frankreich, Spanien und viele weitere Länder haben das als Standard.

@13:49 Uhr von _Beobachter

Zitat: „Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind? Es sieht mehr nach "wilden Westen" aus, als nach gesetzlichen Entscheidung.  Sprechen wir hier von demokratischen Gesellschaft, wo das Gesetz die erste Rolle spielt?“

.

Das Vermögen spezieller Oligarchen wird nicht eingefroren, weil diese Russen sind, sondern weil diese Putin bzw. dem Unrechtssystem nahe stehen. 

Was wir uns hier einmal überlegen können

Irgendwo muss das viele Geld der Oligarchen ja auch her kommen.

Genau genommen ist es so, dass jeder von uns diese teuren Jachten und Luxusimmobilien mit finanziert.

Wird alles mit unserer Gasrechnung und an der Tankstelle mit bezahlt.

Noch mehr ein Grund endlich von diesem fossilen Luftverpestungszeug weg zu kommen.

Mich quält schon länger eine…

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen? Sind doch beide stinkreiche Typen die ihr Geld dafür nutzen um Macht und Einfluß zu gewinnen.

@13:44 Uhr von hallo1

 ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen ? sollte das nicht zuerst geklärt werden?

.

Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Die Liste der Oligarchen, die sanktioniert werden, ist geprüft. Da gibt es nichts mehr zu klären.

 

Im Übrigen ist sowieso bekannt genug, was denjenigen Oligarchen zustoßen kann, die es wagen, gegen den obersten Kriegsverbrecher von Russland und seine politischen Machenschaften aufzumucken.

 

Daraus folgt weiter, dass man nicht lange herumraten muss, um sich ein Bild davon zu machen, aus welcher Richtung Ihre 'Meinungsäußerung' kommt.

Oligarchen und der Westen

Zitat von AufgeklärteWelt (14:04 Uhr) : "aber nicht die Oligarchen finazieren den Krieg der Russen in der Ukraine, sondern der Westen selbst."

Die russischen Oligarchen unterstützen den Unterhosenvergifter und sie profitieren von der Korruptheit seines Regierungssystems. Deswegen müssen sie in Haftung genommen werden, wo immer es möglich ist. Zusätzlich müssen die Aufklärungsmöglichkeiten verbessert werden, um die Eigentümer verschleierten Vermögens aufzuspüren.

Ich finde es bezeichnend, daß diejenigen, die sich am nachdrücklichsten dagegen aussprechen, die russische Wirtschaft mit Sanktionen zu belegen, jetzt darauf verweisen, daß "der Westen selbst" den russischen Krieg finanziere. Da kommen die Desinformanten mit den eigenen Verdrehungen durcheinander.

@ Werdaswissenwill

Der größte Geldwäschemarkt für Drogen und Co ist übrigens die USA!

 
 

Russland.

@14:14 Uhr von warewahrheit22

Das verschachtelte Besitzsystem der Villas am Tegernsee ist von den dt. Behörden so genehmigt und genehm. Das muß man nix beschlagnahmen. Da ist bei den dt. Lidl/Aldi/Quandt-Familien nicht anderes und legal. Nastrowje!

Das genau ist es. Mein Vorschlag wäre erst einmal beschlagnahmen. Mögen diejenigen denen es gehört sich melden und nachweisen das es ihres ist. 

Verschachtelte Eigentumsverhältnisse und Steueroasen  per Gesetz verbieten. Tut unserer Steuerkasse gut. 

@13:49 Uhr von _Beobachter

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind? Es sieht mehr nach "wilden Westen" aus, als nach gesetzlichen Entscheidung.

.

Etwas ähnliches schrieb auch der User "Hallo1". Sind Sie derselbe, oder haben Sie nur denselben Auftrag?

@ heribix

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen?

 
 

Weiß nicht. Ich nenne niemanden im Westen so. Aber schon bemerkenswert, dass Sie gleich beide Begriffe falsch schreiben. Oder war's Absicht?

@13:49 Uhr von Eislöwe

Zitat: „Deutschland ist das Paradies für Geldwäsche. Schon immer. Das liegt übrigens auch an uns Deutschen selbst, weil wir nicht begreifen, das ein zurückdrängen von Bargeld nichts mit Überwachung, sondern mit dem zurückdrängen von Drogen- Waffen- und Oligarchengeld zu tun hat. In ganz Europa gibt es eine Grenze, bis der in bar bezahlt werden darf. In Deutschland leider immer noch nicht.“

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Als wenn Yachten oder Immobilien im Wert von mehreren Millionen EUR in bar bezahlt würden. Zudem gibt es in Deutschland ein Geldwäschegesetz. Der unbedingte Wille, Bargeld abzuschaffen hat einen ganz anderen Grund: Stichwort „Negativzinsen“ der Bundesbank. Für Geschäftsbanken kann es lukrativer sein, Bargeld in 500 EUR-Scheinen in Tresoren aufzubewahren, statt als Buchgeld bei der EZB, da die Lagerhaltungskosten günstiger sind als die Zinsen. Schaffen Sie die 500 EUR-Scheine ab, steigen die Lagerhaltungskosten um das 2,5 fache. Abschaffung von Bargeld erleichtert den Zugriff / Enteignung!

Gute Idee

Würde man die Verursacher der kriege ihre Schäden bezahlen lassen, wären Rheinmetall&Co bald Pleite.

Demokratie und Rechtsstaat

Zitat von von_Beobachter (13:49 Uhr) : "Sprechen wir hier von demokratischen Gesellschaft, wo das Gesetz die erste Rolle spielt?"

Erstens : Ja

Zweitens : Demokratie bedeutet lediglich, daß die Staatsgewalt durch allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahlen von Volk ausgeht. Der Grundsatz, daß allem staatlichen Handeln eine gesetzliche Berechtigung zugrundeliegen muß, ist die Rechtsstaatlichkeit, nicht die Demokratie. Beides geht zwar günstigstenfalls Hand in Hand, aber wenn man Zweifel daran anmeldet, sollte man schon wissen, was man da eigentlich bezweifeln will.

@14:00 Uhr von Tremiro

 

Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert.

 

das mag ja sein

aber es geht ja wohl um den Krieg in der Ukraine

und nicht um die Ausbeutung Russlands

dachte ich

@14:21 Uhr von heribix

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen? Sind doch beide stinkreiche Typen die ihr Geld dafür nutzen um Macht und Einfluß zu gewinnen.

Oligarchen sind eine historische Erscheinung: Kriminelle, die nach dem Zerfall der Sowjetunion durch besondere Brutalität (vor allem Mord und Morddrohungen) große Vermögen aufgehäuft haben. Dies gilt übrigend für alle Oligarchen, auch die Pro-Westlichen. In keinem Land der ehemaligen Sowjetunion haben übrigens Oligarchen mehr Einfluß als in der Ukraine, weshalb der Staat ziemlich unheilbar korrupt ist und auch alle Anstrengungen der EU aus den letzten Jahren hier keine Verbesserung gebracht hat. Putin hat den Einfluss der Oligarchen in Russland eher zurückgedrängt und in staatsdienliche Bahnen gelenkt. 

@ 14:04 Uhr AufgeklärteWelt ---- wenig Aufklärung, mehr Speku

lation.

 

"es finden sich weltweit genug Abnehmer für russisches Öl und Gas. "

"Praktisch kein Land außer dem engeren NATO-Kreis unterstützt nämlich aktiv Sanktionen gegen Russland."

 

Das hat nichts mit der Realität zu tun, sondern klingt wie das übliche Unterstützer-Memo für Putin. Unten eine Liste von Staaten, welche Sanktionen verhängt haben.

 

https://www.produktion.de/wirtschaft/neben-usa-und-eu-wer-

russland-noch-sanktioniert-195.html

 

Dazu kommt, dass russisches Öl auf den Märkten der Nicht-Sanktionierer nur gegen Preisabschläge zu platzieren ist.

 

"wie es ein US-Diplomat ausdrückte "to fight the Russians to the last Ukrainian".

 

Auch das eine Falschaussage, die insinuieren soll, dass die US-Amerikaner die Ukrainer gegen die Russen motivieren.

Das Zitat ist aber von einer ukrainischen Funktionsträgerin, welche den Widerstandswillen der Ukrainer ausdrückt "bis zum letzten Mann gegen die Russen zu kämpfen"

 

 

 

@14:26 Uhr von Poliós

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind? Es sieht mehr nach "wilden Westen" aus, als nach gesetzlichen Entscheidung. . Etwas ähnliches schrieb auch der User "Hallo1". Sind Sie derselbe, oder haben Sie nur denselben Auftrag?

Vermutlich letzteres. Die Putin-Trolle sind etwas schlauer unterwegs. "ich bin wahrlich kein Freund von... aber..." so fangen die neuesten Meinungsmacher neuerdings an.

Keine Gleichsetzung

Zitat von heribix (14:21 Uhr) : "Mich quält schon länger eine Frage, ... Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen?"

Das tun wir nicht. Es werden nur die Philanthropen genannt, die ihr Vermögen für wohltätige Zwecke verwenden, die anderen sind einfach nur Milliardäre. Und die allermeisten Milliardäre aus Russland verdanken ihr Vermögen der dortigen Korruption und ihrer Unterstützung des autokratischen Unterhosenvergifters.

Ich hoffe jetzt quält Sie nur ihr fehlgeschlagener Versuch, die Mittäter und Mitläufer einer verbrecherischen Autokratie reinzuwaschen.

@14:03 Uhr von Autograf

"(...). Die haben doch ihr Vermögen teilweise in den Westen transferriert, damit sie auch nach einer Revolution noch ihre ergaunerten Milliarden geniessen können."

 

Genau. Und wenn das nicht hilft, werden die armen Oligarchen bald ihre Mia. dann auf den Mond "überweisen" damit sie keiner beschlagnahmen kann ;-))

 

Das nötige Know How um dorthin zu fliegen gibt es ja schon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

@14:21 Uhr von heribix - billiger Versuch

Westliche Milliardäre nennen wir Milliardäre. Und woher deren Vermögen kam, ist immer nachweisbar. Sei es durch Aktienhandel oder durch IT-Erfindungen, Erben usw. Niemals aber saß einer dieser Milliardäre am Tisch eines Politikers und bekam mit Waffengewalt, Mafia-Strukturen usw. irgend welche Firmenanteile von unseren Politikern. Das ist der Unterschied zu deinem Russland.

@14:21 Uhr von heribix

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen? Sind doch beide stinkreiche Typen die ihr Geld dafür nutzen um Macht und Einfluß zu gewinnen.

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Ja,  das ist vielleicht eine Qual! Und erst der Unterschied zwischen Olligarchen und Stanleygarchen!

 

Davon, dass von Henry Ford bis Bill Gates und Elon Musk alle Milliardäre als Philanthropen bezeichnet werden, habe ich noch nie etwas gehört.

Und davon, dass sich z.B. der Bundeskanzler eine Reihe von "Olligarchen" hält, die seine Macht sichern, ihm die Taschen mit Geld vollstopfen und ihm Yachten und Schlösser hinstellen, auch nicht.

Davon, dass ein deutscher Minister seinen Hut nehmen musste, weil er eine Putzhilfe ohne Sozialversicherung beschäftigt hat, ist mir hingegen durchaus etwas zu Ohren gekommen. Über sowas würden sich die "Olligarchen" den fetten Bauch halten vor Lachen.

 

@14:05 Uhr von Corona Obermayer

"Mit 140 Meter Länge und einem geschätzten Wert von rund 700 Millionen Dollar ist die "Scheherazade" eine der größten und teuersten Yachten der Welt. Sie wurde in Deutschland gebaut, gehört formal einem dubiosen Firmengeflecht und ist auf den Caymans registriert. Wirklicher Eigentümer dieser Yacht soll aber der russische Präsident und Oligarch Wladimir Putin sein.   Vielleicht kann man das Ding in der Toskana beschlagnahmen und damit Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Oder man rüstet es mit Cruise Missiles um und schenkt es der Ukraine"

 

War ja klar, dass der Zar Putin auch den "Größten...Ähm, die größte Yacht haben muss;-))

#Augenwischerei

Solange diese Gelder und Besitztümer nicht beschlagnahmt werden und wir sie für die Unterstützung der Ukraine verwenden, sind diese Sanktionen ein stumpfes Schwert.

Die Unterbindung von Transaktionen ist da schon effektiver - allerdings sollten wir alle Transaktionen russischer Firmen und Oligarchen unterbinden.

Keiner der Oligarchen hat sein Vermögen auch nur ansatzweise redlich erworben, sie alle haben, gestützt auf ehemalige Geheimdienststrukturen, ihr Vermögen durch Raub, Erpessung und Betrug von den russischen Bürgern gestohlen, denn die sollten das Volkseigentum eigentlich bekommen.

 

Die wirklich wichtigen - und höchst wirksamen - Sanktionen haben wir aber noch nicht ausgepackt.

Das ist wie gesagt das Unterbinden aller Transaktionen und der völlige Verzicht auf den Kauf von Öl, Gas und Rohstoffen aus Russland.

Und zwar so lange, bis Russland sich vollständig aus der gesamten Ukraine zurück gezogen hat.

Verbrechen dürfen sich nicht auszahlen!

@14:00 Uhr von Tremiro

>> Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland

>> ausgeplündert.

 

Nope, die meisten Oligarchen haben Rußland gemeinsam mit JELZIN ausgeplündert. -.-

@saschamaus75

"Nope, die meisten Oligarchen haben Rußland gemeinsam mit JELZIN ausgeplündert. -.-"

-

Ich habe ganz vergessen das Putins Oligarchen alles Philanthropen sind.

Sollten sie Sarkasmus entdecken war er nicht unbeabsichtigt.

@15:18 Uhr von saschamaus75

>> Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland >> ausgeplündert.   Nope, die meisten Oligarchen haben Rußland gemeinsam mit JELZIN ausgeplündert.-.-<<

-

Die Oligarchen bei Jelzin waren, gemessen an Putins Freunden, arme Schlucker. Putins Vermögen steht übrigens dem seiner Oligarchen nicht nach.

@13:49 Uhr von Eislöwe

Deutschland ist das Paradies für Geldwäsche. Schon immer. Das liegt übrigens auch an uns Deutschen selbst, weil wir nicht begreifen, das ein zurückdrängen von Bargeld nichts mit Überwachung, sondern mit dem zurückdrängen von Drogen- Waffen- und Oligarchengeld zu tun hat. In ganz Europa gibt es eine Grenze, bis der in bar bezahlt werden darf. In Deutschland leider immer noch nicht.

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Weder das Eine, noch das Andere stimmt. Die Obergrenzen sind ganz unterschiedlich. Die höchste haben ITA u. ESP. In DEU sind es € 10.000. Teilweise gibt es garkeine Obergrenze. Also nicht einfach irgend etwas posten, zuvor mal nachschauen empfiehlt sich.

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Oligarchen: hier versagt die deutsche Bürokratie und die Bundesregierung macht nichts effizientes. So wie bei der Organisierten Kriminalität sollte auch hier der Nachweis jederzeit erbracht werden können, woher das Geld für die Villa X oder der Sportwagen Y oder die Yacht Z kommt.

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Ich kenne mich im intern. Rechtwesen zu wenig aus. So weiss ich z.B. nicht, ob Ausländer, die z.B. in DEU NICHT steuerpflichtig sind, in DEU nachweisen müssen, woher das Geld für z.B. eine Yacht herrührt. Zumindest muss aber zweifelsfrei geklärt sein, WEM genau das Objekt gehört, was man festsetzen will und ob die juristischen Möglichkeiten überhaupt vorliegen, sonst kann man womöglich regresspflichtig werden.

In der Erklärung im blauen…

In der Erklärung im blauen Kästchen heißt es: „Auch auf der eigenen Jacht dürfte eine sanktionierte Person weiterhin fahren, sofern sie privat unterwegs ist und daraus keine Gewinne erzielt.“ 

Zwei Absätze später aber: „ … darunter insgesamt 14 festgesetzte Jachten, …“

Was denn nun? Festgesetzt oder mit Einschränkungen für persönliche Zwecke frei verfügbar? 

Ist das mit den eingefrorenen Konten auch so, dass der Kontobesitzer das Geld für private Dinge nutzen kann, sofern er keine Geschäfte damit macht? Was genau nützen die Sanktionen denn dann? Wenn ich schon ein paar Milliarden auf dem Konto habe, muß ich gar keine Geschäfte mehr betreiben. Das Geld langt dann auch noch für meine Urenkel, ohne damit auch nur 1€ hinzuzuverdienen. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass solche Gesetze darauf ausgelegt sind, eventuell schuldige Steuerverbrecher nicht allzu sehr leiden zu lassen. Und nun nützen sie auch Helfershelfern von Kriegsverbrechern. 

 

@14:09 Uhr von Corona Obermayer

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind?   Schnief, die armen Oligarchen. Sorry, war Spaß. Meine ernste Antwort: Ja, es ist gerecht.

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Ob es gerecht ist oder nicht, interessiert niemanden. Die Frage ist, ob es juristisch einwandfrei zulässig ist. Was bringt es, Werte mit einem Riesenaufwand zu konfiszieren um dann festzustellen, dass es nicht rechtens ist. Leute, die solche Werte besitzen, haben auch die besten Anwälte. U.U. kann man dann nämlich Schadenersatz leisten. Das wäre dann riiiichtig ärgerlich.

@14:05 Uhr von Corona Obermayer

Mit 140 Meter Länge und einem geschätzten Wert von rund 700 Millionen Dollar ist die "Scheherazade" eine der größten und teuersten Yachten der Welt. Sie wurde in Deutschland gebaut, gehört formal einem dubiosen Firmengeflecht und ist auf den Caymans registriert. Wirklicher Eigentümer dieser Yacht soll aber der russische Präsident und Oligarch Wladimir Putin sein.   Vielleicht kann man das Ding in der Toskana beschlagnahmen und damit Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Oder man rüstet es mit Cruise Missiles um und schenkt es der Ukraine.

 

Die letzte Idee finde ich äusserst kreativ!

@ BildDirEin. 14:44

"Unterbinden aller Transaktionen und der völlige Verzicht auf den Kauf von Öl, Gas und Rohstoffen aus Russland."

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Fiktives Beispiel, welches zwangsläufig von Konjunktiven übersäht ist: DE boykottiert alle Öl - und Gaslieferungen. RU würde diese Energien an andere Staaten verkaufen und somit weitere Rubel zur Kriegsführung generieren. Die Industrie in DE würde abstürzen. Millionen von Arbeitslosen, welche der Staat nurmehr finanzieren könnte, wenn bei anderen Sozialleistungen gespart werden müsste. Z. B. einfrieren von Rentenerhöhungen, Absenkung ALG I und II. Massive Energiekostenerhöhung. Fehlende wichtige Medikamente. (All diese Szenarien sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern haben führende Ökonomen in div. seriösen Medien publiziert). Und dennoch würde das unsägliche Sterben in der UA weitergehen. Wer hier naiv schreibt "alles nicht so schlimm/ das muss es uns Wert sein" hat die mögliche Realität nicht verinnerlicht. Oder will es nicht akzeptieren.. 

@14:00 Uhr von Tremiro

>>ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen?<< - Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert.

....

Aber Oligarchen gibt es überall?! Nicht nur in Russland, auch in der Ukraine und im Rest der Welt. Im Rest der Welt werden sie aber "Multimilliardäre" genannt. All diese Reichen verschaffen sich ihren Vorteil für mehr Profit. Sei es durch Ausnutzen von Gesetzeslücken bis hin zu Einflussnahme auf Politiker, u.a. zum Schaffen eben dieser. Und immer auf Kosten der Allgemeinheit. Also was nun? Nur die russischen Oligarchen enteignen?

@14:00 Uhr von Tremiro

>>ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen?<< - Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert.

...

Übrigens, vor Putin waren es westliche (britische und nordamerikanische Ölfirmen). Putin war es, der sie aus dem Land gejagt hat und die Ausbeutung der Bodenschätze unter Aufsicht Russland gestellt hat.

@14:21 Uhr von heribix

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen ...

Falls wirklich Interesse besteht.

Aus Wikipedia
"Ein Oligarch (von Oligarchie „Herrschaft der Wenigen“) ist ein Großunternehmer, der durch Korruption auch politische Macht über ein Land oder eine Region erlangt hat. Mit der Verflechtung von Politik und Wirtschaft werden politische Entscheidungsprozesse intransparent und gehen häufig mit autokratischer Herrschaft und Schattenwirtschaft einher. Demokratische und rechtsstaatliche Transformationsprozesse werden behindert."

Wieviel Oligarchen-Vermögen schon eingefroren ist...

Aber ein bisschen grotesk ist es doch schon: Da werden jetzt Vermögen eingefroren von Leuten, die sich diese Vermögen angeeignet haben durch einen Prozess, die Privatisierung von Teilen der Volkswirtschaft. Und die, als daß so war, eindeutig als Reformer gelobt wurden, ausgerechnet von den Staaten, die jetzt diese Vermögen blockieren. Die früheren Plünderungsprozesse, ob durch Insidergeschäfte von Kabinettsmitgliedern oder über die damals neugegründeten Banken galten als "Reformen". Ob sie der Mehrheit der Bevölkerung Armut und die Senkung der Lebenserwartung brachte, interessierte offenbar nicht. 

Sind diese Sanktionen wirklich ein scharfes Schwert?

Private Nutzung weiterhin möglich. Wenn die Sanktionen wieder einmal aufgehoben werden, dürft Ihr wieder verfügen. 

Mal ganz ehrlich, wirklich schmerzhaft scheint mir das nicht zu sein.

Ist es wahrscheinlich, dass diese so immens reichen Leute ihre Villen und Yachten vermieten, um auch damit Geld zu verdienen? Wohl eher nicht. 

Was wenn die heute eingefrorene Unternehmensbeteiligung morgen, wenn die Sanktion aufgehoben ist, an Wert gewonnen hat?

Sanktionen sind nur dann Wirkungsvoll, wenn sie auch richtig schmerzhaft sind. Hat schon einmal jemand untersucht, welche Wirkung die derzeitigen Sanktionen auf den Kreis der Betroffenen haben?

 

@14:21 Uhr von heribix

Mich quält schon länger eine Frage, vielleicht kann mir hier ja einer die Antwort liefern. Wieso nennen wir Milliardäre aus dem ehemaligen Ostblock Olligarchen und Milliardäre aus der westlichen Welt Philantrophen? Sind doch beide stinkreiche Typen die ihr Geld dafür nutzen um Macht und Einfluß zu gewinnen.

...

Weil man so besser das Feindbild nährt. Was meinst du, was los sein wird, wenn den Menschen bewusst wird, dass noch letztes Jahr vom europäischen Rechnungshof die Macht der Oligarchen in der Ukraine so stark kritisiert wurde, dass eine Aufnahme in die EU nicht möglich war?

Und vielleicht sollten wir als Bevölkerung auch darüber nachdenken, ob generell die Kumulation von so viel Geld in nur so wenigen Händen nicht generell nachteilig für die Allgemeinbevölkerung ist.

@14:27 Uhr von warewahrheit22

  Das Vermögen der meisten russischen Oligarchen stammt aus der Zeit, als die Sowjetunion unterging und sich die Machtträger des Sowjetsystems ihre Machtstellung in der Nomenklatur zunutze mache, um auf billige Weise das "Volksvermögen" zu ihrem privaten zu machen.    ----------- Das hat man in der eh. DDR auch so gemacht. Hier hieß das Treuhand. Schauen Sie mal, wer das Tafelsilber bekommen hat wie Interhotel-Kette, DSR Rostock mit 200 Schiffen und Grundbesitz, Zeiss Jena, Robotron, Jagdwaffen Suhl, Glashütte, Interflug, Minol, Mitropa usw.

Deshalb war die „Wiedervereinigung“ zunächst und über viele Jahre gar keine Wiedervereinigung, sondern eine Übernahme (im strengen wirtschaftlichen Kontext). Eine der tieferen Gründe, warum der Ostteil immer noch mit dem Westteil fremdelt.

Zuerst mal

die richtigen Oligarchenverbrecher also die aus der Jelzin-Ära haben ihre Wohnsitze meistens in London, Zypern und Israel und in der Regel zwei Staatsbügerschaften. Zweitens fällt auf, dass dieselben die stets mit der Demokratie und Rechtstaats- Monstranz unterwegs sind diese Rechtsstaatlichkeit ganz schnell vergessen am besten abschaffen wollen wenn es nach ihrer Ansicht gegen die nach ihrer Ansicht Richtigen geht. Das heißt aber auch, dass der Demokratielack oft recht dünn zu sein scheint.

@14:26 Uhr von Poliós

Ich bin kein Fan von Oligarchen, aber ist es überhaupt gerecht, einfach so die Vermögen von Oligarchen einfrieren, weil die Russen sind? Es sieht mehr nach "wilden Westen" aus, als nach gesetzlichen Entscheidung. . Etwas ähnliches schrieb auch der User "Hallo1". Sind Sie derselbe, oder haben Sie nur denselben Auftrag?

...

So lange man auf der Seite der "Guten" ist, heiligt der Zweck immer die Mittel, gelle?

Ich finde seine Frage durchaus berechtigt. Denn immerhin sind wir ja ein Rechtstaat. Und wir werfen Russland vor, kein Rechtstaat zu sein. Der große Unterschied ist ja, dass wir uns an unsere Gesetze halten. Deshalb sollte definitiv überprüft werden, ob die Enteignung von Oligarchen, deren Staat auf außerdeutschem Gebiet Krieg führt, enteignet werden dürfen.

15:49 Opa Klaus

Fiktives Beispiel......

Nun ich habe lange nicht verstanden wie es möglich ist, dass ein Volk auf den Satz "wollt ihr den totalen Krieg " auch noch begeistert schreit "Ja". Heute weiß ich es besser es ist bei gezielter Propaganda wieder (oder immer noch) alles möglich.

 

Ansonsten bin ich bei ihnen mit "was wäre wenn".

@15:49 Uhr von Opa Klaus @afd-Presseabteilung

"Unterbinden aller Transaktionen und der völlige Verzicht auf den Kauf von Öl, Gas und Rohstoffen aus Russland." . Fiktives Beispiel, welches zwangsläufig von Konjunktiven übersäht ist: DE boykottiert alle Öl - und Gaslieferungen. RU würde diese Energien an andere Staaten verkaufen und somit weitere Rubel zur Kriegsführung generieren. Die Industrie in DE würde abstürzen. Millionen von Arbeitslosen, welche der Staat nurmehr finanzieren könnte, wenn bei anderen Sozialleistungen gespart werden müsste. Z. B. einfrieren von Rentenerhöhungen, Absenkung ALG I und II. Massive Energiekostenerhöhung. Fehlende wichtige Medikamente. (All diese Szenarien sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern haben führende Ökonomen in div. seriösen Medien publiziert). Und dennoch würde das unsägliche Sterben in der UA weitergehen. Wer hier naiv schreibt "alles nicht so schlimm/ das muss es uns Wert sein" hat die mögliche Realität nicht verinnerlicht. Oder will es nicht akzeptieren.. 

 

Diese "führenden" Ökonomen haben nur eines getan - alle Schreckensmeldungen der Wirtschaft zusammengerechnet, die einträten, wenn ihre Firma kein Öl und Gas mehr bekäme.

Das ist eine Milchmädchenrechnung.

Andere "führende" Ökonomen sagen wir können das Schaffen - mit Anstrengungen verbunden, aber auch mit grossen Chancen für unsere Zukunft, wenn wir:

- Sofort beginnen so viel Öl und Gas wie möglich einzusparen und, wo irgend möglich, zu ersetzen

- Recyclingpotentiale stärker nutzen

- Dazu die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen. Wenn wir Windanlagen für 100 Milliarden bauten, würde das 1/3 unseres Gesamtenergiebedarfs decken, die Wirtschaft jetzt durch Arbeitsplätze und langfristig durch die niedrigsten Stromerzeugungskosten überhaupt stärken

Zwischenzeitlich wird uns vielleicht einiges kosten. Am Ende wird unsere Wirtschaft tatsächlich unabhängiger und stärker sein, als vorher.

Und wenn wir das nicht tun?

Dann werden wir diese Entscheidung das nächste mal treffen müssen - wenn Putin oder sein Nachfolger, ermutigt durch unsere Angst vor der eigenen Courage, das nächste Land angreifen.

Irgendwann werden wir ihn stoppen müssen - der Preis wird aber jedesmal höher werden.

@15:53 Uhr von fruchtig intensiv

Woher haben sie ihre Informationen? Erst informieren, dann schreiben.
Wikipedia
In der Ölwirtschaft war im Zuge der Privatisierung unter Präsident Jelzin die ehemalige staatliche Monopolgesellschaft aufgespalten worden. Die Betriebe gingen fast vollständig in das Eigentum weniger Oligarchen über. Der staatlichen Gesellschaft Rosneft verblieb nur ein sehr kleiner Teil der Ölwirtschaft. Besonders bekannt von den neuen Oligarchen im Ölbereich wurden Michail Chodorkowski, der den Jukos-Konzern gründete, Roman Abramowitsch (Sibneft), Wagit Alekperow (Lukoil), Wladimir Potanin (Sidanko) und Wiktor Wechselberg (TNK-BP).

Anders als in der Ölwirtschaft wurden die staatlichen Unternehmen der Erdgas- und Stromwirtschaft, die als leitungsgebundene Betriebe oft als sogenannte „natürliche Monopole“ bezeichnet werden, nur zu einem geringen Teil privatisiert. Im Erdgasbereich konnten so neben der marktbeherrschenden staatlichen Gesellschaft Gazprom kleinere private Erdgasunternehmen gegründet werden, zum Beispiel Novatek und Surgutneftegas. In der Stromwirtschaft behielt die staatliche EES Rossii (РАО „ЕЭС России“) (häufig als RAO UES oder Unified Energy System bezeichnet) ihre führende Stellung.

@15:52 Uhr von fruchtig intensiv

>>ob das der richtige Weg ist ? kann jeder russische Oligarch was für den Krieg, ist dafür verantwortlich zu machen?<< - Alle Oligarchen haben gemeinsam mit Putin Russland ausgeplündert. .... Aber Oligarchen gibt es überall?! Nicht nur in Russland, auch in der Ukraine und im Rest der Welt. Im Rest der Welt werden sie aber "Multimilliardäre" genannt. All diese Reichen verschaffen sich ihren Vorteil für mehr Profit. Sei es durch Ausnutzen von Gesetzeslücken bis hin zu Einflussnahme auf Politiker, u.a. zum Schaffen eben dieser. Und immer auf Kosten der Allgemeinheit. Also was nun? Nur die russischen Oligarchen enteignen?

 

Im Moment? Eindeutig JA

@15:49 Uhr von Opa Klaus

Ist doch sicher keine Panikmache von ihnen, deswegen können sie sicherlich anerkannte Wirtschaftswissenschaftler nennen, die ihre Behauptung stützen.

15:57 Bernd Kevesligeti

"Ein bisschen grotesk ist es doch......"

 

Ein bisschen? Das hat eher was von hilflosem "umsichschlagen" zu tun. Es schein ja so, dass die Oligarchen unterteilt werden in gute Oligarchen (unabhängig von kriminellem Handeln) und halt schlechte Oligarchen die sich nicht von Putin lossagen wollen. (Kann mich nicht erinnern, dass wir jemals gefordert hätten, dass die US Plutokraten sich von Bush lossagen müssen). Jedenfalls ist es eher ein aus dem Bauch heraus handeln wie weit das alles Rchtsstaatlich abgedeckt ist wird sich herausstellen. 

Das wird die Oligarchen nicht6

besonders treffen. Die haben ihr Vermögen in der ganzen Welt verteilt. 

@14:23 Uhr von Poliós

 

 

Daraus folgt weiter, dass man nicht lange herumraten muss, um sich ein Bild davon zu machen, aus welcher Richtung Ihre 'Meinungsäußerung' kommt.

 

ach ja !

das kann ich ihnen sagen

halte Putin für einen Kriegsverbrecher (wie übrigens viele andere auch)

vielleicht kann man den vor ein Gericht zerren

aktuell sieht es leider nicht so aus

auf jeden Fall sollte man alles tun um den in seine Schranken zu verweisen

 

 

Eingefrorenes Kapital der Oligarchen

Wenn man die Position und Macht der Oligarchen in Russland ansieht, kann man nachvollziehen, warum die unter Druck gesetzt werden. Auch sie finanzieren Putins Krieg mit. Auch sie stehen im Fokus als Stellschraubendreher am und im politischen System Russlands. Oligarchen haben Putin an die Macht gebracht, Oligarchen unterstützen ihn. Das ist ein althergebrachtes Miteinander. Wenn einer strauchelt, fallen in der Vernetzung und Abhängigkeit meist viele andere wie Dominosteine mit um. Wenn Putin aber hier Unterstützer verliert, wird er geschwächt. Wer den längeren Atem hat, wird sich zeigen. Der Krieg in der Ukraine wird jedenfalls vollendete Tatsachen schaffen. Denn ob wir im Westen die Annehmlichkeiten der Oligarchen dauerhaft einfrieren können, bezweifel ich auch. Wie immer die Lösung sein wird, die Zeit nach einer Niederlage der Ukraine wird auch Oligarchen wieder aus dem Zwang befreien. Die haben für die Ukraine kaum Interesse, nur die der russischen Seite und eigene im Blick.

@14:21 Uhr von Naturfreund 064

Irgendwo muss das viele Geld der Oligarchen ja auch her kommen. Genau genommen ist es so, dass jeder von uns diese teuren Jachten und Luxusimmobilien mit finanziert. Wird alles mit unserer Gasrechnung und an der Tankstelle mit bezahlt. Noch mehr ein Grund endlich von diesem fossilen Luftverpestungszeug weg zu kommen.

__

Ehrlich gesagt, wäre die Tatsache, dass sich Menschen, teure Werte, wie z.B. Yachten erlauben können, mir völlig wumpe. Soll das ein Grund sein, nicht mehr zu tanken oder zu heizen ? Warum das denn ? Verzichten Sie auf den Einkauf bei Aldi oder Lidl, weil deren Eigentümer Milliardäre sind ? Was also soll der Blödsinn ? Hier wird wieder ein Fass aufgemacht, was absolut unsinnig ist und wieder nur eine Neiddebatte auslöst. Entweder lässt das Rechtssystem des Landes, in dem sich die Werte befinden, eine Beschlagnahmung zu oder eben nicht. Alles andere ist Spekulation und wenig Ziel führend und befriedigt nur solche kleinlichen Eigenschaften, wie z.B. Missgunst und Schadenfreude.

@14:14 Uhr von Werdaswissenwill, Stimmt

Betr.: Bargeld /  Cybergeld, Kryptowährungen " Ab 10000 € besteht Nachweispflicht !" Sie haben recht, so isses. Finanztransaktionen in Deutschland können geprüft/nachverfolgt werden. Ansonsten nicht, denn in längst nicht allen Staaten geben die Finanzinstitute Auskunft. Transaktionen per Kryptowährungen lassen sich ebenfalls nur nachverfolgen, wenn alle Kryptoanbieter/Geldinstitute mitmachen. Das ist nicht der Fall. 

 

95 Mio in Deutschland - lächerlich

Es rächt sich, dass es für Finanzen keinerlei Kataster gibt. Jeder Häuslebauer ist in den Fängen von Bauamt, Finanzamt und anderen Behörden - nur die Gelder und professioneller Grundbesitz entzieht sich dem. Man sieht wieder: Unterschiedliche Handhabe von Groß und Klein. Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen ...

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