Kommentare - Außenministerin Baerbock zu Gesprächen in Mali

12. April 2022 - 10:09 Uhr

Außenministerin Baerbock ist in Mali eingetroffen - es ist ihr erster Besuch in Afrika. Es geht vor allem um die Bundeswehreinsätze. Doch auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine trifft die Region hart.

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Kommentare

Extrem Grüne Veranstaltung

Kann mir einer erklären, warum die grüne Aussenministerin sich nicht mit Ihrer Kollegen aus dem Verteidigungsresort vorher abspricht und beide gemeinsam hinfliegen ?

Grün und Umwelt : NUR in der Opposition  .....

 

 

Hoffentlich

verstehen die Afrikaner, dass Putin die Ursache des Uebels, also auch der drohenden Nahrungskrise ist. 

 

Es ist Putin, der destabilisiert. Die Ukraine hat damit nichts zu tun. Die wollen nur leben, und zwar selbstbestimmt, wie die Afrikaner auch. 

 

Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren. 

Bitte Einsatz beenden

Wir brauchen die Truppen jetzt hier vor Ort. Jeden einzelnen Mann, jede einzelne Frau.

Destabilisierend

Die Ausfälle des Getreides wird in manchen Ländern Afrikas  meiner Meinung nach so destabilisieren wirken , das es sehr wahrscheinlich verheerende Auswirkungen hat . Es wäre wünschenswert, das dies rechtzeitig erkannt und wirkliche Anstrengungen unternommen werden, dieses zu verhindern. Es ist im Interesse aller.

Was haben wir mit Mali zu…

Was haben wir mit Mali zu tun?

Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht.

Wir können da nichts ausrichten

 Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise?

Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

Baerbock in Mali

Die Franzosen waren schlau genug sich aus ihrer ehemaligen Kolonie zurückzuziehen. Der Einsatz in Mali ist genauso Sinnlos wie in Afghanistan, zumal die Militärjunta eine Demokratische Wahl ablehnt. Hier wird nur dem Militär die Macht erhalten, mit deutschen Steuergeldern. 2 Milliarden hat der Einsatz D. bisher gekostet, ohne das Besserung in Sicht ist. 

IBELIN

Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren

 

OK- ich habe es zwar nicht verstanden. Aber die Afrikaner werden es wohl.

 

 

Es geht nicht um Russland

@ Phonomatic:

Mali nicht Russland überlassen

 

In Mali ist nicht Russland präsent. Es geht um die Sicherheitsfirma Wagner. Das ist eine faschistische Söldnerarmee in Diensten eines Oligarchen namens Prigoschin, einem engen Vertrauten Putins.

@10:58 Uhr von Phonomatic

Wir müssen uns dort Einfluss sichern, auch wenn's unschön ist.

 

->

mit Feuerkraft und Finanzierung eines Militärregimes ?

Warum?

@11:07 Uhr von Corona Obermayer

@ Phonomatic: Mali nicht Russland überlassen   In Mali ist nicht Russland präsent.

 

Russland wird in Mali präsent, wenn wir abziehen. Wagner ist da nur die Vorhut.

Fingerzeig

Ich weiß, das gehört jetzt nicht zum Kernthema, aber das Bild vom Flughafen Bamakos mit der Außenministerin und den beiden Herren wirft doch eine Frage auf.

Warum zeigen Politiker auf einem Bild oft irgendwohin? Das sieht man auch im Fernsehen.

Hier ist es besonders deutlich. Frau Baerbock zeigt mit ihrer rechten Hand am Botschafter Pohl vorbei in die afrikanische Dunkelheit.

Gut zu sehen, sie hält den Arm unter dem teilweise vom Botschafter verdeckten Schriftzug, leider ist nur "DTSCHLAND" zu lesen. Das "EU" wird von Botschafter Pohls Kopf verdeckt. Der Zeigefinger ihrer linken Hand , die eine verlängerte Linie mit dem Arm bildet, weist direkt nach unten.

Allerdings ist das Bild unten abgeschnitten.

Ich frage mich:

Haben solche Gesten eine Bedeutung?

 

@ derkleineBürger

mit Feuerkraft und Finanzierung eines Militärregimes ?

 
Warum?

 

 

Russland wird das Militärregime ehr stärken, wir als Angehörige der freien Welt, werden dem Militärregime ehr entgegen wirken.

@10:54 Uhr von Bender Rodriguez

Was haben wir mit Mali zu tun? Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht. Wir können da nichts ausrichten  Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise? Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

....

Man kann es ja weiter versuchen und auf ein anderes Ergebnis hoffen. Oder wie war der Spruch mit dem Wahnsinn nochmal..?

 

@11:10 Uhr von Phonomatic

@ Phonomatic: Mali nicht Russland überlassen   In Mali ist nicht Russland präsent.   Russland wird in Mali präsent, wenn wir abziehen. Wagner ist da nur die Vorhut.

.....

Also sollten wir Deutschen das Land besetzen?

@ IBELIN

Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren. 

 

Faire und uneigennützige Entwicklungshilfe gibt es nur von demokratischen Staaten.

Einsatz in Mali zwingend überdenken

Vor dem Hintergrund der schon länger bekannten Erkenntnisse zur Militärjunta und zur Unzuverlässichkeit der malischen Übergangsregierung zum demokratischen Prozess kann ein Bundeswehreinsatz nicht mehr befürwortet werden.

Denn am Ende müssen wir uns dann wieder anhören, auf jegliche Warnungen und Zeichen  nicht rechtzeitig reagiert zu haben.

 

Interessen

Es wäre wünschenswert einmal die Beweggründe für das Engagement in Mali zu benennen, das dieses ausserordentliche Engagement dort überhaupt rechtfertigt.

Wie es sich mir darstellt beobachten wir hier seit längerem die Konkurrenz um Einflussnahme zwischen westlichen Staaten und Russland. 

So ziemlich das selbe Spiel, das sich anderswo in Afrika auch mit China abspielt.

@11:16 Uhr von fruchtig intensiv

>>Was haben wir mit Mali zu tun? Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht. Wir können da nichts ausrichten  Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise? Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

-

.... Man kann es ja weiter versuchen und auf ein anderes Ergebnis hoffen. Oder wie war der Spruch mit dem Wahnsinn nochmal..?<< 

-

Diese Argumentation habe ich von Ihnen gegenüber Putin beim Thema Ukraine noch nie gehört.

@10:34 Uhr von IBELIN

"Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren."

.

Wenn von unserer Seite davon gesprochen wird, das Malis Regierung mit seinen souveränen Entscheidungen unsere Ziele "konterkariert", dann ist dieser Kolonialismusvorwurf allgemeiner zu treffen.

@11:18 Uhr von fruchtig intensiv

>>..... Also sollten wir Deutschen das Land besetzen?<<

-

 Bei der Ukraine scheinen Sie keine Probleme mit der Besetzung durch eine ausländische Macht zu haben.

@ Olivia59

Es wäre wünschenswert einmal die Beweggründe für das Engagement in Mali zu benennen, das dieses ausserordentliche Engagement dort überhaupt rechtfertigt.

 

Es geht einerseits um die Humanität, wir versuchen den Menschen dort zu helfen. Die Zivilgesellschaft soll wirtschftlich und sozial gestärkt werden. Und wir versuchen unseren Einfluss zu stärken und den Einfluss Russlands zurück zu drängen. Beides ist eindeutig legitim.

@ Olivia59

Wie es sich mir darstellt beobachten wir hier seit längerem die Konkurrenz um Einflussnahme zwischen westlichen Staaten und Russland. 

 

Diese Konkurrenz werden wir versuchen, für uns zu entscheiden. Ich hoffe ja, dass Sie da auch mitziehen.

 

@ Olivia59

Wenn von unserer Seite davon gesprochen wird, das Malis Regierung mit seinen souveränen Entscheidungen unsere Ziele "konterkariert", dann ist dieser Kolonialismusvorwurf allgemeiner zu treffen.

 

Wenn man versucht eine Militärregierung auf den Weg der Demokratie und Menschlichkeit zu bringen, ist das vollkommen legitim und hat nichts mit Kolonialismus zu tun.

 

@11:27 Uhr von Corona Obermayer

"Es geht einerseits um die Humanität, wir versuchen den Menschen dort zu helfen. Die Zivilgesellschaft soll wirtschftlich und sozial gestärkt werden. Und wir versuchen unseren Einfluss zu stärken und den Einfluss Russlands zurück zu drängen. Beides ist eindeutig legitim."

.

Humanitäres ist immer legitim sofern es nicht an Bedingungen geknüpft ist. Das Zurückdrängen fremder Einflüsse innerhalb souveräner Saaten wie Mali ist nicht legitim, es wird halt einfach praktiziert.

Die afrikanischen Staaten haben aber denke ich ganz gut gelernt die konkurrierenden Mächte gegeneinander auszuspielen um das Beste für sich rauszuholen.

@ fruchtig inten...

Also sollten wir Deutschen das Land besetzen?

 
 

Nein.

Was geht uns Mali an?

Wenn Mali mit Russland zusammenarbeiten will, ist das doch deren Bier! Wahrscheinlich sind die Russen besser und billiger. 

Das Afghanistan-Problem auch hier

Tja, rin in der Krieg ist immer einfach. Und jeder behauptet, er sei an Weihnachten wieder zu Hause (1914). Und dann dauert das 20 Jahre und keiner weiß, was man eigentlich dort wollte und keiner hat einen Fortschritts-Bericht, Ziele, an denen man den Einsatz messen könnte. Jetzt also wieder so ein Desaster - und Ru schickt seine Privat-Söldner. Das ist wie im 30-jährigen Krieg: Der Krieg ernährt den Krieg. Also plündern sie, was das Zeug hält. Und jetzt also das Mäandrieren für einen Ausstieg. Wieviel dt. Soldaten sind da eigentlich in Zinkwannen zurückgekommen? Denn von "Gefallenen" darf man ja nicht reden - war in Afgh. ebenso. Nicht mal am Volkstrauertag durften diese Toten benannt werden - Pfui!

Einfluss Russlands kaum übersehbar

11:07 Uhr von Corona Obermayer:

-->>Phonomatic //Mali nicht Russland überlassen//

"In Mali ist nicht Russland präsent."

Na ja, noch nicht.

spätestens aber wenn ein Vertreter aus Mali an Putins langem Tisch sitzt, dürften weitere Fragen aufkommen.

.

"Es geht um ... Wagner ... Söldnerarmee in Diensten eines Oligarchen namens Prigoschin, einem engen Vertrauten Putins."

Dann geht es ja doch ium den Einfluss Russlands.

Wir sollten uns stets vor Augen halten, dass überall dort, wo Russland seine Finger im Spiel hat, immer der Versuch zur Etablierung irgendwelcher destabilisierenden Mechanismen dahintersteckt, der jeglicher demokratischen Entwicklung entgegensteht und somit ausschließlich Russland nutzt.

10:54 Uhr von Bender…

10:54 Uhr von Bender Rodriguez

 

Vielleicht wäre es angebracht, einen Artikel zuerst zu lesen und dann zu meckern!

 

In dem Artikel steht eindeutig:

 

//...  An EUTM sind derzeit etwa 300 Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten beteiligt, an MINUSMA etwa 1100. Beide Mandate laufen Ende Mai aus.   ...

... "Dies muss aus meiner Sicht insbesondere für unseren Beitrag im Rahmen der EU-Mission EUTM gelten, .. // 

@11:21 Uhr von Olivia59

Es wäre wünschenswert einmal die Beweggründe für das Engagement in Mali zu benennen, das dieses ausserordentliche Engagement dort überhaupt rechtfertigt. Wie es sich mir darstellt beobachten wir hier seit längerem die Konkurrenz um Einflussnahme zwischen westlichen Staaten und Russland.  So ziemlich das selbe Spiel, das sich anderswo in Afrika auch mit China abspielt.

 

Die Interessen sind die gleichen, es geht um die Sicherung von Rohstoffen. 

11:04 Uhr von Seebaer1

"Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren

OK- ich habe es zwar nicht verstanden. Aber die Afrikaner werden es wohl."

 

Macht nichts, ich erklaere es gerne. China und Russland haben kein Interesse an einer Partnerschaft mit  gleichberechtigten Staaten. Man schafft Abhaengigkeiten. Deswegen auch der Ukrainekrieg. Die Ukraine will eigene Entscheidungen faellen, was Russland nicht billigt. Despoten lassen die Leute nicht an Entscheidungen teilhaben. Es geht in der Welt 2022 nicht mehr um Einflussphaeren, es geht um die Gleichberechtigung und Freiheit der Staaten. Das wiederum bedroht die Despoten und Oligarchen.

 

Rechtsstaat oder Diktatur. Darum gehts. Deswegen ist diese Auseinandersetzung nicht wertefrei. 

 

 

@10:34 Uhr von IBELIN

verstehen die Afrikaner, dass Putin die Ursache des Uebels, also auch der drohenden Nahrungskrise ist.    Es ist Putin, der destabilisiert. Die Ukraine hat damit nichts zu tun. Die wollen nur leben, und zwar selbstbestimmt, wie die Afrikaner auch.    Hoffentlich verstehen die Afrikaner, dass China und Russland geradezu direkt in einen neuen Kolonialismus fuehren. 

 

...Sie können sich ja mal über die Freihandelsabkommen informieren die wir den Afrikanern beispielsweise im Rahmen des EU-Afrika-Gipfels 2017 auf Auge gedrückt haben. Daran dass sich die Länder nicht mehr selbst mit Nahrungsmitteln versorgen können sind wir stark mitschuldig... aber als Exportweltmeister muss man sowas nunmal in kauf nehmen.

@11:19 Uhr von Parsec

Vor dem Hintergrund der schon länger bekannten Erkenntnisse zur Militärjunta und zur Unzuverlässichkeit der malischen Übergangsregierung zum demokratischen Prozess kann ein Bundeswehreinsatz nicht mehr befürwortet werden. Denn am Ende müssen wir uns dann wieder anhören, auf jegliche Warnungen und Zeichen  nicht rechtzeitig reagiert zu haben.  Zitat-Ende

Ich frage : Was "verpflichtet" uns, dass wir kostbare Deutsche Steuergelder für Mali & Niger ausgeben ?

Warum "wollen" wir denn diesen Völkern "unsere" Politik aufdrängen ?

Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ? Unsere Diplomaten haben sich keineswegs "mit Ruhm bekleckert"!

Einflussnahme demokratiefeindlich geführter Nationen

11:21 Uhr von Olivia59:

"... Konkurrenz um Einflussnahme zwischen westlichen Staaten und Russland ... "

Dann kann es ja nur um so wichtiger sein, die Feinde der Demokratie (etwas anderes ist Russland ja wohl nicht) weiterhin unter besonderer Beobachtung zu stellen.

"So ziemlich das selbe Spiel, das sich anderswo in Afrika auch mit China abspielt."

So gilt das hier gleichermaßen.

@10:54 Uhr von Bender Rodriguez

Was haben wir mit Mali zu tun? Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht. Wir können da nichts ausrichten  Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise? Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

 

Mali ist ein Land, das sich genauso wie Deutschland auf unserem einmaligen Planeten Erde befindet.

Wir in Deutschland befinden uns genau so wie die Bürger Malis unter der selben Atmosphäre.

Zumindest das haben wir in Deutschland schon einmal mit Mali gemeinsam.

Wenn die Welt eines Tages  unter gehen sollte, dann gehen wir gemeinsam mit Mali unter.

Ob jetzt dieser Einsatz richtig ist, das will ich jetzt nicht beurteilen, aber das geht uns alles nichts an, oder es betrifft uns nicht, dem ist eben überhaupt nicht so.

@11:33 Uhr von Olivia59

Das Zurückdrängen fremder Einflüsse innerhalb souveräner Saaten wie Mali ist nicht legitim, es wird halt einfach praktiziert.

Das ist wohl mehr oder weniger ebenso legitim, wie die Begründung mit, der Russland versucht, Einfluss im Hinterhof der europäischen Mittelmeerpartnerschaft aufzubauen. 
 

Was Russland für Mali tun kann, das können wir selbst auch - sogar besser; unter Wahrung internationaler Normen (wie Verantwortlichkeit) und mit Blick auf eine sozial-kulturell förderliche Entwicklung. 

@11:29 Uhr von Corona Obermayer

"Olivia: >>Wie es sich mir darstellt beobachten wir hier seit längerem die Konkurrenz um Einflussnahme zwischen westlichen Staaten und Russland.<<

.

Diese Konkurrenz werden wir versuchen, für uns zu entscheiden. Ich hoffe ja, dass Sie da auch mitziehen."

.

Das hängt von den Methoden ab. Wenn diese in attraktiven Deals für afrikanische Länder bestehen immer gern. Vom Aufpeppeln vielversprechender Potentaten halte ich eher weniger.

Rückzug

Die richtige Entscheidung wäre, das Bundeswehr Kontingent sofort zurück zu ziehen, so wie es auch die Franzosen planen.
Mali nimmt (ohne vorherige Absprache) sogenannte Hilfe von einer russischen Söldnertruppe (Wagner) in Anspruch und deren agieren ist in der Nähe von Terror angesiedelt. Es ist nicht Recht das so ein (undemokratisches) System auch noch unterstützt wird. Leidtragende ist natürlich die Zivilbevölkerung aber .... es muss klare Regeln geben wenn ein Land wie Deutschland (oder Frankreich) das Leben seiner Soldaten riskiert.

11:43 Uhr von ONYEALI   /…

11:43 Uhr von ONYEALI

 

//Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ? //

 

Demokratie ist immer nachahmenswert.

 

@ Biggirl

Was geht uns Mali an?

Wenn Mali mit Russland zusammenarbeiten will, ist das doch deren Bier!

 

Was geht Mali die Russen an?

@10:54 Uhr von Bender Rodriguez

Was haben wir mit Mali zu tun? Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht. Wir können da nichts ausrichten  Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise? Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

Ich teile nicht Ihre politische Einstellung aber ... wo sie Recht haben, haben Sie Recht.

Mali-Einsatz unserer Bundeswehr

 Im Bericht wurde argumentiert : Die EU werde jedoch im Land präsent bleiben, um Sicherheitskräfte strategisch zu beraten und um ihnen die Regeln der Kriegsführung beizubringen.  Zitat-Ende

Frage : Weshalb will die Eu den Afrikanischen Staaten =>"die Regeln der Kriegsführung" beizubringen ???

Ich schlage vor, denen die Regeln beizubringen ,.....wie man mit den Nachbarn den =>Frieden sichert !

 

@ ONLYALI

Warum "wollen" wir denn diesen Völkern "unsere" Politik aufdrängen ?

 

Wir leisten Hilfe, auch Hilfe zur Demokratie, aber drängen sicher niemandem etwas auf.

 

Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ?

 

Ich als Europäerin würde sagen: eindeutig ja.

Vergiftete Interessen Russlands

11:33 Uhr von Olivia59:

"Humanitäres ist immer legitim sofern es nicht an Bedingungen geknüpft ist."

Das sehe ich anders.

"Humanitäres" sollte nur dann geleistet werden, wenn sich betroffene Nationen auch merklich daran beteilige u nicht humanitäre Hilfeleistungen gg milit. Ausgaben eintauschen.

Wenn Mali da glaubhaft mitwirkt, ist das eine völlig legitime Bedingung.

.

"Das Zurückdrängen fremder Einflüsse innerh. souv. Saaten wie Mali ist nicht legitim,..."

Doch, es ist legitim. Oder glauben Sie, dass ein gestiegener Einfluss Russlands vor dem Hintergrund der Verbindungen der Militärjunta zu "Wagner" einen pos. Einfluss auf die demokratische Entwicklung Malis hat?

.

"Die afrikanischen Staaten haben ... gelernt die konkurrierenden Mächte gegeneinander auszuspielen um das Beste für sich rauszuholen."

Das Problem dabei:

wessen Brot ich ess dessen Lied sing ich.

Und das Brot Moskaus scheint mir durch die schrillen Kriegstöne Putins doch arg vergiftet zu sein.

@11:45 Uhr von Phonomatic

"11:33 Uhr von Olivia59: >>Das Zurückdrängen fremder Einflüsse innerhalb souveräner Saaten wie Mali ist nicht legitim, es wird halt einfach praktiziert.<<

Das ist wohl mehr oder weniger ebenso legitim, wie die Begründung mit, der Russland versucht, Einfluss im Hinterhof der europäischen Mittelmeerpartnerschaft aufzubauen. 
 

Was Russland für Mali tun kann, das können wir selbst auch - sogar besser; unter Wahrung internationaler Normen (wie Verantwortlichkeit) und mit Blick auf eine sozial-kulturell förderliche Entwicklung."

.

Russland ist Russland. Wir proklamieren Werte, was bestimmte Handlungen innerhalb dieser Länder, die souveränitätsverletzend sind, ausschliesst.

Ansonsten gebe ich Ihnen in ihrer Beschreibung recht, doch so klar wie Sie mit Begriffen wie "Hinterhof" den geostrategischen Wettbewerb beschreiben möchte ich es auch von unseren Verantwortlichen hören.

@ Biggirl

Wahrscheinlich sind die Russen besser und billiger.

 

Eine Nation, die Angriffskriege beginnt und Kriegsverbrechen verübt, Chemiewaffen einsetzt, kann auch mit "billig" nichts mehr retten.

11:40 Uhr von IlPadrino

"Sie können sich ja mal über die Freihandelsabkommen informieren die wir den Afrikanern beispielsweise im Rahmen des EU-Afrika-Gipfels 2017 auf Auge gedrückt haben. Daran dass sich die Länder nicht mehr selbst mit Nahrungsmitteln versorgen können sind wir stark mitschuldig... aber als Exportweltmeister muss man sowas nunmal in kauf nehmen."

 

Da gibts sicher viel, was verbessert werden muss. Auch die Fischerei vor Westafrika, auch die Abgabe subventionierter LM aus der EU nach Afrika.  Insbesondere auch die demokratischen Strukturen afrikanischer Laender. Denn dann koennen die besser die eigenen Interessen vertreten. 

 

Wir sind nur stark, wenn auch die Partner stark sind. Das unterscheidet uns von China und Russland.

Nochmal für die, die es…

Nochmal für die, die es nicht mitbekommen haben:

 

**Die United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen, in der zum 1. Juli 2013 die afrikanisch geführte Stabilisierungsmission AFISMA aufgegangen ist.** (Wikipedia)

@10:54 Uhr von Bender Rodriguez

Was haben wir mit Mali zu tun? Dieser Bürgerkrieg ist von Mali selbst gemacht. Wir können da nichts ausrichten  Sind Vietnam,  Afghanistan,  Irak, etc nicht genug Beweise? Man kann demokratie nicht beibomben. Hat noch nie funktioniert. 

Das passt gut in Ihre Philosophie: auf Putins Auge Blind, die Demokratie schädigen. Mit einem Heiligenschein Propaganda verbreiten, und die Mörderbande der Wagner Gang ignorieren. Vietnam, etc. alles einseitige Laberei, kennt jeder, der Putin hört.

@11:58 Uhr von Corona Obermayer

"@ ONLYALI >>Warum "wollen" wir denn diesen Völkern "unsere" Politik aufdrängen?<<

.

Wir leisten Hilfe, auch Hilfe zur Demokratie, aber drängen sicher niemandem etwas auf.

Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ?

Ich als Europäerin würde sagen: eindeutig ja."

.

Wer wie Biden und andere Präsidenten die globale Auseinandersetzung zwischen Demokratien und Autokratien beschwört will natürlich "aufdrängen". Alle Nicht-Demokratien werden durch diese Aussage illegitim.

Wohlwollend kann man das als "gut gemeint" durchgehen lassen. Dennoch ist es nicht förderlich für eine friedliche Koexistenz.

11:56 Uhr von Walter2929   /…

11:56 Uhr von Walter2929

 

//wo sie Recht haben, haben Sie Recht.//

 

Nein, da es sich um eine Friedensmission der UN handelt.

@11:58 Uhr von Corona Obermayer

 

Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ?   Ich als Europäerin würde sagen: eindeutig ja.

 

 

die Frage zu beantworten sollten man vielleicht den betreffenden Nationen und ihren Bürgern überlassen

so wie ich zu unseren (europäischen) Werten stehe

so stehen die hinter ihren Werten

 

@11:26 Uhr von Tremiro

>>..... Also sollten wir Deutschen das Land besetzen?<< -  Bei der Ukraine scheinen Sie keine Probleme mit der Besetzung durch eine ausländische Macht zu haben.

..

Na das ist mir aber neu, dass ich keine Probleme mit der Besetzung der Ukraine durch Russland habe. Aber wahrscheinlich kannst du auf Beträge von mir verweisen? Oder hast du meine Beiträge nicht verstanden?

Wie dem auch sei: sowohl in der Ukraine, wie auch in Mali sollten deutsche Soldaten nicht stationiert werden und schon gar nicht an Kampfhandlungen teilnehmen.

@11:16 Uhr von Corona Obermayer

mit Feuerkraft und Finanzierung eines Militärregimes ?  Warum?     Russland wird das Militärregime ehr stärken, wir als Angehörige der freien Welt, werden dem Militärregime ehr entgegen wirken.

 

->

Nein.

Wir wirken dem nicht entgegen, sondern bilden gerade deren Kampfgruppen aus.

Wir stärken das Militärregime in Mali, helfen dabei deren Fähigkeiten in Sachen 'Menschen töten' zu verbessern.

 

 

12:05 Uhr von Omikron   //>>…

12:05 Uhr von Omikron

 

//>>>Verfassen Sie doch mal eine Petition und schicken diese mit ihren Bedenken nach Brüssel<<<//

 

Und warum bitte nach Brüssel? Richtig wäre mach Moskau, adressiert an Herrn P. (als Aggressor).

Mali

11:43 Uhr von ONYEALI:

"Warum "wollen" wir denn diesen Völkern "unsere" Politik aufdrängen ?"

Was Mali sich von unserer Politik abschauen mag, entscheidet das Land selber.

Die Grundzüge der Demokratie wären aber durchaus empfehlenswert.

.

"Ist Europa denn ein ==>nachahmenswertes Beispiel ? "

Welches Beispiel halten Sie denn für nachahmenswerter?

Also Russland scheidet ja schonmal zweifelsfrei aus.

Oder sehen Sie da Nachahmenswertes?

Afghanistan wiederholt

Helfer, die die besten Sündenböcke abgeben. Wenn irgendetwas in Mali oder Niger schiefläuft haben örtliche Politiker die besten Ausreden warum sie selbst nicht Schuld sind. Helfer, die unfreiwillig für alles Schlechte im Land die Verantwortung zugeschoben bekommen. Ein Leichtes für einheimische Politiker der Bevölkerung die Helfer wahlweise für  eine Zukunft in Wohlstand oder als Ursache allen Übels zu beschreiben. Opportunisten, die sich als Helfeshelfer anbieten und den Helfern einen großartigen Job bescheinigen. Von Aufschwung und Demokratieaufbau schwärmend. Eine Bevölkerung, die lernt selbst für nichts mehr zuständig zu sein und alles von den reichen Helfern erwartet.

Enttäuschung und Anfeindung vorprogrammiert.

Politiker der UN und Europas, die sich als großzügige Helfer,  Wissende, geben und feiern lassen wollen. Die großen Brüder, die Kolonialismus ablehnen.

 

 

@12:05 Uhr von Omikron

Die Ausfälle des Getreides wird in manchen Ländern Afrikas  meiner Meinung nach so destabilisieren wirken , das es sehr wahrscheinlich verheerende Auswirkungen hat . Es wäre wünschenswert, das dies rechtzeitig erkannt und wirkliche Anstrengungen unternommen werden, dieses zu verhindern. Es ist im Interesse aller. >>>Verfassen Sie doch mal eine Petition und schicken diese mit ihren Bedenken nach Brüssel<<<

 

Eine Petition ist keine schlechte Idee, nur meine Bedenken sind , das es dann ewig dauert bis reagiert wird und dann wird es schwierig , das Chaos zu beenden und das Leid zu lindern. 

Nur, um das für Sie nochmal…

Nur, um das für Sie nochmal kurz zu rekapitulieren. Mali war eine junge Demokratie, die sicherlich nicht perfekt, aber auf einem positiven Weg war. Der Krieg brach aus, als Islamisten bestehende ethnische Vielfalt ausnutzten und die arabisch geprägten Wüste-Nomaden zu einer Unabhängigkeitsbewegung drängten. Diese war in den Anfängen sehr erfolgreich und zog weitere Islamisten an, deren Ziel schon bald der Sturz der Regierung war. Daraufhin griff die Franz. Armee ein und drängte die Islamisten zunächst erfolgreich zurück, die jedoch immer wieder Überfälle aus ihren Rückzugsgebieten in den angrenzenden Ländern starteten. Nach dem Herunterfahren der Franz. Beteiligung und dem Versuch, zunehmend Mali das Konfliktmanagement zu übertragen, fassten die Islamisten wieder Fuß in den nordöstlichen Gebieten, auch befördert vom heftigen Vorgehen malischer Soldaten. Dies setzte die demokratische Regierung unter schweren Druck und führte zu einem Militärputsch. Diese Situation haben wir jetzt und es lässt sich an einer Hand abzählen, zu welcher Entwicklung eine weitere Beteiligung Russlands dort führt …

Mali-Einsatz beenden

Dass die AFGH-Mission scheitern würde, wusste ich schon vor Jahren.

Wichtiger ist aber, wenigsten jetzt endlich die konsequenten Folgerungen aus diesem größten Desaster der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik auch hinsichtlich zum Beispiel Mali oder Syrien zu ziehen.

Schon in den 90er Jahren war es ein strategischer Fehler die damalige Talibanregierung zu ignorieren und das politische Gespräch mit ihnen zu verweigern. Die Parallelen zu Syrien liegen auf der Hand: Nach über 10 Jahren Bürgerkrieg, in dem sich viele andere Länder manchmal mehr und oft genug auch weniger offen eingemischt haben, ist dieser Krieg de facto entschieden und die Regierung von Präsident Assad hat das Land weitgehend unter Kontrolle. Ob wir uns Bashar Al-Assad nun als Präsident wünschen oder nicht, ist de facto unerheblich. Realpolitisch und sowohl im deutschen Interesse als auch angesichts der humanitären Lage in Syrien geboten wäre das Gespräch.

Der Mali-Einsatz wird genauso scheitern wie die AFGH-Mission

Was war das Ziel der Mission in Afghanistan? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Afghanistan oder Mali riskieren und opfern sollen.

.

Dass das Ziel der Mission der Friedenssicherung in Afghanistan genauso gescheitert ist, wie diese Mission in Mali scheitern wird, ist vorgezeichnet und hängt auch damit zusammen, dass man in naiv-gutmenschlicher Sicht der Dinge die Fakten der kulturellen Vorprägung und Sozialisation (Islam) der Menschen in diesen Ländern mal wieder nicht zur Kenntnis nehmen möchte.

.

Das ist aber der Dreh- und Angelpunkt und ist die Ursache dafür, dass die Afghanistan-Mission im Großen und Ganzen gescheitert ist!

Es scheint den meisten Foristen,

die hier ihre sattsam bekannten ideologischen Süppchen kochen, entgangen zu sein, daß es sich in Mali um zwei verschiedene Missionen handelt. Erstens um die EUTM, die European Union Training Mission Mali, und zweitens um die MINUSMA (Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali).

 

Ersterer Einsatz findet im Auftrag der UN statt, letzterer ist ein UN-Einsatz.

 

Nationalisten mögen keine UN-Einsätze. Das wird hier wieder einmal sehr deutlich.

11:39 Uhr von IBELIN

//Macht nichts, ich erklaere es gerne. China und Russland haben kein Interesse an einer Partnerschaft mit  gleichberechtigten Staaten. Man schafft Abhaengigkeiten. Deswegen auch der Ukrainekrieg.//

Sie meinen Abhängigkeiten wie z.B das "Freihandels"abkommen der EU mit afrikanischen Staaten? Abkommen, die mit Erspressung zustande kommen?

DIe Kriege die von westlichen Staaten in Vielzahl geführt wurden, was war deren Gründe? Abhängigkeiten schaffen?

Suchen Sie einfach nach den Modalitäten dieses Freihandelsabkommens. Ob Sie dann noch behaupten können, dass das nur Russland und China so machen.

12:20 Uhr von Blitzgescheit

"dass man in naiv-gutmenschlicher Sicht der Dinge die Fakten der kulturellen Vorprägung und Sozialisation (Islam) der Menschen in diesen Ländern mal wieder nicht zur Kenntnis nehmen möchte."

 

Nehmen Sie doch ihrerseits erstmal den ein oder anderen Fakt zu Mali zur Kenntnis. Dann könnten Sie vielleicht auch etwas über Mali sagen, statt über Afghanistan lavieren zu müssen - aber auch Afgh sind ja offenbar nur Kulisse für ihre Kritik an der hiesigen Gesellschaft.

Gründe für die Lage???

Wer etwas bewirken will, muß sich zunächst einmal mit den Gründen der Lage auseinandersetzen. In Mali gibt es viele Gründe für eine wirklich katastrophale Situation. Zu nennen sind ein enormes Bevölkerungswachstum, so gut wie gar keine Schulbildung, vor allem für Mädchen, eine für uns unvorstellbare Korruption, furchtbare Hungersnöte und natürlich die Ausbreitung der islamistisch- fundamentalistischen Weltanschauung. In dieser Gemengelage etwas zu bewirken scheint zumindest ein "sehr anspruchsvolles Vorhaben". zu sein. Nimmt man allein das Bevölkerungswachstum: In Mali leben heute 21 333 752 Menschen, 1951 waren es 4 733 942, 1998 waren es 10 228 557 und 2050 werden es vermutlich 44 020 167 sein. Quelle: "https://countrymeters.info/de/Mali" Hinzu kommt, daß im Norden des Landes die Tuareg aufbegehren gegen die Mititärregierung. Frankreich als frühere Kolonialmacht unterstützt  die Militärregierung im Kampf gegen islamistische Terroristen und separatistische Tuareg, usw ...

@13:07 Uhr von fathaland slim

Soweit mir bekannt (Arte - mit offenen Karten) handelt es sich auch um einen "Gefallen" gegenüber Frankreich. Aber das nur am Rande. UN-Truppen sind immer zu untersützen, sonst macht die gesamte UN keinen Sinn. Aber aktuell haben wir einen Angriffskrieg vor der Haustür. Nun wäre es an der Zeit, das die UN oder die Afrikanische Union neue Truppen entsendet. Das zumindest ist mein Ansatz.

12:19, Blitzgescheit

Ja, der bububöse Islam_r_s_*_x_y_z  ist die Grundlage allen Übels in der Welt. Jeder, der Ihre zahlreichen Kommentare hier im Forum kennt, weiß, daß dies Ihre Weltsicht ist.

 

Eine etwas monokausal primitive Weltsicht, aber was soll's. 

@10:53 Uhr von Dr. Cat

Die Ausfälle des Getreides wird in manchen Ländern Afrikas  meiner Meinung nach so destabilisieren wirken , das es sehr wahrscheinlich verheerende Auswirkungen hat . Es wäre wünschenswert, das dies rechtzeitig erkannt und wirkliche Anstrengungen unternommen werden, dieses zu verhindern. Es ist im Interesse aller.

__

...mich würde sehr interessieren, welche Regierungen welcher Länder sich bei der Resolutionsabstimmung bei der UNO enthalten bzw. sogar dagegen gestimmt haben. Da das fast den gesamten afrik. Kontinent betrifft, gehören die Entwicklungshilfe-Zahlungen dort natürlich mal auf den Prüfstand. Diejenigen, die ihre Stimme wg. Zahlungsrückständen nicht abgeben durften und somit als Enthaltungen (soviel ich weiss) gewertet wurden, natürlich ausgenommen. Wobei man vonseiten der UNO bei ganz armen Ländern auch mal über eine Aussetzung der Zahlungen nachdenken könnte. Es kann ja wohl nicht sein, dass Zahlungen getätigt werden an Länder, die dann, wenn es mal darauf ankommt, sich zu positionieren, man die Hand beisst, die einen füttert.

Mali

Gemengelage aus Stammesfehden, Nationalitätenstreit, Armut, Islamismus und Clan-Mentalität. Wer Soldaten, Geld und Waffen hat, leitet den Laden und besitzt die Macht. Wer aus dem Ausland hier mitmischt, fördert und seine Interessen mit denen der Junta vermengt, wird sich Vasallen schaffen. Bodenschätze sichern, Beziehungen aufbauen. Den Fuß in der Tür haben in Afrika Russen und Chinesen schon lange. Ach ja, und dann wir aus dem Westen. Wir meinen es meistens gut, wenn wir demokratische Wurzeln pflegen wollen. Mit Schulung, Bildung, Geld. Aber was die Militaristen wollen, ist nicht immer das, was Friedenswillen und Projekte des Westens bieten. Unsere Bundeswehr, auch die NATO sollte sich konsequent auf Kernaufgaben beschränken. Die Spezialisten und Ausbilder werden besser zurückgeholt statt im heißen Wüstensand von Schergen und Terroristen zermalmt zu werden. Ob Malier, Russen oder Islamisten Anschläge machen und hintertreiben, weiß man nicht. Afghanistan als Lektion sollte reichen.

@13:18 Uhr von Eislöwe

Soweit mir bekannt (Arte - mit offenen Karten) handelt es sich auch um einen "Gefallen" gegenüber Frankreich.

 

Das hätte Jean-Christophe Victor nie so dargestellt.

@13:30 Uhr von SirTaki

 

Gemengelage aus Stammesfehden, Nationalitätenstreit, Armut, Islamismus und Clan-Mentalität.

 

was tun wenn man das glaubt zu erkennen

am besten Raushalten, die müssen alleine damit zurechtkommen

 

Darstellung: