Kommentare - Tempolimit-Debatte: Unabhängiger von russischem Öl?

10. April 2022 - 15:30 Uhr

Um die Abhängigkeit von russischen Ölimporten zu senken, werden Forderungen nach Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen laut. Wie viel Sprit ließe sich dadurch einsparen? Von Cecilia Knodt.

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Kommentare

Zu wenig Schilder?

Und ich dachte, sie lassen es daran scheitern, dass zu wenig Blitzer da sind 😄

Ich habe wirklich das Gefühl, dass das Format der Heute-Show aktueller Innenpolitik am besten gerecht wird. Sorry Tagesschau 😔

"frei Fahrt" ist aus der Zeit gefallen

Die "frei Fahrt" auf der Autobahn ist aus der Zeit gefallen. Es gehört sich einfach nicht (mehr), uneingeschränkt zu rasen. Es ist die Summe der Argumente, die für ein Tempolimit sprechen: Unfallzahlen, Spritverbrauch, technischer Aufwand bei Bau und Ausstattung der Straßen (man denke nur an die Schutzplanken), dann reichen auch kleinere Motoren, ....

Einfach nur machen.

Liebe FDP, liebe CSU: Dafür rennen euch keine Wähler weg!

16:05 Uhr von Opa Klaus

"Jeden Spass verbieten? Und ja, ich oute mich gerne. "

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. Das Outing gelingt perfekt. Sie haben klargemacht, das es ihnen Spass macht, die Umwelt zu zerstoeren. Denn:

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"(...) auf meinen Ökoabdruck pfeiffe ich. Man möge mich nun vierteilen, teeren und federn (bitte in dieser Reihenfolge)."

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Und stolz sind Sie auch noch drauf. An Einstellungen wie der Ihren geht die Menschheit kaputt. Bitte aendern Sie diese. Noch ist Zeit.

Tempolimit-Debatte

Haben wir nicht gerade monatelange Disskusionen über Freiheitsrecht und sinnlose Einschrängungen geführt?

Die !Ampel2 hat doch jetzt wichtigigere Aufgaben als die Bürger weiter zu bevormunden. Beim Impfen waren es die alter die wir schützen wollten, bei Tempolimit könnten wir die junge Generation die für viele Unfälle verantworlich ist, bis 30 Jahren mit einem Tempolimit schützen.

@16:27 Uhr von Wegda

Zitat: " Ich wäre dafür die DUH (und Konsorten) abzuschaffen. Wenn das passiert, lasse ich sofort meinen Diesel-SUV (brauch ich wegen Anhängelast) nach Afrika verschiffen und nehme das Pferd (auch ein Grund für das Diesel-SUV als Zugfahrzeug)."

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Darauf könnte ich mich auch verständigen. 

Nicht mehr die wissensbefreiten "Vorschläge" der DUH mir anhören zu müssen, wäre eine Wohltat.

Tempolimit 30 innerorts?

Dort ist der spezifische Verbrauch viel höher als bspw. bei einem Tempo von 80-100 km/h. Zumindest für die meisten Fahrzeuge.

 

Zitat: "Mein SUV hat beispielsweise einen kurzen 1. + 2. Gang - und 30km/h im 3. Gang führt schon zu Ruckeln. Der Spritverbrauch im 2. Gang... den will die DUH nicht wissen....da spar ich garnix."

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Eben.

Dienstwagentempolit

Um zwei Autoprobleme auf einmal zu lösen schlage ich vor nur noch Dienstwagen mit einer Tempodrosselung auf 120 km/h zuzulassen. 

Es wird allerhöchste Zeit...

..für ein generelles Tempolimit von 120 km/h oder noch besser von 100 km/h auf Autobahnen und Schnellstraßen. Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, dass sich die FDP beharrlich dagegen sperrt. Und mit der Aussage von FDP-Verkehrsminister Wissing, man habe nicht genügend Verbotsschilder, macht er sich schlicht und einfach zur Lachnummer. Vielleicht macht er sich mal die Mühe, z. B. durch Österreich oder Kroatien zu fahren, um zu bemerken, dass auch dort nicht an jedem Kilometer Autobahn ein entsprechendes Schild steht. Ihm geht es lediglich um die Fortführung einer Klientelpolitik für die Autobauer, denn die müssten dann ihre Politik des "immer schwerer, immer PS-stärker, immer schneller" überdenken. Und technisch wird es kein unlösbares Problem sein, statt schneller Boliden schwächer motorisierte Autos zu bauen. Aber vielleicht hat ja die FDP panische Angst davor, bei den nächsten Wahlen Stimmen einzubüßen und an Einfluss zu verlieren, der jetzt ohnehin schon zu groß ist...

@16:06 Uhr von Plectrudis

Tempo 30 in Städten soll nicht primär den Spritverbrauch senken, sondern Unfallfollgen mindern. Auto gegen Fahrrad / Fußgänger mit 50: tot, Auto gegen Fahrrad / Fußgänger mit 30: schwerverletzt überlebt.

 

Das es wirklich nur darum geht, habe ich meine Zweifel. In Bremen z.B. wurde eine Hauptverkehrsstr. vor einigen Jahren Jahren werktags zu einer 30er Zone erklärt. Aber nicht um Radfahrer/Fußgänger zu schützen, sondern wegen dem Verkehrslärm. Seitdem staut sich der Verkehr dort unter der Woche, weil es dort zusätzlich auch noch Ampeln gibt, die gefühlt mehr rot als grün sind. Und wenn es wirklich um Schutz geht, hätte man unsere  einspringen Dorfstr. nach einer Sanierung auch mit einem Tempolimit von zumindest 70KmH versehen müssen. Denn seitdem wird sie  gerne als Raserstrecke verwendet, obwohl dort auch rechts vor links gilt. Es ist eigentlich ein Wunder, daß noch nichts passiert ist, außer einige Tote Katzen, die teilweise völlig zerfetzt wurden. Aber ist ja zu wenig Verkehr für ein Tempolimit. 

Zahlen Daten Fakten?

Vielleicht wurde die Zeitumstellung mit ähnlichen Zahlen Daten Fakten eingeführt? 

Ein Fahrverbot an bestimmten Sonntagen wäre das sinnvollste. Das würde alle Autofahrer gleich betreffen und nicht nur die Autobahnen entlasten. 

Ich habe leider das Gefühl dass es viele Befürworter gibt die seltenst oder nie auf der Autobahn sind. 

16:27 Uhr von Wegda

"Aber 100/80/30 kmh (Autobahn/Landstraße/Stadt) ist Unsinn."

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Froehliches Ignorieren des Artikels? "Einsparpotenziale von insgesamt 3,7 Milliarden Liter Benzin und Diesel im Straßenverkehr." etc. 

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Freie Fahrt fuer freie Geister? Na, ich weiss nicht...

Für ein Tempolimit

Daten eines Selbstversuchs: Wohnmobil ca. 600 km, 20% verminderter Verbrauch bei Tempo 100 statt 120 bei überwiegender Autobahnfahrt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sank dadurch von 90 km/h auf 75 km/h. Also gut 1 Stunde länger unterwegs gewesen.

Pro Tag werden ca. 120 Mio. Liter Diesel und 60 Mio. Liter Benzin getankt. Laut TomTom und Inrix (Datenanbieter) ist bisher kein Rückgang der Geschwindigkeiten festgestellt worden. Quelle: Augsburger Allgemeine vom 15.3.2022. 
Scheinbar ist es nur möglich, über eine staatliche Steuerung die Geschwindigkeit und damit den Kraftstoffverbrauch zu drosseln. Aktuell geht es um den Putin-Krieg als Motivation, aber Öl ist auch endlicher Rohstoff!

@15:57 Uhr von PeterLustig78

Die Aussage, dass Verkehrstote halbiert werden würden mit einem Tempolimit ist leider falsch. Bei der einzigen Studie dazu sind tatsächlich auf der Teststrecke ca nur noch halb so viele Unfälle mit Personenschaden passiert, aber gleichzeitig hat sich die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden halbiert. Der Effekt war also in Wirklichkeit nur ein Viertel. Dazu kommt, dass auf gefahrene Kilometer gerechnet Autobahnen am wenigsten Unfälle und am wenigsten Unfälle mit Todesfolge zu beklagen haben. Sie machen nur ca 7% aller Unfälle aus. Die tatsächliche Reduktion von Vekehrstoten, die zu beklagen wären, wäre tatsächlich damit also eher so im Bereich 1-2% und beruft sich auf eine Studie von 2007, die mit noch älteren Daten arbeitet. Das wäre mir als Journalist peinlich. [sic!]

 

Freuen sie sich, dass sie kein Journalist sind, sonst müsste ihnen ihr Kommentar wirklich peinlich sein.

Nicht nur, dass sie hier offensichtlich falsch zitieren  - die Studie dürfte nämlich ergeben haben, dass sich neben der Anzahl der Unfälle auch die Wahrscheinlichkeit halbiert hat, dass bei einem Unfall jemand tödlich verunglückt.

Sie offenbaren ebenso offensichtlich keinerlei grundlegende Mathematikkenntnisse zu besitzen, denn der Effekt würde sich damit nicht vierteln, sondern vervierfachen.

Tempolimit

Ein Staat, der ein Tempolimit erstellt und nicht in der Lage ist, dies flächendeckend zu kontrollieren, macht sich lächerlich. Deshalb: Hände weg, obwohl es dringend notwendig wäre.

@16:32 Uhr von Blitzgescheit

"Aber selbst diese Mühe macht man sich offensichtlich bei dieser "hätte, hätte-Fahrradkette"-Rechnung schon gar nicht, wahrscheinlich weil man dann feststellen würde, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf deutschen oder französischen Autobahnen mehr oder weniger gleich ist!"

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Bitte den Text nochmal lesen.

Da wird explizit auf Ihren Denkfehler der Durchschnittsgeschwindigkeit eingegangen.

Denn eine generelle…

Denn eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen könnte den Spritverbrauch in Deutschland senken und damit auch den Bedarf an Importen von Rohöl und Ölprodukten. Das könnte wiederum dazu beitragen, die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen rasch zu senken - ein erklärtes Ziel angesichts des russischen Angriff Russlands auf die Ukraine.

 

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Gut ist, wenn die Abhängigkeit von Russland verringert wird, weil Russland Menschenrechtsverletzungen verübt. Herr Habeck hat zwar ein Deal mit Katar beschlossen, einem Land, in dem Menschenrechtsverletzungen stattfinden, Andersgläubige bedroht, verfolgt und getötet werden; aber das ist in Deutschland scheinbar nicht so schlimm, sich in eine andere Abhängigkeit zu begeben.

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Ich würde es begrüßen, wenn auf deutschen Straßen, Landstraßen und Autobahnen Gesetze ähnlich wie in den USA wären.  Als da wären: Auf Straßen 20-30 mph bzw. ca. 40-48 km/h. Außerhalb von Ortschaften gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 55-65 mph, ca. 88-105 km/h. Auf Autobahnen 70-75 mph also 112-120 km/h.

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Wir waren mehrmals in den Staaten, und ich bin noch nie so entspannt Auto gefahren wie dort.

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Für mich sind Deutschlands Autobahnen ähnlich wie Kriegsschauplätze!

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Es ist Zeit für eine drastische Änderung, aber auch mit entsprechenden Kontrollen wie in den USA. Ohne dem und drastischen Strafen bringt das alles nichts.

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Ob es dabei Einsparungen gibt, weiß ich nicht. Die Abhängigkeit von Russland rasch senken, glaube ich aber auch nicht. Das benötigt ein paar Jahre.

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Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die Zahl der Autofahrer zunehmen wird wegen der zunehmenden Entspanntheit beim Fahren, was ein höherer Verbrauch nach sich ziehen könnte.

 

 

PeterLustig78

 

Die tatsächliche Reduktion von Vekehrstoten, die zu beklagen wären, wäre tatsächlich damit also eher so im Bereich 1-2% und beruft sich auf eine Studie von 2007, die mit noch älteren Daten arbeitet. Das wäre mir als Journalist peinlich.

 

Mir wäre es peinlich zu schreiben die Zahl der Verkehrstoten, die durch ein Tempolimit verhindert werden könnte, sei zu niedrig.

 

Vernachlässigt werden in dieser Diskussion die Zahlen der Verletzten bzw. schwer Verletzten, die nach einem Verkehrsunfall langfristig oder sogar ein Leben lang mit Schmerzen und Einschränkungen leben müssen. Oder sogar dauerhaft arbeitsunfähig bleiben.

 

Und da wäre ein Tempolimit von 30 km/h innerorts auf jeden Fall ein geeignetes Mittel für mehr Verkehrssicherheit. Gefahren wird i.d.R. sowieso 10 km/h schneller als erlaubt.

 

Wenn Tempolimits zusätzlich mit einem niedrigeren Spritverbrauch einhergehen, umso besser.

@16:11 Uhr von YokoOno

Wenn 82% der Leute (so Meldung von letzter Woche) für ein Tempolimit sind, würde ich erwarten, dass 82% auch einfach freiwillig 100 km/h fahren könnten. Warum tun sie es nicht einfach? In Deutschland muss das Gute scheinbar immer durch ein Verbot erreicht werden. Einfach von sich aus mitdenken und handeln geht nicht!? (Analogien sind/waren auch bei der Handhabung der Corona-Pandemie zu beobachten.)

 

Dem kann ich nur zustimmen. Es ist doch keiner gezwungen mehr als 130 kmh zu fahren. Wer es trotzdem macht, darf sich dann hinterher nicht beschweren, wenn er/sie dann einen höheren Spritverbrauch haben und dadurch höhere Benzinkosten. Abgesehen davon, gibt es auf vielen Autobahnstrecken schon Tempolimits von 120 oder gar 100.

@KunstPause - 16:04

"Lasst die Leute in Ruhe und beendet die Bevormundung, die Menschen sind weit schlauer als Politiker und DUH."

 

Steile These - schlagende Gegenbeweise halten die Autobahnmeistereien und jede Polizeidienststelle vor.

Man brauch kein Gesetz-einfach machen

Ich pendle täglich 100km zur Arbeit hin- und zurück und praktiziere es schon seit Jahren das ich mit 80 km/h über die Landstraßen fahre. Zwar muss ich dafür morgens 5 Minuten früher losfahren - aber so what: ich komme entspannt dahin wo ich hin will. Ich brauche kein Gesetz. Einfach freiwillig mitmachen.

Ideenlosigkeit statt Fortschritt

Regelgeile Kontrollfetischisten machen das was sie am besten können.

Vielleicht hat man ja auch einen Vierjahresplan für die Wirtschaft schon in der Schublade. 

 

Verbote erlassen statt Innovationen ermöglichen oder fördern.

Bezahlbarer Öffentlicher Nah- und Fernverkehr, der eine Alternative zum eigenen Auto darstellt.

Davon profitieren die Umwelt und mehr Menschen in weit größerem Maße.

 

Wieviel Barrel Erdöl spart man eigentlich in den zehn Minuten zwischen zwei Staus auf unseren überlasteten Autobahnen, wenn man mit dem Elektroauto 130 statt 180 km/h fährt?

Tempolimit macht Sinn..

Man schont Nerven, Umwelt und Geldbeutel.

Und wer Sorgen hat, versehentlich zu schnell zu fahren, kann einen Tempomat einbauen lassen..entspanntes Fahren für alle ist garantiert

Der weitere gute Effekt wäre …

Der weitere gute Effekt wäre, das keine PKW mehr gebaut werden müssen, die dicke Reifen, Bremsen, Fahrgestelle und Motoren brauchen um 200 km/h zu erreichen und zu beherrschen.

Die Autos würden dann leichter werden, hätten weniger Feinstaubabrieb, würden weniger Ressourcen verbrauchen (Metal, Herstellungskosten, usw.).

 

Muss kommen!

Nicht nur wegen der erhofften Einsparungen an Öl. Ist besser für die Umwelt, rettet vermutlich Menschenleben. Ich sehe nur Vorteile. Vier Prozent mögen sich unbedeutend anhören. Im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen lässt sich aber sicher etwas bewirken.

@ das ding 16:34

"Und stolz sind Sie auch noch drauf. An Einstellungen wie der Ihren geht die Menschheit kaputt. Bitte aendern Sie diese. Noch ist Zeit"

Warum sollte ich meine Meinung ändern? Es ist nunmal meine Meinung und dazu stehe ich. Ich hätte natürlich auch etwas schreiben können, was der Allgemeinheit gefällt und wäre dann ein "guter Forist"? Sie unterstellen mir, dass ich stolz darauf wäre die Umwelt zu zerstören. Lesen Sie dies aus meinem Kommentar heraus oder legen Sie mir so etwas nur in den Mund? Ich bin nicht angepasst, wenn Sie das meinen. War ich noch nie und werde ich niemals sein. 

@17:10 Uhr von Vaddipatzig

Ich pendle täglich 100km zur Arbeit hin- und zurück und praktiziere es schon seit Jahren das ich mit 80 km/h über die Landstraßen fahre. Zwar muss ich dafür morgens 5 Minuten früher losfahren - aber so what: ich komme entspannt dahin wo ich hin will. Ich brauche kein Gesetz. Einfach freiwillig mitmachen.

Ich fahr zwar nur 35 km einfach, mit 90 km/h auf der Landstrasse mit Tempomat kommt man gut voran.

Autobahn sollte 13o km/h ausreichen..

Aber leider ist "freie Fahrt" wichtiger als Umweltverantwortung..

Von mir aus...

...macht halt n Tempolimit, meinen Segen habt ihr. Aber kommt mir nicht mit so nem Quatsch das würde im relevantem Maße Sprit sparen. In Zeiten, in denen wir auf LNG-Terminals umbauen und entsprechend Tanker Kapazitäten erhöhen ist das ein wiiiiiiiiinzig kleiner Witz.

Warum 100 Km/h?

Man wollte doch immer 130 km/h. Eigentlich ganz einfach jetzt sich für 100 stark machen und dann bei 130 behauten das ist ein guter Kompromiss der von allen getragen werden kann .Jeder freut sich dass es wenigstens nicht 100 km/h sind. Um den Autofahrer nicht unnötig in Gefahr zu bringen dagegen zu verstoßen sollen , da sonst nirgends auf der Welt(also in Ländern die halbwegs befahrbare Straßen haben) schneller wie 130 gefahren werden darf auch die Höchstgeschwindigkeit der neu zugelassenen Autos auf 130 zu begrenzen.   Auch das spart kosten da die Überwachung wegfällt.Wenn schon dann richtig.

Die Argumente und Zahlen für…

Die Argumente und Zahlen für ein Tempolimit liegen klar auf dem Tisch. Die FDP kann sich aus Lobbygründen nur schwer vom unsinnigen Satz "Freie Fahrt für freie Bürger" verabschieden. Aber da sehe ich noch Spielraum, denn im Ernst wird kein FDPler daran festhalten, dass Freiheit eine Frage des Gaspedals ist. 
Anders ist das bei der AfD: Die ist aus Prinzip dagegen. Und diese Prinzipienstarre ist grundsätzlich argumentationsresistent.

gez. NieWiederAfd

Und die Kontrolle?

Seit Jahren geht die Zahl der Unfalltoten in Deutschland zurück. Und auf den wenigen km ohne Beschränkung auf der AB ist meist auch weniger los. Also auch kein Argument. Tatsächlich muss ich zu "günstigen" Verkehrszeiten und sehr deutlich über 130 zwischen Berlin und Brenner nachtanken. Da ich das nicht will, fahre ich eben langsam genug, um frühestens meinen nicht ganz kleinen Benziner bei Innsbruck das erste mal aufzufüllen. 

Interessant ist, dass man den österreichischen Polizisten strenge Kontrolle nachsagt, also wird dort tatsächlich nur selten knapp über 100 gefahren.

Wenn ich in Berlin am Tage die A100 fahre und mich einigermaßen an die meist 80 halte, gibt es sehr deutlich schneller Fahrende. Aber Kontrolle???

@17:13 Uhr von Arthur Fleck

… Wieviel Barrel Erdöl spart man eigentlich in den zehn Minuten zwischen zwei Staus auf unseren überlasteten Autobahnen, wenn man mit dem Elektroauto 130 statt 180 km/h fährt?

Genau bei diesem Beispiel liegt die Einsparung. Wenn stundenlang gleich schnell gefahren wird bleibt es im mittleren Bereich.

Da aber alle paar Minuten die Geschwindigkeit gedrosselt wird ist das jedesmal fällige Beschleunigen auf 180 extrem teurer als nur auf 100 oder 120 zu beschleunigen.

Hehre Motive? …

…oder mißbrauchen die "Autogegner" die augenblickliche Situation. Geht's wirklich um einen Rußland-Boykott oder doch um tief verfestigte ideologiegespeiste Standpunkte?

Wenn man nur diejenigen in die Umfragen einbezieht, welche tatsächlich die Autobahnen benutzen, ergäben sich andere Ergebnisse. 

Bei einem Limit von 100 km/h kann außerdem kein LKW mehr überholt werden, ohne ein Bußgeld zu riskieren.

Und wer zahlt denen, die beruflich unterwegs sind, den zeitlichen Mehraufwand?

Daß Putin nicht nur die Ukraine zerstören will, sondern mittelbar auch die westlichen Volkswirtschaften, kommt anscheinend nicht Allzuvielen in den Sinn.

Auf

nicht beschränkten AB fahre ich idR 120-130 Km/h. Nicht nur weil bis dahin der Spritverbrauch meines KFZ (Kleines SUV, Benziner Mildhyhrid, Automatik, Allrad, 129PS, Leergewicht 1,35 t, kürzer und leichter als ein Golf) bei moderaten 6 L/100km bleibt, sondern weil mir schneller fahren zu stressig ist.

Ein Tempolimit von 130 würde mich daher nicht kratzen. Eines von 100 aber schon, denn dann wird es erstens wieder stressig, zB beim Überholen eines LKW, denn die fahren idR 95 Km/h, und dabei drängeln dann von hinten diejenigen, die sich partout nicht an dieses Tempolimit halten wollen (und das werden nicht wenige sein, zB die Sprinter, wie meine Erfahrung auf österreichischen AB zeigt). Und zweitens verliere ich alleine auf meinen Arbeitsweg (50km einfach) täglich 12 Minuten, wenn ich 100 km/h statt 125 km/h Durchschnitt fahre. Pro Arbeitsjahr sind das 2.640 Minuten oder 44 Stunden mehr im Auto und weniger bei meiner Familie.

Auch mit 80 auf Landstraßen kann ich mich nicht anfreunden, dann könnte man nämlich keinen LKW mehr gefahrlos überholen, „Lebenszeitverlust“  wie oben erwähnt.Und mit flächendeckend 30 innerorts schon gar nicht, da bleibt das Auto im zweiten Gang und braucht mehr Sprit und ist lauter als bei 50 im vierten.

Tempolimit oder Autolimit?

Erstaunlich dass überhaupt noch Auto gefahren werden darf!

Würde man den Klimawandel ernsthaft überleben wollen, ...

@17:13 Uhr von Arthur Fleck

Das ist Freiheit! Für 10 Minuten 180 km/ h zwischen zwei Staus auf unseren überlasteten Autobahnen fahren. Schon komisch, was sie so schreiben.

@16:30 Uhr von Freier Westen

Was ist mit e-Autos  Ein Tempolimit zum Spritsparen macht nur Sinn, wenn man einen Verbrenner fährt. Was ist mit dem gemeinen E-Driver?    Ist da nicht die Elektronik schon auf maximal 100 km/h eingestellt?

Also meiner ist bei 185 km/h abgeriegelt…

Im Übrigen ist wohl schon länger nicht mehr „die deutsche Ingenieurskunst“ State of the Art bei E-Autos, sondern die der Asiaten ( Korea, Japan, China. In dieser Reihenfolge.)

Zum Thema „Sicherheit“ / Unfallopfer : Kfz verbieten, dann sinkt deren Zahl auf nahezu Null…

17:21

Da wurde die Demokratie regelrecht zuvorkommend behandelt ! Ich konnte dem Vorscheiber nur bestätigen.Dann also besten Dank.

 

PeterO

In der der jetzigen Situation erzählen uns etliche Regierungsmitglieder, dass es um jede Kilowattstunde, um jeden Liter geht den wir als Energie einsparen müssen. Damit haben sie recht. Wir müssen die Energieabhängigkeit von Russland schnellstens überwinden. 

Wer dann solche "Low hanging Fruits" wie das Tempolimit nicht erntet, ist vollkommen unglaubwürdig.

Liebe Ampelkoalition, werft ideologische Scheuklappen (FDP) über Board und redet nicht vom Frieren im Winter solange es ein Tempolimit gibt. Es geht um Menschenleben in der Ukraine.

Ein Verkehrsminister der von Schilderknappheit spricht, will uns Bürger entweder verarschen oder er ist vollkommen unfähig.

Lieber Olaf , handele den Menschen in der Ukraine zu Liebe. Schnell.

 

 

Spritersparnis ist das falsche Argument

Ich bin für das Tempolimit, aber nicht wegen Spritsparen. Man hat einfach weniger Stress, weil man nicht darauf achten muss, ob jemand mit 200 Sachen hinter einem angebraust kommt.

Überhaupt: Tempo 100 auf Autobahnen kann doch nicht ernst gemeint sein. 120 oder besser 130 Km pro Stunde müssen es schon sein. Die Autobahnen sind doch dafür gedacht, größere Strecken in kürzerer Zeit zurückzulegen. Da macht 100 keinen Sinn. Bei Tempo 130 ist der Prozentsatz der Spritersparnis aber deutlich geringer. So steigt der Windwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Daher wird die Spritersparnis recht schnell geringer bei steigender Geschwindigkeit. Ergo ist das Argument der Spritersparnis keines, wenn man den Sinn der Autobahnen erhalten will.

 

 

 

Viele die hier für ein Tempolimit argumentieren

fliegen sicherlich ein oder mehrmals in den Urlaub. Dabei verbrauchen sie aber für einen Flug soviel Energie, wie ein durchschnittlicher Autofahrer in einem ganzen Jahr oder wenn er ein ganzes Leben lang keine Energie mit einem Tempolimit auf der Autobahn spart.

Das Tempolimit ist ein Politikum, mehr nicht ! Wenn man wirklich Energiesparen will, muss man an ganz anderen (unpopulären) Stellen angreifen. (z.B: Urlaubsflüge, Kreuzfahrten, Kunstschnee usw.)

@17:10 Uhr von Vaddipatzig

…das ich mit 80 km/h über die Landstraßen fahre…

Das kann aber teuer werden, da das einen Verstoß gegen §3, Absatz 2 StVO darstellt…

Schade

... dass der russische Angriffskrieg auf ein vermeintlich schwächeres Nachbarland jetzt zu solchen Verwerfungen führt, zur Energieeinsparungen, zum Tempolimit, zu solchen Wertverlusten, zur Inflation, zur Zerstörung von Handelsbeziehungen und zu einer Zerstörung des Rufs Russlands in der Welt. Nur wegen des Größenwahns eines "Führers".

@17:17 Uhr von Opa Klaus

 

@ das ding 16:34

 

"Und stolz sind Sie auch noch drauf. An Einstellungen wie der Ihren geht die Menschheit kaputt. Bitte aendern Sie diese. Noch ist Zeit" . 

 

Warum sollte ich meine Meinung ändern? Es ist nunmal meine Meinung und dazu stehe ich. Ich hätte natürlich auch etwas schreiben können, was der Allgemeinheit gefällt und wäre dann ein "guter Forist"? Sie unterstellen mir, dass ich stolz darauf wäre die Umwelt zu zerstören. Lesen Sie dies aus meinem Kommentar heraus oder legen Sie mir so etwas nur in den Mund? Ich bin nicht angepasst, wenn Sie das meinen. War ich noch nie und werde ich niemals sein. 

 

Sie schrieben, daß Ihnen Ihr ökologischer Fußabdruck egal sei.

 

Ich nenne das Sündenstolz. 

@17:17 Uhr von Opa Klaus

Wenn sie angepasst an Einhaltungen von Tempolimits fest machen. Sie sind ja ein echter Rebell!

@15:42 Uhr von Gregory Bodendorfer

Zeit für dieses Tempolimit..es ist kostenfrei, schont das Klima, die Energiereserven, die Infrastruktur, eigentlich ne sehr gute Sache.. Leider ist die FDP gegen alles was sinnvoll ist, samt dem Herrn Lindner benimmt sich diese Partei wie eine verwöhnte Göre, die sich in der ewigen Trotzphase befindet...

Die Autobahnstrecken, auf denen tatsächlich keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt sind wenige. Und wenn es sie noch gibt, sind dort mit Sicherheit Baustellen, die die Geschwindigkeit auf 80, 60 oder gar 40 km/h beschränken.

Zum Spritsparen bringt eine gleichmäßige Geschwindigkeit und stetig fließender Verkehr mehr als eine geringere Geschwindigkeit.

@17:21 Uhr von kurtimwald

Zwischen Stau und 130 kann man immens beschleunigen.

Es geht darum mehr Menschen von Auto unabhängig zu machen. Es geht darum nicht auf Hybrid sondern auf Vollelektroauto umzusteigen. Umweltfreundliche Energiequellen gibt es schon lange. Was aber nur halbherzig gefördert wird,  kann sich auch nicht entwickeln. 

Da reichen keine 100 Milliarden wie für die Verteidigung.

Dazu muss eine Regierung verdammt viel Geld in die Hand nehmen und den Fortschritt auch wollen.

Ist aber schwerer und unpopulärer als mal schnell ein Verbot auszusprechen oder den Haushalt zu sanieren, nachdem man blühende Landschaften gekauft hat.

Deshalb Stagnation seit Jahrzehnten in diesem schönen Land.

… Wieviel Barrel Erdöl spart man eigentlich in den zehn Minuten zwischen zwei Staus auf unseren überlasteten Autobahnen, wenn man mit dem Elektroauto 130 statt 180 km/h fährt? Genau bei diesem Beispiel liegt die Einsparung. Wenn stundenlang gleich schnell gefahren wird bleibt es im mittleren Bereich. Da aber alle paar Minuten die Geschwindigkeit gedrosselt wird ist das jedesmal fällige Beschleunigen auf 180 extrem teurer als nur auf 100 oder 120 zu beschleunigen.

17:15 Uhr von 91541matthias

 

Tempolimit macht Sinn..

Man schont Nerven, Umwelt und Geldbeutel.

Und wer Sorgen hat, versehentlich zu schnell zu fahren, kann einen Tempomat einbauen lassen..entspanntes Fahren für alle ist garantiert

 

 

Diesen Vorteil sehe ich auch. Zumindest für einen großen Teil der Menschen. Die Adrenalinjunkies, die unter Termindruck Stehenden und die GeschwindigkeitsfreiheitsrechtlerInnen wird man davon wohl nicht überzeugen.

 

Letztendlich habe ich gar nichts dagegen, wenn auf freier Strecke auch schneller gefahren wird. Das Problem sind allerdings diejenigen, die meinen die linke Spur sei ausschließlich ab Tempo 200 freigegeben und den langsamer Überholenden mit Lichthupe auf der Stoßstange kleben. Gäbe es hier mehr Rücksichtnahme, müsste man sich darüber gar nicht unterhalten.

 

Bin sicher gleich wird mir entgegnet wie rücksichtslos doch das Überholen mit Tempo 120 sei.

Top Five

@ Gerd Hansen:

Im Übrigen ist wohl schon länger nicht mehr „die deutsche Ingenieurskunst“ State of the Art bei E-Autos, sondern die der Asiaten ( Korea, Japan, China. In dieser Reihenfolge.)

 

Deutschland gehört mit China, USA, Japan und Korea eindeutig in die Top Five der Ingenieurskunst - auch bei E-Autos. Bei Verbrennern sind die Deutschen meiner Meinung nach ja an 1 gewesen.

@16:04 Uhr von KunstPause

Lasst die Leute in Ruhe und beendet die Bevormundung, die Menschen sind weit schlauer als Politiker und DUH.
 

Text nicht gelesen?

“Langsamere Fahrer können den höheren Verbrauch von Rasern nicht ausgleichen.“

Es bringt also nur wenig, wenn einzelne vernünftig fahren. Ein großer Effekt wird dann erzielt, wenn alle sich an das Tempolimit halten müssen. 

Um was geht‘s wirklich? Geht…

Um was geht‘s wirklich? Geht‘s um die möglichst größtmöglichen Schaden gegen Putin zu erreichen, oder nicht doch nur, darum mit solchen und all den anderen Schickanen endlich die bösen Dieselfahrer so weit zu bringen, dass endlich ihre so hoch gefährlichen Autos endlich stehen lassen und alle hier  endlich nur noch im Fahrradparadies leben?

@17:36 Uhr von CoronaWegMachen

.ÖPNV.. und schon ist das Thema Tempolimit eh gleich voll raus.

Mit ÖPNV dauert der Weg zum Dienst 3x so lange und zu meinen Angehörigen sind Busse nur selten unterwegs..

 16:11 Uhr von YokoOno

"Wenn 82% der Leute (so Meldung von letzter Woche) für ein Tempolimit sind, würde ich erwarten, dass 82% auch einfach freiwillig 100 km/h fahren könnten. Warum tun sie es nicht einfach? "

.

Tja, ihre polemische Attacke funktioniert nicht. Ich wuerde freiwillig hundert fahren, habe aber kein Auto und fahre auch keins. Nun denken Sie weiter... Wieviele in den 82 Prozent sind nicht automobil? Zwotens: fahren Sie mal bitte auf einer Autobahn hundert, wenn es kein Tempolimit gibt. Das macht man aus reinem Selbstschutz nicht. (Und bevor Sie sagen, dass man nur Autofahrer gefragt hat - bitte eine Quelle exakt verlinken. Ein vages Letzte Woche reicht nicht.)

Tempolimit = kleinere Autos

Autos die 200 km/h fahren, müssen viel schwerer und stabiler gebaut werden, dadurch höherer Verbrauch, insofern bringt ein Tempolimit mit gleichzeitiger Gewichtsreduktion durchaus Einsparungen.

 

Ich verstehe nicht warum das in dieser Diskussion nicht mitgedacht wird.

Wie ist der Mehrheitswille der Deutschen?

Haben wir eine Demokratie, oder nicht.

Müssen die Regierenden sich immer and dem Willen der Lobbyisten / Vermögenden orientieren?

Wie viele Länder gibt es noch in denen es kein Tempolimit gibt?

Wenn man auf der Autobahn fährt, einem blinkende Autos entgegen kommen und im Radio von einem Geisterfahrer berichtet wird, sollte man davon ausgehen das man selber der Geisterfahrer ist.

@17:16 Uhr von kurtimwald

Der weitere gute Effekt wäre, das keine PKW mehr gebaut werden müssen, die dicke Reifen, Bremsen, Fahrgestelle und Motoren brauchen um 200 km/h zu erreichen und zu beherrschen. Die Autos würden dann leichter werden, hätten weniger Feinstaubabrieb, würden weniger Ressourcen verbrauchen (Metal, Herstellungskosten, usw.).  

Danke! Einer, der mitdenkt. Gewinnmargen bei SUV allerdings Richtung 20%, Kleinwagen eher niedriger einstelligen Bereich. Ich stell mir immer mal wieder vor, jemand hat mir 20% mehr angeknüpft als die Kiste wert ist. Ich würde die vor Scham in der Garage verstecken und niemandem zeigen.

Völliger Unsinn

Wir haben doch heute schon fast durchgängig Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Oftmals trauen sich PKW Fahrer nur noch 75 zu fahren und behindern den Schwerverkehr.

Eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung völliger Unsinn.

Die Leute fahren von sich aus zumeist ja eh schon 130 km/h.

Sie wollen Co 2 vermeiden ?

Trinken sie weniger Limonade.

@17:30 Uhr von Einmal

Lesen und verstehen, dann ist es auch nicht mehr komisch.
 

Das ist Freiheit! Für 10 Minuten 180 km/ h zwischen zwei Staus auf unseren überlasteten Autobahnen fahren. Schon komisch, was sie so schreiben.

Ich bin wegen der Begründung…

Ich bin wegen der Begründung dagegen. Es geht nicht um Umweltschutz, sondern um russisches Öl. Als ob amerikanisches oder arabisches Öl politisch gesehen besser wäre...

Grundsätzlich ist mir das Thema relativ egal. Die Einsparung an CO2-Emissionen ist vergleichsweise gering, aber mit 130 Spitze kann man durchaus auch ankommen.

 

Das Umweltbundesamt soll mit dafür sorgen, dass erneuerbare Energien endlich wirklich ausgebaut werden, und nicht irgendwelche Scheinaktionen befürworten, die der Politik ein `wir haben doch was getan´ ermöglichen. Und das auch noch unter einem Vorwand.

 

Tempolimit ist mit den…

Tempolimit ist mit den aktuellen Kontrollen eh nur geduldiges Papier.
Zuletzt bei Schneefall und kaum erkennbaren anderen Fahrzeugen hatten ca 1/4 Licht an. 80 bei Nässe war eher 130.

Dazu wird beim Stadtverkehr dauernd die 1/2 mv^2 an der Bremse zu Wärme bei jedem Stop. Aber jetzt liegt der Fokus auf der Autobahn.
 

100 auf der Autobahn

ist zu wenig. 130 ist ok.

 

Ungarn, Osteuropa, Oesterreich, Italien, Frankeeich.  fahren mit 130 auf der Autobahn sehr gut.

 

Warum will man jetzt in DE  nach unten uebertreiben?

Demokratie

@ Emil67:

Haben wir eine Demokratie, oder nicht.

 
 

Ja, Deutschland hat eine traditionsreiche Demokratie.

Jetzt

rächt sich, dass der Diesel aus ideologischen Gründen kaputtreguliert wurde. Die aktuelle Dieseltechnik ist abgasmässig sauberer denn je, zudem gerade bei Geschwindigkeiten über 100 km/h viel verbrauchsärmer als Benziner und Hybride und könnte dadurch viel dazu beitragen, unabhängiger vom russischen Öl zu werden. Nur kauft aus dem oben genannten Grund fast niemand mehr einen Diesel, privat schon gleich gar nicht.

Was zudem in der Tempolimit-Diskussion etwas zu kurz kommt, ist der Effekt staatlicher Maßnahmen mit Stossrichtung „Spritsparen“ auf die Steuereinnahmen und den Staatshaushalt. Lindner braucht grade jetzt jeden Cent; kein Wunder, dass die FDP gegen ein Tempolimit ist.

Tempolimit auf Autobahnen?…

Tempolimit auf Autobahnen? Ich lache mich kringelich. Zum Großteil haben wir schon ziemlich viele 120Km/H Limits auf den Autobahnen, Deswegen wird aber kein Deut Sprit gespart, selbst bei den hohen Spritpreisen nicht. Wenn die Leute fahren müssen, dann müssen sie fahren. Und soll mir mal einer sagen wenn ich für eine Strecke von 100 Km auf der Autobahn 90 Minuten brauche wie schnell ich dann im Durchschnitt gefahren bin! Was ich damit aussagen möchte ist ganz einfach, auf welcher Autobahn erreicht man noch 100 Km/H Durchschnittsgeschwindigkeit?

Die Leute fahren wegen jedem Mist und Einkauf der ihnen einfällt immer extra irgendwo hin wo viele Kilometer zusammen kommen, anstatt man manche Einkäufe zusammenlegt, dann braucht man weniger Kilometer zu fahren. Weniger Kilometer = weniger Spritverbrauch!  Es gäbe nur ein Mittel zum tatsächlichen Sparen, Kraftfahrzeuge zu bauen die technisch nicht schneller als 100 Km/H fahren können! Alles andere ist Augenwischerei!

@17:35 Uhr von Gerd Hansen

…mit 80 km/h über die Landstraßen fahre… Das kann aber teuer werden, da das einen Verstoß gegen §3, Absatz 2 StVO darstellt…

 

mit 80 km/ h behindert man auf Landstraßen nicht den Verkehrsfluss. Kein Mensch muss am Höchstlimit des Erlaubten fahren, und 80 km/ h sind 80% des überhaupt maximal Erlaubten bei besten Bedingungen (kein Gegenverkehr, kein Radfahrer, kein Wind, kein Sand am Strassenrand usw.).

Behinderung wäre, wenn jemand grundlos langsamer fährt als die geringste Höchstgeschwindigkeit aller zugelassenen Fahrzeuge (landw. Fahrzeuge mit 25km/h) fährt und es für 10 Minuten keine Überholmöglichkeit gibt.

Freie Fahrt für die FDP ?

Die FDP hat die einfachsten Dinge nicht verstanden. Wir befinden uns in einer extremen Situation, weil ein grausamer Krieg in der Ukraine geführt wird, in dessen Gefolge wir uns aus der Abhängigkeit russischer Gas-, Öl- und Kohlelieferungen befreien müssen und das nicht mit einem 10-Jahres, sondern einem Sofortprogramm.

Es müssen also ALLE Register gezogen werden, um Energie einzusparen. Zu den am einfachsten und schnellsten umzusetzenden Maßnahmen gehört auch ein Tempolimit. Es zählen alle Maßnahmen zur Energieeinsparung (Über 2 Mrd ltr Einsparung p.a. bei Benzin und Diesel = geschätzte 5-7% Einsparungen an Öllieferungen aus Russland). Wer das als Peanuts abtun will, der bekommt die Einsparmengen an Energie nie zusammen, für den energetischen Umbau in D. Das würde in der Folge schweren Schaden in der Wirtschaft verursachen.

Ich hoffe, dass Kanzler Scholz das Tempolimit zur Chefsache macht, auch mit dem Risiko, dass die FDP die Koalition sprengt. In diesem Falle würde diese Partei wiederholt unter Beweis stellen, dass sie mit ihrem Führungspersonal nicht regierungsfähig ist. (Frau Merkel weiß das)

 

@Charlys Vater

"Sie wollen Co 2 vermeiden ?

Trinken sie weniger Limonade."

 

Dazu:

 

"Bierbrauereien verwenden oft das im Brauprozess entstehende CO2 weiter für Limonaden. Das CO2 aus der Bierherstellung ist keine CO2-Emissionsquelle, da dieses CO2 sozusagen durch die Pflanzen (Hopfen und Malz) erst im Vorjahr aus der Atmosphäre entnommen worden ist. Das CO2 aus Industrieprozessen ist hier also weiterverwendet worden. Die Emissionsursache ist demnach nicht das kohlensäurehaltige Getränk.

Das natürliche Mineralwasser aus fossilen Quellen hingegen ist eine Emissionsquelle, da das CO2 vor langer Zeit gespeichert worden ist und nun wieder freigesetzt wird.

Allerdings ist zu beachten: Unter dem Gesichtspunkt, dass jeder Deutsche im Durchschnitt zwei Liter Mineralwasser pro Tag trinkt (bei einem Kohlensäure-Gehalt von 150 mg/l), lassen sich für die rund 80 Millionen Einwohner etwa 6.424 Tonnen CO2 pro Jahr in Deutschland errechnen. Zum Vergleich: Das entspricht 80,3 g CO2 pro Einwohner und Jahr – diese 80 g CO2 entsprechen ca. 0,5 km mit einem kleinen PKW.“

 

Quelle: CO2-online

 

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Die Moderation

@17:17 Uhr von Opa Klaus

 

Warum sollte ich meine Meinung ändern? Es ist nunmal meine Meinung und dazu stehe ich. Ich hätte natürlich auch etwas schreiben können, was der Allgemeinheit gefällt und wäre dann ein "guter Forist"? Sie unterstellen mir, dass ich stolz darauf wäre die Umwelt zu zerstören. Lesen Sie dies aus meinem Kommentar heraus oder legen Sie mir so etwas nur in den Mund?

 

Wenn Sie schreiben, «Ihnen sei Ihr ökologischer Fußabdruck egal», dann ist das ein Signal von Ignorantentum. Dann müssen und dürfen Sie sich auch nicht wundern, wenn andere daraus weiter gehende Schlußfolgerungen ziehen.

 

Der ökologische Fußabdruck keines Menschen ist egal. So man selbst und die Familie nicht in Lebensumständen lebt, bei denen Überleben in wirtschaftlicher Not das ist, was zählt. Normalerweise bringt man so ein Bewusstsein / Aufmerksamkeit auch schon Kindern bei.

 

Oder man hockt wie Sie mit den Ignoranten gemeinsam in dunklen Wald umher, und Sie definieren «unangepasst sein» gar noch in Bezug zum Tempolimit.

Putin schaden

@ Alphaworld1:

Um was geht‘s wirklich? Geht‘s um die möglichst größtmöglichen Schaden gegen Putin zu erreichen

 

Ja, ich denke für die Mehrheit der Deutschen schon.

@16:00 Uhr von wasserman

Kaum sind die Corona-Verbote vorbei, wird nach neuen Verboten gerufen. Da kommt der furchtbare Krieg in der Ukraine einigen wohl gerade recht. Ich kann nur noch den Kopf schütteln.

 

Versuchen sie es doch mal mit Stirnrunzeln, statt Kopfschütteln:

zdf.de/wissen/leschs-kosmos/harald-lesch-uebrigens-zu-deepfakes-100.html

Das hilft gegen die eigenen Denklimitierungen!

Europa-einheitliche Regeln

Das wäre sinnvoll. Tempolimit, Strafen für Verstöße. Alles von Portugal bis Polen, von Schweden bis Italien. Die Grenzen sind ohnehin offen, dann sollten überall die gleichen Regeln gelten.

@19:38 Uhr von omega2k

gegen ein Tempolimit. „Ich fahre gerne schnell“ ist keiner. Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt man damit klar, und da spricht man von ganz anderen Entfernungen. „Bringt nicht viel“ ist auch kein Grund. Kleinvieh macht auch Mist.
Wenn die 2% Einsparungen den Krieg stoppen, ok. Das tun sie aber nicht! Erstmal alle SUV und Spritschlucker jenseits der 10L sofort Stilllegung. Das bringt mehr als 2%.
Bei meinem Touran BJ19 macht 100 oder 150 den sagenhaften Unterschied von 6L oder 6.5L - aber ich brauche für 600km keine 6h sondern nur 4h!
Warum denkt keiner an die LKW? Wie war das nochmal mit der elektronischen Schiene? Ach. Das ist doch wieder nur heiße Luft. Ändern will eh keiner was...

Ich hätte nichts

gegen eine Tempo Geschwindigkeit von 120 oder 130 Km auf deutschen Autobahnen. Man muss auf jeden Fall deutlich schneller sein um an die oftmals Kilometer langen LKW Schlangen vorbei fahren zu können.

@ harpdart

Unter dem Gesichtspunkt, dass jeder Deutsche im Durchschnitt zwei Liter Mineralwasser pro Tag trinkt (bei einem Kohlensäure-Gehalt von 150 mg/l), lassen sich für die rund 80 Millionen Einwohner etwa 6.424 Tonnen CO2 pro Jahr in Deutschland errechnen. Zum Vergleich: Das entspricht 80,3 g CO2 pro Einwohner und Jahr – diese 80 g CO2 entsprechen ca. 0,5 km mit einem kleinen PKW.“

 

Grandios. Vielen Dank für diese Recherche.

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