Kommentare - Tempolimit-Debatte: Unabhängiger von russischem Öl?

10. April 2022 - 15:30 Uhr

Um die Abhängigkeit von russischen Ölimporten zu senken, werden Forderungen nach Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen laut. Wie viel Sprit ließe sich dadurch einsparen? Von Cecilia Knodt.

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Kommentare

tempolimit

Ich bin für ein Tempolimit von 100 km/h wenn gleichzeitig alle Umweltämter und Umweltministerien abgeschafft werden und sämtliche Mitarbeiter entlassen, dann könnte der Steuerzahler viele Mio. € auch noch einsparen. Oder das Geld könnte viel sinnvoller eingesetzt werden.

Es wird endlich

Zeit für dieses Tempolimit..es ist kostenfrei, schont das Klima, die Energiereserven, die Infrastruktur, eigentlich ne sehr gute Sache..

Leider ist die FDP gegen alles was sinnvoll ist, samt dem Herrn Lindner benimmt sich diese Partei wie eine verwöhnte Göre, die sich in der ewigen Trotzphase befindet...

"The German Autobahn"

 

Wird Zeit, dass Deutschland bei der Geschwindigkeitsfreiheit auf Autobahnen keine Sonderrolle in der Welt mehr einnimmt.

Bei der Gelegenheit...

Prima !  Bewaffnete Drohnen bekommen wir nun vermutlich auch ohne störende, zeitaufwendige Debatten. Warum sollte man nicht auch gleich das Thema Tempolimit mit abhaken?

Ein Tempolimit

kann wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Seit Jahrzehnten wird die Anzahl der Pendler, die immens weite Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen, immer höher. Und seitdem die Immobilienpreise in den Städten kaum mehr bezahlbar sind, treibt es viele Familien wieder in entlegenere, kleinere Orte. Dadurch noch mehr Pendler. Das Problem müsste man an der Wurzel anpacken, denn ein Tempolimit wird sich kaum bemerkbar machen wenn auch auf andere Art und Weise durchaus sinnvoll.

Es gibt nun wirklich keinen vernünftigen Grund mehr

gegen ein Tempolimit. „Ich fahre gerne schnell“ ist keiner. Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt man damit klar, und da spricht man von ganz anderen Entfernungen. „Bringt nicht viel“ ist auch kein Grund. Kleinvieh macht auch Mist. Und es tut niemandem weh. Außer Angebern und Rüpeln, die ihr schwaches Ego damit aufpolieren müssen, andere mit Lichthupe und dichtem Auffahren von der Spur zu drängen.

Nur harte Tempolimits bringen was

Hier wird deutlich,    auch wenn es gar nicht gesagt wird, dass das ewig diskutierte Tempo 130 sich einsparmäßig überhaupt nicht lohnt - das war immer reine Ideologie.  Bei 100 / 80 / 30 sähe es schon anders aus, wobei 30 innerorts natürlich auch nichts spart und wieder nur Ideologie ist.

 

Tempolimit

Ich fände ein Tempolimit von 130 auf Autobahnen angemessen. Von Tempo 100 halte ich hingegen überhaupt nichts. Das gab es vor einigen Jahren schon in der Schweiz und ich fand es katastrophal zum fahren weil viel zu gefährlich. Andauernd fuhren Autos und LKWs bis auf 2m auf und drängelten weil selbst die Schweiz (die ja viel kontrollieren) gar nicht so viel kontrollieren konnten wie es notwendig gewesen wäre. Es war die gefährlichste und stressigste Zeit auf den Autobahnen. 

Ich freue mich jetzt schon…

Ich freue mich jetzt schon auf die gammelei auf der Autobahn. Es wird sich bestimmt immer jemand finden, der dann mit 99 überholt.

selbstdarsteller auf der einen und auf der anderen Seite.

@15:43 Uhr von Kaneel

  Wird Zeit, dass Deutschland bei der Geschwindigkeitsfreiheit auf Autobahnen keine Sonderrolle in der Welt mehr einnimmt.

 

Sie werden lachen: die „German Autobahn“ ohne Tempolimit ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Verkaufsargument deutscher Autobauer im Ausland: Motor, Bremsen, Fahrwerk etc. müssen für hohes Tempo  bis 200 km/h oder mehr anders ausgelegt werden, als für 130 km/h. Das erzeugt Renommee und schafft Vertrauen in die deutsche „Ingenieurskunst“, die tatsächlich bei manchen Leuten in manchen Ländern immer noch einen guten Klang hat. 

Verkehrsschilder...

"Verkehrsminister Volker Wissing sagte außerdem, es fehle an Verkehrsschildern für eine schnelle Umsetzung."

 

Ernsthaft? Das ist ein Argument dagegen, durch den Kauf von weniger Öl dem Kreml-Clan Geld zu entziehen und der Klimaveränderung wenigstens ein bißchen entgegenzuwirken?

 

Das ist ein Armutszeugnis und traurig für die Zukunft der Menschheit.

Nutzen für die Umwelt?

Den Nutzen für die Umwelt und die Energieeinsparung kann ich nicht beurteilen. Die Zeitumstellung wurde auch eingeführt weil man ach so viel Energie einspart. 

Wenn es wirklich der Umwelt dient sehe ich das ein. 

Vermutlich wird es nicht so viel bringen wenn nicht endlich die Bestellerei und vor allem Retoursenderei drastisch eingeschränkt wird. 

Philipp Klöckner vom…

Philipp Klöckner vom Umweltbundesamt ist über die Art und Weise immer wieder erstaunt. "Die Debatte um das Tempolimit wird sehr emotional geführt. Das ist für uns überraschend, denn ein Großteil der Bevölkerung ist tatsächlich dafür", sagt er. "Das wird aber kaum wahrgenommen, weil die Gegnerinnen und Gegner besonders laut sind."

Mehr gibt es zu dem Thema nicht zu schreiben.

Tempolimit JETZT

Die Hartleibigkeit der FDP nicht mehr nachzuvollziehen. Das wird sich dann ja gottseidank in den Wahlergebnissen in NRW niederschlagen und diese unnötige Partei dorthin befördern, wo sie hingehört: in die außerparlamentarische Opposition.

Auf Autobahnen habe ich…

Auf Autobahnen habe ich schon selber die Erfahrung gemacht das man bei Tempo 120-130 KmH  weniger Sprit verbraucht. Aber bei Tempo 30 innerorts habe ich doch meine Zweifel. Abgesehen davon, das es schon viele Städte gibt, wo auf den meisten Straßen Tempo 30 gilt, ausgenommen höchstens Hauptverkehrsstraßen, steht man auf solchen Straßen gefühlt noch häufiger vor roten Ampeln, als bei Tempo 50. Aber das ist ja schon seit Jahren ein Lieblingsthema der Grünen und für mich sind die hohen Öl-Spritkosten nur ein neuer Vorwand von ihnen um den Verkehr auszubremsen. Sinnvoller wäre es, in meinen Augen, mehr Grüne Wellen einzuführen, damit man auf 1Km nicht an 5 roten Ampeln stehen muss. Denn das verbraucht auch unnötig Sprit, das stehen und wieder anfahren, zumal auch noch nicht jedes Auto eine Start-Stop-Automatik besitzt.

@15:55 Uhr von SysLevel

Zitat: „Philipp Klöckner vom Umweltbundesamt ist über die Art und Weise immer wieder erstaunt. "Die Debatte um das Tempolimit wird sehr emotional geführt. Das ist für uns überraschend, denn ein Großteil der Bevölkerung ist tatsächlich dafür", sagt er. "Das wird aber kaum wahrgenommen, weil die Gegnerinnen und Gegner besonders laut sind."“ - Diese Behauptungen bezweifele ich. Ein generelles Tempolimit wollen meiner Meinung nach die Wenigsten, ein situationsabhängiges Tempolimit besteht ohnehin fast überall dort, wo es sinnvoll ist.
Auch auf Autobahnen, und um die geht es ja ausschließlich. Und in den Bereichen ohne Tempolimit ist es offensichtlich nicht wirklich notwendig. Warum also dieser Aktionismus?
Das Fahrverhalten auch der Raser regelt sich sich scho nüber den Spritpreis;-)

Angst

Warum es kein Tempolimit gibt? 

Ganz einfach. 

Die Politik hat Angst.

Angst vor der negativen Schlagzeile der Bildzeitung.

Und noch eins: die jüngsten Forderungen nach nach Einführung eines Tempolimits kommen zwar auch aus der SPD und den Grünen. Aber von Landespolitikern und Landespolitikerinnen. 

Von den Spitzenkräften auf Bundesebene meldete sich nur die Grünen-Chefin Frau Lang, die zaghaft ein befristetesTempolimit forderte. 

Im übrigen herrscht bei SPD und Grünen Funkstille auf der Bundesebene zu diesem Thema. 

Die FDP gibt auch beim Tempolimit die Richtung vor, die Scholz und Habeck einzuhalten haben. 

@15:43 Uhr von Kaneel

  Wird Zeit, dass Deutschland bei der Geschwindigkeitsfreiheit auf Autobahnen keine Sonderrolle in der Welt mehr einnimmt.

Eine Freude wie jetzt alle wieder aus den Mauselöchern kriechen. Sonderrolle, das sind wir doch gewöhnt: höchste Steuerlast, höchste Stromkosten, niedrigste Impfquote, usw. Diese Sonderrolle würde ich abschaffen! 

Wir sollten nicht gleich…

Wir sollten nicht gleich übertreiben. Für den Anfang könnte man ein Tempolimit für die Zeit von 22:00 Uhr bis 05:00 (von Sonntag auf Montag) Uhr einführen. Im nächsten Jahrhundert schauen wir dann weiter.

Falsch Zitierte Studien im Artikel :/

Die Aussage, dass Verkehrstote halbiert werden würden mit einem Tempolimit ist leider falsch.

Bei der einzigen Studie dazu sind tatsächlich auf der Teststrecke ca nur noch halb so viele Unfälle mit Personenschaden passiert, aber gleichzeitig hat sich die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden halbiert. Der Effekt war also in Wirklichkeit nur ein Viertel.

Dazu kommt, dass auf gefahrene Kilometer gerechnet Autobahnen am wenigsten Unfälle und am wenigsten Unfälle mit Todesfolge zu beklagen haben. Sie machen nur ca 7% aller Unfälle aus.

Die tatsächliche Reduktion von Vekehrstoten, die zu beklagen wären, wäre tatsächlich damit also eher so im Bereich 1-2% und beruft sich auf eine Studie von 2007, die mit noch älteren Daten arbeitet. Das wäre mir als Journalist peinlich.

@15:39 Uhr von Taeler

Ich bin für ein Tempolimit von 100 km/h wenn gleichzeitig alle Umweltämter und Umweltministerien abgeschafft werden und sämtliche Mitarbeiter entlassen, dann könnte der Steuerzahler viele Mio. € auch noch einsparen. Oder das Geld könnte viel sinnvoller eingesetzt werden.

 

Warum denn nur die Umweltämter und Umweltministerien?

 

Wenn schon, dann doch bitte sämtliche Ministerien und Ämter, die ganzen Regierungen, überall!

 

Es lebe die Anarchie!

 

Warum?

 

Weil „der Steuerzahler“ dann nicht Millionen, nicht Milliarden, sondern Billionen Steuergelder einsparen könnte.

 

Nicht wahr?

 

 

Die Debatte kommt immer…

Die Debatte kommt immer wieder mal hoch, wenn es zeitlich gerade gelegen ist und wie immer wird die Autolobby wieder dazwischen grätschen.

Alles wie gehabt, solange es politisch nicht wirklich gewollt ist.

(Dabei spricht nichts vernünftiges gegen ein Tempolimit von z.B. 130.)

....ja, aber...

Tempolimit ja, aber wichtiger wäre es den LKW Verkehr zu reduzieren. Tausende LKWs auf unseren Autobahnen und kein Politiker hinterfragt das.

Das Logistic System ist falsch und kostet sinnlosen Kraftstoff.

100

Kaum sind die Corona-Verbote vorbei, wird nach neuen Verboten gerufen. Da kommt der furchtbare Krieg in der Ukraine einigen wohl gerade recht.

Ich kann nur noch den Kopf schütteln.

ca. 90% der PKW-Fahrer/innen sind auf der Autobahn ...

eh nicht sonderlich schneller als 120km/h unterwegs. Wer aufmerksam auf den Autobahnen unterwegs ist, hat das in etwa selber schon mal festgestellt.
Auf vielen Streckenabschnitten kann wg des hohen Verkehrsaufkommens - insbesondere in der Zeit der Rushhour - ohnehin nicht sonderlich schneller als ca. 80km/h gefahren werden (u.a. Ruhrgebiet).
Dazu kommen die vielen Baustellen auf den Autobahnen (die scheinbar niemals fertig werden), die eine Durchschnittsgeschwindigkeit gerade mal von ca. 100km/h zulassen.
Und da wohl tatsächlich mal tüchtig Gas gegeben werden kann, da ist wenig Verkehr (z.B. Schleswig-Holstein) oder anderen Struktur schwachen Gegenden.
Übrig bleiben die Autofahrer/innen, die fette Autos mit fetten Motoren mit viel kw unter der Haube mal richtig aufdrehen können - und die wenigen verbrauchen niemals so viel Sprit dass dadurch die hier im Artikel vorgegeben Öl-/Sprit-Einsparungen erreicht werden könnten.
Ein Auto freier Sonntag und das 2x die Woche bringt da mehr.

Es gibt einfach keinen Grund dagegen

Gibt einfach keinen triftigen Grund gegen das Tempolimit. Der Artikel hat das noch einmal sehr schön deutlich gemacht.

Nur aus reinideologischen Gründen ist die kleinste der Regierungsparteien dagegen. Aber auch die FDP muss ich endlich einmal von ihrer unterkomplexen Argumentationslinie verabschieden. Die Zeiten habe sich geändert. Das was möglich ist muss auch gemacht werden. 
Übrigens braucht man bei einem generellen Tempolimit sogar weniger Schilder, Herr Wissing!

Man spart viel Sprit ein

Langsameres Fahren spart viel Sprit ein. 

Diese Erfahrung habe ich schon häufiger gemacht. 

Ich wäre dafür, dass es Tempolimits gibt. 

Steuer-subventionierte Energieverschwendung

Es wäre echt einmal interessant, wie viele Fahrzeugführer mit über 160 km/h auf der Autobahn ihre Spritkosten selber bezahlen. Möchte mal hier die steile These aufstellen, daß das zu 98% Menschen sind, die mit Geschäftsfahrzeugen unterwegs sind und so ihre Spritkosten nicht direkt selbst bezahlen und diese auch noch von der Steuer abgesetzt werden können.

Solange die Dienstwagenbesteuerung große Spritschlucker und Schnellfahrer steuerlich subventioniert wird keine Energieverknappung zu einer deutlichen Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeiten führen oder auch zu einem vernünftigen Umgang mit 3t schweren PS-Boliden!

Tempolimit würde hier wenigstens etwas für Vernunft sorgen. Ein Nachdenken über die Dienstwagenbesteuerung sollte mittelfristig so angegangen werden, daß auch bei den Nutzern hier Anreize zum Energiesparen bietet.

Das Thema wird zu emotional behandelt

Es wird der Eindruck vermittelt, durch ein Tempolimit könne man einen echten Unterschied machen. Dabei war dieses bereits zur Zeit der Koalitionsverhandlungen eine Forderung der GRÜNEN. 
 

 

Richtig ist, dass der Luftwiderstand mit der dritten Potenz der Fahrtgeschwindigkeit zunimmt. Bei hoher Geschwindigkeit dominiert diese Art der „Reibung“. Aber die maximalen Einsparungen fallen kaum ins Gewicht. 
 

 

Ein Boykott russischen Öls wird dadurch weder erleichtert noch beschleunigt, noch verbilligt.
 

Irgendwann wird Deutschland wieder genauso viel Öl wie jetzt importieren, aber eben nicht aus Russland. Und zu höheren Preisen. 
 

Ein Tempolimit könnte allerdings helfen die Reichweite von E-Autos zu erhöhen, und damit die Akzeptanz erhöhen bzw. den schleppenden Ausbau des Ladestationsnetzes kompensieren. Profitieren dürften davon aber vor allem chinesische Hersteller, die aktuell Marktzuwächse in Deutschland von 20% jährlich haben. 

Ich denke, der Grüne Zug ist wieder

In Gang gekommen. Endlich durch die Hintertüre am liebsten ein Tempolimit einführen. Im Ernst, Bürger können auch schau: Habe meine Womo Geschwindigkeit von 95 kmh(effizient) ohne staatliche Vorgaben auf 86 kmh reduziert, und spare jetzt 10 bis 15% Diesel, ohne politisches Gefasel. Lasst die Leute in Ruhe und beendet die Bevormundung, die Menschen sind weit schlauer als Politiker und DUH.

Ich habe da eine gewisse Ambivalenz

Kann mich gut erinnern, als ich vor 25 Jahren noch bundesweit im Aussendienst tätig war. 80.000 km im Jahr waren da normal. Kinder waren noch klein und ich hatte absolut keine Lust so viel Zeit auf der Autobahn zu verbringen. 180 wenn möglich waren da normal und kann ich bei berufsbedingten Vielfahrern auch nachvollziehen. Habe mich auch daran gewöhnt. Warum immer alles maßregeln? Jeden Spass verbieten? Und ja, ich oute mich gerne. Ich bin gerne schnell gefahren und das fehlt mir hier in TH. Allerdings wird hier auch kaum kontrolliert. 150 geht allerweil. Und auf meinen Ökoabdruck pfeiffe ich. Man möge mich nun vierteilen, teeren und federn (bitte in dieser Reihenfolge). 

Am 10. April 2022 - 15:54 Uhr von Dany39 Auf Autobahnen habe ic

Tempo 30 in Städten soll nicht primär den Spritverbrauch senken, sondern Unfallfollgen mindern. Auto gegen Fahrrad / Fußgänger mit 50: tot, Auto gegen Fahrrad / Fußgänger mit 30: schwerverletzt überlebt.

15:49 Uhr von Möbius @15:43 Uhr von Kaneel

 

Ihr Post bringt mich jetzt weder zum Lachen noch bin ich überrascht. Das gesammelte Knowhow der deutschen Autobauer wird ja deshalb nicht verloren gehen und die sicheren Standards dürfen auch in Zukunft Anwendung in der deutschen Ingenieurskunst finden. Aber diese darf sehr gerne in nachhaltigen und innovativen Bereichen hervorstechen. Nicht, dass Deutschland irgendwann den Anschluss an China verpasst.

@15:50 Uhr von dead_but_dreaming

"Verkehrsminister Volker Wissing sagte außerdem, es fehle an Verkehrsschildern für eine schnelle Umsetzung."   Ernsthaft? Das ist ein Argument dagegen, durch den Kauf von weniger Öl dem Kreml-Clan Geld zu entziehen und der Klimaveränderung wenigstens ein bißchen entgegenzuwirken?   Das ist ein Armutszeugnis und traurig für die Zukunft der Menschheit.

Verkehrsschilder sind jetzt in der Pandemie wahrscheinlich ein rares Gut, so wie Papier oder Sonnenblumenöl. 

Nein, das war nur Spaß.

Die Wahrheit ist: Deutschland ist zu arm, um sich neue Verkehrsschilder leisten zu können. 

Nee, das war auch nur Spaß. 

Die Wahrheit ist: Herr Wissing googelt noch, wo man die im Internet bestellen kann. 

 

@15:42 Uhr von Gregory Bodendorfer

"... Zeit für dieses Tempolimit..es ist kostenfrei, schont das Klima, die Energiereserven, die Infrastruktur, ... " <- besser ist:
Es ist Zeit, das Home-Office neu zu beleben.
Wer mag, sollte das Home-Office-Machen auch machen dürfen.
Wer erst gar nicht mit dem Auto zur Arbeit und wieder zurück fährt, spart am meisten Sprit und der CO2-Ausstoss wird auch gemindert, und die Infrastruktur wird auch geschohnt, und der Stopp-and-go-Verkehr wird auch geringer (verbraucht auch viel Sprit und macht viel CO2).

Sonntag

Wie man anhand der Zahlen sehen kann, wäre der Autofreie Sonntag die beste Option. Nur der wird nicht kommen da es ja die Befürworter selber treffen würde. In den Zeiten der Einschränkungen hatte wir das ja in einer gewissen Form schon. Gut für die Natur und Bewohner der Gebiete mit viel Tagestourismus und ein großes Stück auch mehr Lebensqualität.

Und ich weiß nicht was eine Tempo 30 Zone mit Spritsparen zu tun hat. Die haben wir eh bei dem vielen Verkehr der sich jedes Wochenende durch die Bayrischen Dörfer zieht. Und Tempo 100 auf der Autobahn ist da auch nicht möglich da viel Stau dreispurig auf der A8.

Ich würde das sofort befürworten mit den zwei Sonntagen im Monat für ein Jahr.

Umweltbundesamt

Philipp Klöckner vom Umweltbundesamt ist über die Art und Weise immer wieder erstaunt. "Die Debatte um das Tempolimit wird sehr emotional geführt. Das ist für uns überraschend, denn ein Großteil der Bevölkerung ist tatsächlich dafür", sagt er. "Das wird aber kaum wahrgenommen, weil die Gegnerinnen und Gegner besonders laut sind." Mehr gibt es zu dem Thema nicht zu schreiben.

Wo ist der Sitz des BU Amt ? In Bonn ? Diese Vielflieger und Pendler zwischen Berlin und Bonn sollten alle ein Dienstfahrrad vorgeschrieben bekommen und weg mit den Sechszylindern!!!

@15:51 Uhr von Leberkas

"Vermutlich wird es nicht so viel bringen wenn nicht endlich die Bestellerei und vor allem Retoursenderei drastisch eingeschränkt wird"

Da haben Sie vollkommen Recht! Gerade wen man gegen die ach so einfachen und kostenlosen Rücksendungen vorgehen würde, könnte man sicherlich weit mehr Sprit sparen. Man muss auch bedenken dass die Fahrer dieser Lieferwägen auch nicht spritsparend fahren können weil sie unter enormen Zeitdruck stehen!
Hier könnte man als erste Maßnahme die kostenlose Rücksendung abschaffen!

@16:00 Uhr von wasserman

Kaum sind die Corona-Verbote vorbei, wird nach neuen Verboten gerufen. Da kommt der furchtbare Krieg in der Ukraine einigen wohl gerade recht. Ich kann nur noch den Kopf schütteln.

 

Freie Fahrt für freie Virenschleudern. Ja, das ist die Freiheit, die ich meine...

@16:03 Uhr von Margitt.

Langsameres Fahren spart viel Sprit ein.  Diese Erfahrung habe ich schon häufiger gemacht"

Aber nicht an Baustellen mit Stop & Go von denen es reichlich gibt. Da verbrauche ich immer deutlich mehr als wenn ich 120 fahre.
Tempo 30 innerorts halte ich auch nur sinnvoll wo es der Sicherheit dient - ansonsten kommt man, meiner Meinung nach, meist mit 40 km/h sparsamer weg.

Der deutsche Weg

Wenn 82% der Leute (so Meldung von letzter Woche) für ein Tempolimit sind, würde ich erwarten, dass 82% auch einfach freiwillig 100 km/h fahren könnten. Warum tun sie es nicht einfach? In Deutschland muss das Gute scheinbar immer durch ein Verbot erreicht werden. Einfach von sich aus mitdenken und handeln geht nicht!?

(Analogien sind/waren auch bei der Handhabung der Corona-Pandemie zu beobachten.)

Wo kommen diese Zahlen denn her?

Zitat: "Das Umweltbundesamt hat zudem Kosteneinsparungen von bis zu 4,3 Milliarden Euro ermittelt und noch einen weiteren Aspekt erwähnt, der in Geld nicht aufzuwiegen ist: Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland könnte sich schätzungsweise halbieren."

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Wo kommen diese Zahlen denn her?

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Komischerweise

1. ist D das weltweit am verkehrssicherste Land auf diesem Planeten. Die meisten, vergleichbaren europäischen Länder wie F, NL, Ita, CZ ... mit Tempolimit haben höhere Unfallzahlen als D

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2. finden die meisten Unfälle (80-90%) - auch mit Verkehrstoten - auf Landstraßen oder innerorts statt.

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Die Zahlen kann man in jeder Verkehrsunfallsstatistik nachschauen.

Autofreier Sonntag ?

Das ist eigentlich reiner Populismus und bringt fast nichts da erstens der Lieferverkehr und die Personenbeförderung ausgenommen werden müssten und zweitens „eingesparte“ Fahrten schlicht auf Montag verschoben werden würden. 
 

 

Ausserdem ist das ein massiver Eingriff in die persönliche Freiheit für die Menschen, die auf dem Land wohnen. Ähnlich verhält es sich ja auch für diese Bevölkerungsgruppe mit dem Verbot (!) von neuen Ölheizungen, wegen des Krieges noch einmal um ein Jahr vorgezogen. 
 

 

„Autofreier Sonntag“ sagt sich leicht wenn man in der Großstadt alle Läden fussläufig erreichen kann und die nächste Straßenbahn- oder U-Bahnhaltestelle nur hundert Meter entfernt ist ... in vielen Ortschaften heute in Deutschland gibt es nicht mal einen Bäcker geschweige denn einen Supermarkt ... 

Tempo 130 / 110

Ich befürworte es, dass wir uns der französischen Republik anschließen und ein generelles Tempolimit von 130 km/h vereinbaren (110 bei Nässe).

@15:43 Uhr von Kaneel

 

The German Autobahn.

Wird Zeit, dass Deutschland bei der Geschwindigkeitsfreiheit auf Autobahnen keine Sonderrolle in der Welt mehr einnimmt.

 

The German Autobahn kann man in vielen Ländern der Welt innerhalb einer Kurzreise-Pauschalreise nach Europa mit buchen als Rennstrecke. Der Reiseveranstalter organisiert bspw. einen Porsche, und auf einem 4-spurigen Teilstück of the German Autobahn kann der Pauschalporschist dann 250 km/h schnell fahren.

 

Auf der A3 im Süden ist eines dieser beliebten Teilstücke. Aus dem näheren Europa können die Freizeitferraristi mit dem eigenen Auto anreisen. Ich fuhr früher häufiger die A4 zwischen Aachen und Köln zu nächtlicher Zeit. Gemütlich mit dem VW Bully T2. Links die schnellen Benz & BMW & Co.

 

Bis man schon lange vor Sichtbarsein die Ferraristi und Lamborghinisti aus den Niederlanden hörte. Dann kamen sie … die fahrenden Blitze mit fast The Speed of Light. Und dann war der BMW rechts ganz klein.

 

In Japan sagt man zu Autobahn・アウトバーン・autobaan。

Dort kann man das auch buchen im Reisebüro。

16:07, Plectrudis

>>

Am 10. April 2022 - 15:58 Uhr von fathaland slim

 

Jetzt übertreiben Sie aber ein wenig<<

 

Wenn schon, denn schon.

Und die LKW auf der Autobahn fahren eh schon nicht ...

... sonderlich schneller als ca. 100km/h.
Die Raser ärgert das schon sein zig Jahren. So müssen sie doch immer wieder bei ca. 180km/h vom Gas runter, wenn wieder eine LKW-Kolonne in Sichtweite kommt.
Und der Schadstoffausstoss (u.a. CO2) ist bei LKWs ohnehin am stärksten, insbesondere wenn es sich um LKWs handelt - die nicht - in Deutschland zugelassen sind.
Von daher muss jetzt schnell der Güterverkehr auf die Schiene verlegt werden. Leider haben hier die Ex-Bundesregierungen unter der Ex-Bundeskanzlerin Merkel ganze Arbeit geleistet, und den Güterverkehr auf der Schiene auf die Schiene des Kaputt-Sparens abgeschoben - wie die vielen überwucherten oder demontierten Schienenstränge der ehemaligen Güterbahnhöfe zeigen.
Auch sind Güterbahnhöfe verkauft worden, oder abgerissen und das Gelände überbaut worden, oder die Güterbahnhöfe mit den vielen überwucherten  Schienenstränge gammeln vor sich hin.

solange es kein Tempolimit gibt

ist diese Regierung weder in Sachen Umweltschutz noch in Sachen Ukraine-Unterstützung ernst zu nehmen. Eine  Maßnahme, die praktisch nichts kostet, sofort umsetzbar ist und eine sehr große Wirkung auf den Verbrauch und also auch Abhängigkeit vom Öl hat. Das ist eigentlich ein No-Brainer, der sogar eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich weiß. 

Tempolimit

>> In Europa zumindest findet sich kein weiteres Land mehr ohne allgemeines Tempolimit auf Autobahnen oder entsprechenden Straßen. <<

Warum das Pferd von der falschen Seite aufzäumen?

Regelt alle PKW bei 120 km/h ab, fertig! Problem gelöst!

Ich verstehe immer noch nicht warum man PKW entwickelt die 300 km/h schnell sind, was für eine Verschwendung!

Und hört auf mit Ingieneursleistung, es wäre wohl besser diese Leistung in Spritsparen und Zukunftstechnologie zu stecken, als mit Formel 1 im Kreis zu fahren.

@ Yoko Ono

Wenn 82% der Leute (so Meldung von letzter Woche) für ein Tempolimit sind, würde ich erwarten, dass 82% auch einfach freiwillig 100 km/h fahren könnten. Warum tun sie es nicht einfach?

 
 

Woher wollen Sie denn wissen, dass die das nicht tun? Ich selbst finde 130 gut und fahre nie schneller als 130 km/h.

@16:13 Uhr von Möbius

"...  „Autofreier Sonntag“ sagt sich leicht wenn man in der Großstadt alle Läden fussläufig erreichen kann und die nächste Straßenbahn- oder U-Bahnhaltestelle nur hundert Meter entfernt ist ... in vielen Ortschaften heute in Deutschland gibt es nicht mal einen Bäcker geschweige denn einen Supermarkt ... "
Ein Grund mehr von Montag bis Samstag dafür Sorge zu tragen, dass Essenvorräte im Haus sind, und dass alle Zutaten eingekauft werden um am Auto freien Sonntag die Brötchen und das Brot zu Hause selber zu backen.

@16:06 Uhr von Kaneel

  Ihr Post bringt mich jetzt weder zum Lachen noch bin ich überrascht. Das gesammelte Knowhow der deutschen Autobauer wird ja deshalb nicht verloren gehen und die sicheren Standards dürfen auch in Zukunft Anwendung in der deutschen Ingenieurskunst finden. Aber diese darf sehr gerne in nachhaltigen und innovativen Bereichen hervorstechen. Nicht, dass Deutschland irgendwann den Anschluss an China verpasst.

 

Im Moment können Mercedes, BMW und VW noch gerade so mithalten mit den Chinesen (gemessen an der Zahl der Patente), aber in China verkaufen sich vor allem Verbrenner oder Hybride, weil reine E-Autos aus „deutscher“ Produktion (auf chinesischem Boden sowieso) einfach preislich nicht mit den Chinesen konkurrieren können.  
 

 

Wenn die Hersteller gewisse Normen nicht mehr erfüllen müssen oder es keinen Anreiz mehr gibt, es zu tun, dann passiert es auch nicht mehr. Weil Qualität eben kostet. 

Freiheit ist nicht zuletzt eine Frage der freiwilligen Vernunft

Und damit auch der Rücksichtnahme.

 

Klar ist jedenfalls: Ein Tempolimit wäre ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung unnötigen Spritverbrauchs. Und je geringer der ist, desto besser für die Umwelt (also uns alle). Und schlechter für Putin.

Was ist mit e-Autos

Ein Tempolimit zum Spritsparen macht nur Sinn, wenn man einen Verbrenner fährt. Was ist mit dem gemeinen E-Driver? 

...ttestEineMeinung #Fundiertes Wissen

Bevor die üblichen Verdächtigen hier wieder ihre Lobbyarbeit aufnehmen:

Es gibt sehr interessante Studien, in denen gezeigt wurde, warum die im Artikel  beschriebenen Effekte von Tempolimits - und ein weiterer, der im Artikel gar nicht erwähnt wird, tatsächlich eintreten werden.

So kann man sowohl in Computersimulationen, als auch im realen Verkehr zeigen, dass grosse Geschwindigkeitsunterschiede zwischen einzelnen Fahrzeugen zu deutlich mehr (über-)starken Bremsreaktionen führen.

Dieser Effekt wird verstärkt durch mehr riskante Spurwechsel und kann sich bei dichterem Verkehr zu kilometerlangen Staus aufschaukeln - an Engstellen, weil der Reißverschluss dann nicht so gut funktioniert, aber oft auch scheinbar ohne Ursache.

Abbremsen und wieder Beschleunigen, Staus und der Luftwiderstand, der sich bei doppelter Geschwindigkeit vervierfacht, verbrauchen viel Energie.

Der weitere Effekt eines Tempolimits ist ein entspannteres Fahren, mit weniger Stress, bei fast gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit.

Auch das trägt - neben der Reduzierung riskanter Situationen wie Überholmanöver, Auffahren aufs Stauende und geringere Kollisionsgeschwindigkeiten - zur Verkehrssicherheit bei.

Eigentlich müssten die Autobahnen mit weitem Abstand unsere sichersten Straßen sein.

Getrennte Richtungsfahrbahnen, fehlende Kreuzungen, Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren, Leitplanken etc. vermeiden Unfälle sehr effizient.

So liegt die Zahl der Unfälle pro gefahrenem Kilometer auf Autobahnen nur bei gut einem Viertel, im Vergleich zum Rest des Straßensystems, die Zahl der Toten pro Kilometer aber bei fast zwei Drittel.

Das heisst Unfälle auf den eigentlich sichereren Autobahnen sind aufgrund der hohen Geschwindigkeiten doppelt so oft tödlich wie auf anderen Straßen.

 

 

Pein. Lich.

Muss das weh tun, nicht schneller als 100 fahren zu duerfen! Anders ist dieser Widerstand nicht zu erklaeren. Dieses ganze Hick Hack um geringe Vorteile, grosse Nachteile verschwindet ruckzuck, wenn man hundert einfach einfuehrt ... und Zack. Die BILD bringt dann ein paar Sonderausgaben und schwingt sich wieder zum Sprachrohr des Deutschen auf  - aber auch das vergeht. Der ADAC vermutlichy auch, weiss ich nicht genau, manchmal hat der Verein ja doch Anwandlungen von Vernunft. Man wird sehen, die Erde dreht sich reibungslos weiter. Einfach mal machen. Hundert jetzt. 

@16:05 Uhr von Opa Klaus

Hammer! Da spricht mir wirklich jemand aus der Seele!
Bitte liebe Regierung- Politiker - Umweltschützer - Fridays for Future - die letzte Generation….und wie sie nicht sonst noch alle heißen : Bitte verbietet uns allen, alles was Spaß macht! Und vergesst nicht, dabei auch noch die Steuern für alles zu erhöhen! 

 

 

 

mich gut erinnern, als ich vor 25 Jahren noch bundesweit im Aussendienst tätig war. 80.000 km im Jahr waren da normal. Kinder waren noch klein und ich hatte absolut keine Lust so viel Zeit auf der Autobahn zu verbringen. 180 wenn möglich waren da normal und kann ich bei berufsbedingten Vielfahrern auch nachvollziehen. Habe mich auch daran gewöhnt. Warum immer alles maßregeln? Jeden Spass verbieten? Und ja, ich oute mich gerne. Ich bin gerne schnell gefahren und das fehlt mir hier in TH. Allerdings wird hier auch kaum kontrolliert. 150 geht allerweil. Und auf meinen Ökoabdruck pfeiffe ich. Man möge mich nun vierteilen, teeren und federn (bitte in dieser Reihenfolge). 

@Blitzgescheit

"2. finden die meisten Unfälle (80-90%) - auch mit Verkehrstoten - auf Landstraßen oder innerorts statt."

 

Ja, das ist richtig. Und deshalb wird auch ein Tempolimit für Landstraßen und in Ortschaften gefordert. Steht so im Artikel. 

Und so ist das mit der Halbierung der tödlichen Unfälle gemeint: der gesamte Verkehr wird einbezogen, nicht nur die Zahlen, die die Autobahnen betreffen. 

@15:59 Uhr von Knorlo -- Tausende LKWs

Welche als bald hinten Wasser ausstoßen

In den Großen Industrie/Verteilerstationen baut man Wasserstofftankstellen.

Die Bahn könnte , wurde aber von den CSU - Maut

Ministern auf jahrzehnte hin komplett zerstört

@ Kunstpause

... die Menschen sind weit schlauer als Politiker und DUH.

 

Mit Glück trifft das auf eine kleine Minderheit zu, aber definitiv nicht auf alle.

Abschaffung der DUH, stattdessen Einführung von Pferden

Ich wäre dafür die DUH (und Konsorten) abzuschaffen.

Wenn das passiert, lasse ich sofort meinen Diesel-SUV (brauch ich wegen Anhängelast) nach Afrika verschiffen und nehme das Pferd (auch ein Grund für das Diesel-SUV als Zugfahrzeug).

Mal ehrlich, wenn diese Leute von ihren abwegigen Maximalforderungen endlich mal wegkommen würden und stattdessen realistische und ehrliche Forderungen stellen würden, dann wäre ich gern bereit, denen beizutreten oder was zu spenden. Aber 100/80/30 kmh (Autobahn/Landstraße/Stadt) ist Unsinn.

130/100/50 finde ich Klasse.

Mein SUV hat beispielsweise einen kurzen 1. + 2. Gang - und 30km/h im 3. Gang führt schon zu Ruckeln. Der Spritverbrauch im 2. Gang... den will die DUH nicht wissen....da spar ich garnix.

@16:19 Uhr von Freier Westen

Wenn 82% der Leute (so Meldung von letzter Woche) für ein Tempolimit sind, würde ich erwarten, dass 82% auch einfach freiwillig 100 km/h fahren könnten. Warum tun sie es nicht einfach?     Woher wollen Sie denn wissen, dass die das nicht tun? Ich selbst finde 130 gut und fahre nie schneller als 130 km/h.

Ich fahre nicht schneller als 110 km/ h und mein Auto verbraucht im Durchschnitt 4,4 l/ 100 km.

Die Verletzten und Invaliden nicht vergessen.....

Und die Versicherungsprämien. Mit dem eingesparten Geld kann man dann wieder mehr in Urlaub fahren.  Nee, geht ja nicht, sonst steigt ja der Verbrauch wieder.....Also Tempolimit und gleich auch noch Urlaubslimit. 

Ein Tempolimit von 100km/h macht Sinn wenn ...

... davon ausgegangen wird, das es weniger Verkehrsunfälle gibt.
Und wenn die Überwachung der Geschwindigkeit mit - online geschalteten - Geschwindigkeitskontrollen umgesetzt wird. Das bringt dann um so schneller gutes Geld in die Kassen, wenn die Geschwindigkeit überschritten worden ist.

Dann macht

es auch keinen Sinn mehr die großen Autos zu bauen, 130 schafft meine kleine Nähmaschine auch locker, 30 in der Stadt wird eine Tortur, Landstraße ist heute fast überall auf 80 begrenzt, wäre also nicht neu.

Was so alles seit der Ukraine geht, ist schon erstaunlich, wenn ich Rüstung und einige andere Dinge betrachte.

100 auf der Autobahn macht nur Sinn wenn LKW auf 70 gesetzt werden, damit man nicht ständig zwischen den gefährlichen Dingern fahren muss, Elefantenrennen wie sie jetzt üblich sind, müssen dann aber wegfallen, alle anderen Begrenzungen auf der Autobahn aber auch.

Sonst wird eine Fahrt an die Küste zum 2 Tages Trip, Sonntag frei, wäre für viele die in den Garten fahren zur Naherholung auch schlecht.

Für Städter klingt das alles ganz leicht machbar, aber es leben auch 50 Prozent auf dem Land, 130-80-50 wäre ich dafür, das andere lehne ich ab, und ich hab nicht FDP gewählt.

 

@16:09 Uhr von fathaland slim

Kaum sind die Corona-Verbote vorbei, wird nach neuen Verboten gerufen. Da kommt der furchtbare Krieg in der Ukraine einigen wohl gerade recht. Ich kann nur noch den Kopf schütteln.   Freie Fahrt für freie Virenschleudern. Ja, das ist die Freiheit, die ich meine...

Sie haben leider den Begriff "Freiheitsenergie" vergessen, den Christian Lindner jetzt verwendete.

Es muss also lauten: "Freie Fahrt dem freien Bürger mit der Freiheitsenergie durch die Freien Demokraten."

Erinnert zwar an "Brate fettlos ohne Fett mit Salamo Bratfett ohne", aber so funktioniert heute Politik. Zumindest bei der FDP. 

@ RasDam75

Was ist mit e-Autos  Ein Tempolimit zum Spritsparen macht nur Sinn, wenn man einen Verbrenner fährt. Was ist mit dem gemeinen E-Driver? 

 

Ist da nicht die Elektronik schon auf maximal 100 km/h eingestellt?

Tempolimit Stufenweise einführen

Meiner Meinung nach sollte die Geschwindigkeitbegrenzung auf den Autobahnen stufenweise eingeführt werden.

Ich denke das würde viel besser angenommen werden. Man kann ja bei 160 km/h anfangen und nach ein paar Jahren auf 130 km/h zu kommen.

 

100 km/h ist meiner Meinung nach viel zu gefährlich. Da ein Konflikt zwischen LKWs und PKWs entsteht. Mir geht es in erster Linie um die Sicherheit. Eine Übermüdung ist bei langsamer Fahrt auf Autobahnen auch gegeben.

Innerorts könnte man die Seitenstraße alle auf 30 km/h beschränken, aber die Hauptstraßen auf 50 km/h lassen. Dies dient alles nur der Sicherheit, bringt keine Ersparnisse. Außerorts würde ich 100 km/h lassen. Bringt auch keine Ersparnisse wenn man 80 km/h fährt. Die Fahrt würde sich somit zeitlich um 20% verlängern, was die Übermüdung erhöht.

 

Ich bin PKWs gefahren die bei 100 km/h am sparsamsten waren. Dann gab es PKWs mit Turboaufladung, die hatten den besten Wirkungsgrad bei ca. 135 km/h. Wenn man langsamer fuhr war der Turbo abgeschaltet und der Verbrauch dadurch schlechter. Das Ganze ist ein Zusammenspiel von Leistung, Getriebeabstimmung und Luftwiderstand.

 

Somit ist jedes Fahrzeug verschieden sparsam.

 

So und jetzt? Wo wird am meisten gespart?

@16:26 Uhr von harpdart

Zitat: "2. finden die meisten Unfälle (80-90%) - auch mit Verkehrstoten - auf Landstraßen oder innerorts statt."   Ja, das ist richtig. Und deshalb wird auch ein Tempolimit für Landstraßen und in Ortschaften gefordert. Steht so im Artikel.  Und so ist das mit der Halbierung der tödlichen Unfälle gemeint: der gesamte Verkehr wird einbezogen, nicht nur die Zahlen, die die Autobahnen betreffen."

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Warum Ita, F, NL, CZ und andere Länder mit Tempolimit höhere Unfallzahlen (pro Pkm oder pro Anzahl Verkehrsteilnehmer) haben, dafür haben Sie gewiss auch eine Erklärung wie?

16:14 Uhr von Freier Westen

"Ich befürworte es, dass wir uns der französischen Republik anschließen und ein generelles Tempolimit von 130 km/h vereinbaren (110 bei Nässe)."

 

Es wäre mir lieber, Sie schließen sich mir an, als gleich einer ganzen Republik. Mein Vorschlag (macht Spaß einen zu machen): 70-60-50; ist nicht toll im 2. Gang 30/35 durchs Dorf zu fahren. Und ganz gleich, ob die Straßen trocken oder nass sind, natürlich. Ist leicht zu merken die Zahlenkombination. Hier noch einmal: 70-60-50. Ach so, habe vergessen, LKWs dürfen 80-70-00; durch Dorf und Stadt dürfen nur Lastenräder und elektr. Kleinlaster dann den Transport verlängern und ausliefern. LKWs bleiben draußen.

@16:23 Uhr von RasDam75

"... Ein Tempolimit zum Spritsparen macht nur Sinn, wenn man einen Verbrenner fährt. Was ist mit dem gemeinen E-Driver ... "
Es gilt das Gleiche, nur wird bei den E-Driven dann eben (umgerechnet) mehr kw/h eingespart.

Theoretischen Angaben könnte man leicht überprüfen!

Zitat: ": 2,1 Milliarden Liter fossile Kraftstoffe könnten jährlich in Deutschland eingespart werden, wenn auf Autobahnen Tempo 100 und außerorts Tempo 80 gelten würde. Das entspreche 3,8 Prozent des Kraftstoffverbrauchs im Verkehrssektor."

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Solche völlig hypothetischen, theoretischen, auf dem Papier ausgerechneten Einsparpotenziale könnte man mit Leichtigkeit überprüfen, nämlich dadurch etwa, ob man auf deutschen und anderen europäischen Autobahnen, wo ein generelles Tempolimit existiert einen höheren oder niedrigeren Durchschnittsverbrauch hat.

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Aber selbst diese Mühe macht man sich offensichtlich bei dieser "hätte, hätte-Fahrradkette"-Rechnung schon gar nicht, wahrscheinlich weil man dann feststellen würde, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf deutschen oder französischen Autobahnen mehr oder weniger gleich ist!

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Das heißt "CO2 -Äquivalente" (wenn man kein tiefgestelltes Zeichen für "2" hat) und nicht "CO²-Äquivalente"! Da wird nichts quadriert!

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