Kommentare - Vor Küste Neufundlands: Kanada genehmigt umstrittenes Ölprojekt

07. April 2022 - 09:35 Uhr

Für Kritiker ist es "ein Schlag ins Gesicht der Klimaforscher": Die kanadische Regierung hat ein umstrittenes Ölprojekt freigegeben. Im Atlantik soll ein Ölfeld erschlossen werden, das binnen 30 Jahren 300 Millionen Barrel hervorbringen könnte.

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Kommentare

Norwegische Heuchler

Die ach so klimafreundlichen Norweger ;) bohren mal wieder nach Öl. Das ist 100% klimafeindlich - aber der norwegische Staatsfond...naja.

Und Herr Trudeau? Steht vermutlich unter großem Druck - aber das entschuldigt nix. Und wer die Gegend kennt, weiß, wie empfindlich sie ist und wie großen Einfluss sie auf den Nordatlantik hat.

Kurz gesagt: Es ist ein Verbrechen.

Ja, die "Kritiker" aber auch...

Sind das jetzt die selben "Kritiker" die sagen "Kauft kein Öl beim Russen" oder sind das wieder anderer oder, oder....

Also die Klimakrise kann nur…

Also die Klimakrise kann nur gemeinsam bewältigt werden. Alle Resolutionen und Gipfel und Forschungsvorhaben sind fruchtlos, wenn weiterhin Megaprojekte gebilligt und durchgeführt werden. Das ist nicht nur ein Schlag, es ist das Ende. Aber es ist eine Entscheidung.  Das muss man Norwegen klarmachen. Es geht nur gemeinsam. Wenn ihr nicht mehr mitspielt, hören wir in Deutschland auch auf. Bei Megaprojekten ist es ein entweder oder. Was soll der Quatsch. 300 Millionen Barell ist kein Klacks. Also gut vergessen wir es mit dem Umweltschutz. 

Wie befürchtet

kommen nun alle wieder aus ihren Ecken und verteufeln das Vorhaben. Gleichzeitig wird für eine Unabhängigkeit von russischem Öl plädiert. 

Beileibe ist dies nicht die beste Idee, vor allem im Hinblick auf den Naturschutz. Aber bitte was wäre dann der richtige Weg? Erneuerbare Energien werden auch verteufelt und verklagt. Doch wieder Pferdekutschen und Höhlen malerei? 

@ 09:49 Uhr von Coachcoach

"Norwegische Heuchler"

 

Wieso? Dies hat alleinig die kanadische Regierung zu verantworten, die hat es ja auch genehmigt.

 

Sie können doch nicht diejenigen verurteilen die ihren Job dort machen.

Außerdem ist mir lieber eine erfahrene norwegische Firma übernimmt dies, als irgendwelche Newcomer auf diesem Gebiet.

Sehr gut.  Es gibt ja kaum…

Sehr gut.  Es gibt ja kaum Länder mit Bodenschätzen UND ordentlicher Regierung.  

Ob Öl oder Erz, ständig muss man such mit Königen, Scheichs oder Diktatoren arrangieren. 

.

Das ist jetzt endlich eine ordentliche Alternative. 

.

 

 

Man könnte auch sagen, wer…

Man könnte auch sagen, wer das eine nicht will muss das andere mögen.

oder Norwegen ist nicht so verrückt, seine Wirtschaft komplett zu ruinieren.

wir verstehen halt nicht, dass Deutschland mit seinen 2% co2-Ausstoß die Welt nicht retten wird. Es ist doch absolut idiotisch zu glauben, dass wir 2035 unseren Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien decken können. Das sind dann alle Flächen mit PV-Anlagen zugepflastert, die Wälder abgeholzt für Windmühlen. Wer speichert dann das co2 das über Deutschland geweht wird?

Superlösung, so kann man vom…

Superlösung, so kann man vom Russenpack unabhängig werden, Kanada viel, viel Geld verdienen lassen und am Ende Deutschland die Schuld daran geben, dass das ganze weiter zur Klimakatastrophe beiträgt. Also im Westen mal wieder nichts Neues.

@09:49 Uhr von Coachcoach

 Dort wird schon seit Jahren offshore Öl gefördert. Nun ist der beste Zeitpunkt. Endlich ein weiteres Projekt von Equinor. Prima!

@10:01 Uhr von Seebaer1

Sind das jetzt die selben "Kritiker" die sagen "Kauft kein Öl beim Russen" oder sind das wieder anderer oder, oder....

 

Genau , die ewigen Verhinderer. Sollten lieber vor Ort aktiv werden, damit die Stromtrassen wie Südlink etc. in Deutschland endlich fertig werden.  

Die tägliche "Ölkatastrophe in Westsibirien" (Wikipedia)

Momentan und schon seit langem wird Öl in Ländern eingekauft, in denen die Menschenrechte auf schlimmste Weise mit Füßen getreten werden. Die russische Ölförderung in Sibirien nimmt drei indigenen Völkern, die dort traditionell leben (bzw. lebten), die Lebensgrundlage. Zudem gibt es seit Jahren immer wieder Berichte über Umweltschäden, die bei der Gas- und Ölförderung an der Tagesordnung sind. Wer sich dafür interessiert, kann das z.B. unter Wikipedia "Ölkatastrophe in Westsibirien" nachlesen.

Täglich fließen tausende Tonnen Rohöl ins Meer (Einschätzung von Greenpeace). Bei der Suche nach Öl wurden auch nukleare Sprengungen durchgeführt. Begleitgas wird abgefackelt ...

Ohne Zweifel wird Kanadas Öl-Förderung mit modernsten Mitteln und unter Beachtung der Umweltstandards teurer und auch weniger belastend für Land und Gewässer. Die Förderung wird teuer, der Preis wird steigen, deshalb sehe ich nicht die Gefahr, dass der Verbrauch von Öl die Weiterentwicklung nachhaltiger nichtfossiler Energiegewinnung behindern wird.

Ich begrüße das kanadische Projekt.

 

 

@ 10:32 Uhr von Bender Rodriguez

"Sehr gut.  Es gibt ja kaum Länder mit Bodenschätzen UND ordentlicher Regierung.  

Ob Öl oder Erz, ständig muss man such mit Königen, Scheichs oder Diktatoren arrangieren. ..."

 

Prinzipiell ist das richtig, wäre da nicht das höhere Umweltrisiko bei Bohrungen im Meer.

Nun, so ist das eben, wenn…

Nun, so ist das eben, wenn man mit Oel Geld verdienen kann.

Das ist bestimmt ein besonderes Oel, was der Natur nicht schadet. Und auerdem kommt es ja dann nicht vom Russe. Ich frage mich warum man neue Quellen erschließt, wo doch alle angeblich weg vom Oel wollen.

Oder hab ich was verpasst?

Neue Zeiten, neue Herausforderungen...

Man kann sich des Eindruckes nicht erwähren, dass sich in letzter Zeit zwei neue Berufsbilder etabliert haben. "Kritiker" und, nahezu inflationär, "Experten".

@10:32 Uhr von Bender Rodriguez

Sehr gut.  Es gibt ja kaum Länder mit Bodenschätzen UND ordentlicher Regierung.   Ob Öl oder Erz, ständig muss man such mit Königen, Scheichs oder Diktatoren arrangieren.  . Das ist jetzt endlich eine ordentliche Alternative.  .    

"Ordentliche Regierung"- Da muss man erst einmal drauf kommen.

@10:32 Uhr von Bender Rodriguez

Sehr gut.  Es gibt ja kaum Länder mit Bodenschätzen UND ordentlicher Regierung.   Ob Öl oder Erz, ständig muss man such mit Königen, Scheichs oder Diktatoren arrangieren.  . Das ist jetzt endlich eine ordentliche Alternative.  .

 

>>>Auch wenn ES auf Kosten der Natur geht. Sie haben wahrscheinlich keine Enkel, denn die müssen die verkorkste Klimapolitik von heute mal ausbaden<<<

Unbewohnbare Zukunft..

„Das Projekt "zu genehmigen ist ein weiterer Schritt in eine unbewohnbare Zukunft", erklärte Julia Levin von der Umweltorganisation Environmental Defence. “

 

Eins vorneweg: ich halte Greenpeace, wie viele ehemalige Mitglieder und Gründer schon lange nicht mehr für das, was sie mal waren. ...
 

 

Kanada ist ein sehr großes Land. Der CO2 Ausstoß dort kann also relativ problemlos von der Natur kompensiert werden. Zudem zeigt der Ukraine Konflikt überdeutlich, dass es besser ist kanadisches Öl zu fördern. Im Gegenzug wird ja weniger russisches Öl dann gefördert werden. 
 

 

Ich frage mich, ob diese Julia Levin auch schon mal in Russland war um dort gegen die dortige Ölförderung zu protestieren?!

 

Diese Leute verstehen einfach nicht die globalen Zusammenhänge. Solche Naivität hat letztendlich den Ukraine Krieg mit ermöglicht = Gigantischer CO2-Ausstoß

@10:45 Uhr von draufguckerin

Momentan und schon seit langem wird Öl in Ländern eingekauft, in denen die Menschenrechte auf schlimmste Weise mit Füßen getreten werden. Die russische Ölförderung in Sibirien nimmt drei indigenen Völkern, die dort traditionell leben (bzw. lebten), die Lebensgrundlage. Zudem gibt es seit Jahren immer wieder Berichte über Umweltschäden, die bei der Gas- und Ölförderung an der Tagesordnung sind. Wer sich dafür interessiert, kann das z.B. unter Wikipedia "Ölkatastrophe in Westsibirien" nachlesen. Täglich fließen tausende Tonnen Rohöl ins Meer (Einschätzung von Greenpeace). Bei der Suche nach Öl wurden auch nukleare Sprengungen durchgeführt. Begleitgas wird abgefackelt ... Ohne Zweifel wird Kanadas Öl-Förderung mit modernsten Mitteln und unter Beachtung der Umweltstandards teurer und auch weniger belastend für Land und Gewässer. Die Förderung wird teuer, der Preis wird steigen, deshalb sehe ich nicht die Gefahr, dass der Verbrauch von Öl die Weiterentwicklung nachhaltiger nichtfossiler Energiegewinnung behindern wird. Ich begrüße das kanadische Projekt.    

>>>Verschaffen Sie sich erst einmal einen Überblick zu Ceta und dann reden wir weiter, denn ihre Lobgesänge könnten der europäischen Wirtschaft auch Nachteile bringen<<<

@10:51 Uhr von Giselbert

"Sehr gut.  Es gibt ja kaum Länder mit Bodenschätzen UND ordentlicher Regierung.   Ob Öl oder Erz, ständig muss man such mit Königen, Scheichs oder Diktatoren arrangieren. ..."   Prinzipiell ist das richtig, wäre da nicht das höhere Umweltrisiko bei Bohrungen im Meer.

>>>Waren die umweltbedingten Auflagen für N2 nur für das russische Gas gedacht, oder gilt ES nicht für unsere "Freunde"?<<<

@10:56 Uhr von Seebaer1

Man kann sich des Eindruckes nicht erwähren, dass sich in letzter Zeit zwei neue Berufsbilder etabliert haben. "Kritiker" und, nahezu inflationär, "Experten".

War das aber nicht immer schon so? Egal welche Regierung was gemacht hat oder vorhatte. Immer sind "Experten" am Start die es anders sehen. Zähle ich mich "leider" auch zu :-) 

Nachfrage bedingt Angebot

Entweder man möchte einen hohen Lebensstandard haben oder die Natur schützen. - Wäre der Bedarf an Rohöl unsererseits nicht vorhanden, wäre sicherlich niemand auf die Idee gekommen, eine neue Bohrung vorzunehmen... . Ja  W I R  zerstören unseren Planeten für ein Stück Himmel auf Erden...

Wie immer

Es bleibt alles beim alten Spiel. Auf Klimakonferenzen wird das Lippenbekenntnis gebracht , das die Politik den Klimawandel ernst nimmt und das zukünftige Generationen auch ein Recht haben zu leben und später wird alles über Bord geworfen , um Profit und Wachstum zu generieren. Na ja ich habe es aufgegeben an die Menschheit zu glauben, das Sie das Ruder noch rumreißen kann . 

So sehr ich es bedauere

die Förderung von ÖL ist nun mal nie Umweltfreundlich.Anderseits benötigen wir das Öl noch viele Jahre nicht nur zum Autofahren und Heizen,es wird auch im Medizinischen Bereich verwendet.Und vom russischen Öl wollen wir ja wegkommen.

Kanadas Öl

Seien wir nicht so selbstgerecht mit unseren Forderungen. Was Ölförderung weltweit an Nebenschauplätzen von Umweltschäden hinterlässt, wird doch für die meisten unter uns erst dann relevant, wenn man darüber berichtet. Dass viele unter uns mit ihrem (Fehl)Verhalten Öl vergeuden, scheint immer noch gleichgültig zu sein. Jede Plastikbox oder verschwendete Folie wie Sprit gehört in diesen Endverbraucheraspekt, mit dem wir unmittelbar Liefermengen und Förderung beeinflussen. Vom Müll ganz zu schweigen. Alles, was wir gewinnen und abbauen, kommt zu einem Preis. Und mancher Staat wird mit Zustimmung seiner Bürger lieber anderen Staaten den Schwarzen Umweltpeter zuspielen, wenn man registriert, dass die Umwelt- und Klimavorstellungen bei uns moralisch ins Schwanken geraten. Dass wir alle am gleichen Strang ziehen, dass das aber gern herunter gespielt wird, halte ich für eine bequeme Selbsttäuschung. Gestehen wir ein, dass wir auch kaum andere Lösungen haben, die alltagstauglich sind.

Am 07. April 2022 - 11:17 Uhr von vriegel

Kanada ist ein sehr großes Land. Der CO2 Ausstoß dort kann also relativ problemlos von der Natur kompensiert werden. Zudem zeigt der Ukraine Konflikt überdeutlich, dass es besser ist kanadisches Öl zu fördern. Im Gegenzug wird ja weniger russisches Öl dann gefördert werden. 

>>>Glauben Sie ES oder ist dies eine vorgefertigte Meinung, das Russland die Oelförderung drosselt? Gehen Sie mal auf die Bühne der großen Politik, dort werden Sie erfahren, dass afrikanische und asiatische Staaten billiges Öl aus Russland kaufen wollen. Wenn China russisches Öl, Kohle, Gas, Diamanten,Gold, Getreide etc.auf der Welt verkauft, dann umgeht man Sanktionen und die USA muss auf weitere Konfrontation mit China gehen. Wenn dann die Eu diesen Trend mitmacht, gehen bald die Lichter in Deutschland aus, denn man kann nicht so einfach aus der Globalisierung aussteigen<<<

@11:30 Uhr von Joma

Entweder man möchte einen hohen Lebensstandard haben oder die Natur schützen. - Wäre der Bedarf an Rohöl unsererseits nicht vorhanden, wäre sicherlich niemand auf die Idee gekommen, eine neue Bohrung vorzunehmen... . Ja  W I R  zerstören unseren Planeten für ein Stück Himmel auf Erden...

 

Es ist nur vermeintlich ein Stück Himmel auf Erden . Im Grund ist es , um bei dem Kontext zu bleiben, die berühmte goldene Götzenfigur , wo die meisten Menschen drumrum tanzen.

zig Jahre geplant, und nun wird gemacht

Das ein Rohöl-Projekt umgesetzt wird ist nichts Neues.
Wie die Historie der Rohöl-Projekte auf hoher See gezeigt hat, kam es immer wieder zu Unfällen welche die Unterwasserwelt wie auch an der Oberfläche des Meeres wie auch ganze Küstenstriche in Mitleidenschaft zogen. Die Schäden und Langzeitschäden sind dann doch erheblich.
Die Ölkonzerne üben sich in solchen Fällen um Beschwichtigung.
Der Schaden wird auf die Bevölkerung / betroffener Staat abgewälzt.
Schön wäre es zu Abwechselung mal wenn die Ölkonzerne so eine art Kaution bei dem jeweiligen Staat hinterlegen müssten, falls es zu einer Umweltkatastrophe oder sonstigen Schäden wegen der Rohölförderung etc. kommt. Dann können die Geschädigten sofort entschädigt werden und müssen nicht Jahre lang Kosten aufwendig hinter ihrem Geld bei den Gerichtsinstanzen hinter her klagen.

Alle Energie-Projekte sind umstrittenen

 

Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Projekt zu Energiegewinnung nicht umstritten wäre. Irgendetwas wird immer kritisiert, und wenn es Geräusche oder Schatten sind, oder dass auf dem Baugebiet eine seltene Tierart lebt.

 

 

Wir haben schon vor 25 Jahren an der Uni gehört, dass die Menschheit bis 500.000 Personen ohne Einfluss auf die Umwelt leben kann. Das ist schon lange vorbei.

@10:16 Uhr von kommtdaher

"... Also die Klimakrise kann nur gemeinsam bewältigt werden ... " <- Ist richtig, aber ...

... leider wurde die Umstellung der Energieerzeugung u.a. in der EU durch rein wirtschaftsorientierte und Profit orientierte Kräfte ausgebremst.
Wir erinnern uns an die Energiepolitik der Ex-Bundesregierungen unter der Führung von Ex-Bundeskanzlerin Merkel, wo es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem dazugehörigen Netz nicht wirklich vorran ging.
Und weil das so war ist es jetzt leider immer noch von Nöten dass Rohöl erschlossen und zur Energieerzeugung zu nutzen ist. Derzeit hilft erst mal nur Energie sparen, und je mehr, desto besser.

@11:17 Uhr von vriegel

“ Eins vorneweg: ich halte Greenpeace, wie viele ehemalige Mitglieder und Gründer schon lange nicht mehr für das, was sie mal waren. ...  

 

Wer glaubt denn noch Greenpeace? Ich war in jüngeren Jahren unkritisch und begeisterter śowie zahlender Supporter, so lange, bis sie vor Jahrzehnten behaupteten, die Deutsche Shell würde die Nordsee mit fünftausend Tonnen radioaktiven (!) Öls verseuchen. Das hätte nämlich geheissen, dass die Ölfirmen im Geheimen Fracking usw. mit nuklearen Sprengungen betrieben. Auch das habe ich empört weiterverbreitet, bis sich herausstellte, dass Greenpeace als Beleg nur ein paar Tonnen nicht-radioaktives Öl nachweisen könnte, das in irgend einer Bilge herumschwappte. 

 

@11:45 Uhr von Tada

  Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Projekt zu Energiegewinnung nicht umstritten wäre. Irgendetwas wird immer kritisiert, und wenn es Geräusche oder Schatten sind, oder dass auf dem Baugebiet eine seltene Tierart lebt.     Wir haben schon vor 25 Jahren an der Uni gehört, dass die Menschheit bis 500.000 Personen ohne Einfluss auf die Umwelt leben kann. Das ist schon lange vorbei.

 

Wenn ich mich richtig Erinnere ging es bei den 500.000 Personen aber in einem Gebiet von 100 Quadratkilometer. Ich kann mich aber auch irren , ist knapp über 30 Jahre her .

@10:45 Uhr von draufguckerin

Bei der Suche nach Öl wurden auch nukleare Sprengungen durchgeführt.

 

Das ist interessant, wann und wo denn? Da nukleare unterirdische Explosionen von den Erdbebenwarten erfasst werden, muss das ja weltweit bekannt sein. 

Bitte jetzt nicht Wikipedia als Beleg anführen. In Wikipedia kann jeder schreiben (als Autor eingeloggt oder auch anonym), das ist keine Quelle, sondern eine Artikelsammlung, bei denen Beiträge durch eine nach Sachgruppen organisierte, kleine Experten-(hoffentlich) gruppe gefiltert werden (oben auf den Tab "Diskussion" statt "Artikel" klicken oder weiter rechts auf "Bearbeiten --> Versionsgeschichte").

 

@11:17 Uhr von Omikron

Nein, enkel hab ich noch nicht. Und es muss weder irgendwer was ausbaden, noch hat irgendjemand je Rücksicht auf Uns genommen.

.

Btw warum schreibst Du ES immer groß? Is das irgend so ein Internetklamauk? 

Money makes the World Arround

Und vor allen "DAMAGE" wenn doch wieder in Schmierige Energieträger Investiert wird.

Frei nach dem Motto "Der, ÖL, Rubel(Dollar) rollt.

Den Konzerne und gewissen Regierungen sind die Folgen egal, Hauptsache der Gewinn stimmt!!

....und wer wird .

Das Öl kaufen und verbrauchen?

Der (deutsche) Verbraucher, da nutzt es auch nichts dass sich einige Foristen hier über Kanada echaufieren.....

Und diese Energieform wird dann auch wieder günstiger - dann können die SUV Besitzer wieder Gas geben.....ohne dass diese verarmen müssen...

 

@11:39 Uhr Omikron - russisches ÖL

>>>Glauben Sie ES oder ist dies eine vorgefertigte Meinung, das Russland die Oelförderung drosselt? Gehen Sie mal auf die Bühne der großen Politik, dort werden Sie erfahren, dass afrikanische und asiatische Staaten billiges Öl aus Russland kaufen wollen. Wenn China russisches Öl, Kohle, Gas, Diamanten,Gold, Getreide etc.auf der Welt verkauft, dann umgeht man Sanktionen und die USA muss auf weitere Konfrontation mit China gehen. Wenn dann die Eu diesen Trend mitmacht, gehen bald die Lichter in Deutschland aus, denn man kann nicht so einfach aus der Globalisierung aussteigen<<<

 

Es ist kein Geheimnis. Russland wird natürlich versuchen mit Dumpingpreisen sein Öl los zu werden. Und natürlich beteiligen sich längst nicht alle Länder an einem ÖL-Embargo. Hier muss erst die USA Druck machen -wie geschehen in China. Der Westen als Absatzmarkt ist denen mehr Wert als Russland...

 

Das wird bei anderen Ländern folgen. Im Endeffekt wird Russland weniger Öl verkaufen.

Erdöl im Meer ist äußerst…

Erdöl im Meer ist äußerst harmlos. Das haben Exxon Valdez und Saddam bewiesen. Das ist ein naturprodukt und in Windeseile von Mikroben zersetzt. 

.

Das heißt nicht, dass es völlig ungefährlich wäre. Man darf als höheres Lebewesen halt nicht damit in Kontakt kommen.

.

Aber die 'auf ewig zerstörte Natur" ist ein Ammenmärchen.

@11:50 Uhr von CoronaWegMachen

"... Also die Klimakrise kann nur gemeinsam bewältigt werden ... " <- Ist richtig, aber ... ... leider wurde die Umstellung der Energieerzeugung u.a. in der EU durch rein wirtschaftsorientierte und Profit orientierte Kräfte ausgebremst. Wir erinnern uns an die Energiepolitik der Ex-Bundesregierungen unter der Führung von Ex-Bundeskanzlerin Merkel, wo es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem dazugehörigen Netz nicht wirklich vorran ging. Und weil das so war ist es jetzt leider immer noch von Nöten dass Rohöl erschlossen und zur Energieerzeugung zu nutzen ist. Derzeit hilft erst mal nur Energie sparen, und je mehr, desto besser.

 

Wenn ich noch etwas dazu beitragen kann ? Das Europäische Wirtschaftsmodell baut auch zum Teil auf die günstigsten Preise für Erdöl und Gas darauf auf .

Kanada

Die US-Firmen haben dort eine Schneise von Fracking gezogen und zusammen mit kanadischen Firmen Ölgewinnung und Abbau anderer Rohstoffe betrieben, was unvorstellbare Auswirkungen auf die Natur hat. Nur ist das Land so groß, dass man es leicht verdrängen konnte. Wer streift von uns schon da durch die Landschaft, um das aufzuspüren. Ich sah die Felder bei einem Flug über Kanada. Es war erschreckend. Nun haben wir eine weitere Stelle vor Neufundland, die aktuell noch mit gesunder, menschenarmer Landschaft profitiert. Aber auch hier werden die Folgen der Ausbeutung von Ressourcen folgen. Nicht weil die Kanadier Idioten sind, sondern ebenso wie wir Rohstoffe zum Eigengebrauch und Verkauf verwursten. Und wir in der EU treiben mit Kanada Handel. Wie auch mit den Arabern. Sehen wir uns deren vergiftete Umgebung an? Nein. Wir kaufen ab. Sehen wir uns vergiftende Ölfelder in Aserbeidschan an? Nein. Wir kaufen Öl. Also, lasst den Stinkefinger stecken. Wir sind auch mittendrin im Markt.

@10:32 Uhr putzfee02 - Grundlast und Versorgungssicherheit

Man könnte auch sagen, wer das eine nicht will muss das andere mögen. oder Norwegen ist nicht so verrückt, seine Wirtschaft komplett zu ruinieren. wir verstehen halt nicht, dass Deutschland mit seinen 2% co2-Ausstoß die Welt nicht retten wird. Es ist doch absolut idiotisch zu glauben, dass wir 2035 unseren Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien decken können. Das sind dann alle Flächen mit PV-Anlagen zugepflastert, die Wälder abgeholzt für Windmühlen. Wer speichert dann das co2 das über Deutschland geweht wird? 

 

Viel entscheidender ist die Versorgungssicherheit. Erneuerbare sind nicht grundlastfähig. Das geht nur über Kohle, Atom oder Gas. AKW, insbesondere solche die schon in Betrieb sind, haben den geringsten CO2-Ausstoß und bieten auch viele Vorteile gegenüber Gas und Kohle.

 

Zudem sind die Produktionskosten mit 3-4 Cent sehr niedrig. Das Problem der Endlagerung des Atommülls ist ja schon da. Wenn da noch mal ein paar Tonnen neu dazu kommen...

@11:45 Uhr von Tada

  Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Projekt zu Energiegewinnung nicht umstritten wäre. Irgendetwas wird immer kritisiert, und wenn es Geräusche oder Schatten sind, oder dass auf dem Baugebiet eine seltene Tierart lebt.    

#

Ja es ist nicht einfach Allen und Jeden es gerecht zu machen.Aber es ist doch möglich per Gericht feststellen zu lassen was dann auch Gültigkeit hat. Anders als in einer Diktatur. Und das ist gut so.

@09:49 Uhr von Coachcoach

Die ach so klimafreundlichen Norweger ;) bohren mal wieder nach Öl. Das ist 100% klimafeindlich - aber der norwegische Staatsfond...naja. Und Herr Trudeau? Steht vermutlich unter großem Druck - aber das entschuldigt nix. Und wer die Gegend kennt, weiß, wie empfindlich sie ist und wie großen Einfluss sie auf den Nordatlantik hat. Kurz gesagt: Es ist ein Verbrechen.

 

Klimafreundliche Norweger? Habe ich etwas übersehen?

@11:39 Uhr Omikron - Russland steht vor Staatspleite

Glauben Sie ES oder ist dies eine vorgefertigte Meinung, das Russland die Oelförderung drosselt? Gehen Sie mal auf die Bühne der großen Politik, dort werden Sie erfahren, dass afrikanische und asiatische Staaten billiges Öl aus Russland kaufen wollen. Wenn China russisches Öl, Kohle, Gas, Diamanten,Gold, Getreide etc.auf der Welt verkauft, dann umgeht man Sanktionen und die USA muss auf weitere Konfrontation mit China gehen. Wenn dann die Eu diesen Trend mitmacht, gehen bald die Lichter in Deutschland aus, denn man kann nicht so einfach aus der Globalisierung aussteigen

 

wie man lesen kann, hat Russland ausstehende Staatsanleihen nicht in US-Dollar, sondern in Rubel zurück gezahlt. Russland hat nun noch 30 Tage Zeit das zu ändern, andernfalls droht die erste offizielle Staatspleite seit 1917.

 

Es sieht also eher so aus, als ob in Russland gerade die Lichter ausgehen. Zumal diese dort ja noch nie besonders hell gebrannt haben...

Dilemma

Daß die Welt von Fossilen Energien weg muß ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. Doch wie wir jetzt an der Russlandkrise sehen geht das nicht von einem Jahr auf das andere. Und auch ich sehe die Ölförderung lieber in den Händen von verantwortlichen Firmen - ja, ich weiß, über Verantwortungsbewusstsein in der Branche lässt sich trefflich streiten. Aber sie hat gelernt.

Was mir negativ aufgestoßen ist, ist die Aussage daß ab 2050 die Förderung klimaneutral sein soll. Selbst wenn sie das dann ist, das geförderte Öl ist es natürlich noch lange nicht und solche wertlosen, reinwaschenden Statements schaffen kein Vertrauen. Viel mehr wert wären mir Statements zu den Maßnahmen die Förderung möglichst sicher gegen Unfälle und Ölaustritt zu machen.

Kurzum - ich bin eigentlich gegen die Ölförderung, weiß aber daß ich momentan keine sofort umsetzbare Alternative nennen kann. Das nennt man ein Dilemma, das Markenzeichen unserer Zeit.

Vor Küste Neufundlands: Kanada genehmigt umstrittenes Ölprojekt.

So ist es mit dem liberalen Premier Trudeau. Er hat sich für die Ölindustrie entschieden. Und dabei noch nicht mal für "normales" Erdgas. Sondern für Gas, daß dann zwecks Transport nach Übersee verflüssigt wird, wo für dann noch mehr Energie verbraucht wird.  Er sollte auf Umweltkonferenzen nicht mehr auftreten.

Im übrigen wird in Kanada viel Öl aus Ölsand gewonnen.  In der Provinz Alberta sollen 170 Milliarden Barrel davon abbaubar sein.

@12:17 Uhr von Bender Rodriguez

Erdöl im Meer ist äußerst harmlos. Das haben Exxon Valdez und Saddam bewiesen. Das ist ein naturprodukt und in Windeseile von Mikroben zersetzt.  . Das heißt nicht, dass es völlig ungefährlich wäre. Man darf als höheres Lebewesen halt nicht damit in Kontakt kommen. . Aber die 'auf ewig zerstörte Natur" ist ein Ammenmärchen.

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Nur es dauert sehr lange bis das Öl sich wieder durch Mikroben zersetzt hat.Aber es zerfällt,da haben Sie Recht.

@10:45 Uhr von draufguckerin

Ich bin da bei Ihnen.

 

Die lautesten Kritiker kommen wieder aus der Putin-Ecke und verschweigen das, was Sie völlig zutreffend geschildert haben.

 

Die Erdöl- und  Gasförderung in Russland ist eine beispiellose Umweltsauerei.

Der Ehrlichkeit halber muss man auch sagen, dass das bisher auch in Deutschland und sonstwo niemanden gestört hat.

Vriegel

Der Atomausstieg war wirklich ein, wenn nicht der größte Fehler von Frau Merkel. 

Unsere Meiler waren immer sicher.  Niemand hat hier im Überschwemmungsgebiet gebaut oder vor gehabt, sich vorsätzlich in die Luft zu jagen.

.

Das Endlagerproblem ist absolut einfach. Man muss es eben auch wollen. Andere Länder machen es vor. Bei uns ist aber mal wieder german angst  angesagt.

Was ein Glück muss ich diesen Käse nur noch 50 Jahre ertragen. 

@10:56 Uhr von Mischa007

So schnell wird niemand weg vom Öl kommen.

 

Das ist eine grüne Träumerei.

 

Bis es irgendwann wirklich so weit sein sollte, braucht man das Öl eben noch.

@12:17 Uhr von Bender Rodriguez

Erdöl im Meer ist äußerst harmlos. Das haben Exxon Valdez und Saddam bewiesen. Das ist ein naturprodukt und in Windeseile von Mikroben zersetzt.  . Das heißt nicht, dass es völlig ungefährlich wäre. Man darf als höheres Lebewesen halt nicht damit in Kontakt kommen. . Aber die 'auf ewig zerstörte Natur" ist ein Ammenmärchen.

 

Die Ammenmärchen können Sie aber gut erzählen. Wo fängt bei Ihnen den höheres Lebewesen an , wenn mal fragen darf?

@12:32 Uhr von schiebaer45

  Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Projekt zu Energiegewinnung nicht umstritten wäre. Irgendetwas wird immer kritisiert, und wenn es Geräusche oder Schatten sind, oder dass auf dem Baugebiet eine seltene Tierart lebt.     # Ja es ist nicht einfach Allen und Jeden es gerecht zu machen.Aber es ist doch möglich per Gericht feststellen zu lassen was dann auch Gültigkeit hat. Anders als in einer Diktatur. Und das ist gut so.

Natürlich lassen wir die Gerichte entscheiden. So lange kaufen wir halt russisches Öl und Gas. Weil kalt und dunkel soll es hier nicht werden. Egal ob Putin sich daran eine goldene Nase verdient und seine Kriegszüge weiter führt. Wir haben jedenfalls gegen das Schattenwerfen von Windrädern geklagt. 

@11:29 Uhr von Omikron

>>Waren die umweltbedingten Auflagen für N2 nur für das russische Gas gedacht, oder gilt ES nicht für unsere "Freunde"?<<

-

Ich bin mir ziemlich sicher dass kanadisches oder norwegisches Gas nicht durch N2 geleitet wird.

12:27 Uhr von vriegel

"Das Problem der Endlagerung des Atommülls ist ja schon da. Wenn da noch mal ein paar Tonnen neu dazu kommen..."

.

...können wir sie ja bei Ihnen im Garten verbuddeln.

Wenn man Beiträge aus…

Wenn man Beiträge aus anderen Foren mitberücksichtigt, gibt es anscheinend eine Übereinstimmung zwischen Putin-Verehrern und Menschen die die Ölförderung vor Kanada aus "Umweltschutzgründen" kritisieren.

Kein Klimaschutzprojekt

Öl wird weltweit nicht gleichermaßen schnell ersetzt werden können, wie es in Deutschland möglich sein dürfte.

Deshalb dürfte die neu zu erschließende Ölquelle vor Neufundland für die russischen Ölförderung zunächst einmal ein Dorn im Auge sein, und das ist auch gut so.

Aber: die neue Ölquelle würde nur dann noch Sinn ergeben, wenn dadurch russisches Öl ersetzt werden könnte, ohne ein ganz wichtiges Ziele, die Abkehr von fossilen Energieträger, zu beeinträchtigen.

Allerdings spricht d Aussicht auf 30 Jahre Ölförderung u die IBN in 2028 - das sind noch 6 Jahre! - eine andere Sprache.

Allerdings gibt es auch keine Garantie, dass die Abkehr von fossilen Energieträgern in der Gänze erfolgreich umgesetzt werden kann, wie es erforderlich wäre. Dann wäre es zukünftig gut, nicht auf Russland und deren dann völlig veraltete Technink zurückgreifen zu müssen.

Etwas erklärungsbedürftig:

>>"Ölprojekt "bis 2050 CO2-neutral"<<

Damit können die Ölverbraucher wohl kaum gemeint sein?!

 

@10:56 Uhr von Mischa007

Nun, so ist das eben, wenn man mit Oel Geld verdienen kann. Das ist bestimmt ein besonderes Oel, was der Natur nicht schadet. Und auerdem kommt es ja dann nicht vom Russe. Ich frage mich warum man neue Quellen erschließt, wo doch alle angeblich weg vom Oel wollen. Oder hab ich was verpasst?

__

Ja, haben Sie. Ganz entschieden sogar !

Wohlstand

Wenn der "Wohlstand " nur damit zu halten ist, dass die Luft verpestet und die Landschaft verschmutzt wird, dann ist jetzt dringend geboten das Ganze einmal zu überdenken.

Dringend und unverzüglich, es ist jetzt schon keine Zeit mehr.

Diese Einfallslosigkeit enttäuscht mich immer wieder aufs neue.

Obwohl man es doch eigentlich besser weiß und es auch Alternativen gibt.

Hier wäre es vielleicht einmal angebracht noch mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Bei anderen Dingen, nicht zuletzt im militärischen Bereich geht das doch auch.

 

Wer braucht das Öl?

07. April 2022 - 12:16 Uhr von Gregory Bodendorfer:

"....und wer wird Das Öl kaufen und verbrauchen?"

Das frage ich mich auch, wenn wir doch dann schon auf dem Weg weg vom Öl und Gas sind.

.

"Der (deutsche) Verbraucher, ..."

'Eigentlich' nicht, denn wenn da vor Neufundland der erste Tropfen Öl das Tageslicht erblickt, dürfte unser Öl-Hunger hoffentlich deutlich gesunken sein.

.

"Und diese Energieform wird dann auch wieder günstiger - dann können die SUV Besitzer wieder Gas geben.....ohne dass diese verarmen müssen"

Na ja, auch SUVs werden zunehmend elektrifiziert.

Also ich bezweifle, dass Deutschland in 10 Jahren noch den gleichen Ölverbrauch haben wird, wie heute.

@13:01 Uhr von Tremiro

Wenn man Beiträge aus anderen Foren mitberücksichtigt, gibt es anscheinend eine Übereinstimmung zwischen Putin-Verehrern und Menschen die die Ölförderung vor Kanada aus "Umweltschutzgründen" kritisieren.

Aber nicht bei allen Usern.

Wir haben

rund 1,5 Milliarden KFZ auf der Welt, die brauchen Futter, also lohnt sich das noch viele Jahrzehnte, denn E-KFZ können sich ganz sicher bei den Preisen nicht alle leisten.

Und in Staaten mit wenige Bevölkerungsdichte und großen Entfernungen, macht das auch  wenig Sinn, ob im Outback oder in Afrika eben auch die Struktur dazu fehlt.

Über Röhren war gut für uns, das wollen wir nicht haben, also muss es per Schiff oder Kesselwagen kommen, eine andere Möglichkeit besteht also nicht mehr.

Also werden andere den Bedarf erkennen, und Öl vermehrt fördern, denn es geht um viel Geld, was ja der Schmierstoff auf dieser Welt ist.

Kanada genehmigt Ölprojekt?

Das finde ich ist eine weitsichtige Maßnahme.Wir lernen aus dem Ukraine Krieg, dass der Westen abhängig vom Osten ist und der Handlungsspielraum gegenüber dem Umgang mit Russland eingeschränkt ist. Der Westen, dazu gehört auch Kanada wird künftig in der Energiesicherheit enger zusammenrücken, bis wir ganz auf fossile Energieträger verzichten können. Kanada ist eine echte Alternative. Sollten wir uns statt Russland uns in eine andere Abhängigkeit von Staaten  begeben, die unsere Werte nicht akzeptieren? Das sei Ferne!

Von daher wäre Kanada eine eine vertrauenswürdige Alternative!

Es ist damit zu rechnen,…

Es ist damit zu rechnen, dass die deutsche Automobilindustrie, die weltweit rund ein Fünftel aller Autos in die Märkte drückt, noch heute gegen dieses Projekt Stellung beziehen wird, zusätzlich dem Verkehrsministerium ein Ultimatum (oder sowas in der Art) bzgl. eines Tempolimits von 120 km/h auf deutschen Autobahnen setzen wird. Unsere Chemiebranche wird sich ähnlich engagieren und u. a. das Projekt "Null-Plastik" ab sofort starten. Ich rechne jeden Moment mit den entsprechenden Presseerklärungen dieser Verbände.  Dann wird sicherlich noch bis Mitternacht der ADAC kommen und sich für ein totales Verbot von Tankstellen in Deutschland aussprechen.

@11:50 Uhr von CoronaWegMachen

"... Also die Klimakrise kann nur gemeinsam bewältigt werden ... " <- Ist richtig, aber ... ... leider wurde die Umstellung der Energieerzeugung u.a. in der EU durch rein wirtschaftsorientierte und Profit orientierte Kräfte ausgebremst. Wir erinnern uns an die Energiepolitik der Ex-Bundesregierungen unter der Führung von Ex-Bundeskanzlerin Merkel, wo es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem dazugehörigen Netz nicht wirklich vorran ging. Und weil das so war ist es jetzt leider immer noch von Nöten dass Rohöl erschlossen und zur Energieerzeugung zu nutzen ist. Derzeit hilft erst mal nur Energie sparen, und je mehr, desto besser.

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Immer wieder die gleichen dummen Vorwürfe. Sie wissen doch ganz genau, dass zumindest was die Trassen und Speicher anbelangt, diese vor allem dadurch behindert werden/wurden, dass langwierige Gegenmassnahmen und Prozesse angestrebt wurden um ein Weiterkommen diesbezügl. zu verhindern. In vielen Fällen unterstützt von BUND, NABU und Umweltaktivisten, häufig unterstützt von den Grünen vorort. Bevor der Transport und die Speicherung der Wind- und Sonnenenergie aber nicht gesichert sind, ist ein Ausstieg aus den fossilen Energien nicht möglich. Auch nicht OHNE Frau Merkel !

Für eine Energiewende kalt und hart

Die nachhaltigste Lösung ist auf der Stelle auf fossile Brennstoffe zu verzichten und all unsere Kraft in den Aufbau von nachhaltigen Energiegewinnung zu stecken. Und da gehören Atomkraftwerke nicht dazu.

Und Privatwägen auch nicht. Auch keine Elektrischen.

Wir können wenn wir müssen.

Wenn hier Krieg wär, ginge das auch.

 

@12:13 Uhr von Bender Rodriguez

Nein, enkel hab ich noch nicht. Und es muss weder irgendwer was ausbaden, noch hat irgendjemand je Rücksicht auf Uns genommen. . Btw warum schreibst Du ES immer groß? Is das irgend so ein Internetklamauk? 

>>>Sorry, ES bedeutet für mich u.a. EILMELDUNG und kam aus der Verurteilung des Libyenkrieges (Global Research) im Jahr 2011 zustande. ES wurde damals wie heute gerufen, der Diktator muss sterben. Was daraus wurde kann jeder selbst feststellen<<<

@12:13 Uhr von Bender Rodriguez

Nein, enkel hab ich noch nicht. Und es muss weder irgendwer was ausbaden, noch hat irgendjemand je Rücksicht auf Uns genommen. . Btw warum schreibst Du ES immer groß? Is das irgend so ein Internetklamauk? 

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Da stellt sich mir die Frage, warum Sie "uns" gross und "enkel" klein schreiben.

@12:17 Uhr von vriegel

>>>Glauben Sie ES oder ist dies eine vorgefertigte Meinung, das Russland die Oelförderung drosselt? Gehen Sie mal auf die Bühne der großen Politik, dort werden Sie erfahren, dass afrikanische und asiatische Staaten billiges Öl aus Russland kaufen wollen. Wenn China russisches Öl, Kohle, Gas, Diamanten,Gold, Getreide etc.auf der Welt verkauft, dann umgeht man Sanktionen und die USA muss auf weitere Konfrontation mit China gehen. Wenn dann die Eu diesen Trend mitmacht, gehen bald die Lichter in Deutschland aus, denn man kann nicht so einfach aus der Globalisierung aussteigen<<<   Es ist kein Geheimnis. Russland wird natürlich versuchen mit Dumpingpreisen sein Öl los zu werden. Und natürlich beteiligen sich längst nicht alle Länder an einem ÖL-Embargo. Hier muss erst die USA Druck machen -wie geschehen in China. Der Westen als Absatzmarkt ist denen mehr Wert als Russland...   Das wird bei anderen Ländern folgen. Im Endeffekt wird Russland weniger Öl verkaufen.

 

>>>Glauben ist nicht Wissen<<<

@13:02 Uhr von Parsec

Öl wird weltweit nicht gleichermaßen schnell ersetzt werden können, wie es in Deutschland möglich sein dürfte.

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Wieso sollte gerade in einer der wichtigsten Industrienationen zudem dichtbesiedelt die Nutzung fossiler Energien schneller ersetzt werden können, als in einem riesigen Flächenland, weniger dichtbesiedelt (ausser in den Metropolen ) oder in Ländern, die eher landwirtschaftlich genutzt werden ? Da bin ich aber ganz anderer Meinung.

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Deshalb dürfte die neu zu erschließende Ölquelle vor Neufundland für die russischen Ölförderung zunächst einmal ein Dorn im Auge sein, und das ist auch gut so. Aber: die neue Ölquelle würde nur dann noch Sinn ergeben, wenn dadurch russisches Öl ersetzt werden könnte, ohne ein ganz wichtiges Ziele, die Abkehr von fossilen Energieträger, zu beeinträchtigen.

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Ist Ihnen entgangen, dass andere Länder, wie Indien z.B. gerne bei der Rohstoffabnahme in die Bresche springen ?

 

 

 

 

@12:44 Uhr von Bender Rodriguez

Das Endlagerproblem ist absolut einfach. Man muss es eben auch wollen. Andere Länder machen es vor. Bei uns ist aber mal wieder german angst  angesagt.

 

Schlimmer, es wäre eher German Hetze und German Desinformation zu nennen. Die Methode ist ganz einfach. Gruppierungen, die teilweise schon so lange, wie die DDR bestanden hat, in ununterbrochener Folge (wenn auch gelegentlichen Umbenennungen...) mächtig an einer Destabilisierung Deutschlands im Rahmen des Westens arbeiten, verteuern die nuklearen Kraftwerke, von der Pseudo-Bürgerinitiative bis zum Sitzstreik vor Castor-Transporten und machen dann ein Riesen-Geschrei, daß das alles unrentabel teuer und soo gefährlich sei.

 

Ja, klar. Wenn ich Malteserhündchen zu einer Gefahr für die Volksgesundheit erkläre und man für jedesmal Gassi gehen zehn Polizisten zur Absicherung gegen den Volksaufruhr verunsicherter Bürger bestellen muss, sind die Tierchen auch zu teuer für die Haltung.  

 

In wessen Gesicht?

Wieso "Für Kritiker ist es "ein Schlag ins Gesicht der Klimaforscher"? Da faengt der Artikel doch gleich falsch an. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Menschheit. Soange sowas aber nicht instinktiv so gesehen wird, ist es noch ein langer Weg...

@13:13 Uhr von Parsec

" 'Eigentlich' nicht, denn wenn da vor Neufundland der erste Tropfen Öl das Tageslicht erblickt, dürfte unser Öl-Hunger hoffentlich deutlich gesunken sein. . "

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Die Welt besteht ja nicht nur aus Deutschland, und auch hier im Land können sich nicht die Mehrheit einen SUV der immer so verteufelt wird leisten, schon gar nicht einen mit E.

Kann sein das Öl billiger wird, deshalb wird der Kraftstoffpreis bei uns nicht sinken, in anderen Länder sicher, da war er immer billiger.

Mit steigender Inflation und CO2 Preis, wird es noch weniger.

@12:37 Uhr von vriegel

Glauben Sie ES oder ist dies eine vorgefertigte Meinung, das Russland die Oelförderung drosselt? Gehen Sie mal auf die Bühne der großen Politik, dort werden Sie erfahren, dass afrikanische und asiatische Staaten billiges Öl aus Russland kaufen wollen. Wenn China russisches Öl, Kohle, Gas, Diamanten,Gold, Getreide etc.auf der Welt verkauft, dann umgeht man Sanktionen und die USA muss auf weitere Konfrontation mit China gehen. Wenn dann die Eu diesen Trend mitmacht, gehen bald die Lichter in Deutschland aus, denn man kann nicht so einfach aus der Globalisierung aussteigen   wie man lesen kann, hat Russland ausstehende Staatsanleihen nicht in US-Dollar, sondern in Rubel zurück gezahlt. Russland hat nun noch 30 Tage Zeit das zu ändern, andernfalls droht die erste offizielle Staatspleite seit 1917.   Es sieht also eher so aus, als ob in Russland gerade die Lichter ausgehen. Zumal diese dort ja noch nie besonders hell gebrannt haben...

>>>Staatsschulden der USA um 13:33Uhr  = 30.426.250.204.457$ & Russland hat 15767.70 Rub Billion und ausrechnen in $ kann man selbst, wer hier die meisten Staatsschulden hat.<<<

Methan

Zur Faktenanreicherung. Mit geringer Halbwertszeit, wie ueblich, aber dennoch, es ist eine wichtige Information, vielsagend aber auch vorallem im Vergleich:

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"Es sei laut eines Gutachtens unwahrscheinlich, dass das Projekt zu erheblichen negativen Umweltauswirkungen führen werde, erklärte der ehemalige Umweltaktivist und jetzige Minister Guilbeault. Die Regierung habe dafür "einige der strengsten Umweltauflagen, die je gemacht wurden", erlassen. So solle das Ölprojekt "bis 2050 CO2-neutral" werden."

vs.

"Methan-Ausstoß von Ölquellen signifikant höher als gedacht. Die Produktion von Erdöl hat direkte Klimaeffekte. Methan, ein potenteres Treibhausgas als Kohlendioxid, tritt regelmäßig aus – in enormen Mengen." (heise.de, 05.04.2022)

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Fragt sich automatisch, ob diese strengsten Umweltauflagen das in Betracht ziehen. Aber ansich auch egal. 2050 ist alles vorrueber...

@12:16 Uhr von Gregory Bodendorfer

Das Öl kaufen und verbrauchen? Der (deutsche) Verbraucher, da nutzt es auch nichts dass sich einige Foristen hier über Kanada echaufieren..... Und diese Energieform wird dann auch wieder günstiger - dann können die SUV Besitzer wieder Gas geben.....ohne dass diese verarmen müssen...  

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1. Es gibt einige SUV's, die brauchen nicht mehr Sprit, als ein Kompakt-Kfz, nämlich 4,2 bis 4,7 l/100 km.

2. Der Verkauf von SUV's steigt vor allem z.B. in China an. Wie wollen Sie da gegensteuern ?

Diese ständige, immer gleiche SUV-Debatte, ist langweilig und total undifferenziert. Wir/ich haben übrigens keinen SUV.

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