Kommentare - Habecks "Osterpaket" zur Energiewende im Bundeskabinett

06. April 2022 - 08:06 Uhr

Mehr Energie aus Solar- und Windkraft, weniger fossile Brennstoffe: Die Bundesregierung will Erneuerbare Energien schnell und deutlich ausbauen. Das Kabinett berät heute Pläne von Wirtschaftsminister Habeck. Von M. Polansky.

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Kommentare

Bürokratie überwinden

Deutschland muss auch mal bereit sein, die liebgewonnene Bürokratie auszumisten und die Einsprüche gegen wichtige Projekte fair, aber trotzdem zügig zu bearbeiten.

Ökologischer Patriotismus

Frei werden von fossilen Energien, Putin schaden, gemeinsam anpacken. Gemeinsam schaffen wir es. Endlich geht bei den erneuerbaren Energien mal ein Ruck durch dieses Land.

@ 08:13 Uhr von Ana von Kuczynski --- D braucht TESLA Speed

 

"Deutschland muss auch mal bereit sein, die liebgewonnene Bürokratie auszumisten und die Einsprüche gegen wichtige Projekte fair, aber trotzdem zügig zu bearbeiten."

 

Wenn Deutschland sich auf die Tugenden der Wirtschaftswunderjahre, die Marktwirtschaft und deren Innovationsfähigkeit und schnelle Anpassungsfähigkeit besinnt, ist vieles deutlich schneller realisierbar als wir bis dato erleben.

 

Deutschland muss sich das Beispiel TESLA vor Augen führen. In zwei Jahren eine gigantische Fabrik von 0 auf 100 produktionsfähig gemacht. Das Land bracht jetzt TESLA Speed

Habeck: "So soll der Anteil…

Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen."

Und was machen wir bis dahin? Es sind noch 8 Jahre bis zum Ende des Jahrzehnts.

Wie viele Windräder wurden bereits jetzt durch die neue Regierung geschaffen. Wie ist die Erfolgsbilanz?

Wie viele Windräder müßten denn neu errichtet bzw. alte überholt werden und wie viele Quadratmeter für Solaranlagen werden kalkuliert? 

Welche Kosten kommen auf uns zu? Haben wir nicht schon die höchsten Energiepreise in Europa?

Und müssen wir uns jetzt alle einen Bart stehen lassen, um Stromkosten zu sparen?

Endlich Hemmschuhe überwinden und machen

Endlich bei der zukunftsfähigen Energiegewinnung Tempo machen, gut so. Die Lobbyisten aus der die Zeichen der Zeit nicht sehen wollenden Energiewirtschaft haben lange genug gebremst und wohl endlich begriffen, dass sie auf verlorenem Posten stehen. Ein weiterer Hemmschuh sind die nervigen Gutmenschen, die mit Bürgerinitiativen gegen Windkraft ein neues Hobby entdeckt haben. Die völlig überhöhten – und längst widerlegten - Zahlen von Vögeln die angeblich durch Windräder getötet werden gelten vielen nur als Vorwand, weil sie der Ansicht sind, Windräder würden die Landschaft verschandeln. Dann sollen sie doch neben ein mit fossiler Energie betriebenes Kraftwerk ziehen. Den Ausbau energisch forcieren, sicher mit Sinn und Verstand, aber dennoch umfassend, denn die fossile Energie zerstört weit mehr Natur, als es die benötigte Anzahl von Windrädern etc. je tun könnte. Aber auch dafür sorgen, dass Solaranlagen und Heizungsumbau nicht nur von Staat und Mieter*innen bezahlt werden.

@08:26 Uhr von MehrheitsBürger

"Deutschland muss sich das Beispiel TESLA vor Augen führen. In zwei Jahren eine gigantische Fabrik von 0 auf 100 produktionsfähig gemacht. Das Land bracht jetzt TESLA Speed"

Naja, wenn man mal berücksichtigt dass Tesla teilweise gebaut noch bevor Baugenehmigungen vorlagen und auch extrem von der Politik hofiert wurde.. und ich das mit dem geplanten KfW-Förderprogramm vergleiche; dann muss ich sagen dass man hier noch gewaltig nachbessern muss um Tesla-Speed annähernd zu erreichen. Gerade was den Gebäudesektor betrifft glaube ich nicht (vor allem aufgrund der aktuellen Lage was die Verfügbarkeit und Preise von Baumaterialien betrifft) dass hier ausreichend Anreize für neue energieeffiziente Häuser geschaffen werden. 

@ MehrheitsBürger

>>> Deutschland muss sich das Beispiel TESLA vor Augen führen. <<<

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Ist doch bei allen privatwirschaftlichen Projekten so.

Bei Staatlichen hingegen merkt man, dass mit jeder Politikergeneration der dazugehörige "Wasserkopf" anwächst, dadurch alles zäher wird und die Kosten ins unermessliche steigen. Aber Korruption und Vorteilsannahme heißt bei uns liebevoll Vetterleswirtschaft und wird akzeptiert. Krähe, Auge.

Der Krieg in der Ukraine

... macht und fassungslos, schockiert uns.

Aber in unserem Land wirkt er auch als Beschleuniger für Dinge, die überfällig sind und bei denen die Vorgängerregierungen viel zu träge waren. Am deutlichsten merkt man das am ökologischen Umbau der Energien, da muss jetzt endlich was passieren. Aber auch bei der entschlossenen Modernisierung unserer militärischen Verteidigung ist Handlungsbedarf angesagt und es wird endlich angepackt.

.

Wir können von Glück sagen, dass sich die Grünen mit in der Regierung befinden. Sie sind authentisch, ehrlich und vernünftig.

Ausbauschub ...

... aber nur noch für die Großen. Die Einspeisevergütung für den kleinen Bürger friert man auf marginalen 6,xx cent / kWh ein. Damit ist keinerlei kostendeckender Betrieb einer PV selbst über 20 Jahre zu erreichen bei den aktuellen Baukosten. So nimmt man die Menschen nicht mit...aber man darf das jetzt aus Patriotismus machen, den Gewinn fahren wieder mal die Großen ein... nix geändert, schade drum, wäre eine Riesenchance gewesen, auch die Masse mitzunehmen... und wer so naiv war, den Ankündigungen letztes Jahr zu glauben und investiert hat darf sogar noch von weiter fallender Vergütung profitieren, denn den eingefrorenen Satz gibts nur rückwirkend, wenn man vorher beim Netzbetreiber mitgeteilt hat den zu wollen, den es noch gar nicht gibt, klar, Bürokratieabbau....

Wer elektrisch mobil sein will ...

... muss auch für Photovoltaik sorgen, muss auch bereit sein, Geld für Speicherung zu investieren, muss auch seinen Anteil an der Infrastruktur tragen. Nur nehmen geht nicht.

Wer diese Kosten finanziell nicht stemmen kann, für den muss die Gemeinschaft eintreten mit einem guten öffentl. Nah- und Fernverkehr.

@08:17 Uhr von KowaIski

Frei werden von fossilen Energien, Putin schaden, gemeinsam anpacken. Gemeinsam schaffen wir es. Endlich geht bei den erneuerbaren Energien mal ein Ruck durch dieses Land.

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Der BürgerIn hat in den letzten Jahren Milliarden an EEG Aufschlägen bezahlt. Wo ist denn das ganze Geld geblieben, reichte das nicht für den "Ruck" ?

Mich interessiert immer noch…

Mich interessiert immer noch brennend, wie denn der Strom für Dunkelflauten gespeichert werden soll. Wäre schön, wenn die Politik da mal ein konkretes Konzept vorlegen würde. Abgesehen davon kann die Energiewende nur im europäischen Rahmen gelingen. Begriffe wie "Freiheitsenergie" und "ökologischer Patriotismus" sind einfach nur lächerlich, zumal wir weiterhin von Rohstoffen abhängig sein werden.

Habeck´s Gleichungen mit vielen Unbekannten

Was wohl nicht berücksichtigt wird ist dass wir mit Solaranlagen ganz enorm von China abhängig sind (wohl noch höher als von russischem Gas). Was mit den alten Solarzellen geschehen soll (die später mal in Müll müssen) darüber hat wohl auch noch keiner nachgedacht.
Ebenso wenig denkt man wohl über die Produktion von Lithium-Batterien der ach so tollen E-Autos nach (wie sollen so viele Batterien produziert werden, mal abgesehen von der in keinster Weise nachhaltig durchgeführten Lithium-Gewinnung - und später deren Entsorgung?
Auch vermisse ich realistische Ideen wie ältere Hauser mit Wärmepumpen heizen sollen wo es selbst für die neuen super-gedämmten KfW-Häuser im Winter offensichtlich nicht ausreicht nur mit Wärmepumpe zu heizen weil man schon dort nicht genügend eigenen Strom über PV produzieren kann und deswegen teuren Strom zukaufen muss (so lauten jedenfalls die eigenen Erfahrungen von Leuten die ich kenne).
 

Kaum zu glauben.

Der Löwe brüllt mal wieder, mehr nicht. Solange die Begrenzung auf 130 Km nicht kommt glaube ich ich ihm nicht, (das sagt einer der seit 31 Jahren Porsche fährt.)

Ökologischer Patriotismus?

Das gefällt mir. Jetzt hat man auch den Eindruck, für die Zukunft folgender Generationen, die Klimaziele auch zu erreichen! Das Beste aus widrigen Umständen zu machen, bringt uns, den Westen voran.Die derzeitige Politik der Bundesregierung, einfach lobenswert!

@08:36 Uhr von KarlderKühne

 

Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen."

Und was machen wir bis dahin? Es sind noch 8 Jahre bis zum Ende des Jahrzehnts. Wie viele Windräder wurden bereits jetzt durch die neue Regierung geschaffen. Wie ist die Erfolgsbilanz? Wie viele Windräder müßten denn neu errichtet bzw. alte überholt werden und wie viele Quadratmeter für Solaranlagen werden kalkuliert? 

Welche Kosten kommen auf uns zu?

Haben wir nicht schon die höchsten Energiepreise in Europa? Und müssen wir uns jetzt alle einen Bart stehen lassen, um Stromkosten zu sparen?

 

 

Ihr Bart würde auch dann sprießen, wenn Sie wegen Strommangels in der düsteren und kalten Bude sitzen.

 

Aber Sie haben sicher geeignete Alternativvorschläge, wie der dringend notwendige Strom situations- und zukunftsgerecht produziert werden kann; nur kommen Sie jetzt bitte nicht mit Atomkraft, das Thema hatten wir hier ja hinlänglich. 

 

Alles lassen wie bisher geht, wie die letzten Wochen zeigen, angesichts des Krieges keinesfalls, und dreht Putin morgen das Gas ab, kann KarlderKühne sich auch dann sehr bald “KarlderBärtige“ nennen.

 

Bei sicher nicht niedrigeren Strompreisen.

@08:52 Uhr von KowaIski

... Wir können von Glück sagen, dass sich die Grünen mit in der Regierung befinden. Sie sind authentisch, ehrlich und vernünftig.

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Aha...die Grünen machen zur Zeit genau das Gegenteil von dem, was die WählerIn erwartet haben....   Waffen in Kriegsgebiete liefern,  fracking Gas Deals mit USA, Gas Deals mit Ländern, die im Jemen Krieg führen....

@ Advocatus Diab…

Naja, wenn man mal berücksichtigt dass Tesla teilweise gebaut noch bevor Baugenehmigungen vorlagen und auch extrem von der Politik hofiert wurde ...

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Wenn Innovationen mal nicht von der Politik ausgebremst werden, wird das gleich als "hofiert" abgekanzelt. Nicht zu fassen.

Die Menschen brauchen…

Die Menschen brauchen bezahlbare Energie um die Wohnung zu heizen. 

 

Deutschland braucht Energie. Habeck darf nicht aus ideologischen Gründen den Energiehahn zudrehen. Energie Verzicht darf nicht durch nationale tümelnde Begriffe wie "ökologischer Patriotismus" eingeübt werden. 

 

Habeck muss die Werte Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze anerkennen und sein Handeln daran ausrichten.

„Aber auch bei der…

„Aber auch bei der entschlossenen Modernisierung unserer militärischen Verteidigung ist Handlungsbedarf angesagt und es wird endlich angepackt.“

bei der Modernisierung und dem Willen, dieses auch zu bezahlen (zwei Prozent Ziel), um die Bundeswehr best möglich aufzustellen, waren die Grünen in der Vergangenheit authentisch, ehrlich und vernünftig...

 

da da fehlen mir die Worte bei so vielen Lügen am Morgen 

@08:26 Uhr von MehrheitsBürger

Das Land bracht jetzt TESLA Speed

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Sie haben völlig recht, wenn wir das Land gegen die Wand fahren wollen. Genau das wird ein Konzept bewirken, dass nur auf die CO2 -Emission starrt und dabei einen Wandel fordert, der den Energiehunger der Industrie vervielfacht. Den Grünen ist anscheinend die Bedeutung des übergroßen  ökologischen Fußabdruckes nicht bewußt.  Ihr Konzept ist kontraproduktiv!

@08:36 Uhr von KarlderKühne

 

Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen.

 

wie soll das funktionieren ?

Wegfall der Kohle, Wegfall der AKW´s, Einschränkung bei Gas / Öl

dazu erheblichen Mehrbedarf durch E Autos und durch den Strombedarf der Wärmepumpen

aktuell kriegt man ja nicht mal den Ersatzbedarf der Windanlagen hin die verschrottet werden

 

 

Ökologischer Patriotismus

Momentan scheitert es nicht am Patriotismus sondern daran überhaupt einen Termin für eine Beratung zur PV Anlage und Wärmepumpe zu bekommen. Geschweige das man ein Angebot erhält und erst recht kein Montagetermin mehr in diesem Jahr. Das ist leider die Realität 

Und schon

wieder fehlt das Thema Energie sparen. Unser Energiehunger wird immer größer, auch durch die Politik forciert.

Ganz allgemein bin ich natürlich für erneuerbare Energien, aber abgesehen davon, dass 8 Jahre zwar ambitioniert, aber dennoch sehr lange sind, wie soll das gehen?

Scheinbar müssen willige Eigenheimbesitzer ja jetzt schon fast ein Jahr auf Handwerker warten, die ihnen eine Anlage aufs Dach zimmern und der Rest kann es sich schlicht nicht leisten. Eine Wärmepumpe ohne Solar auf dem Dach ist auch teuer in der Unterhaltung. Mal abgesehen davon das, wenn sie effektiv laufen soll, man auch besser eine Fußbodenheizung hat und entsprechende Fenster. Wenn man die Kosten mal ausblendet, fehlen da auch wieder die Handwerker, um das zeitnah umzusetzen.

Im Großen, wie Windkraftanlagen etc ist es wahrscheinlich ähnlich + gestörte Lieferketten, um die erforderlichen Rohstoffe zu bekommen, die benötigt werden.

Habecks Osterpaket zur Energiewende im Bundeskabinett....

Die Energiewende, sie ist notwendig. Nur zahlreiche Energieunternehmen stützen sich noch auf Produktion aus Atom, Stein-und Braunkohle. 79 Prozent sind das bei RWE. 

Und sichergestellt werden sollte auf jeden Fall, daß mit dem gestern beschlossenen Importstopp russischer Kohle, nicht Kohle aus anderen Ländern mit schlechter  Bilanz bei Arbeits-und Sozialstandards als Ersatz kommt. In der Börsensendung gestern Abend war von Kolumbien die Rede.

Da wird es nicht viel mit den "Freiheitsenergien" des ultraliberalen Lindner.

 

@08:57 Uhr von KowaIski

... muss auch für Photovoltaik sorgen, muss auch bereit sein, Geld für Speicherung zu investieren, muss auch seinen Anteil an der Infrastruktur tragen. Nur nehmen geht nicht. Wer diese Kosten finanziell nicht stemmen kann, für den muss die Gemeinschaft eintreten mit einem guten öffentl. Nah- und Fernverkehr.

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Dann müssen die BewohnerIn von Mehrfamilienhäusern in Zukunft auf ein Auto verzichten ?

Krachledern

Robert Habeck lässt es krachen.

"Ökologischer Patriotismus". 

Christian Lindner sekundiert mit 

dem Begriff "Freiheitsenergie". 

Was kommt als nächstes? 

Ja, stimmt das "Osterpaket". 

Und im Sommer das "Sommerpaket". 

Warum die Ampel jetzt glaubt, zu derart krachledernen Metaphern greifen zu müssen, ist mir schleierhaft.

Man ist doch erst im Stadium der Kabinettsvorlagen und ein langer Weg wird noch zu gehen sein! 

Nix ist fix. 

Es bleibt im Augenblick nur, zu hoffen, dass Bundestag und Bundesrat sich beeilen. 

Entscheidend ist ausserdem, was, um mit Helmut Kohl zu sprechen, "hinten raus kommt." Der Kanzler der deutschen Einheit meinte damit wohl, dass Politik sich am Ergebnis messen lassen muss.

Aber welchen Kurs verfolgt die Ampel? 

Wie sehen die neuen Ampelkonzepte denn aus, jetzt nach Putins Überfall? Das bisherige Energiekonzept, das neue Gaskraftwerke als Brückentechnologie bei der Stromerzeugung vorsah, ist gescheitert, gilt aber offensichtlich noch immer. 

Deshalb die Frage: woher soll der Strom, besonders für die E-Autos und die Wärmepumpen, kommen?

Ökologischer Patriotismus ...???

Ist die Energiewende nicht eine globale Aufgabe -unabhängig von diesem Krieg? Müssen hier nicht alle Nationen eingebunden werden damit es letztlich funktioniert? Ich kann mir bei der aktuellen Eskalationsspirale nicht vorstellen wie das funktionieren soll.

@08:13 Uhr von Ana von Kuczynski

Deutschland muss auch mal bereit sein, die liebgewonnene Bürokratie auszumisten und die Einsprüche gegen wichtige Projekte fair, aber trotzdem zügig zu bearbeiten.

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Ich bin schon lange bereit, die "liebgewonnene" Bürokratie auszumisten.... aber die Umsetzung von Projekten stockt nicht nur, weil jemand Einspruch einlegt

....die Frage...Wie...

Wie will man Millionen Autos in kurzer Zeit austauschen?

Wie will man Millionen Häuser thermisch Sanieren und mit einer neuen Heizung versehen?

Wo soll das Material und die nötigen Fachkräfte dazu herkommen?

Wer bzw. Wie wollen wir das bezahlen?

Viele Familien sind jetzt schon am Limit und sind im Niedriglohnsektor. Die Gesellschaft ist hier zweigeteilt.  

Lohn es sich mit dem Hintergrund von Kriegen überhaupt noch Umweltschutz zu betreiben?

Wo bleibt der Umbau der Wirtschaft? Das jetzige Wirtschaftsystem kann keinen Umweltschutz, es ist auf maximalen Wachstum ausgelegt. 

Warum, wenn man das alles weiß, hat man in den letzten 20 Jahren so geschlafen.

Mein Fazit: Der Mensch ist zu unterschiedlich um Umweltschutz zu betreiben. 

Unglaubwürdig

Ein "Osterpaket" kann ich erst ernst nehmen, wenn die einfachste aller Energiesparmaßnahmen - nämlich Tempolimit - umgesetzt wird. 

@08:13 Uhr von Ana von Kuczynski

 

Deutschland muss auch mal bereit sein, die liebgewonnene Bürokratie auszumisten und die Einsprüche gegen wichtige Projekte fair, aber trotzdem zügig zu bearbeiten.

 

da muß sich hierzulande aber viel ändern

angefangen bei den Einsprüchen

wo es um Fledermäuse geht und irgendwelche Käfer und Eidechsen 

um mögliche Strahlen von Erdleitungen

ganz allgemein um Bürger die sich immer in ihren Rechten beschnitten fühlen

@09:07 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Habeck muss die Werte Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze anerkennen und sein Handeln daran ausrichten.

Ich bin beileibe kein Fan der Grünen, und auch nicht von Habeck, aber das macht er. Und nicht schlecht, finde ich.

@09:15 Uhr von Sisyphos3

  Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen.   wie soll das funktionieren ? Wegfall der Kohle, Wegfall der AKW´s, Einschränkung bei Gas / Öl dazu erheblichen Mehrbedarf durch E Autos und durch den Strombedarf der Wärmepumpen aktuell kriegt man ja nicht mal den Ersatzbedarf der Windanlagen hin die verschrottet werden    

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Momentan bekommen Sie nicht einmal einen einfachen Fehlerstromschutzschalter mit 63 A/0,03A bestellt....Leiferzeit mehrere Wochen

@ Initiative Neu…

Habeck muss die Werte Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze anerkennen und sein Handeln daran ausrichten.

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Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, wie die Warnungen vor Energiemangel gegen die Ukraine ausgespielt werden soll. Gerade Sie relativieren an andere Stelle doch den Krieg.

Vielleicht bin ich einfach nicht egoistisch genug, um meinen Blick nur aufs warme Wohnzimmer zu richten und die Menschen in den Kellern in der Ukraine zu vergessen.

@09:17 Uhr von Falke

Momentan scheitert es nicht am Patriotismus sondern daran überhaupt einen Termin für eine Beratung zur PV Anlage und Wärmepumpe zu bekommen. Geschweige das man ein Angebot erhält und erst recht kein Montagetermin mehr in diesem Jahr. Das ist leider die Realität 

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Und wenn Sie selber mehr als 10KWp/15 KWp mit PV erzeugen wollen, müssen Sie ein Gewerbe anmelden...

Es gibt sehr viele balkone

In Deutschland mit denen man bei anbringung von Solarpanels als Inselanlage oder Einspeisung einen Beitrag leisten kann zum sparen von Energie.

Es ist nicht viel aber verteilt auf.millionen von Balkonen eine Menge.

Hier sollte Herr habeck die gesetzlichen Vorgaben vereinfachen und gegebenenfalls auch eine Förderung in Aussicht stellen.

Da hat er Recht

"Mehr Energie aus Solar- und Windkraft, weniger fossile Brennstoffe: Die Bundesregierung will Erneuerbare Energien schnell und deutlich ausbauen. Das Kabinett berät heute Pläne von Wirtschaftsminister Habeck. Von M. Polansky."

Gestern ein Bericht in der ARD, das uns Fachkräfte fehlen die auch alles aufbauen können. Z.B. für eine neue Heitzung muß man bis Herbst oder länger warten, weil einfach kein Leute da sind, die es verbauen können und Aufträge gibt es genug. Dies ist alles in den letzten Jahren verschlafen worden und die Industrie hat dicke Geschäfte gemacht ohne auch mal wirklich umzudenken. Nun stehen sie da und meinen, ohne Gas geht nichts. Klaro, wenn man Jahre im Tiefschlaf ist.

Nicht jeder Bürger kann umsteuern..

z.B. Denkmalbesitzer ohne Photovoltaik-Erlaubnis und Hausbesitzer mit Dachneigungen Richtung Nordost/Nordwest können nicht davon profitieren.

Außerdem sind Wärmepumpen in Bestandsgebäuden nicht besonders sinnvoll, außer mit riesigen Investitionen in Wärmedämmung, neue Fenster usw. Nicht jeder wohnt im Eigentum oder hat einen Vermieter, der sich für Modernisierungen ohne steigende Mieten einsetzen.

Wir heizen mit Öl, können aber aufgrund der momentanen Lage nicht einfach was Neues einbauen..

@09:25 Uhr von Knorlo

 

Lohn es sich mit dem Hintergrund von Kriegen überhaupt noch Umweltschutz zu betreiben?

 

sie können auch fragen, "lohnt es sich", wenn hierzulande (EU) 500 Mill Tonnen CO2 eingespart wird

währen anderenorts im gleichen Zeitraum 8 ... 10 Mrd mehr rausgeblasen wird ?

@09:25 Uhr von Knorlo

Wie will man Millionen Autos in kurzer Zeit austauschen? Wie will man Millionen Häuser thermisch Sanieren und mit einer neuen Heizung versehen? Wo soll das Material und die nötigen Fachkräfte dazu herkommen? Wer bzw. Wie wollen wir das bezahlen? Viele Familien sind jetzt schon am Limit und sind im Niedriglohnsektor.

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Selbst wenn man wollte, kann man nicht loslegen. Solche Projekte sind Langzeitprojekte. Materialmangel, bürokratische Hürden...usw Trotzdem wird die CO2 Steuer jedes Jahr saftig angehoben. Der Bürger hat zu zahlen und die Politik bereitet den Weg nicht , damit umgesetzt werden kann. Hier wird - besonderes den Ärmeren- ganz massiv in die Tasche gegriffen.

@09:04 Uhr von KowaIski

"Wenn Innovationen mal nicht von der Politik ausgebremst werden, wird das gleich als "hofiert" abgekanzelt. Nicht zu fassen"

Wenn ein Privatmann ohne Baugenehmigung baut dann kann er gleich wieder alles abreißen. Ich finde es nicht gerecht dass für manche Leute anscheinend die normalen Regeln nicht gelten. Ich finde es auch nicht gerecht wenn große Firmen privilegiert behandelt werden (zB Google, Amazon in puncto Besteuerung..).

Andererseits finde ich die Genehmigungsverfahren unserer Ämter und Behörden auch als eine Zumutung. Wenn ich zB eine BaFa-Förderung für energetische Sanierung beantragen will, dann dauert es Monate bis der Zuwendungsbescheid kommt. Unsere Finanzämter brauchen auch Monate bis 1 Jahr um einfache Steuererklärungen abzuarbeiten.

@Kowalski

„Wer diese Kosten finanziell nicht stemmen kann, für den muss die Gemeinschaft eintreten mit einem guten öffentl. Nah- und Fernverkehr.“

Da wäre ich sofort bei ihnen, wenn ich nicht wüsste, dass das in Teilen gar nicht umsetzbar ist. Mein persönliches Beispiel: Ich fahre über 3 Landkreise zur Arbeit. Das ist gar nicht so weit, liegt halt nur ungünstig. 1,5 Std bräuchte ich mit den Öffis, 3 Monatskarten a 100€ und 2x Umsteigen. Wie oft ich da pünktlich auf der Arbeit wäre? Gute Frage! Eine direkte Anbindung ist utopisch, weil nicht mal im Ansatz wirtschaftlich rentabel.

Die Idee finde ich gut, würde aber deutschlandweit den Totalumbau der Öffis erfordern, gerade auch den Ausbau des Schienenverkehrs. Selbst wenn man da unbürokratisch und schnell rangehen würde, dauerte das ewig und von den Milliardenkosten reden wir lieber gar nicht erst.

@08:53 Uhr von jono

Die Einspeisevergütung für den kleinen Bürger friert man auf marginalen 6,xx cent / kWh ein. Damit ist keinerlei kostendeckender Betrieb einer PV selbst über 20 Jahre zu erreichen bei den aktuellen Baukosten. 

 

Ich habe auf meiner Garage vorletztes Jahr 2 Panels für den Eigenverbrauch installiert. Keine Einspeisevergütung, kein Steuerkram, keine nennenswerte Bürokratie. Mein abgerechneter Stromverbrauch ist um ca. 1/7 gesunken. Der gesamte Aufbau wird sich in 5 bis 6 Jahren amortisiert haben.

 

(P.S. Die Formatierungsbedienung im Forum im ist grauenhaft.)

@08:53 Uhr von jono

 

... aber nur noch für die Großen.

Die Einspeisevergütung für den kleinen Bürger friert man auf marginalen 6,xx cent / kWh ein. Damit ist keinerlei kostendeckender Betrieb einer PV selbst über 20 Jahre zu erreichen bei den aktuellen Baukosten.

 

So nimmt man die Menschen nicht mit...aber man darf das jetzt aus Patriotismus machen, den Gewinn fahren wieder mal die Großen ein... nix geändert, schade drum, wäre eine Riesenchance gewesen, auch die Masse mitzunehmen...

und wer so naiv war, den Ankündigungen letztes Jahr zu glauben und investiert hat darf sogar noch von weiter fallender Vergütung profitieren, denn den eingefrorenen Satz gibts nur rückwirkend, wenn man vorher beim Netzbetreiber mitgeteilt hat den zu wollen, den es noch gar nicht gibt, klar, Bürokratieabbau....

 

 

Ganz ähnlich denke ich auch, und dieses Missverhältnis hatte und hat mich bis heute davon abgehalten, die Installation einer PV-Anlage näher in Betracht zu ziehen.

 

Dazu die endlosen Formalien bis hin zur evtl. anfallenden Vorsteuer, wenn man als “Unternehmer“ eingeordnet wird.

 

Bürokratie können Deutsche Behörden.

 

Bürokratie-Abbau überhaupt nicht, das hatte schon Altmaier bewiesen...

@08:36 Uhr von KarlderKühne

Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen." Und was machen wir bis dahin? Es sind noch 8 Jahre bis zum Ende des Jahrzehnts. Wie viele Windräder wurden bereits jetzt durch die neue Regierung geschaffen. Wie ist die Erfolgsbilanz? Wie viele Windräder müßten denn neu errichtet bzw. alte überholt werden und wie viele Quadratmeter für Solaranlagen werden kalkuliert?  Welche Kosten kommen auf uns zu? Haben wir nicht schon die höchsten Energiepreise in Europa? Und müssen wir uns jetzt alle einen Bart stehen lassen, um Stromkosten zu sparen?

 

—- Keine Fragen stellen, sondern aktiv werden: „Es gibt nichts gutes ausser man tut es.“

Der Faule findet immer Gründe etwas nicht zu tun oder durch sinnlose Fragen abzulenken.—— 

@08:57 Uhr von KowaIski

 

Wer elektrisch mobil sein will...

 

... muss auch für Photovoltaik sorgen, muss auch bereit sein, Geld für Speicherung zu investieren, muss auch seinen Anteil an der Infrastruktur tragen. Nur nehmen geht nicht. Wer diese Kosten finanziell nicht stemmen kann, für den muss die Gemeinschaft eintreten mit einem guten öffentl. Nah- und Fernverkehr.

 

 

Dann legen Sie schon mal ein größeres Gemüsebeet an und räumen einen Vorratskeller leer, denn wer Kartoffeln essen will muss auch bereit sein, in die entsprechende Fläche für Anbau und Lagerung zu investieren.

 

Sorry wegen des flapsigen Vergleichs, aber ich halte Ihre Idee nicht für gerechtfertigt.

 

 

 

Wer die Medien

und die dritten Programme wie Phönix und so weiter verfolgt, weiß auch das einige Ideen so nicht aufgehen, ein Teil hat kein Geld, und es fehlen Handwerker die was installieren können, gestern erst ein Beitrag.

Wo sollen Rentner in eigenen kleinen Haus, Geld für eine Wärmepumpe hernehmen, nur als Beispiel, und wie soll das bei den großen Wohnblocks in der Stadt funktionieren.

Etwas mehr als 58 Prozent wohnen zur Miete, die jetzt durch die ganzen neuen Steuern und Auflagen sich noch mal drastisch verteuern werden, bei Miete und Nebenkosten oder Strom sind wir wirklich Weltmeister.

Und was ist eigentlich mit dem Osterpaket was die Senkung von Benzin beinhaltet, ist ganz ruhig darum geworden, pathetische Worte und Begriffe die neu erfunden werden, helfen uns nicht sehr viel.

Wo sind eigentlich die vielen Milliarden vom EEG geblieben, und wie viele sind das über die Jahre überhaupt, weiß das jemand.

Oje ...

"Jetzt erst recht. "

 

Meine Ergänzung: "koste es was es wolle". Auf das wird es nämlich hinauslaufen und wird viele Verbraucher in den Bankrott treiben. 

Der Ausdruck erinnert mich eher an ein Kleinkindgehabe, anstatt an vorausschauendem, strategisch sinnvollem Handeln. 

 

Öfters sehe ich bei den Grünen das gleiche Muster, super stark im Ankündigen, aber bei der Realisierung stolpert man über die ersten vorhersehbaren logischen Fehlern im Plan.

@09:27 Uhr von Valdepena

Ein "Osterpaket" kann ich erst ernst nehmen, wenn die einfachste aller Energiesparmaßnahmen - nämlich Tempolimit - umgesetzt wird. 

 

Naja, genauso einfach ist vegane Ernaehrung eingefuehrt .... nur dafuer gibt es halt auch keine Mehrheit in einer Koalition. 

@ schaunwamal

>>> Es gibt sehr viele balkone

In Deutschland mit denen man bei anbringung von Solarpanels ... und gegebenenfalls auch eine Förderung in Aussicht stellen <<<

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Es gab immer eine Förderung für Solar- bzw. Photovoltaikanlangen.

Aber selbst wenn die Dinger kostenlos verteilt würden, es wäre nicht genügend Material vorhanden, es fehlten Arbeitskräfte um diese zu installieren.

Es krankt zwischenzeitlich an allem hierzulande. Und da ist nicht der Ukrainekrieg schuld. Jahrelange Fehlplanung, auf Lorbeeren ausruhen und Verlagerung von Knowhow und Produktion ins Ausland hinerlassen so langsam ihre Spuren.

@09:50 Uhr von Carlos12

Die Einspeisevergütung für den kleinen Bürger friert man auf marginalen 6,xx cent / kWh ein. Damit ist keinerlei kostendeckender Betrieb einer PV selbst über 20 Jahre zu erreichen bei den aktuellen Baukosten.    Ich habe auf meiner Garage vorletztes Jahr 2 Panels für den Eigenverbrauch installiert. Keine Einspeisevergütung, kein Steuerkram, keine nennenswerte Bürokratie. Mein abgerechneter Stromverbrauch ist um ca. 1/7 gesunken. Der gesamte Aufbau wird sich in 5 bis 6 Jahren amortisiert haben.

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haben Sie die Anlage beim Stromnetzbetreiber angemeldet ?

@09:29 Uhr von Schleswig Holsteiner

 

 //Habeck: "So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen.  

wie soll das funktionieren ? Wegfall der Kohle, Wegfall der AKW´s, Einschränkung bei Gas / Öl dazu erheblichen Mehrbedarf durch E Autos und durch den Strombedarf der Wärmepumpen aktuell kriegt man ja nicht mal den Ersatzbedarf der Windanlagen hin die verschrottet werden//    ----------------------------

 

Momentan bekommen Sie nicht einmal einen einfachen Fehlerstromschutzschalter mit 63 A/0,03A bestellt....Leiferzeit mehrere Wochen

 

 

Ist das denn Ihrer Meinung nach jetzt alles Habeck's Schuld, oder wollen Sie sich nur mal das Herz erleichtern?

 

"für neue und höhere Windräder an Land. "

Noch höher? Und dichter sowieso, 2% der Fläche! Als ob die die Menschen in Windradnähe nicht schon genug leiden. Von der weiteren Verunstaltung der Landschaft ganz abgesehen.

 

"mit absehbar schnelleren Genehmigungsverfahren"

Da hat Habeck die Rechnung ohne den Widerstand der Bürger gemacht, hier werden sich viele Bürgerinitiativen bilden und sich gegen "neue, hohe Windräder" vor der Terrassentür wehren.

Ohne Atomkraft geht es nicht!

Solange unsre Regierung von Ideologie getrieben ist wird das nichts. Wir brauchen für jedes Windrad quasi ein Gaskraftwerk als Redundanz. 
 

Wir sind noch Lichtjahre davon entfernt unseren Energiebedarf mit erneuerbaren zu decken. Wir brauchen eine stabile Grundversorgung. Ohne die bricht hier alles zusammen. 
 

Kohle, Gas, Atom. Das sind die Grundversorger. Die ganze Welt baut neue AKW. Wenn die Grünen das nicht kapieren, dann brauchen wir eben eine andere Regierung - ohne die Grünen. 
 

 

@08:17 Uhr von KowaIski

Frei werden von fossilen Energien, Putin schaden, gemeinsam anpacken. Gemeinsam schaffen wir es. Endlich geht bei den erneuerbaren Energien mal ein Ruck durch dieses Land.

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Es hat schon milliardenfach geruckt, allerdings nur insofern, dass der doofe Privatverbraucher, ohne gross aufzumucken, seit JAHREN alleine die EE's aus seinem Portemonnaie bezahlt und das uneffektiverweise weitere 20 Jahre mit jährl. 15 Mrds. tun muss. Auf der anderen Seite ist weder etwas dafür getan worden, dass der Strom aus den EE's von der Produktionsstätte dahin geleitet werden kann, wo er benötigt wird. Und was ist mit Speichern ? Solange darauf keine befriedigende Antwort kommt, und damit meine ich nicht "das wird schon", wird DEU Energien aus dem Ausland benötigen. Auch aus RUS !

Ja sicher,…

…es ist schwierig und geht nicht von heute auf morgen. Aber wenigstens haben wir mal einen Wirtschaftsminister, der das als Ziel formuliert. Im Unterschied zu Vorgängern wie Gabriel oder Altmeier, die sich eher als Verhinderer der Energiewende zugunsten von RWE und Kollegen gesehen haben.

All die Schwierigkeiten, die hier vorgetragen werden kennt Habeck bestimmt auch. Aber mir ist es lieber, jemand versucht etwas, trotz Hindernissen, als gleich von Anfang an zu erklären, dass werde sowieso nix, wie es hier der Grundtenor der meisten Posts ist.

Was ich hier lese, erklärt den Erfolg unserer bisherigen Regierungen der letzten 16 Jahre. Möglichst nichts ändern bis es gar nicht mehr anders geht. Nur nicht zu viele Wähler aus der Komfortzone aufscheuchen. Klimaschutz ohne Schmerzen, weil bestimmt rechtzeitig jemand eine tolle neue Erfindung macht, die alle Probleme löst.

Aber weiter wie bisher und dabei im Netz über „die da oben“ meckern, die nichts ändern, ist ein Widerspruch.

@09:25 Uhr Knorlo - Umweltschutz und Kriege

Lohn es sich mit dem Hintergrund von Kriegen überhaupt noch Umweltschutz zu betreiben? Wo bleibt der Umbau der Wirtschaft? Das jetzige Wirtschaftsystem kann keinen Umweltschutz, es ist auf maximalen Wachstum ausgelegt.  Warum, wenn man das alles weiß, hat man in den letzten 20 Jahren so geschlafen. Mein Fazit: Der Mensch ist zu unterschiedlich um Umweltschutz zu betreiben. 
 

  
Gute Frage. Ich denke wir müssen dringend davon weg kommen Umweltschutz und CO2-Einsparung über alles zu setzen. Ein Großteil davon ist sowieso Ideologie getrieben und bringt nichts. Schon gar nicht wenn man den damit angerichteten Schaden mit einbezieht. 
 

Wir brauchen dringend mehr Realismus und Pragmatismus. Die Erderwärmung werden wir nicht aufhalten, schon gar nicht indem wir uns und unsere Wirtschaft selbst zerstören. 
 

Unser Wirtschaftssystem sollten Sie aber nicht in Frage stellen. Ohne diesem würde es uns massiv schlechter gehen. 

Mogelpackung

Ich bleibe dabei. Das Konzept der Grünen ist eine Mogelpackung, solange es nicht aufzeigt, dass es den riesigen ökologischen Fußabdruck Deutschlands überhaupt im Auge hat. Ihr getarntes "Weiterso" mit Wachstum und den alten Rezepten, ist in sich widersprüchlich und zum Scheitern verurteilt.

@09:31 Uhr von schaunwamal

 

Es gibt sehr viele Balkone

 

In Deutschland mit denen man bei anbringung von Solarpanels als Inselanlage oder Einspeisung einen Beitrag leisten kann zum sparen von Energie. Es ist nicht viel aber verteilt auf.millionen von Balkonen eine Menge.

Hier sollte Herr habeck die gesetzlichen Vorgaben vereinfachen und gegebenenfalls auch eine Förderung in Aussicht stellen.

 

 

Mit solch einer Balkonanlage können Sie sicher Ihre Beleuchtung im Haus betreiben, auch noch den Fernseher.

Die können Sie sich für rel. kleines Geld auch ohne Habeckschen Segen installieren, wenn der Häuslebesitzer nicht meckert.

 

Aber beim Haareföhnen oder Staubsaugen, geschweige Kochen kommen Sie damit nicht weit, denn der (notwendigerweise) nicht sehr große Akku ist dabei schnell leergelutscht.

 

Trotzdem gilt, was Sie sagen:

Auch Kleinvieh ...

 

Alle Gebäude auf mögliches Energiegewinnungspotential prüfen

Man sollte eine staatlich kontrollierte, gerne privatwirtschaftlich gebildete Struktur schaffen, die alle Gebäude auf Energiesparpotential und Umbau auf erneuerbare Energien hin begutachtet. Also wo kann wie auf Heizung und Stromgewinnung mit Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomasse etc. umgestellt werden. Diese Prüfung muss für jeden Gebäudebesitzer verpflichtend sein und für die Umsetzung müssen Finanzierungspläne und ggf. Hilfen entwickelt werden.

Osterpaket

guter Name ....

Auch faule Eier koennen farbenfroh sein, denn die Regierung wird danach immer noch nach Loesungen suchen muessen.

 

@09:01 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Was wohl nicht berücksichtigt wird ist dass wir mit Solaranlagen ganz enorm von China abhängig sind (wohl noch höher als von russischem Gas). Was mit den alten Solarzellen geschehen soll (die später mal in Müll müssen) darüber hat wohl auch noch keiner nachgedacht. Ebenso wenig denkt man wohl über die Produktion von Lithium-Batterien der ach so tollen E-Autos nach (wie sollen so viele Batterien produziert werden, mal abgesehen von der in keinster Weise nachhaltig durchgeführten Lithium-Gewinnung - und später deren Entsorgung? Auch vermisse ich realistische Ideen wie ältere Hauser mit Wärmepumpen heizen sollen wo es selbst für die neuen super-gedämmten KfW-Häuser im Winter offensichtlich nicht ausreicht nur mit Wärmepumpe zu heizen weil man schon dort nicht genügend eigenen Strom über PV produzieren kann und deswegen teuren Strom zukaufen muss (so lauten jedenfalls die eigenen Erfahrungen von Leuten die ich kenne).  

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Das sehe ich ähnlich. Man will das Problem fossile Energien partout mit der Brechstange irgendwie lösen und reisst dafür andere, riesige Löcher auf, ohne zuvor auch nur ein einziges dieser neuen Probleme auch nur anzudenken. Da wird ein Popanz aufgebaut, mit Riesensummen irgendwie durchgedrückt, ohne sich damit zu beschäftigen, wie man die Probleme, die u.a. Sie hier benennen, angegangen werden könnten !

Mit dem zu erwartenden…

Mit dem zu erwartenden Papierkram für Anträge, Genehmigungen, Bescheide,  Widersprüche, Gewerbeanmeldung, jährliche Steuererklärung kann man, wie ich die Grünen kenne, die Republik heizen, ohne eine der modischen (aber zum Heizen nicht tauglichen, z.B. nachgerüstete Luft-Wärmepumpen oder Solaranlagen) Lösungen überhaupt in Betrieb nehmen. 

Es ist immer das Gleiche

Erst wird geschrien, dass wir auf Gas aus Russland verzichten sollen. Kommt dann etwas was in diese Richtung geht, kommen sofort alle möglichen Bedenkenträger aus ihren Ecken und erklären wortreich warum das nicht gehen wird. 

"Der kleine Mann" bekommt nicht genug Vergütung für seine Pv-Anlage. Ich glaube eher, dass der kleine Mann sich so etwas nicht leisten kann, egal wieviel Zuschüsse er bekommen würde. Bleibt doch mal auf dem Teppich... 

@09:31 Uhr von schaunwamal

Viele Balkone sind in Mehrfamilienhäuser.

Wie schwer es ist, in Eigentümergemeinschaften in solchen Fragen Einigkeit zu erreichen ist bekannt..

 

@08:42 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Gerade was den Gebäudesektor betrifft glaube ich nicht (...) dass hier ausreichend Anreize für neue energieeffiziente Häuser geschaffen werden. 

 

Ist ja auch nicht nötig. Der Mittelstand bis in höhere Einkommensklassen, geschweige denn Rentner, Arbeiter, Einwanderer, können sich nie und nimmer "neue energieeffiziente Häuser" oder die Miete in solchen leisten. Die einzigen, die das anders sehen, sind unsere Gesetzesmacher und Minister mit beträchtlichen sechsstelligen Jahreseinkommen. 

 

@09:34 Uhr von Jimi58

"Mehr Energie aus Solar- und Windkraft, weniger fossile Brennstoffe: Die Bundesregierung will Erneuerbare Energien schnell und deutlich ausbauen. Das Kabinett berät heute Pläne von Wirtschaftsminister Habeck. Von M. Polansky." Gestern ein Bericht in der ARD, das uns Fachkräfte fehlen die auch alles aufbauen können. Z.B. für eine neue Heitzung muß man bis Herbst oder länger warten, weil einfach kein Leute da sind, die es verbauen können und Aufträge gibt es genug. Dies ist alles in den letzten Jahren verschlafen worden und die Industrie hat dicke Geschäfte gemacht ohne auch mal wirklich umzudenken.

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Wo genau hat denn jetzt die Industrie Schuld, dass es mit der Energiewende nicht voran geht ? Und der Fachkräftemangel ? Von 10 ausgeschriebenen Lehrstellen können wir nur 3 besetzen, weil es keine BewerberIn gibt. Handwerk ist out bei den jungen Leuten

@09:27 Uhr von Valdepena

Ein "Osterpaket" kann ich erst ernst nehmen, wenn die einfachste aller Energiesparmaßnahmen - nämlich Tempolimit - umgesetzt wird. 

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Glauben Sie wirklich, dass dadurch auch nur ein µ weniger Gas aus RUS bezogen würde ? Das ist doch eine Petitesse, die aus rein und ausschliesslich ideologischen Gründen immer wieder vorgebracht wird. Ich verspreche Ihnen, dass wenn man mir erklären kann, wie und wann das mit Leitungen/Speichern für die tolle neue EE abläuft, befürworte ich auch ein Tempolimit. Bis dahin ist das so unwichtig, wie die Q-Tipps für die CO2 Emission.

Es wird absehbar deutlich teurer

08:36 Uhr von KarlderKühne:

"Wie viele Windräder wurden bereits jetzt durch die neue Regierung geschaffen [?]"

Durch die alte Regierung viel zu wenige!

Und in 4 Monaten stellt auch die neue Regierung keine Windräder hin. Die sind ja nicht aus Lego!

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"Wie viele Windräder ... neu  [?]"

Reichlich! Es wurden ja damals zu wenige errichtet!

.

"... wie viele Quadratmeter für Solaranlagen [?]"

Reichlich! Es wurde ja damals zu wenig Fläche ausgewiesen und zu wenige Solaranlagen errichtet!

.

"Welche Kosten kommen auf uns zu? "

Es wird auf jeden Fall nicht billig!

.

"... höchsten Energiepreise in Europa?"

Möglich. Energie ist aber noch zu billig!

.

"Und müssen wir uns jetzt alle einen Bart stehen lassen, um Stromkosten zu sparen?"

Sie als Frau nicht.

Und jeder Mann muss das selber entscheiden.

nicht nur

Nicht nur, dass Habeck Öl und Gas ersetzen möchte, sondern bis Ende 22 sollen auch noch 3 AKW's abgeschaltet werden!

 

Mal eine überschlägige Rechnung, 3 AKWs 4.500 MWh. Windkraftwerk 2,5MWh, aber nur WENN der Wind weht (lasse ich großzügig außer acht). Alleine für die Abschaltung benötigt man also mehr als 1800 WkWs.

 

Wir verbrauchen mehr als 800 Milliarden kWh Erdgas = 800 Mio. MWh. Dies entspricht einem Energieäquivalent von 320 Mio. WKW bei vollem Wind.

Also benötigen wir 895 Windkraftwerke je km² !!!

Ohne den Ersatz für die AKWs gerechnet, ach ja, plus die Energie für die E-Autos. 

 

Oder eine entsprechende größere Fläche für Solarenergie.

 

Realisierbarkeit sieht anders aus!

@09:03 Uhr von Oldtimer

Wenn Sie seit 31 Jahren Porsche fahren, dürfte das Alter einen Sinneswandel herbeigeführt haben.

 

Wie bei mir auch.

 

Ich fahre auch nur noch beim Überholen über 130 km,/h.

 

Das war nicht immer so.

 

Trotzdem bin ich gegen ein generelles Tempolimit.

Mein Nachbar bewohnt ein Einfamilienhaus ...

.. mit 130 Qm Wohnfläche, 1961 erbaut, einfach isoliert, mit einer 8 Jahre alten Ölheizung.

Vor 4 Wochen waren 2 Firmen da die ein Angebot zur energetischen Sanierung erstellen sollten. Anfang der Woche waren die Angebote da ... 135.000,- und 148.000,- Euro ... unverbindlich, also ggf. Plus 10-20 %. Beginnen könnte man voraussichtlich (!) Mitte 2023 ... 

Der Mann und seine Frau sind 68 und 70 Jahre alt, er Ehemaliger Bauarbeiter, sie hat rd. 20 Jahre in einem Supermarkt gearbeitet, entsprechend üppig ist die Rente.

Was also tun? Das Haus abreißen? In einen Wohnwagen ziehen?

Welche Bank gäbe den beiden einen entsprechenden Kredit ... den sie auch noch halbwegs bedienen könnten? Selbst ein Zuschuss von 50% + X hilft den beiden nicht weiter. 

In D leben mehr als 20 % Rentner, viele in ähnlichen Verhältnissen, ob in Eigentum oder zur Miete.

Bei aller Notwendigkeit: Pläne sind eins, machbar etwas ganz anderes.

Landet der Ärger wieder bei den Schwächsten der Gesellschaft?

Semantischer Totalitarismus

Jetzt wird's nicht nur albern, sondern schwenkt bedenklich in eine Orwellsche Richtung um.

Ich bin nicht sicher, ob wir in ein paar Jahren über diese Wortschöpfungen lachen können.

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Energiewende voranbringen ist ja in Ordnung und sogar lange überfällig.

Aber nichts am Energiemarkt ist "freiheitlich" und am Gas aus Katar oder den USA ist nichts patriotisch.

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Es wird Wirtschaft, Moral und (Kriegs)Politik in einen Topf geworfen und heraus kommt ein energienationalistischer Einheitsbrei, der uns allen zwangsweise und alternativlos verabreicht wird.

Wenn die FDP da so begeistert mitmacht ist klar, dass der Steuerzahler dafür blechen muss und ein paar andere sich dumm und dämlich verdienen.

"Kriegswichtige" Energien werden subventioniert, die Preise werden ohnehin absurde Höhen erreichen und jeder Widerspruch wird zum energiemoralischen Landesverrat.

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Vielleicht klappt ja der "Energieputsch" sogar, und das alles "dank" Putin, na der wird toben ...

@ 9:50 harry_up, 8:53 jono, 9:50 Carlos12

Bei 6,5c/KWh Einspeisevergütung lohnt sich PV für kleinere Dachflächen wirklich erst dann wenn man seine Anlage aus Altersgründen schon fast wieder abwracken muss (selbst mit Solarspeicher). Außerdem findet sich meist keine Firma mehr die derzeit kleinere Anlagen baut. Alle wollen nur noch größere Anlagen bauen damit es sich für die Anlagenbauer auch rentiert. Bei größeren Anlagen steht dann allerdings das Finanzamt auf der Matte wo man dann als Unternehmer behandelt wird.
Momentan halte ich Kleinst-Anlagen (Balkon-Solar) für die lohnendste Variante da diese mit geringem Aufwand installiert werden können. Hier komme ich auch auf ca. 4-6 Jahre Amortisationszeit.
Nach meinen Berechnungen sieht es allerdings bei den geplanten 13 c/KWh Einspeisevergütung bei gleichzeitig 40c/KWh Stromkosten ganz anders aus. Das scheint sich dann nach ca. 11 Jahren zu amortisieren.
Allerdings gilt für alle größeren Anlagen dass sie sich nur dann lohnen wenn man generell auch viel Strom verbraucht!

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