Kommentare - Ministerien einigen sich im Streit über Windkraft-Ausbau

04. April 2022 - 15:10 Uhr

Nach jahrelangem Streit über Artenschutz und den Ausbau der Windkraft haben Umwelt- und Wirtschaftsministerium eine Einigung erzielt. Der Ausbau der Windkraft soll nun beschleunigt werden - naturschutzverträglich.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Macht mal voran ...

Wir können nicht alles haben. 

Wollen wir von anderen Ländern bei den Energien unabhängig werden, müssen wir bereit sein, Windkraft, Photovoltaik und einiges mehr zu akzeptieren.

Ich bin dafür, dass wir von anderen Ländern unabhängig werden und sehe mir gern ein paar Windkrafträder dann an. 

 

Auch in Bayern gibt es Stellen, wo solche Anlagen gebaut werden können.

Das hätte schiefgehen können...

Zum Glück haben die Grünen die CDU als Regierungspartei abgelöst. Sonst hätte am Ende noch der Artenschutz gewonnen.

@15:21 Uhr von Margitt.

Wir können nicht alles haben.  Wollen wir von anderen Ländern bei den Energien unabhängig werden, müssen wir bereit sein, Windkraft, Photovoltaik und einiges mehr zu akzeptieren. Ich bin dafür, dass wir von anderen Ländern unabhängig werden und sehe mir gern ein paar Windkrafträder dann an.    Auch in Bayern gibt es Stellen, wo solche Anlagen gebaut werden können.

 

....doch die Bayern haben das noch nicht begriffen...sind zu sehr mit sich beschäftigt... Auch die Bayern werden noch lernen, dass es mehr gibt als Bier und Haxen...

 

Natürlich...

 

...werden Habeck gleich wieder Wortbruch,  Scheinheiligkeit und die anderen üblichen Verdächtig(ung)en vorgeworfen werden.

 

Immerhin, er hat er - ganz sicher auch infolge der Dringlichkeit durch den Putinkrieg - das geschafft, was ein ehemaliger großvolumiger Wirtschaftsminister wohl nie hinbekommen hätte.

 

Ja, erneuerbare Energie ist unerlässlich, dazu gehören auch die ungeliebten Windmühlen, und wenn diese vertretbar und so umweltbewusst wie möglich gebaut werden, bitte keine Zeit verlieren!

Windkraftnutzung macht dort…

Windkraftnutzung macht dort am meisten Sinn, wo am meisten Wind weht, ergo in Küstennähe. Im übrigen wäre ein Speicheranlagenbau dringender. 

Dann hoffen wir mal auf…

Dann hoffen wir mal auf stürmische Jahre. Hauptsache die Speichermedien werden nicht vergessen. Und darüber nachgedacht, wo der Schrott der verbrauchten Windmühlen hin soll.

Das finde ich gar nicht gut

>>" Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein"<<

.

Das finde ich gar nicht gut und damit werden doch die Landschaftsschutzgebiete zur Farce. Windkraftanlagen sind dort störende Elemente. Total verdrehte Welt. Ich als AfD-Wähler trete da für unsere Umwelt ein die die Grünen auf einmal verschandeln wollen. 

Deckmantel Krieg

Ich bin nicht bereit, die Resultate der hemmungslosen Osterweiterung der NATO mit der Zerstörung meines Wohnumfeldes zu bezahlen. Unter dem Deckmantel von  Sanktionen, die uns mehr treffen als die eigentlichen Ziele kann jetzt alles durchgesetzt werden.

Nordstream 2 war die erste Pipeline, die zum Transport von Wasserstoff geeignet war. Unsere Regierung hat sich dem jahrelangen amerikanischen Druck gebeugt, diese Möglichkeit, umweltfreundlichen Wasserstoff zu importieren zu zerstören. Das ist nicht die Schuld der Bürger, die nun die Umweltzerstörung im dicht besiedelten Deutschland ertragen müssen.

Ich habe vor einigen Jahren beobachtet, wie mitten in der Nacht ein Baum mit einem Milan-Nest gefällt und entsorgt wurde, nur um den Artenschutz gerecht zu werden. So sieht dann die Realität aus. 10H wie in Bayern finde ich vernünftig.

Wenn ich dann noch sehe, wie oft die Räder wegen Windmangel stehen, dann erscheinen mir die Offshore-Parks ohnehin die einzige vernünftige Lösung!

wer hätte das gedacht

hoffentlich werden nicht wieder die leitungen vergessen, die verlegt werden müssen

@ Denkerist

Nordstream 2 war die erste Pipeline, die zum Transport von Wasserstoff geeignet war. Unsere Regierung hat sich dem jahrelangen amerikanischen Druck gebeugt, diese Möglichkeit, umweltfreundlichen Wasserstoff zu importieren zu zerstören. Das ist nicht die Schuld der Bürger, die nun die Umweltzerstörung im dicht besiedelten Deutschland ertragen müssen.

.

Nein, es ist die Schuld Putins, der einen brutalen Angriffskrieg begonnen hat. Niemand möchte mehr Erdgas oder Wasserstoff von diesem Kriegsverbrecher.

Aber trösten Sie sich. Der Kriegstreiber ist 69. Es wird eine Zeit nach Putin geben, eine Zeit der Verständigung mit dem Westen, eine Zeit des Friedens.

Dass der schnellere Ausbau der erneuerbaren Energien unabdingbar

ist, dürften die meisten aufgrund der direkten Konfrontation mit den brutalen "neuen Realitäten" inzwischen mitbekommen haben. Dass dies nun tatsächlich geschehen soll, ist also eigentlich nur die logische Konsequenz aus einem auf den Schocks der letzten Zeit beruhenden knallharten "Turbolernprozess".

 

Besser, als nur auf schnellere Genehmigungsverfahren zu setzen und dabei vorab festgelegte Kriterien "abzuhaken" wäre allerdings, bei der Gestaltung von Umweltpolitik generell mehr auf Flexibilität und vor allem Beobachtung zu setzen. Letzteres insbesondere, indem man über seinen eigenen "Tellerrand" hinausblickt und sich laufend darüber informiert, welche Lösungsansätze für ähnlich gelagerte umweltspezifische Problematiken in anderen Ländern bereits erprobt werden und mit welchem Erfolg in der Praxis, am besten natürlich im direkten Austausch. Die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Umweltschutz also als einen kontinuierlichen Lernprozess am Objekt denn als Verwaltungsaufgabe anzusehen.

@15:39 Uhr von eine_anmerkung.

 Windkraftanlagen sind dort störende Elemente.

 

Wieso, wen stören die da und wodurch? 

 

@15:39 Uhr von eine_anmerkung.

>>" Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein"<< . Das finde ich gar nicht gut und damit werden doch die Landschaftsschutzgebiete zur Farce. Windkraftanlagen sind dort störende Elemente. Total verdrehte Welt. Ich als AfD-Wähler trete da für unsere Umwelt ein die die Grünen auf einmal verschandeln wollen. 

 

AFD Wähler und Unweltschutz ist ein Widerspruch in sich...

Ihren Worten schenke ich keinen Glauben, sorry

@15:37 Uhr von putzfee02 - Schrott

Dann hoffen wir mal auf stürmische Jahre. Hauptsache die Speichermedien werden nicht vergessen. Und darüber nachgedacht, wo der Schrott der verbrauchten Windmühlen hin soll.

 

Yep, ich wäre da für einen Doppelbeschluß. Windkraftanlagen erst, wenn die umweltfreundliche Entsorgung gewährleistet ist. Neuplanung von Atomkraftwerken erst, wenn die Endlagerung gesichert ist. 

 

Ziemlich schnell dürften da völlig materiefremde Aktivisten entlarvt werden. Ohrstäbchen aus Plastik darf ich nicht mehr kaufen, aber keiner kann mir sagen, wo nach Ablauf der Nutzungszeit oder wenn so ein mehr als hundert Meter hoher Riese von Windkraftanlage umgeweht wird wie vor ein paar Wochen, die Massen an Resten, in aller Regel Verbundkunststoffe mit Glasfaser, desweiteren gewaltige Eisenbeton-Fundamente mitten in der Landschaft, bleiben sollen?

 

@15:34 Uhr von harry_up

Umweltbewusstes Bauen? Bauen bedeutet Ausstoß von allem möglichen. Da erreichen Sie gar nichts außer grüne Energie...

Wer schon einmal neben einem

Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist.

Naturschutz, Artenschutz und…

Naturschutz, Artenschutz und autonome Energieproduktion, vor allem durch Windkraft, lassen sich nicht vereinen, solange der Energiebedarf stetig steigt. Es verschwinden schon durch den Klimawandel immer mehr Wälder, die nicht nur Co2 speichern und Sauerstoff produzieren, sondern auch der Kühlung dienen. Wenn für die Windräder dann noch zusätzlich Wälder verschwinden, sogar in Naturschutzgebieten, wie gefordert, nimmt die Lebensqualität für die Menschen mehr und mehr ab. Die einzige Lösung sind Offshore-Windparks, Solarzellen auf den Dächern, Wasserkraft, wo möglich, und, auch wenn dies unpopulär ist, modernste Kernkraftwerke. Nur so bekommt man Natur und Energiesicherheit zusammen.

In unserer Region gibt es Windräder der ersten Generationen...

die müssen jetzt abgebaut werden da verschlissen und die Investoren wollen keine neuen Anlagen mehr aufstellen - lohnt finanziell nicht.

Es ist ein Irrsinn- genehmigte Standorte, Fundamente und Kabeltrasse - alles da. Hier könnte man schnell und mit wenig Aufwand viel erreichen.

@15:37 Uhr von putzfee02

Dann hoffen wir mal auf stürmische Jahre. Hauptsache die Speichermedien werden nicht vergessen. Und darüber nachgedacht, wo der Schrott der verbrauchten Windmühlen hin soll.

 

 

Wenn wir schlau wären, würden wir die E-Autos flächendeckend als Energiespeicher nutzen. Das nennt man bidiretionaler Ladevorgang.

Ohhhhhhh, dann kommen die E-Fahrer ja nicht mehr zur Arbeit. Wer aber fährt schon 400 KM zur Arbeit? Dann werden halt 20 KW nachts aus jedem Auto genommen und tagsüber bei der Arbeit wieder aufgeladen. Somit wäre das Energieproblem mit einem Schlag flächendeckend gelöst. 24 Stunden.

Es würde alles gehen. Nur nicht in Deutschland im Land der ABER-Sager und ich bin gegen alles.

Allerdings ersetzt Strom nicht Gas oder Öl. Die Stoffe werden zum Beispiel für die Plastikherstellung oder Düngemittelherstellung genutzt.

Also jede Panikaktion wird nicht helfen, das Versäumte aufzuholen.

Wir haben es verpennt.

@15:21 Uhr von Margitt.

>>Wir können nicht alles haben.  Wollen wir von anderen Ländern bei den Energien unabhängig werden, müssen wir bereit sein, Windkraft, Photovoltaik und einiges mehr zu akzeptieren. Ich bin dafür, dass wir von anderen Ländern unabhängig werden und sehe mir gern ein paar Windkrafträder dann an.    Auch in Bayern gibt es Stellen, wo solche Anlagen gebaut werden können.<<

Jeder findet Umweltschutz und Windräder ganz toll! So lange sie nicht vor dem eigenen Garten stehen.

Besonders in diesen schweren Zeiten

Besonders in diesen schweren Zeiten sieht man deutlich, wie sehr Deutschland von anderen Ländern abhängig ist, sei es in Bezug auf LEbensmittel, Herstellung, Grundkomponentenen und ganz besonders Energiepolitik.

EE ist nunmal der einzige Weg, wie man es irgendwie schaffen könnte, sich unabhängig von anderen Staaten in Bezug auf Energie zu machen. Die Sonne und der Wind schicken uns keine REchnung.

@ Rossija. 16:01

"Nein, es ist die Schuld Putins, der einen brutalen Angriffskrieg begonnen hat. Niemand möchte mehr Erdgas oder Wasserstoff von diesem Kriegsverbrecher." Aber trösten Sie sich. Der Kriegstreiber ist 69. Es wird eine Zeit nach Putin geben, eine Zeit der Verständigung mit dem Westen, eine Zeit des Friedens."

​​​​​​. 

Thema hier ist der Ausbau der Windenergie, nicht der Krieg in UA. 

Oben brummt's, unten summt's?

Oh wie schön! 

Artenschutz und Windkraft sind jetzt "Allierte".

Kurze Zwischenfrage: Im Artikel steht einmal "naturverträglich" und einmal "naturschutzverträglich" - ich wollte schon fragen, was denn nun gemeint sei, aber ich muss sagen, 

ist ja auch egal, die framenden Worte sind

Windkraft, und Natur (mit oder ohne Schutz) und Verträglichkeit.

Heimische gefährdete Vogelarten, die nicht mit einem Windrad kollidieren dürfen, werden in einer Kabinettsliste erfasst. 

Durchzügler haben schlechte Karten, was fliegen die auch da oben rum. 

Die Natur wird artenspzifisch einfach aufgeteilt in Prüfbereich und Tabubereich.

Und natürlich primär in den Baubereich und der ist jetzt auch in Landschaftsschutzgebieten zu finden. Damit ist das Thema abgeräumt.

Windkraft - ab jetzt auch gerne in Landschaftsschutzgebieten!  

Oben brummt das Windrad, unten summt die Sommerwiese? Wie verkitscht ist das denn?

Ich kriege die Krise. 

Dass ausgerechnet die Grünen jetzt den Landschaftsschutz beerdigen, hätte ich nicht gedacht. 

Und ich Blödi habe die gewählt! 

 

@15:34 Uhr von harry_up

Genau - keine Zeit verlieren, und uns durchaus mal erlauben, Dinge auch positiv anzugehen. Jeder Tag früher, an dem wir von Putin nicht mehr abhängig sind, ist ein guter. Da stehen wir doch angesichts des Krieges in der Ukraine mal wirklich zusammen!

@15:39 Uhr von eine_anmerkung.

>>Das finde ich gar nicht gut und damit werden doch die Landschaftsschutzgebiete zur Farce. Windkraftanlagen sind dort störende Elemente. Total verdrehte Welt. Ich als AfD-Wähler trete da für unsere Umwelt ein die die Grünen auf einmal verschandeln wollen.<<

-

Naja, Sie kämpfen auch für jeden Liter Öl und jeden m³ Gas den man Putin abnehmen soll. Vor diesem Hintergrund relativiert sich Ihr Umweltengagement erheblich. 

Der schnelle Ausbau

wurde verschlafen oder besser gesagt von sogenannten Aktivisten verhindert. Dafür wurde schnell und unkompliziert bestehende Energieerzeugung Deutschland untypisch schnell an die Wand gefahren.Noch haben wir die Möglichkeit die zum Jahreswechsel abgeschalteten AKW wieder in Betrieb zu nehmen und die letzten 3 noch solange laufen zu lassen bis eine Verträglichkeit der Abschaltung gegeben ist. Die Dinger stehen schon in der Gegen herum und mal ehrlich ob jetzt noch ein paar Castorbehälter mehr entsorgt werden müssen macht den Kohl nicht fett.Anderst wäre es wenn man neue bauen müsste,aber die haben wir schon .Atomstrom ist mir immer noch lieber wie FrakingGas oder KatarGas. Wobei es ganz ohne nicht gehen wird aber bitte nicht mehr wie unbedingt nötig.Und lieber AKW als Kohlekraftwerke.

@16:21 Uhr von derdickewisser

>>Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist.<<

-

Nö, das Gegenteil ist der Fall. Beim Spazierengehen lauf ich oft an Windrädern vorbei. Da raucht, stinkt und strahlt nichts.

Windenergie muss ein Baustein unter anderen sein

Dazu gerne mal lesen der ARD-Beitrag "Kraftlos im Windgeschäft" vom 16.11.2021.

Nach allen Rückschlägen, dem Untergang des Schiffbaus und der Stahlproduktion, wurde in Bremen-Nord und Bremerhaven die Windkraftbranche  zurückgefahren - oder auch systematisch kaputtgemacht. Arbeitslosigkeit, hohe Sozialkosten sind die Folgen.

Es gab sehr gute, wirtschaftliche Ansätze einiger mittelständischer Firmen zur Produktion von Windrädern. Bis ca. 2010 gab es mehrere mittelständische Betriebe, die Rotorblätter herstellen konnten. Jetzt gibt es noch nicht einmal mehr eine Berufsschulklasse für den Ausbildungsberuf des Kunststofftechnikers bzw des Verfahrensmechanikers Kunststoff-/Kautschuktechnik. Irgendwer muss aber die Arbeit machen, die Produktion übernehmen.

Nordex aus HH, Siemens Gamesa und dänische Firmen sind noch vorne dabei, aber Marktführer ist wer? Fängt vorne mit "Ch" an und hört mit "ina" auf. Zudem sind auch die großen europäischen Firmen auf Zulieferer aus Asien angewiesen.

@16:21 Uhr von derdickewisser

Wer schon einmal neben einem Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist.

 

 

Ich stand schon einmal neben einem Windkraftrad, weiß das aber deswegen nicht. Erklären Sie bitte mal.

Wetten, dass es eher noch schwieriger werden wird?

ich glaube, dass diese "bundesweit einheitlichen Standards zur Prüfung und Genehmigung von Windrädern mit Blick auf eine Gefährdung von Vögeln" eher zu einer weiteren deutlichen Behinderung von Genehmigungen führen werden. Letztens wurde von einem EU-Forschungsprojekt festgetstellt, dass die Gefährdung des Rotmilans durch Windkraft überhaupt nicht existiert. Liest man hier was davon?
.
Liest man was vom bundesweiten Wegfall von 10H? Nattürlich nicht. Die Grünen sind überhaupt nicht mehr grün. Sie stehen allenfalls noch zu den "Naturschützern", die den Radius um die eigene Immobilie für "die Natur" halten. Manchmal ist der eigene Tellerrand halt eine unüberwindliche Sichtbehinderung.

Ökologischer Zynismus

>Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein.<

 

Geschützte (!) Naturgebiete, die Massen an CO2 binden, zu roden und abzuholzen und mit gigantischen Betonblöcken zu versiegeln, mit dem Ziel dadurch CO2 einzusparen … Dafür zudem Balsa-Holz aus Südamerika importieren, dass dort jetzt durch völlig unverhältnismäßigen Raubbau „gewonnen“ wird… erst recht die permanent getöteten Tiere, das alles verstehe wer will.

 

@ derdickewisser 16:21 Völlig richtig. Auch ich bin schon direkt neben diversen Windrädern bei uns in der Gegend gestanden. Eine Öko-Lüge in meinen Augen.

 

@ eine_anmerkung  Absolut richtig: „Landschaftsschutzgebiete zur Farce“, „Verdrehte Welt“

 

 

>Artenschutz und Windkraft seien in Zukunft "Alliierte" und nicht Gegner.<

 

Irgendwo zwischen Verblendung und Wunschdenken. Ideologische Worthülsen. Das soll mal jemand (z. B. Hr. Habeck) im Detail erläutern.

 

@17:03 Uhr von Tarek94

"Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein."
 
Ausgezeichnet! Aktuell sind über 16 Prozent der Landesfläche Berlins als Landschaftsschutzgebiete geschützt. Berlin sollte unbedingt mit guten Beispiel vorangehen und sofort Windkraftanlagen in diesen Gebieten genehmigen!

@16:21 Uhr von derdickewisser, naturschutzverträglich

"Wer schon einmal  neben einem Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist."

Das stimmt. Deshalb sollte man die Stromerzeugung mit Windkraft nicht als "saubere Technologie" und mit dem Naturschutz vereinbar betrachten. Trotzdem brauchen wir Strom/Energie und sollten an die Windkraft nicht strengere Maßstäbe anlegen als an andere Kraftwerke. Windkraftanlagen sind in abgelegenen Gegenden, die zusätzlich z.B. landwirtschaftlich genutzt werden können, gut aufgehoben. 

Menschen und Tiere fühlen sich in der Nähe bedrängt, da muss genügend Abstand gehalten werden. Was spricht z.B. dagegen, einige der ehemaligen Braunkohlereviere um Spremberg mit Windkraftanlagen zu versehen? Die ehemaligen Tagebaugebiete wurden bis jetzt wunderbar renaturiert, es gibt neue Seen und Wälder. Aber es gibt noch weite Brachflächen und die Leute dort brauchen auch Arbeit. Umspannwerke und Stromtrassen sind da ...

 

 

@15:34 Uhr von harry_up

Ja, erneuerbare Energie ist unerlässlich, dazu gehören auch die ungeliebten Windmühlen, und wenn diese vertretbar und so umweltbewusst wie möglich gebaut werden, bitte keine Zeit verlieren!

__

Was mir bei dieser ganzen Problematik total unverständlich ist, ist die Tatsache, dass man immer mehr und grössere WKA's baut. Auf der anderen Seite gibt es im Norden zeitweise soviel durch WK erzeugten Strom, dass man ihn quasi verschenken muss. Warum baut man nicht zunächst mal Trassen und Speicher ? Man hat jetzt wieder 60 Mrd. in den EE-Fond geschoben. Da liessen sich doch einige Trassen - wo's nicht anders geht, halt unterirdisch - bauen und vor allem endlich Speicher zur Verfügung stellen. Das wäre doch viel wichtiger, als immer mehr und mehr Anlagen, deren Ertrag nicht transportiert bzw. gespeichert werden kann.

Sorry, aber DAS verstehe ich nicht, weil das, zumindest in meinem Verständnis das Vordringlichste wäre.

Hallo   Naturschutzgebiet…

Hallo

 

Naturschutzgebiet und Landschaftschutzgebiet sind ja wohl unterschiedlich zu betrachten.

 

Landschaftsschutzgebiet darf in seinem Charakter nicht verändert werden.

Ist ein Windpark eine solche Änderung und/oder wird die Änderung jetzt rechtlich ermöglicht.

 

Dazu wären die Meinungen von Experten interessant, die nicht von BWO und Freunde, gefördert werden. 

 

 

 

Da habe

ich starke Zweifel, " Artenschutz und Windkraft seien in Zukunft "Alliierte" und nicht Gegner. ".

Das wird nicht funktionieren, was an der Partei noch Grün ist, die ja eigentlich den Naturschutz früher nach oben gestellt hat, alles vergessen, günstiger Zeitpunkt in einem Konflikt alles zu vergessen.

" Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein."

Ich hoffe auch dagegen gibt es beim Bürger reichlich Widerstand, Landschaftsschutzgebiete heißen ja nicht um sonst so,

Der Weg kann nicht der richtige sein, ich bin gespannt und froh, das ich schon alt bin, und die Natur bis jetzt noch genießen konnte.

Aber das scheint zu Ende zu sein, allen Petitionen dagegen werde ich mich anschließen.

@16:02 Uhr von Nettie

"bei der Gestaltung von Umweltpolitik generell mehr auf Flexibilität"

Auf gut deutsch bedeutet dies wohl: Solange die Windkraftanlage nicht bei sich selbst in der Nähe steht ist alles in Ordnung?

@16:55 Uhr von Anita L., @derdickewisser um 16.21 Uhr

"Wer schon einmal neben einem Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist."  Ich stand schon einmal neben einem Windkraftrad, weiß das aber deswegen nicht. Erklären Sie bitte mal."

Dann gehen Sie einfach nochmal hin und bleiben eine Zeitlang drunter stehen. Am besten bei einer ordentlichen Brise.

 

Wind energie

Wieder wird, wie bei den Grünen üblich, der letzte Schritt vor dem ersten gemacht. Weder Rohstoffbedarf, noch Entsorgung ist geklärt.Untersuchungen zu Langzeitwirkungen sind nicht  abgeschlossen. Erstmal schön bauen und dann die absehbare Panne erleben. Das ist kein vernünftiges Vorgehen.

 

@16:47 Uhr von albexpress

Noch haben wir die Möglichkeit die zum Jahreswechsel abgeschalteten AKW wieder in Betrieb zu nehmen und die letzten 3 noch solange laufen zu lassen bis eine Verträglichkeit der Abschaltung gegeben ist. Die Dinger stehen schon in der Gegen herum und mal ehrlich ob jetzt noch ein paar Castorbehälter mehr entsorgt werden müssen macht den Kohl nicht fett.Anderst wäre es wenn man neue bauen müsste,aber die haben wir schon

Tja, da gibt es nur ein "klitzekleines" Problem:

Die Brennstäbe sind Ende diesen Jahres verbraucht. Und neue kann man nicht eben beim Aldi aus der Mitnahmetheke holen. Von Einbau, Genehmigung etc. ganz zu schweigen ( wobei man "Genehmigung" ja durchaus sehr beschleunigen könnte ).

Es gibt aber zur Zeit keine Brennstäbe, die man "ad hoc" bekommen könnte, dauert mindestens ! 2 Jahre...

BTW: Uran & Co gibt´s in D auch nicht. Aber in Australien, USA, ehem. UdSSR. etc...

Also wieder abhängig...

Ein Fortschritt

Erstmals gibt es eine Bundesweite Einigung im Bau von Windkraft Anlagen. Auch für geschützte Vogelarten.Das ist Begrüßung wert.Auch sollte noch einmal über die Laufzeiten von AKWs nachgedacht werden.Strom wird in Zukunft noch mehr als jetzt schon eine wichtige Energie Quelle sein.

@17:42 Uhr von silverbeard

Dann hoffen wir mal auf stürmische Jahre. Hauptsache die Speichermedien werden nicht vergessen. Und darüber nachgedacht, wo der Schrott der verbrauchten Windmühlen hin soll.
 
Machen Sie sich keine Sorgen. Solange Deutschland noch nicht 100% mit EE versorgt sind ist ja immer auch konventionelle Kraftwerke vorhanden, die einspringen können. Und auch wenn die 100% erreicht sind, können immer noch Kraftwerke als Sicherheit bereitstehen. Gaskraftwerke können innerhalb von 1 Stunde von 0 starten und Strom ans Netz liefern.
Deutschland hatte jahrelang abgeschaltete Kohlekraftwerke als 'Reserve' und dafür gutes Steuergeld bezahlt.
Die Windmühlenflügel vergehen tatsächlich nicht als Müll. Aber das bedeutet, man kann sie einfach vergraben, ohne jede Gefahr für die Umwelt. Es gibt keine schädlichen Zersetzungsprodukte.

@16:22 Uhr von Garfield215

Naturschutz, Artenschutz und autonome Energieproduktion, vor allem durch Windkraft, lassen sich nicht vereinen, solange der Energiebedarf stetig steigt. Es verschwinden schon durch den Klimawandel immer mehr Wälder, die nicht nur Co2 speichern und Sauerstoff produzieren, sondern auch der Kühlung dienen.

Genau das ist richtig.  Genau in diesem Punkt torpedieren die Grünen ihr eigentliches Ziel. Wenn sie einen extrem energiehungrigen Umbau der Industrie wollen, dann versuchen sie die Quadratur des Kreises.

Ihr Konzept ist undurchfürbar. Oder die Umwelt wird unwideruflich ziemlich unbewohnbar werden. Es ist unverantwortlich, dass sie eine "Weiterso" mit nur etwas anderen Mitteln propagieren. Natürlich hören das ihre Wähler nur zu gern. Nennt man das nicht Populismus?

@16:45 Uhr von Tremiro

>>“ Naja, Sie kämpfen auch für jeden Liter Öl und jeden m³ Gas den man Putin abnehmen soll. Vor diesem Hintergrund relativiert sich Ihr Umweltengagement erheblich.“<<
.

Das ist nicht korrekt. Seit Putin seinen Angriffskrieg gestartet hat bin ich ein Gegner Putins.

@16:22 Uhr von Garfield215

Naturschutz, Artenschutz und autonome Energieproduktion, vor allem durch Windkraft, lassen sich nicht vereinen, solange der Energiebedarf stetig steigt. Es verschwinden schon durch den Klimawandel immer mehr Wälder, die nicht nur Co2 speichern und Sauerstoff produzieren, sondern auch der Kühlung dienen. Wenn für die Windräder dann noch zusätzlich Wälder verschwinden, sogar in Naturschutzgebieten, wie gefordert, nimmt die Lebensqualität für die Menschen mehr und mehr ab. Die einzige Lösung sind Offshore-Windparks, Solarzellen auf den Dächern, Wasserkraft, wo möglich, und, auch wenn dies unpopulär ist, modernste Kernkraftwerke. Nur so bekommt man Natur und Energiesicherheit zusammen.

__

Ich bin sehr geneigt, Ihnen zuzustimmen. Wenn ich mir überlege, wieviele Mrdn. bereits in die EE's geflossen sind, ohne dass man sich Gedanken um den Transport gemacht hat, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Bis dato hat der private Verbraucher diese unbefriedigende Chose nämlich komplett aus eigener Tasche bezahlt. Warum eigentlich ? Warum wird sich da nicht auf breiterer Front beteiligt ?

@17:03 Uhr von Tarek94

"Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein."   Ausgezeichnet! Aktuell sind über 16 Prozent der Landesfläche Berlins als Landschaftsschutzgebiete geschützt. Berlin sollte unbedingt mit guten Beispiel vorangehen und sofort Windkraftanlagen in diesen Gebieten genehmigen!

 

Eher dreht Hr. Gauck seine Heizung um 2 Grad runter oder fährt Fr. vdL mit dem Fahrrad oder verzichtet der Bundestag auf eine Diätenerhöhung, weil ja „die Gesellschaft sich darauf einstellen muss, ärmer zu werden.“

 

Man bedenke auch bitte einmal wie unsere Landschaft aussieht, wenn wir irgendwann wirklich mal ausreichend Windräder haben sollten.

Meine gößte Sorge ist

wie wir den Umweltschrott, also Windräder, E-Autos, Photovoltaik usw. die schon bei der Herstellung jede Menge Energie und Ressourcen verbrauchen,   umweltgerecht und klimaneutral im Land entsorgen. Ich befürchte es wird so laufen wie beim Atomschrott.

@17:02 Uhr von Vector-cal.45

Windkraft ist unsere einzige Chance. Landschaftsschutzgebiete sind keine Naturschutzgebiete, wie Sie hier glauben machen wollen. Es werden für Windräder keine größeren Flächen gerodet. Einzig die Stellfläche und meist eine 50 x 50 m große Servicefläche bleiben unaufgeforstet. Das Fundament eines Windrades ist ein punktueller Eingriff und hat schon Sprenglöcher für seine einstige Entsorgung als Packlager für Straßen. Eine Bodenversiegelung findet praktisch nicht statt. Balsaholz wächst schnell wie Bambus und bindet dauerhaft viel CO2 in sich. Der "Vogelschredder" ist ebenfalls eine typische Fake-Info der Fraktion "überall-nur-nicht-bei-uns".

@15:21 Uhr von Margitt.

 

 

Auch in Bayern gibt es Stellen, wo solche Anlagen gebaut werden können.

 

sollte man nicht beim Bau von derlei Anlagen auf die Effizienz achten ?

die Baukosten betragen auf Rügen dasselbe wie am Tegernsee

Lediglich erhält man im Norden, weil mehr Wind, mehr Strom

also was tun ?

@16:47 Uhr von albexpress

wurde verschlafen oder besser gesagt von sogenannten Aktivisten verhindert. Dafür wurde schnell und unkompliziert bestehende Energieerzeugung Deutschland untypisch schnell an die Wand gefahren.Noch haben wir die Möglichkeit die zum Jahreswechsel abgeschalteten AKW wieder in Betrieb zu nehmen und die letzten 3 noch solange laufen zu lassen bis eine Verträglichkeit der Abschaltung gegeben ist. Die Dinger stehen schon in der Gegen herum und mal ehrlich ob jetzt noch ein paar Castorbehälter mehr entsorgt werden müssen macht den Kohl nicht fett.Anderst wäre es wenn man neue bauen müsste,aber die haben wir schon .Atomstrom ist mir immer noch lieber wie FrakingGas oder KatarGas. Wobei es ganz ohne nicht gehen wird aber bitte nicht mehr wie unbedingt nötig.Und lieber AKW als Kohlekraftwerke.

__

Mir ist das fast egal. Was mir allerdings nicht egal wäre, ist vorzugehen, wie gehabt à la "wir schalten erst mal alles ab, machen erstmal nix und warten ab" So kann man als Industrienation nicht agieren. Also, bis andere Energien, gerne auch die EE's, wenn sie bezahlbar sind, tatsächlich die Energie DAHIN bringen, wo sie gebraucht wird, alles hernehmen, was geht. Sei es die noch laufenden AKW's, die KKW's und Gas, woher man es bekommen kann. Wer da immer noch idealistisch denkt, lese bitte nach, was bei einem Energieengpass wirklich passiert. Das ist ein Szenario, was KEINER will !

@16:55 Uhr von Anita L.

Wer schon einmal neben einem Windkraftrad gestanden hat, weiß, dass die Verbindung von "Windkraftrad" und "naturschutzverträglich" ein Widerspruch in sich ist.     Ich stand schon einmal neben einem Windkraftrad, weiß das aber deswegen nicht. Erklären Sie bitte mal.

__

Also, dass die Dinger lautlos sind, oder gar hübsch anzusehen sind, wird wohl niemand behaupten. Ich muss alllerdings zugestehen, dass AKW's auch nicht preisträgerverdächtig sind im Sinne von Architektur.

@Nettie - "neue Realität"

16:02 Uhr von Nettie:

"Dass der schnellere Ausbau der erneuerbaren Energien unabdingbar ist, dürften die meisten aufgrund der direkten Konfrontation mit den brutalen 'neuen Realitäten' inzwischen mitbekommen haben."

 

Die "neue Realität" besteht darin, dass es erst einen Krieg brauchte, um etwas Dynamik in den Klimaschutz zu bringen. Da derselbe Krieg zum Anlass genommen wird, um vom Pipelinegas auf klimaschädlicheres LNG umzusteigen, fürchte ich allerdings, dass dieser politisch motivierten Aktionismus für das Klima ohne Nutzen bleibt.

 

Bevor Windräder in Landschaftsschutzgebiete gebaut werden, sollte man erst einmal alle geeigneten Dachflächen für Solarthermie und/oder PV-Anlagen nutzen. Damit lässt sich mehr Gas sparen.

@17:03 Uhr von Tarek94

"Zudem sollen Windkraftanlagen künftig generell auch in Landschaftsschutzgebieten erlaubt sein."   Ausgezeichnet! Aktuell sind über 16 Prozent der Landesfläche Berlins als Landschaftsschutzgebiete geschützt. Berlin sollte unbedingt mit guten Beispiel vorangehen und sofort Windkraftanlagen in diesen Gebieten genehmigen!

__

Das macht der tolle grüne Umweltsenator bestimmt stante pede. Ist schon so gut wie geritzt ! Jetzt zum Frühjahr hat der wieder Zeit. Da muss er ja nicht mehr pausenlos kontrollieren, ob auch wirklich keine Gastro Heizpilze aufstellt, damit die Gäste nicht frieren. Irre.

17:02 Uhr von Vector-cal.45

Wie groß ist der zusätzliche Beitrag von WKAs an der seit Jahrzehnten/Jahrhunderten von sonstigen Industrieanlagen, Infrastruktur, menschl. Siedlungen, Konsum, Verkehr etc. laufenden, bewirkten Umwelt- und Naturzerstörung?

Welchen Beitrag haben WKAs, regenerative Energiegewinnung überhaupt, am Artensterben, an der Vergiftung von Boden, Luft, Wasser und Meeren insgesamt?

Ich behaupte: einen sehr kleinen.

PS: selbstverständlich gehe ich nicht an WKAs spazieren; habe mich einmal da reinverirrt - hat mir gereicht! Die werden niemals Teil der Natur sein; es wäre besser wir bräuchten sie nicht.  

@17:21 Uhr von Tarek94

"bei der Gestaltung von Umweltpolitik generell mehr auf Flexibilität" Auf gut deutsch bedeutet dies wohl: Solange die Windkraftanlage nicht bei sich selbst in der Nähe steht ist alles in Ordnung?

 

Ich habe damit eigentlich so ziemlich das genaue Gegenteil von "stehen" (wo auch immer) gemeint: "Geistige Beweglichkeit" statt "Paragraphenreiterei" (und Streit um die, vorher wie nachher).

Für mich ist jedes Windrad eine Art Freiheitsstatue.

Es ist umweltverträglich und befreit uns ein Stück weit von den Ölscheichs und dem offensichtlichen Kriegsverbrecher Putin in Russland. Hier schrieb einer: "Ich bin schon alt und will jetzt keine Windräder mehr." Gegenfrage: "Haben Sie Kinder und Enkel?"

Na dann mal los in BaWü und Bayern

Na dann kann's ja losgehen in Baden-Württemberg und Bayern: Das Potential ist Dank Nachholbedarf groß, gut geeignete Flächen sind mehr vorhanden als woanders.

.

Wobei... Der Hunsrück ist schon so zugepflastert, da kommt's auf ein paar mehr jetzt auch nicht mehr drauf an.

Oje ...

"Artenschutz und Windkraft seien in Zukunft "Alliierte" und nicht Gegner."

 

Tja, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, so schnell spielt der Artenschutz keine Rolle mehr.

 

Nach den Menschen die die immer näher rückenden Giganten ertragen müssen fragt kein Mensch. Dies wird noch etliche Initiativen gegen Windkraft geben!

@ 17:49 Uhr von jukep

"Meine gößte Sorge ist wie wir den Umweltschrott, also Windräder, E-Autos, Photovoltaik usw. die schon bei der Herstellung jede Menge Energie und Ressourcen verbrauchen,   umweltgerecht und klimaneutral im Land entsorgen. Ich befürchte es wird so laufen wie beim Atomschrott."

 

Ihre Sorge ist durchaus berechtigt, die Entsorgung von Windkraftanlagen ist kompliziert, die umweltgerechte Entsorgung ist nicht möglich. Fachleute wie Faber sagen, dass dieser glasfaserverstärkte Kunststoff nicht recycled, sondern entsorgt wird. Man nimmt ihn z.B. als Zusatzstoff in Straßenbelegen oder Beton. Hier verseucht man quasi sortenreine Baustoffe mit diesem Sondermüll.

Der arme Herr Söder!

Da ist er dafür, die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen, und nun muss er mehr Windmühlen bauen. Aber schlau wie der ist, wird ihm gewiss etwas einfallen, um den Ausbau zu verhindern, wie bereits geschehen. Hier mein Tip: die Windmühlen bedrohen den Wieselbestand!

Jetzt muss Bayern mal liefern!

Bisher sind es Bayern und Baden-Würtemberg die auf der Bremse stehen. Verfahren beschleunigen und in Tesla-Geschwindigkeit ausbauen. Jetzt und sofort. Ich will kein Russengas und Russenöl mehr hier kaufen müssen!

Strommasten @- 17:48 Uhr von Vector-cal.45

>>>Man bedenke auch bitte einmal wie unsere Landschaft aussieht, wenn wir irgendwann wirklich mal ausreichend Windräder haben sollten. >>>

 

Dereinst gab es sicherlich ähnliche Stimmen zu Strommasten in der Landschaft, welche "uns" nicht mehr auffallen.

 

Wobei Ja ein Windrad ist schon imposanter als ein Strommast, dafür gibt es mehr von denen (Strommasten).

@17:12 Uhr von wenigfahrer

 ich bin gespannt und froh, das ich schon alt bin, und die Natur bis jetzt noch genießen konnte. Aber das scheint zu Ende zu sein, allen Petitionen dagegen werde ich mich anschließen.

 

Menschen wie Sie stehlen der Jugend die Zukunft.

 

Schauen Sie sich mal eine Tagebaugrube persönlich an und denken Sie dann nochmal über Ihren Kommentar hier nach.

 

Haben Sie das Ahrtal schon vergessen und auch dass das jederzeit wieder in Deutschland passieren kann?

 

Ich kann Ihnen nur berichten, das ich schon öfter neben oder unter einem Windrad gestanden habe und das als sehr viel angenehmer empfunden habe als die Schornsteine und Kühltürme von Kohlekraftwerken.

 

Machen Sie das auch mal persönlich, dann müssen Sie keine Vermutungen ('scheint') anstellen, sondern können aus Erfahrung berichten. Und Sie müssen keine Petitionen aus einem Bauchgefühl heraus unterschreiben.

@17:50 Uhr von Harald Friedrich

Warum nennt man Landschaftsschutzgebiete den so, haben Sie sich das schon mal überlegt, und warum hatte man das mal eingeführt.

Vielleicht um die Landschaft zu schützen, weil es schöne Natur ist, kann das sein?.

@KalliBayern - Akkus reichen nicht als Speicher.

16:27 Uhr von KalliBayern:

"Dann werden halt 20 KW nachts aus jedem Auto genommen und tagsüber bei der Arbeit wieder aufgeladen. Somit wäre das Energieproblem mit einem Schlag flächendeckend gelöst. 24 Stunden."

> Bei 618.500 Elektroautos in Deutschland bringt das 12 Millionen kWh. Das ist nicht einmal ein Prozent des Tagesbedarfs. (Zumal nachts meist ein Überschuss an Energie vorliegt, weil weniger verbraucht wird.)

 

"Allerdings ersetzt Strom nicht Gas oder Öl. Die Stoffe werden zum Beispiel für die Plastikherstellung oder Düngemittelherstellung genutzt. Also jede Panikaktion wird nicht helfen, das Versäumte aufzuholen. Wir haben es verpennt."

> Wenn der Aktionismus anhält, wird die chemische Industrie Deutschland verlassen. Mit LNG ist die nicht konkurrenzfähig.

Nur dezentral kann es funktionieren

und das bedeutet, das man nicht ständig die norddeutschen Bürgerinitiativen gegen den Ausbau von Windenergie und Stromtrassen-Verlegungen beiseite schiebt, denen im Süden aber über alle Maßen gehör verschafft. Gleiches Vorgehen in ganz Deutschland. Jetzt. Sofort. Ohne Palaver und langen Verfahren. 

@17:33 Uhr von Gerd Hansen

Noch haben wir die Möglichkeit die zum Jahreswechsel abgeschalteten AKW wieder in Betrieb zu nehmen und die letzten 3 noch solange laufen zu lassen bis eine Verträglichkeit der Abschaltung gegeben ist. Die Dinger stehen schon in der Gegen herum und mal ehrlich ob jetzt noch ein paar Castorbehälter mehr entsorgt werden müssen macht den Kohl nicht fett.Anderst wäre es wenn man neue bauen müsste,aber die haben wir schon Tja, da gibt es nur ein "klitzekleines" Problem: Die Brennstäbe sind Ende diesen Jahres verbraucht. Und neue kann man nicht eben beim Aldi aus der Mitnahmetheke holen. Von Einbau, Genehmigung etc. ganz zu schweigen ( wobei man "Genehmigung" ja durchaus sehr beschleunigen könnte ). Es gibt aber zur Zeit keine Brennstäbe, die man "ad hoc" bekommen könnte, dauert mindestens ! 2 Jahre... BTW: Uran & Co gibt´s in D auch nicht. Aber in Australien, USA, ehem. UdSSR. etc... Also wieder abhängig...####Lieber Gerd abhängig sind und bleiben wir es ist nur die Frage von wem. Und Russland muss man nicht mögen aber sie haben immer geliefert.Da war der Nahe Osten in der Vergangenheit weniger zuverlässig 

@15:21 Uhr von Margitt.

Auch in Bayern gibt es Stellen, wo solche Anlagen gebaut werden können.

 

Richtig. Es gäbe Berggipfel auf denenen rund um die Uhr Wind weht. Leider dürfen dort nur Gipfelkreuze gebaut werden.

Davon abgesehen: Windkraft ist eine Offshore-Energiequelle. Nirgendwo bläst der Wind so zuverlässig wie an und vor der Küste. Davon abgesehen sind offshore Windparks quasi die Kinderstube für Fische ... weil dort nicht gefischt werden kann und Windparks fast sowas wie künstliche Riffe darstellen.

Also: Pflastert doch bitte die Nordseeküsten mit Windparks zu .... baut an Land ein- zwei Power-to-Gas Anlagen und speißt Wasserstoff in das Gasnetz ein.

.

Pronto.

 

Wo bleiben die Speicher

Es ist ja gut und richtig, neue Windkraftanlagen zu bauen - bitte auch in Bayern, wo sehr viel Strom verbraucht wird - doch der wichtigste Punkt fehlt wieder.

Was machen wir bei Windstille oder starkem Sturm? Dann nützen uns auch keine Solaranlagen, weil es dann meist dunkel oder stark bewölkt ist. Wo bleiben die Speicher, um den zu viel erzeugten Strom zu speichern, um ihn bei Windstille zu nutzen. Dies ist doch der alles entscheidende Punkt. Ohne entsprechende Speichermöglichkeiten ist der Bau weiterer Windkraftanlagen Etikettenschwindel, nichts weiter als eine Gelddruckvorrichtung für einige Windkraftanlagenbetreiber, für die Herren Aktionäre.

Es müsste ein Paket geschnürt werden: Windkraftanlagen + Speicher. Es kann doch nicht sein, dass die Windkraftanlagenbetreiber Geld scheffeln und der Steuerzahler dann für die Speichermedien aufkommen muss.

@16:10 Uhr von Zuschauer49

Wenn wir den Importstopp von Gas und Öl durchsetzen, dann wird das ohnehin nix mit neuen Windkraftanlagen. Die Chemieindustrie steht dann still und somit werden auch die Grundstoffe für Windkraftanlagen fehlen.

 

Dann hoffen wir mal auf stürmische Jahre. Hauptsache die Speichermedien werden nicht vergessen. Und darüber nachgedacht, wo der Schrott der verbrauchten Windmühlen hin soll.   Yep, ich wäre da für einen Doppelbeschluß. Windkraftanlagen erst, wenn die umweltfreundliche Entsorgung gewährleistet ist. Neuplanung von Atomkraftwerken erst, wenn die Endlagerung gesichert ist.    Ziemlich schnell dürften da völlig materiefremde Aktivisten entlarvt werden. Ohrstäbchen aus Plastik darf ich nicht mehr kaufen, aber keiner kann mir sagen, wo nach Ablauf der Nutzungszeit oder wenn so ein mehr als hundert Meter hoher Riese von Windkraftanlage umgeweht wird wie vor ein paar Wochen, die Massen an Resten, in aller Regel Verbundkunststoffe mit Glasfaser, desweiteren gewaltige Eisenbeton-Fundamente mitten in der Landschaft, bleiben sollen?  

@18:37 Uhr von WM-Kasparov-Fan

und warum das?

Weil die Politik geschlafen hat seit Jahrzehnten.

Aber das kann man ihr gar nicht vorwerfen. Politik denkt immer nur kurzfristig voraus, so wie an der Börse gedacht und gehandelt wird.

Bisher niemals in 10-20-30 Jahren oder länger, was für zukünftige Generationen jedoch sogar existenziell wäre.

@ jukep

... wie wir den Umweltschrott, also Windräder, E-Autos, Photovoltaik usw. die schon bei der Herstellung jede Menge Energie und Ressourcen verbrauchen,   umweltgerecht und klimaneutral im Land entsorgen. Ich befürchte es wird so laufen wie beim Atomschrott.

.

Dann fangen Sie am besten mal hier an, sich zu informieren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktivität

17:28 Uhr von logig

"Wieder wird, wie bei den Grünen üblich, der letzte Schritt vor dem ersten gemacht. Weder Rohstoffbedarf, noch Entsorgung ist geklärt.Untersuchungen zu Langzeitwirkungen sind nicht  abgeschlossen. Erstmal schön bauen und dann die absehbare Panne erleben. Das ist kein vernünftiges Vorgehen."

 

Die Grünen sind für mich wegen ihrer Wachstums-, Technik- und Unternehmergläubigkeit eine von vielen kapitalistischen Parteien auch; darf man sich nicht zu viel von versprechen. Sie können es nicht besser als die anderen, zumal wenn sie nur eine geringe gesellsch. Unterstützung für ihre Politik bekommen. Allerdings, seit dem ersten Report des Club of Rome sind nun rund 50 Jahre ins Land gegangen, die Grünen gabs damals noch nicht. Seien wir froh, dass dann sich im Laufe der 1970 was in diese Richtung getan hat. Da hatten andere Parteien, Unternehmerverbände und gesellsch. Organisationen sehr viel Zeit und haben sie nicht genützt. Das Motto war: die Überrenditen zu Lasten der Allgemeinheit und der Natur bis zum Exzess zu treiben und einzusacken.

Zu dem totalen Versagen von 16 Jahre Merkel dürfte inzwischen das wesentliche gesagt sein. Was haben diese Kanzlerin, die CDU/CSU und die SPD alles liegen lassen, gar verschlimmert!

Sie kennen das vernünftige Vorgehen, das jetzt angebracht wäre? Welche Langzeitwirkungen wollen Sie bis wann geklärt haben und zur Zufriedenheit von wem? Die Lösung von Rohstoffproblematiken und der Entsorgung sind wohl mit Dynamiken behaftet. Das ist komplex, sozusagen.

@logig - thermische Verwertung

17:28 Uhr von logig:

"Weder Rohstoffbedarf, noch Entsorgung ist geklärt.Untersuchungen zu Langzeitwirkungen sind nicht  abgeschlossen."

 

Welche Zwischenergebnisse gab es denn bei den Langzeitstudien? (Mir sind keine bekannt, daher die Frage.)

Da das GFK der Flügel sortenrein ist, lässt es sich als Brennstoff verwenden.

Das wird nichts. Man kann es…

Das wird nichts. Man kann es nicht allen recht machen. 

Also müsste man erstmal  Prioritäten setzen.

Was ist wichtiger? Menschen, Vögel, insekten, energiesicherheit, etc etc.

Und irgendwer wird massive Abstriche machen müssen.

.

Solange jeder wegen allem klagen darf, wird es halt nichts. 

.

Denn egal, wo man was baut, es findet sich immer irgendwer, der was dagegen verbringt.

Darstellung: