Kommentare - Einigung der Ampel-Koalition: Mieter sollen CO2-Preis nicht mehr allein zahlen

03. April 2022 - 18:34 Uhr

Bislang waren die Kosten für die Klimaabgabe allein Sache der Mieter. Nun einigte sich die Bundesregierung darauf, dass auch die Vermieter einen Teil übernehmen müssen. Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes.

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Kommentare

Mieter sollen CO2-Preis nicht mehr allein zahlen

Und wer erstattet den Teil bei Eigentumswohnungen und selbstgenutztem Wohnraum ?

Was wenn die Zinsen und Kosten viel höher sind als die kosten eines Mieters?

Augenwischerei

alles, was man Vermietern auferlegt, wird in Bälde Teil der Miete sein. Das kennt man bereits. Mit der FDP wird es keinen allgemeinen Mietendeckel geben. Mit anderen Worten: alles Augenwischerei.

Jetzt werden wohl Vermieter…

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.

 

Preisfrage:
Was hat der Mieter gewonnen?

ich lach mich schlapp

 

Der Vermieter saniert sein Haus, wälzt die Kosten auf den Mieter ab und sonnt sich anschließend darin, dass der Mieter auch noch die gesamte CO2-Abgabe bezahlt.

Und das nennt sich dann

 

"Mieter sollen CO2-Preis nicht mehr allein zahlen"

 

Wer verkauft hier eigentlich wen für blöd?

Tolle Anleitung!

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes."

Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage.

Für den Mieter doppelte Kosten.

Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!

//Nun einigte sich die…

//Nun einigte sich die Bundesregierung darauf, dass auch die Vermieter einen Teil übernehmen müssen. Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes.//

 

Da wird meine Vermieterin dumm gucken, aber dann nicht lange nachdenken und einfach die Kaltmiete erhöhen. Dass man allerdings in ein Haus, das auf dem Abrissplan der Stadt steht, nicht mehr investieren will, ist nachvollziehbar. Wann der Bestandsschutz ausläuft, wissen wir Mieter nicht. Wir können nur Vermutungen anstellen und deshalb mag auch keiner fragen. Die Vermieterin und ihr Mann sind weit über 70.

Kurz zusammengefasst: Klimaschutz muss sich „lohnen“

Und die Kosten seiner Vernachlässigung (oder gar: Verachtung) nicht länger auf die abgewälzt werden können, die nicht nur selbst faktisch kaum eine wirksame Handhabe dagegen haben, sondern auch noch am meisten darunter zu leiden haben:

“Mieter sollen die Klimaabgabe bei den Heizkosten in den meisten Fällen künftig nicht mehr alleine zahlen. Stattdessen sollen ihre Vermieter einen Teil des sogenannten CO2-Preises übernehmen - und zwar abhängig davon, wie klimafreundlich ihr Haus ist“.

dass auch die Vermieter einen Teil übernehmen müssen.

 

eine Lachnummer !

 

bin ich jetzt verantwortlich zu machen, wenn mein Mieter seine Bude auf 30° heizt

gleichzeitig lüftet sprich die Fenster auflässt?

  2 mal täglich ne Stunde lang duscht ?

ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr 

dann zahle ich keine Steuern auf meine Miete - die ich dann nicht kriege

muß - was vielleicht selten vorkommt - auch nicht mit nem Mietnomaden rechnen

oder die Mietsache wird wenig pfleglich behandelt

Dann wird nicht mehr vermietet!

Ich selbst habe eine Mietwohnung. Wenn ich nun noch für das Heizverhalten der Mieter zahlen soll, dann lohnt es sich kaum noch. Ich denke es ist an der Zeit, die Vermietung zu beenden!

 

Ich seh schon die Mieter ....

... die die Raumtemperatur mit dem Fenster regulieren und vom Mieter den Ersatz der Heizkosten fordern.

.

Gut gemacht.

 

Da haben die Gerichte dann mal wieder kräftig zu tun,

denn das ist so klar wie das Amen in der Kirche, daß man als Vermieter das nicht einfach hinnehmen wird.

Wieso beteiligen wir denn nicht gleich auch noch die Tankstellen an den Spritkosten der Autofahrer?

Wenn man einen Mieter hat, der den lieben langen Tag das Warmwasser laufen läßt und die Heizung volles Rohr heizt, habe ich darauf auch keinen Einfluß, soll aber seine Kosten mittragen.

Oder gibt es bald einen grünroten Erlaß, ab der ich dem Mieter das Wasser und die Heizung abstellen kann?

Jeder Vermieter, der moderate Preise verlangt, wird jetzt bis zum Maximum die Miete erhöhen.

@19:03 Uhr von frosthorn

 

und sonnt sich anschließend darin, dass der Mieter auch noch die gesamte CO2-Abgabe bezahlt.

 

wer will denn ne warme Bude

der oder ich ?

... und sich dann noch wundern, dass nur noch "Bekloppte" Mietwohnungen bauen/vermieten

Ein Trauerspiel

Hier ist also die nächste politische Milchmädchenrechnungen. Und wieder fallen die meisten Bürger darauf wieder rein, denn der Vermieter wird freundlich lächelnd die Miete erhöhen. Und in einigen Monaten oder Haren wird die Politik merken: Das war wieder mal ein Sch...plan!

@19:19 Uhr von Denkerist

Ich selbst habe eine Mietwohnung. Wenn ich nun noch für das Heizverhalten der Mieter zahlen soll, dann lohnt es sich kaum noch. Ich denke es ist an der Zeit, die Vermietung zu beenden!  

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Super Idee.

Dann macht sich die Gesellschaft mit ner Knarre selbständig und du kannst deine Wohnung voll vergittern.

 

@Sisyphos3, 19:17

ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr

Nur zu, fände ich toll. Stellen Sie den Menschen  Ihre Wohnung, die Sie ja selbst gar nicht brauchen, einfach so zur Verfügung.

Es muss sich ja nicht immer jemand anderes für Ihren Lebensunterhalt abrackern.

@19:19 Uhr von geselliger misanthrop

Ich seh schon die Mieter ....

... die die Raumtemperatur mit dem Fenster regulieren und vom Mieter den Ersatz der Heizkosten fordern.

.

Gut gemacht.

__

Versteh' ich nicht !

Das ist die gleiche…

Das ist die gleiche Luftnummer, wir bei den Maklerkosten. 

.Der Mieter zahlt. Und niemand anderes. 

Was soll sowas? Wieso bezahle ich für solche Leistungen immer wieder? Die Politiker machen ihre Hausaufgaben nicht.

.

 

 

Bravo!

Anstatt diese schwachsinnige, inflationstreibende CO2-Steuer abzuschaffen, macht man Vermietung noch unattraktiver.

 

Wo bleibt eigentlich die versprochene 100 %-ige Rückgabe dieser seit dem 1.1.2021 erhobenen Steuereinnahmen? Hab noch nix davon bekommen.

@19:23 Uhr von alu355

 

Wenn man einen Mieter hat, der den lieben langen Tag das Warmwasser laufen läßt und die Heizung volles Rohr heizt, habe ich darauf auch keinen Einfluß, soll aber seine Kosten mittragen. Oder gibt es bald einen grünroten Erlaß, ab der ich dem Mieter das Wasser und die Heizung abstellen kann?

 

solche Mieter gibt es nicht, alle Verantwortungsbewußt

bei unseren GRÜNEN

.... und wie sie schon schreiben

wie kann man denn für etwas zur Kasse gebeten werden

worauf man keinerlei Einfluß hat

 

Was man machen könnte, wäre…

Was man machen könnte, wäre eine Gebäude TÜV. Bei schlechter Substantz wird die Miete eben gedeckt. Dann muss der Vermieter handeln.

@18:49 Uhr von werner1955

Und wer erstattet den Teil bei Eigentumswohnungen und selbstgenutztem Wohnraum ? Was wenn die Zinsen und Kosten viel höher sind als die kosten eines Mieters?

__

Was ist denn der Unterschied zwischen Eigentumswohnungen und selbstgenutztem Wohnraum?

Wenn Sie selbst in Ihrer eigenen Wohnung wohnen, müssen Sie doch immer die Heiz- und sonst. Nebenkosten zahlen, oder wie machen Sie das ? Das Geld, das ein Mieter für Heizkosten an den Vermieter zahlt, gehört doch nicht dem Vermieter ! Er ist nur Zahlungsempfänger und leitet das Geld an den Versorger weiter. Er muss jeden Euro in der NK-Abrg. belegen.

Ihren letzten Satz verstehe ich nicht. Überlegen Sie, was Sie genau wissen wollen, so ergibt das keinen Sinn.

Mieter/Innen sind so? @19:19 Uhr von geselliger mis

>>> Ich seh schon die Mieter ....

... die die Raumtemperatur mit dem Fenster regulieren und vom Mieter den Ersatz der Heizkosten fordern. >>>

 

Tatsächlich? Was kennen Sie für Mieter/Innen, nur Leute die Bock drauf haben so einen Mist zu bauen? Vielen Dank auch!

 

PS. Nur meine Heizung im Bad läuft .... sonst nix mehr, ich hasse meine Vermieterin nicht und werde deswegen auch nicht so handeln.... Vorallem ist meine Heizung auch wegen des Ukrainekrieges auf Minimum. Aber anscheindend ist der Rest deutscher Mieter/Innen nun scharf drauf sich entsprechend Ihrer Einlassung zu verhalten? 

 

.

@19:00 Uhr von Hansi2012

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?

 

Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

@19:31 Uhr von frosthorn

 

ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr Nur zu, fände ich toll. Stellen Sie den Menschen  Ihre Wohnung, die Sie ja selbst gar nicht brauchen, einfach so zur Verfügung. Es muss sich ja nicht immer jemand anderes für Ihren Lebensunterhalt abrackern.

 

mein Problem ?

ich habe mir meine Wohnung gekauft / erarbeitet und nicht im Wald gefunden

arbeiten sie umsonst in der Fabrik oder Verwaltung

ich hätte auch weniger arbeiten können, in der Hängematte liegen oder die Kohle sonst wie ausgeben

statt sie für meine Rentensicherung  zu benutzen, was ohnehin das Schlauere gewesen wäre

oder glauben sie wer das Pflegeheim zahlt, bei mir und bei nem "Bedürftigen"

Dann wird halt die Miete erhöht

Ich sehe das schon… Miete rauf um 10€ und schon sind die 120€ gedeckt, die dem Vermieter aufs Auge gedrückt werden sollen. Meiner hat seit 15 Jahren die Miete trotz Renovierungen nicht erhöht. Jetzt bleibt ihm aber nichts mehr übrig. Draufzahlen will er bestimmt nicht. Es ist ja nicht so als ob meine Kaltmiete ganz in seine Tasche wandert.

@19:00 Uhr von Hansi2012

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?

 

 

Antwort: Sanierten Wohnraum.

Energieverbrauch genauer abrechnen

Inzwischen lässt sich der Energieverbrauch (Heizung und Wärme) zwar fast überall ablesen, aber nur ein Teil wird individuell berechnet, ein großer Teil des Verbrauchs in Mietshäusern wird gemittelt, das zahlen alle. Da kann man sich schwarz ärgern, wenn die Nachbarn den ganzen Tag die Fenster auf Kipp haben, während man selbst auf den niedrigen Energieverbrauch achtet.

Ich fände es wirksamer und gerechter, wenn man seinen Verbrauch direkt per Münzeinwurf oder EC-Karte bezahlen könnte. Ich kenne das von Campingplätzen aus Frankreich und aus Ferienhäusern in Dänemark. Z.B.: 5 min duschen kosten x Euro. Kein Geld mehr hieß dann kalt duschen oder gar nicht.

Ist allerdings schon ein Weilchen her, dass ich gecampt habe.

@19:38 Uhr von Nettie

Es geht nicht um Instandsetzung sondern um Modernisierung. Und die ist sehr wohl umlagefähig!

 

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

@19:38 Uhr von Nettie

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

—-

Gebrauchsfähig ist auch ein Haus mit alter Heizung odrr auch mit neuer - völlig wurscht. Neue Heizung und Dämmung sind dann Modernisierungen und wohl umlagefähig. 

@19:03 Uhr von frosthorn

  Der Vermieter saniert sein Haus, wälzt die Kosten auf den Mieter ab und sonnt sich anschließend darin, dass der Mieter auch noch die gesamte CO2-Abgabe bezahlt. Und das nennt sich dann   "Mieter sollen CO2-Preis nicht mehr allein zahlen"   Wer verkauft hier eigentlich wen für blöd?

 

 

Sanierung = Erneuerung = weniger Energieverbrauch = weniger CO2 = weniger CO2-Abgabe. 

 

Keine Sanierung = bestehende Substanz = hoher Energieverbrauch = mehr CO2 = hoher CO2-Abgabe.

@19:38 Uhr von Nettie

 

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

 

Investitionen zur Wärmedämmung könne auf die Miete umgelegt werden

schön auf 10 Jahre verteilt

 

Wärmegedämmte Fassade, neue Fenster, neue Heizung, Wärmepumpe ... 60.000 Euro

ergibt Schlappe 500 Euro mehr Miete/Monat

dazu ist das Haus / Wohnung optimal und die CO2 Abgabe zahlt der Mieter obendrauf

@19:19 Uhr von Sisyphos3

  eine Lachnummer !   bin ich jetzt verantwortlich zu machen, wenn mein Mieter seine Bude auf 30° heizt gleichzeitig lüftet sprich die Fenster auflässt?   2 mal täglich ne Stunde lang duscht ? ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr  dann zahle ich keine Steuern auf meine Miete - die ich dann nicht kriege muß - was vielleicht selten vorkommt - auch nicht mit nem Mietnomaden rechnen oder die Mietsache wird wenig pfleglich behandelt

 

Allerdings werden Sie dann auch die Miete derer, die pünktlich zahlen, vernünftig heizen, richtig lüften und keine Mietnomaden sind, sondern ihre Wohung pfleglich behandeln, nicht mehr erhalten. Die Grundsteuer und der Erhalt der Immobilie bleibt Ihnen trotzdem auferlegen. Was gewinnen Sie? 

Wer die Steuer bezahlt ist der Regierung egal ...

... hauptsache sie wird bezahlt.

Die Mietpreise in unserer Kleinstadt unterscheiden sich bezogen auf den Energiestandart von gering energetisch saniert zu gut energetisch saniert (Neubaustandart) um ca 1,50 € je Quadratmeter im Monat. Dafür sind ggf. die Heizkosten im gut sanierten Haus nur halb so hoch.

Der Mieter mit der höheren Miete zahlt weiter die volle CO2-Steuer, während im energetisch gering sanierten Haus der Vermieter die Steuer tragen soll, obwohl er dem Mieter ja in der Kaltmiete schon einen Abschlag für die Mehrkosten bei Heizung gewährt hat?

Wie durchdacht ist das denn?

CO2 Steuer ist eine auf den Verbrauch ausgerichtete Steuer und die sollte auch derjenige der "verbraucht" bezahlen. Wenn er weniger Steuern bezahlen will muss er sich nach einer teureren, dann energetisch besser sanierten Wohnung umsehen.Er kann ja nicht günstig wohnen wollen und noch von der Steuer entlastet werden!

Ach ja, letzten Endes, sollte diese Regelung durch den Bundestag kommen, läuft es darauf hinaus, dass der "Rabatt" auf die Kaltmiete bei der nächsten Mieterhöhung oder Neuvermietung von 1,50 auf dann 1,00 € schmiltz, denn warum sollte der Vermieter noch auf Miete verzichten, wenn er in Teilen für die HeizKosten des Mietersaufkommen muss?

 

 

 

 

 

Endlich wieder ne...

...nachhaltige, durchdachte und für alle Beteiligten sehr gute Lösung des CO2/Klimaabgabe - Problems...

Weiter so Ampel!!!

@19:38 Uhr von Kristallin

 

Was kennen Sie für Mieter/Innen, nur Leute die Bock drauf haben so einen Mist zu bauen? Vielen Dank auch!   PS. Nur meine Heizung im Bad läuft .... sonst nix mehr, ich hasse meine Vermieterin nicht und werde deswegen auch nicht so handeln....

 

wenn ich mich erinnere

ein Kommilitone vor 45 Jahre machte das Fenster auf und die Heizung an in seiner Studentenbude

will nicht behaupten dass das der Regelfall ist - aber mir blieb es in Erinnerung und es fällt mir immer ein wenn ich ne Studentenbude (was ich seit 10 ... 15 Jahren nicht mehr mache) vermiete

aktuell sind die Heizkosten wohl höher als die Miete - muß ich mir das möglicherweise antun ?

 

 

 

 

@19:09 Uhr von Emil67

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes." Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage. Für den Mieter doppelte Kosten.

 

Oder halbierte, wenn der Energieverbrauch sinkt und die Wohlfühlqualität steigt.

 

Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!

 

Schon irre, wenn Eigentümer einer Immobilie erst vom Amts wegen zu einer Sanierung gebracht werden müssen.

Milchmädchenrechnung

Ein Vermieter will und muss an einer Vermietung was verdienen. Wenn das nicht so sein soll, dann müssten wir zuerst unser Wirtschaftssystem ändern oder zumindest es gibt keine Vermietungen mehr.

@19:19 Uhr von Sisyphos3

  eine Lachnummer !   bin ich jetzt verantwortlich zu machen, wenn mein Mieter seine Bude auf 30° heizt gleichzeitig lüftet sprich die Fenster auflässt?   2 mal täglich ne Stunde lang duscht ? ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr  dann zahle ich keine Steuern auf meine Miete - die ich dann nicht kriege muß - was vielleicht selten vorkommt - auch nicht mit nem Mietnomaden rechnen oder die Mietsache wird wenig pfleglich behandelt

__

Es geht, wenn ich das richtig verstehe, um den Anteil der CO2-Bepreisung. Wenn der Mieter, um Ihnen einen reinzuwürgen, gleichzeitig lüftet und heizt sowie stundenlang duscht, würde er sich gehörig ins eigene Fleisch schneiden, da diese Bepreisung bei ca.  €130/Jahr liegt. Wenn der Mieter sich so unklug verhielte, würde er vor allem selbst darunter leiden.

@19:52 Uhr von Anita L.

 

 

 Was gewinnen Sie?

 

 meine Ruhe und kein Streß

ist doch schon mal was

Allein schon die Idee, …

Allein schon die Idee,  Renovierung abrechnen zu dürfen,  ist unsinnig.

Man muss immer das optimale anbieten. Und zu gegebener Zeit Nachbessern. Dazu gibt es Rücklagen. Die Miete ist nicht nur für den Vermieter da. 

Aber diese Lachnummer gibt's ja überall. Ob Strom, Wasser etc. Niemand bildet rücklagen.

@19:09 Uhr von Emil67

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes." Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage. Für den Mieter doppelte Kosten. Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!

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Es geht um die Bepreisung von Öl und Gas. Klimaanlagen laufen weder auf Öl- noch auf Gasbasis. Normalerweise ist das nicht an dem.

Klimaschutz ist eine Aufgabe…

Klimaschutz ist eine Aufgabe der Allgemeinheit und demnach von der Allgemeinheit zu finanzieren. Den explziten CO2 Preis im Gebäudesektor von Vermietern und selbstnutzenden Eigentümern finanzieren zu lassen ist verfassungswidrig, wenn man die Rechtsprechung des BGH zum Kohlepfennig analog anwendet. Purer Populismus

@19:49 Uhr von Sisyphos3

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.   Investitionen zur Wärmedämmung könne auf die Miete umgelegt werden schön auf 10 Jahre verteilt   Wärmegedämmte Fassade, neue Fenster, neue Heizung, Wärmepumpe ... 60.000 Euro ergibt Schlappe 500 Euro mehr Miete/Monat dazu ist das Haus / Wohnung optimal und die CO2 Abgabe zahlt der Mieter obendrauf

 

Höchste Zeit also für eine zeitgemäße Neudefinition von „Gebrauchsfähigkeit“.

Ach, wie ich mich schon darauf gefreut habe,

dass jetzt die armen Vermieter im Dutzend aufschreien, weil sie von ihren Mietern ständig so elendiglich ausgenommen werden. Während man doch den Rest der Zeit hier immer liest, dass in Deutschland kaum noch einer was zu beißen hat und sich sowieso weder Heizung noch Essen  leisten kann.

@19:45 Uhr von Anita L.

 

Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?     Antwort: Sanierten Wohnraum.

 

und wer zahlt die Wärmesanierung,

schön auf 10 Jahre verteilt ?

und wer baut Wohnungen wenn es "dem Vermieter" irgendwann zu blöd wird

@19:36 Uhr von Sisyphos3

wie kann man denn für etwas zur Kasse gebeten werden worauf man keinerlei Einfluß hat

 

Sehen Sie, genau das fragen sich die Mieter auch.

Hallo   Bruchbuden werden in…

Hallo

 

Bruchbuden werden in der Regel an finanzschwache Mieter vermietet.

Die Miete zahlt oft der Staat und auch die Heizkosten.

 

Je mehr Menschen sich um solche Wohnungen prügeln müssen, desto höher steigen die Mieten, ohne dass sich die Substanz verbessert.

 

Wir reden hier von einem Anteil von Null bis 20 Euro (in 2030).

Den Rest wird der Mieter bezahlen und kaum Interesse an den Mehrkosten haben, die er durch erhöhtes Heizen haben würde.

 

Wärmedämmmaßnahmen mit 8 % absetzbar, 2-3 Euro pro qm in 6 Jahren.

Das treibt die Mieten in die Höhe, aber der Staat beteiligt sich ja wieder in Form von KDU oder Wohngeld.

Zumindest kann er das gegensteuern.

 

Das wären meine ersten Gedanken dazu.

 

Was bleibt wäre eine grundsätzliche Änderung der Poltik in dieser Problematik des Wohnens.

Gebäude und Land den Kapitalanlegern auszuliefern, widerspricht meinem Denken.

 

 

 

 

 

In der Situation

den CO2 Preis weiter steigen lassen, wenn sich Energiepreise um das 2-3 Fache erhöhen, ist schon absurd.

Wenn Vermieter was zahlen sollen, was machen die dann, die erhöhen die Miete, so das noch mehr Menschen in Not kommen, sanieren sie die Häuser, dann legen sie das auch um, ist am Ende eine noch höhere Miete.

Der Mieter spart also durch die Dämmung nichts, weil nämlich auch noch neue Fenster sein müssen und die Kellerdecken auch gedämmt werden müssen, und das Dach auch.

Das ist am Ende viel mehr, als durch die Dämmung eingespart werden könnte, der CO2 Preis erhöht das dann noch Jahr für Jahr, also wird die Miete mit Nebenkosten einige Hundert Euro höher als jetzt.

Und das werden Menschen so einfach schlucken, da bin ich echt gespannt, auf die Lohn und Renten Steigerung bin da gespannt, auf die nächsten Wahlen auch.

Wird interessant.

@19:10 Uhr von Anna-Elisabeth

//Nun einigte sich die Bundesregierung darauf, dass auch die Vermieter einen Teil übernehmen müssen. Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes.//   Da wird meine Vermieterin dumm gucken, aber dann nicht lange nachdenken und einfach die Kaltmiete erhöhen.

Kann Sie das denn in Anbetracht des ja wohl schlechten Zustandes, oder liegt die Kaltmiete so weit unterhalb von vergleichbaren Wohnungen ?

 

Dass man allerdings in ein Haus, das auf dem Abrissplan der Stadt steht, nicht mehr investieren will, ist nachvollziehbar. Wann der Bestandsschutz ausläuft, wissen wir Mieter nicht. Wir können nur Vermutungen anstellen und deshalb mag auch keiner fragen. Die Vermieterin und ihr Mann sind weit über 70.

Gibt es keine Möglichkeit, das herauszufinden ? Spätestens, wenn mir eine Mieterhöhung in einem "Abrisshaus" zugestellt würde, würde ich um Aufklärung nachsuchen. Ist das nicht sogar Ihr Recht, das zu wissen ? Ich würde mich auf jeden Fall mal beim Mieterbund erkundigen.

19:19sysi

  eine Lachnummer !   bin ich jetzt verantwortlich zu machen, wenn mein Mieter seine Bude auf 30° heizt gleichzeitig lüftet sprich die Fenster auflässt?   2 mal täglich ne Stunde lang duscht ? ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr  dann zahle ich keine Steuern auf meine Miete - die ich dann nicht kriege muß - was vielleicht selten vorkommt - auch nicht mit nem Mietnomaden rechnen oder die Mietsache wird wenig pfleglich behandelt

so isses. deshalb hab ich mein haus schon 2011 verkauft. und da konnte ich noch nicht ahnen, daß solche experten wie scholz, schulze, lemke und gleywitz mal was zu sagen haben, hierzulande

@19:56 Uhr von Anita L.

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes." Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage. Für den Mieter doppelte Kosten.   Oder halbierte, wenn der Energieverbrauch sinkt und die Wohlfühlqualität steigt.   Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!   Schon irre, wenn Eigentümer einer Immobilie erst vom Amts wegen zu einer Sanierung gebracht werden müssen.

kann man 500 €/Monat mehr Miete überhaupt durch Energieeinsparung ausgleichen?

@19:56 Uhr von Anita L.

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes." Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage. Für den Mieter doppelte Kosten.   Oder halbierte, wenn der Energieverbrauch sinkt und die Wohlfühlqualität steigt.   Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!   Schon irre, wenn Eigentümer einer Immobilie erst vom Amts wegen zu einer Sanierung gebracht werden müssen.

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Und nach der Renovierung ? Da steigt die Miete. Es gibt jede Menge Wohnungen, die auch ohne Sanierung gut in Schuss sind...diese sind in der Miete billiger. Es will niemand eine "Luxussanierung"..von Amts wegen schon gar nicht

@19:57 Uhr von weingasi1

 

Es geht, wenn ich das richtig verstehe, um den Anteil der CO2-Bepreisung.

 

es geht um einen weiteren  Bürokratie Aufbau

zumindest interpretiere ich das so

Jede Neuvermietung bedarf eines Klimagutachtens des Objekt

reicht das nicht,? miete ich eben keine schlechtgedämmte Wohnung

Oje ...

Ein neues Regulierungsmonster wurde geboren, mit 10 Einstufungen!

 

Vertane Regierungszeit und das Papier nicht Wert auf dem es steht, weil der Vermieter dies i.d.R. einfach wieder auf die Miete draufhauen wird.

 

Viele Vermieter sind humaner als ihr Ruf und erhöhen nur selten die Miete. Aber getriggert durch solche Maßnahmen, die für sie Mehrkosten bedeuten, werden auch diese Vermieter erhöhen.

Nicht nur Mehrkosten für den Vermieter, sondern auch einen höherer Abrechnungsaufwand.

 

Beste Lösung (vor allem in dieser Zeit der eh explodierenden Energiekosten): Klimaabgabe am besten ganz abschaffen!

@18:49 Uhr von werner1955

Und wer erstattet den Teil bei Eigentumswohnungen und selbstgenutztem Wohnraum ? Was wenn die Zinsen und Kosten viel höher sind als die kosten eines Mieters?

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Auf jeden Fall wird es für den Mieter teurer, auch wenn er nur die Hälfte zahlt.

@19:00 Uhr von Hansi2012

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?

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Das ist das Grundproblem grüner Umweltpolitik: der unmittelbare Nutzen für den Handelnden ist nicht vorhanden, im Gegenteil steigen die Kosten erst einmal. Langfristig wird man sich dann an der Aussicht wärmen dürfen, etwas (irgendetwas) für den Planeten getan zu haben. Genauer: für das Klima, und die gute Tat nützt letztlich allen Planetenbewohnern. So das Credo.

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Es mag sich für manche (inzwischen) gerechnet haben, nämlich dann, wenn Solardächer sich amortisiert haben und E-Autos bei steigendem Ölpreis günstiger zu fahren sind.

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Aber als Mieter sind Sie erstmal gekniffen: die notwendigen Investionen werden Sie mittragen müssen während parallel nach wie vor lukrativ und somit preistreibend mit Wohnraum spekuliert wird.

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Die neue Regelung dürfte also v.a. das Ziel haben, die knappe Akzeptanz der Energiewende nicht brökeln zu lassen.

@20:02 Uhr von Mauersegler

dass jetzt die armen Vermieter im Dutzend aufschreien, weil sie von ihren Mietern ständig so elendiglich ausgenommen werden. Während man doch den Rest der Zeit hier immer liest, dass in Deutschland kaum noch einer was zu beißen hat und sich sowieso weder Heizung noch Essen  leisten kann.

Ja, wir werden uns zukünftig alle weniger leisten können ... dazu wird uns der Klimawandel zwingen (ob wir wollen oder nicht) und der Ukraine-Krieg wird das beschleunigen.

@20:01 Uhr von Nettie

 

Höchste Zeit also für eine zeitgemäße Neudefinition von „Gebrauchsfähigkeit“.

 

wer labert den von Niedrigenergiehäusern verbietet Ölheizung Gas und bald auch Pellets

@19:31 Uhr von frosthorn @Sisyphos3, 19:17

//ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr

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Nur zu, fände ich toll. Stellen Sie den Menschen  Ihre Wohnung, die Sie ja selbst gar nicht brauchen, einfach so zur Verfügung. Es muss sich ja nicht immer jemand anderes für Ihren Lebensunterhalt abrackern.//

 

Passende Antwort :-)

Für all die echten und angeblichen Vermieter hier, füge ich hinzu:

>>...Dauerhafter Leerstand von Wohnräumen gilt schließlich als Zweckentfremdung und wird demnach bestraft. Jedoch ist nicht gleich jede leer stehende Wohnung zweckentfremdet. Beispielsweise darf eine Wohnung kurzfristig leer stehen, wenn sie saniert wird. Sie sollte aber nach spätestens drei Monaten wieder vermietet werden.<<

 

 

 

@19:38 Uhr von Nettie

Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

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Energetische Sanierung kann umgelegt werden ! Das hat mit Gebrauchsfähigkeit nix zu tun, sondern wäre ja auch im Interesse des Mieters.

Energie sparen überall wo es geht

Ich selbst spare Energie und alles andere, so gut ich kann. Und ich meine, dass es den meisten von uns gut täte, sich um sparsamen Verbrauch an allen Dingen zu kümmern.

Vermehrte Nachfrage, hoher Verbrauch, das verknappt unsere Ressourcen mehr als sie sowieso schon knapp sind. Wenn wir alle uns einschränken, damit den Gesamtverbrauch senken, kommt das allen zugute.

Ich meine damit nicht nur den Energieverbrauch für warmes Wasser und Heizung, sondern Sparsamkeit in vielen Bereichen. Jedes Mal, wenn ich in den Keller kam, brummte der Gefrierschrank - hab ich verschenkt.Unser verkleinerter Haushalt braucht so ein Riesending nicht mehr. Jetzt koche ich frisch. Alles, was übrig bleibt, wird weiterverarbeitet zu Auflauf, Salat, Antipasti ... Weniger Fleisch zu kaufen wäre auch gut. Wenn, dann auch mal Schweinebauch statt Steak, oder auch Suppenfleisch, Ochsenschwanz, Bouletten ... Und es muss nicht immer Lachs sein, gebratene grüne Heringe schmecken auch gut. "No waste" lautet die Devise.

Mehr Anreiz...

...durch Erhöhung der Kosten durch die CO2 Steuer. Wird die Wohnung dann saniert, steigt die Miete auf jeden Fall...  der Mieter zahlt am Ende also immer mehr....  die eingesparte Energie nach der Sanierung wird die neue Miete nicht auffangen

re 20:07 Maria und Joseph: Genial

>> ich denke es ist am besten ich vermiete überhaupt nicht mehr  dann zahle ich keine Steuern auf meine Miete<<

 

Genial - keine Mieteinnahmen - keine Steuern - Grandios!

 

>>deshalb hab ich mein haus schon 2011 verkauft. und da konnte ich noch nicht ahnen, daß solche experten wie scholz, schulze, lemke und gleywitz mal was zu sagen haben, hierzulande<<

 

Noch genialer! Kein Haus - keine Mieteinnahmen - keine Steuern - und nichts mehr zu Schimpfen!  Obwohl - das geht immer!

@20:08 Uhr von Schleswig Holsteiner

"Das ist aber abhängig vom Zustand des Gebäudes." Dann renoviert man auf Kosten der Mieter und ist dafür befreit von den Kosten der Klimaanlage. Für den Mieter doppelte Kosten.   Oder halbierte, wenn der Energieverbrauch sinkt und die Wohlfühlqualität steigt.   Für den Vermieter Ansporn zum Renovieren!   Schon irre, wenn Eigentümer einer Immobilie erst vom Amts wegen zu einer Sanierung gebracht werden müssen. ------------------------------------- Und nach der Renovierung ? Da steigt die Miete. Es gibt jede Menge Wohnungen, die auch ohne Sanierung gut in Schuss sind...diese sind in der Miete billiger. Es will niemand eine "Luxussanierung"..von Amts wegen schon gar nicht

 

Soweit ich das richtig verstanden habe, verlangt niemand eine Luxussanierung, sondern eine energetische. Und nicht jeder Vermieter wird die energetische Sanierung zum Anlass für eine Luxussanierung nehmen.

@20:04 Uhr von Mauersegler

 

wie kann man denn für etwas zur Kasse gebeten werden worauf man keinerlei Einfluß hat   Sehen Sie, genau das fragen sich die Mieter auch.

 

versteh ich jetzt nicht

hat es der Vermieter oder der Mieter im Griff ob das Wohnzimmer auf 25 ° geheizt wird

oder nur auf 18°

und jeder der ne Wohnung mietet hat Anspruch auf nen Wärmepass derselben

wenn sie nen Balkon wollen oder nen Garten suchen sie sich doch auch was entsprechendes

warum nicht auf geringere Heizkosten schauen

@Sisyphos3

Ach, wissen Sie, lieber Sisyphos3, heute ist für mich die so oft bemühte "Zeitenwende" angebrochen.

In einem anderen Thread wurde ich belehrt, dass es Aufgabe jedes anständigen Linken ist, sich für das reibungslose Funktionieren des Kapitalismus einzusetzen, da der ja unsere Lebensgrundlage ist. Seit ich das weiß, kann ich aller Freundschaft Bande fahren lassen und hänge ab sofort nur noch den Anarchisten raus.

Das liegt mir sowieso viel besser.

Ich bin gleichzeitig Mieter und Vermieter

und erwarte, dass meine Vermieter die Mehrkosten durch eine Mieterhöhung ausgleichen. Das mache ich dann als Vermieter genauso.

@20:04 Uhr von Mauersegler

wie kann man denn für etwas zur Kasse gebeten werden worauf man keinerlei Einfluß hat   Sehen Sie, genau das fragen sich die Mieter auch.

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Es gab mal früher eine Werbung von der Bausparkasse: Jeder bezahlt in seinem Leben ein Haus...jede(r) kann sich entscheiden, ob es sein eigenes ist.

@19:38 Uhr von Nettie

" Jetzt werden wohl Vermieter ihre Gebäude sanieren und dann diese Kosten eben auf die Miete umlegen.   Preisfrage: Was hat der Mieter gewonnen?   Instandhaltungen bzw. die Erhaltung der „Gebrauchsfähigkeit“ des gemieteten Objekts sind nicht „umlagefähig“.

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Das stimmt so nicht, ich wohne in so einer sanierten Wohnung, alles ganz brav umgelegt auf die Miete, ob das allerdings die geforderte Stufe ist, weiß ich nicht.

Es sind nicht nur die Sanierung umgelegt worden, sonder auch die Miete noch erhöht worden, weil das Haus jetzt auch einen andern Wert hat.

Dieses neue Gesetz wird vielen auf die Füße fallen, nicht den Vermietern, sondern denen die ein Dach über dem Kopf brauchen.

@19:38 Uhr von Kristallin

>>> Ich seh schon die Mieter .... ... die die Raumtemperatur mit dem Fenster regulieren und vom Mieter den Ersatz der Heizkosten fordern. >>>   Tatsächlich? Was kennen Sie für Mieter/Innen, nur Leute die Bock drauf haben so einen Mist zu bauen? Vielen Dank auch!   PS. Nur meine Heizung im Bad läuft .... sonst nix mehr, ich hasse meine Vermieterin nicht und werde deswegen auch nicht so handeln.... Vorallem ist meine Heizung auch wegen des Ukrainekrieges auf Minimum. Aber anscheindend ist der Rest deutscher Mieter/Innen nun scharf drauf sich entsprechend Ihrer Einlassung zu verhalten?    .

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Sorry, aber selbst ich meinen Vermieter nicht hassen würde, würde ich, wäre ich in DEU, bei den dort z.Zt. herrschenden Temperaturen, sicher nicht bereit in einer kalten Wohnung zu sitzen. Wenn Sie denken, Ihre moralisch vllt gutgemeinte Aktion würde nur ein Leben in der UKR retten, fürchte ich, geben Sie sich einem Trugschluss hin.

Davon abgesehen, müsste der Mieter, der das aus "Hass" seinem Vermieter gegenüber macht, ganz schön blöd sein, da die meisten Energiekosten doch bei ihm verbleiben. Es geht doch nur um die hinzugekommene CO2 Bepreisung !

Oh, die armen Vermieter hier…

Oh, die armen Vermieter hier. Lohnt sich ja jetzt schon kaum und man vermietet nur aus Menschenfreundlichkeit. Dieses lächerliche Gejammer ist aber zu erwarten gewesen. Zeigt aber auch, dass man dem Ganzen gleich noch ein Begleitgesetz beistellen sollte: Wer nicht vermietet, wird enteignet. So würde es zumindest bei mir laufen.

 

Hunderte Euros für nichts als simpel besitzen klassieren und dann auch noch jammern, das ist wirklich nicht ernstzunehmen.

@20:09 Uhr von Giselbert

 

 

Viele Vermieter sind humaner als ihr Ruf und erhöhen nur selten die Miete.

 

meinem Mieter im Haus erhöhte ich in 20 Jahren einmal die Miete,

weil er ein neues Bad kriegte und Küche und das Warmwasser von Strom auf Gas umstellte

auch die Nebenkosten blieben seit 20 Jahren gleich

(von Müll über Wasser bis Steuer)

zugegeben das wird sich die nächsten Tage ändern

@20:06 Uhr von wenigfahrer

den CO2 Preis weiter steigen lassen, wenn sich Energiepreise um das 2-3 Fache erhöhen, ist schon absurd. Wenn Vermieter was zahlen sollen, was machen die dann, die erhöhen die Miete, so das noch mehr Menschen in Not kommen, sanieren sie die Häuser, dann legen sie das auch um, ist am Ende eine noch höhere Miete. Der Mieter spart also durch die Dämmung nichts, weil nämlich auch noch neue Fenster sein müssen und die Kellerdecken auch gedämmt werden müssen, und das Dach auch. Das ist am Ende viel mehr, als durch die Dämmung eingespart werden könnte, der CO2 Preis erhöht das dann noch Jahr für Jahr, also wird die Miete mit Nebenkosten einige Hundert Euro höher als jetzt.

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Das ist noch viel absurder. Nach der Sanierung wird einem das Finanzamt schon vorrechnen, was der Vermieter an Miete zu nehmen hat. Wenn man als Vermieter billiger als der Marktpreis vermieten würde, meldet sich das Finanzamt und verlangt trotzdem die Steuern auf den Marktüblichen preis. Der Staat ist der grösste Mietpreistreiber

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