Kommentare - China bestreitet bewusste Umgehung von Russland-Sanktionen

02. April 2022 - 12:42 Uhr

Seit Beginn des Krieges steht China fest an Russland Seite. Nun hat Peking sich zu den Sanktionen gegen Moskau positioniert. Man wolle diese nicht umgehen. Zuvor hatte die EU mit wirtschaftlichen Konsequenzen gedroht.

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Einfach für China

Es gäbe einen einfachen Weg für China zum „Business as usual“ zurück zu kehren:

 Einfach Russland öffentlich dazu auffordern in seine völkerrechtlich anerkannten Grenzen zurück zu kehren. 

In

zwei Dingen sind sich die gegenwärtige chinesische und russische Führung sehr ähnlich: sie lügen sich Realitäten nach ihrem momentanen Gusto zurecht, ohne rot zu werden. Und die fehlende  Bereitschaft, sich an Vereinbarungen und Verträge zu halten.

China bestreitet

Bei der chinesischen Regierung bin ich mir nicht sicher, ob sie sich daran halten. 

China bestreitet bewusste Umgehung von Russland-Sanktionen

Putin hat auch alles bestritten, von der Vergiftung bis zum Angriffskrig. Immer wieder die gleichen Ausreden. Es gibt ja in China auch keine Umerziehungslager. Ist auch alles "unbewusst". Wir werden es an den Taten sehen was da noch zum Vorschein kommt. Na ja wie immer, nachher will es keiner gewesen sein und es ist alles nicht war.

Es ist ganz eindeutig,...

 

...dass sich China zuvörderst, wenn nicht allein nur um seine wirtschaftliche Stärke sorgt.

 

Dass XI scheinbar unverbrüchlich zu Putin hält, ist für mich angesichts der Tatsache, dass Russland nicht einmal unter den ersten 10 wichtigsten Handelspartnern Chinas rangiert, zumindest verwunderlich.

 

Aber vielleicht schielt er auf künftige Handelsbeziehungen, wobei Russland bei der irgendwann unweigerlich entstehenden eisfreien Arktis-Nordostpassage eine gewichtige Rolle spielen wird.

 

Abgesehen von den arktischen Bodenschätzen, über denen ja vor allem, wenn auch nicht nur, diese beiden Länder bereits jetzt wie die Geier kreisen

Erpressbar

Wir haben uns doch in die Abhängigkeit dieser Länder begeben. Kein Gas u. ÖL = Wirtschaft steht fast still.

Was machen wir denn, wenn in China der Krieg ausbricht (Taiwan). Dann werden wir auch alt aussehen, wenn die Lieferketten nicht mehr funkionieren. Dann geht es mit unserer Wirtschaft auch bergab.

Wir wollten doch diese Abhängigkeit, weil alles so billig ist. Wie immer: Geiz ist geil.

Es wird Zeit sich von diesen Ländern abzunabeln.

China sollte ...

... nicht so dumm sein, diese Sanktionen zu umgehen. Die Sanktionen sind wirkmächtig und sie sind gerecht.

Bitte dieses Mal besser zuhören.

am 07.03.2022 gab China eine Stellungnahme zur Invasion Russlands in die Ukraine ab:

".... Egal, wie tückisch der internationale Sturm ist, China und Russland werden ihre strategische Entschlossenheit aufrechterhalten und die umfassende kooperative Partnerschaft in der neuen Ära vorantreiben. ..."

Die naiven "Wandel-durch-Handel"-Gläubigen haben sich vor und nach der Olympiade 2008 in China nicht davon überzeugen lassen, dass China sich so gar nicht wandelt. Nein, es kam noch eine Olympiade dazu.

Hätten wir Putin nicht schon den kleinen Finger gelassen, würde er jetzt nicht nach dem ganzen Arm greifen.

Hoffentlich ist es bei China noch nicht zu spät. Bereits die Pandemie hat gezeigt, dass China, genauso wie vorher schon (SARSCoV2), weiterhin lügt - und dann sogar noch von der Pandemie profitieren kann.

Bitte hört hin.

Ich würde mir sehr wünschen ...

... dass die chinesische Regierung frei gewählt wäre und es in der chinesischen Öffentlichkeit ein zivilgesellschaftliches Korrektiv für die Regierenden gäbe.

Wer hat eigentlich die dortige Regierung bestimmt?

@12:53 Uhr von Sparer

zwei Dingen sind sich die gegenwärtige chinesische und russische Führung sehr ähnlich: sie lügen sich Realitäten nach ihrem momentanen Gusto zurecht, ohne rot zu werden. Und die fehlende  Bereitschaft, sich an Vereinbarungen und Verträge zu halten.

 

Sie sollten sich mit der Beziehung Russland-USA-Deutschland-EU seit Anfang der neunziger Beschäftigen und werden feststellen dass kaum jemand seine versprechungen eingehalten hat und somit Vertrauen verspielt haben. 

Nüchtern betrachtet, ist die Mitgliedschaft Russlands in einer reformierten NATO die beste und nachhaltigste Lösung für Sicherheit und Frieden in Europa. Der NATO-Russland Rat („NRR“) basierend auf der NATO-Russland Grundakte von 1997 hat die Erwartungen nicht erfüllen können. Der frühere US-Diplomat John Kornblum, der 1996/1997 die Grundakte mitverhandelt hat, gab kürzlich bei einer Diskussion im American Council on Germany zu, dass der NRR dazu geführt hätte, dass Russland im NRR 30 NATO Mitgliedern gegenübersitzt. Das sei keine gute Lösung. Das fördert eher ein Gegeneinander als ein Miteinander. Russland kann auf Dauer in Europa im Hinblick auf eine nachhaltige Friedenssicherung nicht Sicherheitspartner 2. Klasse sein.

 

Das sollte man für eine Nach-Putin-Zeit weiterhin  in Betracht ziehen.

 

 

@ Eginhart

Was machen wir denn, wenn in China der Krieg ausbricht (Taiwan). Dann werden wir auch alt aussehen, wenn die Lieferketten nicht mehr funktionieren...

.

Wenn wir vorher abbrechen, sehen wir leider auch nicht jünger aus.

Interessanter Text

den China vorgelesen hat, ja es gäbe oder gab vorher sicher schon Möglichkeiten, Neutral klingt gut, würde aber nicht den gewünschten Effekt bringen den die RF wollte. Bei EU Beitritt, es gibt den Artikel 42/7 und den wird auch die RF gelesen haben, wie eine Lösung aussehen soll, ist mir schleierhaft.

Genau so schleierhaft ist mir, ein Land anzugreifen ohne einen Plan zu haben, auch noch eins mit viel Fläche, dann noch ohne Lufthoheit und Nachschubwege offen.

So schlimm das jetzt einigen klingen mag, Generälen hätte ich mehr zugetraut, sagen zumindest unsere Militärs von hohem Rang.

China ist Nutznießer in diesem Fall, billige Rohstoffe sind gesichert, Türkei macht auch einen guten Schnitt, und ein großer Wunsch wird in Erfüllung gehen.

So ist zumindest die Erkenntnis der Artikel auf den 5 großen Deutschen Medien.

Die einfachen Russen werden das teuer bezahlen.

 

Jedes Land, Regime, Dikator

der Russland untersützt Sanktionen zu unterlaufen oder weiter Kriegsverbrechen zu begehen, soll mit sofortiger Sanktion rechnen müssen. Sofort! Wir haben keine Zeit hier lange rumzueiern. Ich brauche kein russisches Gas und ich brauche auch keine chinesischen Unterhosen.

@13:17 Uhr von Erny

Nichts von dem, was Sie so schön ausführen, widerlegt meine Aussage.

@ Erny

Russland kann auf Dauer in Europa im Hinblick auf eine nachhaltige Friedenssicherung nicht Sicherheitspartner 2. Klasse sein.

.

Ein Land, in dem ein Angriffskrieg auf breite Zustimmung stößt, kann überhaupt kein Sicherheitspartner sein. Und mit einem Kriegsverbrecher wie Putin wird es schon gar keinen Dialog geben können.

@13:12 Uhr von harry_up

  ...dass sich China zuvörderst, wenn nicht allein nur um seine wirtschaftliche Stärke sorgt.   Dass XI scheinbar unverbrüchlich zu Putin hält, ist für mich angesichts der Tatsache, dass Russland nicht einmal unter den ersten 10 wichtigsten Handelspartnern Chinas rangiert, zumindest verwunderlich.   Aber vielleicht schielt er auf künftige Handelsbeziehungen, wobei Russland bei der irgendwann unweigerlich entstehenden eisfreien Arktis-Nordostpassage eine gewichtige Rolle spielen wird.   Abgesehen von den arktischen Bodenschätzen, über denen ja vor allem, wenn auch nicht nur, diese beiden Länder bereits jetzt wie die Geier kreisen

China, weiss genau, das das Vorgehen der USA (und deren Inszenierungen) in der Ukraine nur das Vorspiel zum Angriff auf China sind. Daher ist Russland als grosser Distanzhalter in Richtung Westen enorm wichtig.

@12:50 Uhr von zöpfchen

Es gäbe einen einfachen Weg für China zum „Business as usual“ zurück zu kehren:  Einfach Russland öffentlich dazu auffordern in seine völkerrechtlich anerkannten Grenzen zurück zu kehren. 

Da die EU dabei zugesehen hat wie ganze Industrien von der EU nach China verlagert wurden (z.B. die Gewinnung von Magnesium), hat China dies nicht nötig.

Egal ob China, Russland oder wer weiß wer

Fakt ist: wir haben nur eine Welt, eine einzige Welt. Wir werden mit allen weiter zusammenleben müssen, ob ir wollen oder nicht.

Von daher ginge es doch mal um langfristiges Denken und Handeln - gerade weil bei Hyperschall der Raum weiter schrumpft.

Und es könnte ja auch - rein theoretisch -sein dass jemand mit einer anderen Meinung gute Gründe dafür hat. Die kann man auch ernst nehmen,

Spot an...

Die Aussagen von Wang Lutong sind diplomatische Routine ohne Anspruch auf Wahrheit. Seltsam ist in der Tat, wieso die Rolle Chinas, als Einfluss auf Putin, so gepusht wird. Welche Art westliches Wunschdenken dem wohl zugrunde liegt: Xi Jinping wird unterstellt, er hat ein Gewissen und ein Einsehen und folgt dem? Oder man nutzt die Gelegenheit beim Schopfe und packt China an demselben. Verdientermassen. Putins Ueberfall beleuchtet vieles, laesst Standpunkte herausragen, auch Indiens Rolle sei in dem Fall negativ erwaehnt. Zu der Aussage, das China die Sanktionen nicht umgeht, hat Wang doch klar-unklar gefordert "eine mögliche Unterbrechung der Liefer- und Industrieketten zu vermeiden." Unertraegliches Geblubber aus einem Land, das einen Spitzenplatz in systematischer Menschenrechtsverletzung einnimmt und technokratisch regierend die totale Gedanken-Kontrolle seiner Einwohner *und welche sie dafuer halten* aufzwingt. Licht aus, Spot an: China!

@13:19 Uhr von Waldimir Pudding

Was machen wir denn, wenn in China der Krieg ausbricht (Taiwan). Dann werden wir auch alt aussehen, wenn die Lieferketten nicht mehr funktionieren... . Wenn wir vorher abbrechen, sehen wir leider auch nicht jünger aus.

Wir sehen nicht nur alt aus - wir sind alt. Also: Bedacht, Bedacht, sonst geht es schief.

@ Erny

... dass Russland im NRR 30 NATO Mitgliedern gegenübersitzt. Das sei keine gute Lösung.

.

Das können wir uns ja nicht aussuchen, das sind ja zum Teil Nachwirkungen einer totalitären Diktatur in der Sowjetunion. Es war ja klar, dass die osteuropäischen Länder zum Westen wollen und nicht zu Russland, wenn man ihnen die freie Wahl lässt. Und Russland hat natürlich auch kein Recht, ihre Neutralität zu erzwingen.

"Nichts absichtlich"

Zitat: "Diesen Vorwurf hat die chinesische Regierung nun erstmals explizit bestritten. "Wir tun nichts absichtlich, um die von den Amerikanern und Europäern gegen Russland verhängten Sanktionen zu umgehen", sagte der Generaldirektor der Abteilung für europäische Angelegenheiten des chinesischen Außenministeriums, Wang Lutong, in Peking."

.

Die Chinesen formulieren klug. Sie tun nichts "absichtlich".

(sind aber eben durch die Umstände gezwungen).

Schlau.

Vielleicht kann Hr. Scholz von den diplomatischen Formulierung eine Scheibe abschneiden, für noch ausstehende Cum-Ex- oder Wirecard-Untersuchungsausschüsse? 

@13:17 Uhr von Waldimir Pudding

 

... dass die chinesische Regierung frei gewählt wäre und es in der chinesischen Öffentlichkeit ein zivilgesellschaftliches Korrektiv für die Regierenden gäbe. Wer hat eigentlich die dortige Regierung bestimmt?

 

 

Sie äußern Wünsche und stellen Fragen, die für mich etwas weltfremd klingen.

 

Haben Sie nicht verfolgt, wie in China eine Regierung zustande kommt?

Da gibt es so etwas wie "freie Wahlen" nicht.

 13:17 Uhr von Erny   /…

 13:17 Uhr von Erny

 

//Russland kann auf Dauer in Europa im Hinblick auf eine nachhaltige Friedenssicherung nicht Sicherheitspartner 2. Klasse sein.//

 

Aber solange es keine funktionierende Demokratie in Russland gibt, wird es nicht anders kommen können.

 

//Das sollte man für eine Nach-Putin-Zeit weiterhin  in Betracht ziehen.//

 

Dem steht nichts entgegen - nach Herrn P. und dem Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine.

China steht im Wettstreit mit den USA

um den weltweite wirtschaftlichen Führungsanspruch und wer die zukünftige Leitwährung stellen darf. Deshalb versucht China aus geopolitischen Gründen einen Keil zwischen den USA und Europa zu schieben, genauso wie es die USA zwischen Europa und Russland versuchen.

Wer letzteres nicht glaubt kann sich unter folgenden Stichworten im Netz informieren: Georg Friedmann, Chicago, Stratfor.

 

@13:39 Uhr von Blitzgescheit

 

Zitat: "Diesen Vorwurf hat die chinesische Regierung nun erstmals explizit bestritten. "Wir tun nichts absichtlich, um die von den Amerikanern und Europäern gegen Russland verhängten Sanktionen zu umgehen", sagte der Generaldirektor der Abteilung für europäische Angelegenheiten des chinesischen Außenministeriums, Wang Lutong, in Peking." .

 

Die Chinesen formulieren klug. Sie tun nichts "absichtlich". (sind aber eben durch die Umstände gezwungen). Schlau.

Vielleicht kann Hr. Scholz von den diplomatischen Formulierung eine Scheibe abschneiden, für noch ausstehende Cum-Ex- oder Wirecard-Untersuchungsausschüsse? 

 

 

Ihr Kommentar wäre deutlich ernster zu nehmen, hätten Sie sich den letzten Satz verkniffen, der zwar Ihre bekannte Aversion gegen jedwede bundesdeutsche Regierung zeigt, ansonsten aber keinerlei Bezug zum Artikel aufweist.

 

@13:39 Uhr von Blitzgescheit

"Vielleicht kann Hr. Scholz von den diplomatischen Formulierung eine Scheibe abschneiden, für noch ausstehende Cum-Ex- oder Wirecard-Untersuchungsausschüsse? "

Warum habe ich bei ihnen den Endruck, das sie öfters vom 100stel ins1000stel rudern und dann Sachen behaupten, die nichts mit dem Thema zu tun haben und nicht erwiesen sind?

Also da muss man ja schmunzeln

China tut nichts um die Sanktionen ABSICHTLICH zu unterlaufen. Das sagt ja wohl alles. Die Zeiten in denen die USA und ihre Vasallen in Europa dem Rest der Welt sagen konnten, was sie zu tun und lassen haben, ist vorbei. Die Wirtschaftsdrohungen gegen China sind ja bestenfalls ein Witz. Wer wäre denn der Leidtragende ohne chinesische Waren und Rohstoffe? Dann können wir nicht nur das Gas aus Russland vergessen sondern auch gleich die Seltenen Erden für unsere sinnlosen Windrädchen.

13:14 Uhr von Waldimir Pudding

ZItat "Die Sanktionen sind wirkmächtig und sie sind gerecht."

 

Nun, das sehen China und auch Indien (und somit fast die Hälfte der Weltbevölkerung) eben nicht so. Auch in Süd- und Mittelamerika, in Großteilen von Asien und Afrika ist der "Wertewesten" nicht so gerne gesehen. 

Könnte sein, dass es mit den mindestens 32 Völkerrechtsbrüchen nach WK2 (gemäß meiner spontaner Überschlagszählung) dieser Wertegemeinschaft zusammenhängt ?

@13:12 Uhr von harry_up

 

...dass sich China zuvörderst, wenn nicht allein nur um seine wirtschaftliche Stärke sorgt. Dass XI scheinbar unverbrüchlich zu Putin hält, ist für mich angesichts der Tatsache, dass Russland nicht einmal unter den ersten 10 wichtigsten Handelspartnern Chinas rangiert, zumindest verwunderlich.

 

Xi spekuliert darauf, dass  er für Xina dann bei Wladimir Erdöl und Erdgas zu Preisen wie bei Rudis Resterampe kaufen kann. Sonst muss der Wladimir in zwei Jahren sein Gas abfackelm, oder die Bohrlöcher wieder zu machen. Außerdem muss der Wladimir mehr in Xina kaufen, wenn es in Russland nix Technisches «aus dem Westen» mehr zu kaufen gibt.

 

Aber vielleicht schielt er auf künftige Handelsbeziehungen, wobei Russland bei der irgendwann unweigerlich entstehenden eisfreien Arktis-Nordostpassage eine gewichtige Rolle spielen wird. Abgesehen von den arktischen Bodenschätzen …

 

Die Häfen von Xina sind alle am Südchinesischen Meer. Für den Xi-Export nach Europa, Afrika, USA, Südamerika ist die Nord-Ost-Passage uninteressant.

13:48 Uhr von Hartmut der…

13:48 Uhr von Hartmut der Lästige

 

//Deshalb versucht China aus geopolitischen Gründen einen Keil zwischen den USA und Europa zu schieben, genauso wie es die USA zwischen Europa und Russland versuchen.//

 

Ok, das ist Ihre Sicht der Dinge. 

Nach meiner Sicht hat Russland - in Person von Herrn

P. - den Keil höchst selbst zwischen Europa und Russland platziert, in dem er diesen fiesen Krieg angefangen hat.

 

 

13:36 Uhr von Waldimir…

13:36 Uhr von Waldimir Pudding

 

Ich möchte Ihnen noch explizit zu Ihrem Nick gratulieren.

 

13:58 Uhr von Hartmut der Lästige

"Nun, das sehen China und auch Indien (und somit fast die Hälfte der Weltbevölkerung) eben nicht so.(...).  Könnte sein, dass es mit den mindestens 32 Völkerrechtsbrüchen (...) dieser Wertegemeinschaft zusammenhängt?"

Zaehlen sie bei den politisch permanent gewollten, systematischen Menschenrechtsverletzungen von z.B. China oder auch eben aller anderen Staaten, welche ihrer sueffisanten Bezeichung "Wertewesten" nicht entsprechen, also ihnen, wie es klingt, mehr zusagen, auch so genau mit? Wenn sie gerne zaehlen, dann machen sie dahingehend doch bei Amnesty International mit. Sie werden dann vielleicht weniger abfaellig ueber "Werte" denken und ueberhaupt eine klarere Definition davon bekommen  - und Sie koennen auch weiterhin im "Wertewesen" Unbill finden, also keine Sorge. Dummwerweise finden Sie auch weiterhin ein Wertegefaelle, allerdings in eine andere Richtung als Sie es bis jetzt vermuten. Nach Putin sollte mit dem Wertewestenbashing mal langsam Schluss sein, nicht wahr?

@13:30 Uhr von rjbhome

>> China, weiss genau, das das Vorgehen der USA (und deren Inszenierungen) in der Ukraine nur das Vorspiel zum Angriff auf China sind. Daher ist Russland als grosser Distanzhalter in Richtung Westen enorm wichtig.<<

Also das ist ja mal eine merkwürdige Theorie!

Völkisch-autoritäre Allianzen

China braucht bis ca. zum Ende der 20er Jahre noch Ruhe auf den Weltmärkten. Die Abhängigkeit vom Austausch mit Nordamerika & EU ist aktuell zu groß.

 

Seit geraumer Zeit will man das eigene Wachstumsmodell von diesen Austauschbeziehungen abkoppeln und fördert den Binnenmarkt. Zusammen mit der massiven militärischen Aufrüstung heißt das Ziel: Hegemonie auf allen Feldern. China Nr. 1.

 

Der Vorwurf der "US-Hegemonie" ist reine Projektion, wie immer bei autoritären rechtsnationalistischen Regimen (o. deren deutschen Nachplappperen). 

 

Rechte Bewunderer (v.a. die mit vielen Forennamen), die ihren de-facto faschistischen Kremlguru als tollen Geopolitiker abfeiern o. Xi als "Vollender der freien Marktwirtschaft" (während bei uns "alles reglementiert" sei, so O-Ton Forums-"AfD-Pressestelle" letztes Jahr), die würden sich wundern, wenn sie in der Lage während chinesisch zu verstehen. Die gelenkten Medien, das Alltagsgerede der Leute: voll an Arroganz, Verhöhnung des Westens überall.

@13:53 Uhr von guggi

>>China tut nichts um die Sanktionen ABSICHTLICH zu unterlaufen.<<

Genau sie tun nichts, aber auch wirklich nichts.

>>Das sagt ja wohl alles. Die Zeiten in denen die USA und ihre Vasallen in Europa dem Rest der Welt sagen konnten, was sie zu tun und lassen haben, ist vorbei.<<

Deswegen macht der Rest der Welt auch schon was sie wollen.

>>Die Wirtschaftsdrohungen gegen China sind ja bestenfalls ein Witz. Wer wäre denn der Leidtragende ohne chinesische Waren und Rohstoffe? Dann können wir nicht nur das Gas aus Russland vergessen sondern auch gleich die Seltenen Erden für unsere sinnlosen Windrädchen.<<

China hat am allermeisten zu verlieren. Das chinesische Schneeballsystem der Wirtschaft, funktioniert nur durch stetiges Wachstum und das Herr der Wanderarbeiter.

Fällt das weg, gibts mehr als nur eine Krise.  Wer vermeint auf einen hohen Ross zu sitzen, kann tief fallen.

Wozu noch ein Entgegenkommen...

Da China im hohen Maße angewiesen ist auf die viel zahl der überragende Bodenschätze in Russland, Öl, Gas, Carbon, Aluminium, Kupfer und so weiter, das China in den kommenden Jahrzehnten angewiesen ist auf die russische Süßwasserquellen die es in Fülle hat und da China in den kommenden 2-3 Generationen angewiesen ist auf die überragende Bodenflächen in Ostsibirien für die eigene immer stärker wachsende Bevölkerung reagiert die Chinesische Führung sehr pragmatisch , Zuerst kommt das eigene Volk, und dann alles übrige.

Dazu kommt das die Hoffnung die man vor einigen Jahren in Deutschland hatte, sich nicht erfüllt hat. Deutschland und Europa haben sich Amerika deutlich genähert, von einer eigenständische Politik kann keine Rede sein. China hat längst seinen Weg mit Russland gewählt.

14:25 Uhr von das ding

Zitat; "Nach Putin sollte mit dem Wertewestenbashing mal langsam Schluss sein, nicht wahr?"

 

Nein, Einspruch !  Wir sollten immer auf unsere Werte achten und sie in der Politik auch beachten. Ansonsten sind wir nicht glaubwürdig und wirken nur unsäglich arrogant, wenn wir anderen Völkerrechtsbrüche vorwerfen und sie selbst laufend begehen. (Zuletzt 2019) 

Ursache und Wirkung..

China ist nicht Russland ,Sanktionen gegen China dann gehen die Lichter hier aber richtig aus.

Und wenn indien noch dazu kommt dann gute Nacht Europa.

Naja man musste ja im Ausland wichtige Industrien verlagern um eine Gewinnmaximierung zu bekommen ,das sind die Nebenwirkungen davon.

Dieser Krieg hätte nicht stattfinden müssen ,er ist in Kauf genommen worden um Europa zu einen ,um die Nato zu einen, um das zwei Prozent Ziel Natobeitrag zu Rüstung zu erreichen.

Bei allem negativem zu Russland ,nicht vergessen ohne die Russen keine Wiedervereinigung.

@13:53 Uhr von guggi

China tut nichts um die Sanktionen ABSICHTLICH zu unterlaufen. Das sagt ja wohl alles. Die Zeiten in denen die USA und ihre Vasallen in Europa dem Rest der Welt sagen konnten, was sie zu tun und lassen haben, ist vorbei. Die Wirtschaftsdrohungen gegen China sind ja bestenfalls ein Witz. Wer wäre denn der Leidtragende ohne chinesische Waren und Rohstoffe? Dann können wir nicht nur das Gas aus Russland vergessen sondern auch gleich die Seltenen Erden für unsere sinnlosen Windrädchen.”

Klasse guggi!

Vor paar Jahren hat man die Chinesen mit Zollen erdrosseln wollen. Alles schon vergessen. Natürlich tendiert China jetzt zu einer Militärischen Allianz mit Russland. Das Jahre lange ignorieren von Interessen anderer kommt immer teuer zu Stande. Asien holt langsam nach, Afrika wird dann auch folgen. Die Ukraine wird bald ihre Funktion als Rotes Tuch komplett ausgeschöpft haben und wird von der NATO und EU wie eine faule Kartoffel fallen gelassen. Ich schreibe bewusst faule… und nicht heiße

Eine gewisse Zeit wird die Ukraine noch aktuell sein. 

 

 

@13:17 Uhr von Erny

Dann sagen sie mir bitte, wann Russland ein "Sicherheitspartner" war. Ich kann mich an eine solche Zeit nicht erinnern.  

Die EU Vertreter

Manchmal frage ich mich was für Zeugs so manche Politiker der EU zu sich nehmen, möchte es gern erfahren.

In Wahrheit ist es doch so, das wir Deutschen und EU doch von China abhängig sind, hier die Themen:

- Medikamente

- Seltene Erden, Lithium, Silizium, ...

- Autoverkäufe

- und noch vieles mehr

Schon lustig unsere Politiker!!!

@14:52 Uhr von Michael O

... und noch vieles mehr Schon lustig unsere Politiker!!!

Schon lustig, manche Foristen. Es ist wie bei Russland, wir haben uns abhängig gemacht. Können das aber auch wieder ändern. Nicht immer so pessimistisch sein!

Spätestens jetzt

Wird es höchste Zeit, das zukünftige Verhältnis mit China zu überdenken.

Damit meine ich das Ganze Punkt für Punkt  zu überdenken, wo und wie man den jetzt schon viel zu großen Einfluss in unserer Wirtschaft reduzieren kann.

Auch das nicht alles was möglich ist aufgekauft werden kann von den Chinesen.

Ich persönlich kaufe nichts mehr wo schon offensichtlich 

Made in China drauf steht.

Das ich deshalb trotzdem wieder irgendwo dabei bin, das ist mir auch klar.

Aber zumindest da wo es offensichtlich ist, kann ich es lassen.

14:48 Uhr von Hartmut der Lästige

Ich "Nach Putin sollte mit dem Wertewestenbashing mal langsam Schluss sein, nicht wahr?"

'

Sie: Nein, Einspruch !  Wir sollten immer auf unsere Werte achten und sie in der Politik auch beachten. 

.

Mit der abfaelligen Polemik "Wertewesten"? Und zweitens: WIR tun ES. Amnesty International. Reporter ohne Grenzen. Greenpeace. Friday for Futures. ... und und und, jede Menge tolle NGO's. Gibts in der Ballung nur im Wertewesten. Machen Sie mit.

China bestreitet bewusste Umgehung von Russland-Sanktio

Wieso bewusste Umgehung von Russland-Sanktionen ? So viel bekannt ist, lehnt China einseitige Sanktionen ab. Auch in diesem Fall. Wie 140 andere Staaten in der Welt.

Ist es nicht ein Zeichen von Anmaßung, wenn man Gesetze und Richtlinien beschließt und erwartet, daß andere zu Folgen haben. 

@ HartmutderLustige

"Wertewesten"?

Heißt das, dass Sie sich über Staaten lustig machen, in denen man frei wählen kann und frei seine Meinung sagen kann? Sind Diktaturen wirklich besser und effizienter?

///Zugleich sorgte sich der…

///Zugleich sorgte sich der chinesische Staatschef aber auch um Chinas Wirtschaftsinteressen in der Welt.///

Deshalb sollte China Russland auffordern, seine Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen. Allen sollte inzwischen klar geworden sein, dass China sehr gefährlich für den Erhalt von Demokratien auf der Welt ist. Das Xinesische Verhalten ist eindeutig pro Diktatur.

Chinas Politik der Geschmeidigkeit

In Peking wird man nie zugeben, dass man Moskaus Politik soweit stützt wie es dem eigenen Interesse dienlich ist und ihm soll man nichts nachweisen können . Was Putin mit seinem politischen Geflecht und Netzwerk an Abhängigkeiten und Charaden schuf, gehört auch ins Repertoire Pekings. Es will Handel, Einfluss. Offiziell spricht man daher kritisch miteinander zwischen Brüssel und Peking. Mehr passiert aber nicht. Weil eigentlich jedem aufmerksamen und erfahrenen Politiker und Interessenvertreter bekannt sein sollte, dass Politik und Diplomatie manches übertünchen, was im Hinterzimmer abläuft. Düsseldorf und der Hafen von Piräus sind in chinesischer Hand und Interessenlage. Wie Gazprom und das Gaslager in Rehden plötzlich als russische Hebel für Putins Politik eingesetzt werden. Wer hier also Parallelen und Gefahren verneint, der sollte seinen Sessel räumen. Unsere sicherheitsrelevante Infrastruktur ist einem geschickten Ausverkauf zum Opfer gefallen bzw. ist klar das Ziel.

15:12 Uhr von das ding

"Wertewesten" kommt Ihnen nur deshalb abfällig und polemisch vor, weil Sie selbst wissen, dass die westlichen Staaten sich selbst nicht an ihre "Werte" halten. Und das darf (und sollte) man Gott sei Dank hier noch sagen, damit es auch so bleibt.. 

Unbestritten sind die Verhältnisse anderweitig schlechter, was uns selbst aber nicht unkritisch werden lassen sollte, zumal Ansätze der Verschlechterung auch bei uns erkennbar sind.

Das ist typisch chinesisch!

Sie widersprechen eben in allem, das hat Prinzip. Und da sich mit ihnen Geld verdienen lässt, ziehen alle den Schwanz ein.

15:26 Uhr von Waldimir Pudding

Ich mache mich nicht über Staaten lustig, beklage nur Staaten, die  selbst das Völkerrecht brechen und dieses anderen Staaten vorwerfen und sie mit Sanktionen belegen . Das versteht man gemeinhin als Doppelmoral !

@14:35 Uhr von realitychecker

 

… die würden sich wundern, wenn sie in der Lage während chinesisch zu verstehen. Die gelenkten Medien, das Alltagsgerede der Leute: voll an Arroganz, Verhöhnung des Westens überall.

 

Chinesisch können aber nur ganz wenige, das ist ja auch sehr schwierig zu erlernen, und man braucht viele lange Jahre dazu inkl. viel Motivation. Falls Sie Chinesisch können, dann war das bei Ihnen auch so. Ich kann das nicht, aber ich kann Japanisch, und die schreiben ja mit den gleichen mysteriösen Bilderrätseln.

 

So für den Anfang ohne Chinesisch können, kann man sich mal ein oder zwei Folgen von «Wolf Warriors» angucken. Auch wenn man nichts versteht, sieht man, dass die Wolf Warriors zehnmal so toll sind wie Rambo und der Grüne Hulk gemeinsam, und wie heroisch sie Xina gegen die Miesen aus dem Westen verteidigen.

 

Ich nehme an・外人・Außen Mensch・heißt auch auf Chinesisch・Fremder / als Feind zu betrachtende Person。Chinesisch gesprochen verstehen würde ich das aber nicht.

Hier ein Beispiel wie China…

Hier ein Beispiel wie China mit "Handelspartnern" umgeht.

Zeit 22.04.2021

"Seither ist in Montenegro ein Schreckgespenst namens Hambantota aufgetaucht, eine Hafenstadt im fernen Sri Lanka. Der asiatische Inselstaat konnte 2017 ebenfalls seine Schulden an chinesische Banken nicht mehr bedienen und musste seinen größten Hafen, Hambantota, für 99 Jahre an die Volksrepublik abtreten. Im Gegenzug wurden Sri Lanka seine Schulden erlassen."

Andere Beispiele sind Litauen und Australien, wenn man nicht das macht, was die Machthaber in Beijing wollen. 

@ rjbhome

China, weiss genau, das das Vorgehen der USA (und deren Inszenierungen) in der Ukraine nur das Vorspiel zum Angriff auf China sind.

.

Putin fährt im Moment in der Ukraine den Hauptteil seiner Bodentruppen gegen die Wand und irgendwann hat er auch keine Raketen mehr. Da braucht China also keine Angst zu haben.

re 15:19 Bernd Kevesligeti: Trampelpfade

>>Ist es nicht ein Zeichen von Anmaßung, wenn man Gesetze und Richtlinien beschließt und erwartet, daß andere zu Folgen haben.<<

 

Nein, ist es natürlich nicht! Warum sollte die Erwartung „anmaßend“ sein, die Verteidigung unserer allgemeinen Menschenrechte und des Völkerrechts ginge uns alle etwas an?

Anmaßend ist, über die grundlegenden und universalen Rechte anderer Menschen und Staaten aus „geopolitischen“ Gründen einfach hinweg zu gehen. Um nicht zu sagen „zu trampeln“.

@14:49 Uhr von schaunwamal

>>China ist nicht Russland ,Sanktionen gegen China dann gehen die Lichter hier aber richtig aus. Und wenn indien noch dazu kommt dann gute Nacht Europa.<<

Erstmal gute Nacht China, bricht der Welthandel, bricht China ein und Indien genauso.

>>Naja man musste ja im Ausland wichtige Industrien verlagern um eine Gewinnmaximierung zu bekommen ,das sind die Nebenwirkungen davon.<<

Geiz ist halt geil und vor allen wir leben gut damit, warum für ein Hemd 10 Euro bezahlen, wenn man 2 für den selben Preis bekommt.

>>Dieser Krieg hätte nicht stattfinden müssen ,er ist in Kauf genommen worden um Europa zu einen ,um die Nato zu einen, um das zwei Prozent Ziel Natobeitrag zu Rüstung zu erreichen.<<

Das hat aber auch gar nichts mit den derzeitigen Krieg zu tun.

>>Bei allem negativem zu Russland ,nicht vergessen ohne die Russen keine Wiedervereinigung.<<

Das waren allein die ehemaligen DDR Bürger, die keine Lust mehr hatten auf Diktatur.

@ Hartmut der Lästige

Ich habe Ihnen keine Doppelmoral vorgeworfen. Ich finde es nur nicht gut, wie geringschätzig Sie den freien Westen betrachten. Denn eins ist doch klar: niemand von uns möchte im Osten leben. Denn da darf man nicht mal über die eigene Regierung fotzeln.

@14:39 Uhr von friedrich peter peeters

Da China im hohen Maße angewiesen ist auf die viel zahl der überragende Bodenschätze in Russland, Öl, Gas, Carbon, Aluminium, Kupfer und so weiter, das China in den kommenden Jahrzehnten angewiesen ist auf die russische Süßwasserquellen die es in Fülle hat und da China in den kommenden 2-3 Generationen angewiesen ist auf die überragende Bodenflächen in Ostsibirien für die eigene immer stärker wachsende Bevölkerung reagiert die Chinesische Führung sehr pragmatisch , Zuerst kommt das eigene Volk, und dann alles übrige. Dazu kommt das die Hoffnung die man vor einigen Jahren in Deutschland hatte, sich nicht erfüllt hat. Deutschland und Europa haben sich Amerika deutlich genähert, von einer eigenständische Politik kann keine Rede sein. China hat längst seinen Weg mit Russland gewählt.

China hat schon immer seinen eigenen Weg gewählt und lässt sich gar nichts vom Rest der Welt und schon gar nichts von Russland vorschreiben.

@13:30 Uhr von rjbhome

 

// ...dass sich China zuvörderst, wenn nicht allein nur um seine wirtschaftliche Stärke sorgt.   Dass XI scheinbar unverbrüchlich zu Putin hält, ist für mich angesichts der Tatsache, dass Russland nicht einmal unter den ersten 10 wichtigsten Handelspartnern Chinas rangiert, zumindest verwunderlich.   Aber vielleicht schielt er auf künftige Handelsbeziehungen, wobei Russland bei der irgendwann unweigerlich entstehenden eisfreien Arktis-Nordostpassage eine gewichtige Rolle spielen wird.   Abgesehen von den arktischen Bodenschätzen, über denen ja vor allem, wenn auch nicht nur, diese beiden Länder bereits jetzt wie die Geier kreisen.//

 

China, weiss genau, das das Vorgehen der USA (und deren Inszenierungen) in der Ukraine nur das Vorspiel zum Angriff auf China sind. Daher ist Russland als grosser Distanzhalter in Richtung Westen enorm wichtig.

 

 

Rätselhaft, was Sie hier schreiben.

Selbst falls Sie mit "Krieg" Handelskrieg meinen sollten.

 

von teachers voice 15:45

Nun ist es aber so, daß die meisten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika bei den Sanktionen nicht mitmachen. Natürlich könnte man, wenn man eine kritische Herangehensweise hat, fragen warum das so ist.

Aber wie auch immer: Im Völkerrecht gibt es das nicht, daß eine kleine Gruppe von Staaten Regeln oder Gesetze beschließt und die anderen Folgen müssen.

@ Bernd Kevesligeti

Ist es nicht ein Zeichen von Anmaßung, wenn man Gesetze und Richtlinien beschließt und erwartet, daß andere zu Folgen haben.

.

Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ein Lieferkettengesetz z. B. ist dann aber auch anmaßend. Und vielleicht muss man manchmal anmaßend sein, wenn der Gegenpart die Dollarzeichen auf der Pupille hat und ihm die Menschenrechte nicht so wichtig sind.

@14:52 Uhr von Michael O

 

Manchmal frage ich mich was für Zeugs so manche Politiker der EU zu sich nehmen, möchte es gern erfahren. In Wahrheit ist es doch so, das wir Deutschen und EU doch von China abhängig sind, hier die Themen: - Medikamente - Seltene Erden, Lithium, Silizium, ... - Autoverkäufe - und noch vieles mehr Schon lustig unsere Politiker!!!

 

 

Ja. 

Man muss sich wirklich fragen, wieso wir nein: unsere EU-Politiker so lange auf einen Kommentar wie den Ihrigen warten mussten, um zu diesen Erkenntnissen zu gelangen.

 

Gut. Jetzt wissen es die lustigen Politiker und werden entsprechend vorsichtig mit China verfahren. 

@15:58 Uhr von Waldimir Pudding

Ist es nicht ein Zeichen von Anmaßung, wenn man Gesetze und Richtlinien beschließt und erwartet, daß andere zu Folgen haben. . Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ein Lieferkettengesetz z. B. ist dann aber auch anmaßend. Und vielleicht muss man manchmal anmaßend sein, wenn der Gegenpart die Dollarzeichen auf der Pupille hat und ihm die Menschenrechte nicht so wichtig sind.

 

Aber, aber, wer hat denn die Dollarzeichen schon ewig in der Pupille ?

Sind es nicht jene, die schon viele Jahre, zu allen möglichen Themen, mit Sanktionen hantieren ?

Klar bestreitet China den…

Klar bestreitet China den Russen zu helfen. Die bestreiten immer alles, wenns ihnen dazu nutzt andere zu hintergehen. Leider haben das Großteile der mit China Handel und sonstigen Umgang haben, trotz der vielen Schiebereien, um nicht zu sagen Betrügereien, oft mit Verlust der eigenen Erfindungen, noch immer nicht bemerkt, oder sie haben sich mittlerweile von den Chinesen in solche Zwangssituationen bringen lassen, dass sie aus der Sache nicht mehr herauskommen. Immer noch gilt der Glaube, dass man ohne mit den Chinesen Geschäfte zu machen, nicht überleben könne und genau das werden wir noch teuer bezahlen müssen. Aber für dieses Thema sind Wirtschaftsbosse und Politiker genauso blind, wie sie es bis zum 24.März für die wahren Ziele des Herrn Putin waren. 

re 15:35 Hartmut der Lästige: Werte und Westen

>>"Wertewesten" kommt Ihnen nur deshalb abfällig und polemisch vor, weil Sie selbst wissen, dass die westlichen Staaten sich selbst nicht an ihre "Werte" halten.<<

 

Sie unterliegen hier einem verbreiteten - und leider auch oft gezielt verbreitetem - Missverständnis: Der „Westen“ hat sich keine  „Werte“ gegeben, weil er so „gut“ ist. Dann bräuchte man diese ja nicht. Sondern weil er damit einen Anspruch reklamieren wollte: Nämlich „besser“ zu werden. Und dafür brauchen Sie „Werte“ als Orientierung für das eigene Handeln und das der Anderen. Fehler zu machen entwertet „Werte“ nicht, es begründet diese!

 

>>Unbestritten sind die Verhältnisse anderweitig schlechter, was uns selbst aber nicht unkritisch werden lassen sollte, zumal Ansätze der Verschlechterung auch bei uns erkennbar sind.<<

Und welche sind das gerade aktuell in Beziehung auf den Ukrainekrieg und die Großmachtspolitik Chinas? 

„Kritisch“ kann übrigens nur jemand sein, der „Werte“ hat!

@ Bernd Kevesligeti

So viel bekannt ist, lehnt China einseitige Sanktionen ab.

.

Gibt's auch zweiseitige Sanktionen? Russland hat die Ukraine überfallen, zerstört das Land und tötet dort Zivilisten. Wenn China das nicht einsieht und nicht den Sinn von Sanktionen sieht, dann kann man den Kommunisten nicht mehr helfen. So dumm kann man sich eigentlich nicht stellen.

@15:57 Uhr von Bernd Kevesligeti: Warum nur?

Nun ist es aber so, daß die meisten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika bei den Sanktionen nicht mitmachen. Natürlich könnte man, wenn man eine kritische Herangehensweise hat, fragen warum das so ist. Aber wie auch immer: Im Völkerrecht gibt es das nicht, daß eine kleine Gruppe von Staaten Regeln oder Gesetze beschließt und die anderen Folgen müssen.

@15:57 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Nun ist es aber so, daß die meisten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika bei den Sanktionen nicht mitmachen. Natürlich könnte man, wenn man eine kritische Herangehensweise hat, fragen warum das so ist.

 

Warum wird das wohl so sein …?

Unter anderem, weil viele Länder gerade in Afrika froh sein können, wenn sich Wladimirs Barbarenkrieg gegen die Ukraine nicht mit gravierender Hungersnot wegen ausbleibender Getreidelieferungen aus der Ukraine und aus Russland auf die Länder auswirkt.

 

In Südamerika ist das teilweise genau so.

Wladimirs Fuß in Südostasien … Vietnam … hängt wirtschaftlich noch von ganz vielen anderen wirtschaftlichen Verflechtungen von Wladimr ab als «nur» mit Getreidelieferungen.

China geht es ...

... nicht um das Leid der Menschen in der Ukraine, China geht es ums Geld.

Das ist der prinzipielle Unterschied. Dort regiert eine kleine Führungskaste, hier regiert das Volk.

re 15:57Bernd Kevesligeti: Fragen

>>Nun ist es aber so, daß die meisten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika bei den Sanktionen nicht mitmachen. Natürlich könnte man, wenn man eine kritische Herangehensweise hat, fragen warum das so ist.<<

 

Dann fragen Sie sich doch mal, warum Timbuktu nicht „mitmacht“!

 

>>Aber wie auch immer: Im Völkerrecht gibt es das nicht, daß eine kleine Gruppe von Staaten Regeln oder Gesetze beschließt und die anderen Folgen müssen.<<

 

Aber wie auch immer: So einen Blödsinn hat auch nie jemand nirgendwo behauptet.

 

„Natürlich könnte man, wenn man eine kritische Herangehensweise hat, fragen, warum“ man solche Behauptungen über Behauptungen, die niemand nie behauptet hat, immer und immer wieder aufstellt. 

Putin hat Milliarden ...

... in die Meinungsbildung hier im Westen gepumpt, sonst hätte Nordstream 2 ja nie eine Chance gehabt. Das hätte er sich sparen können, mit dem Krieg in der Ukraine ist alles gekaufte pro-russische weg.

von Wladimir Pudding 16:09

Aber Sie bewegen sich da im Kreis: Wieso soll es in den zwischenstaatlichen Beziehungen eine Dichotomie geben ? Manche bestimmen, andere sollen folgen.

Die Frage ist auch, ob das heute noch durchsetzbar ist.

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