Kommentare - Griechenland: Mit "echten" gegen "unechte" Flüchtlinge

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Um es mal ganz bitter auf den Punkt zu bringen:

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.

 

Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

Das ist auch ein Problem

Das Grundübel der deutschen Flüchtlingspolitik ist, dass nicht zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterschieden wird. Das gilt auch aktuell. Die Ukrainer sind auf der Flucht und verdienen jede Hilfe. Wenn aber Ghanaer mit zusätzlichem ukrainischen Pass hier ankommen, muss die Frage gestellt werden, warum er nicht nach Ghana gegangen ist.

Scheinheilig

>>>Griechenland: Mit "echten" gegen "unechte" Flüchtlinge<<<

Ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.

Was unterscheidet diesen Krieg, von anderen?

"Überraschend unbürokratisch"

Ich glaube nur nicht, dass das so ganz i.O. ist.

Schließlich kann man sich jetzt in der Ukraine ganz einfach so "unbürokratisch" Waffen geben lassen.

Und russische Spione scheint es wohl in der Ukraine auch nicht zu geben?

Hier ist gründliche Kontrolle und auch Bürokratie hochgradig geboten!

@12:36 Uhr von fathaland slim

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

 

 

Es gibt nur "echte" Menschen. Völlig unabhängig davon, was oder woran jemand glaubt. Solange das nicht jeder gemerkt hat (oder nicht diese Erfahrung machen konnte), kommen wir alle nicht weiter.

Der Flüchtlingsbegriff

"Ein Flüchtling  ist eine Person, die die begründete Angst hat, in ihrem Herkunftsland wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung verfolgt zu werden", erläutert Stella Nanou vom UN-Flüchtlingshilfswerk. Das wären dann weltweit zig-Millionen, die unter diesen Status fallen. Die deutsche Gesetzgebung steht dieser großzügigen Auslegung des Flüchtlingsbegriffs (Gott sei Dank) entgegen: Asylberechtigt in Deutschland sind Menschen, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden (Artikel 16a Grundgesetz). Ausgenommen davon sind Kriegsflüchtlinge, die nach der Genfer Flüchtlingskonvention Anspruch auf Schutz haben.

Hallo   Polen weist auch…

Hallo

 

Polen weist auch Flüchtlinge an der Grenze zu Belarus ab.

 

Überall entsteht eine Zweiklassenflüchtlingsgesellschaft.

 

Natürlich sind die rechtlichen Bedingungen unterschiedlich (Massenzustromrichtlinie)

 

Was ist zur Zeit auf dem Meer los. Ist es nicht wieder Zeit für den "Tourismus".

 

Ich habe mir heute zufälligerweise eine Arte Dokumentation angesehen.

Es geht dabei um Spekulationen mit Lebensmitteln.

https://www.ardmediathek.de/video/dokumentarfilm/boom-und-crash-wie-spe…

 

Die Menschen, die vor Hunger fliehen, doch ausgelöst durch Wirtschaftskriege, das sind doch auch Kriegsflüchtlinge.

 

 

Nur so gefragt nech? @12:42 Uhr von w.k.e

>>> Wenn aber Ghanaer mit zusätzlichem ukrainischen Pass hier ankommen, muss die Frage gestellt werden, warum er nicht nach Ghana gegangen ist. >>>

 

Weil betreffender Mensch mittlerweile Ukrainer/In ist was soll diese Person in dem Land, aus welchem es ausgewandert oder ggf geflohen ist?

 

Es sind auch russische Staatsbürger/Innen welche in der Urkaine lebten, geflohen.... soll man die nach Russland schicken? Weil sind ja Russ/Innen, warum sind die denn nicht nach Russland gegangen?

Kulturelle Unterschiede

Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.

@12:36 Uhr von fathaland slim

"Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert."

Mir ist es egal obe Afghane, Syrer oder sonst ein Flüchtling. Wenn Menschen wegen Krieg oder Verfolgung flüchten und Hilfe suchen, muß man ihnen helfen, denn jeder kann der nächste sein. Ich versuche dort zu helfen wo ich kann, da mache ich keinen Unterschied von Menschengruppen oder Religionen. Wir sollten eines nicht vergessen, das wir nicht ganz unschuldig sind an so einigen Miseren.

Wenn man diese…

Wenn man diese Unterscheidungen hier bei uns verlangt, ist man ja gleich ein fremdenfeindlicher Nazi. Also sind die Griechen jetzt auch alles fremdenfeindliche Nazis, klar!

12:42, w.k.e.

>>Das Grundübel der deutschen Flüchtlingspolitik ist, dass nicht zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterschieden wird.<<

 

Eine immer wieder aufgestellte Behauptung, die weit entfernt von der Wirklichkeit ist. Wie jeder weiß, der sich mit der Materie abseits wohlfeiler Schlagworte ein klein wenig auskennt.

Stimme Ihnen zu @12:49 Uhr von w120

>>> Die Menschen, die vor Hunger fliehen, doch ausgelöst durch Wirtschaftskriege, das sind doch auch Kriegsflüchtlinge.>>>

 

Das sehen Sie so, und ich finde das nachvollziehbar!

"Andere" bezeichnen diese Geflüchteten als Wirtschaftsflüchtlinge.... 

Flüchtlinge

Gestern wieder ein Bericht in Kontraste über die Ortskräfte in Afghanistan. Die deutsche Regierung soll sich schämen, denn Aufarbeitung sieht anders aus. Die Zusagen wurden nicht eingehalten und die Menschen dort müßen leiden. Das ist nur mal ein Beispiel.

@12:47 Uhr von Nettie (@fathaland slim)

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

Es gibt nur "echte" Menschen. Völlig unabhängig davon, was oder woran jemand glaubt. Solange das nicht jeder gemerkt hat (oder nicht diese Erfahrung machen konnte), kommen wir alle nicht weiter.

 

Ihnen beiden stimme ich zu: mit Dank dafür, das hier sogleich klarzustellen!

 

Ich fürchte, die Aussage des werten fathaland slim ist weniger polemisch als realistisch (was sich in der Tat leider hier im Forum zeigt).

 

Alle Menschen sind Menschen: egal, woran sie glauben, welche Farbe Ihre Haut hat, wen sie lieben etc. So schwierig ist das nicht - außer für ewig Gestrige...

@ fathaland slim

>>> Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge. <<<

.

Es liegt wohl eher daran, dass bei der einen Gruppe tatsächlich Frauen und Kinder kommen. Während bei den anderen, naja ... Es reicht ein Blick auf die "Party- und Eventszene", wie es bei uns in Stuttgart genannt wird.

Nein @12:51 Uhr von zöpfchen

>>> Das weist auf kulturelle Unterschiede hin. >>>

 

Nee, das weißt darauf hin, dass viele ukrainische Männer ihr Land verteidigen wollen.

 

Wäre die Ukraine schon vollkommen zerstört, keine Hoffnung mehr, kämen auch mehr Männer.

@12:51 Uhr von zöpfchen

Hallo zöpfchen

 

Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.

 

Die Altersverteilung und Geschlechterverteilung kann man auf Statista nachsehen.

Der Anteil, weibl., Gruppe 18 - 25 Jahre beträgt  ca 50%.weniger (22% zu 11%).

 

Wenn Personen ab 18 Jahre nicht ausreisen dürfen, ist das ein kultureller Unterschied?

 

@13:06 Uhr von dead_but_dreaming

"Alle Menschen sind Menschen: egal, woran sie glauben, welche Farbe Ihre Haut hat, wen sie lieben etc. So schwierig ist das nicht - außer für ewig Gestrige..."

Ich bin da ganz bei ihnen und volle Zustimmung.

@13:07 Uhr von Mischpoke West

>>> Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge. <<< . Es liegt wohl eher daran, dass bei der einen Gruppe tatsächlich Frauen und Kinder kommen. Während bei den anderen, naja ... Es reicht ein Blick auf die "Party- und Eventszene", wie es bei uns in Stuttgart genannt wird.

 

Niemand braucht hier lange zu warten. "Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.", schrieb fathaland slim.

Et voila.

 

@12:36 Uhr von fathaland slim

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

 

Natürlich ist dies ein Problem und schön, dass auch Sie dies so erkennen.

Es ist wahrlich Wasser auf den Rädern für jene, die dies anprangern und stärkt das anti-westliche Bild in vielen Teilen der Welt (auch dort die wir wieder als "Freunde" ansehen).

 

Desweiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die Ukrainer, als auch die Russen eine stärkere Bindung zu den Griechen haben als wir. Es leben durchaus viele Griechen auch in den beiden Ländern. Es gibt auch griechische Ortschaften in der Ukraine.

@Es liegt wohl eher daran .. 13:07 von Mischpoke West

zu @@fathaland slim

dass der gesunde Menschenverstand bei gewissen Gruppen

leidet in den heutigen Zeiten.

 

z.B: wenn aus 1+1=x

eine Spezialoperation aus Wurzel25 minus Wurzel9

gemacht wird. ;-)

@ zöpfchen

>>> Das weist auf kulturelle Unterschiede hin. <<<

.

Und zwar wo das Recht des Stärkeren gilt,

und wo die Stärkeren für die Schwachen einstehen.

Ich sehe da auch ein Unterschied.

Aus der Ukraine flüchten vor allem Mütter mit Kindern, Jugendliche werden oft alleine über die Grenze geschickt.

An der Grenze zu Ukraine holen freiwillige Helfer aus ganz EU Ukrainer ab und bringen sie oft privat unter.

Die Männer und viele Frauen bleiben im Land und setzen ihr Leben aufs Spiel, damit die Heimat erhalten bleibt.

 

Das ist schon ein Unterschied zu dem Bild, in dem hauptsächlich junge, arbeitsfähige Männer flüchten, wobei die meisten Frauen und Kinder in den Krisengebieten zurückgelassen werden. Das passt für mich nicht zusammen.

 

So altmodisch bin ich.

...

Ich habe dazu 2 Meinungen von Flüchtlingen gelesen/ gehört:

- Ein Afghane in Griechenland, dessen Antrag bereits 2x abgelehnt wurde, empfindet das als Rassismus und fühlt sich ungerecht behandelt. Er meint, die Ukrainer sollten dieselben Schwierigkeiten bekommen, die er selbst hatte.

- Ein Syrer in Deutschland, der bereits die Sprache halbwegs gelernt hat und arbeitet empfindet das positiv. Man habe aus den vergangenen Krisen gelernt und die Aufnahme klappt jetzt wegen Erfahrung besser. Der Syrer engagiert sich selbst in der Flüchtlingshilfe. 

 

12:51, zöpfchen

>>

Kulturelle Unterschiede 

 

Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.<<

 

Es weist vor allem darauf hin, daß die Menschen aus dem nahen Osten vor ihren mordenden, folternden Regierungen fliehen. Auch und gerade junge Männer. Während die ukrainischen jungen Männer im Lande bleiben, um es gegen einen Aggressor zu verteidigen.

 

Man sollte auch nicht außer acht lassen, daß eine Flucht aus der Ukraine etwas ganz anderes ist als eine Flucht aus Syrien. Niemand muss sich Schleppern anvertrauen, um aus dem Land zu kommen, und niemand muss mittels seeuntauglicher Boote über das Mittelmeer. 

 

 

Dieser Artikel aus dem Spiegel aus dem Jahre 2015 ist im vorliegenden Zusammenhang interessant:

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fluechtlinge-warum-vor-allem…

 

P.S. Ich schreibe das nicht, um Sie zu überzeugen. Ihre ideologische Basis ist felsenfest, daran ist nicht zu rütteln. Aber gerade deswegen ist Widerspruch wichtig. Kultur wird heute im Diskurs so benutzt wie Rasse vor hundert Jahren. Der Begriff wurde ausgetauscht, inhaltlich hat sich nichts geändert.

 

@13:07 Uhr von Mischpoke West

Es liegt wohl eher daran, dass bei der einen Gruppe tatsächlich Frauen und Kinder kommen. Während bei den anderen, naja ... Es reicht ein Blick auf die "Party- und Eventszene", wie es bei uns in Stuttgart genannt wird.

 

Aha ... so ist dies also mit der Gleichberechtigung.
Es gibt unterschiedliche Gründe warum bei den einen eher Frauen und Kinder kommen und bei der anderen Gruppe eher das männliche Geschlecht.

Zum einem wirkt dies in erster Linie nur so, denn aus jedem Kriegsgebiet fliehen Frauen und Kinder, aber auch Männer.
Desweiteren wird man eher erwarten, dass ein Mann, der meist als "Ernährer der Familie" gilt, eher eine Tätigkeit findet. Darum wird jener auch eher losgeschickt um dann später (falls nicht bei der Flucht geschehen) die Familie nach zuholen, oder die Familie per Überweisungen in der Heimat zu versorgen.

Unterscheidung tut Not

Natürlich sollte man zwischen Migranten, Wirtschaftsflüchtlinge und Kriegsflüchtlinge unterscheiden. 

Mitarakis formuliert dies treffend: "Sie sind Kriegsflüchtlinge. Das sind die echten Flüchtlinge."

 

Einfach deshalb, weil die Aufnahmekapazitäten begrenzt sind und nur diejenigen aufgenommen werden sollten die vorm Krieg fliehen.

Und konsequenterweise sollten die auch nach Kriegsende wieder zurück in ihre Heimat.

 

Die Situation wird auch dadurch verschärft, weil die EU sich bis jetzt noch nicht auf einen Verteilerschlüssel einigen konnte.

@dead_but_dreaming

"Alle Menschen sind Menschen: egal, woran sie glauben, welche Farbe Ihre Haut hat, wen sie lieben etc. So schwierig ist das nicht - außer für ewig Gestrige..." Am 01. April 2022 - 13:06 Uhr von dead_but_dreaming

...

 

Sie werten also einen Säugling und einen jungen Mann ohne Verpflichtungen gleich?

 

Kriegen jetzt beide Windeln, oder beide eine Arbeitserlaubnis?

 

So absurd ist die Forderung alle gleich zu behandeln.

 

 

Menschen mögen zwar alle vor dem Gesetz gleich sein, aber nicht alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse. Und dazu gehört auch nicht dasselbe Schutzbedürfnis. Jedem das, was er braucht, und nicht das, was er will.

@ Kristallin

>>> Nee, das weißt darauf hin, dass viele ukrainische Männer ihr Land verteidigen wollen. <<<

.

Richtig. Und ihre Familie in Sicherheit bringen wollen.

Andere Männer lassen ihre Frauen und (weiblichen) Kinder im Kriegsgebiet und flüchten lieber selbst.

@13:01 Uhr von Jimi58

Gestern wieder ein Bericht in Kontraste über die Ortskräfte in Afghanistan. Die deutsche Regierung soll sich schämen, denn Aufarbeitung sieht anders aus. Die Zusagen wurden nicht eingehalten und die Menschen dort müßen leiden. Das ist nur mal ein Beispiel.

####

Da gebe Ihnen Recht, sollte man endlich angehen. Halten was man verspricht. Einzelne Bürger, so wie meine Frau und ich haben zwei Afghanen aufgenommen. Würden andere dies doch auch tun, dann wäre weniger Elend auf dieser Welt. 

@12:42 Uhr von w.k.e.

Das Grundübel der deutschen Flüchtlingspolitik ist, dass nicht zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterschieden wird. Das gilt auch aktuell. Die Ukrainer sind auf der Flucht und verdienen jede Hilfe. Wenn aber Ghanaer mit zusätzlichem ukrainischen Pass hier ankommen, muss die Frage gestellt werden, warum er nicht nach Ghana gegangen ist.

 

Ungefähr knapp 100% der ukrainischen Flüchtlinge  sollten auf dem Landweg nach Polen/Deutschland gekommen sein, teils auf sehr stressige Weise.

Ich weiß nicht, ob Sie sich die Flucht aus dem Krieg vorstellen können. Da ist ein Flugticket nach Accra so ungefähr Punkt 1587 auf der To Do - Liste. Ich weiß nicht, warum es so überproportional Vielen in diesem Forum so schwer fällt, nicht gleich in diese Art von Abwehrreflex zu gehen, wenn Fremde oder um Mitgefühl flehende in der Nähe sind. 

Es wird hier sogar auf die Ungleichbehandlung von Syrern zu deren Nachteil verwiesen. Vorher haben sie diese noch in Worten verjagt.

 

Nachbarländer sind immer erst betroffen

Überall wo Krieg ist flüchten die Menschen zuerst in die Nachbarländer. Warum soll es in Europa anders sein? Es ist schon normal, dass man zuerst seinem Nachbarn hilft. Es ist außerdem ein Unterschied wenn in einer großen Zahl junge Männer/ Jugendliche kommen, die anschließend ihre Familien nachkommen lassen. Dazu kommt, dass Ukrainer in großem Umfang wieder zurück in ihr Land wollen um es aufzubauen. Es ist also vorübergehend und nicht auf dauer.

Jeder erkennt den Unterschied

Jeder der sich an die Szenen an der türkisch / griechischen Grenze im Jahr 2020 oder der weißrussischen / polnischen in 2021 erinnert, erkennt den Unterschied zwischen echten und unechten Flüchtlingen sofort.

@ dead_but_dreaming

>>> ... schrieb fathaland slim.

Et voila. <<<

.

Dazu bedarf es nicht der Weisheit eines fathaland slims, um zu wissen das es hierzu mehrere Ansichten gibt.

Wenn alle nur ihre eigene Meinung hören und lesen wollen, sollte man sich eben auf privaten Kanälen unterhalten.

@13:09 Uhr von w120

„Hallo zöpfchen   Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.   Die Altersverteilung und Geschlechterverteilung kann man auf Statista nachsehen. Der Anteil, weibl., Gruppe 18 - 25 Jahre beträgt  ca 50%.weniger (22% zu 11%).   Wenn Personen ab 18 Jahre nicht ausreisen dürfen, ist das ein kultureller Unterschied?“

Wir bemühen uns darum ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen. Es gibt in meiner Heimatstadt fast nur Frauen mit Kindern. 

@13:19 Uhr von fathaland slim

...daß die Menschen aus dem nahen Osten vor ihren mordenden, folternden Regierungen fliehen. Auch und gerade junge Männer...und die Frauen und Kinderchen werden dann allein weiter von den folternden Regierungen gequält? Das ist dann besser? 

@12:36 Uhr von fathaland slim

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. 

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, würde aber über die Unterscheidung Christen und Muslime noch die kulturelle Herkunft stellen. Viele der Geflüchteten kommen aus archaisch geprägten Kulturen, in denen das Familienoberhaupt sagt, wo es langgeht und dem sich jede(r) unterzuordnen hat. Dazu kommt ein Frauenbild, das nicht hierher passt und das wir auch noch gar nicht so lange überwunden haben und wir sind damit noch nicht fertig . Ich denke, dass die Hauptängste vieler "Deutscher" darin begründet sind, dass diese Machokultur sich hier einnistet und so eine Parallelwelt entsteht. Dass viele so archaisch geprägte Menschen muslimischen Glaubens sind, mag kein Zufall sein, ist aber erst an zweiter Stelle zu nennen. 

@13:19 Uhr von fathaland slim

Hallo fathalnd slim

 

Wäre ich Vater in einem der Länder, dann würde ich alles zusammenklauben, um meinerTochter/meinem Sohn die Flucht zu einem Land, von dem ich zumindest glaube, dass es dort gut ist, zu ermöglichen.

 

Warum schickt man nicht Flugzeuge, um die Schwachen, alte, kranke und/oder behinderte Menschen aus den Ländern zu holen.

 

Das ist nicht gewollt, kann auch keine Lösung sein.

 

Bei uns ist jetzt wieder so ein Fall.

 

Älteres behindertes Ehepaar, schon über 5 Jahre hier, Tochter lebt schon länger hier. Sollte abgeschoben werden.

 

Petition, Nachbarn müssen bestätigen, dass es sich um friedliche, ruhige und was weiß ich noch, Personen handelt.

 

Noch sind sie da.

Das ist Grausamkeit pur, gedeckt durch das Gesetz!

 

 

13:20 Uhr von Shantuma

 

Hier geht es nicht um eine Arbeitsbörse für Migranten, sondern um Flucht aus Angst um das Leben.

Und da lässt Mann NICHT Frau und Kinder zurück.

 

Von meinen Verwandten in der Ukraine ist mein 18-jähriger Neffe und sein Vater im Krieg.

Nach Polen geflüchtet ist nur die Tochter der Kusine meiner Mutter mit ihren 2 kleinen Töchtern. Die 3 leben bei meiner Kusine in Polen, privat! 

 

Die Kusine meiner Mutter in der Ukraine engagiert sich selbst und kocht für die Flüchtlinge in Lwiw.

Sie will nichts, braucht nichts wenn wir sie fragen, sie will nur dass der Krieg vorbei ist.

.....

 

Die ukrainischen Männer und auch Frauen kämpfen für die Freiheit ihres Landes und riskieren ihr Leben selbst. Keiner steht da und wartet, bis einer kommt und das für ihn erledigt.

Ein wenig Eigeneinsatz muss man schon an den Tag bringen.
 

(Wenn arbeitsfähige junge Männer ein Land verlassen anstatt Felder zu bestellen trägt auch nicht zum Wohlstand dort bei.)

 

@12:51 Uhr von zöpfchen

Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.

 

Ähm, die Männer wurden zwangsverpflichtet und dürfen das Land nicht verlassen. Ansonsten würden auch viele Männer aus der Ukraine flüchten. Diesbzgl. gibt es also keine kulturellen Unterschiede.

@13:08 Uhr von Kristallin

>>> Das weist auf kulturelle Unterschiede hin. >>>   Nee, das weißt darauf hin, dass viele ukrainische Männer ihr Land verteidigen wollen.   Wäre die Ukraine schon vollkommen zerstört, keine Hoffnung mehr, kämen auch mehr Männer.

 

Die jungen Männer dürfen die Ukraine auch nicht verlassen. Dies gilt bis zum 60. Lebensjahr.

Artikel 16a Absatz 5 GG

@12:49 Sie schreiben:

 

 

Die deutsche Gesetzgebung steht dieser großzügigen Auslegung des Flüchtlingsbegriffs (Gott sei Dank) entgegen: Asylberechtigt in Deutschland sind Menschen, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden (Artikel 16a Grundgesetz).

 

Nein, nach Art. 16a Abs. 5 GG steht das strenge deutsche Asylrecht liberaleren Völker- oder EU-Recht nicht entgegen.

Die Asylberechtigung steht fast niemandem zu, was aber irrelevant ist, da mit dem Asylantrag notwendig (!) nicht etwa eine Anerkennung einer Asylberechtigung beantragt wird, sondern internationaler Schutz nach Richtlinie 2011/95/EU, welcher den Flüchtlingsschutz und den subsidiären Schutz umfasst (siehe § 13 Abs. 2 AsylG). Die Anerkennung als Flüchtling zieht den identischen Rechtsstatus nach sich wie die Anerkennung einer Asylberechtigung. Es ergibt deshalb für um internationalen Schutz Ersuchende gar keinen Sinn, mit ihrem Asylantrag auch noch eine Asylberechtigung zu beantragen.

Ja das wuerd ich auch

Wer bereits zig Staaten durchquert hat und bisweilen auch nicht vor Krieg davonlaeuft, kann mit den Leuten die vor den aktuellen Kriegshandlungen in der Ukraine fliehen nicht in einen Topf geworfen werden. 

 

 

@12:36 Uhr von fathaland slim - echte, unechte, waschechte F.

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

Und dann wäre natürlich noch das Aussehen. Wenn eine junge, blonde Mutter mit einem blauäugigen, Kulleraugen-Kind "angeboten" wird, dann ist das etwas anderes als ein "Kopftuchmädchen" mit wallenden Gewändern, unverständlicher Sprache und einem halben Dutzend Verwandten im Gefolge...

@zöpfchen @Mischpoke West

 

Die Möglichkeiten für einen sicheren Fluchtweg sind für Ukrainerinnen andere. Die Entfernung ist geringer. Die Frauen und Kinder aus der Ukraine müssen nicht über das Mittelmeer flüchten. Sie werden teilweise sogar mit Fahrzeugen an der Grenze abgeholt.

 

Die Fluchtkosten sind geringer. Es müssen keine Schlepper bezahlt werden, die sich je nach Personenzahl aufsummieren.

 

Auf einem gefährlicheren und längeren Fluchtweg laufen Frauen zudem Gefahr verschleppt oder vergewaltigt zu werden. Hätten syrische oder afghanische Frauen und Kinder die Chance gehabt legal per Flugzeug zu fliehen, wären die Zahlen andere.

 

Der Familiennachzug ist langwierig und mit etlichen Hürden verbunden. Politisch nicht von allen gewollt und unterstützt. Wenn die Ukraine ihre Souveränität verliert, werden auch von dort Männer nachkommen wollen.

 

Eine große Anzahl von Ukrainerinnen und Ukrainern unterstützt die eigene Regierung und die Verteidigung der Ukraine. Aus Syrien flohen Männer vor dem Assad-Regime.

13:19 Uhr von fathaland slim

"Man sollte auch nicht außer acht lassen, daß eine Flucht aus der Ukraine etwas ganz anderes ist als eine Flucht aus Syrien. Niemand muss sich Schleppern anvertrauen, um aus dem Land zu kommen, und niemand muss mittels seeuntauglicher Boote über das Mittelmeer."

...

 

"Muss"?

Libanon und Türkei sind direkte Nachbarn Syriens, auch zu Fuß erreichbar.

In beiden Ländern gibt es syrische Flüchtlinge.

@13:19 Uhr von Tada

Aus der Ukraine flüchten vor allem Mütter mit Kindern, Jugendliche werden oft alleine über die Grenze geschickt. An der Grenze zu Ukraine holen freiwillige Helfer aus ganz EU Ukrainer ab und bringen sie oft privat unter. Die Männer und viele Frauen bleiben im Land und setzen ihr Leben aufs Spiel, damit die Heimat erhalten bleibt.   Das ist schon ein Unterschied zu dem Bild, in dem hauptsächlich junge, arbeitsfähige Männer flüchten, wobei die meisten Frauen und Kinder in den Krisengebieten zurückgelassen werden. Das passt für mich nicht zusammen.   So altmodisch bin ich. ... Ich habe dazu 2 Meinungen von Flüchtlingen gelesen/ gehört: - Ein Afghane in Griechenland, dessen Antrag bereits 2x abgelehnt wurde, empfindet das als Rassismus und fühlt sich ungerecht behandelt. Er meint, die Ukrainer sollten dieselben Schwierigkeiten bekommen, die er selbst hatte. - Ein Syrer in Deutschland, der bereits die Sprache halbwegs gelernt hat und arbeitet empfindet das positiv. Man habe aus den vergangenen Krisen gelernt und die Aufnahme klappt jetzt wegen Erfahrung besser. Der Syrer engagiert sich selbst in der Flüchtlingshilfe.   

 

Gut, daß Sie nicht noch einen Syrer finden konnten, der eine dritte Meinung hat, nicht wahr? Könnte ja Ihr Weltbild durcheinander bringen. Nämlich die, daß Flüchtlinge aus Krisengebieten alle die gleichen Rechte haben sollten. Warum verweigert man Syrern die gleichen Rechte, wie sie die ukrainischen Flüchtlinge dankenswerter Weise haben?

Ich kann die Diskussion über…

Ich kann die Diskussion über Flüchtlinge nicht mehr hören, jeder der Hilfe benötigt sollte sie auch bekommen. Allerdings sollte mit der Hilfe auch eine gewisse Verpflichtung einhergehen, wer nicht bereit ist diese einzuhalten sollte wieder nach Hause geschickt werden. Übrigens die meisten die aus der DDR geflüchtet sind waren auch einfache Wirtschafts Flüchtlinge die wenigsten wurden verfolgt oder waren bedroht.

Jeder Drittstaatsangehörige hat das Recht auf Verfahrenszugang

@12:42 Sie schreiben:

 

Das Grundübel der deutschen Flüchtlingspolitik ist, dass nicht zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterschieden wird.

 

Nein, selbstverständlich unterscheiden die zuständigen Behörden zwischen:

 

a) Drittstaatsangehörigen, die um internationalen Schutz ersuchen,

 

b) Flüchtlingen i. S. d. Richtlinie 2011/95/EU,

 

c) subsidiär Schutzberechtigten i. S. d. Richtlinie 2011/95/EU,

 

d) Vertriebenen i. S. d. Richtlinie 2001/55/EG.

 

Lesen Sie bitte hier ab Randnummer 136 nach, welche Rechte Antragsteller laut EuGH besitzen:

 

https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=249322&…

 

U. a.:

 

"Dieses Recht wird dem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen zuerkannt, ohne dass es darauf ankommt, welche Erfolgsaussichten ein solcher Antrag hat."

 

 

 

 

 

@Kaneel 14:10 - Korrektur

 

In meinem Post von 14:10 Uhr sind aufsummierte Fluchtkosten und nicht Schlepper gemeint.

@12:51 Uhr von zöpfchen @afd-Presseabteilung

Die beiden Flüchtlingswellen unterscheiden sich doch doch deutlich von einander. Aus dem nahen Osten kamen überwiegend junge Männer, während aus der Ukraine größtenteils Frauen mit Kindern kamen. Das weist auf kulturelle Unterschiede hin.

 

Ihre "kulturellen Unterschiede" sind nichts als der versteckte Rassismus im Kleid der Identitären.

Der Unterschied ist ein ziemlich einfacher:

Die jungen Männer z.B. aus Syrien kamen über schwierige und unsichere Routen hierher, um z.B. der Zwangsrekrutierung für Assads Armee oder dieIslamisten zu entgehen - beides aus guten Gründen nicht gerade die Seite FÜR die sie kämpfen wollten.

Die Jungen Männer in der Ukraine kämpfen die Sache, die sie für gerecht halten und können ihre Familien in Sicherheit schicken - auf relativ kurzen und ungefährlichen Wegen.

 

Daß sie das anders darstellen, entspricht ihren immer wieder geäusserten Ressentiments, nicht der Wirklichkeit.

Flüchtlingsstatus und Herkunft

Wer seit Monaten über Drittländer aus seiner Heimat auf der Flucht ist, um auf seiner langen Wanderung in der EU aufgenommen zu werden, hat einen anderen Status als der direkt aus dem zerbombten Herkunftsland geflohene Mensch, der direkt zu uns kommt und Erste Hilfe erhält. Geflüchtete haben in diesen beiden Situationen genau diesen Unterschied der akuten Lebensbedrohung. Und wir dürfen uns nichts vormachen: Migrationsbewegung über etliche Staaten hinweg oder Flucht aus einem Kriegsgebiet ins Nachbarland sind von der Situation her nicht vergleichbar. Damit sollen und dürfen nicht Wertungen vorgenommen werden. Aber die Dringlichkeit zur Hilfe in einer Notlage liegt bei Geflüchteten aus der Ukraine als Notfall vor. Leider wird das sehr polarisiert und auch absichtlich ausgespielt, um Helfer und Aufnahmestaaten hier anzuprangern. Das finde ich anmaßend. Geholfen wird allen, das will ja wohl niemand infrage stellen!

Motive der Migration

Die Menschen in Griechenland - und Gott sei Dank auch in der BRD - wissen sehr wohl die Motive der "Flüchtigen" zu unterscheiden. Lediglich die Nomenklatur und der Medien-Mainstream hat diese wichtige Frage verdrängt. Die leben bekannte Maßen in Ihrer ideologischen Blase, wie weitere Krisen zeigen: Energiesicherheit, Verteidigung, Währung und Verschuldung.

.

Man sollte dem Bürger mehr Mitsprache geben, damit die Entscheidungen nicht ausschließlich von Berufspolitikern, ihren Lobbyisten und NGOs getroffen werden.

Gerade Kinder sind in der Regel keine Flüchtlinge im Rechtssinne

Flüchtling ist, wer sich außerhalb des Herkunftslandes befindet, da ihm dort ein ernster Schaden droht, der von einem Verfolger im Rechtssinne ausgeht.

 

Subsidiär Schutzberechtigter ist, wer sich außerhalb des Herkunftslandes befindet, da ihm dort ein ernster Schaden droht, und kein Flüchtling ist.

 

Verfolgt im Rechtssinne werden leider von besonders brutalen Machthabern auch Kinder, aber in der Regel werden eher Menschen verfolgt, die dem Machthaber gefährlich werden könnten, also eher die im weitesten Sinne "stärkeren" Staatsangehörigen.

 

So sind junge syrische Männer, denen in Syrien Strafverfolgung wegen Verweigerung eines verbrecherischen Kriegsdienstes droht, Flüchtlinge im Rechtssinne (siehe Art. 9 Abs. 2e Richtlinie 2011/95/EU), während den ukrainischen Frauen und Kindern aktuell "nur" subsidiärer Schutz zustände, wenn sie nicht als Vertriebene gemäß Richtlinie 2001/55/EG aufgenommen würden (das hätte übrigens auch 2013-2017 bzgl. Syrern geschehen sollen).

Menschen kommen (und bleiben auch)

Wir haben in Jahrzehnten verlernt oder noch nicht erfahren, was Flucht und Vertreibung bedeuten- für die Menschen wie für die aufnehmenden Länder. Helfen ist unser erstes Gebot, damit die Grundversorgung steht. Und auch noch eine begrenzte Zeit soll es betreuende und Perspektiven schaffende Maßnahmen geben. Wenn die Menschen aber wurzellos geworden sind und nun bleiben, dann müssen sie dauerhaft integriert werden. Und die Probleme, der Geflüchtete als "Zeitgast", entstehen von heute auf morgen, wenn er bleiben will. Wir haben uns bisher bequem eingerichtet, manche Menschen und fremde Kulturen als interessantes Objekt betrachtet und verstanden. Jetzt aber ist die Situation eine andere: Fremde kommen und bleiben. Und wir müssen uns dieser Lage stellen. Sprache, Eingliederung und Nachbarschaft werden anders gewichtet und stellen tiefgreifende Anforderungen an alle. Das treibt auch einen Keil in die Gesellschaft und manche Strukturen, die wir als gegeben betrachten. Das ist zu lösen.

@12:56 Uhr von Alphaworld1

Wenn man diese Unterscheidungen hier bei uns verlangt, ist man ja gleich ein fremdenfeindlicher Nazi. Also sind die Griechen jetzt auch alles fremdenfeindliche Nazis, klar!

Wenn Sie so direkt fragen: Ja.

Fremdenfeindliche Nazis, das sind Ihre Worte. Nazis sind die Verantwortlichen sicher nicht. Aber gruppenbezogen menschenfeindlich schon. Ich zitiere mal aus dem Artikel:

 

"Bis vor kurzem stand an oberster Stelle: "I want to return to my country" - mit allen Informationen, wie man am besten wieder in sein Herkunftsland zurückkehrt. Zum besseren Verständnis ist ein kleines Flugzeugsymbol vorangestellt.

Plötzlich eine andere Gestaltung

Seit einigen Wochen aber hat sich das Erscheinungsbild der Website geändert. Die ersten beiden Punkte sind nun den Geflüchteten aus der Ukraine gewidmet: Organisatorisches und Spendenmöglichkeiten. Zum besseren Verständnis hier kleine Herzchen in blau und gelb, den Farben der ukrainischen Flagge. Ein Symbol der neuen Herzlichkeit der griechischen Regierung."

 

Wer darin keine Vorurteile gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft sieht, der muß schon ziemlich blind sein. Und Vourteile gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft nennt man? Richtig. Rassismus.

13:24, Giselbert

>>Natürlich sollte man zwischen Migranten, Wirtschaftsflüchtlinge und Kriegsflüchtlinge unterscheiden.<<

 

Jeder Flüchtling ist ein Migrant. Das ist der Oberbegriff.

 

Was sind eigentlich Wirtschaftsflüchtlinge? Wahrscheinlich meinen Sie damit nicht Leute, die aus einer Kneipe davonrennen. Aber was? Arbeitsmigranten? Menschen, die zu Hause vom Hunger bedroht sind?

 

Ich habe jedenfalls noch keine mich zufriedenstellende Definition des Begriffs gehört oder gelesen.

 

Und wo finde ich in Ihrer Aufzählung politisch Verfolgte? Oder Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung in Gefahr sind? Wegen ihrer Volksgruppen- oder Religionszugehörigkeit?

13:24 Uhr von Tada

Sie werten also einen Säugling und einen jungen Mann ohne Verpflichtungen gleich?

Kriegen jetzt beide Windeln, oder beide eine Arbeitserlaubnis?

So absurd ist die Forderung alle gleich zu behandeln.

Menschen mögen zwar alle vor dem Gesetz gleich sein, aber nicht alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse. Und dazu gehört auch nicht dasselbe Schutzbedürfnis. Jedem das, was er braucht, und nicht das, was er will.

 

Selbstverständlich haben verschiedene Menschen verschiedene Bedürfnisse.

Zu denen gehören - jedenfalls für mich - zuvorderst Unversehrtheit, Schutz vot Tod und Verfolgung etc.: Sicherheit des Lebens. Das gilt für den Säugling und den jungen Mann. Ohne Wertung.

2022 - 12:42 Uhr von w.k.e.

 

"Wenn aber Ghanaer mit zusätzlichem ukrainischen Pass hier ankommen, muss die Frage gestellt werden, warum er nicht nach Ghana gegangen ist."

...

 

Der Luftraum über der Ukraine war sofort zu, damit keine Passagierflugzeuge von den Russen abgeschossen werden.

Flughäfen würden als erstes bombardiert.

 

Das ging also wirklich nicht. Egal für wen.

Ukrainische Männer zum Bleiben/ Kämpfen verpflichtet

 

Kritisch anmerken möchte ich, dass ein Ausreiseverbot ukrainischer Männer zwischen 18 und 60 Jahren und die Pflicht zur zivilen oder militärischen Verteidigung nicht meiner Vorstellung von Menschenrechten entspricht.

 

Ukrainische Männer, denen eine Flucht gelingt, haben wahrscheinlich keine Chance als Deserteur in Deutschland Asyl zu bekommen, während dies für russische Deserteure wohl möglich wäre.

13:39 Uhr von Mischpoke West

>>> ... schrieb fathaland slim.

Et voila. <<<

Dazu bedarf es nicht der Weisheit eines fathaland slims, um zu wissen das es hierzu mehrere Ansichten gibt.

Wenn alle nur ihre eigene Meinung hören und lesen wollen, sollte man sich eben auf privaten Kanälen unterhalten.

 

Nein; so sehr ich die Beiträge des Foristen schätze, brauche ich seine Weisheit nicht. Ich denke selbst und habe lediglich seine Meinung bestätigt.
Offenkundig gehen die Meinungen auseinander. Statt mir zu unterstellen, ich wolle nur meine Meinung lesen, hätten Sie auch Argumente für Ihren Standpunkt äußern können: versuchen können, mich von Ihrem zu überzeugen.

@13:19 Uhr von fathaland slim

Man sollte auch nicht außer acht lassen, daß eine Flucht aus der Ukraine etwas ganz anderes ist als eine Flucht aus Syrien. Niemand muss sich Schleppern anvertrauen, um aus dem Land zu kommen, und niemand muss mittels seeuntauglicher Boote über das Mittelmeer.    

__

Ich habe den Bericht soeben gelesen, allerdings bestärkt er mich eher in meiner (möglicherweise) Voreingenommenheit, die ich, wie folgt begründe :

Die (jungen) Männer, die aus dem Nahen Osten flüchten,tun dies u.a. weil sie nicht ins Kriegsgeschehen hineingezogen werden wollen, d.h. auch nicht für eine Opposition eintreten mögen. Stattdessen machen teilweise Blauhelme und NGO's ihre Arbeit. Sie haben offenbar auch nicht vor, sollte das Land befriedet werden, zurückzugehen, sondern streben zumeist ein Bleiberecht an. Lt. dem Bericht besthet  die grösste Gefahr für Frauen 1. wenn sie alleine in den Kriegsgebieten zuück gelassen werden und 2. wenn sie in benachbarten Flüchtlingscamps Zuflucht suchen. Warum also nimmt man sie nicht mit Vätern/Brüdern mit ? Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie vllt nicht ganz so wichtig sind, wie die "kleinen Prinzen". Dass viele Bürger bereit sind, Flüchtlinge aus der UKR, nämlich häufig Frauen und Kinder aufzunehmen anstatt junger Männer, die eben häufig eine andere Einstellung zu dem Stellenwert der Frauen haben, halte ich für nachvollziehbar. Es ist halt doch ein anderer Kulturkreis, was sicher niemand in Abrede stellen wird.

@12:36 Uhr von fathaland slim

Sie schrieben:

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   I

Auch wenn ich oft ihrer Meinung bin finde ich diese Aussage ist ja wohl mehr als Polemisch. Ich habe den Artikel jetzt mehrmals durchgelesen und da ist von Religionszugehörigkeit kein Wort geschrieben worden. Wenn ich sie nicht besser kennen würde müßte ich ihnen einen unterschwelligen Rassismus unterstellen. Ihre Aussage assizoiert nämlich das alle Ukrainer Christen wären und alle anderen Flüchtlinge durch die Bank weg Muslime. Ein Kriegsflüchtling ist ein Kriegsflüchtling und ein Migrant ist ein Migrant. Da spielt der Glaube keine Rolle. Darum geht es in diesem Artikel

14:19 Uhr von BILD.DirEinDuH…

 

"Die jungen Männer z.B. aus Syrien kamen über schwierige und unsichere Routen hierher, um z.B. der Zwangsrekrutierung für Assads Armee oder dieIslamisten zu entgehen"

...

 

Und selbst organisieren können sie sich nicht?

Wer soll denn die Demokratie in Syrien einführen, wenn nicht die Syrer selbst?

 

Ich habe letztens einen Beitrag einer Ukrainerin gelesen. Für sie sind (fast) alle Russen schuld an dem Krieg: die, die ihn unterstützen und die, die nichts dagegen machen. Schweigen macht einen zum Mittäter meint sie.

 

Gilt für alle. Man kann nicht immer nur selbst weglaufen und von Fremden etwas einfordern.

@12:45 Uhr von Alter Brummbär

 Was unterscheidet diesen Krieg, von anderen?

Das hier ein freis demokrtisches Land von russland überfallen worden ist und das es nicht nur junge Männer sind die Frauen, Kinder und Eltern verlassen haben.

14:12 Uhr von heribix I

 

"Übrigens die meisten die aus der DDR geflüchtet sind waren auch einfache Wirtschafts Flüchtlinge die wenigsten wurden verfolgt oder waren bedroht."

 

...

 

 

Wie kann man so geschichtsverdrossen sein wie Sie???

 

DDR-Bürger waren in der BRD nie Ausländer gewesen. Genauso Aussiedler und Spätaussiedler.

 

 

Mordende folternde Regierungen

Zitat fathaland slim (13:19 Uhr) : "Es weist vor allem darauf hin, daß die Menschen aus dem nahen Osten vor ihren mordenden, folternden Regierungen fliehen."

Die "Flüchtlinge" die an der belarusisch-polnischen Grenze verlangten, nach Deutschland durchgelassen zu werden, sind bereits vor ihrer Regierung in Sicherheit, weil diese Regierungen in Belarus keine Staatsgewalt mehr haben und ausüben. Das gleiche gilt für Syrer und Iraker in der Türkei oder im Libanon sowie für Afghanen in jedem Land zwischen Afghanistan und der EU.

Diese Menschen flüchten nicht annähernd so sehr vor etwas weg wie zu etwas hin, nämlich einer wirtschaftlich komfortableren Zukunft.

Jeder Kriegsflüchtling verdient Hilfe

Es treibt mir die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich hier lesen muß, wie manche User krampfhaft nach etwas suchen, was ihre rassistischen Vorurteile scheinbar bestätigt.

 

Da ist die Rede von "kulturellen Unterschieden" wenn es aus Syrien eben mehr Männer kommen als aus der Ukraine. Daß aber in Syrien ein skrupelloser Diktator von Syrern auf Syrer schießen läßt und viele Syrer nicht auf ihre Brüder und Schwestern schießen wollen, egal auf welcher Seite sie stehen, wird dabei geflissentlich übersehen. Und im übrigen fliehen Syrer auch vor russischen Bomben.

 

Da ist die Rede von Afghanen, denen man mehr oder weniger offen mangelnden Patriotismus unterstellt, weil viele nicht mehr kämpfen wollten. 300 000 tote afghanische Soldaten in 40 Jahren Krieg sind anscheinend dem einen oder anderen noch nicht patriotisch genug.

 

Wenn die Russen mit dem Kämpfen aufhören und sich nach Russland zurückziehen, gibt es keinen Krieg mehr. Wenn die Ukrainer mit dem Kämpfen aufhören, gibt es keine Ukraine mehr.

 

Wenn man schon vergleichen will, dann muß man syrische und afghanische Flüchtlinge vergleichen mit Russen, die flüchten, weil sie nicht mehr in der Ukraine auf ihre Brüder und Schwestern schießen wollen. Wenn es davon sehr viel mehr gäbe, wäre der Krieg schnell vorbei.

 

Es ist nicht einzusehen, warum man afghanischen und syrischen Flüchtlingen nicht die gleichen Rechte zubilligen  möchte, wie sie die ukrainische Flüchtlinge glücklicherweise haben.

 

Wer vor Krieg flüchtet, der verdient unsere Hilfe. Egal, wo jemand herkommt.

was soll die ganze Forenaufregung?

Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede. Unsere Firma hat viele Jahre u.a. Asien und nahen Osten gearbeitet. Besonders krass  war es in Afghanistan. Die Frauen waren massiv unterdrückt und die Väter und Ehemänner bestimmten alles . Manchmal war auch die Oma das Oberhaupt wenn der Opa Tod war und kein geeigneter Nachfolger da war. Der Halt war die Großfamilie die alles teilte.  Seltsamerweise fühlten sich die Frauen nicht unterdrückt, sondern hielten es für gottgegeben. Auch fanden sie unsere Frauen komisch die arbeiteten. Dort arbeiteten nur Witwen usw. die Niemand hatten. Natürlich gab es auch Einige in der aufgekärten Oberschicht und den Städten die unsere Sicht der Dinge teilten. Wir sollten Jeden so leben lassen wie er will. Ein Export unserer Werte führt ins Chaos. Vor 150 Jahren sah es bei uns auch düster aus. Jede Entwicklung braucht Zeit aber keine Einmischung. Die westliche Überheblichkeit ist schlimm. Es verlangt Niemand das wir Muslime werden- bitte Toleranz.

@12:36 Uhr von fathaland slim

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.

Wieso müssen alle Flüchtlinge unbedingt nach Deutschland kommen. Können nicht die schwer reichen Arabischen Staaten die Flüchtlinge aus Ihrem Kulturkreis aufnehmen und wir in Deutschland kümmern uns um die Flüchtlinge aus unseren Kulturkries. Flüchtlinge aus der Ukraine sind Frauen und Kinder die von Ihren Männern in Sicherheit geschickt werden. Flüchtlinge aus muslemischer Herkunft sind meistens junge Männer ohne Frauen und Kinder.

@ 14:35 Uhr von fathaland slim

"......... Oder Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung in Gefahr sind? Wegen ihrer Volksgruppen- oder Religionszugehörigkeit?"

 

Es war nicht mein Anliegen eine vollständige Liste mit  rechtssicherer Definition aller Ankömmlinge zu erstellen. Der Schwerpunkt meiner Aussage war ein anderer.

@14:35 Uhr von fathaland slim

Jeder Flüchtling ist ein Migrant. Das ist der Oberbegriff.  

Stimmt so nicht. Laut Wiki:Migrant (das lateinische Verb migrare bedeutet mit seiner Habe usw. nach einem anderen Orte ziehen, um da zu wohnenwegziehen, ausziehen, übersiedeln[1]) ist ein unpräziser Begriff für eine Person, die ihren Lebensmittelpunkt verlegt.

Was sind eigentlich Wirtschaftsflüchtlinge?

 

Das sind Menschen die ein besseres Leben für sich suchen. Sie können sie auch Auswanderer nennen wenn ihnen das lieber ist.

@12:47 Uhr von Nettie

Christen sind echte, Moslems sind unechte Flüchtlinge.   Ich weiß, das ist polemisch. Es beschreibt aber eine weit verbreitete Haltung, die mir auch oft hier aus diesem Forum entgegenschlägt. Sowohl offen als auch verklausuliert.     Es gibt nur "echte" Menschen. Völlig unabhängig davon, was oder woran jemand glaubt. Solange das nicht jeder gemerkt hat (oder nicht diese Erfahrung machen konnte), kommen wir alle nicht weiter.

Es ist aber nach den Gründen der Flucht zu urteilen ob Leben in Gefahr ist oder nur wirtschaftliche Gründe da sind.

Ja, es ist klar ...

... die üblichen Verdächtigen hier im Forum wollen nichts davon hören, dass Menschen nun einmal eher andere Menschen akzeptieren, die ihnen ähnlich sind. Kulturell, wertemäßig und phänotypisch.

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Ist Basiswissen im Vorseminar der Sozialkunde.

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Der Fremde ist einem halt fremd, das gilt auch für strangers die einem strange vorkommen und etrangers die man etrange findet.

14:10 Uhr von Kaneel

 

 

"Auf einem gefährlicheren und längeren Fluchtweg laufen Frauen zudem Gefahr verschleppt oder vergewaltigt zu werden"

 

...

 

Das ist in Kriegsgebieten IMMER der Fall. (Jetzt auch in der Ukraine.)

Gerade bei Islamisten, die Sklavenmärkte veranstaltet haben 

 

Und da lässt Mann die Frau und Kinder zurück, weil der Weg unsicher ist???

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